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Unglückliche Ehe - aussichtslose Affäre

15. März um 10:55

Hallo zusammen, vor 2 1/2 habe ich, 44, verheiratet, mich auf eine Affäre mit einem ebenfalls verheirateten Mann (55) eingelassen. Was als Sexdate begann, hat sich zu einer - für uns beide unerwarteten - leidenschaftlichen und von starken Gefühlen geprägten „Zweitbeziehung“ entwickelt.

Aus verschiedensten Gründen war meine Ehe schon vorher am Ende. Meine Kinder und die Abhängigkeit meines depressiven Mannes von mir haben mich bislang gehindert, die Ehe endgültig zu beenden. Ich bin die, die schon immer die Brötchen verdient und auch sonst wirklich ALLES regelt. 40/50 Std Woche Arbeiten, Haushalt, Schule, Kids, einkaufen, Garten, Hund etc. pp.

Klar, bin ich am Ende selber schuld... 25 Jahre hab ich es ja nicht geändert. Letztlich sehnte ich mich nach einem Mann auf Augenhöhe und verlor auch den Respekt vor meinem Mann, der mich in nichts unterstützt und mich immer alleine lässt. Er ist nur zuhause, hat keine Freunde, verschläft den ganzen Tag. Er unternimmt wirklich nichts mit mir. Ich führe seit Ewigkeiten ein Singleleben mit einem gefühlten dritten Kind. Alle meine Versuche unsere Situation zu ändern, scheiterten, weil er null Eigeninitiative zeigt und keine Hilfe (zb Therapie) annimmt.

Ich bin sehr gesellig, unternehmungslustig, eigentlich selbstbewusst und beruflich erfolgreich, dazu attraktiv und gebildet. Nur mit meinem Mann scheitere ich auf ganzer Ebene.

Trennungsversuche nahm ich immer zurück, wenn ich dann mit seiner unendlichen Traurigkeit konfrontiert war. Der letzte Trennungsversuch, dem voraus ging, dass ich gestand jmd kennengelernt zu haben und daran zu merken, dass unsere Ehe vorbei ist, endete in häuslicher Gewalt. Er schlug mich und schwor mir, sich oder jmd den ich liebe etwas anzutun (die Kinder hat er betont ausgenommen), würde ich ihn verlassen.
Meine heimlichen Besuche einer Frauenberatungsstelle haben durch diverse Analysen ergeben, dass seine Gewaltbereitschaft durchaus ernstzunehmen ist. Das hat mir den Rest gegeben.

Das ist jetzt 2 Jahre her. Und trotzdem fühle ich mich ihm gegenüber immer noch verantwortlich.

Die Affäre führte ich dennoch heimlich weiter. Wir sehen uns ein- zweimal wöchentlich, telefonieren täglich, ab und an ein Konzertbesuch oä oder mal ein gemeinsames Wochenende. Ich erlebe seit dem, dass sich jmd um mich kümmert, dass man gemeinsam Spaß hat, Hobbies und Interessen teilt.
Er wiederum führt eine „freundschaftliche“ Ehe, wenig Leidenschaft, wenig Unternehmungen aber Respekt füreinander. Er nennt es angenehmes WG-Leben. Ich bin sicher, dass er niemals seine Frau für mich verlassen wird und ich habe das auch nie eingefordert oder auch nur angefragt.

Seine Frau (60) ist schwierig, psychisch instabil, ich denke er fühlt sich ihr sehr verbunden und ebenfalls verantwortlich. Ein Leben aufzugeben, bedeutet viel Mut, den er ebenfalls nicht hat.

An uns genießt er vmtl die Lebensfreude, das unbeschwerte, den Sex, den gemeinsamen Austausch unsere Unternehmungen, Vlt auch dass ich jünger bin . Er ist extrem ängstlich dass unsere Beziehung auffliegen könnte, sehr vorsichtig. Ich mache mir also nichts vor; trotz seiner Liebesbekundungen.

Ich weiß, dass auch diese Affäre irgendwann in Trauer und Schmerz enden wird - und ich frage mich insgeheim, ob das Vlt auch ein Grund ist, warum ich zuhause nicht den Schlussstrich ziehe. So bin ich ja auch nicht frei und die Frage nach einer gms Zukunft stellt sich nicht. Ich gestehe, ich sehne mich tatsächlich sehr nach einer Partnerschaft. Aber darauf zu warten, dass Mr Right kommt um dann den Mut zu haben, zuhause auszubrechen ist natürlich kindisch und falsch, das weiß ich.

Wenn ich diesen Text hier als Außenstehende lesen würde, hätte ich vmtl viele schlaue Ratschläge parat. Tatsächlich jedoch fühle ich mich total gefangen.

Hat jemand von euch Schonmal Ähnliches erlebt? Wie schaffe ich es nur, eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen und den Schritt zur endgültigen Trennung zu gehen? Es ist echt ein Trauerspiel. Und dazu ein selbstgemachtes

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15. März um 11:34

Du verstehst das falsch. Ich habe keine Sorge um Mich, ich sorge mich um ihn. Das kann man noch kränker finden, ist aber Fakt. 
Ich denke die angedrohte Gewalt wird sich gegen ihn richten. 

Meine Kids haben nichts von diesem Gewaltausbruch mitbekommen, sie waren verreist zu der Zeit. Wir pflegen ansonsten einen normalen Umgang miteinander. 
Wenn die zwei etwas mitbekommen, dann, dass ihr Vater krank ist und wenig einplanbar. 
Gewalt spielt dabei gar keine Rolle - dieser Ausraster und was er mit mir gemacht hat, ist mein Problem und definitiv nicht das meiner Kids. 

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15. März um 14:05

Für alle außer mich. Ich möchte nicht alleine in einer Ehe sein. Wünsche mir einen Partner auf Augenhöhe. Einen, der sich für mich interessiert, mit mir etwas unternimmt, sich Vlt sogar ab und an um mich kümmert. All das gibt’s in meinem Leben so nicht... und das fehlt mir. 

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15. März um 14:10

Ziehst du das wirklich so durch? Wo siehst du die Vorteile darin, so zu leben, anstatt einen Schlussstrich zu ziehen? 

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15. März um 14:21
In Antwort auf fortuna75

Ziehst du das wirklich so durch? Wo siehst du die Vorteile darin, so zu leben, anstatt einen Schlussstrich zu ziehen? 

Wenn sie das will, soll sie dann das halt machen.
Das ist Ihre Entscheidung, für die sie selber auch die Konsequenzen trägt. 

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15. März um 14:28
In Antwort auf fortuna75

Ziehst du das wirklich so durch? Wo siehst du die Vorteile darin, so zu leben, anstatt einen Schlussstrich zu ziehen? 

Denke ganz ernst darf man kirsche nicht nehmen, auch ein Weg, extraprovokant um zum Nachdenken anzuregen!

Die Fakten sind doch klar! Du schreibst ja selbst das Du Deinen Mann nicht mehr möchtest!! Das ist OK, absolut legitim.
 Und letztlich bist Du dir gegenüber verantwortlich, vielleicht noch Deinen Kindern wenn Sie klein sind aber sonst niemanden!!

Such Dir einen Beistand, Freunde oder wen auch immer der Dich das raus holt!! Das schlimmste was passieren kann ist irgendwann zu sagen "hät ich doch".

Lies mal das Buch "5 Dinge die Sterbende am meisten bereuen" da ist keiner dabei der etwas bereut weil es dann schief gegangen ist, sondern weil sie es NICHT gemacht haben!!

 

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15. März um 14:29
In Antwort auf user21080

Wenn sie das will, soll sie dann das halt machen.
Das ist Ihre Entscheidung, für die sie selber auch die Konsequenzen trägt. 

Aber natürlich. Ich verurteile niemanden für seine Entscheidungen, Affären zu haben. Wie könnte ich? 
Mich interessiert es nur... suche ich ja irgendwie nach Antworten, warum ich mich entscheide, eher zu leiden, als zu leben. 

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15. März um 14:39
In Antwort auf tw060270

Denke ganz ernst darf man kirsche nicht nehmen, auch ein Weg, extraprovokant um zum Nachdenken anzuregen!

Die Fakten sind doch klar! Du schreibst ja selbst das Du Deinen Mann nicht mehr möchtest!! Das ist OK, absolut legitim.
 Und letztlich bist Du dir gegenüber verantwortlich, vielleicht noch Deinen Kindern wenn Sie klein sind aber sonst niemanden!!

Such Dir einen Beistand, Freunde oder wen auch immer der Dich das raus holt!! Das schlimmste was passieren kann ist irgendwann zu sagen "hät ich doch".

Lies mal das Buch "5 Dinge die Sterbende am meisten bereuen" da ist keiner dabei der etwas bereut weil es dann schief gegangen ist, sondern weil sie es NICHT gemacht haben!!

 

Das ist eine Antwort, wie ich sie vmtl auch gegeben hätte! Ich weiß das alles. Habe Freunde eingeweiht, war bei der Frauenberatung, Anwalt ... 
Und TROTZDEM immer diese Gedanken „was macht er nur ohne mich? Ohne Job, Freunde, Familie?“ 
Er beteuert mir immer dass er ohne mich nicht kann und ich habe unendliches Mitleid. Was natürlich keine Basis für eine Ehe ist, das ist mir klar.... 

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15. März um 14:41
In Antwort auf fortuna75

Aber natürlich. Ich verurteile niemanden für seine Entscheidungen, Affären zu haben. Wie könnte ich? 
Mich interessiert es nur... suche ich ja irgendwie nach Antworten, warum ich mich entscheide, eher zu leiden, als zu leben. 

Es ist allein ihre Entscheidung, ob sie das macht, oder ob sie das nicht macht.
Falls sie das macht, muss sie mit den Konsequenzen und den Folgen leben, welche ihr haldeln hat. 
Egal wie man sich Leben entscheidet, alles hat Fogen und Kosequenzen.

Wenn du dich für die Affäre entscheidest, riskierst du am Ende ganz allein dazustehen. Entscheidest du dich dagegen, wird vielleicht deine Ehe schon morgen zu Ende sein, auch ohne Affäre. 

Dann hast du trozdem beide verloren, da deine Affäre inzwischen mit einem anderen Mann zusammen ist. 

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15. März um 14:52
In Antwort auf user21080

Es ist allein ihre Entscheidung, ob sie das macht, oder ob sie das nicht macht.
Falls sie das macht, muss sie mit den Konsequenzen und den Folgen leben, welche ihr haldeln hat. 
Egal wie man sich Leben entscheidet, alles hat Fogen und Kosequenzen.

Wenn du dich für die Affäre entscheidest, riskierst du am Ende ganz allein dazustehen. Entscheidest du dich dagegen, wird vielleicht deine Ehe schon morgen zu Ende sein, auch ohne Affäre. 

Dann hast du trozdem beide verloren, da deine Affäre inzwischen mit einem anderen Mann zusammen ist. 

Na ich denke, meine Affäre sucht sich eher ne andere Frau  
Und in meinem Fall - um den es in diesem Beitrag ja eigentlich geht - wäre ein Ehe-Aus ja mein eigentlicher Wunsch.. ich bin nur zu schwach und dämlich es umzusetzen.

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15. März um 14:55
In Antwort auf fortuna75

Na ich denke, meine Affäre sucht sich eher ne andere Frau  
Und in meinem Fall - um den es in diesem Beitrag ja eigentlich geht - wäre ein Ehe-Aus ja mein eigentlicher Wunsch.. ich bin nur zu schwach und dämlich es umzusetzen.

Dann ist dir also völliig egal, wer mit wem du eine Affäre eingehst? Hauptsache jemand? 
wieso reichst du nicht einfach die Scheidung ein, wenn du deinen Ehepartner nicht mehr willst? 

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15. März um 14:58
In Antwort auf fortuna75

Na ich denke, meine Affäre sucht sich eher ne andere Frau  
Und in meinem Fall - um den es in diesem Beitrag ja eigentlich geht - wäre ein Ehe-Aus ja mein eigentlicher Wunsch.. ich bin nur zu schwach und dämlich es umzusetzen.

Du bist halt noch nicht soweit! Aber gibt ja nicht auf!! Jeden Tag ein kleines Stück daran arbeiten, dann wird der Tag kommen wo es "klick" macht!

Versuche bei deinem "loslösen" irgendwie Struktur rein zu bekommen. Und leg jeden Tag ein kleines Schippchen drauf!

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15. März um 15:00
In Antwort auf user21080

Dann ist dir also völliig egal, wer mit wem du eine Affäre eingehst? Hauptsache jemand? 
wieso reichst du nicht einfach die Scheidung ein, wenn du deinen Ehepartner nicht mehr willst? 

Nein mir ist nicht egal mit wem ich eine Affäre eingehe, den Mann suche ich mir schon gut aus 🙄
Warum ich nicht die Scheidung einreiche? Du musst meine Gründe weder verstehen noch gutheißen, geschildert habe ich diese aber deutlich. 

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15. März um 15:03
In Antwort auf tw060270

Du bist halt noch nicht soweit! Aber gibt ja nicht auf!! Jeden Tag ein kleines Stück daran arbeiten, dann wird der Tag kommen wo es "klick" macht!

Versuche bei deinem "loslösen" irgendwie Struktur rein zu bekommen. Und leg jeden Tag ein kleines Schippchen drauf!

Die TE schreibt doch selber das das Ehe-Aus das Ziel ist.

Wieso reicht sie dann einfach nicht die Scheidung ein und muss unschuldige dritte mitreinziehen, damit der Partner sich von der TE trennt.
Wenn sie nur S. will, ist es eigentlich `egal´ wer der Affärenpartner ist, hauptsache man bekommt S. 
 

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15. März um 15:04
In Antwort auf tw060270

Du bist halt noch nicht soweit! Aber gibt ja nicht auf!! Jeden Tag ein kleines Stück daran arbeiten, dann wird der Tag kommen wo es "klick" macht!

Versuche bei deinem "loslösen" irgendwie Struktur rein zu bekommen. Und leg jeden Tag ein kleines Schippchen drauf!

Ja das versuche ich. Es ist im Prinzip alles klar, ich kenne die finanziellen Aspekte, meine Unterhaltspflicht, den Sorgerechtspunkt. Ich habe selbst die Wohnungssituation im Blick  
aber es ist, wie du sagst... final hat es noch nicht Klick gemacht. Das leid ist scheinbar noch nicht groß genug. 

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15. März um 15:05
In Antwort auf fortuna75

Nein mir ist nicht egal mit wem ich eine Affäre eingehe, den Mann suche ich mir schon gut aus 🙄
Warum ich nicht die Scheidung einreiche? Du musst meine Gründe weder verstehen noch gutheißen, geschildert habe ich diese aber deutlich. 

Also willst damit erreichen, das dein Eheman die Nase voll von dir hat und er die Scheidung selber einreicht. 

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15. März um 15:08
In Antwort auf user21080

Die TE schreibt doch selber das das Ehe-Aus das Ziel ist.

Wieso reicht sie dann einfach nicht die Scheidung ein und muss unschuldige dritte mitreinziehen, damit der Partner sich von der TE trennt.
Wenn sie nur S. will, ist es eigentlich `egal´ wer der Affärenpartner ist, hauptsache man bekommt S. 
 

Also mein EheAus ist doch nicht das Ziel meiner Affäre 😂 und welcher unschuldige Dritte? Mein AffärenMann ist selber verheiratet und will sich nicht trennen. 
Mein Ehemann ist ferner auch alles andere als unschuldig und war mir gegenüber gewalttätig als ich mich trennen wollte. 
Manchmal hilft es, eine Diskussion von Vorne zu lesen. 

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15. März um 15:10
In Antwort auf user21080

Also willst damit erreichen, das dein Eheman die Nase voll von dir hat und er die Scheidung selber einreicht. 

Mein Mann weiß nichts von meiner Affäre. Und er wird sie niemals von mir trennen. Niemals. DAS ist etwas, dass ich sicher weiß. Auch wenn es nur seiner Abhängigkeit geschuldet ist, was ihm Vlt selber nicht klar ist. 

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15. März um 15:15
In Antwort auf fortuna75

Also mein EheAus ist doch nicht das Ziel meiner Affäre 😂 und welcher unschuldige Dritte? Mein AffärenMann ist selber verheiratet und will sich nicht trennen. 
Mein Ehemann ist ferner auch alles andere als unschuldig und war mir gegenüber gewalttätig als ich mich trennen wollte. 
Manchmal hilft es, eine Diskussion von Vorne zu lesen. 

Hä? Willst du jetzt mit deisem Mann verheiratet bleiben oder dich von der Affäre trennen? 

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15. März um 15:18
In Antwort auf user21080

Hä? Willst du jetzt mit deisem Mann verheiratet bleiben oder dich von der Affäre trennen? 

Du, nichts für ungut. Es ist schön, dass du dich interessierst, aber ich verstehe deine Frage nicht. 
Lies doch einfach meinen Eingangspost- der sollte deine Frage beantworten. Was dann noch unklar ist, erkläre ich gerne. 

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15. März um 15:19
In Antwort auf fortuna75

Du, nichts für ungut. Es ist schön, dass du dich interessierst, aber ich verstehe deine Frage nicht. 
Lies doch einfach meinen Eingangspost- der sollte deine Frage beantworten. Was dann noch unklar ist, erkläre ich gerne. 

Du hast doch selber geschrieben, dass das Ehe-Aus, dein Ziel ist.

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15. März um 15:20

Du bist schon so lange unglücklich mit deinem Mann, was hält dich daran dort zu bleiben? Weil du Angst vor ihm hast? Dann melde es doch der Polizei.
Pack deine Sachen und geh. Schlussendlich ist jeder Mensch seines Glückes Schmied! Du hast ja eh schon so viel Zeit verplämpert, es wird Zeit, dass du dich glücklich machst. Oder willst du die ganze Zeit unglücklich sein? Dein Mann kann ja so auch nicht glücklich sein oder wird zumindest "verarscht".

Irgendwann wirst du vielleicht in Rente sein und wirst dich fragen, warum habe ich nicht mich einfach trennen können.

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15. März um 15:20

Du musst dir einfach darüber bewusst sein, dass du mit deinem Bleiben in der Ehe deinem Mann die Chance nimmst, sein Leben auch nochmal auf die Reihe zu kriegen. Du tust ihm absolut ÜBERHAUPT nicht gut, auch wenn du es vermutlich genau gegenteilig siehst, aber das stimmt nicht. Du hilfst ihm nicht, du schadest ihm, wenn du ihm alles abnimmst. So wird er nie gesund werden können, verstehst du?

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15. März um 15:21
In Antwort auf user21080

Du hast doch selber geschrieben, dass das Ehe-Aus, dein Ziel ist.

Ja, ein Ziel in meinem Leben! Affäre hin oder her.. die hat damit nix zu tun. 
Ich will diese Ehe nicht mehr. Das ist richtig. Aber ich gehe dich nicht den Weg der Provokation durch eine Affäre, damit mein Mann sich trennt, wie du es beschrieben hast... 

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15. März um 15:25
In Antwort auf kittycatt92

Du bist schon so lange unglücklich mit deinem Mann, was hält dich daran dort zu bleiben? Weil du Angst vor ihm hast? Dann melde es doch der Polizei.
Pack deine Sachen und geh. Schlussendlich ist jeder Mensch seines Glückes Schmied! Du hast ja eh schon so viel Zeit verplämpert, es wird Zeit, dass du dich glücklich machst. Oder willst du die ganze Zeit unglücklich sein? Dein Mann kann ja so auch nicht glücklich sein oder wird zumindest "verarscht".

Irgendwann wirst du vielleicht in Rente sein und wirst dich fragen, warum habe ich nicht mich einfach trennen können.

Ja es ist auch ein stückweit Angst. Und ER müsste ja gehen, womit ich ihm neben den Kids noch sein Zuhause nehme. Das ist alles so furchtbar. Den Kontakt zur Polizei hatte ich auch schon. Ich habe einen Notfallnummer bekommen für „diese Fälle“. 
Es bricht mir einfach das Herz, ihm das anzutun. 

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15. März um 15:25
In Antwort auf fortuna75

Ja, ein Ziel in meinem Leben! Affäre hin oder her.. die hat damit nix zu tun. 
Ich will diese Ehe nicht mehr. Das ist richtig. Aber ich gehe dich nicht den Weg der Provokation durch eine Affäre, damit mein Mann sich trennt, wie du es beschrieben hast... 

Ja aber wieso reichst du nicht einfach selber die Scheidung ein, anstatt den  ahnunglosen Affärenmann auszunutzen, damit dein Mann die Scheidung einreicht.

 

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15. März um 15:28
In Antwort auf jara

Du musst dir einfach darüber bewusst sein, dass du mit deinem Bleiben in der Ehe deinem Mann die Chance nimmst, sein Leben auch nochmal auf die Reihe zu kriegen. Du tust ihm absolut ÜBERHAUPT nicht gut, auch wenn du es vermutlich genau gegenteilig siehst, aber das stimmt nicht. Du hilfst ihm nicht, du schadest ihm, wenn du ihm alles abnimmst. So wird er nie gesund werden können, verstehst du?

Du hast völlig recht, so würde es mir auch bei der Beratungsstelle vermittelt. Aber wenn es dann da sitzt, weint, fleht und bettelt ... dann denke ich mir, lieber leide ich als er. Er tut mir so unendlich leid, weil er alles verliert. So sieht er es zumindest. Dabei wäre es seine Entscheidung wie er mit der Situation umgeht. Auch das ist mir klar. Aber es durchzuziehen ist verdammt schwer - und ich bin sicher, er gibt sich dann komplett auf .

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15. März um 15:30
In Antwort auf user21080

Ja aber wieso reichst du nicht einfach selber die Scheidung ein, anstatt den  ahnunglosen Affärenmann auszunutzen, damit dein Mann die Scheidung einreicht.

 

Ich frag mich grade ob du mich verarschst oder es immer noch nicht verstanden hast? 🤔

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15. März um 15:36
In Antwort auf fortuna75

Du hast völlig recht, so würde es mir auch bei der Beratungsstelle vermittelt. Aber wenn es dann da sitzt, weint, fleht und bettelt ... dann denke ich mir, lieber leide ich als er. Er tut mir so unendlich leid, weil er alles verliert. So sieht er es zumindest. Dabei wäre es seine Entscheidung wie er mit der Situation umgeht. Auch das ist mir klar. Aber es durchzuziehen ist verdammt schwer - und ich bin sicher, er gibt sich dann komplett auf .

Ich kenne Dich und Deinen Mann persönlich nicht!

Vielleicht ist Dein Männe auch ganz clever und weiß genau wie er Dich mit deinem guten Gemüt zu packen hat?? Immer auf die Tränendrüse und die "schlechtes Gewissen" Nummer??

Vielleicht braucht er einfach auch mal einen kräftigen Tritt und eine Ansage SEIN leben in di Hand zu nehmen! und für sich selbst zu sorgen!!

Lass Dir nicht alle einreden in Deutschland verhungert man normal nicht! und für SEIN glück bist DU nicht verantwortlich!

irgendjemand hat hier einen tollen Spruch geschrieben weiß nicht wer ich zitier mal

handele oder werde behandelt!

sei mutig DIR zuliebe!!

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15. März um 15:37
In Antwort auf fortuna75

Du hast völlig recht, so würde es mir auch bei der Beratungsstelle vermittelt. Aber wenn es dann da sitzt, weint, fleht und bettelt ... dann denke ich mir, lieber leide ich als er. Er tut mir so unendlich leid, weil er alles verliert. So sieht er es zumindest. Dabei wäre es seine Entscheidung wie er mit der Situation umgeht. Auch das ist mir klar. Aber es durchzuziehen ist verdammt schwer - und ich bin sicher, er gibt sich dann komplett auf .

Es wird dich Überwindung kosten und unangenehm sein, aber langfristig gesehen euer beider Leben verbessern, glaub mir. Selbst wenn er sich was antun würde, es ist und wäre nie deine Verantwortung. Lass dich da nicht erpressen. Opfere dich nicht länger für einen anderen Menschen, das kann niemand verlangen. Wem ist geholfen, wenn auch du daran noch körperlich zugrunde gehst? Ob dein Mann dann glücklich ist? Und sowas schlägt früher oder später auf die Gesundheit, glaub mir.

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15. März um 15:40
In Antwort auf fortuna75

Ja es ist auch ein stückweit Angst. Und ER müsste ja gehen, womit ich ihm neben den Kids noch sein Zuhause nehme. Das ist alles so furchtbar. Den Kontakt zur Polizei hatte ich auch schon. Ich habe einen Notfallnummer bekommen für „diese Fälle“. 
Es bricht mir einfach das Herz, ihm das anzutun. 

Aber sowie es jetzt ist, ist es bestimmt auch nicht glücklich. Es wäre eine Chance schlussendlich für Beide, ein Neuanfang. Wie alt sind denn deine Kinder? Die werden die nicht vorhandene Liebe ja zwischen euch auch spüren.

Wieso bricht dir ausgerechnet dass das Herz? Aber das betrügen ist ok? Das wäre ja noch herzensbrecherischer?

Was nützt dir das wenn er dir nur Leid tut? DIR nützt es nichts! Ich weiss dass eine Trennung weh tut, auch wenn man der Schlusszieher ist, aber manchmal muss es einfach sein und die Zeit danach wird auch schwierig, mir hat mein EX auch leid getan, aber du musst standhaft bleiben, es bringt keinem was.

Mach dir Gedanke, wie und wann du es machen möchtest. Und dann Augenzu und Durch!

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15. März um 15:46
In Antwort auf tw060270

Ich kenne Dich und Deinen Mann persönlich nicht!

Vielleicht ist Dein Männe auch ganz clever und weiß genau wie er Dich mit deinem guten Gemüt zu packen hat?? Immer auf die Tränendrüse und die "schlechtes Gewissen" Nummer??

Vielleicht braucht er einfach auch mal einen kräftigen Tritt und eine Ansage SEIN leben in di Hand zu nehmen! und für sich selbst zu sorgen!!

Lass Dir nicht alle einreden in Deutschland verhungert man normal nicht! und für SEIN glück bist DU nicht verantwortlich!

irgendjemand hat hier einen tollen Spruch geschrieben weiß nicht wer ich zitier mal

handele oder werde behandelt!

sei mutig DIR zuliebe!!

Ja, kann sein, dass du recht hast. Außer leeren Drohnungen folgten von mir nie Konsequenzen. Er hat ja alles, auch ohne einen Beitrag von ihm.
Wir haben ein schönes Haus, er kann sich kaufen, was er will, tut extrem wenig zuhause, trotzdem ist der Kühlschrank voll und das Essen wird gekocht. 
Natürlich würde er nicht verhungern es sind nicht die materiellen Umstände die mich abschrecken, als viel mehr die Tatsache, dass er so alleine ist. Auch wenn das hausgemacht ist, weil er alle seine Freunde über die Jahre mit seinem Verhalten vergrault hat. 
Ich bin nicht seines Glückes Schmied, und irgendwie doch. 
Er weiss, dass ich ihm nur noch Freundschaftlich verbunden bin und nicht mehr liebe. Er weiß auch, wie unglücklich ich bin. Ihn scheint es nicht zu stören, solange ich nur bei ihm bin. Seine Worte. 

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15. März um 15:54
In Antwort auf kittycatt92

Aber sowie es jetzt ist, ist es bestimmt auch nicht glücklich. Es wäre eine Chance schlussendlich für Beide, ein Neuanfang. Wie alt sind denn deine Kinder? Die werden die nicht vorhandene Liebe ja zwischen euch auch spüren.

Wieso bricht dir ausgerechnet dass das Herz? Aber das betrügen ist ok? Das wäre ja noch herzensbrecherischer?

Was nützt dir das wenn er dir nur Leid tut? DIR nützt es nichts! Ich weiss dass eine Trennung weh tut, auch wenn man der Schlusszieher ist, aber manchmal muss es einfach sein und die Zeit danach wird auch schwierig, mir hat mein EX auch leid getan, aber du musst standhaft bleiben, es bringt keinem was.

Mach dir Gedanke, wie und wann du es machen möchtest. Und dann Augenzu und Durch!

Das betrügen ist natürlich nicht okay. Eigentlich. Und trotzdem habe ich kein schlechtes Gewissen. Ich habe soviel versucht. Ihm Jobs besorgt, zu denen er nicht gegangen ist, Therapietermine, die er ablehnte, Gespräche über Gespräche... ich war einfach am Ende. Und dann wurde ich auf einmal wahrgenommen. Mit all meinen facetten, wie ich es mir so sehr von meinem Mann gewünscht habe. Mich stärkt es gewissermaßen nicht alleine zu sein, sonst würde ich das hier gar nicht mehr aushalten! 
Mich weiß, dass ich den Weg gehen muss und hoffe sehr, ich schaffe es irgendwann. Eure Worte hier bestärken mich tatsächlich. Mut zugesprochen zu bekommen, tut gut! 
dafür danke ich euch. 

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15. März um 15:56
In Antwort auf jara

Es wird dich Überwindung kosten und unangenehm sein, aber langfristig gesehen euer beider Leben verbessern, glaub mir. Selbst wenn er sich was antun würde, es ist und wäre nie deine Verantwortung. Lass dich da nicht erpressen. Opfere dich nicht länger für einen anderen Menschen, das kann niemand verlangen. Wem ist geholfen, wenn auch du daran noch körperlich zugrunde gehst? Ob dein Mann dann glücklich ist? Und sowas schlägt früher oder später auf die Gesundheit, glaub mir.

Mein Mann ist nicht glücklich, das weiß ich. Im inneren weiß er, dass er mich verloren hat. Aber das was für jetzt haben, ist ihm lieber als nichts, sagt er. Traurig, nicht wahr? 

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15. März um 16:18
In Antwort auf fortuna75

Hallo zusammen, vor 2 1/2 habe ich, 44, verheiratet, mich auf eine Affäre mit einem ebenfalls verheirateten Mann (55) eingelassen. Was als Sexdate begann, hat sich zu einer - für uns beide unerwarteten - leidenschaftlichen und von starken Gefühlen geprägten „Zweitbeziehung“ entwickelt.

Aus verschiedensten Gründen war meine Ehe schon vorher am Ende. Meine Kinder und die Abhängigkeit meines depressiven Mannes von mir haben mich bislang gehindert, die Ehe endgültig zu beenden. Ich bin die, die schon immer die Brötchen verdient und auch sonst wirklich ALLES regelt. 40/50 Std Woche Arbeiten, Haushalt, Schule, Kids, einkaufen, Garten, Hund etc. pp.

Klar, bin ich am Ende selber schuld... 25 Jahre hab ich es ja nicht geändert. Letztlich sehnte ich mich nach einem Mann auf Augenhöhe und verlor auch den Respekt vor meinem Mann, der mich in nichts unterstützt und mich immer alleine lässt. Er ist nur zuhause, hat keine Freunde, verschläft den ganzen Tag.  Er unternimmt wirklich nichts mit mir. Ich führe seit Ewigkeiten ein Singleleben mit einem gefühlten dritten Kind. Alle meine Versuche unsere Situation zu ändern, scheiterten, weil er null Eigeninitiative zeigt und keine Hilfe (zb Therapie) annimmt. 

Ich bin sehr gesellig, unternehmungslustig, eigentlich selbstbewusst und beruflich erfolgreich, dazu attraktiv und gebildet. Nur mit meinem Mann scheitere ich auf ganzer Ebene. 

Trennungsversuche nahm ich immer zurück, wenn ich dann mit seiner unendlichen Traurigkeit konfrontiert war. Der letzte Trennungsversuch, dem voraus ging, dass ich gestand jmd kennengelernt zu haben und daran zu merken, dass unsere Ehe vorbei ist, endete in häuslicher Gewalt. Er schlug mich und schwor mir, sich oder jmd den ich liebe etwas anzutun (die Kinder hat er betont ausgenommen), würde ich ihn verlassen.
Meine heimlichen Besuche einer Frauenberatungsstelle haben durch diverse Analysen ergeben, dass seine Gewaltbereitschaft durchaus ernstzunehmen ist. Das hat mir den Rest gegeben. 

Das ist jetzt 2 Jahre her. Und trotzdem fühle ich mich ihm gegenüber immer noch verantwortlich.

Die Affäre führte ich dennoch heimlich weiter. Wir sehen uns ein- zweimal wöchentlich, telefonieren täglich, ab und an ein Konzertbesuch oä oder mal ein gemeinsames Wochenende. Ich erlebe seit dem, dass sich jmd um mich kümmert, dass man gemeinsam Spaß hat, Hobbies und Interessen teilt. 
Er wiederum führt eine „freundschaftliche“ Ehe, wenig Leidenschaft, wenig Unternehmungen aber Respekt füreinander. Er nennt es angenehmes WG-Leben. Ich bin sicher, dass er niemals seine Frau für mich verlassen wird und ich habe das auch nie eingefordert oder auch nur angefragt.

Seine Frau (60) ist schwierig, psychisch instabil, ich denke er fühlt sich ihr sehr verbunden und ebenfalls verantwortlich. Ein Leben aufzugeben, bedeutet viel Mut, den er ebenfalls nicht hat. 

An uns genießt er vmtl die Lebensfreude, das unbeschwerte, den Sex, den gemeinsamen Austausch unsere Unternehmungen, Vlt auch dass ich jünger bin . Er ist extrem ängstlich dass unsere Beziehung auffliegen könnte, sehr vorsichtig. Ich mache mir also nichts vor; trotz seiner Liebesbekundungen. 

Ich weiß, dass auch diese Affäre irgendwann in Trauer und Schmerz enden wird - und ich frage mich insgeheim, ob das Vlt auch ein Grund ist, warum ich zuhause nicht den Schlussstrich ziehe. So bin ich ja auch nicht frei und die Frage nach einer gms Zukunft stellt sich nicht. Ich gestehe, ich sehne mich tatsächlich sehr nach einer Partnerschaft. Aber darauf zu warten, dass Mr Right kommt um dann den Mut zu haben, zuhause auszubrechen ist natürlich kindisch und falsch, das weiß ich. 

Wenn ich diesen Text hier als Außenstehende lesen würde, hätte ich vmtl viele schlaue Ratschläge parat. Tatsächlich jedoch fühle ich mich total gefangen. 

Hat jemand von euch Schonmal Ähnliches erlebt? Wie schaffe ich es nur, eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen und den Schritt zur endgültigen Trennung zu gehen? Es ist echt ein Trauerspiel. Und dazu ein selbstgemachtes  
 

Das kann ich nun wirklich nicht verstehen.
Ich kann es nur damit erklären, dass Du auch emotional von ihm abhängig bist. 
Ihr seid sehr jung zusammen gekommen, Du kennst nichts anderes, Du warst nie alleine.
Du hast Angst davor alleine zu sein, weil Du es nicht kennst und es dich große Überwindung kostet, diese Veränderung herbei zu führen.
Das ist verständlich. Denn man muss wirklich neu anfangen und sich völlig umstellen.
Da du mit allem so belastet bist, erscheint die Umstellung für dich wie eine weitere Last die du tragen müsstest und daher vor dir her schiebst. So vergehen die Jahre.
Es hat auch viel mit Gewohnheit zu tun und das alles hängt natürlich auch mit den Kindern zusammen. Es spielt so viel hinein an Veränderungen die sich auftun würden. 
Ich weiß nicht wie ihr wohnt, aber eine solche Trennung in diesem Stadium betrifft einfach alle möglichen Bereiche, auch die sozialen Kontakte usw.
Das ist alles nicht einfach und ich kann dich aus deiner Warte heraus verstehen. 

Dennoch ist es natürlich falsch. Es ist auch nicht kindisch zu gehen. Du sollst nicht für Mr. Right gehen, sondern für dich. Trenn das bitte voneinander und schaffe Ordnung in deine Gedankengänge.
Vergiss jetzt mal Mr. Right. Das ist schwer genug zu finden. Erst einmal geht es darum, das Alte zu beenden ! Das ist schwer genug. Da Du in allem unerfahren bist, vermengst du alles und es erscheint wie ein unüberwindbarer Berg. 
Daher solltest du dir überwindbare Etappen vornehmen und die erste Etappe ist es dich zu trennen, ohne den Gedanken an etwas Neues. Da warten genug To-Dos auf dich. Gehe sie an. 

Je länger du wartest umso mehr ist es ein Minusgeschäft für dich, da du von der jetztigen Situation nichts hast.
Wenn du irgendwann alles geklärt hast, wirst du dich auch öffnen können. Aber das ist erst einmal Zukunftsmusik.

Die Affäre ist und bleibt eine, das steht fest. An so etwas bist du auch aus der Situation heraus geraten. Das ist okay und das kannst Du Dir verzeihen. Lass das einfach weiter laufen, wenn das loskommen davon ebenfalls schwierig ist. Kümmere dich erst einmal um die Trennung. 

Wenn du so eine tolle Frau bist, wird es genug Männer geben die Interesse an dir haben. Das weißt Du auch. Solange du verheiratet bist wird sich da nichts vernünftiges ergeben. Es geht in erster Linie darum, was du willst. Du kannst erst dann selbst eine gesunde Wahl treffen wenn du diese Last los bist. 
 

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15. März um 16:27
In Antwort auf user21080

Ja aber wieso reichst du nicht einfach selber die Scheidung ein, anstatt den  ahnunglosen Affärenmann auszunutzen, damit dein Mann die Scheidung einreicht.

 

Es ist gar nicht so einfach einen unwilligen Mann aus dem Haus zu bekommen !
Im Grunde bleibt am Ende vielleicht nur die Möglichkeit die Polizei zu rufen und ihn auf die Straße werfen zu lassen, wenn er wieder gewalttätig wird.
Wenn er nicht gehen will, wird das alles anstrengend ! Die Frau ist genug belastet mit allem und da ist es gar nicht so einfach einen Weg zu finden, wie man einen Mann aus dem Haus bekommt, der womöglich im Mietvertrag steht oder Mit-Eigentümer ist.

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15. März um 16:30
In Antwort auf user21080

Ja aber wieso reichst du nicht einfach selber die Scheidung ein, anstatt den  ahnunglosen Affärenmann auszunutzen, damit dein Mann die Scheidung einreicht.

 

Es ist auch gar nicht so einfach den Vater seiner eigenen Kinder auf die Straße setzen zu lassen. Denn immerhin hat man mit ihm Kinder, eine Vergangenheit usw. 
Die Kinder hängen ja auch irgendwie an ihrem Vater und das tut man ihnen dann ja auch an. Da verwundert es nicht, wenn es Überwindung kostet und die Frau nicht weiß wo sie ansetzen soll.

Ich rate dazu einen Strang zu wählen und den Konsequenz durchzuziehen.
Dafür ist es gut sich ein Lösungs-Szeanrio auszudenken, diesen aufzuschreiben und dann den ersten Schritt zu tun und dann jeden weiteren, eins nach dem anderen. 
Ggf. auch mehrere Pläne bzw. Alternativpläne mit Lösungen, schriftlich festhalten. 

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15. März um 16:32
In Antwort auf fortuna75

Ja, kann sein, dass du recht hast. Außer leeren Drohnungen folgten von mir nie Konsequenzen. Er hat ja alles, auch ohne einen Beitrag von ihm.
Wir haben ein schönes Haus, er kann sich kaufen, was er will, tut extrem wenig zuhause, trotzdem ist der Kühlschrank voll und das Essen wird gekocht. 
Natürlich würde er nicht verhungern es sind nicht die materiellen Umstände die mich abschrecken, als viel mehr die Tatsache, dass er so alleine ist. Auch wenn das hausgemacht ist, weil er alle seine Freunde über die Jahre mit seinem Verhalten vergrault hat. 
Ich bin nicht seines Glückes Schmied, und irgendwie doch. 
Er weiss, dass ich ihm nur noch Freundschaftlich verbunden bin und nicht mehr liebe. Er weiß auch, wie unglücklich ich bin. Ihn scheint es nicht zu stören, solange ich nur bei ihm bin. Seine Worte. 

Dein Schicksal ist für ich eines das einer Frau widerfahren kann, wenn sie gut verdient ! Dann kann es passieren dass sich da ein Parasit dran hängt und es schwer wird diesen los zu werden. Es ist wie eine Krankheit die dich befallen hat. Die Diagnose steht fest. Du brauchst nur die richtige Therapie bzw. Medizin um den Parasiten abzustoßen. 

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15. März um 16:37
In Antwort auf fortuna75

Das betrügen ist natürlich nicht okay. Eigentlich. Und trotzdem habe ich kein schlechtes Gewissen. Ich habe soviel versucht. Ihm Jobs besorgt, zu denen er nicht gegangen ist, Therapietermine, die er ablehnte, Gespräche über Gespräche... ich war einfach am Ende. Und dann wurde ich auf einmal wahrgenommen. Mit all meinen facetten, wie ich es mir so sehr von meinem Mann gewünscht habe. Mich stärkt es gewissermaßen nicht alleine zu sein, sonst würde ich das hier gar nicht mehr aushalten! 
Mich weiß, dass ich den Weg gehen muss und hoffe sehr, ich schaffe es irgendwann. Eure Worte hier bestärken mich tatsächlich. Mut zugesprochen zu bekommen, tut gut! 
dafür danke ich euch. 

Du wirst hier im Forum immer wieder auf den betrug reduziert werden. Mache nicht den Fehler darauf einzugehen und dich damit zu befassen. Das ist nicht deine Baustelle und hält dich auf, das bringt dich nirgendwohin. Das weißt du ja auch. 
Deine Baustelle ist den Mann los zu werden. Das ist gar nicht so einfach. Weder praktisch gesehen, noch emotional. 

Eine Freundin von mir hat ein ähnliches Problem. Super attraktiv, erfolgreich, guter Status, Haus, Kinder, Intelligent, gebildet usw. Dann aber zuhause ein Sack von Mann, der sich völlig gehen lässt und beruflich kaum etwas auf die Reihe bekommt, sich stinkig verhält, sie runter zieht und noch schlecht macht. 
Es ist auch unverständlich dass sie sich das seit Jahren gibt. Sie geht jedoch nicht fremd und ist finanziell wegen dem Haus weiter mit ihm verbandelt, bis es bald abgezahlt ist und sie wollte noch ein weiteres Kind. Diesen Wunsch hat sie sich erfüllt. 

Also so etwas ist gar nicht mal so selten. Von außen würde man das nicht meinen. Aber es ist so. 

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15. März um 16:38
In Antwort auf mandellaugen

Es ist gar nicht so einfach einen unwilligen Mann aus dem Haus zu bekommen !
Im Grunde bleibt am Ende vielleicht nur die Möglichkeit die Polizei zu rufen und ihn auf die Straße werfen zu lassen, wenn er wieder gewalttätig wird.
Wenn er nicht gehen will, wird das alles anstrengend ! Die Frau ist genug belastet mit allem und da ist es gar nicht so einfach einen Weg zu finden, wie man einen Mann aus dem Haus bekommt, der womöglich im Mietvertrag steht oder Mit-Eigentümer ist.

Wenn ich einen Mann loswerden möchte, wäre mir der Mietvertrag egal. Dafür gibt es eine Kündigungsfrist.
In der Zeit, wo die Kündigungsfrist läuft, kann sie entweder bei Verwandten oder bei Bekannten wohnen.Die Te ist frei und kann sich eine neue Wohnung suchen.
Sofern das finanziell realisierbar ist, beide Wohungen gleichzeitig bezahlen.

Ich denke das der Mann finanzielle Hintergedanken hat, und wenn er keine Trennung will, wird auch eine vorgetäuschte Affäre, nicht helfen.

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15. März um 16:47
In Antwort auf mandellaugen

Du wirst hier im Forum immer wieder auf den betrug reduziert werden. Mache nicht den Fehler darauf einzugehen und dich damit zu befassen. Das ist nicht deine Baustelle und hält dich auf, das bringt dich nirgendwohin. Das weißt du ja auch. 
Deine Baustelle ist den Mann los zu werden. Das ist gar nicht so einfach. Weder praktisch gesehen, noch emotional. 

Eine Freundin von mir hat ein ähnliches Problem. Super attraktiv, erfolgreich, guter Status, Haus, Kinder, Intelligent, gebildet usw. Dann aber zuhause ein Sack von Mann, der sich völlig gehen lässt und beruflich kaum etwas auf die Reihe bekommt, sich stinkig verhält, sie runter zieht und noch schlecht macht. 
Es ist auch unverständlich dass sie sich das seit Jahren gibt. Sie geht jedoch nicht fremd und ist finanziell wegen dem Haus weiter mit ihm verbandelt, bis es bald abgezahlt ist und sie wollte noch ein weiteres Kind. Diesen Wunsch hat sie sich erfüllt. 

Also so etwas ist gar nicht mal so selten. Von außen würde man das nicht meinen. Aber es ist so. 

Danke für deine ausführliche Stellungnahme! In vielen Punkten hast du recht! Angst, mein Leben alleine in die Hand zu nehmen, habe ich nicht, weil ich eigentlich schon immer alles alleine machen musste. 
Ich bin sonst durchaus patent, was meine Scheu natürlich noch kurioser aussehen lässt. 
Ich habe hier sehr viel Zuspruch erfahren und das tut wirklich gut. 
Jetzt muss ich diesen noch in richtungsweisende Energie wandeln. Ob mir das gelingt, vermag ich noch nicht zu beurteilen. Aber sich all das mal von der Seele zu schreiben, tat schon mal gut!!!

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15. März um 16:50
In Antwort auf mandellaugen

Dein Schicksal ist für ich eines das einer Frau widerfahren kann, wenn sie gut verdient ! Dann kann es passieren dass sich da ein Parasit dran hängt und es schwer wird diesen los zu werden. Es ist wie eine Krankheit die dich befallen hat. Die Diagnose steht fest. Du brauchst nur die richtige Therapie bzw. Medizin um den Parasiten abzustoßen. 

Ich denke auch, der Ehemann der TE ist garnicht depressiv sondern ein übler bösartiger Schmarotzer, der es sich bequem eingerichtet hat und auf "kränklich" macht, damit sie aus schlechtem Gewissen bei ihm bleibt. Die Gewalt, die Drohungen, das ist alles hoch manipulativ und brutal. TE, man kann dir nur raten, denke keine Sekunde mehr an ihn, sondern an dich und hau schnell ab vor diesem Blutsauger!

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15. März um 16:50

😂😂 du bist echt schlicht gestrickt in deinen Gedanken und das meine ich nicht despektierlich! 
Mandelauge hat schon recht 😉

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15. März um 16:52
In Antwort auf fortuna75

Das betrügen ist natürlich nicht okay. Eigentlich. Und trotzdem habe ich kein schlechtes Gewissen. Ich habe soviel versucht. Ihm Jobs besorgt, zu denen er nicht gegangen ist, Therapietermine, die er ablehnte, Gespräche über Gespräche... ich war einfach am Ende. Und dann wurde ich auf einmal wahrgenommen. Mit all meinen facetten, wie ich es mir so sehr von meinem Mann gewünscht habe. Mich stärkt es gewissermaßen nicht alleine zu sein, sonst würde ich das hier gar nicht mehr aushalten! 
Mich weiß, dass ich den Weg gehen muss und hoffe sehr, ich schaffe es irgendwann. Eure Worte hier bestärken mich tatsächlich. Mut zugesprochen zu bekommen, tut gut! 
dafür danke ich euch. 

Ich sehe dich auch in einer Zwitter-Gestalt. Auf der einen Seite bist du die taffe Frau die viel schafft und hinbekommt, beruflich sehr erfolgreich ist und alles trägt. 
Aber privat tun sich Abgründe auf. Nicht nur die völlige Unerfahrenheit, sondern auch das Chaos, die großen Defizite, das was dir fehlt und dass du hier nicht in der Lage bist dein Recht einzufordern.

Es ist auch möglich dass du so erfolgreich werden konntest, weil du im Hintergrund privat zwar wenig vorzuweisen hattest, jedoch aber auch eine Kontinuität hattest und so Gelegenheit hattest dich auf einen Bereich zu konzentrieren. Zudem musstest du es ja auch, weil du das Geld rein holen musstest. 
Diese Kontinuität hat auch mit den Kindern zu tun. Für sie war ebenfalls etwas verlässliches da, das sich nicht änderte oder weg brach. Niemand musste sich neu erfinden, von vorne anfangen, umstellen usw.
Jedenfalls ist es nun an der Zeit, den Cut zu machen. Die Kinder sind alt genug, Deine Bedürfnisse lassen sich nicht mehr unterdrücken, Du bist vielleicht auch in einer Art Midlife Crisis, wo du dich fragst, wann du all das erleben sollst, wenn nicht jetzt. Damit hast du auch völlig recht. Jetzt ist die Zeit da.

Oben wurde es gesagt, daher musst du dich nicht verurteilen. Du warst bisher noch nicht soweit und das ist okay. Immerhin gehtes um den Vater der Kinder. Den wird man eh ein Leben lang so oder so nicht los. 
Aber es wird die Zeit kommen, in der du so weit sein wirst. 

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15. März um 16:53

Oft ist es nicht so eindeutig, wer hier Opfer ist und wer Täter.

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15. März um 16:56
In Antwort auf fortuna75

Danke für deine ausführliche Stellungnahme! In vielen Punkten hast du recht! Angst, mein Leben alleine in die Hand zu nehmen, habe ich nicht, weil ich eigentlich schon immer alles alleine machen musste. 
Ich bin sonst durchaus patent, was meine Scheu natürlich noch kurioser aussehen lässt. 
Ich habe hier sehr viel Zuspruch erfahren und das tut wirklich gut. 
Jetzt muss ich diesen noch in richtungsweisende Energie wandeln. Ob mir das gelingt, vermag ich noch nicht zu beurteilen. Aber sich all das mal von der Seele zu schreiben, tat schon mal gut!!!

Mit Angst vor dem alleine sei, meine ich nicht das Existentielle. Ich stand auch mal davor, da ich mit 18 mit meinem Exmann zusammen kam und mich mit 28 getrennt habe. Da musste ich erst einmal lernen alleine zu sein und habe mir einen neuen Alltag aufgebaut, war dann plötzlich Single, was ich so nicht kannte, habe mir einen neuen Freundeskreis aufgebaut, mit vielen anderen Single-Frauen und ein neues Leben begonnen. Das bedurfte jedoch einer großen Umstellung und auch Mut. Damals war ich auch schon beruflich gut aufgestellt und konnte gut für mich alleine sorgen. Aber dennoch ...

Es ist schön dass es dir hilft hier zu schreiben

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15. März um 17:01
In Antwort auf mandellaugen

Mit Angst vor dem alleine sei, meine ich nicht das Existentielle. Ich stand auch mal davor, da ich mit 18 mit meinem Exmann zusammen kam und mich mit 28 getrennt habe. Da musste ich erst einmal lernen alleine zu sein und habe mir einen neuen Alltag aufgebaut, war dann plötzlich Single, was ich so nicht kannte, habe mir einen neuen Freundeskreis aufgebaut, mit vielen anderen Single-Frauen und ein neues Leben begonnen. Das bedurfte jedoch einer großen Umstellung und auch Mut. Damals war ich auch schon beruflich gut aufgestellt und konnte gut für mich alleine sorgen. Aber dennoch ...

Es ist schön dass es dir hilft hier zu schreiben

Du ich habe auch keine Probleme mit sozialen Kontakten. Ich habe einen sehr großen Freundeskreis, unternehme viel mit und auch mal ohne Kindern. Wir reisen viel - ohne Mann weil er reisen nicht mag. 
Mich verstehe daher nicht, wenn du von Unerfahrenheit sprichst oder davon, ich hätte nichts vorzuweisen. 
ich  lebe seit jeher eigentlich schon ein Single leben ... mein Mann hat mich immer machen lassen, weil er ja nie bereit war etwas zu unternehmen. Daher passiert sehr vieles um ihn rum. 
Das ist es wirklich nicht, was mich schreckt. 
Den Kindern den Vater zu nehmen und ihm seine kleine Welt - das ist das schlimme. 

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15. März um 17:03

Das schöne ist, ich muss mich nicht rausreden - weil du nicht mein Richter bist! 

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15. März um 17:04
In Antwort auf mandellaugen

Ich sehe dich auch in einer Zwitter-Gestalt. Auf der einen Seite bist du die taffe Frau die viel schafft und hinbekommt, beruflich sehr erfolgreich ist und alles trägt. 
Aber privat tun sich Abgründe auf. Nicht nur die völlige Unerfahrenheit, sondern auch das Chaos, die großen Defizite, das was dir fehlt und dass du hier nicht in der Lage bist dein Recht einzufordern.

Es ist auch möglich dass du so erfolgreich werden konntest, weil du im Hintergrund privat zwar wenig vorzuweisen hattest, jedoch aber auch eine Kontinuität hattest und so Gelegenheit hattest dich auf einen Bereich zu konzentrieren. Zudem musstest du es ja auch, weil du das Geld rein holen musstest. 
Diese Kontinuität hat auch mit den Kindern zu tun. Für sie war ebenfalls etwas verlässliches da, das sich nicht änderte oder weg brach. Niemand musste sich neu erfinden, von vorne anfangen, umstellen usw.
Jedenfalls ist es nun an der Zeit, den Cut zu machen. Die Kinder sind alt genug, Deine Bedürfnisse lassen sich nicht mehr unterdrücken, Du bist vielleicht auch in einer Art Midlife Crisis, wo du dich fragst, wann du all das erleben sollst, wenn nicht jetzt. Damit hast du auch völlig recht. Jetzt ist die Zeit da.

Oben wurde es gesagt, daher musst du dich nicht verurteilen. Du warst bisher noch nicht soweit und das ist okay. Immerhin gehtes um den Vater der Kinder. Den wird man eh ein Leben lang so oder so nicht los. 
Aber es wird die Zeit kommen, in der du so weit sein wirst. 

Und obwohl du so taff bist:
Vergegenwärtige dir bitte eine Sache. Du bist hier das Opfer. Du hast es richtig ausgedrückt. Es ist häusliche Gewalt. Die man sonst eigentlich mit schwachen Frauen oder abhängigen Frauen in Verbindung bringt.
Hier sieht man, wenn eine Frau erfolgreich ist, dass es nichts damit zu tun hat und es auch sie treffen kann. Wenn Frauen erfolgreich sind, heißt es nicht automatisch dass sie unantastbar und unempfindlich für die prekäre Situationen werden, die Frauen allgemein betreffen. Es kann sein dass sich die Täterhandlung so ausgedrückt, dass die Frau ausgenommen wird.

Wie ist so etwas umgekehrt. Es gibt auch Frauen die zuhause ihre Pflichten nicht übernehmen und nachdem die Kinder groß sind, nich einmal arbeiten, sondern dem Mann auf der Tasche liegen. 
Da kommt es auch vor, dass der Mann sich auswärts orientiert und die Frau verlässt. Die Männer tun sich dabei auch nicht leicht. Wieso sollte es daher bei dir anders sein. 
Es spielen die klassischen Gründe eine Rolle, weswegen du nichts gehst, die auch bei Männern eine Rolle spielen.

Hier im Forum sagt man bei betrügenden Ehemännern immer gerne dass sie ihre Frau niemals verlassen werden. Dafür werden Gründe genannt. Diese Gründe gelten sicher auch für dich. 
Gemeinhin denkt man jedoch bei einer Frau, die finanziell unabhängig ist, dass sie sich leichter damit tun würde den Mann zu verlassen, wenn er nicht mehr taugt. Das stimmt aber wie man sieht so nicht. 

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15. März um 17:05
In Antwort auf fortuna75

Du ich habe auch keine Probleme mit sozialen Kontakten. Ich habe einen sehr großen Freundeskreis, unternehme viel mit und auch mal ohne Kindern. Wir reisen viel - ohne Mann weil er reisen nicht mag. 
Mich verstehe daher nicht, wenn du von Unerfahrenheit sprichst oder davon, ich hätte nichts vorzuweisen. 
ich  lebe seit jeher eigentlich schon ein Single leben ... mein Mann hat mich immer machen lassen, weil er ja nie bereit war etwas zu unternehmen. Daher passiert sehr vieles um ihn rum. 
Das ist es wirklich nicht, was mich schreckt. 
Den Kindern den Vater zu nehmen und ihm seine kleine Welt - das ist das schlimme. 

Ich habe übrigens ein eigenes Haus, finanziell läuft es prima. Ihn zu „versorgen“ wäre also auch kein Problem. 
Und dennoch bin ich zu schwach, für mich einzustehen,  da hast du definitiv recht! 

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