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Trennung trotz Liebe?

2. Mai 2017 um 10:24

Hallo zusammen,
ich bin in einer schwierigen Situation, bei der ich nicht weiter weiß. Vielleicht kann mir jemand helfen, der in einer ähnlichen Situtaion ist/war?
Und zwar habe ich mich vor 5,5 Jahren von dem Vater meiner inzwischen 18 und 13 jährigen Jungs getrennt. Seit 5 Jahren habe ich einen neuen Partner, der auch seit ca. 4 Jahren bei uns wohnt. Mein jüngerer Sohn und er haben immer mal wieder größere und kleinere Probleme miteinander. Man muss vielleicht auch dazu wissen, dass ihm die Oma mitteilte, dass mein jetziger Partner, Schuld an der Trennug hatte-was aber nicht den Tatsachen entspricht. Wahrscheinlich hat ihn das negativ beeinflusst.
Ich habe immer wieder versucht zwischen den beiden zu vermitteln, habe Gespräche gsucht und ihnen auch gesagt, dass es mir unheimlich weh tut, wie sie miteinander umgehen. Mittlerweile ist mein Sohn voll in der Pubertät. Er ist oft repektlos und hinterfragt jede Anweisung meines Partners. Eine normale Unterhaltung -von beiden Seiten-ist fast nicht mehr möglich. 

Jetzt möchte mein Partner sein Elternhaus für uns alle umbauen. Wie wird das aber funktioniern?!? Ich habe Angst davor, bei ihm mit den Jungs einzuziehen, weil ich denke, dass die Konflikte noch größer werden. Er wird viel Geld investieren und was ist, wenn es nicht klappen wird? Die vernünftigste Lösung wird wohl eine Trennung sein  Das wollen wir beide eigentlich nicht, weil wir uns nach wie vor lieben und unsere Beziehung- bis auf dieses Problem- sehr harmonisch ist. Aber ich habe vor ca. 2 Jahren schon einmal diesselbe Diskussion mit beiden geführt, wo ich an einem Punkt war aufzugeben, weil mich das alles zu sehr belastet. Geändert hat sich bis jetz nichts... 

Soll ich ihm die Entscheidung mit dem Umbau ausreden?
Hat unsere Beziehung überhaupt eine Chance?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

Liebe Grüße Stine

 

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2. Mai 2017 um 11:59

Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Das erste Mal, als ich mich vor ca. 2 Jahren schon deswegen trennen wollte, hatte ich dieselben Gedanken und habe deshalb auch die Trennung nicht vollzogen.
Momentan habe ich allerdings das Gefühl, dass es von Tag zu Tag schwieriger statt besser wird. Deshalb überdenke ich das Ganze und zweifle an meiner Entscheidung...
 

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2. Mai 2017 um 14:13

Ganz ehrlich, kann mir nicht ganz erklären warum sie in jedem Forumspost etwas immer so grausames, verletzendes und meines Erachtens unüberlegtes schreiben. Keine Ahnung ob Troll oder nur frustriert. Tendenziell lieber überlesen.


Erstens ist er kein Kind mehr sondern in der Pubertät und damit auch langsam für sein eigenes Handeln, Reaktionen und Benehmen verantwortlich.

Als Familie sind sie auch nicht gescheitert. Das patchwork oder Stiefeltern schwierig sind, wird oft genug thematisiert und hat vmtl auch jeder in seinem Bekannten/Familienkreis miterlebt.

Hab sie an gewisse Familientherapie und Familienaufstellung gedacht? Ihrem Sohn die Möglichkeit zu geben, seinem Frust, Wut neutralen Raum zu geben.

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3. Mai 2017 um 11:41

Die Konflikte sehen folgendermaßen aus. 
Mein Sohn lässt sich nichts von meinem Partner sagen, ist oft respektlos ihm gegenüber. Beide werden gleich laut miteinander, wenn es nicht nach ihren Vorstellungen geht. Mein Partner sagt mir auch oft, dass ich zu lasch zu meinem Sohn bin, strenger zu ihm sein sollte. Was dann auch oft bei uns beiden Meinungsverschiedenheiten führt...

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3. Mai 2017 um 11:46
In Antwort auf res91

Ganz ehrlich, kann mir nicht ganz erklären warum sie in jedem Forumspost etwas immer so grausames, verletzendes und meines Erachtens unüberlegtes schreiben. Keine Ahnung ob Troll oder nur frustriert. Tendenziell lieber überlesen.


Erstens ist er kein Kind mehr sondern in der Pubertät und damit auch langsam für sein eigenes Handeln, Reaktionen und Benehmen verantwortlich.

Als Familie sind sie auch nicht gescheitert. Das patchwork oder Stiefeltern schwierig sind, wird oft genug thematisiert und hat vmtl auch jeder in seinem Bekannten/Familienkreis miterlebt.

Hab sie an gewisse Familientherapie und Familienaufstellung gedacht? Ihrem Sohn die Möglichkeit zu geben, seinem Frust, Wut neutralen Raum zu geben.

Wir sind mit meinem Sohn seit einem dreiviertel Jahr bei einem Kinderpsychater. Dort haben wir auch schon Gespräche zu dritt geführt. Aber irgendwie bringt das auch keinen Erfolg...

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3. Mai 2017 um 12:26

Ich denke, dass er mittlerweile kein fremder Mann mehr für ihn ist, nach 5 Jahren... Außerdem wird meistens mein Sohn zuerst laut. 

Wenn mein z.Bsp. frech und respektlos war - wird er "nur" zurecht gewiesen. Mein Partner meint, dass er dafür eine "Strafe" bekommen müsste, wie z. Bsp. Fernsehverbot o.ä.

Das Problem ist, dass er meinem großen Sohn und vor allem mir sehr gut tut. Nur meinem jüngeren Sohn nicht.

Angst habe ich vielleicht davor, dass ich es allein finanziell nicht stemmen könnte. Ein Umzug in eine kleinere Wohnung stünde an.

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3. Mai 2017 um 22:10
In Antwort auf stine1904

Hallo zusammen,
ich bin in einer schwierigen Situation, bei der ich nicht weiter weiß. Vielleicht kann mir jemand helfen, der in einer ähnlichen Situtaion ist/war?
Und zwar habe ich mich vor 5,5 Jahren von dem Vater meiner inzwischen 18 und 13 jährigen Jungs getrennt. Seit 5 Jahren habe ich einen neuen Partner, der auch seit ca. 4 Jahren bei uns wohnt. Mein jüngerer Sohn und er haben immer mal wieder größere und kleinere Probleme miteinander. Man muss vielleicht auch dazu wissen, dass ihm die Oma mitteilte, dass mein jetziger Partner, Schuld an der Trennug hatte-was aber nicht den Tatsachen entspricht. Wahrscheinlich hat ihn das negativ beeinflusst.
Ich habe immer wieder versucht zwischen den beiden zu vermitteln, habe Gespräche gsucht und ihnen auch gesagt, dass es mir unheimlich weh tut, wie sie miteinander umgehen. Mittlerweile ist mein Sohn voll in der Pubertät. Er ist oft repektlos und hinterfragt jede Anweisung meines Partners. Eine normale Unterhaltung -von beiden Seiten-ist fast nicht mehr möglich. 

Jetzt möchte mein Partner sein Elternhaus für uns alle umbauen. Wie wird das aber funktioniern?!? Ich habe Angst davor, bei ihm mit den Jungs einzuziehen, weil ich denke, dass die Konflikte noch größer werden. Er wird viel Geld investieren und was ist, wenn es nicht klappen wird? Die vernünftigste Lösung wird wohl eine Trennung sein  Das wollen wir beide eigentlich nicht, weil wir uns nach wie vor lieben und unsere Beziehung- bis auf dieses Problem- sehr harmonisch ist. Aber ich habe vor ca. 2 Jahren schon einmal diesselbe Diskussion mit beiden geführt, wo ich an einem Punkt war aufzugeben, weil mich das alles zu sehr belastet. Geändert hat sich bis jetz nichts... 

Soll ich ihm die Entscheidung mit dem Umbau ausreden?
Hat unsere Beziehung überhaupt eine Chance?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

Liebe Grüße Stine

 

Mal unabhängig davon, weshalb es in der Patchworkfamilie solche großen Probleme gibt, miteinander zu leben.... ihr Euch beide aber dennoch liebt, das Zusammenleben sich aber aufgrund der Umstände zur Zeit einfach zu schwierig gestaltet... 

Wäre es für Euch eine Möglichkeit, sich "nur" räumlich zu Trennen?

Bevor man sich komplett trennt, wäre es vielleicht eine Möglichkeit, Ruhe reinzubringen, ohne sich ganz zu verlieren. 

Vielleicht sind die Voraussetzungen ja in einigen Jahren anders...

Ist nicht jedermanns Sache. Nur ein Vorschlag. Für mich persönlich eine Lösung gewesen... 

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