Home / Forum / Liebe & Beziehung / Unzufridenheit in Beziehung aufgr. schwieriger Zukunftsentscheidung

Unzufridenheit in Beziehung aufgr. schwieriger Zukunftsentscheidung

9. April um 8:33 Letzte Antwort: 10. April um 11:38

Liebe Gofeminin-Gemeinde,

ich habe ein Problem und weiß nicht wirklich was ich machen soll, vielleicht hatte jemand schon mal ein ähnliches Problem.

Ich bin weiblich, 25 Jahre alt und seit ziemlich genau 2,5 Jahren mit meinem Freund zusammen.

Seit einigen Wochen bin ich seltsam geworden, dass ist mir auch selber aufgefallen.. Zuerst hat bei uns einfach alles gepasst, wir waren super glücklich und stritten nur ganz selten. Doch seit einigen Wochen habe ich mich von meinem Freund irgendwie immer mehr distanziert. Ich kann ihm nicht mehr zeigen, wie viel er mir bedeutet. Mir wurde alles irgendwie gleichgültig, ich mag es auch nicht mehr wenn er mich anfasst, bin sogar schon so das ich jeden Tag hoffe das wir am Abend einfach schnell ins Bett gehen und nix mehr passiert. Er hingegen bemüht sich wirklich, macht Späße, will mich berühren, küssen und ist so wie von Anfang an, einfach lieb.
Wir haben vor kurzem darüber geredet und ich weiß, dass ihn das sehr verletzt und er sucht nach Gründen, weshalb ich so bin und gibt sich selber die Schuld. Ich weiß aber selber einfach nicht warum ich denn so zu ihm bin, vorgefallen ist in dieser Zeit nämlich nichts, das er mich verletzt hätte oder Sonstiges. Das Einzige was ich mir vorstellen könnte ist, dass es mit der Zukunftsentscheidung zusammenhängen könnte.

Zur Situation zuhause: Ich wohne seit ca. 1 Jahr mit ihm zusammen, bin bei ihm eingezogen, es ist ein 3 Generationen Haushalt mit Eltern und Großeltern und auch die Schwester wohnt noch zuhause (derzeit noch zusammen mit uns in einer der 3 Wohnungen).
Vertrage mich mit allen ziemlich gut, jedoch geht es derzeit auch um die Zukunft und ob wir im Haus bleiben oder nicht, da er das Haus später erben wird. Es ist eigentlich schon zu 99% fix das wir dort bleiben, weil es einfach die logische Schlussfolgerung ist. Jedoch bin ich mir einfach unsicher, ob ich das will, da ich seit ich denken kann immer gesagt habe, ich will mal etwas "eigenes", wo einfach nur wir und mit unserer eigenen, kleinen Familie leben. Dort wäre es halt so, dass man sich den Garten teilt und überall mit allen absprechen muss, wenn man irgendwas ändern will oder ect. Beispiel wäre zum Beispiel auch das wir mal einen Hund wollen und ich ziemlich sicher bin, dass da seine Eltern nicht begeistert wären. Und über Generationen-Haushalte habe ich bis jetzt auch so ziemlich nur schlechtes gehört, bei uns wars auch so das mein Großvater immer auf meiner Mutter herumhackte, bis er gestorben ist.

(Nebenbei muss ich noch erwähnen, dass ich bereits schlechte Erfahrungen bei meinem Ex gemacht habe, wenn die Eltern in demselben Haus wohnen.  Auch bei meinem Exfreund wäre es genau dasselbe gewesen das er das Haus bekommen hätte und wir dort hätten bleiben dürfen, da jedoch die Eltern hintenrum immer alles schlecht gemacht haben was ich so gemacht habe, bzw was ich machte war nie gut genug oder falsch, obwohl ich nie fix eingezogen war, sondern nur oft bei ihm geschlafen habe (er hatte eine eigene Wohnung im Elternhaus, ließ sich jedoch von hinten bis vorne bedienen). Wurde zum Beispiel hintenrum schlecht gemacht, warum ich denn nicht öfter bei ihm putzen würde, obwohl ich nicht mal fix dort wohnte und ich das trotzdem oft genug gemacht habe, einfach das die blöde Nachrede aufhört. Gab dort mehrere solche Geschichten bis es mir reichte, dass war damals einer der Haupt-Trennungsgründe.)

Zum Anderen steht bei mir zuhause derzeit die Hofübergabe im Vordergrund, bei der auch in unserem Austragshaus eine Wohnung frei wäre über meinen Eltern. Den kleinen Hof wird einer meiner beiden Brüder bekommen. Der, der ihn bekommt, wäre damit einverstanden wenn wir in die Wohnung ziehen, Mietfrei und nur BK selbst bezahlen müssten, wäre auch eine wunderschöne Wohnung im Grünen ohne direkte Nachbarn und mit genug Platz.
Da wäre jedoch das Problem, dass uns diese Wohnung niemals gehören würde, ist lt. dem Gesetz so das das vom Hof nicht getrennt/einzeln vererbt werden kann. Somit würden wir dort halt auf Lebenszeit wohnen dürfen, jedoch würden unsere Kinder dann nicht mehr drinnen wohnen dürfen. Für meinen Bruder wäre das absolut kein Thema das wir drinnen wohnen, da seine Freundin auch das Haus von ihren Eltern erben wird und er damit auch für seine Kinder schon vorgesorgt hat. Man muss auch noch erwähnen, dass mein Bruder mit dem Milchvieh-Hof nicht weitermachen wird, sondern nur Teile der Garage und Wald für den Eigengebrauch nutzen wird, heißt wir könnten oben Flächen/den Stall pachten und uns dort selber etwas überlegen. Wäre auch super, vor allem weil ich ein sehr tierliebender Mensch bin. Mein Freund fände es am Hof genauso schön, für ihn ist es aber eher zweite Wahl, einfach darum, weil uns das alles nie gehören wird.

Es hört sich blöd an und ist vielleicht für einige von euch jammern auf hohem Niveau, aber beide Optionen sind eigentlich nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Eine der beiden Optionen werden wir jedoch annehmen.

Ich fühle mich derzeit irgendwie einfach permanent unwohl bzw einfach andauernd unzufrieden und weiß nicht, was ich dagegen machen soll. Ich denke es hat damit zu tun, dass diese schwierige Entscheidung derzeit einfach mein komplettes Gemüt beeinflusst. Mein Freund hat es definitiv nicht verdient, dass ich so zu ihm bin, aber ich kann einfach nicht anders. Mich überfordert die Situation einfach umso mehr, umso näher die Zeit der Entscheidung kommt. Ich habe mit meinem Freund auch schon darüber geredet, jedoch bin ich einfach noch immer nicht sicher was ich machen soll oder will und habe Angst, dass ich die jeweilige Entscheidung zum Schluss einfach bereue. Mein Freund war dann so, dass er mir immer sagte warum denn wir nicht den Hof erben können, dann wäre klar das wir auf den Hof ziehen, jedoch hat mein Bruder immer dafür arbeiten müssen, weil immer feststand, dass er den Hof nimmt. Daher ist diese Option für mich komplett ausgeschlossen, ich würde meinen Bruder niemals "hintergehen" wollen, dass nach jahrelangem Arbeiten auf einmal ich Anspruch auf alles erhebe.

Was würdet ihr in meiner Situation machen oder musste jemand von euch schon mal eine ähnlich schwierige Entscheidung treffen? Oder hat jemand einen Tipp, wie man abwägen kann, was die bessere Entscheidung ist - für uns beide gleichermaßen? Ich würde mir erhoffen, dass ich so vielleicht wieder mit mir selber ins Reine komme wenn die Entscheidung getroffen ist und ich damit auch wieder der Mensch werde, der ich vorher war und meinem Freund wieder eine bessere Freundin sein kann.

Ich danke euch im Voraus schon mal wenn sich jemand die Zeit genommen hat und bis hier gelesen hat. Und würde mich über Antworten freuen.

Liebe Grüße

Mehr lesen

9. April um 8:48

Erstmal würdenich deinem Freund sagen, dass deine Sorgen und Wünsche auch angehört werden müssen. Schließlich ist es ebenfalls deine Entscheidung, aber in deinem Text steht nur, dass er das ja so und so will, dass so und so gerne hätte etc. Da wäre ich auch irgendwann unzufrieden, wenn so über mich bestimmt wird. Das solltet ihr erstmal klären, bevor ihr die Entscheidung endgültig trifft. Ich würde auch klar die dritte Option "unabhängig von den Familien etwas suchen" in Betracht ziehen, auch wenn sie evtl etwas unlogisch ist, aber gerade solche Entscheidungen sollten nicht komplett mit dem rationalen Verstand getroffen werden. Mit Verbunftentscheidungen alleine wird man nicht glücklich.Wenn dich der Familienanschluss so belastet, ist das nichts, was man für die Zukunft in Betracht ziehen soll. Aber darüber musst du mit ihm eben reden.

Gefällt mir
9. April um 8:56

Die schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit hängen Dir immer noch nach. Gibt es denn aktuell mit der Schwiegerfamilie Ansätze dass es wieder zu Konflikten kommen kann bzw. bestehen vielleicht schon welche?
Wie wird sich denn die Wohnsituation entwickeln, bleibt Ihr in der Wohnung mit der Schwester und wie viel Platz werdet Ihr zukünftig denn haben? Falls Ihr nämlich Kinder wolltet dürftet Ihr ja mehr Platz brauchen als jetzt. Da ist dann die Frage wo z.B. 100 qm + x vorhanden wären, bei Dir oder bei ihm.
Es scheint aktuell Dein Problem zu sein und er zieht sich offenbar raus. Dabei ist es eigentlich Euer gemeinsames. Da ist es dann auch nicht verwunderlich wenn Du Dich etwas allein gelassen fühlst und auf Distanz zu ihm gehst.
Wird er denn das Haus auf jeden Fall erben oder ist es davon abhängig, dass er dort wohnen bleibt?

Gefällt mir
9. April um 9:04
In Antwort auf steffi2225

Liebe Gofeminin-Gemeinde,

ich habe ein Problem und weiß nicht wirklich was ich machen soll, vielleicht hatte jemand schon mal ein ähnliches Problem.

Ich bin weiblich, 25 Jahre alt und seit ziemlich genau 2,5 Jahren mit meinem Freund zusammen.

Seit einigen Wochen bin ich seltsam geworden, dass ist mir auch selber aufgefallen.. Zuerst hat bei uns einfach alles gepasst, wir waren super glücklich und stritten nur ganz selten. Doch seit einigen Wochen habe ich mich von meinem Freund irgendwie immer mehr distanziert. Ich kann ihm nicht mehr zeigen, wie viel er mir bedeutet. Mir wurde alles irgendwie gleichgültig, ich mag es auch nicht mehr wenn er mich anfasst, bin sogar schon so das ich jeden Tag hoffe das wir am Abend einfach schnell ins Bett gehen und nix mehr passiert. Er hingegen bemüht sich wirklich, macht Späße, will mich berühren, küssen und ist so wie von Anfang an, einfach lieb.
Wir haben vor kurzem darüber geredet und ich weiß, dass ihn das sehr verletzt und er sucht nach Gründen, weshalb ich so bin und gibt sich selber die Schuld. Ich weiß aber selber einfach nicht warum ich denn so zu ihm bin, vorgefallen ist in dieser Zeit nämlich nichts, das er mich verletzt hätte oder Sonstiges. Das Einzige was ich mir vorstellen könnte ist, dass es mit der Zukunftsentscheidung zusammenhängen könnte.

Zur Situation zuhause: Ich wohne seit ca. 1 Jahr mit ihm zusammen, bin bei ihm eingezogen, es ist ein 3 Generationen Haushalt mit Eltern und Großeltern und auch die Schwester wohnt noch zuhause (derzeit noch zusammen mit uns in einer der 3 Wohnungen).
Vertrage mich mit allen ziemlich gut, jedoch geht es derzeit auch um die Zukunft und ob wir im Haus bleiben oder nicht, da er das Haus später erben wird. Es ist eigentlich schon zu 99% fix das wir dort bleiben, weil es einfach die logische Schlussfolgerung ist. Jedoch bin ich mir einfach unsicher, ob ich das will, da ich seit ich denken kann immer gesagt habe, ich will mal etwas "eigenes", wo einfach nur wir und mit unserer eigenen, kleinen Familie leben. Dort wäre es halt so, dass man sich den Garten teilt und überall mit allen absprechen muss, wenn man irgendwas ändern will oder ect. Beispiel wäre zum Beispiel auch das wir mal einen Hund wollen und ich ziemlich sicher bin, dass da seine Eltern nicht begeistert wären. Und über Generationen-Haushalte habe ich bis jetzt auch so ziemlich nur schlechtes gehört, bei uns wars auch so das mein Großvater immer auf meiner Mutter herumhackte, bis er gestorben ist.

(Nebenbei muss ich noch erwähnen, dass ich bereits schlechte Erfahrungen bei meinem Ex gemacht habe, wenn die Eltern in demselben Haus wohnen.  Auch bei meinem Exfreund wäre es genau dasselbe gewesen das er das Haus bekommen hätte und wir dort hätten bleiben dürfen, da jedoch die Eltern hintenrum immer alles schlecht gemacht haben was ich so gemacht habe, bzw was ich machte war nie gut genug oder falsch, obwohl ich nie fix eingezogen war, sondern nur oft bei ihm geschlafen habe (er hatte eine eigene Wohnung im Elternhaus, ließ sich jedoch von hinten bis vorne bedienen). Wurde zum Beispiel hintenrum schlecht gemacht, warum ich denn nicht öfter bei ihm putzen würde, obwohl ich nicht mal fix dort wohnte und ich das trotzdem oft genug gemacht habe, einfach das die blöde Nachrede aufhört. Gab dort mehrere solche Geschichten bis es mir reichte, dass war damals einer der Haupt-Trennungsgründe.)

Zum Anderen steht bei mir zuhause derzeit die Hofübergabe im Vordergrund, bei der auch in unserem Austragshaus eine Wohnung frei wäre über meinen Eltern. Den kleinen Hof wird einer meiner beiden Brüder bekommen. Der, der ihn bekommt, wäre damit einverstanden wenn wir in die Wohnung ziehen, Mietfrei und nur BK selbst bezahlen müssten, wäre auch eine wunderschöne Wohnung im Grünen ohne direkte Nachbarn und mit genug Platz.
Da wäre jedoch das Problem, dass uns diese Wohnung niemals gehören würde, ist lt. dem Gesetz so das das vom Hof nicht getrennt/einzeln vererbt werden kann. Somit würden wir dort halt auf Lebenszeit wohnen dürfen, jedoch würden unsere Kinder dann nicht mehr drinnen wohnen dürfen. Für meinen Bruder wäre das absolut kein Thema das wir drinnen wohnen, da seine Freundin auch das Haus von ihren Eltern erben wird und er damit auch für seine Kinder schon vorgesorgt hat. Man muss auch noch erwähnen, dass mein Bruder mit dem Milchvieh-Hof nicht weitermachen wird, sondern nur Teile der Garage und Wald für den Eigengebrauch nutzen wird, heißt wir könnten oben Flächen/den Stall pachten und uns dort selber etwas überlegen. Wäre auch super, vor allem weil ich ein sehr tierliebender Mensch bin. Mein Freund fände es am Hof genauso schön, für ihn ist es aber eher zweite Wahl, einfach darum, weil uns das alles nie gehören wird.

Es hört sich blöd an und ist vielleicht für einige von euch jammern auf hohem Niveau, aber beide Optionen sind eigentlich nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Eine der beiden Optionen werden wir jedoch annehmen.

Ich fühle mich derzeit irgendwie einfach permanent unwohl bzw einfach andauernd unzufrieden und weiß nicht, was ich dagegen machen soll. Ich denke es hat damit zu tun, dass diese schwierige Entscheidung derzeit einfach mein komplettes Gemüt beeinflusst. Mein Freund hat es definitiv nicht verdient, dass ich so zu ihm bin, aber ich kann einfach nicht anders. Mich überfordert die Situation einfach umso mehr, umso näher die Zeit der Entscheidung kommt. Ich habe mit meinem Freund auch schon darüber geredet, jedoch bin ich einfach noch immer nicht sicher was ich machen soll oder will und habe Angst, dass ich die jeweilige Entscheidung zum Schluss einfach bereue. Mein Freund war dann so, dass er mir immer sagte warum denn wir nicht den Hof erben können, dann wäre klar das wir auf den Hof ziehen, jedoch hat mein Bruder immer dafür arbeiten müssen, weil immer feststand, dass er den Hof nimmt. Daher ist diese Option für mich komplett ausgeschlossen, ich würde meinen Bruder niemals "hintergehen" wollen, dass nach jahrelangem Arbeiten auf einmal ich Anspruch auf alles erhebe.

Was würdet ihr in meiner Situation machen oder musste jemand von euch schon mal eine ähnlich schwierige Entscheidung treffen? Oder hat jemand einen Tipp, wie man abwägen kann, was die bessere Entscheidung ist - für uns beide gleichermaßen? Ich würde mir erhoffen, dass ich so vielleicht wieder mit mir selber ins Reine komme wenn die Entscheidung getroffen ist und ich damit auch wieder der Mensch werde, der ich vorher war und meinem Freund wieder eine bessere Freundin sein kann.

Ich danke euch im Voraus schon mal wenn sich jemand die Zeit genommen hat und bis hier gelesen hat. Und würde mich über Antworten freuen.

Liebe Grüße

Soweit ich dich verstanden habe, betrifft die Entscheidung über die Erbfolge bei euch am Hof das Zusammenleben mit deinem Freund. Dazu kann ich dir nur empfehlen darüber nachzudenken, wie lange du mit deiner Familie zusammen bist und wie lange mit deinem Freund. Die Antwort kann nur sein Entfernung von der Familie und Leben mit dem Partner oder eben Entfernung von deinem Partner. Die Entscheidungen den Hof betreffend solltest du wahrnehmen. Das hat mit deiner Partnerschaft nichts zu tun.

Gefällt mir
9. April um 9:38

Ich danke euch für eure Antworten.

@marisol: Er bestimmt nicht, er fragt natürlich auch was ich mir vorstelle und ob das für mich passt, jedoch ist für ihn die Entscheidung schon etwas gefallen, einfach weil er möchte, dass wir dann auch mal was weitergeben können an unsere Kinder, was ich voll verstehe. Das mit der dritten Option habe ich schon angesprochen, habe auch schon oft gesagt das ich gerne Haus bauen würde und nach Gründen gesucht oder Häuser gesucht, aber wir sind beide so wir wollen in unserem Ort bleiben und da siehts derzeit eher schlecht aus. Und in so ein Baulandsicherungsmodell möchte er auch nicht ziehen wo man 500m2 Grund hat, weil er nicht in so einen Siedlungsblock möchte bzw ihm das zu wenig Grund ist (das Elternhaus steht auf ca 800m2). Und es ist schon soweit das wenn ich von wem anderen erzähle, die Haus bauen oder sowas er einfach schon nicht mehr antwortet und böse ist. Er sagt dann immer er kann mir das aber nicht bieten, dass wir wo Haus bauen, und das macht ihn auch fertig. Für ihn ist die Option also blöd gesagt gestorben, er ist nicht offen dafür, auch weil es mit vielen Kosten und hohen Schulden verbunden ist, was ich auch verstehe, aber das ist bei allen so die Haus bauen und wir sind beide brave Sparer. Ich möchte von einem eigenem Haus mit Grund schon nicht mehr reden, weils einfach keine Option ist für ihn.

@sophos75: Naja nicht unbedingt, mit den Großeltern verstehe ich mich zu 100%, die sind von der Art her auch so wie ich und das passt einfach. Schwieriger wird es da mit seiner Mutter, die ist einfach zu 100% anders als ich. Sie sagt immer klar raus was sie sich grade denkt, ist ein Mensch der am liebsten 24 Stunden am Tag mit der ganzen Familie zusammen sitzen möchte und man hat halt eher selten Ruhe. Sie sagt zu meinem Freund immer wir sollen ihr sagen wenn sie sich zu viel einmischt oder nervt, aber es gibt einfach ein paar Sachen, da beharrt sie drauf. Zb wenn ich in der Früh in die Arbeit fahre, dann "muss" ich mich bei ihr im Büro verabschieden, dass war da immer schon so und fertig. Und ich bin erwachsen und da stört es mich einfach, dass ich mich "abzumelden" habe quasi. Es ist bestimmt nicht böse gemeint, aber es ist mir oft einfach zu viel. Das habe ich meinem Freund eh schon gesagt, er ist auch bereit das er ihr sowas sagt, aber mit manchen Sachen muss ich mich einfach abfinden so seine Rede. Und da denk ich mir dann, nein warum, ist doch mein eigenes Leben und da muss ich mal gar nichts. Es ist schwierig zu beschreiben. Die Schwester wird zu ihrem Freund ziehen, wenn sie hoffentlich zusammen bleiben, wir haben die Wohnung im 2.EG dann alleine, es sind ca 100m2, wir dürfen dann mal den Wohnraum vom 1.EG mit benutzen wenn die Großeltern mal nicht mehr sind. Dürfte aber noch dauern da die Großmutter noch echt jung ist, bzw seine Eltern sind auch beide noch nicht mal 50. Bei der Wohnung im Austragshaus bei meinen Eltern sind es auch ca 100m2. Da könnte man über der Garage jedoch noch ein weiteres Zimmer machen, wenn man das Dach anhebt (für ein zweites Kind).
Die Frage war bei uns auch schon ein Thema ob er das Haus trotzdem bekommen würde wenn er wegzieht. Das ist noch nicht 100%ig ausgerdet, da kommts auch auf die Schwester drauf an. Sollte das mit dem Freund in die Brüche gehen und sie findet keinen neuen oder möchte doch daheim bleiben, dann bekommt natürlich sie das Haus. Der der bleibt bekommt es natürlich, aber Vorrang hat mein Freund, weil er öfter daheim geholfen hat/arbeitet und der ältere ist. Wenn beide weggehen besteht die Chance, dass er es trotzdem bekommt, das ist jedoch noch nicht fix ausgeredet.

@py158: Naja eigentlich nicht. Den Hof bekommt sowieso mein Bruder, der hat immer dafür gearbeitet. Der Hof ist mit dem Auto 5 Minuten von unserem jetzigen Zuhause entfernt, also auch keine Weltreise. Da geht es rein darum, ob wir wo einziehen wollen wenn wir nie die Besitzer davon sind/sein werden. Einfach nur das Wohnrecht zu haben. Die Wohnung ist noch ganz leer, wir müssten dort alles machen von Boden legen über Einrichtung. Und davon haben unsere Kinder dann mal nichts, dass ist hier die Überlegung.

Liebe Grüße

Gefällt mir
9. April um 9:43

Bei mir und meinem Freund war eine ähnliche Situation.

Wir hätten 2 Häuser seinerseits zur Auswahl, die uns auch gehört hätten (groß, knapp 10 Jahre alt) oder 3 Häuser oder eine 1 Wohnung auf Seiten meiner Familie(groß, neu, unbezahlbare Wohngegend).

Ich finde, wir haben es sehr erwachsen gelöst und uns selber was gekauft, von unserem eigenen Geld, an einem völlig anderen Ort, den wir beide lieben, der exakt unseren beiden Wünschen und Vorstellungen entspricht.

Toll, wenn man von Zuhause etwas mitbekommt, aber ich finde, man sollte seinen eigenen Weg gehen, wenn man merkt dass es nicht zu 100% passt.

Wir haben sehr lange gesucht, da wir Mietfrei wohnen, konnten wir dafür das Haus auf einem Schlag bezahlen und ich würde es für nichts auf der Welt hergeben. Das ist unser Zuhause, wir haben es uns gemeinsam ausgesucht und gemeinsam beschlossen dort alt zu werden und unser Kind dort aufwachsen zu lassen.

Ganz anderes Gefühl, als ewig in der Bude der Familie zu leben.

1 LikesGefällt mir
9. April um 10:13
In Antwort auf creepyworld89

Bei mir und meinem Freund war eine ähnliche Situation.

Wir hätten 2 Häuser seinerseits zur Auswahl, die uns auch gehört hätten (groß, knapp 10 Jahre alt) oder 3 Häuser oder eine 1 Wohnung auf Seiten meiner Familie(groß, neu, unbezahlbare Wohngegend).

Ich finde, wir haben es sehr erwachsen gelöst und uns selber was gekauft, von unserem eigenen Geld, an einem völlig anderen Ort, den wir beide lieben, der exakt unseren beiden Wünschen und Vorstellungen entspricht.

Toll, wenn man von Zuhause etwas mitbekommt, aber ich finde, man sollte seinen eigenen Weg gehen, wenn man merkt dass es nicht zu 100% passt.

Wir haben sehr lange gesucht, da wir Mietfrei wohnen, konnten wir dafür das Haus auf einem Schlag bezahlen und ich würde es für nichts auf der Welt hergeben. Das ist unser Zuhause, wir haben es uns gemeinsam ausgesucht und gemeinsam beschlossen dort alt zu werden und unser Kind dort aufwachsen zu lassen.

Ganz anderes Gefühl, als ewig in der Bude der Familie zu leben.

Klingt für mich wirklich nach einer guten Lösung, wäre mir so auch am liebsten.

Darf ich fragen, warum ihr euch dann gegen die bereits vorhandenen Immobilien entschieden habt und was eigenes gekauft habt? Gabs da einen ausschlaggebenden Punkt?

Freue mich für euch das ihr das so super gemeinsam gelöst habt, hoffe darauf das wir auch noch auf einen grünen Zweig kommen.

Gefällt mir
9. April um 10:14

Ich finde diese offene Lösung bei Deinem Freund wer das Haus bekommen sollte etwas problematisch. Eigentlich ist es ein prima Druckmittel die beiden Kinder auf Linie zu halten bzw. Wohlverhalten einzufordern. Am besten wäre, es gibt eine klare Aufteilung welches Kind was bekommt und das wird dann auch im Grundbuch festgehalten. Sind wir mal ehrlich, so lose Versprechungen sind Null wert.
Ihr wärt aber bei beiden Lösungen nicht die eigenen Herren. Beim Bruder wärt Ihr die Mitwohnenden, Herr auf dem Hof wäre er. Bei Deinem Freund hat im Zweifelsfall die Mutter die Hosen an und das noch auf Jahrzehnte.
Klar wäre beides die bequeme und kostengünstige Lösung aber will man sich so lange immer unterordnen müssen. Vielleicht hat sich Dein Freund mit der dauerhaften "Sohnrolle" arrangiert, aber hast Du das auch als "Tochter"?

Gefällt mir
9. April um 10:40
In Antwort auf steffi2225

Klingt für mich wirklich nach einer guten Lösung, wäre mir so auch am liebsten.

Darf ich fragen, warum ihr euch dann gegen die bereits vorhandenen Immobilien entschieden habt und was eigenes gekauft habt? Gabs da einen ausschlaggebenden Punkt?

Freue mich für euch das ihr das so super gemeinsam gelöst habt, hoffe darauf das wir auch noch auf einen grünen Zweig kommen.

Die Häuser meiner Eltern sind direkt in Hamburg, haben natürlich einen enorm hohen Wert aber sind nah an der Stadt dran. Wir sind beide aber absolute Dorfmenschen und haben beide schon stressige Jobs in Hamburg (er als Polizeibeamter ich im Krankenhaus als Ärztin) und wir wollen in unserer Freizeit Ruhe. Zudem finde ich die Gesetze für Hunde in Hamburg wirklich unterirdisch und da wir zwei wunderbare Fellnasen haben, kam Hamburg für mich eh nie in Frage.

Die Häuser seiner Eltern sind bei meinem Freund im Heimatdorf,das eine aber im Neubaugebiet, das andere seehr dicht an seinen Eltern dran. Ich liebe seine Eltern aber die Familie zu dicht dran zu haben, löst in mir keinen Freudentaumel aus ( wir kommen auch beide aus einen Mehrgenerationenhaushalt und kennen ebenfalls die schönen und die negativen Apsekte und haben uns gemeinsam dagegen entschieden)

Wir haben uns jetzt einen richtig schönen Bungalow gekauft bei Tostedt ( weiß nicht, ob du das kennst, das ist eine winzinge Stadt und da kommen wir in 10 Minuten hin aber unser Wohnort ist wirklich ein richtiges Dorf mit einer Handvoll Straßen), wir haben knapp 150qm aber weil wir absolute Natur,- und draußen Menschen sind 3000qm Garten.
Das  war eine Priorität, die wir beide hatten.

Im Lebenskonzept muss man sich da echt einig sein. Ich will ein großes Grundstück, weil ich als Tierrechtsaktivistin oft Tiere aufnehme und auch das ein oder andere gerne behalte  und er arbeitet gerne mit Holz, baut Tische und andere Sachen gerne selber, dann haben wir "Bushcraft" als gemeinsames Hobby, wofür der Garten einfach perfekt ist.

Also wenn man in dieselbe Richtung geht, findet man etwas, das perfekt zu beiden passt und ich finde, dass das der Hauptpunkt sein sollte: Dass beide einfach nur glücklich sind.

Und wenn er das Haus eh später erbt, dann kann man das immer noch verkaufen oder vermieten, das ist eine gute Geldanlage oder ihr könnt damit laufende Kosten decken oder sogar einen den Hauskredit abzahlen. 

Dann kommt es ja auch immer darauf an, wo ihr mal arbeitet. Wir haben jetzt zwar einen längeren Fahrweg  (Er 35 Minuten, ich 45 Minuten) aber alles in einen Rahmen in dem wir uns wohl fühlen.

Ich habe immer daran gedacht, dass das unsere endgültige Heimat sein wird. Da will man nicht zu viel Kompromisse eingehen oder nach ein paar Jahren merken, dass einem etwas fehlt.

Setzt euch zusammen und schaut, was sich jeder von euch wünscht und vorstellt und daraus baut ihr dann eure eigene Zukunft. Ich bin mir sicher, dass ihr das schafft  

Gefällt mir
9. April um 10:50

Also grundsätzlich würde ich mich niemals auf ein Erbe verlassen.
Nur mal so nebenbei....wenn deine Eltern keine Vorkehrungen getroffen haben wie z.B. ein Testament, dann erbst du auch einen Teil vom Hof. Und dann ist es egal, wie viel Arbeit dein Bruder in den Hof gesteckt hat.

Ihr seid auch noch etwas jung um an euer Erbe zu denken oder?

Mein Freund und ich erben irgendwann auch aber daran denken wir jetzt mit Sicherheit noch nicht. Ich baue mein Leben nicht darauf auf.

Mein Freund hat ein eigenes Haus, in dem Mieter und seine Mutter leben. Da die Wohnungsaufteilung in jeder der drei Wohnungen sehr bescheiden ist, sind wir zu mir in die Wohnung gezogen. Diese hat jedoch als Nachteil, dass sie a.) auch nicht perfekt geschnitten ist und b.) sich diese Wohnung im Haus meiner Mutter befindet. Wir sind uns beide einig, dass es nur eine Übergangslösung ist. Wir wollen irgendwann ein eigenes Haus, in dem wir ganz alleine leben und tun und lassen können, was wir wollen.

Gefällt mir
9. April um 11:02

Bei uns war die Situation ähnlich wie bei dir und creepywod und haben uns dann auch für was eigenes entschieden. Letztendlich war es die beste Lösung, wir sind unsereigener Herr, con keinem unserer Elternteile abhängig und wenns dennoch mal zur Trennung kommen sollte, müssen wir es nur unter uns ausmachen. Ob unsere Kinder das Haus mal erben, keine Ahbung, wer weiß schon, was in den nächsten Jahren passiert und wohin es sie auch unsere Kinder in ihrem Leben dann führt. das floß in unsere Entscheidung nur ganz marginal ein.

Gefällt mir
9. April um 11:04

@sophos75: Ja das stimmt, da kann man eben nie wissen wie es dann mal wirklich kommt. Und ich weiß einfach nicht ob ich mich in dem Haus bei seiner Familie dann auch wirklich mal "zuhause" fühlen kann, ich fühle mich jetzt irgendwie so als wäre ich ihr Kind und müsste alles machen, was sie mir sagen und genau das ist das was mich stört. Ich wohne jetzt auch hier und darf denke ich mal machen was ich will. Gestern war zb ein Streitpunkt zwischen mir und meinem Freund das mich andauernd jeder "blöd" anredet, wenn ich mal auch der Couch liege und nichts mache. Hatte gestern Vormittag die gesamte Wohnung geputzt, dann für Mittag gekocht und wollte am Nachmittag dann einfach mal die Füße hochlegen und nichts machen. Und dann kann man sich von 3 Leuten sagen lassen (von ihm, Mutter, Schwester) das man bei dem schönen Wetter doch rausgehen soll und warum ich drinnen herumliege. Wenn das jetzt schon so ist bezweifle ich, dass ich da jemals selber entscheiden kann was ich machen will und was nicht, vor allem gehts keinen was an was ich in meiner Freizeit mache.
Ja da hast du wohl recht.. Ich sage meinem Freund eh auch was wäre wenn du bei mir wohnen würdest und deine Eltern würden das und das verlangen und dann sagt er immer, ja das würde er machen das ist halt mal so und genau da zweifle ich ein bisschen dran. Sowas ist schnell mal dahin gesagt wenn man selber nicht in der Situation ist. Und selber wehren darf man sich auch nicht, sonst kommt zwischen Mutter und Schwiegertochter Streit raus.

@creepyworld89: Ok das ist ja super das ihr euch da einig seit, was das betrifft mit den Mehrgenerationenhaushalten. Ich finde es zwar eine gute Lösungen, vor allem weil die Bausituation eh schon schwierig ist, aber dann wenigstens mit eigenem Hauseingang wo man einfach auch mal abschließen kann(gäbe es bei uns nämlich auch nicht).
Das klingt wirklich toll, genau sowas würde ich auch wollen. Zwar keinen Bungalow, aber auch mit viel Gartenfläche, gegebenenfalls auch für einige Kleintiere. Verstehe eure Entscheidung gut.

Wir hätten ja auch beide dieselbe Einstellung, er ist auch ein Tiernarr, einer der gerne den ganzen Tag draußen ist, viel in der Werkstatt ist, gerne was mit Holz und Autos macht. Er hätte am liebsten selbst einen Hof. Aber blöd gesagt nur wenn wir ihn "geschenkt" bekommen und das verstehe ich einfach nicht. Einerseits wünscht er sich dasselbe wie ich, andererseits ists ihm aber auch wieder nicht recht wenn halt einfach was kostet..
Für mich ists halt vor allem schwer, weil ich auf einem Hof aufgewachsen bin und jetzt sind wir mitten in einer Siedlung wo unser Garten von allen Seiten mit Häusern voll ist, wo man nicht mal im Garten liegen kann ohne das einem 10 Leute zuschauen können und das stört mich wirklich. Er weiß auch das ich unglücklich bin so "eingepfercht" und ganz ohne Tiere bis auf eine Katze die den Eltern gehört.

Ja das war auch mein Gedanke, wenn er das Haus trotzdem bekommt, hat er ja nichts verloren. Das ist zwar nicht fix, aber lieber bekomme ich das Haus nicht und bin aber glücklich wo wir dann wohnen und kann selber entscheiden, was wir machen und was nicht.

Mein Freund arbeitet direkt im Ort, 5 Minuten zu Fuß entfernt und ich muss ca. 10-15 Minuten in den Nachbarort fahren. Also wirklich nicht tragisch. Wir sind halt beide sehr auf unseren Heimatort fixiert und wollen eigentlich nirgend wo anders hin, genau das machts warhscheinlich auch nochmal schwerer.
Ja da hast du wohl sehr recht, davor habe ich eben Angst, dass ich in ein paar Jahren total unglücklich werde, weils absolut nicht das ist, was ich mal wollte und dann bin ich unglücklich und hab so ein Verhalten wie derzeit meinem Freund gegenüber.. Wir passen so nämlich wirklich sehr gut zusammen und ich kann mir die Zukunft wirklich gut vorstellen.
Hat mir jedenfalls sehr geholfen was du geschrieben hast, danke das du dir Zeit genommen hast!!

Liebe Grüße

Gefällt mir
9. April um 11:05
In Antwort auf cara_20011470

Bei uns war die Situation ähnlich wie bei dir und creepywod und haben uns dann auch für was eigenes entschieden. Letztendlich war es die beste Lösung, wir sind unsereigener Herr, con keinem unserer Elternteile abhängig und wenns dennoch mal zur Trennung kommen sollte, müssen wir es nur unter uns ausmachen. Ob unsere Kinder das Haus mal erben, keine Ahbung, wer weiß schon, was in den nächsten Jahren passiert und wohin es sie auch unsere Kinder in ihrem Leben dann führt. das floß in unsere Entscheidung nur ganz marginal ein.

Oder ob wir hier ewig leben wollen, keine Ahnung. Vllt packt es mich in meiner Rente auch und ich sag zu meinem Mann "Lass uns alles verkaufen und auswandern" 😁

Gefällt mir
9. April um 11:12

@lemontree: Naja bei uns gehts derzeit hauptsächlich um die Hofübergabe deshalb, weil meine Mutter sonst keine Pension bezahlt bekommt, wenn der Hof immer noch auf meine Eltern läuft. Und beide sind schon 60 Jahre alt, die wollen das mit uns im Vorfeld geklärt haben bevor es dann später mal Streitereien gibt und das finde ich auch gut so. Von daher müssen wir uns jetzt entscheiden ob wir wollen oder nicht.

Es geht hier ja um die Zukunft, wohin wir ziehen, wir wollen in den nächsten Jahren sesshaft werden und bevor ich Kinder haben möchte, will ich wissen was wir machen. Da denkt mein Freund gleich.
Verstehe ich gut das ihr das als Übergangslösung macht, ist ja auch super, weil man sich vor allem was sparen kann. Das ist ja auch ein Grund das wir jetzt in seinem Elternhaus leben, wir sparen. Obs dann für Umbau, Hausbau oder sonst was ist, war uns vorher mal egal, hauptsache keine Mietwohnung.

@elllnore: Ja da habt ihr auch vollkommen recht, mir erscheint das auch als die beste Lösung, super wenn man sich da einig ist. Blöd ists einfach wenns wie bei mir so ist, dass der Andere auf stur stellt und entweder oder möchte, einfach weils die "günstigere" oder praktischere Lösung ist. Das stimmt, da sind ich und mein Freund einfach anders, wir denken halt jetzt schon immer daran das wir unseren Kindern mal was hinterlassen möchten. Aber hast natürlich mit deiner Einstellung recht, man weiß nie was kommt.

Liebe Grüße

Gefällt mir
9. April um 11:13
In Antwort auf cara_20011470

Oder ob wir hier ewig leben wollen, keine Ahnung. Vllt packt es mich in meiner Rente auch und ich sag zu meinem Mann "Lass uns alles verkaufen und auswandern" 😁

Haha ja das kann natürlich auch sein, man weiß nie wie es kommt

Gefällt mir
9. April um 12:30
In Antwort auf steffi2225

Liebe Gofeminin-Gemeinde,

ich habe ein Problem und weiß nicht wirklich was ich machen soll, vielleicht hatte jemand schon mal ein ähnliches Problem.

Ich bin weiblich, 25 Jahre alt und seit ziemlich genau 2,5 Jahren mit meinem Freund zusammen.

Seit einigen Wochen bin ich seltsam geworden, dass ist mir auch selber aufgefallen.. Zuerst hat bei uns einfach alles gepasst, wir waren super glücklich und stritten nur ganz selten. Doch seit einigen Wochen habe ich mich von meinem Freund irgendwie immer mehr distanziert. Ich kann ihm nicht mehr zeigen, wie viel er mir bedeutet. Mir wurde alles irgendwie gleichgültig, ich mag es auch nicht mehr wenn er mich anfasst, bin sogar schon so das ich jeden Tag hoffe das wir am Abend einfach schnell ins Bett gehen und nix mehr passiert. Er hingegen bemüht sich wirklich, macht Späße, will mich berühren, küssen und ist so wie von Anfang an, einfach lieb.
Wir haben vor kurzem darüber geredet und ich weiß, dass ihn das sehr verletzt und er sucht nach Gründen, weshalb ich so bin und gibt sich selber die Schuld. Ich weiß aber selber einfach nicht warum ich denn so zu ihm bin, vorgefallen ist in dieser Zeit nämlich nichts, das er mich verletzt hätte oder Sonstiges. Das Einzige was ich mir vorstellen könnte ist, dass es mit der Zukunftsentscheidung zusammenhängen könnte.

Zur Situation zuhause: Ich wohne seit ca. 1 Jahr mit ihm zusammen, bin bei ihm eingezogen, es ist ein 3 Generationen Haushalt mit Eltern und Großeltern und auch die Schwester wohnt noch zuhause (derzeit noch zusammen mit uns in einer der 3 Wohnungen).
Vertrage mich mit allen ziemlich gut, jedoch geht es derzeit auch um die Zukunft und ob wir im Haus bleiben oder nicht, da er das Haus später erben wird. Es ist eigentlich schon zu 99% fix das wir dort bleiben, weil es einfach die logische Schlussfolgerung ist. Jedoch bin ich mir einfach unsicher, ob ich das will, da ich seit ich denken kann immer gesagt habe, ich will mal etwas "eigenes", wo einfach nur wir und mit unserer eigenen, kleinen Familie leben. Dort wäre es halt so, dass man sich den Garten teilt und überall mit allen absprechen muss, wenn man irgendwas ändern will oder ect. Beispiel wäre zum Beispiel auch das wir mal einen Hund wollen und ich ziemlich sicher bin, dass da seine Eltern nicht begeistert wären. Und über Generationen-Haushalte habe ich bis jetzt auch so ziemlich nur schlechtes gehört, bei uns wars auch so das mein Großvater immer auf meiner Mutter herumhackte, bis er gestorben ist.

(Nebenbei muss ich noch erwähnen, dass ich bereits schlechte Erfahrungen bei meinem Ex gemacht habe, wenn die Eltern in demselben Haus wohnen.  Auch bei meinem Exfreund wäre es genau dasselbe gewesen das er das Haus bekommen hätte und wir dort hätten bleiben dürfen, da jedoch die Eltern hintenrum immer alles schlecht gemacht haben was ich so gemacht habe, bzw was ich machte war nie gut genug oder falsch, obwohl ich nie fix eingezogen war, sondern nur oft bei ihm geschlafen habe (er hatte eine eigene Wohnung im Elternhaus, ließ sich jedoch von hinten bis vorne bedienen). Wurde zum Beispiel hintenrum schlecht gemacht, warum ich denn nicht öfter bei ihm putzen würde, obwohl ich nicht mal fix dort wohnte und ich das trotzdem oft genug gemacht habe, einfach das die blöde Nachrede aufhört. Gab dort mehrere solche Geschichten bis es mir reichte, dass war damals einer der Haupt-Trennungsgründe.)

Zum Anderen steht bei mir zuhause derzeit die Hofübergabe im Vordergrund, bei der auch in unserem Austragshaus eine Wohnung frei wäre über meinen Eltern. Den kleinen Hof wird einer meiner beiden Brüder bekommen. Der, der ihn bekommt, wäre damit einverstanden wenn wir in die Wohnung ziehen, Mietfrei und nur BK selbst bezahlen müssten, wäre auch eine wunderschöne Wohnung im Grünen ohne direkte Nachbarn und mit genug Platz.
Da wäre jedoch das Problem, dass uns diese Wohnung niemals gehören würde, ist lt. dem Gesetz so das das vom Hof nicht getrennt/einzeln vererbt werden kann. Somit würden wir dort halt auf Lebenszeit wohnen dürfen, jedoch würden unsere Kinder dann nicht mehr drinnen wohnen dürfen. Für meinen Bruder wäre das absolut kein Thema das wir drinnen wohnen, da seine Freundin auch das Haus von ihren Eltern erben wird und er damit auch für seine Kinder schon vorgesorgt hat. Man muss auch noch erwähnen, dass mein Bruder mit dem Milchvieh-Hof nicht weitermachen wird, sondern nur Teile der Garage und Wald für den Eigengebrauch nutzen wird, heißt wir könnten oben Flächen/den Stall pachten und uns dort selber etwas überlegen. Wäre auch super, vor allem weil ich ein sehr tierliebender Mensch bin. Mein Freund fände es am Hof genauso schön, für ihn ist es aber eher zweite Wahl, einfach darum, weil uns das alles nie gehören wird.

Es hört sich blöd an und ist vielleicht für einige von euch jammern auf hohem Niveau, aber beide Optionen sind eigentlich nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Eine der beiden Optionen werden wir jedoch annehmen.

Ich fühle mich derzeit irgendwie einfach permanent unwohl bzw einfach andauernd unzufrieden und weiß nicht, was ich dagegen machen soll. Ich denke es hat damit zu tun, dass diese schwierige Entscheidung derzeit einfach mein komplettes Gemüt beeinflusst. Mein Freund hat es definitiv nicht verdient, dass ich so zu ihm bin, aber ich kann einfach nicht anders. Mich überfordert die Situation einfach umso mehr, umso näher die Zeit der Entscheidung kommt. Ich habe mit meinem Freund auch schon darüber geredet, jedoch bin ich einfach noch immer nicht sicher was ich machen soll oder will und habe Angst, dass ich die jeweilige Entscheidung zum Schluss einfach bereue. Mein Freund war dann so, dass er mir immer sagte warum denn wir nicht den Hof erben können, dann wäre klar das wir auf den Hof ziehen, jedoch hat mein Bruder immer dafür arbeiten müssen, weil immer feststand, dass er den Hof nimmt. Daher ist diese Option für mich komplett ausgeschlossen, ich würde meinen Bruder niemals "hintergehen" wollen, dass nach jahrelangem Arbeiten auf einmal ich Anspruch auf alles erhebe.

Was würdet ihr in meiner Situation machen oder musste jemand von euch schon mal eine ähnlich schwierige Entscheidung treffen? Oder hat jemand einen Tipp, wie man abwägen kann, was die bessere Entscheidung ist - für uns beide gleichermaßen? Ich würde mir erhoffen, dass ich so vielleicht wieder mit mir selber ins Reine komme wenn die Entscheidung getroffen ist und ich damit auch wieder der Mensch werde, der ich vorher war und meinem Freund wieder eine bessere Freundin sein kann.

Ich danke euch im Voraus schon mal wenn sich jemand die Zeit genommen hat und bis hier gelesen hat. Und würde mich über Antworten freuen.

Liebe Grüße

Für mich liest sich das einfach so, dass die rosarote Brille bei dir jetzt ab ist und du festgestellt hast, dass es einfach nicht reicht mit den Gefühlen für deinen Freund. Du liebst ihn nicht. 

Du warst mal in ihn verliebt und dachtest, er sei der Richtige, aber nachdem der Hormonrausch abgeflaut ist, hat sich eben aus der Verliebtheit keine Liebe bei dir entwickelt. Deshalb willst du seine Nähe auch nicht mehr. 

Über deine Zukunftspläne solltest du ebenfalls mit ihm sprechen, und zwar bald. Du möchtest nicht bei ihm im Haus wohnen bleiben, sondern lieber auf dem Hof deiner Eltern bzw. deines Bruders leben. Dein Freund möchte das nicht.

Wobei ich das mit dem Eigentum nicht als schlimm erachte: zunächst mal könnt ihr das Haus der Eltern eures Freundes ja nach wie vor erben, auch wenn ihr nicht dort wohnt. Das heißt, falls ihr mal gemeinsame Kinder habt, ist die finanzielle Absicherung der Kinder dadurch ja schonmal gegeben und für deinen Freund ja sowieso (für dich halt nicht, denn dir nützt das Erbe deines Partners ja nichts, nicht mal dann, wenn ihr heiratet). Abgesehen davon könnt ihr euch ja unabhängig vom Wohnort selbst Eigentum schaffen, indem ihr zum Beispiel später mal eine Wohnung für euch oder eure Kinder kauft. So machen das ja viele andere Paare auch, denn nicht jeder ist in der glücklichen Lage, eine Immobilie zu erben. Und wo ihr letztendlich wohnt, hat ja sowieso nichts mit der finanziellen Absicherung zu tun, ihr könnt eine Wohnung kaufen (für eure Kinder), aber selbst nicht darin wohnen. 

Ich sehe das also gar nicht so kompliziert, wie das dein Freund machen möchte. 

Wie aber schon gesagt: das ist nach meinem Eindruck hier alles gar nicht das Problem, sondern vielmehr, dass du deinen Freund einfach nicht liebst.

Gefällt mir
9. April um 12:41

Das hab ich eigentlich noch schreiben wollen: was euch immer noch freisteht ist, dass ihr keine der beiden Wohnmöglichkeiten annehmt und euch was Eigenes sucht. 

Dein Freund hat eine Schwester und es ist ja sowieso vom Gesetz her so geregelt, dass beide Kinder erben müssen. Selbst wenn es ein Testament gibt, auf das Pflichtteil hat das nicht bedachte Kind immer Anspruch! Das heißt im Klartext, dass sowieso ein Kind dem anderen dann sein Pflichtteil auszahlen muss. Enterben ist im deutschen Erbrecht nämlich nur dann vorgesehen, wenn ein Erbe sich extrem schlecht gegenüber seinen Eltern benommen hat oder straffällig geworden ist. Dass dein Freund zu Hause auszieht, ist kein Grund, ihn zu enterben.

Selbst wenn die Schwester das Haus erbt, hat er Anspruch auf die Hälfte des Erbes und damit die Schwester ihn auszahlen kann, wird sie dann wohl entweder einen Kredit dafür aufnehmen oder das Haus verkaufen müssen (selbiges gilt natürlich auch umgekehrt). So ein Haus hat sicher einen enormen Wert und wenn es zum Beispiel, was realistisch ist, 400.000 Euro wert ist, muss der Erbe dem anderen immerhin 200.000 Euro auszahlen, was man im Normalfall nicht einfach so zu Hause herumliegen hat. 

Vielleicht ist es für deinen Freund also sogar günstiger, wenn er das Haus nicht erbt, sondern seine Schwester. Das ist auch etwas, das ihr bedenken solltet. 

Gefällt mir
9. April um 12:51
In Antwort auf eisblume

Für mich liest sich das einfach so, dass die rosarote Brille bei dir jetzt ab ist und du festgestellt hast, dass es einfach nicht reicht mit den Gefühlen für deinen Freund. Du liebst ihn nicht. 

Du warst mal in ihn verliebt und dachtest, er sei der Richtige, aber nachdem der Hormonrausch abgeflaut ist, hat sich eben aus der Verliebtheit keine Liebe bei dir entwickelt. Deshalb willst du seine Nähe auch nicht mehr. 

Über deine Zukunftspläne solltest du ebenfalls mit ihm sprechen, und zwar bald. Du möchtest nicht bei ihm im Haus wohnen bleiben, sondern lieber auf dem Hof deiner Eltern bzw. deines Bruders leben. Dein Freund möchte das nicht.

Wobei ich das mit dem Eigentum nicht als schlimm erachte: zunächst mal könnt ihr das Haus der Eltern eures Freundes ja nach wie vor erben, auch wenn ihr nicht dort wohnt. Das heißt, falls ihr mal gemeinsame Kinder habt, ist die finanzielle Absicherung der Kinder dadurch ja schonmal gegeben und für deinen Freund ja sowieso (für dich halt nicht, denn dir nützt das Erbe deines Partners ja nichts, nicht mal dann, wenn ihr heiratet). Abgesehen davon könnt ihr euch ja unabhängig vom Wohnort selbst Eigentum schaffen, indem ihr zum Beispiel später mal eine Wohnung für euch oder eure Kinder kauft. So machen das ja viele andere Paare auch, denn nicht jeder ist in der glücklichen Lage, eine Immobilie zu erben. Und wo ihr letztendlich wohnt, hat ja sowieso nichts mit der finanziellen Absicherung zu tun, ihr könnt eine Wohnung kaufen (für eure Kinder), aber selbst nicht darin wohnen. 

Ich sehe das also gar nicht so kompliziert, wie das dein Freund machen möchte. 

Wie aber schon gesagt: das ist nach meinem Eindruck hier alles gar nicht das Problem, sondern vielmehr, dass du deinen Freund einfach nicht liebst.

@eisblume: Danke für deine Antwort, dass ich ihn nicht liebe stimmt absolut nicht. Ich liebe ihn, dass weiß ich auch, ich glaube eher das es mir Probleme bereitet das er einfach so andere Vorstellungen hat bzw. nicht bereit ist, auch nur ein bisschen umzudenken was die Zukunft angeht und ich mich davor fürchte, dass ich die Entscheidung dann einfach bereue.

Das stimmt jetzt auch nicht so ganz, wenn du den Satz oben liest das beide Sachen nicht die perfekte Lösung für mich darstellen. Ich bin nicht auf den Hof zuhause fixiert, fände es aber besser, als Mitten in einer Wohnsiedlung zu leben wie derzeit bei ihm. Rein darum geht es.
Und etwas ganz eigenes im Grünen wäre meine Traumlösung.
Ja das mit dem Erben und dem Wohnung kaufen stimmt, dass könnte man trotzdem unabhängig davon was wir dann machen.
 

Gefällt mir
9. April um 12:56
In Antwort auf eisblume

Das hab ich eigentlich noch schreiben wollen: was euch immer noch freisteht ist, dass ihr keine der beiden Wohnmöglichkeiten annehmt und euch was Eigenes sucht. 

Dein Freund hat eine Schwester und es ist ja sowieso vom Gesetz her so geregelt, dass beide Kinder erben müssen. Selbst wenn es ein Testament gibt, auf das Pflichtteil hat das nicht bedachte Kind immer Anspruch! Das heißt im Klartext, dass sowieso ein Kind dem anderen dann sein Pflichtteil auszahlen muss. Enterben ist im deutschen Erbrecht nämlich nur dann vorgesehen, wenn ein Erbe sich extrem schlecht gegenüber seinen Eltern benommen hat oder straffällig geworden ist. Dass dein Freund zu Hause auszieht, ist kein Grund, ihn zu enterben.

Selbst wenn die Schwester das Haus erbt, hat er Anspruch auf die Hälfte des Erbes und damit die Schwester ihn auszahlen kann, wird sie dann wohl entweder einen Kredit dafür aufnehmen oder das Haus verkaufen müssen (selbiges gilt natürlich auch umgekehrt). So ein Haus hat sicher einen enormen Wert und wenn es zum Beispiel, was realistisch ist, 400.000 Euro wert ist, muss der Erbe dem anderen immerhin 200.000 Euro auszahlen, was man im Normalfall nicht einfach so zu Hause herumliegen hat. 

Vielleicht ist es für deinen Freund also sogar günstiger, wenn er das Haus nicht erbt, sondern seine Schwester. Das ist auch etwas, das ihr bedenken solltet. 

Danke auch für diese Antwort.
Das haben wir bereits besprochen wie es wäre. Wir würden das aber anders machen, nämlich genauso viel zahlen, wie damals der Vater meines Freundes seinem Bruder gegeben hat und das war nicht viel. Das war 1 zu 1 das, was seine Frau bekommen hat, als sie zuhause ausgezahlt wurde. Also billiger kommen würde es uns schon, jedoch ist das Haus auch schon alt und es sind viele Sachen auch einfach schlampig gemacht worden oder gehören einfach neu gemacht. Aber die Lage ist dafür unbezahlbar wenn man einen Grund in dieser Größe dort haben will.
Das ist also das kleinste Übel. Enterbt werden würde er natürlich nicht, das ist klar, aber er würde halt vielleicht nicht das Haus bekommen.
Mit solchen Erbgeschichten haben wir uns zur Zeit viel beschäftigt, auch eben wegen dem Hof meiner Eltern. Aber danke!

Lg

Gefällt mir
9. April um 14:33
In Antwort auf steffi2225

@eisblume: Danke für deine Antwort, dass ich ihn nicht liebe stimmt absolut nicht. Ich liebe ihn, dass weiß ich auch, ich glaube eher das es mir Probleme bereitet das er einfach so andere Vorstellungen hat bzw. nicht bereit ist, auch nur ein bisschen umzudenken was die Zukunft angeht und ich mich davor fürchte, dass ich die Entscheidung dann einfach bereue.

Das stimmt jetzt auch nicht so ganz, wenn du den Satz oben liest das beide Sachen nicht die perfekte Lösung für mich darstellen. Ich bin nicht auf den Hof zuhause fixiert, fände es aber besser, als Mitten in einer Wohnsiedlung zu leben wie derzeit bei ihm. Rein darum geht es.
Und etwas ganz eigenes im Grünen wäre meine Traumlösung.
Ja das mit dem Erben und dem Wohnung kaufen stimmt, dass könnte man trotzdem unabhängig davon was wir dann machen.
 

Gut, wenn du dir da so sicher bist, dann hilft nur eins: reden! Wenn ihr zusammenbleiben wollt, müsst ihr da eben einen Kompromiss finden, anders wird es nicht gehen.

Aus meiner Sicht sieht da der beste Kompromiss tatsächlich so aus, dass ihr euch was Eigenes sucht und weder bei dir auf dem Hof, noch im Haus deiner Eltern lebt.

Du musst deinem Freund da wirklich klar machen, wie ernst es dir damit ist und dass du bei ihm im Haus nicht glücklich bist und auch nicht werden kannst. Du hast es ja immerhin versucht, das kann er dir also nicht vorwerfen. 

Dass das gar keine Einfluss aufs Erben bzw. auf die finanzielle Vorsorge hat, kannst du ihm ja noch als zusätzliches Argument präsentieren. 

Wenn er sich da aber querstellt und partout nicht woanders leben will als in seinem Elternhaus, dann musst du das leider auch akzeptieren und dann für dich entscheiden, ob du diese Beziehung dann trotzdem noch weiterführen möchtest. 

Gefällt mir
9. April um 14:43
In Antwort auf steffi2225

Danke auch für diese Antwort.
Das haben wir bereits besprochen wie es wäre. Wir würden das aber anders machen, nämlich genauso viel zahlen, wie damals der Vater meines Freundes seinem Bruder gegeben hat und das war nicht viel. Das war 1 zu 1 das, was seine Frau bekommen hat, als sie zuhause ausgezahlt wurde. Also billiger kommen würde es uns schon, jedoch ist das Haus auch schon alt und es sind viele Sachen auch einfach schlampig gemacht worden oder gehören einfach neu gemacht. Aber die Lage ist dafür unbezahlbar wenn man einen Grund in dieser Größe dort haben will.
Das ist also das kleinste Übel. Enterbt werden würde er natürlich nicht, das ist klar, aber er würde halt vielleicht nicht das Haus bekommen.
Mit solchen Erbgeschichten haben wir uns zur Zeit viel beschäftigt, auch eben wegen dem Hof meiner Eltern. Aber danke!

Lg

Das geht aber so nicht, da der Wert des Hauses im Nachlassverfahren neu bewertet wird (nämlich nach dem aktuellen Wert). Darauf habt ihr auch gar keinen Einfluss, weil das im Gesetz so verankert ist. Pflichtteil ist Pflichtteil und das kann man sich nicht aushandeln, sondern da gibt es feste Richtsätze dafür, an die man sich halten muss.

Zitat:

Der Berechnung des Pflichtteilsanspruchs wird der Wert des Nachlasses zum Zeitpunkt des Todes zu Grunde gelegt. Auf eine Wertangabe des Erblassers kommt es nicht an (§ 2311 BGB). ​

">https://de.wikipedia.org/wiki/Pflichtteil_(Deutschland)

Das ist jedenfalls so, wenn es eine Erbschaft ist, also das Ganze nach dem Tod seiner Elten stattfindet. Anders regeln könnt ihr das bei einer Übergabe zu Lebzeiten, das wäre dann eine Schenkung. Aber selbst da können Erben bis zu 10 Jahren nach der Schenkung den Pflichtteil nachfordern.

Zitat (leider funktioniert gerade die Kursivschrift nicht bei mir)

Schenkungen im Pflichtteilsrecht
Schenkungen, die in den letzten 10 Jahren vor dem Tod des Schenkers vorgenommen wurden, können im Wege des Pflichtteilsergänzungsanspruches von den Berechtigten angerechnet werden (§ 2325 BGB).


">https://de.wikipedia.org/wiki/Schenkung

Gefällt mir
9. April um 15:42
In Antwort auf eisblume

Gut, wenn du dir da so sicher bist, dann hilft nur eins: reden! Wenn ihr zusammenbleiben wollt, müsst ihr da eben einen Kompromiss finden, anders wird es nicht gehen.

Aus meiner Sicht sieht da der beste Kompromiss tatsächlich so aus, dass ihr euch was Eigenes sucht und weder bei dir auf dem Hof, noch im Haus deiner Eltern lebt.

Du musst deinem Freund da wirklich klar machen, wie ernst es dir damit ist und dass du bei ihm im Haus nicht glücklich bist und auch nicht werden kannst. Du hast es ja immerhin versucht, das kann er dir also nicht vorwerfen. 

Dass das gar keine Einfluss aufs Erben bzw. auf die finanzielle Vorsorge hat, kannst du ihm ja noch als zusätzliches Argument präsentieren. 

Wenn er sich da aber querstellt und partout nicht woanders leben will als in seinem Elternhaus, dann musst du das leider auch akzeptieren und dann für dich entscheiden, ob du diese Beziehung dann trotzdem noch weiterführen möchtest. 

Ja bin ich mir, ja da hast du natürlich recht. Wir werden das auch nochmals besprechen, ist ja zwingend. Wollte nur auch gerne mal was von anderen hören, wie die das so sehen oder obs bei wem ähnlich war, darum hilft mir das eigentlich schon ziemlich gut was alle so geschrieben haben.

Ja da hast du wohl recht, wäre mir auch die liebste Lösung. Ich werde nochmals mit ihm darüber reden. Ja das ist eine gute Idee, danke.

Ja klar, man kann keinen zu etwas zwingen was man nicht will.Will ich auch nicht, möchte das es für beide die beste Lösung ist und wir glücklich mit der Entscheidung sind.

Achso so meinst du das, nein das wird noch zu Lebzeiten der Eltern geregelt, so wars auch bei seinen Eltern damals und da gibts bis heute keine Probleme, die Eltern des Vaters, die das Haus gebaut haben, leben noch immer, jedoch sind da die 10 Jahre schon lange verjährt seitdem das überschrieben wurde. Sein Vater hat nur einen Bruder und der wurde so ausbezahlt, dass keine Schulden gemacht wurden, also 1 zu 1 mit dem Betrag, den die Mutter bekommen hat, als sie daheim ausbezahlt wurde und dann seinen Vater heiratete und herzog. Damit waren alle einverstanden und es gab keine Streitigkeiten. Daher würde das dieses Mal genau gleich ablaufen, darüber hat mein Freund mit seinen Eltern schon mal gesprochen. Ansonsten müsste man ja immense Schulden machen wenn man die Geschwister auszahlt und wenn das Haus dann noch dazu renovierungsbedürftig ist wäre das ja Wahnsinn. Da würde ich dann aufs Haus verzichten, da würd ich gleich sagen nix da, da bauen wir wo anders neu, dann haben wir wenigstens was Neues. Das wäre also nicht das Problem. Aber danke für die Erklärung.

Gefällt mir
9. April um 16:48
In Antwort auf steffi2225

Ja bin ich mir, ja da hast du natürlich recht. Wir werden das auch nochmals besprechen, ist ja zwingend. Wollte nur auch gerne mal was von anderen hören, wie die das so sehen oder obs bei wem ähnlich war, darum hilft mir das eigentlich schon ziemlich gut was alle so geschrieben haben.

Ja da hast du wohl recht, wäre mir auch die liebste Lösung. Ich werde nochmals mit ihm darüber reden. Ja das ist eine gute Idee, danke.

Ja klar, man kann keinen zu etwas zwingen was man nicht will.Will ich auch nicht, möchte das es für beide die beste Lösung ist und wir glücklich mit der Entscheidung sind.

Achso so meinst du das, nein das wird noch zu Lebzeiten der Eltern geregelt, so wars auch bei seinen Eltern damals und da gibts bis heute keine Probleme, die Eltern des Vaters, die das Haus gebaut haben, leben noch immer, jedoch sind da die 10 Jahre schon lange verjährt seitdem das überschrieben wurde. Sein Vater hat nur einen Bruder und der wurde so ausbezahlt, dass keine Schulden gemacht wurden, also 1 zu 1 mit dem Betrag, den die Mutter bekommen hat, als sie daheim ausbezahlt wurde und dann seinen Vater heiratete und herzog. Damit waren alle einverstanden und es gab keine Streitigkeiten. Daher würde das dieses Mal genau gleich ablaufen, darüber hat mein Freund mit seinen Eltern schon mal gesprochen. Ansonsten müsste man ja immense Schulden machen wenn man die Geschwister auszahlt und wenn das Haus dann noch dazu renovierungsbedürftig ist wäre das ja Wahnsinn. Da würde ich dann aufs Haus verzichten, da würd ich gleich sagen nix da, da bauen wir wo anders neu, dann haben wir wenigstens was Neues. Das wäre also nicht das Problem. Aber danke für die Erklärung.

Okay, alles klar - war auch nur ein Randthema. Ich wollte es nur sicherheitshalber erwähnt haben.

Redet miteinander, vielleicht findet ihr ja doch noch eine Lösung. Es gäbe ja auch noch die Möglichkeit, es mal für ein paar Jahre am Hof zu versuchen. Kostet euch nicht viel Geld, nur die Mühen des Umzugs. Wenn das auch nicht das Richtige ist, könnt ihr ja immer noch was Eigenes suchen. Dann habt ihr zumindest alle Varianten mal am eigenen Leib erlebt und wisst, wie sich das für euch anfühlt. Es ist ja nicht ungewöhnlich, ein paar Mal im Leben umzuziehen.

Gefällt mir
10. April um 7:04
In Antwort auf eisblume

Okay, alles klar - war auch nur ein Randthema. Ich wollte es nur sicherheitshalber erwähnt haben.

Redet miteinander, vielleicht findet ihr ja doch noch eine Lösung. Es gäbe ja auch noch die Möglichkeit, es mal für ein paar Jahre am Hof zu versuchen. Kostet euch nicht viel Geld, nur die Mühen des Umzugs. Wenn das auch nicht das Richtige ist, könnt ihr ja immer noch was Eigenes suchen. Dann habt ihr zumindest alle Varianten mal am eigenen Leib erlebt und wisst, wie sich das für euch anfühlt. Es ist ja nicht ungewöhnlich, ein paar Mal im Leben umzuziehen.

Klar danke!

Ja ich hoffe das wir eine Lösung finden. Deine Idee wäre auch keine schlechte Idee, jedoch ist wie oben erwähnt die gesamte Wohnung noch leer, bis auf eine Badewanne ist in der Wohnung nichts drinnen, nicht mal Böden. Von daher müssen wir uns schon im Vorhinein einig sein, ob wir dort dann fix bleiben oder nicht, denn alles einzurichten und dann nach ein paar Jahren wieder auszuziehen würde ich auch nicht machen.
Aber danke für die Idee.

Gefällt mir
10. April um 11:38
In Antwort auf steffi2225

Klar danke!

Ja ich hoffe das wir eine Lösung finden. Deine Idee wäre auch keine schlechte Idee, jedoch ist wie oben erwähnt die gesamte Wohnung noch leer, bis auf eine Badewanne ist in der Wohnung nichts drinnen, nicht mal Böden. Von daher müssen wir uns schon im Vorhinein einig sein, ob wir dort dann fix bleiben oder nicht, denn alles einzurichten und dann nach ein paar Jahren wieder auszuziehen würde ich auch nicht machen.
Aber danke für die Idee.

Da kann man doch viel selbst machen und Böden legen ist jetzt auch nicht so teuer. Waschbecken etc. kann man zur Not auch wieder abmontieren und mitnehmen, aber meist sind solche Dinge eh recht günstig, dass sich das gar nicht rentiert.

Das muss man, wenn man in eine Mietwohnung zieht, auch oft machen, weil der alte Boden hässlich oder kaputt ist, das Waschbecken gesprungen, die Küche alt etc. Es ist sowieso eher die Regel, dass man eine neue Wohnung vor dem Bezug erst einmal seinen Wünschen gemäß herrichtet. 

Das kann aber auch sehr viel Spaß machen, zusammen alles auszusuchen. Jedenfalls habe ich das immer so empfunden und ich habe schon einige Umzüge hinter mir.

Überlegt es euch einfach in Ruhe, ihr seid in der glücklichen Lage, nicht überstürzt ausziehen zu müssen.  Das ist ein großer Vorteil!

1 LikesGefällt mir
Diskussionen dieses Nutzers