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Und nun..Wie darf ich das verstehen?

6. September 2014 um 12:53

Hallo Zusammen,

ich bin neu hier hatte aber schon das eine oder andere Mal hier mitgelesen bei manchen Themen.

Nun ist es aber soweit und wollte euch einfach um Rat fragen da ich mit meinen Latein am Ende bin.

Zur Geschichte:

Meine Ex-Freundin und ich sind nun beide seit einem Monat getrennt. Wir sind beide 30 und waren 2 Jahre ein Paar.

Wir hatten uns nach einer kurzen aber dafür sehr intensiven Kennenlernphase beide total in einander verliebt und wussten da wird mehr daraus. Von beiden Seiten wurde die Beziehung total forciert und sehr eng gehalten (so extrem wie es war würde ich es heute nicht mehr tun). Es war eine wahnsinnig schöne Zeit. Nach einem halben Jahr hatten wir entschlossen zusammen zu ziehen, da wir beide total glücklich waren. Dann geschah etwas Komisches.


Sie wurde unberechtigt Misstrauisch hatte meine Nachrichten gelesen und drehte mir aus jeder Kleinigkeit einen Strick. Wenn etwas nicht zu 100% so war wie sie es sich vorgestellt hatte wurde ich sofort als Lügner bezichtigt. Ich gab ihr ein einziges Mal einen Punkt Misstrauisch zu sein, dort ertappte sie sich dann aber selbst da ich ihr eine Notlüge für eine Überraschung auftischte. Selbst hierfür hatte sie kein Verständnis und meinte das dies ein Vertrauensbruch sei. Ich weiß das sie in ihrer Vergangenheit von ihrem Ex-freund sehr verarscht wurde, das dies auch in ihrem Elternhaus so war und sie mit ansehen musste.

Ich hatte um Sie und unsere Liebe gekämpft und es wurde auch wieder. Jedoch drehte sie den Spieß um traf sich mit ihrem Ex-Freund usw. worauf ich mehr als gelassen reagierte...Die Beziehung lief gut wurde jedoch immer wieder von ihrem Misstrauen mir gegenüber gestört.
Es pendelte sich nach gewisser Zeit ein da ich nämlich zu Ihr sagte ich gebe dir null Grund Misstrauisch zu sein entweder du vergisst das geschehene oder nicht aber dann macht eine Beziehung auf Dauer keinen Sinn denn jedes Mal wieder darüber zu diskutieren nimmt der Beziehung die Leichtigkeit.

Mir ging es dann nach einiger Zeit gesundheitlich sehr schlecht was sich auch auf mein Verhalten ausstrahlte. Ich war launisch kritisierte sie und bemängelte ihre fehlende Zuneigung. Es gab immer wieder Reibungspunkte.

Dann lief es auf einmal wieder da wir uns gegenseitig mehr Freiraum gaben. Und jetzt kommt es...
Jedes Mal wenn die Beziehung lief kam Sie auf mich zu und sagte sie sei nicht glücklich usw.
Dann ist sie in den Urlaub mit einer Freundin, kam zurück und machte das erste Mal Schluss. Sie sagte wir drehen uns im Kreis ihr fehle die Leichtigkeit.
Ich war schockiert zu tiefst getroffen, denn das kann ich euch wirklich sagen ich hab für diese Person alles getan damit sie mit mir eine glückliche Beziehung hat (evtl. zu viel.)

Nach der Trennung gab ich nicht auf und kämpfte für Sie wollte sie nicht verlieren da ich in ihr meine große Liebe sah. Wir kamen uns nach einiger Zeit wieder näher und versuchten es wieder. Aber ich merkte immer deutlicher wie auch zuvor da an ihrem Verhalten etwas nicht Stimmte. Sie hatte schon immer enorme Stimmungsschwankungen, einen großen drang der Kontrolle, war wenig mit sich selbst zufrieden und und und...

Ich gab ihr jegliche Sicherheit damit Sie sich geborgen fühlt. Ich tat bis vor einem Monat einfach alles für die Beziehung da es ihr immer schlechter ging. Sie fiel in ein Psychisches-loch. Sie war nicht mehr mit sich selbst zufrieden, familiäre dinge belasten sie, ebenso wie die Unzufriedenheit im Job. Ihr könnt nun glauben was ihr wollt aber ich habe sie in dieser Zeit unterstütz wo es nur ging.
Dann vor einem Monat sagte Sie mir für sie fühlt es sich nicht mehr so an, so wie es mal war, die Leichtigkeit fehlt und sie nicht mehr kann. Dies liegt nicht an mir sondern an ihr, denn gerade die letzten Monate hätte ich ihr gezeigt wie toll ich wäre usw.

Ich verstehe die Welt nicht mehr. Packte meine Sachen und ging zu mir. Ich wollte es nicht wahrhaben und schrieb bzw. telefonierte und diskutierte mit ihr darüber noch 3 weitere Tage was aber immer nur zum Streit führte. Dann brach ich den Kontakt ab, mir ging und geht es sehr schlecht. Ich hatte fast alles auf diese Beziehung gesetzt.
nach ein paar Tagen meldete Sie sich, sie würde an mich denken. Ich ignorierte es. Dann wieder und wieder. ich antwortete dann, das ich die Trennung akzeptiere wenn es auch bisschen gedauert hat, aber ich mir die Zeit nun auch nehme um über die Beziehung nach zu denken und mich zu sortieren. Darauf kam sofort ok sag mir bitte wenn du die Beziehung nicht mehr willst. Darauf regierte ich wieder nicht. Die Zeit verging Sie meldete sich hin und wieder und mit den gleichen Worten. Ich reagierte nicht.

Dann kam es vor einer Woche dazu, dass wir uns trafen. Sie fragte mich wie es mir ginge und was ich machen würde. Ich sagte gut was auch stimmte und das ich viel unternehme. Beendete das Gespräch und wünschte ihr eine gute Zeit. Sie brach in Tränen aus...Ich ging, jedoch zitterte ich am ganzen Körper, den Menschen den man liebt weinen zu sehen, hinsichtlich der Tatsache das es ihr ja allgemein nicht gut geht. Einige Stunden später da es mich so sehr aufwühlte ging ich auf sie zu was vielleicht ein Fehler war. In diesem Gespräch sagte sie mir das sie den größten Fehler begangen habe mich gehen zu lassen denn ihr ist bewusst das sie neben keinen anderen in Zukunft aufwachen und einschlafen will. Sie sagte sie hätte einen ewig langen Brief an mich geschrieben. Ich reagierte darauf nicht, sagte nur wir werden sehen was passiert. Sie fragte nach einem Treffen ich sagte Mittwoch ganz neutral spazieren oder iwo etwas kleines essen. Zwei Tage später war also Mittwoch ich hörte bis dahin nichts von ihr und ich meldete mich auch nicht. um eine gewisse Abendplanung zu haben fragte ich sie wie es nun aussieht. Sie zögerte und meinte sie weiß nicht so recht usw. Ergo wir trafen uns nicht und ich sagte zu ihr was ich von ihrem Verhalten halte. Vor zwei Tagen mich heiß machen mir die große Liebe vorspielen und nun wieder abservieren und nicht wissen was man will. Angst habe ich auch davor das es nicht wieder funktioniert, dann aber nehme ich nicht solch große Worte in den Mund. Sie meinte sie stehe sich selbst im Weg und braucht Zeit.

Weder ich noch ihre Familie kommt an sie heran, sie verschanzt sich derzeit in ihrer eigenen Gefühlswelt und ist so unzufrieden und ändert aber nichts.
Ich melde mich nun wieder nicht mehr da ich mir so verarscht vorkomme und echt sehr verletzt bin. Aber in die Warteschleife möchte ich mich nicht begeben da ich ihr zu oft hinterher gelaufen bin. Sie meinte sie kommt auf mich zu. Den besagten Brief habe ich nach über einer Woche auch noch nicht bekommen.

Was ich verstehen kann an Ihrer Aussage es fehle ihr die Leichtigkeit ist, dass ich sie des Öfteren mit meinen Gefühlen unter Druck gesetzt habe. Damit meine ich, ich habe immer eingefordert das sie mal auf mich zu gehen soll da ich mir nicht richtig wertgeschätzt vorkomme. Damit baute ich bei ihr immer Druck auf und nahm ihr die Leichtigkeit.

Ich habe wirklich viel nachgedacht die letzten Wochen und weiß auch, dass ich einige Dinge nicht richtig gemacht habe aber das dies definitiv kein Grund ist die Beziehung so zu beenden.

Ich weiß einfach nicht weiter, auf der einen Seite geht es mir mit ihrem Verhalten sehr schlecht aber ich will sie einfach nicht aufgeben da einfach zu viel Gefühle da sind.

Was würdet ihr denn an meiner Stelle tun?

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6. September 2014 um 13:46

Recht deutlich
sie ist eifersüchtig hat einen Kontrollzwang und gleichzeitig Verlustangst.
Das Ergebnis ist eine Beziehungsunfähigkeit, seid ihr euch besonders nahe verletzt sie dich, stößt sie dich weg, hat sie das Gefühl du entgleitest ihr kommt der Kontrollzwang und die Eifersucht.

Versucht dich denn wieder emotional zu erpressen mit liebes Bekundungen und heulen, da du noch nicht so alt bist fällst du auf den Mist natürlich rein.

Ich würde dir raten, laß los und schließe mit ihr ab, bevor es dir noch mehr emotionale Narben zufügt, deiner eigenen Psyche zur liebe beende das, wenigstens so lange bis sie sich Hilfe sucht, und ihre psychischen Probleme löst.

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6. September 2014 um 14:17
In Antwort auf gernot_12310143

Recht deutlich
sie ist eifersüchtig hat einen Kontrollzwang und gleichzeitig Verlustangst.
Das Ergebnis ist eine Beziehungsunfähigkeit, seid ihr euch besonders nahe verletzt sie dich, stößt sie dich weg, hat sie das Gefühl du entgleitest ihr kommt der Kontrollzwang und die Eifersucht.

Versucht dich denn wieder emotional zu erpressen mit liebes Bekundungen und heulen, da du noch nicht so alt bist fällst du auf den Mist natürlich rein.

Ich würde dir raten, laß los und schließe mit ihr ab, bevor es dir noch mehr emotionale Narben zufügt, deiner eigenen Psyche zur liebe beende das, wenigstens so lange bis sie sich Hilfe sucht, und ihre psychischen Probleme löst.

Danke...
Danke für deine Antwort.
Das mit dem abschließen und los lassen ist eben so eine Sache für sich. Mein Kopf sagt das gleiche wie du es meinst, jedoch hängt das Herz so sehr an ihr.
Jetzt diesen Zeitraum wo wir keinen Kontakt haben merke ich einfach wie sehr ich sie vermisse aber was vermisse ich!?
Ich vermisse nicht ihre Aufmerksamkeit, Nein ich vermisse tatsächlich ihre Nähe ihren positiven Charakter den ich kennen gelernt habe ich vermisse einfach sie im großen und ganzen bloß stelle ich mir so oft die frage ob ich diese Attribute vermisse da ich nur an das positive denke und der bewahrkorb so voll ist und damit die eigentlichen negativen Dinge ausblende. Ich kann mir diese Frage gerade einfach noch nicht beantworten...Ich hätte einfach einmal gerne ein Stück weit Sicherheit von ihrer Seite aus das sie auf mich zu geht und ich es verstehen kann ob sie es ehrlich meint aber da bekomme ich nur zu höre meine Worte sind ehrlich nur stehe ich mir selbst im Weg da so viel schief gelaufen ist und ich Angst davor habe das wir uns weiterhin im Kreis drehen.

Ich verspüre das ich am liebsten auf der einen Seite den Schlussstrich ziehen würde da einfach zu viele Diskrepanzen da sind und auf der anderen Seite liebe ich diesen Menschen einfach so sehr. Ich frag mich auch was noch passieren muss bis ich es kapiere

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6. September 2014 um 14:27
In Antwort auf hosea_12724764

Danke...
Danke für deine Antwort.
Das mit dem abschließen und los lassen ist eben so eine Sache für sich. Mein Kopf sagt das gleiche wie du es meinst, jedoch hängt das Herz so sehr an ihr.
Jetzt diesen Zeitraum wo wir keinen Kontakt haben merke ich einfach wie sehr ich sie vermisse aber was vermisse ich!?
Ich vermisse nicht ihre Aufmerksamkeit, Nein ich vermisse tatsächlich ihre Nähe ihren positiven Charakter den ich kennen gelernt habe ich vermisse einfach sie im großen und ganzen bloß stelle ich mir so oft die frage ob ich diese Attribute vermisse da ich nur an das positive denke und der bewahrkorb so voll ist und damit die eigentlichen negativen Dinge ausblende. Ich kann mir diese Frage gerade einfach noch nicht beantworten...Ich hätte einfach einmal gerne ein Stück weit Sicherheit von ihrer Seite aus das sie auf mich zu geht und ich es verstehen kann ob sie es ehrlich meint aber da bekomme ich nur zu höre meine Worte sind ehrlich nur stehe ich mir selbst im Weg da so viel schief gelaufen ist und ich Angst davor habe das wir uns weiterhin im Kreis drehen.

Ich verspüre das ich am liebsten auf der einen Seite den Schlussstrich ziehen würde da einfach zu viele Diskrepanzen da sind und auf der anderen Seite liebe ich diesen Menschen einfach so sehr. Ich frag mich auch was noch passieren muss bis ich es kapiere

Tja
DU bemerkst es doch selber, du erinnerst dich nur an die positiven dinge, und verdrängst das negative, oder bagatellisierst sie.

Das macht fast jeder am ende einer Beziehung
Das vermissen läßt nach, der Liebeskummer wird besser, Tag für Tag ein bißchen.

Du weißt doch das die Beziehung keine Zukunft hat, das ist dir auch selber klar, deine Emotionen sind dir da nur noch im weg.

Du mußt dich jetzt nur selber fragen, willst du lieber stark sein und eine Beziehung die eh keine Zukunft hat konsequent beenden.
Oder willst du weiter emotional leiden in der Hoffnung das etwas geschieht das ziemlich unwahrscheinlich ist, dich weiter selber sinnlos quälen auf Grund einer Wunschvorstellung.

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6. September 2014 um 17:01

Vielen Dank...
euch schon einmal für eure Antworten.
Mich hat gerade Ihre Schwester angerufen worüber ich sehr verdutzt war, da meine Ex mit ihrer Schwester sonst so gut wie gar nicht darüber redet. Aber diesmal scheinbar sehr exzessiv. Diese bestätigte mir eben genau das was ich immer sage, dass ich an sie nicht herankommen.
Der eigenen Schwester geht es genauso sie sagte zu mir es sei ein Lotteriespiel wenn sie mit ihr Kontakt hat wie sie drauf ist, aber...
Die Schwester hatte mit ihr am Mittwoch telefoniert (verstehe mich mit der Schwester sehr gut) und ich auch klar die Meinung gesagt "Entweder ganz oder gar nicht und ohne jegliche Ausschweifungen" Sie weiß das meine Ex sich die ganze Zeit Gedanken macht und an mir hängt findet ihr verhalten mir gegenüber aber genauso nicht fair...Sie meinte wenn dann muss von ihr jetzt was kommen und wenn nicht soll ich bitte meine Konsequenzen daraus ziehen, denn dafür mag sie mich zu sehr. Aber sie weiß auch das meine Ex noch nie solche Gefühle für einen Mann hatte.

Umso mehr verstehe ich dann nicht wenn man solche Floskeln wie die große Liebe und Zukunft heraushaut dann aber jetzt wieder so einen Eiertanz aufführt. Finde das einfach null Wertgeschätzt und macht mich wütend wenn ich darüber nachdenke was ich für sie alles in der schwierigen Phase getan habe.

Ich hab mir eure Meinungen und die der Schwester nun schwer zu Herzen genommen und warte noch ein paar Tage ab ob etwas kommt oder nicht. Denn wenn nicht ist hier ganz klar der Punkt eingetreten wo ich mich abgrenze, meine Selbstachtung sowie Stolz bewahren möchte sowie eben nicht noch mehr leiden zu wollen.

Was meint ihr soll ich mich nun erst einmal gar nicht melden und wie oben beschrieben abwarten was passiert oder!? Sorry das ich euch frage was zu tun ist aber ich selber bin scheinbar schon so weich in der Birne das ich hier um Hilfe Frage.

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17. September 2014 um 10:36

Update zu euren Antworten
Hallo Zusammen,

nun ist ja einige Zeit vergangen nach euren letzten Antworten. Ich hab diese Zeit wirklich sehr genutzt und über alles nachgedacht und habe die Beziehung durchleuchtet.
Erst einmal kann ich euch sagen, dass ich mich genau heute vor einer Woche von meiner Partnerin getrennt habe und ich ihr mitgeteilt habe das ich diese Beziehung nicht mehr führen will und kann. Ich hatte mir dazu wirklich viel Zeit genommen und all diese negativen Punkte für mich aufgeschrieben (diese hatte ich ihr so nicht mitgeteilt.). Es war ein ruhiges Gespräch.
Jedoch was mir beim durchleuchten der Beziehung aufgefallen ist, ist bzw. war dramatisch. Ich bin sehr vorsichtig mit diesem Wort bzw. dieser Krankheit aber ich glaube eine Beziehung mit einen Menschen geführt zu haben, der sich nicht nur im selbst im Weg steht sondern an Borderline erkrankt ist. Äußerliche Anzeichen dazu gab es nie welche jedoch ganz starke und Ähnlichkeiten im Verhalten. Ich hatte mir hier diesen Artikel dazu einmal durchgelesen und musste unter Tränen feststellen das dieser zu 120% zutrifft.
http://www.borderline-spiegel.de/44-spiegeln_in_einer_borderline_beziehung.html
Ich habe in dieser Beziehung so oft zurück gesteckt und so oft all die Fehler bei mir gesucht da meine Ex-Partnerin nie in der Lage war überhaupt einmal Fehler einzugestehen. Ich wurde gezielt kontrolliert (lesen von Emails, Nachrichten und hinterher telefoniert), manipuliert (mir wurde immer gesagt du musst es so und so machen und letzten Endes tat ich das dann auch da ich ihr ja gerecht werden wollte.). Es gab Situationen über die ich heute nachdenke und mich frage was denn eigentlich mit mir los war denn normalerweise hätte ich mir so etwas nicht gefallen lassen aber habe mich so dafür entschuldigt obwohl ich ja nichts getan hatte.
Auch das Verhalten in Streitgesprächen war immer das gleiche. Sie machte dicht war verletzend in den Worten, wurde laut. Sobald ich laut wurde, wurde ich bis auf das übelste beschimpft, geschubst und einmal wurde sogar eine Handgreiflichkeit gegen mich verwendet.

Auch das Beziehungsbild war immer das gleiche. Mir wurde nach Tagen oder Wochen gesagt wie wundervoll ich sei und das sie sich genau so eine Beziehung immer gewünscht habe, einen Tag später wurde wieder alles in Frage gestellt. Ein ständiges hin und her. Ich habe mein Gesicht und Selbstwert verloren da ich tatsächlich dachte das ist die Frau des Lebens. Und nun stehe ich hier und fühle mich verarscht, verletzt und ausgenutzt.
Am vergangenen Freitag kam es dazu das ich meine restlichen Sachen abholen wollte. Sie öffnete mir nicht einmal die Türe, sonder kam nach draußen und überreichte mir alles. Jedoch fehlte etwas was ich ihr uns gekauft hatte aber gerne zurück wollte da dies für mich einen Symbolischen-Wert hatte. Darauf angesprochen wo dies sei beschimpfte sie mich wüst und meinte nur das schmeiße sie mir in den Briefkasten da sie diese Scheisse nicht hier hat und es eh keine Bedeutung für sie habe usw. Naja leider Gottes muss ich dazu sagen habe ich mich in diesem Moment das erste Mal dazu hinreißen lassen genauso verletzende Worte zu benutzen wie sie es immer tat. All das was ich die letzten Wochen und Monate einstecken musste platzte aus mir in sehr unschönen Worten heraus. Zugegebenermaßen waren da Sachen dabei die zwar alle der Wahrheit entsprachen aber unter der Gürtellinie waren und auch auf ihre Krankheit anspielten (Ich habe diese jedoch nie genannt). Das war unser letztes Gespräch ich muss sagen ich zitterte danach am ganzen Körper da ich normalerweise überhaupt nicht so bin es aber einfach heraus musste und ich einen Stückweit dadurch meinen Seelenfrieden gefunden habe. Nun frage ich mich nur ob es nach gewisser Zeit reif ist das ich mich aufgrund der verletzenden Dinge die ich gesagt habe mich bei ihr egal wie auch immer zu melden und zu sagen das die Worte nicht unbedingt fair waren. Denn hier plagt mich nicht das schlechte Gewissen ihr gegenüber sondern vielmehr mein eigenes da ich so eigentlich nicht bin und auch nicht erzogen worden bin. Es gab auch einige scharfe Worte gegenüber ihrer Familie (da hier eigentlich der Ursprung ihres Verhaltens beruht.). Ich hatte mir auch schon überlegt anstatt mich bei ihr zu melden, bei ihrer Schwester zu melden da diese alles mitbekommen hatte auch meine Wortwahl von Freitag. Warum will ich mich melden da ich mit der Schwester mich sehr gut verstanden habe und diese mir oft zur Seite stand. Naja aber auf der anderen Seite was will ich damit erreichen!?
Ich kann auf jeden fall abschließend sagen das ich am Wochenende gemerkt habe und auch jetzt merke das mir die Trennung wieder einiges an Leichtigkeit gibt und ich nicht mehr so einen großen Druck/Balast verspüre.

Was meint ihr dazu?

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