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unglücklich verliebt in Mitarbeiterin...Sie hat das beendet...Wie verarbeiten

22. Oktober 2019 um 9:22

Guten Morgen,
ich muss mir mal was von der Seele schreiben und schauen ob wer einen Rat hat.

Zuerst zu mir:

Ich bin seit 10 Jahren verheiratet, die Kinder sind groß und werden langsam selbstständig (suchen nach eigenen Wohnungen, arbeiten oder studieren). Ich habe meine Frau mit 2 Kindern geheiratet, ich selber habe ein Kind, welches bei der Mutter (bzw. ihrem Freund) lebt.
Ich bin Leiter einer Abteilung mit 80 Mitarbeitern. Grundsätzlich führe ich theoretisch ein gutes Leben. Keine finanziellen Probleme, Haus im grünen und zwei neue Autos usw.

Nun das Problem: Im Mai war meine Frau für ein Monat an einem anderen 400 km entfernten Standort eingesetzt. Als sie wieder kam, hat sie mir gesagt, dass sie mich überhaupt nicht vermisst habe.
Danach kam es wie es kommen musste, ich habe Gefühle für meine Top-Mitarbeiterin entwickelt. Als Sie mir von Ihrem Wochenende erzählte, habe ich Eifersucht gespürt, sie hat es sofort gemerkt und dann ging es los. Sie selber ist gut 12 Jahre jünger als ich.
Wir haben dann ca. 300 Whatsapp Nachrichten täglich geschrieben und uns schon überlegt wo man sich mal treffen könne usw. Ich war so emotional abhängig, dass ich es nicht schaffte 15 ohne mein Handy zu sein, da ich auf die Nachrichten gewartet habe.

Kurz zu ihr: Sie hat sich nach 6 Jahren relativ frisch von Ihrem Freund getrennt. 

Letztendlich habe ich gemerkt, dass ich zu Hause nicht mehr glücklich bin und bin nach 3 Monaten schreiberei ausgezogen. Erst in ein Hotel, dann in eine Ferienwohnung.

Als ich ins Hotel gezogen war, haben wir den ersten Tag noch viel geschrieben, ab da war es dann anders. Ab dem nächsten Tag kamen "nur" noch rund 30 Nachrichten. Als ich sie darauf angeschrieben habe, kam nur, dass es ihr selber beschissen ginge, da sie die Trennung von Ihrem Freund noch nicht verdaut habe und sie es halt nicht könne, da ich ihr Vorgesetzer sei usw.
Darauf hin wusste ich überhaupt nicht was mit mir geschieht. Ich habe 2 Tage nur geheult und wir haben nicht mehr geschrieben. 

Dann habe ich nach einer Woche gefragt, ob es das war und wir nicht mehr schreiben, Ihre Antwort: ja, es geht ihr besser wenn wir nicht schreiben, sie könne entlich frei durchatmen und es hätte sie unterschwellig gestresst.
Das ganze lief ca. 4 Monate. Es kam zu überhaupt nix körperliches, weder küssen noch mehr.

Grundsätzlich haben wir uns "normale" schöne Sachen geschrieben.

Inzwischen wohne ich zwar wieder zu Hause, merke aber, dass mir das Geschreibe extrem fehlt. 

Aber nun das Problem: Die Mitarbeiterin ist auch meine Vertreterin und wir müssen eng miteinander zusammen arbeiten. Sie sagt, dass wir es dienstlich hinbekommen. Es gibt dienstlichen Kontakt, jedoch kein einziges privates Wort. Es wird sich auch nicht ändern lassen, eine Trennung wäre nur wenn ich mich wegbewerbe. Andere Möglichkeiten bestehen nicht. 

Im Büro habe ich Sie letzte Woche gefragt, ob sie mir das mir irgendwann noch erklären würde, aber da kam nur: Nö.

Wie soll ich damit umgehen. Ich würde gerne eine Erklärung für das Verhalten haben, werde aber keine bekommen.....


 

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