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Unterschiedliches bildungsniveau

21. November 2004 um 21:23

hat jemand damit erfahrung oder lebt in so einer beziehung. wie geht ihr damit um, ist das ein thema, in eurer beziehung oder nicht. das würde mich mal interessieren.

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21. November 2004 um 21:32

Nö,
kein thema bei uns. so lange es um schulbildung - also erlerntes - geht.

bildung macht nur einen klitzekleinen teil des täglichen lebens aus.

und wenn zwei nicht immer auf gleicher linie schwimmen, sondern sich auch mal ergänzen, kann das statt hinderlich sehr nützlich sein.

ausserdem - das merkt sowieso kein 5chwein

lg, andrea

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21. November 2004 um 21:41
In Antwort auf sora_11879443

Nö,
kein thema bei uns. so lange es um schulbildung - also erlerntes - geht.

bildung macht nur einen klitzekleinen teil des täglichen lebens aus.

und wenn zwei nicht immer auf gleicher linie schwimmen, sondern sich auch mal ergänzen, kann das statt hinderlich sehr nützlich sein.

ausserdem - das merkt sowieso kein 5chwein

lg, andrea

Gibt es denn ein ungleichgewicht bei euch
mich interessieren die beziehungen, bei denen wirklich der andere gebildeter ist als der andere.

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21. November 2004 um 21:47
In Antwort auf esyllt_11873082

Gibt es denn ein ungleichgewicht bei euch
mich interessieren die beziehungen, bei denen wirklich der andere gebildeter ist als der andere.

Was verstehst du...
unter ungleichgewicht ?

wir reden über unterschiedliche schulbildung, oder ?

*hach,istdasschwer*

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21. November 2004 um 22:26

Mein Lebensgefährte
hat nur einen Realschulabschluss. Ich habe nach dem Abi studiert und mein Diplom gemacht.

Am Anfang habe ich mich ihm gegenüber überlegen gefühlt. Ehrlich gesagt hatte ich damals einige Vorurteile.
Jetzt leben wir 2 Jahre zusammen und ich schaue auf ihn herauf. Manchmal macht er Witze über mein Diplom, weil er über eine sehr gute Allgemeinbildung verfügt und auch in diversen anderen Dingen einfach mehr weiß.
Viele meiner Kollegen (auch Dipl.Ing.) halten sich überwiegend für gebildeter und niveauvoller. Dieser Meinung kann ich mich nicht anschließen, da mich mein Schatz von meinem hohen Roß herunter geholt hat.
Unsere Beziehung würde ich als harmonisch einschätzen und ich bin auch sehr glücklich mit ihm.


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21. November 2004 um 22:41

Passt nicht
Wenn ein großer Unterschied in Bildung besteht, der sich tatsächlich als "Ungleichgewicht" äußert, dann würde ich sagen, ist die gleiche Wellenläge automatisch nicht mehr vorhanden.

Wenn wir nur von untersch. hohen Ausbildungen sprechen, sich aber im Intellekt alles auf ca. einer Ebene bewegt, kann man durchaus normal harmonische Beziehungen führen.

Ich zb. studiere auf meinen Dr. hin, mein Freund ist Mechaniker und (Reise-)Buschauffeur. Witzige Mischung, und man merkt irgendwie schon, woher der eine und der andere kommen Aber es behindert das Verständnis nicht, weil er ein sehr intelligenter, allgemeingebildeter und interessierter Mensch ist. Man darf sich seinen Vorurteilen nicht hingeben und den Ast nicht zu hoch erklimmen, wenn er auch noch so verlockend nah erscheint.

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22. November 2004 um 0:02

Kurze rückfrage gehalten...
nein, kein ungleichgewicht - wie immer so etwas auch zustande kommen sollte/könnte.


ich denke, die verschiedene bildung schlägt sich bei uns als unterschiedlicher lebensweg nieder.

während er fleissig sein abi und studium durchgezogen hat, bin ich mit sechszehn schon arbeiten gegangen.

ACHTUNG, OUTING
unser unterschied ist auf dem (rein schulischen) bildungsniveau schon sehr gross. ich habe überhaupt keinen schulabschluss, er ist dipl.bibl. .
(hey, mit DEM outing bin ich bei ALLEN rechtschreibfehlern fein raus)*ggg*


so einen ähnlichen thread gab's schon mal, da waren viel der meinung, das ihre ausbildung etwas über ihren charakter und ihre intelligenz aussagen würde. und das sie eventuell doch weiter oben stehen als andere.

hm, vielleicht deren ansichtssache. oder auch noch nicht gesehene sache.

interessen entstehen kaum nur über die bildung, sondern die neigungen des einzelnen. auch charakter und lebensweise und -wege werden weniger durch die schulische ausbildung geprägt. es ist nur mit entsprechender ausbildung leichter, gewisse dinge zu verfolgen und umzusetzen. aber ein besserer mensch wird man mit dem abi oder studium nicht. auch nicht unbedingt interessanter

ich denke mal, das einzig die einstellung zu seiner eigenen 'leistung' eine partnerschaft beeinflussen kann. also in dem moment, in dem ich mich aufwerte, und andere dadurch abwerte.

lg, andrea

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22. November 2004 um 1:10
In Antwort auf esyllt_11873082

Gibt es denn ein ungleichgewicht bei euch
mich interessieren die beziehungen, bei denen wirklich der andere gebildeter ist als der andere.

Habe ach Literatur....
und auch anderes studiert. War mal mit einem Partner zusammen, der hatte nur Hauptschulabschluß. Das war der größte Unterschied. Hatte oft Partner unter meinem Bildungsniveau, was aber nicht heißt, dass deren Herzensbildung auch tiefer lag. Und genau auf diese herzensbildung kommt es wohl an. Da ist der Schulabschluß wurscht!!! Im Moment habe ich einen Partner, der auch eine abschluß an der uni gemacht hat. Die gespräche sind sehr lustig mit ihm, seine Rede oft brillant! Und seine Herzensbildung stimmt auch. Absoluter Glücksfall.

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22. November 2004 um 9:00
In Antwort auf sora_11879443

Kurze rückfrage gehalten...
nein, kein ungleichgewicht - wie immer so etwas auch zustande kommen sollte/könnte.


ich denke, die verschiedene bildung schlägt sich bei uns als unterschiedlicher lebensweg nieder.

während er fleissig sein abi und studium durchgezogen hat, bin ich mit sechszehn schon arbeiten gegangen.

ACHTUNG, OUTING
unser unterschied ist auf dem (rein schulischen) bildungsniveau schon sehr gross. ich habe überhaupt keinen schulabschluss, er ist dipl.bibl. .
(hey, mit DEM outing bin ich bei ALLEN rechtschreibfehlern fein raus)*ggg*


so einen ähnlichen thread gab's schon mal, da waren viel der meinung, das ihre ausbildung etwas über ihren charakter und ihre intelligenz aussagen würde. und das sie eventuell doch weiter oben stehen als andere.

hm, vielleicht deren ansichtssache. oder auch noch nicht gesehene sache.

interessen entstehen kaum nur über die bildung, sondern die neigungen des einzelnen. auch charakter und lebensweise und -wege werden weniger durch die schulische ausbildung geprägt. es ist nur mit entsprechender ausbildung leichter, gewisse dinge zu verfolgen und umzusetzen. aber ein besserer mensch wird man mit dem abi oder studium nicht. auch nicht unbedingt interessanter

ich denke mal, das einzig die einstellung zu seiner eigenen 'leistung' eine partnerschaft beeinflussen kann. also in dem moment, in dem ich mich aufwerte, und andere dadurch abwerte.

lg, andrea

Umgekehrt wird ein Schuh draus........
"ich denke mal, das einzig die einstellung zu seiner eigenen 'leistung' eine partnerschaft beeinflussen kann. also in dem moment, in dem ich mich aufwerte, und andere dadurch abwerte"

Kann dir bei der Aussage nur beipflichten, möchte sie aber noch ergänzen: es gibt auch Menschen, die sich selber abwerten und dadurch die Partnerschaft negativ belasten.

LG,
Jane

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22. November 2004 um 9:32

Arrogante Soziologin
Ich hatte mal eine kurzzeitge Beziehung mit einer Kollegin. Sie ist Soziologin, ich Germanist. Tierisch genervt bei ihr hat mich
dieses ständige

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22. November 2004 um 9:42
In Antwort auf gwilym_12964016

Arrogante Soziologin
Ich hatte mal eine kurzzeitge Beziehung mit einer Kollegin. Sie ist Soziologin, ich Germanist. Tierisch genervt bei ihr hat mich
dieses ständige

Der Rest des Textes
Warum ist denn der Rest meines Textes auf einmal weg ? Nun gut, tierisch genervt hat mich auf jeden Fall dieses ständige Gelabere
über Soziologie. Sie musste alles und jeden analysieren. Letztendlich war das so ziemlich der Hauptgrund, warum ich diese Beziehung beendete. Gegen dieses Arrogante in ihr, entwickelte ich eine Ablehnung. Ich bin ja auch nicht gerade ungebildet, aber sehe mich schon als ein Mensch, der sich nicht wie sie berufen fühlt, jeden "Ungebildeten" dies auch fast schon zum Vorwurf zu machen. Sie ist äußerst attraktiv, jedoch wird sie wohl - wenn sie sichnicht ändert- nie den Traummann finden.

Liebe Grüße aus Berlin

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22. November 2004 um 10:02
In Antwort auf nergis_12264925

Umgekehrt wird ein Schuh draus........
"ich denke mal, das einzig die einstellung zu seiner eigenen 'leistung' eine partnerschaft beeinflussen kann. also in dem moment, in dem ich mich aufwerte, und andere dadurch abwerte"

Kann dir bei der Aussage nur beipflichten, möchte sie aber noch ergänzen: es gibt auch Menschen, die sich selber abwerten und dadurch die Partnerschaft negativ belasten.

LG,
Jane

Der wert eines menschen
aber es ist halt auch die frage ab wann man sich abwertet. es muß ja nicht der partner sein, der sich aufwertet und den anderen abertet. sondern man kann den partner ja durch seine art wie er ist aufwerten und sich abwerten. und woran misst sich heute noch der wert eines menschen. es fängt doch schon in immer jüngeren jahren an, daß kinder zu leistung erzogen werden, schulnoten usw. durch die unsicherheit wie man wirtschaftlich seine existenz sichern kann, rückt doch der lohn immer mehr in den mittelpunkt. so das man heute, daß wert ist, was man sich selbst erarbeitet. wer leistung erbringt, ist wertvoll, so die unumstößliche meinung der masse.

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22. November 2004 um 13:07

Bei
meinem Freund und mir war das von Anfang an überhaupt kein Thema. Ich denke auch, dass man automatisch sich den Partner sucht oder ihn findet, bei dem es einfach passt. Ich denke, wenn man aus total unterschiedlichen Bildungsrichtungen kommt und auch total verschiedene Dinge beruflich macht, dass das nicht besonders fördernd für die Beziehung ist und deswegen immer wieder Konflikte bestehen. Ich finde, dass man schon aus der ähnlichen Bildungsrichtung kommen sollte und auch beruflich nicht total auseinander gehen sollte.

LG
Stern

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