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Urlaub und Familie, Stress!

2. November 2017 um 13:51

Im Urlaub mit meiner Familie drehe ich total durch. Habe mich nun fünf Tage krank schreiben lassen, da ich total ausgelaugt zurückkam. 
Völlig fertig. Gerade setzt die Erholung nach einigen Tagen Regeneration wieder ein. 
Wir sind mit Tochter in Portugal gewesen. 
Dort gab es leider nicht so viele Möglichkeiten für die Kleine. Zum Schwimmen war es oft zu kalt.
Ich fand gemeinsame Aktivitäten schon sehr schön. Aber ich brauche am Tag wirklich Zeit für mich.  So wie hermetisch abgeriegelt. Das ging dort gar nicht. Wir waren in einem Zimmer untergebracht, wie es ja meistens ist im Urlaub. 
Ich konnte keine Sekunde abschalten. Bin mal allein zum Strand, aber auch das brachte kaum Regeneration. Ich war ein Schatten meiner Selbst und erst jetzt komme ich wieder zu mir. 
Ich liebe meinen Mann, meine Tochter. Zwischen uns ist alles harmonisch. Ich liebe es Zeit mit ihnen zu verbringen. Aber so geballt, so eng, so lang. Da drehe ich total durch!" 
Auf dem Rückweg kam ich mir schon befreiter vor. Zu Hause kann ich, da ich beruflich alleine arbeite, viel Zeit alleine verbringen. Das ist für mich wie die Luft zum Atmen. 

Nun graut es mir schon vor dem nächsten Familienurlaub. Mein Mann fand alles total super und würde gerne nächstes Jahr mal drei Wochen weg. Ich denke das überlebe ich nicht. 

Er kennt auch mein Problem und ist auch nicht beleidigt, wenn ich mich mal absondere, aber mir reicht das nie. 
Auch zu Hause habe ich oft Probleme mit Nähe und verkrieche mich manchmal. 

Kennt das noch jemand? Einerseits das schlechte Gewissen nicht ständig da sein zu können, auf der Anderen Seite zu wenig Abgrenzungsmechanismen? 
Wie macht ihr das im Urlaub? Gibt es Tipps? 

Einerseits will ich ja auch viel Zeit mit meiner Familie verbringen, aber in der Situation dann drin, ist es schwierig. Irgendwie funktionieren die Abgrenzungsmechanismen nicht. 
Ich kann irgendwie nichts für mich machen in der Kombination. Nicht lesen, kein Hörspiel hören. Ich schlafe dann auch nicht so richtig gut. Wie finde ich die Mitte unter Menschen, meiner Familie? 

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2. November 2017 um 14:12
In Antwort auf mareike981

Im Urlaub mit meiner Familie drehe ich total durch. Habe mich nun fünf Tage krank schreiben lassen, da ich total ausgelaugt zurückkam. 
Völlig fertig. Gerade setzt die Erholung nach einigen Tagen Regeneration wieder ein. 
Wir sind mit Tochter in Portugal gewesen. 
Dort gab es leider nicht so viele Möglichkeiten für die Kleine. Zum Schwimmen war es oft zu kalt.
Ich fand gemeinsame Aktivitäten schon sehr schön. Aber ich brauche am Tag wirklich Zeit für mich.  So wie hermetisch abgeriegelt. Das ging dort gar nicht. Wir waren in einem Zimmer untergebracht, wie es ja meistens ist im Urlaub. 
Ich konnte keine Sekunde abschalten. Bin mal allein zum Strand, aber auch das brachte kaum Regeneration. Ich war ein Schatten meiner Selbst und erst jetzt komme ich wieder zu mir. 
Ich liebe meinen Mann, meine Tochter. Zwischen uns ist alles harmonisch. Ich liebe es Zeit mit ihnen zu verbringen. Aber so geballt, so eng, so lang. Da drehe ich total durch!" 
Auf dem Rückweg kam ich mir schon befreiter vor. Zu Hause kann ich, da ich beruflich alleine arbeite, viel Zeit alleine verbringen. Das ist für mich wie die Luft zum Atmen. 

Nun graut es mir schon vor dem nächsten Familienurlaub. Mein Mann fand alles total super und würde gerne nächstes Jahr mal drei Wochen weg. Ich denke das überlebe ich nicht. 

Er kennt auch mein Problem und ist auch nicht beleidigt, wenn ich mich mal absondere, aber mir reicht das nie. 
Auch zu Hause habe ich oft Probleme mit Nähe und verkrieche mich manchmal. 

Kennt das noch jemand? Einerseits das schlechte Gewissen nicht ständig da sein zu können, auf der Anderen Seite zu wenig Abgrenzungsmechanismen? 
Wie macht ihr das im Urlaub? Gibt es Tipps? 

Einerseits will ich ja auch viel Zeit mit meiner Familie verbringen, aber in der Situation dann drin, ist es schwierig. Irgendwie funktionieren die Abgrenzungsmechanismen nicht. 
Ich kann irgendwie nichts für mich machen in der Kombination. Nicht lesen, kein Hörspiel hören. Ich schlafe dann auch nicht so richtig gut. Wie finde ich die Mitte unter Menschen, meiner Familie? 

ja, kenne ich.

Wir lösen das meist so, dass wir einen Teil des Jahresurlaubes gemeinsam verbringen und einen Teil jeder für sich.
Dazu kommt, dass wir auch nicht immer weg fahren und wenn, dann oft auch Bekannte / Verwandte besuchen, wo Rückzug naturgemäß einfacher ist.

Der nächste Punkt ist aber auch, dass Du, so wie ich das lese, Deine Rückzugsmöglichkeit im Urlaub nicht wirklich für Dich nutzen konntest. Du hattest Zeit für Dich allein - und lass mich raten, in der Zeit warst Du überwiegend damit beschäftigt, den Counter zu verfolgen, bis Du wieder "zurück musst" und Deine Insel wieder weg gespült ist? Klingt zumindest so - und da kann natürlich nichts sinnvolles bei heraus kommen.
Abgrenzungsmechanismen ist da schon etwas wichtiges, aber der Trick liegt auch darin, den Druck nicht selbst noch zu erhöhen - und Deine Beschreibung legt nahe, dass Du das tust.

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2. November 2017 um 14:29
In Antwort auf mareike981

Im Urlaub mit meiner Familie drehe ich total durch. Habe mich nun fünf Tage krank schreiben lassen, da ich total ausgelaugt zurückkam. 
Völlig fertig. Gerade setzt die Erholung nach einigen Tagen Regeneration wieder ein. 
Wir sind mit Tochter in Portugal gewesen. 
Dort gab es leider nicht so viele Möglichkeiten für die Kleine. Zum Schwimmen war es oft zu kalt.
Ich fand gemeinsame Aktivitäten schon sehr schön. Aber ich brauche am Tag wirklich Zeit für mich.  So wie hermetisch abgeriegelt. Das ging dort gar nicht. Wir waren in einem Zimmer untergebracht, wie es ja meistens ist im Urlaub. 
Ich konnte keine Sekunde abschalten. Bin mal allein zum Strand, aber auch das brachte kaum Regeneration. Ich war ein Schatten meiner Selbst und erst jetzt komme ich wieder zu mir. 
Ich liebe meinen Mann, meine Tochter. Zwischen uns ist alles harmonisch. Ich liebe es Zeit mit ihnen zu verbringen. Aber so geballt, so eng, so lang. Da drehe ich total durch!" 
Auf dem Rückweg kam ich mir schon befreiter vor. Zu Hause kann ich, da ich beruflich alleine arbeite, viel Zeit alleine verbringen. Das ist für mich wie die Luft zum Atmen. 

Nun graut es mir schon vor dem nächsten Familienurlaub. Mein Mann fand alles total super und würde gerne nächstes Jahr mal drei Wochen weg. Ich denke das überlebe ich nicht. 

Er kennt auch mein Problem und ist auch nicht beleidigt, wenn ich mich mal absondere, aber mir reicht das nie. 
Auch zu Hause habe ich oft Probleme mit Nähe und verkrieche mich manchmal. 

Kennt das noch jemand? Einerseits das schlechte Gewissen nicht ständig da sein zu können, auf der Anderen Seite zu wenig Abgrenzungsmechanismen? 
Wie macht ihr das im Urlaub? Gibt es Tipps? 

Einerseits will ich ja auch viel Zeit mit meiner Familie verbringen, aber in der Situation dann drin, ist es schwierig. Irgendwie funktionieren die Abgrenzungsmechanismen nicht. 
Ich kann irgendwie nichts für mich machen in der Kombination. Nicht lesen, kein Hörspiel hören. Ich schlafe dann auch nicht so richtig gut. Wie finde ich die Mitte unter Menschen, meiner Familie? 

Moin!

Auf jeden Fall für das/die Kind(er) ein eigenes Zimmer mitbuchen. Ein Urlaub ohne Privatsphäre ist kein Urlaub.

Und immer auch mal etwas ohne Familie unternehmen. Wechselt euch mit der Betreuung der Tochter auch mal ab, so das jeder seinen Freizeit hat.

Ich bin auch der Typ der mal Abstand zu der Familie braucht und ich will auch nicht immer jemanden um mich haben. Ich bin am Morgen der Erste der aus dem Haus geht. Bei der Arbeit habe ich Personalverantwortung, da werde ich den ganzen Tag am Ärmel gezogen. Wenn ich Heim komme sind die Kinder und meine Frau immer schon da.

Also nehme ich mir hin und wieder am WE eine Auszeit. Entweder macht meine Frau mit den Kindern einen Ausflug oder ich mache mich vom Acker. Dafür gehe ich mit den Kindern mal zum fischen und meine Frau hat ihre Ruhe. Meine Familie hat gelernt, dass ich nicht ständig zur Verfügung stehe und ich habe auch kein schlechtes Gewissen.

Gruß F.

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2. November 2017 um 14:43
In Antwort auf mareike981

Im Urlaub mit meiner Familie drehe ich total durch. Habe mich nun fünf Tage krank schreiben lassen, da ich total ausgelaugt zurückkam. 
Völlig fertig. Gerade setzt die Erholung nach einigen Tagen Regeneration wieder ein. 
Wir sind mit Tochter in Portugal gewesen. 
Dort gab es leider nicht so viele Möglichkeiten für die Kleine. Zum Schwimmen war es oft zu kalt.
Ich fand gemeinsame Aktivitäten schon sehr schön. Aber ich brauche am Tag wirklich Zeit für mich.  So wie hermetisch abgeriegelt. Das ging dort gar nicht. Wir waren in einem Zimmer untergebracht, wie es ja meistens ist im Urlaub. 
Ich konnte keine Sekunde abschalten. Bin mal allein zum Strand, aber auch das brachte kaum Regeneration. Ich war ein Schatten meiner Selbst und erst jetzt komme ich wieder zu mir. 
Ich liebe meinen Mann, meine Tochter. Zwischen uns ist alles harmonisch. Ich liebe es Zeit mit ihnen zu verbringen. Aber so geballt, so eng, so lang. Da drehe ich total durch!" 
Auf dem Rückweg kam ich mir schon befreiter vor. Zu Hause kann ich, da ich beruflich alleine arbeite, viel Zeit alleine verbringen. Das ist für mich wie die Luft zum Atmen. 

Nun graut es mir schon vor dem nächsten Familienurlaub. Mein Mann fand alles total super und würde gerne nächstes Jahr mal drei Wochen weg. Ich denke das überlebe ich nicht. 

Er kennt auch mein Problem und ist auch nicht beleidigt, wenn ich mich mal absondere, aber mir reicht das nie. 
Auch zu Hause habe ich oft Probleme mit Nähe und verkrieche mich manchmal. 

Kennt das noch jemand? Einerseits das schlechte Gewissen nicht ständig da sein zu können, auf der Anderen Seite zu wenig Abgrenzungsmechanismen? 
Wie macht ihr das im Urlaub? Gibt es Tipps? 

Einerseits will ich ja auch viel Zeit mit meiner Familie verbringen, aber in der Situation dann drin, ist es schwierig. Irgendwie funktionieren die Abgrenzungsmechanismen nicht. 
Ich kann irgendwie nichts für mich machen in der Kombination. Nicht lesen, kein Hörspiel hören. Ich schlafe dann auch nicht so richtig gut. Wie finde ich die Mitte unter Menschen, meiner Familie? 

Wenn der Urlaub derartige Nachwirkungen hat, dann hat man aber auch sehr schlecht geplant.
Statt ein Hotelzimmer für alle drei kann man auch eine Ferienwohnung mieten.
Statt ein Hotel zu buchen, wo das Kind kaum Möglichkeiten hat, nimmt man ein Hotel mit Kinderbetreuung/Animation/Kinderclub o.ä.
Wenn man in Jahreszeiten wegfährt wo schwimmen draußen zu kalt ist, sollte man eine Ferienanlage/Ferienwohnung/Ferienhaus in einer Anlage buchen, die über ein Hallenbad/Indoorschwimmbad/Indoorspielanlage verfügt.
Es gibt auch jede Menge Hotels mit Wellnessangeboten, die man für sich nutzen kann.

Wenn man sich dann noch täglich mit dem Partner abwechselt um das Kind zu betreuen, dann hat man auch Zeiten für sich.

So wie du euren Urlaub beschreibst und wenn du schon vorher weißt, dass du das so nicht kannst, war euer Urlaub auch die totale Fehlplanung.

Alternativ kann man übrigens mit Kindern hervorragend campen gehen, entweder mit eigenem Wohnwagen/mobil oder mieten. Auf Familienplätzen sind so viele Spielkameraden, dass man seine Kinder meist nur zum essen und schlafen sieht.

Es liegt an jedem selbst, wie man seinen Urlaub gestaltet und das beste für alle daraus macht und das jeder seinen Bedürfnissen nachgehen kann.

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3. November 2017 um 7:39

hm, vielleicht habe ich die TE ja falsch verstanden, aber ich glaube, darum geht es ihr gar nicht.

Klingt mir eher so, als wäre das wie bei mir: ich liebe meinen Mann und unseren Sohn und ich bin auch nicht überfordert, wenn ich Zeit mit ihnen verbringen soll.
Aber für mich selbst brauche ich immer Zeit, die ich mal ganz einfach nur allein verbringe. Wo NIEMAND da ist, auch nicht jemand, den ich ganz toll liebe und der ein wundervoller Mensch ist und dessen Gegenwart ich sonst genieße, ich brauche einfach Zeit, wo ich ALLEIN bin. Und zwar sehr regelmäßig.
Habe ich die nicht, stehe ich massiv unter Streß - und das hat nichts damit zu tun, dass ich mit den falschen Menschen zusammen bin, dass mich mein Kind überfordert oder ähnliches - sondern eben nur damit, dass ich den Rückzug, dass allein sein, für meine Regeneration brauche.

Ob das jetzt in einem Urlaub ist, zu Besuch bei meiner Familie, auf einer Veranstaltung der Firma übers Wochenende oder im Alltag zu Hause oder sonstwas ist egal.

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3. November 2017 um 8:08

Für mich ein Zeichen von Überspannung die sich in den Monaten vorher aufgebaut hat. Mal für mehr Entspannung und ein angenehmes Familienleben außerhalb der Urlaubszeit sorgen... 

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3. November 2017 um 9:02

Man kann von einem erwachsenen Menschen wohl doch verlangen, dass er einen - für alle -passenden Urlaub bucht. Wenn du selbst solche Kleinigkeiten nicht gebacken bekommst...........wo soll das enden.

Sich nach dem Urlaub 5 Tage krankschreiben zu lassen, ist ja wohl das Größte an "Heulsuserei" das man sich vorstellen kann. Man sollte dir fristlos kündigen. 

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3. November 2017 um 10:31

also bei mir geht das mit "zusammenreißen" nicht. Also klar, geht schon, aber hinterher bin ich eben total am Ar***.

Und genau das ist das Problem, das weiß man aus Erfahrung - aber die Erfahrung muss man auch erst mal machen, dann ist klar, dass man das beim nächsten Mal anders angehen muss.

Das mit der Einstellungssache habe ich auch lange geglaubt und es über Jahre mit "zusammenreißen" probiert - hat viel Schaden angerichtet, weil das Ergebnis so ausfiel wie hier im Thread. Unterm Strich habe ich dafür einen ziemlich hohen Preis gezahlt - und die Menschen in meiner Umgebung auch.

Und warum? Weil man an allen Ecken erklärt bekommt, dass sowas gar nicht sein kann, wenn man die Menschen doch eigentlich liebt und kein Ar***loch ist.
Doch, kann es.
Und wenn man das als Gegebenheit akzeptiert und entsprechend plant und agiert und dieses ganze Gerede von "zusammenreißen" und "da ist was mit Euch nicht in Ordnung" etc. mal links liegen lässt, wird es auch ein schöner Urlaub für alle.

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3. November 2017 um 11:28

pathologisiert ist genau der treffende Ausdruck. Sieht man hier im Thread auch super. Akzeptieren würde die Probleme lösen, aber nein, es kann nicht sein, was nicht sein darf - also schön "zusammenreißen", koste es, was es wolle.

@mirimirireloaded: ja, die Erfahrung, welchen Schaden dieses *** "zusammenreißen" anrichten kann, mussten wohl schon zu viele machen

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3. November 2017 um 11:36

Also wenn man solchen Urlaub nicht will dann hat man mehr als genug Möglichkeiten das anders zu planen. Aber Hauptsache man ist Opfer...und hat Zeit für sich🤔
Völliger Egotrip- der ach so geliebten Familie und auch dem Arbeitgeber und den Kollegen gegenüber.👎

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3. November 2017 um 12:56

weil Du gerade verschiedene Dinge zusammenwürfelst.

Ja, 1-2h reichen da eigentlich und ja, die bekommt man auch im Urlaub zusammen, wenn man sich das halbwegs organisiert und es für sich selbst so weit hat, dass man die auch nutzen kann.
Das heißt NICHT, dass der Urlaub komplett nicht geht, dass Zeit mit Familie und Zeit mit Kind nicht geht - habe ich auch nie so gesagt.

Man muss nur passend planen statt "zusammenreißen".
Also beispielsweise Ferienwohnung statt Hotelzimmer. Sich selbst soweit im Griff haben, dass man die 1-2h auch nutzen kann, statt nur innerlich einen Counter laufen zu haben o.ä., ... dann kommt man auch nicht halbtot aus dem gemeinsamen Urlaub zurück und muss auch nicht kinderlos sein ^^

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3. November 2017 um 14:42

jo, sobald man von dem Trip runter ist, dass man sich nur mal zusammenreißen muss und dann automatisch alles gut wird, wenn man Mann und Kind nur liebt, wird man das auch tun :P
Nur bis dahin wird es häßlich.

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3. November 2017 um 14:56
In Antwort auf mareike981

Im Urlaub mit meiner Familie drehe ich total durch. Habe mich nun fünf Tage krank schreiben lassen, da ich total ausgelaugt zurückkam. 
Völlig fertig. Gerade setzt die Erholung nach einigen Tagen Regeneration wieder ein. 
Wir sind mit Tochter in Portugal gewesen. 
Dort gab es leider nicht so viele Möglichkeiten für die Kleine. Zum Schwimmen war es oft zu kalt.
Ich fand gemeinsame Aktivitäten schon sehr schön. Aber ich brauche am Tag wirklich Zeit für mich.  So wie hermetisch abgeriegelt. Das ging dort gar nicht. Wir waren in einem Zimmer untergebracht, wie es ja meistens ist im Urlaub. 
Ich konnte keine Sekunde abschalten. Bin mal allein zum Strand, aber auch das brachte kaum Regeneration. Ich war ein Schatten meiner Selbst und erst jetzt komme ich wieder zu mir. 
Ich liebe meinen Mann, meine Tochter. Zwischen uns ist alles harmonisch. Ich liebe es Zeit mit ihnen zu verbringen. Aber so geballt, so eng, so lang. Da drehe ich total durch!" 
Auf dem Rückweg kam ich mir schon befreiter vor. Zu Hause kann ich, da ich beruflich alleine arbeite, viel Zeit alleine verbringen. Das ist für mich wie die Luft zum Atmen. 

Nun graut es mir schon vor dem nächsten Familienurlaub. Mein Mann fand alles total super und würde gerne nächstes Jahr mal drei Wochen weg. Ich denke das überlebe ich nicht. 

Er kennt auch mein Problem und ist auch nicht beleidigt, wenn ich mich mal absondere, aber mir reicht das nie. 
Auch zu Hause habe ich oft Probleme mit Nähe und verkrieche mich manchmal. 

Kennt das noch jemand? Einerseits das schlechte Gewissen nicht ständig da sein zu können, auf der Anderen Seite zu wenig Abgrenzungsmechanismen? 
Wie macht ihr das im Urlaub? Gibt es Tipps? 

Einerseits will ich ja auch viel Zeit mit meiner Familie verbringen, aber in der Situation dann drin, ist es schwierig. Irgendwie funktionieren die Abgrenzungsmechanismen nicht. 
Ich kann irgendwie nichts für mich machen in der Kombination. Nicht lesen, kein Hörspiel hören. Ich schlafe dann auch nicht so richtig gut. Wie finde ich die Mitte unter Menschen, meiner Familie? 

Vielen Dank für die vielen Antworten. 
Es ist auf gar keinen Fall so, dass mir meine Tochter total entfremdet ist. Wir verbringen viel Zeit miteinander. Ich habe mich beruflich sogar runtergeschraubt, was für alle besser ist! 

Es ist halt nur diese geballte Zeit und ja, wir haben wohl mega schlecht geplant. Eine ganze Vielzahl an Ursachen lag einfach vor. Ich war vorher schon total angekratzt, da ich vorher beruflich einige Monate durchgeackert hatte, auch in der Nacht. 

Das nächste Mal achten wir akribisch auf Ausweichmöglichkeiten. Meine Tochter ist aber zudem noch eine Art Einzelgänger. Sie klammert ohne Ende, vor allen in fremder Umgebung. Auf andere Kinder hat sie keine Lust. 

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3. November 2017 um 14:59

Es ist ja auch vollkommen ok, seine eigenen Bedürfnisse zu haben.
Nur, wenn ich Urlaub plane, sollte man diese Bedürfnisse auch einberechnen.

Wenn ich als Mutter auch Zeit für mich allein benötige ist es ziemlich dusselig einen Urlaub in einem einzigen gemeinsamen Zimmer in einem Hotel, wo das Kind bzw. mein Mann mit dem Kind zusammen kaum was kindgerechtes unternehmen kann, zu buchen.

 

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3. November 2017 um 17:35

Also wenn man diese Thematik/ potentielle Problematik bei sich seit Jahr und Tag kennt und trotzdem nicht vorausschaut und plant dann will man es nicht anders....
Du magst das alles sehr kleinreden und als Macke abtun aber du leidest drunter, deine Mitmenschen müssen das ausbaden und deine Tochter scheint auch schon als soziale Störung  irgendeine Nähe/ Distanzproblematik abbekommen zu haben...vielleicht doch mal das Thema professionell angehen?🤔

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4. November 2017 um 7:38

nur dass Du Herzchen gerade mal fix unterschlagen hast, dass sie in ihrem Startbeitrag genau nach den STRATEGIEN gefragt hat!!!

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4. November 2017 um 7:47
In Antwort auf mareike981

Vielen Dank für die vielen Antworten. 
Es ist auf gar keinen Fall so, dass mir meine Tochter total entfremdet ist. Wir verbringen viel Zeit miteinander. Ich habe mich beruflich sogar runtergeschraubt, was für alle besser ist! 

Es ist halt nur diese geballte Zeit und ja, wir haben wohl mega schlecht geplant. Eine ganze Vielzahl an Ursachen lag einfach vor. Ich war vorher schon total angekratzt, da ich vorher beruflich einige Monate durchgeackert hatte, auch in der Nacht. 

Das nächste Mal achten wir akribisch auf Ausweichmöglichkeiten. Meine Tochter ist aber zudem noch eine Art Einzelgänger. Sie klammert ohne Ende, vor allen in fremder Umgebung. Auf andere Kinder hat sie keine Lust. 

nicht nur auf Ausweichmöglichkeiten achten - auch darauf, die zu nutzen.
Zumindest Dein Startbeitrag klang so, als fehlte es Dir da noch an einigem.

Ich habe auch eine Weile gebraucht, bis ich in solchen Situationen 1-2h, die ich dann für mich hatte, auch zum Ausgleichen wirklich nutzen konnte. Das ist teilweise Übung, teilweise Planung, teilweise aber auch Wahrnehmung und Kontrolle.

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4. November 2017 um 10:13

Wieso? Dürfen nur Menschen, die der "Norm" entsprechen Familien gründen?

Das ist doch Unsinn. Ich bin auch ein Mensch, der immer wiederZeit für sich allein braucht auch ohne die Menschen, die ich liebe, um mich herum. Hatte bisher auch kaum Probleme damit. Das ist alles eine Frage der Organisation. Mehr nicht.

 

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4. November 2017 um 10:41

Das ist richtig. Hat allerdings wenig damit zu tun, dass sie ein Kind hat, sondern das sie den Urlaub völlig falsch geplant haben.

Wie schon geschrieben, es gibt viele sehr viel bessere Möglichkeiten einen Urlaub zu buchen.
Ein Zimmer für alle drei in einer Gegend, wo man eigentlich wohl eher einen Badeurlaub verbringt und das durch Kälte nicht möglich ist und dem Kind auch wohl nicht viel anderes an Unterhaltung geboten wird, bringt selbst Eltern, die sich Non-Stop um ihre Kinder kümmer, an den Rand des Erträglichen.

Wenn man als Familie Pärchen-oder Singleurlaub bucht hat man was falsch gemacht.

Das hat aber nichts mit persönlichen Bedürfnissen zu tun, sondern schlicht mit Dämlichkeit.

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4. November 2017 um 10:50

Naja, Familie kann auch mal auf die Nerven gehen. Wer Familie hat und behauptet, dass ist nicht so, der lügt wohl eher.

Außerdem halte ich es für wichtig, dass Kinder lernen, meine Eltern sind immer für mich da, sind aber auch eigenständige Menschen und nicht 24/7 für meine Unterhaltung zuständig (Babys natürlich nicht eingerechnet).

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4. November 2017 um 14:12

Wieso?

Also meine Kinder sind 28, 24 und 17 und die gehen mir jetzt auch noch manchmal ziemlich auf die Nerven. Ich liebe sie alle drei von Herzen aber manchmal besonders die Älteste und den Jüngsten, könnte ich die an die Wand nageln.

Da muß ich auch kein Blatt vor den Mund nehmen und dahingehend halte ich mich für vollkommen normal.
Meinen Freundinnen geht das da auch nicht anders.


 

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4. November 2017 um 14:29

was für einen Beitag hast denn Du gelesen? Scheint nicht der gleiche gewesen zu sein wie bei mir.

Erstens war das eine Ausnahmesituation und nicht der Normalzustand, das ist doch wohl klar, oder?

Zweitens das die Zeit nicht reicht, liegt vermutlich mehr am Umgang der TE mit der Zeit als an der Zeit.

Drittens liest Du wo, dass die TE erwartet, dass ihr Partner "ständig auf sie Rücksicht nimmt und seine eigenen Bedrüfnisse hinten anstellt"? Man kann auch mit diesem Bedürfnis nach Rückzug im Alltag und im Urlaub so planen, dass keiner irgendwas hinten anstellen muss. Die TE hat diesen Thread doch eröffnet, weil sie Wege sucht, wie sie das erreichen kann. In dem Falle ist es maximal besch*** gelaufen, stimmt. Lag sicher auch an falscher Planung, stimmt auch. Aber wenn ich den Thread so lese, frage ich mich, wie viele gottgleiche Wesen hier sich noch nie selbst überschätzt haben und nie die Ergebnisse der eigenen falschen Planung ausgebadet haben. Wow. Also mir ist sowas schon passiert.
Im Übrigen war zwar die TE danach völlig fertig, aber ihrem Mann hat es super gefallen, also hat sie wohl mehr Rücksicht auf ihn genommen, als er auf sie, oder? ^^

Viertens: dass Bedürfnis nach Rückzug und dessen Notwendigkeit hat nichts damit zu tun, dass man bestimmte Menschen nicht um sich ertragen kann. Es geht darum, allein zu sein - für eine begrenzte Zeit. Also NIEMAND da, egal wer. Da kann man sich nicht "jemanden suchen, der passt", denn egal wer es ist, man ist dennoch nicht ALLEIN. Die TE wird sich schon jemanden gesucht haben, mit dem sie ihre Zeit gern verbringt und verbringen möchte, es geht nur darum, für begrenzte Zeit auch mal ganz allein sein zu können. Im Alltag haben die beiden das ja auch augenscheinlich gut hinbekommen und ihr Mann kommt damit gut klar, passt doch alles. Wo ist denn da das Drama für die Ehe?!?
Zudem ich auch nicht sagen würde, dass das was mit "introvertiert" zu tun hat, ich würde mich mal ganz sicher nicht als introvertiert bezeichnen und bei mir ist das auch so.

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4. November 2017 um 14:32

warum? Gibt es bei Dir keinen Urlaub, den andere toll finden und der für Dich der Horror schlechthin wäre?
Hast Du Dich noch nie im Leben verschätzt, was Deine Möglichkeiten und Grenzen angeht?
Nein? Oh, Du musst göttlich sein ^^

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4. November 2017 um 14:38

wo ist in dieser Hinsicht der Unterschied, ob man am Tag gern eine Stunde joggen gehen möchte - oder mal eine Stunde allein irgendwo sein möchte?

Ich wette mal, jemand, der jeden Tag eine Stunde joggen geht, wird auch massiv unleidlich und nach einer Woche ziemlich unter Strom stehen, so dass ihn / sie ALLES auf der Welt nur noch nervt bis zum Anschlag, wenn das paar Tage hintereinander plötzlich nicht geht - und auch demjenigen wird es passieren, dass er die Folgen für sich selbst, dass Joggen in dieser Woche nicht möglich ist, ganz fix mal unterschätzt und denkt, dass das alles kein Ding ist für die eine Woche...

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5. November 2017 um 8:24

wenn man nicht lesen kann oder will, dass das mit Kind und Mann gar kein Problem ist, mit Urlaub auch nicht, wenn man nur darauf achtet, dass man diesen Punkt einplant, auch.

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5. November 2017 um 13:00

Wenn mir eine Mutter erzählen will, dass sie nie mal genervt ist von ihren Kindern, würde ich ihr nicht glauben.
Ich denke eher, dass liegt daran, dass solche Mütter dann denken, andere halten sie für schlechte Mütter.

Meine Kinder wissen auch (jedenfalls mittlerweile in ihrem Alter) wann sie mich nerven und sehen das dann auch ein und  verpieseln sich.

Umgekehrt nerv ich auch hin- und wieder meine Kinder und manchmal nerven wir uns auch gegenseitig

Meine Kinder, auch jetzt noch wo sie fast alle erwachsen sind, sind sehr auf mich als Elternteil fixiert. Wahrscheinlich auch, weil ihr Vater sich nach Trennung und Scheidung kaum um sie gekümmert hat.

Es ist im Grunde sehr schön, dass sie mit all ihren Problemen, schönen Erlebnissen usw. zu mir kommen und ich bin auch immer für sie da aber manchmal will ich auch mal nicht die Mama sein und dann sag ich das auch ganz frei zu ihnen.
Das sie trotzdem sehr an mir hängen, zeigt mir jedenfalls, das es nicht falsch sein kann, seinen Kindern auch mal zu zeigen "jetzt nicht, ich hab keinen Bock drauf".

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5. November 2017 um 13:57
In Antwort auf mareike981

Im Urlaub mit meiner Familie drehe ich total durch. Habe mich nun fünf Tage krank schreiben lassen, da ich total ausgelaugt zurückkam. 
Völlig fertig. Gerade setzt die Erholung nach einigen Tagen Regeneration wieder ein. 
Wir sind mit Tochter in Portugal gewesen. 
Dort gab es leider nicht so viele Möglichkeiten für die Kleine. Zum Schwimmen war es oft zu kalt.
Ich fand gemeinsame Aktivitäten schon sehr schön. Aber ich brauche am Tag wirklich Zeit für mich.  So wie hermetisch abgeriegelt. Das ging dort gar nicht. Wir waren in einem Zimmer untergebracht, wie es ja meistens ist im Urlaub. 
Ich konnte keine Sekunde abschalten. Bin mal allein zum Strand, aber auch das brachte kaum Regeneration. Ich war ein Schatten meiner Selbst und erst jetzt komme ich wieder zu mir. 
Ich liebe meinen Mann, meine Tochter. Zwischen uns ist alles harmonisch. Ich liebe es Zeit mit ihnen zu verbringen. Aber so geballt, so eng, so lang. Da drehe ich total durch!" 
Auf dem Rückweg kam ich mir schon befreiter vor. Zu Hause kann ich, da ich beruflich alleine arbeite, viel Zeit alleine verbringen. Das ist für mich wie die Luft zum Atmen. 

Nun graut es mir schon vor dem nächsten Familienurlaub. Mein Mann fand alles total super und würde gerne nächstes Jahr mal drei Wochen weg. Ich denke das überlebe ich nicht. 

Er kennt auch mein Problem und ist auch nicht beleidigt, wenn ich mich mal absondere, aber mir reicht das nie. 
Auch zu Hause habe ich oft Probleme mit Nähe und verkrieche mich manchmal. 

Kennt das noch jemand? Einerseits das schlechte Gewissen nicht ständig da sein zu können, auf der Anderen Seite zu wenig Abgrenzungsmechanismen? 
Wie macht ihr das im Urlaub? Gibt es Tipps? 

Einerseits will ich ja auch viel Zeit mit meiner Familie verbringen, aber in der Situation dann drin, ist es schwierig. Irgendwie funktionieren die Abgrenzungsmechanismen nicht. 
Ich kann irgendwie nichts für mich machen in der Kombination. Nicht lesen, kein Hörspiel hören. Ich schlafe dann auch nicht so richtig gut. Wie finde ich die Mitte unter Menschen, meiner Familie? 

Es gibt zwar Bilderbuchfamilien, meine zählt jedoch nicht dazu.
 

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