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Trennung und ich komme nicht mehr klar

24. Juli um 22:25

Hey ihr Lieben..

ich brauche dringend euren Rat.. mein Ex-Freund und ich haben seit ca 10 Tagen überhaupt keinen Kontakt mehr. Zur Vorgeschichte: wir ( er fast 30, ich 27) waren 4.5 Jahre zusammen und er war eigentlich die Liebe meines Lebens..dennoch habe ich mich getrennt, da wir unterschiedliche Zukunftsvorstellungen haben. Er macht gerade seinen Bachelor und ich habe fast meinen Master. Er war in seinem Leben noch nie wirklich arbeiten und hat sich nur um sich kümmern müssen während ich bei mir zu Hause neben Studium und Arbeit auch noch meine kleineren Geschwister umsorgen musste. Er hat mir jahrelang versprochen, dass er es schon hinbekommen würde mit einem Job und dass ich mich ja zu Unrecht darüber ärgere, dass er dieses doch relativ bequeme Leben, ohne jeglichen roten Faden, führt. Ich habe mich immer besonders angestrengt und meine Hilfe bei allem angeboten, sei es ein Studienabbruch/wechsel ein Praktika oder sonstiges. Es half nichts und er hat sich was das angeht kein Stück gedreht und nichts davon ausprobiert. Ich habe ihm auch immer wieder gesagt, dass ich gerne Kinder hätte und jemandem bei dem ich mich auch mal selbst zurücklehnen kann. Ich hatte mich in dem letzten Jahr dann nur noch geärgert und er hat mich mit seiner depressiven Art nur noch mehr runtergezogen.
Nun denn, ich habe mich dann wie oben bereits erwähnt, endgültig getrennt und fühle mich einfach nur noch furchtbar miserabel. Ich weiß nicht ob ich noch länger hätte warten und hoffen sollen oder ob meine Entscheidung falsch gewesen ist. Fakt ist, ich vermisse den täglichen Kontakt enorm und mache mir stetig Sorgen wie es ihm wohl geht und was er gerade macht. Mein Herz tut mir weh obwohl ich mir in den letzten Monaten oft sicher war, dass es das Beste ist wenn wir uns trennen. Wie gehe ich nun damit um ? Ich bin wirklich hilflos...

Entschuldigt mich für den langen Text aber bis dato habe ich es noch nicht fertig gebracht mich darüber intensiv mit jemanden zu unterhalten

LG

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24. Juli um 22:45

Danke für deine aufbauenden Worte. Dass ich nicht darüber reden kann macht es nicht wirklich einfacher.

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24. Juli um 22:50

grundsätzlich bin ich nicht jemand der sich gerne mitteilt, mache eig alles mit mir selbst aus.. wurde so erzogen in meiner familie und abgesehen von meinem ex freund habe ich grundsätzlich nicht über meine probleme, sorgen oder ängste gesprochen 

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25. Juli um 0:06

Hey du,

was du gerade durchmachst ist "stinknormaler" Liebeskummer, leider gibt es keine Trennung ohne ihn und im großen und ganzen musst du die Arschbacken zusammen kneifen und ihn aussitzen.

Ich kann dir nicht sagen was du tun sollst, würde jedoch gerne von folgenden Dummheiten abraten: 
-ihn treffen, Zeug von ihm behalten: beides zieht die Sache unnötig in die Länge, kalter Entzug ist nicht nur bei Heroin am effektivsten, auch in gescheiterten Beziehungen!

-dir Hoffnungen machen/einreden du hast nicht genug Aufwand betrieben ihn zu ändern/noch eine Chance und alles ändert sich oder wird besser: Spoiler: nein wird es leider nicht wie du selbst schon aufgezählt hast hast du ihm schon oft Arschkicks verpasst und es hat nicht geholfen. Grund dafür? Er will es selbst nicht! und wenn der Antrieb lediglich extrinsischer Natur ist (von außen kommt), wird sich auf Dauer nichts ändern.

-nicht drüber reden: du hast natürlich echt niedliche Ausreden aufgezählt "blabla bin grundsätzlich verschlossen, blabla erziehung, blabla Schiss mich zu öffnen", ich kann leider keine dieser dummen (ja wirklich, dumm ist hier das richtige Wort) Ausreden gelten lassen. Egal was in deiner Vergangenheit abgegangen ist, Kommunikation ist einer der größten Mängel unserer Gesellschaft und auch gleichzeitig die Sache, mit der man am weitesten kommt und es ist nie zu spät damit an zu fangen sich zu öffnen, niemand wird dir mit Ablehnung entgegen kommen.
Es ist nicht immer einfach aber am Ende lohnt es sich immer, wirst schon sehen.
Geh zu deinen Geschwistern, Freunden, Eltern, Plüschtieren etc. und kotz dich richtig aus, lass die Hosen runter (Metapher!!!) und lass sie an deiner verletzlichen Pussyseite teilhaben, wird dir echt gut tun, sollte ich unrecht haben kannst du zurück kommen und mich anschnauzen. Geteiltes Leid...kennst das Sprichwort sicher selber.


Lass den Kopf nicht hängen und versuch dich ein Bisschen ab zu lenken, rum zu hocken und zu trauern ist echt mies und kontraproduktiv.

Auch wenn das immer dumm klingt, du bist nicht die Erste und nicht die letzte die da durch geht. 



Gruß

Alex

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25. Juli um 8:27
In Antwort auf magician

Hey du,

was du gerade durchmachst ist "stinknormaler" Liebeskummer, leider gibt es keine Trennung ohne ihn und im großen und ganzen musst du die Arschbacken zusammen kneifen und ihn aussitzen.

Ich kann dir nicht sagen was du tun sollst, würde jedoch gerne von folgenden Dummheiten abraten: 
-ihn treffen, Zeug von ihm behalten: beides zieht die Sache unnötig in die Länge, kalter Entzug ist nicht nur bei Heroin am effektivsten, auch in gescheiterten Beziehungen!

-dir Hoffnungen machen/einreden du hast nicht genug Aufwand betrieben ihn zu ändern/noch eine Chance und alles ändert sich oder wird besser: Spoiler: nein wird es leider nicht wie du selbst schon aufgezählt hast hast du ihm schon oft Arschkicks verpasst und es hat nicht geholfen. Grund dafür? Er will es selbst nicht! und wenn der Antrieb lediglich extrinsischer Natur ist (von außen kommt), wird sich auf Dauer nichts ändern.

-nicht drüber reden: du hast natürlich echt niedliche Ausreden aufgezählt "blabla bin grundsätzlich verschlossen, blabla erziehung, blabla Schiss mich zu öffnen", ich kann leider keine dieser dummen (ja wirklich, dumm ist hier das richtige Wort) Ausreden gelten lassen. Egal was in deiner Vergangenheit abgegangen ist, Kommunikation ist einer der größten Mängel unserer Gesellschaft und auch gleichzeitig die Sache, mit der man am weitesten kommt und es ist nie zu spät damit an zu fangen sich zu öffnen, niemand wird dir mit Ablehnung entgegen kommen.
Es ist nicht immer einfach aber am Ende lohnt es sich immer, wirst schon sehen.
Geh zu deinen Geschwistern, Freunden, Eltern, Plüschtieren etc. und kotz dich richtig aus, lass die Hosen runter (Metapher!!!) und lass sie an deiner verletzlichen Pussyseite teilhaben, wird dir echt gut tun, sollte ich unrecht haben kannst du zurück kommen und mich anschnauzen. Geteiltes Leid...kennst das Sprichwort sicher selber.


Lass den Kopf nicht hängen und versuch dich ein Bisschen ab zu lenken, rum zu hocken und zu trauern ist echt mies und kontraproduktiv.

Auch wenn das immer dumm klingt, du bist nicht die Erste und nicht die letzte die da durch geht. 



Gruß

Alex

haha danke dir fü die ehrlichkeit und die ratschläge. wird wohl genau so sein. fazit: ist nicht cool


und das mit dem verschlossen sein habe ich bei meinem exfreund abgelegt. ich habe wie gesagt oft und lange über meine wünsche, ziele und ängste im leben gesprochen. meine familie (besonders meine ma) hingegen hat schon meine damalige magersucht nicht ernst genommen und mich statt zu unterstützen für meine misere verantwortlich gemacht, deswegen bin ich da immer etwas, sagen wir mal, vorsichtig.

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25. Juli um 9:36
In Antwort auf user222782

Hey ihr Lieben.. 

ich brauche dringend euren Rat.. mein Ex-Freund und ich haben seit ca 10 Tagen überhaupt keinen Kontakt mehr. Zur Vorgeschichte: wir ( er fast 30, ich 27) waren 4.5 Jahre zusammen und er war eigentlich die Liebe meines Lebens..dennoch habe ich mich getrennt, da wir unterschiedliche Zukunftsvorstellungen haben. Er macht gerade seinen Bachelor und ich habe fast meinen Master. Er war in seinem Leben noch nie wirklich arbeiten und hat sich nur um sich kümmern müssen während ich bei mir zu Hause neben Studium und Arbeit auch noch meine kleineren Geschwister umsorgen musste. Er hat mir jahrelang versprochen, dass er es schon hinbekommen würde mit einem Job und dass ich mich ja zu Unrecht darüber ärgere, dass er dieses doch relativ bequeme Leben, ohne jeglichen roten Faden, führt. Ich habe mich immer besonders angestrengt und meine Hilfe bei allem angeboten, sei es ein Studienabbruch/wechsel ein Praktika oder sonstiges. Es half nichts und er hat sich was das angeht kein Stück gedreht und nichts davon ausprobiert. Ich habe ihm auch immer wieder gesagt, dass ich gerne Kinder hätte und jemandem bei dem ich mich auch mal selbst zurücklehnen kann. Ich hatte mich in dem letzten Jahr dann nur noch geärgert und er hat mich mit seiner depressiven Art nur noch mehr runtergezogen. 
Nun denn, ich habe mich dann wie oben bereits erwähnt, endgültig getrennt und fühle mich einfach nur noch furchtbar miserabel. Ich weiß nicht ob ich noch länger hätte warten und hoffen sollen oder ob meine Entscheidung falsch gewesen ist. Fakt ist, ich vermisse den täglichen Kontakt enorm und mache mir stetig Sorgen wie es ihm wohl geht und was er gerade macht. Mein Herz tut mir weh obwohl ich mir in den letzten Monaten oft sicher war, dass es das Beste ist wenn wir uns trennen. Wie gehe ich nun damit um ? Ich bin wirklich hilflos...

Entschuldigt mich für den langen Text aber bis dato habe ich es noch nicht fertig gebracht mich darüber intensiv mit jemanden zu unterhalten

LG 

länger warten?
du hast schon viel zu lange gewartet

der kerl ist 30 ... macht jetzt erst seinen bachelor und arbeitet nix?

ja wie willst du dir denn mit so nem mann ne zukunft aufbauen?

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