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Unglücklich verliebt / Komplizierte Situation

17. Dezember 2019 um 20:56 Letzte Antwort: 20. Dezember 2019 um 7:49

Liebe Forumsgemeinde, 

mein Gruß in die Weiten des Netzes & als neues Mitglied hier. 

Da es nicht nur mein erster, sondern wohl auch mein letzter 
Diskussionsbeitrag an diesem Ort zu gleich sein wird, soll 
es eine etwas kompliziertere Frage werden.
Es geht - worum auch sonst ? - um das Schönste in dieser Welt: die Liebe. 


Die Geschichte ist diese:

Vor gut einem Jahr habe ich mich in eine Kommilitonin verliebt. 
Wir haben uns in einem gemeinsamen Sprachkurs an der Uni 
kennen gelernt und sind schnell ins Gespräch gekommen, 
da wir sehr viele gemeinsame Interessen teilen (Literatur, 
Linguistik, Politik. Philosophie) und auch in persönlichen 
Dingen sehr viel gemeinsam haben. Für mich war sehr 
schnell klar, dass ich mich in sie verliebt habe & sie für 
mich die Frau meiner Träume ist. Leider stellte sich bald 
heraus, dass sie in einer festen Beziehung ist. 

Mittlerweile - gut ein Jahr nach unserer ersten Begegnung - 
haben wir uns sehr intensiv angefreundet, schreiben de facto 
täglich und treffen uns regelmäßig (mind. 1 - 2 mal die Woche)
auf einen Kaffee und um uns über Gott und die Welt zu unterhalten, 
nicht nur über die oben erwähten gemeinsamen Interessen, sondern 
auch über persönliche und vertrauliche Dinge.

Meine Gefühle für sie habe ich vor einigen Monaten
und nach reiflicher Überlegung gestanden. Sie hat 
sehr verständnisvoll reagiert und war von diesen überrascht. 
Seitdem hat sich unser Verhältnis mit der Zeit immer weiter 
intensiviert. Auch, dass ich sie immer noch liebe, habe ich 
ihr gegenüber noch einmal angesprochen und wir haben 
uns in diesem Gespräch versichert, dass wir immer für
einander da sein wollen & unsere Freundschaft, die uns 
verbindet, nicht gefährden wollen.

Seitdem schweigen wir über meine Gefühle - die immer noch da sind - 
und die Situation zwischen uns. Mir fällt es schwer, genau zu "definieren", 
ob es nur Freundschaft zwischen uns ist. Von meiner Seite aus ist es, 
wie oben beschrieben, mehr. Und die Frage, ob sie vielleicht doch mehr 
für mich empfinden könnte - nicht zuletzt, weil sie immer dann, wenn ich 
meine Gefühle für sie anspreche, still und zurück haltend wird und kaum 
spricht - brennt mir auf Herz, Seele und Zunge. 
Aber sie darauf anzusprechen, wäre wohl ein zu hohes Risiko. 

Nun, liebe Freunde der Liebe, was sagt ihr dazu?
Irgendein Rat für den verliebten Geist der Literatur?

Herzlichen Dank!
 

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18. Dezember 2019 um 2:42

sie will nix von dir und wird auch nie was von dir wollen.  sehr hart..  aber das musst du akzeptieren

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18. Dezember 2019 um 3:45

Was ich nicht ganz nachvollziehe, ist der Umstand, dass Du ihr bereits 2 Mal offen mitgeteilt hast, dass Du mehr als Freundschaft für sie empfindest und anscheinend das Gefühl hast, nicht zu wissen, wie sie das sieht?!

Wie muss ich mir denn das vorstellen? Du beichtest ihr gekonnt poetisch Deine tiefe Liebe und sie schweigt?!
Und Du fragst dann auch nicht nach??

Wie auch immer...Wenn sie denn über Deine Gefühle Bescheid weiss, aber auf keinste Art und Weise bisher reagiert hat, dann will sie wohl nicht.

Und bevor Du jetzt in die Weiten der romantisch tragischen Literatur abtauchst und Dein Elend beklagst: Du bist jung und da draussen gibt es unzählige andere hübsche Töchter. Dafür muss man(n) sich aber in den Arsch treten und das Leben fröhlich bejahend begrüssen - Tag für Tag.

Alles Gute für Dich
ww

Gefällt mir
18. Dezember 2019 um 9:25
In Antwort auf geist_der_literatur

Liebe Forumsgemeinde, 

mein Gruß in die Weiten des Netzes & als neues Mitglied hier. 

Da es nicht nur mein erster, sondern wohl auch mein letzter 
Diskussionsbeitrag an diesem Ort zu gleich sein wird, soll 
es eine etwas kompliziertere Frage werden.
Es geht - worum auch sonst ? - um das Schönste in dieser Welt: die Liebe. 


Die Geschichte ist diese:

Vor gut einem Jahr habe ich mich in eine Kommilitonin verliebt. 
Wir haben uns in einem gemeinsamen Sprachkurs an der Uni 
kennen gelernt und sind schnell ins Gespräch gekommen, 
da wir sehr viele gemeinsame Interessen teilen (Literatur, 
Linguistik, Politik. Philosophie) und auch in persönlichen 
Dingen sehr viel gemeinsam haben. Für mich war sehr 
schnell klar, dass ich mich in sie verliebt habe & sie für 
mich die Frau meiner Träume ist. Leider stellte sich bald 
heraus, dass sie in einer festen Beziehung ist. 

Mittlerweile - gut ein Jahr nach unserer ersten Begegnung - 
haben wir uns sehr intensiv angefreundet, schreiben de facto 
täglich und treffen uns regelmäßig (mind. 1 - 2 mal die Woche)
auf einen Kaffee und um uns über Gott und die Welt zu unterhalten, 
nicht nur über die oben erwähten gemeinsamen Interessen, sondern 
auch über persönliche und vertrauliche Dinge.

Meine Gefühle für sie habe ich vor einigen Monaten
und nach reiflicher Überlegung gestanden. Sie hat 
sehr verständnisvoll reagiert und war von diesen überrascht. 
Seitdem hat sich unser Verhältnis mit der Zeit immer weiter 
intensiviert. Auch, dass ich sie immer noch liebe, habe ich 
ihr gegenüber noch einmal angesprochen und wir haben 
uns in diesem Gespräch versichert, dass wir immer für
einander da sein wollen & unsere Freundschaft, die uns 
verbindet, nicht gefährden wollen.

Seitdem schweigen wir über meine Gefühle - die immer noch da sind - 
und die Situation zwischen uns. Mir fällt es schwer, genau zu "definieren", 
ob es nur Freundschaft zwischen uns ist. Von meiner Seite aus ist es, 
wie oben beschrieben, mehr. Und die Frage, ob sie vielleicht doch mehr 
für mich empfinden könnte - nicht zuletzt, weil sie immer dann, wenn ich 
meine Gefühle für sie anspreche, still und zurück haltend wird und kaum 
spricht - brennt mir auf Herz, Seele und Zunge. 
Aber sie darauf anzusprechen, wäre wohl ein zu hohes Risiko. 

Nun, liebe Freunde der Liebe, was sagt ihr dazu?
Irgendein Rat für den verliebten Geist der Literatur?

Herzlichen Dank!
 

Freundschaft ist eine Herzensangelegenheit , welche auf Vertrauen und Zuneigung beruht, ein Band zwischen zwei Seelen , das weder Raum noch Zeit trennen können ...Freundschaft bedeutet, füreinander da zu sein und Vieles miteinander zu teilen ..ob Träume, Gedanken, Glücksmomente oder Sorgen .....
Sei glücklich über diese Freundschaft und gefährde sie nicht, sodass Sie sich nie entscheiden muss....
 

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18. Dezember 2019 um 12:34
In Antwort auf rabbie_18866788

Was ich nicht ganz nachvollziehe, ist der Umstand, dass Du ihr bereits 2 Mal offen mitgeteilt hast, dass Du mehr als Freundschaft für sie empfindest und anscheinend das Gefühl hast, nicht zu wissen, wie sie das sieht?!

Wie muss ich mir denn das vorstellen? Du beichtest ihr gekonnt poetisch Deine tiefe Liebe und sie schweigt?!
Und Du fragst dann auch nicht nach??

Wie auch immer...Wenn sie denn über Deine Gefühle Bescheid weiss, aber auf keinste Art und Weise bisher reagiert hat, dann will sie wohl nicht.

Und bevor Du jetzt in die Weiten der romantisch tragischen Literatur abtauchst und Dein Elend beklagst: Du bist jung und da draussen gibt es unzählige andere hübsche Töchter. Dafür muss man(n) sich aber in den Arsch treten und das Leben fröhlich bejahend begrüssen - Tag für Tag.

Alles Gute für Dich
ww

Liebe wonder_woman, 

vielen Dank für Deine Zeilen. 

Ich will versuchen, ein genauerers Bild zu zeichnen, 
das Unverständnis so gut als möglich zu lösen:

Ja, ich habe ihr bereits zwei mal gegenüber direkt 
angesprochen, dass ich mehr für sie empfinde. 
Beim ersten Mal (im März des Jahres) war sie, 
da sie damit nicht rechnete, sehr überrascht, 
reagierte verständnisvoll und kommunizierte 
mir , dass von ihrer Seite aus nicht mehr sei, 
sie mich und meinen Mut, ihr meine Gefühle 
zu gestehen - übrigens: in einer ganz und gar 
unpoetischen Art & Weise - sehr respektiere. 
Danach entwickelte sich unser Verhältnis 
zu dem, was es heute ist. 

Das zweite Mal, dass ich meine Gefühle ihr gegenüber ansprach, 
genauer gesagt: ihr mitteilte, dass ich sie immer noch liebe, war 
Ende Oktober. Im Rahmen dieses sehr kurzen Gespräches versicherten 
wir uns gegenseitig, immer für einander da sein zu wollen und unsere 
Freundschaft nicht zu gefährden. 

Ob sie wirklich mehr für mich empfindet (empfinden könnte), 
weiß ich nicht, es ist nur ein Gedanke. Aber genau das habe 
ich sie bis heute nicht gefragt, wohl wissend, welches Risiko 
dahinter steht. 

Mit Grüßen & nochmaligen Dank für Deine Zeilen 

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18. Dezember 2019 um 13:06

Danke für die genauere Ausführung.

Dann hat sie doch also sehr nett und diplomatisch Deine Frage beantwortet.
Sie hat doch klipp und klar gesagt, dass von ihrer Seite nicht mehr ist.

Und wenn das in März so stimmt, dann geh davon aus, dass es im Oktober und Dezember
auch so ist (was sie ja nochmals mit der Aussage: "wir wollen unsere Freundschaft nicht gefährden" unterstrichen hat).

Wieso und was ist denn an der Situation für Dich noch unklar?
Der Wunschgedanke wird nichts an der Realität ändern, lieber Fragesteller.
Schau Dich also besser um, da wird es doch bestimmt noch irgendwelche junge Frauen um Dich herum geben, die mehr als Freundschaft wollen.

ww

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18. Dezember 2019 um 13:14
In Antwort auf geist_der_literatur

Liebe Forumsgemeinde, 

mein Gruß in die Weiten des Netzes & als neues Mitglied hier. 

Da es nicht nur mein erster, sondern wohl auch mein letzter 
Diskussionsbeitrag an diesem Ort zu gleich sein wird, soll 
es eine etwas kompliziertere Frage werden.
Es geht - worum auch sonst ? - um das Schönste in dieser Welt: die Liebe. 


Die Geschichte ist diese:

Vor gut einem Jahr habe ich mich in eine Kommilitonin verliebt. 
Wir haben uns in einem gemeinsamen Sprachkurs an der Uni 
kennen gelernt und sind schnell ins Gespräch gekommen, 
da wir sehr viele gemeinsame Interessen teilen (Literatur, 
Linguistik, Politik. Philosophie) und auch in persönlichen 
Dingen sehr viel gemeinsam haben. Für mich war sehr 
schnell klar, dass ich mich in sie verliebt habe & sie für 
mich die Frau meiner Träume ist. Leider stellte sich bald 
heraus, dass sie in einer festen Beziehung ist. 

Mittlerweile - gut ein Jahr nach unserer ersten Begegnung - 
haben wir uns sehr intensiv angefreundet, schreiben de facto 
täglich und treffen uns regelmäßig (mind. 1 - 2 mal die Woche)
auf einen Kaffee und um uns über Gott und die Welt zu unterhalten, 
nicht nur über die oben erwähten gemeinsamen Interessen, sondern 
auch über persönliche und vertrauliche Dinge.

Meine Gefühle für sie habe ich vor einigen Monaten
und nach reiflicher Überlegung gestanden. Sie hat 
sehr verständnisvoll reagiert und war von diesen überrascht. 
Seitdem hat sich unser Verhältnis mit der Zeit immer weiter 
intensiviert. Auch, dass ich sie immer noch liebe, habe ich 
ihr gegenüber noch einmal angesprochen und wir haben 
uns in diesem Gespräch versichert, dass wir immer für
einander da sein wollen & unsere Freundschaft, die uns 
verbindet, nicht gefährden wollen.

Seitdem schweigen wir über meine Gefühle - die immer noch da sind - 
und die Situation zwischen uns. Mir fällt es schwer, genau zu "definieren", 
ob es nur Freundschaft zwischen uns ist. Von meiner Seite aus ist es, 
wie oben beschrieben, mehr. Und die Frage, ob sie vielleicht doch mehr 
für mich empfinden könnte - nicht zuletzt, weil sie immer dann, wenn ich 
meine Gefühle für sie anspreche, still und zurück haltend wird und kaum 
spricht - brennt mir auf Herz, Seele und Zunge. 
Aber sie darauf anzusprechen, wäre wohl ein zu hohes Risiko. 

Nun, liebe Freunde der Liebe, was sagt ihr dazu?
Irgendein Rat für den verliebten Geist der Literatur?

Herzlichen Dank!
 

Schön, solche Texte zu lesen. 

Du schreibst gleich am Anfang: Du hast dich verliebt. 
Später erfährst du, dass sie bereits gebunden ist. 
Ich denke, du hättest dich an der Stelle zurückziehen sollen. 
Und ich rate dir, deine Motive, sie für dich zu gewinnen, ganz genau zu hinterfragen. Du kannst dich auch selbst fragen, wie du dir das Leben mit ihr vorstellst. Also den ganz normalen Alltag. 
Ich halte es nämlich für möglich, dass die Liebe nachlässt, sobald du sie gewonnen hast. Du wirst nachdenken: Wird sie sich von mir auch wieder trennen, wenn ein noch interessanterer Mann sich in sie verliebt? 
Dann. Dann, verehrter TE, wirst du nicht nur vor Leidenschaft, sondern auch vor Eifersucht brennen und sie belauern. ...
Leider muss ich heute noch arbeiten und kann dir also nicht all meine Lebenszeit gratis zur Verfügung stellen. 

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18. Dezember 2019 um 14:55
In Antwort auf geist_der_literatur

Liebe Forumsgemeinde, 

mein Gruß in die Weiten des Netzes & als neues Mitglied hier. 

Da es nicht nur mein erster, sondern wohl auch mein letzter 
Diskussionsbeitrag an diesem Ort zu gleich sein wird, soll 
es eine etwas kompliziertere Frage werden.
Es geht - worum auch sonst ? - um das Schönste in dieser Welt: die Liebe. 


Die Geschichte ist diese:

Vor gut einem Jahr habe ich mich in eine Kommilitonin verliebt. 
Wir haben uns in einem gemeinsamen Sprachkurs an der Uni 
kennen gelernt und sind schnell ins Gespräch gekommen, 
da wir sehr viele gemeinsame Interessen teilen (Literatur, 
Linguistik, Politik. Philosophie) und auch in persönlichen 
Dingen sehr viel gemeinsam haben. Für mich war sehr 
schnell klar, dass ich mich in sie verliebt habe & sie für 
mich die Frau meiner Träume ist. Leider stellte sich bald 
heraus, dass sie in einer festen Beziehung ist. 

Mittlerweile - gut ein Jahr nach unserer ersten Begegnung - 
haben wir uns sehr intensiv angefreundet, schreiben de facto 
täglich und treffen uns regelmäßig (mind. 1 - 2 mal die Woche)
auf einen Kaffee und um uns über Gott und die Welt zu unterhalten, 
nicht nur über die oben erwähten gemeinsamen Interessen, sondern 
auch über persönliche und vertrauliche Dinge.

Meine Gefühle für sie habe ich vor einigen Monaten
und nach reiflicher Überlegung gestanden. Sie hat 
sehr verständnisvoll reagiert und war von diesen überrascht. 
Seitdem hat sich unser Verhältnis mit der Zeit immer weiter 
intensiviert. Auch, dass ich sie immer noch liebe, habe ich 
ihr gegenüber noch einmal angesprochen und wir haben 
uns in diesem Gespräch versichert, dass wir immer für
einander da sein wollen & unsere Freundschaft, die uns 
verbindet, nicht gefährden wollen.

Seitdem schweigen wir über meine Gefühle - die immer noch da sind - 
und die Situation zwischen uns. Mir fällt es schwer, genau zu "definieren", 
ob es nur Freundschaft zwischen uns ist. Von meiner Seite aus ist es, 
wie oben beschrieben, mehr. Und die Frage, ob sie vielleicht doch mehr 
für mich empfinden könnte - nicht zuletzt, weil sie immer dann, wenn ich 
meine Gefühle für sie anspreche, still und zurück haltend wird und kaum 
spricht - brennt mir auf Herz, Seele und Zunge. 
Aber sie darauf anzusprechen, wäre wohl ein zu hohes Risiko. 

Nun, liebe Freunde der Liebe, was sagt ihr dazu?
Irgendein Rat für den verliebten Geist der Literatur?

Herzlichen Dank!
 

ich würde an deiner stelle den kontakt abbrechen, auch wenn es schnwer fällt. aber gefühle mit freundschaft verbinden geht einfach nicht. zumal sie in einer beziehung ist.

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18. Dezember 2019 um 14:59
In Antwort auf anne234

Schön, solche Texte zu lesen. 

Du schreibst gleich am Anfang: Du hast dich verliebt. 
Später erfährst du, dass sie bereits gebunden ist. 
Ich denke, du hättest dich an der Stelle zurückziehen sollen. 
Und ich rate dir, deine Motive, sie für dich zu gewinnen, ganz genau zu hinterfragen. Du kannst dich auch selbst fragen, wie du dir das Leben mit ihr vorstellst. Also den ganz normalen Alltag. 
Ich halte es nämlich für möglich, dass die Liebe nachlässt, sobald du sie gewonnen hast. Du wirst nachdenken: Wird sie sich von mir auch wieder trennen, wenn ein noch interessanterer Mann sich in sie verliebt? 
Dann. Dann, verehrter TE, wirst du nicht nur vor Leidenschaft, sondern auch vor Eifersucht brennen und sie belauern. ...
Leider muss ich heute noch arbeiten und kann dir also nicht all meine Lebenszeit gratis zur Verfügung stellen. 

"Leider muss ich heute noch arbeiten und kann dir also nicht all meine Lebenszeit gratis zur Verfügung stellen. "

Hat denn der Threadsteller das explizit von Dir verlangt?!

ww

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19. Dezember 2019 um 19:24
In Antwort auf anne234

Schön, solche Texte zu lesen. 

Du schreibst gleich am Anfang: Du hast dich verliebt. 
Später erfährst du, dass sie bereits gebunden ist. 
Ich denke, du hättest dich an der Stelle zurückziehen sollen. 
Und ich rate dir, deine Motive, sie für dich zu gewinnen, ganz genau zu hinterfragen. Du kannst dich auch selbst fragen, wie du dir das Leben mit ihr vorstellst. Also den ganz normalen Alltag. 
Ich halte es nämlich für möglich, dass die Liebe nachlässt, sobald du sie gewonnen hast. Du wirst nachdenken: Wird sie sich von mir auch wieder trennen, wenn ein noch interessanterer Mann sich in sie verliebt? 
Dann. Dann, verehrter TE, wirst du nicht nur vor Leidenschaft, sondern auch vor Eifersucht brennen und sie belauern. ...
Leider muss ich heute noch arbeiten und kann dir also nicht all meine Lebenszeit gratis zur Verfügung stellen. 

Liebe Anne234, 

vielen Dank für Deine Zeilen. 

Dafür, wie eine mögliche Zukunft aussehen könnte, 
gibt es so viele Möglichkeiten & Varianten wie der Himmel Sterne hat. 

Augenblicklich ist der Himmel der Zukunft jedoch wohl ohne Sterne. 

Und verzeihe bitte, dass ich deine kostbare Zeit in Anspruch genommen habe, 
noch dazu unentgeltlich. 

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19. Dezember 2019 um 19:38

Sie hat dir zweimal deutlich zu verstehen gegeben, dass von ihrer Seite kein Interesse besteht. Von daher ist zwischen euch alles geklärt. 

Wenn du damit zurechtkommst, nur mit ihr befreundet zu sein, kannst du die Dinge weiterlaufen lassen wie bisher. Wenn du Schwierigkeiten hast, ihr klares Nein zu akzeptieren, wäre es vielleicht ratsam, auf Abstand zu gehen. 

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19. Dezember 2019 um 20:06
In Antwort auf geist_der_literatur

Liebe Forumsgemeinde, 

mein Gruß in die Weiten des Netzes & als neues Mitglied hier. 

Da es nicht nur mein erster, sondern wohl auch mein letzter 
Diskussionsbeitrag an diesem Ort zu gleich sein wird, soll 
es eine etwas kompliziertere Frage werden.
Es geht - worum auch sonst ? - um das Schönste in dieser Welt: die Liebe. 


Die Geschichte ist diese:

Vor gut einem Jahr habe ich mich in eine Kommilitonin verliebt. 
Wir haben uns in einem gemeinsamen Sprachkurs an der Uni 
kennen gelernt und sind schnell ins Gespräch gekommen, 
da wir sehr viele gemeinsame Interessen teilen (Literatur, 
Linguistik, Politik. Philosophie) und auch in persönlichen 
Dingen sehr viel gemeinsam haben. Für mich war sehr 
schnell klar, dass ich mich in sie verliebt habe & sie für 
mich die Frau meiner Träume ist. Leider stellte sich bald 
heraus, dass sie in einer festen Beziehung ist. 

Mittlerweile - gut ein Jahr nach unserer ersten Begegnung - 
haben wir uns sehr intensiv angefreundet, schreiben de facto 
täglich und treffen uns regelmäßig (mind. 1 - 2 mal die Woche)
auf einen Kaffee und um uns über Gott und die Welt zu unterhalten, 
nicht nur über die oben erwähten gemeinsamen Interessen, sondern 
auch über persönliche und vertrauliche Dinge.

Meine Gefühle für sie habe ich vor einigen Monaten
und nach reiflicher Überlegung gestanden. Sie hat 
sehr verständnisvoll reagiert und war von diesen überrascht. 
Seitdem hat sich unser Verhältnis mit der Zeit immer weiter 
intensiviert. Auch, dass ich sie immer noch liebe, habe ich 
ihr gegenüber noch einmal angesprochen und wir haben 
uns in diesem Gespräch versichert, dass wir immer für
einander da sein wollen & unsere Freundschaft, die uns 
verbindet, nicht gefährden wollen.

Seitdem schweigen wir über meine Gefühle - die immer noch da sind - 
und die Situation zwischen uns. Mir fällt es schwer, genau zu "definieren", 
ob es nur Freundschaft zwischen uns ist. Von meiner Seite aus ist es, 
wie oben beschrieben, mehr. Und die Frage, ob sie vielleicht doch mehr 
für mich empfinden könnte - nicht zuletzt, weil sie immer dann, wenn ich 
meine Gefühle für sie anspreche, still und zurück haltend wird und kaum 
spricht - brennt mir auf Herz, Seele und Zunge. 
Aber sie darauf anzusprechen, wäre wohl ein zu hohes Risiko. 

Nun, liebe Freunde der Liebe, was sagt ihr dazu?
Irgendein Rat für den verliebten Geist der Literatur?

Herzlichen Dank!
 

Hallo verliebter Geist der Literatur, die nie nicht wieder was hier schreiben wird und deshalb jede Antwort ad absurdum führt:

Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön!

Kurt Tucholsky

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19. Dezember 2019 um 20:07
In Antwort auf rabbie_18866788

Danke für die genauere Ausführung.

Dann hat sie doch also sehr nett und diplomatisch Deine Frage beantwortet.
Sie hat doch klipp und klar gesagt, dass von ihrer Seite nicht mehr ist.

Und wenn das in März so stimmt, dann geh davon aus, dass es im Oktober und Dezember
auch so ist (was sie ja nochmals mit der Aussage: "wir wollen unsere Freundschaft nicht gefährden" unterstrichen hat).

Wieso und was ist denn an der Situation für Dich noch unklar?
Der Wunschgedanke wird nichts an der Realität ändern, lieber Fragesteller.
Schau Dich also besser um, da wird es doch bestimmt noch irgendwelche junge Frauen um Dich herum geben, die mehr als Freundschaft wollen.

ww

Liebe wonder_woman, 

erneut vielen Dank für Deine Zeilen. 

Es ist der berühmte Konflikt zwischen Geist und Herz, 
der hier zum Tragen kommt:

Mein Geist sagt mir auch das, was Du in Deinen obigen, 
weiteren Zeilen zum Ausdruck gebracht hast & betont, 
dabei auch das Risiko, die Verbindung zwischen mir 
und ihr zu gefährden. 

Mein Herz wiederum, das nach wie vor verliebt ist, 
sagt mir, sie trotz der gegenwärtigen Situation nicht aufzugeben. 

Sich anderweitig umzusehen, fällt dementsprechend schwer. 

Manchmal ist es schwer, Literat & Romantiker zu sein. 
 

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19. Dezember 2019 um 20:11
In Antwort auf valieee

Sie hat dir zweimal deutlich zu verstehen gegeben, dass von ihrer Seite kein Interesse besteht. Von daher ist zwischen euch alles geklärt. 

Wenn du damit zurechtkommst, nur mit ihr befreundet zu sein, kannst du die Dinge weiterlaufen lassen wie bisher. Wenn du Schwierigkeiten hast, ihr klares Nein zu akzeptieren, wäre es vielleicht ratsam, auf Abstand zu gehen. 

Liebe Valieee, 

auch Dir vielen Dank für Deine Zeilen. 

Der von Dir ausgeführte Gedanke kam 
auch mir bereits, mehrfach sogar. 
Allerdings hat sich unser Verhältnis
bis heute sehr gut entwickelt, so 
dass ein Auf-Abstand-Gehen 
nicht nur mir, sondern - so denke ich - 
auch ihr schwer fallen würde. 
 

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19. Dezember 2019 um 20:16
In Antwort auf py158

Hallo verliebter Geist der Literatur, die nie nicht wieder was hier schreiben wird und deshalb jede Antwort ad absurdum führt:

Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön!

Kurt Tucholsky

Liebe py158, 

auch Dir vielen Dank für Deine Zeilen. 

Kurt Tucholsky hat in dem, was er sagt, durch aus Recht. 

Motiv & Rat, sich treiben zu lassen - sei es in der Welt 
oder im Schicksalsstrom - finden sich oft auch in der 
persischen Dichtung, vor allem bei Rumi. 
Vielleicht wäre er ja auch etwas für Deinen literarischen Geschmack?

P.S. 
Die hiesigen Antworten ad absurdum zu führen 
war nie meine Absicht - versuche ich doch allen 
so gut es eben geht Raum zu geben & bin dankbar 
für jede, die dort eintrifft. 

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19. Dezember 2019 um 20:25
In Antwort auf geist_der_literatur

Liebe py158, 

auch Dir vielen Dank für Deine Zeilen. 

Kurt Tucholsky hat in dem, was er sagt, durch aus Recht. 

Motiv & Rat, sich treiben zu lassen - sei es in der Welt 
oder im Schicksalsstrom - finden sich oft auch in der 
persischen Dichtung, vor allem bei Rumi. 
Vielleicht wäre er ja auch etwas für Deinen literarischen Geschmack?

P.S. 
Die hiesigen Antworten ad absurdum zu führen 
war nie meine Absicht - versuche ich doch allen 
so gut es eben geht Raum zu geben & bin dankbar 
für jede, die dort eintrifft. 

Lieber Geist der Literatur,

es freut mich, dass du dich weiter an der Diskussion beteilligst. Was meinen literarischen Geschmack betrifft, muss ich dich enttäuschen: ich bin bekennende Literatursau und lese nichts außer Autozeitungen und Tittenmagazinen. Das stimmt natürlich nicht so ganz, ab und zu ist auch mal eine Tageszeitung oder ein Sheakespeare Drama dabei. Aber im wesentlichen lese ich kaum. Das Persische konnte ich mir bislang also nicht erschließen, habe allerdings eine große Schwäche für das Arabische und die arabische Kultur. Sogar eine so große Schwäche, dass ich die Sprache jahrelang gelernt, in den zurück liegenden Jahrzehnten jedoch leider das meiste vergessen habe.

Was deine Flamme betrifft, sehe ich ehrlich gesagt, eher schwarz. Das wird nix mehr, sonst wäre schon früher etwas von ihr gekommen.

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19. Dezember 2019 um 20:27
In Antwort auf geist_der_literatur

Liebe Valieee, 

auch Dir vielen Dank für Deine Zeilen. 

Der von Dir ausgeführte Gedanke kam 
auch mir bereits, mehrfach sogar. 
Allerdings hat sich unser Verhältnis
bis heute sehr gut entwickelt, so 
dass ein Auf-Abstand-Gehen 
nicht nur mir, sondern - so denke ich - 
auch ihr schwer fallen würde. 
 

Wenn du nicht auf Abstand gehen möchtest, wirst du ihre Entscheidung akzeptieren müssen. 

Wenn du dazu nicht in der Lage bist und ihr weiterhin in (un)regelmäßigen Abständen deine Gefühle gestehst, bist du nicht etwa der großer Romantiker, für den du dich zu halten scheinst, sondern ein Egoist, der ihre Grenzen missachtet und überschreitet. 

Liegt dir also wirklich etwas an ihr, wirst du ihr den nötigen Respekt entgegenbringen. 

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19. Dezember 2019 um 21:03
In Antwort auf valieee

Wenn du nicht auf Abstand gehen möchtest, wirst du ihre Entscheidung akzeptieren müssen. 

Wenn du dazu nicht in der Lage bist und ihr weiterhin in (un)regelmäßigen Abständen deine Gefühle gestehst, bist du nicht etwa der großer Romantiker, für den du dich zu halten scheinst, sondern ein Egoist, der ihre Grenzen missachtet und überschreitet. 

Liegt dir also wirklich etwas an ihr, wirst du ihr den nötigen Respekt entgegenbringen. 

Liebe Valieee, 

vielen Dank für Deine weiteren Zeilen. 

Der Glaube, Romantiker zu sein, speißt sich weniger 
aus der geschilderten Situation im Speziellen als mehr 
auf meinen literarischen Geschmack & philosophischen 
Ansichten zur Liebe im Allgemeinen. 

Doch einerlei:
Dass ich bereits zwei Mal meine Gefühle angesprochen habe, 
hatte in beiden Fällen vor allem den Grund, ihr gegenüber ehrlich 
zu sein & sie wissen zu lassen, was mit mir ist - auch im Sinne 
dessen, was uns verbindet. Bis jetzt ist dadurch kein Schaden entstanden.

Deine Worte werde ich mir indessen zu Herzen nehmen, 
sie arbeiten lassen - vielen Dank, erneut. 

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19. Dezember 2019 um 21:14
In Antwort auf py158

Hallo verliebter Geist der Literatur, die nie nicht wieder was hier schreiben wird und deshalb jede Antwort ad absurdum führt:

Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön!

Kurt Tucholsky

"Entspanne dich. Lass das Steuer los. Trudle durch die Welt. Sie ist so schön!"

Kurt Tucholsky

Hach, und auch noch einer meiner Lieblingsgeister der Literatur!
Danke, py158.

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19. Dezember 2019 um 21:31
In Antwort auf geist_der_literatur

Liebe wonder_woman, 

erneut vielen Dank für Deine Zeilen. 

Es ist der berühmte Konflikt zwischen Geist und Herz, 
der hier zum Tragen kommt:

Mein Geist sagt mir auch das, was Du in Deinen obigen, 
weiteren Zeilen zum Ausdruck gebracht hast & betont, 
dabei auch das Risiko, die Verbindung zwischen mir 
und ihr zu gefährden. 

Mein Herz wiederum, das nach wie vor verliebt ist, 
sagt mir, sie trotz der gegenwärtigen Situation nicht aufzugeben. 

Sich anderweitig umzusehen, fällt dementsprechend schwer. 

Manchmal ist es schwer, Literat & Romantiker zu sein. 
 

"Manchmal ist es schwer, Literat & Romantiker zu sein."

Sofern dieser Umstand nicht eher der Torheit der Jugend geschuldet.
Denn während Du Dich in Deinem jugendlichen Leichtsinn sinnlosen Grübeleien, der Schwere des Lebens und dem Herz- und Weltschmerz verschreibst, hänge ich - die der Endlichkeit des Seins wesentlich näher - an den schönen Momenten des Lebens und geniesse lieber die Leichtigkeit und Schönheit des Seins.

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19. Dezember 2019 um 21:52
In Antwort auf rabbie_18866788

"Manchmal ist es schwer, Literat & Romantiker zu sein."

Sofern dieser Umstand nicht eher der Torheit der Jugend geschuldet.
Denn während Du Dich in Deinem jugendlichen Leichtsinn sinnlosen Grübeleien, der Schwere des Lebens und dem Herz- und Weltschmerz verschreibst, hänge ich - die der Endlichkeit des Seins wesentlich näher - an den schönen Momenten des Lebens und geniesse lieber die Leichtigkeit und Schönheit des Seins.

Liebe wonder_woman, 

1907 schreibt Hermann Hesse in "Gertrud":

"Die Liebe ist nicht da, um uns glücklich zu machen. 
Ich glaube, sie ist da, um uns zu zeigen, wie stark 
wir im Leiden und Tragen sein können."

Gleichwohl wage ich die These aufzustellen, 
sowohl die Leichtigkeit als auch den Schmerz 
des Seins gleichsam zu fühlen, ja "zu genießen". 

Mit meinem "jugendlichen Leichtsinn" ist es 
indes so eine Sache, erlaube ich mir zu offenbaren, 
bereits 31 Jahre zu zählen. 

 

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19. Dezember 2019 um 22:15
In Antwort auf geist_der_literatur

Liebe wonder_woman, 

1907 schreibt Hermann Hesse in "Gertrud":

"Die Liebe ist nicht da, um uns glücklich zu machen. 
Ich glaube, sie ist da, um uns zu zeigen, wie stark 
wir im Leiden und Tragen sein können."

Gleichwohl wage ich die These aufzustellen, 
sowohl die Leichtigkeit als auch den Schmerz 
des Seins gleichsam zu fühlen, ja "zu genießen". 

Mit meinem "jugendlichen Leichtsinn" ist es 
indes so eine Sache, erlaube ich mir zu offenbaren, 
bereits 31 Jahre zu zählen. 

 

Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein.
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19. Dezember 2019 um 22:23

Ups...das tut mir leid, wenn man zu faul ist, ein Zitat zu schreiben, dann sieht es unter Umständen wie weiter oben aus...

Deine Zeilen, lieber TE: "Gleichwohl wage ich die These aufzustellen, sowohl die Leichtigkeit als auch den Schmerz des Seins gleichsam zu fühlen, ja "zu genießen"
haben mich an dieses Zitat von Victor Hugo erinnert:

"Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein."

Vielen Dank für den Hinweis, dass Du "schon" 31 bist...wie geschrieben: Dein jugendlicher Leichtsinn sei Dir gegönnt!

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19. Dezember 2019 um 22:34
In Antwort auf rabbie_18866788

Ups...das tut mir leid, wenn man zu faul ist, ein Zitat zu schreiben, dann sieht es unter Umständen wie weiter oben aus...

Deine Zeilen, lieber TE: "Gleichwohl wage ich die These aufzustellen, sowohl die Leichtigkeit als auch den Schmerz des Seins gleichsam zu fühlen, ja "zu genießen"
haben mich an dieses Zitat von Victor Hugo erinnert:

"Melancholie ist das Vergnügen, traurig zu sein."

Vielen Dank für den Hinweis, dass Du "schon" 31 bist...wie geschrieben: Dein jugendlicher Leichtsinn sei Dir gegönnt!

Liebe Wonder_Woman, 

gräme Dich nicht der technischen Fehlfunktionen wegen, 
Sinn & Tiefe der Worte Victor Hugos haben dadurch nichts verloren. 

Indessen bitte ich zu verzeihen, nachfragen zu müssen, 
was sich hinter der Abbreviatur "TE" verbirgt, meine Unwissenheit 
wird wohl - vermute ich jedenfalls - meiner Jugend geschuldet sein?

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20. Dezember 2019 um 7:49
In Antwort auf geist_der_literatur

Liebe Forumsgemeinde, 

mein Gruß in die Weiten des Netzes & als neues Mitglied hier. 

Da es nicht nur mein erster, sondern wohl auch mein letzter 
Diskussionsbeitrag an diesem Ort zu gleich sein wird, soll 
es eine etwas kompliziertere Frage werden.
Es geht - worum auch sonst ? - um das Schönste in dieser Welt: die Liebe. 


Die Geschichte ist diese:

Vor gut einem Jahr habe ich mich in eine Kommilitonin verliebt. 
Wir haben uns in einem gemeinsamen Sprachkurs an der Uni 
kennen gelernt und sind schnell ins Gespräch gekommen, 
da wir sehr viele gemeinsame Interessen teilen (Literatur, 
Linguistik, Politik. Philosophie) und auch in persönlichen 
Dingen sehr viel gemeinsam haben. Für mich war sehr 
schnell klar, dass ich mich in sie verliebt habe & sie für 
mich die Frau meiner Träume ist. Leider stellte sich bald 
heraus, dass sie in einer festen Beziehung ist. 

Mittlerweile - gut ein Jahr nach unserer ersten Begegnung - 
haben wir uns sehr intensiv angefreundet, schreiben de facto 
täglich und treffen uns regelmäßig (mind. 1 - 2 mal die Woche)
auf einen Kaffee und um uns über Gott und die Welt zu unterhalten, 
nicht nur über die oben erwähten gemeinsamen Interessen, sondern 
auch über persönliche und vertrauliche Dinge.

Meine Gefühle für sie habe ich vor einigen Monaten
und nach reiflicher Überlegung gestanden. Sie hat 
sehr verständnisvoll reagiert und war von diesen überrascht. 
Seitdem hat sich unser Verhältnis mit der Zeit immer weiter 
intensiviert. Auch, dass ich sie immer noch liebe, habe ich 
ihr gegenüber noch einmal angesprochen und wir haben 
uns in diesem Gespräch versichert, dass wir immer für
einander da sein wollen & unsere Freundschaft, die uns 
verbindet, nicht gefährden wollen.

Seitdem schweigen wir über meine Gefühle - die immer noch da sind - 
und die Situation zwischen uns. Mir fällt es schwer, genau zu "definieren", 
ob es nur Freundschaft zwischen uns ist. Von meiner Seite aus ist es, 
wie oben beschrieben, mehr. Und die Frage, ob sie vielleicht doch mehr 
für mich empfinden könnte - nicht zuletzt, weil sie immer dann, wenn ich 
meine Gefühle für sie anspreche, still und zurück haltend wird und kaum 
spricht - brennt mir auf Herz, Seele und Zunge. 
Aber sie darauf anzusprechen, wäre wohl ein zu hohes Risiko. 

Nun, liebe Freunde der Liebe, was sagt ihr dazu?
Irgendein Rat für den verliebten Geist der Literatur?

Herzlichen Dank!
 

Sie ist ja nun umfassend informiert von deinen Gefühlen und fühlt das wiederum nicht und sich offenbar unwohl bei deinen Geständnissen.

Nicht das daraus ein Ghosting ihrerseits wird und sie den Geist der Freundschaft aufgibt. 

Oder du versuchst das nochmal in anderem Slang.....Hey, alles gut... was geht?....vielleicht versteht sie das besser

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