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Unglücklich in Beziehung - es wird immer schlimmer

23. August 2015 um 14:09

Mit meinem Freund bin ich seit 10 Jahren zusammen ... wir gehen beide auf die 40 zu ... zuerst führten wir zwei Jahre eine Fernbeziehung (300 km) und dann zog er zu mir ... er war mitten im Studium und ich stand schon lange im Berufsleben mit eigener Wohnung.
Das war alles kein Problem, die Liebe war so groß, ich hätte alles für ihn gemacht, habe die Entfernung auf mich genommen, auch dass ich für unseren Lebensunterhalt aufkomme usw. ... natürlich immer mit unserer beiden Hoffnung, dass er bald das Studium beendet und dann auch selber Geld verdient, wie in einer normalen Beziehung.
Nun sind wir 10 Jahre zusammen und alles ist noch wie vorher ... er ist zwar nun doch endlich am Ende des Studiums angelangt, schreibt seit 2 Jahren an seiner Dipl.Arbeit ... aber ehrlich gesagt, werde ich langsam ungeduldig und enttäuscht. Ich möchte auch endlich einen Mann haben mit einer Zukunftsperspektive, einen der einen geregelten Tagesablauf hat, der weiß, was er will ...
Mein Freund hingegen sieht sich immer nur in der Opferrolle und braucht meine Unterstützung und meinen Zuspruch.

Wenn es nur das wäre ... aber er ist in den letzten 3 Jahren immer noch komplizierter geworden. Ich würde so gerne mit ihm mal einfach da sitzen und reden, aber er hat meist keine Zeit oder wird laut oder sagt, dass das alles unwichtig ist, was ich mit ihm besprechen will. Auch die Wochenenden sind für ihn reserviert, da muss er sich ausruhen und hat nur ganz selten mal Zeit für mich ... so unternehme ich hin und wieder was mit meiner Familie oder Freundin, das wirft er mir dann auch wieder vor, dass ich nie Zeit mit ihm verbringe.

Außerdem kommt er mit meinem Bruder nicht gut zurecht und immer und immer wieder hat er an ihm was auszusetzen. Ich helfe bestimmt nicht immer nur zu meinem Bruder, aber trotzdem finde ich, dass es mein Freund übertreibt und er wirft mich auch immer mit meiner FAmilie in den selben Topf und macht uns schlecht.

Zwischendurch ist er natürlich nett und wir harmonieren miteinander ... aber kaum gibt es eine Stresssituation oder gibt es was Wichtiges zu bereden, wird es total anstrengend mit ihm ... und alles ist gleich schlecht oder falsch.

Nun ist es so, dass ich es in die Hand genommen habe (natürlich mit seiner Zustimmung), dass wir unser Haus umbauen, was natürlich mit sehr viel Geld und Arbeit verbunden ist. Eigentlich habe alles ich organisiert und mein Freund hat bisher 4 Tage mitgeholfen, weil er keine Zeit hat wegen seiner Diplomarbeit. Ist zwar enttäuschend für mich, aber damit könnte ich noch leben ... aber er hat auch hier ständig was auszusetzen und sagt ich sollte mich selber über alles informieren, Heizungssysteme usw. ... habe ich auch gemacht und ich bin gut informiert, aber natürlich gibt es immer wieder Dinge, dich ich halt doch nicht weiß und ihn um Rat fragen würde ...

Vor ein paar Wochen haben die Bauarbeiten begonnen ... und es ist sooo toll zu sehen, wie sich das Haus verändert und wunderschön wird. Und diese wunderbaren Handwerker, die so anders sind als mein Freund, die packen an, bringen was weiter, beachten mich als Frau, reden mit mir ... und anstatt mich zu freuen, stehe ich da und muss meine Tränen zurückhalten. Am Abend kommt dann mein Freund, begutachet alles und hat so einiges zu beantstanden, wo ich aufpassen hätte müssen oder mit den Handwerkern hätte reden müssen ...

Und nun ist es so, dass ich mich in einen Handwerker verknallt habe ... wirklich nur verknallt. So eine Schwärmerei ... ich habe bisher nur ein paar Sätze mit ihm gesprochen (morgen kommt er wieder auf die Baustelle). Das genügt mir jedoch, denn ich bin total verunsichert, was meine Beziehung betrifft. Ich liebe meinen Freund trotz aller Kompliziertheit.
Aber ehrlich gesagt, kann ich nicht mehr sagen, dass ich ihn nicht verlassen würde, wenn ein anderer käme ... und das macht mich sehr traurig.
Ich würde es aber im Moment auf keinen Fall schaffen mich zu trennen.
Außerdem bin ich einfach in einem Alter, das sehr "problematisch" ist. Eigentlich wollten wir immer heiraten und Kinder bekommen, wenn mein Freund sein Studium fertig hat. (was nun doch bald der Fall sein wird, in diesem Jahr noch) ... und dann könnten wir ein Kind bekommen, wenn es klappt.
Würde ich mich jetzt aber trennen ... ist das doch alles nicht so leicht einen Partner zu finden und ich bin fast 40, kann nicht mehr lange warten ... da überlegt man es sich schon zwei Mal, was man macht.
Es ist einfach schwierig, weil ich meinen Freund liebe, er mich auch und wir aber trotzdem ständig Konflikte haben ... die vor allem mich verletzen.
Was würdet ihr mir für den Moment raten?

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29. August 2015 um 11:10

So ganz bewusst ...
ist es ihm sicher nicht, dass ich Trennungsgedanken habe. Und sagen wir mal so, bei mir ist das ein ständiges Auf- und Ab. Denn ich liebe ihn und wie gesagt, bis vor ein paar Monaten konnte ich auch noch voller Überzeugung sagen, dass ich ihn nie verlassen würde, egal wer kommt. Und auch heute - auch wenn ich gerade in einem Liebestief stecke - kann ich mir nicht vorstellen, mich zu trennen ... aber die Sehnsucht nach einer schönen Beziehung ist einfach riesengroß! Ich musste die letzten Jahre so viel zurückstecken. Aufgrund seines Studiums ist alles danach ausgerichtet. Unter der Woche muss ich arbeiten und er studiert und am Wochenende hat er zwei Jobs, um etwas Geld zu verdienen, und da bleibt keine Zeit, um mal was zu unternehmen.
Ich habe also das Gefühl, dass das Leben ziemlich an mir vorbeizieht. Natürlich warte ich nicht darauf, dass er mich glücklich macht ... ich unternehme auch selber immer wieder mal was alleine, aber wenn man schon einen Partner hat, dann möchte man doch auch was mit ihm unternehmen! Wir verbringen zwar viel Zeit miteinander, aber nur nebeneinander in unserer Wohnung.
Mir fehlen Gespräche ...

Ich spreche das immer wieder mal an und gerade gestern sagte er zu mir, wie sehr er sich freut, wenn dieses Studium beendet ist und dann endlich "unser" Leben beginnt und alles besser wird. Mir kamen fast die Tränen, weil es einfach zu schön wäre ...

Aber es ist hart, da immer geduldig zu bleiben und zu warten, eigentlich schon 10 Jahre lang. Und immer der Prellbock für meinen Freund zu sein ... wenn es ihm schlecht geht, wenn er wütend ist, wenn er unzufrieden ist, das muss alles ich ausbaden, denn ich bin seine einzige Bezugsperson.

Ich möchte endlich mal wieder unbeschwert sein können! Und das macht mich wahrscheinlich so empfänglich für andere Männer ... vor allem für Männer, von denen ich sehe, dass sie mit beiden Beinen im Leben stehen (eine Familie ernähren können) und was weiter bringen.

Wie soll ich mich verhalten?

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29. August 2015 um 11:33
In Antwort auf shirin_12436277

So ganz bewusst ...
ist es ihm sicher nicht, dass ich Trennungsgedanken habe. Und sagen wir mal so, bei mir ist das ein ständiges Auf- und Ab. Denn ich liebe ihn und wie gesagt, bis vor ein paar Monaten konnte ich auch noch voller Überzeugung sagen, dass ich ihn nie verlassen würde, egal wer kommt. Und auch heute - auch wenn ich gerade in einem Liebestief stecke - kann ich mir nicht vorstellen, mich zu trennen ... aber die Sehnsucht nach einer schönen Beziehung ist einfach riesengroß! Ich musste die letzten Jahre so viel zurückstecken. Aufgrund seines Studiums ist alles danach ausgerichtet. Unter der Woche muss ich arbeiten und er studiert und am Wochenende hat er zwei Jobs, um etwas Geld zu verdienen, und da bleibt keine Zeit, um mal was zu unternehmen.
Ich habe also das Gefühl, dass das Leben ziemlich an mir vorbeizieht. Natürlich warte ich nicht darauf, dass er mich glücklich macht ... ich unternehme auch selber immer wieder mal was alleine, aber wenn man schon einen Partner hat, dann möchte man doch auch was mit ihm unternehmen! Wir verbringen zwar viel Zeit miteinander, aber nur nebeneinander in unserer Wohnung.
Mir fehlen Gespräche ...

Ich spreche das immer wieder mal an und gerade gestern sagte er zu mir, wie sehr er sich freut, wenn dieses Studium beendet ist und dann endlich "unser" Leben beginnt und alles besser wird. Mir kamen fast die Tränen, weil es einfach zu schön wäre ...

Aber es ist hart, da immer geduldig zu bleiben und zu warten, eigentlich schon 10 Jahre lang. Und immer der Prellbock für meinen Freund zu sein ... wenn es ihm schlecht geht, wenn er wütend ist, wenn er unzufrieden ist, das muss alles ich ausbaden, denn ich bin seine einzige Bezugsperson.

Ich möchte endlich mal wieder unbeschwert sein können! Und das macht mich wahrscheinlich so empfänglich für andere Männer ... vor allem für Männer, von denen ich sehe, dass sie mit beiden Beinen im Leben stehen (eine Familie ernähren können) und was weiter bringen.

Wie soll ich mich verhalten?

Ich denke,
du hast deine besten Jahre mit diesem Mann verplempert, der nix auf die Reihe kriegt und auch nie kriegen wird.

Aber du hast Recht; mit 40 hast du keine besondere Auswahl mehr, was Männer betrifft.

Von einem Kind mit deinem derzeitigen Partner würde ich dir abraten. Das wird in die Hose gehen, aber sowas von!

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29. August 2015 um 11:49
In Antwort auf stahltrasse

Ich denke,
du hast deine besten Jahre mit diesem Mann verplempert, der nix auf die Reihe kriegt und auch nie kriegen wird.

Aber du hast Recht; mit 40 hast du keine besondere Auswahl mehr, was Männer betrifft.

Von einem Kind mit deinem derzeitigen Partner würde ich dir abraten. Das wird in die Hose gehen, aber sowas von!

Harte Worte
sind das für mich aber ich weiß auch, dass man der Wahrheit ins Gesicht blicken muss.

Aber ich empfinde es (zum Glück) nicht so, dass ich meine besten Jahre mit ihm verplempert habe. Denn ich wüsste nicht, was ich viel anders hätte haben wollen. Wir hatten bisher natürlich auch schöne Erlebnisse, schöne Urlaube ...

Als wir uns kennengelernt haben, war ich 28. Und bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich nie eine ernste Partnerschaft. Hatte zwar mehrere Beziehungen, aber bin da an dermaßen fiese Typen geraten, dass ich fast daran zerbrochen wäre.

Und da ich sowieso ein Spätzünder bin, habe ich bisher auch keine Hochzeit oder Kinder oder sowas vermisst ... nur jetzt langsam, fühle ich mich reif dazu.

Und es ist ja nicht so, dass mein Partner das alles so toll findet, wie es mit ihm ist ... er ist sogar sehr oft traurig darüber, dass er noch nichts erreicht hat und stellt sich selbst als Versager dar. Ich stehe hinter ihm und muntere ihn auf ... man soll auch in schlechten Zeiten zueinander halten.

Möchte ihn nicht in Schutz nehmen ... aber damit nur ausdrücken, dass jetzt nicht alles schlecht ist/war.

Ich würde mir nur mehr Gespräche wünschen und hin und wieder eine Schulter zum Anlehnen. Und dass von mir etwas der Druck genommen wird, dass die ganze finanzielle Verantwortung auf mir lastet.

Da seine Abschlussprüfung im Herbst ist, möchte ich jetzt nicht total unüberlegt handeln und alles aufgeben ... ist das ein Fehler?

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29. August 2015 um 11:54

Also..
ich tat mir grade ein wenig schwer, das Problem festzustellen. Streit gibts in jeder Beziehung und dass der Partner dann mal anstrengend wird ist glaube ich keine Seltenheit. Vielleicht findet dein Freund dich ja auch dann total anstrengend. Also bis hierher nichts Ungewöhnliches.

Dann seine Diplomarbeit, die ihm sicher grade sehr wichtig ist. Ich hatte das Gefühl, als ich deinen Text gelesen hab, dass du keine Lust mehr hast, auf seine akademische Karriere Rücksicht zu nehmen und ihn zu unterstützen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob dir bewusst ist, was das alles für eine Arbeit für ihn ist. Das kann ihn natürlich auch stressen und eine gereizte Stimmung hervorrufen. Vielleicht redest du mit ihm mal darüber und wie es ihm geht, ob er vorankommt etc...Ist es nicht nachvollziehbar, dass sein Studium auf den letzten Metern jetzt Priorität für ihn hat? Ich glaube, trotz seiner Nörgeleien ist er sicher dankbar, dass du dich so gut um den Hausbau mitkümmerst. Auch eine Sache, über die ihr mal quatschen könnt.

Deine Schwärmerei für den Handwerker lass ich einfach mal raus.

Insgesamt hört sich deine Situation zwar stressig an, aber ich finde eigentlich nichts, weswegen man eine so lange Beziehung einfach aufgeben sollte. Ihr zwei solltet einfach mal wieder versuchen ne Stunde für euch zu nehmen um über das zu reden, was aktuell ist, was z.B. am Hausbau noch anfällt, wie er mit seiner Arbeit zurechtkommt, wie ihr euch fühlt und so weiter und so fort...Denk einfach mal dadran, wie es in einem Jahr aussehen könnte bei euch. Er hat womöglich endlich einen festen Job, ihr lebt zusammen in einem schönen Haus und es ist wieder Ruhe eingekehrt.

Solange du ihn liebst und er dich liebt, solltet ihr versuchen an der Beziehung zu arbeiten, statt sie einfach wegzuwerfen und irgendeiner Schwärmerei nachzulaufen.

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29. August 2015 um 12:12

Ja ...
er studiert immer noch ... natürlich gibt es da auch ein wenig eine Vorgeschichte, die das ganze ein wenig verständlicher macht. Und ohne dieser Vorgeschichte, hätte er ca. 4 Jahre früher fertig sein können.
Aber natürlich ist er bist zu einem gewissen Punkt bestimmt auch selber Schuld, was ihn sehr unglücklich macht.

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29. August 2015 um 12:14

Ja ...
er studiert immer noch. Aber es gibt da natürlich eine Vorgeschichte, die das ganze ein wenig verständlich macht. Dennoch ist es zu einem gewissen Teil auch selber Schuld, dass sein Studium so lange dauert, was ihn sehr deprimiert.

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29. August 2015 um 12:15

Architektur
studiert er.

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29. August 2015 um 12:17

Ja
... er studiert immer noch. Es gibt natürlich eine Vorgeschichte, die das ganze ein wenig erklärt ... aber zu einem gewissen Teil ist er natürlich auch selber Schuld, dass er so lange braucht, was ihn selbst ganz deprimiert.

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29. August 2015 um 12:25
In Antwort auf ayaka0

Also..
ich tat mir grade ein wenig schwer, das Problem festzustellen. Streit gibts in jeder Beziehung und dass der Partner dann mal anstrengend wird ist glaube ich keine Seltenheit. Vielleicht findet dein Freund dich ja auch dann total anstrengend. Also bis hierher nichts Ungewöhnliches.

Dann seine Diplomarbeit, die ihm sicher grade sehr wichtig ist. Ich hatte das Gefühl, als ich deinen Text gelesen hab, dass du keine Lust mehr hast, auf seine akademische Karriere Rücksicht zu nehmen und ihn zu unterstützen. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob dir bewusst ist, was das alles für eine Arbeit für ihn ist. Das kann ihn natürlich auch stressen und eine gereizte Stimmung hervorrufen. Vielleicht redest du mit ihm mal darüber und wie es ihm geht, ob er vorankommt etc...Ist es nicht nachvollziehbar, dass sein Studium auf den letzten Metern jetzt Priorität für ihn hat? Ich glaube, trotz seiner Nörgeleien ist er sicher dankbar, dass du dich so gut um den Hausbau mitkümmerst. Auch eine Sache, über die ihr mal quatschen könnt.

Deine Schwärmerei für den Handwerker lass ich einfach mal raus.

Insgesamt hört sich deine Situation zwar stressig an, aber ich finde eigentlich nichts, weswegen man eine so lange Beziehung einfach aufgeben sollte. Ihr zwei solltet einfach mal wieder versuchen ne Stunde für euch zu nehmen um über das zu reden, was aktuell ist, was z.B. am Hausbau noch anfällt, wie er mit seiner Arbeit zurechtkommt, wie ihr euch fühlt und so weiter und so fort...Denk einfach mal dadran, wie es in einem Jahr aussehen könnte bei euch. Er hat womöglich endlich einen festen Job, ihr lebt zusammen in einem schönen Haus und es ist wieder Ruhe eingekehrt.

Solange du ihn liebst und er dich liebt, solltet ihr versuchen an der Beziehung zu arbeiten, statt sie einfach wegzuwerfen und irgendeiner Schwärmerei nachzulaufen.

Vielen Dank ...
... das ist eben auch das, was ich meine, dass man so eine lange Beziehung nicht einfach so aufgeben kann und wie ich meine gerade jetzt, wo das Studiumende endlich in Sicht ist und wir dann endlich einen geregelten Tagesablauf mit Arbeit usw. ... haben können, wäre es schade so kurz vor dem Ziel, das Handtuch zu werfen!

Schief gehen kann es immer noch ...

Und deshalb bin ich eigentlich auch stolz auf mich, dass ich zumindest mit dem Hausbau nicht mehr länger gewartet habe ... denn egal, was passiert, es ist etwas für unsere (oder schlimmstenfalls nur für meine) Zukunft. Jedenfalls bewegen wir uns weiter und bleiben nicht immer nur stehen ...

Ja, für meinen Freund ist diese Abschlussarbeit eine totale Stresssituation und er ist nervös, aufgeregt, überarbeitet, fast schon ausgebrannt. Und er bittet mich immer wieder, dass ich ihn verstehen soll und ihm bitte die Ruhe geben soll, die er zum Schreiben braucht usw. ... ich nehme sehr viel Rücksicht, aber manchmal muss ich mit ihm was besprechen und dann gehe ich ihm auf die Nerven ... ja und so spitzt sich dann die Lage manchmal zu ... da hast du recht.

Wir lieben uns ... das stimmt und ist auch was Kostbares, wie ich finde.
Habe mir auch schon oft vorgenommen, die ganzen Schwärmereien für Handwerker & Co in Energie umzuwandeln, die ich für unsere Beziehung investiere ... nämlich noch mehr ganz bewusst auf gemeinsame Stunden schauen!
Danke, deine Antwort hat mir sehr geholfen!

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29. August 2015 um 13:07

Er hat ...
zuerst mal ein Jahr was anderes studiert ... dann hat er auf Architektur gewechselt und wurde krank, dass er aussetzen musste und dann längere Zeit keinen richtigen Anschluss mehr fand. Dann lernten wir uns kennen ... und nach zwei Jahren Fernbeziehung wechselte er die Uni (auch das Land), um näher bei mir zu sein. Leider wurde ihm nicht alles angerechnet und das hat ihm bestimmt auch 2 Jahre gekostet.
Zwischendurch machte er 2 Praktikas und sonst hatte er halt Jobs, aber in anderen Bereichen, um Geld dazu zu verdienen. Und der Schnellste ist er bestimmt auch nicht!

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