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Universität, gehört es sich nicht?

12. Oktober 2010 um 19:59

Da ich ursprünglich aus Italien komme, ist mir so manches nicht so ganz geheuer...
Ist es an den deutschen Universotäten üblich, dass

a) wenn einem etwas unklar ist, man es sich AUF GAR KEINEN FALL anmerken lassen soll....und immer so tun als ob man alles vestanden hat....

b) man es so gut wie möglich vermeiden sollte sich mit iwelchen zusätzlichen Fragen ( oder Sachen, die man nicht verstanden hat sei es theoretisch oder sogar administrativ) an den Dozenten zu wenden und in seine Sprechstunde zu gehen

c) man im Unterricht nur dann antwortet wenn man aufgerufen wird, von sich aus nicht mitarbeitet und versucht im Unterricht so unscheinbar zu tun wie es nur geht

d) dass man jeglichen Kontakt mir dem Dozentenam besten vermeiden sollte

Kommt es nun bei den Dozenten schlecht an wenn man iwas nicht verstanden hat ( es dann auch zugibt) und bei ihm nachfragt? Macht man sich dann unbeliebt?

oder wenn man im Unterricht immer mitarbeitet und sich immer meldet. Nervt das nur und wird es nicht gut angesehen sich zu melden ohne, dass man aufgerufen wird?

Sollte man sich so unscheinbar verhalten wie es geht, damit man gar nicht auffält? ( sprich nicht zu viele Fragen stellen, nicht jedes Mal nachfragen wenn etwas unklar ist).


Wie sind eure Erfahrungen?
Schreibt einfach was ihr erlebt habt und eure Meinungen dazu.

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12. Oktober 2010 um 20:34


Ersti?

Dann lass es locker angehen und probiers aus. Du bist nun auf der Universität, in einer Vorlesung mit 500 Leuten kann der Prof nicht darauf achten, dass auch der letzte Depp alles verstanden hat, es gehört ein wenig Nach- und Vorbereitung dazu.

Was anderes ist es, wenn du auf anderen Wegen nicht die Information kommst, oder es vollkommen unklar ist, was der da vorne von sich gibt, dann fragen. Die meisten Profs sind dankbar, wenn sie merken, es hört tatsächlich jemand zu
Allerdings gibts auch solche, die sich in ihrer Herrlichkeit gestört fühlen, wenn sie in ihrem Monolog unterbrochen werden.
Aber da hilft nur ausprobieren.

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12. Oktober 2010 um 20:43
In Antwort auf orlagh_12861700


Ersti?

Dann lass es locker angehen und probiers aus. Du bist nun auf der Universität, in einer Vorlesung mit 500 Leuten kann der Prof nicht darauf achten, dass auch der letzte Depp alles verstanden hat, es gehört ein wenig Nach- und Vorbereitung dazu.

Was anderes ist es, wenn du auf anderen Wegen nicht die Information kommst, oder es vollkommen unklar ist, was der da vorne von sich gibt, dann fragen. Die meisten Profs sind dankbar, wenn sie merken, es hört tatsächlich jemand zu
Allerdings gibts auch solche, die sich in ihrer Herrlichkeit gestört fühlen, wenn sie in ihrem Monolog unterbrochen werden.
Aber da hilft nur ausprobieren.

....
naja, wenn man zB Hausarbeiten schreibt, darf man denn dann zum Dozenten in die Sprechstunde hingehn und ihn fragen ob er Tipps geben kann sprich welche Bücher, welches Thema er empfehlen kann oder ist das ein NO GO?

Könntet ihr vlt auf a) b) c) antworten, weil diese Aspekte interessieren mich schon......

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12. Oktober 2010 um 20:51

@apfel
"aber sei nicht zu sehr im vordergrund, wenn du keine elefantenhaut hast."


Was verstehst du unter -im Vordergrung sein-?

Darf man es dem Dozenten nicht toffensiv zeigen, dass man etwas sehr gut kann? naja, eben ohne Scheu zeigen was man drauf hat?
Sollte man sich lieber nicht so oft melden wenn man auf alles eine Antwort weiß und wirklich sehr gut ist? sollte man sich in dem Fall lieber zurückhalten und sich lieber zurückhalten?

und wie meinst du das mit Neid?

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12. Oktober 2010 um 20:53

Also...
... in den Seminaren ist Mitarbeit und Beteiligung durchaus erwünscht - so meine Erfahrung. In den Vorlesungen weniger, weil einfach zu viele.

Und es kommt einfach auf den Prof an, ob der bereit ist, nach dem Seminar/ nach der Vorlesung noch Fragen zu beantworten. Bis auf einige wenige Ausnahmen ist da meine Erfahrung eher positiv.

Und ja - durchaus kann man in die Sprechstunde gehen und sich Tipps holen. Auch hier sind die meisten Profs relativ hilfsbereit. Aber auch hier gibt es natürlich Ausnahmen. Und ehrlich gesagt, denke ich nicht, dass es in Italien so viel anders läuft. Wenn ich beim Klischee bezüglich der Mentalität bleiben darf: Vielleicht laufen da ja Diskussionen im Seminar temperamentvoller ab? Und Dir kommt das deshalb in Deutschland etwas "unbeteiligt" vor? Wer weiß...

Würde aber an Deiner Stelle einfach versuchen, mich nicht zu sehr einschüchtern zu lassen. Wenn Du Fragen hast, frag. Egal was die anderen sagen! Es ist schließlich Dein beruflicher Werdegang, der davon abhängt, ob Dir das Studium Spaß macht oder nicht... Lieber eine Frage zu viel gestellt als am Ende frustriert, weil alles unklar!

LG

LG

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12. Oktober 2010 um 21:01

...
"und es sollte eine frage sein, die man anders nicht rausbekommt"

also wenn man von den Mitstudenten keine Antwort rausbekommt, dann sollte man zum Dozenten`?


und was passiert denn wenn man eben immer mitarbeitet, und in die Sprechstunde mal 2 mal pro Semester geht und Fragen stellt und eben zugibt, dass man etwas nicht kann und nicht versteht? Wird man dann als dumm abgestempelt und bekommt schlechte Noten?

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12. Oktober 2010 um 21:07


vielen Dank Apfel. die Antworten sind sehr hilfreich.
"na es gibt leute die ziehen aus dem neid anderer leute kraft und motivation" Meinst du auch Dozenten damit?können Dozenten neidisch werden und schlechte Noten deshalb geben?

okay, schön zu wissen, dass man sich lieber zurückhält wenn man etwas sehr gut kann. Man sollte also auch ganz zurückhalten sein wenn man etwas sehr gut kann?





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12. Oktober 2010 um 21:13


"das ist doch ganz einfach. mach einfach nicht so viel mehr als die anderen. die denken sonst du schleimst dich ein oder machst dich wichtig. und das mögen die deutschen nicht. neid ist unser haupthobby "

danke Apfel. Ist es denn eig. angebracht dem Dozenten etw zu schenken wenn man ihn gut leiden kann ( in der Sprchstunde natürlich)?
Geht das bei euch an den Unis duch Vitamin B wenn man gute Noten haben möchte`? denn es fallen ja massenweise durch....und auch sogar DIE, die es GUT können.........und manchmal besteht solche, die wirklich GAR NICHTS können......Vitamin B?

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12. Oktober 2010 um 21:18
In Antwort auf tyche26

Also...
... in den Seminaren ist Mitarbeit und Beteiligung durchaus erwünscht - so meine Erfahrung. In den Vorlesungen weniger, weil einfach zu viele.

Und es kommt einfach auf den Prof an, ob der bereit ist, nach dem Seminar/ nach der Vorlesung noch Fragen zu beantworten. Bis auf einige wenige Ausnahmen ist da meine Erfahrung eher positiv.

Und ja - durchaus kann man in die Sprechstunde gehen und sich Tipps holen. Auch hier sind die meisten Profs relativ hilfsbereit. Aber auch hier gibt es natürlich Ausnahmen. Und ehrlich gesagt, denke ich nicht, dass es in Italien so viel anders läuft. Wenn ich beim Klischee bezüglich der Mentalität bleiben darf: Vielleicht laufen da ja Diskussionen im Seminar temperamentvoller ab? Und Dir kommt das deshalb in Deutschland etwas "unbeteiligt" vor? Wer weiß...

Würde aber an Deiner Stelle einfach versuchen, mich nicht zu sehr einschüchtern zu lassen. Wenn Du Fragen hast, frag. Egal was die anderen sagen! Es ist schließlich Dein beruflicher Werdegang, der davon abhängt, ob Dir das Studium Spaß macht oder nicht... Lieber eine Frage zu viel gestellt als am Ende frustriert, weil alles unklar!

LG

LG

@ Tyche
also, sehr viel reagieren seeehr gereizt wenn man Fragen stellt.......klar kommt es auf den Dozenten an, aber die meisten mögen das nicht!
Klar ist es mein beruflicher Werdegang, aber leider sehen das nicht alle so wie du

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12. Oktober 2010 um 21:29


Ich papp das nun mal hier drunter, um nicht auf jeden einzelnen Post einzugehen.

Vorlesungen:

Bei uns damals 1. Semester: 400 Leute.

Es ist super, wenn einer was kann. Aber es nervt tierisch, wenn er aus reiner Egotour meint das andauernd beweisen zu müssen, indem er ohne erkennbare Frage des Professors aufzeigt/ Fragen stellt/ eigene Sachverhalte kreiert etc. Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern damit, dass das von der Zeit aller anderen abgeht. Ist ähnlich wie mit dem gezielten Vorarbeiten ganzer Themen. Ein zwei Dinge anmerken geht immer. Die anderen sind aber oftmals da um es zu lernen und möchten den Stoff durch den Professor nahegebracht bekommen.

b) In Maßen. Man merke: man ist nicht einziger Student. Wenn man etwas nicht verstanden hat, sollte der erste Weg zum Kommilitonen, der zweite in die Bib/ das Seminar und erst der letzte zum Prof führen.

c) Kommt auf den Prof an. Wenn der nix fragt, muss man auch seinen Senf nicht dazugeben, wenn man keine elementare Frage oder Anmerkung hat.

d) Privat: JA. Der Chef will auch nicht andauernd die Azubine vor der Tür stehen haben. In der Uni. In Maßen: wie gesagt, es gibt viiiiiiiiiiiiiiiiiele Studenten und den wenigsten Profs ist langweilig oder danach Freundschaften mit Menschen zu gründen, die ihre Kinder sein könnten.

Zum Thema Hausarbeit:

HAUSARBEITEN sind dazu da, festzustellen ob EIGENSTÄNDIG wissenschaftlich gearbeitet werden kann..... Wenn man dazu LIteraturtipps und sonstwas geben würde führt das diesen Sinn ein wenig ad absurdum. Abgesehen davon wäre das unfair den anderen (bei uns damals 399 gegenüber).
Zumindest in meinem Studienfach wars so, dass man eine gute Portion Zeit an der Rechereche gearbeitet hat.


Dozenten etwas schenken: Sry meiner meinung nach absolutes NO GO. Diese Form von privaten Dingen gehört in dieses Verhältnis einfach nicht rein,


Gruß

Cat

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12. Oktober 2010 um 21:31

@ apfel
hmmmm

wenn der Vitamin B nicht drin ist, wie willst du es dir erklären, dass viele Leute durchfallen und auch die, die etwas sehr gut können???? und dass es sehr viele gibt, die alles bestehen und NIX können???

und wie soll man dann mit dem Dozent klar kommen, der einen nicht abhaben kann? ( wenn da nicht mal Geschenke helfen.........)


und was würde eig. passieren wenn man einem Dozenten bei der Gelegenheit ( bei dem man auch prüfungen zu bestehen hat) etwas schenkt?

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12. Oktober 2010 um 21:41
In Antwort auf cathain


Ich papp das nun mal hier drunter, um nicht auf jeden einzelnen Post einzugehen.

Vorlesungen:

Bei uns damals 1. Semester: 400 Leute.

Es ist super, wenn einer was kann. Aber es nervt tierisch, wenn er aus reiner Egotour meint das andauernd beweisen zu müssen, indem er ohne erkennbare Frage des Professors aufzeigt/ Fragen stellt/ eigene Sachverhalte kreiert etc. Das hat nichts mit Neid zu tun, sondern damit, dass das von der Zeit aller anderen abgeht. Ist ähnlich wie mit dem gezielten Vorarbeiten ganzer Themen. Ein zwei Dinge anmerken geht immer. Die anderen sind aber oftmals da um es zu lernen und möchten den Stoff durch den Professor nahegebracht bekommen.

b) In Maßen. Man merke: man ist nicht einziger Student. Wenn man etwas nicht verstanden hat, sollte der erste Weg zum Kommilitonen, der zweite in die Bib/ das Seminar und erst der letzte zum Prof führen.

c) Kommt auf den Prof an. Wenn der nix fragt, muss man auch seinen Senf nicht dazugeben, wenn man keine elementare Frage oder Anmerkung hat.

d) Privat: JA. Der Chef will auch nicht andauernd die Azubine vor der Tür stehen haben. In der Uni. In Maßen: wie gesagt, es gibt viiiiiiiiiiiiiiiiiele Studenten und den wenigsten Profs ist langweilig oder danach Freundschaften mit Menschen zu gründen, die ihre Kinder sein könnten.

Zum Thema Hausarbeit:

HAUSARBEITEN sind dazu da, festzustellen ob EIGENSTÄNDIG wissenschaftlich gearbeitet werden kann..... Wenn man dazu LIteraturtipps und sonstwas geben würde führt das diesen Sinn ein wenig ad absurdum. Abgesehen davon wäre das unfair den anderen (bei uns damals 399 gegenüber).
Zumindest in meinem Studienfach wars so, dass man eine gute Portion Zeit an der Rechereche gearbeitet hat.


Dozenten etwas schenken: Sry meiner meinung nach absolutes NO GO. Diese Form von privaten Dingen gehört in dieses Verhältnis einfach nicht rein,


Gruß

Cat

@cat
vielen Dank für eine solch ausführliche Antwort.

Wie willst du es dir erklären, dass viele Leute, die etwas gut können trotzdem durchfallen und manchmal solche bestehen, die NIX können???

es gibt doch sicherlich iwelche "Connections", nur die werden bestimmt geheim gehalten!!! und man braucht sicherlich Vitamin B ............denn wie will man es sich sonst erklären, dass er relativ viele Leute gibt, die sogar promovieren und sogut wie GAR NIX auf dem Kasten haben......??????

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12. Oktober 2010 um 21:51

@apfel
ich habe es schon erzählt bekommen und selber mitbekommen wie einer untergebuttert wird wenn der Dozent ihn persönlich nicht leiden kann.

und auch selbst Leute, die gut sind,können durchfallen wenn der Dozent sie persönlich nicht mag!!!!! da kannst du noch so gut sein wie du willst!!!!!

Noch nie mitbekommen?

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12. Oktober 2010 um 21:55
In Antwort auf deanne_12176536

@cat
vielen Dank für eine solch ausführliche Antwort.

Wie willst du es dir erklären, dass viele Leute, die etwas gut können trotzdem durchfallen und manchmal solche bestehen, die NIX können???

es gibt doch sicherlich iwelche "Connections", nur die werden bestimmt geheim gehalten!!! und man braucht sicherlich Vitamin B ............denn wie will man es sich sonst erklären, dass er relativ viele Leute gibt, die sogar promovieren und sogut wie GAR NIX auf dem Kasten haben......??????


Klausuren besteht man nicht mit connections. Klausuren besteht man mit Wissen und Struktur.

Wieso bestehen Leute mit viel Wissen Klausuren nicht: Viele sind theoretiker. Nur weil ich 20 Meinungsstreite zitieren kann heißt das noch lange nicht, dass ich den Schwerpunkt einer Klausur treffe. Im Gegenteil: grade am Anfang versuchen viele ihr ganzes Wissen unterzubringen und verrennen sich hemmungslos um Detailwissen und kommen einfach nicht da an, wo sie hinwollen.

Möglichkeit 2: Man schreibt in der falschen Sprache. heißt: wichtige Schlüsselworte werden nicht erwähnt. - der Korrekturassistent findet sie nicht und benotet schlecht.

99% der Klausuren werden von dir völlig unbekannten Korrekturassistenten bewertet. Da ist nix mit connections. Weiterhin werden unsere Klausuren zB anonymisiert: heißt: ohne Namen abgegeben.

Ohne dich kritisieren zu wollen: ich finde es arm, wenn man versucht seine Klausuren über Geschenke oder connections bestehen zu wollen. Man kann Menschen nur vor den Kopf schauen. Ich würde mir nicht anmaßen über das was meine Kommilitonen wirklich auf dem Kasten haben zu urteilen......

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12. Oktober 2010 um 22:00

^^
@Apfel hab ich gegenseitig festgestellt. Bei uns wurde Geschwafel und ewiges sich verlieren in unwichtigen Meinungsstreiten eigentlich immer nach unten abgewertet... Im Examen hast du damit sowieso in jeder Hinsicht verloren.

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12. Oktober 2010 um 22:14
In Antwort auf cathain


Klausuren besteht man nicht mit connections. Klausuren besteht man mit Wissen und Struktur.

Wieso bestehen Leute mit viel Wissen Klausuren nicht: Viele sind theoretiker. Nur weil ich 20 Meinungsstreite zitieren kann heißt das noch lange nicht, dass ich den Schwerpunkt einer Klausur treffe. Im Gegenteil: grade am Anfang versuchen viele ihr ganzes Wissen unterzubringen und verrennen sich hemmungslos um Detailwissen und kommen einfach nicht da an, wo sie hinwollen.

Möglichkeit 2: Man schreibt in der falschen Sprache. heißt: wichtige Schlüsselworte werden nicht erwähnt. - der Korrekturassistent findet sie nicht und benotet schlecht.

99% der Klausuren werden von dir völlig unbekannten Korrekturassistenten bewertet. Da ist nix mit connections. Weiterhin werden unsere Klausuren zB anonymisiert: heißt: ohne Namen abgegeben.

Ohne dich kritisieren zu wollen: ich finde es arm, wenn man versucht seine Klausuren über Geschenke oder connections bestehen zu wollen. Man kann Menschen nur vor den Kopf schauen. Ich würde mir nicht anmaßen über das was meine Kommilitonen wirklich auf dem Kasten haben zu urteilen......


"Weiterhin werden unsere Klausuren zB anonymisiert: heißt: ohne Namen abgegeben."

bei euch werden sie vlt anonymisiert abgegeben, bei uns nicht!!!
und glaub mir, es gibt schon sehr viele Fälle, wo die Noten nach der Sympathie verteilt werden
habe ich schon sogar selbst mitbekommen, und nicht nur 1 Mal!
Und schön wäre es, wenn sie von unbekannten Korrekturassistenten überprüft wären, dann hätte man garantiert bessere Noten.....

"Ohne dich kritisieren zu wollen: ich finde es arm, wenn man versucht seine Klausuren über Geschenke oder connections bestehen zu wollen. "
tja, mich musst du nicht kritisieren, ich kann ja nichts dafür....und klar ist es arm so die Klausuren zu bestehen.....aber es gibt auch sogar Dozenten mit Titeln, die selber so der Maßen schlecht sind, sodass man nur staunen kann wie sie es nur so weit geschafft haben.......

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12. Oktober 2010 um 22:22


"und das mögen die deutschen nicht. neid ist unser haupthobby "

Was könntest du denn noch über die Deutsche Mentalität an den Unis sagen?

Welches Verhalten könnt ihr nicht leiden? ( wenn es um die Uni, Kommunikation miteinander und mit den Dozenten geht) bzw. welche Charaktereigenschaften?

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12. Oktober 2010 um 22:46

=)
Grad bei uns hängts glaube ich von vielen Faktoren ab.

u.a davon, wo du im Korrekturstapel liegst Am Ende wird eben gern quer gelesen und nach Schlüsselworten korrigiert. Nebenbei gehts um die Schwerpunktsetzung und darum, ob du juristisch arbeitest bzw den Gutachtenstil drauf hast.

Falsch gesetze Schwerpunkte hauen dich - je weiter du im Studium kommst doch locker von nem VB auf 4 Punkte oder weniger. Darf ich fragen an welche Uni es Euch jeweils verschlagen hat?

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12. Oktober 2010 um 22:51
In Antwort auf deanne_12176536


"Weiterhin werden unsere Klausuren zB anonymisiert: heißt: ohne Namen abgegeben."

bei euch werden sie vlt anonymisiert abgegeben, bei uns nicht!!!
und glaub mir, es gibt schon sehr viele Fälle, wo die Noten nach der Sympathie verteilt werden
habe ich schon sogar selbst mitbekommen, und nicht nur 1 Mal!
Und schön wäre es, wenn sie von unbekannten Korrekturassistenten überprüft wären, dann hätte man garantiert bessere Noten.....

"Ohne dich kritisieren zu wollen: ich finde es arm, wenn man versucht seine Klausuren über Geschenke oder connections bestehen zu wollen. "
tja, mich musst du nicht kritisieren, ich kann ja nichts dafür....und klar ist es arm so die Klausuren zu bestehen.....aber es gibt auch sogar Dozenten mit Titeln, die selber so der Maßen schlecht sind, sodass man nur staunen kann wie sie es nur so weit geschafft haben.......

^^
Ne du, so toll sind die nicht...... Wir sind mal mit nem kompletten Schwung eines Assistenten brav remonstrieren gegangen weil die Noten im Schnitt 3- 6 (!) Punkte von denen der anderen abwichen.... Am Ende hats der Prof gerichtet. Ich hab bis heute keine ahnung, was mit dem los war... Wahrscheinlich war er den Tag mit dem falschen Bein aufgestanden oder hatte sich ins Gedächtnis gerufen, was er für diese Korrektur so bekommt ^^

Und weil die anderen versuchen zu bescheißen muss mans ja nicht auch machen. Da ists doch wichtiger, am Ende noch in den Spiegel schauen zu können und zu wissen, dass man das ganze ehrlich erreicht hat. N abgeschriebenes oder durch Glück erreichtes Prädikat (is mir auch einmal passiert - ka wie- ist einfach nicht haln so schön, wie wenn man nach der 10. Nachschicht im Rep dann doch mal endlich das Verwaltungsrecht kapiert [DANKE UWE]

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13. Oktober 2010 um 2:22


Warum sollte irgendwas davon so sein??
Bei unseren Vorlesungsumfragen müssen die Dozenten schon immer eine Frage beantworten, die lautet: "Warum werden nicht mehr Fragen gestellt?" - weil eben sehr viele Fragen erwünscht sind, aber nicht in allen Vorlesungen so viele kommen.
Der Kontakt zwischen Dozenten / Mitarbeitern und Studenten ist zumindest in unserem Fachbereich sehr eng, da kann man jederzeit überall hingehen und die helfen einem bei jedem kleinen Wehwehchen gerne...

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13. Oktober 2010 um 2:28
In Antwort auf deanne_12176536

@cat
vielen Dank für eine solch ausführliche Antwort.

Wie willst du es dir erklären, dass viele Leute, die etwas gut können trotzdem durchfallen und manchmal solche bestehen, die NIX können???

es gibt doch sicherlich iwelche "Connections", nur die werden bestimmt geheim gehalten!!! und man braucht sicherlich Vitamin B ............denn wie will man es sich sonst erklären, dass er relativ viele Leute gibt, die sogar promovieren und sogut wie GAR NIX auf dem Kasten haben......??????


Ist bei uns auch so... Die Noten sagen nichts aus. Dummer Tag oder dumme Einstiegsfrage und das wars dann so ziemlich.
Allerdings nur mündlich, Schriftliches gibt es bei mir nur im Nebenfach und das ist mir ziemlich egal...
Zum Promovieren brauchst du ja nicht viel können - da reicht ein einziges kleines Gebietchen, auf dem du es voll drauf hast, auch wenn du vom Rest nicht viel verstehst. Oft können Menschen mehr, als man so denkt.....

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13. Oktober 2010 um 2:31
In Antwort auf cathain


Klausuren besteht man nicht mit connections. Klausuren besteht man mit Wissen und Struktur.

Wieso bestehen Leute mit viel Wissen Klausuren nicht: Viele sind theoretiker. Nur weil ich 20 Meinungsstreite zitieren kann heißt das noch lange nicht, dass ich den Schwerpunkt einer Klausur treffe. Im Gegenteil: grade am Anfang versuchen viele ihr ganzes Wissen unterzubringen und verrennen sich hemmungslos um Detailwissen und kommen einfach nicht da an, wo sie hinwollen.

Möglichkeit 2: Man schreibt in der falschen Sprache. heißt: wichtige Schlüsselworte werden nicht erwähnt. - der Korrekturassistent findet sie nicht und benotet schlecht.

99% der Klausuren werden von dir völlig unbekannten Korrekturassistenten bewertet. Da ist nix mit connections. Weiterhin werden unsere Klausuren zB anonymisiert: heißt: ohne Namen abgegeben.

Ohne dich kritisieren zu wollen: ich finde es arm, wenn man versucht seine Klausuren über Geschenke oder connections bestehen zu wollen. Man kann Menschen nur vor den Kopf schauen. Ich würde mir nicht anmaßen über das was meine Kommilitonen wirklich auf dem Kasten haben zu urteilen......


"verrennen sich hemmungslos um Detailwissen"
Nichts anderes als sinnloses Detailwissen wurde bei mir im Nebenfach in den Klausuren gefragt. Keine Verständnisfragen, NULL! Selbst in der Schule hatten wir ein deutlich höheres Niveau - im Grundkurs!
Kommt wohl sehr auf den Studiengang an, dort zumindest kann man einfach alles Wort für Wort auswendig lernen und hat super Noten. Meine sind dann eben schlecht, weil ich darin nicht den geringsten Sinn erkennen kann und das auch nie wieder so wählen würde - war eben in der Schule spannender!

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13. Oktober 2010 um 2:35
In Antwort auf deanne_12176536

...
"und es sollte eine frage sein, die man anders nicht rausbekommt"

also wenn man von den Mitstudenten keine Antwort rausbekommt, dann sollte man zum Dozenten`?


und was passiert denn wenn man eben immer mitarbeitet, und in die Sprechstunde mal 2 mal pro Semester geht und Fragen stellt und eben zugibt, dass man etwas nicht kann und nicht versteht? Wird man dann als dumm abgestempelt und bekommt schlechte Noten?


Nein, wird man nicht. Zumindest hier nicht.
Der eine Prof war immer richtig enttäuscht, dass nie jemand in der Sprechstunde war - sind eben immer alle zu den Mitarbeitern gegangen, weil die wohl irgendwie näher an der eigenen Stellung sind...
Hier FREUEN sich alle, wenn jemand kommt und nachfragt (sollte halt nichts richtig Billiges sein, das man rausfindet, wenn man die erste Seite der Begleitliteratur aufschlägt).

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13. Oktober 2010 um 9:20
In Antwort auf deanne_12176536

@ Tyche
also, sehr viel reagieren seeehr gereizt wenn man Fragen stellt.......klar kommt es auf den Dozenten an, aber die meisten mögen das nicht!
Klar ist es mein beruflicher Werdegang, aber leider sehen das nicht alle so wie du

@baum
Naja, es gibt solche Fragen und solche... Genauso wie es solche Profs gibt und solche....

Letztendlich denke ich, kommt es auch oft darauf an, in welchem Fachbereich man studiert und was für eine "Gesprächskultur" dort vorherrscht....

Würde mir an Deiner Stelle einfach überlegen, welche Fragen ich tatsächlich nicht durch eigene Recherchen beantworten kann und nur in diesen Fällen auf den Prof zugehen.

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13. Oktober 2010 um 15:08
In Antwort auf dsra_12893878


Warum sollte irgendwas davon so sein??
Bei unseren Vorlesungsumfragen müssen die Dozenten schon immer eine Frage beantworten, die lautet: "Warum werden nicht mehr Fragen gestellt?" - weil eben sehr viele Fragen erwünscht sind, aber nicht in allen Vorlesungen so viele kommen.
Der Kontakt zwischen Dozenten / Mitarbeitern und Studenten ist zumindest in unserem Fachbereich sehr eng, da kann man jederzeit überall hingehen und die helfen einem bei jedem kleinen Wehwehchen gerne...

Igelchen
na, dann hast du Glück.......ist es ne kleine Uni oder gibt es in eurem FB wenig Leute?

kommt wohl immer auf FB und Uni an.........

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13. Oktober 2010 um 15:11
In Antwort auf tyche26

@baum
Naja, es gibt solche Fragen und solche... Genauso wie es solche Profs gibt und solche....

Letztendlich denke ich, kommt es auch oft darauf an, in welchem Fachbereich man studiert und was für eine "Gesprächskultur" dort vorherrscht....

Würde mir an Deiner Stelle einfach überlegen, welche Fragen ich tatsächlich nicht durch eigene Recherchen beantworten kann und nur in diesen Fällen auf den Prof zugehen.


aber wieso stellen se sich so an?!
warum immer nur dann zum Prof rennen nachdem man selber recherchiert hat und nix 0,0 gefunden hat?? woher kommt diese Mentalität?

warum denn nicht gleich fragen ohne vorher recherichiert zu haben???? genau das kann ich nicht verstehen?

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13. Oktober 2010 um 15:17

@ Apfel
wirde es bei euch in Deutschland nicht gerne gesehen wenn man offen zeigt was man drauf hat, was man richtig gut kann,sich so en bisschen in den Vordergrung stellt, sich so ein bisschen als einen bessewisser zeigt( vor den Profs als auch allgemein) und direkt ist ?

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13. Oktober 2010 um 21:30


ich spreche NICHT von den Vorlesungen!!! natürlich fragt man nich in den Vorlesungen.
Ich spreche von Seminaren , Übungen oder Sprechstunden!

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13. Oktober 2010 um 21:31
In Antwort auf dsra_12893878


Ist bei uns auch so... Die Noten sagen nichts aus. Dummer Tag oder dumme Einstiegsfrage und das wars dann so ziemlich.
Allerdings nur mündlich, Schriftliches gibt es bei mir nur im Nebenfach und das ist mir ziemlich egal...
Zum Promovieren brauchst du ja nicht viel können - da reicht ein einziges kleines Gebietchen, auf dem du es voll drauf hast, auch wenn du vom Rest nicht viel verstehst. Oft können Menschen mehr, als man so denkt.....


aber du brauchst eine GUTE NOTE um überhaupt promovieren zu können!!!!!

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14. Oktober 2010 um 0:03
In Antwort auf deanne_12176536

Igelchen
na, dann hast du Glück.......ist es ne kleine Uni oder gibt es in eurem FB wenig Leute?

kommt wohl immer auf FB und Uni an.........


Kleine Uni ja... 11-12000 Studenten und etwa 800 davon bei uns im Fachbereich. Dafür natürlich auch nicht so viele Profs und Mitarbeiter, etc.

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14. Oktober 2010 um 0:05
In Antwort auf deanne_12176536


aber du brauchst eine GUTE NOTE um überhaupt promovieren zu können!!!!!


Oder einen Prof, auf dessen Gebiet man genial ist und der einen auch für genial hält.
Keine Ahnung, da das für mich ohnehin noch weit weit weg ist...

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