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Trennungen nach langjähriger Beziehung

19. August 2018 um 9:53

Liebe Mädels, 

und natürlich auch liebe Jungs und alle anderen. Ich komme nicht über meine Ex hinweg. Nach einem Jahr ist es zwar etwas besser geworden, aber wir waren vorher sehr lange zusammen, und es tut nach wie vor fast täglich weh. Es hat am Ende nicht mehr gepasst, die Trennung war richtig. Und trotzdem bleibt der kleine Funke Hoffnung, der es noch schwerer macht.

Ich weiß dass die Hoffnung nicht gut ist, dass ein klarer Schnitt vermutlich besser wäre, will/kann aber die Brücke nicht abbrechen. Inzwischen haben wir keinen Kontakt mehr, was es leichter macht, und mir gleichzeitig Angst macht sie endgültig zu verlieren. Ich lerne neue Frauen kennen, die ich mag die mich interessieren. Ich sag immer gleich dass ich nichts festes suche, weil ich weiß dass ich nicht dafür bereit bin. Gleichzeitig hoffe ich dass ich mich vielleicht doch mal wieder verliebe - und kriege ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner Ex.

Alles nicht so leicht. Aber ich komme klar. Der Schmerz ist mir irgendwie ein vertrauter Begleiter geworden, ich habe mich davon gelöst hier und jetzt eine Antwort zu finden. Kommt Zeit, kommt Rat.

Eigentlich suche ich keine konkreten Tipps, und bin auch zögerlich Einzelheiten zu meiner Ex-Beziehung zu verraten. Aber ich hoffe auf einen Erfahrungsaustausch, mich würde interessieren wie es andere ergangen ist, die nach vielen Jahren eine Trennung erleben mussten. Wie lange es dauerte es zu vergessen. Ob der andere Mensch überhaupt je komplett aus dem Herzen verschwindet. 

Erzählt einfach mal, was euch so einfällt und wie eure Erfahrungen sind.

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19. August 2018 um 10:04

Ich kann's kurz machen: Ich bin mein Leben lang über eine zerbrochene Liebe immer erst dann hinweg gekommen, wenn jemand anderes in meine Leben trat, der mich wirklich berührt hat. Ging nie schnell und wuchs wirklich zaghaft aber irgendwann ist es doch wieder passiert.
Man kann Gefühle halt nicht an- und ausknipsen wie einen Lichtschalter. Gib dir Zeit und versuch nicht etwas schmerzliches krampfhaft zu unterdrücken oder etwas neues zu erzwingen. Klappt eh nicht. 

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19. August 2018 um 10:22

Stimmt, das wäre schrecklich. Allerdings ist die Erinnerung leider auch schmerzhaft. 

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19. August 2018 um 14:20

Ich glaube, dafür fühle ich mich fast zu alt.  Ich habe den Eindruck, dass es irgendwie zum Leben dazugehört, Narben zu sammeln. Und gleichzeitig die leidvollen Dinge mit der Zeit viel relativer. Gibt auch genug schöne Dinge im Leben. 

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19. August 2018 um 15:59

Zu alt für grenzenlosen Optimismus. 

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19. August 2018 um 17:47

Ich bin in meinen 30ern. Ich bin auch optimistisch, aber ich habe das Gefühl dass sich die Narben ansammeln. Also was jetzt natürlich auch logisch ist, aber so langsam wird es bewusst spürbar. 

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19. August 2018 um 18:09

Mit anderen Partnern ablenken bringt mir auch nicht so viel. Ich neige dann eher zu vergleichen, und selbst schöne Dinge kriegen einen kleinen Stich "es ist toll, aber nicht mit IHR".

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