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Vater ungerecht und zu streng...

20. November 2009 um 11:14

Hallöchen,
Also ich muss mich einfach mal aussprechen, denn ich bin so ziemlich mit meinen Nerven und Kräften am Ende . Ich versuche auch mich kurz zu fassen. Ich bin stolze Mama von einem Sohn (3 Jahre) und bin verheiratet mit einem Mann, den ich in kurzen Worten beschrieben, als kaltherzig und egoistisch beschreiben würde. Er ist SELTEN zu Hause, arbeitet ständig, unternimmt nie etwas mit seiner Familie, und wenn er mal zu Hause ist, meckert er nur rum und was mich am meisten fertig macht, er hat überhaupt keine Geduld gegenüber seinem Sohn, erwartet von einem Dreijährigen dass er sich benimmt wie ein Zehnjähriger, unser Familienleben sieht so aus, dass sobald er durch die Tür tritt, eine Spannung in unserer Wohnung herrscht, die mich einfach in den Wahnsinn treibt. Er schreit und bestraft den Kleinen für jede kleine Dummheit, der Kleine weint und ich versuche dann stets, die Situation zu besänftigen, den Streit zu schlichten, Resultat ist dass ich nur noch gesundheitliche Probleme habe und mir immer öfter wünsche, er würde aus meinem Leben gehen. Ich empfinde eher Hass für ihn als Liebe. Sogar sein Sohn, habe ich mehrmals gemerkt, hat nicht viel übrig für ihn, wie auch, er sieht ihn fast nie, und wenn dann kennt er ihn nur als autoritärer bestrafender (meist zu unrecht) Vater.Ich habe mir für meinen Sohn ein anderes Familienleben vorgestellt, erfüllt mit Liebe und Harmonie. Ich habe schon mehrmals mit ihm versucht zu reden, er soll weniger Streng sein und mehr schöne Momente mit seinem Sohn teilen, aber er ist überzeugt er sei ein guter Vater (und guter Ehemann) und ich übertreibe wie immer und weiss nicht zu schätzen was ich an ihm habe.
So, vielen Dank im Voraus fürs Lesen und vielleicht für Eure Antworten.
GLG Manuela

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20. November 2009 um 17:05

Abstand
Hallo,
ich denke Du hast es doch schon beschrieben. Er bringt deinen Sohn regelmäßig zum Weinen und Du hast es Dir anders vorgestellt. Wenn Du dieses Gefühl hast, dann überleg, was Du meinst, was das Beste für Dein Kind ist, ein dreijähriger sollte nicht wie ein Zehnjähriger behandelt weden, er muss extrem unter Druck sein! Eigentlich hast Du genug Argumente angeführt, die mich denken lassen, dass Du Deinen Sohn schützen solltest.
Besteht die Möglichkeit, noch einmal mit Deinem Mann in Ruhe zu sprechen? Wenn nicht oder wenn es zu nichts führt, kann es manchmal hilfreich sein, für zwei drei Tage Abstand zu gewinnen: Pack Deinen Sohn ein und fahre zu deine Eltern/Freunden und denk nach, sortiere nicht. Der nette Nebeneffekt ist, dass Dein Mann eventuell anfängt, darüber nachzudenken, warum Du alleine fährst.
Alles Liebe

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