Home / Forum / Liebe & Beziehung / Umzug zum Freund was mach ich mit meinem Kind

Umzug zum Freund was mach ich mit meinem Kind

12. Januar 2006 um 19:28

Ich weiss nicht was ich machen soll, seit 4 Jahren bin ich geschieden, meine 12 jährige Tochter lebt bei mir. Seit 3 Jahren habe ich einen neuen Freund ,( meine Tochter versteht sich sehr gut mit ihm ) zu dem ich jetzt ziehen möchte.Er wohnt in einem anderen Bundesland.
Meine Tochter liebt ihren Vater sehr, das möchte ich ihr auch nicht nehmen, aber wenn ich daran denke , das sie zu ihm ziehen könnte, wird mir ganz übel. Ich weiß, das sie dort nicht gut versorgt wird,was nicht heißen soll das sie nicht genug Zuneigung von ihrem Vater bekäme, aber die Wohnung von ihm ist das reinste Chaos und er selbst geht auch oft weg und sie wäre dann alleine.Die Schule müsste sie auf jeden Fall wechseln , denn der Vater wohnt auch in einer anderen Stadt. Wenn es mir selbst psychisch durch diese Sache nicht so schlecht gehen würde, dann würde ich hier bleiben,aber so wie es jetzt ist halte ich es einfach nicht mehr aus.Meine Tochter ist hin - und hergerissen, sie möchte natürlich bei mir bleiben , aber ihren Vater auch ständig sehen können, überlegt also ob sie evtl. auch zu ihm gehen sollte.Ich weiss nicht was ich machen soll.Soll ich auch mal an mich denken , damit es mir auch mal wieder gut geht, oder bleibe ich nur für das Kind, damit sie glücklich ist hier ???

Ich hoffe ihr könnt mir einen guten Rat geben. Danke

Mehr lesen

12. Januar 2006 um 19:32

Dann kopiere ich meine gestriege Antwort mal hier rein
Zum Verständnis ,

entweder Du ziehst mit Deier Tochter in ein anderes Bundesland oder sieh zieht zu ihrem Vater oder möchte sie generell zu ihrem Vater?

Also,für mich käme ein Bundeslandwechsel oder gar Stadtwechsel absolut nicht in Frage,wenn das Nachteile oder gegen den Wunsch meines Kindes wäre.

Gruß

equinox68

schreib doch dieses Anliegen mal in die Rubrik Mix oder Psychologie/Beziehung,da sind in der Regel mehr Leser,hier in dieser Rubrik geht es eher um rechtliche Fragen.

Gefällt mir

12. Januar 2006 um 19:43

Hmm
"oder bleibe ich nur für das Kind, damit sie glücklich ist hier ???"

"Nur" für das Kind ist gut...
Da würde ich gar nicht lange oder überhaupt überlegen müssen. Selbstverständlich bliebe ich bei meiner 12jährigen Tochter!

Und was ist mit dem neuen Freund? Kann er nicht zu euch ziehen oder will er nicht?Vermutlich hängt ein Job dran, aber ist der so wichtig, wie das Kind?

lG, estroy

Gefällt mir

12. Januar 2006 um 20:32
In Antwort auf estroy

Hmm
"oder bleibe ich nur für das Kind, damit sie glücklich ist hier ???"

"Nur" für das Kind ist gut...
Da würde ich gar nicht lange oder überhaupt überlegen müssen. Selbstverständlich bliebe ich bei meiner 12jährigen Tochter!

Und was ist mit dem neuen Freund? Kann er nicht zu euch ziehen oder will er nicht?Vermutlich hängt ein Job dran, aber ist der so wichtig, wie das Kind?

lG, estroy

Da würde ich gar nicht lange oder überhaupt überlegen müssen
Ich hab schon so lange überlegt , was ich machen soll und viele gefragt.Die meisten sind der Meinung , das ich endlich auch mal an mich denken soll, damit es mir wieder gut geht.Ich glaube es würde mir helfen, wenn mir jemand antworten würde, der auch schon mal in dieser Situation steckte und seine Erfahrung gemacht hat. Als Aussenstehender sieht man bestimmt immer nur das Kind, würde mir wohl auch so gehen , was nicht heissen soll, das mir mein Kind egal ist.Ganz und gar nicht. Sie ist mir das Wichtigste überhaupt !!! Aber ich bin auch da und irgentwann muss ich doch auch mal wieder an mich denken dürfen, oder nicht ?

Gefällt mir

12. Januar 2006 um 20:39
In Antwort auf smeria

Da würde ich gar nicht lange oder überhaupt überlegen müssen
Ich hab schon so lange überlegt , was ich machen soll und viele gefragt.Die meisten sind der Meinung , das ich endlich auch mal an mich denken soll, damit es mir wieder gut geht.Ich glaube es würde mir helfen, wenn mir jemand antworten würde, der auch schon mal in dieser Situation steckte und seine Erfahrung gemacht hat. Als Aussenstehender sieht man bestimmt immer nur das Kind, würde mir wohl auch so gehen , was nicht heissen soll, das mir mein Kind egal ist.Ganz und gar nicht. Sie ist mir das Wichtigste überhaupt !!! Aber ich bin auch da und irgentwann muss ich doch auch mal wieder an mich denken dürfen, oder nicht ?

Ich habe auch schon mal in so einer Situation gesteckt
und meien Meinung hast Du ja gelesen.

Wenn Dir das Kind das Wichtigste überhaupt ist,dann erübrigt sich doch wohl jegliche Diskussion.Tue was für Dein Kind gut ist.
Damit es Dir besser geht,soll Dein Kind leiden.
Im übrigen finde ich es auch nicht in Ordnung,in welche schwere Situation Du sie jetzt schon gebracht hast.

Warum geht es Dir denn schlecht?

Irgendwann kannst Du bestimmt an Dich denken,zum Teil auch schon jetzt aber wenn es um grundlegende Entscheidungen geht,die weitere Lebensläufe beinflussen,dann hat das Kind den Vortritt.

Gefällt mir

12. Januar 2006 um 21:33

Hallo Smeria!
Ich bin selber ein Scheidungskind.
Meine Mutter hatte natürlich auch andere Partner.
ABER sie hat in erster Linie an ihre Kinder gedacht und wäre niemals weggezogen damit es IHR gut geht, aber ICH traurig bin weil ich hätte einen Elternteil nicht sehen können.

Mein Rat wäre, dort wohnen zu bleiben wo du herkommst und dein Freund könnte sich überlegen zu euch zu ziehen.

Ich bin sehr froh, dass meine Mutter sich nie für einen Mann entschieden hätte, sondern es ihr immer wichtig war, dass es uns gut geht.
Und heute bin ich ihr sehr dankbar, denn ich weiß wie sehr sie hat wegstecken müssen.
Dein Kind bleibt dir immer erhalten und braucht dich, aber wer weiß ob du mit deinem Freund zusammen bleibst???

Die Entscheidung sollte nicht bei deiner Tochter liegen. Du machst es ihr so schwer, wenn sie sich entscheiden muss ob sie mitgeht oder bleibt.

Wieso musst du eigentlich überlegen? Du würdest deine Tochter viel seltener sehen und nicht bei ihr sein können wenn sie Trost braucht oder irgendwas spannendes zu erzählen hat.
Natürlich versteh ich auch, dass deine Liebe zu deinem Freund sehr stark ist und du gern bei ihm sein möchtest.
Aber deine Tochter sollte an 1. Stelle stehen.

Alles Liebe
Funny

Gefällt mir

12. Januar 2006 um 22:07

Wenn ich deine Tochter wäre
und du wegziehen würdest, würde ich mich im Stich gelassen fühlen.

Für ein Kind da zu sein, bis es alt genug ist für sich zu sorgen, heisst nicht das eigene Leben aufgeben!

Man bekommt doch auch Kinder, damit man für sie da sein kann.

Meine Mutter ist heute auch sehr glücklich und wir haben ein sehr sehr enges Verhältnis und das kommt u.a. daher, weil sie immer da war!

Ich finde nur, dass es leichter wäre, wenn dein Freund zu euch ziehen würde.

Funny

Gefällt mir

12. Januar 2006 um 23:09

Alle
setzt euch alle zusammen an einen tisch auch der ex.
und redet miteinander, dann gibt es immer eine lösung wo für alle akzeptabel ist.

viel glück

hunzili

Gefällt mir

13. Januar 2006 um 9:36

2 Sachen.....
...die mir dazu einfallen:

1. Das Kind geht IMMER vor und steht an ERSTER Stelle!!! Demnach geht das Wohl des Kindes auch über das eigene Wohl und dem des neuen Partners!!!

2. Lass' Deine Tochter selber entscheiden und überlegt zusammen mit dem Vater wie es weitergeht. Denn einer von Euch beiden wird sie immer besuchen wollen. D. H. eventuell Bahncard damit sie zum anderen Elternteil fahren kann.
Oder es setzen sich Mutter, Vater, Kind und LEbensgefährte an einem Tisch. Eventuell ist ja auch ein Umzug etwas näher zum Vater möglich.


LG
Pluster

Gefällt mir

13. Januar 2006 um 9:55

Deine Tochter wird dich sowieso einmal verlassen
Deine Tochter ist kein Kleinkind mehr, dass du zu Ihrem Wohl auf dein Glück verzichten musst. In 6 Jahren ist sie volljährig und dann zieht sie vermutlich aus und was dann, dann bist du womöglich allein aufgrund dieser Entscheidung. Wenn du eine Distanzbeziehung aufrecht erhalten hast können, dann wird sie wohl auch einen Distanzbeziehung zu ihrem Vater halten können, die Schule muss sie so oder so wechseln, ob sie jetzt bei dir bleibt oder zu ihrem Vater zieht. Auf keinen Fall lass sie zum Vater, denn jetzt kommt sie in die Pubertät und wenn er sich nicht ausreichend um sie kümmert bzw. daheim ist, kann das ziemlich in die Hose gehen. Vielleicht könnt ihr aber auch alle umziehen und so die Distanz verringern, sofern es beruflich möglich ist.

Gefällt mir

13. Januar 2006 um 13:11
In Antwort auf equinox68

Dann kopiere ich meine gestriege Antwort mal hier rein
Zum Verständnis ,

entweder Du ziehst mit Deier Tochter in ein anderes Bundesland oder sieh zieht zu ihrem Vater oder möchte sie generell zu ihrem Vater?

Also,für mich käme ein Bundeslandwechsel oder gar Stadtwechsel absolut nicht in Frage,wenn das Nachteile oder gegen den Wunsch meines Kindes wäre.

Gruß

equinox68

schreib doch dieses Anliegen mal in die Rubrik Mix oder Psychologie/Beziehung,da sind in der Regel mehr Leser,hier in dieser Rubrik geht es eher um rechtliche Fragen.

...
Ich schlage vor, dass du mit deiner Tochter sprichtst. Vielleicht entscheidet sie sich ja auch mit dir gemeinsam wegzuziehen und ihren leiblichen Vater am WE zu besuchen. Ich denke, es ist auch wichtig mit den beiden Männern zu sprechen.

Ich finde auch, dass man nicht nur für die Tochter da sein muss, bzw. sich als Mutter bis zum geht nicht mehr aufopfern muss. Ja, man sollte schon für seine Kinder da sein, aber ich finde man sollte ein Mittelmaß finden, so dass seine eigene Bedürfnisse nicht auf der Strecke bleiben. Da hilft nur Reden!!! Wenn ihr miteinander redet wird sich deine Tochter auch nicht im Stich gelassen fühlen, immerhin mag sie ja deinen Freund auch, wie du schreibst.

Meine Mutter und meine Omas haben sich nur aufgeopfert. An erster Stellen standen immer Ehemann und Kinder und danach alle anderen. Die Mütter kamen immer zu Schluss und haben sich für das Wolhlergehen der Kinder/Ehemänner aufgeopfert. Mich hat das richtig krank gemacht, mitzuerleben wieviel Mütter opfern müssen und das nur damit andere glücklich sind. Ich hätte mir gewünscht, dass meine Mutter auch glücklich ist bzw. mal was für sich selbst tut. Ich erinnere mich noch gut daran, als ich vor ca. 10 Jahren an Magersucht erkrankten. Jedes Mal, wenn ich mitbekam, dass meine Mutter zurücksteckte bzw. sich freiwillig zum Wohle der Anderen aufopferte, habe ich noch weniger gegessen. Irgendwie ist mir auch der Appetit vergangen. Ich wollte damals meiner Mutter mitteilen, dass sie doch bitte mal an sich selbst denken soll.

Rede mit deiner Tochter und findet gemeinsam eine Lösung, die euch beide glücklich machen kann.

Gefällt mir

13. Januar 2006 um 13:41

Soll ich auch mal an mich denken
"eine gute mutter denkt an sich selbst zuerst"
warum?
weil ein kind eine stabile umgebung braucht in der es aufwächst.
geht es der mutter schlecht geht es auch dem kind schlecht.
ich rede nicht von vordergründigen dingen wie einem schul- oder wohnortwechsel.
für mich gibt es in dieser angelegenheit garkeine frage - zieh zu deinem freund und überlasse deiner tochter wo sie in zukunft leben wird.
entfernungen lassen sich überbrücken.

manndel

1 LikesGefällt mir

13. Januar 2006 um 13:47
In Antwort auf manndel

Soll ich auch mal an mich denken
"eine gute mutter denkt an sich selbst zuerst"
warum?
weil ein kind eine stabile umgebung braucht in der es aufwächst.
geht es der mutter schlecht geht es auch dem kind schlecht.
ich rede nicht von vordergründigen dingen wie einem schul- oder wohnortwechsel.
für mich gibt es in dieser angelegenheit garkeine frage - zieh zu deinem freund und überlasse deiner tochter wo sie in zukunft leben wird.
entfernungen lassen sich überbrücken.

manndel

Schlecht.....was ist denn schlecht
wenn eine Frau ihr Wohlbefinden von einem Mann abhängig macht und dies noch über das Wohlergehen des Kindes stellt.....nun....Du verstehst was ich sagen will.....

Zuma,auf die Frage warum es ihr schlecht geht hat sie nicht geantwortet.

Ürigens,schön wieder von Dir zu lesen

Gefällt mir

13. Januar 2006 um 14:04
In Antwort auf equinox68

Schlecht.....was ist denn schlecht
wenn eine Frau ihr Wohlbefinden von einem Mann abhängig macht und dies noch über das Wohlergehen des Kindes stellt.....nun....Du verstehst was ich sagen will.....

Zuma,auf die Frage warum es ihr schlecht geht hat sie nicht geantwortet.

Ürigens,schön wieder von Dir zu lesen

Das Wohlergehen des Kindes
ich hab deine antwort unten gelesen und ich bin anderer ansicht.
das leben geht nicht immer den geraden weg, was spricht dagegen, dass auch kinder das frühzeitig erfahren.
wäre aus beruflichen gründen ein umzug notwendig weil geldverdienen nur in einer anderen stadt möglich wäre käme niemand auf die idee, ein kind zu fragen ob es damit einverstanden ist und das ist auch richtig so.
das wohlergehen des kindes ist nur vordergründig vom wohnort abhängig.
niemand möchte etwas loslassen wenn es nicht unbedingt sein muss, da unterscheiden sich kinder nicht von erwachsenen.

manndel

1 LikesGefällt mir

13. Januar 2006 um 14:34
In Antwort auf manndel

Das Wohlergehen des Kindes
ich hab deine antwort unten gelesen und ich bin anderer ansicht.
das leben geht nicht immer den geraden weg, was spricht dagegen, dass auch kinder das frühzeitig erfahren.
wäre aus beruflichen gründen ein umzug notwendig weil geldverdienen nur in einer anderen stadt möglich wäre käme niemand auf die idee, ein kind zu fragen ob es damit einverstanden ist und das ist auch richtig so.
das wohlergehen des kindes ist nur vordergründig vom wohnort abhängig.
niemand möchte etwas loslassen wenn es nicht unbedingt sein muss, da unterscheiden sich kinder nicht von erwachsenen.

manndel

Das Wohergehen des Kindes hängt bestimmt nicht "nur" vom Aufenthaltsort
aber aber bestimmt spiel dieser für ein Kind,welches 12 Jahre an einem Ort gelebt hat eine große Rolle und das Kind fühlt sich,wie ja uch im Posting geschrieben,sehr wohl.
Warum dies auf's Spiel setzen?

Ich finde einfach,daß Risiko,daß es dann dem Kind möglicherweise nicht gut geht,viel zu groß als daß ich diesen Schritt wegen einer Liebelei wagen würde.

Um zu überleben,weil von Dir verglichen,wäre es ja eine ganz andere Ausgangssituation und auch da,für mich fraglich,wenn mein Kind nicht will.

Gefällt mir

13. Januar 2006 um 14:56
In Antwort auf equinox68

Das Wohergehen des Kindes hängt bestimmt nicht "nur" vom Aufenthaltsort
aber aber bestimmt spiel dieser für ein Kind,welches 12 Jahre an einem Ort gelebt hat eine große Rolle und das Kind fühlt sich,wie ja uch im Posting geschrieben,sehr wohl.
Warum dies auf's Spiel setzen?

Ich finde einfach,daß Risiko,daß es dann dem Kind möglicherweise nicht gut geht,viel zu groß als daß ich diesen Schritt wegen einer Liebelei wagen würde.

Um zu überleben,weil von Dir verglichen,wäre es ja eine ganz andere Ausgangssituation und auch da,für mich fraglich,wenn mein Kind nicht will.

Ein Kind,welches 12 Jahre an einem Ort gelebt hat
da werden wir wohl immer anderer meinung sein.
vielleicht liegt es daran, dass ich noch nie 12 jahre an einem ort gewohnt habe, nicht als kind und auch nicht als erwachsenener
deswegen bin ich immer da zu hause wo ich gerade bin und ich habe das als bereicherung für mein leben kennengelernt und nicht als bedrohung.

manndel

3 LikesGefällt mir

Frühere Diskussionen

Geschenkbox

Teilen
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen