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Umzug in die Heimat. Eine Hürde für die Liebe?

17. Juli 2018 um 9:43

Guten Morgen 

Ich stehe momentan vor einem ziemlichen Problem.
Ich (25 Jahre) bin mit meiner Freundin (26 jahre) seit knapp 5 Jahren zusammen.
Kennengelern haben wir uns während meines Studiums.
Dazu muss ich sagen, dass ich für mein Studium meine schöne Heimat im Ruhrpott verlassen habe und nach Niedersachen gezogen bin.
für mich war klar, dass ich später nach meinem Studium mein Referendariat und mein Leben wieder in der Heimat verbringen werde.

nach einem knappen Jahr Studium habe ich sie dann kennengelernt.
Von meinem Studienorts wohnte sie ca. 40 Kilometer entfernt in NRW.
seit knapp einem Jahr studiert sie nun auch in meinem Studienort und ihr Studium geht nun noch 2 Jahre. Mein Referendariat beginnt nächstes Jahr im mai. 
zusammen gewohnt haben wir nicht.
sie war schon immer recht (neben)joborientiert und wollte deshalb (auch während ihres Studiums) nicht an meinen Studienort ziehen, auch wenn sie selbst dort studierte.

nun hat sich die Situation aufgrund eines familiären Trauerfalles dahingehend geändert, dass sie zu ihrem Vater, der zwischen ihrem Wohnort und unserem Studienort lebt, gezogen ist.
anfangs sollte das nur eine vorübergehende Lösung sein, mittlerweile kommen Überlegungen wie „bis zum Ende meines Studiums also für 2 Jahre bleibe ich dort“ oder „bei einer gewissen Aufteilung des Hauses könnte man auch für immer dort wohnen“ auf.
ich muss dazu betonen es sind nur Denkansätze für den Fall der Fälle, sollte der Vater alleine nicht zurecht kommen.

während unserer gemeinsamen Beziehung war ihr immer bewusst, wie sehr ich meine Heimat liebe und dass ich später zurück möchte, natürlich am liebsten mit ihr.
dazu muss ich sagen, dass die Entfernung zwischen meiner Heimat und dem Wohnort ihres Vaters um die 120km beträgt.
man könnte also gut und gerne am Wochenende ihren Vater und ihre Freunde besuchen, so wie ich jetzt an den Wochenenden meine Familie besuche.

zum Thema in den Pott ziehen war sie nie komplett abgeneigt, meinte aber auch, ihr müsste es natürlich dort gefallen, sie müsste einen Job haben und auch Anschluss finden.
das sind natürlich Vorstellungen, die ich nachvollziehen kann und bei denen ich sie auch unterstützen werde (Job, gemeinsamer Freundeskreis, usw)

nun hatten wir kürzlich ein Gespräch, bei dem sie wieder klar äußerste, dass man gucken müsste wo sie nach dem Studium einen Job bekommt und dass sie auf keinen Fall weit weg von ihrer Heimat will.
soll heißen sie will nicht nach München oder ähnliches.
aber das steht sowieso nicht zur Diskussion.

meine Frage ist jetzt, wie ich mit ihr in Ruhe darüber reden kann und sie dafür begeistern kann, mit mir in meine Heimat zu ziehen.
ich habe ein wenig angst vor dem Gespräch, weil ich es mir nicht vorstellen könnte, mein Leben an ihrem Wohnort, so ziemlich auf dem Land, verbringen zu können.
auch müsste irgendwie berücksichtigt werden, dass mein Referendariat eher beginnt als ihr Studium zu Ende ist.
dies könnte bedeuten, dass wir für 1 1/2 Jahre eine Wochenendbeziehung führen müssten oder sie versucht, ihr Studium in nrw fortzusetzen.

ich hoffe ihr könnt mir ein paar Ratschläge geben.

liebe Grüße 

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17. Juli 2018 um 10:49

@lordpav
in dem Fall bleibt für uns beide wohl nur eine Trennung übrig.

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17. Juli 2018 um 15:39

Ich würde ganz einfach nicht zu ihr in die Heimat ziehen, weil von Anfang an bereits die Fronten geklärt waren.
Sie wusste von Anfang an wo mir der Sinn steht und weiß, wie wichtig mir meine Heimat ist.

Es geht mir nichtmal alleine darum, dass ich in der Nähe meiner Familie bin.
es ist einfach die Tatsache, dass wir beide zum jetzigen Zeitpunkt flexibel sind und ich der Ansicht bin, dass für uns junge Leute ein Leben im Ruhrgebiet wesentlich mehr Möglichkeiten bietet, als sein Leben für alle Zeit auf dem Land zu verbringen.
Und auch sie ist, trotz Kindheit auf dem Land, nicht der Typ der nicht neue Erfahrungen sammeln möchte und mal rauskommen will.
alles natürlich im Rahmen...wie gesagt München wäre keine Option.

es geht hier nicht nur nach meiner Nase.
für die Zeit meines Studiums hätte ich auch gut und gerne den Studienort wechseln können und damit die Beziehung aufgeben können.
habe ich aber nicht, weil meine Liebe zu ihr eben dementsprechend größer war.
aber es ist einfach leider so, dass man dadurch mehr Zeit mit ihrem Umfeld verbracht hat. Bei mir in der Heimat waren wir vielleicht mal alle 2 Wochen und dann auch nur am Wochenende.

für unsere Zukunft und auch für meine berufliche Zukunft wünsche ich mir aber ein Leben, dass viel mehr Möglichkeiten bietet.
und die sehe ich hier leider nicht.

das Thema in der Mitte treffen wurde auch schon mal angesprochen.
zur Option wurde Münster genannt. Im Endeffekt müsste ich dort ebenfalls täglich knapp 200 km zurücklegen (hin und zurück) um meine beruflichen Träume zu verwirklichen.
jedenfalls ist es die einzig größere Stadt, die aber dennoch eben weitaus näher an ihrer Heimat liegt.
trifft man sich mehr oder weniger wirklich in der Mitte, säßen wir auch in der Pampa.
dann finde ich sollte man sich schon für einen Ort entscheiden.
und ein Guter Kompromiss ist es eben, die Wochenenden nach Umzug in den Pott mal im Pott, mal bei ihr zu verbringen.
schliesslich bin ich diesen Kompromiss auxv über Jahre eingegangenen und fände es nur schön, wenn dementsprechend nun auch ein wenig auf mich zugegangen werden könnte.

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17. Juli 2018 um 17:40

Zum Thema Freundschaften:
es braucht nicht unbedingt eine räumliche Distanz damit Freundschaften einschlafen.
auch ich habe nur noch sporadisch Kontakt zu meinen Freunden aus der Grundschule gehabt, seitdem ich auf dem gymnasium war.
auch Sie hat nur sporadisch Kontakt zu Freunden, die sie noch von der Ausbildung kennt.
die Menschen entwickeln sich auch weiter und verfolgen andere Interessen.
meine Erfahrung ist zu diesem Thema, dass ich unheimlich viele Pärchen kenne, die mit der Zeit einen gemeinsamen Freundeskreis durch verschiedene Aktivitäten aufbauen aber eben natürlich auch jeder für sich seinen Freundeskreis hat durch Arbeit oder
Studium.
und dann gibt es natürlich auch die starken Freundschaften, die halten ein Leben lang egal was kommt.
und ich denke wir haben beide das Glück, solche Freundschaften zu haben.

zum Thema Vater:
das setzt dem ganzen natürlich noch die Krone auf!
der Vater ist Anfang 50 und hat hoffentlich noch ein langes Leben vor sich, in denen er sicherlich auch ohne seine Frau noch Erfahrungen sammeln kann.
viellicht findet er ja auch mit der Zeit wieder eine Freundin.
Das Problem an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass er nicht aufgrund gesundheitlicher Probleme alleine sein kann.
vielmehr ist er, was auch verständlich ist, durch die Situation überrumpelt und hat Angst alleine zu sein bzw will einfach nicht alleine sein.
das das seine Zeit braucht ist klar.
auch verständlich mag noch sein, dass sie dann zu ihm zieht.
aber was in meinen Augen einfach gar nicht geht ist, sein Leben nun komplett nach dem Vater zu richten weil er nicht alleine sein kann.
und ich bin mir sicher das wird in den nächsten Wochen auch noch ordentlich Krach geben zwischen den beiden, weil meine Freundin jetzt schon bemängelt, dass sie nicht genügend Privatsphäre hat.
im Grunde hat er sie indirekt dazu aufgefordert bei ihm einzuziehen.
dabei wohnt sie nur 10 Minuten von ihm entfernt und könnten ihn abends mal besuchen.
so viel Verständnis ich am Anfang auch aufgebracht habe aber ich finde es mittlerweile eine Frechheit (sorry), dass er sie total an sich bindet und sie nicht ihr Leben leben lässt.
und sollte es wirklich so schlimm innerlich bei ihm aussehen, dann kann man, zumindest als normaler Mensch, das auch nicht alleine Stämmen, sondern braucht Außenstehende Hilfe wie zum Beispiel ein Heim oder eine Psychiatrie.

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17. Juli 2018 um 17:42

P.S.: sollte meine Freundin mit mir umziehen, wäre der Vater auch in dem Fall nicht alleine.
seine andere Tochter, seine Geschwister und seine Eltern wohnen in unmittelbarer Nähe.
er muss nur einen Ton von sich geben, dann wären die Leute da bzw würden ihn einladen.

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17. Juli 2018 um 17:53
In Antwort auf huegel

Ich würde ganz einfach nicht zu ihr in die Heimat ziehen, weil von Anfang an bereits die Fronten geklärt waren.
Sie wusste von Anfang an wo mir der Sinn steht und weiß, wie wichtig mir meine Heimat ist.

Es geht mir nichtmal alleine darum, dass ich in der Nähe meiner Familie bin.
es ist einfach die Tatsache, dass wir beide zum jetzigen Zeitpunkt flexibel sind und ich der Ansicht bin, dass für uns junge Leute ein Leben im Ruhrgebiet wesentlich mehr Möglichkeiten bietet, als sein Leben für alle Zeit auf dem Land zu verbringen.
Und auch sie ist, trotz Kindheit auf dem Land, nicht der Typ der nicht neue Erfahrungen sammeln möchte und mal rauskommen will.
alles natürlich im Rahmen...wie gesagt München wäre keine Option.

es geht hier nicht nur nach meiner Nase.
für die Zeit meines Studiums hätte ich auch gut und gerne den Studienort wechseln können und damit die Beziehung aufgeben können.
habe ich aber nicht, weil meine Liebe zu ihr eben dementsprechend größer war.
aber es ist einfach leider so, dass man dadurch mehr Zeit mit ihrem Umfeld verbracht hat. Bei mir in der Heimat waren wir vielleicht mal alle 2 Wochen und dann auch nur am Wochenende.

für unsere Zukunft und auch für meine berufliche Zukunft wünsche ich mir aber ein Leben, dass viel mehr Möglichkeiten bietet.
und die sehe ich hier leider nicht.

das Thema in der Mitte treffen wurde auch schon mal angesprochen.
zur Option wurde Münster genannt. Im Endeffekt müsste ich dort ebenfalls täglich knapp 200 km zurücklegen (hin und zurück) um meine beruflichen Träume zu verwirklichen.
jedenfalls ist es die einzig größere Stadt, die aber dennoch eben weitaus näher an ihrer Heimat liegt.
trifft man sich mehr oder weniger wirklich in der Mitte, säßen wir auch in der Pampa.
dann finde ich sollte man sich schon für einen Ort entscheiden.
und ein Guter Kompromiss ist es eben, die Wochenenden nach Umzug in den Pott mal im Pott, mal bei ihr zu verbringen.
schliesslich bin ich diesen Kompromiss auxv über Jahre eingegangenen und fände es nur schön, wenn dementsprechend nun auch ein wenig auf mich zugegangen werden könnte.

sorry aber deine Denkweise ist extrem engstirnig. Weil du zu erst gesagt hast du möchtest zurück in die heimat, zählt es mehr? Menschen und ihre Einstetellungen entwickeln und verändern sich.
Wie hier schon geschrieben du erwarteSt von ihr, wozu du selber nicht bereit bist. 
Bis sie fertig ist mit dem Studium könnt ihr die Entscheidung aufschieben. vorher ist ein Umzug nicht sinnvoll. 

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17. Juli 2018 um 17:58
In Antwort auf huegel

Zum Thema Freundschaften:
es braucht nicht unbedingt eine räumliche Distanz damit Freundschaften einschlafen.
auch ich habe nur noch sporadisch Kontakt zu meinen Freunden aus der Grundschule gehabt, seitdem ich auf dem gymnasium war.
auch Sie hat nur sporadisch Kontakt zu Freunden, die sie noch von der Ausbildung kennt.
die Menschen entwickeln sich auch weiter und verfolgen andere Interessen.
meine Erfahrung ist zu diesem Thema, dass ich unheimlich viele Pärchen kenne, die mit der Zeit einen gemeinsamen Freundeskreis durch verschiedene Aktivitäten aufbauen aber eben natürlich auch jeder für sich seinen Freundeskreis hat durch Arbeit oder
Studium.
und dann gibt es natürlich auch die starken Freundschaften, die halten ein Leben lang egal was kommt.
und ich denke wir haben beide das Glück, solche Freundschaften zu haben.

zum Thema Vater:
das setzt dem ganzen natürlich noch die Krone auf!
der Vater ist Anfang 50 und hat hoffentlich noch ein langes Leben vor sich, in denen er sicherlich auch ohne seine Frau noch Erfahrungen sammeln kann.
viellicht findet er ja auch mit der Zeit wieder eine Freundin.
Das Problem an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass er nicht aufgrund gesundheitlicher Probleme alleine sein kann.
vielmehr ist er, was auch verständlich ist, durch die Situation überrumpelt und hat Angst alleine zu sein bzw will einfach nicht alleine sein.
das das seine Zeit braucht ist klar.
auch verständlich mag noch sein, dass sie dann zu ihm zieht.
aber was in meinen Augen einfach gar nicht geht ist, sein Leben nun komplett nach dem Vater zu richten weil er nicht alleine sein kann.
und ich bin mir sicher das wird in den nächsten Wochen auch noch ordentlich Krach geben zwischen den beiden, weil meine Freundin jetzt schon bemängelt, dass sie nicht genügend Privatsphäre hat.
im Grunde hat er sie indirekt dazu aufgefordert bei ihm einzuziehen.
dabei wohnt sie nur 10 Minuten von ihm entfernt und könnten ihn abends mal besuchen.
so viel Verständnis ich am Anfang auch aufgebracht habe aber ich finde es mittlerweile eine Frechheit (sorry), dass er sie total an sich bindet und sie nicht ihr Leben leben lässt.
und sollte es wirklich so schlimm innerlich bei ihm aussehen, dann kann man, zumindest als normaler Mensch, das auch nicht alleine Stämmen, sondern braucht Außenstehende Hilfe wie zum Beispiel ein Heim oder eine Psychiatrie.

ganz ehrlich: saß Thema mit ihrem Vater brauchst du für dich nicht bewerten. Das ist allein  zwischen ihr und ihrem vater. 

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17. Juli 2018 um 17:59

Ich finde ein aufschieben bis zum Ende ihres Studiums eher weniger sinnvoll.
letztendlich knüpfe ich während des Refs ja auch Kontakte, die für meine spätere Arbeit relevant sind.
Dann wieder in ihrer Heimat, wo höchstwahrscheinlich Vetternwirtschaft betrieben wird, Fuß fassen...nein danke!

man sollte vielmehr die Sache jetzt in Angriff nehmen (wobei ich ihr meine Ziele schon zu Beginn erklärt habe, dann hätte sie am Anfang schon die Reißleine ziehen müssen).
entweder beendet sie das Studium und wir erkundigen uns dann gemeinsam hier auf dem Arbeitsmarkt für sie, sie führt ihr Studium bei mir fort oder aber wir müssen uns trennen.

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17. Juli 2018 um 18:00

Wie kann ich das Thema mit dem Vater nicht bewerten wenn es mittelbar doch auch mich bzw uns betrifft?

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17. Juli 2018 um 18:03
In Antwort auf huegel

Ich finde ein aufschieben bis zum Ende ihres Studiums eher weniger sinnvoll.
letztendlich knüpfe ich während des Refs ja auch Kontakte, die für meine spätere Arbeit relevant sind.
Dann wieder in ihrer Heimat, wo höchstwahrscheinlich Vetternwirtschaft betrieben wird, Fuß fassen...nein danke!

man sollte vielmehr die Sache jetzt in Angriff nehmen (wobei ich ihr meine Ziele schon zu Beginn erklärt habe, dann hätte sie am Anfang schon die Reißleine ziehen müssen).
entweder beendet sie das Studium und wir erkundigen uns dann gemeinsam hier auf dem Arbeitsmarkt für sie, sie führt ihr Studium bei mir fort oder aber wir müssen uns trennen.

wow. Du merkst selber nicht wie kindisch dein Verhalten ist. Immer die gleiche Leier, von wegen du hast zu erst gesagt wo du mach dem Studium leben willst.
Wenn dir der Ruhrpott so viel bedeutet trennen dich halt. besser als wenn sie unter Zwang mit dahin zieht.

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17. Juli 2018 um 18:06
In Antwort auf huegel

Wie kann ich das Thema mit dem Vater nicht bewerten wenn es mittelbar doch auch mich bzw uns betrifft?

Man merkt selber erst was eine Familie wert ist, wenn man in einer Notlage ist.
Und du trittst hier einfach reichlich unreif auf und wirst dir, wenn du dich in das Thema mit deiner plumpen Art einmischsts, keine sorgen mehr um deine Beziehung machen müssen.

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17. Juli 2018 um 18:07

Aber bei ihr bleiben ist die einzig richtige Lösung?
Sorry kindisch ist was anderes.
Ich hab ihr nur von Anfang an klar meine Meinung geäußert.
Entweder man macht genau dann seine Meinung ebenfalls deutlich und versucht das zu klären oder aber man lässt, wie jetzt auch, das Kind erst in den Brunnen fallen.

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17. Juli 2018 um 18:10

Wo studiert ihr denn, in welchen Branchen arbeitet ihr, wo wohnt der Vater, und welcher Teil des Ruhrgebietes kommt für Dich in Frage?
Ich denke mit ein bisschen Kompromissbereitschaft und / oder kooperativen Arbeitgebern (teilweise Telearbeit) sollte da was gehen.

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17. Juli 2018 um 18:11
In Antwort auf huegel

Aber bei ihr bleiben ist die einzig richtige Lösung?
Sorry kindisch ist was anderes.
Ich hab ihr nur von Anfang an klar meine Meinung geäußert.
Entweder man macht genau dann seine Meinung ebenfalls deutlich und versucht das zu klären oder aber man lässt, wie jetzt auch, das Kind erst in den Brunnen fallen.

und du glaubst sie hätte den Trauerfall vorher sehen mpssen? Kindisch ist, dass du darauf pochst im recht zu sein, dabei geht es darum überhaupt nicht.
ICh wiederhole mich noch einmal : Menschen verändern sich. Bin damit auch raus. Du hast dir scheinbar erhofft hier Zuspruch zu kriegen, weil immerhin hast du von Anfang an gesagt was der Plan ist, gell?
 

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17. Juli 2018 um 18:11

Ich glaube du verstehst einfach nicht worauf ich hinaus möchte.
Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass man in dieser Notlage überrumpelt ist und es auch Zeit braucht, sich wieder aufzurappeln.
wofür ich aber absolut kein Verständnis habe ist, dass man von nun an sein ganzes Leben nach dem Vater richtet.
Mit der Zeit wird das keine Hilfestellung mehr sein, sondern einfach nur ein eigennütziges Verhalten des Vaters, der seine Kinder nicht ihr Leben leben lässt.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht so viele Männer auf der Welt gibt, die ihr eigenes Leben ebenfalls aufgeben um sich um stiefväterchen zu kümmern.

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17. Juli 2018 um 18:13

*Schwiegerväterchen

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17. Juli 2018 um 18:14

und einen letzten satz noch:
ICh bin Ruhrgebiet geboren und habe die meiste zeit hier gelebt.  Und ich kann jeden verstehen, der nicht hierher ziehen will.

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17. Juli 2018 um 18:20

Okay danke für den letzten Beitrag.
das erklärt natürlich alles, „gell“?

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17. Juli 2018 um 19:15

Ich denke, wenn man seinen wohnort über seine beziehung stellt, weiß man, welchen stellenwert der partner bei einem hat! Einen zu geringen. Ansonsten würden beide zusammen Mittel und Wege finden.

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18. Juli 2018 um 9:05

@lordpav
Also klar würden wir irgendwie auch Kompromisse finden.
zuerst gab es ja den Kompromiss mit Münster, der aber letztendlich nicht so wirklich zielführende war, weil es eben für mich dennoch ein weiter weg gewesen wäre.
Zumindest sind wir uns in dem Punkt einig, dass wir, sollte es in den Pott gehen, nicht in die tiefste Innenstadt ziehen wollen, sondern eher ländlicher am Randgebiet.
ich selbst wohne dort auch nicht im tiefsten Ruhrgebiet, sondern in einer ruhigeren Gegend.
und auch wenn man den Pott mit Industrie usw. verbindet, gibt es in der Nähe auch schöne ländliche Ecken!
das ist eben das was mich so Reizt. Diese Vielfalt. Und auch eben die Infrastruktur, dass man trotz „weit vom Schuss ab“ schnell in der Stadt ist.

@purplemoon
ich denke ich wollte einfach wissen, ob meine Wünsche für unsere Zukunft so daneben sind, dass ich letztendlich als Ego rüberkommen würde.
ich meine klar möchte ich, dass sie zu mir zieht und damit ein stückweit ihr bisheriges Leben aufgibt.
aber dazu war ich in einer gewissen Art und weise auch während meines Studiums bereit.
und es ist ja nicht so, dass dann zu mir gezogen wird und sie dann selbst schauen muss wo sie bleibt.
ich würde sie ja auch wo es nur geht unterstützen, sei es die Ortwahl, der Beruf oder anderes.
einfach weil ich weiß, wie dumm das sein kann, dass man aus seiner Heimat verschwindet.

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19. Juli 2018 um 7:35

Guten Morgen Leute,

ich wollte euch nur mal kurz auf den Stand der Dinge bringen.
wir kamen irgendwie auf das Thema an welchem Ort wir unsere Zukunft sehen.
sie hat dabei ganz klar Stellung dazu bezogen, dass sie für die nächsten zwei Jahre sicher bei ihrem Vater bleibt.
was danach ist kann man dann ja mal gucken.
Jedenfalls will sie sich im Endeffekt auch in der Zukunft um ihm kümmern, weil er alleine ist.
in den Pott zu ziehen kommt für sie mal gar nicht in frage.
dann habe ich versucht einzulenken, indem ich meinte, dass ich mir meine Zukunft hier nicht vorstellen kann, man aber doch einen kompromiss finden kann. Die Mitte oder sonst was.
auch das hat sie dann aber quasi abgelehnt.
hinzu kam dann noch, dass sie sagte, ich solle mich von meiner Familie größtenteils abnabeln und ihr geht es gegen den Strich, dass ich alle zwei Wochen mal am Wochenende da bin.
auch dass ich dann dort über Nacht bleibe und nicht nur für einen Tag gefällt ihr nicht.
ausreichend wäre da vllt mal ein oder zwei Tage im Monat.

nunja ich weiß gar nicht was ich sagen soll...bin einfach tierisch traurig, wütend und schockiert.

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19. Juli 2018 um 9:48
In Antwort auf huegel

Guten Morgen Leute,

ich wollte euch nur mal kurz auf den Stand der Dinge bringen.
wir kamen irgendwie auf das Thema an welchem Ort wir unsere Zukunft sehen.
sie hat dabei ganz klar Stellung dazu bezogen, dass sie für die nächsten zwei Jahre sicher bei ihrem Vater bleibt.
was danach ist kann man dann ja mal gucken.
Jedenfalls will sie sich im Endeffekt auch in der Zukunft um ihm kümmern, weil er alleine ist.
in den Pott zu ziehen kommt für sie mal gar nicht in frage.
dann habe ich versucht einzulenken, indem ich meinte, dass ich mir meine Zukunft hier nicht vorstellen kann, man aber doch einen kompromiss finden kann. Die Mitte oder sonst was.
auch das hat sie dann aber quasi abgelehnt.
hinzu kam dann noch, dass sie sagte, ich solle mich von meiner Familie größtenteils abnabeln und ihr geht es gegen den Strich, dass ich alle zwei Wochen mal am Wochenende da bin.
auch dass ich dann dort über Nacht bleibe und nicht nur für einen Tag gefällt ihr nicht.
ausreichend wäre da vllt mal ein oder zwei Tage im Monat.

nunja ich weiß gar nicht was ich sagen soll...bin einfach tierisch traurig, wütend und schockiert.

Die Forderung von ihr ist natürlich, ganz besonders vor ihrem persönlichen Hintergrund, reichlich absurd.
Eins habt ihr immerhin gemeinsam: Ihr fordert beide Dinge vom Partner, die ihr selber nicht bereit seid selber zu erbringen.
Ich meine da sich dascheinbar ja beim Wohnort keine Einigung erzielen lässt (ganz schlechtes Zeichen), weißt du immerhin wo ihr steht.

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19. Juli 2018 um 12:04
In Antwort auf huegel

Guten Morgen 

Ich stehe momentan vor einem ziemlichen Problem.
Ich (25 Jahre) bin mit meiner Freundin (26 jahre) seit knapp 5 Jahren zusammen.
Kennengelern haben wir uns während meines Studiums.
Dazu muss ich sagen, dass ich für mein Studium meine schöne Heimat im Ruhrpott verlassen habe und nach Niedersachen gezogen bin.
für mich war klar, dass ich später nach meinem Studium mein Referendariat und mein Leben wieder in der Heimat verbringen werde.

nach einem knappen Jahr Studium habe ich sie dann kennengelernt.
Von meinem Studienorts wohnte sie ca. 40 Kilometer entfernt in NRW.
seit knapp einem Jahr studiert sie nun auch in meinem Studienort und ihr Studium geht nun noch 2 Jahre. Mein Referendariat beginnt nächstes Jahr im mai. 
zusammen gewohnt haben wir nicht.
sie war schon immer recht (neben)joborientiert und wollte deshalb (auch während ihres Studiums) nicht an meinen Studienort ziehen, auch wenn sie selbst dort studierte.

nun hat sich die Situation aufgrund eines familiären Trauerfalles dahingehend geändert, dass sie zu ihrem Vater, der zwischen ihrem Wohnort und unserem Studienort lebt, gezogen ist.
anfangs sollte das nur eine vorübergehende Lösung sein, mittlerweile kommen Überlegungen wie „bis zum Ende meines Studiums also für 2 Jahre bleibe ich dort“ oder „bei einer gewissen Aufteilung des Hauses könnte man auch für immer dort wohnen“ auf.
ich muss dazu betonen es sind nur Denkansätze für den Fall der Fälle, sollte der Vater alleine nicht zurecht kommen.

während unserer gemeinsamen Beziehung war ihr immer bewusst, wie sehr ich meine Heimat liebe und dass ich später zurück möchte, natürlich am liebsten mit ihr.
dazu muss ich sagen, dass die Entfernung zwischen meiner Heimat und dem Wohnort ihres Vaters um die 120km beträgt.
man könnte also gut und gerne am Wochenende ihren Vater und ihre Freunde besuchen, so wie ich jetzt an den Wochenenden meine Familie besuche.

zum Thema in den Pott ziehen war sie nie komplett abgeneigt, meinte aber auch, ihr müsste es natürlich dort gefallen, sie müsste einen Job haben und auch Anschluss finden.
das sind natürlich Vorstellungen, die ich nachvollziehen kann und bei denen ich sie auch unterstützen werde (Job, gemeinsamer Freundeskreis, usw)

nun hatten wir kürzlich ein Gespräch, bei dem sie wieder klar äußerste, dass man gucken müsste wo sie nach dem Studium einen Job bekommt und dass sie auf keinen Fall weit weg von ihrer Heimat will.
soll heißen sie will nicht nach München oder ähnliches.
aber das steht sowieso nicht zur Diskussion.

meine Frage ist jetzt, wie ich mit ihr in Ruhe darüber reden kann und sie dafür begeistern kann, mit mir in meine Heimat zu ziehen.
ich habe ein wenig angst vor dem Gespräch, weil ich es mir nicht vorstellen könnte, mein Leben an ihrem Wohnort, so ziemlich auf dem Land, verbringen zu können.
auch müsste irgendwie berücksichtigt werden, dass mein Referendariat eher beginnt als ihr Studium zu Ende ist.
dies könnte bedeuten, dass wir für 1 1/2 Jahre eine Wochenendbeziehung führen müssten oder sie versucht, ihr Studium in nrw fortzusetzen.

ich hoffe ihr könnt mir ein paar Ratschläge geben.

liebe Grüße 

Wie es scheint rueckst du keinen Meter von deiner Heimat ab, finde ich seltsam, dachte die jungen Leute heutzutage sind froh wenn sie mal von Zuhause rauskommen und das nicht nur in ein anderes Bundesland.
Das wirst du aber noch sehen wenn du wieder zurueckkommst wer dann tatsaechlich noch da ist und Zeit fuer dich hat. Die Leute warten nicht auf dich, das ist ein Trugschluss! Jeder entwickelt sich weiter und lebt sein Leben.

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19. Juli 2018 um 12:46

Er hat doch zu Beginn des Threads das gleiche von ihr erwartet. Die tuen sich da beide nix. 
Sehe da auch keinen möglichen Kompromiss. Das Thema Wohnort scheint für beide wichtiger zu sein, als der Partner.

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19. Juli 2018 um 13:13

Jup hat sie. Ist das dann lebenslang verbindlich? Denke nicht, zu mal sich ihre familiäre Situation ja nun doch geändert hat.

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19. Juli 2018 um 13:17

Das muss sie doch selber wissen oder nicht? Fakt ist, dass sie sich jetzt genau so auf den Wohnort versteift, wie TE es auch tut.

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19. Juli 2018 um 13:39

Das stimmt allerdings.
anfangs habe ich selbst die Vorstellung gehabt, dass wir beide in den Pott ziehen.
aber da hat sie sich nun klar gegen entschieden.
genauso klar habe ich dann aber auch gesagt, dass ich einfach nicht für den Rest meines Lebens in Ihrem Elternhaus wohnen kann und will.
es ist einfach eine äußerst komplizierte Situation.
alleine schon die wohnsitution. Man hat keine getrennten Bereiche. Keine privatssphäre und auch aus finanzieller Sicht wird dieses Haus und die späteren Vorstellung von ihr uns eindeutig in den Ruin reißen.

meine vorherigen Vorstellungen sind dann aber im Gespräch auch dahingehend abgewichen, dass ich mit ihr einen Kompromiss machen wollte.
es nicht eingesehen habe nur noch für ihr Leben, ihre Familie zu leben, sondern ein eigenes Leben mit ihr aufzubauen.
aber diesen Kompromiss ging sie scheinbar nicht ein.

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19. Juli 2018 um 13:45

Kann auch deinen Standpunkt zu100% nachvollziehen.
Im Haus der Eltern/ Schwiegereltern zu leben käme für mich auch nicht in frage.

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19. Juli 2018 um 15:28

Ich finde auch dass ihr beide absolut gleich agiert - aber eben jeder für sich.
Sie verlangt dass du dich abnabelst. Ich stimme dem zu, denn ich hätte auch nur bedingt Lust auf einen Partner der jedes zweite Wochenende mit der Familie verbringen will. Andererseits macht sie ja exakt das selbe und kettet sich total an ihren Vater. Da widerum verstehe ich, dass du das nicht willst.

Was ihr beide aber offenbar nicht wollt - und was die einzige Lösung wäre: Ihr beide, zu zweit, sucht euch einen Lebensmittelpunkt. Von dort aus BESUCHT ihr eure Familien, wie es erwachsene Menschen üblicherweise tun.
Dass das nicht sofort sein muss (überhaupt nach dem Tod ihrer Mutter), ist auch klar. Aber es open end so zu belassen, wäre mMn ohnehin der Tod eurer Beziehung.

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