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Unterschiedliches Nähe- und Sich-Sehen-Bedürfnis

2. Mai 2013 um 9:59

Hallo zusammen,

ich schreibe mal hier als Mann im Forum der Damen, da ich mir erhoffe, dass mir jemand von euch einen Rat geben kann.
Zur Situation: Ich (26) bin jetzt seit knapp 2 Monaten mit meiner Freundin (24) zusammen. Ich war vorher ein Jahr Single, hatte davor aber bereits eine lange Beziehung (über 7 Jahre) und hatte mit meiner Ex auch schon bereits 4 Jahre zusammen gewohnt. Meine aktuelle Freundin hatte vor mir noch keine richtige Beziehung, immer nur etwas losere Affären.
Wenn wir etwas zusammen unternehmen oder uns sehen, dann macht mich das immer sehr glücklich und sie tut mir sehr gut. Sie sagt, ihr ginge es ähnlich und ich glaube es ihr auch. Aber es gibt da doch ein kleines Problem, was für mich vielleicht gar nicht so klein ist:
Sie hat ein deutlich geringeres Bedürfnis danach, mich zu sehen, als ich es habe. Ich möchte sie eigentlich am liebsten mindestens jeden zweiten Tag sehen, um nicht fast eher zu sagen, dass es mir sogar nichts ausmachen würde, wenn man sich jeden Tag sehen würde. Aus meiner letzten Beziehung habe ich jedoch gelernt, dass es auch wichtig ist, man selbst zu bleiben und auch sein eigenes ICH-Leben weiter zu führen. Daher finde ich es grundsätzlich gut, nicht jeden Tag miteinander zu verbringen. Ihr hingegen genügt es, wenn man sich unter der der Woche 2 Mal sieht und dann etwas am Wochenende zusammen macht. Auch wenn mir das eigentlich zu wenig ist, könnte ich das noch akzeptieren, wenn es denn wirklich so käme. Doch so ist es nicht, denn sie fährt am Wochenende auch sehr oft zu ihren Eltern und trifft sich dort mit Leuten aus der Heimat-sprich wir haben dann noch nicht mal das Wochenende zusammen.
Ich habe das Thema bei ihr schon zwei Mal angesprochen und sie sagt, dass sie es eigentlich super findet wie es ist und dass wir uns ja auch für ihr Empfinden gar nicht so selten sehen. Ich habe daraufhin gesagt, dass ich es schön finde, wenn wir da ein wenig aufeinander zu gehen könnten. Also dass sie etwas mehr mit mir macht und ich mich auch mit weniger Treffen als eigentlich gewünscht arrangieren kann. Aber so richtig wird das mit der Umsetzung nichts... Gestern hatten wir einen wunderbaren Tag zusammen, haben dann auch zusammen geschlafen. Morgen fährt sie dann übers WE (das zweite in Folge) wieder mal heim, aber anstatt dass man dann heute nochmal abends was zusammen macht, hat sie da auch schon wieder etwas mit Freundinnen vor (von denen sie auch extrem viele hatte mit denen sie viel macht).
Und da gibt es auch leider noch ein zweites Problemchen: wenn wir beieinander schlafen würde ich sie am liebsten in den Arm nehmen und eng neben ihr schlafen, sie hingegen braucht ihren Platz und kann nicht schlafen, wenn man sich Nachts berührt. Das macht mich ein bisschen traurig, da ich es aus meiner vorherigen Beziehung auch kennen und lieben gelernt habe eng zusammen zu schlafen. Das geht mit ihr nicht
Meine große Frage ist nun, ob ich mit der Beziehung auf Dauer so glücklich werden kann. Denn einerseits glaube ich ihr, dass sie mich sehr mag und ich spüre das auch immer mal wieder, aber andererseits sind wir was Nähe angeht doch sehr unterschiedlich. Ich wünsche mir da viel mehr. Meint ihr, es könnte daran liegen, dass sie noch nie wirklich eine Beziehung hatte und es für sie alles sehr neu und ungewohnt ist? Für mich fühlt es sich so an, als lebe sie ihr "altes" eigenes Leben einfach weiter, nur dass ich jetzt zusätzlich auch noch da bin und in den eh schon vollen Terminkalender noch reingequetscht werde.
Also nochmal, glaubt ihr, dass man sich da mit der Zeit besser einspielen kann, oder werde ich immer zurückstecken müssen, wenn ich an der Beziehung festhalte? Ich mag sie sehr und ich denke sie mich auch. Unser Sexleben ist im Übrigen sehr erfüllt und da passen wir perfekt zueinander.

Ich freue mich über eure Gedanken dazu! Dankeschön!

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2. Mai 2013 um 10:31

Ihr...
... seid noch ganz am Anfang. Für Deine Freundin ist so eine enge Beziehung neu. Hinzu kommt, dass sie einen großen Freundeskreis hat, den sie - verständlicherweise - nicht vernachlässigen möchte.

Ich denke, es wird sich mit der Zeit einpendeln, dass ihr euch öfter seht als jetzt. Deine Freundin wird irgendwann auch nicht mehr soo oft nach Hause fahren. Das ist eine Art Prozess - altes Leben in der Heimat, neues Leben am Studienort (ich geh mal davon aus, dass ihr Studenten seid?). Es wird irgendwann so sein, dass sie sich mehr an ihrem neuen Wohnort orientiert. Und dazu gehörst auch Du. Sowas kann man aber nicht erzwingen, und daran herumnörgeln hilft auch nicht. Wenn Du sie am Wochenende sehen möchtest, dann solltest Du das auch einfach sagen - rechtzeitig genug. "Ich hätte Lust, am nächsten Wochenende was mit Dir zu unternehmen. Da ist die und die Verantstaltung, da wollte ich schon immer mal hin, halt Dir das doch mal frei." Im Gegenzug könnte sie Dir auch rechtzeitig sagen, wenn sie plant, nach Hause zu fahren. Es ist im Grunde alles eine Frage des Vertrauens, Verständnisses und des eigenen Selbstbewusstseins.

Ich denke, Dein Problem ist, dass Du die Qualität eurer Beziehung an der Quantität eurer Treffen misst. Oder daran, wie eng ihr beieinander einschlaft. Und dann auch noch Vergleiche mit vergangenen Beziehungen anstellst. Dabei hat das eine aber rein gar nichts mit dem anderen zu tun. Persönlich geht es mir auch so - ich kann schlecht mit einem anderen Menschen im Bett schlafen. Kuscheln etc. ist kein Problem, aber erholsamen Schlaf finde ich nur allein, ohne störende Arme oder Beine meines Schlafnachbarn, ohne einen evtl. zu warmen Körper an meiner Seite, ohne Geräusche wie Schnarchen oder Röcheln, die einen in den Wahnsinn treiben können. Und wenn man so eine Nacht hinter sich hat, dann ist da dieses geräderte Gefühl am Morgen... Nein, danke!
Nimm es also nicht persönlich, wenn Deine Freundin beim Schlafen Abstand braucht. Manche Menschen sind in der Hinsicht eben sensibler und können nicht anders, wenn der Schlaf tatsächlich Erholung bringen soll.

Was die Anzahl eurer Treffen in der Woche beträgt, da würde ich mich an Deiner Stelle gar nicht so sklavisch daran halten. Wenn Du Lust hast, sie zu sehen, frag sie, ob sie Zeit hat. Wenn sie Lust und Zeit hat, dann kann sie ja sagen, hat aber auch die Möglichkeit, nein zu sagen, ohne dass Du sauer oder eingeschnappt reagierst. Genauso sollte sie es auch halten können.

Wichtig ist, dass man darauf vertrauen kann, dass der andere es nicht persönlich nimmt, wenn man keine Zeit hat. Und dass man es TATSÄCHLICH nicht persönlich nimmt! Wenn Du weißt, der andere mag Dich aufrichtig, dann gibt es auch nichts an seinen Motiven zu zweifeln.

Und wie gesagt, ich denke, ihr werdet euch mit der Zeit sicherlich öfter sehen, das ist in den meisten Beziehungen so. Einfach locker bleiben und abwarten und vielleicht auch überlegen, ob man nicht auch ein bisschen mehr Zeit dem eigenen Freundeskreis widmen könnte...

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2. Mai 2013 um 10:42
In Antwort auf tyche26

Ihr...
... seid noch ganz am Anfang. Für Deine Freundin ist so eine enge Beziehung neu. Hinzu kommt, dass sie einen großen Freundeskreis hat, den sie - verständlicherweise - nicht vernachlässigen möchte.

Ich denke, es wird sich mit der Zeit einpendeln, dass ihr euch öfter seht als jetzt. Deine Freundin wird irgendwann auch nicht mehr soo oft nach Hause fahren. Das ist eine Art Prozess - altes Leben in der Heimat, neues Leben am Studienort (ich geh mal davon aus, dass ihr Studenten seid?). Es wird irgendwann so sein, dass sie sich mehr an ihrem neuen Wohnort orientiert. Und dazu gehörst auch Du. Sowas kann man aber nicht erzwingen, und daran herumnörgeln hilft auch nicht. Wenn Du sie am Wochenende sehen möchtest, dann solltest Du das auch einfach sagen - rechtzeitig genug. "Ich hätte Lust, am nächsten Wochenende was mit Dir zu unternehmen. Da ist die und die Verantstaltung, da wollte ich schon immer mal hin, halt Dir das doch mal frei." Im Gegenzug könnte sie Dir auch rechtzeitig sagen, wenn sie plant, nach Hause zu fahren. Es ist im Grunde alles eine Frage des Vertrauens, Verständnisses und des eigenen Selbstbewusstseins.

Ich denke, Dein Problem ist, dass Du die Qualität eurer Beziehung an der Quantität eurer Treffen misst. Oder daran, wie eng ihr beieinander einschlaft. Und dann auch noch Vergleiche mit vergangenen Beziehungen anstellst. Dabei hat das eine aber rein gar nichts mit dem anderen zu tun. Persönlich geht es mir auch so - ich kann schlecht mit einem anderen Menschen im Bett schlafen. Kuscheln etc. ist kein Problem, aber erholsamen Schlaf finde ich nur allein, ohne störende Arme oder Beine meines Schlafnachbarn, ohne einen evtl. zu warmen Körper an meiner Seite, ohne Geräusche wie Schnarchen oder Röcheln, die einen in den Wahnsinn treiben können. Und wenn man so eine Nacht hinter sich hat, dann ist da dieses geräderte Gefühl am Morgen... Nein, danke!
Nimm es also nicht persönlich, wenn Deine Freundin beim Schlafen Abstand braucht. Manche Menschen sind in der Hinsicht eben sensibler und können nicht anders, wenn der Schlaf tatsächlich Erholung bringen soll.

Was die Anzahl eurer Treffen in der Woche beträgt, da würde ich mich an Deiner Stelle gar nicht so sklavisch daran halten. Wenn Du Lust hast, sie zu sehen, frag sie, ob sie Zeit hat. Wenn sie Lust und Zeit hat, dann kann sie ja sagen, hat aber auch die Möglichkeit, nein zu sagen, ohne dass Du sauer oder eingeschnappt reagierst. Genauso sollte sie es auch halten können.

Wichtig ist, dass man darauf vertrauen kann, dass der andere es nicht persönlich nimmt, wenn man keine Zeit hat. Und dass man es TATSÄCHLICH nicht persönlich nimmt! Wenn Du weißt, der andere mag Dich aufrichtig, dann gibt es auch nichts an seinen Motiven zu zweifeln.

Und wie gesagt, ich denke, ihr werdet euch mit der Zeit sicherlich öfter sehen, das ist in den meisten Beziehungen so. Einfach locker bleiben und abwarten und vielleicht auch überlegen, ob man nicht auch ein bisschen mehr Zeit dem eigenen Freundeskreis widmen könnte...

Danke für deine erste schnelle Antwort
So wie du es schreibst denke ich es mir vom "Kopf" her auch. Ich sehe und verstehe, dass da bei uns zwei unterschiedliche lange gelebte Lebensgewohnheiten aufeinander treffen und denke und und hoffe ebenfalls, dass sich dies mit der Zeit einpendeln wird. Mein Problem hast du sicher auch ganz klar erkannt, und zwar dass ich vieles zu persönlich nehme. Das hat dann einfach mit einem schlechten "Bauchgefühl" zu tun, dass sich bei mir einstellt, wenn sie mich mal nicht sehen möchte. Das liegt bei mir sicher daran, dass ich so eine Beziehung mit mehr Distanz bisher nicht kenne und auch daran, dass meine letzte Beziehung zu Ende gegangen ist, da sie immer mehr was mit Freunden und Kollegen unternommen hatte und sich schlussendlich in einen Arbeitskollegen verliebt hat. Ich weiß, dass Vergleiche mit der Ex nicht gut sind und dass das eine überhaupt nichts mit dem anderen zu tun hat, aber dennoch habe ich meine "Erfahrungen" gemacht, aus denen vor allem mein Bauch etwas "gelernt" hat.
Ich würde daher vor allem lernen wollen, noch besser damit umzugehen und dieses Bauchgefühl loszuwerden. Mehr mit eigenen Freunden machen, das tu ich bereits. Aber auch hier habe ich oft gar nicht so ein großes Bedürfnis diese ständig zu sehen, bin dann lieber allein daheim, sehne mich aber dann hier nach meiner Freundin. Habt ihr vielleicht noch mehr Tipps? Oder bin ich doch so nähebedürftig, dass sich daran auch nichts ändern lässt?

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2. Mai 2013 um 10:46
In Antwort auf ma8611

Danke für deine erste schnelle Antwort
So wie du es schreibst denke ich es mir vom "Kopf" her auch. Ich sehe und verstehe, dass da bei uns zwei unterschiedliche lange gelebte Lebensgewohnheiten aufeinander treffen und denke und und hoffe ebenfalls, dass sich dies mit der Zeit einpendeln wird. Mein Problem hast du sicher auch ganz klar erkannt, und zwar dass ich vieles zu persönlich nehme. Das hat dann einfach mit einem schlechten "Bauchgefühl" zu tun, dass sich bei mir einstellt, wenn sie mich mal nicht sehen möchte. Das liegt bei mir sicher daran, dass ich so eine Beziehung mit mehr Distanz bisher nicht kenne und auch daran, dass meine letzte Beziehung zu Ende gegangen ist, da sie immer mehr was mit Freunden und Kollegen unternommen hatte und sich schlussendlich in einen Arbeitskollegen verliebt hat. Ich weiß, dass Vergleiche mit der Ex nicht gut sind und dass das eine überhaupt nichts mit dem anderen zu tun hat, aber dennoch habe ich meine "Erfahrungen" gemacht, aus denen vor allem mein Bauch etwas "gelernt" hat.
Ich würde daher vor allem lernen wollen, noch besser damit umzugehen und dieses Bauchgefühl loszuwerden. Mehr mit eigenen Freunden machen, das tu ich bereits. Aber auch hier habe ich oft gar nicht so ein großes Bedürfnis diese ständig zu sehen, bin dann lieber allein daheim, sehne mich aber dann hier nach meiner Freundin. Habt ihr vielleicht noch mehr Tipps? Oder bin ich doch so nähebedürftig, dass sich daran auch nichts ändern lässt?

Und nochmal zu den Freunden...
Klar, dass man seine Freunde nicht vernachlässigen sollte, aber bei mir ist es so, dass es selbstverständlich ist, dass man mehr mit seinen Freunden macht, wenn man SIngle ist. Das ist auch bei all meinen Freunden so und selbstverständlich. Das heißt ja nicht, dass einem die Freunde weniger bedeuten, wenn man gerade in der Anfangsphase einer neuen Beziehung auch mehr Zeit dem Partern widmet oder?
Ich habe dann leider immer das Gefühl:
Ok, so wichtig bin ich ihr scheinbar doch nicht. Warum fährt sie wieder Heim, obwohl sie schon letzte Woche dort war? Hat sie nicht das Bedürfnis, mal ein ganzes WE mit mir zu verbringen (so wie ich es habe)?
Ich weiß, ich mache mir da (wahrscheinlich) viel zu viele Gedanken, aber wie werde ich diese los?

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3. Mai 2013 um 23:22
In Antwort auf tyche26

Ihr...
... seid noch ganz am Anfang. Für Deine Freundin ist so eine enge Beziehung neu. Hinzu kommt, dass sie einen großen Freundeskreis hat, den sie - verständlicherweise - nicht vernachlässigen möchte.

Ich denke, es wird sich mit der Zeit einpendeln, dass ihr euch öfter seht als jetzt. Deine Freundin wird irgendwann auch nicht mehr soo oft nach Hause fahren. Das ist eine Art Prozess - altes Leben in der Heimat, neues Leben am Studienort (ich geh mal davon aus, dass ihr Studenten seid?). Es wird irgendwann so sein, dass sie sich mehr an ihrem neuen Wohnort orientiert. Und dazu gehörst auch Du. Sowas kann man aber nicht erzwingen, und daran herumnörgeln hilft auch nicht. Wenn Du sie am Wochenende sehen möchtest, dann solltest Du das auch einfach sagen - rechtzeitig genug. "Ich hätte Lust, am nächsten Wochenende was mit Dir zu unternehmen. Da ist die und die Verantstaltung, da wollte ich schon immer mal hin, halt Dir das doch mal frei." Im Gegenzug könnte sie Dir auch rechtzeitig sagen, wenn sie plant, nach Hause zu fahren. Es ist im Grunde alles eine Frage des Vertrauens, Verständnisses und des eigenen Selbstbewusstseins.

Ich denke, Dein Problem ist, dass Du die Qualität eurer Beziehung an der Quantität eurer Treffen misst. Oder daran, wie eng ihr beieinander einschlaft. Und dann auch noch Vergleiche mit vergangenen Beziehungen anstellst. Dabei hat das eine aber rein gar nichts mit dem anderen zu tun. Persönlich geht es mir auch so - ich kann schlecht mit einem anderen Menschen im Bett schlafen. Kuscheln etc. ist kein Problem, aber erholsamen Schlaf finde ich nur allein, ohne störende Arme oder Beine meines Schlafnachbarn, ohne einen evtl. zu warmen Körper an meiner Seite, ohne Geräusche wie Schnarchen oder Röcheln, die einen in den Wahnsinn treiben können. Und wenn man so eine Nacht hinter sich hat, dann ist da dieses geräderte Gefühl am Morgen... Nein, danke!
Nimm es also nicht persönlich, wenn Deine Freundin beim Schlafen Abstand braucht. Manche Menschen sind in der Hinsicht eben sensibler und können nicht anders, wenn der Schlaf tatsächlich Erholung bringen soll.

Was die Anzahl eurer Treffen in der Woche beträgt, da würde ich mich an Deiner Stelle gar nicht so sklavisch daran halten. Wenn Du Lust hast, sie zu sehen, frag sie, ob sie Zeit hat. Wenn sie Lust und Zeit hat, dann kann sie ja sagen, hat aber auch die Möglichkeit, nein zu sagen, ohne dass Du sauer oder eingeschnappt reagierst. Genauso sollte sie es auch halten können.

Wichtig ist, dass man darauf vertrauen kann, dass der andere es nicht persönlich nimmt, wenn man keine Zeit hat. Und dass man es TATSÄCHLICH nicht persönlich nimmt! Wenn Du weißt, der andere mag Dich aufrichtig, dann gibt es auch nichts an seinen Motiven zu zweifeln.

Und wie gesagt, ich denke, ihr werdet euch mit der Zeit sicherlich öfter sehen, das ist in den meisten Beziehungen so. Einfach locker bleiben und abwarten und vielleicht auch überlegen, ob man nicht auch ein bisschen mehr Zeit dem eigenen Freundeskreis widmen könnte...

Ich frage mich bloß...
möchte ich so eine distanzierte Beziehung mit ihr führen? Möchte ich mich damit abfinden, sie nur ein paar Mal in der Woche zu sehen und dann im Bett x-Meter von ihr entfernt liegen? Ich fürchte, dass ich das auf Dauer nicht möchte/kann und frage mich aber, ob sich an dieser Distanz etwas ändern wird!? Auch mal von ihr aus eine Gute Nacht-Sms würde mich freuen. Das weiß sie auch und dennoch kommen solche Dinge nicht von ihr Wieso geht sie nicht auch auf meine Wünsche mehr ein? Ich will mich nicht allein an ihren "Lebensstil" anpassen müssen... Auch das hab ich ihr mal so gesagt, aber sie scheint sturköpfig zu sein...

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5. Mai 2013 um 4:12
In Antwort auf ma8611

Und nochmal zu den Freunden...
Klar, dass man seine Freunde nicht vernachlässigen sollte, aber bei mir ist es so, dass es selbstverständlich ist, dass man mehr mit seinen Freunden macht, wenn man SIngle ist. Das ist auch bei all meinen Freunden so und selbstverständlich. Das heißt ja nicht, dass einem die Freunde weniger bedeuten, wenn man gerade in der Anfangsphase einer neuen Beziehung auch mehr Zeit dem Partern widmet oder?
Ich habe dann leider immer das Gefühl:
Ok, so wichtig bin ich ihr scheinbar doch nicht. Warum fährt sie wieder Heim, obwohl sie schon letzte Woche dort war? Hat sie nicht das Bedürfnis, mal ein ganzes WE mit mir zu verbringen (so wie ich es habe)?
Ich weiß, ich mache mir da (wahrscheinlich) viel zu viele Gedanken, aber wie werde ich diese los?

...
ich schätze bei mir ist das ähnlich wie bei deiner freundin.. ich brauch einfach viel freiraum und für mich würde es niemals in frage kommen mich mit jmd zu treffen, obwohl ich etwas anderes geplant hatte bzw einfach gerade keine lust zu hab. dabei ist mir auch egal ob das jetzt meine beste freundin, mein freund oder sonst wer ist.. ich halte auch nicht viel davon eine anzahl der treffen in der woche festzulegen, denn manchmal hab ich eben mehr und manchmal weniger zu tun und da kann man das mit der zeit wohl kaum schon vorher kalkulieren.. ganz abgesehen davon das ich mich eher ungern zu i.etwas verpflichte und ich deshalb tyche26 vollkommen zu stimme und der meinung bin das ihr euch einfach sehen solltet wenn ihr beide zeit und lust habt.
ich kann dein verhalten ehrlich gesagt nicht wirklich nachvollziehen.. ich meine natürlich möchte man die menschen die man liebt gerne um sich haben, aber fakt ist doch wohl auch, dass je öfter man sich sieht, umso schneller tritt der 'langweilige' alltag ein. und nur weil man sich jetzt ein oder zweimal in der woche sieht, statt deinen gewünschten vier-/fünfmal, liebt man sich doch nicht gleich weniger?!
mich würde das zu sehr einengen und ich würde wahrscheinlich schnell das weite suchen. deshalb rate ich dir wirklich nochmal mit ihr darüber reden, denn ohne kompromisse werdet ihr wohl kaum weit mit eurer beziehung kommen. fals diese überhaupt möglich sind bei solch unterschiedliche ansichten..

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5. Mai 2013 um 11:25

Das gibt ja Hoffnung
Also zunächst mal vielen Dank für die bisherigen Antworten. Dass es vielen von euch ähnlich geht bzw. ging baut mich erstmal auf, vor allem auch die Tatsache, dass sich das bei einigen nach einer gewissen Zeit doch für beide annehmbar eingespielt hat. Ich habe nochmal nachgedacht und auch festgestellt, dass sich aus dem direkten Nähe-Sichsehen-Bedürfnis-Problem für mich ein ganz anderes "Problem" ergibt. Und zwar drängt es mich in die "schwächere" Position in unserer Beziehung. Vielleicht hört sich das blöd an, aber ich denke ihr versteht wie ich das meine. Denn: mein Bedürfnis nach mehr Treffen oder mehr Nähe kann ich nicht allein aus eigenem Antrieb einfach umsetzen - wenn sie keine Zeit hat, dann hat sie keine Zeit und kann mich nicht sehen. Andererseits: Sie hat ihr Bedürfnis total selbst in der Hand. Wenn sie Distanz möchte, dann sagt sie eben, dass sie keine Zeit hat und bekommt genau das, was sie möchte. Vermutlich wird jetzt der ein oder andere darauf sagen, dass es für sie sicherlich auch nicht leicht ist, mir dann abzusagen, da sie ja merkt, wie gerne ich sie sehen würde. Das kann gut sein, aber bis jetzt ist sie da ja noch sehr konsequent und setzt "ihren Willen" durch. Ich habe Angst, mich zu sehr anpassen zu müssen bzw. dass das sich aneinander anpassen viel von mir erwartet, aber wenig von ihr. WIr sprechen ja schon über vieles und das "Grundproblem" ist auch ihr bekannt. Aber ich habe das Gefühl, dass sich von ihrer Seite so schnell nichts ändern wird, sondern dass vor allem ich mehr Distanz zwischen uns zulassen muss. Und ja, natürlich schaue ich auch zurück und schaue, wie es in meiner letzten Beziehung war (wer tut das nicht, zumindest unbewusst?). Hier muss ich aber sagen, dass dort alles anders - nämlich aus einer 2-jährigen Freundschaft heraus - entstanden ist und wir uns in Punkto Distanz/Sich-Sehen sehr ähnlich waren. Ich will damit nicht sagen, dass es gut war (wir haben uns anfangs schon immer jeden Tag gesehen und sind ja auch schlussendlich zusammen gezogen), denn vermutlich war der "Alltag" in unserer Beziehung sogar das, was letztlich Raum dafür gegeben hat, dass eine neue "interessantere" Person in das Leben meiner Ex-Freundin stoßen konnte. Kurz gesagt: Ja, ich möchte ja auch was anders machen und aus meinen Erfahrungen lernen, andererseits habe ich mich in den letzten Jahren auch sehr auf einen bestimmten Lebensstil eingestellt und mich an vieles gewöhnt. Und auch mal Alltag zu teilen und nicht immer nur Dates zu haben finde ich grundsätzlich gar nicht so schlecht, weil man dann auch noch näher an die andere Person herankommt. Also was habt ihr an weiteren Tipps für mich und meine Situation? Und noch eine Frage an diejenigen unter euch, die ebenfalls viel Freiraum und Zeit für sich brauchen: Wie stellt ihr euch ein Zusammenziehen und Zusammenleben mit dem Partner vor? Ist das überhaupt ein Thema für euch oder würdet ihr am liebsten immer 2 getrennte Wohnungen behalten? Das käme für mich später auf jeden Fall nicht in Frage...

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5. Mai 2013 um 11:25

Naja. ich schätze aber schon das es einen unterschied macht..
soll jetzt einer der beiden ins ausland damit die beziehung funktioniert? tatsache ist wohl, dass man das was gerade nicht bei einem ist, mehr schätzt, als das was man jeden tag um sich hat.. das ist zumindest meine meinung dazu. also natürlich würde ich gerne etwas zeit mit meinem freund verbringen (wenn ich einen hätte ), aber ich habe schon selbst gemerkt, dass wenn man sich zu oft sieht, es entweder nach na weile ein wenig langweilig wird oder man sich halt i.wann auf den wecker fällt. das hab ich auch schon von einigen leuten aus meinem freundeskreis gehört oder kriegt man auch teilweise schon von außen hin mit, aber ich schätze es kommt halt wie in diesem falle auch drauf an wie verschieden die ansichten zur nähe usw. sind.


solange die beiden nicht miteinander reden, bekommt sie nicht den freiraum den sie möchte und er nicht die nähe die er möchte.. solange beide sich nicht etwas entgegenkommen, bringt das ganz ohnehin nichts und wird dann am fehlenden verständnis bzw fehlendes mehr aufeinander eingehen kaputt gehen.

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7. Mai 2013 um 10:07

Danke
Gerade gekauft Könnte ja wirklich hilfreich sein!

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7. April 2015 um 10:19

Ähnliches Problem
Ich hab immer Moment genau dasselbe Problem nur bin in der Beziehung ähnlich wie du, bei mir ist es genau andersrum! Mein Freund will immer viel mit Freunden machen, dabei stört es ihn auch nicht ein und dieselben Freunde an 3-5 Tagen hintereinander zu sehen und was mit Ihnen zu machen nur mit mir so oft was zu machen käme ihm nie in den Sinn!
Er meint ich soll halt Fragen, dann würd er schon sagen ob er Zeit und Lust hat, nur möcht ich nicht immer diejenige sein die auf ihn zugeht, ich möchte auch das von ihm was kommt!
Viele raten mir mich zu trennen, da es in meiner letzen Beziehung dasselbe Problem gab, und mir jemanden zu suchen der auch das Bedürfnis hat mich öfter zu sehen!
Doch man gibt nach 6 Monaten nicht einfach auf denk ich mir!
wie ist es denn bei dir gewesen habt ihr euch getrennt?

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