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Umfrage: Beide verheiratet mit Kindern - Trennung füreinander - wer hats schon/bewußt nicht gemacht?

29. Juni 2009 um 18:28

Hallo an alle,

wende mich an Euch mit der Bitte um Euren Erfahrungsbericht ... mich würde die Frage interessieren, was dabei rauskommt, wenn beide "an sich glücklich" verheiratet sind, ihre gesettelten Umfelder / Familien / Freunde haben und sich trotzdem ineinander verlieben und für den anderen trennen...

...wie traumatisch ist das für alle Beteiligten (v.a. die Kinder und dann ehemaligen Ehepartner)? Kann man auf sowas überhaupt noch "sein Glück" aufbauen? Vermisst man irgendwann auch sein altes Leben und Partner ganz schrecklich?

...gehe auch davon aus, dass halt jeder nur mit Wasser kocht und vielleicht dann genau der gleiche (oder ein anderer) Alltag wiederkommt...?! Oder kämpft man dann nach so einem Drama noch mehr um alles? Kann man all das, was man währenddessen für seine Affäre fühlt (incl. ihn auch mit seinen Fehlern zu lieben) auch umsetzen, wenn man plötzlich eben nicht nur Affäre, sondern eine Beziehung hat?

...wenn beide dann quasi als "Betrüger" zusammen kommen, kann man sich dann vertrauen?

...schafft man das, dann auch mit den alten Freunden und der Familie klarzukommen oder gibt es große Gräben und man vermisst dann da sehr viel?

...und überhaupt... wie geht es Euch danach (gerne auch 5 oder 10 Jahre danach!!!!)??? Kenne überhaupt niemanden, der sowas wirklich gemacht hat!

=> oder aber auch die Gegenfrage: was habt Ihr gemacht, wenn Ihr gemeinsam während Eurer Affäre darüber nachgedacht und Euch bewusst dagegen entschieden habt; wie ist die Sache "ausgegangen", kann man das "überleben" (nach dem Motto: man ist ja seinem Herzen nicht gefolgt) oder kann man sogar auch irgendwann mit vollem Herzen zum alten Partner wieder zurückfinden??

=> oder kann man gar auch Jahre in einer "Parallelwelt" leben und sowohl die "glückliche Familie" als auch die Affäre und das Besondere, Prickelnde und Rauschhafte ausleben? Kann das auch auf Jahre hin gut gehen, hat sowas jemals schon erlebt oder lebt es gerade noch?

Danke für eine sachliche Meldung und Berichte,

A

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29. Juni 2009 um 18:53

Meine Erfahrung ...
Habe dir eine PN geschickt.

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30. Juni 2009 um 6:07

Mir geht es exakt genauso....
Du hättest meine Fragen dazu nicht besser in Worte fassen können, liebe A.
Wir sind dazu auch noch Kollegen - es ist also der 'worst case'.

LG Fairy

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30. Juni 2009 um 9:01

Meine Erfahrungen
Ich hatte 3 Jahre lang eine Affäre und habe mich letztendlich für meinen Mann entschieden und habe es bisher nie bereut.

Und ja man kann irgendwann mit vollem Herzen zum alten Partner zurückfinden.

Ich habe versucht die ganzen Jahre in einer Parallelwelt zu leben. Aber es hat mich irgendwann kaputt gemacht.
Irgendwann ließ der Rausch auch nach und ich konnte wieder klar denken.
Dieses ganze Lügen und Betrügen hat mich zum Schluss richtig krank gemacht.
Ich war froh, als dann eine Entscheidung gefallen ist.

Das sind meine Erfahrungen.

Liebe Grüße
Geliebte40
www.geliebte-online.de

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30. Juni 2009 um 9:05

Das ist der schwierigste Teil...
oder aber auch die Gegenfrage: was habt Ihr gemacht, wenn Ihr gemeinsam während Eurer Affäre darüber nachgedacht und Euch bewusst dagegen entschieden habt; wie ist die Sache "ausgegangen", kann man das "überleben" (nach dem Motto: man ist ja seinem Herzen nicht gefolgt) oder kann man sogar auch irgendwann mit vollem Herzen zum alten Partner wieder zurückfinden??

meine Affäre und ich haben sehr oft drüber nachgedacht wie es wäre wenn man ein neues Leben anfängt. Das ist gar nicht so einfach. Wie Du bereits geschrieben hast. Man würde ein Teil der gesamten Familie und Freunde aufs Spiel setzen. Die Menschen um Dich herum tragen dazu bei das Du glücklich bist. Wenn Dir dieser Teil weggenommen wird, und Du mit Deiner Affäre ein Leben aufbaust, läufst Du Gefahr das das Verlangen zu Deiner gewohnten Umgebung größer wird. Und das würde dazu führen, das Du wiederum unglücklich wärst. Klingt alles sehr theoretisch, aber aus meiner Sicht sehr realistisch.

Meine Affäre war bereit alles aufzugeben und neu anzufangen. Wir haben lange darüber geredet und erkannt das es ausweglos ist. Wir beide haben Kinder, Haus Familie und vor allem Liebe zum Partner. Ich könnte nicht damit klarkommen wenn ich das Gefühl hätte das sie möglicherweise das Verlangen hat wieder in Ihr altes Leben zurückzukehren. Und umgekehrt könnte Sie das auch nicht verkraften. Schwierige Situation da das Herz wirklich blutet und das Verlangen zu der Affäre sehr groß ist. Aber es ist nunmal nicht vernünftig alles aufzugeben und neu anzufangen. Es sei denn mit der alten Partnerschaft läufts wirklich nicht. Doch wenn es zu Hause gut läuft und Harmonie herrscht, dann lieber doch die vernünftige Wahl treffen und die Affäre beenden. Du wirst das hier ziemlich oft lesen das man die Affäre beenden soll. Ist leichter gesagt als getan. Ich selbst kämpfe jeden Tag, das ich Ihr nicht schreiben darf obwohl das Verlangen so groß ist. Ich spüre es wie schwer sie es ohne mich hat. Aber wir müssen wieder in unser altes Leben finden. Und das kann nur dann funktionieren wenn man nix mehr voneinander hört, liest und sieht. Das ist wirklich sehr sehr hart, aber ich bin tapfer und kämpfe gegen die Schmerzen.

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30. Juni 2009 um 9:45

Für die Frau entschieden
Auch ich hatte eine Affäre, während der es um die Frage ging, ob man sich ein gemeinsames Leben vorstellen könne ...

Sie konnte es sich sehr gut vorstellen, ich nur zu Teilen ... ich liebte meine Frau und meine Kinder und konnte mir nicht vorstellen sie zu verlassen ...
Ich hatte auch Gefühle zu der Affärenfrau aber die waren, wie sich im Nachhinein herausstellte, eher oberflächlich.
Bei ihr lief in der Ehe nicht mehr fiel und bei mir war vieles nur noch Alltag, es fehlte der "Pepp" ... diesen "Pepp" fand ich in der Affäre und ich dachte es läge an ihr ... dabei habe ich nur Sehnsüchte mit ihr gelebt, die ich in meiner Ehe hatte ...
Ich habe mich bewußt für meine Frau entschieden, denn ich wußte, daß ich sie liebe und nicht ohne sie hätte sein können, ich wäre nach kurzer Zeit tot unglücklich gewesen. Meine Frau hat, nachdem es beendet war, auch von der Affäre erfahren, so daß wir gemeinsam an den "Fehlern" der Vergangenheit arbeiten konnten, auch wenn es für sie sehr schmerzhaft war zu wissen, daß ich sie betrogen habe ... aber heute wissen wir was wir aneinander haben, unsere Beziehung ist intensiver als je zuvor, da wir bewußt aufeinander schauen und dem Alltagstrott keine Chance mehr geben.

Ich denke das Zusammenleben mit einem neuen Partner, der Ex-Affäre, kann nur klappen, wenn in der Vorehe gar nichts mehr läuft.

Ich bin froh über meine Entscheidung, denn ich habe mich für die wundervollste Frau entschieden, die es gibt ... sorry Euch allen anderen!

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30. Juni 2009 um 11:46
In Antwort auf herman_12871084

Das ist der schwierigste Teil...
oder aber auch die Gegenfrage: was habt Ihr gemacht, wenn Ihr gemeinsam während Eurer Affäre darüber nachgedacht und Euch bewusst dagegen entschieden habt; wie ist die Sache "ausgegangen", kann man das "überleben" (nach dem Motto: man ist ja seinem Herzen nicht gefolgt) oder kann man sogar auch irgendwann mit vollem Herzen zum alten Partner wieder zurückfinden??

meine Affäre und ich haben sehr oft drüber nachgedacht wie es wäre wenn man ein neues Leben anfängt. Das ist gar nicht so einfach. Wie Du bereits geschrieben hast. Man würde ein Teil der gesamten Familie und Freunde aufs Spiel setzen. Die Menschen um Dich herum tragen dazu bei das Du glücklich bist. Wenn Dir dieser Teil weggenommen wird, und Du mit Deiner Affäre ein Leben aufbaust, läufst Du Gefahr das das Verlangen zu Deiner gewohnten Umgebung größer wird. Und das würde dazu führen, das Du wiederum unglücklich wärst. Klingt alles sehr theoretisch, aber aus meiner Sicht sehr realistisch.

Meine Affäre war bereit alles aufzugeben und neu anzufangen. Wir haben lange darüber geredet und erkannt das es ausweglos ist. Wir beide haben Kinder, Haus Familie und vor allem Liebe zum Partner. Ich könnte nicht damit klarkommen wenn ich das Gefühl hätte das sie möglicherweise das Verlangen hat wieder in Ihr altes Leben zurückzukehren. Und umgekehrt könnte Sie das auch nicht verkraften. Schwierige Situation da das Herz wirklich blutet und das Verlangen zu der Affäre sehr groß ist. Aber es ist nunmal nicht vernünftig alles aufzugeben und neu anzufangen. Es sei denn mit der alten Partnerschaft läufts wirklich nicht. Doch wenn es zu Hause gut läuft und Harmonie herrscht, dann lieber doch die vernünftige Wahl treffen und die Affäre beenden. Du wirst das hier ziemlich oft lesen das man die Affäre beenden soll. Ist leichter gesagt als getan. Ich selbst kämpfe jeden Tag, das ich Ihr nicht schreiben darf obwohl das Verlangen so groß ist. Ich spüre es wie schwer sie es ohne mich hat. Aber wir müssen wieder in unser altes Leben finden. Und das kann nur dann funktionieren wenn man nix mehr voneinander hört, liest und sieht. Das ist wirklich sehr sehr hart, aber ich bin tapfer und kämpfe gegen die Schmerzen.

Wie geht das?
ich krieg es nicht hin
zumal meine Affäre ein Kollege ist

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30. Juni 2009 um 11:53
In Antwort auf carrie_12772087

Meine Erfahrung ...
Habe dir eine PN geschickt.

Dito
hab dir auch eine PN geschickt LG, A

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30. Juni 2009 um 12:45

10 lange Jahre...
ist es inzwischen fast her, dass mein Geliebter und ich uns kennen gelernt haben. September 1999. Unglaublich im letzten Jahrtausend. Und wir haben es nie wieder geschafft voneinander los zu kommen. Wir haben es zweimal, wirklich ernsthaft, versucht. Bei zweiten Mal für fast 2 Jahre. Und sind kläglich gescheitert. Jetzt sind wir seit einem Jahr wieder zusammen und geniessen die Zeit unheimlich intensiv. Mit allen Sinnen. Und ich liebe ihn jeden Tag ein bißchen mehr. Bin aber der Meinung, dass sich das nur in so einer heimlichen Beziehung aufrecht erhalten lässt. Vor zwei Wochen hat es seine Frau gemerkt und er hat ihr gesagt, dass er sich nicht mehr von mir trennen wird. Und mein Mann. Na ja. Er duldet es. Das mein Freund und ich endgültig zusammen kommen? Weis nicht, nicht wirklich, glaube ich. Irgendwann wird es sich entscheiden. Spätestens Ende 2013 mit dem Eintritt in die Rente von ihm.

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1. Juli 2009 um 11:28

Ja... vielleicht hast du recht...
...aber jeder muss halt sein eigenes Leben leben und sich vor sich selber verantworten und auch wenn das alles für dich wertlos und lächerlich erscheint, für mich ist es das nicht. Und wenn ich für dich wertlos bin, dann ist es so - es gibt halt nun einmal andere Lebensformen und Lebensauffassungen.

Ich finde Deine Lebensauffassung im übrigen nicht wertlos, bloss weil sie ganz anders ist als meine. Du hast halt andere Erfahrungen und Gefühle und verantwortest Dich Dir und anderen gegenüber anders als ich. Aber wenn ich mich verantworten muss, dann vor mir selber und vor meinem Mann und meinen Kindern (und evt. noch vor der Frau und den Kindern meines Geliebten)... LG, A

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2. Juli 2009 um 9:39
In Antwort auf eilish_12765552

Ja... vielleicht hast du recht...
...aber jeder muss halt sein eigenes Leben leben und sich vor sich selber verantworten und auch wenn das alles für dich wertlos und lächerlich erscheint, für mich ist es das nicht. Und wenn ich für dich wertlos bin, dann ist es so - es gibt halt nun einmal andere Lebensformen und Lebensauffassungen.

Ich finde Deine Lebensauffassung im übrigen nicht wertlos, bloss weil sie ganz anders ist als meine. Du hast halt andere Erfahrungen und Gefühle und verantwortest Dich Dir und anderen gegenüber anders als ich. Aber wenn ich mich verantworten muss, dann vor mir selber und vor meinem Mann und meinen Kindern (und evt. noch vor der Frau und den Kindern meines Geliebten)... LG, A

Verantwortung
der Verantwortung gegenüber deinem Mann entziehst du dich durch Verheimlichung.

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2. Juli 2009 um 12:59
In Antwort auf perry_12951871

Verantwortung
der Verantwortung gegenüber deinem Mann entziehst du dich durch Verheimlichung.

Da hast Du recht...
...genau so ist es. So wie man halt auch Alkohol trinkt oder raucht, immer in der Hoffnung, dass es einem der Körper verzeiht oder es nicht merkt und obwohl man die Verantwortung für seinen Körper hätte... Wie das enden wird, weiss ich daher auch nicht....

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2. Juli 2009 um 15:01
In Antwort auf eilish_12765552

Da hast Du recht...
...genau so ist es. So wie man halt auch Alkohol trinkt oder raucht, immer in der Hoffnung, dass es einem der Körper verzeiht oder es nicht merkt und obwohl man die Verantwortung für seinen Körper hätte... Wie das enden wird, weiss ich daher auch nicht....

Etwas hinkt der Vergleich noch,
beim trinken und rauchen schadest du dir nur selbst, was du machst ist vergleichbar mit trinken und rauchen in der Schwangerschaft (2te Person betroffen).

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3. Juli 2009 um 6:36

Hallo ginbenez,
hab deine beiträge jetzt schon öfters in foren gelesen und du wirkst wahnsinnig verletzt und traurig in der art wie du schreibst. mich würde sehr interessieren, was dir passiert ist, was deine geschichte ist.

meine schaut oberflächlich vielleicht so aus, wie du es beschrieben hast, aber es ist auch oberflächlich, es nur auf eine art und weise zu sehen. es gibt viele dinge, die in meinem leben hineingespielt haben und man kann es nicht so verallgemeinern. vor allem das "auf kosten der familie", denn genau das ist momentan NICHT so. weil niemand etwas von meinem zweiten ich weiss, muss auch im moment eben auch niemand leiden. meine familie hat alles, was sie braucht: mein mann eine frau, die ihm als mensch und partner sehr zur seite steht, er sagt auch oft, dass er sehr froh ist, mich zu haben und das immer noch nach 21 jahren. er ahnt meine "schattenseite" auch, wir haben vor der hochzeit lange darüber geredet, und er hat mich trotzdem geheiratet. meine kinder eine intakte familie, in der sich die eltern sehr gut verstehen, viel miteinander unternehmen und reden und ein positives gemeinsames leben haben. das - so würdest du sagen - auf einer lüge aufgebaut ist. Ja, da hast du recht. aber würde ich das, was mir essentiell fehlt, unterdrücken und nicht (in glaub mir wirklich äusserst minimalem masse) auch ausleben, so würde ich auch mir gegenüber eine lüge leben. ja, dann könnte ich mich "mal schnell trennen" - und was haben dann mein mann und die kinder davon? sind sie dann glücklicher?

wo du allerdings vollkommen recht hast: ja, alles würde zusammenbrechen, wenn die lüge auffliegt. aber dann werde ich (dir allerdings nicht, sondern meinem mann) den gefallen tun, ihm wenigstens im nachhinein zu erklären, was in mir vorgegangen ist, und ich werde ihn und alles sicher nicht ungerecht und gemein finden. im übrigen würde ich es umgekehrt auch so sehen. wenn mein mann mich betrügen würde, egal ob ONS oder affäre - ich würde um ihn und die beziehung kämpfen, weil einen nach 21 jahren einfach sehr sehr viel mehr als "nur sex" verbindet. es gibt im gesamtpaket auch noch anderes, was zählt.

ich wünsch dir ganz viel kraft, dass du lernst mit dem, was dir offensichtlich angetan wurde und dich brutal verletzt haben musst, umzugehen, denn so machst du dich kaputt!

LG, A

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3. Juli 2009 um 6:46
In Antwort auf perry_12951871

Etwas hinkt der Vergleich noch,
beim trinken und rauchen schadest du dir nur selbst, was du machst ist vergleichbar mit trinken und rauchen in der Schwangerschaft (2te Person betroffen).

Der Punkt geht an Dich...
...ja, du hast recht, der vergleich hinkte tatsächlich.

lass es mich anders sagen: ich habe zwar natürlich eine verantwortung für meinem mann mit dem jawort übernommen, aber auch eine gegen meine kinder (dass ich ihnen als scheidungskind, wo die mutter mit 4 jahren weg war, sowas nicht antun möchte) und gegen mich selber auch (dass ich nur ein leben habe und darin nicht auf gewisse dinge verzichten will)! ich habe in 21 jahrenPartnerschaft oft und viel versucht, mit "dem fehlen" von einigen dingen in meinem leben zurechtzukommen (welches glaube ich nicht am partner liegt, sondern bei mir "systemimmanent" ist!!) und der weg, den ich gerade gehe, ist im moment für mich der richtige (wenn du magst, dann schau auch mal, was ich hier woanders im forum gerade an ginbenez geschrieben habe). Aber es ist nicht so, dass es der einzige wahre oder richtige ist und so suche ich weiter nach lösungen. ganz interessant dazu übrigens ein Buch Wolfgang Schmidbauer (einem Psychologen): die geheime liebe. Ausrutscher. Seitensprung. Doppelleben.

LG, A

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3. Juli 2009 um 7:47

Hallo secondme
meine affäre dauerte 4,5 jahre und ich habe ihn sehr geliebt. er wollte sich immer trennen, hat es jedoch nicht gepackt-die gründe waren die gleichen wie bei sehr vielen hier-kind, haus.
ich hab es vor fast einem jahr beendet. während dieser zeit hab ich gekämpft wie eine löwin, doch gegen ende hab ich ihn irgendwie verstanden. würde ich so viel aufgeben für eine sache, die so ungewiss ist? würde ich mich in eine situation begeben, die so viele fragen aufwirft wie du sie in deinem thread stellst? ich hätte es wohl getan, aber viele sind anders als ich und das kann ich nachvollziehen.
aber der punkt ist einfach, dass ich die rosarote brille los bin und jetzt mit erschrecken erkenne, dass wir überhaupt nicht zusammen gepasst hätten, er hat so andere ansichten und meinungen über das leben-völlig entgegengesetzt zu meinen.
es hätte niemals funktioniert! weißt du wie krass eine solche erkenntnis ist?
diese zeit war nicht vergeudet oder umsonst, sie war wunderschön, aber auch mit sehr viel schmerz verbunden. wenn ich daran denke, dass er alles hingeworfen hätte und diese erkenntnis wäre uns nach kurzer zeit gekommen-oh man-so viel schmerz und verluste, die es gegeben hätte.
vielleicht lag es aber an der langen zeit, in der es eben nicht nur prickeln und leidenschaft gab, sondern auch einblicke in macken, charkter und alltagssituationen. ich denke, dass affären, die nur ein paar monate gehen eine bssere chance haben, zu beziehungen zu werden, weil man diese erkenntnisse noch nicht besitzt und sich offiziell und ohne zwang kennenlernen kann.

zum ausgang der geschichte-er ruft immernoch ständig an, schreibt sms etc-nach 1 jahr. er hatte seine chance und hat sie bewusst gegen uns entschieden-aber zu seiner partnerin scheint er nicht zurückgefunden zu haben.

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3. Juli 2009 um 8:47

Uff...
...da fällt mir auch erstmal nichts dazu ein, denn es spricht wirklich unglaublich viel leid aus deinen worten. Ist es dir denn gar nicht möglich, aus dem, was alles in dir kaputt gegangen und kaputt ist, noch einmal etwas neues zu schaffen - es mit einem anderen ansatz zu sehen - also irgendwie abzuschliessen und zu verzeihen und darauf für dich selber etwas neues aufzubauen (so wie man eine wunde halt immer wieder in den schmutz legen kann und sie dann immer wieder eitern wird oder man macht sie einmal trocken und sauber, vielleicht gar dass man ausbrennt oder ausschneidet und man kommt vielleicht mit einer hässlichen narbe raus, aber es kann sich auch etwas schliessen).

ich habe das in einer anderen beziehung erfahren: meine mutter ist gegangen, da war ich 4 und ich wollte ihr das auch nie verzeihen, hatte 20 jahre nicht mit ihr geredet (bis letzten september) und es war nicht mal ein anderer mann, sondern sie hat ihre eigene religion gegründet und da kommt nichts und niemand hin (wobei es für das elementare gefühl, verlassen worden zu sein fast egal ist, ob es nun ein anderer mann oder eine andere religion war). ich habe dann letzten september eine familienaufstellung gemacht, selbst da war noch unversöhnlich, eiskalt, verbittert - und trotzdem ist etwas aufgebrochen. habe dann mit ihr nach 20 jahren telefoniert und natürlich findet sich kein "konsens" oder dass ich das, was sie machen würde verstehen könnte, aber (ohne dass ich dir erklären kann, warum) dennoch konnte ich danach meinen inneren frieden mit ihr finden. wie gesagt: ich werde sie nie verstehen (und will es auch nicht), aber ich verzeihe ihr trotzdem und damit konnte ich auch endlich loslassen. und das war sehr befreiend!!!!

alles gute für dich und dass du vielleicht aus diesem tal doch noch einen weg herausfindest - du hast nur das eine leben!!!!

LG, A

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3. Juli 2009 um 17:10
In Antwort auf eilish_12765552

Der Punkt geht an Dich...
...ja, du hast recht, der vergleich hinkte tatsächlich.

lass es mich anders sagen: ich habe zwar natürlich eine verantwortung für meinem mann mit dem jawort übernommen, aber auch eine gegen meine kinder (dass ich ihnen als scheidungskind, wo die mutter mit 4 jahren weg war, sowas nicht antun möchte) und gegen mich selber auch (dass ich nur ein leben habe und darin nicht auf gewisse dinge verzichten will)! ich habe in 21 jahrenPartnerschaft oft und viel versucht, mit "dem fehlen" von einigen dingen in meinem leben zurechtzukommen (welches glaube ich nicht am partner liegt, sondern bei mir "systemimmanent" ist!!) und der weg, den ich gerade gehe, ist im moment für mich der richtige (wenn du magst, dann schau auch mal, was ich hier woanders im forum gerade an ginbenez geschrieben habe). Aber es ist nicht so, dass es der einzige wahre oder richtige ist und so suche ich weiter nach lösungen. ganz interessant dazu übrigens ein Buch Wolfgang Schmidbauer (einem Psychologen): die geheime liebe. Ausrutscher. Seitensprung. Doppelleben.

LG, A

Dein Standpunkt ist verständlich,
jedoch immer sehr stark vom Partner abhängig. Ich vermute bei meiner Frau eine ähnliche Konstellation und habe sie deswegen öfters darauf angesprochen (bin mir nur zu 75% sicher). Ich haben auch wegen meiner Kinder den Vorschlag einer offenen Beziehung gemacht. Denn auch mir fehlt etwas. Bis jetzt wird jedoch alles geleugnet. Mein Tipp: forsche nach ob dein Mann im Moment wirklich glücklich ist oder nur schweigt.

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