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Und plötzlich ist sein Kind da...

4. Mai 2016 um 13:17

Hallo Zusammen!

Folgendes Situation: Ich (26) bin mit meinem Freund (33) seit 4,5 Jahren zusammen. Ich habe von Anfang gewusst, dass er einen Sohn (7) hat. Allerdings hatte seine Ex-Freundin immer nur Phasen, in denen sie Vater und Sohn erlaubt hat, sich zu sehen. Somit war sein Sohn nie ganz präsent, weil die Mutter des Kindes immer nur maximal 3 Treffen zugelassen hat und dann den Kontakt wieder abgebrochen hat. Anscheinend hat sie sich jetzt komplett normalisiert (ich nehme an durch ihren jetzigen Mann, der auch Kinder mitgebracht hat) und lässt den regelmäßigen Kontakt zu. Vater und Sohn sehen sich immer öfter. Natürlich freu ich mich riesig für meinen Freund, weil ich ihn seit über 4 Jahren leiden sehen musste. Meine Freude ist wirklich echt!

Meine Sympathie ihr gegenüber hält sich in Grenzen Ich kenne sie zwar nicht persönlich, aber das, was sie dem Vater (also meinem Freund) angetan hat, reicht mir schon. Sie hat ihm mehrfach seinen Sohn weggenommen und ihn auch schon mal unbegründet angezeigt (die Unschuld wurde bewiesen!).

Ich habe nur Angst, dass ich jetzt völlig zur Nebensache werde und wir alles nur noch das seiner Ex-Freundin planen müssen (sie sitzt am längeren Hebel und nutzt dies auch aus). Dass der Sohn meines Freundes nun die Nummer 1 ist und immer an erster Stelle steht (so wie ich das die ganze Zeit war), weiß ich. Dennoch hab ich jetzt einfach Angst, dass ich ihm völlig egal werde

Versteht ihr mich?

Kennt jemand von Euch diese oder eine ähnliche Situation?

Hat jemand einen hilfreichen Rat für mich?

Vielen Dank schon mal und liebe, sonnige Grüße
suzuki89

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4. Mai 2016 um 13:46

Vielen Dank
Vielen Dank für Deine Antwort!
Das hört sich ziemlich logisch an, was Du da sagst. Ich glaube, Du hast recht. Ich verwickle mich in der Tat oft in meinen Gedanken...

Ich werde wohl jetzt erst mal abwarten, was die Zeit so bringt.

Vielen Dank!

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4. Mai 2016 um 15:04
In Antwort auf suzuki89

Vielen Dank
Vielen Dank für Deine Antwort!
Das hört sich ziemlich logisch an, was Du da sagst. Ich glaube, Du hast recht. Ich verwickle mich in der Tat oft in meinen Gedanken...

Ich werde wohl jetzt erst mal abwarten, was die Zeit so bringt.

Vielen Dank!

Ich kann mich ladikes Posting nur anschließen
und dir positiv von den Erfahrungen meiner besten Freundin berichten, die mit ihrem Partner eine ganz ähnliche Story durchgemacht hat. Die ersten drei Lebensjahre hat die Ex ihm seinen Sohn mehr oder weniger vorenthalten, dann ging es auf einmal. Auf die Partnerschaft hatte das zwei Auswirkungen:

a) organisatorischer Art: Der Sohn nahm natürlich jetzt mehr Zeit und Raum ein (die "klassische" Regelung: jedes zweite Wochenende, Hälfte der Ferien; ein Zimmer in der Wohnung wurde zumindest zeitweilig Kinderzimmer)

b) Rollenverständnis: Meine beste Freundin als neue Partnerin des Vaters - keine Mutter, aber Teil des Systems. Da mussten erst Erwartungen geklärt und Wege gefunden werden, z.B. die Frage, inwieweit meine Freundin sich ebenfalls für den Sohn engagieren soll/kann/will.

Bespreche das ganz offen mit deinem Partner und klärt das. Lebt ihr beiden zusammen? Wie verstehst du dich mit dem Sohn? Wenn ihr bisher eine gute Beziehung gepflegt habt, ist das vielleicht eine Herausforderung, aber auch eine, die euch näher zusammen bringen kann.

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4. Mai 2016 um 16:24
In Antwort auf vogalonga14

Ich kann mich ladikes Posting nur anschließen
und dir positiv von den Erfahrungen meiner besten Freundin berichten, die mit ihrem Partner eine ganz ähnliche Story durchgemacht hat. Die ersten drei Lebensjahre hat die Ex ihm seinen Sohn mehr oder weniger vorenthalten, dann ging es auf einmal. Auf die Partnerschaft hatte das zwei Auswirkungen:

a) organisatorischer Art: Der Sohn nahm natürlich jetzt mehr Zeit und Raum ein (die "klassische" Regelung: jedes zweite Wochenende, Hälfte der Ferien; ein Zimmer in der Wohnung wurde zumindest zeitweilig Kinderzimmer)

b) Rollenverständnis: Meine beste Freundin als neue Partnerin des Vaters - keine Mutter, aber Teil des Systems. Da mussten erst Erwartungen geklärt und Wege gefunden werden, z.B. die Frage, inwieweit meine Freundin sich ebenfalls für den Sohn engagieren soll/kann/will.

Bespreche das ganz offen mit deinem Partner und klärt das. Lebt ihr beiden zusammen? Wie verstehst du dich mit dem Sohn? Wenn ihr bisher eine gute Beziehung gepflegt habt, ist das vielleicht eine Herausforderung, aber auch eine, die euch näher zusammen bringen kann.

Antwort
Vielen Dank auch für Deine positiven Worte. Ich finde es schon mal erleichternd, dass noch Andere diese Situation kennen.
Um Deine Fragen zu beantworten:
Wir wohnen seit Mitte Dezember in einer gemeinsamen Wohnung im Haus meiner Eltern.
Seinen Sohn hab ich erst einmal gesehen (nur durch Zufall). Dementsprechend kann ich nicht sagen, ob ich mich gut mit seinem Sohn verstehe.
Aktuell darf mein Freund seinen Sohn ja nicht mitnehmen. Sie dürfen sich (Vorschrift der Mutter) nur zum Spielen treffen. Mein Freund geht ja auch gar nicht zu seinem Sohn nach Hause. Die Zwei treffen sich nur zum Spielen. Das war's.
Aber früher oder später darf mein Freund seinen Sohn mitnehmen und/oder Ausflüge machen und dann kommt auch die Konfrontation zwischen mir und der Mutter... Also sofern es sich die Mutter nicht nochmal anders überlegt. Das kam ja schon öfter vor.

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4. Mai 2016 um 19:23

Antwort
Nein, ich fühle mich nicht vernachlässigt.

Und wegen der "Floskel": Ihr wisst schon, wie ich das meine.

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5. Mai 2016 um 0:08

Freu dich für deinen Freund
Liebe suzuki,

ich kann deine Unsicherheit nachvollziehen, es ist für ein Kind aber wirklich wichtig, beide Elternteile zu haben. Natürlich wird sich dadurch sicher einiges ändern, aber sieh es doch auch als Chance, Teil seiner Familie zu werden.

Die Liebe zu einem Kind ist eine völlig andere, als die zu dem Partner. Sicher wirst du dich nun auch mehrfach zurücknehmen müssen, aber vielleicht kannst du die Zeit ja auch mit dem Sohn versuchen, zu geniessen.

In jedem Fall werden dein Freund und sein Sohn nun glücklicher sein, ich kann dem nichts Negatives abgewinnen.

Alles Liebe!
Babs

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5. Mai 2016 um 13:08

Ihr seid toll!
Vielen lieben Dank für Eure lieben Worte!

Ich werde sehen, was die Zeit bringt und wie sich das alles entwickelt.

Ich werde versuchen, mir nicht so viele Gedanken zu machen.

Ich freu mich auch wirklich für meinen Freund! Wie gesagt, ich habe ihn jetzt über 4 Jahre leiden sehen.

Vielen Dank! :-*

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