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Unaushaltbare Zustände, Faulheit bringt mich in den Wahnsinn

31. Oktober um 2:11

Hallo ihr Lieben,

ich brauche mal Rat von Außenstehenden. Mein Freund und ich wohnen seit einem Jahr zusammen. Er hat damals alle seine Zelte abgebrochen und ist zu mir gezogen, nachdem ich schwanger geworden bin. Es kam schon während der Schwangerschaft immer mal wieder zu Konflikten in denen ich ihn aus Wut rauswarf. Meist tat es mir in dem Moment schon so leid, dass ich ihn wieder zurück holte. Im letzten Drittel der Schwangerschaft waren wir allerdings ein recht gutes Team. Klar hatten wir Streit aber es war wirklich harmonisch.

Zu ihm, er ist nun wirklich kein einfacher Mensch. Ist in Katastrophalen Verhältnissen groß geworden. Die Mutter hat ihn vernachlässigt und verprügelt. Er hat im Erwachsenenalter eine so hohe Schutzmauer aufgebaut, dass er sich permanent selbst schützt mit allen Mitteln. Er hat selbst einige Probleme gehabt, die er aber mit mir zusammen gut im Griff hatte.

Nun ist unser Sohn seit 9 Wochen da und am Anfang fiel es ihm total schwer mit dem kleinen, mittlerweile geht es weil der kleine mehr reagiert. Allerdings schafft er es nicht zu verstehen, dass ein Säugling Bedürfnisse hat wenn er schreit. Er sagt ständig „Der hat nichts, der spinnt mal wieder. Der kommt jetzt in seine Trotzphase“. Immer wieder die Erklärung das es Quatsch ist was er da sagt, stoßen auf taube Ohren. Das ist schon der erste Punkt der mich immer Mega aggressiv macht. Ich würde ihn den kleinen auch nie länger als zwei Stunden alleine geben, da ich kein Vertrauen in ihn habe, dass er das Kind gut versorgen kann. Ist allerdings auch nicht so in seinem Interesse, ihn längere Zeit mal allein zu haben.
Damit kommen wir schon zum nächsten Punkt der mich super unzufrieden macht. Ich habe überhaupt keine Zeit für mich. Klar ich liebe den kleinen über alles und versuche das alles so zu arrangieren, dass wir zusammen unterwegs sind aber ich habe keinen kleinen Moment für mich.
Nachts übernehme ich auch komplett allein den kleinen. Der Herr schläft nur noch im Wohnzimmer, damit er in Ruhe schlafen kann. Zum Glück kommt der kleine nur zwei, dreimal die Nacht zum trinken. Muss dann immer bis 10/11 Uhr im Schlafzimmer bleiben weil er noch schläft und nicht geweckt werden möchte. Ich darf nur früher rein wenn ich ihn einen Kaffee mache. Er beschwert sich auch wenn ich ihm keinen Kaffee mache.

Der nächste Punkt ist, zusätzlich zur Versorgung des Kindes, muss ich den kompletten Haushalt alleine machen, Einkaufen,kochen und auch den Hund versorgen. Falls jemand jetzt denkt, dass er vielleicht zu erschöpft von der Arbeit ist... Pustekuchen! Die haben ihn gekündigt. Er liegt den ganzen Tag auf dem Sofa und spielt an seinem Handy oder fährt Stunden in die Kneipe und guckt da Fußball.

Vor einer Woche habe ich ihn gebeten zu gehen. Er ist bis nächsten Mittag weg geblieben (er kann nirgends hin, da er den Kontakt zur Familie abgebrochen hat). Ich habe zwar ununterbrochen über ihn/uns nachgedacht aber so richtig vermisst habe ich ihn nicht und als er wieder da war, habe ich mich auch nicht wirklich gefreut. Im Endeffekt denke ich, es wäre sogar leichter ohne ihn. Da weniger Dreck entstehen würde und ich mich auch nicht so viel ärgere. Allerdings wäre es halt in meinem Elterngeldzeitraum Finanziell ohne ihn knapp. Könnte da aber unterstützende Leistungen beziehen.

Wenn ich in mich gehe, dann weiß ich nicht mal wirklich ob ich ihn noch liebe. Sein Verhalten vergiftet meine Gefühle für ihn regelrecht. Aber das ist ihn gar nicht wirklich richtig bewusst wie ernst die Lage inzwischen ist.

Andererseits ist es der vater meines Kindes und dies hat ein recht mit Vater und Mutter aufzuwachsen und das erste Babyjahr strapaziert eine Beziehung ja so wieso. Wobei ich denke, dass es einfach an seinem Verhalten liegt, die Faulheit, die abfällige Art und weise mir manchmal gegenüber und sein Abhauen und trinken kotzen mich so dermaßen an.

Wenn ich ihn das sage, ist er der Meinung er tut genug Bzw. Spielt es mit Späßen herunter oder macht Versprechen die er eh nicht einhält. Therapie will er weder allein, noch mit mir machen und auf andere Leute hört er auch nicht. Wobei er die oft auch vergrault. Selbst meine Eltern (die ihn mochten) finden ihn nur noch kacke weil er mich immer wieder beim Besuch aus dem Gästezimmer schmiss weil er von den Geräuschen des kleinen nicht schlafen konnte. Zudem hat er im Suff meine Eltern als dreckige Leute beschimpft.

Wenn ich das so nieder schreibe, ist mir eigentlich schon klar was ich für Antworten bekommen werde. Nun die Frage, wie vermittel ich ihn ernsthaft, dass es kurz vor 12 ist und wie ich ihm glaubhaft vermittel, dass ich mich trennen möchte, wenn sich nichts ändert. Hab auch schon überlegt, ihn einfach den Text hier zu kopieren. Ich möchte einfach, dass er das alles mal ernst nimmt und merkt, dass meine Gefühle so gut wie weg sind. Ich mein, ich habe mich nicht mal gemeldet als er den halben Tag verschwunden war, wo er schon meinte, scheinbar ist er mir egal.

Vielleicht habt ihr noch einen guten Rat für mich

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Beste hilfreiche Antwort

31. Oktober um 7:10

Es ist nicht kurz vor.. es ist weit nach zwölf!
Lass dich so nicht behandeln und zieh Konsequenzen.
Schmeis diesen faulen, widerlichen, respektlosen Arsch raus.

Es kann dir scheis egal sein, wenn er nirgends hin kann.
Es reicht! Das brauchst Du wirklich nicht.
Dafür gibt es keinerlei! Wirklich keinerlei! Entschuldigungen.
Und eine Therapie braucht das faule Stück nicht.
So jemand nimmt nur Platz für jemanden weg, der wirklich Hilfe braucht!

Der Kerl braucht einfach mal die Realität. Die Knallharte!
Halte dich nicht an Wunschvorstellungen! Der Typ hat keinen Bock auf SEINEN Sohn.

Ohne ihn bist Du besser dran! Ohne ihn ist JEDER besser dran.
Du darfst nicht aus dem Schlafzimmer, weil es ihn stört?
Gehts noch??
Ich bin einfach nur entsetzt. Tu dir das nicht länger an

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31. Oktober um 7:10

Es ist nicht kurz vor.. es ist weit nach zwölf!
Lass dich so nicht behandeln und zieh Konsequenzen.
Schmeis diesen faulen, widerlichen, respektlosen Arsch raus.

Es kann dir scheis egal sein, wenn er nirgends hin kann.
Es reicht! Das brauchst Du wirklich nicht.
Dafür gibt es keinerlei! Wirklich keinerlei! Entschuldigungen.
Und eine Therapie braucht das faule Stück nicht.
So jemand nimmt nur Platz für jemanden weg, der wirklich Hilfe braucht!

Der Kerl braucht einfach mal die Realität. Die Knallharte!
Halte dich nicht an Wunschvorstellungen! Der Typ hat keinen Bock auf SEINEN Sohn.

Ohne ihn bist Du besser dran! Ohne ihn ist JEDER besser dran.
Du darfst nicht aus dem Schlafzimmer, weil es ihn stört?
Gehts noch??
Ich bin einfach nur entsetzt. Tu dir das nicht länger an

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31. Oktober um 9:28
In Antwort auf puddingpulver

Hallo ihr Lieben, 

ich brauche mal Rat von Außenstehenden. Mein Freund und ich wohnen seit einem Jahr zusammen. Er hat damals alle seine Zelte abgebrochen und ist zu mir gezogen, nachdem ich schwanger geworden bin. Es kam schon während der Schwangerschaft immer mal wieder zu Konflikten in denen ich ihn aus Wut rauswarf. Meist tat es mir in dem Moment schon so leid, dass ich ihn wieder zurück holte. Im letzten Drittel der Schwangerschaft waren wir allerdings ein recht gutes Team. Klar hatten wir Streit aber es war wirklich harmonisch. 

Zu ihm, er ist nun wirklich kein einfacher Mensch. Ist in Katastrophalen Verhältnissen groß geworden. Die Mutter hat ihn vernachlässigt und verprügelt. Er hat im Erwachsenenalter eine so hohe Schutzmauer aufgebaut, dass er sich permanent selbst schützt mit allen Mitteln. Er hat selbst einige Probleme gehabt, die er aber mit mir zusammen gut im Griff hatte. 

Nun ist unser Sohn seit 9 Wochen da und am Anfang fiel es ihm total schwer mit dem kleinen, mittlerweile geht es weil der kleine mehr reagiert. Allerdings schafft er es nicht zu verstehen, dass ein Säugling Bedürfnisse hat wenn er schreit. Er sagt ständig „Der hat nichts, der spinnt mal wieder. Der kommt jetzt in seine Trotzphase“. Immer wieder die Erklärung das es Quatsch ist was er da sagt, stoßen auf taube Ohren. Das ist schon der erste Punkt der mich immer Mega aggressiv macht. Ich würde ihn den kleinen auch nie länger als zwei Stunden alleine geben, da ich kein Vertrauen in ihn habe, dass er das Kind gut versorgen kann. Ist allerdings auch nicht so in seinem Interesse, ihn längere Zeit mal allein zu haben. 
Damit kommen wir schon zum nächsten Punkt der mich super unzufrieden macht. Ich habe überhaupt keine Zeit für mich. Klar ich liebe den kleinen über alles und versuche das alles so zu arrangieren, dass wir zusammen unterwegs sind aber ich habe keinen kleinen Moment für mich. 
Nachts übernehme ich auch komplett allein den kleinen. Der Herr schläft nur noch im Wohnzimmer, damit er in Ruhe schlafen kann. Zum Glück kommt der kleine nur zwei, dreimal die Nacht zum trinken. Muss dann immer bis 10/11 Uhr im Schlafzimmer bleiben weil er noch schläft und nicht geweckt werden möchte. Ich darf nur früher rein wenn ich ihn einen Kaffee mache. Er beschwert sich auch wenn ich ihm keinen Kaffee mache.

Der nächste Punkt ist, zusätzlich zur Versorgung des Kindes, muss ich den kompletten Haushalt alleine machen, Einkaufen,kochen und auch den Hund versorgen. Falls jemand jetzt denkt, dass er vielleicht zu erschöpft von der Arbeit ist... Pustekuchen! Die haben ihn gekündigt. Er liegt den ganzen Tag auf dem Sofa und spielt an seinem Handy oder fährt Stunden in die Kneipe und guckt da Fußball. 

Vor einer Woche habe ich ihn gebeten zu gehen. Er ist bis nächsten Mittag weg geblieben (er kann nirgends hin, da er den Kontakt zur Familie abgebrochen hat). Ich habe zwar ununterbrochen über ihn/uns nachgedacht aber so richtig vermisst habe ich ihn nicht und als er wieder da war, habe ich mich auch nicht wirklich gefreut. Im Endeffekt denke ich, es wäre sogar leichter ohne ihn. Da weniger Dreck entstehen würde und ich mich auch nicht so viel ärgere. Allerdings wäre es halt in meinem Elterngeldzeitraum Finanziell ohne ihn knapp. Könnte da aber unterstützende Leistungen beziehen. 

Wenn ich in mich gehe, dann weiß ich nicht mal wirklich ob ich ihn noch liebe. Sein Verhalten vergiftet meine Gefühle für ihn regelrecht. Aber das ist ihn gar nicht wirklich richtig bewusst wie ernst die Lage inzwischen ist. 

Andererseits ist es der vater meines Kindes und dies hat ein recht mit Vater und Mutter aufzuwachsen und das erste Babyjahr strapaziert eine Beziehung ja so wieso. Wobei ich denke, dass es einfach an seinem Verhalten liegt, die Faulheit, die abfällige Art und weise mir manchmal gegenüber und sein Abhauen und trinken kotzen mich so dermaßen an. 

Wenn ich ihn das sage, ist er der Meinung er tut genug Bzw. Spielt es mit Späßen herunter oder macht Versprechen die er eh nicht einhält. Therapie will er weder allein, noch mit mir machen und auf andere Leute hört er auch nicht. Wobei er die oft auch vergrault. Selbst meine Eltern (die ihn mochten) finden ihn nur noch kacke weil er mich immer wieder beim Besuch aus dem Gästezimmer schmiss weil er von den Geräuschen des kleinen nicht schlafen konnte. Zudem hat er im Suff meine Eltern als dreckige Leute beschimpft. 

Wenn ich das so nieder schreibe, ist mir eigentlich schon klar was ich für Antworten bekommen werde. Nun die Frage, wie vermittel ich ihn ernsthaft, dass es kurz vor 12 ist und wie ich ihm glaubhaft vermittel, dass ich mich trennen möchte, wenn sich nichts ändert. Hab auch schon überlegt, ihn einfach den Text hier zu kopieren. Ich möchte einfach, dass er das alles mal ernst nimmt und merkt, dass meine Gefühle so gut wie weg sind. Ich mein, ich habe mich nicht mal gemeldet als er den halben Tag verschwunden war, wo er schon meinte, scheinbar ist er mir egal. 

Vielleicht habt ihr noch einen guten Rat für mich 

wollte er das kind denn auch??

er liegt faul am sofa und hilft dir nicht?
wieso haben sie ihn gekündigt?
arbeit suchen ist nicht?

du darfst bis 11 nicht ins wohnzimmer gehen und musst ihm immer kaffee machen?
da bist du aber selbst schuld wenn du das machst! SORRY

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31. Oktober um 10:37

Ich geh mal davon aus, dass dein Schatzi ganz gewaltige Probleme mit sich selber hat. Die hätte jedenfalls jeder normale Mensch in seiner Situation - ich mein, er hat ne Freundin und ein kleines Kind daheim, kann mit dem Kind offenbar nicht viel anfangen und ist dann noch nicht mal in der Lage, wenigstens Geld für seine Familie ins Haus zu bringen. Er ist also ganz objektiv nutzlos. Er wär nicht der erste, der unter diesen Umständen in ne Depression abrutscht und sich erst recht nicht mehr selber aus seinem Loch helfen kann. Dazu kriegt er noch Druck und Aggression von dir ab.
Das ist allerdings nur ne Erklärung, nicht unbedingt ne Entschuldigung für sein Verhalten.


"Nun die Frage, wie vermittel ich ihn ernsthaft, dass es kurz vor 12 ist und wie ich ihm glaubhaft vermittel, dass ich mich trennen möchte, wenn sich nichts ändert."

Ich fürchte, du wirst es drauf ankommen lassen müssen. Sag ihm, was aus deiner Sicht alles falsch läuft, setz ihm ein Ultimatum, bis wann du ernsthafte Verbesserungen sehen möchtest, und (ganz wichtig) bleib dabei, anders als während deiner Schwangerschaft ("Konflikte in denen ich ihn aus Wut rauswarf. Meist tat es mir in dem Moment schon so leid, dass ich ihn wieder zurück holte"). Genau da hat er wohl gelernt, dass du deine mentalen Krisen nicht so ernst meinst und dich auch wieder einkriegst. Katastrophale Familienverhältnisse gut und schön, aber man kann sich da als Erwachsener nicht ewig drauf ausruhen und dafür nen Freifahrtschein für jegliches @rschlochverhalten erwarten. Wenn er mit sich selber gar nicht mehr klarkommt, dann soll er halt in Therapie gehen, statt seine (höchstwahrscheinlich vorhandenen) Versagensgefühle an dir auszulassen.

lg
cefeu

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31. Oktober um 20:05

Warum nur tut man(Frau) sich sowas an. Welchen nachvollziehbaren Grund gibt es sich so einen Versager als Partner zu suchen? Tut mir leid ich kann das nicht verstehen......

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2. November um 11:55
In Antwort auf puddingpulver

Hallo ihr Lieben, 

ich brauche mal Rat von Außenstehenden. Mein Freund und ich wohnen seit einem Jahr zusammen. Er hat damals alle seine Zelte abgebrochen und ist zu mir gezogen, nachdem ich schwanger geworden bin. Es kam schon während der Schwangerschaft immer mal wieder zu Konflikten in denen ich ihn aus Wut rauswarf. Meist tat es mir in dem Moment schon so leid, dass ich ihn wieder zurück holte. Im letzten Drittel der Schwangerschaft waren wir allerdings ein recht gutes Team. Klar hatten wir Streit aber es war wirklich harmonisch. 

Zu ihm, er ist nun wirklich kein einfacher Mensch. Ist in Katastrophalen Verhältnissen groß geworden. Die Mutter hat ihn vernachlässigt und verprügelt. Er hat im Erwachsenenalter eine so hohe Schutzmauer aufgebaut, dass er sich permanent selbst schützt mit allen Mitteln. Er hat selbst einige Probleme gehabt, die er aber mit mir zusammen gut im Griff hatte. 

Nun ist unser Sohn seit 9 Wochen da und am Anfang fiel es ihm total schwer mit dem kleinen, mittlerweile geht es weil der kleine mehr reagiert. Allerdings schafft er es nicht zu verstehen, dass ein Säugling Bedürfnisse hat wenn er schreit. Er sagt ständig „Der hat nichts, der spinnt mal wieder. Der kommt jetzt in seine Trotzphase“. Immer wieder die Erklärung das es Quatsch ist was er da sagt, stoßen auf taube Ohren. Das ist schon der erste Punkt der mich immer Mega aggressiv macht. Ich würde ihn den kleinen auch nie länger als zwei Stunden alleine geben, da ich kein Vertrauen in ihn habe, dass er das Kind gut versorgen kann. Ist allerdings auch nicht so in seinem Interesse, ihn längere Zeit mal allein zu haben. 
Damit kommen wir schon zum nächsten Punkt der mich super unzufrieden macht. Ich habe überhaupt keine Zeit für mich. Klar ich liebe den kleinen über alles und versuche das alles so zu arrangieren, dass wir zusammen unterwegs sind aber ich habe keinen kleinen Moment für mich. 
Nachts übernehme ich auch komplett allein den kleinen. Der Herr schläft nur noch im Wohnzimmer, damit er in Ruhe schlafen kann. Zum Glück kommt der kleine nur zwei, dreimal die Nacht zum trinken. Muss dann immer bis 10/11 Uhr im Schlafzimmer bleiben weil er noch schläft und nicht geweckt werden möchte. Ich darf nur früher rein wenn ich ihn einen Kaffee mache. Er beschwert sich auch wenn ich ihm keinen Kaffee mache.

Der nächste Punkt ist, zusätzlich zur Versorgung des Kindes, muss ich den kompletten Haushalt alleine machen, Einkaufen,kochen und auch den Hund versorgen. Falls jemand jetzt denkt, dass er vielleicht zu erschöpft von der Arbeit ist... Pustekuchen! Die haben ihn gekündigt. Er liegt den ganzen Tag auf dem Sofa und spielt an seinem Handy oder fährt Stunden in die Kneipe und guckt da Fußball. 

Vor einer Woche habe ich ihn gebeten zu gehen. Er ist bis nächsten Mittag weg geblieben (er kann nirgends hin, da er den Kontakt zur Familie abgebrochen hat). Ich habe zwar ununterbrochen über ihn/uns nachgedacht aber so richtig vermisst habe ich ihn nicht und als er wieder da war, habe ich mich auch nicht wirklich gefreut. Im Endeffekt denke ich, es wäre sogar leichter ohne ihn. Da weniger Dreck entstehen würde und ich mich auch nicht so viel ärgere. Allerdings wäre es halt in meinem Elterngeldzeitraum Finanziell ohne ihn knapp. Könnte da aber unterstützende Leistungen beziehen. 

Wenn ich in mich gehe, dann weiß ich nicht mal wirklich ob ich ihn noch liebe. Sein Verhalten vergiftet meine Gefühle für ihn regelrecht. Aber das ist ihn gar nicht wirklich richtig bewusst wie ernst die Lage inzwischen ist. 

Andererseits ist es der vater meines Kindes und dies hat ein recht mit Vater und Mutter aufzuwachsen und das erste Babyjahr strapaziert eine Beziehung ja so wieso. Wobei ich denke, dass es einfach an seinem Verhalten liegt, die Faulheit, die abfällige Art und weise mir manchmal gegenüber und sein Abhauen und trinken kotzen mich so dermaßen an. 

Wenn ich ihn das sage, ist er der Meinung er tut genug Bzw. Spielt es mit Späßen herunter oder macht Versprechen die er eh nicht einhält. Therapie will er weder allein, noch mit mir machen und auf andere Leute hört er auch nicht. Wobei er die oft auch vergrault. Selbst meine Eltern (die ihn mochten) finden ihn nur noch kacke weil er mich immer wieder beim Besuch aus dem Gästezimmer schmiss weil er von den Geräuschen des kleinen nicht schlafen konnte. Zudem hat er im Suff meine Eltern als dreckige Leute beschimpft. 

Wenn ich das so nieder schreibe, ist mir eigentlich schon klar was ich für Antworten bekommen werde. Nun die Frage, wie vermittel ich ihn ernsthaft, dass es kurz vor 12 ist und wie ich ihm glaubhaft vermittel, dass ich mich trennen möchte, wenn sich nichts ändert. Hab auch schon überlegt, ihn einfach den Text hier zu kopieren. Ich möchte einfach, dass er das alles mal ernst nimmt und merkt, dass meine Gefühle so gut wie weg sind. Ich mein, ich habe mich nicht mal gemeldet als er den halben Tag verschwunden war, wo er schon meinte, scheinbar ist er mir egal. 

Vielleicht habt ihr noch einen guten Rat für mich 

Mein Rat wäre: trennt euch, lebt in getrennten Wohnungen und beschränkt den Kontakt aufs Allernötigste.

Ich frage mich, wie du auf die glorreiche Idee kamst, mit diesem Mann, der noch nicht mal mit sich selbst klarkommt und ein beschissener Beziehungspartner ist, auch noch ein Kind zu bekommen? Es hätte dir klar sein müssen, dass das nicht klappen wird. Er ist schon mit sich selbst überfordert und würde dringend eine Therapie benötigen, um seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Beziehungsfähig ist er so nicht und schon gar nicht fähig, sich um ein Kind zu kümmern. 

Er wird sich nicht ändern, egal, wie oft du den Text kopierst und ihm die Ohren vollredest. Er kann es nämlich nicht - nicht alleine. Er braucht professionelle Hilfe dazu. Solange er die nicht annimmt, kannst du eure Beziehung vergessen. 

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3. November um 8:08

Hm, irgendwie liest er sich sehr rücksichtslos und die Atmosphäre zwischen euch vergiftet. Die Beziehung scheint hinüber. 

Für ihn als Vater sehe ich nur die Möglichkeit, dass er sich mit Kind und Kindesentwicklung beschäftigt. Gibt es da nicht Kurse und Vätergruppen? Einfach , dass er lernen kann , Zugang zum Kind zu finden? Denn das Kind braucht einen Vater egal ob ihr zusammen seid oder nicht. 

Und du ... du tust mir leid, dass du diese  wichtige Zeit in deinem Leben mit solchen Fragen verbringen musst. Schau nach vorne und versuche Dir und deinem Kind ein harmonisches Zuhause zu bieten. Dazu muss man nicht krampfhaft an einer unangenehmen Beziehung festhalten. 

Alles Gute euch beiden. 

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3. November um 10:43
In Antwort auf veilchenblau

Mein Rat wäre: trennt euch, lebt in getrennten Wohnungen und beschränkt den Kontakt aufs Allernötigste.

Ich frage mich, wie du auf die glorreiche Idee kamst, mit diesem Mann, der noch nicht mal mit sich selbst klarkommt und ein beschissener Beziehungspartner ist, auch noch ein Kind zu bekommen? Es hätte dir klar sein müssen, dass das nicht klappen wird. Er ist schon mit sich selbst überfordert und würde dringend eine Therapie benötigen, um seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Beziehungsfähig ist er so nicht und schon gar nicht fähig, sich um ein Kind zu kümmern. 

Er wird sich nicht ändern, egal, wie oft du den Text kopierst und ihm die Ohren vollredest. Er kann es nämlich nicht - nicht alleine. Er braucht professionelle Hilfe dazu. Solange er die nicht annimmt, kannst du eure Beziehung vergessen. 

Tja anscheinend will die TE einen anderen Rat...

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