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Trennung wegen seines Kindes

1. November 2018 um 9:42

Hallo zusammen,

Ich(38)  bin seit gut 3 Monaten mit meinem Partner zusammen. Er ist mein Arbeitskollege, geschieden, hat einen 11 jährigen Sohn und Hund. 

Es hat sich schnell herausgestellt, dass ich mich komplett seinem Leben anpassen muss und er wenig daran ändern kann. Der Sohn ist extrem anhänglich und will ständig Aufmerksamkeit ( kann sich nicht selbst beschäftigen), der Hund ist auch überall dabei - sprich, Urlaub oder Unternehmung ohne Hund nicht möglich. Er ist auf meinen Partner fixiert und wird nicht mal für paar Std abgegeben. So kann man nie entspannt was machen (der Hund ist hyperaktiv)

Die Situation ist zugespitzt, weil der Sohn jedes Mal am Tel geheult und terrorisiert hat wenn er mit seiner Mutter nicht klarkam. Mein Freund hat sich dann quasi nur noch mit ihm beschäftigt und der Abend für uns war gelaufen. Die Mutter hat auch einen Freund und der Sohn akzeptiert nicht, dass er z.b. auf sein Zimmer muss, wenn die Erwachsenen mal alleine sein wollen. Er steht direkt durch, will immer überall dabei sein und dass alles so ist, wie er möchte.

Mein Freund macht das dann auch alles mit, sodass der Sohn nun komplett zu ihm ziehen will. Mein Freund hat mich direkt damit konfrontiert und gesagt, dass ich mich damit arrangieren muss dass er ab jetzt jeden Abend mit uns sein wird bis er schläft, weil er halt nicht gerne alleine ist. Bislang war es so, dass wir zusammen was unternommen haben wenn er 2 - 3 Mal die Woche da war. Nun würde es bedeuten, dass ich ihn immer um mich habe und die Pärchenzeit quasi nur noch auf Nachts beschränkt ist.

Das alles führt zu dem Gefühl, dass ich das fünfte Rad am Wagen bin und mich komplett anpassen muss. 
Jedenfalls haben wir lange geredet und festgestellt, dass er mich kaum versteht und meint, dass er nichts ändern kann.
Bis Freitag wollen wir uns Zeit zum Nachdenken geben, aber ich denke es läuft auf beiden Seiten auf Trennung hinaus.

Nun bin ich am Boden zerstört, nur am weinen, es ist der Horror für mich ihn ständig auf der Arbeit zu sehen und dann noch die Lästereien der Arbeitskollegen ertragen zu müssen. Ich vermisse ihn und gleichzeitig weiss ich, dass mir die Situation mit dem Sohn zu viel wird. Die eine Sache ist 2 Tage die Woche, die andere jeden Tag den Jungen zu haben.

Ich weiss eigentlich garnicht, warum ich das hier scheibe und was ich genau hören will. Hat jmd grade eine ähnliche Situation?



 

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Top 3 Antworten

1. November 2018 um 11:42
In Antwort auf brise

Hallo zusammen,

Ich(38)  bin seit gut 3 Monaten mit meinem Partner zusammen. Er ist mein Arbeitskollege, geschieden, hat einen 11 jährigen Sohn und Hund. 

Es hat sich schnell herausgestellt, dass ich mich komplett seinem Leben anpassen muss und er wenig daran ändern kann. Der Sohn ist extrem anhänglich und will ständig Aufmerksamkeit ( kann sich nicht selbst beschäftigen), der Hund ist auch überall dabei - sprich, Urlaub oder Unternehmung ohne Hund nicht möglich. Er ist auf meinen Partner fixiert und wird nicht mal für paar Std abgegeben. So kann man nie entspannt was machen (der Hund ist hyperaktiv)

Die Situation ist zugespitzt, weil der Sohn jedes Mal am Tel geheult und terrorisiert hat wenn er mit seiner Mutter nicht klarkam. Mein Freund hat sich dann quasi nur noch mit ihm beschäftigt und der Abend für uns war gelaufen. Die Mutter hat auch einen Freund und der Sohn akzeptiert nicht, dass er z.b. auf sein Zimmer muss, wenn die Erwachsenen mal alleine sein wollen. Er steht direkt durch, will immer überall dabei sein und dass alles so ist, wie er möchte.

Mein Freund macht das dann auch alles mit, sodass der Sohn nun komplett zu ihm ziehen will. Mein Freund hat mich direkt damit konfrontiert und gesagt, dass ich mich damit arrangieren muss dass er ab jetzt jeden Abend mit uns sein wird bis er schläft, weil er halt nicht gerne alleine ist. Bislang war es so, dass wir zusammen was unternommen haben wenn er 2 - 3 Mal die Woche da war. Nun würde es bedeuten, dass ich ihn immer um mich habe und die Pärchenzeit quasi nur noch auf Nachts beschränkt ist.

Das alles führt zu dem Gefühl, dass ich das fünfte Rad am Wagen bin und mich komplett anpassen muss. 
Jedenfalls haben wir lange geredet und festgestellt, dass er mich kaum versteht und meint, dass er nichts ändern kann.
Bis Freitag wollen wir uns Zeit zum Nachdenken geben, aber ich denke es läuft auf beiden Seiten auf Trennung hinaus.

Nun bin ich am Boden zerstört, nur am weinen, es ist der Horror für mich ihn ständig auf der Arbeit zu sehen und dann noch die Lästereien der Arbeitskollegen ertragen zu müssen. Ich vermisse ihn und gleichzeitig weiss ich, dass mir die Situation mit dem Sohn zu viel wird. Die eine Sache ist 2 Tage die Woche, die andere jeden Tag den Jungen zu haben.

Ich weiss eigentlich garnicht, warum ich das hier scheibe und was ich genau hören will. Hat jmd grade eine ähnliche Situation?



 

Ich finde das Verhalten deines Partners gut. Er macht ganz deutlich, dass sein Kind und dessen Bedürfnisse bei ihm an erster Stelle stehen. Das ist immerhin auch dir gegenüber ehrlich. Wenn du das nicht aushalten kannst und willst, ist das absolut verständlich und eine Trennung nur logisch.

Warum sich sein Kind so verhält (dass das nicht üblich für einen 11jährigen ist, ist wohl klar) kann man von außen schwer beurteilen. Aber es liegt nahe, dass sich sein Sohn aus Unsicherheit und Angst vor Verlust so verhält. Ich könnte mir vorstellen, dass es nur eine Phase ist... allerallerspätestens in der Pubertät wird sich das Thema erledigt haben (also bald...) ... eher schon früher...

Wenn du die Beziehung nicht sofort aufgeben willst, würde ich die Situation mal etwas aushalten... denkst du nicht, dass der Sohn nach einer Zeit merkt, dass du ihm seinen Vater nicht abnehmen möchtest und sich von ganz alleine lösen wird? Irgendwann wird es doch langeweilig, immer nur mit seinen Eltern abzuhängen... das will doch kein vorpubertierender Junge

Wäre ich an deiner Stelle, würde ich versuchen, dem Jungen zu vermitteln, dass du keine Konkurrentin um die Liebe seines Vaters bist. Im Moment tut ihr nämlich -wahrscheinlich unterbewusst und nonverbal - genau das - ihr konkurriert.

21 LikesGefällt mir

1. November 2018 um 11:57

Wenn die dauernde Anwesenheit eines Kindes für den Partner ein Trennungsgrund ist, dann ist es der falsche Partner. Gottseidank gibt es auch andere. Sonst würden Alleinerziehende ja völlig partnerlos durchs Leben müssen. 

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1. November 2018 um 19:38

Weißt du, so unterschiedlich sind doch die Geschmäcker...

Für mich wäre ein Mann, dem seine Flamme wichtiger ist als sein unglückliches Kind, nichts für mich.

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1. November 2018 um 11:14

Ich stimme Theola zu.
Dein Partner hat nicht mal den Arsch in der Hose um den Jungen zu erziehen und wird es auch nie. Ich würde dir auch raten dich zu trennen oder zumindest länger abstand zu nehmen wenn er bereit ist es zu regeln. Vielleicht sollte man sich da Hilfe suchen und den Kleinen in eine Verhaltenstherapie stecken  

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1. November 2018 um 11:16

Korektur von *Dein Partner hat nicht mal den Arsch in der Hose um den Jungen zu erziehen und wird es auch nie*  :
Doof beschrieben meinerseits. Er wird sich schwer tun um die Erziehung anzupassen. Entweder hat den Ar*ch dazu oder nicht. Aber es scheint auswegslos.
 

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1. November 2018 um 11:17

Korrektur*

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1. November 2018 um 11:42
In Antwort auf brise

Hallo zusammen,

Ich(38)  bin seit gut 3 Monaten mit meinem Partner zusammen. Er ist mein Arbeitskollege, geschieden, hat einen 11 jährigen Sohn und Hund. 

Es hat sich schnell herausgestellt, dass ich mich komplett seinem Leben anpassen muss und er wenig daran ändern kann. Der Sohn ist extrem anhänglich und will ständig Aufmerksamkeit ( kann sich nicht selbst beschäftigen), der Hund ist auch überall dabei - sprich, Urlaub oder Unternehmung ohne Hund nicht möglich. Er ist auf meinen Partner fixiert und wird nicht mal für paar Std abgegeben. So kann man nie entspannt was machen (der Hund ist hyperaktiv)

Die Situation ist zugespitzt, weil der Sohn jedes Mal am Tel geheult und terrorisiert hat wenn er mit seiner Mutter nicht klarkam. Mein Freund hat sich dann quasi nur noch mit ihm beschäftigt und der Abend für uns war gelaufen. Die Mutter hat auch einen Freund und der Sohn akzeptiert nicht, dass er z.b. auf sein Zimmer muss, wenn die Erwachsenen mal alleine sein wollen. Er steht direkt durch, will immer überall dabei sein und dass alles so ist, wie er möchte.

Mein Freund macht das dann auch alles mit, sodass der Sohn nun komplett zu ihm ziehen will. Mein Freund hat mich direkt damit konfrontiert und gesagt, dass ich mich damit arrangieren muss dass er ab jetzt jeden Abend mit uns sein wird bis er schläft, weil er halt nicht gerne alleine ist. Bislang war es so, dass wir zusammen was unternommen haben wenn er 2 - 3 Mal die Woche da war. Nun würde es bedeuten, dass ich ihn immer um mich habe und die Pärchenzeit quasi nur noch auf Nachts beschränkt ist.

Das alles führt zu dem Gefühl, dass ich das fünfte Rad am Wagen bin und mich komplett anpassen muss. 
Jedenfalls haben wir lange geredet und festgestellt, dass er mich kaum versteht und meint, dass er nichts ändern kann.
Bis Freitag wollen wir uns Zeit zum Nachdenken geben, aber ich denke es läuft auf beiden Seiten auf Trennung hinaus.

Nun bin ich am Boden zerstört, nur am weinen, es ist der Horror für mich ihn ständig auf der Arbeit zu sehen und dann noch die Lästereien der Arbeitskollegen ertragen zu müssen. Ich vermisse ihn und gleichzeitig weiss ich, dass mir die Situation mit dem Sohn zu viel wird. Die eine Sache ist 2 Tage die Woche, die andere jeden Tag den Jungen zu haben.

Ich weiss eigentlich garnicht, warum ich das hier scheibe und was ich genau hören will. Hat jmd grade eine ähnliche Situation?



 

Ich finde das Verhalten deines Partners gut. Er macht ganz deutlich, dass sein Kind und dessen Bedürfnisse bei ihm an erster Stelle stehen. Das ist immerhin auch dir gegenüber ehrlich. Wenn du das nicht aushalten kannst und willst, ist das absolut verständlich und eine Trennung nur logisch.

Warum sich sein Kind so verhält (dass das nicht üblich für einen 11jährigen ist, ist wohl klar) kann man von außen schwer beurteilen. Aber es liegt nahe, dass sich sein Sohn aus Unsicherheit und Angst vor Verlust so verhält. Ich könnte mir vorstellen, dass es nur eine Phase ist... allerallerspätestens in der Pubertät wird sich das Thema erledigt haben (also bald...) ... eher schon früher...

Wenn du die Beziehung nicht sofort aufgeben willst, würde ich die Situation mal etwas aushalten... denkst du nicht, dass der Sohn nach einer Zeit merkt, dass du ihm seinen Vater nicht abnehmen möchtest und sich von ganz alleine lösen wird? Irgendwann wird es doch langeweilig, immer nur mit seinen Eltern abzuhängen... das will doch kein vorpubertierender Junge

Wäre ich an deiner Stelle, würde ich versuchen, dem Jungen zu vermitteln, dass du keine Konkurrentin um die Liebe seines Vaters bist. Im Moment tut ihr nämlich -wahrscheinlich unterbewusst und nonverbal - genau das - ihr konkurriert.

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1. November 2018 um 11:57

Wenn die dauernde Anwesenheit eines Kindes für den Partner ein Trennungsgrund ist, dann ist es der falsche Partner. Gottseidank gibt es auch andere. Sonst würden Alleinerziehende ja völlig partnerlos durchs Leben müssen. 

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1. November 2018 um 12:12
In Antwort auf haesli4

Wenn die dauernde Anwesenheit eines Kindes für den Partner ein Trennungsgrund ist, dann ist es der falsche Partner. Gottseidank gibt es auch andere. Sonst würden Alleinerziehende ja völlig partnerlos durchs Leben müssen. 

"dauerhaft"? Noch wohnt das Kind noch nichtmal bei dem Partner... 

Außerdem was ist das für ein Verhalten? Die Mutter hat einen Freund und schickt dann ihr Kind wie ein Hund weg, um alleine mit ihrem Freund zu sein?
Was empfindet da ihr Kind? Der neue Mann ist wichtiger als ich. Es ist nur allzu verständlich, dass er dann bei seinem Vater die Bestätigung sucht, dass seine Liebe bedingungslos ist. (Die Mutter liebt ihr Kind vielleicht auch, aber Fingerspitzengefühl sieht ja wohl anders aus!)

Ich bin auch alleinerziehend. Ich will auch alleine sein mit meinen, nennen wir es mal, Partner, aber das tüte ich doch ganz anders ein! Nämlich so, dass ich dem Kind zeige, dass es immer mein Kind ist und meine Liebe zu ihm immer da ist, egal wer sonst eine Rolle in meinem Leben spielt. 
Und wenn ein Partner damit ein Problem hätte, dann sehe ich das auch so: dann ist es der falsche Partner

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1. November 2018 um 12:19
In Antwort auf haesli4

Wenn die dauernde Anwesenheit eines Kindes für den Partner ein Trennungsgrund ist, dann ist es der falsche Partner. Gottseidank gibt es auch andere. Sonst würden Alleinerziehende ja völlig partnerlos durchs Leben müssen. 

sorry, ich hab dich, glaub ich, falsch verstanden 

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1. November 2018 um 12:28
In Antwort auf solina1234

"dauerhaft"? Noch wohnt das Kind noch nichtmal bei dem Partner... 

Außerdem was ist das für ein Verhalten? Die Mutter hat einen Freund und schickt dann ihr Kind wie ein Hund weg, um alleine mit ihrem Freund zu sein?
Was empfindet da ihr Kind? Der neue Mann ist wichtiger als ich. Es ist nur allzu verständlich, dass er dann bei seinem Vater die Bestätigung sucht, dass seine Liebe bedingungslos ist. (Die Mutter liebt ihr Kind vielleicht auch, aber Fingerspitzengefühl sieht ja wohl anders aus!)

Ich bin auch alleinerziehend. Ich will auch alleine sein mit meinen, nennen wir es mal, Partner, aber das tüte ich doch ganz anders ein! Nämlich so, dass ich dem Kind zeige, dass es immer mein Kind ist und meine Liebe zu ihm immer da ist, egal wer sonst eine Rolle in meinem Leben spielt. 
Und wenn ein Partner damit ein Problem hätte, dann sehe ich das auch so: dann ist es der falsche Partner

Sehe ich genauso. Das Kind wird durch eine Trennung der Eltern mit der Verlustangst konfrontiert und erleidet Panik, was zu starker Unsicherheit und Anhänglichkeit führt... Wenn er von seinen Eltern stete, zuverlässige Zuneigung bekommt, dann legt sicht die Verlustangst recht bald und er entwickelt ein gesundes, altersgerechtes Verhalten...

Es müsste für viele auch einen Führerschein zur Erziehung geben...was die Mutter mit dem Kind macht ist völlig unbedacht und daneben...

@TE, falls dein Freund überfordert ist kann er eine Erziehungsberatungsstelle aufsuchen. Dass du das Verhalten eines Kindes, und den Umgang mit einer Trennung, als Kinderlose nicht verstehen kannst, kann ich ein wenig nachvollziehen, das ist oftmals der Fall...

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1. November 2018 um 13:03
In Antwort auf brise

Hallo zusammen,

Ich(38)  bin seit gut 3 Monaten mit meinem Partner zusammen. Er ist mein Arbeitskollege, geschieden, hat einen 11 jährigen Sohn und Hund. 

Es hat sich schnell herausgestellt, dass ich mich komplett seinem Leben anpassen muss und er wenig daran ändern kann. Der Sohn ist extrem anhänglich und will ständig Aufmerksamkeit ( kann sich nicht selbst beschäftigen), der Hund ist auch überall dabei - sprich, Urlaub oder Unternehmung ohne Hund nicht möglich. Er ist auf meinen Partner fixiert und wird nicht mal für paar Std abgegeben. So kann man nie entspannt was machen (der Hund ist hyperaktiv)

Die Situation ist zugespitzt, weil der Sohn jedes Mal am Tel geheult und terrorisiert hat wenn er mit seiner Mutter nicht klarkam. Mein Freund hat sich dann quasi nur noch mit ihm beschäftigt und der Abend für uns war gelaufen. Die Mutter hat auch einen Freund und der Sohn akzeptiert nicht, dass er z.b. auf sein Zimmer muss, wenn die Erwachsenen mal alleine sein wollen. Er steht direkt durch, will immer überall dabei sein und dass alles so ist, wie er möchte.

Mein Freund macht das dann auch alles mit, sodass der Sohn nun komplett zu ihm ziehen will. Mein Freund hat mich direkt damit konfrontiert und gesagt, dass ich mich damit arrangieren muss dass er ab jetzt jeden Abend mit uns sein wird bis er schläft, weil er halt nicht gerne alleine ist. Bislang war es so, dass wir zusammen was unternommen haben wenn er 2 - 3 Mal die Woche da war. Nun würde es bedeuten, dass ich ihn immer um mich habe und die Pärchenzeit quasi nur noch auf Nachts beschränkt ist.

Das alles führt zu dem Gefühl, dass ich das fünfte Rad am Wagen bin und mich komplett anpassen muss. 
Jedenfalls haben wir lange geredet und festgestellt, dass er mich kaum versteht und meint, dass er nichts ändern kann.
Bis Freitag wollen wir uns Zeit zum Nachdenken geben, aber ich denke es läuft auf beiden Seiten auf Trennung hinaus.

Nun bin ich am Boden zerstört, nur am weinen, es ist der Horror für mich ihn ständig auf der Arbeit zu sehen und dann noch die Lästereien der Arbeitskollegen ertragen zu müssen. Ich vermisse ihn und gleichzeitig weiss ich, dass mir die Situation mit dem Sohn zu viel wird. Die eine Sache ist 2 Tage die Woche, die andere jeden Tag den Jungen zu haben.

Ich weiss eigentlich garnicht, warum ich das hier scheibe und was ich genau hören will. Hat jmd grade eine ähnliche Situation?



 

Ich glaube, du hast dir den falschen Mann ausgesucht. Es liest sich so, als ob ihr nicht zusammenpasst. 

Ich kenne es sowohl Partner mit Hund als auch mit Kind und beides kann zermürbend für eine junge Liebe sein. Man muss zumindest in tierhaltungsfragen und in der Kindererziehung am gleichen Strang ziehen, sonst endet es do wie bei dir. 

Also so ich würde nach deiner Beschreibung es nicht mit deinem Freund aushalten, weil mich all diese Umstände Immens in meinem eigenen Wohlbefinden stören würden. Es ist so schwer, wenn ein Kind herumgeschubst wird und man sieht was falsch läuft und als Außenstehender Nix zur Erziehung beitragen kann oder wenn man keinen Bock auf fremde Kinder hat ... ebenso der Hund. 

Ich glaube nicht, dass du da noch was ändern kannst, weil eure Beziehung nicht wichtig genug für deinen Freund ist ... du sollst dich nach ihm richten und er nimmt keine Rücksicht auf dich. Ein anderer Mann könnte mit Kind Hund und Freundin wohl besserumgehen.
 

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1. November 2018 um 13:46
In Antwort auf brise

Hallo zusammen,

Ich(38)  bin seit gut 3 Monaten mit meinem Partner zusammen. Er ist mein Arbeitskollege, geschieden, hat einen 11 jährigen Sohn und Hund. 

Es hat sich schnell herausgestellt, dass ich mich komplett seinem Leben anpassen muss und er wenig daran ändern kann. Der Sohn ist extrem anhänglich und will ständig Aufmerksamkeit ( kann sich nicht selbst beschäftigen), der Hund ist auch überall dabei - sprich, Urlaub oder Unternehmung ohne Hund nicht möglich. Er ist auf meinen Partner fixiert und wird nicht mal für paar Std abgegeben. So kann man nie entspannt was machen (der Hund ist hyperaktiv)

Die Situation ist zugespitzt, weil der Sohn jedes Mal am Tel geheult und terrorisiert hat wenn er mit seiner Mutter nicht klarkam. Mein Freund hat sich dann quasi nur noch mit ihm beschäftigt und der Abend für uns war gelaufen. Die Mutter hat auch einen Freund und der Sohn akzeptiert nicht, dass er z.b. auf sein Zimmer muss, wenn die Erwachsenen mal alleine sein wollen. Er steht direkt durch, will immer überall dabei sein und dass alles so ist, wie er möchte.

Mein Freund macht das dann auch alles mit, sodass der Sohn nun komplett zu ihm ziehen will. Mein Freund hat mich direkt damit konfrontiert und gesagt, dass ich mich damit arrangieren muss dass er ab jetzt jeden Abend mit uns sein wird bis er schläft, weil er halt nicht gerne alleine ist. Bislang war es so, dass wir zusammen was unternommen haben wenn er 2 - 3 Mal die Woche da war. Nun würde es bedeuten, dass ich ihn immer um mich habe und die Pärchenzeit quasi nur noch auf Nachts beschränkt ist.

Das alles führt zu dem Gefühl, dass ich das fünfte Rad am Wagen bin und mich komplett anpassen muss. 
Jedenfalls haben wir lange geredet und festgestellt, dass er mich kaum versteht und meint, dass er nichts ändern kann.
Bis Freitag wollen wir uns Zeit zum Nachdenken geben, aber ich denke es läuft auf beiden Seiten auf Trennung hinaus.

Nun bin ich am Boden zerstört, nur am weinen, es ist der Horror für mich ihn ständig auf der Arbeit zu sehen und dann noch die Lästereien der Arbeitskollegen ertragen zu müssen. Ich vermisse ihn und gleichzeitig weiss ich, dass mir die Situation mit dem Sohn zu viel wird. Die eine Sache ist 2 Tage die Woche, die andere jeden Tag den Jungen zu haben.

Ich weiss eigentlich garnicht, warum ich das hier scheibe und was ich genau hören will. Hat jmd grade eine ähnliche Situation?



 

Ich denke es gibt bei euch viele Probleme...Du hast ein Geltungsbedürfnis, das nicht sehr gering ist, dein Partner ist dir scheinbar auch nicht so nah und wichtig, wie er es sein sollte und Verständnis für dieses Kind hast du auch nicht...Ich denke, da bleibt nur Trennung, aber wenn ich sowas höre, wie du über den Jungen schreibst, dann denke ich immer mal wieder, dass es Menschen gibt, die einfach über gar keine Empathie verfügen...Hoffentlich hast du nicht irgendwann mal ein Trennungskind, das auch sehr an dir hängt und dich braucht und triffst dann auf einen Partner, der das nicht erträgt, dass er nur zweite Geige ist...Würdest du den Mann lieben, würdest du wohl kämpfen und gemeinsam daran arbeiten...So passt er wohl nur so halb und du bist ganz froh, dass es eben genug Gründe gibt, zu gehen...

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1. November 2018 um 13:46
In Antwort auf yokbisey

Korrektur*

wo?

''stecken'' wir jetzt also schon unsere Kinder irgendwohin, damit sie uns nicht beim ''Sexualisierten Beziehungsschlammassel'' stören können ?

Das wird ja immer krimineller, wie in Deutschland mit den eigenen Nachkommen umgegangen wird. Erst kommen sie nicht schnell genug und dann ''steckt'' man se weg ?

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1. November 2018 um 13:54

Eine Therapie? Fürs Kind ?

Und wie soll es dann weiter gehen?

Steckt dann das Kind die Eltern in Therapie, damit die begreifen lernen, wie man mit seinem Kind nicht umgehen darf ?

Der Junge hat nicht ''Verlustängste'', sondern, der ist völlig verloren und orientierungslos. Und er wird nie wieder einem Erwachsenen vertrauen.

(V)Erwachsene sollen das sein, die nichts als sich selber sehen und sich über die Belange und Bedürfnisse ihres Kindes rabiat hinwegsetzen - frei nach dem Motto: ''Schlimmer geht immer''

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1. November 2018 um 14:09
In Antwort auf gabriela1440

wo?

''stecken'' wir jetzt also schon unsere Kinder irgendwohin, damit sie uns nicht beim ''Sexualisierten Beziehungsschlammassel'' stören können ?

Das wird ja immer krimineller, wie in Deutschland mit den eigenen Nachkommen umgegangen wird. Erst kommen sie nicht schnell genug und dann ''steckt'' man se weg ?

Magst du alles so interpretieren und lesen wie es dir passt?
Geh ruhig zurück von deiner Angriffsposition Liebes.
Eine Therapie kann einem Kind gut tun, wenn es Probleme gegenüber Menschen hat. Ich habe auch nicht davon geredet dass man das Kind irgendwohin steckt und wegsperrt oder wie du es auch interpretieren magst sondern an ein gemeinsames Leben vorbereitet ohne Ängste. Und ein orientierungsloses Kind das *verloren* ist kann ma noch ganz viel zeigen und es zurück ins Leben holen.

Süsse sag mal hast du etwas zu viel an Kaffee geschnuppert oder woher diese Angriffslust? Frag doch erstmal human nach was genau wie gemeint ist bevor du dir die Mühe gibst und nen ellenlangen Text hier hinknallst was völlig aus dem Kontext genommen ist.

Gifte woanders, bitte und Dankeschön.


 

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1. November 2018 um 14:36

Du fühlst Dich persönlich angegiftet von mir?

Dann wirst DU auch damit leben können - da bin ich sicher. So ein Forum ist nix für schwache Nerven.

Wenn es um die Kinder geht, kenne ich keine Streicheleinheiten für Eltern, oder auch für jene, die glauben, dass es völlig in Ordnung ist, dem Kind solch ein Elternverhältnis zuzumuten.
Wären doch die Eltern stattdessen erstmal zu Therapeuten gegangen, bevor sie sich neue Partner ins Leben stellen.

Ein Kind ist immer aller Willkür der Erwachsenen ausgeliefert - es ist hilflos und machtlos und das spürt es mit aller Gewalt.

Sonst noch Einwände oder Rechfertigungen?

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1. November 2018 um 15:38
In Antwort auf gabriela1440

Du fühlst Dich persönlich angegiftet von mir?

Dann wirst DU auch damit leben können - da bin ich sicher. So ein Forum ist nix für schwache Nerven.

Wenn es um die Kinder geht, kenne ich keine Streicheleinheiten für Eltern, oder auch für jene, die glauben, dass es völlig in Ordnung ist, dem Kind solch ein Elternverhältnis zuzumuten.
Wären doch die Eltern stattdessen erstmal zu Therapeuten gegangen, bevor sie sich neue Partner ins Leben stellen.

Ein Kind ist immer aller Willkür der Erwachsenen ausgeliefert - es ist hilflos und machtlos und das spürt es mit aller Gewalt.

Sonst noch Einwände oder Rechfertigungen?

Nö, ich schlürfe mein Vorfeierabend Käffchen noch und dann drücke ich oben das X am Fenster und verabschiede mich belustigt und bespaßt in den Feierabend.

 

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1. November 2018 um 19:35

nicht, wenn es auf Kosten des Kindeswohls gehen soll.

Auch Eltern tragen Verantwortung, ob sie geschieden, getrennt oder frisch verliebt sind.

Ich weiß, dass heute keiner was davon wissen will - gerade, wenn er/sie sich eine neue Beziehung wünscht.

Kinder haben auch Rechte!

''Es tut mir leid, dass dieses Thema nun aus diesem Beitrag entstanden ist.''

Aber, ehrlich gesagt - Ein Erwachsener kann sich immer noch eher helfen als ein 11-jähriges Kind. Ich nehme an, in diesem Punkt sind wir alle einig ?

Auch kann ein Erwachsener ggf. auf einen neuen Partner verzichten - aber nicht ein Kind auf seine Eltern.

Danke

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1. November 2018 um 19:38

Weißt du, so unterschiedlich sind doch die Geschmäcker...

Für mich wäre ein Mann, dem seine Flamme wichtiger ist als sein unglückliches Kind, nichts für mich.

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1. November 2018 um 19:38
In Antwort auf brise

Hallo zusammen,

Ich(38)  bin seit gut 3 Monaten mit meinem Partner zusammen. Er ist mein Arbeitskollege, geschieden, hat einen 11 jährigen Sohn und Hund. 

Es hat sich schnell herausgestellt, dass ich mich komplett seinem Leben anpassen muss und er wenig daran ändern kann. Der Sohn ist extrem anhänglich und will ständig Aufmerksamkeit ( kann sich nicht selbst beschäftigen), der Hund ist auch überall dabei - sprich, Urlaub oder Unternehmung ohne Hund nicht möglich. Er ist auf meinen Partner fixiert und wird nicht mal für paar Std abgegeben. So kann man nie entspannt was machen (der Hund ist hyperaktiv)

Die Situation ist zugespitzt, weil der Sohn jedes Mal am Tel geheult und terrorisiert hat wenn er mit seiner Mutter nicht klarkam. Mein Freund hat sich dann quasi nur noch mit ihm beschäftigt und der Abend für uns war gelaufen. Die Mutter hat auch einen Freund und der Sohn akzeptiert nicht, dass er z.b. auf sein Zimmer muss, wenn die Erwachsenen mal alleine sein wollen. Er steht direkt durch, will immer überall dabei sein und dass alles so ist, wie er möchte.

Mein Freund macht das dann auch alles mit, sodass der Sohn nun komplett zu ihm ziehen will. Mein Freund hat mich direkt damit konfrontiert und gesagt, dass ich mich damit arrangieren muss dass er ab jetzt jeden Abend mit uns sein wird bis er schläft, weil er halt nicht gerne alleine ist. Bislang war es so, dass wir zusammen was unternommen haben wenn er 2 - 3 Mal die Woche da war. Nun würde es bedeuten, dass ich ihn immer um mich habe und die Pärchenzeit quasi nur noch auf Nachts beschränkt ist.

Das alles führt zu dem Gefühl, dass ich das fünfte Rad am Wagen bin und mich komplett anpassen muss. 
Jedenfalls haben wir lange geredet und festgestellt, dass er mich kaum versteht und meint, dass er nichts ändern kann.
Bis Freitag wollen wir uns Zeit zum Nachdenken geben, aber ich denke es läuft auf beiden Seiten auf Trennung hinaus.

Nun bin ich am Boden zerstört, nur am weinen, es ist der Horror für mich ihn ständig auf der Arbeit zu sehen und dann noch die Lästereien der Arbeitskollegen ertragen zu müssen. Ich vermisse ihn und gleichzeitig weiss ich, dass mir die Situation mit dem Sohn zu viel wird. Die eine Sache ist 2 Tage die Woche, die andere jeden Tag den Jungen zu haben.

Ich weiss eigentlich garnicht, warum ich das hier scheibe und was ich genau hören will. Hat jmd grade eine ähnliche Situation?



 

gute güte, was haben die denn mit dem sohn gemacht? ein 11-jähriger, der nicht in der lage ist, sich allein zu beschäftigen?
ich kann dich gut verstehen, dass du dir das nicht antun kannst. mit so einem verwöhnten bengel wird das erst richtig lustig, wenn der in die pubertät kommt.

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1. November 2018 um 19:40
In Antwort auf gabriela1440

nicht, wenn es auf Kosten des Kindeswohls gehen soll.

Auch Eltern tragen Verantwortung, ob sie geschieden, getrennt oder frisch verliebt sind.

Ich weiß, dass heute keiner was davon wissen will - gerade, wenn er/sie sich eine neue Beziehung wünscht.

Kinder haben auch Rechte!

''Es tut mir leid, dass dieses Thema nun aus diesem Beitrag entstanden ist.''

Aber, ehrlich gesagt - Ein Erwachsener kann sich immer noch eher helfen als ein 11-jähriges Kind. Ich nehme an, in diesem Punkt sind wir alle einig ?

Auch kann ein Erwachsener ggf. auf einen neuen Partner verzichten - aber nicht ein Kind auf seine Eltern.

Danke

Diese Aussage klingt sehr pauschal und man könnte zu dem Schluss kommen, dass es besser ist in einer schlechten Beziehung zu bleiben damit die Fassade gewahrt bleibt.

Kinder lernen Beziehungen durch vorleben und eine neue glückliche Beziehung mit geklärten Fronten ist sicher gesünder als eine lieblose Ehe der Eltern. 

 

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1. November 2018 um 20:21
In Antwort auf shadow78

Diese Aussage klingt sehr pauschal und man könnte zu dem Schluss kommen, dass es besser ist in einer schlechten Beziehung zu bleiben damit die Fassade gewahrt bleibt.

Kinder lernen Beziehungen durch vorleben und eine neue glückliche Beziehung mit geklärten Fronten ist sicher gesünder als eine lieblose Ehe der Eltern. 

 

na, lieber eine ''Pauschalantwort'' pro Kind, als Antworten wie: ''Dann''steck'' das Kind doch irgendwohin'' .... und was ich hier sonst noch lesen durfte, das ebenso feindlich auf mich wirkte.

Therapie ersetzt keine Eltern, sondern hilft im besten Fall dabei, dass Eltern und Kind einen fürsorglichen Umgang mtieinander pflegen lernen.

Das Vorleben von Idealbeziehungen entspricht eher einer Wunschvorstellung als der Realität - leider nach wie vor und immernoch.

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1. November 2018 um 20:49

Nein, aber man muss sich eben schon viel nach dem Kind richten. Wenn ein Kind in einer Phase eben mehr seine Eltern braucht, dann sollte man darauf Rücksicht nehmen, übrigens auch in einer "normalen" Familie. Dass das der Kindsvater oder die Mutter vielleicht besser versteht als ein anderer Partner (ohne Kinder), ist klar oder? Da entstehen also durchaus Konflikte. Das muss man aushalten.

Ich denke, dass es ein großer Unterschied ist, ob man die Situation so wie du "Der Bengel ist nicht richtig erzogen" oder so wie ich "der Junge kommt mit der Situation nicht klar" einschätzt. 
Wenn du wirklich denkst, dass so etwas mit Erziehung zu regeln ist (ohne dass die Probleme später zehnfach zurück kommen) kann man dazu auch wirklich nichts mehr sagen...


 

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1. November 2018 um 20:59

so ist es, theola ... wenn die Eltern Eltern sein wollen, dann haben sie damit ihr eigenes Leben freiwillig hinten an gestellt.

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1. November 2018 um 21:14

Interessant was mein Beitrag ausgelöst hat. Und schön, dass ich hier von einigen als Egoistin mit Geltungsbedürfnis hingestellt werde, die keine Rücksicht auf das Kind nehmen will. 
Ihr scheint mich ja sehr gut zu kennen. 

Es ist mir klar, dass das Wohl des Kindes vorgeht und dass es immer an erster Stelle stehen wird. 
Es ist aber nunmal so, dass wir ziemlich frisch zusammen sind und ich natürlich auch viel Zeit mit meinem Partner brauche, um ihn näher zu kommen. Es ist nunmal schwer, wenn fortan der Junge IMMER dabei sein soll und es kaum Zweisamkeit gibt.
Ich selbst habe meinem Freund schon gesagt, dass ich denke dass der kleine eine Therapie braucht da ich denke dass er die Trennung vor 2 Jahren nicht mal eben so weggesteckt hat. Es ist nicht so, dass ich will dass er die ganze Zeit auf seinem Zimmer hockt und uns in Ruhe lässt. Aber es muss ein Weg gefunden werden, dass wir auch mal alleine sein können und der Junge entspannt alleine auf seinem Zimmer ist ohne gleich durchzudrehen.

Man kann nicht erwarten, dass ich fortan immer nur zurückstecke. Da muss man einen gemeinsamen Weg finden und das bedeutet bestimmt nicht, dass das Wohl des Kindes gefährdet ist. Mein Partner kriegt diesen Spagat aber leider nicht hin.

Tut doch nicht alle so, als hätten ihr in der frischverliebten Phase kein Bedürfnis nach Zweisamkeit und wildem Sex. Ihr würdet auch nicht jubeln, wenn jedes Mal ein Kind dort sitzen würde auf das ihr Rücksicht nehmen müsst. 
Deswegen ist man ja kein Monster, was keine Empathie gegenüber Kindern hat. 

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1. November 2018 um 21:15

langsam frage ich mich aber doch hier, ob ich es vorwiegend mit ''erwachsenen'' Menschen zu tun habe.

Ich quatsche mich schriftlich um Kopf und Kragen, für etwas, das jedem Erwachsenen - ob mit oder ohne Kind - einleuchten müsste.

Ich habe Kinder großgezogen und musste dabei nur selten auf Vergnügen verzichten, weil wir zwei liebe Omas hatten, die sich gerne auch mal bei den Kindern aufhielten.

Bei meiner Scheidung ging das auch nicht so ganz ohne Traurigkeit für die Kinder  - damals 14 und 16-jährig, ab. Aber ihr Vater und ich waren uns  - mit den jeweils neuen Partnern - einig, dass wir das nicht auf die Schultern unserer Kinder abladen, was wir noch zu regeln hatten.
Und ICH war auch keine Ex, die ihrem Ex die Neue nicht gönnte. Wir kannten einander und das war gut so. Einen neuen Freundeskreis strebten wir alle nicht an miteinander. Aber wir gingen respektvoll miteinander um - bis heute.

Möglich war das aber nur, weil ich mir immer meiner Verantwortung bewusst bin, selbst wenn ich auch nicht mit allem einverstanden bin, was in Familien nunmal abläuft.

Das ist hier im Forum gar nicht viel anders - auch hier respektiere ich möglichst jeden User - ob ich nun einer Meinung bin oder nicht - beides ist möglich und gibt es ja auch oft, wie nachzulesen ist.

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1. November 2018 um 22:57

liebe brise, das sollte von mir gar nicht gegen DICH gehen, das tut mir leid, wenn das bei Dir so ankam.
Mir war mehr daran gelegen, einmal aufzuzeigen, wie wenig ein Kind dafür kann, wenn die Eltern auseinandergehen und sich neue Menschen zu den Eltern gesellen.
Da ist es für ein Kind einfach zuviel, sich entsprechend immer wieder neu anzupassen. Dem Kind geht es nur darum, seine Eltern zu behalten - beide -  und da kommt es eben zu allen Manipulationen, die ein Kind dieses Alters zur Verfügung hat - anders weiß sich der Junge eben noch nicht zu helfen - das kommt erst später.
Dein Freund könnte angst haben, seinen Jungen an einen ''neuen Vater'' zu verlieren und ihn somit immer weniger zu sehen zu bekommen. Und eigentlich liegt es bei Deinem Partner, sich den Jungen an die Seite zu nehmen, damit der nicht überdreht. Aber auch die Mutter muss mal ein paar Worte an den Jungen richten, die er versteht. Selbst wenn die Eltern auseinander sind, müssen sie weiterhin einig sein in der Erziehung ihres Sohnes. Wem von beiden fällt es eigentlich schwerer, nachzugeben - ihr oder ihm ?

Dann sollten sich immerhin alle drei mal in Ruhe, unter 6 Augen zusammen setzen und reden miteinander, falls das möglich ist. Der Junge muss erst verstehen, dass es keine Familie mit dem Vater mehr gibt. Da wäre es gut, wenn er auch mal mit anderen Kindern in seiner Situation reden könnte. Es gibt ja inzwischen viele ''getrennte'' Kinder.

Aber mit Deinem Freund kannst Du nur versuchen, ihn zu ermutigen, dass ein Vater auch ruhig mal ernste Worte mit dem Sohn reden darf, weil eben auch Du ihn liebst und ihn brauchst.

Du bist nur leider da hineingeraten, ich verstehe Deine Traurigkeit wegen dieser Entwicklung jetzt.

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2. November 2018 um 10:40

den Eindruck habe ich auch.

Ich habe heute ein Gespräch mit meinem Partner, wir wollten ja beide nochmal darüber nachdenken ob wir uns besser trennen. Ich bin gespannt, was er sich überlegt hat. 

Ich hab halt auch Gefühle - nicht nur das Kind, das darf man nicht vergessen. Ich hab den Eindruck, dass die ganzen alleinerziehend Mütter sich sofort angegriffen fühlen und ihre Kinder bedroht sehen, sobald eine andere Frau ohne Kinder es wagt Ansprüche zu stellen. 

Genauso blöd, wie einige behaupten dass mein Partner mir ja anscheinend nicht so wichtig ist, sonst würde ich das alles ja hinnehmen :

a) nach 3 Monaten ist man noch ganz am Anfang, sodass man erst dabei ist sich als Paar zu finden. Klar stellt man da schneller Dinge in Frage 
b)heisst das also, dass neue Partnerinnen sich immer komplett anpassen müssen und auf Zweisamkeit verzichten sollen ? 

Meine Schwester war auch alleinerziehend und hat es ihren neuem Partner nicht zugemutet, dass die Kinder permanent dabei waren sondern nur zu bestimmen Zeiten . Da gab es eben Regeln bzw. mein Neffe wollte damals z.b. mit 11 Jahren garnicht permanent mit denen rumhängen und sich lieber alleine beschäftigen in seinem Zimmer. 
Der Sohn von meinem Partner versteht nicht mal ein Nein, wenn man ihm was verbietet sondern besteht 7,8 x hintereinander darauf dass er es kriegt. 
Ist doch klar, dass ich mich frage, wie das mit uns werden soll und ob ich Lust habe mir das ans Bein zu binden um es platt zu sagen.

Man muss auch mal an sich selbst denken, deswegen ist man nicht selbstsüchtig oder herzlos. Es ist ja auch nicht so, dass ich mich nicht um ihn kümmere. Er fragt ja sogar immer nach mir, weil er mich mag aber trotzdem ist es schwer für mich.
 

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2. November 2018 um 11:14
In Antwort auf brise

den Eindruck habe ich auch.

Ich habe heute ein Gespräch mit meinem Partner, wir wollten ja beide nochmal darüber nachdenken ob wir uns besser trennen. Ich bin gespannt, was er sich überlegt hat. 

Ich hab halt auch Gefühle - nicht nur das Kind, das darf man nicht vergessen. Ich hab den Eindruck, dass die ganzen alleinerziehend Mütter sich sofort angegriffen fühlen und ihre Kinder bedroht sehen, sobald eine andere Frau ohne Kinder es wagt Ansprüche zu stellen. 

Genauso blöd, wie einige behaupten dass mein Partner mir ja anscheinend nicht so wichtig ist, sonst würde ich das alles ja hinnehmen :

a) nach 3 Monaten ist man noch ganz am Anfang, sodass man erst dabei ist sich als Paar zu finden. Klar stellt man da schneller Dinge in Frage 
b)heisst das also, dass neue Partnerinnen sich immer komplett anpassen müssen und auf Zweisamkeit verzichten sollen ? 

Meine Schwester war auch alleinerziehend und hat es ihren neuem Partner nicht zugemutet, dass die Kinder permanent dabei waren sondern nur zu bestimmen Zeiten . Da gab es eben Regeln bzw. mein Neffe wollte damals z.b. mit 11 Jahren garnicht permanent mit denen rumhängen und sich lieber alleine beschäftigen in seinem Zimmer. 
Der Sohn von meinem Partner versteht nicht mal ein Nein, wenn man ihm was verbietet sondern besteht 7,8 x hintereinander darauf dass er es kriegt. 
Ist doch klar, dass ich mich frage, wie das mit uns werden soll und ob ich Lust habe mir das ans Bein zu binden um es platt zu sagen.

Man muss auch mal an sich selbst denken, deswegen ist man nicht selbstsüchtig oder herzlos. Es ist ja auch nicht so, dass ich mich nicht um ihn kümmere. Er fragt ja sogar immer nach mir, weil er mich mag aber trotzdem ist es schwer für mich.
 

Warum hast du dein Problem hier in diesem Forum online gestellt?
Wollest du nur deine eigene Meinung bestätigt wissen oder eventuell auch mal andere Sichtweisen auf das Problem verstehen?

Es ist deine Beziehung, dein Leben und es steht dir frei, das so zu führen wie du willst. Wenn du die Beziehung so nicht möchtest und mit dem Verhalten des Sohnes/den Prioritäten des Vaters nicht klar kommst, war auch mein Rat - obwohl ich alleinerziehend bin -  dass eine Trennung dann besser ist. 

Aber das möchtest du ja nicht. Nein, dein Partner soll sich gefälligst um deine Bedürfnisse kümmern. Du überlegst ja nicht, wie komme ICH mit der Situation klar, sondern was können die anderen bitteschön ändern, damit ich mich wohl fühle. Und das OBWOHL der Sohn ja noch gar nicht bei deinem Freund wohnt. Du hast ja ein Problem, bevor die Situation wirklich eingetreten ist. Du weißt ja gar nicht, wie sich der Sohn dein Freund letzendlich verhalten werden. Statt abzuwarten, verteidigst du dein "Revier"...



 

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2. November 2018 um 12:18

 ich sagte ja bereits, dass mein Partner seinem Sohn alles recht macht und mir quasi sagt: friss oder stirb, du musst dich anpassen. Prioritäten kann man auch setzen ohne ständig mich zu benachteiligen.

Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich keine Vorschläge eingebracht hätte und nur will, dass es nur nach meiner Nase geht. 

Andere Meinungen schön und gut, aber hier bezeichnen mich einige als selbstsüchtig, egoistisch etc. 
sachlich ist das nicht. 

 

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2. November 2018 um 12:25
In Antwort auf brise

den Eindruck habe ich auch.

Ich habe heute ein Gespräch mit meinem Partner, wir wollten ja beide nochmal darüber nachdenken ob wir uns besser trennen. Ich bin gespannt, was er sich überlegt hat. 

Ich hab halt auch Gefühle - nicht nur das Kind, das darf man nicht vergessen. Ich hab den Eindruck, dass die ganzen alleinerziehend Mütter sich sofort angegriffen fühlen und ihre Kinder bedroht sehen, sobald eine andere Frau ohne Kinder es wagt Ansprüche zu stellen. 

Genauso blöd, wie einige behaupten dass mein Partner mir ja anscheinend nicht so wichtig ist, sonst würde ich das alles ja hinnehmen :

a) nach 3 Monaten ist man noch ganz am Anfang, sodass man erst dabei ist sich als Paar zu finden. Klar stellt man da schneller Dinge in Frage 
b)heisst das also, dass neue Partnerinnen sich immer komplett anpassen müssen und auf Zweisamkeit verzichten sollen ? 

Meine Schwester war auch alleinerziehend und hat es ihren neuem Partner nicht zugemutet, dass die Kinder permanent dabei waren sondern nur zu bestimmen Zeiten . Da gab es eben Regeln bzw. mein Neffe wollte damals z.b. mit 11 Jahren garnicht permanent mit denen rumhängen und sich lieber alleine beschäftigen in seinem Zimmer. 
Der Sohn von meinem Partner versteht nicht mal ein Nein, wenn man ihm was verbietet sondern besteht 7,8 x hintereinander darauf dass er es kriegt. 
Ist doch klar, dass ich mich frage, wie das mit uns werden soll und ob ich Lust habe mir das ans Bein zu binden um es platt zu sagen.

Man muss auch mal an sich selbst denken, deswegen ist man nicht selbstsüchtig oder herzlos. Es ist ja auch nicht so, dass ich mich nicht um ihn kümmere. Er fragt ja sogar immer nach mir, weil er mich mag aber trotzdem ist es schwer für mich.
 

ja, aber gerade darum hättet Ihr vielleicht besser erst mal ganz darauf verzichtet, Euch direkt mit dem Kleinen bekannt zu machen, der für Dich zunächst gar keine Rolle zu spielen hat - in dieser Kennenlernphase!

Diesen Fehler muss man Deinem Freund aber schon unter die Nase reiben. Was hat der sich denn dabei gedacht?

Das ist weder für seinen Sohn gut, noch für Eure Beziehung.

Wenn überhaupt, käme Dein EInsatz in dieser Hinsicht erst, wenn Ihr sicher seid, dass Ihr zusammenbleiben wollt. Und das, mit Verlaub, könnt Ihr nicht weissagen, da Ihr Euch ja imgrunde kaum kennt.

Toll, als ERSTES zu ''wissen'', dass man ohne sein Dazutun mal eben ein 11-jähriges Söhnchen hat ... gell ?  3 Monate bekannt und schon ''Mutter'' ?

Diesen Mann musst Du Dir aber garantiert erst mal genauer betrachten. Wieso hatte er das eigentlich so eilig, Dir den Jungen zu zeigen?

Immerhin hat das Kind ja noch seine Mutter. Die beiden sollten vielleicht erst mal richtig ihre Sache beenden und zum Abschluss bringen - auch mental. Es kann ja auch der Mama nicht recht sein, dass ihr Kind da dauernd zwischen Euch rumwuselt.

Dass sie auch einen Freund hat, muss da gar nichts heißen - wer hat denn überhaupt diese Trennung gewollt? Das ist nämlich auch schon mal wichtig, um überhaupt mal einen Eindruck von diesem Ex-Paar zu bekommen.

Das riecht nämlich förmlich danach, dass diese Partnerschaft vermutlich noch gar nicht wirklich abgeschlossen ist und nun alles auch noch auf dem Rücken des Kindes ausgetragen wird ... aber ok. was ICH hier sage, ist nic ht gewünscht - darum werde ich versuchen, nichts mehr dazu zu tippen.

Soviel Leichtgläubigkeit von Erwachsenen ist für mich unglaublich, wirklich.

Prüft Ihr als Paar erstmal, ob es das ist, was Ihr wolltet - Du und dieser Mann

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2. November 2018 um 12:30

..Du könntest Dich aber auch mal ein bisschen beherrschen, bevor Du andere angreifst, gell .

Seit wann schiebt man seine Kinder ab, wenn die Oma zu Besuch kommt ?

Hier wäre der Junge sicher froh, wenn es eine Oma für ihn gäbe, zu der er gerne ''abgeschoben'' sein würde - schon um das Affentheater der Eltern nicht mitmachen zu müssen.

 

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2. November 2018 um 12:57

Eure Konstellation ist leider nicht die beste.

Ihr seid frisch zusammen und schon gibt es Probleme zum Thema Kind und Hund. Ich habe keine Kinder und empfinde dennoch den Vater als " im Recht". Ein Kind ist eine Verantwortung für's Leben. In seinem Alter ist die Abhängigkeit viel höher als die deine.

Ich finde es sogar super, dass dein Partner so zu seinem Sohn steht und ihn zu sich nimmt. Der Kleine braucht Stabilität, sein Verhalten zeigt es ganz deutlich. Wer sollte sie ihm geben, wenn es seine Eltern nicht tun?

Das macht dich in meinen Augen nicht egoistisch oder empathielos. Du kannst einfach nur die Tragweite der Verantwortung noch nicht nachvollziehen, die du als Elternteil hast.

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2. November 2018 um 12:57
In Antwort auf gabriela1440

ja, aber gerade darum hättet Ihr vielleicht besser erst mal ganz darauf verzichtet, Euch direkt mit dem Kleinen bekannt zu machen, der für Dich zunächst gar keine Rolle zu spielen hat - in dieser Kennenlernphase!

Diesen Fehler muss man Deinem Freund aber schon unter die Nase reiben. Was hat der sich denn dabei gedacht?

Das ist weder für seinen Sohn gut, noch für Eure Beziehung.

Wenn überhaupt, käme Dein EInsatz in dieser Hinsicht erst, wenn Ihr sicher seid, dass Ihr zusammenbleiben wollt. Und das, mit Verlaub, könnt Ihr nicht weissagen, da Ihr Euch ja imgrunde kaum kennt.

Toll, als ERSTES zu ''wissen'', dass man ohne sein Dazutun mal eben ein 11-jähriges Söhnchen hat ... gell ?  3 Monate bekannt und schon ''Mutter'' ?

Diesen Mann musst Du Dir aber garantiert erst mal genauer betrachten. Wieso hatte er das eigentlich so eilig, Dir den Jungen zu zeigen?

Immerhin hat das Kind ja noch seine Mutter. Die beiden sollten vielleicht erst mal richtig ihre Sache beenden und zum Abschluss bringen - auch mental. Es kann ja auch der Mama nicht recht sein, dass ihr Kind da dauernd zwischen Euch rumwuselt.

Dass sie auch einen Freund hat, muss da gar nichts heißen - wer hat denn überhaupt diese Trennung gewollt? Das ist nämlich auch schon mal wichtig, um überhaupt mal einen Eindruck von diesem Ex-Paar zu bekommen.

Das riecht nämlich förmlich danach, dass diese Partnerschaft vermutlich noch gar nicht wirklich abgeschlossen ist und nun alles auch noch auf dem Rücken des Kindes ausgetragen wird ... aber ok. was ICH hier sage, ist nic ht gewünscht - darum werde ich versuchen, nichts mehr dazu zu tippen.

Soviel Leichtgläubigkeit von Erwachsenen ist für mich unglaublich, wirklich.

Prüft Ihr als Paar erstmal, ob es das ist, was Ihr wolltet - Du und dieser Mann

das habe ich meinem Freund damals schon gesagt. Er wollte mich schon nach 1 Woche seinem Sohn spontan vorstellen. Wir lagen im Bett und es klingelte sein Handy: die Ex bringt den Sohn 4 Std früher vorbei !
Darauf habe ich gesagt, dass mir das zu viel ist und ich erstmal ihn (meinen Freund) kennenlernen will, bevor ein Kind dazu kommt. Ich bin dann aufgestanden und gegangen, damit ich dem kleinen nicht begegne. Ich empfand es auch blöd für den Jungen, dass er wieder eine neue vorgesetzt bekommt ( bin by the way die dritte in 2 Jahren, jedes Mal war Schluss nach 2- 3 Monaten ) 

Schlussendlich habe ich den Sohn nach nur 3 Wochen kennengelernt, mein Freund war der Meinung dass es Zeit ist und ich wollte ihn nicht enttäuschen. Ich wollte ihm zeigen, dass ich ihn samt Sohn will. Und nun nach 3 Monaten soll er komplett zu ihm ziehen. Das ist viel für eine frische Beziehung.

Am Anfang hieß es, es ist alles geregelt. Der Sohn ist an Tagen x,y da und gut ist. Das ist ja das, worauf ich mich einließ und nicht auf ein 24/7 Leben zu dritt. Uns mir war auch nicht klar, dass der Junge so problematisch ist und wirklich ständig Aufmerksamkeit braucht. Das hat natürlich Gründe, an denen die Eltern beigetragen haben. Trotzdem ist es aber unfassbar anstrengend in einer frischen Beziehung. 

Die Mutter hat meinen Partner übrigens mit einem anderen betrogen, darauf die Scheidung eingereicht und den neuen ins Haus geholt. Der Junge mittendrin. Mir ist klar, dass dieses Kind traumatisiert ist davon und Zuwendung braucht. Ich kümmere mich ja auch. Ich stelle mich nicht umsonst für seinen Geburtstag in die Küche und backe um 23 h noch nach einem 12 Std Tag Kuchen für ihn. Ich bin kein Monster.

Aber ich kann ein Kind einer fremden Frau nunmal nicht von heute auf morgen so sehr lieben wie sein Vater und plötzlich mein ganzes Leben danach richten. Ich brauche auch meinen Platz, wo auch mal nur ich zähle und wir nicht ständig hüpfen müssen wenn der Junge was will. 
 

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2. November 2018 um 13:21

Liebe brise, diese Einstellung kann ich ganz und gar nachvollziehen - Danke, für Deine ausführliche Darstellung

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2. November 2018 um 13:37

Normalerweise sollte es für Eltern/Paare nicht schwierig sein, auch Zeit für sich zu finden, wenn das Kind ein "normales" Kind ist. 

Wie ist denn das soziale Leben des Sohnes? Es kann ja nicht nur entweder "er hockt bei euch beiden" oder "er hockt auf seinem Zimmer" geben. Mit 11 Jahren ist man kein Kleinkind mehr und möchte eigentlich auch mal verstärkt mit Freunden zusammen sein. 

Hat der Junge Freunde? Hat er Hobbies? Gibt es wöchentliche Aktivitäten? Ist er im Sportverein? 


 

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2. November 2018 um 13:40
In Antwort auf brise

das habe ich meinem Freund damals schon gesagt. Er wollte mich schon nach 1 Woche seinem Sohn spontan vorstellen. Wir lagen im Bett und es klingelte sein Handy: die Ex bringt den Sohn 4 Std früher vorbei !
Darauf habe ich gesagt, dass mir das zu viel ist und ich erstmal ihn (meinen Freund) kennenlernen will, bevor ein Kind dazu kommt. Ich bin dann aufgestanden und gegangen, damit ich dem kleinen nicht begegne. Ich empfand es auch blöd für den Jungen, dass er wieder eine neue vorgesetzt bekommt ( bin by the way die dritte in 2 Jahren, jedes Mal war Schluss nach 2- 3 Monaten ) 

Schlussendlich habe ich den Sohn nach nur 3 Wochen kennengelernt, mein Freund war der Meinung dass es Zeit ist und ich wollte ihn nicht enttäuschen. Ich wollte ihm zeigen, dass ich ihn samt Sohn will. Und nun nach 3 Monaten soll er komplett zu ihm ziehen. Das ist viel für eine frische Beziehung.

Am Anfang hieß es, es ist alles geregelt. Der Sohn ist an Tagen x,y da und gut ist. Das ist ja das, worauf ich mich einließ und nicht auf ein 24/7 Leben zu dritt. Uns mir war auch nicht klar, dass der Junge so problematisch ist und wirklich ständig Aufmerksamkeit braucht. Das hat natürlich Gründe, an denen die Eltern beigetragen haben. Trotzdem ist es aber unfassbar anstrengend in einer frischen Beziehung. 

Die Mutter hat meinen Partner übrigens mit einem anderen betrogen, darauf die Scheidung eingereicht und den neuen ins Haus geholt. Der Junge mittendrin. Mir ist klar, dass dieses Kind traumatisiert ist davon und Zuwendung braucht. Ich kümmere mich ja auch. Ich stelle mich nicht umsonst für seinen Geburtstag in die Küche und backe um 23 h noch nach einem 12 Std Tag Kuchen für ihn. Ich bin kein Monster.

Aber ich kann ein Kind einer fremden Frau nunmal nicht von heute auf morgen so sehr lieben wie sein Vater und plötzlich mein ganzes Leben danach richten. Ich brauche auch meinen Platz, wo auch mal nur ich zähle und wir nicht ständig hüpfen müssen wenn der Junge was will. 
 

Die neue Freundin nach nur einer Woche dem Sohn vorzustellen, halte ich für fahrlässig. 

Was denkt sich dein Freund bitte dabei?! 

DU schreibst, dass du dich ebenfalls kümmerst....Kuchen backst etc. Erwartet dein Freund Einsatz von dir bezüglich seines Sohnes - direkt oder indirekt?

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2. November 2018 um 14:00
In Antwort auf valieee

Normalerweise sollte es für Eltern/Paare nicht schwierig sein, auch Zeit für sich zu finden, wenn das Kind ein "normales" Kind ist. 

Wie ist denn das soziale Leben des Sohnes? Es kann ja nicht nur entweder "er hockt bei euch beiden" oder "er hockt auf seinem Zimmer" geben. Mit 11 Jahren ist man kein Kleinkind mehr und möchte eigentlich auch mal verstärkt mit Freunden zusammen sein. 

Hat der Junge Freunde? Hat er Hobbies? Gibt es wöchentliche Aktivitäten? Ist er im Sportverein? 


 

Er unternimmt nur 1 x die Woche was mit Freunden. Ansonsten ist er zuhause, am Wochenende will er nur mit seinem Vater sein und alles mit ihm unternehmen.
Hobbies gibt es nicht.
 

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2. November 2018 um 14:05
In Antwort auf valieee

Die neue Freundin nach nur einer Woche dem Sohn vorzustellen, halte ich für fahrlässig. 

Was denkt sich dein Freund bitte dabei?! 

DU schreibst, dass du dich ebenfalls kümmerst....Kuchen backst etc. Erwartet dein Freund Einsatz von dir bezüglich seines Sohnes - direkt oder indirekt?

Nein das war schon freiwillig. Mir hat es auch leid getan, dass seine Mutter an seinem Geburtstag ihn alleine gelassen hat nach der Schule obwohl sie nicht arbeitet. 
Sie ist nicht grade die beste Mama.Mein Freund hat ihn dann zu sich geholt spontan, er wusste vorher nicht dass die Mutter ihn am Geburtstag alleine lässt. 
Ich hab dann Kuchen gebacken für den nächsten Tag, damit er sich freut.

Ich werde heute meinem Freund das alles nochmal sagen. Auch wenn wir uns trennen, muss er für die Zukunft wissen was er verbockt hat und seinen Sohn nicht jeder Frau vorstellen.

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2. November 2018 um 15:03
In Antwort auf brise

Nein das war schon freiwillig. Mir hat es auch leid getan, dass seine Mutter an seinem Geburtstag ihn alleine gelassen hat nach der Schule obwohl sie nicht arbeitet. 
Sie ist nicht grade die beste Mama.Mein Freund hat ihn dann zu sich geholt spontan, er wusste vorher nicht dass die Mutter ihn am Geburtstag alleine lässt. 
Ich hab dann Kuchen gebacken für den nächsten Tag, damit er sich freut.

Ich werde heute meinem Freund das alles nochmal sagen. Auch wenn wir uns trennen, muss er für die Zukunft wissen was er verbockt hat und seinen Sohn nicht jeder Frau vorstellen.

ja, das ist wohl der springende Punkt, dass der Mann vielleicht selber Hilfe braucht, für den geeigneten Umgang mit seinem Sohn ?!

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2. November 2018 um 15:44
In Antwort auf brise

Nein das war schon freiwillig. Mir hat es auch leid getan, dass seine Mutter an seinem Geburtstag ihn alleine gelassen hat nach der Schule obwohl sie nicht arbeitet. 
Sie ist nicht grade die beste Mama.Mein Freund hat ihn dann zu sich geholt spontan, er wusste vorher nicht dass die Mutter ihn am Geburtstag alleine lässt. 
Ich hab dann Kuchen gebacken für den nächsten Tag, damit er sich freut.

Ich werde heute meinem Freund das alles nochmal sagen. Auch wenn wir uns trennen, muss er für die Zukunft wissen was er verbockt hat und seinen Sohn nicht jeder Frau vorstellen.

Kann es sein, dass dein Freund Schuldgefühle hat und jetzt versucht, dem Sohn ALLES recht zu machen? Wenn es so ist, tut er ihm natürlich keinen Gefallen, weil Kinder Struktur -und auch Grenzen- brauchen.

Was ich ebenfalls alarmierend finde, dass er lediglich einmal die Woche etwas mit Freunden unternimmt und ansonsten keine Hobbies pflegt. Gerade Sport stärkt Selbstbewusstsein, Teamgeist, Umgang mit Rückschlägen, Ergeiz und vieles mehr. 


 

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2. November 2018 um 19:19

Wir haben nun lange geredet und er sagt, dass er Stand jetzt nichts an der jetzigen Situation ändern kann. Er ist sich aber dessen bewusst, dass er die Erziehung seines Kindes nicht im Griff hat und zu viel Unruhe für eine neue Partnerin herrscht. Er sagt, er würde an meiner Stelle auch nicht mit der Situation zurecht kommen, weil eben sein Sohn so anstrengend ist.
Während wir geredet haben, hat sein Sohn 4 oder 5 Mal angerufen, etliche Whatsapp geschickt und Stress gemacht, dass er ihn jetzt holen soll obwohl sie erst morgen verabredet sind. Er versteht kein Nein und da war es wieder - unser Problem. 

Wir haben uns entschlossen erstmal Freunde zu bleiben. Er soll und will erstmal Struktur in sein Leben bringen. 

Ich hab zwar viel geweint aber ich sehe jetzt auch einfach wieder, dass er nicht imstande ist die Situation so zu managen dass die Partnerin nicht immer zurückstecken muss. Das war fast jeden Abend so, wenn wir mal alleine waren, dass der Junge Stress gemacht hat. Das teilweise spät Abends, weil die Mutter ihm nicht erlaubt hat länger als 21h wach zu bleiben da er morgens zur Schule muss. Daraufhin hat er laut am Telefon geheult, dass sein Vater ihn jetzt holen soll damit er bei ihm schläft.

Insofern...es ist schwer mit dem Sohn und die Beziehung war einfach noch nicht stabil genug um das auszuhalten. 

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2. November 2018 um 19:50
In Antwort auf brise

Wir haben nun lange geredet und er sagt, dass er Stand jetzt nichts an der jetzigen Situation ändern kann. Er ist sich aber dessen bewusst, dass er die Erziehung seines Kindes nicht im Griff hat und zu viel Unruhe für eine neue Partnerin herrscht. Er sagt, er würde an meiner Stelle auch nicht mit der Situation zurecht kommen, weil eben sein Sohn so anstrengend ist.
Während wir geredet haben, hat sein Sohn 4 oder 5 Mal angerufen, etliche Whatsapp geschickt und Stress gemacht, dass er ihn jetzt holen soll obwohl sie erst morgen verabredet sind. Er versteht kein Nein und da war es wieder - unser Problem. 

Wir haben uns entschlossen erstmal Freunde zu bleiben. Er soll und will erstmal Struktur in sein Leben bringen. 

Ich hab zwar viel geweint aber ich sehe jetzt auch einfach wieder, dass er nicht imstande ist die Situation so zu managen dass die Partnerin nicht immer zurückstecken muss. Das war fast jeden Abend so, wenn wir mal alleine waren, dass der Junge Stress gemacht hat. Das teilweise spät Abends, weil die Mutter ihm nicht erlaubt hat länger als 21h wach zu bleiben da er morgens zur Schule muss. Daraufhin hat er laut am Telefon geheult, dass sein Vater ihn jetzt holen soll damit er bei ihm schläft.

Insofern...es ist schwer mit dem Sohn und die Beziehung war einfach noch nicht stabil genug um das auszuhalten. 

Ich hoffe, dass dir -trotz aller Enttäuschung- auch ein kleiner Stein vom Herzen gefallen ist. Die Eltern -sowohl Mutter als auch Vater- haben offensichtlich bei der Erziehung komplett gepennt und nun ist es so wie es ist. Da werden jetzt viel Liebe und Fürsorge notwendig sein, aber mit klaren Strukturen und Regeln sowie Entscheidungen, mit denen man sich bei dem Kind vielleicht nicht unbedingt beliebt machen wird. 

Man kann deinem Ex nur wünschen, dass er seinem Sohn zuliebe so schnell wie möglich lernt, klar und deutlich Nein zu sagen und dem Kind Grenzen zu setzen. Denn so eine Situation würden die wenigsten Frauen mitmachen. 

Ob der Sohn bei ihm wirklich besser aufgehoben ist als bei der Mutter....ich habe meine Zweifel. Ähnliches gilt für den Hund. 

Dir wünsche ich, dass du erleichtert über die Entscheidung bist.  

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2. November 2018 um 20:37
In Antwort auf valieee

Ich hoffe, dass dir -trotz aller Enttäuschung- auch ein kleiner Stein vom Herzen gefallen ist. Die Eltern -sowohl Mutter als auch Vater- haben offensichtlich bei der Erziehung komplett gepennt und nun ist es so wie es ist. Da werden jetzt viel Liebe und Fürsorge notwendig sein, aber mit klaren Strukturen und Regeln sowie Entscheidungen, mit denen man sich bei dem Kind vielleicht nicht unbedingt beliebt machen wird. 

Man kann deinem Ex nur wünschen, dass er seinem Sohn zuliebe so schnell wie möglich lernt, klar und deutlich Nein zu sagen und dem Kind Grenzen zu setzen. Denn so eine Situation würden die wenigsten Frauen mitmachen. 

Ob der Sohn bei ihm wirklich besser aufgehoben ist als bei der Mutter....ich habe meine Zweifel. Ähnliches gilt für den Hund. 

Dir wünsche ich, dass du erleichtert über die Entscheidung bist.  

vielen Dank!

Ich glaube auch nicht, dass er bei meinem Ex besser aufgehoben ist.Zumal er auch heute sagte, dass er eigentlich will dass der Junge bei der Mutter bleibt und er ihn wie immer nur 3 Tage die Woche nehmen möchte. Ich glaube, dass der Junge das gleiche dann umgekehrt abziehen wird und jedes Mal von Mama abgeholt werden will.
Er lehnt auch professionelle Hilfe für den Jungen ab, weil er davon nichts hält.

Zu dem kleinen Hund ( ehem. Familienhund, die Ex- Frau wollte ihn nicht)  : der ist immer den ganzen Tag alleine, weil es keine Betreuung gibt. Deswegen ist der auch total unausgeglichen, sodass man nachts nichts schlafen kann . Meine Versuche das umzuorganisieren - dem Hund zuliebe vor allem - sind ebenso gescheitert. 

Im großen und ganzen ist er einfach nur überfordert mit allem und ich glaube, dass ist der Grund warum seine dritte Beziehung in Folge scheitert. Welche Frau soll das aushalten.

Es ist schade, da er ein herzensguter und ehrlicher Kerl ist.  Nun muss ich meine Gefühle in Griff kriegen, da wir uns jeden Tag auf der Arbeit sehen. Aber ich glaube das wird einfacher als sich mit seinem Chaos zu arrangieren.

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2. November 2018 um 22:04
In Antwort auf brise

vielen Dank!

Ich glaube auch nicht, dass er bei meinem Ex besser aufgehoben ist.Zumal er auch heute sagte, dass er eigentlich will dass der Junge bei der Mutter bleibt und er ihn wie immer nur 3 Tage die Woche nehmen möchte. Ich glaube, dass der Junge das gleiche dann umgekehrt abziehen wird und jedes Mal von Mama abgeholt werden will.
Er lehnt auch professionelle Hilfe für den Jungen ab, weil er davon nichts hält.

Zu dem kleinen Hund ( ehem. Familienhund, die Ex- Frau wollte ihn nicht)  : der ist immer den ganzen Tag alleine, weil es keine Betreuung gibt. Deswegen ist der auch total unausgeglichen, sodass man nachts nichts schlafen kann . Meine Versuche das umzuorganisieren - dem Hund zuliebe vor allem - sind ebenso gescheitert. 

Im großen und ganzen ist er einfach nur überfordert mit allem und ich glaube, dass ist der Grund warum seine dritte Beziehung in Folge scheitert. Welche Frau soll das aushalten.

Es ist schade, da er ein herzensguter und ehrlicher Kerl ist.  Nun muss ich meine Gefühle in Griff kriegen, da wir uns jeden Tag auf der Arbeit sehen. Aber ich glaube das wird einfacher als sich mit seinem Chaos zu arrangieren.

och mensch, da möchte man dem Mann doch mit guten Ratschlägen übrschütten...... ach und du, ich finde dich sehr vernünftig und klar. Ich glaube, Kind und Hund wären bei dir am besten aufgehoben .....

 

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2. November 2018 um 22:09

sollte das jetzt auch ''ironisch'' gemeint sein, Du Schlingeling?

Oma hat aber vielleicht AUCH Sehnsucht nach ihrem Enkelkind? 

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2. November 2018 um 22:10

..also ICH glaub Dir dat glatt

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2. November 2018 um 22:19
In Antwort auf brise

vielen Dank!

Ich glaube auch nicht, dass er bei meinem Ex besser aufgehoben ist.Zumal er auch heute sagte, dass er eigentlich will dass der Junge bei der Mutter bleibt und er ihn wie immer nur 3 Tage die Woche nehmen möchte. Ich glaube, dass der Junge das gleiche dann umgekehrt abziehen wird und jedes Mal von Mama abgeholt werden will.
Er lehnt auch professionelle Hilfe für den Jungen ab, weil er davon nichts hält.

Zu dem kleinen Hund ( ehem. Familienhund, die Ex- Frau wollte ihn nicht)  : der ist immer den ganzen Tag alleine, weil es keine Betreuung gibt. Deswegen ist der auch total unausgeglichen, sodass man nachts nichts schlafen kann . Meine Versuche das umzuorganisieren - dem Hund zuliebe vor allem - sind ebenso gescheitert. 

Im großen und ganzen ist er einfach nur überfordert mit allem und ich glaube, dass ist der Grund warum seine dritte Beziehung in Folge scheitert. Welche Frau soll das aushalten.

Es ist schade, da er ein herzensguter und ehrlicher Kerl ist.  Nun muss ich meine Gefühle in Griff kriegen, da wir uns jeden Tag auf der Arbeit sehen. Aber ich glaube das wird einfacher als sich mit seinem Chaos zu arrangieren.

das tut mir aufrichtig leid für Dich, dass es da offenbar keine andere Lösung gab.

Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass der Junge dasselbe mit seiner Mutter abzieht und deren Freund so ein Theater mitmachen würde.

 

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3. November 2018 um 10:07

ich glaube schon, dass er das getan hat nach dem ganzen Theater 😒

Auch wenn ich grade nur weinen könnte, es ist besser so.

Ich meine selbst ein ruhiges Trennungsgespräch war nicht möglich, weil das Handy alle paar Minuten geklingelt hat und der Junge abholt werden wollte. 
Bei allem Verständnis für das Kind und dass es schwer ist, wenn die Eltern geschieden sind...mit 11 Jahren ist man kein Kleinkind mehr und muss auch mal Nein verstehen. Stattdessen heult und schreit er und kann nicht mal erklären was los ist. Es ist ja auch nicht so, dass seine Mutter ihn schlecht behandelt. 

Insofern...Mann mit Kind schön und gut, es müssen aber Struktur und Regeln vorhanden sein. 

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3. November 2018 um 13:10
In Antwort auf brise

ich glaube schon, dass er das getan hat nach dem ganzen Theater 😒

Auch wenn ich grade nur weinen könnte, es ist besser so.

Ich meine selbst ein ruhiges Trennungsgespräch war nicht möglich, weil das Handy alle paar Minuten geklingelt hat und der Junge abholt werden wollte. 
Bei allem Verständnis für das Kind und dass es schwer ist, wenn die Eltern geschieden sind...mit 11 Jahren ist man kein Kleinkind mehr und muss auch mal Nein verstehen. Stattdessen heult und schreit er und kann nicht mal erklären was los ist. Es ist ja auch nicht so, dass seine Mutter ihn schlecht behandelt. 

Insofern...Mann mit Kind schön und gut, es müssen aber Struktur und Regeln vorhanden sein. 

Bei allem Verständnis für dich, jedoch denke ich, dass du dem Jungen gegegenüber gerade sehr ungerecht bist. Du solltest dich eher über die Eltern beschweren, die das Verhalten fördern. Ich kannte mal einen getrennt lebenden Vater, der sein Kind auch so hin- und hergeschupst hat, wie dein Ex. Und er hatte sich darüber gefreut, dass seine Tochter immer sehr eifersüchtig auf alle Frauen in seiner Umgebung war - es war sozusagen ein Egopusher für den Vater.... Ich empfinde das als Ausnutzen udn schon fast Misshandlung.

Und ich finde, ein 11 jähriger hat alles Recht der Welt, bei dieser Familiensituation verhaltensauffällig zu sein. Was hat er denn in seinem jungen Leben schon an eigener Sicherheit? Es gibt Kinder, die sind auch wg der Eltern depressiv und denken an Selbstmord. Wenn ein Kind austitch kann man nciht sagen, dass es mit 11 Jahren doch bitte schön nett und selbständig sein soll, wenn eigentlich alles scheisse für dieses Kind ist. Es ist ein Kind, das beschützt und behütet werden sollte, was es hier bei seinen Eltern ja wohl nicht ist. Beide wollen es nicht. Schlimmer kann es fúr so einen kleinen Jungen ja nicht sein.

Und ich bin der Meinung, dass die Eltern schon das Kind abholen sollen, wenn es sich das wünscht. Es ist ja bei der Mutter schon irgendwie unewünscht ... das ist echt scheisse. Und nunja, so küchenpsychologisch betrachtet, können die Austitcher des Kindes doch einfach ein Probe sein, ob der Vater es trotzdem noch liebt, auch wenn es sich so nervig verhält. Positive Motivation und Bestärkung positvien Verhaltens helfen genauso wie Zeit und Umarmungen und Gute-Nahtgeschichten, aber nur, wenn der Vater etwas von Pädagogik und Kinderpsychologie versteht. WEnn der VAter eigentlich kein Bock auf sein Kind hat und das Kind jetzt unterschwellig fúr das Ende seiner Beziehung verantwortlich macht ... puh.... schlimmer geht es nimmer.

Ich denke, du hast alles richtig gemacht, denn bei diesen unausgeglichenen Familienverhältnissen, wäre deine Beziehung echt schnell so richtig schlecht geworden. Das braucht niemand. Du hast dich vorher entschieden, die Reissleine zu ziehen.

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3. November 2018 um 13:18
In Antwort auf brise

ich glaube schon, dass er das getan hat nach dem ganzen Theater 😒

Auch wenn ich grade nur weinen könnte, es ist besser so.

Ich meine selbst ein ruhiges Trennungsgespräch war nicht möglich, weil das Handy alle paar Minuten geklingelt hat und der Junge abholt werden wollte. 
Bei allem Verständnis für das Kind und dass es schwer ist, wenn die Eltern geschieden sind...mit 11 Jahren ist man kein Kleinkind mehr und muss auch mal Nein verstehen. Stattdessen heult und schreit er und kann nicht mal erklären was los ist. Es ist ja auch nicht so, dass seine Mutter ihn schlecht behandelt. 

Insofern...Mann mit Kind schön und gut, es müssen aber Struktur und Regeln vorhanden sein. 


"Mann mit Kind schön und gut, es müssen aber Struktur und Regeln vorhanden sein. "

Ich denke eher, es muss passen. Deine Regeln und Strukturen können fúr andere nicht passen und vice versa.

Es gibt bestimmt auch Menschen, die mit dieser Vater-Kind-Situation klargekommen wären. Du bist es nicht, weil das alles nicht zu dir passt.

Du bist keine Mutter und keine Pädagogin. Du wolltest am liebsten einen Mann ohne Kind. Und das schwierige Trennungskind ist natúrlich quasi das Sahnehäubchen.... Und es wird bei deinen Beschreibungen deutlich, dass du das Kind nicht verstehst und die schwierige Elternsituaiton auch nicht sonderlich empathisch begutachten kannst.  Musst du ja auch nicht, aber es zeigt, dass der Mann halt einfach nicht passt, auch wenn er seine liebenswerten Seiten hat. Aber so als Komplettpaket, passt er nicht zu dir und du nicht zu ihm.

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