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Trennungsschmerz nach 6Jahren mit 2 Kindern allein

8. November 2005 um 9:52

Ich habe niemanden mit dem ich reden kann. Eigentlich bin ich ein Fall für den Seelendoktor, aber nochnichtmal dafür reicht meine Kraft.Nun meine Geschichte, ich versuche mich so kurz, wie möglich zu halten. Ich bin 37 Jahre alt und habe vor 6 Jahren Jörg(41J.) kennengelernt. Ich habe Ihn gesehen und wusste, er ist es.Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon meinen Sohn Justin, er war damals 7 Monate alt. Wir haben uns eigentlich sehr gut verstanden und er hat für den Kleinen auch die Vaterrolle übernommen.
Nach 1,5 Jahren sind wir dann zusammengezogen. Es lief eigentlich ganz gut. Allerdings macht Jörg Musik für die er auch eine Menge Zeit aufbringt, er spielt Bass und er verbringt auch viel Zeit im Haus seiner Mutter, das sehr renovierungsbedürftig ist und in das wir eigentlich irgendwann mal zusammen einziehen wollen. So war ich auch häufig allein oder es kam mir zumindestens so vor.
Irgendwann haben wir uns dann ein gemeinsames Kind gewünscht, ich hatte dann 2 Fehlgeburten und mit nun mittlerweile 35 Jahren, die Nase voll. Dann bin ich doch wieder schwanger geworden und am 11.4.2004 ist unser Sohn Robin geworden. Dann fing der Stress richtig an. Ich war fast 24 Stunden am Tag auf den Beinen und mir fehlte ein Partner, der mich auffängt und mir Kraft gibt. Aber dazu war Jörg irgendwie nicht bereit. Er hat schon etwas geholfen, aber er hat an erster Stelle immer sich und seine Musik gestellt. Das habe ich wiederrum nicht verstanden und ihn stets und ständig mit Vorwürfen überschüttet. Es ist jedesmal eskaliert. Wir haben keinen Streit ausdiskutiert. Er ist weggelaufen, ich habe alles in mich hinein gefressen und war immer gefrusteter. Ich konnte ja nicht weg, die kinder waren ja hier.Dann sind furchtbare Sachen passiert. Der Grosse hatte Keuchhusten, anschliessend, der Kleine Angina, dann der Grosse Lungenentzündung und musste ins Krankenhaus und als er wieder raus war, hat Robin sich 3 Tage später eine Tasse Kaffee über die Brust gegossen und hatte Verbrennungen 2.-3. Grades. Wir waren 2Wochen im Krankenhaus, ich habe auch dort geschlafen. Das Baby ist jetzt 1,5 Jahre,ich konnte ihn nicht allein lassen. Ich musste Ihn 2mal persönlich in den OP schieben und es hat mir in der Seele weh getan. Mein Partner hat mich nicht verstanden, mich nicht einmal in den Arm genommen und mir versichert, das wir es schaffen. Ich war völlig am Ende und allein. Er sagte, wenn ich kaputt bin, brauche ich Ihn nicht mehr voll heulen. Wenn ich mit im Krankenhaus bleibe, bin ich selbst dran schuld. Als wir entlassen wurden hatten wir 24 Stunden später schon wieder Streit, er sagte, wenn mir irgendwas nicht passt oder mir was zu eng ist, könnte ich ja ins KH zurück gehen. Da war es aus, ich habe gesagt er soll verschwinden. " Tage später bin ich mit den Kindern nach Hause gekommen und er war am abbauen. Justin ist sofort in Tränen ausgebrochen und ich habe die Kinder erstmal zu meinen Eltern gebracht.Als ich den nächsten Tag in die Wohnung kam, war es eine Baustelle. Alles in was er jemals nur einen Cent investiert hatte war weg. Z.B. die Küche, die hatte er selbst gebaut, Fernseher, Flurgaderobe,vom Bett das wir zusammen gekauft haben, fehlte Lattenrost und Matratze u.s.w. Ich habe 4 Tage gebraucht um die Wohnung wieder wohnenswert zu machen. Dazu kommt, das Robin ja noch ziemlich schwer verletzt war und wir immer noch zum Verbandswechsel mussten und auch immer noch müssen. Nun sind wir allein und nichts geht mehr. Justin weint den ganzen Tag und gibt sich die Schuld, Robin entwickelt starke Verlustängste und klammert nurnoch und ich habe keine Kraft mehr. Ich habe ihn so sehr geliebt und wollte Ihm nie bewusst weh tun. Er war immer da. Ich kann nicht essen und nicht schlafen. Ich konnte nie schlafen, wenn er nicht da war.Ich habe auch niemanden mit dem ich darüber reden könnte. Meine Eltern und Angehörigen hätten kein Verständnis dafür, das er mir fehlt. Meine Freunde haben selbst Familien und somit auch Ihr tun. Sonntag Abend war er kurz hier und hat mit den Kindern gespielt. Es hat Ihnen sehr gut getan, aber mir nicht. Wenn ich ihn frage, wie es ihm geht, fühlt er sich auf den Schlips getreten, aber ich habe meine Frage ehrlich gemeint und er Hat gleich wieder gedacht, ich will Ihm was Böses. Allerdings hat er nicht gefragt, wie es mir geht und das tut mir auch sehr weh. Ich bin doch ein Mensch mit Gefühlen und ich kann nicht immer nur stark sein. Ich brauche meinen Partner, damit er mich auffängt,wenn ich nicht mehr kann. Was soll ich jetzt nur tun???Wir brauchen Ihn. Warum hat er uns aufgegeben? Er wohnt jetzt bei seiner Mutter im Keller. Die hat sich gefreut, das Ihr Sohn zu Ihr zurückgekehrt ist. Sie hat wohl gesagt, das es ihr jetzt richtig gut geht. Warum macht Sie das. Die Frau ist 76 Jahre alt und selbst 5 Kinder gross gezogen. Warum ist Sie uns gegenüber so gefühlkalt? Jörg ist jetzt 41 Jahre alt, eigentlich alt genug um Verantwortung für seine Familie zu übernehmen. Es gäbe noch 1000 Sachen, die ich loswerden möchte, aber ich will Euch nicht überfordern.
Gruss Kerstin

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8. November 2005 um 14:54

Liebe
Kerstin. Deine Geschichte ist sehr traurig, aber ich lese auch ein wenig dazwischen. Was macht er sonst so, wie war eure Beziehung vorher? Wenn er zu den Kindern kommt ist das doch ein gutes Zeichen. Vielleicht solltest du dich zurückziehen; d.h. sachlich bleiben und deine Gefühle erst mal im Gegenüber nicht outen; oder hast du das immer so gemacht?Was seine Mutter betrifft ist er wohl schon zu lange Single, und manche Mütter haben diese Veranlagung. Bitte ihn, die Kinder zu sich zu holen, damit du mal Zeit für dich findest. Schieb einen Arzttermin vor.

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8. November 2005 um 23:08

Tut mir
sehr leid für dich , das tut sehr weh, warte mal ein bisschen ab, schaue das er regelmässig die kinder besucht und wieder eine verbindung zwischen euch entsteht. du hast in einem Satz gesagt er war immer für dich da, also das verstehe ich nicht. wenn du zurückblickst war er genug für euch da oder nicht?

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8. November 2005 um 23:25
In Antwort auf liselotte81

Tut mir
sehr leid für dich , das tut sehr weh, warte mal ein bisschen ab, schaue das er regelmässig die kinder besucht und wieder eine verbindung zwischen euch entsteht. du hast in einem Satz gesagt er war immer für dich da, also das verstehe ich nicht. wenn du zurückblickst war er genug für euch da oder nicht?

Es war...
Für mich nicht genug, aber er war der Meinung es ist ausreichend und ich stelle eigentlich nicht zu hohe Ansprüche. Ich komme schon ganz gut zurecht in der Welt. Das Problem ist nur, wenn es mir schlecht ging, ging es Ihm noch schlechter. Er hat mich nicht wirklich aufgefangen und er hat teilweise Ansichten, die aus dem Mittelalter stammen könnten. Z.B. ein Klaps auf den Po hat noch niemanden geschadet. Ich haue meine Kinder aber nunmal nicht, oder er wäre mit 6 Jahren schon schwer allein unterwegs gewesen und es hätte Ihm ja auch nicht geschadet.Aber die zeiten haben sich geändert und es gibt genug kranke Menschen da draussen. O.K. Ich klammere vielleicht ein bischen zuviel, aber ob die Kinder nun dadurch Schaden erleiden???
Er hat den Grossen immer zum Kindergarten gebracht, war mit dem Hund Gassi und hat Ihn auch abends ins Bett gebracht. Wenn ich arbeiten war, hat er auch die Kinder gehütet. Er hat aber auch gesehen, das es kein Zuckerschlecken ist aber wenn ich dann wieder zu Hause war, hat er das auch ganz schnell wieder vergessen.
Was wirklich gefehlt hat, ist das er auch mal auf mich persönlich eingegangen ist, mal über Kleinigkeiten hinweg sieht. Frauen können nun mal nicht immer grinsend durch die Gegend laufen, wenn Ihnen eigentlich garnicht danach ist. Er hat, weil er auch überfordert war, mich aus den Augen verloren, nicht gesehen, wenn es mir schlecht ging. Er war zu sehr mit sich selbst beschäftigt und das hat mir weh getan. Ich bin keine Maschine, sondern auch nur ein Mensch. Trotz allem habe ich in letzter Zeit nur funktioniert und bin auf Grenzen gestossen, die mir echt zu schaffen machen.
Liebe Grüsse
Kerstin

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10. November 2005 um 15:37
In Antwort auf irmela_12075906

Liebe
Kerstin. Deine Geschichte ist sehr traurig, aber ich lese auch ein wenig dazwischen. Was macht er sonst so, wie war eure Beziehung vorher? Wenn er zu den Kindern kommt ist das doch ein gutes Zeichen. Vielleicht solltest du dich zurückziehen; d.h. sachlich bleiben und deine Gefühle erst mal im Gegenüber nicht outen; oder hast du das immer so gemacht?Was seine Mutter betrifft ist er wohl schon zu lange Single, und manche Mütter haben diese Veranlagung. Bitte ihn, die Kinder zu sich zu holen, damit du mal Zeit für dich findest. Schieb einen Arzttermin vor.

Die Zeit macht malles besser
Oh je Kerstin,

Ihr seid in die klassische "Pränatale Beziehungsfalle" geraten...
die ersten zwei bis drei Jahre nach der Geburt können einfach unglaublich anstrengend für jeden Partner sein. Und wenn Mann/ Frau da nicht aktiv dran arbeiten und sich Freiräume für die Beziehung schafft, bleibt die heiße Liebe eben auf der Strecke...dann noch ein paar zermürbende Streits und fertig ist die Trennung.

Geht doch mal zusammen ohne Kinder ins Kino, nur so...

Gruss
Tom

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10. November 2005 um 15:56

Hallo Kerstin
Was ich nicht verstehe: Wohnt er jetzt einfach vorübergehend in diesem Keller oder ist eure Beziehung zu Ende oder ist das alles gar nicht klar?

So oder so, ich finde, du musst unbedingt Hilfe suchen. Du schreibst, du brauchst deinen Partner, aber der steht ja jetzt nicht zur Verfügung. Und eigentlich stand er ja nie zur Verfügung wenns dir schlecht ging, warum auch immer.

Wende dich an eine Beratungsstelle für Alleinerziehende (das bist du derzeit ja) oder etwas in der Art. Suche dir Leute zum reden, vielleicht eine Selbsthilfegruppe? Tu irgendetwas, damit du nicht einfach zusammenbrichst unter dieser Riesenlast. Denk an dich, das hilft längerfristig auch deinen Kindern am meisten. Ist natürlich leichter gesagt als getan, konkret kann ich dir keine Tipps geben, ich weiss nicht, was es bei euch für Angebote gibt.

Alles Gute! Zora

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11. November 2005 um 11:34

Kommt mir leicht bekannt vor
Erstmal es tut mir sehr leid für Dich. Diese Situation kommt mir sehr bekannt vor nur dass wir noch zusammen sind und auch wohnen.
Bei mir ist der Fall ähnlich, ich habe ebenfalls wie Du zwei Kinder der Kleine ist 1 Jahr alt und die Grosse 5 allerdings ist sie ein ziemliches Problemkind mit einnässen und dergleichen.
Mein Partner sieht uns auch mehr als Luft und als Gegenstand der einfach so da ist. Wenn er was will sind wir gut für ihn, will er nichts sind wir der Störfaktor, der nur die Wohnung versaut und nervt und laut ist.
Es ist schrecklich, wenn der eigene Partner sich so von seiner eigenen Familie abwendet. Man kriegt das Gefühl von Versagen und das Selbstvertrauen schwindet soweit bis nichts mehr geht.
Wir haben andauernt Streit wegen der Wohnung, nur ich schaffe es nicht mit zwei Kinder eine 90 Quadratmeter grosse Wohnung tipp top sauber zumachen. Dabei soll ich noch essen machen, mit den Kleinen spielen, für ihn Zeit haben und Einkäufe und dergleichen erledigen. Währenddessen sitzt er schön auf der Coach und schaut fern, spielt Playstation oder surft im Internet oder sitzt beim Nachbarn und trinkt schön sein Bier.

Ich würde ihn ja verlassen, aber ich habe Angst das sich dann wieder seine Familie einmischt, denn die können mich auf den Tod nicht leiden und wollen mir nur allzugerne meine Tochter wegnehmen. usserdem ist mein Partner ein Fall für den Psychiater, da er Angst hat rauszugehen. Ich wüsste nicht was er macht, wennich ihn einfach sitzen lassen würde, denn er hat niemanden der ihn unterstützt. Seine Familie hat ihn komplett im Stich gelassen und würde ihm nicht ein wenig weiterhelfen. Daher habe ich Angst ihm weh zu tun, den kindern weh zu tun und meine Familie zu verlieren.

Vielleicht sollten wir beide uns ehrlich professionelle Hilfe suchen, vielleicht eine Beratungstelle nutzen oder dergleichen.

Die haben bestimmt einen Rat und wenn ich mich Recht erinnere bietet das Jugendamt in solchen Fällen eine Hilfe an, die sich teilweise um die Kinder kümert, oder versuche mal eine Hebamme zu fragen, die könnte dir auch zeitweise weiterhelfen.

Ich wünsche Dir viel Glück deine Situation zu meistern. Und noch eins, nimm diesen Mann nicht zurück auch wenn du ihn liebst, er wird dich immer wieder fallen lassen. Du brauchst mit zwei Kindern jemanden den du vertrauen kannst und der hinter dir steht!!!

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13. November 2005 um 8:35
In Antwort auf celino_12918504

Die Zeit macht malles besser
Oh je Kerstin,

Ihr seid in die klassische "Pränatale Beziehungsfalle" geraten...
die ersten zwei bis drei Jahre nach der Geburt können einfach unglaublich anstrengend für jeden Partner sein. Und wenn Mann/ Frau da nicht aktiv dran arbeiten und sich Freiräume für die Beziehung schafft, bleibt die heiße Liebe eben auf der Strecke...dann noch ein paar zermürbende Streits und fertig ist die Trennung.

Geht doch mal zusammen ohne Kinder ins Kino, nur so...

Gruss
Tom

Bin wieder da
Erstmal für alle, die mir geantwortet haben: Danke, danke, danke. Ich werde auch noch ganz viele Antworten schreiben, aber in den letzten Tagen war mein Computer platt. Nichts ging mehr. Nun ist wieder O.K. Wenigstens der Computer.
Tja, was gibts Neues. Mein Grosser macht ein auf Psycho und der Kleine klammert. Nun weiss ich nicht, ob Ihm die Krankenhausgeschichte noch in den Knochen steckt oder er Verlustängste entwickelt.
Der Papa war nun schon 2mal für ne Stunde hier. Ich bin dann solange mit dem Hund Gassi gegangen und habe Ihnen Zeit für sich gegeben. Den KIndern ging es dann immer prima, aber mir grottenschlecht. Freitag habe ich die Kinder zu Bett gebracht und dann saß ich hier. Ich konnte nicht schlafen, bin morgens halb sieben dann in Ohnmacht gefallen und musste um 7Uhr wieder aufstehen. Habe natürlich verschlafen. Bin erst um 8Uhr hoch. Wäre fast zu spät zur Arbeit gekommen.
Muss immerzu weinen und es schnürt mich zu, so das ich teilweise keine Luft mehr bekomme. Sieht nätürlich so aus, als wenn ich auf die Tränendrüse drücken möchte, aber es ist wirklich so.
Ich habe so eien Spruch gelesen: "Ich liebe meine Träume und darum hasse ich die Wirklichkeit" oder so ähnlich.
Was soll ich nun machen? Den KIndern geht es besser, wenn Papa da ist, aber ich gehe zugrunde.
Dadurch das die Beiden ja auch noch relativ frisch sind, kann ich ja auch nicht so wirklich raus. Er kann sich ablenken, hat seine Musik, sein Haus, seine "Kumpels".
Ich bin so richtig scheisse allein. Meine Freundinnen haben auch alle Familie und somit auch ihr tun. Ich möchte ja auch keinen wirklich nerven mit meinen Geplärre.
Telefonate werden auf Dauer zu teuer.
Ich würde ja gerne fragen, ob er sich zwischendurch auch mal einen Abend für mich Zeit nehmen Könnte. Wir haben früher sehr viel geredet. Naja eigentlich mehr er, ich bin eher fürs zuhören zuständig.Aber ich habe Angst vor einer klaren Absage. Daran würde ich noch mehr zu Grunde gehen.
Ich sollte vielleicht auch noch hinzufügen, das auch er schon immer ein psychisches Problem hat. Irgendwie hat er Angst, das Ihn jemand nicht akzeptieren könnte. Er wittert hinter allem und jedem Einen Hinterhalt. Meine Mutter hat z.B. Ihn am Telefon ganz schön böse beschimpft und gesagt, er solle sich in der Stadt nicht mehr so wirklich sehen lassen, weil sie allen erzählen wird, was er hier abgezogen hat. Sie meinte den wirklich unangebrachten Auszug. Man lässt ja eigentlich auch bei Trennungen, seine Familie nicht auf einer Baustelle zurück.
Nun war er letztens wohl bei einer Tankstelle und die Kassiererin hat Ihm sein Geld aus der Hand gerissen und Ihn wütend angesehen. Hatte er sich jedenfalls eingebildet. Wahrscheinlicher ist es, das diese Frau uns nochnichteinmal kennt.
Was soll ich nun tun????????????????????????

Liebe Grüsse Kerstin

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13. November 2005 um 12:01
In Antwort auf ines_11942346

Kommt mir leicht bekannt vor
Erstmal es tut mir sehr leid für Dich. Diese Situation kommt mir sehr bekannt vor nur dass wir noch zusammen sind und auch wohnen.
Bei mir ist der Fall ähnlich, ich habe ebenfalls wie Du zwei Kinder der Kleine ist 1 Jahr alt und die Grosse 5 allerdings ist sie ein ziemliches Problemkind mit einnässen und dergleichen.
Mein Partner sieht uns auch mehr als Luft und als Gegenstand der einfach so da ist. Wenn er was will sind wir gut für ihn, will er nichts sind wir der Störfaktor, der nur die Wohnung versaut und nervt und laut ist.
Es ist schrecklich, wenn der eigene Partner sich so von seiner eigenen Familie abwendet. Man kriegt das Gefühl von Versagen und das Selbstvertrauen schwindet soweit bis nichts mehr geht.
Wir haben andauernt Streit wegen der Wohnung, nur ich schaffe es nicht mit zwei Kinder eine 90 Quadratmeter grosse Wohnung tipp top sauber zumachen. Dabei soll ich noch essen machen, mit den Kleinen spielen, für ihn Zeit haben und Einkäufe und dergleichen erledigen. Währenddessen sitzt er schön auf der Coach und schaut fern, spielt Playstation oder surft im Internet oder sitzt beim Nachbarn und trinkt schön sein Bier.

Ich würde ihn ja verlassen, aber ich habe Angst das sich dann wieder seine Familie einmischt, denn die können mich auf den Tod nicht leiden und wollen mir nur allzugerne meine Tochter wegnehmen. usserdem ist mein Partner ein Fall für den Psychiater, da er Angst hat rauszugehen. Ich wüsste nicht was er macht, wennich ihn einfach sitzen lassen würde, denn er hat niemanden der ihn unterstützt. Seine Familie hat ihn komplett im Stich gelassen und würde ihm nicht ein wenig weiterhelfen. Daher habe ich Angst ihm weh zu tun, den kindern weh zu tun und meine Familie zu verlieren.

Vielleicht sollten wir beide uns ehrlich professionelle Hilfe suchen, vielleicht eine Beratungstelle nutzen oder dergleichen.

Die haben bestimmt einen Rat und wenn ich mich Recht erinnere bietet das Jugendamt in solchen Fällen eine Hilfe an, die sich teilweise um die Kinder kümert, oder versuche mal eine Hebamme zu fragen, die könnte dir auch zeitweise weiterhelfen.

Ich wünsche Dir viel Glück deine Situation zu meistern. Und noch eins, nimm diesen Mann nicht zurück auch wenn du ihn liebst, er wird dich immer wieder fallen lassen. Du brauchst mit zwei Kindern jemanden den du vertrauen kannst und der hinter dir steht!!!

Du bist ja gut
Hallöchen!
Erstmal möchte ich Dir sagen, das niemand Dir so einfach Dein Kind wegnehmen kann.
Dann finde ich, das Du genauso bescheuert bist, wie ich. Nicht böse gemeint, aber wenn uns das schlecht geht, warum nehmen wir auch noch Rücksicht auf unseren "Partner"?
Denen scheint es doch auch nicht zu interessieren.
Ich weiss nicht, ob es Glück ist, das Ihr noch zusammen seit, aber nutze es. Zu verlieren gibt es nicht mehr viel. Ihr habt noch die Möglichkeit, Euch an eine Beratungsstätte zu wenden, wir haben diese Chance verpasst. Es hätte sicher geholfen. Und wenn Ihm noch etwas an Euch liegt, dann wird er sich auch darauf einlassen.
Mit dem Haushalt, war es bei uns auch so. Aber ich bin der Meinung, das mir die Arbeit keiner weg nimmt und was ich heute nicht schaffe, mache ich ebend morgen oder übermorgen.
Versucht Euch helfen zu lassen. Vielleicht klappt es ja.
Allein ist es sehr sehr schwer. Und was noch ganz ganz wichtig ist, so schwer, wie es auch fällt,versuche Ihm keine Vorwürfe zu machen, daran gehen die Männer kaputt.
Über seine Familie musst Du versuchen hinweg zu sehen. Halte Sie lieber für Dich selbst, als geisteskrank. Du willst doch mit Deinem Mann und den Kindern zusammenleben und nicht mit seiner Familie.

Liebe,liebe Grüsse Kerstin

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