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Umzug- wir können uns nicht einleben...;-(

18. Juni 2005 um 6:33

Guten Morgen zusammen,

Ich bin nun nach 2 1/2 Jahren mit meinem Freund zusammen gezogen!

Ich habe 1 Jahr in meiner alten Wohnung mit meinen Kindern, 4 1/2 Jahre-Mädchen und Junge 9 1/2 Jahre )zusammen gewohnt-alleine. Davor habe ich in der alten Wohnung,als ich noch mit meinem Ex-Mann zusammen lebte, gelebt. Dies war ein anderen Stadt, ca 15 km weg.
Die Wohnung, die ich nun 1 Jahr mit meinen Kindern allein bewohnte,war eigentlich eine tolle Gegend in Dinslaken! Wir hatten uns sehr schnell gewöhnt, die Kinder wohnten nebenan, man brauchte nur raus zu gehen und alle wohnten nebenan. Ich habe viele neue Mütter kennegelernt und Freunschaften geschlossen.Mein Sohn hat dort zur Grundschule gewechselt und hatte sofort neue Freunde. Alle wohnten auf unserer Strasse. Er ging schon morgens raus und fand es super! das hatten wir vorher alles nicht!

Nun kam es mit dem Eigentum dazu,es war alles aufeinmal und sehr schnell musste entschieden werden. Andernfalls hätten wir weiterhin die nächsten Jahre allein wohnen müssen, aus privaten Gründen!

Deswegen schlugen wir zu!

Nun wohne ich ca 6km von meinem alten Wohnort entfernt in Hünxe-eigentlich keine Strecke! Mein Sohn besucht weiterhin die alte Grundschule, da ich ihm einen weiteren Wechsel nicht mehr zumuten wollte!
Meine Tochter geht nun ab August hier in den Kindergarten, damit sie auch hier Kinder kennenlernt.
Trotzdem weinten beide, sie wollen in die alte Wohnung zurück! Dort wären alle Kinder gewesen, es war so schön!;-( Hier wäre nichts!

In meiner ehemaligen Ex-Gatten-Wohnung war auch nichts, keine Kinder, garnichts, in der Single-Wohnung war es dann eine enorme Verbesserung, nun kennen sie hier wieder garkeinen und das macht ihnen zu schaffen! Es ist hier eine sehr schöne Wohngegend, sehr ruhig, Sackgasse und sicherlich wohnen hier auch Kinder,aber leider weit und breit kein Spielplatz, die Kinder hier kennen sie (noch)nicht.ich habe meinen Kindern versprochen, sie können sich weiterhin mit den Freunden verabreden, ich fahre ihn dort hin und hole sie ab! Aber das wäre nicht das Selbe! mein Sohn sagt, er könne nicht einfach raus gehen, so wie vorher, hier wäre ja keiner;-(

Wir pflegen weiterhin die alten Kontakte, weil ich auch mit den Müttern Freundschaft geschlossen habe und die Entfernung/ Fahrtweg sind gerade mal 10Minuten, also eigentlich kein Problem!
Trotzdem macht es mir genauso zu schaffen, obwohl ich hier nun schon seit 1 Woche wohne;-(
Ich könnte heulen, wenn ich die Kleinen leiden sehe, ich selber hatte dieses Gefühl nach dem ersten Umzug nicht,fühle mich unwohl,wieso??

Mein Partner ist derzeit auch getresst und unser Verhältnis zwar wieder entspannt, dennoch nicht so wie vorher. Zu den Kleinen ist er lieb!

Am liebsten würde ich die Augen schliessen und mich wieder in die alte Wohnung zurückbeamen;-(

Hat jemand ähnliche Erfahrung mit den Kindern gemacht, daß ein Wohnortwechsel so schwer fällt???

Ich habe versprochen, den Kontakt zu den Kindern zu halten, auch wenn nötig, tgl dort zu unserem alten Spielplatz zu fahren aber irgendwie ist es nicht das selbe!

Ich habe nun innerhalb 2 Jahren 2 Umzüge durch, sie und ich hatten uns geade gewöhnt, ich wollte aber nur, daß es ihr gut geht, sie ein eigenes, grosses Kinderzimmer hat, was jetzt alles vorhanden ist aber anscheinend war es verkehrt;-( Das zählt wohl nicht!( vielleicht eher, wenn die schlechte Jahreszeit kommt? )

Ich weiss garnicht, was ich heute machen soll, ich versuche schon tgl zu planen, was ich morgen unternehme, hier gibt es weit und breit viele Felder, Wälder und Wiesen aber das war es auch!
Ich habe ihr versprochen, heute den Garten etwas zu verschönern, ob sie mir helfen,ja, das wollten sie aber vorher war es anders, da brauchte sie nur rauszugehen und alle waren da, die sie kannte.

Oh man, was habe ich getan, habe ich zu egoistisch gedacht??
Oder müssen sich die Kleinen dran gewöhnen, kann man nicht alles recht machen im Leben?Sollte ich eher so denken?

Zurück geht nicht mehr, die neue Wohnung hier ist endlich fertig, würde ich hier wieder ausziehen, wäre es viel zu viel, da hängt viel dran, meine Beziehung wäre sicher zu Ende...die alte Wohnung ist bereits vermietet, mein Vater hat hier Wochen renoviert...;-(

Wer hat ähnliches erfahren?
Kommt jemand evt aus Hünxe-Bruckhausen?

Ich könnte tgl heulen, obwohl wir nun massig Platz haben, ein super schönes Kinderzimmer, eine tolle Wohnungegend und trotzdem macht es mir bereits Bauchschmerzen, sie in den neuen Kiga zu geben, sie von ihrer Freundin wegzureissen, sie sie über alles liebt im Kiga und ich bin das schuld;-(((

Grüsse, heulend nicki;-((

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18. Juni 2005 um 14:35

Also erst mal ganz ruhig durchatmen...
Das hört sich alles wirklich nach sehr viel an, was da erst mal passiert ist und dich bewegt. Dennoch würde ich dir raten erst mal tief durchzuatmen und sich etwas zu besinnen.

Eigentlich gibt es ja nur zwei Alternativen:
A) du bleibst in Hünxe
B) zu ziehst zurück nach Dinslaken

Nun schreibst du, dass du nicht zurück kannst. Ist das wirklich so? ...
Du hast nur in einem Nebensatz erwähnt, dass vielleicht dann deine Beziehung zu Ende wäre?! Das hört sich nicht gut an. Aber warum ist das so?
Zu dieser Alternative A würde mir einfallen, dass es vielleicht möglich wäre eine andere Wohung in der Nähe der alten Wohung zu finden?
Dein Vater würde bestimmt trotz allem am liebsten wollen, dass du glücklich bist! Und nicht wütend sein, dass er renoviert hat!
Wenn du merkst, dass es in Dinslaken wirklich viel schöner war, dann würde ich sagen: nimm alle Energie zusammen, schau, was zu klären ist und dann hindurch! Welche Konflikte gäbe es vorher zu klären (Partner, Vater), welche tatsächlichen Wohnmöglichkeiten gäbe es in der Nähe der alten Wohung? Was sind die finanziellen Schwierigkeiten?....

Auf jeden Fall würde ich deinen Kindern davon erzählen, dass du dir Gedanken machst! Es kann nämlich sein, dass sie dann erst mal sagen würden: Ja, ja! Lass uns zurück!! Und wenn du ihnen dann erklärst, was damit alles für Schwierigkeiten zusammenhängen, würden sie vermutlich sogar selbst einsehen, dass das ganz schön viel ist. Wenn du mit ihnen sprichst, fühlen sie sich aber mindestens miteinbezogen und du brauchst dich nicht weiter mit dem Gefühl quälen, als Mutter vielleicht einen Fehler gemacht zu haben.
Ich habe als Kind auch viele Umzüge mitgemacht. Ich habe bis heute das Gefühl (mein erster Umzug war als ich so 5 war), dass ich niewieder so glücklich war wie in dieser ersten Wohung. Ich habe auch lange hinterhergetrauert. Aber im Nachhinein...: wer kann wissen, was da vielleicht blödes passiert wäre?
Wenn du deinen Kindern die Lage schilderst, sind sie bestimmt schon erleichtert, dass noch ein bißchen Möglichkeiten offen sind, wenn du mit dem Gedanken spielst zurückzuziehen.
Auf der anderen Seite würd ich sagen: ihr seid doch erst eine Woche da!! Da kann sich noch so viel ändern! Und man kann sich noch so viel eingewöhnen! Dein Sohn wird vielleicht merken, dass es doch nicht so schlimm ist, wenn er seine Freunde auch noch in der Schule sieht. Irgendwann gewöhnt man sich daran sich gegenseitig zu besuchen... Und deine Tochter lernt ja ohnehin ganz andere Kinder kennen und wird sich bestimmt auch schnell an die gewöhnen.

Ich kann dir eins ganz sicher raten: Überlege alle deine Möglichkeiten mit Ruhe und Besonnenheit (auf einen Tag kommt es nun auch nicht mehr an!) Und dann triff eine Entscheidung mit all ihren Konsequenzen! Ich sag mir immer: "keine Entscheidung wiegt die Welt!" Alles hat Vor-und Nachteile, egal was du tust. Und wenn du dich entschieden hast, dann schau nur noch was du dadurch gewinnst!!! Schau nicht zurück, was hätte, wäre, wenn....! Schau einfach nur, WARUM du dich für eine Seite entschieden hast und schau nur auf das Positive davon! Dann lässt sich aus allem etwas machen! Und die Zeit verändert so viel!....
Du bist keine schlechte Mutter! Manchmal stellt das Leben uns vor eine Wahl, wo man schneller entscheiden muss, als man möchte. Du hast alles in Guter Absicht für deine Kinder getan!
Alles Liebe!

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18. Juni 2005 um 14:38
In Antwort auf enid_12742846

Also erst mal ganz ruhig durchatmen...
Das hört sich alles wirklich nach sehr viel an, was da erst mal passiert ist und dich bewegt. Dennoch würde ich dir raten erst mal tief durchzuatmen und sich etwas zu besinnen.

Eigentlich gibt es ja nur zwei Alternativen:
A) du bleibst in Hünxe
B) zu ziehst zurück nach Dinslaken

Nun schreibst du, dass du nicht zurück kannst. Ist das wirklich so? ...
Du hast nur in einem Nebensatz erwähnt, dass vielleicht dann deine Beziehung zu Ende wäre?! Das hört sich nicht gut an. Aber warum ist das so?
Zu dieser Alternative A würde mir einfallen, dass es vielleicht möglich wäre eine andere Wohung in der Nähe der alten Wohung zu finden?
Dein Vater würde bestimmt trotz allem am liebsten wollen, dass du glücklich bist! Und nicht wütend sein, dass er renoviert hat!
Wenn du merkst, dass es in Dinslaken wirklich viel schöner war, dann würde ich sagen: nimm alle Energie zusammen, schau, was zu klären ist und dann hindurch! Welche Konflikte gäbe es vorher zu klären (Partner, Vater), welche tatsächlichen Wohnmöglichkeiten gäbe es in der Nähe der alten Wohung? Was sind die finanziellen Schwierigkeiten?....

Auf jeden Fall würde ich deinen Kindern davon erzählen, dass du dir Gedanken machst! Es kann nämlich sein, dass sie dann erst mal sagen würden: Ja, ja! Lass uns zurück!! Und wenn du ihnen dann erklärst, was damit alles für Schwierigkeiten zusammenhängen, würden sie vermutlich sogar selbst einsehen, dass das ganz schön viel ist. Wenn du mit ihnen sprichst, fühlen sie sich aber mindestens miteinbezogen und du brauchst dich nicht weiter mit dem Gefühl quälen, als Mutter vielleicht einen Fehler gemacht zu haben.
Ich habe als Kind auch viele Umzüge mitgemacht. Ich habe bis heute das Gefühl (mein erster Umzug war als ich so 5 war), dass ich niewieder so glücklich war wie in dieser ersten Wohung. Ich habe auch lange hinterhergetrauert. Aber im Nachhinein...: wer kann wissen, was da vielleicht blödes passiert wäre?
Wenn du deinen Kindern die Lage schilderst, sind sie bestimmt schon erleichtert, dass noch ein bißchen Möglichkeiten offen sind, wenn du mit dem Gedanken spielst zurückzuziehen.
Auf der anderen Seite würd ich sagen: ihr seid doch erst eine Woche da!! Da kann sich noch so viel ändern! Und man kann sich noch so viel eingewöhnen! Dein Sohn wird vielleicht merken, dass es doch nicht so schlimm ist, wenn er seine Freunde auch noch in der Schule sieht. Irgendwann gewöhnt man sich daran sich gegenseitig zu besuchen... Und deine Tochter lernt ja ohnehin ganz andere Kinder kennen und wird sich bestimmt auch schnell an die gewöhnen.

Ich kann dir eins ganz sicher raten: Überlege alle deine Möglichkeiten mit Ruhe und Besonnenheit (auf einen Tag kommt es nun auch nicht mehr an!) Und dann triff eine Entscheidung mit all ihren Konsequenzen! Ich sag mir immer: "keine Entscheidung wiegt die Welt!" Alles hat Vor-und Nachteile, egal was du tust. Und wenn du dich entschieden hast, dann schau nur noch was du dadurch gewinnst!!! Schau nicht zurück, was hätte, wäre, wenn....! Schau einfach nur, WARUM du dich für eine Seite entschieden hast und schau nur auf das Positive davon! Dann lässt sich aus allem etwas machen! Und die Zeit verändert so viel!....
Du bist keine schlechte Mutter! Manchmal stellt das Leben uns vor eine Wahl, wo man schneller entscheiden muss, als man möchte. Du hast alles in Guter Absicht für deine Kinder getan!
Alles Liebe!

In meiner folgenden Antwort hab ich mich verschrieben...
Ich meinte oben zu Alternative B! Aber wirst schon merken!...

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