Home / Forum / Liebe & Beziehung / Trennung wegen seines Kindes

Trennung wegen seines Kindes

1. November um 9:42

Hallo zusammen,

Ich(38) bin seit gut 3 Monaten mit meinem Partner zusammen. Er ist mein Arbeitskollege, geschieden, hat einen 11 jährigen Sohn und Hund.

Es hat sich schnell herausgestellt, dass ich mich komplett seinem Leben anpassen muss und er wenig daran ändern kann. Der Sohn ist extrem anhänglich und will ständig Aufmerksamkeit ( kann sich nicht selbst beschäftigen), der Hund ist auch überall dabei - sprich, Urlaub oder Unternehmung ohne Hund nicht möglich. Er ist auf meinen Partner fixiert und wird nicht mal für paar Std abgegeben. So kann man nie entspannt was machen (der Hund ist hyperaktiv)

Die Situation ist zugespitzt, weil der Sohn jedes Mal am Tel geheult und terrorisiert hat wenn er mit seiner Mutter nicht klarkam. Mein Freund hat sich dann quasi nur noch mit ihm beschäftigt und der Abend für uns war gelaufen. Die Mutter hat auch einen Freund und der Sohn akzeptiert nicht, dass er z.b. auf sein Zimmer muss, wenn die Erwachsenen mal alleine sein wollen. Er steht direkt durch, will immer überall dabei sein und dass alles so ist, wie er möchte.

Mein Freund macht das dann auch alles mit, sodass der Sohn nun komplett zu ihm ziehen will. Mein Freund hat mich direkt damit konfrontiert und gesagt, dass ich mich damit arrangieren muss dass er ab jetzt jeden Abend mit uns sein wird bis er schläft, weil er halt nicht gerne alleine ist. Bislang war es so, dass wir zusammen was unternommen haben wenn er 2 - 3 Mal die Woche da war. Nun würde es bedeuten, dass ich ihn immer um mich habe und die Pärchenzeit quasi nur noch auf Nachts beschränkt ist.

Das alles führt zu dem Gefühl, dass ich das fünfte Rad am Wagen bin und mich komplett anpassen muss.
Jedenfalls haben wir lange geredet und festgestellt, dass er mich kaum versteht und meint, dass er nichts ändern kann.
Bis Freitag wollen wir uns Zeit zum Nachdenken geben, aber ich denke es läuft auf beiden Seiten auf Trennung hinaus.

Nun bin ich am Boden zerstört, nur am weinen, es ist der Horror für mich ihn ständig auf der Arbeit zu sehen und dann noch die Lästereien der Arbeitskollegen ertragen zu müssen. Ich vermisse ihn und gleichzeitig weiss ich, dass mir die Situation mit dem Sohn zu viel wird. Die eine Sache ist 2 Tage die Woche, die andere jeden Tag den Jungen zu haben.

Ich weiss eigentlich garnicht, warum ich das hier scheibe und was ich genau hören will. Hat jmd grade eine ähnliche Situation?



Mehr lesen

Top 3 Antworten

1. November um 11:42
In Antwort auf brise

Hallo zusammen,

Ich(38)  bin seit gut 3 Monaten mit meinem Partner zusammen. Er ist mein Arbeitskollege, geschieden, hat einen 11 jährigen Sohn und Hund. 

Es hat sich schnell herausgestellt, dass ich mich komplett seinem Leben anpassen muss und er wenig daran ändern kann. Der Sohn ist extrem anhänglich und will ständig Aufmerksamkeit ( kann sich nicht selbst beschäftigen), der Hund ist auch überall dabei - sprich, Urlaub oder Unternehmung ohne Hund nicht möglich. Er ist auf meinen Partner fixiert und wird nicht mal für paar Std abgegeben. So kann man nie entspannt was machen (der Hund ist hyperaktiv)

Die Situation ist zugespitzt, weil der Sohn jedes Mal am Tel geheult und terrorisiert hat wenn er mit seiner Mutter nicht klarkam. Mein Freund hat sich dann quasi nur noch mit ihm beschäftigt und der Abend für uns war gelaufen. Die Mutter hat auch einen Freund und der Sohn akzeptiert nicht, dass er z.b. auf sein Zimmer muss, wenn die Erwachsenen mal alleine sein wollen. Er steht direkt durch, will immer überall dabei sein und dass alles so ist, wie er möchte.

Mein Freund macht das dann auch alles mit, sodass der Sohn nun komplett zu ihm ziehen will. Mein Freund hat mich direkt damit konfrontiert und gesagt, dass ich mich damit arrangieren muss dass er ab jetzt jeden Abend mit uns sein wird bis er schläft, weil er halt nicht gerne alleine ist. Bislang war es so, dass wir zusammen was unternommen haben wenn er 2 - 3 Mal die Woche da war. Nun würde es bedeuten, dass ich ihn immer um mich habe und die Pärchenzeit quasi nur noch auf Nachts beschränkt ist.

Das alles führt zu dem Gefühl, dass ich das fünfte Rad am Wagen bin und mich komplett anpassen muss. 
Jedenfalls haben wir lange geredet und festgestellt, dass er mich kaum versteht und meint, dass er nichts ändern kann.
Bis Freitag wollen wir uns Zeit zum Nachdenken geben, aber ich denke es läuft auf beiden Seiten auf Trennung hinaus.

Nun bin ich am Boden zerstört, nur am weinen, es ist der Horror für mich ihn ständig auf der Arbeit zu sehen und dann noch die Lästereien der Arbeitskollegen ertragen zu müssen. Ich vermisse ihn und gleichzeitig weiss ich, dass mir die Situation mit dem Sohn zu viel wird. Die eine Sache ist 2 Tage die Woche, die andere jeden Tag den Jungen zu haben.

Ich weiss eigentlich garnicht, warum ich das hier scheibe und was ich genau hören will. Hat jmd grade eine ähnliche Situation?



 

Ich finde das Verhalten deines Partners gut. Er macht ganz deutlich, dass sein Kind und dessen Bedürfnisse bei ihm an erster Stelle stehen. Das ist immerhin auch dir gegenüber ehrlich. Wenn du das nicht aushalten kannst und willst, ist das absolut verständlich und eine Trennung nur logisch.

Warum sich sein Kind so verhält (dass das nicht üblich für einen 11jährigen ist, ist wohl klar) kann man von außen schwer beurteilen. Aber es liegt nahe, dass sich sein Sohn aus Unsicherheit und Angst vor Verlust so verhält. Ich könnte mir vorstellen, dass es nur eine Phase ist... allerallerspätestens in der Pubertät wird sich das Thema erledigt haben (also bald...) ... eher schon früher...

Wenn du die Beziehung nicht sofort aufgeben willst, würde ich die Situation mal etwas aushalten... denkst du nicht, dass der Sohn nach einer Zeit merkt, dass du ihm seinen Vater nicht abnehmen möchtest und sich von ganz alleine lösen wird? Irgendwann wird es doch langeweilig, immer nur mit seinen Eltern abzuhängen... das will doch kein vorpubertierender Junge

Wäre ich an deiner Stelle, würde ich versuchen, dem Jungen zu vermitteln, dass du keine Konkurrentin um die Liebe seines Vaters bist. Im Moment tut ihr nämlich -wahrscheinlich unterbewusst und nonverbal - genau das - ihr konkurriert.

21 LikesGefällt mir

1. November um 11:57

Wenn die dauernde Anwesenheit eines Kindes für den Partner ein Trennungsgrund ist, dann ist es der falsche Partner. Gottseidank gibt es auch andere. Sonst würden Alleinerziehende ja völlig partnerlos durchs Leben müssen. 

15 LikesGefällt mir

1. November um 19:38
In Antwort auf theola

und deswegen dem Kind den Arsch pudern? und seine Partnerin einfach hinten anstellen???  

sorry der Mann wäre absolut nichts für mich

Weißt du, so unterschiedlich sind doch die Geschmäcker...

Für mich wäre ein Mann, dem seine Flamme wichtiger ist als sein unglückliches Kind, nichts für mich.

14 LikesGefällt mir

1. November um 10:03

Also ich könnte es nicht
wäre sofort weg weil ich weiß dass ich so nicht glücklich werden würde

Gefällt mir

1. November um 11:14

Ich stimme Theola zu.
Dein Partner hat nicht mal den Arsch in der Hose um den Jungen zu erziehen und wird es auch nie. Ich würde dir auch raten dich zu trennen oder zumindest länger abstand zu nehmen wenn er bereit ist es zu regeln. Vielleicht sollte man sich da Hilfe suchen und den Kleinen in eine Verhaltenstherapie stecken  

3 LikesGefällt mir

1. November um 11:16

Korektur von *Dein Partner hat nicht mal den Arsch in der Hose um den Jungen zu erziehen und wird es auch nie*  :
Doof beschrieben meinerseits. Er wird sich schwer tun um die Erziehung anzupassen. Entweder hat den Ar*ch dazu oder nicht. Aber es scheint auswegslos.
 

2 LikesGefällt mir

1. November um 11:17

Korrektur*

Gefällt mir

1. November um 11:42
In Antwort auf brise

Hallo zusammen,

Ich(38)  bin seit gut 3 Monaten mit meinem Partner zusammen. Er ist mein Arbeitskollege, geschieden, hat einen 11 jährigen Sohn und Hund. 

Es hat sich schnell herausgestellt, dass ich mich komplett seinem Leben anpassen muss und er wenig daran ändern kann. Der Sohn ist extrem anhänglich und will ständig Aufmerksamkeit ( kann sich nicht selbst beschäftigen), der Hund ist auch überall dabei - sprich, Urlaub oder Unternehmung ohne Hund nicht möglich. Er ist auf meinen Partner fixiert und wird nicht mal für paar Std abgegeben. So kann man nie entspannt was machen (der Hund ist hyperaktiv)

Die Situation ist zugespitzt, weil der Sohn jedes Mal am Tel geheult und terrorisiert hat wenn er mit seiner Mutter nicht klarkam. Mein Freund hat sich dann quasi nur noch mit ihm beschäftigt und der Abend für uns war gelaufen. Die Mutter hat auch einen Freund und der Sohn akzeptiert nicht, dass er z.b. auf sein Zimmer muss, wenn die Erwachsenen mal alleine sein wollen. Er steht direkt durch, will immer überall dabei sein und dass alles so ist, wie er möchte.

Mein Freund macht das dann auch alles mit, sodass der Sohn nun komplett zu ihm ziehen will. Mein Freund hat mich direkt damit konfrontiert und gesagt, dass ich mich damit arrangieren muss dass er ab jetzt jeden Abend mit uns sein wird bis er schläft, weil er halt nicht gerne alleine ist. Bislang war es so, dass wir zusammen was unternommen haben wenn er 2 - 3 Mal die Woche da war. Nun würde es bedeuten, dass ich ihn immer um mich habe und die Pärchenzeit quasi nur noch auf Nachts beschränkt ist.

Das alles führt zu dem Gefühl, dass ich das fünfte Rad am Wagen bin und mich komplett anpassen muss. 
Jedenfalls haben wir lange geredet und festgestellt, dass er mich kaum versteht und meint, dass er nichts ändern kann.
Bis Freitag wollen wir uns Zeit zum Nachdenken geben, aber ich denke es läuft auf beiden Seiten auf Trennung hinaus.

Nun bin ich am Boden zerstört, nur am weinen, es ist der Horror für mich ihn ständig auf der Arbeit zu sehen und dann noch die Lästereien der Arbeitskollegen ertragen zu müssen. Ich vermisse ihn und gleichzeitig weiss ich, dass mir die Situation mit dem Sohn zu viel wird. Die eine Sache ist 2 Tage die Woche, die andere jeden Tag den Jungen zu haben.

Ich weiss eigentlich garnicht, warum ich das hier scheibe und was ich genau hören will. Hat jmd grade eine ähnliche Situation?



 

Ich finde das Verhalten deines Partners gut. Er macht ganz deutlich, dass sein Kind und dessen Bedürfnisse bei ihm an erster Stelle stehen. Das ist immerhin auch dir gegenüber ehrlich. Wenn du das nicht aushalten kannst und willst, ist das absolut verständlich und eine Trennung nur logisch.

Warum sich sein Kind so verhält (dass das nicht üblich für einen 11jährigen ist, ist wohl klar) kann man von außen schwer beurteilen. Aber es liegt nahe, dass sich sein Sohn aus Unsicherheit und Angst vor Verlust so verhält. Ich könnte mir vorstellen, dass es nur eine Phase ist... allerallerspätestens in der Pubertät wird sich das Thema erledigt haben (also bald...) ... eher schon früher...

Wenn du die Beziehung nicht sofort aufgeben willst, würde ich die Situation mal etwas aushalten... denkst du nicht, dass der Sohn nach einer Zeit merkt, dass du ihm seinen Vater nicht abnehmen möchtest und sich von ganz alleine lösen wird? Irgendwann wird es doch langeweilig, immer nur mit seinen Eltern abzuhängen... das will doch kein vorpubertierender Junge

Wäre ich an deiner Stelle, würde ich versuchen, dem Jungen zu vermitteln, dass du keine Konkurrentin um die Liebe seines Vaters bist. Im Moment tut ihr nämlich -wahrscheinlich unterbewusst und nonverbal - genau das - ihr konkurriert.

21 LikesGefällt mir

1. November um 11:57

Wenn die dauernde Anwesenheit eines Kindes für den Partner ein Trennungsgrund ist, dann ist es der falsche Partner. Gottseidank gibt es auch andere. Sonst würden Alleinerziehende ja völlig partnerlos durchs Leben müssen. 

15 LikesGefällt mir

1. November um 12:12
In Antwort auf haesli4

Wenn die dauernde Anwesenheit eines Kindes für den Partner ein Trennungsgrund ist, dann ist es der falsche Partner. Gottseidank gibt es auch andere. Sonst würden Alleinerziehende ja völlig partnerlos durchs Leben müssen. 

"dauerhaft"? Noch wohnt das Kind noch nichtmal bei dem Partner... 

Außerdem was ist das für ein Verhalten? Die Mutter hat einen Freund und schickt dann ihr Kind wie ein Hund weg, um alleine mit ihrem Freund zu sein?
Was empfindet da ihr Kind? Der neue Mann ist wichtiger als ich. Es ist nur allzu verständlich, dass er dann bei seinem Vater die Bestätigung sucht, dass seine Liebe bedingungslos ist. (Die Mutter liebt ihr Kind vielleicht auch, aber Fingerspitzengefühl sieht ja wohl anders aus!)

Ich bin auch alleinerziehend. Ich will auch alleine sein mit meinen, nennen wir es mal, Partner, aber das tüte ich doch ganz anders ein! Nämlich so, dass ich dem Kind zeige, dass es immer mein Kind ist und meine Liebe zu ihm immer da ist, egal wer sonst eine Rolle in meinem Leben spielt. 
Und wenn ein Partner damit ein Problem hätte, dann sehe ich das auch so: dann ist es der falsche Partner

11 LikesGefällt mir

1. November um 12:16
In Antwort auf yokbisey

Ich stimme Theola zu.
Dein Partner hat nicht mal den Arsch in der Hose um den Jungen zu erziehen und wird es auch nie. Ich würde dir auch raten dich zu trennen oder zumindest länger abstand zu nehmen wenn er bereit ist es zu regeln. Vielleicht sollte man sich da Hilfe suchen und den Kleinen in eine Verhaltenstherapie stecken  

Mit Erziehung hat das weniger zu tun, denke ich.
Der Junge hat Verlustängste: Eltern trennen sich und haben neue Partner.
Das wird nicht einfach sein.
Eine Therapie wäre sehr Sinnvoll.

Auf einen Hund Eifersüchtig sein? 
Das ist doch nur ein Tier

7 LikesGefällt mir

1. November um 12:19
In Antwort auf haesli4

Wenn die dauernde Anwesenheit eines Kindes für den Partner ein Trennungsgrund ist, dann ist es der falsche Partner. Gottseidank gibt es auch andere. Sonst würden Alleinerziehende ja völlig partnerlos durchs Leben müssen. 

sorry, ich hab dich, glaub ich, falsch verstanden 

1 LikesGefällt mir

1. November um 12:28
In Antwort auf solina1234

"dauerhaft"? Noch wohnt das Kind noch nichtmal bei dem Partner... 

Außerdem was ist das für ein Verhalten? Die Mutter hat einen Freund und schickt dann ihr Kind wie ein Hund weg, um alleine mit ihrem Freund zu sein?
Was empfindet da ihr Kind? Der neue Mann ist wichtiger als ich. Es ist nur allzu verständlich, dass er dann bei seinem Vater die Bestätigung sucht, dass seine Liebe bedingungslos ist. (Die Mutter liebt ihr Kind vielleicht auch, aber Fingerspitzengefühl sieht ja wohl anders aus!)

Ich bin auch alleinerziehend. Ich will auch alleine sein mit meinen, nennen wir es mal, Partner, aber das tüte ich doch ganz anders ein! Nämlich so, dass ich dem Kind zeige, dass es immer mein Kind ist und meine Liebe zu ihm immer da ist, egal wer sonst eine Rolle in meinem Leben spielt. 
Und wenn ein Partner damit ein Problem hätte, dann sehe ich das auch so: dann ist es der falsche Partner

Sehe ich genauso. Das Kind wird durch eine Trennung der Eltern mit der Verlustangst konfrontiert und erleidet Panik, was zu starker Unsicherheit und Anhänglichkeit führt... Wenn er von seinen Eltern stete, zuverlässige Zuneigung bekommt, dann legt sicht die Verlustangst recht bald und er entwickelt ein gesundes, altersgerechtes Verhalten...

Es müsste für viele auch einen Führerschein zur Erziehung geben...was die Mutter mit dem Kind macht ist völlig unbedacht und daneben...

@TE, falls dein Freund überfordert ist kann er eine Erziehungsberatungsstelle aufsuchen. Dass du das Verhalten eines Kindes, und den Umgang mit einer Trennung, als Kinderlose nicht verstehen kannst, kann ich ein wenig nachvollziehen, das ist oftmals der Fall...

4 LikesGefällt mir

1. November um 13:03
In Antwort auf brise

Hallo zusammen,

Ich(38)  bin seit gut 3 Monaten mit meinem Partner zusammen. Er ist mein Arbeitskollege, geschieden, hat einen 11 jährigen Sohn und Hund. 

Es hat sich schnell herausgestellt, dass ich mich komplett seinem Leben anpassen muss und er wenig daran ändern kann. Der Sohn ist extrem anhänglich und will ständig Aufmerksamkeit ( kann sich nicht selbst beschäftigen), der Hund ist auch überall dabei - sprich, Urlaub oder Unternehmung ohne Hund nicht möglich. Er ist auf meinen Partner fixiert und wird nicht mal für paar Std abgegeben. So kann man nie entspannt was machen (der Hund ist hyperaktiv)

Die Situation ist zugespitzt, weil der Sohn jedes Mal am Tel geheult und terrorisiert hat wenn er mit seiner Mutter nicht klarkam. Mein Freund hat sich dann quasi nur noch mit ihm beschäftigt und der Abend für uns war gelaufen. Die Mutter hat auch einen Freund und der Sohn akzeptiert nicht, dass er z.b. auf sein Zimmer muss, wenn die Erwachsenen mal alleine sein wollen. Er steht direkt durch, will immer überall dabei sein und dass alles so ist, wie er möchte.

Mein Freund macht das dann auch alles mit, sodass der Sohn nun komplett zu ihm ziehen will. Mein Freund hat mich direkt damit konfrontiert und gesagt, dass ich mich damit arrangieren muss dass er ab jetzt jeden Abend mit uns sein wird bis er schläft, weil er halt nicht gerne alleine ist. Bislang war es so, dass wir zusammen was unternommen haben wenn er 2 - 3 Mal die Woche da war. Nun würde es bedeuten, dass ich ihn immer um mich habe und die Pärchenzeit quasi nur noch auf Nachts beschränkt ist.

Das alles führt zu dem Gefühl, dass ich das fünfte Rad am Wagen bin und mich komplett anpassen muss. 
Jedenfalls haben wir lange geredet und festgestellt, dass er mich kaum versteht und meint, dass er nichts ändern kann.
Bis Freitag wollen wir uns Zeit zum Nachdenken geben, aber ich denke es läuft auf beiden Seiten auf Trennung hinaus.

Nun bin ich am Boden zerstört, nur am weinen, es ist der Horror für mich ihn ständig auf der Arbeit zu sehen und dann noch die Lästereien der Arbeitskollegen ertragen zu müssen. Ich vermisse ihn und gleichzeitig weiss ich, dass mir die Situation mit dem Sohn zu viel wird. Die eine Sache ist 2 Tage die Woche, die andere jeden Tag den Jungen zu haben.

Ich weiss eigentlich garnicht, warum ich das hier scheibe und was ich genau hören will. Hat jmd grade eine ähnliche Situation?



 

Ich glaube, du hast dir den falschen Mann ausgesucht. Es liest sich so, als ob ihr nicht zusammenpasst. 

Ich kenne es sowohl Partner mit Hund als auch mit Kind und beides kann zermürbend für eine junge Liebe sein. Man muss zumindest in tierhaltungsfragen und in der Kindererziehung am gleichen Strang ziehen, sonst endet es do wie bei dir. 

Also so ich würde nach deiner Beschreibung es nicht mit deinem Freund aushalten, weil mich all diese Umstände Immens in meinem eigenen Wohlbefinden stören würden. Es ist so schwer, wenn ein Kind herumgeschubst wird und man sieht was falsch läuft und als Außenstehender Nix zur Erziehung beitragen kann oder wenn man keinen Bock auf fremde Kinder hat ... ebenso der Hund. 

Ich glaube nicht, dass du da noch was ändern kannst, weil eure Beziehung nicht wichtig genug für deinen Freund ist ... du sollst dich nach ihm richten und er nimmt keine Rücksicht auf dich. Ein anderer Mann könnte mit Kind Hund und Freundin wohl besserumgehen.
 

4 LikesGefällt mir

1. November um 13:46
In Antwort auf brise

Hallo zusammen,

Ich(38)  bin seit gut 3 Monaten mit meinem Partner zusammen. Er ist mein Arbeitskollege, geschieden, hat einen 11 jährigen Sohn und Hund. 

Es hat sich schnell herausgestellt, dass ich mich komplett seinem Leben anpassen muss und er wenig daran ändern kann. Der Sohn ist extrem anhänglich und will ständig Aufmerksamkeit ( kann sich nicht selbst beschäftigen), der Hund ist auch überall dabei - sprich, Urlaub oder Unternehmung ohne Hund nicht möglich. Er ist auf meinen Partner fixiert und wird nicht mal für paar Std abgegeben. So kann man nie entspannt was machen (der Hund ist hyperaktiv)

Die Situation ist zugespitzt, weil der Sohn jedes Mal am Tel geheult und terrorisiert hat wenn er mit seiner Mutter nicht klarkam. Mein Freund hat sich dann quasi nur noch mit ihm beschäftigt und der Abend für uns war gelaufen. Die Mutter hat auch einen Freund und der Sohn akzeptiert nicht, dass er z.b. auf sein Zimmer muss, wenn die Erwachsenen mal alleine sein wollen. Er steht direkt durch, will immer überall dabei sein und dass alles so ist, wie er möchte.

Mein Freund macht das dann auch alles mit, sodass der Sohn nun komplett zu ihm ziehen will. Mein Freund hat mich direkt damit konfrontiert und gesagt, dass ich mich damit arrangieren muss dass er ab jetzt jeden Abend mit uns sein wird bis er schläft, weil er halt nicht gerne alleine ist. Bislang war es so, dass wir zusammen was unternommen haben wenn er 2 - 3 Mal die Woche da war. Nun würde es bedeuten, dass ich ihn immer um mich habe und die Pärchenzeit quasi nur noch auf Nachts beschränkt ist.

Das alles führt zu dem Gefühl, dass ich das fünfte Rad am Wagen bin und mich komplett anpassen muss. 
Jedenfalls haben wir lange geredet und festgestellt, dass er mich kaum versteht und meint, dass er nichts ändern kann.
Bis Freitag wollen wir uns Zeit zum Nachdenken geben, aber ich denke es läuft auf beiden Seiten auf Trennung hinaus.

Nun bin ich am Boden zerstört, nur am weinen, es ist der Horror für mich ihn ständig auf der Arbeit zu sehen und dann noch die Lästereien der Arbeitskollegen ertragen zu müssen. Ich vermisse ihn und gleichzeitig weiss ich, dass mir die Situation mit dem Sohn zu viel wird. Die eine Sache ist 2 Tage die Woche, die andere jeden Tag den Jungen zu haben.

Ich weiss eigentlich garnicht, warum ich das hier scheibe und was ich genau hören will. Hat jmd grade eine ähnliche Situation?



 

Ich denke es gibt bei euch viele Probleme...Du hast ein Geltungsbedürfnis, das nicht sehr gering ist, dein Partner ist dir scheinbar auch nicht so nah und wichtig, wie er es sein sollte und Verständnis für dieses Kind hast du auch nicht...Ich denke, da bleibt nur Trennung, aber wenn ich sowas höre, wie du über den Jungen schreibst, dann denke ich immer mal wieder, dass es Menschen gibt, die einfach über gar keine Empathie verfügen...Hoffentlich hast du nicht irgendwann mal ein Trennungskind, das auch sehr an dir hängt und dich braucht und triffst dann auf einen Partner, der das nicht erträgt, dass er nur zweite Geige ist...Würdest du den Mann lieben, würdest du wohl kämpfen und gemeinsam daran arbeiten...So passt er wohl nur so halb und du bist ganz froh, dass es eben genug Gründe gibt, zu gehen...

8 LikesGefällt mir

1. November um 13:46
In Antwort auf yokbisey

Korrektur*

wo?

''stecken'' wir jetzt also schon unsere Kinder irgendwohin, damit sie uns nicht beim ''Sexualisierten Beziehungsschlammassel'' stören können ?

Das wird ja immer krimineller, wie in Deutschland mit den eigenen Nachkommen umgegangen wird. Erst kommen sie nicht schnell genug und dann ''steckt'' man se weg ?

3 LikesGefällt mir

1. November um 13:54
In Antwort auf cherokeerose2

Mit Erziehung hat das weniger zu tun, denke ich.
Der Junge hat Verlustängste: Eltern trennen sich und haben neue Partner.
Das wird nicht einfach sein.
Eine Therapie wäre sehr Sinnvoll.

Auf einen Hund Eifersüchtig sein? 
Das ist doch nur ein Tier

Eine Therapie? Fürs Kind ?

Und wie soll es dann weiter gehen?

Steckt dann das Kind die Eltern in Therapie, damit die begreifen lernen, wie man mit seinem Kind nicht umgehen darf ?

Der Junge hat nicht ''Verlustängste'', sondern, der ist völlig verloren und orientierungslos. Und er wird nie wieder einem Erwachsenen vertrauen.

(V)Erwachsene sollen das sein, die nichts als sich selber sehen und sich über die Belange und Bedürfnisse ihres Kindes rabiat hinwegsetzen - frei nach dem Motto: ''Schlimmer geht immer''

1 LikesGefällt mir

1. November um 14:09
In Antwort auf gabriela1440

wo?

''stecken'' wir jetzt also schon unsere Kinder irgendwohin, damit sie uns nicht beim ''Sexualisierten Beziehungsschlammassel'' stören können ?

Das wird ja immer krimineller, wie in Deutschland mit den eigenen Nachkommen umgegangen wird. Erst kommen sie nicht schnell genug und dann ''steckt'' man se weg ?

Magst du alles so interpretieren und lesen wie es dir passt?
Geh ruhig zurück von deiner Angriffsposition Liebes.
Eine Therapie kann einem Kind gut tun, wenn es Probleme gegenüber Menschen hat. Ich habe auch nicht davon geredet dass man das Kind irgendwohin steckt und wegsperrt oder wie du es auch interpretieren magst sondern an ein gemeinsames Leben vorbereitet ohne Ängste. Und ein orientierungsloses Kind das *verloren* ist kann ma noch ganz viel zeigen und es zurück ins Leben holen.

Süsse sag mal hast du etwas zu viel an Kaffee geschnuppert oder woher diese Angriffslust? Frag doch erstmal human nach was genau wie gemeint ist bevor du dir die Mühe gibst und nen ellenlangen Text hier hinknallst was völlig aus dem Kontext genommen ist.

Gifte woanders, bitte und Dankeschön.


 

5 LikesGefällt mir

1. November um 14:36

Du fühlst Dich persönlich angegiftet von mir?

Dann wirst DU auch damit leben können - da bin ich sicher. So ein Forum ist nix für schwache Nerven.

Wenn es um die Kinder geht, kenne ich keine Streicheleinheiten für Eltern, oder auch für jene, die glauben, dass es völlig in Ordnung ist, dem Kind solch ein Elternverhältnis zuzumuten.
Wären doch die Eltern stattdessen erstmal zu Therapeuten gegangen, bevor sie sich neue Partner ins Leben stellen.

Ein Kind ist immer aller Willkür der Erwachsenen ausgeliefert - es ist hilflos und machtlos und das spürt es mit aller Gewalt.

Sonst noch Einwände oder Rechfertigungen?

2 LikesGefällt mir

1. November um 15:38
In Antwort auf gabriela1440

Du fühlst Dich persönlich angegiftet von mir?

Dann wirst DU auch damit leben können - da bin ich sicher. So ein Forum ist nix für schwache Nerven.

Wenn es um die Kinder geht, kenne ich keine Streicheleinheiten für Eltern, oder auch für jene, die glauben, dass es völlig in Ordnung ist, dem Kind solch ein Elternverhältnis zuzumuten.
Wären doch die Eltern stattdessen erstmal zu Therapeuten gegangen, bevor sie sich neue Partner ins Leben stellen.

Ein Kind ist immer aller Willkür der Erwachsenen ausgeliefert - es ist hilflos und machtlos und das spürt es mit aller Gewalt.

Sonst noch Einwände oder Rechfertigungen?

Nö, ich schlürfe mein Vorfeierabend Käffchen noch und dann drücke ich oben das X am Fenster und verabschiede mich belustigt und bespaßt in den Feierabend.

 

2 LikesGefällt mir

1. November um 16:22
In Antwort auf solina1234

"dauerhaft"? Noch wohnt das Kind noch nichtmal bei dem Partner... 

Außerdem was ist das für ein Verhalten? Die Mutter hat einen Freund und schickt dann ihr Kind wie ein Hund weg, um alleine mit ihrem Freund zu sein?
Was empfindet da ihr Kind? Der neue Mann ist wichtiger als ich. Es ist nur allzu verständlich, dass er dann bei seinem Vater die Bestätigung sucht, dass seine Liebe bedingungslos ist. (Die Mutter liebt ihr Kind vielleicht auch, aber Fingerspitzengefühl sieht ja wohl anders aus!)

Ich bin auch alleinerziehend. Ich will auch alleine sein mit meinen, nennen wir es mal, Partner, aber das tüte ich doch ganz anders ein! Nämlich so, dass ich dem Kind zeige, dass es immer mein Kind ist und meine Liebe zu ihm immer da ist, egal wer sonst eine Rolle in meinem Leben spielt. 
Und wenn ein Partner damit ein Problem hätte, dann sehe ich das auch so: dann ist es der falsche Partner

und deswegen dem Kind den Arsch pudern? und seine Partnerin einfach hinten anstellen???  

sorry der Mann wäre absolut nichts für mich

3 LikesGefällt mir

1. November um 16:24
In Antwort auf Meeresbrise80

Ich denke es gibt bei euch viele Probleme...Du hast ein Geltungsbedürfnis, das nicht sehr gering ist, dein Partner ist dir scheinbar auch nicht so nah und wichtig, wie er es sein sollte und Verständnis für dieses Kind hast du auch nicht...Ich denke, da bleibt nur Trennung, aber wenn ich sowas höre, wie du über den Jungen schreibst, dann denke ich immer mal wieder, dass es Menschen gibt, die einfach über gar keine Empathie verfügen...Hoffentlich hast du nicht irgendwann mal ein Trennungskind, das auch sehr an dir hängt und dich braucht und triffst dann auf einen Partner, der das nicht erträgt, dass er nur zweite Geige ist...Würdest du den Mann lieben, würdest du wohl kämpfen und gemeinsam daran arbeiten...So passt er wohl nur so halb und du bist ganz froh, dass es eben genug Gründe gibt, zu gehen...

GeltungsBedürfnis???  Danke für den Lacher

sie ist einfach nur eine Freundin die auch neben dem Kind ein bisschen Aufmerksamkeit von ihm haben will

4 LikesGefällt mir

Frühere Diskussionen

Diskussionen dieses Nutzers

Beliebte Diskussionen

Teste die neusten Trends!
experts-club

Das könnte dir auch gefallen