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Trennung wegen fehlender sexueller Ebene?

16. April 2018 um 18:19

Wir sind seit 10 Jahren zusammen und glücklich, führen eine harmonische Ehe. Ich kann ihm voll und ganz vertrauen, er ist immer für mich da und wir haben viel Spaß miteinander.

ABER: Seit längerer Zeit haben wir eine ziemliche Flaute im Bett. Sex nur noch alle paar Monate. Und seit ein paar Wochen merke ich auch, das ich mich nicht mehr von ihm angezogen fühle. Generell habe ich schon Lust auf Sex, nur nicht mit ihm. Ich mache dann lieber SB. Auch das Kuscheln und Küssen ist mir mitlerweile unangenehm.

Hinzu kommt, das ich ihn nicht vermisse wenn wir längere Zeit getrennt sind.
Liebe ich ihn schlichtweg nicht mehr?

Ich denke über Trennung nach, stelle mir vor wie meine Zukunft ohne ihn wäre. Aber gleichzeitig tut mir dieser Gedanke auch sehr weh. Der Gedanke das er nicht mehr Teil meines Lebens ist.

Ich bin so verwirrt. Weis nicht was ich tun soll. Hilfe!

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16. April 2018 um 18:32

Was hast du ihm gesagt, was hast du ihn gefragt und was hat er geantwortet?

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16. April 2018 um 19:29

Richtig. Es ist in sofern besser geworden, das wir geredet haben und er sich jetzt viel Mühe gibt. Wir Unternehmen viel mehr gemeinsam.  Er würde alles tun um mich nicht zu verlieren. 

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16. April 2018 um 19:33
In Antwort auf rax

Was hast du ihm gesagt, was hast du ihn gefragt und was hat er geantwortet?

Wir haben im Prinzip über alles geredet und haben auch viel geändert. Nur das ich ihn nicht vermisse bzw. vermisst habe und mir seine körperliche Nähe unangenehm ist, konnte ich ihm nicht sagen, aus Angst ihn zu verletzten. Ich weiß, das ist doof, aber ich bringe das einfach nicht über's Herz.

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16. April 2018 um 19:39
In Antwort auf hemianopsie

Wir sind seit 10 Jahren zusammen und glücklich, führen eine harmonische Ehe. Ich kann ihm voll und ganz vertrauen, er ist immer für mich da und wir haben viel Spaß miteinander.

ABER: Seit längerer Zeit haben wir eine ziemliche Flaute im Bett. Sex nur noch alle paar Monate. Und seit ein paar Wochen merke ich auch, das ich mich nicht mehr von ihm angezogen fühle. Generell habe ich schon Lust auf Sex, nur nicht mit ihm. Ich mache dann lieber SB. Auch das Kuscheln und Küssen ist mir mitlerweile unangenehm.

Hinzu kommt, das ich ihn nicht vermisse wenn wir längere Zeit getrennt sind.
Liebe ich ihn schlichtweg nicht mehr?

Ich denke über Trennung nach, stelle mir vor wie meine Zukunft ohne ihn wäre. Aber gleichzeitig tut mir dieser Gedanke auch sehr weh. Der Gedanke das er nicht mehr Teil meines Lebens ist.

Ich bin so verwirrt. Weis nicht was ich tun soll. Hilfe!

Dieser Satz: "Wir sind seit 10 Jahren zusammen und glücklich, führen eine harmonische Ehe. Ich kann ihm voll und ganz vertrauen, er ist immer für mich da und wir haben viel Spaß miteinander."

klingt auf den ersten Blick nach einer glücklichen Beziehung.

Deshalb meine Frage, warum bist Du unzufrieden? Könnte es sein, dass es Dir an Wertschätzung für Deinen Partner fehlt, weil er für Dich selbstverständlich geworden ist?

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16. April 2018 um 19:53
In Antwort auf dory_981615

Dieser Satz: "Wir sind seit 10 Jahren zusammen und glücklich, führen eine harmonische Ehe. Ich kann ihm voll und ganz vertrauen, er ist immer für mich da und wir haben viel Spaß miteinander."

klingt auf den ersten Blick nach einer glücklichen Beziehung.

Deshalb meine Frage, warum bist Du unzufrieden? Könnte es sein, dass es Dir an Wertschätzung für Deinen Partner fehlt, weil er für Dich selbstverständlich geworden ist?

Ich bin unzufrieden weil mir seine körperliche Nähe unangenehm ist, ich ihn nicht mehr küssen, geschweige denn Sex mit ihm haben möchte. Er macht mich nicht mehr an. Und wie gesagt, vermissen tue ich ihn auch nicht. 

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16. April 2018 um 19:53

" ich bringe das einfach nicht über's Herz."

Das verstehe ich. Da wüsste ich auch nicht weiter. Ich denke, da würde ich erst mal bei mir selbst nachforschen, wie das gekommen ist.

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16. April 2018 um 19:55
In Antwort auf rax

" ich bringe das einfach nicht über's Herz."

Das verstehe ich. Da wüsste ich auch nicht weiter. Ich denke, da würde ich erst mal bei mir selbst nachforschen, wie das gekommen ist.

Angefangen hat alles, nach dem ich einen Schlaganfall hatte. Anschließend war ich 5 Wochen zur Reha und dort habe ich sehr viel nach gedacht und meine Beziehung mal aus der Entfernung beleuchtet.

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16. April 2018 um 19:58
In Antwort auf hemianopsie

Ich bin unzufrieden weil mir seine körperliche Nähe unangenehm ist, ich ihn nicht mehr küssen, geschweige denn Sex mit ihm haben möchte. Er macht mich nicht mehr an. Und wie gesagt, vermissen tue ich ihn auch nicht. 

So etwas passiert nicht von einem Tag auf den anderen. Was war der Auslöser dafür?

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16. April 2018 um 20:01
In Antwort auf hemianopsie

Angefangen hat alles, nach dem ich einen Schlaganfall hatte. Anschließend war ich 5 Wochen zur Reha und dort habe ich sehr viel nach gedacht und meine Beziehung mal aus der Entfernung beleuchtet.

Was war denn das Ergebnis Deines Nachdenkens und wie hast Du Deine Beziehung so aus der Entfernung gesehen?

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16. April 2018 um 20:04
In Antwort auf dory_981615

So etwas passiert nicht von einem Tag auf den anderen. Was war der Auslöser dafür?

Vielleicht mein Schlaganfall (siehe meine Antwort oben drüber) Die sexuelle Flaute gibt es schon länger, aber das mich seine körperliche Nähe stört ist neu. So ein Ereignis verändert einen und die eigene Denkweise. Wahrscheinlich hängt es damit zusammen. 

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16. April 2018 um 20:11
In Antwort auf dory_981615

Was war denn das Ergebnis Deines Nachdenkens und wie hast Du Deine Beziehung so aus der Entfernung gesehen?

Mir ist aufgefallen, wieviel mir eigentlich fehlt in unserer Beziehung. Mir ist aufgefallen, das ich ihn überhaupt nicht vermisse. Mich hat es schon beinahe genervt, wenn er mich besucht hat. Mir ist bewusst geworden, das das Leben ganz schnell vorbei sein kann. Bzw. habe ich das Gefühl ich muss mein Leben optimal nutzen, keine Zeit verschwenden, das Leben genießen, das Beste daraus machen...
 

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16. April 2018 um 20:17
In Antwort auf hemianopsie

Vielleicht mein Schlaganfall (siehe meine Antwort oben drüber) Die sexuelle Flaute gibt es schon länger, aber das mich seine körperliche Nähe stört ist neu. So ein Ereignis verändert einen und die eigene Denkweise. Wahrscheinlich hängt es damit zusammen. 

Das kann gut möglich sein, dass so ein Ereignis die Sichtweise auf das Leben verändern kann. Schließlich hättest Du daran sterben oder auch eine bleibende Schädigung zurück behalten können.

Die überwiegende Mehrzahl der Menschen macht so ein Ereignis (wenn man nochmal davon gekommen ist) eher dankbar und öffnet den Blick für das Wesentliche im Leben.

Bei Dir scheint es eher so etwas wie die Frage "War das schon alles?" ausgelöst zu haben und Dein Verstand scheint der Meinung zu sein, dass da noch mehr geht und vor allem geht es mit Deinem Partner nicht mehr.

Das Problem ist aber, dass Du schon sehr nahe mit Deinem Partner am Noplusultra warst und zieht man mal die mathematische Wahrscheinlichkeit hinzu, so kann es natürlich passieren, dass Du gerade jetzt den Fehler Deines Lebens machst.

Natürlich könnte beim nächsten Mann die sexuelle Anziehung temporär bombastisch sein, wenn aber alles andere nicht kompatibel ist, dann ziehst Du die Arschkarte.

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16. April 2018 um 20:20

Tue ich das nicht mehr? Ich weiß es nicht.

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16. April 2018 um 20:29
In Antwort auf dory_981615

Das kann gut möglich sein, dass so ein Ereignis die Sichtweise auf das Leben verändern kann. Schließlich hättest Du daran sterben oder auch eine bleibende Schädigung zurück behalten können.

Die überwiegende Mehrzahl der Menschen macht so ein Ereignis (wenn man nochmal davon gekommen ist) eher dankbar und öffnet den Blick für das Wesentliche im Leben.

Bei Dir scheint es eher so etwas wie die Frage "War das schon alles?" ausgelöst zu haben und Dein Verstand scheint der Meinung zu sein, dass da noch mehr geht und vor allem geht es mit Deinem Partner nicht mehr.

Das Problem ist aber, dass Du schon sehr nahe mit Deinem Partner am Noplusultra warst und zieht man mal die mathematische Wahrscheinlichkeit hinzu, so kann es natürlich passieren, dass Du gerade jetzt den Fehler Deines Lebens machst.

Natürlich könnte beim nächsten Mann die sexuelle Anziehung temporär bombastisch sein, wenn aber alles andere nicht kompatibel ist, dann ziehst Du die Arschkarte.

Da hast du natürlich Recht, aber kann es auf Dauer funktionieren ohne Leidenschaft? Wäre ich 60 oder älter ok, aber ich bin "erst" 34. 
Ich weiß, das die Chance wieder jemand zu finden, mit dem alles so gut passt eher gering ist, aber ich könnte mir auch vorstellen alleine zu bleiben (ok, das sage ich jetzt, wie es dann wirklich ist weis ich natürlich nicht)
Ich weiß, das in einer Beziehung nicht alles perfekt sein kann, aber das Körperliche ist schon ein wichtiger Bestandteil, oder?

Mir macht aber auch zu schaffen, das ich ihn nicht vermisse. Ich mich wohler fühle, wenn er nicht da ist. 

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16. April 2018 um 20:32

Ja, sieht wohl so aus. Aber wenn ich mir vorstelle ihn zu verlassen, aus seinem Leben zu verschwinden, dann bricht es mir fast das Herz. 

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16. April 2018 um 20:34
In Antwort auf hemianopsie

Ja, sieht wohl so aus. Aber wenn ich mir vorstelle ihn zu verlassen, aus seinem Leben zu verschwinden, dann bricht es mir fast das Herz. 

Aber vielleicht auch nur, weil ich weiß, wie sehr ich ihm damit weh tun würde. Er würde daran kaput gehen. 

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16. April 2018 um 20:42


Ich bin der gleichen Meinung wie meine Vorgängerin!
Ein Schlaganfall in jungen Jahren ist ein einschneidendes physisches und psychisches Ereignis! Das muss verarbeitet werden! Ich würde nichts überstürzen!
Bleib ruhig über eure Beziehung! Plötzlich kommt alles wieder! Alles Gute euch! Und erstmals, erhol dich gut!

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16. April 2018 um 20:46

Ich war 5 Wochen zur Reha. Das müsste doch reichen als Auszeit.

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16. April 2018 um 20:49
In Antwort auf micky790


Ich bin der gleichen Meinung wie meine Vorgängerin!
Ein Schlaganfall in jungen Jahren ist ein einschneidendes physisches und psychisches Ereignis! Das muss verarbeitet werden! Ich würde nichts überstürzen!
Bleib ruhig über eure Beziehung! Plötzlich kommt alles wieder! Alles Gute euch! Und erstmals, erhol dich gut!

Ich danke dir. Ja vielleicht war das einfach alles bisschen viel für mich. Und für ihn ja auch. Ich werde auf jeden Fall nicht's überstürzen.

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16. April 2018 um 20:49

Meinst Du? 

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16. April 2018 um 20:52
In Antwort auf hemianopsie

Da hast du natürlich Recht, aber kann es auf Dauer funktionieren ohne Leidenschaft? Wäre ich 60 oder älter ok, aber ich bin "erst" 34. 
Ich weiß, das die Chance wieder jemand zu finden, mit dem alles so gut passt eher gering ist, aber ich könnte mir auch vorstellen alleine zu bleiben (ok, das sage ich jetzt, wie es dann wirklich ist weis ich natürlich nicht)
Ich weiß, das in einer Beziehung nicht alles perfekt sein kann, aber das Körperliche ist schon ein wichtiger Bestandteil, oder?

Mir macht aber auch zu schaffen, das ich ihn nicht vermisse. Ich mich wohler fühle, wenn er nicht da ist. 

Nun ja, die Leidenschaft ist so ein Feuerchen, das man am Köcheln halten muss.
Natürlich ist Intimität in einer Beziehung wichtig, weil sonst wäre es ja nur eine Freundschaft.

Im günstigsten Fall entwickelt sich ein Paar gemeinsam weiter. Du hast durch Deine Erkrankung eine andere Sicht auf die Dinge bekommen und bist im Verpassensmodus, möglicherweise auch angstgesteuert, weil das Leben ja wirklich irgendwann mal von einem Tag auf den anderen vorbei sein kann. Nur war Dir das bis dato nicht bewußt.

Ich denke, dass Dein Ehemann da nicht mithalten kann, weil er eben nicht diese Angst hat, etwas zu verpassen, sondern einfach sein Leben genießt ohne diese Angst im Nacken.

Angst ist nie ein guter Ratgeber und ich würde an Deiner Stelle paartherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, denn einen Menschen zu finden, mit dem man einerseits kompatibel ist, dem man vertraut und der einem vertraut, man Spaß miteinander hat ... ist sehr viel, was da in der Waagschale liegt und das sollte man nicht leichtfertig über Bord werden.

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16. April 2018 um 20:58
In Antwort auf hemianopsie

Ich war 5 Wochen zur Reha. Das müsste doch reichen als Auszeit.

Fünf Wochen reichen bei Weitem nicht aus, um so ein tiefgreifendes Erlebnis wie einen Schlaganfall mit Anfang 30 zu verarbeiten.

Wenn sowas aus heiterem Himmel kommt, ist das fast mit einem Trauma gleichzusetzen. Da ist eine Sinnkrise eher noch als normale Verarbeitungsphase anzusehen.

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16. April 2018 um 20:58
In Antwort auf dory_981615

Nun ja, die Leidenschaft ist so ein Feuerchen, das man am Köcheln halten muss.
Natürlich ist Intimität in einer Beziehung wichtig, weil sonst wäre es ja nur eine Freundschaft.

Im günstigsten Fall entwickelt sich ein Paar gemeinsam weiter. Du hast durch Deine Erkrankung eine andere Sicht auf die Dinge bekommen und bist im Verpassensmodus, möglicherweise auch angstgesteuert, weil das Leben ja wirklich irgendwann mal von einem Tag auf den anderen vorbei sein kann. Nur war Dir das bis dato nicht bewußt.

Ich denke, dass Dein Ehemann da nicht mithalten kann, weil er eben nicht diese Angst hat, etwas zu verpassen, sondern einfach sein Leben genießt ohne diese Angst im Nacken.

Angst ist nie ein guter Ratgeber und ich würde an Deiner Stelle paartherapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, denn einen Menschen zu finden, mit dem man einerseits kompatibel ist, dem man vertraut und der einem vertraut, man Spaß miteinander hat ... ist sehr viel, was da in der Waagschale liegt und das sollte man nicht leichtfertig über Bord werden.

Da hast du vollkommen Recht 

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16. April 2018 um 21:00

Auch nicht besser. Nur fand ich es da noch schön in seinem Arm zu liegen etc. Was jetzt nicht mehr der Fall ist.

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16. April 2018 um 21:02
In Antwort auf dory_981615

Fünf Wochen reichen bei Weitem nicht aus, um so ein tiefgreifendes Erlebnis wie einen Schlaganfall mit Anfang 30 zu verarbeiten.

Wenn sowas aus heiterem Himmel kommt, ist das fast mit einem Trauma gleichzusetzen. Da ist eine Sinnkrise eher noch als normale Verarbeitungsphase anzusehen.

Das stimmt, das Ganze macht mir schon ziemlich zu schaffen. Ich versuche auch seit Tagen einen Termin bei einem Psychotherapeuten zu bekommen. Aber das ist echt schwierig.

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16. April 2018 um 21:12
In Antwort auf hemianopsie

Das stimmt, das Ganze macht mir schon ziemlich zu schaffen. Ich versuche auch seit Tagen einen Termin bei einem Psychotherapeuten zu bekommen. Aber das ist echt schwierig.

Praktischer Notfall-Rat von mir.

Mach eine Löffelliste. Das ist eine Liste, wo Du alles aufschreibst, was Du in diesem Leben noch tun möchtest. Auf meiner steht noch Stonehenge (habe ich noch nicht gesehen).

Dann legst/besprichst Du diese Liste mit Deinem Mann und vielleicht kann er sich für das ein oder andere begeistern und dann macht ihr das zusammen. Und vergiss Dich nicht zu freuen, wenn etwas auf dieser List abgehakt ist.

Vielleicht bringt euch die gemeinsame Begeisterung wieder näher. Gemeinsam erlebte Freude ist ein guter Motivator, um sich nahe zu sein.

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16. April 2018 um 21:31

Ja finde ich.

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16. April 2018 um 22:17

Sieht so aus, schei.....

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16. April 2018 um 22:28

Bist du bei deinem Partner geblieben?

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16. April 2018 um 22:37

Nicht unbedingt.

Das sagt nur aus, dass ihre Libido noch funktionsfähig ist. Andere Menschen attraktiv und auch sexuell anziehend zu finden ... ist reine Biologie, nicht mehr und nicht weniger.

Es ist normal, dass es in langjährigen Beziehung zu einer Art Gewöhnungsfaktor und damit verbundenen sexuellen Flauten kommen kann, der der Libido ansich schadet, wenn man seine partnerschaftliche Intimität nicht fördert, bereichert und pflegt.

Viele denken, dass man für dauerhaft guten Sex nix tun muss und überlassen ihre Sexualität dem Zufallsprinzip. Das ist falsch und führt jede Beziehung irgendwann in die sexuelle Flaute.

Um das Prinzip einen Mann zu erklären: Stell Dir vor, Du pflegst, wartest und hegst Dein Auto nicht. Dann bleibst es irgendwann mitten auf der Straße liegen. Es will nicht mehr, hat keinen Bock mehr, weil Du es nicht gebührlich behandelt hast.

Von mir aus, kannst Du Dir das Prinzip auch bei einem Panzer vorstellen. Bin mir absolut sich, dass eure Panzer aber sowas von betüddelt werden.

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16. April 2018 um 22:50

Ist es besser geworden?

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17. April 2018 um 3:39
In Antwort auf hemianopsie

Da hast du natürlich Recht, aber kann es auf Dauer funktionieren ohne Leidenschaft? Wäre ich 60 oder älter ok, aber ich bin "erst" 34. 
Ich weiß, das die Chance wieder jemand zu finden, mit dem alles so gut passt eher gering ist, aber ich könnte mir auch vorstellen alleine zu bleiben (ok, das sage ich jetzt, wie es dann wirklich ist weis ich natürlich nicht)
Ich weiß, das in einer Beziehung nicht alles perfekt sein kann, aber das Körperliche ist schon ein wichtiger Bestandteil, oder?

Mir macht aber auch zu schaffen, das ich ihn nicht vermisse. Ich mich wohler fühle, wenn er nicht da ist. 

Natürlich ist es ein wichtiger Teil einer Beziehung und zumindest für mich wäre eine ohne Leidenschaft und glückliche Körperlichkeit alles andere als erstrebenswert! Aber das haben wir doch alles schon geschrieben!!!
Du hast selbst gemerkt, wie schnell das Leben vorbei sein kann!
Sicher kannst du jemanden finden, mit dem sowohl die sexuelle Anziehungskraft passt als auch der Rest. Muss man dann aber pflegen und nicht wieder einschlafen lassen. 
Du klammerst jetzt an der alten Gewohnheit mit deinem Partner und machst dir selber vor, dass es noch Liebe sein könnte, obwohl es längst nur noch Freundschaft und Angst vor Neuem oder dem Alleinsein ist. Sehe ich jedenfalls so! Änder was, aber bald! Sonst kannst du einen Thread nach dem anderen eröffnen und du wirst nichts ändern, während das Leben an dir vorbeizieht. 
Hier wird es immer welche geben, die dir raten, deine Beziehung unbedingt weiterzuführen oder wiederzubeleben, obwohl sie längst totgelaufen ist. Wenn dir seine körperliche Nähe unangenehm ist und du genau das an sich sehr vermisst. Und das Gras ist schon manchmal woanders grüner, nur muss man es eben auch pflegen und regelmäßig gießen! Nur Mut, du wirst sehen, dass sich neue Horizonte eröffnen, sowohl was neue Liebe angeht als auch in anderen Bereichen!

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17. April 2018 um 7:48
In Antwort auf hemianopsie

Wir sind seit 10 Jahren zusammen und glücklich, führen eine harmonische Ehe. Ich kann ihm voll und ganz vertrauen, er ist immer für mich da und wir haben viel Spaß miteinander.

ABER: Seit längerer Zeit haben wir eine ziemliche Flaute im Bett. Sex nur noch alle paar Monate. Und seit ein paar Wochen merke ich auch, das ich mich nicht mehr von ihm angezogen fühle. Generell habe ich schon Lust auf Sex, nur nicht mit ihm. Ich mache dann lieber SB. Auch das Kuscheln und Küssen ist mir mitlerweile unangenehm.

Hinzu kommt, das ich ihn nicht vermisse wenn wir längere Zeit getrennt sind.
Liebe ich ihn schlichtweg nicht mehr?

Ich denke über Trennung nach, stelle mir vor wie meine Zukunft ohne ihn wäre. Aber gleichzeitig tut mir dieser Gedanke auch sehr weh. Der Gedanke das er nicht mehr Teil meines Lebens ist.

Ich bin so verwirrt. Weis nicht was ich tun soll. Hilfe!

Du bist verwirrt? Das wundert mich, denn Du scheinst 0 Energie in Deine Beziehung zu stecken und hast 0 Interesse an Deinem Partner.

Ich habe einen Leitspruch: "Man bekommt in einer Partnerschaft immer so viel an Kraft und Energie geschenkt, wie man selbst bereit ist, einzubringen".

Du bringst keinerlei Energie in Deine Beziehung ein. Kein Wunder, dass Du auch keine Freude und Befriedigung daraus ziehst. Deine Beziehung ist mausetot und Du must Dir zuerst einmal an Deine eigene Nase fassen, wenn Du bei jemandem die Schuld suchst.

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17. April 2018 um 7:59
In Antwort auf 6rama9

Du bist verwirrt? Das wundert mich, denn Du scheinst 0 Energie in Deine Beziehung zu stecken und hast 0 Interesse an Deinem Partner.

Ich habe einen Leitspruch: "Man bekommt in einer Partnerschaft immer so viel an Kraft und Energie geschenkt, wie man selbst bereit ist, einzubringen".

Du bringst keinerlei Energie in Deine Beziehung ein. Kein Wunder, dass Du auch keine Freude und Befriedigung daraus ziehst. Deine Beziehung ist mausetot und Du must Dir zuerst einmal an Deine eigene Nase fassen, wenn Du bei jemandem die Schuld suchst.

Du weißt aber nicht, ob er nicht in mancher Hinsicht genauso wenig hineingesteckt hat! Gepflegt werden muss Liebe und Lust von beiden. 
Und wenn sie sich nicht mehr vonihm angezogen fühlt körperlich, ihr mittlerweile sogar beinahe zuwider ist, hat es doch keinen Sinn, das um jeden Preis aufrechtzuerhalten! 
Sollte sie nur in Zukunft beherzigen, dass man die Liebe und Leidenschaft nicht einschlafen lassen darf!
Das ist übrigens die TE mit dem Schlaganfall, da kann man erst recht nachvollziehen,dass sie ihr Leben überdenken und nicht in einer unbefriedigenden Beziehung bleiben will!

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17. April 2018 um 8:51

Klar kann man ihr das nicht verdenken. Aber da sie sich innerlich schon längst von der Beziehung verabschiedet hat, sollte sie jetzt Konsequenz zeigen und ihre Verabschiedung in die Tat umsetzen. Sie will die Beziehung schließlich nicht mehr und lässt sie ja bewusst totlaufen.

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17. April 2018 um 9:06

Nein.

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17. April 2018 um 9:18
In Antwort auf 6rama9

Du bist verwirrt? Das wundert mich, denn Du scheinst 0 Energie in Deine Beziehung zu stecken und hast 0 Interesse an Deinem Partner.

Ich habe einen Leitspruch: "Man bekommt in einer Partnerschaft immer so viel an Kraft und Energie geschenkt, wie man selbst bereit ist, einzubringen".

Du bringst keinerlei Energie in Deine Beziehung ein. Kein Wunder, dass Du auch keine Freude und Befriedigung daraus ziehst. Deine Beziehung ist mausetot und Du must Dir zuerst einmal an Deine eigene Nase fassen, wenn Du bei jemandem die Schuld suchst.

Ich möchte niemanden die Schuld geben. Ja, bestimmt stecke ich zu wenig Energie in die Beziehung. Aber ehrlich gesagt, weiß ich nicht wie ich mehr Energie investieren kann. Wie ich bzw. wir versuchen könnten uns zu retten. Ich könnte ihm mehr Zärtlichkeit geben, mehr Zuneigung, aber wie soll das gehen, wenn es mir unangenehm ist?

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17. April 2018 um 9:26
In Antwort auf 6rama9

Klar kann man ihr das nicht verdenken. Aber da sie sich innerlich schon längst von der Beziehung verabschiedet hat, sollte sie jetzt Konsequenz zeigen und ihre Verabschiedung in die Tat umsetzen. Sie will die Beziehung schließlich nicht mehr und lässt sie ja bewusst totlaufen.

Genau das meine ich ja! Da hast du völlig recht, aber diese unbegreifliche Angst vor Veränderung und Neuem will sie anscheinend nicht überwinden! Hoffentlich schafft sie es doch!

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17. April 2018 um 9:31
In Antwort auf hemianopsie

Ich möchte niemanden die Schuld geben. Ja, bestimmt stecke ich zu wenig Energie in die Beziehung. Aber ehrlich gesagt, weiß ich nicht wie ich mehr Energie investieren kann. Wie ich bzw. wir versuchen könnten uns zu retten. Ich könnte ihm mehr Zärtlichkeit geben, mehr Zuneigung, aber wie soll das gehen, wenn es mir unangenehm ist?

Dann lass das doch und zieh endlich einen Schlussstrich! 
Wenn er dich nicht mehr anzieht, ist das so und du quälst nur euch alle beide mit deinem Bleiben .
Aber in Zukunft solltest du bei einem neuen Partner daran denken, dass beide gerade auch die erotische Beziehung pflegen müssen. 
Ich gebe eclipsed.aphrodite da nicht recht, dass die Geilheit grundsätzlich irgendwann aufgebraucht ist, das muss nicht so sein. 

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17. April 2018 um 14:46
In Antwort auf hemianopsie

Tue ich das nicht mehr? Ich weiß es nicht.

Ziemlich eindeutig tust du das nicht.

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18. April 2018 um 20:26

Absolut. Kraft erzeugt Gegenkraft. Wer nichts in eine Beziehung legt, bekommt auch nichts heraus. Ist doch eigentlich klar. Die Frage ist nur, was ist die primäre Ursache? Wie immer im Leben, meists beide Aspekte.

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19. April 2018 um 15:24
In Antwort auf hemianopsie

Ich möchte niemanden die Schuld geben. Ja, bestimmt stecke ich zu wenig Energie in die Beziehung. Aber ehrlich gesagt, weiß ich nicht wie ich mehr Energie investieren kann. Wie ich bzw. wir versuchen könnten uns zu retten. Ich könnte ihm mehr Zärtlichkeit geben, mehr Zuneigung, aber wie soll das gehen, wenn es mir unangenehm ist?

Hallo,

so ein einschneidendes Erlebnis wie dein Schlaganfall führt einem immer die Begrenztheit der Lebenszeit und die Begrenztheit unserer Kraft vor Augen.

Was danach passiert ist oft eine radikale Umreihung der Prioritäten.

Wie sehen jetzt deine Prioritäten aus? Wenn du das jetzt schon beantworten kannst. Was ist jetzt wichtig geworden in deinem Leben? Was willst du noch erleben? Was wurde unwichtig?

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