Home / Forum / Liebe & Beziehung / Unterschiedliche Wertvorstellungen: Trennungsgrund?

Unterschiedliche Wertvorstellungen: Trennungsgrund?

22. November 2010 um 13:43

Hallo,

ich habe das Gefühl, meine Gedanken drehen sich im Kreis. Ich muss da eben mal ausbrechen und hoffe auf ein paar Impulse von außen.

Meine Situation: Seit ca. 2 Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen. Er ist ein toller Mensch: lieb, nett, zuvorkommend, einfühlsam. Ich fühle mich unglaublich wohl mit ihm, manchmal beobachte ich ihn "heimlich" (z.B. aus dem Nebenzimmer, wenn er in der Küche herumwerkt) und denke bei mir, wie wahnsinnig süß er doch ist..

Das Problem sind seine Werte - enstanden aus seiner Erziehung: Seine Eltern sind relativ wohlhabend. Einen genauen Einblick in die Finanzen habe ich natürlich nicht, aber es geht ihnen finanziell sehr sehr gut. Nun macht sie das ja nicht zu schlechten Menschen, sie sind nur leider der Negativ-Beispiel-Prototyp von - wie sagt man so schön - richtigen Bonzen. (Meine Meinung...) Haben viel Geld, geben es auch gerne aus für allerlei teure Statussymbole-. Sie haben für ihren Reichtum nichts geleistet (Erbschaft), wollen aber auch nix abgeben. Themen wie Steuern, Hartz IV-Betrüger, Sozialneider, Faulpelze, die ihr Geld abkassieren etc. sind an der Tagesordnung. Ich muss sagen: Meine politische Einstellung weicht davon mal komplett ab. Ich höre zu und schweige größtenteils, wohl fühle ich mich aber ganz und gar nicht.(Aber die Treffen halten sich glücklicherweise - noch - in Grenzen)

Nun ist - elternhausbedingt, er kennt es halt nicht anders -
auch mein Freund politisch auch eher nicht auf meiner Wellenlänge. Aber das finde ich gar nicht so schlimm. Wir diskutieren darüber, aber man muss ja nicht immer einer Meinung sein. Und ich habe auch das Gefühl wir hören einander zu und verstehen uns. Damit kann ich also leben.

Aber was ich mich in letzer Zeit immer mehr umtreibt ist die Frage, ob solch eine Beziehung denn dann eine Zukunft hat. Angenommen wir würden heiraten und Kinder bekommen: Man will seinen Kindern ja gewisse Werte mitgeben. Ich müsste ihnen ja theoretisch den Umgang mit den Großeltern untersagen, damit sie nicht diesen unsäglichen Aussagen ausgesetzt würden. Und dann wären mein Freund und ich uns über Erziehungsfragen definitiv uneinig. Er hat - Geld war ja kein Problem - immer alles (entschuldigung für die Ausdrucksweise) in den Arsch geschoben und nachgetragen bekommen. Das merkt man heute daran, dass er teilweise wirklich sehr unselbständig ist und sich - wo er sich jetzt im "richtigen" Leben befindet - oft ungerecht behandelt fühlt. Viel bekommen für wenig tun - das klappt in der Arbeitswelt halt nicht. Selbst etwas erreichen, für etwas kämpfen, das musste er nicht und tut es dementsprechend auch nicht. Eine Eigenschaft für die er wohl wenig kann. Was mich aber ungemein ärgert: Er sieht das halt Null ein. Habe mal so etwas angedeutet, da versperrt er sich total, da kann man gar nicht mit ihm reden. Und zum Glück: Alles in allem ist er ja trotzdem sehr gut geraten, schaue ich mir aber seine Schwester an, weiß ich ganz genau wie mein Kind mal nicht werden soll: verwöhnt, faul, arrogant, großkotzig - gibt Geld von Papa aus und kommt sich überlegen vor. Mein Freund versteht meine Bedenken gar nicht so genau, klar - er liebt ja seine Eltern und sieht keine Fehler bei ihnen. Er würde sein Kind so erziehen wie es bei ihm war ... Da prallen - was die Erziehungsideale angeht - also Welten aufeinander.

Ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass ich, hätte ich mehr Kontakt zur Famile, an meine Grenzen kommen würde. Entweder bekäme ich ein Magengeschwür wegen unterdrückter Wut, oder offener Streit würde früher oder später ausbrechen. Das will ich natürlich beides nicht. Was sind die Möglichkeiten?

1. Weitermachen (mit oben genannten Konsequenzen)
2. Weitermachen und lockerer werden
3. Trennung (weil unsere Einstellungen nicht übereinstimmen)
4. Beziehung weiterführen, aber mit dem Wissen, dass es nicht für ewig ist

Mit kommt gerade keine der Alternativen gut vor. Mache ich mir da zu viele Gedanken? Muss ich das einfach lockerer sehen? Oder stimmt mein Gefühl und ich muss etwas ändern? Und soll ich ihm sagen, dass ich mit dem Gedanken spiele mich deswegen zu trennen? Wie hört sich das von außen an?

Danke!



Mehr lesen

25. November 2010 um 13:53

Es kommt auf deine Werte an
Ich kann dich sehr gut verstehen und hätte mit der Situation auch sehr große Probleme.

Meine Eltern sind zwar auch recht wohlhabend, haben sich das aber hart erarbeitet und mir auch entsprechende Werte vermittelt. Aus Statussymbolen wie Autos, etc. machen sie sich nichts, da sie wissen, worauf es im Leben wirklich anokmmt.

Ich komme auch überhaupt nicht darauf klar, wenn sich jemand überheblich über die Ärmsten in unserer Gesellschaft auslässt und den eigenen Besitz gar als Argument verwenden will.

Aber das ist eine persönliche Sache. Mir sind Werte wie beispielsweise Nächstenliebe sehr wichtig und hege prinzipiell keinerlei Groll gegen jemanden, der unser Sozialsystem in Anspruch nimmt, auch wenn er nichts dazu beigetragen hat. Ich bin in der privilegierten Situation, (im Moment) nicht auf das soziale Sicherungsystem angewiesen zu sein und trauere trotzdem keinem Cent nach, der von meinem Geld darin verschwindet. Und zwar aus dem einfachen Grund, dass ich sehr froh darum wäre, von der Gesellschaft aufgefangen zu werden, wenn ich nicht privilegiert wäre, eine gute Ausbildung genossen zu haben und gut dastehen würde.

Hier im Forum liest man zum Beispiel von vielen alleinerziehenden Müttern. Ich habe größten Respekt vor deren Leistung und finde, dass es in unserer Gesellschaft viel zu wenig honoriert wird, was es für eine große Leistung und Kraftakt ist, ein Menschen groß zu ziehen, für ihn zu sorgen, zu erziehen und in die Gesellschaft zu integrieren, so dass er später etwas an die Gesellschaft zurückgeben kann.
Meiner Meinung nach sollte man sehr darauf achten, dass unser wunderbares soziales Netz nicht zu dünn wird.

Diese Dinge haben für mich einen so großen Wert, dass ich auf keinen Fall mit einem Menschen zusammenleben könnte, der das nicht sieht und nicht zu schätzen weiß, was er hat. Zumal diese Einstellung in der Regel mit einer menschenverachtenden Grundhaltung gepaart ist. Auch wenn dein Freund zu dir sehr lieb und nett ist, stimmt mit ihm etwas nicht, das zumindest ich so nicht akzeptieren könnte. Die Sache mit der Erziehung eines potentiellen Kindes ist sogar noch ein Kaliber härter. Auch wenn man nicht sagen kann, wie sich ein Kind einmal entwickeln wird, könnte ich kaum damit leben, die Verantwortung dafür zu tragen, dass meinem eigenen Kind ein derart falsches und menschenverachtendes Weltbild vermittelt wird.

Für welche deiner vier Möglichkeiten du dich entscheiden solltest, hängt davon ab, wie wichtig dir deine eigenen Werte und Ideale sind.

1.) Weitermachen (mit oben genannten Konsequenzen):
Wenn du dich für die erste Option entscheidest, hast du vielleicht noch eine Möglichkeit, deinen Freund zu bekehren. Ob das im Rahmen einer Beziehung sinnvoll ist, wage ich jedoch zu bezweifeln.

2.) Weitermachen und lockerer werden:
Das halte ich für keine gute Idee. Seine eigenen Werte verraten um gleichgültiger zu werden halte ich für keine gute Idee, denn ich bin davon überzeugt, dass deine Werte gut und richtig sind.

3.) Trennung (weil unsere Einstellungen nicht übereinstimmen):
Das wäre wohl meine Entscheidung. Aber ich bin auch in der bequemen Position, das hier so leichtfertig zu sagen, da ich keine Beziehung mit deinem Freund führe.

4.) Beziehung weiterführen, aber mit dem Wissen, dass es nicht für ewig ist:
Von dieser halbgaren Sache halte ich ehrlichgesagt auch nichts. Ich erwarte von meinem Partner Loyalität, so wie mein Partner von mir auch Loyalität erwarten kann. Ich will in meinem Leben eine gewisse Sicherheit. Diese Sicherheit schließt zwar nicht mit ein, dass ich einen Anspruch darauf habe, dass man Partner für immer bei mir bleibt; wohl aber dass der Partner nicht von vorne herein plant, nur eine vorübergehende Beziehung zu führen. Ich will meine Zeit nicht mit jemandem verschwenden, der sich (ab einem gewissen Zeitpunkt) nicht vorstellen könnte, sein Leben mit mir zu verbringen. So ehrlich solltest du deinem Partner gegenüber meiner Meinung nach sein.

Gruß
Spaxxx

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Mai 2016 um 8:28

Ähnliches Problem
Hallo,
mich würde interessieren, wie du dich damals entschieden hast? Und ob du deine Entscheidung heute als richtig werten würdest?

Mich treibt gerade ein ähnliches Problem um. Mein Mann ist nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren. Seine Eltern kommen aus der Mittelschicht. Aber während sie zu DDR-Zeiten dank der Großeltern eher gehobene Mittelschicht waren stehen sie heute am unteren Rand. Und daran sind wie sollte es anders sein Faulenzen und Asylschmarotzer schuld.

Mein Mann teilt diese Einstellung leider, was mir aber erst seit einem knappen Jahr richtig bewusst wird. Gezeigt hat er seine Ansichten erst in dem Moment, als in unserer Straße eine Unterkunft für Geflüchtete eröffnet wurde. Plötzlich zeigte er sich off3n feindselig meinen politischen Überzwugungen gegenüber. Ich bin bei den Linken und frage mich ermsthaft ob ich mit diesem Mann Kinder haben will.
Bis dahin haben wir eine Kinderwunschklinik besucht. Jetzt versuche ich sogar das Thema zu vermeiden. Ich kann und will meine Überzeugungen nicht verraten.
Aber Bekehrung scheint mir ebenso unrealistisch wie eine problemlose Kindeserziehung.

LG Sophie

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

19. Februar 2018 um 16:08
In Antwort auf rani_12897525

Ähnliches Problem
Hallo,
mich würde interessieren, wie du dich damals entschieden hast? Und ob du deine Entscheidung heute als richtig werten würdest?

Mich treibt gerade ein ähnliches Problem um. Mein Mann ist nicht mit einem goldenen Löffel im Mund geboren. Seine Eltern kommen aus der Mittelschicht. Aber während sie zu DDR-Zeiten dank der Großeltern eher gehobene Mittelschicht waren stehen sie heute am unteren Rand. Und daran sind wie sollte es anders sein Faulenzen und Asylschmarotzer schuld.

Mein Mann teilt diese Einstellung leider, was mir aber erst seit einem knappen Jahr richtig bewusst wird. Gezeigt hat er seine Ansichten erst in dem Moment, als in unserer Straße eine Unterkunft für Geflüchtete eröffnet wurde. Plötzlich zeigte er sich off3n feindselig meinen politischen Überzwugungen gegenüber. Ich bin bei den Linken und frage mich ermsthaft ob ich mit diesem Mann Kinder haben will.
Bis dahin haben wir eine Kinderwunschklinik besucht. Jetzt versuche ich sogar das Thema zu vermeiden. Ich kann und will meine Überzeugungen nicht verraten.
Aber Bekehrung scheint mir ebenso unrealistisch wie eine problemlose Kindeserziehung.

LG Sophie

Hallo Sophie,

Mich interessiert deine Geschichte, da ich mit meinem Freund in einer sehr ähnlichen Situation bin.
Mein Freund und ich haben relativ konträe politische/soziale Meineungen. Auch fällt mir der Umgang mit seiner Familie und seinen Freunden aus seiner Heimat relativ sehr oder wühlt mich sehr auf. So das ich ich frage wie weit wir gemeinsam Kinder grosziehen können bzw ob unsere Beziehung nicht an Kinder und deren Erziehung eher scheitern würde....
Wie ist es bei dir gelaufen? Hast du mit deinem Mann darüber reden können?

Ich würde mich sehr über eine Antwort von dir freuen.

Viele Grüße, Helene

Gefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

19. Februar 2018 um 16:18
In Antwort auf geneva_12726560

Hallo,

ich habe das Gefühl, meine Gedanken drehen sich im Kreis. Ich muss da eben mal ausbrechen und hoffe auf ein paar Impulse von außen.

Meine Situation: Seit ca. 2 Jahren bin ich mit meinem Freund zusammen. Er ist ein toller Mensch: lieb, nett, zuvorkommend, einfühlsam. Ich fühle mich unglaublich wohl mit ihm, manchmal beobachte ich ihn "heimlich" (z.B. aus dem Nebenzimmer, wenn er in der Küche herumwerkt) und denke bei mir, wie wahnsinnig süß er doch ist..

Das Problem sind seine Werte - enstanden aus seiner Erziehung: Seine Eltern sind relativ wohlhabend. Einen genauen Einblick in die Finanzen habe ich natürlich nicht, aber es geht ihnen finanziell sehr sehr gut. Nun macht sie das ja nicht zu schlechten Menschen, sie sind nur leider der Negativ-Beispiel-Prototyp von - wie sagt man so schön - richtigen Bonzen. (Meine Meinung...) Haben viel Geld, geben es auch gerne aus für allerlei teure Statussymbole-. Sie haben für ihren Reichtum nichts geleistet (Erbschaft), wollen aber auch nix abgeben. Themen wie Steuern, Hartz IV-Betrüger, Sozialneider, Faulpelze, die ihr Geld abkassieren etc. sind an der Tagesordnung. Ich muss sagen: Meine politische Einstellung weicht davon mal komplett ab. Ich höre zu und schweige größtenteils, wohl fühle ich mich aber ganz und gar nicht.(Aber die Treffen halten sich glücklicherweise - noch - in Grenzen)

Nun ist - elternhausbedingt, er kennt es halt nicht anders -
auch mein Freund politisch auch eher nicht auf meiner Wellenlänge. Aber das finde ich gar nicht so schlimm. Wir diskutieren darüber, aber man muss ja nicht immer einer Meinung sein. Und ich habe auch das Gefühl wir hören einander zu und verstehen uns. Damit kann ich also leben.

Aber was ich mich in letzer Zeit immer mehr umtreibt ist die Frage, ob solch eine Beziehung denn dann eine Zukunft hat. Angenommen wir würden heiraten und Kinder bekommen: Man will seinen Kindern ja gewisse Werte mitgeben. Ich müsste ihnen ja theoretisch den Umgang mit den Großeltern untersagen, damit sie nicht diesen unsäglichen Aussagen ausgesetzt würden. Und dann wären mein Freund und ich uns über Erziehungsfragen definitiv uneinig. Er hat - Geld war ja kein Problem - immer alles (entschuldigung für die Ausdrucksweise) in den Arsch geschoben und nachgetragen bekommen. Das merkt man heute daran, dass er teilweise wirklich sehr unselbständig ist und sich - wo er sich jetzt im "richtigen" Leben befindet - oft ungerecht behandelt fühlt. Viel bekommen für wenig tun - das klappt in der Arbeitswelt halt nicht. Selbst etwas erreichen, für etwas kämpfen, das musste er nicht und tut es dementsprechend auch nicht. Eine Eigenschaft für die er wohl wenig kann. Was mich aber ungemein ärgert: Er sieht das halt Null ein. Habe mal so etwas angedeutet, da versperrt er sich total, da kann man gar nicht mit ihm reden. Und zum Glück: Alles in allem ist er ja trotzdem sehr gut geraten, schaue ich mir aber seine Schwester an, weiß ich ganz genau wie mein Kind mal nicht werden soll: verwöhnt, faul, arrogant, großkotzig - gibt Geld von Papa aus und kommt sich überlegen vor. Mein Freund versteht meine Bedenken gar nicht so genau, klar - er liebt ja seine Eltern und sieht keine Fehler bei ihnen. Er würde sein Kind so erziehen wie es bei ihm war ... Da prallen - was die Erziehungsideale angeht - also Welten aufeinander.

Ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass ich, hätte ich mehr Kontakt zur Famile, an meine Grenzen kommen würde. Entweder bekäme ich ein Magengeschwür wegen unterdrückter Wut, oder offener Streit würde früher oder später ausbrechen. Das will ich natürlich beides nicht. Was sind die Möglichkeiten?

1. Weitermachen (mit oben genannten Konsequenzen)
2. Weitermachen und lockerer werden
3. Trennung (weil unsere Einstellungen nicht übereinstimmen)
4. Beziehung weiterführen, aber mit dem Wissen, dass es nicht für ewig ist

Mit kommt gerade keine der Alternativen gut vor. Mache ich mir da zu viele Gedanken? Muss ich das einfach lockerer sehen? Oder stimmt mein Gefühl und ich muss etwas ändern? Und soll ich ihm sagen, dass ich mit dem Gedanken spiele mich deswegen zu trennen? Wie hört sich das von außen an?

Danke!



nun, das mit den Welten, die bei der Erziehung aufeinanderprallen, gibt es IMMER.

Wenn Du mal an Deine eigene Kindheit zurück denkst, gab es da nicht auch ganz, ganz, ganz regelmässig etwas, was Du besser Mama ODER Papa gefragt hast, aber ganz klar jedenfalls genau EINEN von beiden? Regelmässig das eine oder andere, was Du ganz klar nur EINEM von beiden erzählen wolltest? Ich würde sagen, das war bei fast jedem so.
Und das ist durchaus auch richtig, denn damit lernen Kinder von klein auf, dass es zu allem eben VERSCHIEDENE Perspektiven und verschiedene Standpunkte gibt.

Noch ein Punkt: meine eigenen Eltern haben in vielerlei Hinsicht Standpunkte, wo mir echt das Messer in der Tasche aufgeht. Was soll ich da jetzt machen? Mich selbst besser nicht heiraten?

1 LikesGefällt mir 3 - Hiflreiche Antwort !

19. Februar 2018 um 16:18
In Antwort auf avarrassterne1

nun, das mit den Welten, die bei der Erziehung aufeinanderprallen, gibt es IMMER.

Wenn Du mal an Deine eigene Kindheit zurück denkst, gab es da nicht auch ganz, ganz, ganz regelmässig etwas, was Du besser Mama ODER Papa gefragt hast, aber ganz klar jedenfalls genau EINEN von beiden? Regelmässig das eine oder andere, was Du ganz klar nur EINEM von beiden erzählen wolltest? Ich würde sagen, das war bei fast jedem so.
Und das ist durchaus auch richtig, denn damit lernen Kinder von klein auf, dass es zu allem eben VERSCHIEDENE Perspektiven und verschiedene Standpunkte gibt.

Noch ein Punkt: meine eigenen Eltern haben in vielerlei Hinsicht Standpunkte, wo mir echt das Messer in der Tasche aufgeht. Was soll ich da jetzt machen? Mich selbst besser nicht heiraten?

verdammt, mal wieder darauf reingefallen, dass jmd einen antiken Thread ausbuddeln musste

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper