Forum / Liebe & Beziehung

Unüberbrückbare Differenzen

25. November 2020 um 7:16 Letzte Antwort: 29. November 2020 um 17:05

Hallo liebe Community,

ich bin neu hier und hoffe in einer Sache Rat zu finden, die mich seit langem belastet. Vorsicht, es wird lang.

Mein Partner und ich sind jetzt seit sieben Jahren zusammen. Wir haben zwei süße Kinder und lieben sie beide über alles. Auch sind bei uns noch Gefühle füreinander da, wir können wunderbare Zeiten als Familie miteinander verbringen, aber....

Mein Partner hat mich von Anfang an in eine Sache mit hineingezogen, die meinen Grundfesten im Kern komplett widerstrebt. Er war von Anfang an nicht ganz offen zu mir, hat mit mir Augenwischerei betrieben, und ich war so naiv damals und habe mich so sehr nach einer Familie gesehnt, dass ich das alles mitgemacht habe, und als das erste Kind unterwegs war (letzter Drücker, ich bin jetzt Mitte 40) habe ich nur noch gehofft, dass sich alles zum Guten wendet. Tat es nicht. Aber nun muss ich konkreter werden:

Mein Partner hatte nicht, wie ich zunächst angenommen hatte, eine Festanstellung in der IT Branche, sondern sein Vertrag lief aus, als mein erstes Kind gerade auf der Welt war. Für mich als Kleinunternehmerin schon mal prickelnd. Ich dachte aber, es sollte ihm leicht fallen, etwas Neues zu finden. Pustekuchen. Ich hatte mich auch vergeblich abgekämpft, ihn dazu zu bewegen, noch Elternzeit zu beantragen. Auch mein Drängen, eine gemeinsame Wohnung zu suchen, lief ins Leere. 
Alles organisierte ich: Kitaplatz, neue Wohnung (nur mit Hilfe meiner Familie stemmbar gewesen). Die erste Zeit als Mama kam er nur als Wochenendbesucher zu mir. Das Wochenbett verbrachte ich in der Wohnung meiner Eltern, da ich nicht allein sein wollte in der Zeit. Eine große Belastung für mich das alles. Aber ich habe es mitgemacht, und er ist in seine Rolle als Papa reingewachsen. Trotzdem blieb der Löwenanteil der Carearbeit an mir hängen.

Wir haben die neue Wohnung gemeinsam bezogen, er hat sehr viel Mühe in die Renovierung gesteckt und macht auch mehr im Haushalt als ich. Aber hier ging die Unehrlichkeit weiter: Inzwischen bezog er Hartz IV (und im Nachhinein glaube ich sogar, dass er auch bei unserem Kennenlernen schon "nur" der Arbeit einer Maßnahme nachging, das war ein Hinweis eines entfernteren Familienmitglieds). Und angeblich nur, um mich zu schützen und mir Ärger zu ersparen, bestand er darauf und ließ sich bis heute nicht davon abbringen, nicht "offiziell" bei mir gemeldet zu sein. Es steht also auch nur mein Name am Klingelbrett. Sogar seine Kinder hat er vor dem Jobcenter verschwiegen. Ein absolutes No-Go für mich, die ich mich immer als grundehrlich verstanden habe. Natürlich ist das im Grunde - auch, wenn er es bestreitet, denn er "verschweige" ja nur etwas und "lüge" ja nicht direkt - Sozialbetrug. Denn auch, wenn er sich damit brüstet, nie irgendwelche Extra-Leistungen in Anspruch genommen zu haben, so profitiert er ja doch von den Zahlungen, und vor allem, mache ich mich damit mitschuldig, denn ich müsste theoretisch, so gut es eben ginge, für ihn mit aufkommen. Ich würde das sogar machen, bin aber selbst prekär beschäftigt, ackere wie eine Idiotin für mein Geld, und merke, wie der Gedanke daran mich unglaublich wütend macht.
Ich habe so viel versucht: Ihn gebeten, mir seine Bewerbungsunterlagen vorzulegen zur Korrektur, ihm einen Gutschein für gute Bewerbungsfotos geschenkt (die er nie gemacht hat), anfangs noch Tipps von Bekannten weitergeleitet - bis er denen irgendwann in meinem Beisein vorlog, er habe jetzt was gefunden. Und es ging noch weiter. Spät habe ich erst begriffen, dass möglicherweise hinter seiner Verweigerungshaltung, die Kinder von der Kita abzuholen, ein Konzept steckte. Er bestreitet es vehement, aber irgendwann merkte ich, dass alle Eltern und Erzieher davon ausgingen, dass mein Partner noch arbeiten war. Es brachte mich auch in sehr unangenehme Gesprächssituationen, da ich darüber auch nicht sprechen sollte. Wieder etwas, dass mir völlig gegen die Natur geht. Bloß war er diesen Situationen ja nie ausgeliefert. Irgendwann bin ich faktisch zusammengeklappt, es hat mich einen kompletten Arbeitstag gekostet, ich kam aus dem Heulen und den Hilfeanrufen gar nicht mehr raus. Am nächsten Tag habe die Erzieherin eingeweiht, es war ein riesen Ding. Ich habe es ihm auch gesagt, und er ist ausgerastet. So eine Panik und Verzweiflung habe ich nie vorher in seinen Augen gesehen. Er tat mir auch Leid. Aber ich musste auch an mich denken. Es ging mir an die Substanz.
Seit über 5 Jahren habe ich das Spiel nun mitgemacht, aber ich will nicht mehr. Er ist komplett beratungsresistent, sieht mich als Verräterin und sich im Recht. Eine Therapie würde er NIE machen, die mache ich jetzt - um mich zu entlasten. Aber es ändert nichts am Kernproblem. 
Und jetzt kommt noch etwas dazu. Meine Eltern sind sehr alt und haben sehr sparsam gelebt. Immer standen wir Kinder bei ihnen im Mittelpunkt und sie haben uns immer unter die Arme gegriffen. Nun wollen sie aber wissen, dass ihr mühsam erspartes und erarbeitetes Erbe an uns nicht verloren geht. Denn wenn die Behörden irgendwann dahinter kämen, dass wir eine so genannte "Bedarfsgemeinschaft" sind, ginge es an mein Geld und den Besitz, der mir irgendwann zufallen wird. 

Meine Mutter wie alle (!) meine engeren Freunden sagen mir seit langem, ich solle mich trennen,cwas mich immer wütend gemacht hat, denn ich wollte unsere Familie erhalten und dafür kämpfen. Aber nach und nach komme ich immer mehr zu dem Punkt, dass ich selbst nicht mehr mag.

Mal abgesehen davon, dass wir in unseren Überzeugungen und unseren Interessen in weiten Teilen grundverschieden sind, so dass es da ohnehin öfter knallt, leben wir unsere Beziehung gar nicht mehr. Abends, wenn die Kinder schlafen (ich bringe sie ins Bett), versacke ich müde vor der Glotze, während er am PC Youtube-Videos guckt oder Computerspiele spielt. Morgens schnarcht er dann oft noch in meinem Rücken, wenn ich schon am PC sitze und arbeite - und das nicht erst seit Corona, denn ich arbeite immer von zu Hause aus. Wenn es nach mir ginge, würden wir auch - mal abgesehen von der jetzigen Zeit - immer mal wieder Freunde einladen oder gemeinsame Unternehmungen mit Freunden planen - keine Chance. Wenn, dann muss ich es alleine wuppen - gerne noch mit Kind(ern).

Für ihn zählt nur seine Familie- in der solche Probleme komplett totgeschwiegen werden. Seine Meldeadresse ist die seiner Eltern, d.h. die machen das mit  und haben meine Beichte gegenüber der Erzieherin ebenso verurteilt wie mein Partner. Da geht's nur um Friede Freude Eierkuchen. Alle sollen sich vertragen und ihren selbst gemachten Kuchen essen. Anders als in meiner Familie. Auch, wenn ich es immer grenzüberschreitend fand, wenn meine Mutter mal wieder sagte, ich müsse ihn endlich rausschmeißen, so belastet es mich doch, zu hören, dass mein Vater angeblich deswegen depressiv wäre, und dass die Beziehung zu meiner Mama deswegen leidet, bei der ich sonst immer mein Herz hatte ausschütten können.

Ich schwanke nun zwischen dem starken Wunsch, die eigene Familie im jeden Preis, auch um der Kinder Willen, zu erhalten, die ihren Papa über alles lieben, und dem Gedanken, ob ich nicht doch ohne meinen Partner besser aufgestellt wäre. Denn ich kann zwar mich ändern, aber meinen Partner nicht, wenn er nicht mitmacht.

Zu seiner Entlastung muss ich vielleicht noch sagen, dass er unter einer seltenen, recht unerforschten Krankheit leidet, die monatelang gar nicht auftreten kann und ihn dann wieder mehrere Tage am Stück völlig außer Gefecht setzt. Kann nichts essen, erbricht, wird von starken Kopfschmerzen geplagt. Es ist nichts Lebensgefährliches, aber hat er einen solchen Anfall, ist das ganz furchtbar, für ihn, aber auch für die Kinder und mich. Ich fühle mich hilflos und bei dem Gedanken, ihn damit im Stich zu lassen, egoistisch und rücksichtslos. Aber es ist mir einfach oft zu viel - ich ertrage es kaum. Es ist die eine Schippe drauf, die den Sandberg zum Rutschen bringt. Allerdings kommen immer wieder auch andere körperliche Beschwerden dazu, jetzt gerade z.B. Unterleibsschmerzen, er hat gerade ein (befundloses) MRT gemacht, und meine Therapeutin hat mir gegenüber gemutmaßt, dass das alles psychosomatisch ist. Nicht eingebildet, aber psychisch bedingte Symptome. Und es erscheint mir nicht unrealistisch, denn es kam z. B. mal eine Kopfschmerzattacke, als er - aus beruflichen Gründen meinerseits - gezwungen war, die Kinder abzuholen.

Betrachte ich die Tagebucheinträge der letzten Jahre geht es immer ums gleiche, die Joblosigkeit, die geringe Unterstützung, die Beratungsresistenz, die belastenden Unehrlichkeiten, das Mit-hinein-gezogen-werden, die Krankheitsanfälle, und es geht mir an die Substanz- so wie heute wieder, wo ich seit nachts um halb zwei wach liege, nicht schlafen kann, und Gedanken wälze, und jetzt diesen endlios langen Beitrag poste. Ich mache mir ernsthaft Sorgen um meine Gesundheit. In einer halben Stunde stehen dann wieder die Kinder auf der Matte und ich muss wieder funktionieren...Kita, Arbeit... das geht für eine bestimmte Zeit, aber nicht dauerhaft. Ich bekomme immer mehr Ausraster, Heulanfälle etc.

Zuletzt habe ich mehrfach ein Ultimatum gestellt: Wenn er nicht bis Jahresende einen Job - welchen auch immer - annimmt, muss er ausziehen. (Und zweifle gleichzeitig schon daran, wie und ob ich die Kraft aufbringen kann, das durchzuziehen). Seine Reaktion (wie immer) - erstmal hinauszögern: bis Ende Januar mindestens. Und was die Jobinhalte angeht, ist er nicht bereit  z.B. Regale einräumen zu gehen. Dafür sei er zu gut ausgebildet. Das könne ich ja machen. Ich verdiene ja auch nix. (Was nicht stimmt. Ich verdiene schlecht, aber ich verdiene. Und täte ich es nicht, wäre ICH mir nicht zu schade, an der Kasse zu stehen oder Regale einzuräumen.) So die ständigen Diskussionen, z.B. heute wieder...

Wenn ich es schaffe, die ganzen Sorgen und Probleme eine Weile auszublenden, können wir auch angenehme Zeiten miteinander verbringen, verstehen uns, können rumblödeln. Aber es hilft ja nix. Der Elefant im Raum lässt sich nicht unbegrenzt ignorieren, und er wird immer wieder Porzellan zerschlagen.

Morgen (nein: heute - die Nacht ist um) habe ich Therapie, das wird etwas helfen, aber ich wäre sehr froh, hier ein paar ehrliche und konstruktive Meinungen und Einschätzungen meiner Situation von euch zu hören. Ich weiß, am Ende muss ich selbst entscheiden, aber ein bisschen Rückenstärkung kann ich gerade gut gebrauchen.

Wie klingt das für euch? Was würdet ihr tun? Was könnt ihr mir raten? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr damit um?

Vielen Dank für die Zeit, die ihr euch genommen habt, das alles zu lesen.


 

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25. November 2020 um 7:30
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Hallo liebe Community,

ich bin neu hier und hoffe in einer Sache Rat zu finden, die mich seit langem belastet. Vorsicht, es wird lang.

Mein Partner und ich sind jetzt seit sieben Jahren zusammen. Wir haben zwei süße Kinder und lieben sie beide über alles. Auch sind bei uns noch Gefühle füreinander da, wir können wunderbare Zeiten als Familie miteinander verbringen, aber....

Mein Partner hat mich von Anfang an in eine Sache mit hineingezogen, die meinen Grundfesten im Kern komplett widerstrebt. Er war von Anfang an nicht ganz offen zu mir, hat mit mir Augenwischerei betrieben, und ich war so naiv damals und habe mich so sehr nach einer Familie gesehnt, dass ich das alles mitgemacht habe, und als das erste Kind unterwegs war (letzter Drücker, ich bin jetzt Mitte 40) habe ich nur noch gehofft, dass sich alles zum Guten wendet. Tat es nicht. Aber nun muss ich konkreter werden:

Mein Partner hatte nicht, wie ich zunächst angenommen hatte, eine Festanstellung in der IT Branche, sondern sein Vertrag lief aus, als mein erstes Kind gerade auf der Welt war. Für mich als Kleinunternehmerin schon mal prickelnd. Ich dachte aber, es sollte ihm leicht fallen, etwas Neues zu finden. Pustekuchen. Ich hatte mich auch vergeblich abgekämpft, ihn dazu zu bewegen, noch Elternzeit zu beantragen. Auch mein Drängen, eine gemeinsame Wohnung zu suchen, lief ins Leere. 
Alles organisierte ich: Kitaplatz, neue Wohnung (nur mit Hilfe meiner Familie stemmbar gewesen). Die erste Zeit als Mama kam er nur als Wochenendbesucher zu mir. Das Wochenbett verbrachte ich in der Wohnung meiner Eltern, da ich nicht allein sein wollte in der Zeit. Eine große Belastung für mich das alles. Aber ich habe es mitgemacht, und er ist in seine Rolle als Papa reingewachsen. Trotzdem blieb der Löwenanteil der Carearbeit an mir hängen.

Wir haben die neue Wohnung gemeinsam bezogen, er hat sehr viel Mühe in die Renovierung gesteckt und macht auch mehr im Haushalt als ich. Aber hier ging die Unehrlichkeit weiter: Inzwischen bezog er Hartz IV (und im Nachhinein glaube ich sogar, dass er auch bei unserem Kennenlernen schon "nur" der Arbeit einer Maßnahme nachging, das war ein Hinweis eines entfernteren Familienmitglieds). Und angeblich nur, um mich zu schützen und mir Ärger zu ersparen, bestand er darauf und ließ sich bis heute nicht davon abbringen, nicht "offiziell" bei mir gemeldet zu sein. Es steht also auch nur mein Name am Klingelbrett. Sogar seine Kinder hat er vor dem Jobcenter verschwiegen. Ein absolutes No-Go für mich, die ich mich immer als grundehrlich verstanden habe. Natürlich ist das im Grunde - auch, wenn er es bestreitet, denn er "verschweige" ja nur etwas und "lüge" ja nicht direkt - Sozialbetrug. Denn auch, wenn er sich damit brüstet, nie irgendwelche Extra-Leistungen in Anspruch genommen zu haben, so profitiert er ja doch von den Zahlungen, und vor allem, mache ich mich damit mitschuldig, denn ich müsste theoretisch, so gut es eben ginge, für ihn mit aufkommen. Ich würde das sogar machen, bin aber selbst prekär beschäftigt, ackere wie eine Idiotin für mein Geld, und merke, wie der Gedanke daran mich unglaublich wütend macht.
Ich habe so viel versucht: Ihn gebeten, mir seine Bewerbungsunterlagen vorzulegen zur Korrektur, ihm einen Gutschein für gute Bewerbungsfotos geschenkt (die er nie gemacht hat), anfangs noch Tipps von Bekannten weitergeleitet - bis er denen irgendwann in meinem Beisein vorlog, er habe jetzt was gefunden. Und es ging noch weiter. Spät habe ich erst begriffen, dass möglicherweise hinter seiner Verweigerungshaltung, die Kinder von der Kita abzuholen, ein Konzept steckte. Er bestreitet es vehement, aber irgendwann merkte ich, dass alle Eltern und Erzieher davon ausgingen, dass mein Partner noch arbeiten war. Es brachte mich auch in sehr unangenehme Gesprächssituationen, da ich darüber auch nicht sprechen sollte. Wieder etwas, dass mir völlig gegen die Natur geht. Bloß war er diesen Situationen ja nie ausgeliefert. Irgendwann bin ich faktisch zusammengeklappt, es hat mich einen kompletten Arbeitstag gekostet, ich kam aus dem Heulen und den Hilfeanrufen gar nicht mehr raus. Am nächsten Tag habe die Erzieherin eingeweiht, es war ein riesen Ding. Ich habe es ihm auch gesagt, und er ist ausgerastet. So eine Panik und Verzweiflung habe ich nie vorher in seinen Augen gesehen. Er tat mir auch Leid. Aber ich musste auch an mich denken. Es ging mir an die Substanz.
Seit über 5 Jahren habe ich das Spiel nun mitgemacht, aber ich will nicht mehr. Er ist komplett beratungsresistent, sieht mich als Verräterin und sich im Recht. Eine Therapie würde er NIE machen, die mache ich jetzt - um mich zu entlasten. Aber es ändert nichts am Kernproblem. 
Und jetzt kommt noch etwas dazu. Meine Eltern sind sehr alt und haben sehr sparsam gelebt. Immer standen wir Kinder bei ihnen im Mittelpunkt und sie haben uns immer unter die Arme gegriffen. Nun wollen sie aber wissen, dass ihr mühsam erspartes und erarbeitetes Erbe an uns nicht verloren geht. Denn wenn die Behörden irgendwann dahinter kämen, dass wir eine so genannte "Bedarfsgemeinschaft" sind, ginge es an mein Geld und den Besitz, der mir irgendwann zufallen wird. 

Meine Mutter wie alle (!) meine engeren Freunden sagen mir seit langem, ich solle mich trennen,cwas mich immer wütend gemacht hat, denn ich wollte unsere Familie erhalten und dafür kämpfen. Aber nach und nach komme ich immer mehr zu dem Punkt, dass ich selbst nicht mehr mag.

Mal abgesehen davon, dass wir in unseren Überzeugungen und unseren Interessen in weiten Teilen grundverschieden sind, so dass es da ohnehin öfter knallt, leben wir unsere Beziehung gar nicht mehr. Abends, wenn die Kinder schlafen (ich bringe sie ins Bett), versacke ich müde vor der Glotze, während er am PC Youtube-Videos guckt oder Computerspiele spielt. Morgens schnarcht er dann oft noch in meinem Rücken, wenn ich schon am PC sitze und arbeite - und das nicht erst seit Corona, denn ich arbeite immer von zu Hause aus. Wenn es nach mir ginge, würden wir auch - mal abgesehen von der jetzigen Zeit - immer mal wieder Freunde einladen oder gemeinsame Unternehmungen mit Freunden planen - keine Chance. Wenn, dann muss ich es alleine wuppen - gerne noch mit Kind(ern).

Für ihn zählt nur seine Familie- in der solche Probleme komplett totgeschwiegen werden. Seine Meldeadresse ist die seiner Eltern, d.h. die machen das mit  und haben meine Beichte gegenüber der Erzieherin ebenso verurteilt wie mein Partner. Da geht's nur um Friede Freude Eierkuchen. Alle sollen sich vertragen und ihren selbst gemachten Kuchen essen. Anders als in meiner Familie. Auch, wenn ich es immer grenzüberschreitend fand, wenn meine Mutter mal wieder sagte, ich müsse ihn endlich rausschmeißen, so belastet es mich doch, zu hören, dass mein Vater angeblich deswegen depressiv wäre, und dass die Beziehung zu meiner Mama deswegen leidet, bei der ich sonst immer mein Herz hatte ausschütten können.

Ich schwanke nun zwischen dem starken Wunsch, die eigene Familie im jeden Preis, auch um der Kinder Willen, zu erhalten, die ihren Papa über alles lieben, und dem Gedanken, ob ich nicht doch ohne meinen Partner besser aufgestellt wäre. Denn ich kann zwar mich ändern, aber meinen Partner nicht, wenn er nicht mitmacht.

Zu seiner Entlastung muss ich vielleicht noch sagen, dass er unter einer seltenen, recht unerforschten Krankheit leidet, die monatelang gar nicht auftreten kann und ihn dann wieder mehrere Tage am Stück völlig außer Gefecht setzt. Kann nichts essen, erbricht, wird von starken Kopfschmerzen geplagt. Es ist nichts Lebensgefährliches, aber hat er einen solchen Anfall, ist das ganz furchtbar, für ihn, aber auch für die Kinder und mich. Ich fühle mich hilflos und bei dem Gedanken, ihn damit im Stich zu lassen, egoistisch und rücksichtslos. Aber es ist mir einfach oft zu viel - ich ertrage es kaum. Es ist die eine Schippe drauf, die den Sandberg zum Rutschen bringt. Allerdings kommen immer wieder auch andere körperliche Beschwerden dazu, jetzt gerade z.B. Unterleibsschmerzen, er hat gerade ein (befundloses) MRT gemacht, und meine Therapeutin hat mir gegenüber gemutmaßt, dass das alles psychosomatisch ist. Nicht eingebildet, aber psychisch bedingte Symptome. Und es erscheint mir nicht unrealistisch, denn es kam z. B. mal eine Kopfschmerzattacke, als er - aus beruflichen Gründen meinerseits - gezwungen war, die Kinder abzuholen.

Betrachte ich die Tagebucheinträge der letzten Jahre geht es immer ums gleiche, die Joblosigkeit, die geringe Unterstützung, die Beratungsresistenz, die belastenden Unehrlichkeiten, das Mit-hinein-gezogen-werden, die Krankheitsanfälle, und es geht mir an die Substanz- so wie heute wieder, wo ich seit nachts um halb zwei wach liege, nicht schlafen kann, und Gedanken wälze, und jetzt diesen endlios langen Beitrag poste. Ich mache mir ernsthaft Sorgen um meine Gesundheit. In einer halben Stunde stehen dann wieder die Kinder auf der Matte und ich muss wieder funktionieren...Kita, Arbeit... das geht für eine bestimmte Zeit, aber nicht dauerhaft. Ich bekomme immer mehr Ausraster, Heulanfälle etc.

Zuletzt habe ich mehrfach ein Ultimatum gestellt: Wenn er nicht bis Jahresende einen Job - welchen auch immer - annimmt, muss er ausziehen. (Und zweifle gleichzeitig schon daran, wie und ob ich die Kraft aufbringen kann, das durchzuziehen). Seine Reaktion (wie immer) - erstmal hinauszögern: bis Ende Januar mindestens. Und was die Jobinhalte angeht, ist er nicht bereit  z.B. Regale einräumen zu gehen. Dafür sei er zu gut ausgebildet. Das könne ich ja machen. Ich verdiene ja auch nix. (Was nicht stimmt. Ich verdiene schlecht, aber ich verdiene. Und täte ich es nicht, wäre ICH mir nicht zu schade, an der Kasse zu stehen oder Regale einzuräumen.) So die ständigen Diskussionen, z.B. heute wieder...

Wenn ich es schaffe, die ganzen Sorgen und Probleme eine Weile auszublenden, können wir auch angenehme Zeiten miteinander verbringen, verstehen uns, können rumblödeln. Aber es hilft ja nix. Der Elefant im Raum lässt sich nicht unbegrenzt ignorieren, und er wird immer wieder Porzellan zerschlagen.

Morgen (nein: heute - die Nacht ist um) habe ich Therapie, das wird etwas helfen, aber ich wäre sehr froh, hier ein paar ehrliche und konstruktive Meinungen und Einschätzungen meiner Situation von euch zu hören. Ich weiß, am Ende muss ich selbst entscheiden, aber ein bisschen Rückenstärkung kann ich gerade gut gebrauchen.

Wie klingt das für euch? Was würdet ihr tun? Was könnt ihr mir raten? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr damit um?

Vielen Dank für die Zeit, die ihr euch genommen habt, das alles zu lesen.


 

Ich hab dir eine pn geschrieben, ich würde dir gerne helfen, habe dazu jedoch einige persönliche Fragen gestellt, das wollte ich nicht hier im Forum machen

LG 

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25. November 2020 um 7:32

Guten Morgen,
wenn ich mir das alles so durchlese, muss ich deiner Mutter Recht geben: du wärst ohne ihn besser dran! Warum du schon seit vielen Jahren so einen - sorry - Schmarotzer durchfütterst, ist mir ein Rätsel. Er nimmt dir nichts ab, er trägt nichts bei, und was deine Kinder in der Konstellation Positives für ihre eigene Zukunft lernen sollen, musst du mir nochmal erklären. Und als Sahnehäubchen raubt er dir die Energie, die du so dringend für deinen Job brauchst.

Mein dringender Rat: wirf ihn achtkantig raus, und zwar noch VOR Weihnachten. Das Ultimatum steht ja schon, und er verhandelt noch frech darüber und nimmt dich offensichtlich nicht für voll. Eine Adresse bei Mami hat er ja, also kein Problem. Tu dir/euch das bitte nicht weiter an!

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25. November 2020 um 8:10

Guten Morgen Pustefix,

du durchlebst wirklich keine einfache Zeit, das tut mir leid!

Eins steht für mich fest, diese Situation wird wenn du es nicht durchbrichst ewig so weiter gehen, weitere 5 Jahre, 10 Jahre... bis du dann irgendwann total zusammen brichst. Dauerhafter Stress und Kummer geht dann nicht nur auf die Psyche sondern dein Körper meldet sich irgendwann und sagt; heeey bis hierhin und nicht weiter! Wenn wir selbst nicht die Bremse ziehen, erledigt das unser Körper und das nicht nur durch einen Zusammenbruch sondern oft durch dauerhafte Beschwerden.

Solange du alles weiterhin erträgst, auch mit Ultimatum, wird es sich weiterhin so verhalten. Wer sich schubsen lässt und das mehrfach, wird weiterhin geschubst.

Ich kann deinen Wunsch die Familie zusammen zu halten und deinen Kindern den Vater nicht nehmen zu wollen verstehen. Was oft unterschätzt wird sind die feinen Antennen die Kinder haben. Wir können noch so sehr versuchen Kummer, Ängste und Streitigkeiten zu verstecken, sie spüren dass da was nicht stimmt und dass es ihrer Mama nicht gut geht. Da man sie schützen will erzählt man nichts und unterschätzt ihre Sorgen, weil sie gar nicht einordnen können was passiert. Ich arbeite selbst als Erzieherin und erlebe immer wieder, dass eine klare und ausgesprochene Trennung der Eltern für Kinder besser zu verkraften ist als dieses ewig komische Gefühl, was sie selbst nicht einordnen können. Auch wenn es für uns Erwachsene total unlogisch ist, denken viele Kinder für vieles verantwortlich zu sein. Sie glauben sie sind an vielem schuld, was wir ihnen nehmen sollten.

Es ist völlig normal auch die normalen oder guten Seiten an deinem Partner zu sehen. Das sollte nur nicht dazu dienen alles andere damit zu relativieren. Ich war selbst schon in einer Beziehung in der eigentlich vieles harmonisch war und wir uns gut verstanden haben. Aber trotzdem war es nicht mehr haltbar. Liebe hält Menschen zusammen aber auch oft, wenn man schon längst hätte gehen sollen.

Du solltest nicht vergessen welchen Wert du selber als Mensch hast. Lass dich nicht wertlos und respektlos behandeln, denn das hast du nicht verdient. Sei es dir selbst Wert eine Entscheidung für dich und deine Kinder und dessen Zukunft zu treffen. Lass die Angst los die Familie durch eine Trennung zu belasten, denn sie ist durch ihren Vater/Mann eh schon belastet. Eine Trennung ist nie einfach aber sie kann auch mit unglaublicher Erleichterung und dem Zurückgewinn des eigenen Selbstwerts und Selbstbewusstsein belohnt werden. Du fühlst dich hilflos und der Situation ausgeliefert? Dann zieh endgültig die Bremse anstatt immer nur gelegentlich mal vom Gas zu gehen und zu hoffen, dass diese "Irrfahrt" noch gut ausgeht. Aussteigen heisst aber auch nicht wieder einzusteigen, egal was dir versprochen wird.

Was muss noch passieren damit du dich trennst? Das ist eine ernstgemeinte Frage, denk mal in Ruhe drüber nach. Oft setzen wir uns unbewusst Grenzen im Kopf und warten, dass sie übertreten werden. (Zum Beispiel eine Frau die seit Jahren mit einem Alkoholiker lebt sagt, alles nicht so schlimm ausser er wird irgendwann mal handgreiflich. Die Situation ist aber auch vor den Handgreiflichkeiten schon untragbar, weisst du worauf ich hinaus möchte?

Du möchtest ein Leben glücklich mit deinen Kindern und Mann? Du weisst ja noch gar nicht, wer im Leben noch auf dich wartet. Alles ist möglich manchmal müssen wir dem einfach vertrauen!

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25. November 2020 um 8:32

Was findest du an den eigentlich attraktiv? 

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25. November 2020 um 9:14

Hallo du Liebe!

Fühl dich erst einmal virtuell gedrückt! Es tut mir unheimlich leid, dass du in einer so schwierigen Situation steckst! Ich ziehe den Hut davor, dass du das alles bisher gewuppt bekommen hast - Respekt! 

ich finde es als Außenstehende immer unheimlich schwierig solche Situationen zu bewerten und zu sagen, was man tun würde, weil man da einfach nicht drin steckt. Es ist nie leicht einen Schlussstrich zu ziehen und es ist nicht immer alles nur schwarz und weiß. 

Ich würde vorschlagen, dass du an deinem Ultimatum bis Ende des Jahres klar festhältst und er danach ausziehen muss. Er kann sich ja - wenn er denn will - weiter um seine Kinder kümmern, auch wenn er nicht bei euch wohnt! Deine Eltern werden dir sicherlich unter die Arme greifen. Wenn dein Partner als "Störfaktor" erst einmal weg ist, wirst auch du dich seelisch entspannen können. Jeder von uns trägt einen Rucksack und unserer Mitmenschen packen dort entweder etwas rein oder nehmen uns etwas ab. Dein Partner legt aber ständig nur Ziegelsteine rein, sodass du irgendwann unter der Last zusammenbrichst. Er ist hochgradig egoistisch und scheint auch genau zu wissen, welche Knöpfe er bei dir drücken muss um an dein Mitgefühl zu appellieren! Darüber hinaus bist du auch eine Mama und du musst für deine Kinder funktionieren! Du kannst dir nicht einfach erlauben tot umzufallen, du musst gesund bleiben, damit du für deine Kleinen da sein kannst. Du kannst es schaffen! Man muss nur irgendwo anfangen sein Leben aufzuräumen und die richtigen Leute daraus zu verbannen! Nach und nach wird alles besser werden! Ich wünsche dir alles Gute!

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25. November 2020 um 9:17

Was ist denn bis jetz passiert? 

Ausser das er ein guter Vater ist und euch aus seinen Problemen Raus hält... 

Er hat seinen Mist Haufen und solange ihr nicht verheiratet seid. Bleibt es seiner. 

Wenn es dann soweit ist und du durch sein Verhalten geschädigt wirst. 
Dann würde ich gas geben. 
Aber man kann dich nur belangen wenn du ihn wissentlich unterstützt. 
Also grade garnicht und deiner Schilderung nach ist er sehr bemüht das nix auf dich und die Kinder zurückfällt.

Als getrennt lebend ohne eingetragene Lebens Partnerschaft ist er nur den Kindern gegenüber Unterhalts pflichtig nach Gesetzgeber. Wenn er bei seinen Eltern gemeldet ist habt ihr auch keine Bedarf Gemeinschaft sondern er und seine Eltern hätten die. 
Also wenn du ihm nicht in die Karre fährst 
Bist du dank ihm aus allen raus. 
Es sei denn du willst ihn heiraten oder eine Lebenspartnerschaft anmelden. 

Verstehst du, du machst es zu deinem Mist Haufen und dann ist es am Ende auch deiner. 

 

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25. November 2020 um 9:23

Zusatz wollte er die Zusatz Leistungen haben wärst dann würdet ihr eine Bedarfsgemeinschaft gründen.
Du müsstest dann mit für ihn aufkommen.
Rechen technisch lohnt sich das nicht.
Da stehst du allein erziehen ohne ihn besser da und er auch. 

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25. November 2020 um 9:39
In Antwort auf

Was ist denn bis jetz passiert? 

Ausser das er ein guter Vater ist und euch aus seinen Problemen Raus hält... 

Er hat seinen Mist Haufen und solange ihr nicht verheiratet seid. Bleibt es seiner. 

Wenn es dann soweit ist und du durch sein Verhalten geschädigt wirst. 
Dann würde ich gas geben. 
Aber man kann dich nur belangen wenn du ihn wissentlich unterstützt. 
Also grade garnicht und deiner Schilderung nach ist er sehr bemüht das nix auf dich und die Kinder zurückfällt.

Als getrennt lebend ohne eingetragene Lebens Partnerschaft ist er nur den Kindern gegenüber Unterhalts pflichtig nach Gesetzgeber. Wenn er bei seinen Eltern gemeldet ist habt ihr auch keine Bedarf Gemeinschaft sondern er und seine Eltern hätten die. 
Also wenn du ihm nicht in die Karre fährst 
Bist du dank ihm aus allen raus. 
Es sei denn du willst ihn heiraten oder eine Lebenspartnerschaft anmelden. 

Verstehst du, du machst es zu deinem Mist Haufen und dann ist es am Ende auch deiner. 

 

Lebenspartnerschaft eintragen geht nach wie vor nur für gleichgeschlechtliche Paare. Oder hat sich da was geändert? 🤔

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25. November 2020 um 10:06

Hallo,

grundsätzlich ist es immer sinnvoll, sich erstmal die (Beziehungs-)Realität anzuschauen und zur Kenntnis zu nehmen, anstatt sie direkt auf Biegen und Brechen ändern zu wollen.
Ich mein, du beschreibst, was du alles dafür getan hast, damit dein Partner nen ernsthaften Job bekommt - aber will er das überhaupt? Unabhängig davon, was er dir erzählt (er erzählt dir vermutlich meistens das, was du hören willst, damit er in den nächsten paar Minuten / Stunden / Tagen / Wochen seine Ruhe hat) - was sagen seine Taten in der Hinsicht? Was will er vom Leben? Was ist er selbst bereit dafür zu tun?
Und bist du bereit, mit dem Partner zu leben, der er seinem Charakter nach offensichtlich ist?

Was das Praktische angeht, da widerspreche ich der Ansicht von @lostindarness, er würde dich nicht in seine Probleme hineinziehen. Das tut er faktisch doch, jeden Tag, schon allein dadurch, dass er euer gemeinsames Umfeld und die Behörden anlügt und du dich irgendwie dazu verhalten musst. Spätestens in diesem Moment werden seine Probleme auch zu deinen Problemen, völlig egal ob mit oder ohne Trauschein.

Also - inwiefern macht dein Partner dein Leben besser, schöner, reicher, einfacher - und inwiefern macht er es schwieriger, trauriger, schlechter? Vielleicht ist es auch mal Zeit für die gute alte Pro-Contra-Liste?

Und vergiss bitte das "Wenn wir alle Probleme ignorieren, dann können wir ne richtig schöne Zeit haben". Das ist nicht mehr als die absolute Grundlinie menschlicher Koexistenz - will sagen, das geht wohl mit 99% aller Menschen, dafür brauchst du dieses spezielle Problembündel nun wirklich nicht.

lg
cefeu

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25. November 2020 um 10:14
In Antwort auf

Lebenspartnerschaft eintragen geht nach wie vor nur für gleichgeschlechtliche Paare. Oder hat sich da was geändert? 🤔

Lebensgemeinschaft für nicht gleichgeschlechtliche ist aber im Prinzip das gleiche. 

Könnte man auch eins draus machen. Dann würde das Geschlecht entfallen.

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25. November 2020 um 10:21

Seien psychische Störung sich vor der Realität zu drücken ist eine Sache, eine andere ist aber, dass er nicht zu Dir offen und ehrlich ist. Falls das mit dem Arbeiten nicht klappen sollte könnte er doch zumindest den Hausmannsjob übernehmen und Dich entlasten? Dann würde er sich nützlich machen.
Neben dem emotionalen und praktischen Stress hängt immer die drohende Gefahr des Erwischtwerdens über ihm und auch über Dir.
Irgendwann könntest Du Geld von Deinen Eltern erben, das geht dann so wie Deine Eltern befürchten entweder indirekt in der Haushaltsproblematik unter oder Du darfst es als Strafe und Schadensersatz an die Agentur für Arbeit zahlen.
Denk dran, mit was für einer Vorbildsituation Eure Kinder aufwachsen, ein Vater der eine seltsame Rolle ausfüllt, Probleme die verdrängt und nicht gelöst werden, eine gestresste Mutter usw

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25. November 2020 um 11:06
In Antwort auf

Hallo liebe Community,

ich bin neu hier und hoffe in einer Sache Rat zu finden, die mich seit langem belastet. Vorsicht, es wird lang.

Mein Partner und ich sind jetzt seit sieben Jahren zusammen. Wir haben zwei süße Kinder und lieben sie beide über alles. Auch sind bei uns noch Gefühle füreinander da, wir können wunderbare Zeiten als Familie miteinander verbringen, aber....

Mein Partner hat mich von Anfang an in eine Sache mit hineingezogen, die meinen Grundfesten im Kern komplett widerstrebt. Er war von Anfang an nicht ganz offen zu mir, hat mit mir Augenwischerei betrieben, und ich war so naiv damals und habe mich so sehr nach einer Familie gesehnt, dass ich das alles mitgemacht habe, und als das erste Kind unterwegs war (letzter Drücker, ich bin jetzt Mitte 40) habe ich nur noch gehofft, dass sich alles zum Guten wendet. Tat es nicht. Aber nun muss ich konkreter werden:

Mein Partner hatte nicht, wie ich zunächst angenommen hatte, eine Festanstellung in der IT Branche, sondern sein Vertrag lief aus, als mein erstes Kind gerade auf der Welt war. Für mich als Kleinunternehmerin schon mal prickelnd. Ich dachte aber, es sollte ihm leicht fallen, etwas Neues zu finden. Pustekuchen. Ich hatte mich auch vergeblich abgekämpft, ihn dazu zu bewegen, noch Elternzeit zu beantragen. Auch mein Drängen, eine gemeinsame Wohnung zu suchen, lief ins Leere. 
Alles organisierte ich: Kitaplatz, neue Wohnung (nur mit Hilfe meiner Familie stemmbar gewesen). Die erste Zeit als Mama kam er nur als Wochenendbesucher zu mir. Das Wochenbett verbrachte ich in der Wohnung meiner Eltern, da ich nicht allein sein wollte in der Zeit. Eine große Belastung für mich das alles. Aber ich habe es mitgemacht, und er ist in seine Rolle als Papa reingewachsen. Trotzdem blieb der Löwenanteil der Carearbeit an mir hängen.

Wir haben die neue Wohnung gemeinsam bezogen, er hat sehr viel Mühe in die Renovierung gesteckt und macht auch mehr im Haushalt als ich. Aber hier ging die Unehrlichkeit weiter: Inzwischen bezog er Hartz IV (und im Nachhinein glaube ich sogar, dass er auch bei unserem Kennenlernen schon "nur" der Arbeit einer Maßnahme nachging, das war ein Hinweis eines entfernteren Familienmitglieds). Und angeblich nur, um mich zu schützen und mir Ärger zu ersparen, bestand er darauf und ließ sich bis heute nicht davon abbringen, nicht "offiziell" bei mir gemeldet zu sein. Es steht also auch nur mein Name am Klingelbrett. Sogar seine Kinder hat er vor dem Jobcenter verschwiegen. Ein absolutes No-Go für mich, die ich mich immer als grundehrlich verstanden habe. Natürlich ist das im Grunde - auch, wenn er es bestreitet, denn er "verschweige" ja nur etwas und "lüge" ja nicht direkt - Sozialbetrug. Denn auch, wenn er sich damit brüstet, nie irgendwelche Extra-Leistungen in Anspruch genommen zu haben, so profitiert er ja doch von den Zahlungen, und vor allem, mache ich mich damit mitschuldig, denn ich müsste theoretisch, so gut es eben ginge, für ihn mit aufkommen. Ich würde das sogar machen, bin aber selbst prekär beschäftigt, ackere wie eine Idiotin für mein Geld, und merke, wie der Gedanke daran mich unglaublich wütend macht.
Ich habe so viel versucht: Ihn gebeten, mir seine Bewerbungsunterlagen vorzulegen zur Korrektur, ihm einen Gutschein für gute Bewerbungsfotos geschenkt (die er nie gemacht hat), anfangs noch Tipps von Bekannten weitergeleitet - bis er denen irgendwann in meinem Beisein vorlog, er habe jetzt was gefunden. Und es ging noch weiter. Spät habe ich erst begriffen, dass möglicherweise hinter seiner Verweigerungshaltung, die Kinder von der Kita abzuholen, ein Konzept steckte. Er bestreitet es vehement, aber irgendwann merkte ich, dass alle Eltern und Erzieher davon ausgingen, dass mein Partner noch arbeiten war. Es brachte mich auch in sehr unangenehme Gesprächssituationen, da ich darüber auch nicht sprechen sollte. Wieder etwas, dass mir völlig gegen die Natur geht. Bloß war er diesen Situationen ja nie ausgeliefert. Irgendwann bin ich faktisch zusammengeklappt, es hat mich einen kompletten Arbeitstag gekostet, ich kam aus dem Heulen und den Hilfeanrufen gar nicht mehr raus. Am nächsten Tag habe die Erzieherin eingeweiht, es war ein riesen Ding. Ich habe es ihm auch gesagt, und er ist ausgerastet. So eine Panik und Verzweiflung habe ich nie vorher in seinen Augen gesehen. Er tat mir auch Leid. Aber ich musste auch an mich denken. Es ging mir an die Substanz.
Seit über 5 Jahren habe ich das Spiel nun mitgemacht, aber ich will nicht mehr. Er ist komplett beratungsresistent, sieht mich als Verräterin und sich im Recht. Eine Therapie würde er NIE machen, die mache ich jetzt - um mich zu entlasten. Aber es ändert nichts am Kernproblem. 
Und jetzt kommt noch etwas dazu. Meine Eltern sind sehr alt und haben sehr sparsam gelebt. Immer standen wir Kinder bei ihnen im Mittelpunkt und sie haben uns immer unter die Arme gegriffen. Nun wollen sie aber wissen, dass ihr mühsam erspartes und erarbeitetes Erbe an uns nicht verloren geht. Denn wenn die Behörden irgendwann dahinter kämen, dass wir eine so genannte "Bedarfsgemeinschaft" sind, ginge es an mein Geld und den Besitz, der mir irgendwann zufallen wird. 

Meine Mutter wie alle (!) meine engeren Freunden sagen mir seit langem, ich solle mich trennen,cwas mich immer wütend gemacht hat, denn ich wollte unsere Familie erhalten und dafür kämpfen. Aber nach und nach komme ich immer mehr zu dem Punkt, dass ich selbst nicht mehr mag.

Mal abgesehen davon, dass wir in unseren Überzeugungen und unseren Interessen in weiten Teilen grundverschieden sind, so dass es da ohnehin öfter knallt, leben wir unsere Beziehung gar nicht mehr. Abends, wenn die Kinder schlafen (ich bringe sie ins Bett), versacke ich müde vor der Glotze, während er am PC Youtube-Videos guckt oder Computerspiele spielt. Morgens schnarcht er dann oft noch in meinem Rücken, wenn ich schon am PC sitze und arbeite - und das nicht erst seit Corona, denn ich arbeite immer von zu Hause aus. Wenn es nach mir ginge, würden wir auch - mal abgesehen von der jetzigen Zeit - immer mal wieder Freunde einladen oder gemeinsame Unternehmungen mit Freunden planen - keine Chance. Wenn, dann muss ich es alleine wuppen - gerne noch mit Kind(ern).

Für ihn zählt nur seine Familie- in der solche Probleme komplett totgeschwiegen werden. Seine Meldeadresse ist die seiner Eltern, d.h. die machen das mit  und haben meine Beichte gegenüber der Erzieherin ebenso verurteilt wie mein Partner. Da geht's nur um Friede Freude Eierkuchen. Alle sollen sich vertragen und ihren selbst gemachten Kuchen essen. Anders als in meiner Familie. Auch, wenn ich es immer grenzüberschreitend fand, wenn meine Mutter mal wieder sagte, ich müsse ihn endlich rausschmeißen, so belastet es mich doch, zu hören, dass mein Vater angeblich deswegen depressiv wäre, und dass die Beziehung zu meiner Mama deswegen leidet, bei der ich sonst immer mein Herz hatte ausschütten können.

Ich schwanke nun zwischen dem starken Wunsch, die eigene Familie im jeden Preis, auch um der Kinder Willen, zu erhalten, die ihren Papa über alles lieben, und dem Gedanken, ob ich nicht doch ohne meinen Partner besser aufgestellt wäre. Denn ich kann zwar mich ändern, aber meinen Partner nicht, wenn er nicht mitmacht.

Zu seiner Entlastung muss ich vielleicht noch sagen, dass er unter einer seltenen, recht unerforschten Krankheit leidet, die monatelang gar nicht auftreten kann und ihn dann wieder mehrere Tage am Stück völlig außer Gefecht setzt. Kann nichts essen, erbricht, wird von starken Kopfschmerzen geplagt. Es ist nichts Lebensgefährliches, aber hat er einen solchen Anfall, ist das ganz furchtbar, für ihn, aber auch für die Kinder und mich. Ich fühle mich hilflos und bei dem Gedanken, ihn damit im Stich zu lassen, egoistisch und rücksichtslos. Aber es ist mir einfach oft zu viel - ich ertrage es kaum. Es ist die eine Schippe drauf, die den Sandberg zum Rutschen bringt. Allerdings kommen immer wieder auch andere körperliche Beschwerden dazu, jetzt gerade z.B. Unterleibsschmerzen, er hat gerade ein (befundloses) MRT gemacht, und meine Therapeutin hat mir gegenüber gemutmaßt, dass das alles psychosomatisch ist. Nicht eingebildet, aber psychisch bedingte Symptome. Und es erscheint mir nicht unrealistisch, denn es kam z. B. mal eine Kopfschmerzattacke, als er - aus beruflichen Gründen meinerseits - gezwungen war, die Kinder abzuholen.

Betrachte ich die Tagebucheinträge der letzten Jahre geht es immer ums gleiche, die Joblosigkeit, die geringe Unterstützung, die Beratungsresistenz, die belastenden Unehrlichkeiten, das Mit-hinein-gezogen-werden, die Krankheitsanfälle, und es geht mir an die Substanz- so wie heute wieder, wo ich seit nachts um halb zwei wach liege, nicht schlafen kann, und Gedanken wälze, und jetzt diesen endlios langen Beitrag poste. Ich mache mir ernsthaft Sorgen um meine Gesundheit. In einer halben Stunde stehen dann wieder die Kinder auf der Matte und ich muss wieder funktionieren...Kita, Arbeit... das geht für eine bestimmte Zeit, aber nicht dauerhaft. Ich bekomme immer mehr Ausraster, Heulanfälle etc.

Zuletzt habe ich mehrfach ein Ultimatum gestellt: Wenn er nicht bis Jahresende einen Job - welchen auch immer - annimmt, muss er ausziehen. (Und zweifle gleichzeitig schon daran, wie und ob ich die Kraft aufbringen kann, das durchzuziehen). Seine Reaktion (wie immer) - erstmal hinauszögern: bis Ende Januar mindestens. Und was die Jobinhalte angeht, ist er nicht bereit  z.B. Regale einräumen zu gehen. Dafür sei er zu gut ausgebildet. Das könne ich ja machen. Ich verdiene ja auch nix. (Was nicht stimmt. Ich verdiene schlecht, aber ich verdiene. Und täte ich es nicht, wäre ICH mir nicht zu schade, an der Kasse zu stehen oder Regale einzuräumen.) So die ständigen Diskussionen, z.B. heute wieder...

Wenn ich es schaffe, die ganzen Sorgen und Probleme eine Weile auszublenden, können wir auch angenehme Zeiten miteinander verbringen, verstehen uns, können rumblödeln. Aber es hilft ja nix. Der Elefant im Raum lässt sich nicht unbegrenzt ignorieren, und er wird immer wieder Porzellan zerschlagen.

Morgen (nein: heute - die Nacht ist um) habe ich Therapie, das wird etwas helfen, aber ich wäre sehr froh, hier ein paar ehrliche und konstruktive Meinungen und Einschätzungen meiner Situation von euch zu hören. Ich weiß, am Ende muss ich selbst entscheiden, aber ein bisschen Rückenstärkung kann ich gerade gut gebrauchen.

Wie klingt das für euch? Was würdet ihr tun? Was könnt ihr mir raten? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr damit um?

Vielen Dank für die Zeit, die ihr euch genommen habt, das alles zu lesen.


 

Du lernst gerade auf die harte Tour, dass man Menschen nunmal nicht nach seinen Vorstellungen verändern kann. Ganz egal, was du tust, dein Mann ist, wie er ist. Er wird sich nicht ändern. Er hat seine Vorstellungen vom Leben, so wie du deine hast und er wird seine Vorstellungen nicht aufgeben, nur weil du dir was anderes wünschst.

Ich habe den Eindruck, dass dein Partner eigentlich gar nie vorgehabt hat, eine feste Beziehung zu führen und Kinder zu bekommen. Er hat das gemacht, weil du gedrängelt hast, aber eigentlich will er das nicht. Drum ist er offiziell auch nicht bei dir hauptgemeldet.

Mach die Augen auf und lass ihn los. Was hat es denn für einen Sinn, den Mann ständig zu Dingen zu zwingen zu versuchen, die er gar nicht will? Du merkst ja selbst, dass er das nur halbherzig macht, weil er selbst gar nicht dahinter steht. 

Er hat dir das alles nicht gesagt, weil er genau wusste, dass du ganz was anderes möchtest und das ist ihm auch vorzuwerfen. Wäre er von Anfang an ehrlich zu dir gewesen und hätte er dir gesagt, dass er an Erwerbsarbeit, Beziehung, Familie, Zusammenleben gar nicht interessiert ist, wärst du wahrscheinlich nie eine Beziehung mit ihm eingegangen. Er wollte aber damals dich unter allen Umständen, drum hat er dir das verschwiegen. Und jetzt habt ihr den Salat.

Sieh es ein, dass dieser Mann nicht der Partner ist, denn du dir wünschst. Lass ihn ziehen. Es ist sogar jetzt gut, dass er nicht bei dir gemeldet ist, denn somit kann er eigentlich sofort ausziehen und dort wohnen, wo er hauptgemeldet ist. Wenn ihm offiziell nichts gehört, kann er auch keine Forderungen stellen, packt nur seine persönlichen Dinge zusammen und weg ist er. Hör auf, deinen Partner zu verändern, es klappt ja nicht, wie du siehst. Stattdessen akzeptiere, dass es mit euch eben nicht passt. Trennt euch in Frieden.

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25. November 2020 um 11:12

Ich denke, aus der Nummer kommt Ihr nur raus, indem Ihr endlich erstmal vor dem Amt klar Schiff macht- Dein Partner sollte per mail oder persönlicher Vorsprache diese Sache ansprechen, auch unter dem Hinweis, dass er einsieht, einen großen Fehler gemacht zu haben. Wenn Strafzahlungen anstehen, so müßt Ihr diese wohl vorerst akzeptieren und ggf. über die Jahre abstottern. Wenn Du sowenig verdienst, wäre das Einkommen durch das zusätzliche Einkommen durch die Angabe der Vaterschaft vermutlich sogar höher als jetzt. Du hättest vielleicht auch Anspruch auf zusätzliche Leistungen (Aufstocken, Wohngeld?) Aber du bist auch selbst nicht ganz unverantwortlich in der Angelegenheit, denn Du hast Dir das die ganzen Jahre bieten lassen, ohne skeptisch zu werden. Also: er muss das alles vor dem Amt offenlegen, auch auf die Gefahr einer höheren Strafe hin, anders kommt Ihr aus der Nummer nicht mehr raus. Und dann kann man sich im Anschluss nochmal drüber unterhalten, wer jetzt wieviel von der Strafe übernehmen muss. Vielleicht kannst Du auch erstmal eine Beratung (Frauenhaus o.ä.) in Anspruch nehmen, wie Du aus der Nummer rauskommst- wenn er übergriffig wird, muss die Staatsgewalt aktiv werden. Denn es liegt hier auf jeden Fall strafbares Verhalten vor.

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25. November 2020 um 11:17
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Seien psychische Störung sich vor der Realität zu drücken ist eine Sache, eine andere ist aber, dass er nicht zu Dir offen und ehrlich ist. Falls das mit dem Arbeiten nicht klappen sollte könnte er doch zumindest den Hausmannsjob übernehmen und Dich entlasten? Dann würde er sich nützlich machen.
Neben dem emotionalen und praktischen Stress hängt immer die drohende Gefahr des Erwischtwerdens über ihm und auch über Dir.
Irgendwann könntest Du Geld von Deinen Eltern erben, das geht dann so wie Deine Eltern befürchten entweder indirekt in der Haushaltsproblematik unter oder Du darfst es als Strafe und Schadensersatz an die Agentur für Arbeit zahlen.
Denk dran, mit was für einer Vorbildsituation Eure Kinder aufwachsen, ein Vater der eine seltsame Rolle ausfüllt, Probleme die verdrängt und nicht gelöst werden, eine gestresste Mutter usw

Ja Vorbildlich also andren nicht den eigenen Willen aufzwingen.

Und denken man machts besser aber man denkt nur man machts besser macht aber garnichts besser bis schlimmer. 

Weil die eigenen Eltern ja gezeigt haben wie man Ein anständiger Deutscher Roboter ist. 

Nur menschlich kommt dann schnell was andres zu kurz. 
Der Respekt vor dem Wunsch nicht arbeiten zugehen. 

Z. B weil man in Stress Situationen ausgenockt wird.
Weil es sensible Menschen gibt die in sich in einer Struktur unwohl fühlen. 
Mein Bruder hat sich auf grund von diesem Problem z. B selbständig gemacht. 
Er ist eine starke Führungsperson und kann sich schlecht unter ordnen. 
Er war nach 6 Monaten in einer Anstellung als Programmierer Tod unglücklich weil er jedes Mal mit seinem Chef aneinander geraspelt ist wenns um Ausführung ging. 

Er lässt sich halt nicht sagen richtig oder falsch wenn das Ergebnis stimmt. 

Wenn ich also nun durch einen Job mehr Psychische Schäden in Kauf nehmen muss wäre es unvorteilhaft und wenig Vorbildlich zu bleiben. 

Dann lebt man vor ich mache den scheiß obwohl ich darunter leide. 
Das ist dann also Vorbildlich? 

 

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25. November 2020 um 11:26
In Antwort auf

Ja Vorbildlich also andren nicht den eigenen Willen aufzwingen.

Und denken man machts besser aber man denkt nur man machts besser macht aber garnichts besser bis schlimmer. 

Weil die eigenen Eltern ja gezeigt haben wie man Ein anständiger Deutscher Roboter ist. 

Nur menschlich kommt dann schnell was andres zu kurz. 
Der Respekt vor dem Wunsch nicht arbeiten zugehen. 

Z. B weil man in Stress Situationen ausgenockt wird.
Weil es sensible Menschen gibt die in sich in einer Struktur unwohl fühlen. 
Mein Bruder hat sich auf grund von diesem Problem z. B selbständig gemacht. 
Er ist eine starke Führungsperson und kann sich schlecht unter ordnen. 
Er war nach 6 Monaten in einer Anstellung als Programmierer Tod unglücklich weil er jedes Mal mit seinem Chef aneinander geraspelt ist wenns um Ausführung ging. 

Er lässt sich halt nicht sagen richtig oder falsch wenn das Ergebnis stimmt. 

Wenn ich also nun durch einen Job mehr Psychische Schäden in Kauf nehmen muss wäre es unvorteilhaft und wenig Vorbildlich zu bleiben. 

Dann lebt man vor ich mache den scheiß obwohl ich darunter leide. 
Das ist dann also Vorbildlich? 

 

Deutscher Roboter bitte aber nicht vergessen, dass der Typ auch eine Verantwortung hat, wenn er schon Kinder in die Welt setzt! Und die sollte er irgendwann (jetzt) auch mal übernehmen!

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25. November 2020 um 11:50
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Hallo liebe Community,

ich bin neu hier und hoffe in einer Sache Rat zu finden, die mich seit langem belastet. Vorsicht, es wird lang.

Mein Partner und ich sind jetzt seit sieben Jahren zusammen. Wir haben zwei süße Kinder und lieben sie beide über alles. Auch sind bei uns noch Gefühle füreinander da, wir können wunderbare Zeiten als Familie miteinander verbringen, aber....

Mein Partner hat mich von Anfang an in eine Sache mit hineingezogen, die meinen Grundfesten im Kern komplett widerstrebt. Er war von Anfang an nicht ganz offen zu mir, hat mit mir Augenwischerei betrieben, und ich war so naiv damals und habe mich so sehr nach einer Familie gesehnt, dass ich das alles mitgemacht habe, und als das erste Kind unterwegs war (letzter Drücker, ich bin jetzt Mitte 40) habe ich nur noch gehofft, dass sich alles zum Guten wendet. Tat es nicht. Aber nun muss ich konkreter werden:

Mein Partner hatte nicht, wie ich zunächst angenommen hatte, eine Festanstellung in der IT Branche, sondern sein Vertrag lief aus, als mein erstes Kind gerade auf der Welt war. Für mich als Kleinunternehmerin schon mal prickelnd. Ich dachte aber, es sollte ihm leicht fallen, etwas Neues zu finden. Pustekuchen. Ich hatte mich auch vergeblich abgekämpft, ihn dazu zu bewegen, noch Elternzeit zu beantragen. Auch mein Drängen, eine gemeinsame Wohnung zu suchen, lief ins Leere. 
Alles organisierte ich: Kitaplatz, neue Wohnung (nur mit Hilfe meiner Familie stemmbar gewesen). Die erste Zeit als Mama kam er nur als Wochenendbesucher zu mir. Das Wochenbett verbrachte ich in der Wohnung meiner Eltern, da ich nicht allein sein wollte in der Zeit. Eine große Belastung für mich das alles. Aber ich habe es mitgemacht, und er ist in seine Rolle als Papa reingewachsen. Trotzdem blieb der Löwenanteil der Carearbeit an mir hängen.

Wir haben die neue Wohnung gemeinsam bezogen, er hat sehr viel Mühe in die Renovierung gesteckt und macht auch mehr im Haushalt als ich. Aber hier ging die Unehrlichkeit weiter: Inzwischen bezog er Hartz IV (und im Nachhinein glaube ich sogar, dass er auch bei unserem Kennenlernen schon "nur" der Arbeit einer Maßnahme nachging, das war ein Hinweis eines entfernteren Familienmitglieds). Und angeblich nur, um mich zu schützen und mir Ärger zu ersparen, bestand er darauf und ließ sich bis heute nicht davon abbringen, nicht "offiziell" bei mir gemeldet zu sein. Es steht also auch nur mein Name am Klingelbrett. Sogar seine Kinder hat er vor dem Jobcenter verschwiegen. Ein absolutes No-Go für mich, die ich mich immer als grundehrlich verstanden habe. Natürlich ist das im Grunde - auch, wenn er es bestreitet, denn er "verschweige" ja nur etwas und "lüge" ja nicht direkt - Sozialbetrug. Denn auch, wenn er sich damit brüstet, nie irgendwelche Extra-Leistungen in Anspruch genommen zu haben, so profitiert er ja doch von den Zahlungen, und vor allem, mache ich mich damit mitschuldig, denn ich müsste theoretisch, so gut es eben ginge, für ihn mit aufkommen. Ich würde das sogar machen, bin aber selbst prekär beschäftigt, ackere wie eine Idiotin für mein Geld, und merke, wie der Gedanke daran mich unglaublich wütend macht.
Ich habe so viel versucht: Ihn gebeten, mir seine Bewerbungsunterlagen vorzulegen zur Korrektur, ihm einen Gutschein für gute Bewerbungsfotos geschenkt (die er nie gemacht hat), anfangs noch Tipps von Bekannten weitergeleitet - bis er denen irgendwann in meinem Beisein vorlog, er habe jetzt was gefunden. Und es ging noch weiter. Spät habe ich erst begriffen, dass möglicherweise hinter seiner Verweigerungshaltung, die Kinder von der Kita abzuholen, ein Konzept steckte. Er bestreitet es vehement, aber irgendwann merkte ich, dass alle Eltern und Erzieher davon ausgingen, dass mein Partner noch arbeiten war. Es brachte mich auch in sehr unangenehme Gesprächssituationen, da ich darüber auch nicht sprechen sollte. Wieder etwas, dass mir völlig gegen die Natur geht. Bloß war er diesen Situationen ja nie ausgeliefert. Irgendwann bin ich faktisch zusammengeklappt, es hat mich einen kompletten Arbeitstag gekostet, ich kam aus dem Heulen und den Hilfeanrufen gar nicht mehr raus. Am nächsten Tag habe die Erzieherin eingeweiht, es war ein riesen Ding. Ich habe es ihm auch gesagt, und er ist ausgerastet. So eine Panik und Verzweiflung habe ich nie vorher in seinen Augen gesehen. Er tat mir auch Leid. Aber ich musste auch an mich denken. Es ging mir an die Substanz.
Seit über 5 Jahren habe ich das Spiel nun mitgemacht, aber ich will nicht mehr. Er ist komplett beratungsresistent, sieht mich als Verräterin und sich im Recht. Eine Therapie würde er NIE machen, die mache ich jetzt - um mich zu entlasten. Aber es ändert nichts am Kernproblem. 
Und jetzt kommt noch etwas dazu. Meine Eltern sind sehr alt und haben sehr sparsam gelebt. Immer standen wir Kinder bei ihnen im Mittelpunkt und sie haben uns immer unter die Arme gegriffen. Nun wollen sie aber wissen, dass ihr mühsam erspartes und erarbeitetes Erbe an uns nicht verloren geht. Denn wenn die Behörden irgendwann dahinter kämen, dass wir eine so genannte "Bedarfsgemeinschaft" sind, ginge es an mein Geld und den Besitz, der mir irgendwann zufallen wird. 

Meine Mutter wie alle (!) meine engeren Freunden sagen mir seit langem, ich solle mich trennen,cwas mich immer wütend gemacht hat, denn ich wollte unsere Familie erhalten und dafür kämpfen. Aber nach und nach komme ich immer mehr zu dem Punkt, dass ich selbst nicht mehr mag.

Mal abgesehen davon, dass wir in unseren Überzeugungen und unseren Interessen in weiten Teilen grundverschieden sind, so dass es da ohnehin öfter knallt, leben wir unsere Beziehung gar nicht mehr. Abends, wenn die Kinder schlafen (ich bringe sie ins Bett), versacke ich müde vor der Glotze, während er am PC Youtube-Videos guckt oder Computerspiele spielt. Morgens schnarcht er dann oft noch in meinem Rücken, wenn ich schon am PC sitze und arbeite - und das nicht erst seit Corona, denn ich arbeite immer von zu Hause aus. Wenn es nach mir ginge, würden wir auch - mal abgesehen von der jetzigen Zeit - immer mal wieder Freunde einladen oder gemeinsame Unternehmungen mit Freunden planen - keine Chance. Wenn, dann muss ich es alleine wuppen - gerne noch mit Kind(ern).

Für ihn zählt nur seine Familie- in der solche Probleme komplett totgeschwiegen werden. Seine Meldeadresse ist die seiner Eltern, d.h. die machen das mit  und haben meine Beichte gegenüber der Erzieherin ebenso verurteilt wie mein Partner. Da geht's nur um Friede Freude Eierkuchen. Alle sollen sich vertragen und ihren selbst gemachten Kuchen essen. Anders als in meiner Familie. Auch, wenn ich es immer grenzüberschreitend fand, wenn meine Mutter mal wieder sagte, ich müsse ihn endlich rausschmeißen, so belastet es mich doch, zu hören, dass mein Vater angeblich deswegen depressiv wäre, und dass die Beziehung zu meiner Mama deswegen leidet, bei der ich sonst immer mein Herz hatte ausschütten können.

Ich schwanke nun zwischen dem starken Wunsch, die eigene Familie im jeden Preis, auch um der Kinder Willen, zu erhalten, die ihren Papa über alles lieben, und dem Gedanken, ob ich nicht doch ohne meinen Partner besser aufgestellt wäre. Denn ich kann zwar mich ändern, aber meinen Partner nicht, wenn er nicht mitmacht.

Zu seiner Entlastung muss ich vielleicht noch sagen, dass er unter einer seltenen, recht unerforschten Krankheit leidet, die monatelang gar nicht auftreten kann und ihn dann wieder mehrere Tage am Stück völlig außer Gefecht setzt. Kann nichts essen, erbricht, wird von starken Kopfschmerzen geplagt. Es ist nichts Lebensgefährliches, aber hat er einen solchen Anfall, ist das ganz furchtbar, für ihn, aber auch für die Kinder und mich. Ich fühle mich hilflos und bei dem Gedanken, ihn damit im Stich zu lassen, egoistisch und rücksichtslos. Aber es ist mir einfach oft zu viel - ich ertrage es kaum. Es ist die eine Schippe drauf, die den Sandberg zum Rutschen bringt. Allerdings kommen immer wieder auch andere körperliche Beschwerden dazu, jetzt gerade z.B. Unterleibsschmerzen, er hat gerade ein (befundloses) MRT gemacht, und meine Therapeutin hat mir gegenüber gemutmaßt, dass das alles psychosomatisch ist. Nicht eingebildet, aber psychisch bedingte Symptome. Und es erscheint mir nicht unrealistisch, denn es kam z. B. mal eine Kopfschmerzattacke, als er - aus beruflichen Gründen meinerseits - gezwungen war, die Kinder abzuholen.

Betrachte ich die Tagebucheinträge der letzten Jahre geht es immer ums gleiche, die Joblosigkeit, die geringe Unterstützung, die Beratungsresistenz, die belastenden Unehrlichkeiten, das Mit-hinein-gezogen-werden, die Krankheitsanfälle, und es geht mir an die Substanz- so wie heute wieder, wo ich seit nachts um halb zwei wach liege, nicht schlafen kann, und Gedanken wälze, und jetzt diesen endlios langen Beitrag poste. Ich mache mir ernsthaft Sorgen um meine Gesundheit. In einer halben Stunde stehen dann wieder die Kinder auf der Matte und ich muss wieder funktionieren...Kita, Arbeit... das geht für eine bestimmte Zeit, aber nicht dauerhaft. Ich bekomme immer mehr Ausraster, Heulanfälle etc.

Zuletzt habe ich mehrfach ein Ultimatum gestellt: Wenn er nicht bis Jahresende einen Job - welchen auch immer - annimmt, muss er ausziehen. (Und zweifle gleichzeitig schon daran, wie und ob ich die Kraft aufbringen kann, das durchzuziehen). Seine Reaktion (wie immer) - erstmal hinauszögern: bis Ende Januar mindestens. Und was die Jobinhalte angeht, ist er nicht bereit  z.B. Regale einräumen zu gehen. Dafür sei er zu gut ausgebildet. Das könne ich ja machen. Ich verdiene ja auch nix. (Was nicht stimmt. Ich verdiene schlecht, aber ich verdiene. Und täte ich es nicht, wäre ICH mir nicht zu schade, an der Kasse zu stehen oder Regale einzuräumen.) So die ständigen Diskussionen, z.B. heute wieder...

Wenn ich es schaffe, die ganzen Sorgen und Probleme eine Weile auszublenden, können wir auch angenehme Zeiten miteinander verbringen, verstehen uns, können rumblödeln. Aber es hilft ja nix. Der Elefant im Raum lässt sich nicht unbegrenzt ignorieren, und er wird immer wieder Porzellan zerschlagen.

Morgen (nein: heute - die Nacht ist um) habe ich Therapie, das wird etwas helfen, aber ich wäre sehr froh, hier ein paar ehrliche und konstruktive Meinungen und Einschätzungen meiner Situation von euch zu hören. Ich weiß, am Ende muss ich selbst entscheiden, aber ein bisschen Rückenstärkung kann ich gerade gut gebrauchen.

Wie klingt das für euch? Was würdet ihr tun? Was könnt ihr mir raten? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr damit um?

Vielen Dank für die Zeit, die ihr euch genommen habt, das alles zu lesen.


 

Also ich konnte nur die knappe Hälfte lesen.

Mir stellt sich die Frage wie blind du im Leben unterwegs bist.
Er macht was er will, lügt Dir die Taschen voll, ist im Leben anscheined völlig planlos unterwegs, lässt Dich hängen usw..

Und Du redest Dir das ganze dermaßen schön, nur um eine Famiele zu haben...

Offendsichtlich erschleicht er sich Sozilaleistungen und Du hilfst ihm indirekt dabei.
Ein wirklicht toller Partner für eine Beziehung und sicher ein super Vorbild als Vater.

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25. November 2020 um 11:58
In Antwort auf

Ja Vorbildlich also andren nicht den eigenen Willen aufzwingen.

Und denken man machts besser aber man denkt nur man machts besser macht aber garnichts besser bis schlimmer. 

Weil die eigenen Eltern ja gezeigt haben wie man Ein anständiger Deutscher Roboter ist. 

Nur menschlich kommt dann schnell was andres zu kurz. 
Der Respekt vor dem Wunsch nicht arbeiten zugehen. 

Z. B weil man in Stress Situationen ausgenockt wird.
Weil es sensible Menschen gibt die in sich in einer Struktur unwohl fühlen. 
Mein Bruder hat sich auf grund von diesem Problem z. B selbständig gemacht. 
Er ist eine starke Führungsperson und kann sich schlecht unter ordnen. 
Er war nach 6 Monaten in einer Anstellung als Programmierer Tod unglücklich weil er jedes Mal mit seinem Chef aneinander geraspelt ist wenns um Ausführung ging. 

Er lässt sich halt nicht sagen richtig oder falsch wenn das Ergebnis stimmt. 

Wenn ich also nun durch einen Job mehr Psychische Schäden in Kauf nehmen muss wäre es unvorteilhaft und wenig Vorbildlich zu bleiben. 

Dann lebt man vor ich mache den scheiß obwohl ich darunter leide. 
Das ist dann also Vorbildlich? 

 

Du schwurbelst dir die Welt ja mal wieder schön zurecht ... klar ist es das gute Recht des Typen, nicht arbeiten zu gehen, weil er so sensibel ist, und stattdessen dem Steuerzahler auf der Tasche zu liegen (bis zu nem gewissen Grad jedenfalls), aber dann soll er bitteschön auch ehrlich zur TE sein und sie nicht ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung in sein Lebensmodell mit reinziehen. Da hörts echt auf.

lg
cefeu

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25. November 2020 um 12:06

Hey, ich wünsche dir einfach nur alles Gute! Du bist unheimlich stark.

Ich finde es auch gut, dass du dich nicht sofort trennst. Gerade in Foren, wird einem immer sofort geraten man soll sich trennen. Nun gut, oft wendet man sich an die Foren, wenn es Probleme gibt. Aber so wenig Realismus... Es gibt in jeder Beziehung unheimlich Probleme. Denn wir sind alles Menschen. Sich deswegen sofort zu trennen, führt zu der Gesellschaft in der wir aktuell leben: Bloß keine Verbindlichkeiten eingehen. Sich immer nach etwas besserem umschauen. Sich immer alles offen halten. Nicht meins.

Ich finde es wichtig, die Menschen, die einem an die Seite gestellt wurden, nicht zu schnell aufzugeben. Aber gut, sieben Jahre machst du das schon mit. Er hat sich nicht groß geändert. Vermutlich wird er sich diesbezüglich (Krankheiten, Joblosigkeit, Antriebslosigkeit) nicht mehr ändern. DU musst entscheiden, ob du damit leben kannst. 

Wenn du nicht damit leben kannst: Trennen => Richtigen Zeitpunkt abwarten, dabei schon mal planen wie es weitergeht, Schonend beibringen, Durchziehen.

Wenn du damit leben kannst: Akzeptieren. => Die guten Seiten am anderen sehen, sich mit der Situation abfinden, Copen (andere Freunde mit Kindern finden, wo ihr euch gegenseitig mit der Kindererziehung unterstützen könnt).

Ich bin mir sicher, dass du die richtige Entscheidung treffen wirst. Angst ist kein guter Ratgeber. Frage dich: Wie willst du leben? (Es kann auch viel für das Leben mit dem Partner sprechen). Aber wenn du dir sicher bist, dass es nicht mehr geht, mal dir einen schönen Alternativplan in deinem Kopf aus und zieh in durch. LG

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25. November 2020 um 12:49
In Antwort auf

Ja Vorbildlich also andren nicht den eigenen Willen aufzwingen.

Und denken man machts besser aber man denkt nur man machts besser macht aber garnichts besser bis schlimmer. 

Weil die eigenen Eltern ja gezeigt haben wie man Ein anständiger Deutscher Roboter ist. 

Nur menschlich kommt dann schnell was andres zu kurz. 
Der Respekt vor dem Wunsch nicht arbeiten zugehen. 

Z. B weil man in Stress Situationen ausgenockt wird.
Weil es sensible Menschen gibt die in sich in einer Struktur unwohl fühlen. 
Mein Bruder hat sich auf grund von diesem Problem z. B selbständig gemacht. 
Er ist eine starke Führungsperson und kann sich schlecht unter ordnen. 
Er war nach 6 Monaten in einer Anstellung als Programmierer Tod unglücklich weil er jedes Mal mit seinem Chef aneinander geraspelt ist wenns um Ausführung ging. 

Er lässt sich halt nicht sagen richtig oder falsch wenn das Ergebnis stimmt. 

Wenn ich also nun durch einen Job mehr Psychische Schäden in Kauf nehmen muss wäre es unvorteilhaft und wenig Vorbildlich zu bleiben. 

Dann lebt man vor ich mache den scheiß obwohl ich darunter leide. 
Das ist dann also Vorbildlich? 

 

Klar kann man sich auf seine Seite stellen. Er darf auch weiter NICHTArbeiten, er darf auch Hartz4 beziehen, aber ggf. ist er irgendwann wieder Single, denn die TE darf sich von ihm trennen, wenn sie merkt, dass er ein Energieräuber ist.

Du könntest Dich bemühen, Deine Gedankengänge etwas klarer zu fassen, erleichtert das lesen

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25. November 2020 um 12:49
In Antwort auf

Hallo liebe Community,

ich bin neu hier und hoffe in einer Sache Rat zu finden, die mich seit langem belastet. Vorsicht, es wird lang.

Mein Partner und ich sind jetzt seit sieben Jahren zusammen. Wir haben zwei süße Kinder und lieben sie beide über alles. Auch sind bei uns noch Gefühle füreinander da, wir können wunderbare Zeiten als Familie miteinander verbringen, aber....

Mein Partner hat mich von Anfang an in eine Sache mit hineingezogen, die meinen Grundfesten im Kern komplett widerstrebt. Er war von Anfang an nicht ganz offen zu mir, hat mit mir Augenwischerei betrieben, und ich war so naiv damals und habe mich so sehr nach einer Familie gesehnt, dass ich das alles mitgemacht habe, und als das erste Kind unterwegs war (letzter Drücker, ich bin jetzt Mitte 40) habe ich nur noch gehofft, dass sich alles zum Guten wendet. Tat es nicht. Aber nun muss ich konkreter werden:

Mein Partner hatte nicht, wie ich zunächst angenommen hatte, eine Festanstellung in der IT Branche, sondern sein Vertrag lief aus, als mein erstes Kind gerade auf der Welt war. Für mich als Kleinunternehmerin schon mal prickelnd. Ich dachte aber, es sollte ihm leicht fallen, etwas Neues zu finden. Pustekuchen. Ich hatte mich auch vergeblich abgekämpft, ihn dazu zu bewegen, noch Elternzeit zu beantragen. Auch mein Drängen, eine gemeinsame Wohnung zu suchen, lief ins Leere. 
Alles organisierte ich: Kitaplatz, neue Wohnung (nur mit Hilfe meiner Familie stemmbar gewesen). Die erste Zeit als Mama kam er nur als Wochenendbesucher zu mir. Das Wochenbett verbrachte ich in der Wohnung meiner Eltern, da ich nicht allein sein wollte in der Zeit. Eine große Belastung für mich das alles. Aber ich habe es mitgemacht, und er ist in seine Rolle als Papa reingewachsen. Trotzdem blieb der Löwenanteil der Carearbeit an mir hängen.

Wir haben die neue Wohnung gemeinsam bezogen, er hat sehr viel Mühe in die Renovierung gesteckt und macht auch mehr im Haushalt als ich. Aber hier ging die Unehrlichkeit weiter: Inzwischen bezog er Hartz IV (und im Nachhinein glaube ich sogar, dass er auch bei unserem Kennenlernen schon "nur" der Arbeit einer Maßnahme nachging, das war ein Hinweis eines entfernteren Familienmitglieds). Und angeblich nur, um mich zu schützen und mir Ärger zu ersparen, bestand er darauf und ließ sich bis heute nicht davon abbringen, nicht "offiziell" bei mir gemeldet zu sein. Es steht also auch nur mein Name am Klingelbrett. Sogar seine Kinder hat er vor dem Jobcenter verschwiegen. Ein absolutes No-Go für mich, die ich mich immer als grundehrlich verstanden habe. Natürlich ist das im Grunde - auch, wenn er es bestreitet, denn er "verschweige" ja nur etwas und "lüge" ja nicht direkt - Sozialbetrug. Denn auch, wenn er sich damit brüstet, nie irgendwelche Extra-Leistungen in Anspruch genommen zu haben, so profitiert er ja doch von den Zahlungen, und vor allem, mache ich mich damit mitschuldig, denn ich müsste theoretisch, so gut es eben ginge, für ihn mit aufkommen. Ich würde das sogar machen, bin aber selbst prekär beschäftigt, ackere wie eine Idiotin für mein Geld, und merke, wie der Gedanke daran mich unglaublich wütend macht.
Ich habe so viel versucht: Ihn gebeten, mir seine Bewerbungsunterlagen vorzulegen zur Korrektur, ihm einen Gutschein für gute Bewerbungsfotos geschenkt (die er nie gemacht hat), anfangs noch Tipps von Bekannten weitergeleitet - bis er denen irgendwann in meinem Beisein vorlog, er habe jetzt was gefunden. Und es ging noch weiter. Spät habe ich erst begriffen, dass möglicherweise hinter seiner Verweigerungshaltung, die Kinder von der Kita abzuholen, ein Konzept steckte. Er bestreitet es vehement, aber irgendwann merkte ich, dass alle Eltern und Erzieher davon ausgingen, dass mein Partner noch arbeiten war. Es brachte mich auch in sehr unangenehme Gesprächssituationen, da ich darüber auch nicht sprechen sollte. Wieder etwas, dass mir völlig gegen die Natur geht. Bloß war er diesen Situationen ja nie ausgeliefert. Irgendwann bin ich faktisch zusammengeklappt, es hat mich einen kompletten Arbeitstag gekostet, ich kam aus dem Heulen und den Hilfeanrufen gar nicht mehr raus. Am nächsten Tag habe die Erzieherin eingeweiht, es war ein riesen Ding. Ich habe es ihm auch gesagt, und er ist ausgerastet. So eine Panik und Verzweiflung habe ich nie vorher in seinen Augen gesehen. Er tat mir auch Leid. Aber ich musste auch an mich denken. Es ging mir an die Substanz.
Seit über 5 Jahren habe ich das Spiel nun mitgemacht, aber ich will nicht mehr. Er ist komplett beratungsresistent, sieht mich als Verräterin und sich im Recht. Eine Therapie würde er NIE machen, die mache ich jetzt - um mich zu entlasten. Aber es ändert nichts am Kernproblem. 
Und jetzt kommt noch etwas dazu. Meine Eltern sind sehr alt und haben sehr sparsam gelebt. Immer standen wir Kinder bei ihnen im Mittelpunkt und sie haben uns immer unter die Arme gegriffen. Nun wollen sie aber wissen, dass ihr mühsam erspartes und erarbeitetes Erbe an uns nicht verloren geht. Denn wenn die Behörden irgendwann dahinter kämen, dass wir eine so genannte "Bedarfsgemeinschaft" sind, ginge es an mein Geld und den Besitz, der mir irgendwann zufallen wird. 

Meine Mutter wie alle (!) meine engeren Freunden sagen mir seit langem, ich solle mich trennen,cwas mich immer wütend gemacht hat, denn ich wollte unsere Familie erhalten und dafür kämpfen. Aber nach und nach komme ich immer mehr zu dem Punkt, dass ich selbst nicht mehr mag.

Mal abgesehen davon, dass wir in unseren Überzeugungen und unseren Interessen in weiten Teilen grundverschieden sind, so dass es da ohnehin öfter knallt, leben wir unsere Beziehung gar nicht mehr. Abends, wenn die Kinder schlafen (ich bringe sie ins Bett), versacke ich müde vor der Glotze, während er am PC Youtube-Videos guckt oder Computerspiele spielt. Morgens schnarcht er dann oft noch in meinem Rücken, wenn ich schon am PC sitze und arbeite - und das nicht erst seit Corona, denn ich arbeite immer von zu Hause aus. Wenn es nach mir ginge, würden wir auch - mal abgesehen von der jetzigen Zeit - immer mal wieder Freunde einladen oder gemeinsame Unternehmungen mit Freunden planen - keine Chance. Wenn, dann muss ich es alleine wuppen - gerne noch mit Kind(ern).

Für ihn zählt nur seine Familie- in der solche Probleme komplett totgeschwiegen werden. Seine Meldeadresse ist die seiner Eltern, d.h. die machen das mit  und haben meine Beichte gegenüber der Erzieherin ebenso verurteilt wie mein Partner. Da geht's nur um Friede Freude Eierkuchen. Alle sollen sich vertragen und ihren selbst gemachten Kuchen essen. Anders als in meiner Familie. Auch, wenn ich es immer grenzüberschreitend fand, wenn meine Mutter mal wieder sagte, ich müsse ihn endlich rausschmeißen, so belastet es mich doch, zu hören, dass mein Vater angeblich deswegen depressiv wäre, und dass die Beziehung zu meiner Mama deswegen leidet, bei der ich sonst immer mein Herz hatte ausschütten können.

Ich schwanke nun zwischen dem starken Wunsch, die eigene Familie im jeden Preis, auch um der Kinder Willen, zu erhalten, die ihren Papa über alles lieben, und dem Gedanken, ob ich nicht doch ohne meinen Partner besser aufgestellt wäre. Denn ich kann zwar mich ändern, aber meinen Partner nicht, wenn er nicht mitmacht.

Zu seiner Entlastung muss ich vielleicht noch sagen, dass er unter einer seltenen, recht unerforschten Krankheit leidet, die monatelang gar nicht auftreten kann und ihn dann wieder mehrere Tage am Stück völlig außer Gefecht setzt. Kann nichts essen, erbricht, wird von starken Kopfschmerzen geplagt. Es ist nichts Lebensgefährliches, aber hat er einen solchen Anfall, ist das ganz furchtbar, für ihn, aber auch für die Kinder und mich. Ich fühle mich hilflos und bei dem Gedanken, ihn damit im Stich zu lassen, egoistisch und rücksichtslos. Aber es ist mir einfach oft zu viel - ich ertrage es kaum. Es ist die eine Schippe drauf, die den Sandberg zum Rutschen bringt. Allerdings kommen immer wieder auch andere körperliche Beschwerden dazu, jetzt gerade z.B. Unterleibsschmerzen, er hat gerade ein (befundloses) MRT gemacht, und meine Therapeutin hat mir gegenüber gemutmaßt, dass das alles psychosomatisch ist. Nicht eingebildet, aber psychisch bedingte Symptome. Und es erscheint mir nicht unrealistisch, denn es kam z. B. mal eine Kopfschmerzattacke, als er - aus beruflichen Gründen meinerseits - gezwungen war, die Kinder abzuholen.

Betrachte ich die Tagebucheinträge der letzten Jahre geht es immer ums gleiche, die Joblosigkeit, die geringe Unterstützung, die Beratungsresistenz, die belastenden Unehrlichkeiten, das Mit-hinein-gezogen-werden, die Krankheitsanfälle, und es geht mir an die Substanz- so wie heute wieder, wo ich seit nachts um halb zwei wach liege, nicht schlafen kann, und Gedanken wälze, und jetzt diesen endlios langen Beitrag poste. Ich mache mir ernsthaft Sorgen um meine Gesundheit. In einer halben Stunde stehen dann wieder die Kinder auf der Matte und ich muss wieder funktionieren...Kita, Arbeit... das geht für eine bestimmte Zeit, aber nicht dauerhaft. Ich bekomme immer mehr Ausraster, Heulanfälle etc.

Zuletzt habe ich mehrfach ein Ultimatum gestellt: Wenn er nicht bis Jahresende einen Job - welchen auch immer - annimmt, muss er ausziehen. (Und zweifle gleichzeitig schon daran, wie und ob ich die Kraft aufbringen kann, das durchzuziehen). Seine Reaktion (wie immer) - erstmal hinauszögern: bis Ende Januar mindestens. Und was die Jobinhalte angeht, ist er nicht bereit  z.B. Regale einräumen zu gehen. Dafür sei er zu gut ausgebildet. Das könne ich ja machen. Ich verdiene ja auch nix. (Was nicht stimmt. Ich verdiene schlecht, aber ich verdiene. Und täte ich es nicht, wäre ICH mir nicht zu schade, an der Kasse zu stehen oder Regale einzuräumen.) So die ständigen Diskussionen, z.B. heute wieder...

Wenn ich es schaffe, die ganzen Sorgen und Probleme eine Weile auszublenden, können wir auch angenehme Zeiten miteinander verbringen, verstehen uns, können rumblödeln. Aber es hilft ja nix. Der Elefant im Raum lässt sich nicht unbegrenzt ignorieren, und er wird immer wieder Porzellan zerschlagen.

Morgen (nein: heute - die Nacht ist um) habe ich Therapie, das wird etwas helfen, aber ich wäre sehr froh, hier ein paar ehrliche und konstruktive Meinungen und Einschätzungen meiner Situation von euch zu hören. Ich weiß, am Ende muss ich selbst entscheiden, aber ein bisschen Rückenstärkung kann ich gerade gut gebrauchen.

Wie klingt das für euch? Was würdet ihr tun? Was könnt ihr mir raten? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr damit um?

Vielen Dank für die Zeit, die ihr euch genommen habt, das alles zu lesen.


 

Um deine Fragen zu beantworten:
Wie klingt das für mich ?
 - wie eine Geschichte, wie es sie eben leider oft gibt.
Was würde ich tun?
- wahrscheinlich würde ich ihn in die Wüste schicken, oder zumindest zu seiner Mutter, wo er eh gemeldet ist
Was kann ich dir raten?
-eben das zu tun
Habe ich ähnliche Erfahrungen gemacht?
-ich nicht. Aber ich kenne einige,die diese Erfahrungen gut kennen

Was das unangemeldete Wohnen bei dir betrifft. Ihr stellt eine wirtschaftliche Bedarfsgemeinsschaft dar, wenn ihr länger als zwei Jahre zusammen wohnt. dazu müsst ihr auch nicht heiraten.
Wenn er länger als 6 Wochen bei dir wohnt, ist er kein Besucher mehr, sondern wohnt schwarz dort. Gefahr damit aufzufliegen drohen dann:
- von der Nachbarschaft, die die gemeinnützigen Nebenkosten des Hauses, in dem ihr alle wohnt, für ihn mitzahlen. (falls ihr in einem Haus mit mehreren Mietparteien zur Miete wohnt). 
-Vom Eigentümer der Wohnung, falls eure Nebenkosten, euer Verbrauch auffällig wird. Der Eigentümer ist verpflichtet, die Anzahl der Personen , die seine Wohnung bewohnen zu verwalten. Das heisst, der Vermieter einer Wohnung muss die Wohnungsgeberbescheinigung den Behörden weitergeben. Auf der Wohnungsgeberbestätigung sind alle Namen der wohnhaften Personen aufgeführt. Diese Pflicht der Wohnungsgeberbestätigung gibt es seit 2015 und gilt als Nachweis wie viele Personen den Haushalt tatsächlich bewohnen.
Sollte der Vermieter in dieser Sache säumig sein, weil er nicht nichts davon weiß, das deine Partner bei dir wohnt, liegt eine Ordnungswidrigkeit vor ! Ein korrekter Vermieter wird das nicht auf sich sitzen lassen und hat dann das Recht, den Mietvertrag fristlos zu kündigen.
Die Ordnungswiedrigkeit fällt natürlich auch auf deinen Partner zu.
Falls er damit nicht auffliegt-hat er einfach Glück.
Um diesem Dilemma vorzubeugen, gilt es jetzt Farbe zu bekennen. Wohnt er bei dir oder nicht? Wenn ja, nimm in Kauf, das ihr dann eine Bedarfsgemeinschaft bildet-dann bekommt er auch kein Hartz IV ...falls du für ihn mit verdienen kannst. Emtscheidet ihr euch dafür, informiert euren Vermieter,damit er die Wohnungsgeberbescheinigung ändert. Mit dieser Bescheinigung geht dein Partner dann zur Behörde und meldet sich ordentlich um....mit Glück...merkt keiner, das er schon viel länger bei dir wohnt und muss keine Strafe zahlen.

Fällt die Entscheidung auf ein "Nein", dann sollten die Dinge auch so geschehen, wie auf dem Papier. Er darf dich besuchen.Mehr nicht!  Dann sollte er seine sieben Sachen packen und ausziehen.
Nach so langer Zeit sollte man Farbe bekennen, sonst ist die ganze Beziehung nur Augenwischerei.
Ansonsten wirst du schlecht behaupten können, der Elefant hätte ohne dein Wissen bei dir gewohnt-du läufst also Gefahr dich auch strafbar zu machen.
In einem mir bekannten Fall, hat eine Frau auch ihren Freund bei sich wohnen lassen. Er hat sich nach 3 Monaten nicht umgemeldet. Das Paar hatte das Pech, das die Nachbarschaft sehr aufmerksam war und dieses dem Hauseigentümer gemeldet hat. Der Hauseigentümer hat die Dame darauf angesprochen. Sie hat bestätigt, in der Wohnung allein zu wohnen. Dann kam die Polizei!!! Und die hatten das Recht sich ein Bild davon zu machen, wer dort wirklich wohnt. Auf beide kam ein Verfahren zu. Es stellte sich heraus, das die Dame HartzIV kassieren wollte, obwohl der wohlhabende Partner bei ihr wohnte.Nach 6 Wochen war er ja kein Gast mehr.In diesem Fall, haben beiden "Ja" gesagt und er verdient seitdem für sie mit.

Was den Rest deiner Geschichte betrifft:
Es kommt mir so vor, als ob er kein Mensch ist, der Verantwortung übernimmt. Sondern Probleme und Verbindlichkeiten stets auf andere überträgt. Das kennt er so, das ist er so gewohnt, weil es sich für ihn immer als Lösung angeboten hat.
Er möchte in der Aussenwelt etwas darstellen, aber in der Innenwelt nichts dafür tun. Vermutlich hast du zu sehr deinen Wunsch nach einer Familie verfolgt,so konnte dir das nicht auffallen, das er diesen Wunsch nur wegen dir umsetzt und nicht wegen euch...und dann wolltest du die Wohnung haben und nicht ihr....alles was du allein wolltest musstest auch du allein umsetzen....er hat sich selbst nicht ein gebracht weil er es nicht wollte,nicht konnte und weil es ihm bei seiner Mutter doch auch immer gut ging. Er möchte es natürlich auch schön haben, aber die Umstände möchte er sich nicht machen.

Ich lese bei dir auch finanzielle Bedenken heraus:
Falls er auszieht,bist du mit zwei Kindern allein-so habe ich es jedenfalls verstanden. Wenn du mit deinem Kleinunternehmen ein regelmässiges Einkommen beziehst, kannst du Wohngeld beantragen.



 

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25. November 2020 um 13:31
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Lebenspartnerschaft eintragen geht nach wie vor nur für gleichgeschlechtliche Paare. Oder hat sich da was geändert? 🤔

Nicht mehr. Die EU hat festgestellt, dass es diskriminierend sei, Ehen nur für gemischtgeschlechtliche und eingetragene Partnerschaften nur für gleichgeschlechtliche Partnerschaften anzubieten:

https://europa.eu/youreurope/citizens/family/couple/registered-partners/index_de.htm

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25. November 2020 um 14:39
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Ich denke, aus der Nummer kommt Ihr nur raus, indem Ihr endlich erstmal vor dem Amt klar Schiff macht- Dein Partner sollte per mail oder persönlicher Vorsprache diese Sache ansprechen, auch unter dem Hinweis, dass er einsieht, einen großen Fehler gemacht zu haben. Wenn Strafzahlungen anstehen, so müßt Ihr diese wohl vorerst akzeptieren und ggf. über die Jahre abstottern. Wenn Du sowenig verdienst, wäre das Einkommen durch das zusätzliche Einkommen durch die Angabe der Vaterschaft vermutlich sogar höher als jetzt. Du hättest vielleicht auch Anspruch auf zusätzliche Leistungen (Aufstocken, Wohngeld?) Aber du bist auch selbst nicht ganz unverantwortlich in der Angelegenheit, denn Du hast Dir das die ganzen Jahre bieten lassen, ohne skeptisch zu werden. Also: er muss das alles vor dem Amt offenlegen, auch auf die Gefahr einer höheren Strafe hin, anders kommt Ihr aus der Nummer nicht mehr raus. Und dann kann man sich im Anschluss nochmal drüber unterhalten, wer jetzt wieviel von der Strafe übernehmen muss. Vielleicht kannst Du auch erstmal eine Beratung (Frauenhaus o.ä.) in Anspruch nehmen, wie Du aus der Nummer rauskommst- wenn er übergriffig wird, muss die Staatsgewalt aktiv werden. Denn es liegt hier auf jeden Fall strafbares Verhalten vor.

Das machst du bitte auf keinen Fall, liebe pustefix. Wenn hier jemanf klar Schoff in seinem Leben machen muss, dann ist er das. Bekommst du überhaupt Unterhalt, da er ja nix verdient, bei dir gratis wohnt und isst und seine Kinder ( das muss man sich mal vorstellen) verschweigt vor dem Amt und somit nicht offiziell überall anerkennt. Sie und Du, ihr seid halt da. Was würdest du einer Freundin raten oder Fremden, wenn sie sich in der gleichen Situation befände, die du hier schilderst? Ich weiß, es ist mega schwer. Ich binin einer ganz ähnlichen Situation und mache das alles schon ewig mit. Da ich zu "nett" bin. Will das jetzt ändern, denn ich kann nicht mehr. 

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25. November 2020 um 14:56
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Das machst du bitte auf keinen Fall, liebe pustefix. Wenn hier jemanf klar Schoff in seinem Leben machen muss, dann ist er das. Bekommst du überhaupt Unterhalt, da er ja nix verdient, bei dir gratis wohnt und isst und seine Kinder ( das muss man sich mal vorstellen) verschweigt vor dem Amt und somit nicht offiziell überall anerkennt. Sie und Du, ihr seid halt da. Was würdest du einer Freundin raten oder Fremden, wenn sie sich in der gleichen Situation befände, die du hier schilderst? Ich weiß, es ist mega schwer. Ich binin einer ganz ähnlichen Situation und mache das alles schon ewig mit. Da ich zu "nett" bin. Will das jetzt ändern, denn ich kann nicht mehr. 

Das Leben ist so schon schwer genug. Eine Ehe / Partnerschaft geht man ein, wenn man übereinkommt sich gegenseitig bis ans Lebensende (oder heutzutage bis es funktioniert) zu UNTERSTÜTZEN. Natürlich gehört noch mehr dazu, aber das ist ein ganz wichtiger Punkt. Und bitte klär das auf keinen Fall beim Amt auf, ER hat es gegen deinen ausdrücklichen Willen so gemacht und es nützt ihm, dass du so ein fürsorglicher Mensch bist. Wenn da jemand was aufklärt, dann nur er und dann stelle bitte sicher, dass du da nicht belangt werden kannst. Du hast wegen ihm seit Jahren finanzielle Nachteile und jetzt sollst du noch was abstottern (beziehe mich auf h.m.'s Kommentar) oder was? Bitte nicht. Ich reagiere da so extrem, da mein "Mann" / Ex schwer spielsüchtig ist und ich schon so viel für ihn abgezahlt habe. Und das Amt, um auf deine Situation zurück zu kommen, versteht da keinen Spaß. Also guck, dass diese Situation endet, er klare Verhältnisse Dir gegenüber schafft und sich einen Job sucht und seinen A**** zusammenkneift ODER auszieht. Weil ich finde, da du ja um unsere Meinung gebeten hast, dass eure Situation so nicht länger tragbar ist. Vor allem für die Kinder. Aber ich muss das genauso lernen. Es ist gut, das mal zu schreiben, vielleicht mache ich es dann auch mal wirklich. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute! Liebe Grüße 

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25. November 2020 um 15:08
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Das Leben ist so schon schwer genug. Eine Ehe / Partnerschaft geht man ein, wenn man übereinkommt sich gegenseitig bis ans Lebensende (oder heutzutage bis es funktioniert) zu UNTERSTÜTZEN. Natürlich gehört noch mehr dazu, aber das ist ein ganz wichtiger Punkt. Und bitte klär das auf keinen Fall beim Amt auf, ER hat es gegen deinen ausdrücklichen Willen so gemacht und es nützt ihm, dass du so ein fürsorglicher Mensch bist. Wenn da jemand was aufklärt, dann nur er und dann stelle bitte sicher, dass du da nicht belangt werden kannst. Du hast wegen ihm seit Jahren finanzielle Nachteile und jetzt sollst du noch was abstottern (beziehe mich auf h.m.'s Kommentar) oder was? Bitte nicht. Ich reagiere da so extrem, da mein "Mann" / Ex schwer spielsüchtig ist und ich schon so viel für ihn abgezahlt habe. Und das Amt, um auf deine Situation zurück zu kommen, versteht da keinen Spaß. Also guck, dass diese Situation endet, er klare Verhältnisse Dir gegenüber schafft und sich einen Job sucht und seinen A**** zusammenkneift ODER auszieht. Weil ich finde, da du ja um unsere Meinung gebeten hast, dass eure Situation so nicht länger tragbar ist. Vor allem für die Kinder. Aber ich muss das genauso lernen. Es ist gut, das mal zu schreiben, vielleicht mache ich es dann auch mal wirklich. Ich wünsche dir von Herzen alles Gute! Liebe Grüße 

Ja gut, man kann auch zum Tschetschenen um die Ecke gehen, um sich Geld auszuleihen, davon würde ich aber abraten. Hier liegt Meldeverstoß und Leistungsbetrug vor, und da sollte man nicht drauf hoffen, dass die Sache irgendwann im Sande verläuft. Besser zu einem Zeitpunkt, wo das Kind noch nicht ganz im Brunnen verschwunden ist, die Sache zu klären versuchen, vom Jobcenter die Leute haben, wenn man die Karten offenlegt, höchstwahrscheinlich noch mehr Einsehen als der genannte Tschetschene. Sie müssen bei Bedürftigkeit trotzdem weiter Leistung zahlen, gleichzeitig bekommt man eine Zahlungsaufforderung für den ausstehenden Betrag, der auch zu kleinen Raten gestundet werden kann, das ist doch recht human? Ihr beide habt Euch was vorgemacht oder vormachen lassen, also liegt auch bei Euch etwas Verantwortung, ist doch klar? Wenn ein Mann prügelt, psychischen Druck aufbaut oder dergleichen, gibt es bei uns Wege, aus solchen Umständen rauszukommen, aber man muss es auch wollen. (und am besten gar nicht erst sich so einen Arschl*chfreund suchen....)

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25. November 2020 um 15:25
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Ja gut, man kann auch zum Tschetschenen um die Ecke gehen, um sich Geld auszuleihen, davon würde ich aber abraten. Hier liegt Meldeverstoß und Leistungsbetrug vor, und da sollte man nicht drauf hoffen, dass die Sache irgendwann im Sande verläuft. Besser zu einem Zeitpunkt, wo das Kind noch nicht ganz im Brunnen verschwunden ist, die Sache zu klären versuchen, vom Jobcenter die Leute haben, wenn man die Karten offenlegt, höchstwahrscheinlich noch mehr Einsehen als der genannte Tschetschene. Sie müssen bei Bedürftigkeit trotzdem weiter Leistung zahlen, gleichzeitig bekommt man eine Zahlungsaufforderung für den ausstehenden Betrag, der auch zu kleinen Raten gestundet werden kann, das ist doch recht human? Ihr beide habt Euch was vorgemacht oder vormachen lassen, also liegt auch bei Euch etwas Verantwortung, ist doch klar? Wenn ein Mann prügelt, psychischen Druck aufbaut oder dergleichen, gibt es bei uns Wege, aus solchen Umständen rauszukommen, aber man muss es auch wollen. (und am besten gar nicht erst sich so einen Arschl*chfreund suchen....)

Du hast vollkommen recht, ich kann nur raten, klare Verhältnisse zu schaffen. Aber der Leistungsbetrug liegt nicht bei pustefix, sondern bei ihrem Freund. Ok, sie duldet es, aber es ist gegen ihren erklärten Willen! Wajrscheinlich bekommt sogar ihr Freund eigentlich zu wenig Hartz 4, da er wohl bei Mami keine Miete zahlen muss und auch kein Geld für seine Freundin und die 2 Kinder bekommt. 

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25. November 2020 um 15:35

Vielen lieben Dank für eure Antworten. Ich habe geheult und bei manchen Sätzen sogar gelacht, weil es so absurd ist, wenn man mal eine Sicht von "draußen" auf die eigene Situation bekommt. Jetzt fühle ich mich, als hätte mir jemand mal ordentlich den Kopf gewaschen und werde mir das alles noch mal zu Herzen nehmen. Und hoffentlich handeln. Ich hoffe, ich finde die Kraft und den Willen dazu, mein Ultimatum durchzuziehen. Es ist halt schwer, weil er auch so charmant und witzig sein kann und die Kinder solchen Spaß mit ihm haben, damit kriegt er mich auch immer wieder. Aber auch, wenn er nicht mehr bei uns wohnen würde, würde er seine Kinder ja weiter sehen und wäre der gleiche liebende Papa. Ich denke wirklich, es würde mir guttun... Drückt mir die Daumen, dass ich das richtige tue.

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25. November 2020 um 15:50
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Du schwurbelst dir die Welt ja mal wieder schön zurecht ... klar ist es das gute Recht des Typen, nicht arbeiten zu gehen, weil er so sensibel ist, und stattdessen dem Steuerzahler auf der Tasche zu liegen (bis zu nem gewissen Grad jedenfalls), aber dann soll er bitteschön auch ehrlich zur TE sein und sie nicht ohne ihr Wissen und ihre Zustimmung in sein Lebensmodell mit reinziehen. Da hörts echt auf.

lg
cefeu

Naja aber lieb ich jetzt den Mensch nur wenn er nen Job hat?

Oder gibt's da diese Bedienung ich liebe dich nur wenn du mich versorgst?

Wenn mich es so sehr stört trenne ich mich und beantrage das alleinige Sorge recht. 

So wie es sich liest ist sie Nur in einer Beziehung mit Kindern und nicht verpflichtet. 

Kinder kann man auch ohne Beziehung zusammen bekümmern. 

Nur misch ich mich in das Leben eines andren ein oder mache ihm Vorwürfe denn hier überschreitet man das Persönlichkeit recht. 

Meine ist grad eh zu vernachlässigen durch das Seuchen Schutz Gesetz genau wie der Datenschutz.... 

Wenn ich jemanden liebe nehm ich ihn mit allem drum und dran. 
Wenn die Liebe nach lässt arbeitet klar jemand dagegen. Von außerhalb der Beziehung oder innerhalb. 

Wenn I h nicht zu meinem Partner stehen kann muss ich mich trennen. 
Ansonsten ist es mir Scheiss egal was von aussen kommt. 
Ich steh dahinter. 
Nur wenn mein Partner persönlich scheisse baut und sie mir anlastet oder es auf mich projeziert oder denkt das ich die sachen grade biegen muss sollte man eingreifen. 

Weil bis zu einem gewissen Grad ist man selbst verschuldet. Nur
Job oder nicht job ändert am Menschen nix. 

Er hat nie um ihre Hilfe gebeten oder sie in eine Situation gebracht wo sie hätte reden müssen. 

Sie hat nur gedacht sie müsse was tun weil er ihr peinlich sein könnte. 

Was er garnicht ist denn als Vater scheint er ne echt gute Partie zu sein klar so weit? 

Meiner war 12 Std arbeiten und dann schlafen hatten nie viel von ihm bis auf wenn wir ihn geweckt haben durchs Spielen und uns dafür noch eine gefangen haben. 

Mein Vater hat sich bei mir entschuldigt für damals denn eig. 
War er selbst damit unzufrieden so wenig Zeit mit uns zu verbringen.
Wir haben nie irgendwas verlangt aber er dachte er müsse weil er und mehr bitten müsse als er gehabt hat.

Menschlicher (Teufelskreis) 

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25. November 2020 um 16:07
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Vielen lieben Dank für eure Antworten. Ich habe geheult und bei manchen Sätzen sogar gelacht, weil es so absurd ist, wenn man mal eine Sicht von "draußen" auf die eigene Situation bekommt. Jetzt fühle ich mich, als hätte mir jemand mal ordentlich den Kopf gewaschen und werde mir das alles noch mal zu Herzen nehmen. Und hoffentlich handeln. Ich hoffe, ich finde die Kraft und den Willen dazu, mein Ultimatum durchzuziehen. Es ist halt schwer, weil er auch so charmant und witzig sein kann und die Kinder solchen Spaß mit ihm haben, damit kriegt er mich auch immer wieder. Aber auch, wenn er nicht mehr bei uns wohnen würde, würde er seine Kinder ja weiter sehen und wäre der gleiche liebende Papa. Ich denke wirklich, es würde mir guttun... Drückt mir die Daumen, dass ich das richtige tue.

Ach weißt du... charmant und den Kindern ein guter Papa sein kann er auch bei seinen Eltern wohnend. Dann liegt er dir wenigstens nicht mehr auf der Tasche.

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25. November 2020 um 16:13
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Naja aber lieb ich jetzt den Mensch nur wenn er nen Job hat?

Oder gibt's da diese Bedienung ich liebe dich nur wenn du mich versorgst?

Wenn mich es so sehr stört trenne ich mich und beantrage das alleinige Sorge recht. 

So wie es sich liest ist sie Nur in einer Beziehung mit Kindern und nicht verpflichtet. 

Kinder kann man auch ohne Beziehung zusammen bekümmern. 

Nur misch ich mich in das Leben eines andren ein oder mache ihm Vorwürfe denn hier überschreitet man das Persönlichkeit recht. 

Meine ist grad eh zu vernachlässigen durch das Seuchen Schutz Gesetz genau wie der Datenschutz.... 

Wenn ich jemanden liebe nehm ich ihn mit allem drum und dran. 
Wenn die Liebe nach lässt arbeitet klar jemand dagegen. Von außerhalb der Beziehung oder innerhalb. 

Wenn I h nicht zu meinem Partner stehen kann muss ich mich trennen. 
Ansonsten ist es mir Scheiss egal was von aussen kommt. 
Ich steh dahinter. 
Nur wenn mein Partner persönlich scheisse baut und sie mir anlastet oder es auf mich projeziert oder denkt das ich die sachen grade biegen muss sollte man eingreifen. 

Weil bis zu einem gewissen Grad ist man selbst verschuldet. Nur
Job oder nicht job ändert am Menschen nix. 

Er hat nie um ihre Hilfe gebeten oder sie in eine Situation gebracht wo sie hätte reden müssen. 

Sie hat nur gedacht sie müsse was tun weil er ihr peinlich sein könnte. 

Was er garnicht ist denn als Vater scheint er ne echt gute Partie zu sein klar so weit? 

Meiner war 12 Std arbeiten und dann schlafen hatten nie viel von ihm bis auf wenn wir ihn geweckt haben durchs Spielen und uns dafür noch eine gefangen haben. 

Mein Vater hat sich bei mir entschuldigt für damals denn eig. 
War er selbst damit unzufrieden so wenig Zeit mit uns zu verbringen.
Wir haben nie irgendwas verlangt aber er dachte er müsse weil er und mehr bitten müsse als er gehabt hat.

Menschlicher (Teufelskreis) 

Liebe ist eine Sache, aber allein auf Liebe lässt sich keine Partnerschaft aufbauen und Liebe bezahlt auch keine Lebenskosten. 

Eine Beziehung funktioniert nur dann, wenn man sich in wichtigen Dingen einig ist und wenn jeder etwas zum Lebensunterhalt beiträgt. Und das ist genau der Punkt, an dem es bei diesen beiden scheitert. 

Der Mann arbeitet nicht, macht aber als Ausgleich auch nicht den Haushalt oder kümmert sich um die Kinder. Das muss alles pustefix alleine machen und deshalb ist da eine gewaltige Schieflage entstanden. Wenn einer in einer Beziehung alles machen muss und der andere sich nur bespaßen lässt, ist das eben bald ziemlich frustrierend. 

Die beiden haben außerdem noch eine ganz andere Vorstellung vom Leben und diese Vorstellungen gehen einfach nicht zusammen. Natürlich darf man sein Leben auch so leben, dass man bis zum Ende des Lebens bei den Eltern wohnt und nicht arbeitet, das steht jedem frei. Man hat aber auch kein Anrecht darauf, dass das anderen Menschen gefällt und die das gut finden. Auf eine Beziehung hat man sowieso schonmal kein Recht. Wenn der Mann also so leben möchte, darf er das gerne tun, aber dann darf er sich auch nicht beschweren, dass ihn pustefix so als Partner nicht haben will. Vielleicht findet er ja eine andere Frau, die das nicht stört. 

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25. November 2020 um 16:19
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Liebe ist eine Sache, aber allein auf Liebe lässt sich keine Partnerschaft aufbauen und Liebe bezahlt auch keine Lebenskosten. 

Eine Beziehung funktioniert nur dann, wenn man sich in wichtigen Dingen einig ist und wenn jeder etwas zum Lebensunterhalt beiträgt. Und das ist genau der Punkt, an dem es bei diesen beiden scheitert. 

Der Mann arbeitet nicht, macht aber als Ausgleich auch nicht den Haushalt oder kümmert sich um die Kinder. Das muss alles pustefix alleine machen und deshalb ist da eine gewaltige Schieflage entstanden. Wenn einer in einer Beziehung alles machen muss und der andere sich nur bespaßen lässt, ist das eben bald ziemlich frustrierend. 

Die beiden haben außerdem noch eine ganz andere Vorstellung vom Leben und diese Vorstellungen gehen einfach nicht zusammen. Natürlich darf man sein Leben auch so leben, dass man bis zum Ende des Lebens bei den Eltern wohnt und nicht arbeitet, das steht jedem frei. Man hat aber auch kein Anrecht darauf, dass das anderen Menschen gefällt und die das gut finden. Auf eine Beziehung hat man sowieso schonmal kein Recht. Wenn der Mann also so leben möchte, darf er das gerne tun, aber dann darf er sich auch nicht beschweren, dass ihn pustefix so als Partner nicht haben will. Vielleicht findet er ja eine andere Frau, die das nicht stört. 

Er macht mehr im Haushalt schreibt sie und kümmert sich 
Lesen und nicht den Hartz 4 Standard rtl2 Typus mit einbringen.

 

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25. November 2020 um 16:25

Die rtl2 Typen hätten längst die Klage am Hals der Freundin der hier ist klüger. 

Er hält seinen Mist gut beisammen und ist sogar rechtlich abgesichert solange er nicht offiziell bei ihr wohnt. 

Und nicht auf auf seine Freundin hört und zusatzleistungen einfordert. 
Weil da würde dann eine Bedarf Gemeinschaft festgestellt werden. 
Diese Leistungen Zuzahlung Kinder etc 
Gibt's nur in Bedarf Gemeinschaft. 
Wenn sie volles Kindergeld und Steuervorteile für 2 Kinder nicht verlieren will bleibt es besser wie es ist. 

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25. November 2020 um 17:01
In Antwort auf

Er macht mehr im Haushalt schreibt sie und kümmert sich 
Lesen und nicht den Hartz 4 Standard rtl2 Typus mit einbringen.

 

Nun, bei mir liest sich das anders, ich kopiere mal raus aus dem Originalbeitrag:

Ich hatte mich auch vergeblich abgekämpft, ihn dazu zu bewegen, noch Elternzeit zu beantragen. Auch mein Drängen, eine gemeinsame Wohnung zu suchen, lief ins Leere. Alles organisierte ich: Kitaplatz, neue Wohnung (nur mit Hilfe meiner Familie stemmbar gewesen). Die erste Zeit als Mama kam er nur als Wochenendbesucher zu mir. Das Wochenbett verbrachte ich in der Wohnung meiner Eltern, da ich nicht allein sein wollte in der Zeit. Eine große Belastung für mich das alles. Aber ich habe es mitgemacht, und er ist in seine Rolle als Papa reingewachsen. Trotzdem blieb der Löwenanteil der Carearbeit an mir hängen.

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25. November 2020 um 17:05
In Antwort auf

Die rtl2 Typen hätten längst die Klage am Hals der Freundin der hier ist klüger. 

Er hält seinen Mist gut beisammen und ist sogar rechtlich abgesichert solange er nicht offiziell bei ihr wohnt. 

Und nicht auf auf seine Freundin hört und zusatzleistungen einfordert. 
Weil da würde dann eine Bedarf Gemeinschaft festgestellt werden. 
Diese Leistungen Zuzahlung Kinder etc 
Gibt's nur in Bedarf Gemeinschaft. 
Wenn sie volles Kindergeld und Steuervorteile für 2 Kinder nicht verlieren will bleibt es besser wie es ist. 

Blöd nur, dass das Sozialbetrug ist, was er da macht. Denn auch, wenn er formal nicht bei ihr gemeldet ist, lebt er doch da und ist nicht nur Besucher. Sie leben also de facto eine Bedarfsgemeinschaft. 

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25. November 2020 um 17:15
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Hallo liebe Community,

ich bin neu hier und hoffe in einer Sache Rat zu finden, die mich seit langem belastet. Vorsicht, es wird lang.

Mein Partner und ich sind jetzt seit sieben Jahren zusammen. Wir haben zwei süße Kinder und lieben sie beide über alles. Auch sind bei uns noch Gefühle füreinander da, wir können wunderbare Zeiten als Familie miteinander verbringen, aber....

Mein Partner hat mich von Anfang an in eine Sache mit hineingezogen, die meinen Grundfesten im Kern komplett widerstrebt. Er war von Anfang an nicht ganz offen zu mir, hat mit mir Augenwischerei betrieben, und ich war so naiv damals und habe mich so sehr nach einer Familie gesehnt, dass ich das alles mitgemacht habe, und als das erste Kind unterwegs war (letzter Drücker, ich bin jetzt Mitte 40) habe ich nur noch gehofft, dass sich alles zum Guten wendet. Tat es nicht. Aber nun muss ich konkreter werden:

Mein Partner hatte nicht, wie ich zunächst angenommen hatte, eine Festanstellung in der IT Branche, sondern sein Vertrag lief aus, als mein erstes Kind gerade auf der Welt war. Für mich als Kleinunternehmerin schon mal prickelnd. Ich dachte aber, es sollte ihm leicht fallen, etwas Neues zu finden. Pustekuchen. Ich hatte mich auch vergeblich abgekämpft, ihn dazu zu bewegen, noch Elternzeit zu beantragen. Auch mein Drängen, eine gemeinsame Wohnung zu suchen, lief ins Leere. 
Alles organisierte ich: Kitaplatz, neue Wohnung (nur mit Hilfe meiner Familie stemmbar gewesen). Die erste Zeit als Mama kam er nur als Wochenendbesucher zu mir. Das Wochenbett verbrachte ich in der Wohnung meiner Eltern, da ich nicht allein sein wollte in der Zeit. Eine große Belastung für mich das alles. Aber ich habe es mitgemacht, und er ist in seine Rolle als Papa reingewachsen. Trotzdem blieb der Löwenanteil der Carearbeit an mir hängen.

Wir haben die neue Wohnung gemeinsam bezogen, er hat sehr viel Mühe in die Renovierung gesteckt und macht auch mehr im Haushalt als ich. Aber hier ging die Unehrlichkeit weiter: Inzwischen bezog er Hartz IV (und im Nachhinein glaube ich sogar, dass er auch bei unserem Kennenlernen schon "nur" der Arbeit einer Maßnahme nachging, das war ein Hinweis eines entfernteren Familienmitglieds). Und angeblich nur, um mich zu schützen und mir Ärger zu ersparen, bestand er darauf und ließ sich bis heute nicht davon abbringen, nicht "offiziell" bei mir gemeldet zu sein. Es steht also auch nur mein Name am Klingelbrett. Sogar seine Kinder hat er vor dem Jobcenter verschwiegen. Ein absolutes No-Go für mich, die ich mich immer als grundehrlich verstanden habe. Natürlich ist das im Grunde - auch, wenn er es bestreitet, denn er "verschweige" ja nur etwas und "lüge" ja nicht direkt - Sozialbetrug. Denn auch, wenn er sich damit brüstet, nie irgendwelche Extra-Leistungen in Anspruch genommen zu haben, so profitiert er ja doch von den Zahlungen, und vor allem, mache ich mich damit mitschuldig, denn ich müsste theoretisch, so gut es eben ginge, für ihn mit aufkommen. Ich würde das sogar machen, bin aber selbst prekär beschäftigt, ackere wie eine Idiotin für mein Geld, und merke, wie der Gedanke daran mich unglaublich wütend macht.
Ich habe so viel versucht: Ihn gebeten, mir seine Bewerbungsunterlagen vorzulegen zur Korrektur, ihm einen Gutschein für gute Bewerbungsfotos geschenkt (die er nie gemacht hat), anfangs noch Tipps von Bekannten weitergeleitet - bis er denen irgendwann in meinem Beisein vorlog, er habe jetzt was gefunden. Und es ging noch weiter. Spät habe ich erst begriffen, dass möglicherweise hinter seiner Verweigerungshaltung, die Kinder von der Kita abzuholen, ein Konzept steckte. Er bestreitet es vehement, aber irgendwann merkte ich, dass alle Eltern und Erzieher davon ausgingen, dass mein Partner noch arbeiten war. Es brachte mich auch in sehr unangenehme Gesprächssituationen, da ich darüber auch nicht sprechen sollte. Wieder etwas, dass mir völlig gegen die Natur geht. Bloß war er diesen Situationen ja nie ausgeliefert. Irgendwann bin ich faktisch zusammengeklappt, es hat mich einen kompletten Arbeitstag gekostet, ich kam aus dem Heulen und den Hilfeanrufen gar nicht mehr raus. Am nächsten Tag habe die Erzieherin eingeweiht, es war ein riesen Ding. Ich habe es ihm auch gesagt, und er ist ausgerastet. So eine Panik und Verzweiflung habe ich nie vorher in seinen Augen gesehen. Er tat mir auch Leid. Aber ich musste auch an mich denken. Es ging mir an die Substanz.
Seit über 5 Jahren habe ich das Spiel nun mitgemacht, aber ich will nicht mehr. Er ist komplett beratungsresistent, sieht mich als Verräterin und sich im Recht. Eine Therapie würde er NIE machen, die mache ich jetzt - um mich zu entlasten. Aber es ändert nichts am Kernproblem. 
Und jetzt kommt noch etwas dazu. Meine Eltern sind sehr alt und haben sehr sparsam gelebt. Immer standen wir Kinder bei ihnen im Mittelpunkt und sie haben uns immer unter die Arme gegriffen. Nun wollen sie aber wissen, dass ihr mühsam erspartes und erarbeitetes Erbe an uns nicht verloren geht. Denn wenn die Behörden irgendwann dahinter kämen, dass wir eine so genannte "Bedarfsgemeinschaft" sind, ginge es an mein Geld und den Besitz, der mir irgendwann zufallen wird. 

Meine Mutter wie alle (!) meine engeren Freunden sagen mir seit langem, ich solle mich trennen,cwas mich immer wütend gemacht hat, denn ich wollte unsere Familie erhalten und dafür kämpfen. Aber nach und nach komme ich immer mehr zu dem Punkt, dass ich selbst nicht mehr mag.

Mal abgesehen davon, dass wir in unseren Überzeugungen und unseren Interessen in weiten Teilen grundverschieden sind, so dass es da ohnehin öfter knallt, leben wir unsere Beziehung gar nicht mehr. Abends, wenn die Kinder schlafen (ich bringe sie ins Bett), versacke ich müde vor der Glotze, während er am PC Youtube-Videos guckt oder Computerspiele spielt. Morgens schnarcht er dann oft noch in meinem Rücken, wenn ich schon am PC sitze und arbeite - und das nicht erst seit Corona, denn ich arbeite immer von zu Hause aus. Wenn es nach mir ginge, würden wir auch - mal abgesehen von der jetzigen Zeit - immer mal wieder Freunde einladen oder gemeinsame Unternehmungen mit Freunden planen - keine Chance. Wenn, dann muss ich es alleine wuppen - gerne noch mit Kind(ern).

Für ihn zählt nur seine Familie- in der solche Probleme komplett totgeschwiegen werden. Seine Meldeadresse ist die seiner Eltern, d.h. die machen das mit  und haben meine Beichte gegenüber der Erzieherin ebenso verurteilt wie mein Partner. Da geht's nur um Friede Freude Eierkuchen. Alle sollen sich vertragen und ihren selbst gemachten Kuchen essen. Anders als in meiner Familie. Auch, wenn ich es immer grenzüberschreitend fand, wenn meine Mutter mal wieder sagte, ich müsse ihn endlich rausschmeißen, so belastet es mich doch, zu hören, dass mein Vater angeblich deswegen depressiv wäre, und dass die Beziehung zu meiner Mama deswegen leidet, bei der ich sonst immer mein Herz hatte ausschütten können.

Ich schwanke nun zwischen dem starken Wunsch, die eigene Familie im jeden Preis, auch um der Kinder Willen, zu erhalten, die ihren Papa über alles lieben, und dem Gedanken, ob ich nicht doch ohne meinen Partner besser aufgestellt wäre. Denn ich kann zwar mich ändern, aber meinen Partner nicht, wenn er nicht mitmacht.

Zu seiner Entlastung muss ich vielleicht noch sagen, dass er unter einer seltenen, recht unerforschten Krankheit leidet, die monatelang gar nicht auftreten kann und ihn dann wieder mehrere Tage am Stück völlig außer Gefecht setzt. Kann nichts essen, erbricht, wird von starken Kopfschmerzen geplagt. Es ist nichts Lebensgefährliches, aber hat er einen solchen Anfall, ist das ganz furchtbar, für ihn, aber auch für die Kinder und mich. Ich fühle mich hilflos und bei dem Gedanken, ihn damit im Stich zu lassen, egoistisch und rücksichtslos. Aber es ist mir einfach oft zu viel - ich ertrage es kaum. Es ist die eine Schippe drauf, die den Sandberg zum Rutschen bringt. Allerdings kommen immer wieder auch andere körperliche Beschwerden dazu, jetzt gerade z.B. Unterleibsschmerzen, er hat gerade ein (befundloses) MRT gemacht, und meine Therapeutin hat mir gegenüber gemutmaßt, dass das alles psychosomatisch ist. Nicht eingebildet, aber psychisch bedingte Symptome. Und es erscheint mir nicht unrealistisch, denn es kam z. B. mal eine Kopfschmerzattacke, als er - aus beruflichen Gründen meinerseits - gezwungen war, die Kinder abzuholen.

Betrachte ich die Tagebucheinträge der letzten Jahre geht es immer ums gleiche, die Joblosigkeit, die geringe Unterstützung, die Beratungsresistenz, die belastenden Unehrlichkeiten, das Mit-hinein-gezogen-werden, die Krankheitsanfälle, und es geht mir an die Substanz- so wie heute wieder, wo ich seit nachts um halb zwei wach liege, nicht schlafen kann, und Gedanken wälze, und jetzt diesen endlios langen Beitrag poste. Ich mache mir ernsthaft Sorgen um meine Gesundheit. In einer halben Stunde stehen dann wieder die Kinder auf der Matte und ich muss wieder funktionieren...Kita, Arbeit... das geht für eine bestimmte Zeit, aber nicht dauerhaft. Ich bekomme immer mehr Ausraster, Heulanfälle etc.

Zuletzt habe ich mehrfach ein Ultimatum gestellt: Wenn er nicht bis Jahresende einen Job - welchen auch immer - annimmt, muss er ausziehen. (Und zweifle gleichzeitig schon daran, wie und ob ich die Kraft aufbringen kann, das durchzuziehen). Seine Reaktion (wie immer) - erstmal hinauszögern: bis Ende Januar mindestens. Und was die Jobinhalte angeht, ist er nicht bereit  z.B. Regale einräumen zu gehen. Dafür sei er zu gut ausgebildet. Das könne ich ja machen. Ich verdiene ja auch nix. (Was nicht stimmt. Ich verdiene schlecht, aber ich verdiene. Und täte ich es nicht, wäre ICH mir nicht zu schade, an der Kasse zu stehen oder Regale einzuräumen.) So die ständigen Diskussionen, z.B. heute wieder...

Wenn ich es schaffe, die ganzen Sorgen und Probleme eine Weile auszublenden, können wir auch angenehme Zeiten miteinander verbringen, verstehen uns, können rumblödeln. Aber es hilft ja nix. Der Elefant im Raum lässt sich nicht unbegrenzt ignorieren, und er wird immer wieder Porzellan zerschlagen.

Morgen (nein: heute - die Nacht ist um) habe ich Therapie, das wird etwas helfen, aber ich wäre sehr froh, hier ein paar ehrliche und konstruktive Meinungen und Einschätzungen meiner Situation von euch zu hören. Ich weiß, am Ende muss ich selbst entscheiden, aber ein bisschen Rückenstärkung kann ich gerade gut gebrauchen.

Wie klingt das für euch? Was würdet ihr tun? Was könnt ihr mir raten? Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Wie geht ihr damit um?

Vielen Dank für die Zeit, die ihr euch genommen habt, das alles zu lesen.


 

...Die Uhr lief mit Ende 30 und einen vermeintlich "tollen Mann"gefunden zum Kinder zeugen,der Dich von vorne bis hinten verarscht,belogen hatte.

So ein Desaster durchmachen zu müssen,wünscht man niemanden..

Betrogen wohl nicht,aber ich will nicht in Deinen Wunden stochern.

Jetzt bist Du Mitte 40,was ich rauslese..2 kleine Kinder und kein Geld.Blöd gelaufen.

Einzige "Lösung"aus der Misere,auf Deine eigenen Kräfte und die Deiner Eltern vertrauen,beruflich aufsatteln so gut es geht,und Dir eine Existenz aufbauen mit den Kindern.

Ja..klar hängst Du noch an dem Mann,mit dem es anfangs subbi war und der Dir 2Kinder gemacht hatte.
Aber der hat sich als Blender und beinah lebensunfähigere Lügner herausgestellt.

Wie klingt das für mich- schlimm,traurige Geschichte.
Was würde ich tun- auf die eigenen Kräfte vertrauen und mal konsequent handeln und Dich trennen.

Was ich Dir raten könnte?
Binde Deine Eltern mit ein,auch wenn sie sehr alt sind,noch sind sie da.Alte Menschen sind oft alt und krank,manchmal belastbarer als die Jungen und reissen sich den A.....auf für die Familie,da bin ich mir absolut sicher.

Die wollen auch,dass Tochter und Enkel  wieder in absehbarer Zeit etwas mehr glücklich werden können.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht-ja,etwas anders..aber schon..ich bin Mitte 50,da hat man einiges durch...

Was ich tun würde-
(in meinem Fall)..Hab Acht Stellung und Warnglocken an,wenn man mit dem arbeitet und eine Kooperation derzeit noch vernünftig ist,diese weiterzuführen.

Und nicht anmerken lassen,dass man alles durchschaut hat.
Das hast Du ja auch.

Aber konsequent und zielgerichtet handeln im Interesse der Kinder.
Lass Dich nicht bedubbeln und Weihnachtssentimentalitäten usw..bringt Dir gar nix.
Beine in die Hand nehmen,Aermel zurück krempeln..loslegen.

Viel Glück ,für die Kinder alles Gute und gute Entschlusskraft für Dich.

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25. November 2020 um 20:32
In Antwort auf

Blöd nur, dass das Sozialbetrug ist, was er da macht. Denn auch, wenn er formal nicht bei ihr gemeldet ist, lebt er doch da und ist nicht nur Besucher. Sie leben also de facto eine Bedarfsgemeinschaft. 

Hatte er ja nicht vor aber er könnte jeden Abend zu seinen Eltern fahren um dort zu über nächten.

Die Fehlannahme der Te für ihn aufkommen zu müssen lässt auch alle auf Sozial Betrug schließen. 

Da wie gesagt keine Ehe oder Lebensgemeinschaft eingetragen ist. 
Ist sie da garnicht verpflichtet. 

Sozial Betrug wäre es wenn sie ihm alles bezahlt. Oder er Leistungen für diese Wohnung beziehen würde. Oder seine Harz 4 Leistung nutzen würde um ihre Wohnung zu bezahlen. 

Das er dort lebt ist eher eine Gefälligkeit. 

Ich kenne den Fall da leider ein wenig extremer wo der Sozialbetrug Nachweißlich war. Er hatt mit Hartz 4 alles grundfinanziert incl. Wohnung Kita etc. Auch keine Ehe und zog in die von Hartz 4 finanzierte Wohnung arbeitend.

In dem Fall hätte sie ihr volles Gehalt bezogen und die Wohnung zahlte der Staat. So sieht der real Fall sozial Betrug aus. 

In diesem Fall hier ist es nicht der Fall da er für diese Wohnung kein Hartz 4 bezieht (Wohngeld) 
Was er da er bei seinen Eltern gemeldet ist auch nicht bekommt. 
(Aussage stolz keine zusatzleistungen zu beziehen Wohngeld ist eine hab schonmal Antrag für meine türkischen Nachbarn lebend in einer Bedarf Gemeinschaft ausgefüllt) 
Also auch keine Bedarfgemeinschaft mit der Te hatt. 

Dein Text Ausschnitt ist so war es weiter oben lieber Eisbrecher findest Du ein so ist es jetzt. 

Anteilig macht er jetzt mehr Haushalt und hatt sich in die Vater Rolle integriert. Aktuellerstand. 

Ausserdem gibt's ne echte h4 mafia die für div Menschen und Bezugs Abgaben h4 Anträge maximal frisieren. 

Der junge Mann hier ist sauber und es werden ihm Dinge unterstellt aus Ahnungslosigkeit und gesellschaftlichen Pflichtdenken. 

Warum darf Mann nicht mit h4 zuhause Kinder versorgen find das ist eher ne super Lösung die er da lebt. 

Für mich selbst geh ich lieber arbeiten bevor mir wieder jemand unterstellt das ich das nicht tue oder Psychologie im ersten Semester studiere meine fresse die Statistiken hatte ich schon mit 12 drauf. Die man da lernt wenns lernen und nicht in Schubladen denken ist. 

In meinem Freundeskreis hab ich keine sozialen Grenzen. 
Das geht von obdachlos bis hochverdiener genau so vielseitig sind auch meine Perspektiven auf Menschen. 

Wenn Soziales Freundschaften kaputt macht oder Partner ausschließt die harz 4 empfangen wäre das nicht sogar Asozial? 



 

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25. November 2020 um 22:42
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Hatte er ja nicht vor aber er könnte jeden Abend zu seinen Eltern fahren um dort zu über nächten.

Die Fehlannahme der Te für ihn aufkommen zu müssen lässt auch alle auf Sozial Betrug schließen. 

Da wie gesagt keine Ehe oder Lebensgemeinschaft eingetragen ist. 
Ist sie da garnicht verpflichtet. 

Sozial Betrug wäre es wenn sie ihm alles bezahlt. Oder er Leistungen für diese Wohnung beziehen würde. Oder seine Harz 4 Leistung nutzen würde um ihre Wohnung zu bezahlen. 

Das er dort lebt ist eher eine Gefälligkeit. 

Ich kenne den Fall da leider ein wenig extremer wo der Sozialbetrug Nachweißlich war. Er hatt mit Hartz 4 alles grundfinanziert incl. Wohnung Kita etc. Auch keine Ehe und zog in die von Hartz 4 finanzierte Wohnung arbeitend.

In dem Fall hätte sie ihr volles Gehalt bezogen und die Wohnung zahlte der Staat. So sieht der real Fall sozial Betrug aus. 

In diesem Fall hier ist es nicht der Fall da er für diese Wohnung kein Hartz 4 bezieht (Wohngeld) 
Was er da er bei seinen Eltern gemeldet ist auch nicht bekommt. 
(Aussage stolz keine zusatzleistungen zu beziehen Wohngeld ist eine hab schonmal Antrag für meine türkischen Nachbarn lebend in einer Bedarf Gemeinschaft ausgefüllt) 
Also auch keine Bedarfgemeinschaft mit der Te hatt. 

Dein Text Ausschnitt ist so war es weiter oben lieber Eisbrecher findest Du ein so ist es jetzt. 

Anteilig macht er jetzt mehr Haushalt und hatt sich in die Vater Rolle integriert. Aktuellerstand. 

Ausserdem gibt's ne echte h4 mafia die für div Menschen und Bezugs Abgaben h4 Anträge maximal frisieren. 

Der junge Mann hier ist sauber und es werden ihm Dinge unterstellt aus Ahnungslosigkeit und gesellschaftlichen Pflichtdenken. 

Warum darf Mann nicht mit h4 zuhause Kinder versorgen find das ist eher ne super Lösung die er da lebt. 

Für mich selbst geh ich lieber arbeiten bevor mir wieder jemand unterstellt das ich das nicht tue oder Psychologie im ersten Semester studiere meine fresse die Statistiken hatte ich schon mit 12 drauf. Die man da lernt wenns lernen und nicht in Schubladen denken ist. 

In meinem Freundeskreis hab ich keine sozialen Grenzen. 
Das geht von obdachlos bis hochverdiener genau so vielseitig sind auch meine Perspektiven auf Menschen. 

Wenn Soziales Freundschaften kaputt macht oder Partner ausschließt die harz 4 empfangen wäre das nicht sogar Asozial? 



 

Für pustefixist die Situation wegen seines Verhaltens, was sie sehr gut daegelegt hat, untragbar. Man kann ja Hausmann sein, aber das entscheidet pustefix (und ihr Freund) ob sie das will. Und zum Thema "Ein Job verändert keinen Menschen" - hier ist aber sein Hypochondrismus und sehr mangelhaftes Engagement für die Familie das Problem. Der Mann ist eher noch ein drittes, unerziehbares Kind und kein Ehemann. Das kenn ich von meinem. Du weißt offensichtlich nicht, wie schlimm das ist . Das ist genauso schlimm, wie wenn der Vater nie da ist, nur zum schlafen und man dann noch eine geklebt bekommt.
Merke: LIEBE ZEIGT SICH IN TATEN, NICHT NUR IN WORTEN
Siehe dazu 1. Joh 3,18

 

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25. November 2020 um 23:20

Macht er doch hat ihr die Wohnung renoviert.



Weil sie ist ja die die ihn wollte Ausserdem war  sie in der Annahme er hätte ne Festanstellung. Also hat er das wohl auch nie gesagt. Annahmen Vermutungen und dann schuldzuweisungen. 

Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein. 
 

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26. November 2020 um 13:16
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Hatte er ja nicht vor aber er könnte jeden Abend zu seinen Eltern fahren um dort zu über nächten.

Die Fehlannahme der Te für ihn aufkommen zu müssen lässt auch alle auf Sozial Betrug schließen. 

Da wie gesagt keine Ehe oder Lebensgemeinschaft eingetragen ist. 
Ist sie da garnicht verpflichtet. 

Sozial Betrug wäre es wenn sie ihm alles bezahlt. Oder er Leistungen für diese Wohnung beziehen würde. Oder seine Harz 4 Leistung nutzen würde um ihre Wohnung zu bezahlen. 

Das er dort lebt ist eher eine Gefälligkeit. 

Ich kenne den Fall da leider ein wenig extremer wo der Sozialbetrug Nachweißlich war. Er hatt mit Hartz 4 alles grundfinanziert incl. Wohnung Kita etc. Auch keine Ehe und zog in die von Hartz 4 finanzierte Wohnung arbeitend.

In dem Fall hätte sie ihr volles Gehalt bezogen und die Wohnung zahlte der Staat. So sieht der real Fall sozial Betrug aus. 

In diesem Fall hier ist es nicht der Fall da er für diese Wohnung kein Hartz 4 bezieht (Wohngeld) 
Was er da er bei seinen Eltern gemeldet ist auch nicht bekommt. 
(Aussage stolz keine zusatzleistungen zu beziehen Wohngeld ist eine hab schonmal Antrag für meine türkischen Nachbarn lebend in einer Bedarf Gemeinschaft ausgefüllt) 
Also auch keine Bedarfgemeinschaft mit der Te hatt. 

Dein Text Ausschnitt ist so war es weiter oben lieber Eisbrecher findest Du ein so ist es jetzt. 

Anteilig macht er jetzt mehr Haushalt und hatt sich in die Vater Rolle integriert. Aktuellerstand. 

Ausserdem gibt's ne echte h4 mafia die für div Menschen und Bezugs Abgaben h4 Anträge maximal frisieren. 

Der junge Mann hier ist sauber und es werden ihm Dinge unterstellt aus Ahnungslosigkeit und gesellschaftlichen Pflichtdenken. 

Warum darf Mann nicht mit h4 zuhause Kinder versorgen find das ist eher ne super Lösung die er da lebt. 

Für mich selbst geh ich lieber arbeiten bevor mir wieder jemand unterstellt das ich das nicht tue oder Psychologie im ersten Semester studiere meine fresse die Statistiken hatte ich schon mit 12 drauf. Die man da lernt wenns lernen und nicht in Schubladen denken ist. 

In meinem Freundeskreis hab ich keine sozialen Grenzen. 
Das geht von obdachlos bis hochverdiener genau so vielseitig sind auch meine Perspektiven auf Menschen. 

Wenn Soziales Freundschaften kaputt macht oder Partner ausschließt die harz 4 empfangen wäre das nicht sogar Asozial? 



 

Wenn er wirklich konsequent bei den Eltern übernachten würde und pustefix gleich von Anfang an gesagt hätte, dass er gar nicht mit ihr zusammenleben möchte, weil das wegen Hartz IV günstiger für ihn ist, dann wäre das etwas anderes. Dann hätte sie sich darauf einstellen können oder eben gleich sagen können, dass das nichts für sie ist. 

Das hat er aber nicht getan und das kann man ihm durchaus vorwerfen. Er lebt bei ihr wie die Made im Speck und macht dem Amt gegenüber falsche Angaben. Somit ist es jetzt Sozialbetrug, weil es sehr wohl eine Bedarfsgemeinschaft ist, wenn er ständig bei ihr lebt, auch wenn er nicht bei ihr gemeldet ist. 

Es ist nie gut, eine Beziehung auf falschen Angaben aufzubauen. Pustefix ist davon ausgegangen, dass er eine Familie gründen und mit ihr zusammenleben will, ganz einfach deshalb, weil er nichts anderes gesagt hat. Jetzt stellt sich heraus, dass er das ganz offensichtlich nie geplant hat. 

Das Problem ist hier also gar nicht so sehr, dass er Hartz IV bezieht, sondern dass er sie über seine Absichten angelogen hat bzw. ihr diese verschwiegen hat. 

Natürlich darf auch der Mann zu Hause bleiben und die Kinder versorgen, aber das müssen zunächst einmal beide so wollen. Und dann wäre es auch wichtig, dass er reinen Tisch beim Sozialamt macht. Es gibt aber keinen Anspruch darauf, das so zu lösen und wenn Pustefix das nunmal nicht möchte, dann ist das ihr gutes Recht. Das hätten sie von Anfang an klären müssen, aber leider hat er sie ja belogen. 

Und zu deinem letzten Satz: nicht Soziales macht hier die Beziehung kaputt, sondern seine Lügen. Es ist nunmal nicht für jeden akzeptabel, dass der/die Partner/in dauerhaft von Sozialhilfe lebt. Drum ist es wichtig, sowas von Anfang an zu klären.

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26. November 2020 um 13:27
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Für pustefixist die Situation wegen seines Verhaltens, was sie sehr gut daegelegt hat, untragbar. Man kann ja Hausmann sein, aber das entscheidet pustefix (und ihr Freund) ob sie das will. Und zum Thema "Ein Job verändert keinen Menschen" - hier ist aber sein Hypochondrismus und sehr mangelhaftes Engagement für die Familie das Problem. Der Mann ist eher noch ein drittes, unerziehbares Kind und kein Ehemann. Das kenn ich von meinem. Du weißt offensichtlich nicht, wie schlimm das ist . Das ist genauso schlimm, wie wenn der Vater nie da ist, nur zum schlafen und man dann noch eine geklebt bekommt.
Merke: LIEBE ZEIGT SICH IN TATEN, NICHT NUR IN WORTEN
Siehe dazu 1. Joh 3,18

 

Bezüglich Hypochondrismus: ich denke auch, dass seine Beschwerden pychosomatisch sind. Wenn niemand organische Ursachen für seine Schmerzen findet, muss es wohl psychische Gründe haben. Anscheinend reagiert sein Körper auf Druck oder Zwang mit Schmerzen. 

Das kann durchaus dazu führen, dass jemand arbeitsunfähig wird. Aber dazu müsste er das diagnostizieren und auch therapieren lassen, denn die dauerhafte Arbeitsunfähigkeit wird nicht leichtfertig attestiert. Da muss es schon so sein, dass Therapien nichts gebracht haben. 

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26. November 2020 um 13:29
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Macht er doch hat ihr die Wohnung renoviert.



Weil sie ist ja die die ihn wollte Ausserdem war  sie in der Annahme er hätte ne Festanstellung. Also hat er das wohl auch nie gesagt. Annahmen Vermutungen und dann schuldzuweisungen. 

Wer ohne Sünde ist werfe den ersten Stein. 
 

Also da machst du es dir schon etwas leicht. Verschweigen ist auch lügen.

Er hätte von Anfang an Klartext reden sollen, dann wären sie vielleicht heute nicht zusammen und hätten Kinder miteinander, aber dafür könnte jeder so leben, wie er will. 

Jetzt sind beide unglücklich.

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26. November 2020 um 13:49
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Also da machst du es dir schon etwas leicht. Verschweigen ist auch lügen.

Er hätte von Anfang an Klartext reden sollen, dann wären sie vielleicht heute nicht zusammen und hätten Kinder miteinander, aber dafür könnte jeder so leben, wie er will. 

Jetzt sind beide unglücklich.

Gut aber ich muss nicht jedem auf die Nase binden was ich tue.

Wenn es eh missverstanden wird

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26. November 2020 um 14:01

Die Reaktion die man auf ich beziehe harz 4 bekommt siehe den Thread ist ein guter Grund zu schweigen.

Es zwingt die Te auch keiner mit ihm zusammen zu bleiben also bleibt für die Te die Entscheidung Offen. 

Aber die Gründe die sie hat zu gehen scheinen den drang zu bleiben nicht zu überwiegen. 

Drang entsteht auch aus Unbewussten Gründen also sind da Dinge die ihr Verstand nicht versteht die sie an ihm kleben lassen. 

Z. B ungerechte Vorwürfe wie Sozialbetrug. 

Wenn ich direkt Sozialbetrug schreibe sollte ich aber Gerichtsurteile lesen wann er tatsächlich gerichtlich strafrechtlich besteht. 

Weil ich merk nur das hier kaum einer Sozialen Kontakt mit Hartz 4empfängern pflegt sondern eher zum verurteilen neigen. 

Wird etwas nicht verstanden ist es schlecht oder böse ist es anders als ich muss es zerstört werden. Herzlichen Glückwunsch hier liegt ein gesteinigter Hartz 4 Empfänger verurteilt ohne Gerichtsverfahren oder Anhörung 😉

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26. November 2020 um 15:12
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Gut aber ich muss nicht jedem auf die Nase binden was ich tue.

Wenn es eh missverstanden wird

Jedem natürlich nicht. Der Partnerin jedoch schon.

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26. November 2020 um 15:28
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Die Reaktion die man auf ich beziehe harz 4 bekommt siehe den Thread ist ein guter Grund zu schweigen.

Es zwingt die Te auch keiner mit ihm zusammen zu bleiben also bleibt für die Te die Entscheidung Offen. 

Aber die Gründe die sie hat zu gehen scheinen den drang zu bleiben nicht zu überwiegen. 

Drang entsteht auch aus Unbewussten Gründen also sind da Dinge die ihr Verstand nicht versteht die sie an ihm kleben lassen. 

Z. B ungerechte Vorwürfe wie Sozialbetrug. 

Wenn ich direkt Sozialbetrug schreibe sollte ich aber Gerichtsurteile lesen wann er tatsächlich gerichtlich strafrechtlich besteht. 

Weil ich merk nur das hier kaum einer Sozialen Kontakt mit Hartz 4empfängern pflegt sondern eher zum verurteilen neigen. 

Wird etwas nicht verstanden ist es schlecht oder böse ist es anders als ich muss es zerstört werden. Herzlichen Glückwunsch hier liegt ein gesteinigter Hartz 4 Empfänger verurteilt ohne Gerichtsverfahren oder Anhörung 😉

Ja, natürlich hat sie jetzt auch die Entscheidung, ob sie mit ihm zusammenbleiben will oder nicht.  Jetzt ist es aber ungleich schwerer, denn es sind schon Kinder involviert. Wäre er von Anfang an ehrlich zu ihr gewesen, wäre es vermutlich gar nicht soweit gekommen. Und wenn doch, dann bräuchte sie sich jetzt auch nicht zu beschweren.

Spätestens, als es um Familiengründung ging, hätte er ehrlich sein müssen. So werden nämlich die Kinder mit hineingezogen und diese können da gar nichts dafür. 

Was hat er denn jetzt davon, dass er es ihr verschwiegen hat? Gar nichts. Es gibt Konflikte ohne Ende. Möglicherweise trennt sie sich auch von ihm. Wozu das Ganze?

Wenn die Vorstellungen zweier Menschen, wie das Leben gestaltet werden soll, so unterschiedlich sind, dann bringt es doch nichts. Es gibt sicher auch weibliche Hartz IV-Bezieherinnen, die denken wie der Freund von pustefix, er kann ja dann mit einer solchen Frau zusammensein. Muss es unbedingt die sein, die mit seinem Lebensentwurf überhaupt nichts anfangen kann? Umgekehrt gilt das natürlich genauso. 

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26. November 2020 um 21:45
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Nicht mehr. Die EU hat festgestellt, dass es diskriminierend sei, Ehen nur für gemischtgeschlechtliche und eingetragene Partnerschaften nur für gleichgeschlechtliche Partnerschaften anzubieten:

https://europa.eu/youreurope/citizens/family/couple/registered-partners/index_de.htm

Zeig mir mal bitte die Passage, wo das steht. Dass das für Dtl. vorgesehen ist, habe ich nicht gefunden. Wenn man auf der Seite in die Tiefe geht, ist in Deutschland nicht mal mehr eine eingetragene Partnerschaft vorgesehen, da auch Homosexuelle heiraten dürfen und somit keine Ausnahme bestehen muss. Mir wäre gänzlich unbekannt, dass es so etwas in Dtl. für heterosexuelle Menschen gibt. Wäre super, wenn Du dazu eine Textpassage findest. 🙈

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26. November 2020 um 23:12
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Ja, natürlich hat sie jetzt auch die Entscheidung, ob sie mit ihm zusammenbleiben will oder nicht.  Jetzt ist es aber ungleich schwerer, denn es sind schon Kinder involviert. Wäre er von Anfang an ehrlich zu ihr gewesen, wäre es vermutlich gar nicht soweit gekommen. Und wenn doch, dann bräuchte sie sich jetzt auch nicht zu beschweren.

Spätestens, als es um Familiengründung ging, hätte er ehrlich sein müssen. So werden nämlich die Kinder mit hineingezogen und diese können da gar nichts dafür. 

Was hat er denn jetzt davon, dass er es ihr verschwiegen hat? Gar nichts. Es gibt Konflikte ohne Ende. Möglicherweise trennt sie sich auch von ihm. Wozu das Ganze?

Wenn die Vorstellungen zweier Menschen, wie das Leben gestaltet werden soll, so unterschiedlich sind, dann bringt es doch nichts. Es gibt sicher auch weibliche Hartz IV-Bezieherinnen, die denken wie der Freund von pustefix, er kann ja dann mit einer solchen Frau zusammensein. Muss es unbedingt die sein, die mit seinem Lebensentwurf überhaupt nichts anfangen kann? Umgekehrt gilt das natürlich genauso. 

Ja aber ihn in ihre Welt reinziehen ist ok weil die besser ist?
Ich lebe immer in der Welt meiner Partnerin weil ich mich dafür Öffne aber stellt sich Heraus das diese Welt Bullshit und auf Lügen aufgebaut ist ne das Brauch ich nicht.

Wir Reden "Offen" darüber in der Familie   seine hat nur kein Problem mit seiner Lebensweise nicht sie schweigen sie Aktzeptieren den Wunsch ihres sohnes.
Bei ihr denk ich das sie von den Eltern immer diese du musst Einstellung verpasst gekriegt hat.  Du musst dich fürs Geld Verkaufen der Staat brauch dich die Politiker Hungern.....   und ihre Diäten schrumpfen wenn wir nicht mehr steuern Zahlen und die das aufn Kopf haun können..../Ironie off

Du arbeitest 6 Monate für den Staat dann für dich .  Und für H4 empfänger arbeite ich gerne mit  nur für Politiker die schon Jahren keine Politik sondern nur noch Stuerverschwendung betreiben 20 Jahre autobahnTeilstück... für 20 Millionen das sind 1,5 km auto bahn das Haben unsere Großväter mit ner schauffel schneller gebaut gehabt vergleichswerte 4 Monate.... ohne die Modernen Maschienen...
Neuer Bahnhof für 14 Mio geplant 70 hatter gekostet ich mein Geld verbrennen wofür wir arbeiten das können die gut...
Und dann jetzt isser Offen und wir benutzen ihn nicht der Berlner Flughafen...
Das Bild wo ein Bauabeiter Arbeitet und 10 stehen drum herum tun nix ist lustig aber genau die 9 Bezahlst du mit....

Soviel kostet uns kein Hartz 4 Empfänger wie die das Geldraushauen..

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27. November 2020 um 18:51
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Zeig mir mal bitte die Passage, wo das steht. Dass das für Dtl. vorgesehen ist, habe ich nicht gefunden. Wenn man auf der Seite in die Tiefe geht, ist in Deutschland nicht mal mehr eine eingetragene Partnerschaft vorgesehen, da auch Homosexuelle heiraten dürfen und somit keine Ausnahme bestehen muss. Mir wäre gänzlich unbekannt, dass es so etwas in Dtl. für heterosexuelle Menschen gibt. Wäre super, wenn Du dazu eine Textpassage findest. 🙈

Ist es nicht so, dass EU-Gesetze über nationalen Gesetze stehen? Zumindest steht das hier so:

https://ec.europa.eu/info/law/law-making-process/applying-eu-law_de

Anwendung des EU-Rechts

Verordnungen und Beschlüsse gelten ab dem Tag ihres Inkrafttretens automatisch in der gesamten EU. Richtlinien müssen von den EU-Ländern in nationales Recht umgesetzt werden. Die Kommission überwacht, ob die EU-Rechtsvorschriften ordnungsgemäß und fristgerecht angewendet werden und trifft andernfalls entsprechende Maßnahmen. 


Wenn die EU also beschließt, dass zwischen homo- und heterosexuellen Paaren kein Unterschied gemacht werden darf und somit die Eheschließung für alle möglich sein muss, dann folgt daraus, dass auch die eingetragene Partnerschaft für alle möglich sein muss. Und dann haben sich auch alle EU-Mitgliedländer daran zu halten und dies umzusetzen. 





 

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27. November 2020 um 18:53
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Ja aber ihn in ihre Welt reinziehen ist ok weil die besser ist?
Ich lebe immer in der Welt meiner Partnerin weil ich mich dafür Öffne aber stellt sich Heraus das diese Welt Bullshit und auf Lügen aufgebaut ist ne das Brauch ich nicht.

Wir Reden "Offen" darüber in der Familie   seine hat nur kein Problem mit seiner Lebensweise nicht sie schweigen sie Aktzeptieren den Wunsch ihres sohnes.
Bei ihr denk ich das sie von den Eltern immer diese du musst Einstellung verpasst gekriegt hat.  Du musst dich fürs Geld Verkaufen der Staat brauch dich die Politiker Hungern.....   und ihre Diäten schrumpfen wenn wir nicht mehr steuern Zahlen und die das aufn Kopf haun können..../Ironie off

Du arbeitest 6 Monate für den Staat dann für dich .  Und für H4 empfänger arbeite ich gerne mit  nur für Politiker die schon Jahren keine Politik sondern nur noch Stuerverschwendung betreiben 20 Jahre autobahnTeilstück... für 20 Millionen das sind 1,5 km auto bahn das Haben unsere Großväter mit ner schauffel schneller gebaut gehabt vergleichswerte 4 Monate.... ohne die Modernen Maschienen...
Neuer Bahnhof für 14 Mio geplant 70 hatter gekostet ich mein Geld verbrennen wofür wir arbeiten das können die gut...
Und dann jetzt isser Offen und wir benutzen ihn nicht der Berlner Flughafen...
Das Bild wo ein Bauabeiter Arbeitet und 10 stehen drum herum tun nix ist lustig aber genau die 9 Bezahlst du mit....

Soviel kostet uns kein Hartz 4 Empfänger wie die das Geldraushauen..

Nein, nicht mit hineinziehen, sondern eben dann gar keine Beziehung eingehen. Er kann leben, wie er will, sie, wie sie will, aber sie können dann eben nicht miteinander leben. Dann passt es eben nicht.

Nachdem er ihr aber verschwiegen hat, wie er wirklich denkt, hat er ihr diese Möglichkeit der Entscheidung genommen. Sie kann sich jetzt zwar trennen, aber jetzt ist es schmerzhafter, als wenn sie erst gar keine Beziehung eingegangen wären.

Zum Rest: okay, ist deine Meinung. Hat aber mit dem Threadthema nichts zu tun. 

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27. November 2020 um 19:35
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Nein, nicht mit hineinziehen, sondern eben dann gar keine Beziehung eingehen. Er kann leben, wie er will, sie, wie sie will, aber sie können dann eben nicht miteinander leben. Dann passt es eben nicht.

Nachdem er ihr aber verschwiegen hat, wie er wirklich denkt, hat er ihr diese Möglichkeit der Entscheidung genommen. Sie kann sich jetzt zwar trennen, aber jetzt ist es schmerzhafter, als wenn sie erst gar keine Beziehung eingegangen wären.

Zum Rest: okay, ist deine Meinung. Hat aber mit dem Threadthema nichts zu tun. 

Hatt sie jemals gefragt ob er das so will oder hat sie vermutet oder war der Annahme das er will was alle wollen in Einheits Deutschland? 😉

Was Meinung ist ist was Fakt ist eh überall durcheinander. 

Mario Bart deckt auf 😉
 

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