Home / Forum / Liebe & Beziehung / Trennung: wie bereitet man Auszug vor?

Trennung: wie bereitet man Auszug vor?

5. November 2010 um 21:58

Frage an alle, die das schon hinter sich haben: Wie schafft man es am besten, überraschend auszuziehen, damit der Partner nicht von vornherein versuchen kann, das zu verhindern? Was sollte man bei der Planung alles bedenken? Welche Vorbereitungen sind zu treffen? Wie findet man am besten eine Wohnung, ohne dass der Partner was merkt? Wie kriege ich meine Sachen in so einem Fall aus dem Haus?
etc. etc....
Habt Ihr ein paar Tipps parat?
Oder habt Ihr bessere Erfahrungen damit gemacht, den Partner schon vorher über den Auszug zu informieren? Wie habt Ihr es dann geschafft, dass er euch keine Steine in den Weg gelegt hat?
Bin dankbar für alle Hinweise!
LG
mandi

Mehr lesen

6. November 2010 um 13:15

Angst vor Vereitelung des Auszugs
Hallo littlebuddha,
naja, im groben ist mir der Ablauf schon klar...
Es geht drum, dass mein Männe möglichst nichts von dem ganzen Unterfangen mitkriegen sollte, weil ich befürchte, dass er mich dann nicht ausziehen lässt oder zumindest alles versucht, mich zurückzuhalten.
Ich suche daher nach einer Lösung, wie ich die Sache durchziehen kann, ohne dass es groß auffällt.
Kommt hinzu, dass ich nur teilzeit arbeite und Verdienst dann knapp ausfällt. Ich überlege daher, wieviel Geld ich vorher zur Seite legen sollte, fürs Nötigste und für Notfälle.
Welche Unterlagen ich auf jeden Fall gleich mitnehmen sollte.
Es geht mir also um die kleinen, aber feinen Details, auf die man sich vorbereiten sollte.

1 LikesGefällt mir 1 - Hiflreiche Antwort !

6. November 2010 um 18:25

Mit freunden!
also zuerst soviel geld wie möglich zur seite legen. ich weiß jetzt nicht, wie viel krams du hast, aber ich würde in den stunden, in denen er nicht da ist, schon mal ausmisten, bzw, die sachen zusammen legen, die wichtig sind.
dann am überraschenden umzugstag mit freunden aufschlagen ode rmit den eltern. wenn du ein gutes verhältnis zu ihnen hast, würde ich auch seine eltern informieren. oder, wenn er einfluss hat, würde ich seinen beste freund informieren (erst wenn es losgeht), hey mrx, ich ziehe heute aus, das wir siher hart für ihn, sei bitte für ihn da.

allerdings krass, dass du mit jemandem zusammen wohnst, bei dem das nötig ist. so schlimm?

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. November 2010 um 20:17
In Antwort auf dottie_983290

Mit freunden!
also zuerst soviel geld wie möglich zur seite legen. ich weiß jetzt nicht, wie viel krams du hast, aber ich würde in den stunden, in denen er nicht da ist, schon mal ausmisten, bzw, die sachen zusammen legen, die wichtig sind.
dann am überraschenden umzugstag mit freunden aufschlagen ode rmit den eltern. wenn du ein gutes verhältnis zu ihnen hast, würde ich auch seine eltern informieren. oder, wenn er einfluss hat, würde ich seinen beste freund informieren (erst wenn es losgeht), hey mrx, ich ziehe heute aus, das wir siher hart für ihn, sei bitte für ihn da.

allerdings krass, dass du mit jemandem zusammen wohnst, bei dem das nötig ist. so schlimm?

Gute Tipps - danke laufzettel
Mit diesen Tipps kann ich schon wesentlich mehr anfangen!
Eltern kann ich zwar nicht einweihen (schwieriges Verhältnis), aber Vorschläge mit Freund / Freunden find ich gut!
Mit Ausmisten hab ich auch schon vor einiger Zeit angefangen - ist so oder so sinnvoll.
Nein, mein Männe ist sooo schlimm jetzt nicht. Haben uns halt auseinandergelebt, keine Gemeinsamkeiten mehr. Luft ist raus, mir fehlt es an Liebe. Aber wir sind schon über 25 Jahre verheiratet und ich fürchte, dass mein Mann "ausrastet", wenn ich Auszug wahr mache. Noch nimmt er meine Andeutungen nicht richtig ernst, lästert nur darüber. Aber ich fürchte, wenn's dann wirklich soweit ist, wird er alles versuchen, um mich zurückzuhalten, vielleicht auch mit Gewalt. Keine Ahnung, ob ICH das verkraften würde, ob ich dann nicht wieder schwach werden würde. Das will ich halt vermeiden.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. November 2010 um 20:32
In Antwort auf cadha_12096242

Gute Tipps - danke laufzettel
Mit diesen Tipps kann ich schon wesentlich mehr anfangen!
Eltern kann ich zwar nicht einweihen (schwieriges Verhältnis), aber Vorschläge mit Freund / Freunden find ich gut!
Mit Ausmisten hab ich auch schon vor einiger Zeit angefangen - ist so oder so sinnvoll.
Nein, mein Männe ist sooo schlimm jetzt nicht. Haben uns halt auseinandergelebt, keine Gemeinsamkeiten mehr. Luft ist raus, mir fehlt es an Liebe. Aber wir sind schon über 25 Jahre verheiratet und ich fürchte, dass mein Mann "ausrastet", wenn ich Auszug wahr mache. Noch nimmt er meine Andeutungen nicht richtig ernst, lästert nur darüber. Aber ich fürchte, wenn's dann wirklich soweit ist, wird er alles versuchen, um mich zurückzuhalten, vielleicht auch mit Gewalt. Keine Ahnung, ob ICH das verkraften würde, ob ich dann nicht wieder schwach werden würde. Das will ich halt vermeiden.

Kann ich gut verstehen
hab das alles auch schon hinter mir, deswegen kann ich das nachvollhziehen. vor allem mit dem schwach werden. aber bedenke, das ist vielleicht ein guter zeitpunkt, sich mit den (deinen?) eltern zu versöhnen. egal, was vorgefallen ist oder wie alt man ist; wenn das kind die eltern um hilfe bittet, sind sie doch da für dich!

wenn es dir an luft und liebe fehlt, dein partner dich aber respektvoll behandelt, dann versuch das vielleicht doch noch durch ein gespräch zu klären? oder ist es dafür schon zu spät?

mir ist noch eingefallen, dass manche umzugsgesellschaften auch bei dir vorbeikommen und packen - aber das ist recht preisintensiv. selbiges können aber auch freunde unternehmen. nur bedenke: wenn dein jetziger partner von alledem nichts weiß und du sowas quasi "hinter seinem rücken planst" dann ist das schon recht heftig. also ich denke, dass kann schon sehr verletzen.

ich denke, wenn du nicht nur ihm (lass ihn halt lästern und geht nicht darauf ein, als nächstes nennst du ihm dann halt den festen umzugstermin), sondern auch deinen freunden/deiner familie von den umzugsplänen erzählst, dann bekommt das alles viel mehr substanz, als wenn das alles nur in deinem Köpflein passiert. und dann ziehst du das auch durch. schreib es auf: in dein tagebuch, in deine entwürfe bei den emails, in dein notizheft...das hilft auf jeden fall.

ich drück dir auf jeden fall die daumen!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

6. November 2010 um 22:05
In Antwort auf dottie_983290

Kann ich gut verstehen
hab das alles auch schon hinter mir, deswegen kann ich das nachvollhziehen. vor allem mit dem schwach werden. aber bedenke, das ist vielleicht ein guter zeitpunkt, sich mit den (deinen?) eltern zu versöhnen. egal, was vorgefallen ist oder wie alt man ist; wenn das kind die eltern um hilfe bittet, sind sie doch da für dich!

wenn es dir an luft und liebe fehlt, dein partner dich aber respektvoll behandelt, dann versuch das vielleicht doch noch durch ein gespräch zu klären? oder ist es dafür schon zu spät?

mir ist noch eingefallen, dass manche umzugsgesellschaften auch bei dir vorbeikommen und packen - aber das ist recht preisintensiv. selbiges können aber auch freunde unternehmen. nur bedenke: wenn dein jetziger partner von alledem nichts weiß und du sowas quasi "hinter seinem rücken planst" dann ist das schon recht heftig. also ich denke, dass kann schon sehr verletzen.

ich denke, wenn du nicht nur ihm (lass ihn halt lästern und geht nicht darauf ein, als nächstes nennst du ihm dann halt den festen umzugstermin), sondern auch deinen freunden/deiner familie von den umzugsplänen erzählst, dann bekommt das alles viel mehr substanz, als wenn das alles nur in deinem Köpflein passiert. und dann ziehst du das auch durch. schreib es auf: in dein tagebuch, in deine entwürfe bei den emails, in dein notizheft...das hilft auf jeden fall.

ich drück dir auf jeden fall die daumen!

Ist schon der 2. Versuch
Ich bin mit meinen Eltern nicht zerstritten, aber ich kann mich nicht mit ihnen über persönliche Dinge unterhalten. Ist eine alte Geschichte. Sie hätten auch kein Verständnis für mich. Hab ich bei meiner Schwester gesehen, die schon einiges mitgemacht hat. Wenn ich meine Eltern einweihen würde, hätte ich nur ein zusätzliches Problem - erst recht, wenn es mit dem Auszugsversuch wieder scheitern würde. Hatte nämlich vor ein paar Monaten schon einmal Auszug vorgehabt, aber dann doch wieder einen Rückzieher gemacht. War einfach noch nicht so weit.

Seine Eltern wohnen einige hundert Kilometer entfernt. Habe auch keinen großartigen "Draht" zu denen. Die würden auch eher zum Sohnemann halten, wobei der aber auch auf Distanz zu denen geht.

Respekt: Das ist eins meiner Probleme. Mein Männe behandelt mich oft ziemlich respektlos. Meint es vielleicht nicht unbedingt ernst, aber auf Dauer nervt das ganz schön! Haben auch schon viel geredet, hab sogar versucht, ihn zu Paartherapie zu überreden. Da ist er nur einmal mitgekommen, dann sagte er, dass das nichts für ihn sei. Er nimmt mich und meine Probleme einfach nicht ernst. Für ihn sollte am besten alles bleiben, wie es ist.

Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, beobachte die Situation noch eine Weile, aber ich fürchte, es wird sich nicht viel ändern. Alle meine Versuche, unsere Ehe wieder aufzumöbeln, sind gescheitert
Daher bereite ich gleichzeitig den Auszug vor. Habe das 1. Halbjahr 2011 im Visier. Werde also nichts überstürzen.

Umzugsfirma brauche ich nicht. Habe genug Freunde, die mich in jeder Hinsicht unterstützen und auch schon Hilfe (nicht nur) bei Auszug angeboten haben. Stehe insofern zum Glück nicht allein da. Habe schon viel mit meinen engsten Freunden über meine Probleme gesprochen und von allen Seiten Verständnis geerntet. Allerdings raten auch einige von einer Trennung ab, halt die Leute, die selber schlechte Erfahrungen gemacht haben. Es gibt aber auch etliche, denen es nach der Trennung besser ging.

Ich schätze, eine Trennung nach über 25 Ehejahren wird so oder so heftig. Ist ja auch für mich selbst nicht einfach. Aber ich quäle mich halt nur noch durch's Leben. Unternehmungen mit Freunden bauen mich zwar kurzfristig immer wieder auf, sind aber keine wirkliche Lösung für meine Beziehungsprobleme.

Vielen Dank auf jeden Fall für deine Unterstützung!
LG
mandi

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. November 2010 um 8:48
In Antwort auf cadha_12096242

Ist schon der 2. Versuch
Ich bin mit meinen Eltern nicht zerstritten, aber ich kann mich nicht mit ihnen über persönliche Dinge unterhalten. Ist eine alte Geschichte. Sie hätten auch kein Verständnis für mich. Hab ich bei meiner Schwester gesehen, die schon einiges mitgemacht hat. Wenn ich meine Eltern einweihen würde, hätte ich nur ein zusätzliches Problem - erst recht, wenn es mit dem Auszugsversuch wieder scheitern würde. Hatte nämlich vor ein paar Monaten schon einmal Auszug vorgehabt, aber dann doch wieder einen Rückzieher gemacht. War einfach noch nicht so weit.

Seine Eltern wohnen einige hundert Kilometer entfernt. Habe auch keinen großartigen "Draht" zu denen. Die würden auch eher zum Sohnemann halten, wobei der aber auch auf Distanz zu denen geht.

Respekt: Das ist eins meiner Probleme. Mein Männe behandelt mich oft ziemlich respektlos. Meint es vielleicht nicht unbedingt ernst, aber auf Dauer nervt das ganz schön! Haben auch schon viel geredet, hab sogar versucht, ihn zu Paartherapie zu überreden. Da ist er nur einmal mitgekommen, dann sagte er, dass das nichts für ihn sei. Er nimmt mich und meine Probleme einfach nicht ernst. Für ihn sollte am besten alles bleiben, wie es ist.

Ich habe die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, beobachte die Situation noch eine Weile, aber ich fürchte, es wird sich nicht viel ändern. Alle meine Versuche, unsere Ehe wieder aufzumöbeln, sind gescheitert
Daher bereite ich gleichzeitig den Auszug vor. Habe das 1. Halbjahr 2011 im Visier. Werde also nichts überstürzen.

Umzugsfirma brauche ich nicht. Habe genug Freunde, die mich in jeder Hinsicht unterstützen und auch schon Hilfe (nicht nur) bei Auszug angeboten haben. Stehe insofern zum Glück nicht allein da. Habe schon viel mit meinen engsten Freunden über meine Probleme gesprochen und von allen Seiten Verständnis geerntet. Allerdings raten auch einige von einer Trennung ab, halt die Leute, die selber schlechte Erfahrungen gemacht haben. Es gibt aber auch etliche, denen es nach der Trennung besser ging.

Ich schätze, eine Trennung nach über 25 Ehejahren wird so oder so heftig. Ist ja auch für mich selbst nicht einfach. Aber ich quäle mich halt nur noch durch's Leben. Unternehmungen mit Freunden bauen mich zwar kurzfristig immer wieder auf, sind aber keine wirkliche Lösung für meine Beziehungsprobleme.

Vielen Dank auf jeden Fall für deine Unterstützung!
LG
mandi

Schwierig
puh, ehrlich gesagt kann ich mir das selber kaum vorstellen, wie das so ist, nach 25 jahren gehen. aber was nützt es denn, wenn es dir so nicht gut geht?
gut möglich, dass es dir nach der trennung auch erst mal richtig mies geht und du deine entscheidung immer wieder in frage stellst. vielleicht gehst du noch mal in dich und findest herazs, was du wirklich möchtest und auf welche dinge du selber einfluss nehmen kannst.

zum teil kann ich das schon verstehen, wenn er dich nicht so ernst nimmst, wenn du quasi schon mal heiße luft geblasen hast. "dein wort hat gewicht" auf die eine oder andere art. deswegen bringt es nichts, sich den mund fusselig zu reden. taten statt worte!

Ich denke, es ist halt schwierig klar zu sehen, wenn man mitten drin steckt. und vielleicht vor lauter frust gar nicht sieht, was man selber alles falsch macht und dem partner quasi vorlagen gibt einen respektlos zu behandeln. respektierst du dich denn selber und hast dich gern? falls nicht, arbeite vielleicht daran. das klingt immer blöd, aber solche bücher für selbstbewusstsein helfen wirklich. ich selber habe so einen spruch, den ich mir mehrmals täglich aufsage. es gibt zumindest ein wenig halt in schweren momenten.

ich wünsche dir viel erfolg und kraft.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. November 2010 um 11:56
In Antwort auf dottie_983290

Schwierig
puh, ehrlich gesagt kann ich mir das selber kaum vorstellen, wie das so ist, nach 25 jahren gehen. aber was nützt es denn, wenn es dir so nicht gut geht?
gut möglich, dass es dir nach der trennung auch erst mal richtig mies geht und du deine entscheidung immer wieder in frage stellst. vielleicht gehst du noch mal in dich und findest herazs, was du wirklich möchtest und auf welche dinge du selber einfluss nehmen kannst.

zum teil kann ich das schon verstehen, wenn er dich nicht so ernst nimmst, wenn du quasi schon mal heiße luft geblasen hast. "dein wort hat gewicht" auf die eine oder andere art. deswegen bringt es nichts, sich den mund fusselig zu reden. taten statt worte!

Ich denke, es ist halt schwierig klar zu sehen, wenn man mitten drin steckt. und vielleicht vor lauter frust gar nicht sieht, was man selber alles falsch macht und dem partner quasi vorlagen gibt einen respektlos zu behandeln. respektierst du dich denn selber und hast dich gern? falls nicht, arbeite vielleicht daran. das klingt immer blöd, aber solche bücher für selbstbewusstsein helfen wirklich. ich selber habe so einen spruch, den ich mir mehrmals täglich aufsage. es gibt zumindest ein wenig halt in schweren momenten.

ich wünsche dir viel erfolg und kraft.

Alles schwierig
Tja, einfach wird es wirklich nicht, darauf habe ich mich schon eingestellt. Ich gehe auch davon aus, dass ich dann erst einmal in ein Loch falle. Bin aber auch sicher, dass meine Freunde mich nicht allein lassen und mich deren Rückhalt festigen wird.

Heiße Luft: Mein Männe hatte von meinen ersten Auszugsplänen nichts mitbekommen. Er nimmt mich generell nicht ernst - oder tut so, meiner Meinung nach, weil er der Realität nicht ins Gesicht sehen und lieber auf dem bequemen Weg bleiben will.

Ich weiß nicht, ob man von "falsch" und "richtig" sprechen kann, auf beiden Seiten. Jeder hat halt eine andere Sicht der Dinge. Mein Mann hat allerdings einen starken Hang, dominant aufzutreten. Er benimmt sich manchmal wie ein Feldwebel. Ich trete zwar selbstbewusst dagegen auf, aber es könnte natürlich sein, dass ihn das noch mehr provoziert. Er möchte halt schon gern die Hosen im Haus anhaben. Das fällt auch Außenstehenden immer wieder auf. Ich werde auch häufig darauf angesprochen.

In meinem Freundes- und Kollegenkreis werde ich eigentlich durchweg respektvoll behandelt, sogar von meinem Ex. Habe auch das Gefühl, dass ich recht beliebt bin. Deshalb fühle ich mich unter diesen Leuten sehr wohl, daheim eher nicht.

Die einzigen, die mich ebenfalls respektlos behandeln/behandelten, sind meine Eltern und meine jüngere Schwester, vor allem aber mein Vater. Der behandelt auch meine Mutter sehr schlecht. Da sehe ich halt immer mehr Parallelen, zwischen dem Verhalten meines Vaters und das meines Mannes, und ich habe keine Lust, in so ein schlimmes Eheleben zu rutschen wie meine Eltern. Es sieht aber so aus, als ob unsere Ehe immer mehr in diese Richtung tendiert

Ich denke auch, dass ich viel bewegen kann, wenn ich an mir selber arbeite. Habe schon ne Menge entsprechende Bücher gelesen, habe mich auch schon von Profis beraten / behandeln lassen. Ergebnis: Ich selbst habe mich sehr stark geändert. Wahrscheinlich ertrage ich deshalb jetzt vieles nicht mehr, was ich vorher einfach als "gottgegeben" hingenommen habe....

Das mit dem Spruch ist wirklich gut. Habe mir auch so eine mentale Unterstützung für jeden Tag zusammengestellt. Hilft halt vor allem, wenn man wieder mal nen Durchhänger hat.

laufzettel, du hast dir wirklich viele Gedanken für mich gemacht. Finde ich toll und ich danke dir sehr dafür, auch für deine guten Wünsche

Dir auch alles Gute und Liebe
mandi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. November 2010 um 17:12
In Antwort auf cadha_12096242

Angst vor Vereitelung des Auszugs
Hallo littlebuddha,
naja, im groben ist mir der Ablauf schon klar...
Es geht drum, dass mein Männe möglichst nichts von dem ganzen Unterfangen mitkriegen sollte, weil ich befürchte, dass er mich dann nicht ausziehen lässt oder zumindest alles versucht, mich zurückzuhalten.
Ich suche daher nach einer Lösung, wie ich die Sache durchziehen kann, ohne dass es groß auffällt.
Kommt hinzu, dass ich nur teilzeit arbeite und Verdienst dann knapp ausfällt. Ich überlege daher, wieviel Geld ich vorher zur Seite legen sollte, fürs Nötigste und für Notfälle.
Welche Unterlagen ich auf jeden Fall gleich mitnehmen sollte.
Es geht mir also um die kleinen, aber feinen Details, auf die man sich vorbereiten sollte.

Also..
das Finanzielle sollte m. M. nach als Erstes geklärt werden.
Erstmal Vollzeitjob suchen und mir überlegen, wie das weitere Leben finanziert werden soll.

Meine Mutter ist vor 25 Jahren auch von einen auf den anderen Tag ausgezogen. Mein Vater ist auch ein extrem dominanter Mann, meine Ma hat das schlichtweg nicht mehr ertragen. Sie hatte auch einiges an teueren Möbeln mit in die Ehe gebracht (Antiquitäten) die sie unbedingt mitnehmen wollte, ganz abgesehen davon, dass sie für die neue Wohnung schlichtweg kein Geld gehabt hätte, also für die Möblierung.

Sie hat sich für einen ganz bestimmten Tag einen Umzugswagen bestellt, 2 Helfer, hat abgewartet, bis mein Vater in die Arbeit gefahren ist und hat dann innerhalb 8 Stunden ihr Zeugs rausgeräumt. Das war schon harter Tobak, aber mein Vater hätte NIE freiwillig auch nur ein Stück rausgerückt! Der hat ihr noch letztes Jahr (20 Jahre nach der Trennung!!!!) einen bitterbösen Brief geschrieben, was sie doch für eine ..... ist. Hat danach nie wieder eine Beziehung geführt. Aber das er mal an sich was ändern muss, hat er nicht verstanden. Es lebe die Reflexion.

Also das ist mein Tipp. Erstens: Finanzierung. Zweitens: Wohnung suchen und sofort herrichten Drittens: Freunde und Umzugswagen klar machen, grossen Tag ausklamüstern, und ab durch die Mitte.

Wie auch immer: Viel Erfolg und Glück!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

7. November 2010 um 18:02
In Antwort auf sana_12949330

Also..
das Finanzielle sollte m. M. nach als Erstes geklärt werden.
Erstmal Vollzeitjob suchen und mir überlegen, wie das weitere Leben finanziert werden soll.

Meine Mutter ist vor 25 Jahren auch von einen auf den anderen Tag ausgezogen. Mein Vater ist auch ein extrem dominanter Mann, meine Ma hat das schlichtweg nicht mehr ertragen. Sie hatte auch einiges an teueren Möbeln mit in die Ehe gebracht (Antiquitäten) die sie unbedingt mitnehmen wollte, ganz abgesehen davon, dass sie für die neue Wohnung schlichtweg kein Geld gehabt hätte, also für die Möblierung.

Sie hat sich für einen ganz bestimmten Tag einen Umzugswagen bestellt, 2 Helfer, hat abgewartet, bis mein Vater in die Arbeit gefahren ist und hat dann innerhalb 8 Stunden ihr Zeugs rausgeräumt. Das war schon harter Tobak, aber mein Vater hätte NIE freiwillig auch nur ein Stück rausgerückt! Der hat ihr noch letztes Jahr (20 Jahre nach der Trennung!!!!) einen bitterbösen Brief geschrieben, was sie doch für eine ..... ist. Hat danach nie wieder eine Beziehung geführt. Aber das er mal an sich was ändern muss, hat er nicht verstanden. Es lebe die Reflexion.

Also das ist mein Tipp. Erstens: Finanzierung. Zweitens: Wohnung suchen und sofort herrichten Drittens: Freunde und Umzugswagen klar machen, grossen Tag ausklamüstern, und ab durch die Mitte.

Wie auch immer: Viel Erfolg und Glück!

Finanzierung
Ja,das Finanzielle ist wohl ganz wichtig. Hab auch schon beim Chef angeklopft, ob ich meine Arbeitszeit erhöhen kann. Ist aber momentan leider nicht möglich. Habe aber auch schon an Nebenjob gedacht. Würde selbst vor Putzen nicht zurückschrecken.

Wenn ich so ein paar wichtige Dinge schon vorher bei Freunden unterbringe, so nach und nach, müsste sich Umzug eigentlich tatsächlich an einem Arbeitstag durchziehen lassen. An Möbeln würde ich nicht viel mitnehmen, hauptsächlich Klamotten, Bücher, Ordner, Sachen für den Haushalt. Müsste vlt. ne Liste machen, was wichtig ist, und dann alles schnell zusammensuchen. Wenn genug Freunde helfen, müsste das tatsächlich machbar sein.

Wohnung: vllt. erst mal ne möblierte Ferienwohnung und dann von dort aus suchen?

Dass es deine Ma trotz geringer Mittel geschafft hat, gibt mir Hoffnung. Danke für deine Tipps und guten Wünsche!

Dir auch alles Gute!
LG
mandi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. November 2010 um 8:43
In Antwort auf cadha_12096242

Finanzierung
Ja,das Finanzielle ist wohl ganz wichtig. Hab auch schon beim Chef angeklopft, ob ich meine Arbeitszeit erhöhen kann. Ist aber momentan leider nicht möglich. Habe aber auch schon an Nebenjob gedacht. Würde selbst vor Putzen nicht zurückschrecken.

Wenn ich so ein paar wichtige Dinge schon vorher bei Freunden unterbringe, so nach und nach, müsste sich Umzug eigentlich tatsächlich an einem Arbeitstag durchziehen lassen. An Möbeln würde ich nicht viel mitnehmen, hauptsächlich Klamotten, Bücher, Ordner, Sachen für den Haushalt. Müsste vlt. ne Liste machen, was wichtig ist, und dann alles schnell zusammensuchen. Wenn genug Freunde helfen, müsste das tatsächlich machbar sein.

Wohnung: vllt. erst mal ne möblierte Ferienwohnung und dann von dort aus suchen?

Dass es deine Ma trotz geringer Mittel geschafft hat, gibt mir Hoffnung. Danke für deine Tipps und guten Wünsche!

Dir auch alles Gute!
LG
mandi

Hauptsache Geld...
...und ob man es durch Putzen oder sonst eine Arbeit kriegt, ist doch egal.

Also ich weiß ja nicht, wie das mit möblierten Ferienwohnungen bei euch ausschaut, aber die können unter Umständen teurer sein, als eine eigene Wohnung.

Vielleicht eher eine WG? Inseriere doch mal, vielleicht kannst Du ja ein Zimmer auf Zeit in einer WG mit Leuten passenden Alters finden. Gibt auch Menschen jenseits der 25, die nicht alleine sein wollen. Wäre für mich ne Alternative, zumindest für den Anfang.

Ganz ganz wichtig sind Dokumente. Schön beiseite räumen und an einen sicherenn Ort bringen. Mein Vater wollte damals meiner Mutter eins reindrücken und hat ihre Sachen verbrannt (also Papiere). Das war hammerhart.

Toi Toi Toi!

1 LikesGefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. November 2010 um 9:00
In Antwort auf sana_12949330

Hauptsache Geld...
...und ob man es durch Putzen oder sonst eine Arbeit kriegt, ist doch egal.

Also ich weiß ja nicht, wie das mit möblierten Ferienwohnungen bei euch ausschaut, aber die können unter Umständen teurer sein, als eine eigene Wohnung.

Vielleicht eher eine WG? Inseriere doch mal, vielleicht kannst Du ja ein Zimmer auf Zeit in einer WG mit Leuten passenden Alters finden. Gibt auch Menschen jenseits der 25, die nicht alleine sein wollen. Wäre für mich ne Alternative, zumindest für den Anfang.

Ganz ganz wichtig sind Dokumente. Schön beiseite räumen und an einen sicherenn Ort bringen. Mein Vater wollte damals meiner Mutter eins reindrücken und hat ihre Sachen verbrannt (also Papiere). Das war hammerhart.

Toi Toi Toi!

Super idee
also ich finde deine idee mit der wg fabelhaft. waschmaschine und küchenausstattung sind vorhanden und auch leute, die einen ablenken ohne, dass sie jetzt direkt wissen, was bei dir im argen ist.

und ich kann auch jahrelanger erfahrung bestätigen, dass es viele menschen gibt, die nicht mehr studieren und schon ein bisschen älter sind und trotzdem in einer wg wohnen.
eine möblierte wohnung finde ich auch zu teuer, außerdem ziehst du dann innerhalb kürzester zeit zwei mal um und kommst auch nicht so richtig an. aber gerade das ist wichtig, wenn man nach so langer zeit aus seinem leben ausbricht.

alles gute!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. November 2010 um 21:52
In Antwort auf sana_12949330

Hauptsache Geld...
...und ob man es durch Putzen oder sonst eine Arbeit kriegt, ist doch egal.

Also ich weiß ja nicht, wie das mit möblierten Ferienwohnungen bei euch ausschaut, aber die können unter Umständen teurer sein, als eine eigene Wohnung.

Vielleicht eher eine WG? Inseriere doch mal, vielleicht kannst Du ja ein Zimmer auf Zeit in einer WG mit Leuten passenden Alters finden. Gibt auch Menschen jenseits der 25, die nicht alleine sein wollen. Wäre für mich ne Alternative, zumindest für den Anfang.

Ganz ganz wichtig sind Dokumente. Schön beiseite räumen und an einen sicherenn Ort bringen. Mein Vater wollte damals meiner Mutter eins reindrücken und hat ihre Sachen verbrannt (also Papiere). Das war hammerhart.

Toi Toi Toi!

Gute Idee!
Der Rat mit der WG klingt nicht übel. Hat ne Freundin von mir auch mal gemacht, allerdings mit ihrem Sohn zusammen und dem neuen Freund. Aber bestimmt finden sich auch andere nette Mitbewohner.
An die FeWo hatte ich gedacht, weil ich dann erstmal keine Möbel und sowas bräuchte. Außerhalb der Saison kann man bestimmt Sonderpreise vereinbaren, wenn man die Wohnung im Gegenzug für 2-3 Monate mietet. Hätte der Vermieter ja auch was davon, nämlich eine feste Einnahme in schlecht gebuchten Zeiten.
Für die Dokumente hab ich ein Schließfach angemietet. Kostet nicht die Welt, und dort sind die Sachen auf jeden Fall sicher. Muss nur zusehen, dass ich von allen wichtigen Unterlagen zumindest Kopien mache. Hätte nämlich auch Angst, dass da dann hinterher was "fehlt"...

Danke für die Unterstützung!
LG
mandi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. November 2010 um 21:56
In Antwort auf dottie_983290

Super idee
also ich finde deine idee mit der wg fabelhaft. waschmaschine und küchenausstattung sind vorhanden und auch leute, die einen ablenken ohne, dass sie jetzt direkt wissen, was bei dir im argen ist.

und ich kann auch jahrelanger erfahrung bestätigen, dass es viele menschen gibt, die nicht mehr studieren und schon ein bisschen älter sind und trotzdem in einer wg wohnen.
eine möblierte wohnung finde ich auch zu teuer, außerdem ziehst du dann innerhalb kürzester zeit zwei mal um und kommst auch nicht so richtig an. aber gerade das ist wichtig, wenn man nach so langer zeit aus seinem leben ausbricht.

alles gute!

Nicht ankommen
da ist wohl was dran. Mehrfach umziehen macht die Sache zudem noch komplizierter als sie schon ist.
Daran hab ich nicht so wirklich gedacht...

Hast mir mit deinen vielen Anregungen und Tipps schon ziemlich weitergeholfen, laufzettel!
Lieben Dank
und nen dicken Knuddel

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen