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Trennung und umzug in anderes bundesland

30. Januar 2007 um 15:12

hallo,
nach vielen jahren der demütigung durch meinen mann hab ich mich endlich entschlossen den schritt zu wagen und mich von ihm zu trennen.dabei geholfen hat mir mein neuer lebenspartner,den ich vor einiger zeit kennen gelernt habe.
mein problem ist,ich habe einen 13 jährigen sohn,den ich natürlich auf jeden fall mitnehmen möchte.er ist auch seit einiger zeit in psychologischer behandlung,da er durch die ewigen streiterein daheim und das verhlaten seines vaters sehr auffällig geworden ist.er hat einen übermäßigen bezug zu mir.der psychologe hat uns schon vor einiger zeit geraten dem ganzen ein ende zu machen und auszuziehen.
nun wohnt mein neuer lebenspartner in badenwürttemberg,wir in nrw.was muß ich beim umzug beachten?kann mein "noch-ehemann" mir steine in den weg legen?ich arbeite halbtags als zahnarzthelferin und würde auch sofort in bw nach nem neuen job schauen.also unterhalt will ich von meinem exmann gar ned.er soll uns nur in frieden ziehen lassen.
an wen soll ich mich wenden?ans jugendamt?an einen anwalt?aber gespart hab ich leider nichts,weil mein mann alles geld verschleudert hat.
wie sieht das mit schulwechsel aus?bisher besucht mein sohn die 7.klasse einer gesamtschule,aber in bw gibts keine gesamtschulen?
viele fragen,aber ich möchte auch alles richtig machen.
emin "noch-ehemann" weiss noch von nichts,aber ich muß es ihm in den nächsten tagen sagen,ich kann heimlichkeiten nicht leiden.was wenn er komplett ausrastet?

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31. Januar 2007 um 12:33

ich bin geschieden.
du solltest dir einen anwalt suchen. selbst wenn du keine rechtschutz-versicherung hast. da du nur halbtags beschäftigt bist, wird dich das kaum was kosten. du kannst hilfe beantragen. ( wirst sie 100% bekommen, aber das erklärt dir der anwalt ) ich wohne selbst in BW. bin vor 6 jahren hergezogen.
du kannst deinen sohn an der realschule anmelden. ist im grunde genommen die selbe schule, auf die er jetzt geht. du wirst hier bestimmt auch eine arbeit finden. so ein schritt ist nicht gerade leicht. aber ich spreche aus erfahrung. wenn du sonst noch fragen hast, kannst du mir gerne schreiben.


ach ja, dein mann kann dir keine steine in den weg legen.

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31. Januar 2007 um 16:24
In Antwort auf klettermaxe

ich bin geschieden.
du solltest dir einen anwalt suchen. selbst wenn du keine rechtschutz-versicherung hast. da du nur halbtags beschäftigt bist, wird dich das kaum was kosten. du kannst hilfe beantragen. ( wirst sie 100% bekommen, aber das erklärt dir der anwalt ) ich wohne selbst in BW. bin vor 6 jahren hergezogen.
du kannst deinen sohn an der realschule anmelden. ist im grunde genommen die selbe schule, auf die er jetzt geht. du wirst hier bestimmt auch eine arbeit finden. so ein schritt ist nicht gerade leicht. aber ich spreche aus erfahrung. wenn du sonst noch fragen hast, kannst du mir gerne schreiben.


ach ja, dein mann kann dir keine steine in den weg legen.

Vielen dank
hallo klettermaxe
vielen lieben dank für deine antwort.
ja,ich weiss dass es ned leicht ist.aber ich habe gott sei dank jemanden der mir viel kraft gibt und mir hilft dadurch wird es etwas einfacher.
vielen dank für den tip ,ich werde jetzt erst mal mit dem jugendamt sprechen und dann zu einem rechtsanwalt gehen.
deine antwort hat mir noch mehr mut gemacht

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31. Januar 2007 um 19:22

Nicht so einfach
Das Schulsystem der Länder unterscheidet sich ziemlich. Das kann einen harten Schnitt geben. Von Bayern nach BW geht noch aber zwischen den nördlichen und südlichen Ländern kann es ganz schön knirschen. Gesamtschulen gibt es nicht, der Fächerkanon ist anders zusammengesetzt, Lehrpläne sind verschieden, in manchen Regionen sind ganz früh andere Fremdsprachen Pflicht - z.B. Französisch. Ausserdem wäre der Wechsel auch mit dem Verlust des gesamten soziale Umfeldes, aller Freunde und Schulfreunde des Kindes verbunden. Wenn das Kind sowieso auffällig ist, könnte da ganz schön krachen wenn ihm noch mehr zugemutet wird. Im "schwierigen" Alter ist er auch noch...

Du solltest das Kind mit einbeziehen, ihm schildern was auf es zukommt und auch die ehrliche Frage stellen, ob es lieber dableiben will. Das würde für dich bedeuten, selbst noch bis Schulende in der Nähe zu bleiben oder den Vater betreuen lassen, wenn er das beruflich hinbekommt. Mit 14 ist sein Wille sowieso ausschlaggebend, wenn es um die Frage geht bei welchem Elternteil es bleiben will. Sperrt sich der Vater gegen den Wegzug des Kindes, wird ein Richter entscheiden. Will das Kind nicht weg und beim Vater bleiben, wird der Richter auch mit 13 schon seinem Willen grosses Gewicht beimessen.

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vom Redaktionsteam