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Unerwachsener Mann macht mich wahnsinnig

24. Oktober 2009 um 2:24

Hallo, irgendwie find ich grad keinen passenden Titel. Rutsche gerade in eine nächtliche Stimmungskrise und dachte, dass hier vielleicht jemand was Passendes zu meiner Situation sagen/raten kann. Bin seit 7 Jahren mit meinem Freund zusammen, er ist 41, ich 32. Wir kennen uns ewig und als es bei uns gefunkt hat, war es der große Knall. Unsere Beziehung war immer gut, wir konnten reden und ticken einfach ziemlich gleich. Wir meistern den Altersunterschied, mein stressiges Studium haben wir hingekriegt, einen Hauskauf, seine problematische Familiensituation etc. Im letzten Jahr hab ich nun nen guten Job gefunden und der einzige Dauerbrennerkonflikt ist, dass wir jobtechnisch aus der "Heimat" weggezogen sind und er sich dort nicht ablöst, während ich das gerne hätte.
Nun, seit so einem halben Jahr läuft es schräg zwischen uns, er distanziert sich, macht nur sein eigenes Ding, geht alleine mit Kumpels auf Tour. Jetzt verbringt er eine Woche mit seiner Mutter im Süden, da mein Urlaub zuende geht, muss ich zu Hause bleiben.
Ich war schon der Verzweiflung nah, dachte an ne andere Frau und alles, bis er dann kürzlich rausrückte, dass er (nach 7 guten Jahren und mit 41) sich mit der Frage quält, ob er nicht besser alleine wäre, weil er sich in Beziehungen nach einer gewissen Zeit gefangen fühlt. TOLL! Was soll ich denn damit jetzt anfangen, an mir liegt es nicht, sagt er, im Nachhinein sei ihm plötzlich klar, dass das bei ihm immer schon so war. AHA! Ich setze ihn auch nicht irgendwie mit Kind/Heirat oder irgendwas unter Druck, lediglich wollte ich von ihm mal wissen, wie er sich die gemeinsame Zukunft überhaupt vorstellt (Finanzierung des geplanten Hausumbaus etc)
Mich enttäuscht das alles so, dachte immer, wir gehören zusammen, und jetzt diese Solonummer! Er ist doch nicht mehr 15! Ich frag mich, wie lang ich still halten soll und kann. Immer weiß ich nur Bruchstücke von seinem Gefühlsleben und zur Zeit ist es ein Gefühl, als wenn ich dran zerbreche, fühle mich haltlos. Hat jemand ne Idee, was ich in dem Dilemma tun kann? Jemand, der mir erklärt, was da vorgeht in der Männerpsyche? Ich will doch nur in seine Karten schauen! Das leichteste ist natürlich, ich lenk mich ab und tu was für mich, aber trennt uns das nicht noch mehr?

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24. Oktober 2009 um 9:08

Hy shanaya
Die Situation klingt für mich recht eindeutig und klar. Mir ist aber besonders deine abwertende Art gegenüber deinem Partner aufgefallen. Wenn du so über ihn denkst und fühlst, kann ich verstehen, dass er sich nicht wohl fühlt. Du gestehst ihm das Recht auf Veränderung nicht zu. Dass er sich vorstellen kann, besser alleine zu leben als in einer Partnerschaft ist alles andere als eine unreife Entscheidung eines pupertären jungen Mannes. Es ist die Entscheidung DEINES Freundes. Akzeptiere sie. Höre ihm vor allem mal zu, sei für ihn da und denk nicht immer nur an dich.
Auch finde ich deine angeblich so ehrenhafte Einstellung, ihn nicht mit einer Familienplanung zu erpressen, einfach link. DU willst keine Kinder. Dann schieb das nicht auf ihn und stell dich nicht als die vemeintliche Gute hin, die nicht mal sowas von ihrem Partner verlangt hin.
Wenn du Kinder wolltest, kannst du die mit ihm oder jemand anderem haben. Für mich sieht es so aus, als ob du dich hier als das Opfer eines unreifen Mannes hinstellst. Das ist wiklich unfair ihm gegenüber. Schließlich schreibst du über den gleichen Mann, dass er der Mensch deines Lebens ist, ihr euch eine Ewigkeit kennt und du dachtest, ihr würdet zusammen gehören. Erstens gibt es so etwas wie "wir gehören doch zusammen" in einer Partnerschaft nicht und zweitens klingt das für mich nach Verlustangst (aus der Kindheit?).
Also liebe shanaya, auch wenn das sicherlich nicht die Antwort ist, die du lesen wolltest, ist es doch meine Meinung. Und anstatt auf ihm rumzuhacken, solltest du mal vor der eigenen Haustür kehren und bei dir schauen, was los ist.

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24. Oktober 2009 um 14:01
In Antwort auf chanda_12120053

Hy shanaya
Die Situation klingt für mich recht eindeutig und klar. Mir ist aber besonders deine abwertende Art gegenüber deinem Partner aufgefallen. Wenn du so über ihn denkst und fühlst, kann ich verstehen, dass er sich nicht wohl fühlt. Du gestehst ihm das Recht auf Veränderung nicht zu. Dass er sich vorstellen kann, besser alleine zu leben als in einer Partnerschaft ist alles andere als eine unreife Entscheidung eines pupertären jungen Mannes. Es ist die Entscheidung DEINES Freundes. Akzeptiere sie. Höre ihm vor allem mal zu, sei für ihn da und denk nicht immer nur an dich.
Auch finde ich deine angeblich so ehrenhafte Einstellung, ihn nicht mit einer Familienplanung zu erpressen, einfach link. DU willst keine Kinder. Dann schieb das nicht auf ihn und stell dich nicht als die vemeintliche Gute hin, die nicht mal sowas von ihrem Partner verlangt hin.
Wenn du Kinder wolltest, kannst du die mit ihm oder jemand anderem haben. Für mich sieht es so aus, als ob du dich hier als das Opfer eines unreifen Mannes hinstellst. Das ist wiklich unfair ihm gegenüber. Schließlich schreibst du über den gleichen Mann, dass er der Mensch deines Lebens ist, ihr euch eine Ewigkeit kennt und du dachtest, ihr würdet zusammen gehören. Erstens gibt es so etwas wie "wir gehören doch zusammen" in einer Partnerschaft nicht und zweitens klingt das für mich nach Verlustangst (aus der Kindheit?).
Also liebe shanaya, auch wenn das sicherlich nicht die Antwort ist, die du lesen wolltest, ist es doch meine Meinung. Und anstatt auf ihm rumzuhacken, solltest du mal vor der eigenen Haustür kehren und bei dir schauen, was los ist.

@ iwi
Hallo iwi,
ich sagte ja, dass ich mit dem Titel selbst nicht zufrieden bin, aber ich finde sein derzeitiges Verhalten schon unreif, einfach deshalb, weil diese Einsicht so spät kommt und gerade dann, wenn gewisse Verbindlichkeiten entstehen und Dinge fester werden. Ich finde einfach,dass du nicht genügend Anhaltspunkte hast, hier in dieser Schärfe zu urteilen! In dieser Kürze etwas so Komplexes darzustellen ist nicht einfach und offensichtlich ist wohl einiges -zumindest beidir, vielleicht gibt es ja weitere Meinungen- falsch rüber gekommen. Aber bitte bedenke, dass man sich hier in Situationen hinwendet, in denen es einem nicht gut geht, und wo einen die geballte Diagnose

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24. Oktober 2009 um 18:20
In Antwort auf raina_12463198

@ iwi
Hallo iwi,
ich sagte ja, dass ich mit dem Titel selbst nicht zufrieden bin, aber ich finde sein derzeitiges Verhalten schon unreif, einfach deshalb, weil diese Einsicht so spät kommt und gerade dann, wenn gewisse Verbindlichkeiten entstehen und Dinge fester werden. Ich finde einfach,dass du nicht genügend Anhaltspunkte hast, hier in dieser Schärfe zu urteilen! In dieser Kürze etwas so Komplexes darzustellen ist nicht einfach und offensichtlich ist wohl einiges -zumindest beidir, vielleicht gibt es ja weitere Meinungen- falsch rüber gekommen. Aber bitte bedenke, dass man sich hier in Situationen hinwendet, in denen es einem nicht gut geht, und wo einen die geballte Diagnose

Du wartest
also auf die richtige Antwort. Na, da wüde ich sagen, die hast du doch längst. Wenn du einfach Bestätigung suchst und keine ehrlichen Meinungen, sondern diese als falsch abtust, dann vegib mir bitte. Beim nächsten mal werde ich dir nach der Gusche reden
Oder nein warte, doch nicht

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24. Oktober 2009 um 23:58
In Antwort auf chanda_12120053

Hy shanaya
Die Situation klingt für mich recht eindeutig und klar. Mir ist aber besonders deine abwertende Art gegenüber deinem Partner aufgefallen. Wenn du so über ihn denkst und fühlst, kann ich verstehen, dass er sich nicht wohl fühlt. Du gestehst ihm das Recht auf Veränderung nicht zu. Dass er sich vorstellen kann, besser alleine zu leben als in einer Partnerschaft ist alles andere als eine unreife Entscheidung eines pupertären jungen Mannes. Es ist die Entscheidung DEINES Freundes. Akzeptiere sie. Höre ihm vor allem mal zu, sei für ihn da und denk nicht immer nur an dich.
Auch finde ich deine angeblich so ehrenhafte Einstellung, ihn nicht mit einer Familienplanung zu erpressen, einfach link. DU willst keine Kinder. Dann schieb das nicht auf ihn und stell dich nicht als die vemeintliche Gute hin, die nicht mal sowas von ihrem Partner verlangt hin.
Wenn du Kinder wolltest, kannst du die mit ihm oder jemand anderem haben. Für mich sieht es so aus, als ob du dich hier als das Opfer eines unreifen Mannes hinstellst. Das ist wiklich unfair ihm gegenüber. Schließlich schreibst du über den gleichen Mann, dass er der Mensch deines Lebens ist, ihr euch eine Ewigkeit kennt und du dachtest, ihr würdet zusammen gehören. Erstens gibt es so etwas wie "wir gehören doch zusammen" in einer Partnerschaft nicht und zweitens klingt das für mich nach Verlustangst (aus der Kindheit?).
Also liebe shanaya, auch wenn das sicherlich nicht die Antwort ist, die du lesen wolltest, ist es doch meine Meinung. Und anstatt auf ihm rumzuhacken, solltest du mal vor der eigenen Haustür kehren und bei dir schauen, was los ist.

Teile vom text fehlten
irgendwie fehlt die zweite Hälfte des Textes meiner Antwort von heute mittag, auch wenn mir nicht großartig nach einer weiteren deiner Antworten ist, liebe iwi. Eher zum allgemeinen Verständnis also:

wie erwähnt, in der Situation, in der man hier eine persönliche Situation darlegt, die nicht einfach zu ertragen ist, finde ich es wenig hilfreich mit Diagnosen wie "denkst nur an dich, link, Verlustangst..." konfrontiert zu werden.
Mir fällt es in dieser Situation wahrlich schwer, meinem Schatz als verständnisvolle und unterstützende Gesprächspartnerin zur Verfügung zu stehen. Immerhin kann das Ergebnis sein, dass er geht, so neutral kann ich da nicht sein! Er hat mich spontan in seinen Denkprozess einbezogen und nun versuche ich, aus dieser neuen, schockierenden Erkenntnis etwas zu machen. Ich hab nicht damit gerechnet, dass es in ihm so aussieht und weiß nicht, wie weiter. Da er mir ja sagt, dass es nicht mit mir zu tun hat, sondern aus ihm heraus kommt, bin ich auch mehr außen vor, als ích will. Ich denke, das hat bestimmt auch mit mir zu tun, aber er meint, dass er nen Knacks hat aus seiner Kindkeit, Scheidung der Eltern und so, kann sich nicht auf andere verlassen, fühlt sich schnell beengt. Jetzt, im Nachhinein, denkt er auch, dass seine früheren Beziehungen daran gescheitert sind, was er damals darauf schob, dass die Frauen nie die richtigen waren. Mit mir war er aber immer ganz sicher, dass ich die richtige bin. Und jetzt diese "Einsamer-Wolf"-Nummer. Es gibt in seiner Familie auch nur wenige bindungsfähige Männer, ich glaubte bisher, er sei da zum Glück anders. Vielleicht war ich auch vor Liebe blind und wollte das Offensichtliche nicht sehen.
Jedenfalls ist auch der weiterlaufende Alltag nicht gerade toll unter dieser Voraussetzung, wir müssen das Thema beiseite schieben, man kann ja nicht dauernd nur reden, aber im Kopf ist es halt immer. Ich versuche einfach, nicht unterzugehen, den Kopf oben zu halten und frage mich, wie lange ich das aushalte und ob es gut ist. Ob es zu was führen kann. Ich meine, wenn man solche Gedanken dem Partner schon unterbreitet, muss es ernst sein, und ob da nochmal eine Umkehr möglich ist? Hat sowas denn noch niemand hier erlebt und kann mir was dazu erzählen?

Achso, mit dem nicht zwingenden Kinderwunsch wollte ich nur betonen, dass er nicht deshalb fluchtartig die Beziehung verlassen möchte, weil ich gerne Kinder will und er nicht, der Gedanke könnte einem ja kommen, bei einem Paar unseres Alters.

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25. Oktober 2009 um 0:00
In Antwort auf chanda_12120053

Du wartest
also auf die richtige Antwort. Na, da wüde ich sagen, die hast du doch längst. Wenn du einfach Bestätigung suchst und keine ehrlichen Meinungen, sondern diese als falsch abtust, dann vegib mir bitte. Beim nächsten mal werde ich dir nach der Gusche reden
Oder nein warte, doch nicht

Sorry, sollte hierhin: fehlender textteil
irgendwie fehlt die zweite Hälfte des Textes meiner Antwort von heute mittag, auch wenn mir nicht großartig nach einer weiteren deiner Antworten ist, liebe iwi. Eher zum allgemeinen Verständnis also:

wie erwähnt, in der Situation, in der man hier eine persönliche Situation darlegt, die nicht einfach zu ertragen ist, finde ich es wenig hilfreich mit Diagnosen wie "denkst nur an dich, link, Verlustangst..." konfrontiert zu werden.
Mir fällt es in dieser Situation wahrlich schwer, meinem Schatz als verständnisvolle und unterstützende Gesprächspartnerin zur Verfügung zu stehen. Immerhin kann das Ergebnis sein, dass er geht, so neutral kann ich da nicht sein! Er hat mich spontan in seinen Denkprozess einbezogen und nun versuche ich, aus dieser neuen, schockierenden Erkenntnis etwas zu machen. Ich hab nicht damit gerechnet, dass es in ihm so aussieht und weiß nicht, wie weiter. Da er mir ja sagt, dass es nicht mit mir zu tun hat, sondern aus ihm heraus kommt, bin ich auch mehr außen vor, als ích will. Ich denke, das hat bestimmt auch mit mir zu tun, aber er meint, dass er nen Knacks hat aus seiner Kindkeit, Scheidung der Eltern und so, kann sich nicht auf andere verlassen, fühlt sich schnell beengt. Jetzt, im Nachhinein, denkt er auch, dass seine früheren Beziehungen daran gescheitert sind, was er damals darauf schob, dass die Frauen nie die richtigen waren. Mit mir war er aber immer ganz sicher, dass ich die richtige bin. Und jetzt diese "Einsamer-Wolf"-Nummer. Es gibt in seiner Familie auch nur wenige bindungsfähige Männer, ich glaubte bisher, er sei da zum Glück anders. Vielleicht war ich auch vor Liebe blind bisher und wollte das Offensichtliche nicht sehen.
Jedenfalls ist auch der weiterlaufende Alltag nicht gerade toll unter dieser Voraussetzung, wir müssen das Thema ja beiseite schieben, man kann ja nicht dauernd nur reden, aber im Kopf ist es halt immer. Ich versuche einfach, nicht unterzugehen, den Kopf oben zu halten und frage mich, wie lange ich das aushalte und ob es gut ist. Ob es zu was führen kann. Ich meine, wenn man sowas dem Partner schon unterbreitet, muss es ernst sein, und ob da nochmal eine Umkehr möglich ist? Hat sowas denn noch niemand hier erlebt und kann mir was dazu erzählen?

Achso, mit dem nicht zwingenden Kinderwunsch wollte ich nur betonen, dass er nicht deshalb fluchtartig die Beziehung verlassen möchte, weil ich gerne Kinder will und er nicht, der Gedanke könnte einem ja kommen, bei einem Paar unseres Alters.

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