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Trotz Ehe, Haus und Kindern macht mich die Beziehung krank! Was tun?

21. Juni 2007 um 14:38 Letzte Antwort: 11. Januar um 13:50

Hallo,

es tut gut eine Plattform gefunden zu haben auf der ich mal meine Gedanken und Gefühle offen austragen kann. Verheiratet(seit 5 Jahren) mit zwei kleinen Kindern (3 und 1)einem Haus und Garten, also rundum ideale Rahmenbedingung, mangelt es doch bei den meisten an Verständnis, wenn ich anfange das alles in Frage zu stellen.
Ich höre quasi schon die Stimmen, die mir nachrufen, was will die denn noch mehr??? Aber mir fehlt definitv was in unserer Beziehung. Mir fehlt Nähe und wirkliche Zweisamkeit. Und noch schlimmer, die derzeitige Situation macht mich allmählig krank. Habe verschieden Psychosomatische Symptome. DAs schlimmste sind derartige Vespannungen im Brust und Halswirbelbereich, dass alle 3-4 Wochen derartige Blockaden der Wirbel entstehen, welche sich in extremen Schwindel äußern, so dass dann gar nichts mehr geht. Eigentlich ein Teufelskreis für mich, weil ich natürlich gerade dann auf meinen Mann und seine Familie angewiesen bin und anschließend ein entsprechend schlechtes Gewissen all denen gegenüber habe.

Was unsere Beziehung angeht, war alles soweit ok, bis die Kinder kamen. Beim ersten fing es dann so langsam an, dass ich merkte, dass unsere Vorstellungen von den Wesentlichen Dingen doch ein bisschen auseinander gehen. Ich will kein falsches Licht auf meinen Mann werfen. Er ist schon ein ganz lieber Kerl und wenn es darauf ankommt kann man sich auf ihn verlassen.
Er ist ein guter Freund. Aber wir unterscheiden uns vom Wesen doch sehr. Er ist einfacher gestrickt als ich und vielleicht in seiner Art etwas oberflächlicher. Eine Zeit lang hat mir das sehr fut getan und in vielen Dingen sind wir uns dann auch wieder ganz ähnlich. Aber wenn ich mit ihm über meine Gefühle rede, es versuche, versteht er mich einfach nicht.Er weiß einfach nicht was ich meine, was mir fehlt. Nach dem letzten Versuch bemüht er sich tierisch. Bestimmt liebt er mich auf seine Art. Aber er versteht nicht, dass es nicht damit getan ist sich einfach mal wieder öfters zu küssen und es mit dem Sex zu versuchen. Er glaubt der Rest kommt dann schon von selbst zurück...Momentan kann ich körperliche Nähe zu ihm nur so gerade eben ertragen. Mag ihn nicht verletzen und vor den Kopf stoßen. Aber so bleiben kann es auf gar keinen Fall.
Also, was tun? Die Kinder spielen natürlich auch ein wichtige Rolle. Wenn die Eltern nicht glücklich sind wird es auch für die Kinder schwer...so oder so.
Ich wünschte es wäre möglich eine Auszeit zu nehmen, erst mal Abstand zu gewinnen und dann vielleicht nach einiger Zeit zu sehen, was unterm Strich wirklich noch von unsere r Beziehung übrig ist. Aber das geht wohl kaum. Ich schwimme nun schon seit einiger Zeit in diesem Tümpel und je mehr Zeit vergeht um so trüber wird das Wasser. Mir war auch eine ganze Zeit nicht klar, dass meine gesundheitlichen Problemem im Zusammenhang damit stehen könnten. Aber mittlerweile liegt der Verdacht sehr nah. Ignoranz und warten auf bessere Zeiten ist nicht die Lösung...

Vielleicht hat von Euch jemand einen Ansatz, einen Rat, oder ähnliches durchlebt?

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Beste hilfreiche Antwort

30. April 2016 um 23:14

Unglaublich ähnlich
Ich sitze hier gerade und versuche herauszufinden wie ich meinem Kids mitteilen kann dass ihr Vater in 4 Wochen auszieht.... Genau wie bei euch, netter Mann, guter Vater, schönes Haus, Urlaub, Geschäft usw. Genau wie bei euch stehe ich hier und kann ihn einfach nicht mehr ertragen. Die Situation nicht mehr aushalten. Ich bin froh dass ich nicht alleine damit bin. Also ich bin wie gesagt schon so weit dass er auszieht, nur wie sage ich das den Kindern?!? Die lieben ihren Vater ohne ende und werden mich wohl dafür hassen!!!!!

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21. Juni 2007 um 15:49

Mir gehts genauso.
Hallo Fusselhirnchen,
deine Sorgen kommen mir sehr bekannt vor.Ich bin momentan in der selben Situation.Deshalb weiss ich auch ,das man da ein sehr schlechtes Gewissen hat,weil man nicht den eigenen Mann ,der eigentlich ein lieber Kerl ist,in irgend einer Weise verletzen möchte.Es hat bei mir auch so begonnen,das ich die körperliche Nähe geradeso ertragen habe,aber mittlerweile kann ich nichtmal mehr das.Es ist mir schon unangenehm,wenn wir uns nur zufällig irgendwie berühren.Das finde ich schlimm,zumal wir seit fast 12 Jahren verheiratet sind und 3 Kinder haben.Aber schlimmer finde ich noch,das ich das Gefühl habe,es verbindet uns nichts mehr innerlich.Zumindest empfinde ich das so.Er liebt mich über alles,was er mir auch immer wieder sagt,aber das ist mir dann wieder unangenehm,weil ich es nicht auch so fühle und ihm das zurückgeben kann.Wir haben zum Glück genug Platz,deshalb bin ich vor einigen Wochen aus dem Schlafzimmer ausgezogen und habe mir ein eigenes kleines Zimmer eingerichtet.Ich kann nicht mehr mit ihm in einem Raum schlafen.Gestern abend hat er gefragt,ob er mit bei mir schlafen darf,ich habe abgelehnt.Ich weiss,das es ihm nicht um Sex geht,nur um Nähe,aber wie soll man körperliche Nähe geniessen,wenn man sich geistig schon längst entfernt hat?Da würde ich ihm etwas vormachen und mir auch.Es ist eine sehr schwere Situation,besonders wegen der Kinder,die natürlich merken,wenn etwas nicht stimmt.Habe lange überlegt,was richtig ist,was für alle das Beste ist.Trennung auf Zeit geht nicht so einfach,wenn man Kinder und Haus hat.Bloss dann frage ich mich,ob es gut ist,deshalb zusammenzubleiben.Was ist für die Kinder schlimmer?Trennung???Eltern,die nicht glücklich sind miteinander???Habe auch noch keine Lösung gefunden.Ich habe uns etwas Zeit gegeben,aber ich merke,das ich mich innerlich immer mehr entferne.Und es wirkt sich enorm auf den Körper aus,bei mir durch Depressionen und Gewichtsverlust.Ich glaube,es sollte nicht mehr zuviel Zeit vergehen,bis eine ernsthafte Entscheidung getroffen wird.Es ist sicher schwer,wenn man den Partner verletzt,aber es ist immer noch fairer,als etwas vorzumachen,was nicht mehr da ist.Ich sage mir immer,mein Mann bedeutet mir trotz allem soviel,das ich ehrlich zu ihm bin und ihm nichts vorlüge.Auch wenn das mitunter sehr schwerfällt,weil man weiss,das man damit wehtut.


So,ich glaube,Du bist jetzt genauso schlau wie vorher,ich auch. LG lenilu

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21. Juni 2007 um 17:48

Mach nicht
Alles an deinem Mann fest.
Durch die kleinen Kinder bist du zu sehr gebunden, deine Bedürfnisse bleiben auf der Strecke. Du wirst, auch von deinem Mann, auf die Mutter und Hausfrauenrolle reduziert, das macht dir zu schaffen.
Es liegt auch an dir, das zu ändern.

Setz dir Ziele. Versuch, auch mit wenig Zeit, etwas für dich zu machen. Ein wenig Sport, ein Spaziergang ohne Kinder, ein Friseurbesuch, ein Abend mit einer Freundin. Wenn du ein wenig mehr Selbstsicherheit hast gehst du stundenweise arbeiten oder suchst dir ein Hobby was dich ausfüllt.
Wie gesagt, es liegt auch an dir. Kinder und Mann sind sehr wichtig, du aber auch.
Wenn du wegrennst änderst du nichts.

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22. Juni 2007 um 11:28

Helfen Hobbie, Sport und Frisuertermine wirklich, oder lenken sie nur von der Wahrheit ab?
Das ist für mich eine große Frage. Denn ich habe diese Probleme ja nicht erst seit gestern. Schon vor dem Schwindel fingen die Probleme an und ich habe immer wieder alles in Frage gestellt. Und sicher fordern die Kinderauch viel unserer Zeit und Aufmerksamkeit. Wir haben ein echt anstrengendes Jahr hinter uns. Die Kleine ist ständig krank. Laufend Atemwegsinfekte und die Nächte entsprechend durchwachsen. Habe längst angefangen es mit Sport und Hobbies zu kompensieren. Spiele Bowling im Verein, versuche Reha-Sport für meinen Rücken, statt Fernsehen gibt es Puzzel und Bücher und mit unseren Freunden unternehmen wir auch hier und da was.Ist ja auch nciht so, dass ich mir meinem Mann keinen Spaß haben kann. Er ist halt ein Freund. Trotzdem kann ich mich nicht in unserer Beziehung fallen lassen, fühle mich einfach nicht geborgen fühle nicht diese tiefe Verbundenheit. Kann seine Nähe nicht ertragen. Auch seine Bemühungen die Situation zu lösen sind furchtbar für mich.Und es ist aber auch nicht so, dass ich das grundsätzlich momentan nicht ertragen könnte. Im Gegenteil, ich sehne mich danach.
Hatte Anfang März so eine Art Schlüsselerlebnis. War mit unserer Kleinen wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus.
Da war dieser Arzt. Wir hatten nur ab und an miteinander zu tun und während er meine Kleine hier und da mit Antiobiotikum versorgte unterhielten wir uns über dieses und jenes. Eigentlich belanglos und doch wieder nicht. Kennt ihr das, wenn man sich in die Augen schaut und die Seelen beider gehen auf? ....Ich bin noch immer ganz platt von diesem Erlebnis. Ich weiß es klingt als hätte ich mich verliebt auf den x. Blick. Vielleicht ging es uns auch für einen flüchtigen Moment so...Bin sicher ihm ging es ähnlich.Mann konnte es einfach spüren.Es war kein Flirt oder so. Unsere Gespräche waren nie derartig.Und trotzdem kein Geplänkel....Ok...ich verfalle gerade in Faselei...sorry dafür...es verwirrt mich noch immer so...Veilleicht solltet ihr wissen,dass auch er verheiratet und zweifacher Vater ist...Was ich meine ist einfach, dass da so eine tiefe Verbundenheit da war. Einfach da war.Eine, die ich fast vergessen hätte mit der Zeit. Eine, die ich schon lange nicht mehr in den Augen meines Mannes gesehen habe.Eine die mir wirklich fehlt....

LG Fussel

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22. Juni 2007 um 14:37

Hier auch!
Dein Beitrag hätte auch von mir sein können: Haus, Kind (3) und dann noch eine Arbeit die mir keinen Spaß macht. Und seit knapp einem Jahr die Frage, ob ich meinen Mann noch liebe, ob die Gefühle zum Zusammenbleiben reichen oder ob es nicht besser wäre sich zu trennen.
Andererseits hat man sich das Leben ja eigentlich schön eingerichtet: man fühlt sich im Haus wohl, genießt die Gartenarbeit, die Kita ist toll, die Nachbarn nett und nun soll man da eventuell wieder wegziehen? Und eigentlich lebt es sich mit dem Mann auch nicht schlecht, nur Körperkontakt will man keinen mehr haben. Und man steht bei allen möglichen Leuten in der "Schuld", die beim Hausbau und drumherum geholfen haben. Alles ist fertig, da kann man doch nicht einfach sagen: "ach ich liebe meinen Mann nicht mehr, wir verkaufen's wieder".
Gut geht es mir auch nicht: keine Lust zu gar nix, ständig müde, ständig am grübeln, kann mich für nix mehr begeistern. Ich fühle mich bei meinem Mann nicht geborgen. Ich habe manchmal das Gefühl er erdrückt mich, er engt mich ein. Er sagt zwar, dass er mich liebt, aber zeigen kann er es irgendwie nicht so recht. Wir haben darüber geredet und er ist im Moment sehr aufmerksam, aber eigentlich nervt mich das nur. Was habe ich gekämpft, geheult, geschimpft, dass er aufmerksamer ist - mich anruft, mal ne liebevolle mail schreibt, eben so Kleinigkeiten - jetzt tut er es und ich lege darauf überhaupt keinen Wert. Ich war im Winter zu einer Mütterkur (nicht Mutter-Kind) und hab nur mein Kind vermisst.
Dazu habe ich immer das schlechte Beispiel meiner Eltern vor Augen: sie sind wegen der Kinder zusammengeblieben, sie sind immernoch zusammen, aber meine Mutter redet abfällig über meinen Vater, von Liebe war da nie ne Spur, vor allem nicht bei meiner Mutter. Ich möchte nicht dorthin kommen. Ich möchte entweder meine Gefühle wieder finden oder mich in Freundschaft trennen. An eine Eheberatung habe ich auch schon gedacht, aber ich habe einfach keine Lust und Kraft zum kämpfen. Und dann fragt man sich, was ist Liebe, woran merke ich es, ist es vielleicht normal dass es sone Phasen gibt? Aber ne Antwort fällt mir nicht ein.

Nun konnte ich Dir leider auch nicht weiterhelfen. Vielleicht kannst Du so eine Mütterkur als Auszeit nehmen? Auch um zu sehen, ob Du ihn vermisst.

Liebe Grüße

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23. Juni 2007 um 22:25
In Antwort auf lykka_12055524

Mir gehts genauso.
Hallo Fusselhirnchen,
deine Sorgen kommen mir sehr bekannt vor.Ich bin momentan in der selben Situation.Deshalb weiss ich auch ,das man da ein sehr schlechtes Gewissen hat,weil man nicht den eigenen Mann ,der eigentlich ein lieber Kerl ist,in irgend einer Weise verletzen möchte.Es hat bei mir auch so begonnen,das ich die körperliche Nähe geradeso ertragen habe,aber mittlerweile kann ich nichtmal mehr das.Es ist mir schon unangenehm,wenn wir uns nur zufällig irgendwie berühren.Das finde ich schlimm,zumal wir seit fast 12 Jahren verheiratet sind und 3 Kinder haben.Aber schlimmer finde ich noch,das ich das Gefühl habe,es verbindet uns nichts mehr innerlich.Zumindest empfinde ich das so.Er liebt mich über alles,was er mir auch immer wieder sagt,aber das ist mir dann wieder unangenehm,weil ich es nicht auch so fühle und ihm das zurückgeben kann.Wir haben zum Glück genug Platz,deshalb bin ich vor einigen Wochen aus dem Schlafzimmer ausgezogen und habe mir ein eigenes kleines Zimmer eingerichtet.Ich kann nicht mehr mit ihm in einem Raum schlafen.Gestern abend hat er gefragt,ob er mit bei mir schlafen darf,ich habe abgelehnt.Ich weiss,das es ihm nicht um Sex geht,nur um Nähe,aber wie soll man körperliche Nähe geniessen,wenn man sich geistig schon längst entfernt hat?Da würde ich ihm etwas vormachen und mir auch.Es ist eine sehr schwere Situation,besonders wegen der Kinder,die natürlich merken,wenn etwas nicht stimmt.Habe lange überlegt,was richtig ist,was für alle das Beste ist.Trennung auf Zeit geht nicht so einfach,wenn man Kinder und Haus hat.Bloss dann frage ich mich,ob es gut ist,deshalb zusammenzubleiben.Was ist für die Kinder schlimmer?Trennung???Eltern,die nicht glücklich sind miteinander???Habe auch noch keine Lösung gefunden.Ich habe uns etwas Zeit gegeben,aber ich merke,das ich mich innerlich immer mehr entferne.Und es wirkt sich enorm auf den Körper aus,bei mir durch Depressionen und Gewichtsverlust.Ich glaube,es sollte nicht mehr zuviel Zeit vergehen,bis eine ernsthafte Entscheidung getroffen wird.Es ist sicher schwer,wenn man den Partner verletzt,aber es ist immer noch fairer,als etwas vorzumachen,was nicht mehr da ist.Ich sage mir immer,mein Mann bedeutet mir trotz allem soviel,das ich ehrlich zu ihm bin und ihm nichts vorlüge.Auch wenn das mitunter sehr schwerfällt,weil man weiss,das man damit wehtut.


So,ich glaube,Du bist jetzt genauso schlau wie vorher,ich auch. LG lenilu

Auch ich habe ähnliche Probleme
Ich lebe nach meiner Scheidung nun seit ca. 4 Jahren mit meinem neuen Lebensgefährten zusammen. Ich habe meine Grosse aus der Ehe mitgebracht (5) und wir haben einen gemeinsamen Sohn (3). Ich müßte so glücklich sein. Er liebt beide Kinder gleichermassen, macht keine Unterschiede. Nur ich komme irgendwie zu kurz. Ich kümmer mich um die Kinder, die Büroarbeit (er ist selbstständig), den Haushalt, den Garten, die Haustiere... Er ist auch der Meinung, da er in der Woche pro Tag zwischen 10 und 14 Stunden arbeitet, brauch er im Haushalt nix machen. Auch nicht am Wochenende. Heute hatte unser Sohn seinen dritten Geburtstag. Ich musste bis Mittag einkaufen, kochen, backen, aufräumen, Wäsche waschen (Söhnchen hat die Nacht gebrochen)... er hat nicht einen Finger krumm gemacht, im Gegenteil auf meine Beschwerde hin hat er noch gemurrt: "Du bist doch den ganzen Tag daheim!" Das ich aber jeden Tag den gleichen Arbeitsablauf habe, sieht er irgendwie nicht. Ich versuche den Kindern beizubringen, ihre Sachen wieder aufzuräumen, bevor sie abends ins Bett gehen. Doch meist bin ich dann so ko, dass ich nicht lange diskutieren mag... Mein Fehler, ich weiss, wie sollen sie es denn lernen? Nur von ihrem Vater sehen sie es auch nicht anders, als alles liegen zu lassen.

Nun ist es aber nicht so, dass ich seine Nähe ablehne, im Gegenteil, ich sehne mich so danach. Doch durch seinen Stress und mein Genörgel nimmt er Abstand von mir. Er ist nicht der Typ, der über seine Probleme und Gefühle so einfach reden kann. Über seine Sorgen auf Arbeit vielleicht schon noch, aber nicht über seine Gefühle. Wenn ich ihn frage, sagt er das er mich liebt und uns drei braucht. Aber von sich aus kommt da nix - auch keine Umarmung oder ähnliches. Wir waren schon zu einem Paargespräch, danach ging es ca. 2 Monate recht gut. Aber nun kommt der alte Trott wieder rein und ich bin es leid, mich ständig zu bemühen und ihm meine Gefühlswelt zu präsentieren, wo ich doch das Gefühl habe, es belastet ihn nur noch mehr...

Ich weiss das er mich wirklich liebt, aber das Wissen allein füllt mich nicht aus. Ich möchte es spüren, ich möchte von ihm begehrt werden, wenigstens ab und zu...

Wenn ich an Trennung denke, dreht sich mir der Magen rum, schon alleine wegen der Kinder, die beide sehr auf ihn fixiert sind. Und trotzdem weiss ich nicht, ob ich mein Leben lang so leben möchte, denn ich fühle mich wirklich sehr einsam...

LG
Müllerin

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28. Juni 2007 um 16:18

Mir geht es ähnlich
Ich bin auch verheiratet (4 Jahre) und habe eine wundervolle Tochter mit knapp drei Jahren. Mein Mann ist ein zärtlicher aufmerksamer und sehr tolleranter Mensch. Aber ich habe seit langer Zeit das Gefühl oder besser gesagt weiß ich das ich ihn nicht mehr liebe. Egal was er sagt oder macht, es passt mir nicht. Ich schreie ihn an sogar manchesmal fallen böse Wörter( aber nicht vor unserer Tochter!!). Wenn er mich berühren will flüchte ich, ich ertrage seine Nähe auch nicht mehr. Und das schlimme ist ich weiß nicht warum das so wurde. Ich freue mich jedes mal wenn er in die Arbeit geht, da er spätschicht arbeitet gehe ich kurz bevor er heimkommt schnell schlafen..
Es ist zu meiner Schande noch dazu gekommen,das ich ihn mit seinem Kumpel betrogen habe. Sein Kumpel ist ähnlich wie mein Mann nur mit ihm kann ich reden, lachen und einfach so sein wie ich bin. Wir haben oft unternehmungen gemacht da er auch einen Sohn hat und es war einfach wundervoll. Gemeinsame Kartelabende ohne Ehemann, einfach nur Zeit für mich. Ich habe mich sogar verliebt in den Kumpel, es zerreist mich innerlich das ich meinen Mann so behandel. Aber er kämpft um mich um die Familie. Den Seitensprung habe ich ihm gebeichtet und er ist nichteinmal sauer auf mich. Es ist alles so verfahren. Ich überlege hin und her ob ich mich trennen soll, aber unser Kind hängt so an ihrem papa. Was wird sie wohl denken von ihrer mutter wenn sie erst mal groß ist. Dann ist die Abhängigkeit da, keine Wohnung keine Arbeit kein Geld...Schaffe ich es alleine, schafft mein Mann es alleine..
Mein Mann sagt auch ich solle zur Kur fahren, aber ich weiß genau ich würde ihn nicht vermissen und das macht mir Angst.
Wie ich sehe haben viele Leute hier im Forum ähnliche Probleme aber niemand kann einem Helfen.
Aber woher kommen diese Probleme????

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28. Juni 2007 um 21:52

Bringt mal wenigstens die Nachtschmetterlinge wieder zum Fliegen
Hallo Fusselhirnchen,
viele deiner Saetze haette ich vor nicht allzu langer Zeit genauso schreiben koennen.

Heute kann ich nicht zu lange mehr schreiben, aber wenigsten kurz:
Vielleicht nutzt du mal die Suchfunktion und suchst nach flysohigh, ca. im Maerz/April habe ich so einiges geschrieben, einerseits mein andersgeartetes Problem mit dem Abdriften meins Mannes andererseits ueber unserer Neuanfang, der immer noch anhaelt. Ursache waren bei uns aber genau die Dinge, die du jetzt so beschreibst und die wir damals nicht zu loesen vermochten (Eheberatung lehnte mein Mann strikt ab).
Ich wuensche dir jedenfalls, dass ihr dieses Tief gemeinsam durchsteht - und zwar bald und nicht erst Jahre spaeter wie bei uns (der Kleine ist 4, der Grosse 7). Es wuerde eure Beziehung staerker machen. Ich las vor ein paar Tagen, dass man in Ehen, die ein Leben lang halten EIN ZWEITES MAL HEIRATEN MUSS, d.h. bewusst nochmal FUEREINANDER ENTSCHEIDEN muss.
Denn wenn wir ehrlich sind, verfliegen die Schmetterlinge im Bauch IMMER nach einer Weile und NATUERLICH ist es nach laengerer Zeit eine ANDERE ART von Liebe. Und inzwischen flattern bei uns zumindest die Nachtfalter wieder - kennst du sie, die etwas pummeligen, nicht so Quietschbunten, gemaechlicheren aber dafuer sehr zufrieden aussehenden ....

- Sieht mir nach einer Art Burn-Out-Syndrom-als-Mama aus. Wenn es sich einrichten laesst, solltest DU mal eine Auszeit von der Familie nehmen koennen, vielleicht eine Woche .. Wellnesshotel (habe ich auch noch nicht gemacht), eine Pension in den Bergen, Sporturlaub aber ohne Zwang,
Staedtereise (muss ja nicht weit weg sein) Ueberleg mal, was du magst.
KEINE Mutter-Kind-Kur (das habe ich von anderen gehoert), da man als Mutter dann trotzdem nicht zur Ruhe kommt.
REDE mit deinem Mann, dass du nicht gluecklich bist und wahrscheinlich, nein MIT SICHERHEIT!!!, mal ZEIT fuer dich haben MUSST.

- Vielleicht nimmst du dir ja was zu lesen mit: "Eltern werden - Liebespaar bleiben" oder Buecher ueber Frauen, Maenner, Beziehungen, Trennungen, Neuanfaengen ... schau dich mal in einer Bibliothek um.

- Es wird mit sicherheit besser, wenn die Kinder groesser werden, aber das hilft dir jetzt nicht!!!

- Geniesse es, dich ein wenig verliebt zu haben (in den Arzt). Ich hatte eine aehnliche Situation und ich weiss jetzt, dass mir NUR DADURCH meine Defizite in MEINER Beziehung so richtig beweusst wurden. Ich habe mich wieder begehrt und anerkannt gefuehlt und nicht nur als FUNKTIONIERENDE Mutter und Ehefrau.

- Veraender dich auch aeusserlich mal (Kleidung, Frisur, schminken) meinetwegen gedanklich eigentlich fuer den ANDEREN. Mach dich mal FUER DICH SELBST schoen. Und schau mal, wie dein Mann reagiert.

- Teile deinem Mann mit, was du vermisst, dass du die kleinen Aufmerksamkeiten brauchst, das Gefuehl, ALS FRAU begehrt zu werden. Vielleicht schreibst du einen Brief, auch wenn du ihm den nicht gibst. Dann kannst du trotzdem besser reden.

- Ich glaube auch, dass deine gesundheitlichen Proble mit dener Situation zusammenhaengen. (Ich hatte immer Rueckenverspannungen - fast eine Art Krampf. Seit unserem RESET -- alles wie weggeblasen.

- Wenn alles nicht hilft, nach Auszeit und Buechern und Reden, versuch doch einen haerteren und SEHR WAHREN RESET. Sag deinem Mann, dass du dich in jemanden verliebt hattest, den du gar nicht kennt und vielleicht sowieso nie wiedersehen wirst.
(Musst ja nicht den Arzt nennen, erfinden halt was ... Spielplatz, Schwimmbad, ...)
Sag ihm, dass du so vieles vermisst, aber bitte ihn auch darum, seine Wuensche zu aessern. Vielleicht ist auch er mit der Situation nicht gluecklich.

Eine Trennung ist auch nicht gerade leicht und kann deinen "Burn-Out" vielleicht noch verstaerken, obwohl ich dich NUR ZU GUT verstehe.

Alles Gute fuer dich
flysohigh

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10. Juli 2007 um 9:11
In Antwort auf meghan_12352597

Auch ich habe ähnliche Probleme
Ich lebe nach meiner Scheidung nun seit ca. 4 Jahren mit meinem neuen Lebensgefährten zusammen. Ich habe meine Grosse aus der Ehe mitgebracht (5) und wir haben einen gemeinsamen Sohn (3). Ich müßte so glücklich sein. Er liebt beide Kinder gleichermassen, macht keine Unterschiede. Nur ich komme irgendwie zu kurz. Ich kümmer mich um die Kinder, die Büroarbeit (er ist selbstständig), den Haushalt, den Garten, die Haustiere... Er ist auch der Meinung, da er in der Woche pro Tag zwischen 10 und 14 Stunden arbeitet, brauch er im Haushalt nix machen. Auch nicht am Wochenende. Heute hatte unser Sohn seinen dritten Geburtstag. Ich musste bis Mittag einkaufen, kochen, backen, aufräumen, Wäsche waschen (Söhnchen hat die Nacht gebrochen)... er hat nicht einen Finger krumm gemacht, im Gegenteil auf meine Beschwerde hin hat er noch gemurrt: "Du bist doch den ganzen Tag daheim!" Das ich aber jeden Tag den gleichen Arbeitsablauf habe, sieht er irgendwie nicht. Ich versuche den Kindern beizubringen, ihre Sachen wieder aufzuräumen, bevor sie abends ins Bett gehen. Doch meist bin ich dann so ko, dass ich nicht lange diskutieren mag... Mein Fehler, ich weiss, wie sollen sie es denn lernen? Nur von ihrem Vater sehen sie es auch nicht anders, als alles liegen zu lassen.

Nun ist es aber nicht so, dass ich seine Nähe ablehne, im Gegenteil, ich sehne mich so danach. Doch durch seinen Stress und mein Genörgel nimmt er Abstand von mir. Er ist nicht der Typ, der über seine Probleme und Gefühle so einfach reden kann. Über seine Sorgen auf Arbeit vielleicht schon noch, aber nicht über seine Gefühle. Wenn ich ihn frage, sagt er das er mich liebt und uns drei braucht. Aber von sich aus kommt da nix - auch keine Umarmung oder ähnliches. Wir waren schon zu einem Paargespräch, danach ging es ca. 2 Monate recht gut. Aber nun kommt der alte Trott wieder rein und ich bin es leid, mich ständig zu bemühen und ihm meine Gefühlswelt zu präsentieren, wo ich doch das Gefühl habe, es belastet ihn nur noch mehr...

Ich weiss das er mich wirklich liebt, aber das Wissen allein füllt mich nicht aus. Ich möchte es spüren, ich möchte von ihm begehrt werden, wenigstens ab und zu...

Wenn ich an Trennung denke, dreht sich mir der Magen rum, schon alleine wegen der Kinder, die beide sehr auf ihn fixiert sind. Und trotzdem weiss ich nicht, ob ich mein Leben lang so leben möchte, denn ich fühle mich wirklich sehr einsam...

LG
Müllerin

Trenn Dich nicht
Ich bin auch der Meinung, dass Du möglicherweise Urlaub brauchst. Zwei Kinder,Haus und Garten ist kein Pappenstiel ! Das kostet viel Kraft. Vielleicht könntest Du eine Mutter-Kind-Kur machen oder die Omas können sich mal um die Kinder kümmern und Du kannst mal alleine oder mit Deinem Mann zusammen ohne Kinder wegfahren? Vielleicht ein Kuschelwochenende oder so....
ich wünsch Dir was! Gib nicht auf!

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10. Juli 2007 um 19:25

Überlege es dir gut...
Vielleicht hilft dir schon mal eine Mutter- Kind-Kur. Da merkst du dann, ob du ihn wirklich vermisst oder nicht, deine Kinder hast du bei dir oder aber in der Kinderbetreuung. Ich hab so eine Kur gemacht und war total erholt, war aber zu dem Zeitpunkt schon getrennt.
Mir ging es ähnlich wie dir, Haus , Garten, 2 Kinder, Arbeit... und ein Mann der erst nachts nach Hause kam, wenn alles schon schlief. Und der am WE auch keine Zeit für die Familie fand. Trotzdem hilt ich an der Beziehung fest, bis ich irgendwann zusammenklappte und meine Tochter bei der Oma anrief, die mich sofort zum Arzt fuhr. Tja, das ganze ist jetzt über ein Jahr her, alle Leute dachten, wir wären eine heile Familie, sogar meine Eltern. Hab ich gut gespielt. Bis zu dem Augenblick. Die rämuliche Trennung erfolgte im Mai letzten Jahres, seitdem ging es wieder bergauf mit mir. ICh habe an Selbstbewusstsein gewonnen, und bin vom ganzen Typ her wie verwandelt. Die Kinder habens gut weggesteckt.
Sie vermissen ihn nicht, wie auch...
`Mittlerweile ist die Scheidung eingereicht. Was aus dem Haus wird,... steht in den Sternen, er will Geld was ich ihm nicht geben kann. Also muss er seine Kinder wohl aus dem Haus rausjagen, aber das hält den von seinen Plänen nciht ab. Oder versuch es mal mit einer Eheberatung . Ich habs damals auch noch versucht, allerdings wollte er das nciht. Beim Eheberater meinte er, seine Gefühle für mcih lägen bei null...
Tja, und seit er auszog, hat er ständig wieder heimkommen wollen, wollte immer wieder einziehen, sich versöhnen. Doch ich kann das nach diesen ganzen Vorfällen, die ich hier nciht alle aufschreiben kann, nicht . Deshalb: Überlege dir ob du ihn liebst, nimm dir eine Auszeit (evtl. Mutter-Kind-Kur) und verzichzte auf Besuche von ihm... werde dir klar über deine Gefühle, und dann: entweder schiesst du ihn zum Mond (ohne Rückfahrticket) oder ihr verbringt euer Leben danach bewusster...

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10. Juli 2007 um 19:38
In Antwort auf lykka_12055524

Mir gehts genauso.
Hallo Fusselhirnchen,
deine Sorgen kommen mir sehr bekannt vor.Ich bin momentan in der selben Situation.Deshalb weiss ich auch ,das man da ein sehr schlechtes Gewissen hat,weil man nicht den eigenen Mann ,der eigentlich ein lieber Kerl ist,in irgend einer Weise verletzen möchte.Es hat bei mir auch so begonnen,das ich die körperliche Nähe geradeso ertragen habe,aber mittlerweile kann ich nichtmal mehr das.Es ist mir schon unangenehm,wenn wir uns nur zufällig irgendwie berühren.Das finde ich schlimm,zumal wir seit fast 12 Jahren verheiratet sind und 3 Kinder haben.Aber schlimmer finde ich noch,das ich das Gefühl habe,es verbindet uns nichts mehr innerlich.Zumindest empfinde ich das so.Er liebt mich über alles,was er mir auch immer wieder sagt,aber das ist mir dann wieder unangenehm,weil ich es nicht auch so fühle und ihm das zurückgeben kann.Wir haben zum Glück genug Platz,deshalb bin ich vor einigen Wochen aus dem Schlafzimmer ausgezogen und habe mir ein eigenes kleines Zimmer eingerichtet.Ich kann nicht mehr mit ihm in einem Raum schlafen.Gestern abend hat er gefragt,ob er mit bei mir schlafen darf,ich habe abgelehnt.Ich weiss,das es ihm nicht um Sex geht,nur um Nähe,aber wie soll man körperliche Nähe geniessen,wenn man sich geistig schon längst entfernt hat?Da würde ich ihm etwas vormachen und mir auch.Es ist eine sehr schwere Situation,besonders wegen der Kinder,die natürlich merken,wenn etwas nicht stimmt.Habe lange überlegt,was richtig ist,was für alle das Beste ist.Trennung auf Zeit geht nicht so einfach,wenn man Kinder und Haus hat.Bloss dann frage ich mich,ob es gut ist,deshalb zusammenzubleiben.Was ist für die Kinder schlimmer?Trennung???Eltern,die nicht glücklich sind miteinander???Habe auch noch keine Lösung gefunden.Ich habe uns etwas Zeit gegeben,aber ich merke,das ich mich innerlich immer mehr entferne.Und es wirkt sich enorm auf den Körper aus,bei mir durch Depressionen und Gewichtsverlust.Ich glaube,es sollte nicht mehr zuviel Zeit vergehen,bis eine ernsthafte Entscheidung getroffen wird.Es ist sicher schwer,wenn man den Partner verletzt,aber es ist immer noch fairer,als etwas vorzumachen,was nicht mehr da ist.Ich sage mir immer,mein Mann bedeutet mir trotz allem soviel,das ich ehrlich zu ihm bin und ihm nichts vorlüge.Auch wenn das mitunter sehr schwerfällt,weil man weiss,das man damit wehtut.


So,ich glaube,Du bist jetzt genauso schlau wie vorher,ich auch. LG lenilu

Für lenilu und Fusselhirnchen
Hallo ihr zwei
Ihr seid nicht allein.
Vielen Menschen gehts so wie euch. Und es scheint keine Patentlösung zu geben!
Ich kenne zwei Männer im Bekanntenkreis und mehrere Frauen, die nach 15, 16, 18 manchmal schon nach 3 oder 4 Jahren sich die Sinnfrage stellen. Erklären kann ich es nicht.
Bei meiner Frau ist es genauso, alles klappte um sie herum einigermaßen, alle waren einigermaßen zufrieden nur eben -sie- nicht. Es gibt mehrere Lebensbereiche die für sie nicht okay sind. Das entscheidende Problem kann sie aber nicht benennen.
Wir haben durch sehr viel Reden, Monate, durch Rotz und Wasser heulen, Lautwerden gehörte auch dazu, wieder zueinander gefunden.
Allerdings hat sie schon vor langer Zeit ihre Probleme (die sie nicht benennen konnte) dadurch gelöst, dass sie sich nen anderen Typen zugelegt hat. Sie hat leider zu spät angefangen mit mir zu reden.
Nicht dass ein falscher Eindruck entsteht. Wir beide haben fast jeden Tag Stunden zum Reden gehabt und es auch getan. Nur nicht über das, was einen Ehebruch vielleicht hätte verhindern können. Vielleicht wären wir heute auch nicht da (positiv) wo wir sind, wenn es nicht zum Fremdgehen gekommen wäre.
Aber ich knacke noch sehr daran. Den Typ bin ich noch nicht los!!!

Versucht euch mal die Frage zu stellen: Will ich, dass wieder Nähe zu meinen Partner möglich ist? Kann ich es einfach nur nicht, obwohl ich wünschte ich könnte es?

Viel Glück euch beiden! So oder so.

W.

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12. Juli 2007 um 1:17

Ich kann dich gut verstehen,...
Bin in einer ähnlichen Situation. Leider kann ich dir keinen Rat geben was du tun sollst. Bei mir sieht es ganz ähnlich aus. Mein Mann ist oft beruflich unterwegs im Ausland oder auch Inland. Es kann sein, dass er dann eine ganze Woche oder auch mal zwei nicht da ist. Ich habe das immer toleriert und wir haben uns auch versprochen immer ehrlich zu sein in punkto fremd gehen uns so, da es ja schließlich jeden treffen kann,... Bisher hat es noch keinen von uns getroffen (wir sind schon 17 Jahre ein Paar - und beide Mitte 30!). Wir haben ein Kind und hätten wir es nicht wären wir schon längst getrennt!!! Wir streiten uns andauernd bis mitten in die Nacht hinein und sogar am Telefon. Es sind meistens banale Dinge, über die sich glaub ansonsten niemand streiten würde. Ich bin dann meisten diejenige die dann alles auf sich nimmt damit der STreit beendet wird! In Punkto Erziehung gehen unsere Meinungen auch total auseinander und das macht mich krank. Im Bett läufst auch nur gut wenn ich mich "bemühe" von seiner Seite kommt ansonsten nichts! Außer Beleidigt sein, wenn ich nicht den "Anfang" mache!!! Es kotzt mich echt an. Ich hab schon gar keine Lust mehr auf Sex! Alles läuft immer nach dem selben Schema ab. Ich habe mir in den letzten zwei bis drei Jahren häufiger die Frage gestellt warum ich mir das antue. Nichts kann man ihm recht machen. Mal ist die Wohnung nicht sauber genug, dann könnte ich wieder noch mehr arbeiten (ich arbeite 2x pro Woche),dann heißt es wieder ich hätte ja nur Urlaub hier zu Hause (ich muß sagen als unser Kind noch jünger war hab ich sehr viel mit ihm unternommen und gespielt - hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Aber es ist ja nicht immer nur Honig schlecken. Erziehung und Niederlagen, Krankheiten,... gehört ja auch noch dazu!!) Es ist jetzt 6 Jahre alt und trifft sich nun alleine mit Freunden. Aber ich arbeite trotzdem nicht mehr als die zwei Tage. Denn wenn ich nicht zu Hause wäre hätte es ja keinen Anlaufpunkt! Das paßt ihm auch nicht! Was aber komisch ist, wenn wir uns darüber unterhalten, streitet er alles ab. Ich mach das schon richtig und schließlcih hatten wir das ja alles auch so geplant als wir ans Kinder zeugen dachten,... ist dann seine Antwort!Ich verstehe echt die Welt nicht mehr.
Jedenfalls würde ich mich eigentlich gerne trennen, falls sich nichts ändert und der Meinung meines Mannes nach alles an mir liegt (aber es gehören ja bekanntlich immer zwei dazu!). Denn sonst geht mein Leben langsam den Bach runter. Das einzige Hindernis ist unser Kind, das sehr an seinem Vater hängt und nun bald in die Schule kommt,... Ich habe Angst dass es Spuren am Lernen hinterlassen könnte und das der Schmerz so groß ist das es daran zerbricht.
Unser Kind bekommt oft unsere Streitereinen mit und will immer schlichten. Das tut mir alles so leid. Ich habe eigentlich geglaub, wenn ich mal in so eine Situation komme, trenn ich mich leicht, da ich schon so viele geschiedene und auch Scheidungskinder kenne und nicht nur wegen dem Kind mit meinem Mann zusammen bleiben mächte, aber jetzt ist es doch so schwer. Ich möchte nicht das mein Kind einen Knacks ab bekommt. Andererseits ist für mich das Leben so nicht sehr schön. Vor allem bin ich dauernd am Weinen (meistens ohne das mein Kind oder Mann es mitbekommen). So kann das nicht weiter gehen aber ich weiß eben auch nicht was das beste wäre. Paartherapie vielleicht??? Aber will ich das noch und was wenn es nichts bringt? Mein Mann hält von so was eh nichts.
Zu guter letzt noch eins - mein Mann ist ein supertoller Vater und macht seine Sache schon gut. Er ist auch kein A.... - aber wir haben uns glaub auseinander gelebt. Ich weiß auch nicht. Ich liebe ihn auch noch, aber nicht mehr so wie früher!!!!
Musste mir das einfach von der Seele schreiben. Sorry das ich nicht bei deinem Problem helfen kann. Ich hoffe du bekommst viele tolle Antworten, die dir weiterhelfen können. Machs gut und Kopf hoch. Ich wünsche dir viel Glück!
Steffi

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12. Juli 2007 um 16:11

Lass dich nicht unterkriegen
Hallo Fusselhirnchen,

ich bin einer sehr ähnlichen Lage... Bin seit 10 Jahren verheiratet und habe auch 2 Kinder (Jungs 8 und 14)und auch ein Haus! Ich habe dieselben Gedanken seit Jahren gehabt und immer wieder haben wir uns im Kreis gedreht. Jetzt bin ich endlich soweit - nächste Woche schicke ich die Kinder weg und dann trenne ich mich! Ich halte es einfach nicht mehr aus, bei dem Gedanken mein Leben lang so weiter zu machen. Versteh mich nicht falsch, auch mein Mann ist ein lieber und seit unserem letzten Gespräch gibt er sich wahnsinnige Mühe, aber es ist einfach zu spät für mich - für mich ist es als wäre ich mit meinem Bruder oder einem guten Freund verheiratet. Wir sind einfach zu unterschiedlich und was mich früher zum Lachen gebracht hat - nervt mich jetzt tierisch an. Ich kann dir nur raten: setzt dich hin und mach dir eine Liste mit pro und Kontra und stell nicht nur die Kinder in den Vordergrund. Wenn es dir nicht gut geht kann es den Kindern auch nicht gut gehen. Ich hab auch eine Heidenangst vor den nächsten Monaten, aber ich weiß ich kann keine Lüge mehr leben.
Hoffentlich hilft dir das etwas!

LG vlinder

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12. Juli 2007 um 22:59
In Antwort auf carson_12555137

Lass dich nicht unterkriegen
Hallo Fusselhirnchen,

ich bin einer sehr ähnlichen Lage... Bin seit 10 Jahren verheiratet und habe auch 2 Kinder (Jungs 8 und 14)und auch ein Haus! Ich habe dieselben Gedanken seit Jahren gehabt und immer wieder haben wir uns im Kreis gedreht. Jetzt bin ich endlich soweit - nächste Woche schicke ich die Kinder weg und dann trenne ich mich! Ich halte es einfach nicht mehr aus, bei dem Gedanken mein Leben lang so weiter zu machen. Versteh mich nicht falsch, auch mein Mann ist ein lieber und seit unserem letzten Gespräch gibt er sich wahnsinnige Mühe, aber es ist einfach zu spät für mich - für mich ist es als wäre ich mit meinem Bruder oder einem guten Freund verheiratet. Wir sind einfach zu unterschiedlich und was mich früher zum Lachen gebracht hat - nervt mich jetzt tierisch an. Ich kann dir nur raten: setzt dich hin und mach dir eine Liste mit pro und Kontra und stell nicht nur die Kinder in den Vordergrund. Wenn es dir nicht gut geht kann es den Kindern auch nicht gut gehen. Ich hab auch eine Heidenangst vor den nächsten Monaten, aber ich weiß ich kann keine Lüge mehr leben.
Hoffentlich hilft dir das etwas!

LG vlinder

Was war denn?
Du schreibst, dein mann ist ein Lieber.
War er zu lieb, zu langweilig, zu zufrieden.
Liebt und begehrt er dich noch?
Hast du eine Midlife-Crisis?
Ich lese das so oft hier, hauptsächlich von Frauen.
Bin so traurig, meine ist gerade bei ihrem Liebhaber, oder Ex-Liebhaber. Ich weiß es nicht. Sie sagt dazu nichts!
Ich begehre sie immernoch, obwohl wir schon 23 Jahre zusammen sind. Andere Frauen reizen mich nicht, habs probiert.
Ich mache auch viek im Haushalt. Habe Erziehungsurlaub für eins der Kinder genommen. Hat wohl alles nichts genützt.
Als sie anfing damit (ist Jahre her), hab ich sie hundert mal gefragt warum bist du so abwesend?
Weißt du was sie heute sagt? Wir hätten nie über uns gesprochen??? Sie konnte jeden Tag nach Feierabend erzählen 15-20 Minuten! Und dann abends nochmal ein-zwei Stunden. Haben wir auch getan. Viele Probleme... Das sie ein Problem mit mir, unserer Beziehung hat, hat sie nicht erzählt. Aber alles andere -und stundenlang habe ich zugehört und mit ihr diskutiert.
Man Scheiße.

W.

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13. Juli 2007 um 13:11
In Antwort auf palina_12850633

Ich kann dich gut verstehen,...
Bin in einer ähnlichen Situation. Leider kann ich dir keinen Rat geben was du tun sollst. Bei mir sieht es ganz ähnlich aus. Mein Mann ist oft beruflich unterwegs im Ausland oder auch Inland. Es kann sein, dass er dann eine ganze Woche oder auch mal zwei nicht da ist. Ich habe das immer toleriert und wir haben uns auch versprochen immer ehrlich zu sein in punkto fremd gehen uns so, da es ja schließlich jeden treffen kann,... Bisher hat es noch keinen von uns getroffen (wir sind schon 17 Jahre ein Paar - und beide Mitte 30!). Wir haben ein Kind und hätten wir es nicht wären wir schon längst getrennt!!! Wir streiten uns andauernd bis mitten in die Nacht hinein und sogar am Telefon. Es sind meistens banale Dinge, über die sich glaub ansonsten niemand streiten würde. Ich bin dann meisten diejenige die dann alles auf sich nimmt damit der STreit beendet wird! In Punkto Erziehung gehen unsere Meinungen auch total auseinander und das macht mich krank. Im Bett läufst auch nur gut wenn ich mich "bemühe" von seiner Seite kommt ansonsten nichts! Außer Beleidigt sein, wenn ich nicht den "Anfang" mache!!! Es kotzt mich echt an. Ich hab schon gar keine Lust mehr auf Sex! Alles läuft immer nach dem selben Schema ab. Ich habe mir in den letzten zwei bis drei Jahren häufiger die Frage gestellt warum ich mir das antue. Nichts kann man ihm recht machen. Mal ist die Wohnung nicht sauber genug, dann könnte ich wieder noch mehr arbeiten (ich arbeite 2x pro Woche),dann heißt es wieder ich hätte ja nur Urlaub hier zu Hause (ich muß sagen als unser Kind noch jünger war hab ich sehr viel mit ihm unternommen und gespielt - hat mir auch sehr viel Spaß gemacht. Aber es ist ja nicht immer nur Honig schlecken. Erziehung und Niederlagen, Krankheiten,... gehört ja auch noch dazu!!) Es ist jetzt 6 Jahre alt und trifft sich nun alleine mit Freunden. Aber ich arbeite trotzdem nicht mehr als die zwei Tage. Denn wenn ich nicht zu Hause wäre hätte es ja keinen Anlaufpunkt! Das paßt ihm auch nicht! Was aber komisch ist, wenn wir uns darüber unterhalten, streitet er alles ab. Ich mach das schon richtig und schließlcih hatten wir das ja alles auch so geplant als wir ans Kinder zeugen dachten,... ist dann seine Antwort!Ich verstehe echt die Welt nicht mehr.
Jedenfalls würde ich mich eigentlich gerne trennen, falls sich nichts ändert und der Meinung meines Mannes nach alles an mir liegt (aber es gehören ja bekanntlich immer zwei dazu!). Denn sonst geht mein Leben langsam den Bach runter. Das einzige Hindernis ist unser Kind, das sehr an seinem Vater hängt und nun bald in die Schule kommt,... Ich habe Angst dass es Spuren am Lernen hinterlassen könnte und das der Schmerz so groß ist das es daran zerbricht.
Unser Kind bekommt oft unsere Streitereinen mit und will immer schlichten. Das tut mir alles so leid. Ich habe eigentlich geglaub, wenn ich mal in so eine Situation komme, trenn ich mich leicht, da ich schon so viele geschiedene und auch Scheidungskinder kenne und nicht nur wegen dem Kind mit meinem Mann zusammen bleiben mächte, aber jetzt ist es doch so schwer. Ich möchte nicht das mein Kind einen Knacks ab bekommt. Andererseits ist für mich das Leben so nicht sehr schön. Vor allem bin ich dauernd am Weinen (meistens ohne das mein Kind oder Mann es mitbekommen). So kann das nicht weiter gehen aber ich weiß eben auch nicht was das beste wäre. Paartherapie vielleicht??? Aber will ich das noch und was wenn es nichts bringt? Mein Mann hält von so was eh nichts.
Zu guter letzt noch eins - mein Mann ist ein supertoller Vater und macht seine Sache schon gut. Er ist auch kein A.... - aber wir haben uns glaub auseinander gelebt. Ich weiß auch nicht. Ich liebe ihn auch noch, aber nicht mehr so wie früher!!!!
Musste mir das einfach von der Seele schreiben. Sorry das ich nicht bei deinem Problem helfen kann. Ich hoffe du bekommst viele tolle Antworten, die dir weiterhelfen können. Machs gut und Kopf hoch. Ich wünsche dir viel Glück!
Steffi

@Steffi0874
Manchmal hilft die Paartherapie nicht, um das Paar wieder in Einklang zu bringen, sondern manchmal ist sie auch hilfreich, damit sich das Paar sauber trennen kann.

Wenn du eine Paartherapie anpeilst, dann tu es, ob mit oder ohne Mann. Du wirst sehen, dass dir dadurch die Entscheidungen leichter fallen werden auch in Bezug auf dein Sohn.

Das Kind trägt erst größeren Schaden davon, wenn man es außen vorlässt und es ihm nicht gewährt, alle Fragen ehrlich zu beantworten.

Ich bin selber Scheidungskind und meine Eltern waren zwar wütend und enttäuscht aufeinander, sie haben aber ihren Kindern klipp und klare Antworten gegeben, so dass wir lernen konnten, mit der Situation umzugehen.

Manche Eltern verstehen sich im Nachhinein sogar wieder ganz gut, freundschaftlich, was für das Kind dann eh besser ist, als immer die Streitigkeiten mitzubekommen.

Ach noch was, selbst wenn dein Sohn das Geweine von dir nicht mitbekommt, wird er trotzdem spüren, was mit dir los ist. Kinder haben dafür feine Antennen...

LG Natalie

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31. Juli 2014 um 11:27

...
Ich versuch es mal wie ihr und schreibe hier mal hin was mich bedrückt. Denn es hört mir eh keiner zu...
Bin seit fast 9 Jahren verheiratet, die liebe meines Lebens . Seit knapp 14 Jahren zusammen und wir kennen uns seit etwa 17 Jahren. Es gibt auch zwei gemeinsame Kinder.
Mein Mann ist sehr temperamentvoll und dennoch macht er alles für seine Familie.
Ich dagegen bin dann eher die wo lieber jedem Streit aus dem weg geht und sich fügt aber ich vertrete auch mal meine Meinung.
Doch ständig gibt's bei uns Streit. Sei es weil ich seit einer Woche nicht die Möbel und Geräte abgestaubt hab, der Arzt mir das erwünschte Rezept für die kinder nicht ausstellen will weil sie ja im Moment nicht krank sind und zur er es nur gibt wenn sie es brauchen. Tja da bin ich schuld daran.
Der Kühlschrank ging kaputt, meine schuld.
Die Tochter hat das Zeugnis in der schule vergessen, ein fremder hund hat in unseren Garten gemacht obwohl der eingezäunt ist, etc...
Er sorgt sich um uns, seht zu das wir gut gekleidet sind, einmal im Jahr in Urlaub gehen, das es an nix fehlt... aber diese Streitereien um nix macht mich irre, ich hab pro Kind ca 24 kg zugenommen, ich tu mir schwer vom meinem jetzigen Gewicht runter zukommen, denn früher mit 17 hatte ich gr 32 und jetzt sind es eben 42... schlimm ist das hauptsächlich der Bauch betroffen ist und ich so schwanger aussehe. Das lässt er mich an keinem tag vergessen das ich zu dick bin.
Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Wie soll das noch weiter gehen?
Weiß jemand hier einen hilfreichen Rat?

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31. Juli 2014 um 13:34

Frage über Frage....
"Beim ersten fing es dann so langsam an, dass ich merkte, dass unsere Vorstellungen von den Wesentlichen Dingen doch ein bisschen auseinander gehen."

Was für Vorstellungen denn? Was fehlt dir genau

"Aber wenn ich mit ihm über meine Gefühle rede, es versuche, versteht er mich einfach nicht.Er weiß einfach nicht was ich meine, was mir fehlt. Nach dem letzten Versuch bemüht er sich tierisch."

Ich versteh dich ehrlich gesagt auch nicht so wie du es schreibst. Klar bemüht er sich, er scheint ja an dir und euren Kindern sehr zu hängen.
Kannst du genau benennen was er anders machen soll? Oder ist es einfach er selbst der dich stört. Seine Art an sich?
Ohne dich und deine Geschichte besser zu kennen würde ich dir raten mal in dich zu gehen und dir zu überlegen ob du vielleicht mit DIR und DEINEM Leben unzufrieden bist. Ob du dich nicht genug selber um deine Bedürfnisse kümmerst und nun von ihm erwartest das er dich glücklich macht. Ist es wirklich seine schuld?
Ich will dich nicht verurteilen.... ich schreibe dir einfach meine Gedanken dazu

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30. April 2016 um 23:14

Unglaublich ähnlich
Ich sitze hier gerade und versuche herauszufinden wie ich meinem Kids mitteilen kann dass ihr Vater in 4 Wochen auszieht.... Genau wie bei euch, netter Mann, guter Vater, schönes Haus, Urlaub, Geschäft usw. Genau wie bei euch stehe ich hier und kann ihn einfach nicht mehr ertragen. Die Situation nicht mehr aushalten. Ich bin froh dass ich nicht alleine damit bin. Also ich bin wie gesagt schon so weit dass er auszieht, nur wie sage ich das den Kindern?!? Die lieben ihren Vater ohne ende und werden mich wohl dafür hassen!!!!!

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15. Oktober 2019 um 15:13

Ein alter Beitrag, für mich heute aber hochaktuell.

Ich liebe meinen Mann nicht mehr. Er mich, laut seinen Worten, über alles.

Wir haben drei Kinder und wohnen in einem Haus.

Ich ertrage es nicht, dass er mich berührt. Ich kann kaum im selben Raum mit ihm sein. Ich will nicht mit ihm sprechen. Wenn er zu Hause ist, versuche ich mit den Kindern unterwegs zu sein.

Nur Vorwürfe von ihm.

Ich zerstöre sein Leben. Ich nehm ihm seine Kinder und sein Haus weg. Und ausziehen kann er sowieso nicht. Weil er hat ja hier alles und ich nix (sagt er, stimmt aber gar nicht).

Und mit drei Kindern umziehen. Das ist schwierig. Zumal ich da gebunden bin, damit die Kinder nicht die Schule bzw. den Kindergarten wechseln müssen. Das ist ihm aber egal.

Wir haben keine einzige Gemeinsamkeit. Gar nix. Früher war das anders, aber seit die Kinder da sind ist das so.

Und ich will mich nicht mehr verbiegen nur um ihm alles recht zu machen, was er wiederum eh nicht zu schätzen weiß.

Zusammenbleiben wäre einfacher als trennen. Finaziell und Aufwandstechnisch.
Aber um wieder einfach glücklich zu werden und durchatmen zu können, müsste die Trennung jetzt erfolgen.

 Und dann denk ich an die Zukunft. Will ich da wirklich alleine sein? Und dann frage ich mich, wenn ich mich nicht trenne, schaffe ich die Zukunft mir ihm?
Wenn die Kinder aus dem Haus sind ist doch eh nix mehr da. 

Ich werd noch wahnsinnig.

ich hab auch schon zu ihm gesagt, er soll dich bitte eine neue Frau suchen, dann kann er zu ihr ziehen.
Seine Antwort, „das ist gar nicht so einfach, such du mir dich eine.“

Jetzt hör ich mal auf. Sonst schreib ich mir noch die Finger wund.

Liebe Grüße 

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15. Oktober 2019 um 17:11
In Antwort auf lilablassblau

Ein alter Beitrag, für mich heute aber hochaktuell.

Ich liebe meinen Mann nicht mehr. Er mich, laut seinen Worten, über alles.

Wir haben drei Kinder und wohnen in einem Haus.

Ich ertrage es nicht, dass er mich berührt. Ich kann kaum im selben Raum mit ihm sein. Ich will nicht mit ihm sprechen. Wenn er zu Hause ist, versuche ich mit den Kindern unterwegs zu sein.

Nur Vorwürfe von ihm.

Ich zerstöre sein Leben. Ich nehm ihm seine Kinder und sein Haus weg. Und ausziehen kann er sowieso nicht. Weil er hat ja hier alles und ich nix (sagt er, stimmt aber gar nicht).

Und mit drei Kindern umziehen. Das ist schwierig. Zumal ich da gebunden bin, damit die Kinder nicht die Schule bzw. den Kindergarten wechseln müssen. Das ist ihm aber egal.

Wir haben keine einzige Gemeinsamkeit. Gar nix. Früher war das anders, aber seit die Kinder da sind ist das so.

Und ich will mich nicht mehr verbiegen nur um ihm alles recht zu machen, was er wiederum eh nicht zu schätzen weiß.

Zusammenbleiben wäre einfacher als trennen. Finaziell und Aufwandstechnisch.
Aber um wieder einfach glücklich zu werden und durchatmen zu können, müsste die Trennung jetzt erfolgen.

 Und dann denk ich an die Zukunft. Will ich da wirklich alleine sein? Und dann frage ich mich, wenn ich mich nicht trenne, schaffe ich die Zukunft mir ihm?
Wenn die Kinder aus dem Haus sind ist doch eh nix mehr da. 

Ich werd noch wahnsinnig.

ich hab auch schon zu ihm gesagt, er soll dich bitte eine neue Frau suchen, dann kann er zu ihr ziehen.
Seine Antwort, „das ist gar nicht so einfach, such du mir dich eine.“

Jetzt hör ich mal auf. Sonst schreib ich mir noch die Finger wund.

Liebe Grüße 

Wieso ist es seit der Kinder anders ? also hat er sich verändert?

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15. Oktober 2019 um 18:16
In Antwort auf jasmin7190

Wieso ist es seit der Kinder anders ? also hat er sich verändert?

Wir haben uns beide verändert.
Es sind uns einfach total gegensätzliche Dinge wichtig.

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15. Oktober 2019 um 18:27
In Antwort auf lilablassblau

Wir haben uns beide verändert.
Es sind uns einfach total gegensätzliche Dinge wichtig.

so Wie du von deinen Gefühlen schreibst, scheint die ehe vorbei zu sein. 

welche Vorwürfe macht er dir?

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11. Januar um 13:50
In Antwort auf lilablassblau

Ein alter Beitrag, für mich heute aber hochaktuell.

Ich liebe meinen Mann nicht mehr. Er mich, laut seinen Worten, über alles.

Wir haben drei Kinder und wohnen in einem Haus.

Ich ertrage es nicht, dass er mich berührt. Ich kann kaum im selben Raum mit ihm sein. Ich will nicht mit ihm sprechen. Wenn er zu Hause ist, versuche ich mit den Kindern unterwegs zu sein.

Nur Vorwürfe von ihm.

Ich zerstöre sein Leben. Ich nehm ihm seine Kinder und sein Haus weg. Und ausziehen kann er sowieso nicht. Weil er hat ja hier alles und ich nix (sagt er, stimmt aber gar nicht).

Und mit drei Kindern umziehen. Das ist schwierig. Zumal ich da gebunden bin, damit die Kinder nicht die Schule bzw. den Kindergarten wechseln müssen. Das ist ihm aber egal.

Wir haben keine einzige Gemeinsamkeit. Gar nix. Früher war das anders, aber seit die Kinder da sind ist das so.

Und ich will mich nicht mehr verbiegen nur um ihm alles recht zu machen, was er wiederum eh nicht zu schätzen weiß.

Zusammenbleiben wäre einfacher als trennen. Finaziell und Aufwandstechnisch.
Aber um wieder einfach glücklich zu werden und durchatmen zu können, müsste die Trennung jetzt erfolgen.

 Und dann denk ich an die Zukunft. Will ich da wirklich alleine sein? Und dann frage ich mich, wenn ich mich nicht trenne, schaffe ich die Zukunft mir ihm?
Wenn die Kinder aus dem Haus sind ist doch eh nix mehr da. 

Ich werd noch wahnsinnig.

ich hab auch schon zu ihm gesagt, er soll dich bitte eine neue Frau suchen, dann kann er zu ihr ziehen.
Seine Antwort, „das ist gar nicht so einfach, such du mir dich eine.“

Jetzt hör ich mal auf. Sonst schreib ich mir noch die Finger wund.

Liebe Grüße 

Was denkst du denn, was dir zu deinem Glück fehlt?

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