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Trennung wegen Bindungsstörung trotz Liebe(?)

2. Juli um 11:08 Letzte Antwort: 4. Juli um 11:58




Ich bin ziemlich mit den Nerven am Ende.Es geht um meinen Freund/Exfreund und unsere Beziehung.

Es wird ein längerer Text, aber ich hoffe einige lesen es und können mir Tipps geben oder mir auch auf nette, ehrliche art und weise sagen "Hey, dass ist aussichtslos, weil..."


Zu Beginn muss ich sagen, wir haben uns in einer Tagesklinik kennengelernt, waren beide psychisch am Ende, er mehr als ich (geplanter Suizid etc.) Und ich war noch mit meinem Ex zusammen als wir uns verliebten. Das ist jetzt gut 1 1/2 Jahre her und ich bin bis jetzt auch seine längste Beziehung.


Aber es ist folgendes:Vor zwei Wochen hat sich mein Freund nicht mehr bei mir gemeldet, ich fragte was ist und er meinte nach einiger Zeit er sei einfach total am Ende, er sei sogar zu seiner Mutter gegangen (dazu muss man sagen, die beiden hatten nie ein gutes Verhältnis, aber nun haben so wohl einmal richtig miteinander geredet und momentan sei sie sehr offen und solch ein Verhältnis hätte er noch nie zu ihr gehabt).Nun gut, ich ließ ihm Zeit, dann am Freitag telefonierten wir und er machte Schluss. Es war von beiden Seiten aus sehr tränenreich, ich hinterfragte alle meine Handlungen, merkte auch, dass wir in letzter Zeit viel gestritten hatten, aber für mich war das nicht wirklich ein Grund.Wir hatten am Wochenende zuvor gestritten, weil ich gedacht hatte, er hätte es wieder versäumt richtig offen mit seiner Mutter zu reden, was ihn wütend machte. Es sei seine Sache meinte er, ob und wann er mit ihr redete.Man muss aber auch sagen, dass sie sich Sachen geleistet hat, die ihn emotional immer wieder auf eine Achterbahn der Gefühle werfen und er sich dann bei mir ausweint, aber sobald ich was sage, ist es ja seine Sache. Ziemlich schwierige Situation.Ich fragte ihn bei dem Schluss-mach- Telefonat, ob er noch Gefühle hat, was er bejahte, wenn auch nicht so stark wie zu Beginn.

Dann machten wir aus, wann wir einander die Sachen zurückgeben, am Samstag, also dem nächsten Tag sollte es sein. Seine Mutter würde ihn fahren.Drei Stunden später, als ich mich einigermaßen beruhigt hatte kam eine Nachricht von ihm, sowohl per whatsapp als auch per SMS (er dachte wohl ich hätte ihn geblockt)Er glaube er hätte gerade den größten Fehler seines Lebens gemacht und er steht momentan am Abgrund, aber ohne mich fällt er hinein.Ja, ich war entsetzt dass er mir indirekt sagte "wenn du nicht zurück kommst, passiert mir was" also so interpretierte ich die Nachricht und schickte ihm dazu eine passende Sprachnachricht, aber auch nicht zu gepfeffert.Danach war er ganz einfühlsam und kam immer mehr auf mich zu, fragte nach einem Treffen am Sonntag.Gut, gesagt getan.

Zu Beginn dachte ich mir, ich will eigentlich fragen, ob ich ihn umarmen darf, er kam mir zuvor und fragte, ich sagte ja, wir umarmten uns gefühlt 5 Minuten, bevor wir weitergingen. Wir redeten geschlagene 4 Stunden in einem neutralen Umfeld, gingen spazieren, wussten aber nicht, wie wir miteinander umgehen sollten, das äußerte ich auch. Ich sagte "ich weiß nicht, ob wir Händchenhalten können oder uns sogar einen Kuss geben können, es ist alles so komisch" daraufhin nahm er meine Hand und wir hielten, obwohl es verdammt heiß war und wir beide verschwitzte Hände hatten, unsere Hände.Wir sprachen relativ offen, ohne Tränen, aber sehr emotional. Man muss dazu sagen, dass ich bei Streits meistens anfing zu weinen, weil ich hochsensibel bin.Er erzählte mir auch noch, dass er jetzt den einen Hund seiner Mutter nehmen würde, und das löste bei mir die Frage aus, wir wollten ja zusammen ziehen, warum bezieht er mich bei solch einer wichtigen Frage nicht mit ein?! Sagte ich ihm aber nicht.Im Endeffekt stellte sich heraus, dass ihm mein ganzer Balast, den ich bei ihm ablud, selbst zu viel war.Er hatte bereits beim Telefonat gesagt, wir hätten einander die Energie geraubt. Immer alles beim anderen abgeladen.Er könne das nicht mehr. Ich war verletzt, weil wer bekommt schon gern gesagt, dass er dem Partner Zuviel ist?
Ich bin sehr Lösungsorientiert und diskutiere auch gern mal, was bei ihm wohl als "Toddiskutieren" ankam.Er sagte aber auch, dass er erkannt hat, das er ein Alkoholproblem hat und er sich entschieden hat bei den AA's vorbei zu gucken. Er hatte auch eingesehen, dass er sich auf seiner Ausbildungsstelle zu sehr ausnutzen lässt, ich hatte ihm das auch gesagt, aber meinte er hatte es wohl selbst merken müssen, egal wie oft ich ihm das gesagt hätte und sagt jetzt auch mal nein.

Wir überlegten, wie wir den anderen entlasten konnten, weil wir beide ehrlich gesagt wenige bis keine sozialen Kontakte haben, weil wir uns sehr aneinander gehängt hatten im letzten Jahr.So einigten wir uns mehr schlecht als recht darauf, dass wir momentan nicht über Probleme und über unsere Famile reden sollten. Eine Pause quasi, aber gelockert, weil wir beide nicht damit klar komen würden, gar nichts mehr vom anderen zu hören.Am Ende meinte er dann aber es geht jetzt aber nicht normal weiter, falls ich das denken sollte, wegen dem Händchenhalten.Ich war etwas perplex, weil ich das ja wusste aber das so vor den latz geknallt zu bekommen war etwas hart.Am Bahnsteig, er wohnt ne Stunde von meiner Stadt entfernt und hat keinen Führerschein, genau wie ich, fragte ich ihn, ob ich einen Kuss bekommen kann (eigentlich total erniedrigend, aber naja) und er küsste mich. Dann verabschiedeten wir uns.

Wir schrieben uns guten Morgen und gute Nacht, so wie ausgemacht.Aber so plötzlich nichts mehr vom anderen zu erfahren, vom Alltag und all das machte mir sehr zu schaffen.Ich machte eine Pro-Contra Liste. Kam heraus, dass ich ein Problem damit hatte, dass er sich extrem schlecht entschuldigen konnte, eigentlich nie, wenn er etwas falsch gemacht hatte und dass er sich sehr schnell angegriffen fühlt.

Hinzu kamen noch unserer beider Psychische Probleme und als ich dann eine nicht so schöne Nachricht über meinen Vater bekam, weil der langsam aber sich dement wird, war es aus.Ich hab ihm geschrieben, ob wir nicht doch mal über solche Themen reden können und er meinte man könne ja eine Ausnahme machen, aber wenn es mich so belastet, dann können wir reden.Am Abend zuvor hatte er mir noch eine Sprachnachricht geschickt, dass es ihm leid tut dass er sich jetzt erst meldet, aber er hätte zwei Überstunden schieben müssen und kam dann erst um 23 Uhr nach Hause.Wir schrieben uns auch weiterhin, dass bekannte "Ich liebe dich", auch wenn es oft von mir kam.Ich weiß nicht mehr genau, was dazu führte, aber letztendlich steigerte sich das ganze dann so, dass ich ihm eine Sprachnachricht schickte, dass er sich sehr schlecht entschuldigen kann uns alles.Er fühlte sich, wie zu erwarten gleich angegriffen und meinte das sei nicht in Ordnung.Und auch, dass wir es so abgemacht hätten (emotionale Themen vermeiden) und er es nicht ok findet, dass ich da jetzt revidiere und das dann halt zur Trennung führt.Ich schrieb dann, wir sollten es wohl besser dabei belassen, uns weiterhin nur guten Morgen und gute Nacht zu schreiben, aber man könne dem anderen ja auch einen schönen Tag wünschen.Abgemacht.

Er schickte mir auch weiterhin Nachrichten, ich wartete ob er zuerst schrieb, kam nur einmal vor, aber schickte auch zwei Tage vorher noch eine Sprachnachricht wo er sagte "Ich liebe dich auch"Ich sagte dann in einer Nachricht, dass ich mir eine Selbsthilfegruppe suchen würde, zum Thema Selbstliebe, weil ich da wohl etwas in anderen suchte, und dass ich mich freuen würde wenn er mich zu einem Termin begleitet (da war der Termin noch 4 Wochen entfernt) der ihm bestimmt auch helfen würde, mein Krankheitsbild zu verstehen (ich habe ads und bzgl. Dessen gab es des öfteren Streit, weil ich unkonzentriert zuhörte und vieles vergaß, aber nicht absichtlich).Er meinte er gucke was sich machen lässt, es sei grade viel los und er weiß aber nicht ob er frei bekommt.Schickte mir sogar noch ein Herz.Ich hatte ihm einen Abend zuvor eine Sprachnachricht geschickt, weil ich bei ihm in der Nähe der Arbeit war und informierte ihn über meinen Hund, den er auch sehr mochte, dass er blind war. Schrieb mich schnell hinterher, dass es sich lediglich um Infos zum Hund handle. Er hörte es sich trotzdem nicht an.Am nächsten Abend schrieb ich dann nach seiner Nachricht, dass er es versuchen würde mit dem Termin noch hinterher, dass der Hund eben blind werden würde und dann gute Nacht.

Am nächsten Morgen schrieb er guten Morgen mit einem Nett lächelnden Smiley, ich versuchte die Spiegeltechnik anzuwenden, ein einfaches guten Morgen ohne jegliche Emojis oder sonst was.Ich hatte mir inzwischen ein Beziehungsbuch gekauft, ging darin voll auf, bemerkte auch meine Fehler.Ich schrieb ihm, dass ich hoffte sein Tag wäre nicht zu stressig gewesen und dass ich jetzt diese gesunde Distanz auch für gut erachten würde, weil das auch für unsere Beziehung neue Perspektiven eröffnet.Ich fragte ihn, bis wann wir die Pause haben sollen, vielleicht bis zum 17.07 da käme ich sich zurück von meiner Familie ...er solle mir bitte Bescheid geben. Mein Fehler war wohl, dass dies genau der gleiche Termin war, an dem er mich begleitet hätte zum Arzt. Er assoziierte das wohl damit und meinte er hätte voll verpeilt, zu fragen, er würde am Dienstag, also Morgen fragen.Ich meinte, sei nicht schlimm, er hat es versucht und wenn die Chance am Dienstag bestünde, dann solle er es versuchen.Daraufhin kam ein gute Nacht mit einer Rose.

Am nächsten Tag sagte ich ihm, falls er keine Gefühle mehr für mich haben sollte, dass er es bitte vor Ablauf dieser Pause sagen solle.Er schrieb daraufhin, dass er denke, wir sollten uns eh früher treffen.Ich schrieb ihm, dass er es mir sagen soll, wenn er die Beziehung beenden will.Ich schrieb ihm viel später, dass ich mir langsam Sorgen machen würde, weil er eben auch diabetes hat.Spät abends schrieb er dann, er sei mit seiner Mutter den ganzen Tag unterwegs gewesen.Er fragte, wann ich mich denn treffen wollen würde, ich war etwas distanziert und meinte es sei ihm überlassen bin halt ab dem 05.07 weg.Es ging hin und her, ich fragte ob er telefonieren kann, er verneinte.Ich sagte ihm abermals, wenn er sie Beziehung beenden will, dann soll er es jetzt tun.Er sagte er will gar nicht fragen, wie es mir gerade geht, bestimmt scheiße und ob ich gerade klar kommen würde.Ich sagte ihm dass ich heute nen beschissenen Tag hatte und mir krasse Sorgen um ihn gemacht habe und ich immer noch denke, dass wenn wir uns am Montag treffen, weil er einfach nur Schluss machen will.Er meinte er wolle das gerne persönlich bereden.Ich meinte er solle es einfach jetzt kurz und schmerzlos machen, weil alles andere ist nicht fair mir gegenüber.Seine antwort war :" Wir haben geredet und geredet uns Vorgänge und alles überlegt und es wird nicht besser oder anders es tut mir leid aber ich kann das nicht mehr..."Ich meinte daraufhin dann, ist gut und noch was anderes , woraufhin er meinte er wollte es mir nicht noch mehr erschweren und was ich schreibe ergäbe keinen Sinn und ich solle ins Bett gehen.Ich war sauer.Die Sprachnachricht die ich ihm geschickt habe, habe ich Gott sei dank wieder gelöscht. Hätte es nur bereut.Er meinte dann noch :" Es tut mir leid aber ich Weiss einfach nicht was ich noch sagen oder schreiben soll, ich fühle mich dabei wie das letzte Stück scheisse aber ich kann einfach nicht mehr, ich Weiss im Moment einfach gar nichts mehr..."Ich hab ihm dann ne Sprachnachricht geschickt, die relativ neutral war. Wo ich ihm aber auch gesagt habe, es sei nicht ein Ordnung gewesen so wie er es gemacht hatte und das es in Ordnung gewesen wäre, hätte er sich nach dem ersten Schlussmachen ein paar Wochen später gemeldet und gefragt ob wir nochmal reden.Für mich wäre eine Voraussetzung, dass er sich AKTIV einen Therapeuten sucht und nicht nur darauf verweist, dass er ja auf sämtlichen Listen steht.Aber es ist nunmal jetzt so wie es ist.

Danach habe ich ihm noch geschrieben, dass er kein Stück scheiße ist und ein wunderbarer Mensch.Am nächsten Morgen meinte er "Danke ich weiß das zu schätzen"Ich sagte noch, dass es auch genauso gemeint ist und nicht nur daher geredet.Seine Antwort war ein Danke mit einer Rose.Dann habe ich gefragt, wie wir damit unseren Sachen machen wollen und er meinte er könne mir die am Montag mitbringen.Ich fragte noch, ob er sich am Montag noch treffen mag. Er meinte bloß, wenn ich mag können wir uns dann treffen und wir hatten es schon ausgemacht, weil er dann Berufschule hat bis 15 Uhr und wir können uns danach treffen. Auf meine Frage ob wir noch reden oder uns nur die Sachen geben, erhielt ich keine Antwort.Er meinte noch, wenn es nicht geht, dann soll ich ihm das sagen.Ich schrieb dann, ich weiß es nicht.Er meinte dann :"Wenn du möchtest können wir uns auch erst nächste Woche treffen bzw in ein paar wochen wenn du wieder da bist, als hier in..."Ich meinte das wäre mir am liebsten, vielleicht auch weil es sich dann gesetzt hat und wir beide nicht so emotional sind.Ein schlichtes okay kam von ihm. Ich wollte mich wissen ob das In Ordnung wäre, er meinte na klar.Ich sagte dann noch ok, dann gute Nacht.


Das war ziemlich viel, aber in weniger Zeilen hätte ich diese Komplexe Geschichte nicht schreiben können.Meine Frage: Seine Gefühle können ja nicht innerhalb einer Woche weg sein? Er hat meiner Meinung nach immer noch Gefühle für mich, aber ist z.z einfach mit allem überfordert.Ich wollte fragen, wie ich mich ihm annähern kann, wenn wir uns treffen, weil ich liebe ihn immer noch sehr.Will ihn aber nicht überfordern.Wir haben so viel miteinander durchgemacht und ich habe eine objektive Psychologin, er nicht. Ich meinte in meiner Letzten Sprachnachricht auch, dass Freunde und Verwandte NIE objektiv sein können.Ich will aber einfach nicht von ihm verlangen, wenn er sich nen Therapeuten sucht, dann kann das noch was mit uns werden.Ich mache mir immer noch Hoffnungen, mein Kopf weiß, dass es eigentlich dumm ist, aber das liebe Herz...Ich hatte ihm auch vorgeschlagen, eine Paartherapie zu machen, er meinte er will alles versuchen die Beziehung zu retten, und auf einmal nicht mehr? Leider habe ich das Gefühl, er lässt sich von seiner Mutter manipulieren, auch wenn er es nicht wirklich merkt.Ich arbeite gerade hart an mir, werde aber nicht sämtliche Charaktereigenschaften über Bord werfen, kann ich ja gar nicht.

Für mich wäre es ok, wenn er eine Therapie macht, zu den AA's geht und an sich arbeitet und wir uns in ein paar Monaten irgendwann mal treffen.Ich weiß aber auch, dass ich ihm das so nicht sagen kann, weil ich ihn damit unter Druck setze.

Mittlerweile weiß ich auch, dass wir wohl beide eine Bindungsstörung haben, habe mich viel in meiner Ausbildung mit den ganzen Bindungsgedöns auseinandersetzen müssen und stieß jetzt  wieder darauf. Ich bin Ängstlich/Unsicher-Ambivalent, klammere wohl, wenn ich merke mein Partner entfernt sich von mir, bin dann auch unfair, mache Vorwürfe etc.. Er ist (denke ich) ängstlich/unsicher-vermeidend. Bedeutet, sobald ihm es zu eng wird, nimmt er reißaus, weil er Angst vor Kontrolle und seine Unabhängigkeit hat und auch vor Enttäuschung (wurde in der Vergangeheit auch oft betrogen).Ich weiß halt auch echt nicht, wie ich ihm sowas vermitteln soll ohne bevormundend zu wirken, ich weiß auch, dass es eigentlich nicht meine Aufgabe ist, nie war. DAS ist mein Problem an dem ich arbeiten muss.

Momentan sitze ich an einem Brief für ihn, den ich ihm entweder vorlesen werde und dann persönlich gebe, weil schicken ist mir zu unpersönlich. Dafür würde ich gern den Termin nutzen, an dem wir uns unsere Sachen zurück geben, weiß aber nicht, ob ein anderer Tag vielleicht besser wäre? 

Ich bräuchte echt Hilfe, was das Briefthema angeht und ob ich es an dem gleichen Tag machen soll oder einem anderen.

Sorry für den Extrem langen Text nochmal.

danke schon mal für eure Tipps oder auch eigenen Erfahrungen mit Bindungsgestörten Beziehungen.

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2. Juli um 16:35

Ihr habt euch in einer Tagesklinik kennengelernt. Ihr seid beide nicht so richtig auf dem Damm. Warum beginnt man eine Beziehung, wenn man selbst nicht heil und ganz ist?

Ihr habt wahrscheinlich beide versucht eure Lücken mit dem jeweils anderen irgendwie zu füllen. Aber man kann nur eine glückliche Beziehung führen, wenn man auch alleine glücklich ist. Mir scheint so als wäre dein ex gerade dabei durchzubrechen, daher auch die Gespräche mit seiner Mutter. Du gehörst für ihn zu der Zeit seiner psychischen Probleme, die er jetzt hinter sich lassen will.

Es geht ihm momentan schlechter, weil in ihm und in seiner Psyche gerade etwas schwerwiegendes passiert, das ist anstrengend und kann einem angst machen. Es kann deshalb sein, dass er sich von alleine wieder bei dir melden wird, weil du Gewohnheit für ihn bist, weil du Bequemlichkeit und seine Komfortzone bist.  Du solltest jetzt auch loslassen und die Situation nutzen mit dir selbst klarzukommen um selbst zu heilen. Bau dir was neues auf. Hör auf von Mensch zu Mensch zu springen und zu erwarten, dass es dir dadurch besser geht. Du klammerst dich an deine Partner, weil du alleine nicht zurecht kommst. Bau dich auf. Das ist das größte Geschenk, dass du dir selbst geben kannst. Und verbrenne den Brief als Symbol deines Neuanfangs und deiner Wiedergeburt.

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2. Juli um 18:37
In Antwort auf einmensch

Ihr habt euch in einer Tagesklinik kennengelernt. Ihr seid beide nicht so richtig auf dem Damm. Warum beginnt man eine Beziehung, wenn man selbst nicht heil und ganz ist?

Ihr habt wahrscheinlich beide versucht eure Lücken mit dem jeweils anderen irgendwie zu füllen. Aber man kann nur eine glückliche Beziehung führen, wenn man auch alleine glücklich ist. Mir scheint so als wäre dein ex gerade dabei durchzubrechen, daher auch die Gespräche mit seiner Mutter. Du gehörst für ihn zu der Zeit seiner psychischen Probleme, die er jetzt hinter sich lassen will.

Es geht ihm momentan schlechter, weil in ihm und in seiner Psyche gerade etwas schwerwiegendes passiert, das ist anstrengend und kann einem angst machen. Es kann deshalb sein, dass er sich von alleine wieder bei dir melden wird, weil du Gewohnheit für ihn bist, weil du Bequemlichkeit und seine Komfortzone bist.  Du solltest jetzt auch loslassen und die Situation nutzen mit dir selbst klarzukommen um selbst zu heilen. Bau dir was neues auf. Hör auf von Mensch zu Mensch zu springen und zu erwarten, dass es dir dadurch besser geht. Du klammerst dich an deine Partner, weil du alleine nicht zurecht kommst. Bau dich auf. Das ist das größte Geschenk, dass du dir selbst geben kannst. Und verbrenne den Brief als Symbol deines Neuanfangs und deiner Wiedergeburt.

Das weiß ich auch, dass wir usn zu sehr aneinander geklammert haben.
Die Beziehung war zu schnell zu intensiv, von ihm aus und ich habe das falsch interpretiert. 
Ich habe ihm viel geholfen, also glaube ich kaum, dass er mich nur mit den Negativen Aspekten und seinen Psychischen Problemen in Verbindung bringt.

Sonst hätte er kaum gesagt, ich sei ihm nach wie vor wichtig und er hat weiterhin Gefühle für mich.

"Es geht ihm momentan schlechter, weil in ihm und in seiner Psyche gerade etwas schwerwiegendes passiert, das ist anstrengend und kann einem angst machen." - 
Das denke ich eben auch, aber er hat halt auch Bindungsangst und stößt mich garantiert nicht weg, weil er denkt "Ach, die alte gehört zu dem ganzen anderen Scheiß..." machte er ja mit seiner Mutter auch nicht und da ist leider, wie er mir anvertraut hat, viel schief gelaufen. Das ER das jetzt aufarbeiten will, glaube ich schon...aber da gehören immer zwei dazu. Bei ihr wird er leider des öteren auf Granit stoßen.

Eventuell kommt er nochmal auf mich zu, um das zu klären, aber dann bin ich wahrscheinlich schon längst drüber hinweg.Ich bin kein Spielball.

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2. Juli um 22:21
In Antwort auf cathlyn

Das weiß ich auch, dass wir usn zu sehr aneinander geklammert haben.
Die Beziehung war zu schnell zu intensiv, von ihm aus und ich habe das falsch interpretiert. 
Ich habe ihm viel geholfen, also glaube ich kaum, dass er mich nur mit den Negativen Aspekten und seinen Psychischen Problemen in Verbindung bringt.

Sonst hätte er kaum gesagt, ich sei ihm nach wie vor wichtig und er hat weiterhin Gefühle für mich.

"Es geht ihm momentan schlechter, weil in ihm und in seiner Psyche gerade etwas schwerwiegendes passiert, das ist anstrengend und kann einem angst machen." - 
Das denke ich eben auch, aber er hat halt auch Bindungsangst und stößt mich garantiert nicht weg, weil er denkt "Ach, die alte gehört zu dem ganzen anderen Scheiß..." machte er ja mit seiner Mutter auch nicht und da ist leider, wie er mir anvertraut hat, viel schief gelaufen. Das ER das jetzt aufarbeiten will, glaube ich schon...aber da gehören immer zwei dazu. Bei ihr wird er leider des öteren auf Granit stoßen.

Eventuell kommt er nochmal auf mich zu, um das zu klären, aber dann bin ich wahrscheinlich schon längst drüber hinweg.Ich bin kein Spielball.

Er will dich nicht mehr um dich haben weil er mit dir die Vergangenheit verbindet. Er merkt das nicht bewusst. Es ist unterbewusst. Das einzige was er momentan weiß ist, dass er dich nicht sehen will. Dass er seine Mutter nicht weg stößt und sogar Nähe zu ihr sucht liegt daran, dass er in ihr nicht die Vergangenheit sieht, sondern eher dass was er immer wollte, nämlich eine gesunde Beziehung zu seiner Mutter und sich selbst. Er wird nur bei dir ankommen wenn das arbeiten an sich selbst zu schwer wird und er etwas "leichtes braucht" jemand der ihm ein gutes Gefühl für wenig Aufwand gibt. Wäre aber ein dummer Fehler von ihm und von dir auch wenn du dich weiter auf ihn einlässt. Ihr blockiert euch gegenseitig.

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2. Juli um 22:51
Beste Antwort

Hallo Cathlyn,

lass dich nicht zu sehr von der Meta-Ebene verschlucken, deine ganzen Diagnosen und Einschätzungen über Störungsbilder sind ja nicht besonders hilfreich. 
Irgendwie erinnerst du mich an mich selbst, ich hab auch stundenlang mit Textanalysen verbracht und wer wann was sagte, war sehr wichtig. Das Herz mit dem Hirn verstehen zu wollen, hat mich regelmäßig zur Verzweiflung gebracht.

Entgegen der landläufigen Meinung, man muss alleine glücklich sein können, um eine glückliche Beziehung zu führen, denke ich, dass Beziehungen sich hervorragend dazu eignen, jedes Thema spiegeln. Der Vermeider trifft eine Klammernde. Perfekt! Beide lernen mit ihrem jeweiligen Bindungsschema umzugehen und eventuell ein Fünkchen besser mit sich und dem anderen zurecht zu kommen. Das zu reflektieren und den anderen zu verstehen, bringt einem enorm weiter.

Du glaubst vielleicht, dass sich alles in Wohlgefallen auflöst, wenn nur das und das passiert. Das ist leider nicht so, Du bist du und der andere ist der andere, und das wird immer so bleiben. Wenn er sich jetzt aus der Beziehung zurück ziehst, wirst du so oder so das ganze akzeptieren müssen. Derzeit projizierst du auf ihn und ich glaube, du willst ihm ehrlich helfen, dass es ihm besser geht. Ja, du bestimmst sogar, was er tun sollte, damit es so ist. So wird keine Beziehung bestand haben und auch das ist ein Lernprozess.

Ich hatte selbst so viele Beziehungen, wo ich regelmäßig in die Sozialarbeiter-Rolle kippte. Auch das ist ein ziemlich sicheres Symptom für eine unsichere Bindung. In Wirklichkeit willst du deine Größe, dein Wunderbar sein nicht spüren und musst ganz viel tun und machen und helfen und nachdenken und analysieren, weil du glaubst, nur so ist es gut. Dieses von oben-herab-geschaue auf andere bewahrt einen davor, auf Augenhöhe gegenüber zu stehen.

Sinnvoll wäre ein Freund, der keine psychischen Probleme hat, der dir ohne große Quirxe und Knaxe begegnen kann, aber davor hast du noch zu sehr Angst. Oberflächlich sagst du dir vielleicht, dass du eine Herausforderung brauchst, dass du um was kämpfen willst, dass du nichts normales willst. 

Ich freue mich auf eine Diskussion mit dir in 20 Jahren. Vielleicht fällt dir aber auch wie frühere wie Schuppen von den Augen, dass es Leichtigkeit und Luftigkeit in der Liebe gibt, dass sie nicht auf Defiziten gründen muss, und dass du keine Sozialarbeiterin bist, die immer ein Projekt braucht.

Bis dahin wünsche ich dir viel Beziehung und Bindung.

Frau Evi
 

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3. Juli um 9:14
Beste Antwort
In Antwort auf cathlyn




Ich bin ziemlich mit den Nerven am Ende.Es geht um meinen Freund/Exfreund und unsere Beziehung.

Es wird ein längerer Text, aber ich hoffe einige lesen es und können mir Tipps geben oder mir auch auf nette, ehrliche art und weise sagen "Hey, dass ist aussichtslos, weil..."


Zu Beginn muss ich sagen, wir haben uns in einer Tagesklinik kennengelernt, waren beide psychisch am Ende, er mehr als ich (geplanter Suizid etc.) Und ich war noch mit meinem Ex zusammen als wir uns verliebten. Das ist jetzt gut 1 1/2 Jahre her und ich bin bis jetzt auch seine längste Beziehung.


Aber es ist folgendes:Vor zwei Wochen hat sich mein Freund nicht mehr bei mir gemeldet, ich fragte was ist und er meinte nach einiger Zeit er sei einfach total am Ende, er sei sogar zu seiner Mutter gegangen (dazu muss man sagen, die beiden hatten nie ein gutes Verhältnis, aber nun haben so wohl einmal richtig miteinander geredet und momentan sei sie sehr offen und solch ein Verhältnis hätte er noch nie zu ihr gehabt).Nun gut, ich ließ ihm Zeit, dann am Freitag telefonierten wir und er machte Schluss. Es war von beiden Seiten aus sehr tränenreich, ich hinterfragte alle meine Handlungen, merkte auch, dass wir in letzter Zeit viel gestritten hatten, aber für mich war das nicht wirklich ein Grund.Wir hatten am Wochenende zuvor gestritten, weil ich gedacht hatte, er hätte es wieder versäumt richtig offen mit seiner Mutter zu reden, was ihn wütend machte. Es sei seine Sache meinte er, ob und wann er mit ihr redete.Man muss aber auch sagen, dass sie sich Sachen geleistet hat, die ihn emotional immer wieder auf eine Achterbahn der Gefühle werfen und er sich dann bei mir ausweint, aber sobald ich was sage, ist es ja seine Sache. Ziemlich schwierige Situation.Ich fragte ihn bei dem Schluss-mach- Telefonat, ob er noch Gefühle hat, was er bejahte, wenn auch nicht so stark wie zu Beginn.

Dann machten wir aus, wann wir einander die Sachen zurückgeben, am Samstag, also dem nächsten Tag sollte es sein. Seine Mutter würde ihn fahren.Drei Stunden später, als ich mich einigermaßen beruhigt hatte kam eine Nachricht von ihm, sowohl per whatsapp als auch per SMS (er dachte wohl ich hätte ihn geblockt)Er glaube er hätte gerade den größten Fehler seines Lebens gemacht und er steht momentan am Abgrund, aber ohne mich fällt er hinein.Ja, ich war entsetzt dass er mir indirekt sagte "wenn du nicht zurück kommst, passiert mir was" also so interpretierte ich die Nachricht und schickte ihm dazu eine passende Sprachnachricht, aber auch nicht zu gepfeffert.Danach war er ganz einfühlsam und kam immer mehr auf mich zu, fragte nach einem Treffen am Sonntag.Gut, gesagt getan.

Zu Beginn dachte ich mir, ich will eigentlich fragen, ob ich ihn umarmen darf, er kam mir zuvor und fragte, ich sagte ja, wir umarmten uns gefühlt 5 Minuten, bevor wir weitergingen. Wir redeten geschlagene 4 Stunden in einem neutralen Umfeld, gingen spazieren, wussten aber nicht, wie wir miteinander umgehen sollten, das äußerte ich auch. Ich sagte "ich weiß nicht, ob wir Händchenhalten können oder uns sogar einen Kuss geben können, es ist alles so komisch" daraufhin nahm er meine Hand und wir hielten, obwohl es verdammt heiß war und wir beide verschwitzte Hände hatten, unsere Hände.Wir sprachen relativ offen, ohne Tränen, aber sehr emotional. Man muss dazu sagen, dass ich bei Streits meistens anfing zu weinen, weil ich hochsensibel bin.Er erzählte mir auch noch, dass er jetzt den einen Hund seiner Mutter nehmen würde, und das löste bei mir die Frage aus, wir wollten ja zusammen ziehen, warum bezieht er mich bei solch einer wichtigen Frage nicht mit ein?! Sagte ich ihm aber nicht.Im Endeffekt stellte sich heraus, dass ihm mein ganzer Balast, den ich bei ihm ablud, selbst zu viel war.Er hatte bereits beim Telefonat gesagt, wir hätten einander die Energie geraubt. Immer alles beim anderen abgeladen.Er könne das nicht mehr. Ich war verletzt, weil wer bekommt schon gern gesagt, dass er dem Partner Zuviel ist?
Ich bin sehr Lösungsorientiert und diskutiere auch gern mal, was bei ihm wohl als "Toddiskutieren" ankam.Er sagte aber auch, dass er erkannt hat, das er ein Alkoholproblem hat und er sich entschieden hat bei den AA's vorbei zu gucken. Er hatte auch eingesehen, dass er sich auf seiner Ausbildungsstelle zu sehr ausnutzen lässt, ich hatte ihm das auch gesagt, aber meinte er hatte es wohl selbst merken müssen, egal wie oft ich ihm das gesagt hätte und sagt jetzt auch mal nein.

Wir überlegten, wie wir den anderen entlasten konnten, weil wir beide ehrlich gesagt wenige bis keine sozialen Kontakte haben, weil wir uns sehr aneinander gehängt hatten im letzten Jahr.So einigten wir uns mehr schlecht als recht darauf, dass wir momentan nicht über Probleme und über unsere Famile reden sollten. Eine Pause quasi, aber gelockert, weil wir beide nicht damit klar komen würden, gar nichts mehr vom anderen zu hören.Am Ende meinte er dann aber es geht jetzt aber nicht normal weiter, falls ich das denken sollte, wegen dem Händchenhalten.Ich war etwas perplex, weil ich das ja wusste aber das so vor den latz geknallt zu bekommen war etwas hart.Am Bahnsteig, er wohnt ne Stunde von meiner Stadt entfernt und hat keinen Führerschein, genau wie ich, fragte ich ihn, ob ich einen Kuss bekommen kann (eigentlich total erniedrigend, aber naja) und er küsste mich. Dann verabschiedeten wir uns.

Wir schrieben uns guten Morgen und gute Nacht, so wie ausgemacht.Aber so plötzlich nichts mehr vom anderen zu erfahren, vom Alltag und all das machte mir sehr zu schaffen.Ich machte eine Pro-Contra Liste. Kam heraus, dass ich ein Problem damit hatte, dass er sich extrem schlecht entschuldigen konnte, eigentlich nie, wenn er etwas falsch gemacht hatte und dass er sich sehr schnell angegriffen fühlt.

Hinzu kamen noch unserer beider Psychische Probleme und als ich dann eine nicht so schöne Nachricht über meinen Vater bekam, weil der langsam aber sich dement wird, war es aus.Ich hab ihm geschrieben, ob wir nicht doch mal über solche Themen reden können und er meinte man könne ja eine Ausnahme machen, aber wenn es mich so belastet, dann können wir reden.Am Abend zuvor hatte er mir noch eine Sprachnachricht geschickt, dass es ihm leid tut dass er sich jetzt erst meldet, aber er hätte zwei Überstunden schieben müssen und kam dann erst um 23 Uhr nach Hause.Wir schrieben uns auch weiterhin, dass bekannte "Ich liebe dich", auch wenn es oft von mir kam.Ich weiß nicht mehr genau, was dazu führte, aber letztendlich steigerte sich das ganze dann so, dass ich ihm eine Sprachnachricht schickte, dass er sich sehr schlecht entschuldigen kann uns alles.Er fühlte sich, wie zu erwarten gleich angegriffen und meinte das sei nicht in Ordnung.Und auch, dass wir es so abgemacht hätten (emotionale Themen vermeiden) und er es nicht ok findet, dass ich da jetzt revidiere und das dann halt zur Trennung führt.Ich schrieb dann, wir sollten es wohl besser dabei belassen, uns weiterhin nur guten Morgen und gute Nacht zu schreiben, aber man könne dem anderen ja auch einen schönen Tag wünschen.Abgemacht.

Er schickte mir auch weiterhin Nachrichten, ich wartete ob er zuerst schrieb, kam nur einmal vor, aber schickte auch zwei Tage vorher noch eine Sprachnachricht wo er sagte "Ich liebe dich auch"Ich sagte dann in einer Nachricht, dass ich mir eine Selbsthilfegruppe suchen würde, zum Thema Selbstliebe, weil ich da wohl etwas in anderen suchte, und dass ich mich freuen würde wenn er mich zu einem Termin begleitet (da war der Termin noch 4 Wochen entfernt) der ihm bestimmt auch helfen würde, mein Krankheitsbild zu verstehen (ich habe ads und bzgl. Dessen gab es des öfteren Streit, weil ich unkonzentriert zuhörte und vieles vergaß, aber nicht absichtlich).Er meinte er gucke was sich machen lässt, es sei grade viel los und er weiß aber nicht ob er frei bekommt.Schickte mir sogar noch ein Herz.Ich hatte ihm einen Abend zuvor eine Sprachnachricht geschickt, weil ich bei ihm in der Nähe der Arbeit war und informierte ihn über meinen Hund, den er auch sehr mochte, dass er blind war. Schrieb mich schnell hinterher, dass es sich lediglich um Infos zum Hund handle. Er hörte es sich trotzdem nicht an.Am nächsten Abend schrieb ich dann nach seiner Nachricht, dass er es versuchen würde mit dem Termin noch hinterher, dass der Hund eben blind werden würde und dann gute Nacht.

Am nächsten Morgen schrieb er guten Morgen mit einem Nett lächelnden Smiley, ich versuchte die Spiegeltechnik anzuwenden, ein einfaches guten Morgen ohne jegliche Emojis oder sonst was.Ich hatte mir inzwischen ein Beziehungsbuch gekauft, ging darin voll auf, bemerkte auch meine Fehler.Ich schrieb ihm, dass ich hoffte sein Tag wäre nicht zu stressig gewesen und dass ich jetzt diese gesunde Distanz auch für gut erachten würde, weil das auch für unsere Beziehung neue Perspektiven eröffnet.Ich fragte ihn, bis wann wir die Pause haben sollen, vielleicht bis zum 17.07 da käme ich sich zurück von meiner Familie ...er solle mir bitte Bescheid geben. Mein Fehler war wohl, dass dies genau der gleiche Termin war, an dem er mich begleitet hätte zum Arzt. Er assoziierte das wohl damit und meinte er hätte voll verpeilt, zu fragen, er würde am Dienstag, also Morgen fragen.Ich meinte, sei nicht schlimm, er hat es versucht und wenn die Chance am Dienstag bestünde, dann solle er es versuchen.Daraufhin kam ein gute Nacht mit einer Rose.

Am nächsten Tag sagte ich ihm, falls er keine Gefühle mehr für mich haben sollte, dass er es bitte vor Ablauf dieser Pause sagen solle.Er schrieb daraufhin, dass er denke, wir sollten uns eh früher treffen.Ich schrieb ihm, dass er es mir sagen soll, wenn er die Beziehung beenden will.Ich schrieb ihm viel später, dass ich mir langsam Sorgen machen würde, weil er eben auch diabetes hat.Spät abends schrieb er dann, er sei mit seiner Mutter den ganzen Tag unterwegs gewesen.Er fragte, wann ich mich denn treffen wollen würde, ich war etwas distanziert und meinte es sei ihm überlassen bin halt ab dem 05.07 weg.Es ging hin und her, ich fragte ob er telefonieren kann, er verneinte.Ich sagte ihm abermals, wenn er sie Beziehung beenden will, dann soll er es jetzt tun.Er sagte er will gar nicht fragen, wie es mir gerade geht, bestimmt scheiße und ob ich gerade klar kommen würde.Ich sagte ihm dass ich heute nen beschissenen Tag hatte und mir krasse Sorgen um ihn gemacht habe und ich immer noch denke, dass wenn wir uns am Montag treffen, weil er einfach nur Schluss machen will.Er meinte er wolle das gerne persönlich bereden.Ich meinte er solle es einfach jetzt kurz und schmerzlos machen, weil alles andere ist nicht fair mir gegenüber.Seine antwort war :" Wir haben geredet und geredet uns Vorgänge und alles überlegt und es wird nicht besser oder anders es tut mir leid aber ich kann das nicht mehr..."Ich meinte daraufhin dann, ist gut und noch was anderes , woraufhin er meinte er wollte es mir nicht noch mehr erschweren und was ich schreibe ergäbe keinen Sinn und ich solle ins Bett gehen.Ich war sauer.Die Sprachnachricht die ich ihm geschickt habe, habe ich Gott sei dank wieder gelöscht. Hätte es nur bereut.Er meinte dann noch :" Es tut mir leid aber ich Weiss einfach nicht was ich noch sagen oder schreiben soll, ich fühle mich dabei wie das letzte Stück scheisse aber ich kann einfach nicht mehr, ich Weiss im Moment einfach gar nichts mehr..."Ich hab ihm dann ne Sprachnachricht geschickt, die relativ neutral war. Wo ich ihm aber auch gesagt habe, es sei nicht ein Ordnung gewesen so wie er es gemacht hatte und das es in Ordnung gewesen wäre, hätte er sich nach dem ersten Schlussmachen ein paar Wochen später gemeldet und gefragt ob wir nochmal reden.Für mich wäre eine Voraussetzung, dass er sich AKTIV einen Therapeuten sucht und nicht nur darauf verweist, dass er ja auf sämtlichen Listen steht.Aber es ist nunmal jetzt so wie es ist.

Danach habe ich ihm noch geschrieben, dass er kein Stück scheiße ist und ein wunderbarer Mensch.Am nächsten Morgen meinte er "Danke ich weiß das zu schätzen"Ich sagte noch, dass es auch genauso gemeint ist und nicht nur daher geredet.Seine Antwort war ein Danke mit einer Rose.Dann habe ich gefragt, wie wir damit unseren Sachen machen wollen und er meinte er könne mir die am Montag mitbringen.Ich fragte noch, ob er sich am Montag noch treffen mag. Er meinte bloß, wenn ich mag können wir uns dann treffen und wir hatten es schon ausgemacht, weil er dann Berufschule hat bis 15 Uhr und wir können uns danach treffen. Auf meine Frage ob wir noch reden oder uns nur die Sachen geben, erhielt ich keine Antwort.Er meinte noch, wenn es nicht geht, dann soll ich ihm das sagen.Ich schrieb dann, ich weiß es nicht.Er meinte dann :"Wenn du möchtest können wir uns auch erst nächste Woche treffen bzw in ein paar wochen wenn du wieder da bist, als hier in..."Ich meinte das wäre mir am liebsten, vielleicht auch weil es sich dann gesetzt hat und wir beide nicht so emotional sind.Ein schlichtes okay kam von ihm. Ich wollte mich wissen ob das In Ordnung wäre, er meinte na klar.Ich sagte dann noch ok, dann gute Nacht.


Das war ziemlich viel, aber in weniger Zeilen hätte ich diese Komplexe Geschichte nicht schreiben können.Meine Frage: Seine Gefühle können ja nicht innerhalb einer Woche weg sein? Er hat meiner Meinung nach immer noch Gefühle für mich, aber ist z.z einfach mit allem überfordert.Ich wollte fragen, wie ich mich ihm annähern kann, wenn wir uns treffen, weil ich liebe ihn immer noch sehr.Will ihn aber nicht überfordern.Wir haben so viel miteinander durchgemacht und ich habe eine objektive Psychologin, er nicht. Ich meinte in meiner Letzten Sprachnachricht auch, dass Freunde und Verwandte NIE objektiv sein können.Ich will aber einfach nicht von ihm verlangen, wenn er sich nen Therapeuten sucht, dann kann das noch was mit uns werden.Ich mache mir immer noch Hoffnungen, mein Kopf weiß, dass es eigentlich dumm ist, aber das liebe Herz...Ich hatte ihm auch vorgeschlagen, eine Paartherapie zu machen, er meinte er will alles versuchen die Beziehung zu retten, und auf einmal nicht mehr? Leider habe ich das Gefühl, er lässt sich von seiner Mutter manipulieren, auch wenn er es nicht wirklich merkt.Ich arbeite gerade hart an mir, werde aber nicht sämtliche Charaktereigenschaften über Bord werfen, kann ich ja gar nicht.

Für mich wäre es ok, wenn er eine Therapie macht, zu den AA's geht und an sich arbeitet und wir uns in ein paar Monaten irgendwann mal treffen.Ich weiß aber auch, dass ich ihm das so nicht sagen kann, weil ich ihn damit unter Druck setze.

Mittlerweile weiß ich auch, dass wir wohl beide eine Bindungsstörung haben, habe mich viel in meiner Ausbildung mit den ganzen Bindungsgedöns auseinandersetzen müssen und stieß jetzt  wieder darauf. Ich bin Ängstlich/Unsicher-Ambivalent, klammere wohl, wenn ich merke mein Partner entfernt sich von mir, bin dann auch unfair, mache Vorwürfe etc.. Er ist (denke ich) ängstlich/unsicher-vermeidend. Bedeutet, sobald ihm es zu eng wird, nimmt er reißaus, weil er Angst vor Kontrolle und seine Unabhängigkeit hat und auch vor Enttäuschung (wurde in der Vergangeheit auch oft betrogen).Ich weiß halt auch echt nicht, wie ich ihm sowas vermitteln soll ohne bevormundend zu wirken, ich weiß auch, dass es eigentlich nicht meine Aufgabe ist, nie war. DAS ist mein Problem an dem ich arbeiten muss.

Momentan sitze ich an einem Brief für ihn, den ich ihm entweder vorlesen werde und dann persönlich gebe, weil schicken ist mir zu unpersönlich. Dafür würde ich gern den Termin nutzen, an dem wir uns unsere Sachen zurück geben, weiß aber nicht, ob ein anderer Tag vielleicht besser wäre? 

Ich bräuchte echt Hilfe, was das Briefthema angeht und ob ich es an dem gleichen Tag machen soll oder einem anderen.

Sorry für den Extrem langen Text nochmal.

danke schon mal für eure Tipps oder auch eigenen Erfahrungen mit Bindungsgestörten Beziehungen.

Hallo Cathlyn,

die Aussichten sind nicht besonders rosig. Beide verfügt ihr über Themen, die jeder für sich selbst klären muss. Ich habe beim Lesen den Eindruck bekommen, dass du einen Teil seiner Problematik übernimmst. Das ist nicht gut! Du nimmst ihm die Möglichkeit aktiv seine Themen anzugehen und letztendlich schaust du eben nicht bei dir. Bindungsangst kommt irgendwann noch hinzu, sie ist nicht alleiniges Thema. 

Der Brief ist eine gute Idee, nur würde ich ihn schicken und nicht vorlesen. Es wäre ein gewisser Zwang dahinter, deinen Worten auf jeden Fall zuzuhören. Er wird den Brief lesen, wenn er bereit dazu ist. 

Alles Gute
Sis

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4. Juli um 7:05
In Antwort auf frauevi

Hallo Cathlyn,

lass dich nicht zu sehr von der Meta-Ebene verschlucken, deine ganzen Diagnosen und Einschätzungen über Störungsbilder sind ja nicht besonders hilfreich. 
Irgendwie erinnerst du mich an mich selbst, ich hab auch stundenlang mit Textanalysen verbracht und wer wann was sagte, war sehr wichtig. Das Herz mit dem Hirn verstehen zu wollen, hat mich regelmäßig zur Verzweiflung gebracht.

Entgegen der landläufigen Meinung, man muss alleine glücklich sein können, um eine glückliche Beziehung zu führen, denke ich, dass Beziehungen sich hervorragend dazu eignen, jedes Thema spiegeln. Der Vermeider trifft eine Klammernde. Perfekt! Beide lernen mit ihrem jeweiligen Bindungsschema umzugehen und eventuell ein Fünkchen besser mit sich und dem anderen zurecht zu kommen. Das zu reflektieren und den anderen zu verstehen, bringt einem enorm weiter.

Du glaubst vielleicht, dass sich alles in Wohlgefallen auflöst, wenn nur das und das passiert. Das ist leider nicht so, Du bist du und der andere ist der andere, und das wird immer so bleiben. Wenn er sich jetzt aus der Beziehung zurück ziehst, wirst du so oder so das ganze akzeptieren müssen. Derzeit projizierst du auf ihn und ich glaube, du willst ihm ehrlich helfen, dass es ihm besser geht. Ja, du bestimmst sogar, was er tun sollte, damit es so ist. So wird keine Beziehung bestand haben und auch das ist ein Lernprozess.

Ich hatte selbst so viele Beziehungen, wo ich regelmäßig in die Sozialarbeiter-Rolle kippte. Auch das ist ein ziemlich sicheres Symptom für eine unsichere Bindung. In Wirklichkeit willst du deine Größe, dein Wunderbar sein nicht spüren und musst ganz viel tun und machen und helfen und nachdenken und analysieren, weil du glaubst, nur so ist es gut. Dieses von oben-herab-geschaue auf andere bewahrt einen davor, auf Augenhöhe gegenüber zu stehen.

Sinnvoll wäre ein Freund, der keine psychischen Probleme hat, der dir ohne große Quirxe und Knaxe begegnen kann, aber davor hast du noch zu sehr Angst. Oberflächlich sagst du dir vielleicht, dass du eine Herausforderung brauchst, dass du um was kämpfen willst, dass du nichts normales willst. 

Ich freue mich auf eine Diskussion mit dir in 20 Jahren. Vielleicht fällt dir aber auch wie frühere wie Schuppen von den Augen, dass es Leichtigkeit und Luftigkeit in der Liebe gibt, dass sie nicht auf Defiziten gründen muss, und dass du keine Sozialarbeiterin bist, die immer ein Projekt braucht.

Bis dahin wünsche ich dir viel Beziehung und Bindung.

Frau Evi
 

Danke, danke danke, für solch liebe Worte erstmal .


Ich bin gerade mitten im Prozess des akzeptierens und Falle regelmäßig wieder zurück, besonders Morgens  und Abends ist es schlimm...nicht mehr die Nachrichten von ihm zu bekommen, "Mein Engel" oder ähnliches....

Er dagte zwei Tage vorher noch wwie sehr er mich liebt und dass er alles tun würde um die Beziehung zu retten (auch Paartherapie) und dann macht er Schluss, meint er fühle sich wie da slezute Stück scheiße dabei und weiß im Moment sowieso gar nichts mehr....


Bilde ich mir ein, dass er noch Gefühle für mich hat? 

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4. Juli um 10:31
In Antwort auf cathlyn

Danke, danke danke, für solch liebe Worte erstmal .


Ich bin gerade mitten im Prozess des akzeptierens und Falle regelmäßig wieder zurück, besonders Morgens  und Abends ist es schlimm...nicht mehr die Nachrichten von ihm zu bekommen, "Mein Engel" oder ähnliches....

Er dagte zwei Tage vorher noch wwie sehr er mich liebt und dass er alles tun würde um die Beziehung zu retten (auch Paartherapie) und dann macht er Schluss, meint er fühle sich wie da slezute Stück scheiße dabei und weiß im Moment sowieso gar nichts mehr....


Bilde ich mir ein, dass er noch Gefühle für mich hat? 

Natürlich hat er noch Gefühle für dich. Aber es ist ein (haushoher) Unterschied,  ob man Gefühle hat oder ob man eine Beziehung führen kann!

Ein Mann hat eine Beziehung mit mir beendet,  weil ich einiges in Frage stellte. Wie gehts weiter, bist du bereit etwas zu verändern,  das übliche. Natürlich zog ich auch einiges vom Leder, weil er mich schon ein paar Tage zuvor geghostet hat, was ich immer als sehr schmerzhaft empfinde...  ja dann meinte er, er mache lieber alleine weiter wenn das so sei. 

Der Unterschied ist aber folgender: ich wusste, er empfindet noch etwas,  und ich empfand mein Verhalten als nicht falsch. Etwas anzusprechen, was einem nicht passt,  mündet in einem Beziehungsabbruch seinerseits - das ist sein Problem, damit muss er fertig werden. Ich habe mich zwar unter etwas Anstrengung mal sehr ausgiebig um mich selbst gekümmert, und beispielsweise mein Schlafzimmer neu eingerichtet, meditiert, getrauert, mit Freundinnen telefoniert. Ich machte alles außer mein Verhalten in Frage zu stellen. Und ich wollte auch ihn nicht mehr analysieren, oder ihn gar verstehen. Wenn er abbricht, muss auch er wieder kommen, ich lief ihm nicht nach. Ich war ihm auch nicht sonderlich böse, ich hatte es einfach satt, mich ständig nach den Bedürfnissen anderer auszurichten und alles und jeden zu verstehen,  während ich nicht mal sagen konnte, was mir nicht gefällt, ohne geschasst zu werden. 

Das war ein großer Wendepunkt für mich. Ich empfehle aufzuhören zu sinnieren,  ob und welche Gefühle der andere für einen hat, das ist nicht genug für eine zumindest die meiste Zeit zufriedenstellende und glückliche Verbindung. Und ich bin schon bei meiner Lebensmitte angekommen... ich wünsche mir manchmal,  ich hätte schon viel früher so agieren können, weil es geht verdammt viel Energie und Lebenszeit als Sozialarbeiterin drauf. 

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4. Juli um 10:52

PS: Gefühle sind flüchtig, wenn man sie lebt und zulässt und wieder gehen lässt! Auch Gefühle "für jemanden" zu haben, ist keine hinreichende Definition für einen Wunsch nach Verbindung. Das ist ein tägliches Entscheiden und wird dann schwieriger werden,  wenn sich Gefühle des Unwohlseins oder Unzufriedenheit einschleichen. Dass das nicht alles nur mit dem Partner zu tun hat, sondern auch mit dem eigenen Status hilft dir jetzt mal nichts. Dazu kommen auch noch Dynamiken zwischen euch, die das ganze leichter oder schwerer machen. Kurz, es ist kompliziert und kräfteraubend. Es bringt einem immer weiter, aber dazu muss man sich entscheiden. Und das macht Angst. Dazu muss man mutig sein. Ich glaube du bist mutig. Ich glaube er derzeit nicht 

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4. Juli um 11:47
In Antwort auf frauevi

PS: Gefühle sind flüchtig, wenn man sie lebt und zulässt und wieder gehen lässt! Auch Gefühle "für jemanden" zu haben, ist keine hinreichende Definition für einen Wunsch nach Verbindung. Das ist ein tägliches Entscheiden und wird dann schwieriger werden,  wenn sich Gefühle des Unwohlseins oder Unzufriedenheit einschleichen. Dass das nicht alles nur mit dem Partner zu tun hat, sondern auch mit dem eigenen Status hilft dir jetzt mal nichts. Dazu kommen auch noch Dynamiken zwischen euch, die das ganze leichter oder schwerer machen. Kurz, es ist kompliziert und kräfteraubend. Es bringt einem immer weiter, aber dazu muss man sich entscheiden. Und das macht Angst. Dazu muss man mutig sein. Ich glaube du bist mutig. Ich glaube er derzeit nicht 

Also muss ich einfach damit leben, dass er nicht dafür bereit ist, etwas zu ändern. Nunja, dass war mir unterbewusst schon klar.

Das loslassen ist gerade schwer, ich fühle mich so verarscht, hintergangen. 1 1/2 Jahre für nichts.

Zumal er wollte, dass ich zu ihm ziehe, schon viel früher, schenkte mir viel zu früh Liebesbekundungen. Und jetzt, als alles ins Rollen kam, gemeinsam Möbel angeschaut, da hat er glaube ich erst realisiert, was das bedeutet und das ihn das wohl möglich einengt.

Plus, er hat sich extrem in seine Arbeit gestürzt, die Berufsschule. Alles musste perfekt sein, und nichts durfte schief laufen. Er hat viel zu Hohe Ansprüche an sich selbst. Das kostet ihn derzeit viel zu viel Kraft und da bleibt wohl leider nicht mehr viel für mich. Das muss ich lernen zu akzeptieren. So schwer es nunmal ist.

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4. Juli um 11:58

Ja ist auch echt scheiße, dieses Gefühl... das Unterbewusstsein hat es eh schon gewusst, aber wenn es klar für Herz und Hirn wird,  tuts weh. Du kannst auch echt wütend sein, ich denke das ist eine gute Dynamik um von dieser fixen Idee eurer Beziehung etwas loszukommen.

In ein paar Wochen schauts anders aus.

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