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Unvollkommene (bisexuelle) Beziehung mit Freund

21. Februar um 9:46

Liebes Forum, 

seit drei Jahren bin ich (24 Jahre) mit meinen Freund (25 Jahre) zusammen. Wir haben bereits zusammen gewohnt, sind zusammen gereist, waren füreinander wie Familie und beste Freunde zugleich, doch es wurde auch schon oft zu viel - Probleme waren nicht zu bewältigen und führen zu großen leeren Stellen, egal, ob es um das Zusammenleben in einer Wohnung geht, wo vorne und hinten nichts klappte, oder um die Wünsche und Vorlieben. Warum wir dann überhaupt zusammen sind? Gute Frage... Wo die Liebe hinfällt. Es ist nicht, dass ich Angst habe, ohne ihn zu sein, oder die Beziehung zu verändern - ich glaube langsam sogar, dass das die einzige Chance ist, glücklich zu sein und fair zueinander. Ich möchte ihm einfach immer zeigen, dass ich ihn so sehr liebe, egal, was für Wege ich einschlagen muss, weil nunmal andere Bedürfnisse in mir stecken, als in ihm. Wir haben auch schon oft über all das geredet, doch es ist immer so geendet, dass er mir sagt, er will Dinge für mich ändern und alles versuchen, damit wir zusammen bleiben - doch für manche Dinge kann er ja gar nichts. Zum Beispiel dafür, dass ich mich noch weiter ausleben will, vielleicht auch mal herausfinden will, wie es so mit einer Frau in einer Beziehung ist. Aber ich weiß, sobald wir eine offene Beziehung eingehen werden, dann trennen sich unsere Wege sehr schnell und ich weiß nicht, ob es wert ist, mein Glück für meine Neugier zu riskieren. Ich schätze einfach, dass mein Freund sehr stark versuchen wird, die Veränderungen in einer offenen Beziehung durch Extremes auszugleichen, weil der Wunsch dazu ja nur von mir kommt. Ist es fairer, ganz Schluss zu machen, auch wenn wir das beide nicht wollen? Ich bin wirklich ratlos, was es sonst für Möglichkeiten gibt, mir treu zu sein und fair gegenüber mir und meinem Freund.

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21. Februar um 9:52
In Antwort auf lemayoan

Liebes Forum, 

seit drei Jahren bin ich (24 Jahre) mit meinen Freund (25 Jahre) zusammen. Wir haben bereits zusammen gewohnt, sind zusammen gereist, waren füreinander wie Familie und beste Freunde zugleich, doch es wurde auch schon oft zu viel - Probleme waren nicht zu bewältigen und führen zu großen leeren Stellen, egal, ob es um das Zusammenleben in einer Wohnung geht, wo vorne und hinten nichts klappte, oder um die Wünsche und Vorlieben. Warum wir dann überhaupt zusammen sind? Gute Frage... Wo die Liebe hinfällt. Es ist nicht, dass ich Angst habe, ohne ihn zu sein, oder die Beziehung zu verändern - ich glaube langsam sogar, dass das die einzige Chance ist, glücklich zu sein und fair zueinander. Ich möchte ihm einfach immer zeigen, dass ich ihn so sehr liebe, egal, was für Wege ich einschlagen muss, weil nunmal andere Bedürfnisse in mir stecken, als in ihm. Wir haben auch schon oft über all das geredet, doch es ist immer so geendet, dass er mir sagt, er will Dinge für mich ändern und alles versuchen, damit wir zusammen bleiben - doch für manche Dinge kann er ja gar nichts. Zum Beispiel dafür, dass ich mich noch weiter ausleben will, vielleicht auch mal herausfinden will, wie es so mit einer Frau in einer Beziehung ist. Aber ich weiß, sobald wir eine offene Beziehung eingehen werden, dann trennen sich unsere Wege sehr schnell und ich weiß nicht, ob es wert ist, mein Glück für meine Neugier zu riskieren. Ich schätze einfach, dass mein Freund sehr stark versuchen wird, die Veränderungen in einer offenen Beziehung durch Extremes auszugleichen, weil der Wunsch dazu ja nur von mir kommt. Ist es fairer, ganz Schluss zu machen, auch wenn wir das beide nicht wollen? Ich bin wirklich ratlos, was es sonst für Möglichkeiten gibt, mir treu zu sein und fair gegenüber mir und meinem Freund.

du solltest erstmal mit ihm über deine Gefühle sprechen bevor du irgendwas entscheidest

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21. Februar um 10:00
In Antwort auf theola

du solltest erstmal mit ihm über deine Gefühle sprechen bevor du irgendwas entscheidest

Das habe ich bereits schon oft getan und es gab auch schon Zeiten, wo wir vorrübergehend getrennt waren und er auch andere Frauen direkt getroffen hat, um sich vom Schmerz abzulenken, den die Trennung bewirkt hat. Aber Zusammenbleiben war auch unmöglich, weil einfach so vieles nicht mehr gesund verlief, wie jetzt eben auch wieder. Ich weiß aber, dass ich die Einzige bin, für die unsere Probleme wirklich so gewaltig sind, dass ich es nicht mehr weiter so aushalte. Und dann kann ich ihm nicht mal mehr richtig gut tun, weil ich die ganze Zeit denke, was alles anders sein müsste. Er schafft es einfach nicht, mich glücklich zu machen und das ist nicht seine Schuld. Es tut mir so Leid, ihn so verletzten zu müssen, aber ich kann auch nicht ändern, wer ich bin. Anscheinend habe ich doch einfach Angst davor, was passiert, wenn ich mich doch einfach dem hingebe, wonach es in mir verlangt. Aber es weiter zu unterdrücken, etwas zu ändern, ist auch nicht gut. Es ist nur so schwierig, weil ich generell ein Mensch bin, der sich viel für andere verbiegt, nur um die andere Person glücklich zu machen. Ich habe Angst, den größten Fehler meines Lebens zu tun... So ein Glück wie mit ihm, so eine wahre Liebe hatte ich noch nie. Aber trotzdem schmeißt das Leben Hürden und neue Aufgaben in den Weg, die alles zerstören könnten. Ich schaff es einfach nicht, das zu akzeptieren und zu denken, ja, wenn dann alles in die Brüche geht, dann sollte es so sein. Nein, dann wird mein Freund mich wahrscheinlich nie wieder zurücknehmen und ich werde verzweifelt sein und denken, wie doof ich nur war, mein Glück nicht zu sehen...

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21. Februar um 10:12
In Antwort auf lemayoan

Das habe ich bereits schon oft getan und es gab auch schon Zeiten, wo wir vorrübergehend getrennt waren und er auch andere Frauen direkt getroffen hat, um sich vom Schmerz abzulenken, den die Trennung bewirkt hat. Aber Zusammenbleiben war auch unmöglich, weil einfach so vieles nicht mehr gesund verlief, wie jetzt eben auch wieder. Ich weiß aber, dass ich die Einzige bin, für die unsere Probleme wirklich so gewaltig sind, dass ich es nicht mehr weiter so aushalte. Und dann kann ich ihm nicht mal mehr richtig gut tun, weil ich die ganze Zeit denke, was alles anders sein müsste. Er schafft es einfach nicht, mich glücklich zu machen und das ist nicht seine Schuld. Es tut mir so Leid, ihn so verletzten zu müssen, aber ich kann auch nicht ändern, wer ich bin. Anscheinend habe ich doch einfach Angst davor, was passiert, wenn ich mich doch einfach dem hingebe, wonach es in mir verlangt. Aber es weiter zu unterdrücken, etwas zu ändern, ist auch nicht gut. Es ist nur so schwierig, weil ich generell ein Mensch bin, der sich viel für andere verbiegt, nur um die andere Person glücklich zu machen. Ich habe Angst, den größten Fehler meines Lebens zu tun... So ein Glück wie mit ihm, so eine wahre Liebe hatte ich noch nie. Aber trotzdem schmeißt das Leben Hürden und neue Aufgaben in den Weg, die alles zerstören könnten. Ich schaff es einfach nicht, das zu akzeptieren und zu denken, ja, wenn dann alles in die Brüche geht, dann sollte es so sein. Nein, dann wird mein Freund mich wahrscheinlich nie wieder zurücknehmen und ich werde verzweifelt sein und denken, wie doof ich nur war, mein Glück nicht zu sehen...

wieso bist du denn überhaupt nochmal zurück?

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21. Februar um 10:19
In Antwort auf theola

wieso bist du denn überhaupt nochmal zurück?

wir haben uns ja nicht getrennt, weil etwas bestimmtes, schlimmes passiert ist. Deshalb haben wir uns auch ab und zu wieder gesehen und nicht defintiv Schluss gemacht. Ob das Sinn macht, muss ja letztlich er entscheiden. Er meinte damals, dann lass uns eine offene Beziehung versuchen. Es ist nicht so, dass ich nicht mehr mit ihm zusammen sein wollte oder will, sondern dass ich denke, ich möchte zusätzliche erfahrungen sammeln, die er mir leider nicht ermöglichen kann. aber das kann er nicht so aufnehmen, wie ich es gerne hätte. das ist ja auch sehr schwer... ihn kränkt das natürlich. Aber ich habe während der Trennung einfach alleine über vieles nachgedacht und es gab keinen Grund, weshalb er mich nicht zurücknehmen sollte - er würde die offene Beziehung ja wahrscheinlich sogar mir zu Liebe mitmachen, aber es würde uns wahrscheinlich früher oder später ganz voneinander trennen, weil ich nicht damit umgehen kann, wenn er mit so vielen anderen Frauen schläft, oder wie verrückt, um unsere Beziehungsveränderung auszugleichen, mit anderen Frauen flirtet und dauernd denkt, er braucht einen Ersatz für etwas, was ich ihm genommen habe. Dabei will ich ihm ja keine Liebe entziehen, ich will ihm im Gegenteil viel mehr Liebe geben können dafurch, dass ich ehrlich zu ihm bin und authentisch. 

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21. Februar um 13:11

Es ist auf jeden Fall ‚nur‘ ein Gefühl, von dem ich aber weiß, dass es schon immer da war. Ich fand schon immer bestimmte Frauen und Männer anziehend, pansexuell ist vielleicht auch ein passender Begriff. Ich habe mich bisher aber immer hinter meiner heterosexuellen Beziehung versteckt und irgendwie fand ich es nie wichtig, das Thema großartig anzusprechen, oder sich zu rechtfertigen - das machen heterosexuelle Menschen ja auch nicht. Und ich will auch nicht, dass mein Freund sich so fühlt, als liebe ich ihn nicht genug, denn ich liebe ihn ‚genug‘. Ich kann einfach nicht ändern, dass mir trotzdem etwas fehlt, so sehr ich ihn liebe. Und vielleicht wird es nun zum ersten mal wichtig, das doch zu äußern und zu betonen, dass ich mich für verschiedene gender interessiere und mir zusätzlich noch andere beziehungsformen mehr gefallen könnten, als unsere beziehung so, wie sie ist. nur weiß ich nicht, ob das wirklich stimmt. ob nicht polyamorie oder offene beziehungen doch garnicht funktionieren und ich dadurch ihn ganz verliere.

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21. Februar um 14:00

Das Problem ist, dass wir nicht die Annehmlichkeiten und Sicherheiten einer heterosexuellen Beziehung unverändert beibehalten können, wenn wir uns bisexuell ausleben und erfahren wollen. Der Preis für die Veränderung ist nun mal das Loslassen des Bestehenden, der Verlust einengender Sicherheit.
Ich wundere mich generell wie jemand wie du, gerade mal 24 Jahre alt und getrieben davon, neue Erfahrungen machen zu wollen, an einer Beziehung festhalten will, von der du sagst, dass es zu oft schon zu viel wurde. 

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21. Februar um 14:25
In Antwort auf steinundwasser

Das Problem ist, dass wir nicht die Annehmlichkeiten und Sicherheiten einer heterosexuellen Beziehung unverändert beibehalten können, wenn wir uns bisexuell ausleben und erfahren wollen. Der Preis für die Veränderung ist nun mal das Loslassen des Bestehenden, der Verlust einengender Sicherheit.
Ich wundere mich generell wie jemand wie du, gerade mal 24 Jahre alt und getrieben davon, neue Erfahrungen machen zu wollen, an einer Beziehung festhalten will, von der du sagst, dass es zu oft schon zu viel wurde. 

danke für die worte! das stimmt sicher, es ist eben eine probe, etwas, an dem ich wachsen muss, oder wo ich sonst immer wieder mich selbst unglücklich mache. ich denke, ich muss noch einmal ein aufklärendes gespäch mit meinem freund führen und wenn er sich dazu entscheidet, trotzdem erst einmal weiter an meiner seite sein zu wollen, wäre das zwar schön, aber nicht zwingend zu erwarten. es kann sein, dass es nicht harmoniert. es kann alles kaputtgehen. aber immerhin bleibe ich mir treu. und wieso ich mich trotzdem, mit 24 jahren, schon in so einer scheinbaren aussichtslosigkeit sehe - ich glaube, das liegt an der angst davor, nicht geliebt zu werden. immer die andere person retten zu wollen vor sich selbst, aber damit bloß mehr unglück zu schaffen und unauthentizität. das verlangt einem viel ab, aber es gehört zum erwachsenwerden dazu, die verantwortung für sein eigenes glück zu übernehmen und minderwertigkeitskomplexe zu überwältigen.

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21. Februar um 14:38
In Antwort auf lemayoan

danke für die worte! das stimmt sicher, es ist eben eine probe, etwas, an dem ich wachsen muss, oder wo ich sonst immer wieder mich selbst unglücklich mache. ich denke, ich muss noch einmal ein aufklärendes gespäch mit meinem freund führen und wenn er sich dazu entscheidet, trotzdem erst einmal weiter an meiner seite sein zu wollen, wäre das zwar schön, aber nicht zwingend zu erwarten. es kann sein, dass es nicht harmoniert. es kann alles kaputtgehen. aber immerhin bleibe ich mir treu. und wieso ich mich trotzdem, mit 24 jahren, schon in so einer scheinbaren aussichtslosigkeit sehe - ich glaube, das liegt an der angst davor, nicht geliebt zu werden. immer die andere person retten zu wollen vor sich selbst, aber damit bloß mehr unglück zu schaffen und unauthentizität. das verlangt einem viel ab, aber es gehört zum erwachsenwerden dazu, die verantwortung für sein eigenes glück zu übernehmen und minderwertigkeitskomplexe zu überwältigen.

Vielleicht akzeptiert dein Freund, wenn du parallel noch eine Beziehung zu einer Frau unterhälst. Wenn du ihm sagst, dass du bisexuell bist und daher Bedürfnisse hast, die er offensichtlich nicht erfüllen kann, ist es vielleicht für ihn akzeptabel. Ich vermute, dass es für ihn weniger problematisch ist, als wenn ihr eine ganz offene Beziehung führt, die auch Männer mit einschließt. 

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21. Februar um 15:30
In Antwort auf hzweio28

Vielleicht akzeptiert dein Freund, wenn du parallel noch eine Beziehung zu einer Frau unterhälst. Wenn du ihm sagst, dass du bisexuell bist und daher Bedürfnisse hast, die er offensichtlich nicht erfüllen kann, ist es vielleicht für ihn akzeptabel. Ich vermute, dass es für ihn weniger problematisch ist, als wenn ihr eine ganz offene Beziehung führt, die auch Männer mit einschließt. 

das stimmt, das würde er wahrscheinlich sogar. ich müsste ihm dann natürlich genau so gewähren, eventuell mit einer anderen frau was zu haben. ich glaube, dass unsere beziehung jedoch diese umstellung nicht überleben würde. ich würde ihm natürlich nichts verbieten wollen, aber ich glaube, eine offene beziehung ist für mich ‚zu viel‘ und ich würde immer denken, dass man sich nicht mehr genug verbunden wäre, weil er sicherlich nicht kommunikativ genug mit mir wäre und sich einfach mit anderen frauen ohne großes interesse abgeben würde, um die veränderung zu bewältigen. und ich will ihn nicht in diese lage bringen... aber scheinbar muss ich es, muss ihm wehtun, wobei ich nicht glauben kann, dass mich das glücklicher macht. noch nicht.

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21. Februar um 15:31

da hast du so recht, ich fühle mich auch schon ‚krank‘ vor sorge...

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21. Februar um 15:34
In Antwort auf hzweio28

Vielleicht akzeptiert dein Freund, wenn du parallel noch eine Beziehung zu einer Frau unterhälst. Wenn du ihm sagst, dass du bisexuell bist und daher Bedürfnisse hast, die er offensichtlich nicht erfüllen kann, ist es vielleicht für ihn akzeptabel. Ich vermute, dass es für ihn weniger problematisch ist, als wenn ihr eine ganz offene Beziehung führt, die auch Männer mit einschließt. 

da hast du recht, so wird es bestimmt auch funktionieren. doch ich glaube, er wird sich leider irgendwann so verletzt und alleine gelassen fühlen, dass er ablenkung mit anderen frauen sucht. das würde ich ihm dann natürlich auch nicht verbieten, aber unsere beziehung würde das glaube ich nicht überleben, weil dank so große kommunikationslücken entstehen, mehr, als ohnehin schon.

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21. Februar um 16:45

"Man bereut im Leben immer nur die Dinge, die man NICHT getan hat!"

blöder spruch!
der gilt nämlich nur, wenn das, was man nicht getan hat, das richtige gewesen wäre!

auf irgend einen blödsinn zu verzichten, der einem grad so in jugendlichem leichtsinn einfällt - das muss nicht zwangsläufig schlecht sein!

wobei ich auch keinen grund sehe, an einer beziehung festzuhalten, die ja wohl schon seit langem vor allem aus kampf und krampf besteht...

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21. Februar um 16:54
In Antwort auf lemayoan

da hast du recht, so wird es bestimmt auch funktionieren. doch ich glaube, er wird sich leider irgendwann so verletzt und alleine gelassen fühlen, dass er ablenkung mit anderen frauen sucht. das würde ich ihm dann natürlich auch nicht verbieten, aber unsere beziehung würde das glaube ich nicht überleben, weil dank so große kommunikationslücken entstehen, mehr, als ohnehin schon.

Das ist natürlich schwierig als Außenstehender zu beurteilen, wie es eure Beziehung beeinflussen würde. Aber wenn du es  einschränkst, zeitlich und eben nicht mit anderen Männern, würde er vielleicht nicht auf Ablenkung mit anderen Frauen bestehen. Vielleicht stellst du auch fest, dass du doch nicht so bisexuell bist, wie zu momentan denkst. Wenn dein Freund dich liebt, will er, dass es dir gut geht. Wenn er eine andere Frau in deinem Leben nicht als Konkurenz ansieht, sondern als etwas, das dich glücklich macht, wäre das eine Option. Wäre ich an seiner Stelle, wäre es eine für mich.

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21. Februar um 17:59
In Antwort auf hzweio28

Das ist natürlich schwierig als Außenstehender zu beurteilen, wie es eure Beziehung beeinflussen würde. Aber wenn du es  einschränkst, zeitlich und eben nicht mit anderen Männern, würde er vielleicht nicht auf Ablenkung mit anderen Frauen bestehen. Vielleicht stellst du auch fest, dass du doch nicht so bisexuell bist, wie zu momentan denkst. Wenn dein Freund dich liebt, will er, dass es dir gut geht. Wenn er eine andere Frau in deinem Leben nicht als Konkurenz ansieht, sondern als etwas, das dich glücklich macht, wäre das eine Option. Wäre ich an seiner Stelle, wäre es eine für mich.

das ist eine schöne vorstellung, dass es eventuell ja wirklich nicht verwerflich sein könnte. ich habe nur sorge, wie ich das gespräch mit ihm darüber anfangen soll. ich glaube, für ihn wird das thema ziemlich aus heiterem himmel kommen, weil ich als selbstschutz immer extrem verneint habe, frauen auch attraktiv zu finden. er wird es mir wahrscheinlich glauben, aber es gibt ja nichts wirklich greifbares für ihn. es muss an sich ja auch kein grund sein, eine hetero monogame beziehung zu beenden, dass man bi ist. wäre bei uns sonst alles mögliche auch einfacher und harmonischer, wäre ich auch wahrscheinlich nicht so sehr dazu hingezogen, mich aus dieser festen beziehung lösen zu wollen. für ihn wird es sich aber so anfühlen, als würde nur die neugier siegen, als wäre er nicht genug und ich will einfach mal was anderes. aber es ist gibt ja auch ohne die sexuelle orientierung genug andere baustellen und probleme, die er leider auch nicht wirklich sieht. ich glaube, er denkt sich dann: selbst wenn sie bi ist, wieso bin ich dann nicht genug? muss sie etwa beides haben? der grund, wieso ich ausgerechnet jetzt auf die idee komme, mich noch mal neu zu finden, hängt glaub ich viel eher damit zusammen, dass mich all unsere anderen hürden von ihm weg drängen. diese offene kommunikation, ihm meine wünsche mitzuteilen, würde uns natürlich einerseits näher bringen, aber es würde sich wahrscheinlich nicht viel mehr positiv zwischen uns ändern, im sinne von, unsere monogame liebesbeziehung retten. ich müsste sie wirklich opfern, auch wenn er mich ‚ausprobieren‘ lässt, zu meinem eigenen wohl.

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21. Februar um 18:34

sonst ist da ja nur absolute leere in einem - durch die ignoranz und unterdrückung

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21. Februar um 18:37
In Antwort auf batweazel

"Man bereut im Leben immer nur die Dinge, die man NICHT getan hat!"

blöder spruch!
der gilt nämlich nur, wenn das, was man nicht getan hat, das richtige gewesen wäre!

auf irgend einen blödsinn zu verzichten, der einem grad so in jugendlichem leichtsinn einfällt - das muss nicht zwangsläufig schlecht sein!

wobei ich auch keinen grund sehe, an einer beziehung festzuhalten, die ja wohl schon seit langem vor allem aus kampf und krampf besteht...

festhalten ist wirklich nur selbstzerstörerisch. ich habe jetzt einen brief geschrieben, den ich ihm demnächst vorlesen möchte und damit den weg für veränderung öffnen möchte und dann zwar auch dafür, sich gegenseitig zu verletzen - doch das scheint nötig zu sein, um herauszufinden, was man wirklich will.

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22. Februar um 9:56
In Antwort auf lemayoan

festhalten ist wirklich nur selbstzerstörerisch. ich habe jetzt einen brief geschrieben, den ich ihm demnächst vorlesen möchte und damit den weg für veränderung öffnen möchte und dann zwar auch dafür, sich gegenseitig zu verletzen - doch das scheint nötig zu sein, um herauszufinden, was man wirklich will.

gute idee!!

es NICHT zu tun ist keine option da du nicht glücklich bist

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22. Februar um 9:57
In Antwort auf batweazel

"Man bereut im Leben immer nur die Dinge, die man NICHT getan hat!"

blöder spruch!
der gilt nämlich nur, wenn das, was man nicht getan hat, das richtige gewesen wäre!

auf irgend einen blödsinn zu verzichten, der einem grad so in jugendlichem leichtsinn einfällt - das muss nicht zwangsläufig schlecht sein!

wobei ich auch keinen grund sehe, an einer beziehung festzuhalten, die ja wohl schon seit langem vor allem aus kampf und krampf besteht...


aber unglücklich jahrelang in einer beziehung zu bleiben ist schlecht

zum glück weiß sie dass sie etwas ändern muss!

gibt eh zu viele frauen die das jahrelang so durchziehen... und dann nur jammern

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22. Februar um 15:15

durch nachdenken!

sie will halt alles haben - verständlich - aber ohne auf etwas zu verzichten. und das funktioniert halt in vielen fällen im leben nicht. man muß sich eben oft entscheiden, und die eintscheidung für den einen weg schließt zwangsläufig aus, dass man gleichzeitig auch andere wege geht!

auf der einen seite ne sichere beziehung haben, und auf der anderen seite das wilde leben mit allen möglichen sexualpartnern - das mag klappen, wenn es beide so praktizieren, aber ganz sicher nicht, wenn nur einer den wunsch danach verspürt!

aber ich würde auch zum absprung raten! mit 24 ist noch zeit genug, sich auszuprobieren und zu orientieren! vieleicht findet sie ja einen partner, der viel besser zu ihr passt! gibt ja durchaus auch männer, die offen sind für ein etwas wilderes leben!

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23. Februar um 9:24
In Antwort auf batweazel

durch nachdenken!

sie will halt alles haben - verständlich - aber ohne auf etwas zu verzichten. und das funktioniert halt in vielen fällen im leben nicht. man muß sich eben oft entscheiden, und die eintscheidung für den einen weg schließt zwangsläufig aus, dass man gleichzeitig auch andere wege geht!

auf der einen seite ne sichere beziehung haben, und auf der anderen seite das wilde leben mit allen möglichen sexualpartnern - das mag klappen, wenn es beide so praktizieren, aber ganz sicher nicht, wenn nur einer den wunsch danach verspürt!

aber ich würde auch zum absprung raten! mit 24 ist noch zeit genug, sich auszuprobieren und zu orientieren! vieleicht findet sie ja einen partner, der viel besser zu ihr passt! gibt ja durchaus auch männer, die offen sind für ein etwas wilderes leben!

und du hast dich noch nie in deinem leben unentschieden??  obwohl du vorher "nachgedacht" hattest? 

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23. Februar um 10:00
In Antwort auf lemayoan

Liebes Forum, 

seit drei Jahren bin ich (24 Jahre) mit meinen Freund (25 Jahre) zusammen. Wir haben bereits zusammen gewohnt, sind zusammen gereist, waren füreinander wie Familie und beste Freunde zugleich, doch es wurde auch schon oft zu viel - Probleme waren nicht zu bewältigen und führen zu großen leeren Stellen, egal, ob es um das Zusammenleben in einer Wohnung geht, wo vorne und hinten nichts klappte, oder um die Wünsche und Vorlieben. Warum wir dann überhaupt zusammen sind? Gute Frage... Wo die Liebe hinfällt. Es ist nicht, dass ich Angst habe, ohne ihn zu sein, oder die Beziehung zu verändern - ich glaube langsam sogar, dass das die einzige Chance ist, glücklich zu sein und fair zueinander. Ich möchte ihm einfach immer zeigen, dass ich ihn so sehr liebe, egal, was für Wege ich einschlagen muss, weil nunmal andere Bedürfnisse in mir stecken, als in ihm. Wir haben auch schon oft über all das geredet, doch es ist immer so geendet, dass er mir sagt, er will Dinge für mich ändern und alles versuchen, damit wir zusammen bleiben - doch für manche Dinge kann er ja gar nichts. Zum Beispiel dafür, dass ich mich noch weiter ausleben will, vielleicht auch mal herausfinden will, wie es so mit einer Frau in einer Beziehung ist. Aber ich weiß, sobald wir eine offene Beziehung eingehen werden, dann trennen sich unsere Wege sehr schnell und ich weiß nicht, ob es wert ist, mein Glück für meine Neugier zu riskieren. Ich schätze einfach, dass mein Freund sehr stark versuchen wird, die Veränderungen in einer offenen Beziehung durch Extremes auszugleichen, weil der Wunsch dazu ja nur von mir kommt. Ist es fairer, ganz Schluss zu machen, auch wenn wir das beide nicht wollen? Ich bin wirklich ratlos, was es sonst für Möglichkeiten gibt, mir treu zu sein und fair gegenüber mir und meinem Freund.

Tja eure Zeit ist gezählt. Du willst weg. Dich ausleben. Zu das, aber ohne ihn. Trenne dich und gib ihm eine Chance, ei e Beziehung zu führen, dir ihn erfüllt mit einer Frau, die nur ihn will. 

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23. Februar um 10:16

Na ich hoffe doch, dass die meisten Menschen über ein Gewissen und Erziehung verfügen, die dazu führen, dass sie wissen, was richtig und was falsch ist.

Du weißt bestimmt auch, dass es falsch ist, eine Bank auszurauben.

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23. Februar um 10:17
In Antwort auf theola

und du hast dich noch nie in deinem leben unentschieden??  obwohl du vorher "nachgedacht" hattest? 

Das ist ja dann nachdenken.

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23. Februar um 10:25
In Antwort auf lemayoan

Liebes Forum, 

seit drei Jahren bin ich (24 Jahre) mit meinen Freund (25 Jahre) zusammen. Wir haben bereits zusammen gewohnt, sind zusammen gereist, waren füreinander wie Familie und beste Freunde zugleich, doch es wurde auch schon oft zu viel - Probleme waren nicht zu bewältigen und führen zu großen leeren Stellen, egal, ob es um das Zusammenleben in einer Wohnung geht, wo vorne und hinten nichts klappte, oder um die Wünsche und Vorlieben. Warum wir dann überhaupt zusammen sind? Gute Frage... Wo die Liebe hinfällt. Es ist nicht, dass ich Angst habe, ohne ihn zu sein, oder die Beziehung zu verändern - ich glaube langsam sogar, dass das die einzige Chance ist, glücklich zu sein und fair zueinander. Ich möchte ihm einfach immer zeigen, dass ich ihn so sehr liebe, egal, was für Wege ich einschlagen muss, weil nunmal andere Bedürfnisse in mir stecken, als in ihm. Wir haben auch schon oft über all das geredet, doch es ist immer so geendet, dass er mir sagt, er will Dinge für mich ändern und alles versuchen, damit wir zusammen bleiben - doch für manche Dinge kann er ja gar nichts. Zum Beispiel dafür, dass ich mich noch weiter ausleben will, vielleicht auch mal herausfinden will, wie es so mit einer Frau in einer Beziehung ist. Aber ich weiß, sobald wir eine offene Beziehung eingehen werden, dann trennen sich unsere Wege sehr schnell und ich weiß nicht, ob es wert ist, mein Glück für meine Neugier zu riskieren. Ich schätze einfach, dass mein Freund sehr stark versuchen wird, die Veränderungen in einer offenen Beziehung durch Extremes auszugleichen, weil der Wunsch dazu ja nur von mir kommt. Ist es fairer, ganz Schluss zu machen, auch wenn wir das beide nicht wollen? Ich bin wirklich ratlos, was es sonst für Möglichkeiten gibt, mir treu zu sein und fair gegenüber mir und meinem Freund.

Ich rate dir in diesem Fall zur Trennung. Ihr harmoniert einfach nicht miteinander, das ist schon länger so.

Immer wenn hier jemand etwas von Höhen und Tiefen in der Beziehung schreibt, bedeutet das doch in Wahrheit, dass man schlicht nicht zusammenpasst und sich immer einer für ein bisschen Harmonie verbiegen muss.

Das führt doch zu nichts! Liebe reicht nicht aus, um eine glückliche Beziehung zu führen. Junge Leute glauben oft, dass man alles meistern kann, wenn nur genügend Liebe vorhanden ist.

Tut mir leid, aber das ist Unsinn. Man kann nur dann eine glückliche Beziehung führen, wenn man sich in den wichtigen Dingen einig ist und sowohl geistig als auch sexuell harmoniert. 

Bei euch sehe ich das nicht. Ihr macht einander unglücklich und deine Bisexualität ist nicht der Grund dafür. Es passt einfach nicht und je früher ihr das realisiert und einen Schlussstrich zieht, desto mehr Schmerz bleibt euch erspart. Bei euch wird es niemals ein happily ever after geben.

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24. Februar um 17:33
In Antwort auf theola

und du hast dich noch nie in deinem leben unentschieden??  obwohl du vorher "nachgedacht" hattest? 

ich darf daran erinnern, es ging hier nicht um mein leben, und auch nicht um das leben anderer.

es ging einzig und alleine um den spruch
"Man bereut im Leben immer nur die Dinge, die man NICHT getan hat!"

den ich eben für einen ausnehmend blöden spruch halte. nicht mehr!

klar kann man auch mit nachdenken fehler machen. ohne nachdenken macht man aber mehr. da bin ich mir auch ohne nachzudenken 100% sicher!

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24. Februar um 17:37
In Antwort auf hochformat

Na ich hoffe doch, dass die meisten Menschen über ein Gewissen und Erziehung verfügen, die dazu führen, dass sie wissen, was richtig und was falsch ist.

Du weißt bestimmt auch, dass es falsch ist, eine Bank auszurauben.

"Du weißt bestimmt auch, dass es falsch ist, eine Bank auszurauben."

oder von einer klippe zu springen, ohne vorher abzuchecken, ob drunter wirklich tiefes wasser ist, und keine felsen...

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24. Februar um 17:57
In Antwort auf batweazel

ich darf daran erinnern, es ging hier nicht um mein leben, und auch nicht um das leben anderer.

es ging einzig und alleine um den spruch
"Man bereut im Leben immer nur die Dinge, die man NICHT getan hat!"

den ich eben für einen ausnehmend blöden spruch halte. nicht mehr!

klar kann man auch mit nachdenken fehler machen. ohne nachdenken macht man aber mehr. da bin ich mir auch ohne nachzudenken 100% sicher!

schön dass du deine Gefühle wie ein Roboter steuern kannst 

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24. Februar um 18:05
In Antwort auf theola

schön dass du deine Gefühle wie ein Roboter steuern kannst 

sehr vielsagend, dass ausgerechnet du die frage "mach ich jetzt eine dummheit oder nicht" als roboterhaft und gefühllos abwertest...

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24. Februar um 18:16
In Antwort auf theola

schön dass du deine Gefühle wie ein Roboter steuern kannst 

Ich weiss du siehst es anders, aber man muss seinen sämtlichen Gefühlen nicht zwangsläufig immer freien Lauf lassen. Seine Taten kann man als Erwachsener durchaus bewusst steuern. 

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24. Februar um 18:24
In Antwort auf batweazel

sehr vielsagend, dass ausgerechnet du die frage "mach ich jetzt eine dummheit oder nicht" als roboterhaft und gefühllos abwertest...

Für theola ist man entweder ein Roboter oder ein manipulatives Spielchen spielendes Kind, wenn man nicht sofort all seinen Instinkten folgt und gedankenlos tut, was einem gerade so in den Sinn kommt. Egal wie unsinnig und unpassend es vielleicht sein mag. Erwarte von ihr kein Nachdenken oder Zurückhaltung, für sie bedeutet das nämlich "sich verstellen"

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25. Februar um 9:18
In Antwort auf jara

Ich weiss du siehst es anders, aber man muss seinen sämtlichen Gefühlen nicht zwangsläufig immer freien Lauf lassen. Seine Taten kann man als Erwachsener durchaus bewusst steuern. 

genau... unterdrücken und damit in einer ungücklichen beziehung bleiben... ne?

ja gibt viele frauen die das so handhaben

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25. Februar um 9:19
In Antwort auf jara

Für theola ist man entweder ein Roboter oder ein manipulatives Spielchen spielendes Kind, wenn man nicht sofort all seinen Instinkten folgt und gedankenlos tut, was einem gerade so in den Sinn kommt. Egal wie unsinnig und unpassend es vielleicht sein mag. Erwarte von ihr kein Nachdenken oder Zurückhaltung, für sie bedeutet das nämlich "sich verstellen"

tja deine "spielchen" ratschläge finde aber nicht nur ich eigenartig wie du mitbekommen hast...

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