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Trennung was nun

8. Juni um 16:06 Letzte Antwort: 8. Juni um 17:46

Hallo,ich würde gerne mein Geschichte erzählen und hoffe dass vielleicht der eine oder andere einen tollen Rat für micht hat.Ich bin ganz frisch getrennt und das ist auch erst mal ok so. Wir waren zwar nur 6 Monate zusammen aber es war wirklich eine tolle Beziehung. Jetzt fragt ihr euch vermutlich, nanu, warum ist sie denn vorbei. naja ganz einfach, ich bin ein Mensch der sich viele Gedanken macht, und auch mit Ängsten zu kämpfen hat. Und genau das ist passiert. Ich wurde von meinen Gedanken und Ängsten regelrecht aufgefressen. habe alles nur noch negativ gesehen und das hat sich auch auf unsere Beziehung bezogen. Die letzten Wochen waren schlimm. Ich sah Sachen wo keine waren, interpretierte Situationen total falsch u.s.w. Er war nicht mehr glücklich und hatte den Vorschlag gemacht dass wir mal bisschen auf Distanz gehen nachdem er mir aber schon des öfteren gesagt hat dass er das so nicht mehr kann, dass er mich zwar lieben würde aber ihn dieses Verhalten belasten würde, und prompt wurde meine Angst ihn zu verlieren noch schlimmer, so dass ich gar nicht mehr entspannt sein konnte. Wir haben uns also irgendwie verloren auf dem Weg. Irgendwann ist es dann eskaliert und wir haben beschlossen uns zu trennen. Dass ich da alleine nicht raus komme ist mir klar und habe mir professionelle Hilfe geholt. Worauf ich aber hinaus will ist dass ich mir durchaus vorstellen kann wieder mit ihm zusammen zu kommen, denn wie bereits erwähnt wir haben super zueinander gepasst was er auch selber sagte. Ich weiss dass er mich auch noch liebt, wenn auch gerade nicht mehr so wie anfangs aber er tut dies noch. Ich lasse ihn erstmal in ruhe. melde mich nicht (die trennung ist erst ganz kurz). Am Freitag kommt er seine Sachen bei mir abholen ganz friedlich ohne streit. Klar muss ich jetzt erst mal an mir arbeiten und meine Dämonen in den Griff bekommen, aber meint ihr es könnte nochmal hinhauen? Und wie stelle ich es an dass er auch mitbekommt dass ich Fortschritte mache in meiner Therapie, denn die werde ich haben da ich ein Kämpfer bin. Ich habe ihm jetzt auch gar nichts gesagt dass ich mir wieder eine Beziehung mit ihm vorstellen könnte, wollte mal etwas Gras drüber wachsen lassen. Ich wäre jedenfalls für jeden Rat offen. Soll ich ihm vielleicht am Freitag sagen dass ich ihn nicht aufgeben möchte aber erst mal andere Baustellen abarbeiten muss? Danke euch vorab schon mal

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8. Juni um 16:23

Ich würde ihm am Freitag sagen dass du gerne weiterhin in Kontakt mit ihm bleiben möchtest, freundschaftlich.

Ich würde dies aber schon innerlich versuchen nicht mit der Option auf eine Beziehung. Nur wenn du dir vorstellen kannst auch nur mit ihm befreundet zu sein, sonst ist euer Verhältnis von Anfang vergiftet.

Ob das bei deinen Ängsten so klappt, weiß ich nicht. Eventuell tut es auch gut wenn ihr euch ein paar Wochen / Monate gar nicht schreibt / telefoniert und du dich erst wieder bei ihm meldest, wenn du deine Ängste im Griff hast.

Ich finde es übrigens ganz toll dass du deine Fehler erkannt hast und an dir arbeiten willst. Toi toi toi, alles Gute für deine Therapie!

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8. Juni um 16:47
In Antwort auf soley87

Ich würde ihm am Freitag sagen dass du gerne weiterhin in Kontakt mit ihm bleiben möchtest, freundschaftlich.

Ich würde dies aber schon innerlich versuchen nicht mit der Option auf eine Beziehung. Nur wenn du dir vorstellen kannst auch nur mit ihm befreundet zu sein, sonst ist euer Verhältnis von Anfang vergiftet.

Ob das bei deinen Ängsten so klappt, weiß ich nicht. Eventuell tut es auch gut wenn ihr euch ein paar Wochen / Monate gar nicht schreibt / telefoniert und du dich erst wieder bei ihm meldest, wenn du deine Ängste im Griff hast.

Ich finde es übrigens ganz toll dass du deine Fehler erkannt hast und an dir arbeiten willst. Toi toi toi, alles Gute für deine Therapie!

Ja paar Wochen sollte ich schon warten mit melden, Die Idee dass man doch Freunde bleibt ist in Ordnung war halt nur die Frage ob ich es erwähnen soll. Momentan löscht er mich aus seinen sozialen Netzwerken, ich weiss nicht ob das verletzheit ist oder ein Schlussstrich. Weh tut es aber trotzdem. Aber ich lass ihn einfach mal machen. Toll wär natürlich wenn er sich melden würde aber das glaube ich eher nicht. Ich weiss ganz klar dass ich hauptschuld an der ganzen Misere habe, aber erstmal habe ich Vorrang, ich muss wieder funktionieren damit was anderes funktionieren kann. 

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8. Juni um 16:59

Ich würde mir keine Gedanken um die Beziehung machen, sondern nur um dich.

Ich musste auch durch jahrelange Therapie, bis ich so beziehungsfähig war, dass man für den anderen keine Last ist.

Das ist am Anfang unschön aber mit einer Beziehung tust du weder dir, noch deinem Partner etwas gutes.

Arbeite deine Ängste auf, das sollte oberste Priorität haben. Eine Beziehung wird dich dabei immer behindern und aus der Bahn werfen.

Ich kann dir daher aus eigener Erfahrung nur raten, dich um dein Seelenheil zu kümmern ( Fortschritte wirst du nicht innerhalb von Wochen oder Monaten machen, sondern das ist ein langer Prozess) und dich dann, wenn du gefestigt bist, eine Beziehung einzugehen. 

Wenn er bis dahin noch frei ist, warum nicht. Wenn nicht, wird es einen anderen tollen Mann für dich geben und du wirst deine Beziehung auf einem ganz neuen Level erleben.

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8. Juni um 17:46
In Antwort auf nivy

Hallo,ich würde gerne mein Geschichte erzählen und hoffe dass vielleicht der eine oder andere einen tollen Rat für micht hat.Ich bin ganz frisch getrennt und das ist auch erst mal ok so. Wir waren zwar nur 6 Monate zusammen aber es war wirklich eine tolle Beziehung. Jetzt fragt ihr euch vermutlich, nanu, warum ist sie denn vorbei. naja ganz einfach, ich bin ein Mensch der sich viele Gedanken macht, und auch mit Ängsten zu kämpfen hat. Und genau das ist passiert. Ich wurde von meinen Gedanken und Ängsten regelrecht aufgefressen. habe alles nur noch negativ gesehen und das hat sich auch auf unsere Beziehung bezogen. Die letzten Wochen waren schlimm. Ich sah Sachen wo keine waren, interpretierte Situationen total falsch u.s.w. Er war nicht mehr glücklich und hatte den Vorschlag gemacht dass wir mal bisschen auf Distanz gehen nachdem er mir aber schon des öfteren gesagt hat dass er das so nicht mehr kann, dass er mich zwar lieben würde aber ihn dieses Verhalten belasten würde, und prompt wurde meine Angst ihn zu verlieren noch schlimmer, so dass ich gar nicht mehr entspannt sein konnte. Wir haben uns also irgendwie verloren auf dem Weg. Irgendwann ist es dann eskaliert und wir haben beschlossen uns zu trennen. Dass ich da alleine nicht raus komme ist mir klar und habe mir professionelle Hilfe geholt. Worauf ich aber hinaus will ist dass ich mir durchaus vorstellen kann wieder mit ihm zusammen zu kommen, denn wie bereits erwähnt wir haben super zueinander gepasst was er auch selber sagte. Ich weiss dass er mich auch noch liebt, wenn auch gerade nicht mehr so wie anfangs aber er tut dies noch. Ich lasse ihn erstmal in ruhe. melde mich nicht (die trennung ist erst ganz kurz). Am Freitag kommt er seine Sachen bei mir abholen ganz friedlich ohne streit. Klar muss ich jetzt erst mal an mir arbeiten und meine Dämonen in den Griff bekommen, aber meint ihr es könnte nochmal hinhauen? Und wie stelle ich es an dass er auch mitbekommt dass ich Fortschritte mache in meiner Therapie, denn die werde ich haben da ich ein Kämpfer bin. Ich habe ihm jetzt auch gar nichts gesagt dass ich mir wieder eine Beziehung mit ihm vorstellen könnte, wollte mal etwas Gras drüber wachsen lassen. Ich wäre jedenfalls für jeden Rat offen. Soll ich ihm vielleicht am Freitag sagen dass ich ihn nicht aufgeben möchte aber erst mal andere Baustellen abarbeiten muss? Danke euch vorab schon mal

Mein Rat: Konzentrier dich auf dich selbst. So schnell wird deine Entwicklung nicht vonstattengehen. Außerdem ist es leider auch oft so, dass wenn einer der Partner den Bogen überspannt hat, für den anderen ein negativer Beigeschmack bleibt oder aber allzu schnell wieder zum Vorschein kommt. Es ist verständlich, dass man nach einer Trennung denkt, dass man vielleicht wieder zusammenkommt. Oft aber kommt es anders, weil sich jeder nach der Trennung in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Außerdem ist es auch denkbar, dass du im Rahmen deiner Therapie zu anderen Sichtweisen über deinen Ex gelangst und auch Fehler bei ihm und in seinem Handeln entdeckst. Vielleicht hast du eure ach so große Liebe gar nicht zerstört, jedenfalls nicht allein. Vielleicht habt ihr doch nicht so gut zusammengepasst. 

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