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Trennungsgrund: mangelnde bis fehlende Liebe

18. Dezember 2017 um 23:51

Hy zusammen,

ich möchte mich so wie es aussieht trennen. Habe mir bereits Wohnung angeschaut, leider keine bezahlbaren dabei. Im Groben habe ich auch bereits meine Finanzen und Möglichkeiten überschlagen.


Wir sind seit 15 Jahren zusammen, ich bin 40 und wir haben 2 Söhne.
Seit 2-3 Jahren sind mein Mann und ich uns fremd geworden. Jeder lebt so in seinem Tag, das einizig was uns wirklich verbindet sind die Kinder und das Haus. Jeder macht irgendwie sein Ding, aber wir gehen immer noch respektvoll miteinander um. Natürlich gibt es auch Streit der sich meistens um den fehlenden Sex dreht.
Jeder hat seine Hobbies, gemeinsame gibt es keine.
Das gemeinsame Fortgehen entpumpt sich oft als stumme und stille Veranstaltung, weil wir uns wenig zu erzählen haben. So das ich oft froh bin, wenn mal Freunde dabei sind und ich nicht gezwungen bin krampfhaft mich mit meinem Mann zu unterhalten. Wenn wir uns unterhalten dann nur ständig über unsere Alltagsprobleme, Haushalt, Kinder etc etc.
Was zwischen uns fehlt ist die Liebe und die Zuneigung. Er ist wie ein guter Freund geworden. Ich hasse ihn nicht, aber lieben tu ich ihn auch nicht mehr. Er ist mir schon fast in einigen belangen Gleichgültig.
Mein Mann weiss das, da wir seit geraumer Zeit darüber offen reden. Er versichert mir inständig wie sehr er mich noch liebt. Aber ich muss zugeben, ich spüre es nicht und ich selber spüre absolut gar nichts mehr für ihn, so das auch Sex meinerseits nicht mehr möglich ist. Wenn er mir zu nahe kommt erstarre ich wie ein Stein. Das ist mir schon vor 1 Jahr sehr bewusst geworden und die Abneigung auf Sex wächst von Tag zu Tag.
Ich habe mich das letzte Jahr sehr bemüht es nicht an mich ranzulassen und wollte es nicht wahrhaben. Habe oft die Lust und Zuneigung "gespielt" um ihn nicht zu verletzen und zu verärgern. Natürlich hat mein Mann meine Veränderung bemerkt, ich hab es immer auf die Arbeit und den Stress geschoben. Doch die "heile Welt" vorzuspielen hat mir das ganze Jahr über ziemlich zugesetzt und zeitweise auch krank gemacht. Seit wir offen darüber reden geht es mir zwar deutlich besser, aber gefühlsmäßig hat es nichts verändert. Er bemüht sich, möchte jetzt vieles mit mir machen, versucht mir alle Arbeit abzunehmen, aber verändert nichts in mir.
Seit Wochen kommunizieren wir auch deutlich weniger als sonst.

Mein Mann möchte natürlich keine Scheidung. Aber wir können doch nicht so weiterleben, vor allem ohne Zuneigung ohne ehrliche Zuneigung und der Sex der nun mal dazugehört. Es ist nicht so das ich keinen Sex mehr mag, aber mit meinem Mann ist es einfach nicht mehr das. Ich versteife ich ekle mich, auch wenn ich das nicht möchte, ich kann es einfach nicht ablegen.

Mit meinem Kopf bin ich schon zick mal ausgezogen mit meinen Söhnen und habe mir schon in meinem Kopf ausgemalt wie es werden könnte. Endlich "Freiheit" und vorallem die Ruhe endlich für mich zu sein.

Oft ertappe ich mich aber , ob die Entscheidung mich zu trennen die richtige ist "nur" wegen mangelnder Liebe??? Denn sonst geht es mir wirklich gut, zumindest was das materielle angeht fehlt es uns an nichts. Aber das macht mich einfach nicht mehr auf Dauer glücklich. Tolles Haus, wahnsinns Garten, tolle Möbel, schickes Auto, ABER wo bleibe ich in dem Ganzen????
Ich frage mich, was ist wenn ich gehe und erkenne das ich nun alleine mit meiner Freiheit die ich so sehr vermisse nun doch nicht glücklicher werde??

Die meisten trennen sich wegen Seitensprüngen oder neuem Partner. Das ist bei uns nicht vorhanden, aber die Liebe ist nun mal nicht da.
Eine Ehe zu führen ohne Liebe, machen sicherlich viele auch aus finanziellen Gründen, aber ich fühle mich dabei einfach nicht gut.

Zu bleiben nur meinem Mann zu liebe und der Kinderswillen weil er mich liebt???? Aber selber sich nicht mehr glücklich fühlen??

Hat das schon jemand gemacht und mit der Zeit kam die Liebe und Zuneigung wieder?
 

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19. Dezember 2017 um 0:09

ehrlich gesagt, weiss ich nicht ob ich dafür motiviert bin. Mein Gefühl sagt mir ständig das der Zug abgefahren ist, das es jetzt zu spät ist und das für mich ein neuer Lebensabschnitt beginnen sollte. Genug "nur" Mutter, Hausfrau und abends !@#*! zu sein. Ich will endlich Leben und nicht mehr vor mir hervegetieren. Ich bin ja nur noch angenervt von ihm und abgeneigt, obwohl er sich bemüht, ich kann mir einfach nicht vorstellen das da eine Therapie hilft.

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19. Dezember 2017 um 8:37

Wenn du nichts mehr retten möchtest, hast du dich bereits entschieden.

Du stellst es dir doch schon oft genug vor, wie es ohne ihn wäre. Deinen Weg hast du bereits gewählt, nur der Mut fehlt dir noch den Weg auch zu bestreiten. 

Niemand kann dir hier raten, was du tun sollst. Wenn du unglücklich bist, an deiner Ehe nicht mehr arbeiten willst, dann musst du sie beenden. Nur aus Angst zu bleiben, wird die Sache nicht besser machen auf Dauer.

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19. Dezember 2017 um 9:59


Ich weiß auch nicht, was eine Paartherapie bringen soll, wenn die grundsätzliche Emotionalität nicht mehr vorhanden ist.
Wie aus "Ekel" wieder körperliches Begehren werden soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Ich lese bei jeder Problematik immer das Zauberwort "Paartherapie". Ich befürchte, dass der emotionale Faktor wird dabei erheblich unterschätzt.
Eine Paartherapie mag die Kommunikation verbessern, Verständnis für den Partner erzeugen, aber keine abgestorbenen Gefühle neu erzeugen.
In deinem Fall, auch unter Berücksichtigung deines Alters, gäbe es für mich nur eine Entscheidung.
Ich lebe nur einmal und meine Zeit ist endlich.
Wenn Du in der Situation verharrst nimmst Du dir, aber auch deinem Mann, die Möglichkeit einen Partner zu finden, der eben alle emotionalen Bereiche abdeckt.



 

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19. Dezember 2017 um 10:50
In Antwort auf vontronje


Ich weiß auch nicht, was eine Paartherapie bringen soll, wenn die grundsätzliche Emotionalität nicht mehr vorhanden ist.
Wie aus "Ekel" wieder körperliches Begehren werden soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Ich lese bei jeder Problematik immer das Zauberwort "Paartherapie". Ich befürchte, dass der emotionale Faktor wird dabei erheblich unterschätzt.
Eine Paartherapie mag die Kommunikation verbessern, Verständnis für den Partner erzeugen, aber keine abgestorbenen Gefühle neu erzeugen.
In deinem Fall, auch unter Berücksichtigung deines Alters, gäbe es für mich nur eine Entscheidung.
Ich lebe nur einmal und meine Zeit ist endlich.
Wenn Du in der Situation verharrst nimmst Du dir, aber auch deinem Mann, die Möglichkeit einen Partner zu finden, der eben alle emotionalen Bereiche abdeckt.



 

Danke.
Die Frage stelle ich mir auch immer, was bewirkt eine Paartherapie. Wir gehen ja respektvoll miteinander um. Uns für einander Zeit zu schaffen, dafür brauch ich keine Therapie die mir das sagt, da ich das selber weiss und wir das auch bewusst getan haben, mit dem Ergebnis das wir uns nicht viel zu erzählen haben.

Mir geht es hier rein um die Gefühle wie die wieder hergestellt werden können. Dieser Zustand besteht ja schon seit einiger Zeit und ich versuchte bewusst mit meinem Mann Dinge zu unternehmen, mir bewusst Zeit für ihn zu nehmen. Doch jedes mal ist das Ergebnis das ich trotz Zweisamkeit keine Lust auf Nähe und Sex habe, sonder eher innerlich darauf hoffe das er mich nicht anfasst, obwohl wir gut miteinander umgehen.

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19. Dezember 2017 um 10:53

ich versuche das doch schon seit 1 Jahr.
Und wie soll mir eine Therapie meine Gefühle zurück bringen? Wie soll das bitte geschehen.
Es geht um Gefühle und nicht wie ich Streitigkeiten ablegen kann oder auf meinen Mann zugehen soll. Wir müssen auch nichts aufarbeiten, sondern einfach nur darum das Gefühle wieder kommen.

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19. Dezember 2017 um 11:09

Hi bin gerade in der Situation wie dein Mann,und ich habe meine Frau verlohren weil Sie schon einen neuen hat!!!aber ich hate nie eine chane weil sie mir es erst gesagt hat alles für sie entschieden war,und das ist nicht fair wegen über deinen Mann

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19. Dezember 2017 um 11:31
In Antwort auf bibink

Danke.
Die Frage stelle ich mir auch immer, was bewirkt eine Paartherapie. Wir gehen ja respektvoll miteinander um. Uns für einander Zeit zu schaffen, dafür brauch ich keine Therapie die mir das sagt, da ich das selber weiss und wir das auch bewusst getan haben, mit dem Ergebnis das wir uns nicht viel zu erzählen haben.

Mir geht es hier rein um die Gefühle wie die wieder hergestellt werden können. Dieser Zustand besteht ja schon seit einiger Zeit und ich versuchte bewusst mit meinem Mann Dinge zu unternehmen, mir bewusst Zeit für ihn zu nehmen. Doch jedes mal ist das Ergebnis das ich trotz Zweisamkeit keine Lust auf Nähe und Sex habe, sonder eher innerlich darauf hoffe das er mich nicht anfasst, obwohl wir gut miteinander umgehen.

Ihr werdet doch Gründe haben, wieso du dich entfernt hast. Wenn man diese ausmerzen will, muss man nun mal darüber reden. Und das geht in einer Therapie nun mal einfacher, als zu zweit.

Was fehlt dir?
Ab welchem Punkt habt ihr euch aus den Augen verloren?
Wieso empfindest du nichts mehr?

Es hilft nicht, was miteinander zu machen, wenn du das eigentliche Problem nicht analysierst und aufarbeitest. Und ja, Gefühle kann man wieder "herstellen" - wenn man an den Gründen arbeitet, wieso sie abgeklungen sind.

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19. Dezember 2017 um 11:52

ich rede seit 2-3 Jahren an meinen Mann heran, was bei uns schief läuft und was ich mir wünsche. Der Sex ist wirklich schlimm geworden, fühle mich seit Jahren nur noch abgefertigt, weil es eben sein muss, aber mehr nicht. Ich kann mich nicht mehr fallen lassen.
Er hatte nie Verständnis gezeigt oder mir Anerkennung gegeben was ich über den ganzen Tag neben meiner Arbeit mit den Kinder geleistet und geschafft habe. Alles war Selbstverständlich. Seit Jahren halte ich ihm aber den Rücken frei für seine Arbeit und seine Hobbies. Ich komm immer an letzter Stelle.

Wir hatten unsere Tiefen ja, immer wieder, haben darüber gesprochen und versucht es besser zu machen. Hat vielleicht 2-3 Wochen gehoben und man ist wieder in seinen alten Trott gerutscht.

Ich fühle mich seit über 2 Jahren extrem vernachlässigt. Habe nur noch funktioniert und vieles nur über mich ergehen lassen, damit blos kein Stunk zu Hause entsteht. Das ganze Gerede schmetterte an einer Wand ab.
Ich bin jetzt so in mich gekehrt das ich keinerlei Nähe zulassen kann. Der Hauptfaktor ist der, dass ich seit über 2-3 Jahren komplett alles alleine meistere, ob es von Haushalt, Kinder, Urlaub bis zur Freizeitgestaltung geht, ihn interessiert einfach gar nichts. Was haben die Kinder getan, wie es auf meiner Arbeit war, wie überhaupt mein Tag war. Mit Freunden von mir will er selten etwas zu tun haben, denn die habe ich mir ja ausgesucht...bla bla scheisse.... Er selber hat keinen Freundeskreis, sitzt wenn er nicht auf der Arbeit ist oder mit seinem Sport beschäftigt ist Tag ein Tag aus auf dieser Couch, das ich diesen Anblick nicht mehr ertragen kann. Er mir aber seelenruhig stundenlang zuschauen kann wie ich putze, rumrenne und alles erledige.
Und da stelle ich mir seit längerem die Frage wozu brauche ich diesen Mann noch? Was bringt er mir, ausser eine finanzielle Sicherheit? Das ist aber auch schon alles!

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19. Dezember 2017 um 11:55

ich denke mal, der drops ist gelutscht.
da ist einfach keine basis mehr vorhanden und da kann sich die TE in therapie
bis zum sanktnimmerleinstag begeben, wenn man sich vor dem partner schon ekelt
und es in seinen gedanken wie eine befreiung empfindet, dann sollte man auch nicht
krampfhaft dran festhalten.
@user2658...du überträgst jetzt deine persönliche geschichte auf die TE...
deine frau war unfair dir gegenüber, das ist traurig, aber trifft auf diese geschichte nicht zu.

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19. Dezember 2017 um 12:59
In Antwort auf bibink

ich rede seit 2-3 Jahren an meinen Mann heran, was bei uns schief läuft und was ich mir wünsche. Der Sex ist wirklich schlimm geworden, fühle mich seit Jahren nur noch abgefertigt, weil es eben sein muss, aber mehr nicht. Ich kann mich nicht mehr fallen lassen.
Er hatte nie Verständnis gezeigt oder mir Anerkennung gegeben was ich über den ganzen Tag neben meiner Arbeit mit den Kinder geleistet und geschafft habe. Alles war Selbstverständlich. Seit Jahren halte ich ihm aber den Rücken frei für seine Arbeit und seine Hobbies. Ich komm immer an letzter Stelle.

Wir hatten unsere Tiefen ja, immer wieder, haben darüber gesprochen und versucht es besser zu machen. Hat vielleicht 2-3 Wochen gehoben und man ist wieder in seinen alten Trott gerutscht.

Ich fühle mich seit über 2 Jahren extrem vernachlässigt. Habe nur noch funktioniert und vieles nur über mich ergehen lassen, damit blos kein Stunk zu Hause entsteht. Das ganze Gerede schmetterte an einer Wand ab.
Ich bin jetzt so in mich gekehrt das ich keinerlei Nähe zulassen kann. Der Hauptfaktor ist der, dass ich seit über 2-3 Jahren komplett alles alleine meistere, ob es von Haushalt, Kinder, Urlaub bis zur Freizeitgestaltung geht, ihn interessiert einfach gar nichts. Was haben die Kinder getan, wie es auf meiner Arbeit war, wie überhaupt mein Tag war. Mit Freunden von mir will er selten etwas zu tun haben, denn die habe ich mir ja ausgesucht...bla bla scheisse.... Er selber hat keinen Freundeskreis, sitzt wenn er nicht auf der Arbeit ist oder mit seinem Sport beschäftigt ist Tag ein Tag aus auf dieser Couch, das ich diesen Anblick nicht mehr ertragen kann. Er mir aber seelenruhig stundenlang zuschauen kann wie ich putze, rumrenne und alles erledige.
Und da stelle ich mir seit längerem die Frage wozu brauche ich diesen Mann noch? Was bringt er mir, ausser eine finanzielle Sicherheit? Das ist aber auch schon alles!

Wie schaut denn die Konstellation bei euch aus?
Arbeitest du Teilzeit, er Vollzeit? Hast du einige Zeit wegen der Kinder gar nicht gearbeitet? 

Was aber deutlich ist: Dir fehlt es an Wertschätzung. Und daran kann man arbeiten. 

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19. Dezember 2017 um 15:51
In Antwort auf bibink

Hy zusammen,

ich möchte mich so wie es aussieht trennen. Habe mir bereits Wohnung angeschaut, leider keine bezahlbaren dabei. Im Groben habe ich auch bereits meine Finanzen und Möglichkeiten überschlagen.


Wir sind seit 15 Jahren zusammen, ich bin 40 und wir haben 2 Söhne.
Seit 2-3 Jahren sind mein Mann und ich uns fremd geworden. Jeder lebt so in seinem Tag, das einizig was uns wirklich verbindet sind die Kinder und das Haus. Jeder macht irgendwie sein Ding, aber wir gehen immer noch respektvoll miteinander um. Natürlich gibt es auch Streit der sich meistens um den fehlenden Sex dreht.
Jeder hat seine Hobbies, gemeinsame gibt es keine.
Das gemeinsame Fortgehen entpumpt sich oft als stumme und stille Veranstaltung, weil wir uns wenig zu erzählen haben. So das ich oft froh bin, wenn mal Freunde dabei sind und ich nicht gezwungen bin krampfhaft mich mit meinem Mann zu unterhalten. Wenn wir uns unterhalten dann nur ständig über unsere Alltagsprobleme, Haushalt, Kinder etc etc.
Was zwischen uns fehlt ist die Liebe und die Zuneigung. Er ist wie ein guter Freund geworden. Ich hasse ihn nicht, aber lieben tu ich ihn auch nicht mehr. Er ist mir schon fast in einigen belangen Gleichgültig.
Mein Mann weiss das, da wir seit geraumer Zeit darüber offen reden. Er versichert mir inständig wie sehr er mich noch liebt. Aber ich muss zugeben, ich spüre es nicht und ich selber spüre absolut gar nichts mehr für ihn, so das auch Sex meinerseits nicht mehr möglich ist. Wenn er mir zu nahe kommt erstarre ich wie ein Stein. Das ist mir schon vor 1 Jahr sehr bewusst geworden und die Abneigung auf Sex wächst von Tag zu Tag.
Ich habe mich das letzte Jahr sehr bemüht es nicht an mich ranzulassen und wollte es nicht wahrhaben. Habe oft die Lust und Zuneigung "gespielt" um ihn nicht zu verletzen und zu verärgern. Natürlich hat mein Mann meine Veränderung bemerkt, ich hab es immer auf die Arbeit und den Stress geschoben. Doch die "heile Welt" vorzuspielen hat mir das ganze Jahr über ziemlich zugesetzt und zeitweise auch krank gemacht. Seit wir offen darüber reden geht es mir zwar deutlich besser, aber gefühlsmäßig hat es nichts verändert. Er bemüht sich, möchte jetzt vieles mit mir machen, versucht mir alle Arbeit abzunehmen, aber verändert nichts in mir.
Seit Wochen kommunizieren wir auch deutlich weniger als sonst.

Mein Mann möchte natürlich keine Scheidung. Aber wir können doch nicht so weiterleben, vor allem ohne Zuneigung ohne ehrliche Zuneigung und der Sex der nun mal dazugehört. Es ist nicht so das ich keinen Sex mehr mag, aber mit meinem Mann ist es einfach nicht mehr das. Ich versteife ich ekle mich, auch wenn ich das nicht möchte, ich kann es einfach nicht ablegen.

Mit meinem Kopf bin ich schon zick mal ausgezogen mit meinen Söhnen und habe mir schon in meinem Kopf ausgemalt wie es werden könnte. Endlich "Freiheit" und vorallem die Ruhe endlich für mich zu sein.

Oft ertappe ich mich aber , ob die Entscheidung mich zu trennen die richtige ist "nur" wegen mangelnder Liebe??? Denn sonst geht es mir wirklich gut, zumindest was das materielle angeht fehlt es uns an nichts. Aber das macht mich einfach nicht mehr auf Dauer glücklich. Tolles Haus, wahnsinns Garten, tolle Möbel, schickes Auto, ABER wo bleibe ich in dem Ganzen????
Ich frage mich, was ist wenn ich gehe und erkenne das ich nun alleine mit meiner Freiheit die ich so sehr vermisse nun doch nicht glücklicher werde??

Die meisten trennen sich wegen Seitensprüngen oder neuem Partner. Das ist bei uns nicht vorhanden, aber die Liebe ist nun mal nicht da.
Eine Ehe zu führen ohne Liebe, machen sicherlich viele auch aus finanziellen Gründen, aber ich fühle mich dabei einfach nicht gut.

Zu bleiben nur meinem Mann zu liebe und der Kinderswillen weil er mich liebt???? Aber selber sich nicht mehr glücklich fühlen??

Hat das schon jemand gemacht und mit der Zeit kam die Liebe und Zuneigung wieder?
 

Du möchtest mal wieder richtig verliebt sein?

Nur, wie lange würde dieses Gefühl wohl diesmal anhalten?

Hast Du Dir mal überlegt, ob es nicht sein kann, dass Dir was ganz Anderes fehlt? Zum Beispiel eine Aufgabe, die Dich erfüllt, da Du bisher ja keine Zeit dafür übrig hattest?

Ich sehe es so, dass man nie wirklich Zufriedenheit erlangt, wenn man sich selbst ''vernachlässigt'' und nichts dafür tut, in sich selbst ruhen zu können.

Es ist nicht der Mann, der eine Frau auf ewig glücklich sein lässt - es sei denn, Dein Mann ist auch Dein ''Lebensinhalt'' ... war er das jeh für Dich?

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19. Dezember 2017 um 18:30


Vielleicht sind wir eine Generation die einfach mehr vom Leben erwartet als materielle Sicherheit......
Wie sagte Peter Ustinov einst: Geld macht satt, aber es wärmt nicht.

Eine solche Ehe wäre für mich wie lebendig begraben. So Edgar Allen Po mäßig.....

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19. Dezember 2017 um 20:40
In Antwort auf bibink

Hy zusammen,

ich möchte mich so wie es aussieht trennen. Habe mir bereits Wohnung angeschaut, leider keine bezahlbaren dabei. Im Groben habe ich auch bereits meine Finanzen und Möglichkeiten überschlagen.


Wir sind seit 15 Jahren zusammen, ich bin 40 und wir haben 2 Söhne.
Seit 2-3 Jahren sind mein Mann und ich uns fremd geworden. Jeder lebt so in seinem Tag, das einizig was uns wirklich verbindet sind die Kinder und das Haus. Jeder macht irgendwie sein Ding, aber wir gehen immer noch respektvoll miteinander um. Natürlich gibt es auch Streit der sich meistens um den fehlenden Sex dreht.
Jeder hat seine Hobbies, gemeinsame gibt es keine.
Das gemeinsame Fortgehen entpumpt sich oft als stumme und stille Veranstaltung, weil wir uns wenig zu erzählen haben. So das ich oft froh bin, wenn mal Freunde dabei sind und ich nicht gezwungen bin krampfhaft mich mit meinem Mann zu unterhalten. Wenn wir uns unterhalten dann nur ständig über unsere Alltagsprobleme, Haushalt, Kinder etc etc.
Was zwischen uns fehlt ist die Liebe und die Zuneigung. Er ist wie ein guter Freund geworden. Ich hasse ihn nicht, aber lieben tu ich ihn auch nicht mehr. Er ist mir schon fast in einigen belangen Gleichgültig.
Mein Mann weiss das, da wir seit geraumer Zeit darüber offen reden. Er versichert mir inständig wie sehr er mich noch liebt. Aber ich muss zugeben, ich spüre es nicht und ich selber spüre absolut gar nichts mehr für ihn, so das auch Sex meinerseits nicht mehr möglich ist. Wenn er mir zu nahe kommt erstarre ich wie ein Stein. Das ist mir schon vor 1 Jahr sehr bewusst geworden und die Abneigung auf Sex wächst von Tag zu Tag.
Ich habe mich das letzte Jahr sehr bemüht es nicht an mich ranzulassen und wollte es nicht wahrhaben. Habe oft die Lust und Zuneigung "gespielt" um ihn nicht zu verletzen und zu verärgern. Natürlich hat mein Mann meine Veränderung bemerkt, ich hab es immer auf die Arbeit und den Stress geschoben. Doch die "heile Welt" vorzuspielen hat mir das ganze Jahr über ziemlich zugesetzt und zeitweise auch krank gemacht. Seit wir offen darüber reden geht es mir zwar deutlich besser, aber gefühlsmäßig hat es nichts verändert. Er bemüht sich, möchte jetzt vieles mit mir machen, versucht mir alle Arbeit abzunehmen, aber verändert nichts in mir.
Seit Wochen kommunizieren wir auch deutlich weniger als sonst.

Mein Mann möchte natürlich keine Scheidung. Aber wir können doch nicht so weiterleben, vor allem ohne Zuneigung ohne ehrliche Zuneigung und der Sex der nun mal dazugehört. Es ist nicht so das ich keinen Sex mehr mag, aber mit meinem Mann ist es einfach nicht mehr das. Ich versteife ich ekle mich, auch wenn ich das nicht möchte, ich kann es einfach nicht ablegen.

Mit meinem Kopf bin ich schon zick mal ausgezogen mit meinen Söhnen und habe mir schon in meinem Kopf ausgemalt wie es werden könnte. Endlich "Freiheit" und vorallem die Ruhe endlich für mich zu sein.

Oft ertappe ich mich aber , ob die Entscheidung mich zu trennen die richtige ist "nur" wegen mangelnder Liebe??? Denn sonst geht es mir wirklich gut, zumindest was das materielle angeht fehlt es uns an nichts. Aber das macht mich einfach nicht mehr auf Dauer glücklich. Tolles Haus, wahnsinns Garten, tolle Möbel, schickes Auto, ABER wo bleibe ich in dem Ganzen????
Ich frage mich, was ist wenn ich gehe und erkenne das ich nun alleine mit meiner Freiheit die ich so sehr vermisse nun doch nicht glücklicher werde??

Die meisten trennen sich wegen Seitensprüngen oder neuem Partner. Das ist bei uns nicht vorhanden, aber die Liebe ist nun mal nicht da.
Eine Ehe zu führen ohne Liebe, machen sicherlich viele auch aus finanziellen Gründen, aber ich fühle mich dabei einfach nicht gut.

Zu bleiben nur meinem Mann zu liebe und der Kinderswillen weil er mich liebt???? Aber selber sich nicht mehr glücklich fühlen??

Hat das schon jemand gemacht und mit der Zeit kam die Liebe und Zuneigung wieder?
 

Hallo Bibink,

wenn man mit seinem Mann seit Jahren nur noch wie "Bruder und Schwester" zusammenlebt, kann es schon mal vorkommen, dass sich in Punkto Leidenschaft nichts mehr abspielt. .....wer geht schon gern mit "seinem Bruder" ins Bett........

Ihr müsst eure Beziehung wieder auf eine Frau-Mann-Ebene kriegen. Auf eine Beziehung auf Augenhöhe. Und dafür sind Paartherapien als erste Hilfestellung sehr gut geeignet. Allerdings müssen beide Partner bereit sein, mitzuarbeiten.

Sollte Dein Ekel allerdings schon "beschlossene Sache" sein und es keine Chance aus Deiner Sicht gibt, die alte Leidenschaft wieder herzustellen, musst Du wohl tatsächlich gehen. Aber ist es das wert? Wenn ansonsten alles gar nicht so übel ist.

Es ist völlig normal, dass sich Leidenschaft in Beziehungen abschwächt. Nur das erste Jahr ist der Kracher, ab da geht es schon unmerklich bergab. Da zeigt sich dann, wie viel Substanz eine Beziehung wirklich hat.

Ich gebe Dir den Rat, erst Paartherapiestunden machen und dann kannst Du entscheiden, ob Du alles in die Tonne treten willst. Du wirst sehen, Du wirst Deinen Mann in solchen Therapiestunden ganz anders kennenlernen! Und wirst erstaunt sein.

viel Erfolg

Gruß Freitag

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Von: erix93
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19. Dezember 2017 um 18:47
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