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Trennungsschmerz - wie am besten abschließen und wieder zu sich finden?

30. März 2005 um 12:00

Hallo Zusammen,

habe hier schon öfter reingeschrieben und mir eure Meinungen durchgelesen, teilweise haben sie mir schon geholfen bzw. mich aufgebaut oder den Kopf gewaschen.

Heute schreibe ich nochmal, um einfach ein paar Statements zu meiner/unserer Situation zu hören....

Mein Freund (31) und ich (24) waren am 04.03.2005 genau zwei Jahre zusammen und am 22.03.2005 habe ich mich von ihm getrennt bzw. wir haben uns eigentlich getrennt, da wir der gleichen Ansicht sind.

Das kam so....Die letzten zwei Jahre waren sehr hart für uns und unsere Beziehung hatte eigentlich von Anfang an einen harten Stand...Er hatte sich gerade von seiner Frau getrennt als wir uns kennenlernten bzw. er war noch im Trennungsprozeß. Und ich hatte zu der Zeit meine seelischen Probleme...trotzdem haben wir uns sehr geliebt und tun es auch heute noch....wir haben uns die zwei Jahre so sehr unterstützt und waren füreinander da...es war und ist für mich immernoch eine besondere Liebe....Er hatte in den zwei Jahren sehr viel zu bewältigen...seine Scheidung und das Gefühlschaos, was es beinhaltet, gerade noch mit einem kleinen Kind, extreme Geldsorgen und die Beziehung mit mir, die auch nicht immer einfach war bzw. öfter schon sehr schwer und belastend für uns beide....Trotz allem war die Liebe und die Verbundenheit einfach da und sehr stark...

Jetzt ist eigentlich der Punkt da, wo er zur Ruhe kommt, er geschieden ist, mit seinen Finanzen es soweit geregelt ist und ich auch immer mehr dabei war mit meinem eigenen Leben klar zu kommen...Und jetzt, wo wir das haben können, wofür wir zwei Jahre hart gearbeitet und gekämpft haben..soll es nicht sein...

Wir hatten im November und Dezember letzten Jahres eine Pause von ca. 5 Wochen, die er wollte, weil er sich extrem eingeengt gefühlt hat und keine Luft mehr zum atmen hatte...so hatte er es ausgedrückt...auch für mich war diese Pause sehr wichtig und gut. Danach haben wir uns auch wieder super verstanden und es lief für mich eigentlich echt gut und okay. Dann kam der nächste Ausbruch von ihm im Januar. Eifersuchtsanfall, wo er wieder alles in Zweifel gestellt hat unsere komplette Beziehung...und der dritte Ausbruch war letzten Samstag, wo er mir dann sagte, dass er die Verbundenheit spürt, aber die Liebe, wie ich sie spüre im Moment nicht und die Liebe weniger geworden ist....Daraufhin habe ich mich eben schweren Herzens entschieden mich von ihm zu trennen bzw. die Entscheidung für uns beide zu treffen...Wie man es dreht und wendet es ist eben so, dass er gerade nicht genug Liebe für mich fühlt, um mit mir eine feste Bindung einzugehen....Er sagt, er liebt mich, aber er fühlt es nicht so, wie es eben für eine feste Bindung nötig wäre...Er sagt auch, dass er sich es vorstellen kann, dass das noch nicht alles war und das es nichts mit mir zu tun hat...Ja, er hat das Problem...er ist einfach so voll noch von den zwei Jahren, was er jetzt wohl nacharbeiten muß und will...und da ich eben ein ausschlaggebener Punkt bin, wo er auch negative Dinge mit verbindet und sich dadurch immer kontrolliert hat und nicht frei die Gefühle zu mir leben konnte...spürt er die Liebe nicht so im Moment. So sieht es bei ihm aus.

Für mich ist es so, dass es für mich noch nicht wirklich einen Grund gibt für die Trennung. Denn er wie ich sagen, dass wir einfach zusammen passen...es stimmt eben alles...wenn da nicht eben diese blöden Altlasten wären...Wisst ihr, wenn wenigstens der Sex scheiße gewesen wäre oder irgendwas in der Beziehung grundsätzlich nicht gestimmt hätte...aber so war es nicht...oder ist es nicht...Wir haben soviel miteinander durchgemacht und das Schicksal sagt jetzt einfach, dass es nicht mehr sein soll und das ist so unfair...

Jedenfalls haben wir uns letzte Woche Dienstag so liebevoll und verbunden von unserer Beziehung verabschiedet und somit die Liebe bewahrt und wollen beide eine Freundschaft aufbauen...In dieser einen Stunde konnten wir alle unsere Gefühle entfesselt und ungezwungen spüren..und es war so toll..so wunderschön....Und wir haben beim Abschied beide geweint und uns gesagt, dass uns das Schicksal vielleicht nochmal ne Chance gibt...

Ich habe ihm gesagt, dass ich ihn liebe und deshalb ihn loslasse und gehen lasse, dass er den Weg vielleicht nochmal zurückfindet. Das ist der größte Liebesbeweis den man einem Menschen geben kann.

Wenn du etwas sehr liebst, dann solltest du es freigeben.
Wenn es zu dir zurückkommt, dann gehört es dir für immer.
Wenn es nicht zurückkommt, dann hat es dir nie gehört.

Dieser Spruch trifft 100% auf uns zu...aber trotzdem ist die Realität, dass wir getrennt sind und miteinander abschließen müssen, um überhaupt nochmal ne Chance zu haben...

Ich finde es so gemein und unfair...wenn sich zwei Menschen lieben..wenn so eine große Liebe besteht und die einfach durch die Umstände nicht leben kann...

Liebe alleine reicht bei uns im Moment leider nicht....

*mittränenindenaugen*
LG
Stern

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30. März 2005 um 16:14

Oh je
DU hattest mir mal so einen wunder schönen text geschrieben!!! Der hatte mir sehr geholfen und hilft mir noch! ich denke, es ist noch zu früh, aber ich schick dir mal nen teil:

"versuch gedanklich wieder zu dir und zu deinem Leben zu kommen, so schwer es auch ist. Kann ich gut verstehen und nachvollziehen. Doch es liegt jetzt in SEINER Hand und nicht mehr in DEINER. Du hast ihm gesagt, was du fühlst und denkst und wozu du bereit wärst. Jetzt sollte er für sich prüfen, was er möchte. Wenn er das überhaupt tut, denn es kann wie gesagt sein, dass er gar nicht soweit ist und weiß, dass er ernsthafte Probleme hat.

Versuch dich gefühlsmässig und gedanklich von ihm zu lösen indem du dein Leben so gestaltest, dass es dir gut geht und das du nicht ständig nur an ihn denkst.

LG
Stern

weißt du noch?

ich denke aber, dass bei euch noch viel drin ist! es ist absolut der größte liebesbeweis, jemand gehen zu lassen, den man liebt, wenn es die umstände erforderlich machen. ich finde es auch wahnsinnig traurig. aber heißt es nicht auch, *wo ein wille ist auch ein weg*? vielleicht habt ihr nur das gemeinsame ziel aus den augen verloren?
einen ganz lieben gruss!

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1. April 2005 um 15:18
In Antwort auf moveyou

Oh je
DU hattest mir mal so einen wunder schönen text geschrieben!!! Der hatte mir sehr geholfen und hilft mir noch! ich denke, es ist noch zu früh, aber ich schick dir mal nen teil:

"versuch gedanklich wieder zu dir und zu deinem Leben zu kommen, so schwer es auch ist. Kann ich gut verstehen und nachvollziehen. Doch es liegt jetzt in SEINER Hand und nicht mehr in DEINER. Du hast ihm gesagt, was du fühlst und denkst und wozu du bereit wärst. Jetzt sollte er für sich prüfen, was er möchte. Wenn er das überhaupt tut, denn es kann wie gesagt sein, dass er gar nicht soweit ist und weiß, dass er ernsthafte Probleme hat.

Versuch dich gefühlsmässig und gedanklich von ihm zu lösen indem du dein Leben so gestaltest, dass es dir gut geht und das du nicht ständig nur an ihn denkst.

LG
Stern

weißt du noch?

ich denke aber, dass bei euch noch viel drin ist! es ist absolut der größte liebesbeweis, jemand gehen zu lassen, den man liebt, wenn es die umstände erforderlich machen. ich finde es auch wahnsinnig traurig. aber heißt es nicht auch, *wo ein wille ist auch ein weg*? vielleicht habt ihr nur das gemeinsame ziel aus den augen verloren?
einen ganz lieben gruss!

Wie traurig für euch beide!
Ich kann mir lebhaft vorstellen,wie Du Dich jetzt fühlst.
Es ist einfach zu schwer zu sagen lebe Dein Leben und klammere Dich an keine Hoffnungen.
In der Theorie ist alles so einfach!
Man weiß,wie man sich besser fühlen könnte.Es ist nur einfach so, dass man es überhaupt nicht will!
Was nützt es glücklich und zufrieden in den Tag hineinzuleben,solange man ein unerfüllte Sehnsucht oder Liebe in sich spürt?
Dieses Loch wird man niemals durch Gedanken und positive Aktivitäten gefüllt bekommen!
Es hilft da wirklich nur- wie traurig- die Zeit!

Und solange wahrlich noch keine Gras über diese Angelegenheit gewachsen ist,wirst Du weiter trauern, bedauern und lieben- egal was Du tust!

Tut mir leid,dass ich Dir keinen besseren Rat geben kann, aber mir geht es im Prinzip genauso... und ich finde einfach keinen Weg daraus!

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6. April 2005 um 13:40

Kann Dir echt nachfühlen...
Hallo Stern!

Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, musste ich feststellen, dass sich Deine Erfahrungen sehr stark mit meinen Empfindungen gleichen, die mich zur Zeit (immer noch) "quälen".

Ja leider...

Und leider suche ich auch nach einer Lösung...
Bei mir und meinem Freund war es ähnlich, wie bei Euch. Nur kurz unsere Geschichte: Er hatte mir Anfang November gesagt, dass er sich trennen will (muss), weil er mir nicht mehr weh tun will. Er hat sehr viele Probleme, steht unter Druck, muss Verantwortung für seine Familie tragen, arbeitet sehr hart, aber er schafft es nicht, für unsere Zukunft zu sorgen. Er will nicht, dass es mir mit ihm so "Scheisse" geht. Dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass wir uns seit 3 Jahren kennen und er im Ausland lebt. Nach änfänglichen Bedenken meinerseits, ob diese Beziehung überhaupt funktionieren kann, haben wir nach lockerem Kontakt seit 2 Jahren eine enge (emotionale) Beziehung aufgebaut. Wir haben unsere Zukunft geplant, waren uns über unseren gemeinsamen Weg einig. Wir liebten uns sehr und haben beide gekämpft, um ein Zusammenleben zu ermöglichen. Es sind dann einige Sachen im Herbst passiert, die ihm gezeigt haben, wo seine Grenzen sind, die ihn an sich selber haben zweifeln lassen. Ich hatte den Eindruck, dass er eine Art Depression aufgebaut hat. Als wir uns wiedersahen, war es das reinste Chaos. Er total müde und kaputt, aber auch anlehnungsbedürftig. Wir waren zusammen, hatten Spaß, aber zeitweise war er so teilnahmslos, als ob man gegen eine Wand anspricht. Er war sich über garnichts mehr sicher, in seinem Leben. Er hat gemerkt, dass ich verunsichert war. Er konnte mir jedoch nicht die Liebe geben, die ich verdient hätte, weil ihn diese Probleme zu sehr beschäftigt haben. Da geht es teilweise um seine ganze Existenz... Nur dieses Gefühl jemanden helfen zu wollen, aber nicht helfen zu können, tut sehr weh, auch nach ein paar Monaten "Trennung". Aber nur wenn man jemanden wirklich aufrichtig liebt...

Ich weiß und fühle, dass auch von seiner Seite noch Gefühle da sind, aber ich kann ihm nicht anders helfen, als für ihn da zu sein, wenn er mich braucht. Er muss und will und wird seinen Weg selbst finden. Ich kann ihn nicht zwingen, mich zu lieben bzw. mir das zu zeigen. Es soll ja von Herzen kommen. Also lass ich ihn gehen...

So blöd es also klingt, die Zeit lässt Dich ruhiger werden. Der Schmerz verschwindet nicht, aber er wird erträglich. Ich habe etwa 4 Monate "gekämpft", habe das Gespräch gesucht, habe einen langen Brief geschrieben, habe versucht, ihn aufzubauen und ihm zu sagen: "Mensch wir schaffen das!". Er hat mir nie eine Antwort gegeben, konnte er auch nicht, denn es hat sich ja noch nichts an seiner Situation geändert, dafür bekam ich zumindestens ein Lebenszeichen. Aber er hat mir auch nicht gesagt, dass es keinen Sinn hat, dass ich ihn vergessen soll. Ich stehe also irgendwo dazwischen und weiß nicht wohin mit meinen Gefühlen. Aber ich sage mir jetzt, wenn er sich wieder besser fühlt und auch seine Liebe zu mir sich gehalten hat, dann werden wir unsere Chance bekommen. Das hilft... Ansonsten war es wirklich nicht die große Liebe, denn einen Fehler hat keiner von uns gemacht.

Ich warte nicht mehr darauf, ich hoffe zwar irgendwo, aber nur in meinem Herzen. Mein Verstand sagt mir, genieße dein Leben, tue Sachen, die du schon immer machen wolltest. Vor allem beschäftige Dich!!! Und rede mit Deinen Freunden, schreib ihm vielleicht auch einen Brief, schreib ihm Deine wahren Gefühle, Deine Gedanken. Denn dann hat er etwas in der Hand, was ihm vielleicht auch noch in ein paar Wochen oder Monaten helfen kann, die richtige Entscheidung zu treffen. Mir hat es geholfen, meinen Seelenfrieden wieder zu finden. Er soll immer wissen, wieviel er mir bedeutet, ohne ihn irgendwie erpressen zu wollen. Also lass ich die Zeit entscheiden...

Wünsche Dir viel Kraft!!!

Alles Liebe von Kobi





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7. April 2005 um 12:09
In Antwort auf cruz_12728289

Kann Dir echt nachfühlen...
Hallo Stern!

Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, musste ich feststellen, dass sich Deine Erfahrungen sehr stark mit meinen Empfindungen gleichen, die mich zur Zeit (immer noch) "quälen".

Ja leider...

Und leider suche ich auch nach einer Lösung...
Bei mir und meinem Freund war es ähnlich, wie bei Euch. Nur kurz unsere Geschichte: Er hatte mir Anfang November gesagt, dass er sich trennen will (muss), weil er mir nicht mehr weh tun will. Er hat sehr viele Probleme, steht unter Druck, muss Verantwortung für seine Familie tragen, arbeitet sehr hart, aber er schafft es nicht, für unsere Zukunft zu sorgen. Er will nicht, dass es mir mit ihm so "Scheisse" geht. Dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass wir uns seit 3 Jahren kennen und er im Ausland lebt. Nach änfänglichen Bedenken meinerseits, ob diese Beziehung überhaupt funktionieren kann, haben wir nach lockerem Kontakt seit 2 Jahren eine enge (emotionale) Beziehung aufgebaut. Wir haben unsere Zukunft geplant, waren uns über unseren gemeinsamen Weg einig. Wir liebten uns sehr und haben beide gekämpft, um ein Zusammenleben zu ermöglichen. Es sind dann einige Sachen im Herbst passiert, die ihm gezeigt haben, wo seine Grenzen sind, die ihn an sich selber haben zweifeln lassen. Ich hatte den Eindruck, dass er eine Art Depression aufgebaut hat. Als wir uns wiedersahen, war es das reinste Chaos. Er total müde und kaputt, aber auch anlehnungsbedürftig. Wir waren zusammen, hatten Spaß, aber zeitweise war er so teilnahmslos, als ob man gegen eine Wand anspricht. Er war sich über garnichts mehr sicher, in seinem Leben. Er hat gemerkt, dass ich verunsichert war. Er konnte mir jedoch nicht die Liebe geben, die ich verdient hätte, weil ihn diese Probleme zu sehr beschäftigt haben. Da geht es teilweise um seine ganze Existenz... Nur dieses Gefühl jemanden helfen zu wollen, aber nicht helfen zu können, tut sehr weh, auch nach ein paar Monaten "Trennung". Aber nur wenn man jemanden wirklich aufrichtig liebt...

Ich weiß und fühle, dass auch von seiner Seite noch Gefühle da sind, aber ich kann ihm nicht anders helfen, als für ihn da zu sein, wenn er mich braucht. Er muss und will und wird seinen Weg selbst finden. Ich kann ihn nicht zwingen, mich zu lieben bzw. mir das zu zeigen. Es soll ja von Herzen kommen. Also lass ich ihn gehen...

So blöd es also klingt, die Zeit lässt Dich ruhiger werden. Der Schmerz verschwindet nicht, aber er wird erträglich. Ich habe etwa 4 Monate "gekämpft", habe das Gespräch gesucht, habe einen langen Brief geschrieben, habe versucht, ihn aufzubauen und ihm zu sagen: "Mensch wir schaffen das!". Er hat mir nie eine Antwort gegeben, konnte er auch nicht, denn es hat sich ja noch nichts an seiner Situation geändert, dafür bekam ich zumindestens ein Lebenszeichen. Aber er hat mir auch nicht gesagt, dass es keinen Sinn hat, dass ich ihn vergessen soll. Ich stehe also irgendwo dazwischen und weiß nicht wohin mit meinen Gefühlen. Aber ich sage mir jetzt, wenn er sich wieder besser fühlt und auch seine Liebe zu mir sich gehalten hat, dann werden wir unsere Chance bekommen. Das hilft... Ansonsten war es wirklich nicht die große Liebe, denn einen Fehler hat keiner von uns gemacht.

Ich warte nicht mehr darauf, ich hoffe zwar irgendwo, aber nur in meinem Herzen. Mein Verstand sagt mir, genieße dein Leben, tue Sachen, die du schon immer machen wolltest. Vor allem beschäftige Dich!!! Und rede mit Deinen Freunden, schreib ihm vielleicht auch einen Brief, schreib ihm Deine wahren Gefühle, Deine Gedanken. Denn dann hat er etwas in der Hand, was ihm vielleicht auch noch in ein paar Wochen oder Monaten helfen kann, die richtige Entscheidung zu treffen. Mir hat es geholfen, meinen Seelenfrieden wieder zu finden. Er soll immer wissen, wieviel er mir bedeutet, ohne ihn irgendwie erpressen zu wollen. Also lass ich die Zeit entscheiden...

Wünsche Dir viel Kraft!!!

Alles Liebe von Kobi





Kann Deinen Schmerz nachfühlen
Hallo Kobi,

als ich Deinen Eintrag gelesen habe, dachte ich, Du schilderst ein Teil von meinem Leben.
Mir geht es ähnlich wie Dir. Die Liebe meines Lebens kennengelernt (Michael). Vom ersten Augenblick an war so eine Vertrautheit und Harmonie zwischen uns, als würden wir uns schon ewig kennen. Er war gerade ein paar Wochen getrennt von seiner Frau (er hat auch einen achtjährigen Sohn). Ich habe mich für ihn von meinem Partner getrennt (aber die Beziehung lief schon Jahre nicht mehr). Wir hatten am Anfang einige Schwierigkeiten zu überwinden (Ex-Partner) aber dann sagte Michael zu mir, dass ich die Frau sei, mit der er leben will. Das es der totale Wahnsinn sei, wie gut wir zusammen passen. Ich bin dann zu ihm gezogen. Er war gerade dabei, seine Wohnung (bei seinern Eltern) zu renovieren und einzurichten. Er bezog mich in alle Entscheidungen mit ein

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8. April 2005 um 13:13
In Antwort auf dilys_11924337

Kann Deinen Schmerz nachfühlen
Hallo Kobi,

als ich Deinen Eintrag gelesen habe, dachte ich, Du schilderst ein Teil von meinem Leben.
Mir geht es ähnlich wie Dir. Die Liebe meines Lebens kennengelernt (Michael). Vom ersten Augenblick an war so eine Vertrautheit und Harmonie zwischen uns, als würden wir uns schon ewig kennen. Er war gerade ein paar Wochen getrennt von seiner Frau (er hat auch einen achtjährigen Sohn). Ich habe mich für ihn von meinem Partner getrennt (aber die Beziehung lief schon Jahre nicht mehr). Wir hatten am Anfang einige Schwierigkeiten zu überwinden (Ex-Partner) aber dann sagte Michael zu mir, dass ich die Frau sei, mit der er leben will. Das es der totale Wahnsinn sei, wie gut wir zusammen passen. Ich bin dann zu ihm gezogen. Er war gerade dabei, seine Wohnung (bei seinern Eltern) zu renovieren und einzurichten. Er bezog mich in alle Entscheidungen mit ein

Fehlt da was???
Hallo Beate!

Fehlt da etwas in Deinem Beitrag? Würde mich interessieren, wie es weiterging...

Hab Dir aber eine PN geschickt.

Liebe Grüße von Kobi

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10. April 2005 um 18:20
In Antwort auf cruz_12728289

Fehlt da was???
Hallo Beate!

Fehlt da etwas in Deinem Beitrag? Würde mich interessieren, wie es weiterging...

Hab Dir aber eine PN geschickt.

Liebe Grüße von Kobi

Da fehlt was
Hallo Kobi30,

wollte Dir auf Deine PN antworten. Funktioniert aber nicht (geht nicht senden).

Der Text war nicht ganz erschienen. Ja, es war so, dass er sich am 08.November von mir getrennt hat. Ohne irgendwelche Vorwarnungen. Ganz im Gegenteil. Am gleichen Tag hat er mir eine Nachricht auf den Tisch gelegt "Ich liebe Dich". Am späten Nachmittag eine SMS geschickt "1000Küsschen. Ich liebe Dich". Und abends nach 18:00 Uhr erklärt er mir, dass er so nicht weitermachen kann, dass es nicht geht, das ihn alles wieder eingeholt hätte. Ich war völlig am Boden zerstört. Habe alles aufgegeben und es mit jedem aufgenommen um mit diesem Mann zu leben (er ist meine große Liebe; die, die einem im Leben nur einmal gegegnet)!

Bin ausgezogen zu meinen Eltern. Ein Teil meiner Sachen stehen aber heute noch bei Michael in der Wohnung.

Am Anfang haben wir telefoniert und uns ab und zu gesehen. Anfang Januar war Funkstille.Nach 3 Wochen hat er sich wieder gemeldet.Was ich nur von ihm denken müsse, aber er hätte sich nicht melden können, es ginge einfach nicht. Anfang Februar haben wir einen wunderschönen Tag verbracht und ich habe gespürt, wie sehr er meine Nähe genossen hat. Danach gab es noch einige intensive Telefonate und plötzlich ist der Kontakt wieder abgerissen. Als ich ihn mal wieder angerufen hat, sagte er, es tut ihm so leid, aber er kann mich einfach nicht anrufen,mich nicht sehen. Es ginge nicht.

Ich weiß, dass er große Probleme hat. Immer noch mit seiner Noch-Ehefrau. Es hat ihn wohl ziemlich geschockt damals, dass sie einen anderen hat, obwohl die Ehe nur noch aus Streß bestand. Seinen Sohn liebt er abgöttisch und hat ihn jetzt fast jedes Wochenende bei sich. Seine Firma hat zum 31. März geschlossen, sodass er jetzt auch arbeitslos ist.

Warum läßt er mich nicht an sich ran? Ich bin doch immer für ihn da, wenn er mich braucht. Eine Freundin von mir meinte, gerade weil die Gefühle von ihm für mich so intensiv und ehrlich waren und sind, handelt er so. Er hat Angst, nochmal so enttäuscht zu werden. Dann sucht er sich lieber "Larifari-Beziehungen" in die er keine Gefühle stecken muss.

Ich weiß mittlerweile nicht mehr weiter. Ich liebe ihn so sehr. Weiß nicht, wie ich mich verhalten soll.

Alles Liebe

Beate

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1. August 2008 um 21:49

Trennungsschmerz
Habe heute das erste Mal hier reingeschaut und deinen Beitrag gelesen. Bin auf der Suche nach Menschen mit ähnlichen Problemen. Hier meine Geschichte: Habe im vorigen Jahr dienstlich einen Mann kennengelernt. Als wir dann Essen gingen hatten wir das Gefühl, uns schon seit Jahren zu kennen. Wir sind/waren beide verheiratet. Irgendetwas war mit uns passiert. Wir telefonierten nächtelang. War für uns kein Problem, da mein Mann auswärts arbeitete und er im Außendienst arbeitete. Es war so eine Vertrautheit zwischen uns, das kannte ich nicht bisher. Nach einem Monat trafen wir uns wieder und er sagte mir, dass er eigentlich alles habe, was er sich wünsche und es eigentlich keinen Grund gebe, sich von seiner Familie zu trennen. Trotzdem hielten wir uns an diesem Abend sehr fest und küssten uns. Ich hatte inzwischen immer mehr Zweifel, was meine Ehe betraf. Da ich mit unseren Jungs viel allein war, durch den Job meines Mannes... Wir nahmen uns dann vor im letzten Sommer, mal 6 Wochen keinen Kontakt zu haben, damit jeder seinen Familienurlaub machen kann und sich klar über seine Gefühle wird. Dieses Vorhaben klappte gerade 2 Tage.
Ich erzählte dann meinem Mann am 2. Urlaubstag, was mir passiert sei und warum ich mich so verändert hatte. Er war natürlich total geschockt und traurig. Wir haben dann den Urlaub sehr distanziert miteinander verbracht, der Kinder wegen aber haben wir versucht, nicht alles kaputt zu reden. Ich bat meinen Mann um Zeit.
Als ich dem anderen Mann (R) davon per SMS schrieb, war er ganz schön platt. Er tat dann das Gleiche seinerseits und erzählte seiner Frau davon. Aber irgendwie hatte ich den Eindruck, sie nahm ihn nicht ernst.
Nach unseren Urlauben und den missglückten Kontaktabbruchversuchen trafen wir uns dann und es war wunderschön, obwohl er ganz stark mit dem schlechten Gewissen seiner Familie gegenüber zu tun hatte. Das war im September. Im Oktober verbrachten wir dann nochmals 3 Tage zusammen und für mich wurde immer klarer, dass ich nicht mehr in meine Ehe zurückkehren konnte. R. nahm sich zu hause eine Auszeit und zog vorübergehend aus. Am Anfang war es eine Befreiung, dann holten ihn die Schuldgefühle ein, die bei ihm sehr stark ausgeprägt sind. Ich bat meinen Mann um die Trennung und wir versuchten es relativ friedlich zu klären. In dieser Zeit baute ich körperlich sehr stark ab, nahm 10 Kilo ab und meine Nerven lagen blank. Mitte November bat ihn seine Frau um eine Entscheidung. Er lies in den Wochen seiner "Auszeit"keinen Zweifel an seiner Entscheidung, wir wollten es wagen.
Dann kam ein Anruf: "ich wollte es dir persönlich sagen, ich gehe zu meiner Familie zurück. Ich weiß, du kannst es nicht verstehen." Das wars. Nun stand ich da. Hatte hier meine Ehe beendet, mein Mann wohnte aber noch hier. R hatte sich von mir verabschiedet und ich wusste nicht warum. Bin dann zu meinen Eltern gefahren, keine Ahnung wie und hatte einen totalen Zusamenbruch. Damals nahm ich dann psychol. Behandlung in Anspruch und bekamm AD. Es folgte mein schlimmstes Weihnachtsfest und ein grausiger Jahreswechsel. Am Anfang versuchte ich noch den Kontakt zu R aufrecht zu erhalten. Dann bat er mich damit aufzuhören. Nun brachte er sich bei mir immer wieder mit kleinen SMS, natürlich ganz unpersönlich, in Erinnerung zu bringen. Einmal stellte ich ihm die Frage, ob er noch manchmal an mich denken müsse und er antwortete ja. Aber er würde trotzdem weiter um seine Familie kämpfen. Und es tat mir immer noch weh. Im Februar war er dann dienstlich wieder in der Nähe und er rief mich an, ob wir essen gehen wollten. Da ich ja mittlerweile allein war, dachte ich, warum eigentlich nicht. Als wir uns sahen war alles wieder da. An diesem Abend sagte er mir, er hätte geglaubt, seine Gefühle schon besser verdrängt zu haben. Nach dieser Nacht fragte er mich, ob sich etwas zwischen uns geändert habe. Ich antwortete mit NEIN
An dem folgenden Wochenende bat er seine Frau um die Trennung und zog eine Woche später aus zu hause. Seit dem wohnt er nun allein und jede zweite Woche seine beiden Mädchen, die sich immer sehr wohl bei ihm fühlten. Inzwischen hat er auch meine Jungs kennen gelernt und sie haben ihn von Anfang an akzeptiert. Sicher auch weil die Kinder merken, dass es mir wieder besser ging. Es war alles ok. Wir haben Pläne gemacht und vieles verändert, damit sich jeder wohlfühlt. Seine Kinder durfte ich noch nicht kennen lernen, da seine Frau es nicht wollte, was ich verstehen kann. R hatte auch immer Angst, dass ihm die Kinder entfremdet werden. Es war etwas kompliziert.
Vor drei Wochen war ich dann am Wochende bei ihm, weil seine jüngste Tochter Geburtstag hatte. Ich wollte ihm zur Seite stehen, weil ihm dieser Tag sehr schwer fiel. Da waren wieder diese Schuldgefühle. Vor 2 Wochen hatte ich ein verlängertes Wochende und ich besuchte ihn wieder. Seine Frau fuhr mit den Kindern in den Urlaub und das löste bei ihm irgendetwas aus. Er war nur traurig, erinnerte sich an vergangene Jahre... Danach passierte etwas, was mich wieder total verunsicherte.
Ich fuhr nach diesem Wochenende nach hause und hatte ein sehr komisches Gefühl. Er sagte mir noch, dass sich seine Gefühle mir gegenüber nicht verändert hätten und das diese Verbundenheit, die zwischen uns ist, zwischen seiner Frau und ihm nie dagewesen ist.
Danach brach er den Kontakt total ab, und ich erlebte die Ängste und den Schmerz aus dem November nochmal. Ich rief ihn dann nochmal an und bat ihn mir zu sagen, was los sei.
Seine Antwort: Ich könnte im Moment einfach zuschließen und abhauen. Ich will einfach nur zur Ruhe kommen. Ich will nicht reden, in keine Richtung. Ich will einfach nur mit meinen Kindern in den Urlaub fahren und nichts hören und sehen. Meine Frage, was er jetzt von mir erwartet, beantwortete er mit: Ich kann dich nur bitten mir 14 Tage Zeit zu geben. Ich fragte ihn, Wofür? Darauf er: Um zur Ruhe zu kommen. Ich wollte dann von ihm wissen, ob er seine Entscheidung aus dem Februar, also für uns, rückgängig machen wolle und er antwortet:"Ich weiß es nicht." Seit dem habe ich nichts von im gehört. Keinen Urlaubsgruß... nichts.
Ich grübele die ganze Zeit und weiß bald nicht mehr was ich denken soll. Ich habe Angst, dass er mir am Wochenende wieder sagt: Ich habe eine Entscheidung getroffen, ich gehe zu meiner Familie zurück.
Auch meine Jungs sind sehr verunsichert, mich wieder so traurig zu sehen und keiner kann es verstehen.
Aber was für einen Grund gibt es, sich nicht zu melden, nach allem was wir in den letzten 6 Monaten zusammen durchgemacht haben.
Was passiert mit mir, wenn er wieder eine Entscheidung aus Angst trifft. Angst nicht durchzustehen, was da auf ihn zukommt (Haus,Auseinandersetzungen mit seiner Frau, Kinder)

Wie soll ich mich verhalten. Ich weiß doch, dass da noch Gefühle sind, aber auch ich kann nicht mehr.
Ich stehe hier, kann nichts tun und bin total verzweifelt.

Wäre froh, wenn mir jemand helfen kann.

Ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen.

LG

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3. August 2009 um 18:36

Mir geht es genauso..
Hallo Stern,

mit Deinem Artikel sprichst Du mir aus der Seele, das ist genau das was ich seit fast 2 Jahren erlebe und ich weiß einfach nicht mehr weiter..

Da ich weiß, dass er Gefühle für mich hat fällt es mir einfach so schwer mich von dem Mann zu trennen, der mich einerseits zum glücklichsten Menschen machen kann aber andererseits auch zum unglücklichsten überhaupt.

Da er sich nicht ändern kann oder nicht genug bereit ist etwas für unsere Beziehung zu tun, dann bleibt eigentlich keine andere Möglichkeit als die Trennung.. Nur habe ich dann Angst, dass es für alles Andere zu spät ist..

Ich habe ihn schon gehn gelassen und er kam immer wieder zurück aber das heißt auch, dass ich schon eine Menge gelitten habe und es nie ganz normal wurde..

Es hilft zwar nicht, dass es einem anderen Menschen ähnlich geht aber es tut ein bisschen gut mit dem Problem nicht allein zu sein und von jemandem zu lesen, dem es ähnlich geht und der sich genauso schwer tut die Entscheidung zu treffen, die die einzig richtige zu sein scheint...

Und ich habe beim Schreiben ganz genauso Tränen in den Augen und es tut verdammt weh darüber auch nur zu schreiben.

Danke für Deinen Bericht.. Ich bin gespannt, wie es bei Dir weitergeht...
Sandra

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4. August 2009 um 13:19

Hallo
Wenn du etwas sehr liebst, dann solltest du es freigeben.
Wenn es zu dir zurückkommt, dann gehört es dir für immer.
Wenn es nicht zurückkommt, dann hat es dir nie gehört

DAS STIMMT !!!

Dein Freund ist auch "lädiert" von seiner geschiedenen Frau, Du hast/hattest Probleme. Das kann nicht gut gehen. Versucht über Freundschaft wieder Vertrauen aufzubauen und gib ihm Raum.

Ich versuche gerade das Gleiche, aber Geduldhaben ist für mich sehr schwer. Das ist mein Schwachpunkt. Lange Leine heisst Vertrauen, in ihn, in Dich und in die Gefühle, die er einmal hatte.

Viel Glück

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4. August 2009 um 13:28

Leute, der Thread ist von 2005!!!!!!
Wer kramt denn hier immer die uralten Sachen raus, das fällt mir in letzter Zeit so oft auf.... Die Threadstellerin hat ihren Kummer seit 4 Jahren überwunden, glaubt mir.

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4. August 2009 um 15:00
In Antwort auf britta_12100163

Leute, der Thread ist von 2005!!!!!!
Wer kramt denn hier immer die uralten Sachen raus, das fällt mir in letzter Zeit so oft auf.... Die Threadstellerin hat ihren Kummer seit 4 Jahren überwunden, glaubt mir.

Gut gesehen !
Bravo !

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