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undurchdachte Trennung wegen Job?

1. November 2017 um 22:25

Hallo liebe Community,

ich bin neu hier und schreibe hier zum ersten Mal. (Hoffe Text ist nicht zu lang.)
Letztes Jahr im Urlaub auf Gran Canaria habe ich ein tolle Frau kennengelernt.  Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir haben auf der Insel jede mögliche Minute miteinander verbracht. So beschlossen wir in Deutschland unser Glück fortzusetzen. Leider wohnen wir beide aber 500 km voneinander entfernt. Dies hielt uns aber nicht auf. Wir kamen zusammen und pendelten die Strecke ein ganzes Jahr lang.

Bevor ich weitererzähle: Ich war vor dieser Frau 4 Jahre Single und hatte in dieser Zeit auch einige Dates gehabt. - Keine aber war so wie Sie. Ich war anfangs skeptisch über die Entfernung, ob wir das schaffen würden. Doch Sie war eine starke Persönlichkeit und kämpfte für uns. Sie überzeugte mich in kurzer Zeit. Sie war das Beste was mir je passiert war. Wir verstanden uns gut und in Ihrer Umgebung fühlte ich mich einfach wohl. Es war ein Gefühl, das ich bisher bei keiner anderen Frau hatte. Das ist das Zeichen. Wir beide hatten auch dieselben Interessen(Familie etc).

Seit 2 Monaten ist es nun vorbei. Der Grund? Nach einem Jahr kam es verständlicherweise zum Thema Perspektiven. Wir haben uns nicht einigen können und haben uns gegen unser beider Willen getrennt.

Ich(31) wohne im Norden, und Sie im Süden. Ich besitze eine 3-Z-Eigentumswohnung, Sie wohnt in einer 1-Z- Mietwohnung. Meine Eltern und Freunde in unmittelbarer Umgebung, ihre Eltern wohnen 80 km(Freunde 25 km) entfernt. Ich arbeite seit 13 Jahren in sicherer Festanstellung, sie beendete diesen Herbst ihr duales Studium im Medizinbereich und wird nicht übernommen.

Meine Idee war es, dass Sie sich bei mir bewerben solle. Wir hätten in meiner Wohnung wegen der Größe gut wohnen können. Meine Situation wäre für eine Familiengründung auch begünstigend (finanziell und wohnungstechnisch). Wir hätten uns natürlich auch verbessern können mit der Zeit. Langfristig war eine Verbesserung ohnehin geplant. Dies hätten wir beide gestalten können. Das wollte Sie aber nicht, weil es in Ihrem Studienbereich leider nicht so viele Jobs gibt in unserer Umgebung. Das verstehe ich. Ich sagte Ihr, dass Sie alle anderen Standard Medizinberufe ausüben könnte, bis ihr Wunschberuf frei werden würde. Ich hätte sie gänzlich dabei unterstützt damit auch Sie glücklich werden sollte. Das wäre eine meiner wichtigsten Aufgaben gewesen. Das hat Sie nicht gewollt. Sie wollte, dass ich meinen langjährigen Beruf aufgebe sowie die Eigentumswohnung verkaufe und zu Ihr komme.  Selbst wenn ich mich nun entscheiden würde zu Ihr zu ziehen, könnten wir nicht in Ihrer 1 Zimmer Wohnung leben. Ne gute 3-Z Wohnung in Stuttgart zu finden ist sicherlich aktuell auch nicht so leicht. Dann müsste ich wieder einen zuverlässigen Job finden, dies ist auch nicht mehr so selbstverständlich heutzutage und erfordert viel wechseln. Nachher stehen wir dann noch beide auf der Straße, da Sie am 01.11.17 nun in Ihrem neuen Betrieb angefangen hat und sich auch noch beweisen muss.

Ich hätte kein Problem für die große Liebe umzuziehen aber ich finde es irgendwie nicht fair. Die Gelegenheit war da, dass Sie mit kleineren und sozialverträglicheren Verlusten von uns beiden diesen Schritt hätte machen können. Hätte es nicht geklappt und das hätten wir sicherlich schnell herausgefunden, dann hätte Sie problemlos zurückkehren können und hätte nie Eigentum und Job auf Spiel gesetzt gehabt. Stattdessen verlangt sie meine Opferung. (13 Jahre Job, Eigentumswohnung, Familie, Sicherheit für uns beide). Wäre die Situation umgekehrt gewesen, hätte ich es an Ihrer Stelle getan.

Wir haben nun noch ganz selten Kontakt. Einen Monat nach dieser Entscheidung hat Sie mir geschrieben, dass Sie noch von mir träumt und wenn es Ihr im neuen Job nicht gefällt, Sie den Schritt des Umzugs riskieren würde? L Sie kämpft ebenso wie ich mit Ihren Gefühlen. L
Jetzt denke ich schon seit 2 Monaten fast täglich nach ob wir nicht den Fehler des Lebens begehen und den Partner des Lebens ziehen lassen.
Sollte ich zu Ihr ziehen? Trotz aller Verluste? Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich liebe diese Frau da die Gefühle so lange nach der „Trennung“ anhalten bekräftigt es für mich, dass Sie die Richtige ist.

Ich würde mich über Meinungen und Ratschläge freuen.
 

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1. November 2017 um 22:36

Wäre eure Liebe beiderseits so groß wie du beschreibst, wärt ihr bereits zusammen in einer Wohnung... 

Für sie sind ihre wahrscheinlich 13jahresozialkontakte so wichtig wie dein 13jahrejob für dich. 

Entscheiden könnt das nur ihr beide und ob es dann auch klappt. Liegt auch an euch beiden... 

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1. November 2017 um 23:35
In Antwort auf ayarelne

Wäre eure Liebe beiderseits so groß wie du beschreibst, wärt ihr bereits zusammen in einer Wohnung... 

Für sie sind ihre wahrscheinlich 13jahresozialkontakte so wichtig wie dein 13jahrejob für dich. 

Entscheiden könnt das nur ihr beide und ob es dann auch klappt. Liegt auch an euch beiden... 

Da wäre der Optimalfall, aber das wäre zu einfach.
Und das Leben will nicht einfach sein. L

Man sagt ja, das Liebe Blind macht. Aber rechtfertigt dies sinnfreie Entscheidungen zu treffen? Ich hab versucht ihr einiges anzubieten, sinnvollerweise, was uns beide voran bringen würde, aber es wurde nicht angenommen.

Ich bin total verliebt in Sie, ich schlafe kaum. Zur Zeit fällt es mir wirklich schwer meine Gedanken wegzulenken. Aber trotzdem bin ich nicht Bereit diesen Schritt zu wagen. Wieso?

Diese Hemmung, dass Sie die Gelegenheit die für uns da war zu nutzen, nicht getan hat. Das macht mich traurig und hemmt mein Gewissen so einen derartigen großen Schritt zu wagen. Und ich glaube hier fängt schon die Zwickmühle an.
Schade.

Wenn jemand noch sinnvolle Tipps oder Ermutigungen hat, würde ich mich freuen, und wenns nur kleine sind.
 

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2. November 2017 um 8:00
In Antwort auf ment99

Da wäre der Optimalfall, aber das wäre zu einfach.
Und das Leben will nicht einfach sein. L

Man sagt ja, das Liebe Blind macht. Aber rechtfertigt dies sinnfreie Entscheidungen zu treffen? Ich hab versucht ihr einiges anzubieten, sinnvollerweise, was uns beide voran bringen würde, aber es wurde nicht angenommen.

Ich bin total verliebt in Sie, ich schlafe kaum. Zur Zeit fällt es mir wirklich schwer meine Gedanken wegzulenken. Aber trotzdem bin ich nicht Bereit diesen Schritt zu wagen. Wieso?

Diese Hemmung, dass Sie die Gelegenheit die für uns da war zu nutzen, nicht getan hat. Das macht mich traurig und hemmt mein Gewissen so einen derartigen großen Schritt zu wagen. Und ich glaube hier fängt schon die Zwickmühle an.
Schade.

Wenn jemand noch sinnvolle Tipps oder Ermutigungen hat, würde ich mich freuen, und wenns nur kleine sind.
 

Das scheint aber nur einseitig. Sie hatte die Chance einen Job bei dir zu suchen ohne so viel aufgeben zu müssen wie du, das hat sie aber nicht gemacht. 

Sie hat kein Interesse. Wer will findet Wege, wer nicht will Gründe. Sie ist nur manchmal einsam und schreibt dir dann aus Langeweile weil sie dich mag aber nicht richtig liebt, sonst wäre sie schon bei dir.

Es gibt Leute die wandern sogar für ihren Partner aus, weil die Sehnsucht und liebe so groß ist. Das müsste sie nicht mal und tut es trotzdem nicht...  

An deiner Stelle würde ich auch meinen Job nicht aufgeben, wenn ihre liebe jetzt schon so klein ist. 

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2. November 2017 um 10:00
In Antwort auf ment99

Hallo liebe Community,

ich bin neu hier und schreibe hier zum ersten Mal. (Hoffe Text ist nicht zu lang.)
Letztes Jahr im Urlaub auf Gran Canaria habe ich ein tolle Frau kennengelernt.  Es war Liebe auf den ersten Blick. Wir haben auf der Insel jede mögliche Minute miteinander verbracht. So beschlossen wir in Deutschland unser Glück fortzusetzen. Leider wohnen wir beide aber 500 km voneinander entfernt. Dies hielt uns aber nicht auf. Wir kamen zusammen und pendelten die Strecke ein ganzes Jahr lang.

Bevor ich weitererzähle: Ich war vor dieser Frau 4 Jahre Single und hatte in dieser Zeit auch einige Dates gehabt. - Keine aber war so wie Sie. Ich war anfangs skeptisch über die Entfernung, ob wir das schaffen würden. Doch Sie war eine starke Persönlichkeit und kämpfte für uns. Sie überzeugte mich in kurzer Zeit. Sie war das Beste was mir je passiert war. Wir verstanden uns gut und in Ihrer Umgebung fühlte ich mich einfach wohl. Es war ein Gefühl, das ich bisher bei keiner anderen Frau hatte. Das ist das Zeichen. Wir beide hatten auch dieselben Interessen(Familie etc).

Seit 2 Monaten ist es nun vorbei. Der Grund? Nach einem Jahr kam es verständlicherweise zum Thema Perspektiven. Wir haben uns nicht einigen können und haben uns gegen unser beider Willen getrennt.

Ich(31) wohne im Norden, und Sie im Süden. Ich besitze eine 3-Z-Eigentumswohnung, Sie wohnt in einer 1-Z- Mietwohnung. Meine Eltern und Freunde in unmittelbarer Umgebung, ihre Eltern wohnen 80 km(Freunde 25 km) entfernt. Ich arbeite seit 13 Jahren in sicherer Festanstellung, sie beendete diesen Herbst ihr duales Studium im Medizinbereich und wird nicht übernommen.

Meine Idee war es, dass Sie sich bei mir bewerben solle. Wir hätten in meiner Wohnung wegen der Größe gut wohnen können. Meine Situation wäre für eine Familiengründung auch begünstigend (finanziell und wohnungstechnisch). Wir hätten uns natürlich auch verbessern können mit der Zeit. Langfristig war eine Verbesserung ohnehin geplant. Dies hätten wir beide gestalten können. Das wollte Sie aber nicht, weil es in Ihrem Studienbereich leider nicht so viele Jobs gibt in unserer Umgebung. Das verstehe ich. Ich sagte Ihr, dass Sie alle anderen Standard Medizinberufe ausüben könnte, bis ihr Wunschberuf frei werden würde. Ich hätte sie gänzlich dabei unterstützt damit auch Sie glücklich werden sollte. Das wäre eine meiner wichtigsten Aufgaben gewesen. Das hat Sie nicht gewollt. Sie wollte, dass ich meinen langjährigen Beruf aufgebe sowie die Eigentumswohnung verkaufe und zu Ihr komme.  Selbst wenn ich mich nun entscheiden würde zu Ihr zu ziehen, könnten wir nicht in Ihrer 1 Zimmer Wohnung leben. Ne gute 3-Z Wohnung in Stuttgart zu finden ist sicherlich aktuell auch nicht so leicht. Dann müsste ich wieder einen zuverlässigen Job finden, dies ist auch nicht mehr so selbstverständlich heutzutage und erfordert viel wechseln. Nachher stehen wir dann noch beide auf der Straße, da Sie am 01.11.17 nun in Ihrem neuen Betrieb angefangen hat und sich auch noch beweisen muss.

Ich hätte kein Problem für die große Liebe umzuziehen aber ich finde es irgendwie nicht fair. Die Gelegenheit war da, dass Sie mit kleineren und sozialverträglicheren Verlusten von uns beiden diesen Schritt hätte machen können. Hätte es nicht geklappt und das hätten wir sicherlich schnell herausgefunden, dann hätte Sie problemlos zurückkehren können und hätte nie Eigentum und Job auf Spiel gesetzt gehabt. Stattdessen verlangt sie meine Opferung. (13 Jahre Job, Eigentumswohnung, Familie, Sicherheit für uns beide). Wäre die Situation umgekehrt gewesen, hätte ich es an Ihrer Stelle getan.

Wir haben nun noch ganz selten Kontakt. Einen Monat nach dieser Entscheidung hat Sie mir geschrieben, dass Sie noch von mir träumt und wenn es Ihr im neuen Job nicht gefällt, Sie den Schritt des Umzugs riskieren würde? L Sie kämpft ebenso wie ich mit Ihren Gefühlen. L
Jetzt denke ich schon seit 2 Monaten fast täglich nach ob wir nicht den Fehler des Lebens begehen und den Partner des Lebens ziehen lassen.
Sollte ich zu Ihr ziehen? Trotz aller Verluste? Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich liebe diese Frau da die Gefühle so lange nach der „Trennung“ anhalten bekräftigt es für mich, dass Sie die Richtige ist.

Ich würde mich über Meinungen und Ratschläge freuen.
 

hast du denn keine freunde und familie in deinem umfeld, die dir wichtig sind?
sonst könntest du doch sicher nachvollziehen, was so ein umzug bedeutet, und dass man das nicht mal schnell übers knie bricht... nicht alle menschen sind bereit, "nur" wegen der liebe alles andere aufzugeben...

in meinem bekanntenkreis gab es mehrere versuche dieser art. sie sind alle früher oder später gescheitert.

ok, die anderen sagen halt "dann war die liebe nicht groß genug" - ich sag: man sollte seinen gefühlen nicht gestatten, den verstand komplett auszuschalten! sie wird ja wohl ernsthaft drüber nachgedacht haben, und ihre gründe haben...

im gegenzug das gleiche von dir zu verlangen, ist dann allerdings schon frech!
ich würde dir raten, das alles als das zu sehen, was es wohl war: eine schöne urlaubsaffäre mit ein bischen "nachspiel"...

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2. November 2017 um 22:23

Ich würde das ganze nicht mit: "so groß kann die Liebe nicht gewesen sein" abtun.
Zu einem Umzug gehört einiges dazu.
Rational gesehen hast du lieber TE natürlich recht. Für sie wäre es einfacher alles aufzugeben und zu dir zu ziehen als wenn du alles aufgibst. Aber nicht alles kann man mit einfachen Fakten erklären.
Du schreibst selbst den Job den sie aufgrund ihres Studiums machen möchte, könnte sie bei dir nicht ausüben. Andere medizinische Jobs zwar schon, aber hey das ist dann halt nicht der Job weswegen man lange studiert hat. Ich sags mal ganz pauschal: Jemand mit einer kaufmännischen Ausbildung der vielleicht liebend gerne im Personalbereich arbeiten möchte, wird mit einem Job in einer anderen Stadt als Vertreter sicher nicht zufrieden sein. 
Dazu kommt natürlich noch das ganze emotionale, zwischenmenschliche. Auch wenn ihre Eltern und Freunde nicht direkt in der gleichen Stadt wohnen, so ist es nun doch Näher als wenn sie zu dir zieht. Nicht jeder kann diesen Schritt gehen, das musst du verstehen.
Was mir gar nicht klar ist, warum ihr schon so stark ein entweder zusammenziehen oder trennen durchzieht. Ihr seid gerade mal 1 Jahr zusammen. Klar, die Entfernung ist groß und ihr möchtet euch öfter sehen. Aber mal ehrlich, bevor man so eine Entscheidung trifft gibt es noch ganz viel dazwischen (erst mal 1/2 Jahr zur Probe zusammen ziehen, danach entscheiden).
Hast du sie eigentlich schon mal nach den Gründen gefragt warum sie es nicht möchte? Darüber schreibst du leider nichts. 

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24. November 2017 um 22:33
In Antwort auf derspieltdochblos

hast du denn keine freunde und familie in deinem umfeld, die dir wichtig sind?
sonst könntest du doch sicher nachvollziehen, was so ein umzug bedeutet, und dass man das nicht mal schnell übers knie bricht... nicht alle menschen sind bereit, "nur" wegen der liebe alles andere aufzugeben...

in meinem bekanntenkreis gab es mehrere versuche dieser art. sie sind alle früher oder später gescheitert.

ok, die anderen sagen halt "dann war die liebe nicht groß genug" - ich sag: man sollte seinen gefühlen nicht gestatten, den verstand komplett auszuschalten! sie wird ja wohl ernsthaft drüber nachgedacht haben, und ihre gründe haben...

im gegenzug das gleiche von dir zu verlangen, ist dann allerdings schon frech!
ich würde dir raten, das alles als das zu sehen, was es wohl war: eine schöne urlaubsaffäre mit ein bischen "nachspiel"...

Hey, erstmal vielen Dank für deine Nachricht. Das hilft mir wirklich sehr die Meinung anderer zu hören! Durch äußere Umstände kann ich leider erst jetzt antworten.

Selbstverständlich hab ich auch Freunde und Familie in meinem Umfeld die mir sehr wichtig sind. Ich kann mir sehr gut vorstellen wie schwierig das ist. Für mich wäre es definitiv auch sehr, sehr schwer.
Ich sehe allerdings eine funktionierende Partnerschaft und Familie als eine Bestimmung des Lebens. Und heutzutage jemand passendes zu finden ist wirklich sehr schwer. Und bei ihr war das richtige Gefühl da und man sieht es als eine Chance.

Deswegen hätte ich es bei einem anstehenden Jobwechsel zumindest probiert. Zur Not wäre ich nach einem Jahr mit neuen Erkenntnissen zurück gekommen und hätte nichts verloren außer einen Eintrag im Lebenslauf.

Aber Sie wird da sicher wie du geschrieben hast ihre Gründe gehabt haben.

Das zusätzliche Problem ist, dass sie es trotz Gelegeneheit nicht versucht hat und ich somit den Post über Dir nun auch berücksichtigen muss, dass die Liebe womöglich nicht echt war, was ich nicht glaube. Das hemmt mich nun noch mehr hier alle Brücken zu sprengen.

Schade. Deswegen wird dein letzter Satz wohl Anwendung finden.

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24. November 2017 um 23:16
In Antwort auf sunflower684

Ich würde das ganze nicht mit: "so groß kann die Liebe nicht gewesen sein" abtun.
Zu einem Umzug gehört einiges dazu.
Rational gesehen hast du lieber TE natürlich recht. Für sie wäre es einfacher alles aufzugeben und zu dir zu ziehen als wenn du alles aufgibst. Aber nicht alles kann man mit einfachen Fakten erklären.
Du schreibst selbst den Job den sie aufgrund ihres Studiums machen möchte, könnte sie bei dir nicht ausüben. Andere medizinische Jobs zwar schon, aber hey das ist dann halt nicht der Job weswegen man lange studiert hat. Ich sags mal ganz pauschal: Jemand mit einer kaufmännischen Ausbildung der vielleicht liebend gerne im Personalbereich arbeiten möchte, wird mit einem Job in einer anderen Stadt als Vertreter sicher nicht zufrieden sein. 
Dazu kommt natürlich noch das ganze emotionale, zwischenmenschliche. Auch wenn ihre Eltern und Freunde nicht direkt in der gleichen Stadt wohnen, so ist es nun doch Näher als wenn sie zu dir zieht. Nicht jeder kann diesen Schritt gehen, das musst du verstehen.
Was mir gar nicht klar ist, warum ihr schon so stark ein entweder zusammenziehen oder trennen durchzieht. Ihr seid gerade mal 1 Jahr zusammen. Klar, die Entfernung ist groß und ihr möchtet euch öfter sehen. Aber mal ehrlich, bevor man so eine Entscheidung trifft gibt es noch ganz viel dazwischen (erst mal 1/2 Jahr zur Probe zusammen ziehen, danach entscheiden).
Hast du sie eigentlich schon mal nach den Gründen gefragt warum sie es nicht möchte? Darüber schreibst du leider nichts. 

Hey, auch dir vielen Dank für deinen Post. Konnte durch äußere Umstände leider nicht früher antworten.

Ich denke der Hauptgrund für Ihre Entscheidung wird sicherlich der Beruf gewesen sein. Ich kann es vollkommen nachvollziehen. Ich weiß aber auch, wenn es geklappt hätte mit uns, das sich dann auch ganz andere Tore geöffnet hätten für uns. Wenn man weiß das man mit "der Frau" lebt und es kein Versuch mehr ist, dann ist man auch bereit mehr Dinge zu tun, so dass Beide glücklich werden.
Aktuell wäre es aber so gewesen, dass es für mich ein Experiment gewesen wäre um alles oder nichts. Und das ist für mich doch ein bisschen zu viel. Da hatte der Vorposter auch schon Recht, dass man nicht durch Liebe komplett kopflos sein sollte, was aber leider manchmal menschlicherweise so ist.

Zu deiner Frage warum wir so aggressiv dieses Thema mit dem zusammenziehen oder trennen hatten: Eigentlich hatten wir dieses Thema nicht. Wir haben die Beziehung glücklich geführt ohne über die Entfernung viel zu reden(ergebnisoffen). Allerdings fing dann die Zeit mit Ihren Bewerbungen an und dann ist das Thema hochgekocht. Sie bewirbte sich in Ihrer Region und dann wurde das Thema fest. Wir stellten fest, das keiner sich das in dem Moment vorstellen kann wegen genannten Gründen und somit verloren wir jegliche Perspektive für uns Beide. Ohne Perspektive war es uns unmöglich die Beziehung zu halten und so kam die trennung aus "Vernunft".

Ich hatte Sie zu den Gründen gefragt: Sie sagte immer es wäre wegen Ihrem Beruf.
Deswegen glaube ich auch, dass es der Grund ist aber ganz sicherlich auch die zwischenmenschlichen Dinge zu Ihrer Familie. Aber der Beruf als Hauptgrund, so hab ich das wahr genommen.

Echt Schade. Man denkt oft drüber nach was daraus geworden wäre....

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24. November 2017 um 23:49
In Antwort auf ment99

Da wäre der Optimalfall, aber das wäre zu einfach.
Und das Leben will nicht einfach sein. L

Man sagt ja, das Liebe Blind macht. Aber rechtfertigt dies sinnfreie Entscheidungen zu treffen? Ich hab versucht ihr einiges anzubieten, sinnvollerweise, was uns beide voran bringen würde, aber es wurde nicht angenommen.

Ich bin total verliebt in Sie, ich schlafe kaum. Zur Zeit fällt es mir wirklich schwer meine Gedanken wegzulenken. Aber trotzdem bin ich nicht Bereit diesen Schritt zu wagen. Wieso?

Diese Hemmung, dass Sie die Gelegenheit die für uns da war zu nutzen, nicht getan hat. Das macht mich traurig und hemmt mein Gewissen so einen derartigen großen Schritt zu wagen. Und ich glaube hier fängt schon die Zwickmühle an.
Schade.

Wenn jemand noch sinnvolle Tipps oder Ermutigungen hat, würde ich mich freuen, und wenns nur kleine sind.
 

HI Ment,
mein Eindruck beim Lesen war..irgendwo...zäumt ihr das Pferd am Schwanz auf...also habt eure Überlegungen..wie soll ich sagen..ungeschickt oder etwas..falsch angesetzt..anvisiert.. 

M.E.wäre es die falsche Entscheidung,Wohnung verkaufen,neuen Job.Deine...für sie.Wieso..kommt sie Dir nicht entgegen?
Stuttgart ist toll,hatte auch mal dort gewohnt (zufällig)das meint aber nicht,dass der Norden nicht auch fantastische Wohn-und Jobmöglichkeiten offerieren könnte.

Aber wie wäre..Wohnung vermieten oder...verkaufen UND in Stuttgart oder S-Bahn Nähe eine neue Wohnung kaufen?
Wie wären denn Deine Jobperspektiven im Süden?

Ich weiss nicht wie ein Kompromiss aussehen könnte....dass Du alles aufgibst..fändei ch unangemessen..sie scheint Angst zu haben oder nicht zu wollen-da ist auch jegliche Kompromissfindung im KEim erstickt..
IM Eigentum wohnt nicht zwingend mehr Glück als in einer schönen gemieteten Wohnung..nur les ich es auch so,dass Du hättest mehr aufgeben müssen...

Jetzt bleibt zu hoffen,dass der aktuelle JOB nichts für Deine Exfreundin ist und sie..sich doch zur Möglichkeit durchringt,sich nahe bei Dir im Norden zu bewerben.
Das..wäre doch eine Möglichkeit.


Ansonsten ..denke ich auch für eine grosse Übereinstimmung gibts keine ewige Garantie und...ob Du da was aufgegeben hast,was ..funktioniert hätte oder auch nicht..kann ich Dir auch nicht sagen...(bin kein Wahrsager).

Ich denke nicht,dass Dauer ICE Fahrten am Wo.ende oder Flüge eine Beziehung auf 500km führen lassen,wenn man denn fest zusammen leben möchte..Familie gründen usw...

Ich wünsche Dir,dass es...vielleicht noch eine Lösung gibt.
Denke aber nicht..dass es nur an Dir wäre,Entgegenkommen zu zeigen.Ich wäre auch umgezogen...wenn es..DER Mr Right gewesen wäre..ggf.Wohnung verkauft oder vermietet.

Zurück ziehen kann man immer noch...und ob man wieder in die HEimat muss..ich weiss es nicht.


Ich war..von 1977 bzw.dann 1983-2009 andernorts sehr glücklich,musste..aus versch.Gründen wieder in die HEimat zurück (ziehen...)..
Es ist ok,aber anders. Glück fühlte ich- tiefer - in einfacheren Zeiten  in jüngeren Jahren..damals im Nachbarlandkreis.
Wie es gekommen wäre,wenn wir uns anders hätten entscheiden können,wobei mit anderen Umständen als bei euch,ich weiss es nicht.Ich mach das Beste aus allem,wie es jetzt ist..nicht einfach aus anderen Gründen...

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