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(un)happy!?

21. April 2011 um 20:35


Hey liebe GoFeminins

Ich weis nicht so richtig , wie ich mich ausdrücken soll. Wie ich beschreiben soll, wie ich mich fühle. Ich habe so ein bedrückendes Gefühl in mir..........ich fühle mich irgendwie unwohl.
Eigentlich bin ich ein glücklicher Mensch. Ich liebe das Leben, ich lache viel und bin eigentlich glücklich. Ich weis, irgendwie ist es ein Widerspruch in sich. Irgendwie bin ich glücklich aber irgendwie auch nicht.
Vielleicht ein paar Daten zu mir. Ich bin 24 und bin dabei diesen Sommer meinen Bachlor in Wirtschaftsinformatik abzuschließen. So wie es aussieht werde ich auch den Master anhängen. Ich bin sehr hübsch ohne jetzt irgendwie eingebildet klingen zu wollen. Ich habe es nie schwer gehabt mit Menschen in Kontakt zu treten, was wohl auch daher kommt, das die Leute immer auf mich zu gehen. Ich habe einige gute Freunde und wie andere auch, viele "oberflächlichen" Freunde , die man eigentlich nicht als Freunde bezeichnen kann.
Eigentlich müsste ich mit allem zufrieden sein. Ich bin gesund, ich habe ein klares Kariereziel, ich habe meine Familie, ich habe Freunde aber etwas fehlt mir..........
Ein Partner an meiner Seite.
Ich versuche es zu verdrängen aber immer wenn ich alleine bin und nachdenke, dann merke ich, wie mir etwas fehlt. Egal wo man hin schaut ,man sieht überall Liebe. Draußen auf der Straße wie Pärrchen spazieren , im Supermarkt, wie sie zusammen einkaufen, in Filmen, wie sie ohne einander nicht können........überall ist man mit Liebe konfrontiert.
Erwähnenswert ist noch, dass ich noch nieeeeeee einen Freund hatte. Das hat zu einem damit zu tun das ich in meiner Teenagerzeit mich nicht so frei bewegen konnte. Ich bin Türkin und damals war mein Vater sehr streng. Ich durfte nicht Abends was trinken gehen und Discos waren sowieso tabu. Ich ging nur zur Schule und nach Hause. Und ab und zu mal shoppen mit Freundinnen. Also nicht sehr berauschend. Und jetzt wo ich mehr Freiraum habe, finde ich einfach keinen. Also Verehrer gibt es eine Menge aber keiner von Ihnen interessiert mich. Mag sein das ich zu wählerisch bin aber ich kann mich nicht einfach auf einen Mann einlassen, der mich nicht interessiert. Es gibt verschiedene Sorten von Frauen. Ich gehöre nicht zu denen, die es einfach mal probieren obwohl der Mann ihnen nicht gefällt oder mit einem zusammen sind weil sie nicht allein sein wollen/können. Ich suche nicht nach einem Topmodel. Mir ist bewusst ,das es den perfekten Mann nicht gibt aber derjenige muss doch etwas haben was einen anzieht.??
Wie gesagt, eigentlich habe ich alles und bin auch glücklich aber irgendwie auch nicht. Ich fühle eine leere, etwas das fehlt.
Es tut gut das alles mal aufzuschreiben
Wie fühlt ihr euch? Geht es euch ähnlich? Seid ihr auch glücklich aber irgendwie auch nicht

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21. April 2011 um 21:31

Seid ihr auch glücklich aber irgendwie auch nicht
Ja, diese Aussage trifft's ziemlich gut

Aber ich bin der Meinung, wenn man sein Leben lebt, soziale Kontakte nicht absolut vernachlässigt, sozusagen am" Leben" teil nimmt, lernt man früher oder später auch jemanden kennen den man interessant findet.

Ich lass mich davon auch nicht verrückt machen!! Klar, manchmal ist's echt nervig, aber manchmal hat's ja auch seine guten Seiten

Und ich bevorzuge in dem Fall auch eher Qualität anstatt Quantität!! Wobei die Qualität diesbezüglich ja so individuell definiert ist wie der Mensch selbst.

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24. April 2011 um 18:28

Kommt mir bekannt vor..
hey
ich kenne das sehr gut. Eigentlich hab ich auch alles was ich mir wünschen könnte. Ich kann studieren, meine familie ist super, ich hab nette freunde, bin nicht hässlich (um mich mal so auszudrücken)... Aber eins fehlt mir: ein Partner, mit dem ich glücklich bin. Momentan bin ich Single (seit 7 Monaten), aber diese "Sehnsucht" hatte ich schon, als ich noch mit meinem Ex zusammen war. das war auch ein grund, weshalb ich schluss gemacht hab. Ich spüre dieses unglückliche Glücklichsein (vllt kann mans so nenne) oft auf größeren Veranstaltungen, wo viele Leute als Paar hinkommen. Neulich war ich auf ner Hochzeit und alle wirkten so glücklich mit ihrem Partner.. Da bin ich neidisch. Ich glaube aber eher auf das glücklichsein als auf den Partner.. genau wie du suche ich auch nicht nach einem perfekten Mann. Einfach nach einem, mit dem ich glücklich sein kann. Vielleicht sollten wir einfach ein bisschen Vertrauen in die Zukunft haben. was meinst du?

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24. April 2011 um 22:48

(un)happy
@ mase65: ja klar bin auch der Meinung, das man weiter am Leben teilhaben soll.
Es ist ja kein Grund sich abzuschotten. The life goes on

@Venusfinsternis: Wahnsinn wie negativ du immer bist. Wieso sollte ich meine Ansprüche runterschrauben?
Ich bin nicht verzweifelt, das ich den nächst besten nehme. Derjenige muss einem doch gefallen,
man muss sich doch zu demjenigen hingezogen fühlen. Außerdem jammere ich hier nicht rum, ich wollte
nur meine innere Unruhe beschreiben und mich mit Gleichgesinnten austauschen.

@achder: Ja da stimme ich dir zu.

@lotte: Ja das stimmt, man wird neidisch auf das Glück, was die Personen haben. Man wünscht sich ebenfalls
dieses Glück. Ich glaube auch an die Zukunft. Es gibt manchmal Momente, wo ich mir denke ob ich zu wählerisch bin
aber man kann es eben nicht ändern. Wenn ich mich verstellen würde und mich in eine Beziehung zwingen würde, dann wäre
es ihm gegenüber nicht fair und mir gegenüber auch nicht. Ich bin optimistisch was die Zukunft angeht

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25. April 2011 um 15:08

Hey...
...also, ich kann dich gut verstehen. Ich bin derzeit auch Single und eigentlich ganz zufrieden mit meinem Leben. Auch wenn ich merke, dass eine Beziehung momentan einfach nicht passen würde - die Sehnsucht nach einem Partner kommt dennoch manchmal hoch. Gerade, wenn die beste Freundin fast stündlich bei Facebook postet, wie verliebt sie doch sei und eine andere nur noch davon redet, wie sie das erste Eigenheim mit Schatzi einrichten wird...
Aber auf ein solches Tief folgt schnell ein Hoch. Ich meine, ich hab nur zwei Möglichkeiten mit meiner Situation umzugehen: Entweder ich akzeptiere sie und lebe weiterhin mein Leben, ohne die Partnersuche zur obersten Priorität zu machen - oder ich jammere rum und bemitleide mich selbst. Letzteres habe ich (leider) die letzten 1,5 Jahre getan. Ich war verzweifelt und habe wirklich alles drangesetzt, endlich einen Freund zu finden. Online-Dating, ständig feiern gewesen, Kontakte zu Exfreunden gehalten, etc...immer begleitet von der Frage:"Wieso haben alle eine Beziehung und nur ich nicht?!" Mit dem Ergebnis, dass ich immer nur Vollpfosten an Land gezogen habe und mit jeder Enttäuschung depressiver wurde.

Irgendwann kam der Umschwung und ich merkte, dass ich eigentlich keinen Mann an meiner Seite brauche, um glücklich zu sein. Ich hab Freunde, einen Job, eine intakte Familie, ich studiere und bin ganz ansehnlich, wenn auch kein Model. Diese Zufriedenheit strahle ich aus und habe -wie du - einige Verehrer. Die mich aber allesamt nicht so begeistern, dass ich mich in sie verlieben könnte. Kann nicht einmal sagen, wieso das so ist.
Ich denk auch, dass schon eine gewisse Anziehungskraft vorhanden sein muss. Es gibt nix Schlimmeres, als eine Beziehung einzugehen, nur um nicht alleine zu sein. Das ist dem Partner und sich selbst gegenüber unehrlich und unfair. Unglücklichsein ist da meiner Meinung nach vorprogrammiert...
Ansprüche sind nicht verkehrt, aber wie du sagst: Den perfekten Mann gibts nicht. Daher bewahr sie dir. Lieber was Anständiges finden, als immerzu ausm Mülleimer zu essen.

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25. April 2011 um 18:54
In Antwort auf chefinnichtboss

Hey...
...also, ich kann dich gut verstehen. Ich bin derzeit auch Single und eigentlich ganz zufrieden mit meinem Leben. Auch wenn ich merke, dass eine Beziehung momentan einfach nicht passen würde - die Sehnsucht nach einem Partner kommt dennoch manchmal hoch. Gerade, wenn die beste Freundin fast stündlich bei Facebook postet, wie verliebt sie doch sei und eine andere nur noch davon redet, wie sie das erste Eigenheim mit Schatzi einrichten wird...
Aber auf ein solches Tief folgt schnell ein Hoch. Ich meine, ich hab nur zwei Möglichkeiten mit meiner Situation umzugehen: Entweder ich akzeptiere sie und lebe weiterhin mein Leben, ohne die Partnersuche zur obersten Priorität zu machen - oder ich jammere rum und bemitleide mich selbst. Letzteres habe ich (leider) die letzten 1,5 Jahre getan. Ich war verzweifelt und habe wirklich alles drangesetzt, endlich einen Freund zu finden. Online-Dating, ständig feiern gewesen, Kontakte zu Exfreunden gehalten, etc...immer begleitet von der Frage:"Wieso haben alle eine Beziehung und nur ich nicht?!" Mit dem Ergebnis, dass ich immer nur Vollpfosten an Land gezogen habe und mit jeder Enttäuschung depressiver wurde.

Irgendwann kam der Umschwung und ich merkte, dass ich eigentlich keinen Mann an meiner Seite brauche, um glücklich zu sein. Ich hab Freunde, einen Job, eine intakte Familie, ich studiere und bin ganz ansehnlich, wenn auch kein Model. Diese Zufriedenheit strahle ich aus und habe -wie du - einige Verehrer. Die mich aber allesamt nicht so begeistern, dass ich mich in sie verlieben könnte. Kann nicht einmal sagen, wieso das so ist.
Ich denk auch, dass schon eine gewisse Anziehungskraft vorhanden sein muss. Es gibt nix Schlimmeres, als eine Beziehung einzugehen, nur um nicht alleine zu sein. Das ist dem Partner und sich selbst gegenüber unehrlich und unfair. Unglücklichsein ist da meiner Meinung nach vorprogrammiert...
Ansprüche sind nicht verkehrt, aber wie du sagst: Den perfekten Mann gibts nicht. Daher bewahr sie dir. Lieber was Anständiges finden, als immerzu ausm Mülleimer zu essen.

@chefinnichtboss

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25. April 2011 um 19:05
In Antwort auf johana_12383124

(un)happy
@ mase65: ja klar bin auch der Meinung, das man weiter am Leben teilhaben soll.
Es ist ja kein Grund sich abzuschotten. The life goes on

@Venusfinsternis: Wahnsinn wie negativ du immer bist. Wieso sollte ich meine Ansprüche runterschrauben?
Ich bin nicht verzweifelt, das ich den nächst besten nehme. Derjenige muss einem doch gefallen,
man muss sich doch zu demjenigen hingezogen fühlen. Außerdem jammere ich hier nicht rum, ich wollte
nur meine innere Unruhe beschreiben und mich mit Gleichgesinnten austauschen.

@achder: Ja da stimme ich dir zu.

@lotte: Ja das stimmt, man wird neidisch auf das Glück, was die Personen haben. Man wünscht sich ebenfalls
dieses Glück. Ich glaube auch an die Zukunft. Es gibt manchmal Momente, wo ich mir denke ob ich zu wählerisch bin
aber man kann es eben nicht ändern. Wenn ich mich verstellen würde und mich in eine Beziehung zwingen würde, dann wäre
es ihm gegenüber nicht fair und mir gegenüber auch nicht. Ich bin optimistisch was die Zukunft angeht


Wenn man mit Optimismus an die ganze Sache heran geht, ist ja alles im Lot

Viel Erfolg, vielleicht triffst Du ja morgen schon Deinen Traummann

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28. April 2011 um 0:09

Hab Geduld!
Geduld! Geduld! Leider ist es so!!!

Ich kann dir leider nichts Besseres empfehlen, als dein Ding weiterzumachen. Denn du machst bisher alles richtig! Studieren, mit Freunde treffen, für Familie da sein etc Iiiiirgendwann taucht der Herr schon auf, glaub mir!!! Zum Beispiel später in der Arbeitswelt. Mit deinem Abschluss wirst du später bestimmt interessante Männer treffen, oder interessante Leute treffen, die interessante Männer kennen.

Wieso gefallen dir deine Mitstudenten nicht??
Da du Türkin bist und eine strenge Erziehung hattest Willst du etwa lieber einer von deiner Nationalität haben? Oder sind deine Mitstudenten für dich zu unseriös / zu unreif?
Ich als Asiatin hatte auch eine sehr konservative Erziehung und ich hatte in deinem Alter auch noch nie einen Freund gehabt Ich lerne meinen Freund erst sehr viel später kennen, weil vielleicht weil ich eben einen (sehr) ernsten, bodenständigen Mann brauche. Und das kommt bei den europäischen Männern wohl erst im Alter.


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28. April 2011 um 22:33
In Antwort auf sweetmuimui

Hab Geduld!
Geduld! Geduld! Leider ist es so!!!

Ich kann dir leider nichts Besseres empfehlen, als dein Ding weiterzumachen. Denn du machst bisher alles richtig! Studieren, mit Freunde treffen, für Familie da sein etc Iiiiirgendwann taucht der Herr schon auf, glaub mir!!! Zum Beispiel später in der Arbeitswelt. Mit deinem Abschluss wirst du später bestimmt interessante Männer treffen, oder interessante Leute treffen, die interessante Männer kennen.

Wieso gefallen dir deine Mitstudenten nicht??
Da du Türkin bist und eine strenge Erziehung hattest Willst du etwa lieber einer von deiner Nationalität haben? Oder sind deine Mitstudenten für dich zu unseriös / zu unreif?
Ich als Asiatin hatte auch eine sehr konservative Erziehung und ich hatte in deinem Alter auch noch nie einen Freund gehabt Ich lerne meinen Freund erst sehr viel später kennen, weil vielleicht weil ich eben einen (sehr) ernsten, bodenständigen Mann brauche. Und das kommt bei den europäischen Männern wohl erst im Alter.


Sweetmuimui hast Recht!!
Ja man muss echt geduldig sein. Ich mache auch weiter wie bisher. Ich lass mich deshalb nicht runterbringen. Das Problem ist einfach, das man überall mit Pärrchen konfrontiert wird. In meinem Freundeskreis sind schon einige verheiratet und haben schon teilweise ein Baby. Natürlich ist deren Situation anders als meine. Die haben nur eine Ausbildung gemacht und früh geheiratet. Früh heiraten ohne auf eigenen BEinen stehen zu können wollte ich eh nicht. Ich möchte später nicht finanziell abhängig von meinem Mann sein.

Hmm meine Mitstudenten........ganz ehrlich nein. Ich kenne viele leute aus der uni, aus verschiedenen Bereichen (Informatik, Maschinenbau, Elektortechnik, Scientific Computing usw ) aber irgendwie interessieren die mich alle nicht. Es gab 2-3 die mir gefallen hatten aber von deren Seite war nichts.
Es muss kein Landsmann sein aber deutsche usw wollen sich noch austoben und suchen nichts festes oder sind schon vergeben.

Naja wie du sagtes, man muss Geduld haben. Das freut mich, das du deinen Freund/Mann gefunden hast bzw er dich gefunden hat. Ich wünsche euch alles Glück der Welt

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1. Mai 2011 um 19:48

Bei mir ist es ähnlich
hehe ist schön das ich nicht die Einzige bin. bei mir ist es ähnlich. Nur das ich schon Beziehungen hatte. Ich bin durch und durch ein glücklicher gutgelaunter lustiger Mensch (ich fühle mich ebenfalls nicht unattraktiv). Ja, bei mir gibt es auch interessierte Männer, aber nicht die ich interessant finde. Ich würde nicht sagen das ich anspruchsvoll bin, nur zum beispiel wie Selbstbewusstsein und Humor ist mir schon wichtig. Es gab auch schon ein zwei Männer von denen ich mehr wollte, aber letztendes wurde mein vertrauen nur missbraucht. Ich frage mich, wie soll man eine Beziehung offen sein wenn man den anderen nicht vertraut. Wenn man einen vertraut, dann wird es missbraucht. naja ein anderes Thema. Auf jeden Fall kenne ich deine Leere. Lösung, hm, abwarten bis ein interessanter mann kommt. ("den Richtigen" gibt es auf einen oder anderen Weise schon, man sieht ihn nur nicht. Auch wenn es sich bös anhört, man sagt, die wir als Nieten sehen, haben was gutes, denn sie bringen uns immer näher an den Hauptgewinn. Die Frau ist einfach nur geblendet von ihrer Vorstellung) Und man ihn dann gefunden hat, sollte man sich mit den Situation zu frieden geben.
auch wenn ich das alles weiss, sieht es in der Praxis schwieriger aus.

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1. Mai 2011 um 20:15
In Antwort auf chefinnichtboss

Hey...
...also, ich kann dich gut verstehen. Ich bin derzeit auch Single und eigentlich ganz zufrieden mit meinem Leben. Auch wenn ich merke, dass eine Beziehung momentan einfach nicht passen würde - die Sehnsucht nach einem Partner kommt dennoch manchmal hoch. Gerade, wenn die beste Freundin fast stündlich bei Facebook postet, wie verliebt sie doch sei und eine andere nur noch davon redet, wie sie das erste Eigenheim mit Schatzi einrichten wird...
Aber auf ein solches Tief folgt schnell ein Hoch. Ich meine, ich hab nur zwei Möglichkeiten mit meiner Situation umzugehen: Entweder ich akzeptiere sie und lebe weiterhin mein Leben, ohne die Partnersuche zur obersten Priorität zu machen - oder ich jammere rum und bemitleide mich selbst. Letzteres habe ich (leider) die letzten 1,5 Jahre getan. Ich war verzweifelt und habe wirklich alles drangesetzt, endlich einen Freund zu finden. Online-Dating, ständig feiern gewesen, Kontakte zu Exfreunden gehalten, etc...immer begleitet von der Frage:"Wieso haben alle eine Beziehung und nur ich nicht?!" Mit dem Ergebnis, dass ich immer nur Vollpfosten an Land gezogen habe und mit jeder Enttäuschung depressiver wurde.

Irgendwann kam der Umschwung und ich merkte, dass ich eigentlich keinen Mann an meiner Seite brauche, um glücklich zu sein. Ich hab Freunde, einen Job, eine intakte Familie, ich studiere und bin ganz ansehnlich, wenn auch kein Model. Diese Zufriedenheit strahle ich aus und habe -wie du - einige Verehrer. Die mich aber allesamt nicht so begeistern, dass ich mich in sie verlieben könnte. Kann nicht einmal sagen, wieso das so ist.
Ich denk auch, dass schon eine gewisse Anziehungskraft vorhanden sein muss. Es gibt nix Schlimmeres, als eine Beziehung einzugehen, nur um nicht alleine zu sein. Das ist dem Partner und sich selbst gegenüber unehrlich und unfair. Unglücklichsein ist da meiner Meinung nach vorprogrammiert...
Ansprüche sind nicht verkehrt, aber wie du sagst: Den perfekten Mann gibts nicht. Daher bewahr sie dir. Lieber was Anständiges finden, als immerzu ausm Mülleimer zu essen.


das war auch bei mir, ich bin jetzt seit einem Jahr single. Ich hab mich in meiner letzten Beziehung getrennt, weil ich mich einsam gefühlt obwohl ich in einer Beziehung war und sonst es auch nicht so gut lief. Ich genieße ja auch ein Singleleben, aber wenn man alle im Freundeskreis single sind und die einen oder anderen verheiratet sind oder über das heiraten reden. Oder bei einem Pärchenabend als Single teilnimmt. Die Partner gehören nun mal zu dem Freundeskreis. Aber es ist schon fies. Wie oben schon bereits geschrieben, bin ich ebenfalls ein glücklicher gutgelaunter Mensch. Unternehme sehr gerne und viel mit meinen Freunden, trete bald meine zweite Ausbildung an, eine supi Familie, ich emfind mich auch als ansehnlich... aber manchmal kommt die Sehnsucht nach einer Partner. Kur nach meiner trennung hatte ich das Bedürfnis, zu dem das jetzt das Bedürfnis habe und das man sich damit irgendwie doch quält. Keiner einer mal auf "Off" drücken.

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1. Mai 2011 um 20:41
In Antwort auf gunnar_11845981

Seid ihr auch glücklich aber irgendwie auch nicht
Ja, diese Aussage trifft's ziemlich gut

Aber ich bin der Meinung, wenn man sein Leben lebt, soziale Kontakte nicht absolut vernachlässigt, sozusagen am" Leben" teil nimmt, lernt man früher oder später auch jemanden kennen den man interessant findet.

Ich lass mich davon auch nicht verrückt machen!! Klar, manchmal ist's echt nervig, aber manchmal hat's ja auch seine guten Seiten

Und ich bevorzuge in dem Fall auch eher Qualität anstatt Quantität!! Wobei die Qualität diesbezüglich ja so individuell definiert ist wie der Mensch selbst.

Verrückt machen
Ich bin auch deiner Meinung, das Leben in vollen zügen wie sonst auch genießen. meine Freunde empfinden es auch nicht das ich verzweifelt auf der Suche bin. Aber ehrlich gesagt, schau ich meist ausschau und genau das nervt. Es könnte ja sein, dass man denjenigen übersieht. Nach meiner Trennung von meinen Exfreund habe ich das Singleleben schätzen gelernt. Ich habe alles was ich brauche um glücklich zu sein, auch ohne einen Partner. Momentan ist die Suche nach einem neuen Mann schon schlimm, vielleicht liegt es am Frühling, am Freundekreis wo alle glücklich vergeben/verheiratet sind, keine ahnung Vielleicht hat ja jemand einen Tipp um sich dann nicht so verrückt zu machen?

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3. Mai 2011 um 1:08

Du bist nicht alleine
Liebe Glamarouslara,
ich habe deinen Beitrag gelesen und du sprichst mir aus der Sehle. Mir geht es ähnlich: Ich bin 22 Jahre alt, ein hübsches Mädchen, ich habe viele Freundinnen (auch platonische Freunde), ich gehe gerne am Abend aus, bin nicht schüchtern, ich studiere, hab Auslandssemester gemacht und auch eine Menge Hobbies, denen ich nachgehe und Dinge, die mich interessieren.
Meine Eltern haben mir (aus Angst) zu meiner Jugendzeit viel verboten, ich musste mir einiges erkämpfen. Seit ca 3 Jahren kann ich machen, was ich will, und habe trotzdem nie eine richtige Beziehung mit einem Jungen gehabt. Ich hatte One Night Stands, doch alle endeten in Enttäuschung (Gefühl meinerseits, ausgenutzt zu sein etc bzw. einmal war ich unglücklich verliebt) und ich hatte einpaar (platonische) Freundschaften, die über kurz oder lang (seiner- oder meinerseits) aus dem Gleichgewicht gingen (und daran kaputt gingen).

Ehrlich gesagt ich habe keine Ahnung, was bei mir immer schief läuft.. Nur dazu kurz, liebe Glamarouslara: Also du bist mit deinem Gefühl, es fehle etwas, nicht alleine ; )

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4. Mai 2011 um 14:21

Sorry Venusfinsternis...
...aber da muss ich Siggi (ausnahmsweise) mal recht geben.
Habe fast die gleiche Erfahrung gemacht mit meiner ehemals besten Freundin...wir kannten uns von Kindesbeinen an und als sie vor ein paar Jahren ihren Freund kennenlernte, war ich abgeschrieben. Sie meldete sich nur, wenn ihr Typ keine Zeit hatte (was selten war, denn die beiden klebten in der Regel 24/7 zusammen). Als ich vorsichtig anmerkte, dass ich es schade fand, dass der Kontakt so eingeschlafen war, meinte sie bloß:"Ach, du bist doch bloß eifersüchtig!"
Ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn der Partner zumindest anfangs Priorität hat. Aber ich habe darüber NIE meine Freunde vernachlässigt! Denn die sind das Netz, das einen auffängt, wenns in der Beziehung mal kriselt oder wenn eben die normale Routine nach einer gewissen Zeit einkehrt.

Kommt auch immer drauf an, wie sich ein Pärchen verhält...es gibt ja diese Turteltäubchen, die sich wirklich den ganzen Abend ablecken. Wenn man als Single dann mit von der Partie ist, ist einem das echt unangenehm. Das hat dann auch nix mit Neid zu tun, finde ich. Ich habe jedoch viele Paare im Freundeskreis, mit denen ich gerne als Kleeblatt was unternehme, da ich mich da nie wie das 5. Rad am Wagen fühle.

Als meine Freundin dann von ihrem Typen abgeschossen wurde, kam sie natürlich wieder rangekrochen.
Habe mich aber nicht erweichen lassen; zum einen, weil es sich in den letzten Jahren auseinander gelebt hat und zum anderen, weil mir solche Leute echt gestohlen bleiben können...

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