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Unterschiedliche Definition von Liebe

23. Februar 2005 um 12:23 Letzte Antwort: 25. Februar 2005 um 11:34

Hallo an alle,

ich habe schon ein paar Beiträge hier reingesetzt, aber jetzt hab ich doch noch einige Fragen an Euch.

Mein Mann und ich haben eine unterschiedliche Definition von Liebe, woraufhin er sich vor 2 Monaten von mir trennen wollte - weil er mich seiner Auffassung nach nicht mehr liebt.
Seine Auffassung von Liebe ist - Prickeln, Schmetterlinge im Bauch, schiere Ohnmachtsgefühle beim Gedanken an mich und eben das Gefühl das permanent vorhanden ist, und dauernd an die Oberfläche will - also alles klassische Verliebtheitssymptome.
Dass er diese nach 5 Beziehungsjahren und 3,5 Ehejahren nicht mehr hat - ist ja eigentlich klar.

Meine Liebesdefinition ist diejenige, die man eben hat, wenn das Verliebtheitsgefühl weg ist.
Ein stetes, ruhiges Gefühl für meinen Mann. Alleine seine Gegenwart bereitet mir Freude. Ich will meine Zukunft mit ihm verbringen, und und und...

Ich habe ihm damals als er alles hinschmeissen wollte, eben meine Definition erklärt - und die scheint er sich zu Herzen genommen zu haben, denn wir sind noch zusammen und lt. meinem Mann werden wir das auch bleiben.
Nach einer kurzen Trennung - hat er auch für sich gemerkt, dass das Leben ohne mich nicht geht.
Und er hat mir gestern gesagt, dass wenn er darüber nachdenkt, wie ich über die Liebe denke - und das auf sich projeziert - dann liebt er mich!
Aber er ist noch nicht davon überzeugt - denn für ihn bedeutet Liebe eben s.o.
Kann sowas gutgehen???
Mein Mann weiss, dass seine Ansichten irgendwie unreif und chancenlos sind. Er weiss auch, dass egal wieviele Beziehungen er nach mir noch haben sollte - alle daran scheitern werden.
Seine 2 längeren Beziehungen vor mir sind daran gescheitert!
Was ist es denn dann bei mir, das ihn immernoch an mich bindet? Gewohnheit - klar! Vertrautheit, Nähe - natürlich!
Aber reicht das?
Oder wie bringt man das Prickeln wieder in eine langjährige Beziehung?
Danke schonmal vorab für Eure Antworten!

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24. Februar 2005 um 8:10

Tja, also
da fällt mir nicht viel dazu ein, ehrlich gesagt. Mit 20 hatte ich mal eine schöne Beziehung mit einem gleichaltrigen Mann. Diese Partnerschaft endete aus demselben Grund, wie dein Mann angibt.
Dieses Prickeln, SChmetterlinge, gar Ohnmachtsgefühle sind natürlich wünschenswerte Merkmale für eine Liebe. Tatsächlich aber sind es nur Merkmale für eine Verliebtheit. Denn für eine tiefe Liebe, die sich irgendwann nach der Verliebtheit einstellt (oder eben nie) hat man ganz andere Empfindungen. Das schließt ja nicht aus, dass man ab und zu noch dieses Prickeln oder SChmetterlinge im Bauch haben kann. Aber wenn sich eben der Alltag so einstellt und eingespielt hat, haben solche Gefühle eben nicht soviel Raum.
Gewohnheit, VErtrautheit und Nähe sind natürlich Eigenschaften die einen an einen anderen Menschen binden können. Es sollte aber doch eher die Vorstellung sein, ohne diesen Menschen nicht mehr sein zu wollen. Kann er sich vorstellen sein Leben ohne dich zu verbringen? Natürlich kann man jede Beziehung "überleben"! Ich möchte z.B. nicht ohne meinen Mann leben, es würde mir zu viel fehlen. Ich liebe ihn eben. So einfach sehe ich das.
Ich weiß nicht, ob dir das jetzt geholfen hat. Ich hab's halt mal versucht.
Ich wünsche euch alles Glück.
LG amaadhe

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24. Februar 2005 um 8:10

Tja, also
da fällt mir nicht viel dazu ein, ehrlich gesagt. Mit 20 hatte ich mal eine schöne Beziehung mit einem gleichaltrigen Mann. Diese Partnerschaft endete aus demselben Grund, wie dein Mann angibt.
Dieses Prickeln, SChmetterlinge, gar Ohnmachtsgefühle sind natürlich wünschenswerte Merkmale für eine Liebe. Tatsächlich aber sind es nur Merkmale für eine Verliebtheit. Denn für eine tiefe Liebe, die sich irgendwann nach der Verliebtheit einstellt (oder eben nie) hat man ganz andere Empfindungen. Das schließt ja nicht aus, dass man ab und zu noch dieses Prickeln oder SChmetterlinge im Bauch haben kann. Aber wenn sich eben der Alltag so einstellt und eingespielt hat, haben solche Gefühle eben nicht soviel Raum.
Gewohnheit, VErtrautheit und Nähe sind natürlich Eigenschaften die einen an einen anderen Menschen binden können. Es sollte aber doch eher die Vorstellung sein, ohne diesen Menschen nicht mehr sein zu wollen. Kann er sich vorstellen sein Leben ohne dich zu verbringen? Natürlich kann man jede Beziehung "überleben"! Ich möchte z.B. nicht ohne meinen Mann leben, es würde mir zu viel fehlen. Ich liebe ihn eben. So einfach sehe ich das.
Ich weiß nicht, ob dir das jetzt geholfen hat. Ich hab's halt mal versucht.
Ich wünsche euch alles Glück.
LG amaadhe

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24. Februar 2005 um 18:31
In Antwort auf an0N_1214051399z

Tja, also
da fällt mir nicht viel dazu ein, ehrlich gesagt. Mit 20 hatte ich mal eine schöne Beziehung mit einem gleichaltrigen Mann. Diese Partnerschaft endete aus demselben Grund, wie dein Mann angibt.
Dieses Prickeln, SChmetterlinge, gar Ohnmachtsgefühle sind natürlich wünschenswerte Merkmale für eine Liebe. Tatsächlich aber sind es nur Merkmale für eine Verliebtheit. Denn für eine tiefe Liebe, die sich irgendwann nach der Verliebtheit einstellt (oder eben nie) hat man ganz andere Empfindungen. Das schließt ja nicht aus, dass man ab und zu noch dieses Prickeln oder SChmetterlinge im Bauch haben kann. Aber wenn sich eben der Alltag so einstellt und eingespielt hat, haben solche Gefühle eben nicht soviel Raum.
Gewohnheit, VErtrautheit und Nähe sind natürlich Eigenschaften die einen an einen anderen Menschen binden können. Es sollte aber doch eher die Vorstellung sein, ohne diesen Menschen nicht mehr sein zu wollen. Kann er sich vorstellen sein Leben ohne dich zu verbringen? Natürlich kann man jede Beziehung "überleben"! Ich möchte z.B. nicht ohne meinen Mann leben, es würde mir zu viel fehlen. Ich liebe ihn eben. So einfach sehe ich das.
Ich weiß nicht, ob dir das jetzt geholfen hat. Ich hab's halt mal versucht.
Ich wünsche euch alles Glück.
LG amaadhe

Ich begreife meinen mann nicht
hallo amaadhe,
vielen dank für dein posting.
ich sehe die ganze sache genauso wie du. auch ich kann sagen, dass ich ohne meinen mann nicht leben könnte (ok - könnte bestimmt - aber es mir nicht wünsche). und ich weiß einfach, dass ich ihn liebe.
deine frage ob er sich ein leben ohne mich vorstellen kann kann ich dir auch beantworten, so wie er sie mir beantwortet hat. er kann es sich nicht vorstellen! er fände es absolut sch.... wenn ich nicht mehr da wäre!
ist ja schonmal eine aussage auf der man aufbauen kann.
aber die gründe warum er es sich nicht vorstellen kann sind so verschwommen.
er sagt er ist gerne mit mir zusammen. er geniesst unseren gemeinsamen feierabend und unsere gemeinsame zeit. er fühlt sich wohl in meiner nähe. usw. aber nichts konkretes wie ich finde.
und die frage ist dann auch, wenn er sich so wohl in meiner nähe fühlt, warum erweitert er diese nähe nicht auf gemeinsame unternehmungen? die hatten wir nämlich seit einem 3/4 jahr nicht mehr.
dafür braucht er noch zeit, sagt er! um sich dessen wieder bewusst zu werden, dass das nunmal dazu gehört, wenn man miteinander lebt.
aber ich frage mich, warum muss es einem erst wieder bewusst werden?
also alles sehr komisch und für mich größtenteils unbegreiflich!!!

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24. Februar 2005 um 19:18
In Antwort auf serena_12855930

Ich begreife meinen mann nicht
hallo amaadhe,
vielen dank für dein posting.
ich sehe die ganze sache genauso wie du. auch ich kann sagen, dass ich ohne meinen mann nicht leben könnte (ok - könnte bestimmt - aber es mir nicht wünsche). und ich weiß einfach, dass ich ihn liebe.
deine frage ob er sich ein leben ohne mich vorstellen kann kann ich dir auch beantworten, so wie er sie mir beantwortet hat. er kann es sich nicht vorstellen! er fände es absolut sch.... wenn ich nicht mehr da wäre!
ist ja schonmal eine aussage auf der man aufbauen kann.
aber die gründe warum er es sich nicht vorstellen kann sind so verschwommen.
er sagt er ist gerne mit mir zusammen. er geniesst unseren gemeinsamen feierabend und unsere gemeinsame zeit. er fühlt sich wohl in meiner nähe. usw. aber nichts konkretes wie ich finde.
und die frage ist dann auch, wenn er sich so wohl in meiner nähe fühlt, warum erweitert er diese nähe nicht auf gemeinsame unternehmungen? die hatten wir nämlich seit einem 3/4 jahr nicht mehr.
dafür braucht er noch zeit, sagt er! um sich dessen wieder bewusst zu werden, dass das nunmal dazu gehört, wenn man miteinander lebt.
aber ich frage mich, warum muss es einem erst wieder bewusst werden?
also alles sehr komisch und für mich größtenteils unbegreiflich!!!

Ich kann
Deinen Mann ein wenig verstehen!

Natürlich bleiben die Schmetterlinge nicht für alle Zeit so, wie sie am Anfang waren, aber ein klein wenig davon muß auch für mich immer vorhanden bleiben.

Die Ruhe, Verlässlichkeit, das Zusammengehörigkeitsgefühl, usw., das ist ja alles schön und gut - aber ich brauche ein immer wieder aufkommendes Kribbeln und die Leidenschaft noch dazu.

Wenn man sich zu sehr annähert und zu viel "ruhige Zweisamkeit" da ist, ähnelt die Beziehung schnell einer, wie sie Geschwister untereinander haben.
Da ist dann die Spannung raus, das besondere...

Bist Du eine von den Frauen, die möglichst viel mit ihrem Mann gemeinsam machen möchte?

Du schreibst, er genießt den Feierabend mit Dir, aber es gäbe keine gemeinsamen Unternehmungen.
Unternehmt Ihr denn einzeln etwas? Oder gar nichts mehr?

Würde ich mit meinem Partner jeden abend gemeinsam zuhause hocken, würden mir gemeinsame Erlebnisse fehlen. Die Beziehung würde für mich irgendwann einschlafen.

Genauso wäre es aber auch schlecht für mich, wenn ich alles nur mit meinem Partner unternehmen würde, denn dann hätte man sich bald nichts "spannendes" mehr zu erzählen.

Nur mit einer ausgewogenen Mischung kann für mich eine Beziehung funktionieren.
Ruhe und Beständigkeit, aber auch Abwechslung - gerne auch mal ohne den anderen.

Das, was Du hier als "Liebe" beschreibst, trifft für mich auf meine besten Freunde eher zu, als auf meinen Partner!

Zur Liebe gehört für mich, wie anscheinend auch für Deinen Mann, daß man füreinander spannend bleibt und ein wenig Kribbeln aufrechterhält.

Gruß, harter Kern

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25. Februar 2005 um 8:04
In Antwort auf megan_12750002

Ich kann
Deinen Mann ein wenig verstehen!

Natürlich bleiben die Schmetterlinge nicht für alle Zeit so, wie sie am Anfang waren, aber ein klein wenig davon muß auch für mich immer vorhanden bleiben.

Die Ruhe, Verlässlichkeit, das Zusammengehörigkeitsgefühl, usw., das ist ja alles schön und gut - aber ich brauche ein immer wieder aufkommendes Kribbeln und die Leidenschaft noch dazu.

Wenn man sich zu sehr annähert und zu viel "ruhige Zweisamkeit" da ist, ähnelt die Beziehung schnell einer, wie sie Geschwister untereinander haben.
Da ist dann die Spannung raus, das besondere...

Bist Du eine von den Frauen, die möglichst viel mit ihrem Mann gemeinsam machen möchte?

Du schreibst, er genießt den Feierabend mit Dir, aber es gäbe keine gemeinsamen Unternehmungen.
Unternehmt Ihr denn einzeln etwas? Oder gar nichts mehr?

Würde ich mit meinem Partner jeden abend gemeinsam zuhause hocken, würden mir gemeinsame Erlebnisse fehlen. Die Beziehung würde für mich irgendwann einschlafen.

Genauso wäre es aber auch schlecht für mich, wenn ich alles nur mit meinem Partner unternehmen würde, denn dann hätte man sich bald nichts "spannendes" mehr zu erzählen.

Nur mit einer ausgewogenen Mischung kann für mich eine Beziehung funktionieren.
Ruhe und Beständigkeit, aber auch Abwechslung - gerne auch mal ohne den anderen.

Das, was Du hier als "Liebe" beschreibst, trifft für mich auf meine besten Freunde eher zu, als auf meinen Partner!

Zur Liebe gehört für mich, wie anscheinend auch für Deinen Mann, daß man füreinander spannend bleibt und ein wenig Kribbeln aufrechterhält.

Gruß, harter Kern

Du sagst es!
Hallo harter kern,
danke erstmal für dein posting.
Wie schon im vorigen Bericht geschrieben, unternimmt mein Mann seit über einem 3/4 Jahr nichts mehr mit mir. Er geht alleine weg - jede Woche mind. 1 Mal - bleibt die ganze Nacht weg dabei (ist nicht besonders toll für mich - ist auch ein Streitpunkt bei uns)
Ich mache natürlich auch meine eigenen Sachen - denn zu Hause rumhocken und darauf warten dass mein Göttergatte wieder heimkommt, das mach ich bestimmt nicht.
Also hat somit jeder seine Interessen denen er nachgehen kann. Nur eben das gemeinsame - das fehlt. Es liegt nicht an mir, denn ich wünsche es mir ja so sehr endlich wieder mit meinem Mann was zu machen. Aber er sträubt sich noch.
Wir haben früher sehr viel miteinander unternommen. Aber auch die Balance hat immer gestimmt. Er hatte seine Freuräume und ich meine.
Und ich stimme Dir auch vollkommen zu - das Kribbeln ist notwendig. Nur wie soll es sich denn einstellen, wenn man sich nur zu Hause in der trauten Zweisamkeit begegnet?!
Ich stimme dir auch in dem Punkt zu, dass zu einer jeden Beziehung die Spannung gehört. Ich vermisse das Kribbeln ja genauso - nur mache ich meine Gefühle für meinen Mann davon nicht abhängig!
Und ich bin der Meinung, dass sich dieses Kribbeln wieder einstellen kann - wenn man eben gemeinsame, besondere Erlebnisse teilt. Wenn man seinen Partner in anderen, besonderen Situationen erlebt, ausserhalb der eigenen vier Wände!
So war es ja am Anfang auch - wenn wir was zusammen erlebt haben, war dieses Hochgefühl am stärksten - und nicht dann wenn wir uns zu Hause aufgehalten haben.
Nur eben mein Mann hat irgendein Problem damit, das er mir aber auch nicht erklären kann ,und ich kanns nicht verstehen! Gibt es denn überhaupt eine plausible Erklärung dafür???

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25. Februar 2005 um 9:51
In Antwort auf megan_12750002

Ich kann
Deinen Mann ein wenig verstehen!

Natürlich bleiben die Schmetterlinge nicht für alle Zeit so, wie sie am Anfang waren, aber ein klein wenig davon muß auch für mich immer vorhanden bleiben.

Die Ruhe, Verlässlichkeit, das Zusammengehörigkeitsgefühl, usw., das ist ja alles schön und gut - aber ich brauche ein immer wieder aufkommendes Kribbeln und die Leidenschaft noch dazu.

Wenn man sich zu sehr annähert und zu viel "ruhige Zweisamkeit" da ist, ähnelt die Beziehung schnell einer, wie sie Geschwister untereinander haben.
Da ist dann die Spannung raus, das besondere...

Bist Du eine von den Frauen, die möglichst viel mit ihrem Mann gemeinsam machen möchte?

Du schreibst, er genießt den Feierabend mit Dir, aber es gäbe keine gemeinsamen Unternehmungen.
Unternehmt Ihr denn einzeln etwas? Oder gar nichts mehr?

Würde ich mit meinem Partner jeden abend gemeinsam zuhause hocken, würden mir gemeinsame Erlebnisse fehlen. Die Beziehung würde für mich irgendwann einschlafen.

Genauso wäre es aber auch schlecht für mich, wenn ich alles nur mit meinem Partner unternehmen würde, denn dann hätte man sich bald nichts "spannendes" mehr zu erzählen.

Nur mit einer ausgewogenen Mischung kann für mich eine Beziehung funktionieren.
Ruhe und Beständigkeit, aber auch Abwechslung - gerne auch mal ohne den anderen.

Das, was Du hier als "Liebe" beschreibst, trifft für mich auf meine besten Freunde eher zu, als auf meinen Partner!

Zur Liebe gehört für mich, wie anscheinend auch für Deinen Mann, daß man füreinander spannend bleibt und ein wenig Kribbeln aufrechterhält.

Gruß, harter Kern

Harter Kern....
schön gesagt, wirklich . Aber in den meisten fällen ist es leider nicht so. Mein mann zum beispiel kennt nur seine arbeit. Morgens hin und abend spät zurück . Habe mit ihm viel über unsere beziehung geredet.- Er hat sich total hängen lassen . Es ist sehr schwer für mich so weiter zu leben, aber ich mache es trotzdem da ich noch kinder habe. Liebe, erotik, gefühl,zärtlichkeit kennt er nicht. Ich bin genau das gegenteil. Hm.....traurig...aber ist so. Schmetterlinge im bauch?? Ach wäre das schööön , wenn ich es wieder erleben könnte.

Gruss Gast4444

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25. Februar 2005 um 9:53
In Antwort auf serena_12855930

Du sagst es!
Hallo harter kern,
danke erstmal für dein posting.
Wie schon im vorigen Bericht geschrieben, unternimmt mein Mann seit über einem 3/4 Jahr nichts mehr mit mir. Er geht alleine weg - jede Woche mind. 1 Mal - bleibt die ganze Nacht weg dabei (ist nicht besonders toll für mich - ist auch ein Streitpunkt bei uns)
Ich mache natürlich auch meine eigenen Sachen - denn zu Hause rumhocken und darauf warten dass mein Göttergatte wieder heimkommt, das mach ich bestimmt nicht.
Also hat somit jeder seine Interessen denen er nachgehen kann. Nur eben das gemeinsame - das fehlt. Es liegt nicht an mir, denn ich wünsche es mir ja so sehr endlich wieder mit meinem Mann was zu machen. Aber er sträubt sich noch.
Wir haben früher sehr viel miteinander unternommen. Aber auch die Balance hat immer gestimmt. Er hatte seine Freuräume und ich meine.
Und ich stimme Dir auch vollkommen zu - das Kribbeln ist notwendig. Nur wie soll es sich denn einstellen, wenn man sich nur zu Hause in der trauten Zweisamkeit begegnet?!
Ich stimme dir auch in dem Punkt zu, dass zu einer jeden Beziehung die Spannung gehört. Ich vermisse das Kribbeln ja genauso - nur mache ich meine Gefühle für meinen Mann davon nicht abhängig!
Und ich bin der Meinung, dass sich dieses Kribbeln wieder einstellen kann - wenn man eben gemeinsame, besondere Erlebnisse teilt. Wenn man seinen Partner in anderen, besonderen Situationen erlebt, ausserhalb der eigenen vier Wände!
So war es ja am Anfang auch - wenn wir was zusammen erlebt haben, war dieses Hochgefühl am stärksten - und nicht dann wenn wir uns zu Hause aufgehalten haben.
Nur eben mein Mann hat irgendein Problem damit, das er mir aber auch nicht erklären kann ,und ich kanns nicht verstehen! Gibt es denn überhaupt eine plausible Erklärung dafür???

Ist er verliebt
in eine andere??? Sorry, war nur ein gedanke. Oder sucht er noch seine *grosse* liebe?

gruss gast4444

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25. Februar 2005 um 9:57

Tiefgründig
Hallo Ute,
natürlich gibt es keine einheitliche Definition von Liebe - das unterschreibe ich sofort.
Nur mein Mann kann in unserer Beziehung nicht mehr von Liebe sprechen, weil ja seine Schmetterlinge und das Kribbeln im Bauch weg sind - das sind für ihn Anzeichen, dass er mich liebt. Anzeichen weg - Liebe weg! Einfache Formel (für ihn)
Ich hingegen Liebe ihn auch ohne diese dauernden kribbelnden Gefühle. Auch wenn diese wünschenswert sind.
Es ist mir auch sehr bewusst, dass man dieses Empfinden auch noch über Jahre halten kann (das beste Beispiel dafür ist mein Vater gegenüber meiner Mutter).
Es ist nicht so, dass ich das Kribbeln nicht auch noch ab und zu spüre - in den belanglosesten Situationen. Z.B. wenn er über seinen Büchern sitzt und grübelt, und die Zunge ganz süss rauskommt, weil er sich so konzentriert - da werde ich auch noch nach 5,5 Beziehungsjahren von einem Kribbeln überflutet.
Aber sie sind eben nicht allgegenwärtig.
Ich habe Achtung und Respekt vor meinem Mann - mit all seinen Fehlern, Schwächen, Stärken, Charaktereigenschaften usw. Deshalb liebe ich ihn ja - weil er so ist wie er ist. Nur in der Frage der Liebe hat er irgendwie Scheuklappen aufgesetzt und wählt den einfachsten Weg. Kribbeln weg - Liebe weg - Beziehung beenden!
Ist das Deiner Meinung nach der richtige Weg? Soll man wirklich so schnell und auf so eine einfache Art und Weise eine Beziehung aufgeben?
Ich denke nicht!!!

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25. Februar 2005 um 10:09
In Antwort auf an0N_1295813999z

Ist er verliebt
in eine andere??? Sorry, war nur ein gedanke. Oder sucht er noch seine *grosse* liebe?

gruss gast4444

Ich hoffe nicht
hallo gast4444,
den gedanken hatte ich auch schon!
aber es scheint wohl nicht so zu sein, sonst wäre er nicht immer noch bei mir, oder?
tja die grosse liebe - eigentlich dachte ich immer ich wäre es. deshalb haben wir auch geheiratet - obwohl jeder von uns davor noch gesagt - ich möchte nie heiraten! wir waren uns so sicher, dass wir füreinander bestimmt sind.daswas wir die ersten 2-3 jahre miteinander erlebt haben (gefühlsmäßig) ist fast nicht zu beschreiben. er hat mir immer gesagt, wenn du stirbst, gehe ich auch in den tod, weil dann das leben für mich keinen sinn mehr hat. er hat gesagt -wir sind eine einheit - untrennbar! er hat mir mal ein gedicht geschrieben das so endet:
"und mit blut hat er geschrieben, ich werde dich für immer lieben" - und das hat er tatsächlich mit blut geschrieben!
ich habe unzählige briefe von ihm, in denen er mir seine gefühle beschreibt - allein der gedanke an mich, wenn ich nicht in seiner nähe war, hat ihn vor liebe überschäumen lassen. und wenn ich längere zeit nicht in seiner nähe war - ist er fast eingegangen vor sehnsucht!
es waren anfangs gefühle fast zum verrücktwerden - ein irrsinn der uns total aneinandergefesselt hat. so was hab ich in meinem leben noch nie erlebt.
es war nicht mal die körperliche liebe - die war von anfang an zweitrangig - nur die mentale ebene hat gezählt!

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25. Februar 2005 um 10:49
In Antwort auf serena_12855930

Ich hoffe nicht
hallo gast4444,
den gedanken hatte ich auch schon!
aber es scheint wohl nicht so zu sein, sonst wäre er nicht immer noch bei mir, oder?
tja die grosse liebe - eigentlich dachte ich immer ich wäre es. deshalb haben wir auch geheiratet - obwohl jeder von uns davor noch gesagt - ich möchte nie heiraten! wir waren uns so sicher, dass wir füreinander bestimmt sind.daswas wir die ersten 2-3 jahre miteinander erlebt haben (gefühlsmäßig) ist fast nicht zu beschreiben. er hat mir immer gesagt, wenn du stirbst, gehe ich auch in den tod, weil dann das leben für mich keinen sinn mehr hat. er hat gesagt -wir sind eine einheit - untrennbar! er hat mir mal ein gedicht geschrieben das so endet:
"und mit blut hat er geschrieben, ich werde dich für immer lieben" - und das hat er tatsächlich mit blut geschrieben!
ich habe unzählige briefe von ihm, in denen er mir seine gefühle beschreibt - allein der gedanke an mich, wenn ich nicht in seiner nähe war, hat ihn vor liebe überschäumen lassen. und wenn ich längere zeit nicht in seiner nähe war - ist er fast eingegangen vor sehnsucht!
es waren anfangs gefühle fast zum verrücktwerden - ein irrsinn der uns total aneinandergefesselt hat. so was hab ich in meinem leben noch nie erlebt.
es war nicht mal die körperliche liebe - die war von anfang an zweitrangig - nur die mentale ebene hat gezählt!

Sweetpsycho
Boaaahhh, hab gänsehaut bekommen als ich es gerade las wie es mal war . Hm..habt ihr denn mal zusammen überlegt woran es liegt das es weg ist, all die gefühle?? Was vermisst er an dir??? Frag ihn mal. Vermisst er JETZT geile sexualität???

Gruss Gast4444

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25. Februar 2005 um 11:34
In Antwort auf an0N_1295813999z

Sweetpsycho
Boaaahhh, hab gänsehaut bekommen als ich es gerade las wie es mal war . Hm..habt ihr denn mal zusammen überlegt woran es liegt das es weg ist, all die gefühle?? Was vermisst er an dir??? Frag ihn mal. Vermisst er JETZT geile sexualität???

Gruss Gast4444

@Gast4444
hallo nochmal,
er hat mir mal gesagt, dass ich mich sehr verändert hätte. klar - jeder mensch verändert sich im laufe seines lebens - bei mir waren es unfreiwillige veränderungen.
er sagte mir ich hätte meinen biss verloren usw. aber ich sehe es anders - sicher ich bin sensibler geworden, als ich es früher war - aber auch um einiges stärker! ich hab meinen biss und meine flippigkeit immer noch - nur leider sieht er diese nicht so, weil er mich nunmal nur in unseren eigenen 4 wänden erlebt. damit will ich jetzt nicht sagen, dass ich zu hause anders bin als draußen. aber es ist eine tatsache, dass man seinen partner anders erlebt, wenn man mit ihm was unternimmt. und das ist ja bei uns leider nicht mehr der fall.
die geile sexualität vermisst er nicht. für ihn war sex noch nie besonders wichtig. klar er findet es schön - aber er empfindet einen orgasmus z.b. nicht als das absolute non-plus-ultra-gefühl. das gefühl verschafft ihm eher eine halsbrecherische downhillfahrt, o.ä.
in diesem bereich ist er schon sehr eigen - das muss ich ja zugeben. er braucht immerwieder einen adrenalikick, sonst fühlt er sich nicht lebendig!
und das ist zur zeit auch sein problem - er fühlt sich mehr tot als lebendig. die uni hat ihn so weit runtergezogen, dass er aus seinem loch nicht mehr herausfindet. ist vom aktiven mann zum couchpotato mutiert. fühlt sich mit seinem leben auch unglücklich.
ist bestimmt auch ein punkt der sehr wichtig ist in unserem problem, und daran arbeiten wir nun zusammen.
er versucht sich wieder aufzurappeln und ich helfe ihm so gut ich kann.

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