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Und wie überleb ich die Zeit ohne irgendeine Hilfe?

10. Januar 2010 um 14:48 Letzte Antwort: 10. Januar 2010 um 19:40

Ich weiß nicht so genau, wo das am besten reinpasst. ich hab es glaub ich schon mal falsch positioniert, deshalb mache ich jetzt eine eigene Diskussion draus.

Ich bitte euch, und ich weiß, dass ihr das könnt, mir zu helfen. Ich weiß keine Alternative mehr. Für mich stürzt alles in sich zu sammen was ich je hatte. Was nicht viel war, aber das ist jetzt auch noch weg. Nach über 2 Jahren Beziehung (er 24 ich 25).

Wie kann ich diese die Zeit überleben ohne irgendeine Hilfe? Die Zeit, bis er sich klar wird, dass ich doch die Richtige war, oder ich alles vergessen habe. Was ich nicht will, denn es war bisher in meinem schwierigen Leben das Einzige, was mich wirklich weiter gebracht hat.

Ich warte und warteauf irgendein Zeichen, dass es noch nicht zu spät ist.

Gestern war er hier. Musste seinen Lernkram holen für sein Studium. Er war wirklich lieb und sehr erhlich, aber er machte mir klar, dass seine Gefühle für eine derart komplizierte Konstellation (er hat fast keine Zeit und viele Verpflichtungen) nicht mehr reichen. Es wäre zuviel passiert. Und er wolle mir das nicht länger zumuten.

Jede Sekunde überlege ich, was ich allesumfassendes, seine Gedanken manipulierendes schreiben oder sagen könnte um diese fast tödlich schmerzliche Katastrophe von mir abzuwenden. Er selbst sagt. dass es ihm gut geht, so wie es jetzt ist, da er keinen Druck und kein schlechtes Gewissen mehr hat. Was für ein stumpfes Messer bohrte sich da in mein Herz und sagte mir, so blöd warst du: hast alles gegeben und es hat trotzdem nichts genutzt.

Ich weiß, das kein Kontakt immer noch das Beste sein soll, aber genau wie viele ANdere hab ich Angst, dass er dadurch dass er total eingespannt ist in Beruf, Studium, Familie, Freunde und Band, sehr bald keinen Gedanken mehr an mich verschwendet.

Aber wie soll ich das nur durchstehen??
Ich habe keine Familie. Seine großartige Familie (die Einzige die ich je hatte) habe ich zusammen mit ihm verloren. Auf Arbeit komme ich selbst nicht mehr klar, muss jede Stunde wenigstens einmal die Tränen unterdrück, dass ist nicht so besonders toll bei Kundenverkehr und starre nur aufs Handy und aus dem Fenster. Er arbeitet auch noch im gleichen Unternehmen, aber an einer anderen Stelle der Stadt. Geschwister sind zu weit weg und ich hab auch keinen Führerschein und wohne in einer neuer Stadt wegen der Arbeit, wo ich niemanden kenne.

Jemand kennenzulernen um mal wieder Leute zu treffen, habe ich obwohl ich extrem schüchtern bin versucht, aber die hatten keine schöne Gesellschaft mit meiner Traurigkeit und denen dann gleich von seinem Schmerz zu erzählen ist nicht das was ich will geschweige denn jemandem zumuten möchte.

Meine Freunde sind in alle Winde zerstreut und viel zu weit weg.

Ich kann nicht glauben, dass diese perfekte kleine Welt, mit einer Zeit, die sicher nicht immer einfach war, aber sich nicht einfach wegdenken lässt, zumindest meinerseits, vorbei sein soll und seine Gefühle ihn nicht zu mir zurückschicken.

Was soll ich nur tun? Ich will ihm so gerne Dutzende von Dingen erklären. Habe sie schon mehrmals notiert, weil ich dachte das hilft. Aber ich bin so alleine und stehe das so niemals durch.

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10. Januar 2010 um 15:08

DAnn sei du deine Krücke
Hallo liebe diemimi,

dein Text hört sich wirklich sehr traurig an, ich schicke dir mal eine ganz dicke Umarmung durchs Netz *drück*

Was du tun kannst? SEINE Entscheidung hast du nunmal leider nicht in der Hand, also kannst du nur bei dir selber ansetzen. Du hast ihn und seine Familie als deine emotionale Krücke für dein Leben genutzt und jetzt wurde sie dir weggekickt und du bist gefallen und es tut weh.
Du musst versuchen, dir eine neue Krücke zu machen und zwar in dir und durch dich selbst. Das ist schwer, verdammt schwer sogar, wenn du in einer solchen Isolation bist. Aber es ist die einzige Möglichkeit, du musst in dir selber Gründe zum Leben und Glücklichsein finden, sonst bist du immer abhängig von anderen Menschen und gerade in einer Partnerschaft ist es sehr belastend, der einzige Halt für einen anderen Menschen sein zu müssen. Man hat doch mit sich selbst schon genug zu tun, vielleicht hat das deinen Freund auch überfordert?

Und selbst wenn deine Freunde in alle Winde zerstreut sind, häng dich an die Strippe und heul dich aus, wenn du in einem tiefen Loch bist. Und sitz nicht nur als heulendes Elend in der Wohnung rum, geh spazieren. Wenn du nicht unter Menschen willst dann such dir eine einsame Strecke. Oder versuch Sport zu machen, zum einen wirst du dabei Stress los und zum anderen werden dabei auch positive Hormone ausgeschüttet. Vielleicht lernst du dabei auch jemand nettes (Freundin) kennen. Versuch einfach den Schmerz zwar rauszulassen aber auch immer wieder dich abzulenken und positive Dinge der Welt bewusst wahrzunehmen.

Ich wünsche dir ganz viel Glück dabei und viel Kraft. Sieh es als Prüfung für dich selbst an. Kann ich ohne Krücken stehen?
DU KANNST, du musst das nur noch herausfinden.
Alles alles Liebe für dich.

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10. Januar 2010 um 15:09

Eine Freundin wäre gut
Danke!
Es tut gut das zu hören. das es irgendwann erträglicher wird. Ich denke nur, dass ich sehr sehr lange brauche um darüber hinweg zukommen. Gesetzt dem fall ich will auch irgendwann darüber hinwegkommen. Denn vieles was Andern hilft trifft auf mich nicht zu. ich habe ausnahmslos keine Freunde hier. Ansonsten nur drei. Wovon nur ein Mädchen wirklich Interesse hat an dem was mich angeht und die ist weit weg und hat auch wenig Zeit.
Ich bräuchte einfach noch ein paar Ratschläge, was euch vielleicht ansonsten noch geholfen hat.
Arbeit und Hobby lenkt nicht ab, denn das eine muss ich zwar, kann mich aber nie konzentrieren udn bete das der Tag vorbei geht und zu dem Anderen habe ich einfach keine Kraft und irgendwie auch keine Lust.
Zur Zeit sitz ich nur da, lese hier im Forum und nebenbei läuft der Fernseher. Kann kaum aufstehen, geschweige denn was essen und das jetzt genau seit drei Tagen.
Ich komme von Arbeit und warte dass der Tag vorbei geht und heule und heule und gehe am nächsten Tag wieder auf Arbeit nur um nicht irgendwie alles zu verlieren.

Was könnte ich noch tun?
Und wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr die Sache objektiver betrachten konntet?

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10. Januar 2010 um 15:31
In Antwort auf kilie_12351775

DAnn sei du deine Krücke
Hallo liebe diemimi,

dein Text hört sich wirklich sehr traurig an, ich schicke dir mal eine ganz dicke Umarmung durchs Netz *drück*

Was du tun kannst? SEINE Entscheidung hast du nunmal leider nicht in der Hand, also kannst du nur bei dir selber ansetzen. Du hast ihn und seine Familie als deine emotionale Krücke für dein Leben genutzt und jetzt wurde sie dir weggekickt und du bist gefallen und es tut weh.
Du musst versuchen, dir eine neue Krücke zu machen und zwar in dir und durch dich selbst. Das ist schwer, verdammt schwer sogar, wenn du in einer solchen Isolation bist. Aber es ist die einzige Möglichkeit, du musst in dir selber Gründe zum Leben und Glücklichsein finden, sonst bist du immer abhängig von anderen Menschen und gerade in einer Partnerschaft ist es sehr belastend, der einzige Halt für einen anderen Menschen sein zu müssen. Man hat doch mit sich selbst schon genug zu tun, vielleicht hat das deinen Freund auch überfordert?

Und selbst wenn deine Freunde in alle Winde zerstreut sind, häng dich an die Strippe und heul dich aus, wenn du in einem tiefen Loch bist. Und sitz nicht nur als heulendes Elend in der Wohnung rum, geh spazieren. Wenn du nicht unter Menschen willst dann such dir eine einsame Strecke. Oder versuch Sport zu machen, zum einen wirst du dabei Stress los und zum anderen werden dabei auch positive Hormone ausgeschüttet. Vielleicht lernst du dabei auch jemand nettes (Freundin) kennen. Versuch einfach den Schmerz zwar rauszulassen aber auch immer wieder dich abzulenken und positive Dinge der Welt bewusst wahrzunehmen.

Ich wünsche dir ganz viel Glück dabei und viel Kraft. Sieh es als Prüfung für dich selbst an. Kann ich ohne Krücken stehen?
DU KANNST, du musst das nur noch herausfinden.
Alles alles Liebe für dich.

Das rührt mich (wieder mal) zu Tränen.
Wow,
du hast wirklich Recht. Er sagte selbst, dass es ihn überfordert, alles so zu erledigen und unter einen Hut zu bekommen, wie er es gern hätte. Dass heißt, ich war ihm eigentlich nur ein zusätzlicher Klotz am Bein. Alles andere kann er ja nicht ausblenden, das schwächste Glied in der Kette, bin dann eben ich und muss weichen. Ich seh das gar nicht mal als böse Absicht an. Obwohl es wirklich hart ist. Abe rich würe wahrscheinlich meine Arbeit auch nicht vernachlässigen für einen Mann.
Aber du hast absolut Recht - udn Drücken hilft auch, danke - denn ich bin abhängig. Das weiß ich auch, Das war ich schon immer. Hab auch gelesen, dass es nach so einer Enttäuschung 2 bis 4 jahre dauert, bis man sich ein eigenes, neues Ich aufgebaut hat.
Ich denke so lange kann ich nicht alleine bleiben. Aber ich denke eben auch, dass ich mir erstmal meine eigenes lebenswertes Leben aufbauen muss. Bzw. sehen, was schon da ist an Freude und Glück.
Zeit zum darüber nachdenken ist ja jetzt gegeben. ich denke es würde ihn glücklich machen zu sehen, dass ich endlich ein eigenes Ich habe und eigene Entscheidungen treffen kann.
Ok, das klingt doch gut.
Ich danke dir herzlich!!

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10. Januar 2010 um 15:45
In Antwort auf orna_12970221

Das rührt mich (wieder mal) zu Tränen.
Wow,
du hast wirklich Recht. Er sagte selbst, dass es ihn überfordert, alles so zu erledigen und unter einen Hut zu bekommen, wie er es gern hätte. Dass heißt, ich war ihm eigentlich nur ein zusätzlicher Klotz am Bein. Alles andere kann er ja nicht ausblenden, das schwächste Glied in der Kette, bin dann eben ich und muss weichen. Ich seh das gar nicht mal als böse Absicht an. Obwohl es wirklich hart ist. Abe rich würe wahrscheinlich meine Arbeit auch nicht vernachlässigen für einen Mann.
Aber du hast absolut Recht - udn Drücken hilft auch, danke - denn ich bin abhängig. Das weiß ich auch, Das war ich schon immer. Hab auch gelesen, dass es nach so einer Enttäuschung 2 bis 4 jahre dauert, bis man sich ein eigenes, neues Ich aufgebaut hat.
Ich denke so lange kann ich nicht alleine bleiben. Aber ich denke eben auch, dass ich mir erstmal meine eigenes lebenswertes Leben aufbauen muss. Bzw. sehen, was schon da ist an Freude und Glück.
Zeit zum darüber nachdenken ist ja jetzt gegeben. ich denke es würde ihn glücklich machen zu sehen, dass ich endlich ein eigenes Ich habe und eigene Entscheidungen treffen kann.
Ok, das klingt doch gut.
Ich danke dir herzlich!!

Bei Abhängigkeit
hilft nur Entzg und sehen woher die Gründe für deine Abhängigkeit kommen.

Hast du dir ganz schon mal überlegt, vielleicht mal einen Profi dafür zu Rat zu ziehen?
Bei dir scheint ja doch einiges im Argen zu liegen, vor allem mit deiner Familie. Es ist ja keine Schande sich in einem akuten Notfall Hilfe dazuzuholen. Wenn du eine Grippe hast gehst du ja auch zum Arzt. Und ein Therapeut ist eben jemand der durch reden dir neue Wege oder verkorkste Denkmuster aufzeigen kann. Objektiver als wir das hier jemals können. Und vielleicht wäre es ja auch ganz gut, wenn du dich erst mal eine Woche krankschreiben lassen könntest, damit du den größten Kummer erst mal rauslassen kannst und nicht durch deine Unkonzentriertheit noch Ärger im Job bekommst. Ein Hausarzt kann dir auch Adressen von Psychologen geben.

Nochmal das heißt nicht, dass ich denke, dass du einen 'Knall' hast sondern nur, dass du vielleicht wirklich mal ganz tief in dich hineinsehen solltest und dabei Hilfe gebrauchen kannst. Alleine ist sowas bei so alten Verletzungen (Eltern) sehr schwer.

Nochmal alles Liebe

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10. Januar 2010 um 19:23
In Antwort auf kilie_12351775

Bei Abhängigkeit
hilft nur Entzg und sehen woher die Gründe für deine Abhängigkeit kommen.

Hast du dir ganz schon mal überlegt, vielleicht mal einen Profi dafür zu Rat zu ziehen?
Bei dir scheint ja doch einiges im Argen zu liegen, vor allem mit deiner Familie. Es ist ja keine Schande sich in einem akuten Notfall Hilfe dazuzuholen. Wenn du eine Grippe hast gehst du ja auch zum Arzt. Und ein Therapeut ist eben jemand der durch reden dir neue Wege oder verkorkste Denkmuster aufzeigen kann. Objektiver als wir das hier jemals können. Und vielleicht wäre es ja auch ganz gut, wenn du dich erst mal eine Woche krankschreiben lassen könntest, damit du den größten Kummer erst mal rauslassen kannst und nicht durch deine Unkonzentriertheit noch Ärger im Job bekommst. Ein Hausarzt kann dir auch Adressen von Psychologen geben.

Nochmal das heißt nicht, dass ich denke, dass du einen 'Knall' hast sondern nur, dass du vielleicht wirklich mal ganz tief in dich hineinsehen solltest und dabei Hilfe gebrauchen kannst. Alleine ist sowas bei so alten Verletzungen (Eltern) sehr schwer.

Nochmal alles Liebe

Ja, das werde ich tun
Acuch da muss ich dir Recht geben. Habe gerade vor ein paar Tagen angefragt, welche Möglichkeiten ich habe, einen Therapeuten zu konsultieren.
Da die ganzen Problem mit 6 Jahren. als ich es halbwegs begreifen konnte, schon anfingen und sich wie ein riesiger langer Canyon durch mein Leben ziehen, ohne dass ich je eine Möglichkeit gesehen hätte, diesen zu überwinden. Selbst jetzt, wo ich schon viele Jahre nichts mehr mit meiner Mutter zu tun habe, die auch die Einzige ist, die von meiner Familie übrig ist (außer meine Geschwister, die aber viel jünger sind als ich).
Also sehe ich das selbst nicht als Makel, zuzugeben dass man professionelle Hilfe braucht, denn ich weiß ja, wie viele Jahre ich mich schon quäle.
Und selbst das mit dem krank schreiben, hatte ich mir schon überlegt. Gut zu hören, dass man sich das tatsächlich mal leisten kann.
Danke nochmals. Vielen Dank. Dein Zuspruch hilft mir wirklich sehr.

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10. Januar 2010 um 19:37
In Antwort auf orna_12970221

Ja, das werde ich tun
Acuch da muss ich dir Recht geben. Habe gerade vor ein paar Tagen angefragt, welche Möglichkeiten ich habe, einen Therapeuten zu konsultieren.
Da die ganzen Problem mit 6 Jahren. als ich es halbwegs begreifen konnte, schon anfingen und sich wie ein riesiger langer Canyon durch mein Leben ziehen, ohne dass ich je eine Möglichkeit gesehen hätte, diesen zu überwinden. Selbst jetzt, wo ich schon viele Jahre nichts mehr mit meiner Mutter zu tun habe, die auch die Einzige ist, die von meiner Familie übrig ist (außer meine Geschwister, die aber viel jünger sind als ich).
Also sehe ich das selbst nicht als Makel, zuzugeben dass man professionelle Hilfe braucht, denn ich weiß ja, wie viele Jahre ich mich schon quäle.
Und selbst das mit dem krank schreiben, hatte ich mir schon überlegt. Gut zu hören, dass man sich das tatsächlich mal leisten kann.
Danke nochmals. Vielen Dank. Dein Zuspruch hilft mir wirklich sehr.

Das ist sehr gut
Wenn die Seele Pause braucht, braucht es auch der Körper. Also geh doch morgen einfach mal zu deinem Hausarzt (oder such dir einen) und beschreib ihm mal das ganze Dilemma und dann gönn dir mal ne Auszeit.

Und leider wird nur durch Kontaktabbruch zu deiner Mum das ganze Dilemma zwar unterbrochen aber eben NUR das und nicht verarbeitet. Das Thema nur in die seelische Ecke schieben hilft leider nicht.

Ich finde es aber gut, dass du dem Thema Hilfe annehmen so offen gegenüberstehst. Ich wünsche dir ganz ganz viel Glück dabei und wenn du zwischendurch doch nen Hänger hast, schreibst du es dir bei uns von der Seele.

Lieben Gruss

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10. Januar 2010 um 19:40

Seit 8 Tagen getrennt.
Wir sind jetzt volle 8 Tage getrennt. Ich habe nur seit drei nichts mehr gegessen.
Aber ist ja auch irrelevant.
Das mit dem Kurs (würde nie jemanden wegen irgendwas auslachen, was er aus Überzeugung tut und ihm gut tut) ist ne super Idee.
Ich bin seit Oktober in einem Fitnessstudio angemeldet. Um ein bisschen Ausdauer zu trainieren. Dieses habe ich natürlich auch nicht mehr aufgesucht, seit ich "krank" bin, da ich gar nicht die Kraft habe, ohne genug Energie durch Nahrung das durchzustehen.
Da baut eins aufs Andere auf.
Ich hatte auch absolut niocht vor, eine Nulldät zu machen, Wüsste nicht wieso, aber ich hab absolut keinen Appetit. Essen ekelt mich zur Zeit an. Erstmal muss das auch wieder funktionieren.
Und du hast vollkommen Recht: je schwerer ich es mir mache (vielleicht auch, es zu akzeptiern wie es ist und nicht zu hoffen, dass sich das Blatt nochmal wendet) um so länger wird die Abnabelung dauern und um so später finde ich auch wieder das Glück in meinem eigenen Leben.
Du hast Recht. Danke. Das wird auf jeden Fall einer meiner Hauptgedanken sein, in den nächsten Tagen: es zu akzeptieren.
Aber es fällt eben sehr schwer, weil er gestern selbst sagte, dass er auf jeden Fall noch Gefühle hat, eben nur nicht in dem Ausmaß...das lässt ja noch Spielraum für Hoffnung. UND: er sagte, dass er sich sogar vorstellen kann, dass ich irgendwann über ihn hinweg bin und er dann merkt, dass es ohne mich doch nicht das Wahre ist.
UND: er sagte auch, und das immer wieder, dass es jetzt IM MOMENT nicht danach aussieht, als gäbe es eine Zukunft.
Natürlich sagte ich, dass ich mich auf keinen Fall warm halten lasse und dass er so ehrlich sein soll und es richtig beenden, denn das alles macht mir nur Hoffnung. Und er ist absolut nicht der Typ, der ein Mädchen an der Nase herumführt, dazu ist er viel zu gut erzogen und sowas hat sich auch nie angedeutet. Also glaubte ich ihm das auch.
Das verlangsamt natürlich den Heilungsprozess. Denn wenn er so überzeugt wäre, wie er es am Anfang sagte, dann hätte er diese Sätze ja nicht prägen müssen.

Jedenfalls danke ich Dir Ninja2721 und allen anderen für eure Anteilnahme. ihr glaubt nicht, nein Blödsinn, ihr wisst natürlich , wie gut es tut, wenn man mal einendere als die eigene Meinung zu seinem Problem hört.

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