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Trennung wegen Ehevertrag!?

2. Juni um 15:25 Letzte Antwort: 9. Juni um 12:41

Liebes Forum,

ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten? 
Danke euch!

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2. Juni um 16:02
Beste Antwort
In Antwort auf user68552

Liebes Forum,

ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten? 
Danke euch!

Meine Meinung (das Wort Meinung möchte ich vor diesen meinen Worten ganz groß geschrieben verstanden wissen): Auf keinen Fall nachgeben! Es ist doch offensichtlich, in welche Richtung es geht. 

Mir hat einmal ein Anwalt erzählt, dass Männer, wenn es in der Familie oder auf Seiten der Frau in den Augen ihrer Familie oder nach ihrem eigenen Ermessen schützenswerte Vermögenswerte gibt, wesentlich eher bereit sind, einen Ehevertrag zu unterzeichnen als Frauen im umgekehrten Fall. Der mit der Heirat verbundene Gedanke, einen Versorger gefunden zu haben, ist doch noch in einigen Frauen verankert. Wenn du nicht in Sorge leben möchtest, dass eine Scheidung dich teuer zu stehen kommst, wirst du es vorher sagen müssen. Man könnte ja auch im Umkehrschluss argumentieren, dass deine Frau dir zeigen soll, dass es ihr nicht ums Geld geht. Ich als Frau würde jeden Ehevertrag unterzeichnen, weil ich materiell von meinem Partner nichts brauche. Kinder aber sollten -und dürfen, wie ich vermute- durch rechtliche Zusatzregelungen keine Schlechterstellung erfahren.

Worauf ich aber achten würde: Eine Frau, die zu Hause bei den Kindern bleibt, auf eine eigene Karriere verzichtet (Wenn es denn ein Verzicht ist oder wollte sie nie arbeiten und sucht einen Mann, der ihr dies ermöglicht? Vor solchen Luxusgeschöpfen, die meinen, sie selbst seien das größte Geschenk an die Welt und dass ihnen doch jeder alles zahlen und ermöglichen muss, warne ich dich), könnte natürlich im Falle einer Scheidung schlecht finanzielle Einbußen erleben oder später gar von Altersarmut betroffen sein. Ich finde schon, dass man es als Alleinverdiener der Fau schuldig ist, dafür Sorge zu tragen, dass die Frau im Falle einer Scheidung doch eine gewisse Absicherung hat. Dies sollte in Vertragsklauseln Niederschlag finden. Ich meine aber kein Leben in Saus und Braus. Denn letztlich ist schon jeder für sich selbst verantwortlich und muss seinen Lebensunterhalt bestreiten. 

Ich kenne auch eine vermögende Familie mit mehreren Söhnen. Einer ist mittlerweile wieder geschieden. Er meinte, seine Frau wisse gar nicht im Detail, was er alles besitzt. Ich verstehe als Frau jeden Mann, der einen bestimmten Typ Frau nicht mehr heiraten will und möchte dich vor diesem Typ Frau auch ein bisschen warnen und empfinde es als kein gutes Zeichen, dass deine Zukünftige uneingeschränkten Zugriff auf dein Hab und Gut haben will. So ein Denken ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Von "bis, dass der Tod uns scheidet" darf man heute nicht mehr ausgehen. Des Weiteren ist es heute aufgrund der neuen Gesellschaftsordnung -meiner Meinung nach- nicht mehr einzusehen, dass Frauen das Geldverdienen den Männern überlassen. Wenn man die klassische Rollenverteilung leben möchte, ist das wunderbar. Aber Absicherung muss es dann für beide Seiten geben, nicht nur für die Frau. 

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2. Juni um 15:42

1) Ich finde einen Ehevertrag sinnvoll, wenn die Frau sich großteils um die Kinder kümmert und dadurch finanzielle Einbußen aufgrund Teilzeit etc. hinnehmen muss. Dann finde ich es nur gerechtfertigt, wenn der Mann im Falle einer Scheidung für einen entsprechenden finanziellen Ausgleich sorgen muss. Sollte sie jedoch trotz Kinder voll arbeiten und sich den Lebensunterhalt selbst bestreiten können, finde ich es nur angebracht den Kindesunterhalt zu klären. 
2) Wenn deine Partnerin dein Geld ausgibt hast du sehr wohl ein Mitspracherecht. Wenn sie sich ein Wunschauto kaufen will, muss sie es auch selbst bezahlen. Mir würde ja im Traum nicht einfallen, dass ich mir von meinem Mann ein Auto kaufen lasse. 

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2. Juni um 15:43

Nein, ich würde nicht ohne Ehevertrag heiraten.

Dieser bestimmt doch gar nicht, wie ihr mit eurem Geld innerhalb eurer Ehe umgeht, sondern nur, wem was im Falle einer Scheidung zusteht.

Ich glaube, die gute Frau hat es nur auf dein Geld abgesehen und setzt dich deshalb unter Druck, weil sie den finanziellen Vorteil braucht, ansonsten will sie dich gar nicht heiraten.

Wenn sie finanziell nicht blöd darstehen möchte, soll sie nach 3 Jahren wieder arbeiten gehen, die Kinderbetreuung macht es möglich und ihr fehlt dann auch kein Jahr in der Rente.

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2. Juni um 16:02
Beste Antwort
In Antwort auf user68552

Liebes Forum,

ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten? 
Danke euch!

Meine Meinung (das Wort Meinung möchte ich vor diesen meinen Worten ganz groß geschrieben verstanden wissen): Auf keinen Fall nachgeben! Es ist doch offensichtlich, in welche Richtung es geht. 

Mir hat einmal ein Anwalt erzählt, dass Männer, wenn es in der Familie oder auf Seiten der Frau in den Augen ihrer Familie oder nach ihrem eigenen Ermessen schützenswerte Vermögenswerte gibt, wesentlich eher bereit sind, einen Ehevertrag zu unterzeichnen als Frauen im umgekehrten Fall. Der mit der Heirat verbundene Gedanke, einen Versorger gefunden zu haben, ist doch noch in einigen Frauen verankert. Wenn du nicht in Sorge leben möchtest, dass eine Scheidung dich teuer zu stehen kommst, wirst du es vorher sagen müssen. Man könnte ja auch im Umkehrschluss argumentieren, dass deine Frau dir zeigen soll, dass es ihr nicht ums Geld geht. Ich als Frau würde jeden Ehevertrag unterzeichnen, weil ich materiell von meinem Partner nichts brauche. Kinder aber sollten -und dürfen, wie ich vermute- durch rechtliche Zusatzregelungen keine Schlechterstellung erfahren.

Worauf ich aber achten würde: Eine Frau, die zu Hause bei den Kindern bleibt, auf eine eigene Karriere verzichtet (Wenn es denn ein Verzicht ist oder wollte sie nie arbeiten und sucht einen Mann, der ihr dies ermöglicht? Vor solchen Luxusgeschöpfen, die meinen, sie selbst seien das größte Geschenk an die Welt und dass ihnen doch jeder alles zahlen und ermöglichen muss, warne ich dich), könnte natürlich im Falle einer Scheidung schlecht finanzielle Einbußen erleben oder später gar von Altersarmut betroffen sein. Ich finde schon, dass man es als Alleinverdiener der Fau schuldig ist, dafür Sorge zu tragen, dass die Frau im Falle einer Scheidung doch eine gewisse Absicherung hat. Dies sollte in Vertragsklauseln Niederschlag finden. Ich meine aber kein Leben in Saus und Braus. Denn letztlich ist schon jeder für sich selbst verantwortlich und muss seinen Lebensunterhalt bestreiten. 

Ich kenne auch eine vermögende Familie mit mehreren Söhnen. Einer ist mittlerweile wieder geschieden. Er meinte, seine Frau wisse gar nicht im Detail, was er alles besitzt. Ich verstehe als Frau jeden Mann, der einen bestimmten Typ Frau nicht mehr heiraten will und möchte dich vor diesem Typ Frau auch ein bisschen warnen und empfinde es als kein gutes Zeichen, dass deine Zukünftige uneingeschränkten Zugriff auf dein Hab und Gut haben will. So ein Denken ist einfach nicht mehr zeitgemäß. Von "bis, dass der Tod uns scheidet" darf man heute nicht mehr ausgehen. Des Weiteren ist es heute aufgrund der neuen Gesellschaftsordnung -meiner Meinung nach- nicht mehr einzusehen, dass Frauen das Geldverdienen den Männern überlassen. Wenn man die klassische Rollenverteilung leben möchte, ist das wunderbar. Aber Absicherung muss es dann für beide Seiten geben, nicht nur für die Frau. 

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2. Juni um 17:34
In Antwort auf user68552

Liebes Forum,

ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten? 
Danke euch!

Lass dich bloß nicht darauf Ein!!! 

das sind machtspiele! Sie will sich natürlich bereichern und auf Nummer sicher gehen. Heute liebt ihr euch aber was ist morgen? Sei bloß vorsichtig! Dein Anwalt kann trotzdem einen guten Vertrag aufsetzen für den Fall der Fälle. 

eine Frau die dich liebt, heiratet dich auch ohne!

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2. Juni um 18:00

Danke für eure Meinungen - ich werde eurem Rat folgen und beim Vertrag bleiben.

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2. Juni um 19:01

Gute Entscheidung.
Du kannst ihr ja anbieten, dass ihr in der Zeit wo sie kinderbedingt ausfällt zusätzlich in ihre Rente einzahlt oder ihr sonst irgendwie Möglichkeit gebt etwas anzusparen.
Ansonsten kann sie doch arbeiten?
In der Ehe teilt ihr eh das meiste und keiner erwartet das auf einmal alles was du erarbeitet hast auch ihrs ist..
Aber ist es nicht so, das man ohne Vertrag eine Zugewinngemeinschaftbhat und das was man einbringt eigenes bleibt?

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2. Juni um 19:07
In Antwort auf user68552

Danke für eure Meinungen - ich werde eurem Rat folgen und beim Vertrag bleiben.

Was mich jetzt ein bisschen stutzig macht: wenn die Frau zuhause bleibt und EURE Kinder hütet, während IHRE Karriere hintansteht, will sie DEIN Geld ausgeben? Finde den Fehler!

Außerdem geht das Vermögen genau so in die Ehe rein wie raus. Auch Erbschaften sind kein Zugewinn. Vielleicht solltest du dich mal besser informieren bevor du so aufbraust 

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2. Juni um 19:47
In Antwort auf user68552

Liebes Forum,

ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten? 
Danke euch!

Einerseits: Ganz klar, dein Geld ist dein Geld, nicht ihres.
Die Erpressung alleine schon (entweder du machst was ich will oder ich verlasse dich) wäre für mich der Anfang vom Ende.
Andererseits: Wenn ihr Kinder kriegen wollt, sie diejenige ist die dafür zu Hause bleibt und du immernoch von deinem Geld sprichst, dann solltest du vielleicht wirklich nicht heiraten.

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2. Juni um 19:47
In Antwort auf user68552

Liebes Forum,

ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten? 
Danke euch!

Wenn es wirklich so wäre und du entscheiden würdest, welches Auto sie kauft, dann kann ich sie tatsächlich verstehen. Das wäre dann nämlich ein ziemlich einschränkender und unfairer Ehevertrag.

Das ist nicht der Sinn eines Ehevertrags. Der Sinn dessen ist es, sein eigenes Vermögen im Falle einer Trennung zu schützen. 

Einen Ehevertrag, der auch während aufrechter Ehe die Finanzen für einen Ehepartner einschränkt, würde ich auch nicht unterschreiben. 

 

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2. Juni um 19:49
In Antwort auf beautifulmind89

Nein, ich würde nicht ohne Ehevertrag heiraten.

Dieser bestimmt doch gar nicht, wie ihr mit eurem Geld innerhalb eurer Ehe umgeht, sondern nur, wem was im Falle einer Scheidung zusteht.

Ich glaube, die gute Frau hat es nur auf dein Geld abgesehen und setzt dich deshalb unter Druck, weil sie den finanziellen Vorteil braucht, ansonsten will sie dich gar nicht heiraten.

Wenn sie finanziell nicht blöd darstehen möchte, soll sie nach 3 Jahren wieder arbeiten gehen, die Kinderbetreuung macht es möglich und ihr fehlt dann auch kein Jahr in der Rente.

Doch, man kann im Ehevertrag auch Gütertrennung vereinbaren, also dass das Vermögen beider Eheleute sowohl während der Ehe als auch im Falle einer Scheidung getrennt bleibt.

https://www.finanztip.de/zugewinngemeinschaft/#c67944

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2. Juni um 19:52
In Antwort auf herbstblume6

Gute Entscheidung.
Du kannst ihr ja anbieten, dass ihr in der Zeit wo sie kinderbedingt ausfällt zusätzlich in ihre Rente einzahlt oder ihr sonst irgendwie Möglichkeit gebt etwas anzusparen.
Ansonsten kann sie doch arbeiten?
In der Ehe teilt ihr eh das meiste und keiner erwartet das auf einmal alles was du erarbeitet hast auch ihrs ist..
Aber ist es nicht so, das man ohne Vertrag eine Zugewinngemeinschaftbhat und das was man einbringt eigenes bleibt?

Sein Ziel ist eher, dass sie auch während der Ehe keinen Zugriff auf sein Vermögen hat. 

Also nicht nur auf jenes Vermögen, das er schon vor der Eheschließung besaß, sondern auch nicht auf das, das er während der aufrechten Ehe erwirtschaftet. Er will alles für sich alleine haben und ihr nur soviel zugestehen, wie er für richtig empfindet - so verstehe ich das. Das heißt, er will kontrollieren, wieviel Geld sie für sich ausgibt und so einen Vertrag würde ich auch nicht unterschreiben.

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2. Juni um 20:25
In Antwort auf soncherie

Einerseits: Ganz klar, dein Geld ist dein Geld, nicht ihres.
Die Erpressung alleine schon (entweder du machst was ich will oder ich verlasse dich) wäre für mich der Anfang vom Ende.
Andererseits: Wenn ihr Kinder kriegen wollt, sie diejenige ist die dafür zu Hause bleibt und du immernoch von deinem Geld sprichst, dann solltest du vielleicht wirklich nicht heiraten.

Wenn Kinder da sind und sie deswegen nicht arbeiten kann, würde ich einen mehr als guten Unterhalt bezahlen, absolut selbstverständlich - aber ich habe ein Unternehmen und die jährlichen Erträge bzw. die Wertsteigerung des Unternehmens stehen in keinem Verhältnis dazu. Würde ja im Familienfall auch auf eine gemeinsam genutzte Immobilie verzichten - aber sie will halt ganz oder garnicht...

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2. Juni um 20:27
In Antwort auf spitzentanz

Sein Ziel ist eher, dass sie auch während der Ehe keinen Zugriff auf sein Vermögen hat. 

Also nicht nur auf jenes Vermögen, das er schon vor der Eheschließung besaß, sondern auch nicht auf das, das er während der aufrechten Ehe erwirtschaftet. Er will alles für sich alleine haben und ihr nur soviel zugestehen, wie er für richtig empfindet - so verstehe ich das. Das heißt, er will kontrollieren, wieviel Geld sie für sich ausgibt und so einen Vertrag würde ich auch nicht unterschreiben.

Naja im Kern ja- stellt euch vor sie will nach ein paar jahren die Trennung und sucht sich einen neuen Mann, dann darf ich signifikante Beträge zahlen, die in den fünf Jahren an Zugewinn entstanden sind und habe den doppelten Schaden, diese Option will ich schlicht verhindern

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2. Juni um 20:33
In Antwort auf user68552

Wenn Kinder da sind und sie deswegen nicht arbeiten kann, würde ich einen mehr als guten Unterhalt bezahlen, absolut selbstverständlich - aber ich habe ein Unternehmen und die jährlichen Erträge bzw. die Wertsteigerung des Unternehmens stehen in keinem Verhältnis dazu. Würde ja im Familienfall auch auf eine gemeinsam genutzte Immobilie verzichten - aber sie will halt ganz oder garnicht...

Du solltest dir das mit der Eheschließung besser nochmals überlegen oder dir vielleicht eine Frau suchen, die finanziell ähnlich gleich gestellt ist wie du.

Mir einer Frau, die weniger Vermögen hat als du, herrscht bei der Form, die dir vorschwebt, immer ein Ungleichgewicht und das mag keine Frau. 

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2. Juni um 20:36
In Antwort auf user68552

Naja im Kern ja- stellt euch vor sie will nach ein paar jahren die Trennung und sucht sich einen neuen Mann, dann darf ich signifikante Beträge zahlen, die in den fünf Jahren an Zugewinn entstanden sind und habe den doppelten Schaden, diese Option will ich schlicht verhindern

Und genau das finde ich unfair und drum würde ich das auch nicht unterschreiben. Die Zugewinnregelung finde ich hingegen fair und gerechtfertigt, es ist auch völlig in Ordnung, dass das Vermögen von vor der Eheschließung und etwaige Erbschaften usw. auch nur einem alleine gehören.

Niemand trennt sich aus Spaß vom Ehepartner. Man trennt sich, weil es nicht mehr funktioniert und daran ist nie einer alleine schuld. Es ist also nicht in Ordnung, sich erkaufen zu wollen, dass die Partnerin bei einem bleibt. Es hätte auch keinen Sinn, wenn sie nur deshalb bleibt, weil sie ihr gutes Leben nicht aufgeben möchte. Was würde dir das bringen, wenn sie nur deshalb bleibt, dich aber schon längst nicht mehr liebt?

Es gibt niemals eine Garantie, dass eine Ehe ewig hält - Vermögen oder nicht.

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2. Juni um 20:58
In Antwort auf user68552

Naja im Kern ja- stellt euch vor sie will nach ein paar jahren die Trennung und sucht sich einen neuen Mann, dann darf ich signifikante Beträge zahlen, die in den fünf Jahren an Zugewinn entstanden sind und habe den doppelten Schaden, diese Option will ich schlicht verhindern

Tja, eine Ehe ist halt kein Geschäft.

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2. Juni um 21:53
In Antwort auf user68552

Liebes Forum,

ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten? 
Danke euch!

Ihr seid noch nicht verheiratet und macht Euch schon Gedanken darüber, wie es sein wird, wie es nach der Scheidung bei beiden finanziell aussieht. 
Das sind tolle Voraussetzungen für eine glückliche Ehe.

Natürlich macht es in der heutigen Zeit Sinn, sich auch über einen Ehevertrag Gedanken zu machen.

Nur - wenn ich Dich richtig verstehe, brauchst Du lediglich jemanden, der für Dich ein paar Kinder zur Welt bringt. So wie Du die Situation schreibst, sehe ich nicht, dass Du Deine Partnerin als gleichwertig ansiehst und ihr nicht auf Augenhöhe zusammen lebt. Das entnehme ich der Aussage, dass sie sich von dem in der Ehe erworbenen Geld nicht einmal selber ohne Deine Zustimmung ein Auto aussuchen darf.

So, wie Du Deine Partnerin beschreibst, geht sie davon aus, dass Eure Ehe eh nicht lange hält und sie für diesen Fall finanziell abgesichert sein will.

Ich würde an Deiner Stelle aber nicht ohne Ehevertrag heiraten.
Ich würde an der Stelle Deiner Partnerin den Ehevertrag akzeptieren, aber nicht, bevor mein Anwalt nicht darüber geschaut hat und für mich das OK gegeben hat.....

Eine Heirat aus Liebe sieht für mich anders aus!

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3. Juni um 0:04
In Antwort auf user68552

Liebes Forum,

ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten? 
Danke euch!

"Würde ihr nachgeben"

nachgeben? bei einer erpressung (nichts anderes ist es)? das sollte doch inzwischen zum allgemeinen konsens gehören, dass man erpressern nie nachgibt!!! maximal dazu, um ihnen eine falle zu stellen, und sie hinter gitter zu bringen (bzw. sie in deinem fall möglichst schnell los zu werden)...

sorry, mal ernsthaft: du willst sie unter diesen umständen wirklich noch heiraten? gar kinder mit ihr haben? in meinen augen kommt da ein ziemlich zweifelhafter charakter bei deiner holden zum vorschein, was mich veranlassen würde, wirklich alles nochmal auf den prüfstand zu stellen, was bisher zwischen euch gewesen ist, und was du dir zukünftig mit ihr vorstellst! wie lange kennt ihr euch denn schon? lebt ihr schon zusammen?

eine frau, die auf dem standpunkt steht: "was mit deinem geld passiert, entscheide ich!" wäre mir jedenfalls nicht ins haus gekommen.

ich hab auch eine firma und verdiene deutlich mehr als meine frau. dazu haben wir gemeinsam eine tragfähige lösung gefunden ("dreikontenmodell", google hilft), die flexibel an alle lebensumstände angepasst werden kann, und bei der eine gewisse finanzielle eigenständigkeit und auch eine gerechte alterssicherung für beide partner vorhanden ist und bleibt! wir haben keinen ehevertrag, aber wir vertrauen uns gegenseitig, und alle größeren anschaffungen ("auto"...) werden immer gemeinsam besprochen. ich finde, auch das gehört zu einer guten ehe. ich fänds langweilig, wenn jeder nur sein eigenes ding macht, und meine frau sich nicht für meine träume und ich mich nicht für ihre träume interessieren würde!?

der traum deiner holden besteht aber anscheinend vor allem darin, dich endlich richtig hemmungslos ausnehmen zu können!?
 

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3. Juni um 0:08
In Antwort auf user08152

"Würde ihr nachgeben"

nachgeben? bei einer erpressung (nichts anderes ist es)? das sollte doch inzwischen zum allgemeinen konsens gehören, dass man erpressern nie nachgibt!!! maximal dazu, um ihnen eine falle zu stellen, und sie hinter gitter zu bringen (bzw. sie in deinem fall möglichst schnell los zu werden)...

sorry, mal ernsthaft: du willst sie unter diesen umständen wirklich noch heiraten? gar kinder mit ihr haben? in meinen augen kommt da ein ziemlich zweifelhafter charakter bei deiner holden zum vorschein, was mich veranlassen würde, wirklich alles nochmal auf den prüfstand zu stellen, was bisher zwischen euch gewesen ist, und was du dir zukünftig mit ihr vorstellst! wie lange kennt ihr euch denn schon? lebt ihr schon zusammen?

eine frau, die auf dem standpunkt steht: "was mit deinem geld passiert, entscheide ich!" wäre mir jedenfalls nicht ins haus gekommen.

ich hab auch eine firma und verdiene deutlich mehr als meine frau. dazu haben wir gemeinsam eine tragfähige lösung gefunden ("dreikontenmodell", google hilft), die flexibel an alle lebensumstände angepasst werden kann, und bei der eine gewisse finanzielle eigenständigkeit und auch eine gerechte alterssicherung für beide partner vorhanden ist und bleibt! wir haben keinen ehevertrag, aber wir vertrauen uns gegenseitig, und alle größeren anschaffungen ("auto"...) werden immer gemeinsam besprochen. ich finde, auch das gehört zu einer guten ehe. ich fänds langweilig, wenn jeder nur sein eigenes ding macht, und meine frau sich nicht für meine träume und ich mich nicht für ihre träume interessieren würde!?

der traum deiner holden besteht aber anscheinend vor allem darin, dich endlich richtig hemmungslos ausnehmen zu können!?
 

Sein Traum hingegen ist es, die Regeln zu machen. Da haben sich dich 2 gefunden.

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3. Juni um 0:14
In Antwort auf spitzentanz

Sein Ziel ist eher, dass sie auch während der Ehe keinen Zugriff auf sein Vermögen hat. 

Also nicht nur auf jenes Vermögen, das er schon vor der Eheschließung besaß, sondern auch nicht auf das, das er während der aufrechten Ehe erwirtschaftet. Er will alles für sich alleine haben und ihr nur soviel zugestehen, wie er für richtig empfindet - so verstehe ich das. Das heißt, er will kontrollieren, wieviel Geld sie für sich ausgibt und so einen Vertrag würde ich auch nicht unterschreiben.

"... und so einen Vertrag würde ich auch nicht unterschreiben."

schön und gut, wir kennen weder ihn noch sie... ich habe die situation nur danach beurteilt, was er geschrieben hat.

natürlich sollte man keinen vertrag unterschreiben, der einen knebelt, oder der einem nicht passt. die alternative dazu ist dann aber, dass über den vertrag verhandelt wird, und sich beide einigen! dazu kann sie sich ja gerne einen eigenen rechtsanwalt nehmen (ich vermute bzw. hoffe, der vertragsentwurf des TE kommt auch von einem anwalt, der weiß, was er tut. somit ist ja nichts dagegen zu sagen, dass auch sie sich beraten lässt. als laie kann man ja die tatsächlichen folgen vieler vertagsinhalte sowieso nicht richtig beurteilen).

die alternative ist aber nicht: dann mach ich halt keinen vertrag, denn dann bekomme ich alles, was ich will!

auch eine ehe "ohne vertrag" ist ein vertrag mit vielen regelungen, die man kennen und im besten fall auch verstehen sollte, wenn man nicht irgendwann mit großen augen dastehen will...

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3. Juni um 0:23
In Antwort auf user68552

Naja im Kern ja- stellt euch vor sie will nach ein paar jahren die Trennung und sucht sich einen neuen Mann, dann darf ich signifikante Beträge zahlen, die in den fünf Jahren an Zugewinn entstanden sind und habe den doppelten Schaden, diese Option will ich schlicht verhindern

"... stellt euch vor sie will nach ein paar jahren die Trennung und sucht sich einen neuen Mann"

hmm... nochmal: wie gut kennst du diese frau, die du da heiraten und mit der du eine familie gründen willst? nach großem vertrauen hört sich das für mich alles nicht an. weder von ihrer, noch von deiner seite!

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3. Juni um 0:38
In Antwort auf soncherie

Sein Traum hingegen ist es, die Regeln zu machen. Da haben sich dich 2 gefunden.

ja, vielleicht bin ich da zu verwöhnt von meinem/unseren partnerschaftlichen lebensstil, weil ich mir gar nicht vorstellen kann, dass meine frau oder ich irgendwelche nenneswerten anschaffungen tätigen, die über ein buch oder meine lieblingsknabbereien hinaus gehen, ohne diese vorher gemeinsam besprochen und hin und her abgewogen zu haben... 

wenn der TE einer von der sorte ist, bei dem es nach dem motto läuft: so lang alles so läuft, wie er ihm passt, kriegt sie den benz. ist sie hingegen wiederborstig und zickig (was manche kerle ja schon dann konstatieren, wenns öfter mal gemüseauflauf statt steak gibt), wirds eben nur ein fiat panda... nee, so macht das eheleben dann natürlich auch keinen spaß!

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3. Juni um 0:38
In Antwort auf user08152

"... stellt euch vor sie will nach ein paar jahren die Trennung und sucht sich einen neuen Mann"

hmm... nochmal: wie gut kennst du diese frau, die du da heiraten und mit der du eine familie gründen willst? nach großem vertrauen hört sich das für mich alles nicht an. weder von ihrer, noch von deiner seite!

Eben. Sie erpresst ihn, er will nicht dass sein Geld dem potentiellen Nachfolger zu Gute kommt... Da hilft wohl wirklich nur einfach das Heiraten sein zu lassen.

Ich verstehe es tatsächlich nicht. Wieso das Ganze? Echt nur, damit der Nachname weiter gegeben wird?

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3. Juni um 1:25
In Antwort auf user68552

Liebes Forum,

ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten? 
Danke euch!

Generell ist ein Ehevertrag sinnvoll.Aber es gibt auch Eheverträge bzw. Zugewinngemeinschaften, die erst ab dem Tag der Eheschliessung gültig sind und das davor bestehende Vermögen nicht in die Zugewinngemeinschaft einfliesst. z. B. du besitzt bereits 3 Häuser, dann werde diese bei einer Scheidung nicht als Zugewinn berücksichtigt. Solltest du dann noch 3 weitere Häuser erwerben, dann kommen diese als Zugewinn in Betracht. Ich würde mich, aber noch mal mit einem Rechtsanwalt sprechen. Ich kenne einige, die es so gelöst haben. Aber wenn Du einen Ehevertrag unbedingt haben möchtest, dann würde ich dem nicht nachgeben. Vor allem dann nicht wenn sie selbst nichts mitbringt. Ich halte nichts davon gerade wenn ein Ehepartner schon erfolgreich ist ohne Ehevertrag zu heiraten.

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3. Juni um 1:47

Wenn ich mir das so durchlese weiß ich warum viele in meinem Umfeld aufs heiraten verzichten.  Die Frau sucht einen Ernährer, Absicherung und die Option im Falle einer Scheidung finanziell gut dazustehen. Da hätte ich schon gar keine Lust mehr zu heiraten.  

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3. Juni um 2:31

Ich persönlich würde bei vorhandenem Vermögen einen Ehevertrag unbedingt empfehlen. Die Kosten für den Rechtsanwalt sind zumeist gut angelegtes Geld.

Leider gibt es da ganz krasse Situationen. Er behält alles, sie kann mit 50 Putzen gehen. Oder sie nimmt ihn aus wie eine Weihnachtsgans.

Ob sie darauf einsteigt?

Pi
 

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3. Juni um 8:35

Wir wissen eigentlich nicht genug, welche Ausbildung und welchen Beruf hat die Verlobte jetzt, hat sie aktuell eigene Ersparnisse. Wie handhaben sie die finanziellen Dinge aktuell in der Partnerschaft? Geht es im Ehevertrag nur um Gütertrennung oder sollen da auch individuelle Klauseln rein?

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3. Juni um 9:27
In Antwort auf herbstblume6

Gute Entscheidung.
Du kannst ihr ja anbieten, dass ihr in der Zeit wo sie kinderbedingt ausfällt zusätzlich in ihre Rente einzahlt oder ihr sonst irgendwie Möglichkeit gebt etwas anzusparen.
Ansonsten kann sie doch arbeiten?
In der Ehe teilt ihr eh das meiste und keiner erwartet das auf einmal alles was du erarbeitet hast auch ihrs ist..
Aber ist es nicht so, das man ohne Vertrag eine Zugewinngemeinschaftbhat und das was man einbringt eigenes bleibt?

Die meisten Leute verstehen den Begriff der Zugewinngemeinschaft nicht. Also nochmals zum Mitschreiben: die Eheleute haben bei der Hochzeit ihr jeweiliges Privatvermögen. Ab der Hochzeit wird gemeinsam gewirtschaftet. Das bedeutet, das die in der Zeit der Ehe erworbenen Vermögen bei einer Scheidung hälftig geteilt werden. Was vorher war, verbleibt bei den jeweiligen Eigentümern.

Allerdings wollen viele Männer einen Ehevertrag, wenn absehbar ist, dass sie in der kommenden Zeit viel mehr Geld verdienen als ihre Frau. Wenn die Ehe natürlich als Dauerabo für sexuelle Dienstleistungen und Kindererziehung verstanden wird, liegt der Gedanke nahe, seine Frau "angemessen zu versorgen", wie es so schön heißt. Also wird ein hübsches Taschengeld vereinbart und allerlei Schnickschnack mehr. Aber es bleibt dabei, dass es sich um eine "Messaliance" handelt. Nicht jetzt, weil die Frau nichts mitbringt in die Ehe, sondern weil sie nicht als gleichwertiger Partner gesehen wird. Und lediglich ihrem Mann den Rücken frei halten, sich um die Erziehung der Kinder kümmern und ansonsten möglichst hübsch aussehen soll.

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3. Juni um 10:18
In Antwort auf bavarian335

Generell ist ein Ehevertrag sinnvoll.Aber es gibt auch Eheverträge bzw. Zugewinngemeinschaften, die erst ab dem Tag der Eheschliessung gültig sind und das davor bestehende Vermögen nicht in die Zugewinngemeinschaft einfliesst. z. B. du besitzt bereits 3 Häuser, dann werde diese bei einer Scheidung nicht als Zugewinn berücksichtigt. Solltest du dann noch 3 weitere Häuser erwerben, dann kommen diese als Zugewinn in Betracht. Ich würde mich, aber noch mal mit einem Rechtsanwalt sprechen. Ich kenne einige, die es so gelöst haben. Aber wenn Du einen Ehevertrag unbedingt haben möchtest, dann würde ich dem nicht nachgeben. Vor allem dann nicht wenn sie selbst nichts mitbringt. Ich halte nichts davon gerade wenn ein Ehepartner schon erfolgreich ist ohne Ehevertrag zu heiraten.

Für das was du da erklärst braucht es keinen Ehevertrag. Was einem vor der Ehe gehört hat, muss auch ohne Ehevertrag nicht geteilt werden.
Py158 hat es schön erklärt. Vielleicht liest du das mal durch. 

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3. Juni um 10:39
In Antwort auf anitago74

Für das was du da erklärst braucht es keinen Ehevertrag. Was einem vor der Ehe gehört hat, muss auch ohne Ehevertrag nicht geteilt werden.
Py158 hat es schön erklärt. Vielleicht liest du das mal durch. 

Danke für euer Feedback - ich versuche immer fair zu sein und gehöre bestimmt nicht zu der befürchteten Kategorie "bei guter Laune Benz bei schlechter Fiat", das ist nonsens, auch Machtspielchen mache ich nicht. Selbst wenn ich mir ein Auto kaufe lasse ich sie mitentscheiden - weil wir es ja zusammen nutzen. Und die teuren reisen will in erster Linie auch Sie, ich bin mit weniger genauso zufrieden...
Noch mehr Hintergrund, sie ist keine Deutsche und wie es aussieht macht sie auch wegen ihrem aufenthalt in D druck mit der Hochzeit... wird immer besser: neuestes Zitat: Dein Freund XY hat seine Frau sofort geheiratet damit sie keine solchen Probleme hat... alles klar ich glaube ich nehme mir eine Auszeit.

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3. Juni um 10:39

Ich würde empfehlen, auf keinen Fall zu heiraten. Ihr stellt beide, sowohl Du als auch Deine Frau, das Finanzielle und den Status in den Vordergrund. Auch wenn es selbstverständlich keine Garantien im Leben gibt, heiratet man (normalerweise) mit der festen Absicht, dass es für immer hält. Und nur wenn man sich das von Herzen wünscht, man also aus Liebe heiratet, man völlig überzeugt ist, dass der Partner zu einem passt, dann sollte man diesen Schritt gemeinsam gehen. Mit allen Konsequenzen! Und dann sollte man sich auch später im Trennungsfall seiner Verantwortung bewusst sein, beide. Daher bin ich der Auffassung, dass man keinen Ehevertrag benötigt. Aber ok, ich habe da auch eine eher altmodische, romantische Sicht. Ich würde eben nur heiraten, wenn ich keinerlei Probleme damit hätte, meiner Künftigen auch künftig zusätzliches Geld zu können, dass vielleicht von mir erwirtschaftet wird. 

Ums mal auf den Punkt zu bringen:
Du scheffelst Kohle ohne Ende und wenn es zur Trennung kommt , heulst Du rum, weil Du statt 5 Millionen nur noch 2,5 Millionen zur Verfügung hast? Mal überspitzt ausgedrückt. Klar, Du findest es ungerecht, weil ihr das Geld aus Deiner Sicht nicht zusteht. Und genau da erkennt man schon das Problem. Dein Geld ist Dir näher als Deine Partnerin. Ich will das nicht verurteilen, jeder setzt andere Prioritäten im Leben, aber mit dieser Einstellung ist eine Heirat vielleicht nicht die beste Idee.

Und bitte hör auf mit "ich will mich nur absichern, falls sie mich verlässt". Das kann sein, klar, es ist aber genau so möglich, dass Du in ein paar Jahren was "besseres" findest. Wenn es auseinandergeht, sind immer beide verantwortlich, das schrieb schon jemand anderes.

Zu guter Letzt: Du denkst in der Tat schon über die Scheidung nach, bevor ihr überhaupt geheiratet habt. Lass es, guter Mann, lass es! Ihr seid überhaupt nicht bereit für eine auf Vertrauen basierende Ehe. Und ich würde auch dringend davon abraten, eine Familie zu gründen.

Oder aber, Du gehst in Dich und überlegst, worauf es Dir im Leben wirklich ankommt.

Alles Gute!

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3. Juni um 10:56

Was man aber nicht vergessen sollte bei der Zugewinngemeinschaft: Das Vermögen vor der Eheschliessung bleibt unangetastet, die Wertsteigerung dieses Vermögens wird aber geteilt. Wenn die Firmen 100% an Wert ansteigen während der Ehe, wird diese Wertsteigerung zwischen den Eheleuten geteilt. Erbschaften und Schenkungen während der Ehe werden an sich auch nicht geteilt, deren Wertsteigerung aber schon

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3. Juni um 11:01
In Antwort auf user68552

Danke für euer Feedback - ich versuche immer fair zu sein und gehöre bestimmt nicht zu der befürchteten Kategorie "bei guter Laune Benz bei schlechter Fiat", das ist nonsens, auch Machtspielchen mache ich nicht. Selbst wenn ich mir ein Auto kaufe lasse ich sie mitentscheiden - weil wir es ja zusammen nutzen. Und die teuren reisen will in erster Linie auch Sie, ich bin mit weniger genauso zufrieden...
Noch mehr Hintergrund, sie ist keine Deutsche und wie es aussieht macht sie auch wegen ihrem aufenthalt in D druck mit der Hochzeit... wird immer besser: neuestes Zitat: Dein Freund XY hat seine Frau sofort geheiratet damit sie keine solchen Probleme hat... alles klar ich glaube ich nehme mir eine Auszeit.

Komisch, irgendwie hab ich mir sowas schon gedacht, dass sie keine Deutsche ist...

Ja, nimm dir eine Auszeit und unter Druck setzen lassen würde ich mich GARANTIERT nicht! Je mehr sie drängelt, umso weniger hätte ich Bock sie zu heiraten!

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3. Juni um 11:05
In Antwort auf user08152

"... und so einen Vertrag würde ich auch nicht unterschreiben."

schön und gut, wir kennen weder ihn noch sie... ich habe die situation nur danach beurteilt, was er geschrieben hat.

natürlich sollte man keinen vertrag unterschreiben, der einen knebelt, oder der einem nicht passt. die alternative dazu ist dann aber, dass über den vertrag verhandelt wird, und sich beide einigen! dazu kann sie sich ja gerne einen eigenen rechtsanwalt nehmen (ich vermute bzw. hoffe, der vertragsentwurf des TE kommt auch von einem anwalt, der weiß, was er tut. somit ist ja nichts dagegen zu sagen, dass auch sie sich beraten lässt. als laie kann man ja die tatsächlichen folgen vieler vertagsinhalte sowieso nicht richtig beurteilen).

die alternative ist aber nicht: dann mach ich halt keinen vertrag, denn dann bekomme ich alles, was ich will!

auch eine ehe "ohne vertrag" ist ein vertrag mit vielen regelungen, die man kennen und im besten fall auch verstehen sollte, wenn man nicht irgendwann mit großen augen dastehen will...

Natürlich beurteilen wir die Situation nach dem, was der Threadersteller schreibt - was denn sonst? Eine andere Quelle haben wir ja nicht, also müssen wir uns auf das berufen, was er schreibt. Das ist hier ja immer so.

Wie das Gespräch genau abgelaufen ist, wissen wir folglich nicht. Vielleicht hat er ihr den Vertrag ja auch so hingeknallt und gesagt: "Unterschreib, oder es gibt keine Heirat!" und sie dann "Sicher nicht." Wir waren ja nicht dabei.

Ich bin aber deiner Meinung, dass man über Verträge verhandeln sollte, und zwar möglichst sachlich.  Und deinem letzten Absatz stimme ich voll und ganz zu. Auch eine Ehe ist ein Vertrag und somit an gesetzliche Regelungen gebunden. 

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3. Juni um 11:08
In Antwort auf user08152

ja, vielleicht bin ich da zu verwöhnt von meinem/unseren partnerschaftlichen lebensstil, weil ich mir gar nicht vorstellen kann, dass meine frau oder ich irgendwelche nenneswerten anschaffungen tätigen, die über ein buch oder meine lieblingsknabbereien hinaus gehen, ohne diese vorher gemeinsam besprochen und hin und her abgewogen zu haben... 

wenn der TE einer von der sorte ist, bei dem es nach dem motto läuft: so lang alles so läuft, wie er ihm passt, kriegt sie den benz. ist sie hingegen wiederborstig und zickig (was manche kerle ja schon dann konstatieren, wenns öfter mal gemüseauflauf statt steak gibt), wirds eben nur ein fiat panda... nee, so macht das eheleben dann natürlich auch keinen spaß!

Genauso kenne ich das auch. Große Anschaffungen werden miteinander besprochen und groß ist eine Anschaffung für uns, wenn sie mehr als 100 Euro kostet. Das ist eben unsere Regel, aber Regeln kann sich jedes Paar selbst nach Belieben vereinbaren.

Wir wissen natürlich nicht, ob der TE so ist, wie du das im zweiten Absatz beschreibst, wir kennen ihn ja nicht. Aber die Möglichkeit besteht durchaus und ich hatte diesen Verdacht ja auch schon aufgrund dessen, wie er seinen Eröffnungsbeitrag geschrieben hat. Genau deshalb würde ich auch keinen solchen Vertrag unterschreiben.

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3. Juni um 11:10
In Antwort auf py158

Die meisten Leute verstehen den Begriff der Zugewinngemeinschaft nicht. Also nochmals zum Mitschreiben: die Eheleute haben bei der Hochzeit ihr jeweiliges Privatvermögen. Ab der Hochzeit wird gemeinsam gewirtschaftet. Das bedeutet, das die in der Zeit der Ehe erworbenen Vermögen bei einer Scheidung hälftig geteilt werden. Was vorher war, verbleibt bei den jeweiligen Eigentümern.

Allerdings wollen viele Männer einen Ehevertrag, wenn absehbar ist, dass sie in der kommenden Zeit viel mehr Geld verdienen als ihre Frau. Wenn die Ehe natürlich als Dauerabo für sexuelle Dienstleistungen und Kindererziehung verstanden wird, liegt der Gedanke nahe, seine Frau "angemessen zu versorgen", wie es so schön heißt. Also wird ein hübsches Taschengeld vereinbart und allerlei Schnickschnack mehr. Aber es bleibt dabei, dass es sich um eine "Messaliance" handelt. Nicht jetzt, weil die Frau nichts mitbringt in die Ehe, sondern weil sie nicht als gleichwertiger Partner gesehen wird. Und lediglich ihrem Mann den Rücken frei halten, sich um die Erziehung der Kinder kümmern und ansonsten möglichst hübsch aussehen soll.

Du bringst es auf den Punkt - genauso habe ich das Anliegen des TE nämlich auch empfunden.

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3. Juni um 11:15

Nachdem das Wesentliche hier schon geschrieben wurde und die allgemeinen Regelungen, z.B. der Zugewinngemeinschaft, allen bekannt zu sein scheinen:

Der Grund, auf einem Ehevertrag zu bestehen, liegt bei größeren Firmen wohl auch darin, dass Erträge in erheblichem Umfang zu einer Weiterentwicklung und Wertsteigerung von Firmen führen können. Es ist aber sehr schwierig, genau diesen Anteil später ohne eine Gefährdung für die Substanz der inzwischen weiterentwickelten Firma aufzuteilen.

Im Extremfall, wenn keine Einigung möglich ist (Regelfall), könnte dies sogar zur Insolvenz einer Firma führen. Dieses Risiko darf und wird ein Geschäftsmann nicht nur aus egoistischen Gründen, sondern auch aus Verantwortungsgefühl unbedingt vermeiden wollen.

Im Scheidungsfall sind folgende Sachverhalte getrennt zu betrachten: Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt, Versorgungsausgleich und Zugewinn. Ich hielte es für billig, die ersten drei Sachverhalte eher analog zur klassischen Zugewinngemeinschaft zu bewerten, nicht jedoch denjenigen Zugewinn, der mit der Existenz der Firma zusammenhängt. Dies wäre dann eine ziemlich gerechte Angelegenheit, die eine Partnerin und künftige Ehefrau ohne Gefährdung ihrer berechtigten Interessen verstehen müsste. Wir kennen natürlich hier nicht das genaue juristische Konstrukt, um welches es geht.

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3. Juni um 12:55
In Antwort auf zauderer22

Nachdem das Wesentliche hier schon geschrieben wurde und die allgemeinen Regelungen, z.B. der Zugewinngemeinschaft, allen bekannt zu sein scheinen:

Der Grund, auf einem Ehevertrag zu bestehen, liegt bei größeren Firmen wohl auch darin, dass Erträge in erheblichem Umfang zu einer Weiterentwicklung und Wertsteigerung von Firmen führen können. Es ist aber sehr schwierig, genau diesen Anteil später ohne eine Gefährdung für die Substanz der inzwischen weiterentwickelten Firma aufzuteilen.

Im Extremfall, wenn keine Einigung möglich ist (Regelfall), könnte dies sogar zur Insolvenz einer Firma führen. Dieses Risiko darf und wird ein Geschäftsmann nicht nur aus egoistischen Gründen, sondern auch aus Verantwortungsgefühl unbedingt vermeiden wollen.

Im Scheidungsfall sind folgende Sachverhalte getrennt zu betrachten: Kindesunterhalt, Ehegattenunterhalt, Versorgungsausgleich und Zugewinn. Ich hielte es für billig, die ersten drei Sachverhalte eher analog zur klassischen Zugewinngemeinschaft zu bewerten, nicht jedoch denjenigen Zugewinn, der mit der Existenz der Firma zusammenhängt. Dies wäre dann eine ziemlich gerechte Angelegenheit, die eine Partnerin und künftige Ehefrau ohne Gefährdung ihrer berechtigten Interessen verstehen müsste. Wir kennen natürlich hier nicht das genaue juristische Konstrukt, um welches es geht.

"die eine Partnerin und künftige Ehefrau ... verstehen müsste."

wenn man es ihr genau so erklärt, wie du das getan hast, und ihr die möglichkeit nicht nur gibt, sondern empfiehlt, den vertragsentwurf selbst von einem rechtsanwalt ihres vertrauens prüfen zu lassen, damit ihre möglicherweise vorhandenen sorgen aus dem weg geräumt werden können, dann sollte das auch kein problem sein.

knallt man ihr hingegen nur ein papier hin, und sagt: das musst du noch unterschreiben, bevor wir heiraten - dann kann ich auch ihre bedenken verstehen.
 

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3. Juni um 12:58
In Antwort auf user68552

Danke für euer Feedback - ich versuche immer fair zu sein und gehöre bestimmt nicht zu der befürchteten Kategorie "bei guter Laune Benz bei schlechter Fiat", das ist nonsens, auch Machtspielchen mache ich nicht. Selbst wenn ich mir ein Auto kaufe lasse ich sie mitentscheiden - weil wir es ja zusammen nutzen. Und die teuren reisen will in erster Linie auch Sie, ich bin mit weniger genauso zufrieden...
Noch mehr Hintergrund, sie ist keine Deutsche und wie es aussieht macht sie auch wegen ihrem aufenthalt in D druck mit der Hochzeit... wird immer besser: neuestes Zitat: Dein Freund XY hat seine Frau sofort geheiratet damit sie keine solchen Probleme hat... alles klar ich glaube ich nehme mir eine Auszeit.

"... ich glaube ich nehme mir eine Auszeit."

gute entscheidung! läuft sie dir deswegen weg, dann würde ich ohnehin annehmen, dass es von ihrer seite wohl alles mögliche, aber sicher keine liebesheirat gewesen wäre...

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3. Juni um 13:34
In Antwort auf user08152

"die eine Partnerin und künftige Ehefrau ... verstehen müsste."

wenn man es ihr genau so erklärt, wie du das getan hast, und ihr die möglichkeit nicht nur gibt, sondern empfiehlt, den vertragsentwurf selbst von einem rechtsanwalt ihres vertrauens prüfen zu lassen, damit ihre möglicherweise vorhandenen sorgen aus dem weg geräumt werden können, dann sollte das auch kein problem sein.

knallt man ihr hingegen nur ein papier hin, und sagt: das musst du noch unterschreiben, bevor wir heiraten - dann kann ich auch ihre bedenken verstehen.
 

Ihre Reaktionen zeigen eher, dass sie zu einer solchen "rationalen" Nachprüfung wohl eher nicht bereit sein dürfte. Ob er ihr den Vertrag einfach so "hingeknallt" und als nicht mehr verhandlungsfähig bezeichnet hat, wurde für mich nicht deutlich.

Ich glaube, der TE weiß inzwischen gut, was sich tatsächlich hier abspielt, und wollte nur noch einmal eine letzte Rückversicherung, ob die sogenannte "Schwarmintelligenz" ähnlich tickt.

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3. Juni um 14:31
In Antwort auf user68552

Liebes Forum,

ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten? 
Danke euch!

Hallo zusammen,

wenn ich das jetzt hier bewerte was ich lese, dann würde ich weder MIT noch OHNE Vertrag heiraten.
Da scheinen grundliegende Ansichten und Lebensweisen nicht miteinander zu harmonieren.

Und ich gebe den meisten hier vollkommen Recht. Man kann niemals einen Willen oder einen Wunsch mit einer Erpressung durchsetzen.

Alles Gute
 

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3. Juni um 15:25
In Antwort auf user68552

Liebes Forum,

ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten? 
Danke euch!

"Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten?"

bist du wahnsinnig? mehr fällt mir dazu nicht ein, sorry.

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3. Juni um 15:27
In Antwort auf spitzentanz

Und genau das finde ich unfair und drum würde ich das auch nicht unterschreiben. Die Zugewinnregelung finde ich hingegen fair und gerechtfertigt, es ist auch völlig in Ordnung, dass das Vermögen von vor der Eheschließung und etwaige Erbschaften usw. auch nur einem alleine gehören.

Niemand trennt sich aus Spaß vom Ehepartner. Man trennt sich, weil es nicht mehr funktioniert und daran ist nie einer alleine schuld. Es ist also nicht in Ordnung, sich erkaufen zu wollen, dass die Partnerin bei einem bleibt. Es hätte auch keinen Sinn, wenn sie nur deshalb bleibt, weil sie ihr gutes Leben nicht aufgeben möchte. Was würde dir das bringen, wenn sie nur deshalb bleibt, dich aber schon längst nicht mehr liebt?

Es gibt niemals eine Garantie, dass eine Ehe ewig hält - Vermögen oder nicht.

"Die Zugewinnregelung finde ich hingegen fair und gerechtfertigt"

wenn partner A mehrere 100T euro im jahr verdient und B nur 30T monatlich aber am ende das erwirtschaftete zur hälfte geteilt wird. wie kann es fair sein und womit ist es gerechtfertigt?

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3. Juni um 15:31
In Antwort auf saskia81007

Ihr seid noch nicht verheiratet und macht Euch schon Gedanken darüber, wie es sein wird, wie es nach der Scheidung bei beiden finanziell aussieht. 
Das sind tolle Voraussetzungen für eine glückliche Ehe.

Natürlich macht es in der heutigen Zeit Sinn, sich auch über einen Ehevertrag Gedanken zu machen.

Nur - wenn ich Dich richtig verstehe, brauchst Du lediglich jemanden, der für Dich ein paar Kinder zur Welt bringt. So wie Du die Situation schreibst, sehe ich nicht, dass Du Deine Partnerin als gleichwertig ansiehst und ihr nicht auf Augenhöhe zusammen lebt. Das entnehme ich der Aussage, dass sie sich von dem in der Ehe erworbenen Geld nicht einmal selber ohne Deine Zustimmung ein Auto aussuchen darf.

So, wie Du Deine Partnerin beschreibst, geht sie davon aus, dass Eure Ehe eh nicht lange hält und sie für diesen Fall finanziell abgesichert sein will.

Ich würde an Deiner Stelle aber nicht ohne Ehevertrag heiraten.
Ich würde an der Stelle Deiner Partnerin den Ehevertrag akzeptieren, aber nicht, bevor mein Anwalt nicht darüber geschaut hat und für mich das OK gegeben hat.....

Eine Heirat aus Liebe sieht für mich anders aus!

"Ihr seid noch nicht verheiratet und macht Euch schon Gedanken darüber, wie es sein wird, wie es nach der Scheidung bei beiden finanziell aussieht. Das sind tolle Voraussetzungen für eine glückliche Ehe."

mit u20 fand ich ein ehevertrag auch noch wahnsinnig unromantisch aber mit der zeit wird man halt weiser.

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3. Juni um 16:34
In Antwort auf antitoxin1

"Ihr seid noch nicht verheiratet und macht Euch schon Gedanken darüber, wie es sein wird, wie es nach der Scheidung bei beiden finanziell aussieht. Das sind tolle Voraussetzungen für eine glückliche Ehe."

mit u20 fand ich ein ehevertrag auch noch wahnsinnig unromantisch aber mit der zeit wird man halt weiser.

Plus: Es gibt nur einen guten Zeitpunkt sich um einen Ehevertrag zu kümmern und der liegt VOR der Ehe.

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3. Juni um 20:03
In Antwort auf antitoxin1

"Die Zugewinnregelung finde ich hingegen fair und gerechtfertigt"

wenn partner A mehrere 100T euro im jahr verdient und B nur 30T monatlich aber am ende das erwirtschaftete zur hälfte geteilt wird. wie kann es fair sein und womit ist es gerechtfertigt?

Irgendwie hast du dich wohl vertan. 30 im Monat gibt 360 im Jahr, das sind dann auch "mehrere hundert" Tausender...

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3. Juni um 20:49
In Antwort auf user68552

Liebes Forum,

ich stehe vor einer schwierigen Situation: Wir wollen heiraten aber sie besteht darauf, ohne Ehevertrag zu heiraten, andernfalls will sie Schluss machen. Ich kann das nicht weil ich beruflich erheblich erfolgreicher als sie bin und obendrein auch Firmen habe. Außerdem sagt sie, dass es nur eine echte Familie sein kann, wenn sie auch über mein/unser Geld verfügen darf ohne mich zu fragen, da sie sich unterdrückt fühlt wenn ich die finanziellen Entscheidungen treffe z.B. welches Auto sie sich kaufen darf (wohlgemerkt von meinem Geld, wenn sie zuhause bleibt und auf die zukünftigen kinder aufpassst).
Würde ihr nachgeben und ohne Vertrag heiraten? 
Danke euch!

Klingt für mich wie reichen Kerl angeln und alles in trockenen Tüchern haben wollen. Natürlich ist Geld in der Ehe irgendwo gemeinsames Geld aber ausnehmen  lassen musst du dich nicht.

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3. Juni um 21:24
In Antwort auf py158

Irgendwie hast du dich wohl vertan. 30 im Monat gibt 360 im Jahr, das sind dann auch "mehrere hundert" Tausender...

ich meinte natürlich jährlich, nicht monat.
 

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4. Juni um 6:12
In Antwort auf antitoxin1

ich meinte natürlich jährlich, nicht monat.
 

Hab ich mir schon gedacht... Trotzdem ist es ein Denkfehler annehmen zu wollen, dass die Ehefrau später mal ein Zehntel der Rente bekommen soll, weil hey, sie hat ja nur ein Zehntel verdient.

Allen die so denken kann ich nur dringend empfehlen sich mit einer Frau einzulassen, die drastisch mehr verdient als sie selbst. Das rückt die Perspektive wieder ein wenig gerade...

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