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Umzug in die Heimat. Eine Hürde für die Liebe?

17. Juli um 9:43

Guten Morgen 

Ich stehe momentan vor einem ziemlichen Problem.
Ich (25 Jahre) bin mit meiner Freundin (26 jahre) seit knapp 5 Jahren zusammen.
Kennengelern haben wir uns während meines Studiums.
Dazu muss ich sagen, dass ich für mein Studium meine schöne Heimat im Ruhrpott verlassen habe und nach Niedersachen gezogen bin.
für mich war klar, dass ich später nach meinem Studium mein Referendariat und mein Leben wieder in der Heimat verbringen werde.

nach einem knappen Jahr Studium habe ich sie dann kennengelernt.
Von meinem Studienorts wohnte sie ca. 40 Kilometer entfernt in NRW.
seit knapp einem Jahr studiert sie nun auch in meinem Studienort und ihr Studium geht nun noch 2 Jahre. Mein Referendariat beginnt nächstes Jahr im mai. 
zusammen gewohnt haben wir nicht.
sie war schon immer recht (neben)joborientiert und wollte deshalb (auch während ihres Studiums) nicht an meinen Studienort ziehen, auch wenn sie selbst dort studierte.

nun hat sich die Situation aufgrund eines familiären Trauerfalles dahingehend geändert, dass sie zu ihrem Vater, der zwischen ihrem Wohnort und unserem Studienort lebt, gezogen ist.
anfangs sollte das nur eine vorübergehende Lösung sein, mittlerweile kommen Überlegungen wie „bis zum Ende meines Studiums also für 2 Jahre bleibe ich dort“ oder „bei einer gewissen Aufteilung des Hauses könnte man auch für immer dort wohnen“ auf.
ich muss dazu betonen es sind nur Denkansätze für den Fall der Fälle, sollte der Vater alleine nicht zurecht kommen.

während unserer gemeinsamen Beziehung war ihr immer bewusst, wie sehr ich meine Heimat liebe und dass ich später zurück möchte, natürlich am liebsten mit ihr.
dazu muss ich sagen, dass die Entfernung zwischen meiner Heimat und dem Wohnort ihres Vaters um die 120km beträgt.
man könnte also gut und gerne am Wochenende ihren Vater und ihre Freunde besuchen, so wie ich jetzt an den Wochenenden meine Familie besuche.

zum Thema in den Pott ziehen war sie nie komplett abgeneigt, meinte aber auch, ihr müsste es natürlich dort gefallen, sie müsste einen Job haben und auch Anschluss finden.
das sind natürlich Vorstellungen, die ich nachvollziehen kann und bei denen ich sie auch unterstützen werde (Job, gemeinsamer Freundeskreis, usw)

nun hatten wir kürzlich ein Gespräch, bei dem sie wieder klar äußerste, dass man gucken müsste wo sie nach dem Studium einen Job bekommt und dass sie auf keinen Fall weit weg von ihrer Heimat will.
soll heißen sie will nicht nach München oder ähnliches.
aber das steht sowieso nicht zur Diskussion.

meine Frage ist jetzt, wie ich mit ihr in Ruhe darüber reden kann und sie dafür begeistern kann, mit mir in meine Heimat zu ziehen.
ich habe ein wenig angst vor dem Gespräch, weil ich es mir nicht vorstellen könnte, mein Leben an ihrem Wohnort, so ziemlich auf dem Land, verbringen zu können.
auch müsste irgendwie berücksichtigt werden, dass mein Referendariat eher beginnt als ihr Studium zu Ende ist.
dies könnte bedeuten, dass wir für 1 1/2 Jahre eine Wochenendbeziehung führen müssten oder sie versucht, ihr Studium in nrw fortzusetzen.

ich hoffe ihr könnt mir ein paar Ratschläge geben.

liebe Grüße 

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17. Juli um 10:34
In Antwort auf huegel

Guten Morgen 

Ich stehe momentan vor einem ziemlichen Problem.
Ich (25 Jahre) bin mit meiner Freundin (26 jahre) seit knapp 5 Jahren zusammen.
Kennengelern haben wir uns während meines Studiums.
Dazu muss ich sagen, dass ich für mein Studium meine schöne Heimat im Ruhrpott verlassen habe und nach Niedersachen gezogen bin.
für mich war klar, dass ich später nach meinem Studium mein Referendariat und mein Leben wieder in der Heimat verbringen werde.

nach einem knappen Jahr Studium habe ich sie dann kennengelernt.
Von meinem Studienorts wohnte sie ca. 40 Kilometer entfernt in NRW.
seit knapp einem Jahr studiert sie nun auch in meinem Studienort und ihr Studium geht nun noch 2 Jahre. Mein Referendariat beginnt nächstes Jahr im mai. 
zusammen gewohnt haben wir nicht.
sie war schon immer recht (neben)joborientiert und wollte deshalb (auch während ihres Studiums) nicht an meinen Studienort ziehen, auch wenn sie selbst dort studierte.

nun hat sich die Situation aufgrund eines familiären Trauerfalles dahingehend geändert, dass sie zu ihrem Vater, der zwischen ihrem Wohnort und unserem Studienort lebt, gezogen ist.
anfangs sollte das nur eine vorübergehende Lösung sein, mittlerweile kommen Überlegungen wie „bis zum Ende meines Studiums also für 2 Jahre bleibe ich dort“ oder „bei einer gewissen Aufteilung des Hauses könnte man auch für immer dort wohnen“ auf.
ich muss dazu betonen es sind nur Denkansätze für den Fall der Fälle, sollte der Vater alleine nicht zurecht kommen.

während unserer gemeinsamen Beziehung war ihr immer bewusst, wie sehr ich meine Heimat liebe und dass ich später zurück möchte, natürlich am liebsten mit ihr.
dazu muss ich sagen, dass die Entfernung zwischen meiner Heimat und dem Wohnort ihres Vaters um die 120km beträgt.
man könnte also gut und gerne am Wochenende ihren Vater und ihre Freunde besuchen, so wie ich jetzt an den Wochenenden meine Familie besuche.

zum Thema in den Pott ziehen war sie nie komplett abgeneigt, meinte aber auch, ihr müsste es natürlich dort gefallen, sie müsste einen Job haben und auch Anschluss finden.
das sind natürlich Vorstellungen, die ich nachvollziehen kann und bei denen ich sie auch unterstützen werde (Job, gemeinsamer Freundeskreis, usw)

nun hatten wir kürzlich ein Gespräch, bei dem sie wieder klar äußerste, dass man gucken müsste wo sie nach dem Studium einen Job bekommt und dass sie auf keinen Fall weit weg von ihrer Heimat will.
soll heißen sie will nicht nach München oder ähnliches.
aber das steht sowieso nicht zur Diskussion.

meine Frage ist jetzt, wie ich mit ihr in Ruhe darüber reden kann und sie dafür begeistern kann, mit mir in meine Heimat zu ziehen.
ich habe ein wenig angst vor dem Gespräch, weil ich es mir nicht vorstellen könnte, mein Leben an ihrem Wohnort, so ziemlich auf dem Land, verbringen zu können.
auch müsste irgendwie berücksichtigt werden, dass mein Referendariat eher beginnt als ihr Studium zu Ende ist.
dies könnte bedeuten, dass wir für 1 1/2 Jahre eine Wochenendbeziehung führen müssten oder sie versucht, ihr Studium in nrw fortzusetzen.

ich hoffe ihr könnt mir ein paar Ratschläge geben.

liebe Grüße 

Nun du kannst deine Freundin nicht zwingen oder eine Pistole auf die Brust setzen mit dir mitzugehen und/oder alle Zelte abzubrechen... es gibt Familienmenschen die wollen ihre Familie möglichst in der Nähe haben, das heist nicht mit ihnen Wohnen, jedoch sie in der Umgebung halten... und das heist nicht 120 Kilometer entfernt um sie alle paar Wochen mal am Wochenende zu besuchen, sondern spontan am Mittwoch Abend... dir geht das schließlich genauso... du willst in deine Heimat das ist dir wichtig... du erwartest Verständnis wo ist dein Verständnis? Man einigt sicht und zwar so das beide zufrieden sind mit dem Ausgang... früher oder später wird darüber geredet werden müssen... Wenn man seine Heimat hinter sich lässt gibt man vieles auf... und einigen können und wollen das nicht aufgeben...

Jedoch hat sie klar gemacht das sie eigentlich nicht aus ihrer Heimat weg möchte, und dein Standpunkt ist du möchtest in deine Zurück... Sie zu "überzeugen" also vom Pott... halte ich für langfristig... im besten fall für fragwürdig... im schlimmsten für Gefährlich...

Gruß
Pav

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17. Juli um 10:36
In Antwort auf lordpav

Nun du kannst deine Freundin nicht zwingen oder eine Pistole auf die Brust setzen mit dir mitzugehen und/oder alle Zelte abzubrechen... es gibt Familienmenschen die wollen ihre Familie möglichst in der Nähe haben, das heist nicht mit ihnen Wohnen, jedoch sie in der Umgebung halten... und das heist nicht 120 Kilometer entfernt um sie alle paar Wochen mal am Wochenende zu besuchen, sondern spontan am Mittwoch Abend... dir geht das schließlich genauso... du willst in deine Heimat das ist dir wichtig... du erwartest Verständnis wo ist dein Verständnis? Man einigt sicht und zwar so das beide zufrieden sind mit dem Ausgang... früher oder später wird darüber geredet werden müssen... Wenn man seine Heimat hinter sich lässt gibt man vieles auf... und einigen können und wollen das nicht aufgeben...

Jedoch hat sie klar gemacht das sie eigentlich nicht aus ihrer Heimat weg möchte, und dein Standpunkt ist du möchtest in deine Zurück... Sie zu "überzeugen" also vom Pott... halte ich für langfristig... im besten fall für fragwürdig... im schlimmsten für Gefährlich...

Gruß
Pav

PS: Freunde, Menschen auch innerhalb einer Beziehung sind unabhängige Menschen, das heist sie haben auch eigene Freunde... und nicht nur die sozialen Kontakte die der Partner mitbringt was du da verlangst und anbietest ist Abhängigkeit... sie sollte ihre eigenen Freunde haben... wie jeder Mensch...

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17. Juli um 10:49

@lordpav
in dem Fall bleibt für uns beide wohl nur eine Trennung übrig.

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17. Juli um 13:20
In Antwort auf huegel

@lordpav
in dem Fall bleibt für uns beide wohl nur eine Trennung übrig.

Und eine Fernbeziehung käme nicht infrage? Zumindest für eine Weile?
In der Zeit könntet ihr schauen, wie stark eure Gefühle füreinander tatsächlich sind. Für dich ist Trennung ja anscheinend bereits eine Option, deshalb frage ich mich, ob die Liebe wirklich so groß ist. 

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17. Juli um 15:39

Ich würde ganz einfach nicht zu ihr in die Heimat ziehen, weil von Anfang an bereits die Fronten geklärt waren.
Sie wusste von Anfang an wo mir der Sinn steht und weiß, wie wichtig mir meine Heimat ist.

Es geht mir nichtmal alleine darum, dass ich in der Nähe meiner Familie bin.
es ist einfach die Tatsache, dass wir beide zum jetzigen Zeitpunkt flexibel sind und ich der Ansicht bin, dass für uns junge Leute ein Leben im Ruhrgebiet wesentlich mehr Möglichkeiten bietet, als sein Leben für alle Zeit auf dem Land zu verbringen.
Und auch sie ist, trotz Kindheit auf dem Land, nicht der Typ der nicht neue Erfahrungen sammeln möchte und mal rauskommen will.
alles natürlich im Rahmen...wie gesagt München wäre keine Option.

es geht hier nicht nur nach meiner Nase.
für die Zeit meines Studiums hätte ich auch gut und gerne den Studienort wechseln können und damit die Beziehung aufgeben können.
habe ich aber nicht, weil meine Liebe zu ihr eben dementsprechend größer war.
aber es ist einfach leider so, dass man dadurch mehr Zeit mit ihrem Umfeld verbracht hat. Bei mir in der Heimat waren wir vielleicht mal alle 2 Wochen und dann auch nur am Wochenende.

für unsere Zukunft und auch für meine berufliche Zukunft wünsche ich mir aber ein Leben, dass viel mehr Möglichkeiten bietet.
und die sehe ich hier leider nicht.

das Thema in der Mitte treffen wurde auch schon mal angesprochen.
zur Option wurde Münster genannt. Im Endeffekt müsste ich dort ebenfalls täglich knapp 200 km zurücklegen (hin und zurück) um meine beruflichen Träume zu verwirklichen.
jedenfalls ist es die einzig größere Stadt, die aber dennoch eben weitaus näher an ihrer Heimat liegt.
trifft man sich mehr oder weniger wirklich in der Mitte, säßen wir auch in der Pampa.
dann finde ich sollte man sich schon für einen Ort entscheiden.
und ein Guter Kompromiss ist es eben, die Wochenenden nach Umzug in den Pott mal im Pott, mal bei ihr zu verbringen.
schliesslich bin ich diesen Kompromiss auxv über Jahre eingegangenen und fände es nur schön, wenn dementsprechend nun auch ein wenig auf mich zugegangen werden könnte.

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17. Juli um 17:05
In Antwort auf huegel

Guten Morgen 

Ich stehe momentan vor einem ziemlichen Problem.
Ich (25 Jahre) bin mit meiner Freundin (26 jahre) seit knapp 5 Jahren zusammen.
Kennengelern haben wir uns während meines Studiums.
Dazu muss ich sagen, dass ich für mein Studium meine schöne Heimat im Ruhrpott verlassen habe und nach Niedersachen gezogen bin.
für mich war klar, dass ich später nach meinem Studium mein Referendariat und mein Leben wieder in der Heimat verbringen werde.

nach einem knappen Jahr Studium habe ich sie dann kennengelernt.
Von meinem Studienorts wohnte sie ca. 40 Kilometer entfernt in NRW.
seit knapp einem Jahr studiert sie nun auch in meinem Studienort und ihr Studium geht nun noch 2 Jahre. Mein Referendariat beginnt nächstes Jahr im mai. 
zusammen gewohnt haben wir nicht.
sie war schon immer recht (neben)joborientiert und wollte deshalb (auch während ihres Studiums) nicht an meinen Studienort ziehen, auch wenn sie selbst dort studierte.

nun hat sich die Situation aufgrund eines familiären Trauerfalles dahingehend geändert, dass sie zu ihrem Vater, der zwischen ihrem Wohnort und unserem Studienort lebt, gezogen ist.
anfangs sollte das nur eine vorübergehende Lösung sein, mittlerweile kommen Überlegungen wie „bis zum Ende meines Studiums also für 2 Jahre bleibe ich dort“ oder „bei einer gewissen Aufteilung des Hauses könnte man auch für immer dort wohnen“ auf.
ich muss dazu betonen es sind nur Denkansätze für den Fall der Fälle, sollte der Vater alleine nicht zurecht kommen.

während unserer gemeinsamen Beziehung war ihr immer bewusst, wie sehr ich meine Heimat liebe und dass ich später zurück möchte, natürlich am liebsten mit ihr.
dazu muss ich sagen, dass die Entfernung zwischen meiner Heimat und dem Wohnort ihres Vaters um die 120km beträgt.
man könnte also gut und gerne am Wochenende ihren Vater und ihre Freunde besuchen, so wie ich jetzt an den Wochenenden meine Familie besuche.

zum Thema in den Pott ziehen war sie nie komplett abgeneigt, meinte aber auch, ihr müsste es natürlich dort gefallen, sie müsste einen Job haben und auch Anschluss finden.
das sind natürlich Vorstellungen, die ich nachvollziehen kann und bei denen ich sie auch unterstützen werde (Job, gemeinsamer Freundeskreis, usw)

nun hatten wir kürzlich ein Gespräch, bei dem sie wieder klar äußerste, dass man gucken müsste wo sie nach dem Studium einen Job bekommt und dass sie auf keinen Fall weit weg von ihrer Heimat will.
soll heißen sie will nicht nach München oder ähnliches.
aber das steht sowieso nicht zur Diskussion.

meine Frage ist jetzt, wie ich mit ihr in Ruhe darüber reden kann und sie dafür begeistern kann, mit mir in meine Heimat zu ziehen.
ich habe ein wenig angst vor dem Gespräch, weil ich es mir nicht vorstellen könnte, mein Leben an ihrem Wohnort, so ziemlich auf dem Land, verbringen zu können.
auch müsste irgendwie berücksichtigt werden, dass mein Referendariat eher beginnt als ihr Studium zu Ende ist.
dies könnte bedeuten, dass wir für 1 1/2 Jahre eine Wochenendbeziehung führen müssten oder sie versucht, ihr Studium in nrw fortzusetzen.

ich hoffe ihr könnt mir ein paar Ratschläge geben.

liebe Grüße 

"man könnte also gut und gerne am Wochenende ihren Vater und ihre Freunde besuchen, so wie ich jetzt an den Wochenenden meine Familie besuche."

du bist im moment student ohne großartige verpflichtungen. daher sehe ich dir deine naivität ein stück weit nach...

falls ihr irgendwann mal einen fulltime-job, eine gemeinsame wohnung, und möglicherweise auch kinder habt, bedeutet eine entfernung von 120 km entweder, dass sie ihren vater ein paar mal im jahr besucht, oder dass für die besuche bei ihrem vater so gut wie ihre gesamte freizeit draufgeht!!!

was überhaupt nicht geht, ist, sich bei dieser entfernung um einen möglicherweise pflegebedürftigen menschen zu kümmern. und auch freundschaften schlafen nach meiner erfahrung bei solchen entfernungen früher oder später ein, weil alle mit den jahren immer weniger zeit dafür übrig haben (was das geringere problem ist, weil man ja meist am neuen wohnort neue freundschaften knüpft).

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17. Juli um 17:40

Zum Thema Freundschaften:
es braucht nicht unbedingt eine räumliche Distanz damit Freundschaften einschlafen.
auch ich habe nur noch sporadisch Kontakt zu meinen Freunden aus der Grundschule gehabt, seitdem ich auf dem gymnasium war.
auch Sie hat nur sporadisch Kontakt zu Freunden, die sie noch von der Ausbildung kennt.
die Menschen entwickeln sich auch weiter und verfolgen andere Interessen.
meine Erfahrung ist zu diesem Thema, dass ich unheimlich viele Pärchen kenne, die mit der Zeit einen gemeinsamen Freundeskreis durch verschiedene Aktivitäten aufbauen aber eben natürlich auch jeder für sich seinen Freundeskreis hat durch Arbeit oder
Studium.
und dann gibt es natürlich auch die starken Freundschaften, die halten ein Leben lang egal was kommt.
und ich denke wir haben beide das Glück, solche Freundschaften zu haben.

zum Thema Vater:
das setzt dem ganzen natürlich noch die Krone auf!
der Vater ist Anfang 50 und hat hoffentlich noch ein langes Leben vor sich, in denen er sicherlich auch ohne seine Frau noch Erfahrungen sammeln kann.
viellicht findet er ja auch mit der Zeit wieder eine Freundin.
Das Problem an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass er nicht aufgrund gesundheitlicher Probleme alleine sein kann.
vielmehr ist er, was auch verständlich ist, durch die Situation überrumpelt und hat Angst alleine zu sein bzw will einfach nicht alleine sein.
das das seine Zeit braucht ist klar.
auch verständlich mag noch sein, dass sie dann zu ihm zieht.
aber was in meinen Augen einfach gar nicht geht ist, sein Leben nun komplett nach dem Vater zu richten weil er nicht alleine sein kann.
und ich bin mir sicher das wird in den nächsten Wochen auch noch ordentlich Krach geben zwischen den beiden, weil meine Freundin jetzt schon bemängelt, dass sie nicht genügend Privatsphäre hat.
im Grunde hat er sie indirekt dazu aufgefordert bei ihm einzuziehen.
dabei wohnt sie nur 10 Minuten von ihm entfernt und könnten ihn abends mal besuchen.
so viel Verständnis ich am Anfang auch aufgebracht habe aber ich finde es mittlerweile eine Frechheit (sorry), dass er sie total an sich bindet und sie nicht ihr Leben leben lässt.
und sollte es wirklich so schlimm innerlich bei ihm aussehen, dann kann man, zumindest als normaler Mensch, das auch nicht alleine Stämmen, sondern braucht Außenstehende Hilfe wie zum Beispiel ein Heim oder eine Psychiatrie.

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17. Juli um 17:42

P.S.: sollte meine Freundin mit mir umziehen, wäre der Vater auch in dem Fall nicht alleine.
seine andere Tochter, seine Geschwister und seine Eltern wohnen in unmittelbarer Nähe.
er muss nur einen Ton von sich geben, dann wären die Leute da bzw würden ihn einladen.

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17. Juli um 17:53
In Antwort auf huegel

Ich würde ganz einfach nicht zu ihr in die Heimat ziehen, weil von Anfang an bereits die Fronten geklärt waren.
Sie wusste von Anfang an wo mir der Sinn steht und weiß, wie wichtig mir meine Heimat ist.

Es geht mir nichtmal alleine darum, dass ich in der Nähe meiner Familie bin.
es ist einfach die Tatsache, dass wir beide zum jetzigen Zeitpunkt flexibel sind und ich der Ansicht bin, dass für uns junge Leute ein Leben im Ruhrgebiet wesentlich mehr Möglichkeiten bietet, als sein Leben für alle Zeit auf dem Land zu verbringen.
Und auch sie ist, trotz Kindheit auf dem Land, nicht der Typ der nicht neue Erfahrungen sammeln möchte und mal rauskommen will.
alles natürlich im Rahmen...wie gesagt München wäre keine Option.

es geht hier nicht nur nach meiner Nase.
für die Zeit meines Studiums hätte ich auch gut und gerne den Studienort wechseln können und damit die Beziehung aufgeben können.
habe ich aber nicht, weil meine Liebe zu ihr eben dementsprechend größer war.
aber es ist einfach leider so, dass man dadurch mehr Zeit mit ihrem Umfeld verbracht hat. Bei mir in der Heimat waren wir vielleicht mal alle 2 Wochen und dann auch nur am Wochenende.

für unsere Zukunft und auch für meine berufliche Zukunft wünsche ich mir aber ein Leben, dass viel mehr Möglichkeiten bietet.
und die sehe ich hier leider nicht.

das Thema in der Mitte treffen wurde auch schon mal angesprochen.
zur Option wurde Münster genannt. Im Endeffekt müsste ich dort ebenfalls täglich knapp 200 km zurücklegen (hin und zurück) um meine beruflichen Träume zu verwirklichen.
jedenfalls ist es die einzig größere Stadt, die aber dennoch eben weitaus näher an ihrer Heimat liegt.
trifft man sich mehr oder weniger wirklich in der Mitte, säßen wir auch in der Pampa.
dann finde ich sollte man sich schon für einen Ort entscheiden.
und ein Guter Kompromiss ist es eben, die Wochenenden nach Umzug in den Pott mal im Pott, mal bei ihr zu verbringen.
schliesslich bin ich diesen Kompromiss auxv über Jahre eingegangenen und fände es nur schön, wenn dementsprechend nun auch ein wenig auf mich zugegangen werden könnte.

sorry aber deine Denkweise ist extrem engstirnig. Weil du zu erst gesagt hast du möchtest zurück in die heimat, zählt es mehr? Menschen und ihre Einstetellungen entwickeln und verändern sich.
Wie hier schon geschrieben du erwarteSt von ihr, wozu du selber nicht bereit bist. 
Bis sie fertig ist mit dem Studium könnt ihr die Entscheidung aufschieben. vorher ist ein Umzug nicht sinnvoll. 

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17. Juli um 17:58
In Antwort auf huegel

Zum Thema Freundschaften:
es braucht nicht unbedingt eine räumliche Distanz damit Freundschaften einschlafen.
auch ich habe nur noch sporadisch Kontakt zu meinen Freunden aus der Grundschule gehabt, seitdem ich auf dem gymnasium war.
auch Sie hat nur sporadisch Kontakt zu Freunden, die sie noch von der Ausbildung kennt.
die Menschen entwickeln sich auch weiter und verfolgen andere Interessen.
meine Erfahrung ist zu diesem Thema, dass ich unheimlich viele Pärchen kenne, die mit der Zeit einen gemeinsamen Freundeskreis durch verschiedene Aktivitäten aufbauen aber eben natürlich auch jeder für sich seinen Freundeskreis hat durch Arbeit oder
Studium.
und dann gibt es natürlich auch die starken Freundschaften, die halten ein Leben lang egal was kommt.
und ich denke wir haben beide das Glück, solche Freundschaften zu haben.

zum Thema Vater:
das setzt dem ganzen natürlich noch die Krone auf!
der Vater ist Anfang 50 und hat hoffentlich noch ein langes Leben vor sich, in denen er sicherlich auch ohne seine Frau noch Erfahrungen sammeln kann.
viellicht findet er ja auch mit der Zeit wieder eine Freundin.
Das Problem an der ganzen Geschichte ist jedoch, dass er nicht aufgrund gesundheitlicher Probleme alleine sein kann.
vielmehr ist er, was auch verständlich ist, durch die Situation überrumpelt und hat Angst alleine zu sein bzw will einfach nicht alleine sein.
das das seine Zeit braucht ist klar.
auch verständlich mag noch sein, dass sie dann zu ihm zieht.
aber was in meinen Augen einfach gar nicht geht ist, sein Leben nun komplett nach dem Vater zu richten weil er nicht alleine sein kann.
und ich bin mir sicher das wird in den nächsten Wochen auch noch ordentlich Krach geben zwischen den beiden, weil meine Freundin jetzt schon bemängelt, dass sie nicht genügend Privatsphäre hat.
im Grunde hat er sie indirekt dazu aufgefordert bei ihm einzuziehen.
dabei wohnt sie nur 10 Minuten von ihm entfernt und könnten ihn abends mal besuchen.
so viel Verständnis ich am Anfang auch aufgebracht habe aber ich finde es mittlerweile eine Frechheit (sorry), dass er sie total an sich bindet und sie nicht ihr Leben leben lässt.
und sollte es wirklich so schlimm innerlich bei ihm aussehen, dann kann man, zumindest als normaler Mensch, das auch nicht alleine Stämmen, sondern braucht Außenstehende Hilfe wie zum Beispiel ein Heim oder eine Psychiatrie.

ganz ehrlich: saß Thema mit ihrem Vater brauchst du für dich nicht bewerten. Das ist allein  zwischen ihr und ihrem vater. 

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17. Juli um 17:59

Ich finde ein aufschieben bis zum Ende ihres Studiums eher weniger sinnvoll.
letztendlich knüpfe ich während des Refs ja auch Kontakte, die für meine spätere Arbeit relevant sind.
Dann wieder in ihrer Heimat, wo höchstwahrscheinlich Vetternwirtschaft betrieben wird, Fuß fassen...nein danke!

man sollte vielmehr die Sache jetzt in Angriff nehmen (wobei ich ihr meine Ziele schon zu Beginn erklärt habe, dann hätte sie am Anfang schon die Reißleine ziehen müssen).
entweder beendet sie das Studium und wir erkundigen uns dann gemeinsam hier auf dem Arbeitsmarkt für sie, sie führt ihr Studium bei mir fort oder aber wir müssen uns trennen.

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17. Juli um 18:00

Wie kann ich das Thema mit dem Vater nicht bewerten wenn es mittelbar doch auch mich bzw uns betrifft?

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17. Juli um 18:03
In Antwort auf huegel

Ich finde ein aufschieben bis zum Ende ihres Studiums eher weniger sinnvoll.
letztendlich knüpfe ich während des Refs ja auch Kontakte, die für meine spätere Arbeit relevant sind.
Dann wieder in ihrer Heimat, wo höchstwahrscheinlich Vetternwirtschaft betrieben wird, Fuß fassen...nein danke!

man sollte vielmehr die Sache jetzt in Angriff nehmen (wobei ich ihr meine Ziele schon zu Beginn erklärt habe, dann hätte sie am Anfang schon die Reißleine ziehen müssen).
entweder beendet sie das Studium und wir erkundigen uns dann gemeinsam hier auf dem Arbeitsmarkt für sie, sie führt ihr Studium bei mir fort oder aber wir müssen uns trennen.

wow. Du merkst selber nicht wie kindisch dein Verhalten ist. Immer die gleiche Leier, von wegen du hast zu erst gesagt wo du mach dem Studium leben willst.
Wenn dir der Ruhrpott so viel bedeutet trennen dich halt. besser als wenn sie unter Zwang mit dahin zieht.

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17. Juli um 18:06
In Antwort auf huegel

Wie kann ich das Thema mit dem Vater nicht bewerten wenn es mittelbar doch auch mich bzw uns betrifft?

Man merkt selber erst was eine Familie wert ist, wenn man in einer Notlage ist.
Und du trittst hier einfach reichlich unreif auf und wirst dir, wenn du dich in das Thema mit deiner plumpen Art einmischsts, keine sorgen mehr um deine Beziehung machen müssen.

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17. Juli um 18:07

Aber bei ihr bleiben ist die einzig richtige Lösung?
Sorry kindisch ist was anderes.
Ich hab ihr nur von Anfang an klar meine Meinung geäußert.
Entweder man macht genau dann seine Meinung ebenfalls deutlich und versucht das zu klären oder aber man lässt, wie jetzt auch, das Kind erst in den Brunnen fallen.

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17. Juli um 18:10

Wo studiert ihr denn, in welchen Branchen arbeitet ihr, wo wohnt der Vater, und welcher Teil des Ruhrgebietes kommt für Dich in Frage?
Ich denke mit ein bisschen Kompromissbereitschaft und / oder kooperativen Arbeitgebern (teilweise Telearbeit) sollte da was gehen.

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17. Juli um 18:11
In Antwort auf huegel

Aber bei ihr bleiben ist die einzig richtige Lösung?
Sorry kindisch ist was anderes.
Ich hab ihr nur von Anfang an klar meine Meinung geäußert.
Entweder man macht genau dann seine Meinung ebenfalls deutlich und versucht das zu klären oder aber man lässt, wie jetzt auch, das Kind erst in den Brunnen fallen.

und du glaubst sie hätte den Trauerfall vorher sehen mpssen? Kindisch ist, dass du darauf pochst im recht zu sein, dabei geht es darum überhaupt nicht.
ICh wiederhole mich noch einmal : Menschen verändern sich. Bin damit auch raus. Du hast dir scheinbar erhofft hier Zuspruch zu kriegen, weil immerhin hast du von Anfang an gesagt was der Plan ist, gell?
 

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17. Juli um 18:11

Ich glaube du verstehst einfach nicht worauf ich hinaus möchte.
Natürlich habe ich Verständnis dafür, dass man in dieser Notlage überrumpelt ist und es auch Zeit braucht, sich wieder aufzurappeln.
wofür ich aber absolut kein Verständnis habe ist, dass man von nun an sein ganzes Leben nach dem Vater richtet.
Mit der Zeit wird das keine Hilfestellung mehr sein, sondern einfach nur ein eigennütziges Verhalten des Vaters, der seine Kinder nicht ihr Leben leben lässt.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht so viele Männer auf der Welt gibt, die ihr eigenes Leben ebenfalls aufgeben um sich um stiefväterchen zu kümmern.

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17. Juli um 18:13

*Schwiegerväterchen

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