Forum / Liebe & Beziehung

Unklarheit über Zukunft einer toxischen Beziehung

28. September um 21:32 Letzte Antwort: 29. September um 13:34

Hallo liebe User,
Ich(22,m) bin nun in einer ernsten Beziehung mit meiner Parterin seit knapp 5 Jahren.
Unsere Beziehung fing sehr holprig an, doch trotzallem opferte Ich viel und arbeitete hart an uns, da Ich mich sehr verliebt hatte. Zu Beginn war alles einseitiger, doch heute herrscht eine sehr tiefe Verbundenheit. 
Mit der Zeit, wurde einem klar, dass mit vielen Problemen nicht richtig umgegangen wurde. Reife, Selbstreflektion und Entwicklung zeigen mir heute, dass ich zu viel gegeben habe ohne Grenzen zu setzen und den gegenseitigen Respekt zu fordern. Heute ist uns das alles klar, doch trotz einiger Streits und Überlegungen der Trennung sind wir immernoch ein Paar.
Meine Partnerin hat mittlere Depressionen die sich auch in Form von Gewalt gegenüber mir geäussert hatten in der Vergangenheit. Sie gesteht sich alles ein und ist ein sehr intelligent, selbstreflektierender Mensch. Im letzter Zeit fühle ich mich, als wäre ich tiefgründiger gefangen in den Gedanken einer Trennung, da ich das Bild habe wir sind in einer toxischen Beziehung in der alles perfekt ist, doch von einem Moment auf den anderen innerlich alles für mich zusammenbricht. 
Sie merkt, wie sehr mich das belastet hat und mich bedrückt. Nach unseren letzten Gesprächen in denen ich meine Trennungsgedanken angesprochen habe, hat sie eine unglaublich grosse Bereitschaft zur Besserung geäussert und ihre Hoffnung geteilt. Sie ist seit kurzem auch in einer Therapie, doch trotz meiner grossen Liebe für sie,(sie ist meine erste richtige Liebe) habe ich Ängste, weil ich das Gefühl hab meine Hoffnung sinkt und eine Trennung könnte mir gut tun. Das verwirrt mich unglaublich sehr, da sie ja jetzt so sehr an sich arbeiten möchte, aber ich plötzlich das Gefühl habe, diese psychische Auseinandersetzung bezüglich einer Trennung ist für mich die Möglichkeit das zu realisieren, was ich mich nie getraut habe.
Schuldgefühle und inneres Chaos machen sich breit.
Ich möchte ihr eine Chance geben, uns eine Chance geben, doch merke, wie jede Kleinigkeit mich länger anschlägt und grübbeln lässt, obwohl ich mir doch so sehr wünsche wieder wie früher hinter ihr zu stehen.

Das ist das erste mal, dass ich etwas in einem Forum teile, jedoch wollte ich einfach mal objektive Meinung zu allem einholen.
Ich danke jedem schon mal sehr im Vorraus.

Mehr lesen

28. September um 22:31

Objektive Meinungen wirst du weniger bekommen, dafür viele subjektive. 

Vielleicht beruhte eure Beziehung ja auf dem von dir gefühlten Ungleichgewicht und gerät jetzt ins Wanken, wo sie was verändern will. 

Sinnbildlich gesprochen auf der Wippe, wart ihr beide ganz außen,  sie rückt auf dich zu und das Ding beginnt zu kippen. 

Entweder du rückst auch nach innen oder du musst absteigen. 
 

Gefällt mir
28. September um 23:15

Was genau ist an der Beziehung deiner Meinung toxisch? 

Gefällt mir
28. September um 23:42
In Antwort auf mr.anonymouzzz

Hallo liebe User,
Ich(22,m) bin nun in einer ernsten Beziehung mit meiner Parterin seit knapp 5 Jahren.
Unsere Beziehung fing sehr holprig an, doch trotzallem opferte Ich viel und arbeitete hart an uns, da Ich mich sehr verliebt hatte. Zu Beginn war alles einseitiger, doch heute herrscht eine sehr tiefe Verbundenheit. 
Mit der Zeit, wurde einem klar, dass mit vielen Problemen nicht richtig umgegangen wurde. Reife, Selbstreflektion und Entwicklung zeigen mir heute, dass ich zu viel gegeben habe ohne Grenzen zu setzen und den gegenseitigen Respekt zu fordern. Heute ist uns das alles klar, doch trotz einiger Streits und Überlegungen der Trennung sind wir immernoch ein Paar.
Meine Partnerin hat mittlere Depressionen die sich auch in Form von Gewalt gegenüber mir geäussert hatten in der Vergangenheit. Sie gesteht sich alles ein und ist ein sehr intelligent, selbstreflektierender Mensch. Im letzter Zeit fühle ich mich, als wäre ich tiefgründiger gefangen in den Gedanken einer Trennung, da ich das Bild habe wir sind in einer toxischen Beziehung in der alles perfekt ist, doch von einem Moment auf den anderen innerlich alles für mich zusammenbricht. 
Sie merkt, wie sehr mich das belastet hat und mich bedrückt. Nach unseren letzten Gesprächen in denen ich meine Trennungsgedanken angesprochen habe, hat sie eine unglaublich grosse Bereitschaft zur Besserung geäussert und ihre Hoffnung geteilt. Sie ist seit kurzem auch in einer Therapie, doch trotz meiner grossen Liebe für sie,(sie ist meine erste richtige Liebe) habe ich Ängste, weil ich das Gefühl hab meine Hoffnung sinkt und eine Trennung könnte mir gut tun. Das verwirrt mich unglaublich sehr, da sie ja jetzt so sehr an sich arbeiten möchte, aber ich plötzlich das Gefühl habe, diese psychische Auseinandersetzung bezüglich einer Trennung ist für mich die Möglichkeit das zu realisieren, was ich mich nie getraut habe.
Schuldgefühle und inneres Chaos machen sich breit.
Ich möchte ihr eine Chance geben, uns eine Chance geben, doch merke, wie jede Kleinigkeit mich länger anschlägt und grübbeln lässt, obwohl ich mir doch so sehr wünsche wieder wie früher hinter ihr zu stehen.

Das ist das erste mal, dass ich etwas in einem Forum teile, jedoch wollte ich einfach mal objektive Meinung zu allem einholen.
Ich danke jedem schon mal sehr im Vorraus.

Hallo mr. anonymouzzz,

ich denke - du kannst eine andere Persönlichkeit nicht ändern, auch wenn diese Persönlichkeit es dir verspricht.
Ihr beide- können was lernen in der Beziehung. Und was du wirklich hast- ist Liebe und Ausdauer (5 Jahre Beziehung mit 22, das ist der Beweiss dafür).
Entweder du nimmst deine Geliebte wie sie ist, mit allen Macken und auch guten Seiten oder ihr trennt Euch.
Allerdings, wenn du denkst- das man eine so tiefe Liebe leicht findet, werde ich dich enttäuschen. Das ist etwas, was du nicht plannen kannst.
Es kann auch sein, dass man sich als Paar trennt und sich irgendwann auch wieder findet.
Mein Leben lehrt mich- wahre Liebe in meinem Leben zu schätzen.
Alles Gute,
Blaukorn21

 

Gefällt mir
29. September um 3:56
In Antwort auf mr.anonymouzzz

Hallo liebe User,
Ich(22,m) bin nun in einer ernsten Beziehung mit meiner Parterin seit knapp 5 Jahren.
Unsere Beziehung fing sehr holprig an, doch trotzallem opferte Ich viel und arbeitete hart an uns, da Ich mich sehr verliebt hatte. Zu Beginn war alles einseitiger, doch heute herrscht eine sehr tiefe Verbundenheit. 
Mit der Zeit, wurde einem klar, dass mit vielen Problemen nicht richtig umgegangen wurde. Reife, Selbstreflektion und Entwicklung zeigen mir heute, dass ich zu viel gegeben habe ohne Grenzen zu setzen und den gegenseitigen Respekt zu fordern. Heute ist uns das alles klar, doch trotz einiger Streits und Überlegungen der Trennung sind wir immernoch ein Paar.
Meine Partnerin hat mittlere Depressionen die sich auch in Form von Gewalt gegenüber mir geäussert hatten in der Vergangenheit. Sie gesteht sich alles ein und ist ein sehr intelligent, selbstreflektierender Mensch. Im letzter Zeit fühle ich mich, als wäre ich tiefgründiger gefangen in den Gedanken einer Trennung, da ich das Bild habe wir sind in einer toxischen Beziehung in der alles perfekt ist, doch von einem Moment auf den anderen innerlich alles für mich zusammenbricht. 
Sie merkt, wie sehr mich das belastet hat und mich bedrückt. Nach unseren letzten Gesprächen in denen ich meine Trennungsgedanken angesprochen habe, hat sie eine unglaublich grosse Bereitschaft zur Besserung geäussert und ihre Hoffnung geteilt. Sie ist seit kurzem auch in einer Therapie, doch trotz meiner grossen Liebe für sie,(sie ist meine erste richtige Liebe) habe ich Ängste, weil ich das Gefühl hab meine Hoffnung sinkt und eine Trennung könnte mir gut tun. Das verwirrt mich unglaublich sehr, da sie ja jetzt so sehr an sich arbeiten möchte, aber ich plötzlich das Gefühl habe, diese psychische Auseinandersetzung bezüglich einer Trennung ist für mich die Möglichkeit das zu realisieren, was ich mich nie getraut habe.
Schuldgefühle und inneres Chaos machen sich breit.
Ich möchte ihr eine Chance geben, uns eine Chance geben, doch merke, wie jede Kleinigkeit mich länger anschlägt und grübbeln lässt, obwohl ich mir doch so sehr wünsche wieder wie früher hinter ihr zu stehen.

Das ist das erste mal, dass ich etwas in einem Forum teile, jedoch wollte ich einfach mal objektive Meinung zu allem einholen.
Ich danke jedem schon mal sehr im Vorraus.

Dein Bericht enthält wenig belastbare Fakten, deshalb ist es schwierig, konkret etwas zu raten - ich sehe nicht , was hier "toxisch" sein soll, ausser "Depressionen" der Freundin und "Gewalt" ihrerseits (wie äussert sich das ? hat sie dir in ner hitzigen Diskussion gegen die Brust gehauen , Sachen geworfen oder was ?) . Es kann sein dass ich mich irre, aber der von dir benutzte Wortschatz(toxisch, selbstreflektiert, Reife etc) zusammen mit deiner emotionalen Verwirrtheit die im Bericht durchscheint, lässt mich vermuten, dass du dich sehr mit dem psychologischen Aspekt befasst hast - vermulich ZU viel befasst. Ich würde an deiner Stelle auch mal schauen, ob man selber nicht einige Baustellen hat, zb übermässige Fixiertheit auf das eigene Gefühlsleben, was Stimmungsschwankungen noch erhöht, und man Techniken zur Entspannung etc. erlernen sollte, um dies in den Griff zu bekommen. Es klingt abgedroschen, aber es gibt immer Phasen wo die Liebe als Gefühl weg ist, man zweifelt ob es funktionieren kann, in solchen Momenten muss auch mal die Erkenntnis da sein, dass es nicht immer um die eigene Gefühlswelt gehen kann, sondern um den anderen, auch wenn man sich nicht danach fühlt.

Gefällt mir
29. September um 6:09
In Antwort auf mr.anonymouzzz

Hallo liebe User,
Ich(22,m) bin nun in einer ernsten Beziehung mit meiner Parterin seit knapp 5 Jahren.
Unsere Beziehung fing sehr holprig an, doch trotzallem opferte Ich viel und arbeitete hart an uns, da Ich mich sehr verliebt hatte. Zu Beginn war alles einseitiger, doch heute herrscht eine sehr tiefe Verbundenheit. 
Mit der Zeit, wurde einem klar, dass mit vielen Problemen nicht richtig umgegangen wurde. Reife, Selbstreflektion und Entwicklung zeigen mir heute, dass ich zu viel gegeben habe ohne Grenzen zu setzen und den gegenseitigen Respekt zu fordern. Heute ist uns das alles klar, doch trotz einiger Streits und Überlegungen der Trennung sind wir immernoch ein Paar.
Meine Partnerin hat mittlere Depressionen die sich auch in Form von Gewalt gegenüber mir geäussert hatten in der Vergangenheit. Sie gesteht sich alles ein und ist ein sehr intelligent, selbstreflektierender Mensch. Im letzter Zeit fühle ich mich, als wäre ich tiefgründiger gefangen in den Gedanken einer Trennung, da ich das Bild habe wir sind in einer toxischen Beziehung in der alles perfekt ist, doch von einem Moment auf den anderen innerlich alles für mich zusammenbricht. 
Sie merkt, wie sehr mich das belastet hat und mich bedrückt. Nach unseren letzten Gesprächen in denen ich meine Trennungsgedanken angesprochen habe, hat sie eine unglaublich grosse Bereitschaft zur Besserung geäussert und ihre Hoffnung geteilt. Sie ist seit kurzem auch in einer Therapie, doch trotz meiner grossen Liebe für sie,(sie ist meine erste richtige Liebe) habe ich Ängste, weil ich das Gefühl hab meine Hoffnung sinkt und eine Trennung könnte mir gut tun. Das verwirrt mich unglaublich sehr, da sie ja jetzt so sehr an sich arbeiten möchte, aber ich plötzlich das Gefühl habe, diese psychische Auseinandersetzung bezüglich einer Trennung ist für mich die Möglichkeit das zu realisieren, was ich mich nie getraut habe.
Schuldgefühle und inneres Chaos machen sich breit.
Ich möchte ihr eine Chance geben, uns eine Chance geben, doch merke, wie jede Kleinigkeit mich länger anschlägt und grübbeln lässt, obwohl ich mir doch so sehr wünsche wieder wie früher hinter ihr zu stehen.

Das ist das erste mal, dass ich etwas in einem Forum teile, jedoch wollte ich einfach mal objektive Meinung zu allem einholen.
Ich danke jedem schon mal sehr im Vorraus.

Wie äußerte sich ihre Gewalt dir gegenüber, kannst du das genauer beschreiben? 

Gefällt mir
29. September um 6:45

Dein Beitrag ist voller Widersprüche, daher glaube ich das du dir vieles schönredest, einiges beschwichtigst und Angst hast dich zu trennen, du es aber eigentlich möchtest. Ich finde nicht das du ihre Aggressionen auch nur einen Moment dulden solltest, auch finde ich nicht das sie damit durchkommen sollte. Morgen hat sie Krebs und dann ist sie erneut gewalttätig? Nein, ich rate dir, das auf keinen Fall weiterzuführen. Sie hat selbst eine Erkrankung und hat dich mit involviert und dir zusätzlich psychisch zugesetzt. 

Gefällt mir
29. September um 6:48

Mit ihrem Verhalten bestraft sie dich für ihre Erkrankung. Sie hat kein Recht dazu, ihren "seelischen Müll" bei dir abzureiben. 

Gefällt mir
29. September um 11:37

Daa toxische Verhalten mache ich durch folgende Dinge aus: Mal ist alles perfekt, dann wieder alles am zusammenbrechen, wor streiten um nichts wichtiges und ich komme dann nicht darauf klar, dass ich länger daran henge als in vorrigen Jahren. Gewalt hat sich sowohl in psychischer Gewalt (Druck, Trennungsdrohung), als auch in körperlicher Gewalt (Kratzen, Zuschlagen) geäussert. Sie leugnet es nicht und hat sehr schlimme Schuldgefühle, weshalb es mir umso schwerer fällt sie dafür komplett zu verurteilen. Ich habe die meiste Zeit probiert sie besser lesen zu können, damit wir solche Situationen nicht einleiten, doch fühlte mich oft als habe ich kein Recht auch mal negatives unüberlegt zu äussern, vor Angst sie zu verärgern.  

Wie gesagt, da diesmal ich der Partner war, welcher gefragt hat ob eine Trennung trotz Liebe für uns nicht besser wäre, hat sie mir versichert sie wird etwas ändern und sich mehr Mühe geben.
Die genannte Art von körperlicher Gewalt hat sich auch reduziert ein Stück, jedoch hat sich das auch teilweise meine Akzeptanz und Nachsicht, wovon ich gsnau weiss, dass diese notwendig sein wird um eine gemeinsame Persönlichkeitsentwicklung zu schaffen.

Gefällt mir
29. September um 13:34
In Antwort auf mr.anonymouzzz

Daa toxische Verhalten mache ich durch folgende Dinge aus: Mal ist alles perfekt, dann wieder alles am zusammenbrechen, wor streiten um nichts wichtiges und ich komme dann nicht darauf klar, dass ich länger daran henge als in vorrigen Jahren. Gewalt hat sich sowohl in psychischer Gewalt (Druck, Trennungsdrohung), als auch in körperlicher Gewalt (Kratzen, Zuschlagen) geäussert. Sie leugnet es nicht und hat sehr schlimme Schuldgefühle, weshalb es mir umso schwerer fällt sie dafür komplett zu verurteilen. Ich habe die meiste Zeit probiert sie besser lesen zu können, damit wir solche Situationen nicht einleiten, doch fühlte mich oft als habe ich kein Recht auch mal negatives unüberlegt zu äussern, vor Angst sie zu verärgern.  

Wie gesagt, da diesmal ich der Partner war, welcher gefragt hat ob eine Trennung trotz Liebe für uns nicht besser wäre, hat sie mir versichert sie wird etwas ändern und sich mehr Mühe geben.
Die genannte Art von körperlicher Gewalt hat sich auch reduziert ein Stück, jedoch hat sich das auch teilweise meine Akzeptanz und Nachsicht, wovon ich gsnau weiss, dass diese notwendig sein wird um eine gemeinsame Persönlichkeitsentwicklung zu schaffen.

Hmm, klingt wirklich so, als wenn ihre depressiven Phasen zu ungesunden Verhaltensweisen führen, die dich belasten. Es ist einfacher gesagt als getan, aber vielleicht prüfst du mal, ob du deine Ansprüche an die Beziehung ihr zuliebe soweit runterschrauben kannst, dir srlbst mehr Auszeiten gönnen kannst um wieder klarzukommen, und die Angriffe nicht persönlich nimmst da krankheitsbedingt. Vielleicht kannst du auch mal versuchen in Gesprächen rauszufinden, ob diese Phasen deiner Freundin auf irgendwelchen Problemen etc in ihrer Vergangenheit liegen und hier unterstützen, oder ob es eher medzinischer Natur ist, dann wäre dies ein Fall für Experten und Medikamente. Wenn du dies nachvollziehbarer weise nicht zu schaffen hlaubst, musst du wohl oder übel zum Selbstschitz die Notbremse ziehen.

Gefällt mir