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Umfrage: Ist Liebe genug?

15. Februar 2010 um 15:11

Liebe Gofems

Ich lese beliebig viele Beiträge zur Frage, ober er/sie sie/ihn liebt oder nicht.
Schliessen wir daraus, dass alles gut wird, wenn nur die Liebe da ist? Ist Liebe wirklich hinreichend für eine glückliche Beziehung??



Was ist mit gemeinsamen Interessen, Hobbies, Musikgeschmack, .....?
Was mit gemeinsamen Zukunftsplänen, wie wo wohnen, Kinder ja/nein/wieviele, wer arbeitet wieviel und wer wechselt Windeln, Ferien am Strand oder in den Bergen, Mutti kommt zu Ostern oder nich, .....!

Freue mich auf eure Antworten!

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15. Februar 2010 um 15:17

Nein, Liebe allein ist

eine notwendige aber keine hinreichende Bedingung für eine funtionierende Beziehung, wie der Mathematiker sagen würde

Soll heißen, ohne liebe kannst alles vergessen aber nur mit Liebe geht es auch nciht. Wenn nämlich die Basis nich übereinstimmt, wie die Kinderfrage z.B. oder die Frage ob man auf dem Land oder in der Stadt wohnt, wie man Konflikte bewältigt, sexuelle Interessen nicht zu vergessen. Denke Hobbies und Musikgeschmack sind nicht soo wichtig. Aber schon sowas wie ist die Einstellung zur Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau, wieviel Zuwendung brauchen beide um glücklich zu sein....Liste beliebig fortzusetzen.

LG

Ich z.B. könnte auch mit ner ganz anderen politischen Gesinnung nichts anfangen, also auf keinen Fall rechts oder ganz links! *schüttel*

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15. Februar 2010 um 16:07

Wahre Liebe resultiert doch...
...aus "gemeinsamen Interessen, Hobbies, Musikgeschmack,..." und was du sonst noch alles aufgezählt hast. Ist jedenfalls meine (etwas konservative?) Meinung dazu.

Mir fällt im Freundeskreis immer wieder auf, das so viele Menschen Liebe allein über sexuelle Anziehung definieren... und nach kurzer Zeit kommt dann die hässliche Trennung.

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15. Februar 2010 um 18:03

Bisher mehr nein als ja Antworten ...
Selbst die Ja-Sager sagen eher nein, nämlich indem sie gemeinsame Interessen etc zu einem Bestandteil oder Voraussetzung der Wahren Liebe machen.
Und tendenziell ist 'am Anfang Liebe alleine eher hinreichend als nach einer Weile'.

Hmmmmm

Was is denn mit dem Modell unserer Vorväter & -mütter und Milliarden von Menschen in aller Herren Länder, wo einfach mal die gemeinsame Zukunft durch Heirat festgelegt wird, in der völligen Überzeugung, dass sich die Liebe dann schon dazu gesellen wird?

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15. Februar 2010 um 18:09

Wo bleiben die Romantiker ????
KLAR REICHT'S - LIEBE VERSETZT BERGE

Haben sich die Romantiker den Dinos angeschlossen und sind ausgestorben oderwas?

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15. Februar 2010 um 18:09
In Antwort auf darius_11863771

Bisher mehr nein als ja Antworten ...
Selbst die Ja-Sager sagen eher nein, nämlich indem sie gemeinsame Interessen etc zu einem Bestandteil oder Voraussetzung der Wahren Liebe machen.
Und tendenziell ist 'am Anfang Liebe alleine eher hinreichend als nach einer Weile'.

Hmmmmm

Was is denn mit dem Modell unserer Vorväter & -mütter und Milliarden von Menschen in aller Herren Länder, wo einfach mal die gemeinsame Zukunft durch Heirat festgelegt wird, in der völligen Überzeugung, dass sich die Liebe dann schon dazu gesellen wird?

Das alte Modell

hat aber die Grundvoraussetzung einer funktionierenden Liebe nicht erfüllt: nämlich dass am Anfang immer erstmal das Verliebtsein da ist, dass sich dann mit Erfüllung der anderen genannten Dinge zu Liebe ausbauen kann. Klar mag es auch Fälle gegeben haben, wo dann doch noch Liebe entstanden ist aber Ausnahmen bestätigen nur die Regel, sie widerlegen sie nicht. Und wenn die Frauen so zufrieden mit ihren ausgesuchten Ehemännern gewesen wären, hätten wir ja die ganze Frauenbewegung nicht gehabt.

Außerdem ging es wohl kaum darum nen Liebespartner zu finden damals, eher ums gut versorgt sein und Co. Die haben Liebe noch nicht als Lebensziel gehabt.

LG

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15. Februar 2010 um 18:48

Eben!

meine Cousine hat sich damals auch von ihrer 10jährigen Beziehung getrennt, weil er sie immer hingehalten hat mit Kindern und dann doch nciht wollte. Da war sie Anfang dreißig. Jetzt mit 35 hat sie gerade ihr erstes Kind von ihrem jüngeren Freund bekommen, die sind jetzt auch schon wieder drei Jahre zusammen. Ein halbes Kind geht eben nicht und ich kann schon verstehen, dass man dafür auch eine Liebe aufgibt. Und sich eine neue sucht, wo diese Basis stimmt.

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15. Februar 2010 um 21:32

...
Was ist daran so intolerant, wenn man für sich selbst eben entschieden hat, nicht schwanger werden zu wollen?

Ich finde die Vorstellung eines "Kompromisskindes" eher bescheuert... eine Frau, die nicht aus eigenem Willen ein Kind bekommen will, sondern nur, um dem Partner entgegenzukommen, die sollte es doch besser sein lassen.

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15. Februar 2010 um 21:34

NEIN, leider nicht...
Leider weiß ich die Antwort!
Ich würde gern so was sagen wie "Ja, klar! Das ist doch das wichtigste, blabla...!"

Aber das Leben zeigt doch, dass das nicht wahr ist! Liebe allein reicht nicht, auch wenn ich persönlich wünschte es wäre so...

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15. Februar 2010 um 21:38


Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde: Aber ich denke Liebe allein reicht NICHT.

Es gehört soviel dazu, eine intakte Beziehung zu führen. Man muss aufeinander eingehen können, auch mal zurückstecken, den anderen an seinem Leben teilhaben lassen. Und natürlich sollte es auch die ein oder andere Übereinstimmung in den Interessen geben, das schweißt schon irgendwie zusammen. Klar sollte man auch anständig streiten können und zwar auf produktive Weise. Ich hoffe, ihr wisst, was ich meine. Also dass man sich zwar streitet, aber einen Konsens findet und damit dann auch beide leben können. Und nicht nur wütend aufeinander einhackt - und zwar immer um die gleichen idiotische Kleinigkeiten.

Es gibt so viele Beziehungen, in denen sich Paare lieben - aber durch unterschiedliche Lebensvorstellungen nicht langfristig zusammen sein können. Oder aber man tut sich ständig weh und kommt nicht miteinander klar. Da kann die Liebe noch so groß sein - wenn man sich ständig verletzt und sich gegenseitig mit den Machtkämpfen hochschaukelt, wo bleibt dann irgendwann die Liebe?

Es wäre schön, wenn Liebe allein reichen würde - aber leider ist es nicht so "einfach".

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15. Februar 2010 um 22:39

...
Kaninchen züchten würde ich jetzt auch nicht unbedingt auf dieselbe Stufe stellen wie einen Kinderwunsch... das ist dann wohl doch ein elementareres Grundbedürfnis als einfache Freizeitplanung, oder?

Was heißt hier alles haben wollen? Ich hab eine Vorstellung, wie ich mein Leben verbringen will, und nach der lebe ich dann halt auch. Da such ich mir doch lieber gleich jemanden, mit dem ich in den wichtigsten Punkten der Lebensplanung einig bin, anstatt aus zwei komplett gegensätzlichen Plänen irgendwas zusammenzuflicken, nur um zusammenzuhalten, was nicht zusammenpasst.
Ich passe nicht mein Leben meinen Beziehungen an, sondern suche passende Beziehungen für mein Leben. Wenn etwas nicht gleich passt, sondern erst passend gemacht werden muss, dann ist es mir das nicht wert.

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15. Februar 2010 um 22:42

Eigentlich...
... doch sehr traurig die Frage!!!
...und auch die Antworten!

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15. Februar 2010 um 22:53

...
Toleranz heißt doch nur, dass man den anderen so sein lässt, wie er ist. Nirgends heißt es, dass man dadurch seine eigene Meinung oder Einstellung ändern muss... nur, dass man auch andere gelten lässt.

Es geht auch nicht darum, dass man komplett GLEICH ist. Man muss nur KOMPATIBEL sein.

Wenn man unterschiedliche Musikgeschmäcker hat, mein Gott, dann hört halt jeder nur mit Kopfhörer Musik und man geht in unterschiedliche Lokale (wenn es einen interessiert). Alles kein Thema, da muss auch keiner zurückstecken.

Wenn aber mein Partner, seit er klein ist, von einer Familie träumt, und ich seit ich denken kann, die Vorstellung, selbst Mutter zu sein, absolut abstoßend finde, ist das nicht kompatibel. Einer muss wohl seinen Lebenstraum aufgeben.

Und sorry, was ist denn das für eine Beziehung, wenn man dafür seine Lebensträume opfern muss? In einer guten Beziehung ist das absolut unnötig weil man sich einfach einig ist und einen Weg gemeinsam gehen will, anstatt zu versuchen, den anderen von seinem Weg runterzuschubsen.

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15. Februar 2010 um 23:09

...
Naja ich verlieb mich einfach nicht so schnell und leicht... ich finde solche Sachen einfach vorher raus.
Und jemand wird überhaupt erst weiterführend interessant für mich, wenn die grundlegenden Dinge passen... auf das Bauchkribbeln, das weitgehend auf sexueller Anziehung basiert, geb ich nicht viel, denn das ist erfahrungsgemäß ohnehin bald wieder weg. Wozu sollte ich also meine Entscheidungen darauf abstimmen obs kribbelt?

Ich finde es auch nicht weiter schlimm, den Kontakt zu jemandem in einer Frühphase abzubrechen, bei dem ich weiß, dass er mir hundertprozentig nicht guttun wird... auch wenn es vielleicht gerade zu kribbeln anfangen würde. (Bin doch kein willenloser Sklave dieser Hormone... wenn es mir nicht in den Kram passt, dann geh ich auch nicht darauf ein.) Nur weil mir meine Hormone dann vielleicht ein paar Tage Entzugserscheinungen vorgaukeln, würde ich noch nicht von einem gebrochenen Herzen reden. SO schnell hängt mein Herz sich nämlich nicht rein, das dauert bei mir mindestens ein paar Monate.

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17. Februar 2010 um 20:39

Buchtipp: "Lob der Vernunftehe"
--> Laut des Autors reicht Liebe eben nicht. Im Gegenteil, es macht das ganze ungemein schwierig, den Anspruch zu haben, in einer Beziehung immer glücklich zu sein.

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17. Februar 2010 um 21:16

LIEBE ALLEIN REICHT NICHT AUS!!!! Leider.....
Ich habe früher auch anders gedacht, aber nach einigen Beziehungen und mit steigendem Alter musste ich auch leider feststellen: Liebe allein reicht nicht aus!.

Und zwar dann nicht, wenn:

1. die Lebensentwürfe zu unterschiedlich sind, sprich beide vollkommen unterschiedliche Vorstellungen davon haben, wie sie ihr Leben gestalten wollen (z.B. einer will Kinder/der andere nicht, der eine will im Ausland leben/der andere nicht usw...)

2. wenn beide unterschiedliche BEDÜRFNISSE haben. Der eine möchte grundsätzlich viel Nähe in einer Beziehung und der andere nicht. Der andere ist vom Typ her eher freiheitsliebend, will sich nicht so festlegen und nicht so eng binden.

Da kann man nicht so einfach sagen..."wenn man sich doch liebt, dann kann man alles zusammen schaffen"

Ist völliger Quatsch finde ich...habe früher wie gesagt auch so gedacht.....entweder es passt oder eben nicht. Alle Versuche, es krampfhaft passend zu machen; sich mit halbherzigen Kompromissen über Wasser zu halten "nur um nicht die Beziehung zu beenden", sind meines Erachtens nur Zeitverschwendung.....

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17. Februar 2010 um 21:22
In Antwort auf esterya1

...
Kaninchen züchten würde ich jetzt auch nicht unbedingt auf dieselbe Stufe stellen wie einen Kinderwunsch... das ist dann wohl doch ein elementareres Grundbedürfnis als einfache Freizeitplanung, oder?

Was heißt hier alles haben wollen? Ich hab eine Vorstellung, wie ich mein Leben verbringen will, und nach der lebe ich dann halt auch. Da such ich mir doch lieber gleich jemanden, mit dem ich in den wichtigsten Punkten der Lebensplanung einig bin, anstatt aus zwei komplett gegensätzlichen Plänen irgendwas zusammenzuflicken, nur um zusammenzuhalten, was nicht zusammenpasst.
Ich passe nicht mein Leben meinen Beziehungen an, sondern suche passende Beziehungen für mein Leben. Wenn etwas nicht gleich passt, sondern erst passend gemacht werden muss, dann ist es mir das nicht wert.


Bin ganz deiner Meinung...siehe oeben!!!!

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