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Und plötzlich werde ich eine dieser verzweifelten Frauen..

28. November 2017 um 14:08 Letzte Antwort: 29. November 2017 um 12:46

Ich lese schon länger hier mit, dennoch ist dies mein erster Forumsbeitrag.
Wie nahezu jedes Thema hier, gibt es auch mein Problem wohl nahezu millionenfach. Dennoch muss ich es nun einfach mal niederschreiben, vielleicht aus Hoffnung um ungehörte Ratschläge, womöglich jedoch auch nur um mir selbst einmal ein klareres Bild meiner Gedanken zu verschaffen. 

Mein Freund (28) und ich (25) haben uns vor 5 Jahren kennengelernt als wir beide eine Zeit lang im Ausland waren. Über eine gemeinsame Bekannte lernten wir uns in einer Bar kennen. Laut seiner Aussage hatte er vom ersten Moment an ein Auge auf mich geworfen, ich jedoch hatte mich erst kurz zuvor von meinem Ex getrennt und war weder interessiert an einer festen Beziehung, noch glaubte ich daran das so etwas halten könne. Eine Art „Sommerliebe“, entstanden zwischen dem Meer und all den neuen Eindrücken eines fremden Landes. Noch dazu lebten wir auch in Deutschland mehrere 100Kilometer voneinander entfernt und ich bin definitv kein Mensch für eine Fernbeziehung. 
Doch er blieb hartnäckig - zum Glück. 

Inzwischen wohnen wir seit über 3 Jahren zusammen und haben uns ein schönes gemeinsames Leben aufgebaut. 
Es war nicht immer einfach, was viel mit äußeren Umständen zutun hatte und der Tatsache, dass wir zwei vollkommen unterschiedliche Streittypen sind, die sich erst aufeinander einstimmen mussten. Inzwischen führen wir jedoch eine sehr harmonische Beziehung. Wir haben bereits viel zusammen durchgestanden durch die gemeinsame Auslandserfahrung, den Umzug in eine völlig neue Stadt, eine zeitweilige Krankheit und dadurch resultierende Arbeitslosigkeit meinerseits, ein 2. Studium seinerseits, eine Krebserkrankung meiner Mutter.. Wir haben immer zueinander gestanden. Durch diese Geschehnisse sind wir sehr vertraut miteinander, bezeichnen unsere Beziehung beide als sehr innig. Gleichzeitig sind wir aber noch immer sehr verliebt, haben tollen Sex und ein hohes Maß an Zärtlichkeiten. 

Er sagt mir täglich wie schön ich sei und wie sehr er mich liebt. 

Wir lachen viel, teilweise bis uns die Tränen kommen, machen uns gegenseitig gerne kleine Freuden, tanzen allein durch die Wohnung. 
Eigentlich sollte dort doch kein „aber“ sein. 
Eigentlich sollte mir all dies Dich genügen, oder?

Doch nach den Jahren möchte ich mehr. 
Ich will einen nächsten Schritt. Ich will eine Zukunftsplanung in der es nicht nur um Urlaube oder finanzielle Pläne geht. 
Ich will ihn heiraten. Es offiziell besiegeln. Gemeinsam von Kindern träumen (auch wenn diese für mich auch noch 5 Jahre warten können). 

Natürlich haben wir über das Thema schon ein paar mal gesprochen und generell haben wir die gleichen Zukunftspläne. Er möchte auf jeden Fall irgendwann Kinder und heiraten gehört für ihn dazu. Im Gegensatz zu mir stammt er aus einer heilen Welt und hat schon immer betont wie wichtig es für ihn ist zusammen zu bleiben. 
Doch etwas konkretes kommt da nicht. Im Gegenteil. Je länger wir zusammen sind, desto weniger möchte er über das Thema reden, so scheint mir. 
Er weiß das ich nicht erst mit Mitte 30 heiraten möchte, ich brauche aber auch nicht unbedingt heute schon den Kniefall (auch wenn es schön wäre 😁). Nur konkrete Pläne wären toll! 
Man heiratet dann ja auch nicht von heute auf morgen! 
Mich weiß das ihm Karierre und eine sichere (auch finanzielle) Basis sehr wichtig sind. Aber wir sind beide Mitte/Ende 20, kennen uns seit 5 Jahren und unsere Beziehung wurde bereits auf Herz und Nieren geprüft. Und finanziell stehen wir ebenfalls gut da. Mehr als das sogar, jetzt wo sein 2 Studium gerade abgeschlossenen ist, haben wir beide ein überdurchschnittliches Gehalt und einen unbefristeten Job. 
Mich weiß nicht worauf er wartet.. 

Natürlich ist mir bewusst das ich letztlich nicht Drumherum komme ihn ganz gezielt darauf anzusprechen. Doch ich habe Angst. Angst das mir die Antwort nicht gefallen könnte. 
Ich bin mir sicher, dass er weiß das ich bereit wäre. In den letzten Monaten habe ich vermehrt Andeutungen gemacht (mehr als ich selbst wollte) und er macht auch schon manchmal Witze über meine „subtilen“ Andeutungen. Das war’s aber auch. Er lenkt immer so schnell es geht davon ab. 
Daraus kann ich doch nur schließen das er noch nicht bereit ist, oder? 
Aber wenn er es jetzt nicht ist, wird er es dann jemals sein? Wenn es doch augenscheinlich keinen Grund gibt der dagegen spricht, muss es dann nicht daran liegen das sein Gefühl ihm sagt das ich dennoch nicht die Richtige bin? 

Ich hätte kein Problem damit noch 2 Jahre oder so zu warten, wenn ich denn SPÜREN würde das er es Definitv auch will. Wenn man denn gemeinsam diesbezüglich träumen würde. Aber ein „natürlich will ich dich irgendwann heiraten“ reicht mir leider nicht mehr und ich habe Angst völlig umsonst zu warten und dann irgendwann nochmal ganz von vorne anfangen zu müssen. 

Ich möchte auch keine dieser Frauen sein die ihrem Partner die Hochzeit einreden. Ich habe das selbst schon erlebt und fand es ziemlich traurig. 
Aber was soll ich denn tun? Wenn ich ihm sage wie ich fühle und er sagt das er noch nicht bereit ist, bleibt mir doch eigentlich nichts außer zu warten und zu hoffen, oder eine Beziehung zu beenden in der ich ansonsten doch glücklich bin!? 
Ich bin mir sogar relativ sicher das er mir einen Antrag machen würde, wenn ich sage das ich sonst weg bin, aber so möchte ich das auf garkeine Fall! 

Hat irgendjemand der es geschafft hat sich bisher durch zu kämpfen einen Rat für mich? 
😞

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28. November 2017 um 16:14

ja, Du wirst es mir nicht glauben, aber es führt schließlich zur Enttäuschung in der Beziehung, wenn man ungeduldig wird und sich an der Idee der Eheschließung festbeißt.

Euch geht es gut wie nie - wozu dann die Eile?

Ihr lebt sogar schon längst wie ein Ehepaar zusammen. Mach es nicht kaputt, nur weil Dir jetzt auf einmal danach ist endlich zu heiraten. Das ist kindisch und da Dein Partner dies auch längst schon bemerkt hat, zögert er einen Heiratsantrag weiter hinaus.

Ich gehe mal davon aus, dass ER die Absicht hat, Dich zu überraschen und selber zu bestimmen, wann er vor Dir mit einem Ring auf die Knie fallen möchte - wenistens diesen Efekt solltest Du ihm zugestehen.

Ein Mann macht dann am liebsten den Antrag, wenn er besonders stolz auf seine Braut ist, was er ihr durch seinen Antrag vermitteln will. Du schreibst ja selbst, dass Ihr Euch sehr liebt und füreinander da seid - in jeder Hinsicht.

Mit Deiner Ungeduld läufst Du aber Gefahr, genau das alles in Frage zu stellen - ist Dir das überhaupt bewusst?

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28. November 2017 um 16:54

..wenn DAS Deine Art ist, anderen zu ''helfen'', solltest Du in Zukunft vielleicht lieber zu weniger schwierigen Themen greifen, meinst Du nicht auch?

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28. November 2017 um 18:45
In Antwort auf gabriela1440

ja, Du wirst es mir nicht glauben, aber es führt schließlich zur Enttäuschung in der Beziehung, wenn man ungeduldig wird und sich an der Idee der Eheschließung festbeißt.

Euch geht es gut wie nie - wozu dann die Eile?

Ihr lebt sogar schon längst wie ein Ehepaar zusammen. Mach es nicht kaputt, nur weil Dir jetzt auf einmal danach ist endlich zu heiraten. Das ist kindisch und da Dein Partner dies auch längst schon bemerkt hat, zögert er einen Heiratsantrag weiter hinaus.

Ich gehe mal davon aus, dass ER die Absicht hat, Dich zu überraschen und selber zu bestimmen, wann er vor Dir mit einem Ring auf die Knie fallen möchte - wenistens diesen Efekt solltest Du ihm zugestehen.

Ein Mann macht dann am liebsten den Antrag, wenn er besonders stolz auf seine Braut ist, was er ihr durch seinen Antrag vermitteln will. Du schreibst ja selbst, dass Ihr Euch sehr liebt und füreinander da seid - in jeder Hinsicht.

Mit Deiner Ungeduld läufst Du aber Gefahr, genau das alles in Frage zu stellen - ist Dir das überhaupt bewusst?

Vielen Dank für deine liebe Antwort. 
Ich weiß das du recht hast. Das was wir haben ist toll und ein Ring am Finger kann das weder noch besser machen, noch ist er eine Garantie das es hält. 
Dennoch wünsche ich mir dieses zusätzliche Gefühl der Verbundenheit.. 
Wie bereits erwähnt müsste es noch nicht mal JETZT SOFORT der Antrag sein! Mir würde schon das Gefühl reichen das er diesen Wünsch ebenso sehr hat wie ich.
Und ich gebe mir wirklich größte Mühe ihn damit nicht unter Druck zu setzen! (Und bin mir auch sicher das er zwar weiß das ich inzwischen ja sagen würde, jedoch nicht wie sehr ich es mir wünsche!) Das ist ja auch der Hauptgrund (neben meiner Angst vor einer möglichen „Abfuhr&ldquo weshalb ich ihn nicht ganz konkret frage. 
Nur, wie lange soll man bitte warten? 
Ich habe einfach Angst das es einen Grund haben MUSS das er nicht fragt, ich geduldig noch Jahre darauf warte das er bereit ist, um dann doch „vor die Tür“ gesetzt zu werden. 
Verstehst du?

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28. November 2017 um 19:38

Ich versteh, dass du ihm nicht sofort die pistole auf die brust setzen möchtest und trotzdem gern ein klein wenig klarheit hättest. 100%ig weißt du es natürlich erst, wenn ihr tatsächlich heiratet, aber habt ihr schon mal über einen ungefähren zeitplan gesprochen, den ihr euch für euer Leben wünscht? Soll nicht minutiös geplant sein, aber so nach dem Motto: "so mit 30 würde ich gern in etwa Kinder kriegen und vorher möchte ich definitiv verheiratet sein" oder "erst mal will ich beruflich xy in trockene tücher bringen und dann kann es mit privsten plänen weiter gehen"? Das würde das ganze etwas konkretisieren.

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28. November 2017 um 20:15
In Antwort auf blondie0292

Vielen Dank für deine liebe Antwort. 
Ich weiß das du recht hast. Das was wir haben ist toll und ein Ring am Finger kann das weder noch besser machen, noch ist er eine Garantie das es hält. 
Dennoch wünsche ich mir dieses zusätzliche Gefühl der Verbundenheit.. 
Wie bereits erwähnt müsste es noch nicht mal JETZT SOFORT der Antrag sein! Mir würde schon das Gefühl reichen das er diesen Wünsch ebenso sehr hat wie ich.
Und ich gebe mir wirklich größte Mühe ihn damit nicht unter Druck zu setzen! (Und bin mir auch sicher das er zwar weiß das ich inzwischen ja sagen würde, jedoch nicht wie sehr ich es mir wünsche!) Das ist ja auch der Hauptgrund (neben meiner Angst vor einer möglichen „Abfuhr&ldquo weshalb ich ihn nicht ganz konkret frage. 
Nur, wie lange soll man bitte warten? 
Ich habe einfach Angst das es einen Grund haben MUSS das er nicht fragt, ich geduldig noch Jahre darauf warte das er bereit ist, um dann doch „vor die Tür“ gesetzt zu werden. 
Verstehst du?

Das was du willst ist eine unehrliche Antwort. Du drängst deinen Freund dahin, Fragen zu beantworten, die er sich schlicht und einfach nicht in der gleichen Art stellt wie du. Folge davon ist, dass er dich beschwichtigen MUSS, weil du ihm gar nicht die Chance gibst, eigenständig darüber nachzudenken. Was deinem Text zu entnehmen ist, willst du lediglich, dass er deine Wünsche und Träume bestätigt, bist aber nicht bereit seine anzuhören und allenfalls Kompromisse zu finden.
Warum sagst du ihm nicht einfach konkret, wie sehr du dir das wünschst und wie wichtig das ist? Dieses drumherumreden bringt noch nichts, nur weitere Verwirrung und Unsicherheit. Du musst ihm sagen welchen Stellenwert eine vorausgeplante Zukunft für dich hat und wie die genau aussieht. Du musst ihm auch klar machen, dass du nicht bereit bist länger zu warten. Nur so findest du heraus, wie er wirklich darüber denkt. Kann sein, dass ihn das abschreckt, aber du bist dir dann im Klaren, ob du so weitermachen kannst oder ob es so kommen würde, wie du dir es eben nicht wünschts; ob du am Ende vor die Türe gestellt wirst.




Ich kann dir garantieren, dass eine dauernde Konfrontation über die Zukunftsplanung durch einen Partner im schlimmsten Fall die ganze Beziehung zerstören kann. Mein Freund z.B. ist vierzehn Jahre älter als ich, Mitte 30 und sehnt sich nach einem geordneteren Leben mit Kindern. Er hat mich hunderte Male damit genervt, wie schön es doch wäre, Kinder zu haben bis ich ihm klipp und klar gesagt habe, dass ich nicht weiss ob ich überhaupt Kinder möchte und ihm gefälligst klar sein muss, dass er eine Familiengründung mit einer Anfangszwanzigerin nicht erwarten kann. Ich hätte ihn beinahe verlassen, weil mich sein ständiges Gerede darüber schlicht wahnsinnig gemacht hat und mir vor Augen führte, dass ich das ganz bestimmt nicht will. Seit er weiss, woran er ist, macht er solchen Quatsch auch nicht mehr. Geh vorsichtig mit dem Anbringen von Wünschen um. 

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29. November 2017 um 1:39

Die Frage ist eher, was würde eine Heirat für dich ändern? Bzw. Was würdest dich bereichern daran? 
Viele Paare haben nie geheiratet und sind die Glücklichsten Menschen auf der Welt. 
Vielleicht hat er momentan andere wünsche/Ziele als heiraten? 

Ihr würdet genauso zusammen wohnen, wie davor. Also wieso das ganze ‚zerstören‘? 

Es kann eventuell sein, das er natürlich will, aber eben noch nicht bereit dazu ist diesen Schritt zu gehen. 
Natürlich ist es ein wunderschöner Traum von dir, aber wenn du ihn ‚drängst‘, oder ständig davon redest, wird er vermutlich aus Panik wegrennen und dann ist die Harmonie dahin. 

Eine Partnerschaft hat eine gewisse Emotionale-Frequenz, man ‚spürt‘ den Partner ohne viel zu sagen. Ich würde dir empfehlen, sei Glücklich. Kauf dir einfach einen schönen Ring, und trage ihn. Du kannst dir ja vorstellen, er wäre von ihm. (Auch wenn es dezent albern klingt, aber evtl. klingt der extremer wunsch dann ab, und du kannst ihn zeit geben.)

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29. November 2017 um 5:05

Wenn es dir primär darum geht, dass du heiraten willst und du Wert auf eine Hochzeit legst, solltest du eventuell in Erwägung ziehen, dass DU einen Antrag machst. Hast du darüber schon einmal nachgedacht? 😊

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29. November 2017 um 5:38
In Antwort auf blondie0292

Vielen Dank für deine liebe Antwort. 
Ich weiß das du recht hast. Das was wir haben ist toll und ein Ring am Finger kann das weder noch besser machen, noch ist er eine Garantie das es hält. 
Dennoch wünsche ich mir dieses zusätzliche Gefühl der Verbundenheit.. 
Wie bereits erwähnt müsste es noch nicht mal JETZT SOFORT der Antrag sein! Mir würde schon das Gefühl reichen das er diesen Wünsch ebenso sehr hat wie ich.
Und ich gebe mir wirklich größte Mühe ihn damit nicht unter Druck zu setzen! (Und bin mir auch sicher das er zwar weiß das ich inzwischen ja sagen würde, jedoch nicht wie sehr ich es mir wünsche!) Das ist ja auch der Hauptgrund (neben meiner Angst vor einer möglichen „Abfuhr&ldquo weshalb ich ihn nicht ganz konkret frage. 
Nur, wie lange soll man bitte warten? 
Ich habe einfach Angst das es einen Grund haben MUSS das er nicht fragt, ich geduldig noch Jahre darauf warte das er bereit ist, um dann doch „vor die Tür“ gesetzt zu werden. 
Verstehst du?

Dir würde das Gefühl ausreichen, das er den gleichen Wunsch in Bezug auf die Zukunftsplanung hegt wie du? Dann teile dich ihm undedingt mit, wie wichtig dir das ist.Mach du ihm ggf.den Antrag. Bevor du lange mit dir haderst und in eine für dich ungewisse Zukunft hineingezogen wirst.

Du solltest die Beziehung mit einem guten Gefühl fortführen oder sie vollkommen besprochen und geklärt beenden. 

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29. November 2017 um 9:27

Danke für die „taktvolle“ Antwort. 
Du hast meine Angst genau auf den Punkt getroffen.

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29. November 2017 um 9:30

Vielen Dank für deine Antwort, sie hat mir wirklich geholfen das Thema nochmals aus einem anderen Blickwinkel zu sehen. 
 

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29. November 2017 um 9:38

Vielen Dank! 
Soweit ist es zum Glück noch nicht!  
Auch wenn es in meinem Post womöglich so rüber kommt, bin ich mir sicher das ich mit dem Thema noch nicht nerve. 
Dafür bin ich viel zu abgeschreckt von der ein oder anderen Freundin die wirklich nahezu täglich auf dem Thema herumgeritten ist. 
 

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29. November 2017 um 9:40
In Antwort auf numito20152

Wenn es dir primär darum geht, dass du heiraten willst und du Wert auf eine Hochzeit legst, solltest du eventuell in Erwägung ziehen, dass DU einen Antrag machst. Hast du darüber schon einmal nachgedacht? 😊

Das Thema hatten wir irgendwann mal als eine Freundin ihren Partner mit dem Thema so genervt hat. Mein Freund ist diesbezüglich eher altmodisch und meinte damals zu mir, er würde keinen Antrag einer Frau annehmen weil er das durchaus selbst machen möchte. 

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29. November 2017 um 10:03

Vielen Dank nochmals für die vielen lieben Antworten! Ehrlich gesagt hätte ich nicht mit do einer freundlichen, durchdachten Resonanz gerechnet. Es tut gut das ganze mal aus einem anderen, weniger emotionalem Blickwinkel zu betrachten. 

Das absurde an dem Ganzen ist, dass ich vor einem Jahr diesbezüglich selbst noch ziemlich rational gedacht habe. Ich war immer der Meinung, wenn man sich doch ohnehin sicher ist das mein sein ganzen Leben teilen möchte, wozu dann die Eile? Die Intensität meines Wunsches stieg somit quasi sehr plötzlich an. 

Ich weiß selbst nicht wo das auf einmal her kommt und würde es gern einfach abschütteln, doch seit geraumer Zeit denke ich immer wieder an eine ehemalige Bekannte. 
Sie war damals die Freundin von besten Freund meines Ex Partners. Ich war zu der Zeit erst 19, mein damaliger Freund und seine Freunde jedoch alle bereits Ende 20. 
Besagtes Pärchen war schon 6 oder 7 Jahre zusammen und es war ein offenes Geheimnis das sie gerne endlich heiraten wollte. Die beiden wohnten seit Jahren zusammen, sie war Beamte und er hatte sich, mit sehr viel Hilfe ihrerseits, erfolgreich selbstständig gemacht. Auch dort stimmte somit der Rahmen. 
Doch wenn er getrunken hatte, hörte ich ihn nicht nur einmal Dinge sagen wie „ich liebe sie, sie ist eine tolle Frau und unser Leben ist toll! Aber sie ist nicht meine Traumfrau und ich will sie nicht heiraten“. 
Ihr gegenüber hieß es jedoch immer nur „später, erst das und das regeln, erst ein Haus kaufen,usw“
Schon damals tat sie mir sehr leid. 
Das ganze ging noch mindestens 2 Jahre, bis sie sich schließlich von ihm trennte. Kurz darauf lernte er jemand Neues kennen, machte ihr Bach gerade einmal 6 Monaten einen Antrag, heiratete und erwartet, meines Wissens nach, nun ein Kind. 
Sie ist Single und laut Aussagen von Bekannten ziemlich depressiv. 
Klingt so furchtbar klischeehafte irgendwie. 
Ist mir aber irgendwie im Gedächtnis geblieben und säht momentan eine fürchtliche, wenn auch unbegründet Angst selbst womöglich auch nicht „die Traumfrau“ zu sein. 
Und das obwohl unsere Beziehung heute rückblickend betrachtet soviel liebevoller ist als es ihre damals schien. 

Wie wird man solche Gedanken bitte wieder los? Wo sie doch wirklich nur aus meinem Kopf her rühren und er mir keinerlei Grund zum Zweifeln gibt. 
 

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29. November 2017 um 10:35
In Antwort auf blondie0292

Vielen Dank nochmals für die vielen lieben Antworten! Ehrlich gesagt hätte ich nicht mit do einer freundlichen, durchdachten Resonanz gerechnet. Es tut gut das ganze mal aus einem anderen, weniger emotionalem Blickwinkel zu betrachten. 

Das absurde an dem Ganzen ist, dass ich vor einem Jahr diesbezüglich selbst noch ziemlich rational gedacht habe. Ich war immer der Meinung, wenn man sich doch ohnehin sicher ist das mein sein ganzen Leben teilen möchte, wozu dann die Eile? Die Intensität meines Wunsches stieg somit quasi sehr plötzlich an. 

Ich weiß selbst nicht wo das auf einmal her kommt und würde es gern einfach abschütteln, doch seit geraumer Zeit denke ich immer wieder an eine ehemalige Bekannte. 
Sie war damals die Freundin von besten Freund meines Ex Partners. Ich war zu der Zeit erst 19, mein damaliger Freund und seine Freunde jedoch alle bereits Ende 20. 
Besagtes Pärchen war schon 6 oder 7 Jahre zusammen und es war ein offenes Geheimnis das sie gerne endlich heiraten wollte. Die beiden wohnten seit Jahren zusammen, sie war Beamte und er hatte sich, mit sehr viel Hilfe ihrerseits, erfolgreich selbstständig gemacht. Auch dort stimmte somit der Rahmen. 
Doch wenn er getrunken hatte, hörte ich ihn nicht nur einmal Dinge sagen wie „ich liebe sie, sie ist eine tolle Frau und unser Leben ist toll! Aber sie ist nicht meine Traumfrau und ich will sie nicht heiraten“. 
Ihr gegenüber hieß es jedoch immer nur „später, erst das und das regeln, erst ein Haus kaufen,usw“
Schon damals tat sie mir sehr leid. 
Das ganze ging noch mindestens 2 Jahre, bis sie sich schließlich von ihm trennte. Kurz darauf lernte er jemand Neues kennen, machte ihr Bach gerade einmal 6 Monaten einen Antrag, heiratete und erwartet, meines Wissens nach, nun ein Kind. 
Sie ist Single und laut Aussagen von Bekannten ziemlich depressiv. 
Klingt so furchtbar klischeehafte irgendwie. 
Ist mir aber irgendwie im Gedächtnis geblieben und säht momentan eine fürchtliche, wenn auch unbegründet Angst selbst womöglich auch nicht „die Traumfrau“ zu sein. 
Und das obwohl unsere Beziehung heute rückblickend betrachtet soviel liebevoller ist als es ihre damals schien. 

Wie wird man solche Gedanken bitte wieder los? Wo sie doch wirklich nur aus meinem Kopf her rühren und er mir keinerlei Grund zum Zweifeln gibt. 
 

Warum machst du dir Gedanken über sowas? Ist ja nicht dein Freund, der so gehandelt hat, oder? Ausserdem würde ich nicht sehr viel darauf geben, was ein Mensch in betrunkenem Zustand sagt. Alkohol ist kein Wahrheitselixier und man lässt die unüberlegtesten Sachen raus. 

Halte ich einfach an das Vertrauen, dass du gegenüber deinem Freund hast. Alles andere ist Unsinn. Lass dich nicht davon beeinflussen, was andere erlebt haben und wenn doch, hinterfrage stets kritisch. Trennungsgeschichten von fremden Leuten sollten kein Massstab dafür sein, wie viel Vertrauen du deinem Freund entgegenbringst. 

Und das allerwichtigste: Lebe nicht in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Das einzige, was zählt und real ist ist die Gegenwart.

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29. November 2017 um 10:54
In Antwort auf blondie0292

Vielen Dank nochmals für die vielen lieben Antworten! Ehrlich gesagt hätte ich nicht mit do einer freundlichen, durchdachten Resonanz gerechnet. Es tut gut das ganze mal aus einem anderen, weniger emotionalem Blickwinkel zu betrachten. 

Das absurde an dem Ganzen ist, dass ich vor einem Jahr diesbezüglich selbst noch ziemlich rational gedacht habe. Ich war immer der Meinung, wenn man sich doch ohnehin sicher ist das mein sein ganzen Leben teilen möchte, wozu dann die Eile? Die Intensität meines Wunsches stieg somit quasi sehr plötzlich an. 

Ich weiß selbst nicht wo das auf einmal her kommt und würde es gern einfach abschütteln, doch seit geraumer Zeit denke ich immer wieder an eine ehemalige Bekannte. 
Sie war damals die Freundin von besten Freund meines Ex Partners. Ich war zu der Zeit erst 19, mein damaliger Freund und seine Freunde jedoch alle bereits Ende 20. 
Besagtes Pärchen war schon 6 oder 7 Jahre zusammen und es war ein offenes Geheimnis das sie gerne endlich heiraten wollte. Die beiden wohnten seit Jahren zusammen, sie war Beamte und er hatte sich, mit sehr viel Hilfe ihrerseits, erfolgreich selbstständig gemacht. Auch dort stimmte somit der Rahmen. 
Doch wenn er getrunken hatte, hörte ich ihn nicht nur einmal Dinge sagen wie „ich liebe sie, sie ist eine tolle Frau und unser Leben ist toll! Aber sie ist nicht meine Traumfrau und ich will sie nicht heiraten“. 
Ihr gegenüber hieß es jedoch immer nur „später, erst das und das regeln, erst ein Haus kaufen,usw“
Schon damals tat sie mir sehr leid. 
Das ganze ging noch mindestens 2 Jahre, bis sie sich schließlich von ihm trennte. Kurz darauf lernte er jemand Neues kennen, machte ihr Bach gerade einmal 6 Monaten einen Antrag, heiratete und erwartet, meines Wissens nach, nun ein Kind. 
Sie ist Single und laut Aussagen von Bekannten ziemlich depressiv. 
Klingt so furchtbar klischeehafte irgendwie. 
Ist mir aber irgendwie im Gedächtnis geblieben und säht momentan eine fürchtliche, wenn auch unbegründet Angst selbst womöglich auch nicht „die Traumfrau“ zu sein. 
Und das obwohl unsere Beziehung heute rückblickend betrachtet soviel liebevoller ist als es ihre damals schien. 

Wie wird man solche Gedanken bitte wieder los? Wo sie doch wirklich nur aus meinem Kopf her rühren und er mir keinerlei Grund zum Zweifeln gibt. 
 

Manchmal möchte man die gemachten Fehler in der Folgebeziehung  wiedergutmachen  oder die Dinge in der Folgebeziehung anders machen. Das veränderte Verhalten hat nicht stets mit dem Ex-Partner etwas zu tun. Vielmehr kann es Ausdruck einer persönlichen Weiterentwicklung sein …
 
Der Mann, von dem du schreibst hat die neue Partnerin vllt. aus der persönlichen Weiterentwicklung heraus geheiratet und nicht, weil er die Ex nicht richtig geliebt hat oder weniger geliebt hat als die Neue…

 

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29. November 2017 um 11:16
In Antwort auf blondie0292

Vielen Dank nochmals für die vielen lieben Antworten! Ehrlich gesagt hätte ich nicht mit do einer freundlichen, durchdachten Resonanz gerechnet. Es tut gut das ganze mal aus einem anderen, weniger emotionalem Blickwinkel zu betrachten. 

Das absurde an dem Ganzen ist, dass ich vor einem Jahr diesbezüglich selbst noch ziemlich rational gedacht habe. Ich war immer der Meinung, wenn man sich doch ohnehin sicher ist das mein sein ganzen Leben teilen möchte, wozu dann die Eile? Die Intensität meines Wunsches stieg somit quasi sehr plötzlich an. 

Ich weiß selbst nicht wo das auf einmal her kommt und würde es gern einfach abschütteln, doch seit geraumer Zeit denke ich immer wieder an eine ehemalige Bekannte. 
Sie war damals die Freundin von besten Freund meines Ex Partners. Ich war zu der Zeit erst 19, mein damaliger Freund und seine Freunde jedoch alle bereits Ende 20. 
Besagtes Pärchen war schon 6 oder 7 Jahre zusammen und es war ein offenes Geheimnis das sie gerne endlich heiraten wollte. Die beiden wohnten seit Jahren zusammen, sie war Beamte und er hatte sich, mit sehr viel Hilfe ihrerseits, erfolgreich selbstständig gemacht. Auch dort stimmte somit der Rahmen. 
Doch wenn er getrunken hatte, hörte ich ihn nicht nur einmal Dinge sagen wie „ich liebe sie, sie ist eine tolle Frau und unser Leben ist toll! Aber sie ist nicht meine Traumfrau und ich will sie nicht heiraten“. 
Ihr gegenüber hieß es jedoch immer nur „später, erst das und das regeln, erst ein Haus kaufen,usw“
Schon damals tat sie mir sehr leid. 
Das ganze ging noch mindestens 2 Jahre, bis sie sich schließlich von ihm trennte. Kurz darauf lernte er jemand Neues kennen, machte ihr Bach gerade einmal 6 Monaten einen Antrag, heiratete und erwartet, meines Wissens nach, nun ein Kind. 
Sie ist Single und laut Aussagen von Bekannten ziemlich depressiv. 
Klingt so furchtbar klischeehafte irgendwie. 
Ist mir aber irgendwie im Gedächtnis geblieben und säht momentan eine fürchtliche, wenn auch unbegründet Angst selbst womöglich auch nicht „die Traumfrau“ zu sein. 
Und das obwohl unsere Beziehung heute rückblickend betrachtet soviel liebevoller ist als es ihre damals schien. 

Wie wird man solche Gedanken bitte wieder los? Wo sie doch wirklich nur aus meinem Kopf her rühren und er mir keinerlei Grund zum Zweifeln gibt. 
 

***Wie wird man solche Gedanken bitte wieder los? Wo sie doch wirklich nur aus meinem Kopf her rühren und er mir keinerlei Grund zum Zweifeln gibt.***

Diese Frage von Dir, liebe blondie, wundert mich aber jetzt doch

Soeben hast Du uns von Deinen Zweifeln und Befürchtungen berichtet.

Und jetzt frage ich Dich:

Wieso kannst Du es denn nicht genau so Deinem geliebten Partner, dem einzigen Menschen auf der Welt, dem Du wirklich vertraust und den Du von Herzen liebst, auch erklären - ihm Deine Befürchtungen erläutern?

Was hast Du denn zu befürchten, wenn Du ihm Dich anvertraust?

Das zeigt mir mal wieder, wie unsicher wir (viele unter uns) tatsächlich gerade unseren liebsten Menschen gegenüber sind, obwohl es ja wohl eher andersherum sein sollte ... wirklich eigenartig, dass man fremden Menschen oft mehr (an-)vertraut
als der Person, um die es eigentlich ja geht

Sag ihm das, was Du uns gerade geschrieben hast und Du wirst überrascht sein, wie Dein Partner darauf reagiert. Nach Deiner Beschreibung von ihm, scheint er ein sehr liebenswerter und verständiger Mensch zu sein und eben auch ein ''wahrer Mann''



 

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29. November 2017 um 11:27
In Antwort auf sonnenwind3

Manchmal möchte man die gemachten Fehler in der Folgebeziehung  wiedergutmachen  oder die Dinge in der Folgebeziehung anders machen. Das veränderte Verhalten hat nicht stets mit dem Ex-Partner etwas zu tun. Vielmehr kann es Ausdruck einer persönlichen Weiterentwicklung sein …
 
Der Mann, von dem du schreibst hat die neue Partnerin vllt. aus der persönlichen Weiterentwicklung heraus geheiratet und nicht, weil er die Ex nicht richtig geliebt hat oder weniger geliebt hat als die Neue…

 

Sehr schön gesagt!

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29. November 2017 um 11:31

Ich weiß nicht wie es dazu kommen konnte dass Frauen sich heutzutage schon fast rechtfertigen müssen wenn sie heiraten und Kinder kriegen wollen, eine Zukunft mit Familie in angriff nehmen wollen.
Wenn du Familie willst sag deinem Freund dass das so ist und du beabsichtigst, innerhalb der nächsten ein, zwei Jahre die Pille abzusetzen. Dass du ihn liebst, mit ihm zusammen sein und mit ihm kinder haben willst und zwar nicht nur theoretisch sondern praktisch. Dass du auch nicht nein sagen würdest wenn er dich heiraten will und er sich da mal einen Plan überlegen soll der ihm gefällt.
 Und wenn ihm das alles nicht gefällt weißt du, er ist nicht der Mann dafür.

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29. November 2017 um 11:34

Natürlich darf ein Mann Mann sein aber eine Frau genau so eine richtige Frau. Die Bedürfnisse sind normal. Der Zeitpunkt, die Situation ist ok. Also warum herauszögern? Da würde ich von meinem Partner schon einen überzeugenden Grund erwarten...

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29. November 2017 um 11:42
In Antwort auf blondie0292

Vielen Dank für deine liebe Antwort. 
Ich weiß das du recht hast. Das was wir haben ist toll und ein Ring am Finger kann das weder noch besser machen, noch ist er eine Garantie das es hält. 
Dennoch wünsche ich mir dieses zusätzliche Gefühl der Verbundenheit.. 
Wie bereits erwähnt müsste es noch nicht mal JETZT SOFORT der Antrag sein! Mir würde schon das Gefühl reichen das er diesen Wünsch ebenso sehr hat wie ich.
Und ich gebe mir wirklich größte Mühe ihn damit nicht unter Druck zu setzen! (Und bin mir auch sicher das er zwar weiß das ich inzwischen ja sagen würde, jedoch nicht wie sehr ich es mir wünsche!) Das ist ja auch der Hauptgrund (neben meiner Angst vor einer möglichen „Abfuhr&ldquo weshalb ich ihn nicht ganz konkret frage. 
Nur, wie lange soll man bitte warten? 
Ich habe einfach Angst das es einen Grund haben MUSS das er nicht fragt, ich geduldig noch Jahre darauf warte das er bereit ist, um dann doch „vor die Tür“ gesetzt zu werden. 
Verstehst du?

>>>Ich habe einfach Angst das es einen Grund haben MUSS das er nicht fragt, ich geduldig noch Jahre darauf warte das er bereit ist, um dann doch „vor die Tür“ gesetzt zu werden. Verstehst du? <<<

Nee, eigentlich verstehe ich das, mit meinem heutigen Wissen eben nicht. Ihr seid beide noch keine 30 und da darf man die Zeit ruhig noch nutzen zu ZWEIT -

Ist die Familie erst mal gegründet und das erste Kind unterwegs, ist es mit der Zweisamkeit auch schon fast vorbei und es kommt eine ganz andere Atmosphäre ins Haus, wo sich noch oft Veränderungen ergeben.

Aber ich will hier auch nichts vorwegnehmen , das ist Euer Leben und Eure eventuelle Zukunft, mal grob umschrieben.

Und es wird noch Vieles geben, von dem man heute nicht einmal etwas ahnen kann. Da ist dann Deine Ungeduld und andere Ungewissheiten von heute längst ''Geschichte''.

Pläne für die Zukunft sind ja allesamt ganz schön und nett - nur sollte mann sich nie darauf verlassen, dass es genau so kommt, wie man es sich vorgestellt hat. Es gibt da noch Eventualitäten, von denen Du heute noch gar nicht wissen kannst. Diese sogenannten geraden Wege gibt es so nämlich gar nicht - das Leben steckt voller Überraschungen - ganz gleich, welche Wünsche Dir gerade so vorrangig wichtig erscheinen.

Sei darauf gefasst, aber sei nicht beunruhigt - es sind gerade die Dinge, die wir nicht gewünscht haben, die einen besonders berühren, eben weil man gar nicht wusste, dass es das auch gibt

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29. November 2017 um 11:59

das würde ich so bestätigen - wenn es sich hier um zwei einfache Menschen handeln würde, die keine nennenswerten Ansprüche an ihr Leben hätten.

Die Bedürfnisse verschiedener Menschen lassen sich nicht alle verallgemeinern.

Ich kann mir heute z.B. nicht mehr vorstellen, dass andere junge Frauen die gleichen Fehler machen werden wie ich damals, wo es noch kein Internet gab und auch die ganze neue Technik nicht zur Verfügung stand.

Und ich lese auch was junge Männer schreiben, wovon sie träumen. Davon konnte ich vor 30 Jahren nämlich so gut wie gar nichts lesen - aber es hätte mich interessiert!

Jawohl, nämlich

Will nur damit sagen ... was hätte, wäre, könnte ... damit sorgt man doch nur für Unruhe, die eh unaufgefordert immer da auftaucht, wo man sie gar nicht erwartet und vermutet hat ... damit muss man sich hier nicht auch noch auseinandersetzen, finde ich.

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29. November 2017 um 12:05

Hallo blondie,

sorry das ich das aus eigener Erfahrung einmal sagen muß: Heiraten ist der reinste Liebestöter! Wahrscheinlich hat dir deine Mutter das mal so eingetrichtert und früher war die wirtschaftliche Abhängigkeit viel größer als heute.

Finger weg vom heiraten, ist nur teuer und bringt für die Beziehung mal gar nichts...

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29. November 2017 um 12:46

Ich kann deine Ängste sehr gut verstehen. Du willst den nächsten Schritt in eurer Beziehung gehen und du hast den Eindruck, dass er dazu noch nicht bereit ist, da ist es klar, dass du unsicher wirst. Beim Thema Heiraten haben das vielleicht noch nicht so viele Pärchen, weil auch immer weniger kinderlose Pärchen heiraten - aber spätestens beim Kinderwunsch wird das sehr signifikant. Und dann hört man auch immer wieder dass nach jahrelangem Warten seitens der Frau dann doch plötzlich rauskommt, dass der Mann eigentlich gar nie wirklich Kinder mit dieser Frau wollte.
Das was gegen solche Situationen hilft, ist reden. Versuche ein gesundes Mittelmaß zu finden, bei dem du ihm zeigst, was du brauchst und willst. Deine Bedürfnisse sollten ihm absolut klar sein, ohne dass du ihn damit nervst.
Wenn er trotzdem nach ein, zwei Jahren nichts unternommen hat, dann kannst du das als Antwort nehmen.

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