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Trennung trotz Liebe

25. Juli 2006 um 0:28

Momentan habe ich das Gefühl, bei mir würde alles kopfstehen... Ich weiß, dass mir niemand helfen kann, ich bräuchte nur so dringend Erfahrungen von Anderen, damit ich sehe, dass es weitergehen wird.

Es geht darum, dass ich seit 2 1/2 Jahren in einer Beziehung bin, die von Anfang an keine Zukunft hatte. Er ist um Häuser älter als ich und im Endeffekt teilen wir keine Zukunftspläne, was im Grunde die ganze Zeit über sehr belastend für mich war. Aber wir genossen unsere Zeit, es waren 2 wahnsinnig schöne Jahre, die schönsten für mich bisher. Wo man dazu sagen muss, es war auch meine erste ernste Beziehung...
Tja, und mittlerweile ist es soweit gekommen, dass uns unsere Differenzen nur noch auseinandertreiben. Ich habe in meiner Verzweiflung eine Affäre mit einem meinen Vorstellungen ensprechend "perfekten" Mann begonnen, weil ich das Gefühl wieder haben wollte, etwas "richtig" zu machen und etwas "richtiges" zu haben. Seit dieser Mann in meinem Leben ist, versuche ich aus meiner alten Beziehung rauszukommen, da es einfach nicht mehr klappt. Ich schaffe es nur nicht- trotz all der immer wiederkehrenden Probleme, die wir haben, kann ich keinen Schlussstrich ziehen. Und ganz abgesehen von dem Neuen in meinem Leben, weiß ich doch, dass es nicht mehr frunktioniert. Wir finden keinen Nenner mehr für unsere Vorstellungen und Umstände, als Menschen lieben wir uns allerdings nach wie vor. Und nun? Was machen, wenn eine Beziehung in ihrer Struktur nicht mehr funktioniert, aber die Liebe weiterhin existiert? Wir haben es mit Trennung versucht und ich dachte in dieser Zeit, ich müsse sterben. Aber nach einem neuen Versuch stellte ich nur wieder fest, dass wir in A und B leben. Es KANN nicht funktionieren, unter keinen Umständen, und trotzdem kommen wir nicht los voneinander.
Momentan sieht es wieder nach Trennung aus, seit 3 Tagen ist Funkstille. Und wieder geht es mir zum Erbrechen dreckig, der Kopf meint aber, ich solle mich damit abfinden, irgendwann geht auch der Schmerz vorbei.

Ist das so? Ich seh mich nicht mehr raus aus der Sache, kenne kaum Leute, die von Schmerzen einer Trennung berichten und mich irgendwie aufbauen könnten.

Gruß, saoirse

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25. Juli 2006 um 12:54

*knuddl*
Hallo meine Liebe!

Tut mir leid, aber ich kann dir nicht helfen. Ich kann nur deinen Beitrag nicken und mich selbst darin wieder erkennen.

Kaum denke ich ernsthaft an eine Trennung, sehe ich wie sehr ich ihn eigentlich liebe. Aber um mit ihm weiter leben zu können, müsste ich mich 180 verändern.

Und doch schaffe ich es nicht, einen Schlussstrich zu ziehen. Bei mir ist es vorallem die Angst, meinen besten Freund zu verlieren, den das ist er immer noch.

Was hat dir am meisten gefehlt, als ihr euch getrennt habt?

Lg Mystic

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25. Juli 2006 um 20:10
In Antwort auf jette_12520888

*knuddl*
Hallo meine Liebe!

Tut mir leid, aber ich kann dir nicht helfen. Ich kann nur deinen Beitrag nicken und mich selbst darin wieder erkennen.

Kaum denke ich ernsthaft an eine Trennung, sehe ich wie sehr ich ihn eigentlich liebe. Aber um mit ihm weiter leben zu können, müsste ich mich 180 verändern.

Und doch schaffe ich es nicht, einen Schlussstrich zu ziehen. Bei mir ist es vorallem die Angst, meinen besten Freund zu verlieren, den das ist er immer noch.

Was hat dir am meisten gefehlt, als ihr euch getrennt habt?

Lg Mystic

Hm...
...was hat mir gefehlt? Seine aufrichtige, ehrliche und wahnsinnig tiefgehende Liebe. Die Momente, in denen er sie mir gezeigt hat. Unsere gemeinsamen Entdeckungen wie Urlaube, Orte, außergewöhnliche Erlebnisse, die er mir offenbart hat. Diese wahnsinnige Vertrautheit, die nach so langer Zeit existiert.

Ich habe schon versucht, mir zu jedem Punkt ein "ABER" zu suchen, aber das ändert leider nichts an diesem schrecklichen Vermissen.
Wenn ich mit ihm zusammenbleiben würde, hieße das für mich, meine Zukunftsträume aufgeben zu müssen, auf meine Freunde großteils verzichten zu müssen und einiges mehr. Aber das ist das Gröbste, andere wären schon längst über alle Berge, denn so verschieden wie wir zwei kann man normal gar nicht sein. Aber irgendwas Gemeinsames bleibt doch noch....

Schön zu lesen, dass das jemand kennt. Danke.

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25. Juli 2006 um 21:56
In Antwort auf tira_11847487

Hm...
...was hat mir gefehlt? Seine aufrichtige, ehrliche und wahnsinnig tiefgehende Liebe. Die Momente, in denen er sie mir gezeigt hat. Unsere gemeinsamen Entdeckungen wie Urlaube, Orte, außergewöhnliche Erlebnisse, die er mir offenbart hat. Diese wahnsinnige Vertrautheit, die nach so langer Zeit existiert.

Ich habe schon versucht, mir zu jedem Punkt ein "ABER" zu suchen, aber das ändert leider nichts an diesem schrecklichen Vermissen.
Wenn ich mit ihm zusammenbleiben würde, hieße das für mich, meine Zukunftsträume aufgeben zu müssen, auf meine Freunde großteils verzichten zu müssen und einiges mehr. Aber das ist das Gröbste, andere wären schon längst über alle Berge, denn so verschieden wie wir zwei kann man normal gar nicht sein. Aber irgendwas Gemeinsames bleibt doch noch....

Schön zu lesen, dass das jemand kennt. Danke.

Wie Feuer und Eis!
So ist das bei mir auch!

Es tut mir leid, dass es dir auch genauso geht. Gerade haben wir uns wieder in die Haare bekommen, weil er meine Aussagen wohl als Schuldzuweisung gesehen hat. Müsste auch auf meine Freunde und meine Hobbys meine Vorlieben verzichten.

Ja, diese Vertrautheit. Die ist einem teilweise wärend der Beziehung gar nicht bewusst ist. Doch wenn er aufeinmal weg ist, merkt man, dass er doch mehr für einen getan hat, als man dachte. Das man immer darauf vertrauen konnte, dass der ander da ist. Nur er versteht mich überhaupt nicht.

Würdest du ihn gerne als guten Freund behalten, und nur die Beziehung auflösen.
Aber alleine wenn ich daran denke, dass er all seine Dinge nimmt und geht, kommt mir das heulen. Ich weiß einfach nicht, ob ich mich lösen soll und wenn ja, wie das klappen soll.

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25. Juli 2006 um 23:21
In Antwort auf jette_12520888

Wie Feuer und Eis!
So ist das bei mir auch!

Es tut mir leid, dass es dir auch genauso geht. Gerade haben wir uns wieder in die Haare bekommen, weil er meine Aussagen wohl als Schuldzuweisung gesehen hat. Müsste auch auf meine Freunde und meine Hobbys meine Vorlieben verzichten.

Ja, diese Vertrautheit. Die ist einem teilweise wärend der Beziehung gar nicht bewusst ist. Doch wenn er aufeinmal weg ist, merkt man, dass er doch mehr für einen getan hat, als man dachte. Das man immer darauf vertrauen konnte, dass der ander da ist. Nur er versteht mich überhaupt nicht.

Würdest du ihn gerne als guten Freund behalten, und nur die Beziehung auflösen.
Aber alleine wenn ich daran denke, dass er all seine Dinge nimmt und geht, kommt mir das heulen. Ich weiß einfach nicht, ob ich mich lösen soll und wenn ja, wie das klappen soll.

Feunde?
Ich würde ihn so gerne in meinem Leben behalten, irgendwie. Aber wie er immer sagt, im Falle einer Trennung wäre es wohl besser, nichts mehr voneinander zu hören, da dies zu weh tun würde. DAS tut mir weh!
Er war immer für mich da bzw hat ALLES für mich getan, egal wie aufwändig, egal wie mühsam, ALLES... darf gar nicht dran denken.

Aber um die Frage kurz zu beantworten: Ja, in meinem Leben soll er existieren. Nein, ich kann mir nicht vorstellen, ihn mehrmals wöchentlich zu sehen, als "Freund". Das würde mich umbringen...

Elende Situation, was?

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26. Juli 2006 um 8:46
In Antwort auf tira_11847487

Feunde?
Ich würde ihn so gerne in meinem Leben behalten, irgendwie. Aber wie er immer sagt, im Falle einer Trennung wäre es wohl besser, nichts mehr voneinander zu hören, da dies zu weh tun würde. DAS tut mir weh!
Er war immer für mich da bzw hat ALLES für mich getan, egal wie aufwändig, egal wie mühsam, ALLES... darf gar nicht dran denken.

Aber um die Frage kurz zu beantworten: Ja, in meinem Leben soll er existieren. Nein, ich kann mir nicht vorstellen, ihn mehrmals wöchentlich zu sehen, als "Freund". Das würde mich umbringen...

Elende Situation, was?

Meiner ist auch so...
... er macht fast alles für mich, meist ohne ihn darum bitten zu müssen. Aber meine eigenen Träume kann er nicht akzeptieren.

Elend! Das trifft es gut.
Wie gehts dir den an einem neuen Tag? Ich denke du kommst mit dem Schmerz früher oder später zu Recht. Besser jetzt ein Schnitt, als ihr könnt euch irgendwann nur mehr im Hass begegnen, oder?

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26. Juli 2006 um 9:58
In Antwort auf jette_12520888

Meiner ist auch so...
... er macht fast alles für mich, meist ohne ihn darum bitten zu müssen. Aber meine eigenen Träume kann er nicht akzeptieren.

Elend! Das trifft es gut.
Wie gehts dir den an einem neuen Tag? Ich denke du kommst mit dem Schmerz früher oder später zu Recht. Besser jetzt ein Schnitt, als ihr könnt euch irgendwann nur mehr im Hass begegnen, oder?

Neue Tage
An jedem neuen Tag wache ich mit dem gleichen Schmerz auf und gleichzeitig ertappe ich mich dabei, wie sich in mir die Hoffnung rührt, dass es das doch noch nicht war. Ja, das denke ich auch, wenn der Einschnitt nicht jetzt kommt, wann dann?! Er WIRD kommen, warum also wieder aufwärmen und auf ein neues Aus warten?
Wenn ich jetzt ein Bauchgefühl beschreiben müsste, würde ich sagen, es ist immer noch nicht vorbei. Aber irgendwo hat auch dieser Gedanke etwas Beschwerliches... zum auszucken íst das!!

Wie lange seid ihr denn schon zusammen und weswegen klappt es bei dir mit deinen Träumen nicht?

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26. Juli 2006 um 13:58
In Antwort auf tira_11847487

Neue Tage
An jedem neuen Tag wache ich mit dem gleichen Schmerz auf und gleichzeitig ertappe ich mich dabei, wie sich in mir die Hoffnung rührt, dass es das doch noch nicht war. Ja, das denke ich auch, wenn der Einschnitt nicht jetzt kommt, wann dann?! Er WIRD kommen, warum also wieder aufwärmen und auf ein neues Aus warten?
Wenn ich jetzt ein Bauchgefühl beschreiben müsste, würde ich sagen, es ist immer noch nicht vorbei. Aber irgendwo hat auch dieser Gedanke etwas Beschwerliches... zum auszucken íst das!!

Wie lange seid ihr denn schon zusammen und weswegen klappt es bei dir mit deinen Träumen nicht?

Hi!
Uji, bei uns. Wir sind seit 5 1/2 Jahren ein Paar und sind fast sofort zusammen gezogen. Nur er ist eifersüchtig und versteht meine Interessen überhaupt nicht.
Und ich bin es langsam müde, immer und immer wieder darum kämpfen zu müssen, dass ich die Dinge unternehmen kann, die mir wirklich wichtig sind und die ihn aber gar nicht einleuchten .

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26. Juli 2006 um 15:03

Dito
Liebe Saoirse!

Wie sehr sich doch manche Geschichten ähneln, schon verrückt.
Hab erst überlegt, ob ich meine Geschichte auch mal zum Besten gebe. Aber nun, Du warst schneller.

Nun will ich versuchen auch der Rat-gebende Part zu sein.
Teilweise erlebe ich Phasen, in denen ich total euphorisch an die Zukunft denke und mir ausmale, wie es sein wird - mein Leben.
Dann kommt sofort der große Hammer, mit dem Gesicht meines Mannes drauf. Und ich beginne mich zu ducken, zu denken:"Ja, ja mir geht es ja gut. Ich weiß, was ich an meinem Mann habe! Er ist so ein lieber Kerl, ist die ganze Woche am Schuften für uns! Was willst Du eigentlich? Was soll er denn noch machen. Ist doch ganz klar, wenn er die ganze Woche unterwegs ist, dass er am Wochenende ein Recht auf Ruhe hat. Und Du, Du bist immer unzufrieden. Radtour, Wandern, Picknick, Kino...
Sag mal spinnst Du? Der Mann braucht seine Ruhe, es reicht doch, wenn ihr guten Sex habt! Ab und zu mal eine Nachbarschaftsfete, vllt. mal noch Schützenfest - ist doch okay, oder???"
NEIN; IST ES NICHT!!!
Mir reicht es eben nicht! Wie kann ich denn Gesprächsstoff schaffen, wenn das Leben nur aus Arbeit und Sex besteht. Wie oft kommen Sätze wie:"Das ist zu weit!", oder "Muß das sein?"
Natürlich kann ich verstehen, wir haben nun mal sehr wenig Zeit miteinander und füreinander, aber gerade das sollte doch Grund genug sein, über seinen Schatten zu springen.
Es soll doch gar nicht jedes Wochenende sein, nur ab und zu mal. Den Horizont erweitern, mehr nicht!!

Nun habe ich doch über mich geschrieben, aber vielleicht kannst Du Dich auch ein wenig darin wieder finden. Zumindest die Zweifel, die Du hegst.
Diese Zweifel habe ich auch. Wir haben schon so oft darüber gesprochen, aber es hat nichts gebracht. Er meint es ja auch nicht böse, nur kann ich so nicht weiterleben.
Wenn ich daran denke, blutet mir das Herz, aber auf der anderen Seite sehe ich mich in 20 Jahren noch genauso hier sitzen und auf den Garten raus starren, wie im Moment. Das macht mir richtig Angst.
Alles was ich mache, mache ich schon ganz oft allein, aber das ist doch nicht sinn und Zweck einer Ehe, auch wenn sie schon 20 Jahre dauert.
Du siehst, es ist nicht einfach, für beide Parteien nicht. Wir hatten uns auch schon mal getrennt. Er sagte mir, er würde auswandern, er könnte es nicht ertragen, mich in seiner Nähe zu wissen. Da hab ich voll die Panik gekriegt, weil ich solche Angst hatte ihn NIE wieder zu sehen, dass ich tatsächlich zurück gegangen bin.
Und was hat es gebracht, nichts. Wir stehen an der selben Stelle. Man sollte überlegen, ob es nicht doch besser wäre zu gehen. Auf die Jahre wird man nicht glücklicher und was hat der Partner davon, wenn man unzufrieden ist - NICHTS!
Es tut weh! Aber Trennungen gibt es nun mal, da muß sich jeder im Klaren sein.
Mir geht es im Moment genau so wie Dir. Wenn ich meinen Mann anschaue, könnte ich heulen. Manchmal passiert es sogar in seiner Gegenwart, weil er trotz allem noch so lieb zu mir ist. Noch wohne ich zu Hause, da wir letztes Jahr auch erst das Haus gekauft haben. Will ihn nicht gleich mit allem allein lassen, aber gut ist es nicht. Es wäre besser gewesen, ich wäre schon gegangen, denn er fängt wieder an zu kämpfen...

Ob ich es dieses Mal schaffe?!

Liebe Grüße von Maecky

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26. Juli 2006 um 16:36
In Antwort auf gelsa_12364158

Dito
Liebe Saoirse!

Wie sehr sich doch manche Geschichten ähneln, schon verrückt.
Hab erst überlegt, ob ich meine Geschichte auch mal zum Besten gebe. Aber nun, Du warst schneller.

Nun will ich versuchen auch der Rat-gebende Part zu sein.
Teilweise erlebe ich Phasen, in denen ich total euphorisch an die Zukunft denke und mir ausmale, wie es sein wird - mein Leben.
Dann kommt sofort der große Hammer, mit dem Gesicht meines Mannes drauf. Und ich beginne mich zu ducken, zu denken:"Ja, ja mir geht es ja gut. Ich weiß, was ich an meinem Mann habe! Er ist so ein lieber Kerl, ist die ganze Woche am Schuften für uns! Was willst Du eigentlich? Was soll er denn noch machen. Ist doch ganz klar, wenn er die ganze Woche unterwegs ist, dass er am Wochenende ein Recht auf Ruhe hat. Und Du, Du bist immer unzufrieden. Radtour, Wandern, Picknick, Kino...
Sag mal spinnst Du? Der Mann braucht seine Ruhe, es reicht doch, wenn ihr guten Sex habt! Ab und zu mal eine Nachbarschaftsfete, vllt. mal noch Schützenfest - ist doch okay, oder???"
NEIN; IST ES NICHT!!!
Mir reicht es eben nicht! Wie kann ich denn Gesprächsstoff schaffen, wenn das Leben nur aus Arbeit und Sex besteht. Wie oft kommen Sätze wie:"Das ist zu weit!", oder "Muß das sein?"
Natürlich kann ich verstehen, wir haben nun mal sehr wenig Zeit miteinander und füreinander, aber gerade das sollte doch Grund genug sein, über seinen Schatten zu springen.
Es soll doch gar nicht jedes Wochenende sein, nur ab und zu mal. Den Horizont erweitern, mehr nicht!!

Nun habe ich doch über mich geschrieben, aber vielleicht kannst Du Dich auch ein wenig darin wieder finden. Zumindest die Zweifel, die Du hegst.
Diese Zweifel habe ich auch. Wir haben schon so oft darüber gesprochen, aber es hat nichts gebracht. Er meint es ja auch nicht böse, nur kann ich so nicht weiterleben.
Wenn ich daran denke, blutet mir das Herz, aber auf der anderen Seite sehe ich mich in 20 Jahren noch genauso hier sitzen und auf den Garten raus starren, wie im Moment. Das macht mir richtig Angst.
Alles was ich mache, mache ich schon ganz oft allein, aber das ist doch nicht sinn und Zweck einer Ehe, auch wenn sie schon 20 Jahre dauert.
Du siehst, es ist nicht einfach, für beide Parteien nicht. Wir hatten uns auch schon mal getrennt. Er sagte mir, er würde auswandern, er könnte es nicht ertragen, mich in seiner Nähe zu wissen. Da hab ich voll die Panik gekriegt, weil ich solche Angst hatte ihn NIE wieder zu sehen, dass ich tatsächlich zurück gegangen bin.
Und was hat es gebracht, nichts. Wir stehen an der selben Stelle. Man sollte überlegen, ob es nicht doch besser wäre zu gehen. Auf die Jahre wird man nicht glücklicher und was hat der Partner davon, wenn man unzufrieden ist - NICHTS!
Es tut weh! Aber Trennungen gibt es nun mal, da muß sich jeder im Klaren sein.
Mir geht es im Moment genau so wie Dir. Wenn ich meinen Mann anschaue, könnte ich heulen. Manchmal passiert es sogar in seiner Gegenwart, weil er trotz allem noch so lieb zu mir ist. Noch wohne ich zu Hause, da wir letztes Jahr auch erst das Haus gekauft haben. Will ihn nicht gleich mit allem allein lassen, aber gut ist es nicht. Es wäre besser gewesen, ich wäre schon gegangen, denn er fängt wieder an zu kämpfen...

Ob ich es dieses Mal schaffe?!

Liebe Grüße von Maecky

@Maecky
Zitat:
Er sagte mir, er würde auswandern, er könnte es nicht ertragen, mich in seiner Nähe zu wissen. Da hab ich voll die Panik gekriegt, weil ich solche Angst hatte ihn NIE wieder zu sehen, dass ich tatsächlich zurück gegangen bin.

Meiner sagt auch, er würde dann sofort ausziehen, einen klaren Schlußstrich ziehen und möchte dann nichts mehr von mir hören und sehen. Und ich weiß, dass er das kann. Das macht mir auch Angst, weil ich ihn trotzdem noch in meinem Leben haben möchte.

Ich drücke dir die Daumen!

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26. Juli 2006 um 17:41
In Antwort auf jette_12520888

Hi!
Uji, bei uns. Wir sind seit 5 1/2 Jahren ein Paar und sind fast sofort zusammen gezogen. Nur er ist eifersüchtig und versteht meine Interessen überhaupt nicht.
Und ich bin es langsam müde, immer und immer wieder darum kämpfen zu müssen, dass ich die Dinge unternehmen kann, die mir wirklich wichtig sind und die ihn aber gar nicht einleuchten .

Ewiges Denken...
Einmal wollte ich noch reinschauen und wenn ich das so lese, wie sehr ähnelt sich das doch alles. Da hat man nun den perfekten Partner kennengelernt und plötzlich ist sie da, diese Leere, dieses sich nicht mehr auskennen, "sich" nicht mehr kennen. Das trifft wohl eher den Kern.
Als man dem Menschen begegnet ist, dem man so lange Zeit sein Herz geschenkt hat, war die Welt noch so sehr in Ordnung. Nun ist es halt auch so, dass der Mensch sich weiterentwickelt oder manchmal auch Eigenschaften begräbt, die einen evtl. sogar ausmachen, der Liebe zuliebe?! Dem Partner zuliebe?
Dann ist es schwer wieder zu sich zu finden. Manchen gelingt es nie, anderen wiederum schneller.
Vielleicht gehören wir zu den Ersteren, denn ich habe festgestellt, dass ich so wie ich bin, früher nicht war. Irgendwie anders. Meine kleine Tochter ist lebendes Beispiel für mich. (klein ist relativ - sie ist jetzt 19 und über 1.80m) Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wie ähnlich sie mir ist.

Was soll man machen, wenn auch noch die Interessen auseinander gehen. Der eine gibt sich alle Mühe, etwas aus seinem Leben (denn trotz Partnerschaft ist man doch immer noch ein eigenständiges Individuum)zu machen und der andere bleibt irgendwie auf der Strecke, wenn auch ungewollt. Da fallen halt mal Bemerkungen, wie "keine Lust" oder "Muss das sein", und was macht der andere, zuckt mit den Achseln und sagt sich, gut dann halt nicht. Weil man Verständnis für den anderen hat, der ja vielleicht so viel um die Ohren hat. Ob man es dann tut oder bleiben läßt, sei jetzt dahin gestellt. Aber so dreht sich der ewige Kreis, bis er sich eingeschliffen hat und man nicht mehr so gut raus kann. Jetzt im Nachhinein denkt man vielleicht, ach, hätte ich doch... Aber nein, das ist alles vollkommener Quatsch. Später
denkt man das immer. Dazu ist es aber zu spät. Dessen muß man sich bewußt sein und das kommt nicht von ungefähr. Man will doch eigentlich diesen Menschen, den man einmal geliebt hat, vielleicht sogar noch liebt gar nicht weh tun. Nur weil man sich verändert hat. Aber das ist der Witz an der Sache. Früher oder später wird die Beziehung nur noch zum Desaster. Für den der es zuerst bemerkt ist das auch schlimm! Denn manche merken das ja gar nicht, das ist das Problem. Erst die Kritik des jeweilig ersten trägt zu Veränderungen bei, welche durchaus manchmal noch fruchten, aber halt nicht immer.
Wie viele Beziehungen haben schon viele Krisen gemeistert, ich bin ein absolutes Beispiel! Und trotzdem irgendwann ist der Kampf verloren. Das tut besonders weh, sich das eingestehen zu müssen. Deshalb leidet der sich trennende Partner ja auch. Es ist ja nicht nur, dass man sich von der geliebten Person trennen will. Es steckt viel mehr dahinter.
Ich bin soweit, dass ich absolut dankbar zurückschaue. Das nützt meinem Mann zwar momentan so gar nichts, aber ich versuche es positiv zu sehen, wie viele schöne Jahre ich mit ihm gehen durfte. Die Zeit ist einfach reif, ein neues Kapitel aufzuschlagen...

Denkt nicht, das mir das leicht fällt, aber irgendwie muß ja jeder versuchen damit klar zu kommen.
Liebe Grüße von Maecky

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26. Juli 2006 um 19:37
In Antwort auf gelsa_12364158

Dito
Liebe Saoirse!

Wie sehr sich doch manche Geschichten ähneln, schon verrückt.
Hab erst überlegt, ob ich meine Geschichte auch mal zum Besten gebe. Aber nun, Du warst schneller.

Nun will ich versuchen auch der Rat-gebende Part zu sein.
Teilweise erlebe ich Phasen, in denen ich total euphorisch an die Zukunft denke und mir ausmale, wie es sein wird - mein Leben.
Dann kommt sofort der große Hammer, mit dem Gesicht meines Mannes drauf. Und ich beginne mich zu ducken, zu denken:"Ja, ja mir geht es ja gut. Ich weiß, was ich an meinem Mann habe! Er ist so ein lieber Kerl, ist die ganze Woche am Schuften für uns! Was willst Du eigentlich? Was soll er denn noch machen. Ist doch ganz klar, wenn er die ganze Woche unterwegs ist, dass er am Wochenende ein Recht auf Ruhe hat. Und Du, Du bist immer unzufrieden. Radtour, Wandern, Picknick, Kino...
Sag mal spinnst Du? Der Mann braucht seine Ruhe, es reicht doch, wenn ihr guten Sex habt! Ab und zu mal eine Nachbarschaftsfete, vllt. mal noch Schützenfest - ist doch okay, oder???"
NEIN; IST ES NICHT!!!
Mir reicht es eben nicht! Wie kann ich denn Gesprächsstoff schaffen, wenn das Leben nur aus Arbeit und Sex besteht. Wie oft kommen Sätze wie:"Das ist zu weit!", oder "Muß das sein?"
Natürlich kann ich verstehen, wir haben nun mal sehr wenig Zeit miteinander und füreinander, aber gerade das sollte doch Grund genug sein, über seinen Schatten zu springen.
Es soll doch gar nicht jedes Wochenende sein, nur ab und zu mal. Den Horizont erweitern, mehr nicht!!

Nun habe ich doch über mich geschrieben, aber vielleicht kannst Du Dich auch ein wenig darin wieder finden. Zumindest die Zweifel, die Du hegst.
Diese Zweifel habe ich auch. Wir haben schon so oft darüber gesprochen, aber es hat nichts gebracht. Er meint es ja auch nicht böse, nur kann ich so nicht weiterleben.
Wenn ich daran denke, blutet mir das Herz, aber auf der anderen Seite sehe ich mich in 20 Jahren noch genauso hier sitzen und auf den Garten raus starren, wie im Moment. Das macht mir richtig Angst.
Alles was ich mache, mache ich schon ganz oft allein, aber das ist doch nicht sinn und Zweck einer Ehe, auch wenn sie schon 20 Jahre dauert.
Du siehst, es ist nicht einfach, für beide Parteien nicht. Wir hatten uns auch schon mal getrennt. Er sagte mir, er würde auswandern, er könnte es nicht ertragen, mich in seiner Nähe zu wissen. Da hab ich voll die Panik gekriegt, weil ich solche Angst hatte ihn NIE wieder zu sehen, dass ich tatsächlich zurück gegangen bin.
Und was hat es gebracht, nichts. Wir stehen an der selben Stelle. Man sollte überlegen, ob es nicht doch besser wäre zu gehen. Auf die Jahre wird man nicht glücklicher und was hat der Partner davon, wenn man unzufrieden ist - NICHTS!
Es tut weh! Aber Trennungen gibt es nun mal, da muß sich jeder im Klaren sein.
Mir geht es im Moment genau so wie Dir. Wenn ich meinen Mann anschaue, könnte ich heulen. Manchmal passiert es sogar in seiner Gegenwart, weil er trotz allem noch so lieb zu mir ist. Noch wohne ich zu Hause, da wir letztes Jahr auch erst das Haus gekauft haben. Will ihn nicht gleich mit allem allein lassen, aber gut ist es nicht. Es wäre besser gewesen, ich wäre schon gegangen, denn er fängt wieder an zu kämpfen...

Ob ich es dieses Mal schaffe?!

Liebe Grüße von Maecky

An euch beide
@mysticsound: Meine Güte, so hätte ich es auch gesagt... in unserer kleinen Welt zu zweit passt fast alles. Wir künmern uns umeinander, er pflegt die Beziehung wie ein Held und ich fühle mich ihm sehr, sehr nah. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man wieder mal die Rollläden hochfährt und erkennt, dass diese kleine Welt vielleicht doch zu klein ist und es da draußen Dinge gibt, die einem völlig legitim zustehen. Es steht mir meine Jugend zu, verdammt! Meine Freunde auch alleine zu treffen (FreundINNEN), eine beste Freundin zu haben (deren Existenz alleine ein Problem darstellt), Interessen zu haben, für die ich *sogar* mal ein Treffen mit ihm absagen würde... es hört sich fast an wie Kinderkram, aber wie oft habe ich den Satz "Na bitte, wenn dir das so wichtig ist..." schon gehört?! Sicher öfter als "Ich liebe dich" oder "bin glücklich mit dir"! Zum erbrechen und Ausschlag kriegen!

@Maecky: Oh ja, ich erkenne sehr viel wieder. Zu Silvester lief ein Spitzenkabarett, für das ich unbedingt Karten für eine Nachtvorstellung wollte. Es kam zu keinem Gespräch und das Feingefühl dafür, dass ich endlich mal was anderes tun wollte und es mir wichtig war, blieb völlig aus. Ein stumpfes Augenverdrehen und "Muh" reichte, danke, ich habe verstanden. Aber das ist nur das Beispiel für Standartsituationen bei uns! Wisst ihr, ich dachte immer, wenn man zu verschieden ist, um seine Wünsche gemeinsam umzusetzen, dann sollte man doch beidseits die Reife besitzen, dies zu erkennen und einem den Raum geben, alleine Freude daran zu haben. Am Abend zusammensitzen und sich mit dem Anderen über eine Besonderheit zu freuen, das geht mir ab! Das Verständnis, dass ich andere Vorlieben für bestimmte Dinge habe, das fehlt mir! Und vor allem das Feingefühl für mein inneres Befinden, da reicht tatsächlich nicht der Fühler nach gutem Sex, auch nicht nach sehr gutem!
Warum muss ich mich rechtfertigen, Menschen außer ihn zu kennen und zu mögen?

Und das Schlimme daran ist, wenn man erkennt, dass sein Problem mit all dem nur aus Verlustangst, ergo aus Liebe zu mir besteht. Er tut und macht, es passt aber immer noch nicht. Und dann soll ich ihn auf seinen Taten, die doch nur uns zu Gute kommen sollten, sitzen lassen? Es ist verdammtes Mitleid und auch das erschwert die Sache unheimlich.

Er hat die Konsequenz, mich tatsächlich nicht mehr wieder sehen zu wollen und somit auch wirklich nicht mehr zu sehen, wenn es vorbei ist. Das tut so höllisch weh, da es ja keine Trennung aus Nicht-Liebe ist, sondern aus Nicht-miteinander-können. Furchtbar.

Für uns zwei alleine ist es eine wunderschöne Welt, aber es gibt etwas da draußen, das noch größer ist und in mein Leben gehört.

Gruß,
Saoirse

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26. Juli 2006 um 20:39
In Antwort auf tira_11847487

An euch beide
@mysticsound: Meine Güte, so hätte ich es auch gesagt... in unserer kleinen Welt zu zweit passt fast alles. Wir künmern uns umeinander, er pflegt die Beziehung wie ein Held und ich fühle mich ihm sehr, sehr nah. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man wieder mal die Rollläden hochfährt und erkennt, dass diese kleine Welt vielleicht doch zu klein ist und es da draußen Dinge gibt, die einem völlig legitim zustehen. Es steht mir meine Jugend zu, verdammt! Meine Freunde auch alleine zu treffen (FreundINNEN), eine beste Freundin zu haben (deren Existenz alleine ein Problem darstellt), Interessen zu haben, für die ich *sogar* mal ein Treffen mit ihm absagen würde... es hört sich fast an wie Kinderkram, aber wie oft habe ich den Satz "Na bitte, wenn dir das so wichtig ist..." schon gehört?! Sicher öfter als "Ich liebe dich" oder "bin glücklich mit dir"! Zum erbrechen und Ausschlag kriegen!

@Maecky: Oh ja, ich erkenne sehr viel wieder. Zu Silvester lief ein Spitzenkabarett, für das ich unbedingt Karten für eine Nachtvorstellung wollte. Es kam zu keinem Gespräch und das Feingefühl dafür, dass ich endlich mal was anderes tun wollte und es mir wichtig war, blieb völlig aus. Ein stumpfes Augenverdrehen und "Muh" reichte, danke, ich habe verstanden. Aber das ist nur das Beispiel für Standartsituationen bei uns! Wisst ihr, ich dachte immer, wenn man zu verschieden ist, um seine Wünsche gemeinsam umzusetzen, dann sollte man doch beidseits die Reife besitzen, dies zu erkennen und einem den Raum geben, alleine Freude daran zu haben. Am Abend zusammensitzen und sich mit dem Anderen über eine Besonderheit zu freuen, das geht mir ab! Das Verständnis, dass ich andere Vorlieben für bestimmte Dinge habe, das fehlt mir! Und vor allem das Feingefühl für mein inneres Befinden, da reicht tatsächlich nicht der Fühler nach gutem Sex, auch nicht nach sehr gutem!
Warum muss ich mich rechtfertigen, Menschen außer ihn zu kennen und zu mögen?

Und das Schlimme daran ist, wenn man erkennt, dass sein Problem mit all dem nur aus Verlustangst, ergo aus Liebe zu mir besteht. Er tut und macht, es passt aber immer noch nicht. Und dann soll ich ihn auf seinen Taten, die doch nur uns zu Gute kommen sollten, sitzen lassen? Es ist verdammtes Mitleid und auch das erschwert die Sache unheimlich.

Er hat die Konsequenz, mich tatsächlich nicht mehr wieder sehen zu wollen und somit auch wirklich nicht mehr zu sehen, wenn es vorbei ist. Das tut so höllisch weh, da es ja keine Trennung aus Nicht-Liebe ist, sondern aus Nicht-miteinander-können. Furchtbar.

Für uns zwei alleine ist es eine wunderschöne Welt, aber es gibt etwas da draußen, das noch größer ist und in mein Leben gehört.

Gruß,
Saoirse

Hallo Saoirse!
Den letzten Satz solltest Du Dir einrahmen. Das mein ich ernst. *lächel*
Daran halte Dich und Du wirst vielleicht bald klarer sehen.

"...eigentlich, ist alles selbstverständlich...!"

ist auch so ein Spruch.
Das ist es nur leider nicht! Nichts ist selbstverständlich.

Dessen müssen sich manche Menschen erst mal bewußt werden. Es ist nicht leicht sich ständig zu überlegen, was man machen könnte, um eine Beziehung am Laufen zu halten. Nicht umsonst sagt man, die Liebe ist ein zartes Pflänzchen, welches gehegt und gepflegt werden will. Blos dann denke ich, was haben manche Menschen für Vorstellungen, was Liebe eigentlich heißt. Es soll doch nicht nur meinem Körper etwas gutes getan werden, sondern mein Kopf braucht auch Input. Sonst stumpft die ganze Sache ab. Da spreche ich wieder von den Gemeinsamkeiten, die dann doch leider nur über den Körper laufen. Schade eigentlich, denn Sex und körperliche Zufriedenheit ist nicht alles in einer Beziehung. Sicher sehe ich das jetzt alles ein wenig überspitzt. sorry, wenn es so rüberkommt.
Mein Kopf will wohl im Moment doch nicht so, wie ich will.
Für meinen Teil erst mal Schluß für heute, bin morgen abend wieder da.

Bis dann und weiterhin slles Gute,
Ciao Maecky

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27. Juli 2006 um 14:36
In Antwort auf tira_11847487

An euch beide
@mysticsound: Meine Güte, so hätte ich es auch gesagt... in unserer kleinen Welt zu zweit passt fast alles. Wir künmern uns umeinander, er pflegt die Beziehung wie ein Held und ich fühle mich ihm sehr, sehr nah. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man wieder mal die Rollläden hochfährt und erkennt, dass diese kleine Welt vielleicht doch zu klein ist und es da draußen Dinge gibt, die einem völlig legitim zustehen. Es steht mir meine Jugend zu, verdammt! Meine Freunde auch alleine zu treffen (FreundINNEN), eine beste Freundin zu haben (deren Existenz alleine ein Problem darstellt), Interessen zu haben, für die ich *sogar* mal ein Treffen mit ihm absagen würde... es hört sich fast an wie Kinderkram, aber wie oft habe ich den Satz "Na bitte, wenn dir das so wichtig ist..." schon gehört?! Sicher öfter als "Ich liebe dich" oder "bin glücklich mit dir"! Zum erbrechen und Ausschlag kriegen!

@Maecky: Oh ja, ich erkenne sehr viel wieder. Zu Silvester lief ein Spitzenkabarett, für das ich unbedingt Karten für eine Nachtvorstellung wollte. Es kam zu keinem Gespräch und das Feingefühl dafür, dass ich endlich mal was anderes tun wollte und es mir wichtig war, blieb völlig aus. Ein stumpfes Augenverdrehen und "Muh" reichte, danke, ich habe verstanden. Aber das ist nur das Beispiel für Standartsituationen bei uns! Wisst ihr, ich dachte immer, wenn man zu verschieden ist, um seine Wünsche gemeinsam umzusetzen, dann sollte man doch beidseits die Reife besitzen, dies zu erkennen und einem den Raum geben, alleine Freude daran zu haben. Am Abend zusammensitzen und sich mit dem Anderen über eine Besonderheit zu freuen, das geht mir ab! Das Verständnis, dass ich andere Vorlieben für bestimmte Dinge habe, das fehlt mir! Und vor allem das Feingefühl für mein inneres Befinden, da reicht tatsächlich nicht der Fühler nach gutem Sex, auch nicht nach sehr gutem!
Warum muss ich mich rechtfertigen, Menschen außer ihn zu kennen und zu mögen?

Und das Schlimme daran ist, wenn man erkennt, dass sein Problem mit all dem nur aus Verlustangst, ergo aus Liebe zu mir besteht. Er tut und macht, es passt aber immer noch nicht. Und dann soll ich ihn auf seinen Taten, die doch nur uns zu Gute kommen sollten, sitzen lassen? Es ist verdammtes Mitleid und auch das erschwert die Sache unheimlich.

Er hat die Konsequenz, mich tatsächlich nicht mehr wieder sehen zu wollen und somit auch wirklich nicht mehr zu sehen, wenn es vorbei ist. Das tut so höllisch weh, da es ja keine Trennung aus Nicht-Liebe ist, sondern aus Nicht-miteinander-können. Furchtbar.

Für uns zwei alleine ist es eine wunderschöne Welt, aber es gibt etwas da draußen, das noch größer ist und in mein Leben gehört.

Gruß,
Saoirse

Noch besser ist...
... wenn du vorschlägst, machen wir das oder das. Und es kommt nix. Keine rechte Antwort, schulterzucken oder mürrisches Brummen. Und ein halbes Jahr später kann man sich dann anhören. Wir unternehmen nie etwas gemeinsam. Wir machen nichts was ihn interessiert. Tja, wenn mir etwas wichtig ist, dann gehe ich alleine. Wenn es sachen sind, die ich eigentlich für ihn machen möchte, dann bettel ich nicht solange. Ist doch klar.

Aber zum Schmerz! Ich habe mich ja auch schonmal von meinem Freund getrennt. Der erste Tag allein daheim war Hölle. Dann ging ich aber hinaus und kümmerte mich um wichtige Erledigungen. Und das war irrsinnig befriedigend. Also, dass ich doch nicht so abhängig von ihm bin und es auch klappt, wenn mich keiner ständig daran erinnert, das und das muss noch gemacht werden.

Dann ging ich (Wetter war grad herrlich) mit Freunden(innen) spazieren und wir haben uns in die Wiese gesetzt und haben geplaudert und ein bisschen was getrunken. Und ich hatte nicht die Panik, wenn ich nicht rechtzeitg heim komme, dann ist jemand sauer und böse. Das war auch unheimlich befreiend und schön. Einfach heimkommen ohne sich rechtfertigen zu müssen.

Vielleicht hilft euch das.

Lg Mystic

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27. Juli 2006 um 18:07
In Antwort auf jette_12520888

Noch besser ist...
... wenn du vorschlägst, machen wir das oder das. Und es kommt nix. Keine rechte Antwort, schulterzucken oder mürrisches Brummen. Und ein halbes Jahr später kann man sich dann anhören. Wir unternehmen nie etwas gemeinsam. Wir machen nichts was ihn interessiert. Tja, wenn mir etwas wichtig ist, dann gehe ich alleine. Wenn es sachen sind, die ich eigentlich für ihn machen möchte, dann bettel ich nicht solange. Ist doch klar.

Aber zum Schmerz! Ich habe mich ja auch schonmal von meinem Freund getrennt. Der erste Tag allein daheim war Hölle. Dann ging ich aber hinaus und kümmerte mich um wichtige Erledigungen. Und das war irrsinnig befriedigend. Also, dass ich doch nicht so abhängig von ihm bin und es auch klappt, wenn mich keiner ständig daran erinnert, das und das muss noch gemacht werden.

Dann ging ich (Wetter war grad herrlich) mit Freunden(innen) spazieren und wir haben uns in die Wiese gesetzt und haben geplaudert und ein bisschen was getrunken. Und ich hatte nicht die Panik, wenn ich nicht rechtzeitg heim komme, dann ist jemand sauer und böse. Das war auch unheimlich befreiend und schön. Einfach heimkommen ohne sich rechtfertigen zu müssen.

Vielleicht hilft euch das.

Lg Mystic

Klingt nicht schlecht...
aber ich habe es auch schon mit so viel versucht... ich arbeite viel, pflege alte Kontakte, mache etwas, erledeige Wichtiges etc etc... trotzdem sitze ich seit 2 Stunden hier und heule mir die Seele aus dem Leib, weil ich es für gut befand, in alten Fotos aus glücklichen Tagen zu stöbern. Und wie glücklich auch noch... da kommt mir erst die Galle und das das Heulen.

Und darf man fragen, warum und wie du doch wieder zurück bist?

Zum verrückt werden ist das...

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27. Juli 2006 um 21:53
In Antwort auf tira_11847487

Klingt nicht schlecht...
aber ich habe es auch schon mit so viel versucht... ich arbeite viel, pflege alte Kontakte, mache etwas, erledeige Wichtiges etc etc... trotzdem sitze ich seit 2 Stunden hier und heule mir die Seele aus dem Leib, weil ich es für gut befand, in alten Fotos aus glücklichen Tagen zu stöbern. Und wie glücklich auch noch... da kommt mir erst die Galle und das das Heulen.

Und darf man fragen, warum und wie du doch wieder zurück bist?

Zum verrückt werden ist das...

Hallo Ihr 2!
So wie es aussieht, bestreiten wir den Thread fast allein, was! Finde ich irgendwie lustig.

Das Thema ist nicht lustig, ich weiß! Und Dir Saoirse ist grad nicht zum lachen.

Letztens habe ich mal etwas gelesen, das fand ich sehr gut. Erstens: laß die Trauer ja raus, das muß sein, ganz dringend!!
Zweitens: Versuch doch mal einen Tag einzurichten( oder einen halben, reicht vielleicht auch schon)den Du Dir für Deine Trauer aussuchst.
Du mußt -ganz bewußt SEIN Lieblingskleid anziehen,
-ganz bewußt Dir einige Dinge von ihm vor Dir
ausbreiten
- Bilder, Briefe usw.
Mach die Schotten dicht, Telefon raus, Kerzen an, seine Musik auflegen!!
Und dann wirst Du Dir die Zeit nehmen um Abschied zu nehmen. Du wirst heulen, was das Zeug hält. Es wird verdammt schwer!!!! Aber Du kannst es schaffen.
Danach wird es Dir besser gehen.
Für den Notfall laß eine Freundin im Nebenraum aufpassen. Sie sollte aber nicht reinkommen. Es sei denn Du rufst sie. Das mußt Du dann selbst entscheiden.
Denn schließlich wird dem Körper einiges abverlangt.
Danach packe die Klamotten alle weg. Möglichst weit und sollte es Dich tatsächlich noch mal überkommen, dann mach es einfach nochmal.

Das wäre ein Tip. Allerdings ohne Garantie!!

Viel Glück und *laßdicheinfachmalknuddeln*
Liebe Grüße von Maecky

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27. Juli 2006 um 22:00
In Antwort auf jette_12520888

Noch besser ist...
... wenn du vorschlägst, machen wir das oder das. Und es kommt nix. Keine rechte Antwort, schulterzucken oder mürrisches Brummen. Und ein halbes Jahr später kann man sich dann anhören. Wir unternehmen nie etwas gemeinsam. Wir machen nichts was ihn interessiert. Tja, wenn mir etwas wichtig ist, dann gehe ich alleine. Wenn es sachen sind, die ich eigentlich für ihn machen möchte, dann bettel ich nicht solange. Ist doch klar.

Aber zum Schmerz! Ich habe mich ja auch schonmal von meinem Freund getrennt. Der erste Tag allein daheim war Hölle. Dann ging ich aber hinaus und kümmerte mich um wichtige Erledigungen. Und das war irrsinnig befriedigend. Also, dass ich doch nicht so abhängig von ihm bin und es auch klappt, wenn mich keiner ständig daran erinnert, das und das muss noch gemacht werden.

Dann ging ich (Wetter war grad herrlich) mit Freunden(innen) spazieren und wir haben uns in die Wiese gesetzt und haben geplaudert und ein bisschen was getrunken. Und ich hatte nicht die Panik, wenn ich nicht rechtzeitg heim komme, dann ist jemand sauer und böse. Das war auch unheimlich befreiend und schön. Einfach heimkommen ohne sich rechtfertigen zu müssen.

Vielleicht hilft euch das.

Lg Mystic

Genauso!
Du siehst, Mystic! Man kann es schaffen, solche Zeiten hatte ich auch schon.

Glaubt mir Mädels, ES GEHT!!

Ich bin heute so euphorisch, weil meine älteste Schwester auch der Meinung ist, ich soll es durchziehen. Das gibt Kraft, das macht Mut.
Mal sehen wie lange
Morgen kommt Schatzi nämlich wieder...

Das Wochenende der ENTSCHEIDUNG?!?!?!

Drückt mir die Daumen.
Kann leider erst Montag wieder reinschauen,
bis dahin laßt den Kopf nicht hängen, Ihr wißt doch keiner ist allein..

Also Brust raus, Bauch rein und durch!

Machts erst mal gut und ein erträgliches Wochenende,
liebe Grüße von Maecky

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28. Juli 2006 um 0:00
In Antwort auf gelsa_12364158

Genauso!
Du siehst, Mystic! Man kann es schaffen, solche Zeiten hatte ich auch schon.

Glaubt mir Mädels, ES GEHT!!

Ich bin heute so euphorisch, weil meine älteste Schwester auch der Meinung ist, ich soll es durchziehen. Das gibt Kraft, das macht Mut.
Mal sehen wie lange
Morgen kommt Schatzi nämlich wieder...

Das Wochenende der ENTSCHEIDUNG?!?!?!

Drückt mir die Daumen.
Kann leider erst Montag wieder reinschauen,
bis dahin laßt den Kopf nicht hängen, Ihr wißt doch keiner ist allein..

Also Brust raus, Bauch rein und durch!

Machts erst mal gut und ein erträgliches Wochenende,
liebe Grüße von Maecky

Oje
Na dann wünsche ich dir viel, viel Glück! Glück... oder eher Durchhaltevermögen? Kraft zum Überstehen und Durchziehen? Dass du jedenfalls das tust, was für dich das Richtige ist, und dass du das auch weißt, nachdem du es getam hast.
Denn dieses nicht-mehr-wissen-warum ist es doch, was es im Nachhinein so schwer erträglich macht.

Ja, wir sind wohl alleine. Dabei haben so viel mehr Leute Erfahrung in Trennungen... schade eigentlich, dabei hilft es doch so sehr, wenn man ein paar erfahrene Worte lies.

Lass von dir lesen, ich halt dir die Daumen!
Gruß,
Saoirse

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28. Juli 2006 um 8:47
In Antwort auf tira_11847487

Klingt nicht schlecht...
aber ich habe es auch schon mit so viel versucht... ich arbeite viel, pflege alte Kontakte, mache etwas, erledeige Wichtiges etc etc... trotzdem sitze ich seit 2 Stunden hier und heule mir die Seele aus dem Leib, weil ich es für gut befand, in alten Fotos aus glücklichen Tagen zu stöbern. Und wie glücklich auch noch... da kommt mir erst die Galle und das das Heulen.

Und darf man fragen, warum und wie du doch wieder zurück bist?

Zum verrückt werden ist das...

Ohweh...
... das ist nicht gut.
Also bei mir wars so:
Am Wochenende vor dem 1. Mai habe ich schon angekündigt, das Schluß ist. Haben halt noch geredet usw. Am Sonntag hat er dann mal ein paar Dinge zusammen gepackt und ist weg. Den 1. Mai habe ich dann alleine verbracht. Bzw. mit Freunden. Zuhause habe ich auch nur rumgeheult, weil überall Erinnerungen drinnen stecken. In jedem Möbel, jedem Stofftier usw.

Ich weiß nicht mehr, ob es am nächsten Tag war oder zwei tage später. Auf jeden Fall hat er mir eine SMS geschrieben, wie sehr ich ihn verletze und dass er am Abend seine Sachen holt (während ich in der Schule bin). Dann bin ich aber früher heim und hab nochmal mit ihm geredet. Eigentlich bin ich nur ihm zuliebe bei ihm geblieben. Weil er einfach fertig war und ich mir dachte, vielleicht hab ich doch das eine oder andere übersehen und wir schaffen das gemeinsam. Haben uns ein paar Dinge ausgemacht. Tja, aber von den Dingen ist fast nichts umgesetzt worden. Beiderseits...
Und mittlerweile ist er der Meinung, dass wir zu unterschiedlich sind, während ich heute schon wieder mein Herz an ihn hängen will. Wir sind so vertraut, irgendwie mag ich das alles nicht aufgeben und plötzlich wirkt alles (wie du es so schön gesagt hat) außerhalb unserer kleinen heilen Welt, gar nicht mehr wichtig. Es interessiert mich heute gar nicht mehr.
Wie lange das wohl anhält?

Ich fahre ja jetzt am Montag für eine Woche weg. Danach ist er 2 Wochen weg. Mal sehen, ich denke das ist genug Zeit die Gedanken zu ordnen, oder?

Lg Mystic

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28. Juli 2006 um 8:49
In Antwort auf gelsa_12364158

Hallo Ihr 2!
So wie es aussieht, bestreiten wir den Thread fast allein, was! Finde ich irgendwie lustig.

Das Thema ist nicht lustig, ich weiß! Und Dir Saoirse ist grad nicht zum lachen.

Letztens habe ich mal etwas gelesen, das fand ich sehr gut. Erstens: laß die Trauer ja raus, das muß sein, ganz dringend!!
Zweitens: Versuch doch mal einen Tag einzurichten( oder einen halben, reicht vielleicht auch schon)den Du Dir für Deine Trauer aussuchst.
Du mußt -ganz bewußt SEIN Lieblingskleid anziehen,
-ganz bewußt Dir einige Dinge von ihm vor Dir
ausbreiten
- Bilder, Briefe usw.
Mach die Schotten dicht, Telefon raus, Kerzen an, seine Musik auflegen!!
Und dann wirst Du Dir die Zeit nehmen um Abschied zu nehmen. Du wirst heulen, was das Zeug hält. Es wird verdammt schwer!!!! Aber Du kannst es schaffen.
Danach wird es Dir besser gehen.
Für den Notfall laß eine Freundin im Nebenraum aufpassen. Sie sollte aber nicht reinkommen. Es sei denn Du rufst sie. Das mußt Du dann selbst entscheiden.
Denn schließlich wird dem Körper einiges abverlangt.
Danach packe die Klamotten alle weg. Möglichst weit und sollte es Dich tatsächlich noch mal überkommen, dann mach es einfach nochmal.

Das wäre ein Tip. Allerdings ohne Garantie!!

Viel Glück und *laßdicheinfachmalknuddeln*
Liebe Grüße von Maecky

Hi Maecky!
Da hast du recht, aber nagut. Wenigstens haben wir uns.

Was du da rätst, ist aber äußerst schmerzhaft!

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28. Juli 2006 um 8:51
In Antwort auf gelsa_12364158

Genauso!
Du siehst, Mystic! Man kann es schaffen, solche Zeiten hatte ich auch schon.

Glaubt mir Mädels, ES GEHT!!

Ich bin heute so euphorisch, weil meine älteste Schwester auch der Meinung ist, ich soll es durchziehen. Das gibt Kraft, das macht Mut.
Mal sehen wie lange
Morgen kommt Schatzi nämlich wieder...

Das Wochenende der ENTSCHEIDUNG?!?!?!

Drückt mir die Daumen.
Kann leider erst Montag wieder reinschauen,
bis dahin laßt den Kopf nicht hängen, Ihr wißt doch keiner ist allein..

Also Brust raus, Bauch rein und durch!

Machts erst mal gut und ein erträgliches Wochenende,
liebe Grüße von Maecky

Achja!
Toi, Toi, Toi, dass du deiner Überzeugung folgen kannst!

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28. Juli 2006 um 11:51
In Antwort auf jette_12520888

Hi Maecky!
Da hast du recht, aber nagut. Wenigstens haben wir uns.

Was du da rätst, ist aber äußerst schmerzhaft!

...bin doch noch mal da
Ja, es ist sehr schmerzhaft!!
Ich habe es aus einem sehr fundierten Buch welches heißt
"WENN DER PARTNER GEHT..."

Im Kapitel "Wie können Sie sich endgültig von Liebe und Sehnsucht nach Ihrem Expartner befreien?"

Dieses Trauerritual ist sehr schmerzhaft, das gebe ich zu. Aber es soll durchaus heilsam sein, weil man mit dem Abschied viel besser zurecht kommt. Hoffen wir es. Ich denke, ich werde es tun, wenn es soweit ist. Habe aber auch Bammel davor. Und ich denke auch, dass Menschen die den trennenden Part übernommen haben, genauso ein Recht auf Schmerz und Trauer und Wut haben...

Danke für Eure Wünsche, ich weiß ich bin nicht allein. Werde auf alle Fälle Montag reinschauen, denn das werde ich sicherlich brauchen.
Bis dahin alles Liebe für Euch.
Ciao Maecky

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28. Juli 2006 um 11:56
In Antwort auf gelsa_12364158

...bin doch noch mal da
Ja, es ist sehr schmerzhaft!!
Ich habe es aus einem sehr fundierten Buch welches heißt
"WENN DER PARTNER GEHT..."

Im Kapitel "Wie können Sie sich endgültig von Liebe und Sehnsucht nach Ihrem Expartner befreien?"

Dieses Trauerritual ist sehr schmerzhaft, das gebe ich zu. Aber es soll durchaus heilsam sein, weil man mit dem Abschied viel besser zurecht kommt. Hoffen wir es. Ich denke, ich werde es tun, wenn es soweit ist. Habe aber auch Bammel davor. Und ich denke auch, dass Menschen die den trennenden Part übernommen haben, genauso ein Recht auf Schmerz und Trauer und Wut haben...

Danke für Eure Wünsche, ich weiß ich bin nicht allein. Werde auf alle Fälle Montag reinschauen, denn das werde ich sicherlich brauchen.
Bis dahin alles Liebe für Euch.
Ciao Maecky

Du schaffst das!
Ich wünsche dir viel Kraft!

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31. Juli 2006 um 10:57
In Antwort auf jette_12520888

Du schaffst das!
Ich wünsche dir viel Kraft!

Neue Woche....
Guten Morgen Ihr zwei!

Ein langes Wochenende ist zur Neige gegangen.
Wieder mit vielen Tränen, doch aber mit einem Ergebnis.

Doch als aller erstes würde mich interessieren, wie es besonders Dir liebe Soairse ergangen ist. Wie hast Du das WE verbracht? Ich hoffe und wünsche, Dir geht es ein wenig besser.

Wir haben sehr schöne und weniger schöne Momente dieses WE erfahren. Ich erzähle einfach mal von Anfang an.

Mein Mann kam am Freitag abend nach Hause mit einem Blumenstrauß in der Hand. Ich dachte, wieso jetzt?!
Später zeigte er mir im Internet eine Seite von einem Truckerfestival in Holland und ich konnte spüren, dass er vielleicht gerne mit mir dahin gewollt hätte und ich dachte, wieso jetzt?!
Allerdings bin ich nicht weiter darauf eingegangen. Konnte und wollte ich einfach nicht mehr.
Die Distanz wird immer größer.
Samstag mußte ich dann arbeiten bis 13.30 Uhr. Abends ist mir etwas passiert, wo ich mich selbst erschrocken habe. Wir haben miteinander geschlafen und ich dachte nur noch "hinter mich bringen"! Das hatte ich noch nicht. Auch mein Mann hat es gespürt. Er war geschockt. Er mußte danach erst mal aufstehen und ich denke, er hat begriffen.
Nicht nur er hat begriffen, ich auch. Das war der Punkt, an dem ich mir gesagt habe, bis hier hin und nicht weiter.!
Der Sonntag verlief recht ruhig. Nachmittags meinte er dann:"Du kannst ruhig gehen!"
Er hat es in seiner ruhigen Art gesagt, wie er alles sagt, kein Vorwurf, nichts. Abends sagte er dann ziemlich traurig:"Du bist bei mir nicht glücklich??!"
Ich konnte ihm keine richtige Antwort geben, als "Nein, nicht richtig!" Mehr konnte ich nicht sagen, hatte tüchtig zu schlucken.
Nun bin ich dabei ihm zu schreiben. Ich schreibe, wie schön die Zeit mit ihm war und wie dankbar wir sein können, diese gemeinsame Zeit verbracht zu haben.
Leider kommt er erst am WE wieder. Bis dahin habe ich vielleicht schon einiges regeln können, denn ich muß mir einen neuen Job suchen, da ich in meine Heimat zurück gehen möchte.

Ich weiß, dass ich es schaffen kann.
All diese Schmerzen sind nötig um den Absprung zu schaffen, das sehe ich jetzt.
Von mal zu mal wird mir klarer, dass das alles so sein mußte. Das das alles zu diesem "Abschied nehmen" gehört und ich bin froh, dass es so ist.
Er hat begriffen, dass er mich nicht mehr halten kann.
WIR haben gegriffen, dass unsere Zeit abgelaufen ist.


Am Ende wollte ich Dir, liebe Mystic, noch einen schönen Urlaub wünschen, in der Hoffnung, Du kannst vorher noch mal reinschauen?
Wahrscheinlich wird Euch beiden der Abstand auch gut tun. Langsam glaube ich, alles hat seine Gründe. Wenn Du, Mystic und Du Soairse, nicht sofort mit dem Menschen abschließen könnt, dann soll das so sein! Die Zeit ist für uns. Ich habe das jetzt zum dritten Mal durch. Ein viertes wird es nicht geben. Man muß den Menschen auch gehen lassen können. Auch das ist Liebe!!

Alles Glück Euch beiden! Ich drücke ganz fest die Daumen!
Liebe Grüße von Maecky!




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31. Juli 2006 um 19:16
In Antwort auf gelsa_12364158

Neue Woche....
Guten Morgen Ihr zwei!

Ein langes Wochenende ist zur Neige gegangen.
Wieder mit vielen Tränen, doch aber mit einem Ergebnis.

Doch als aller erstes würde mich interessieren, wie es besonders Dir liebe Soairse ergangen ist. Wie hast Du das WE verbracht? Ich hoffe und wünsche, Dir geht es ein wenig besser.

Wir haben sehr schöne und weniger schöne Momente dieses WE erfahren. Ich erzähle einfach mal von Anfang an.

Mein Mann kam am Freitag abend nach Hause mit einem Blumenstrauß in der Hand. Ich dachte, wieso jetzt?!
Später zeigte er mir im Internet eine Seite von einem Truckerfestival in Holland und ich konnte spüren, dass er vielleicht gerne mit mir dahin gewollt hätte und ich dachte, wieso jetzt?!
Allerdings bin ich nicht weiter darauf eingegangen. Konnte und wollte ich einfach nicht mehr.
Die Distanz wird immer größer.
Samstag mußte ich dann arbeiten bis 13.30 Uhr. Abends ist mir etwas passiert, wo ich mich selbst erschrocken habe. Wir haben miteinander geschlafen und ich dachte nur noch "hinter mich bringen"! Das hatte ich noch nicht. Auch mein Mann hat es gespürt. Er war geschockt. Er mußte danach erst mal aufstehen und ich denke, er hat begriffen.
Nicht nur er hat begriffen, ich auch. Das war der Punkt, an dem ich mir gesagt habe, bis hier hin und nicht weiter.!
Der Sonntag verlief recht ruhig. Nachmittags meinte er dann:"Du kannst ruhig gehen!"
Er hat es in seiner ruhigen Art gesagt, wie er alles sagt, kein Vorwurf, nichts. Abends sagte er dann ziemlich traurig:"Du bist bei mir nicht glücklich??!"
Ich konnte ihm keine richtige Antwort geben, als "Nein, nicht richtig!" Mehr konnte ich nicht sagen, hatte tüchtig zu schlucken.
Nun bin ich dabei ihm zu schreiben. Ich schreibe, wie schön die Zeit mit ihm war und wie dankbar wir sein können, diese gemeinsame Zeit verbracht zu haben.
Leider kommt er erst am WE wieder. Bis dahin habe ich vielleicht schon einiges regeln können, denn ich muß mir einen neuen Job suchen, da ich in meine Heimat zurück gehen möchte.

Ich weiß, dass ich es schaffen kann.
All diese Schmerzen sind nötig um den Absprung zu schaffen, das sehe ich jetzt.
Von mal zu mal wird mir klarer, dass das alles so sein mußte. Das das alles zu diesem "Abschied nehmen" gehört und ich bin froh, dass es so ist.
Er hat begriffen, dass er mich nicht mehr halten kann.
WIR haben gegriffen, dass unsere Zeit abgelaufen ist.


Am Ende wollte ich Dir, liebe Mystic, noch einen schönen Urlaub wünschen, in der Hoffnung, Du kannst vorher noch mal reinschauen?
Wahrscheinlich wird Euch beiden der Abstand auch gut tun. Langsam glaube ich, alles hat seine Gründe. Wenn Du, Mystic und Du Soairse, nicht sofort mit dem Menschen abschließen könnt, dann soll das so sein! Die Zeit ist für uns. Ich habe das jetzt zum dritten Mal durch. Ein viertes wird es nicht geben. Man muß den Menschen auch gehen lassen können. Auch das ist Liebe!!

Alles Glück Euch beiden! Ich drücke ganz fest die Daumen!
Liebe Grüße von Maecky!




Liebe Maecky,
das klingt toll! Nein, ehrlich, ich bin beeindruckt, wie du das gemeistert hast. Ich weiß zwar aus eigener Erfahrung- da ich an diesem Punkt auch schon zweimal stand-, dass es hier zwar noch nicht völlig sicheres Terrain ist, aber ein wenig Durchhaltevermögen und Überzeugung zu diesem dritten und letzten Mal, dann klappt das sicher.

Mir ist es an diesem Wochenende absolut gar nicht gut ergangen, im Gegenteil, ich habe heute das Gefühl, noch tiefer in der Sache zu hängen...

Da er Samstags Geburtstag hatte und bei uns ja gerade diese Funkstille herrschte, meldete ich mich trotzdem. Der Anlass schien mir doch wichtig. Es kam dazu, dass wir beschlossen, uns an diesem Tag bei ihm zu treffen.
War sehr seltsam, wenn man ganz streng versucht, mit einer Beziehung abzuschließen und dann das Haus betritt, in dem man so lange daheim war... habe mich genau mit den gleichen gezielten Bewegungen und Handgriffen zurechtgefunden und dachte mir bei jedem "verabschiede dich von hier". Dann redeten wir bzw es wurde sehr bald ein elendes "die Katze beißt sich in den Schwanz"-Gespräch. Heißt, unsachlich, vorwurfsvoll und voller Probleme, die uns seit einem halben Jahr jagen. Also beschloß ich zu gehen, endgültig, mit seinem Einverständnis.
Aber in der Tür sollte es ganz anders kommen... es war kein Türzuknallen und auf nimmer Wiedersehen, nein, es war eine Verabschiedung voneinander, die ich einfach nicht durchhielt. Er auch nicht. Er brach genau dort im Türstock, nahm mich völlig fertig und plötzlich gar nicht mehr aggressiv und vorwurfsvoll in den Arm und fing an, mir Dinge zu sagen wie: Dass es ihm so leid täte, dass es soweit gekommen sei; dass es so schade um mich wäre; dass er mich verstehen würde, aber aus seiner Haut auch nicht raus könne etc etc. Im Grunde gestand er plötzlich all unsere Probleme, und dass er mich trotz allem immer wie irre geliebt habe und immer noch lieben würde. Er sagte zum ersten Mal all das, was vielleicht vor 6 Monaten etwas hätte "retten" können. Mir kam die Frage, warum immer erst Katastrophen passieren müssen, damit mal was Produktives bei einer Sache herausschaut?!

Ich konnte nicht anders als in diesem Moment einen Rückzieher zu machen und bat ihn um etwas Zeit. Er wollte erst darauf nicht eingehen, weil er zu Recht meinte, wir würden uns daran zerfleischen und keine Lösung finden; trotzdem war das für mich eine derartige Reizüberflutung und ein emotionaler Schock, den er mir da verpasste, dass ich es in diesen Minuten einfach nicht zu Ende bringen konnte.

Gestern haben wir uns getroffen. Einfach so. Weil er jetzt weiß, dass ich keinen Stempel auf unser Paket geklebt habe. Es war sehr nett und angenehm, in aller Freundschaft mit ihm zu sein. Nur leider wäre dieser Zustand nichts, was über eine Trennung hinaus existieren würde...

Wie auch immer, ich hab grad das Gefühl, ich stünde knapp nach 0 und nehme mir daher erst mal ein gedankliches Time Out. Vielleicht erlangt mich die Erleuchtung in den nächsten Tagen.
Aber eines, liebe Maecky, habe ich jetzt auch wieder begriffen, nicht zuletzt, weil du es erwähnt hast: Zu früh zu gehen ist mindestens so schlecht, wie viel zu spät. Und ich kann nicht anders, ich kann mich nicht dazu zwingen, weil es mein Kopf schreit. Es muss der Bauch auch 100 Prozentig wollen, sonst wird das nichts.

Halt uns doch am Laufenden, finde das sehr spannend, was sich gerade bei dir tut. Wie geht es dir jetzt so?

Und die Urlaubswünsche gebe ich natürlich sofort weiter!

Gruß,
Saoirse

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31. Juli 2006 um 20:13
In Antwort auf tira_11847487

Liebe Maecky,
das klingt toll! Nein, ehrlich, ich bin beeindruckt, wie du das gemeistert hast. Ich weiß zwar aus eigener Erfahrung- da ich an diesem Punkt auch schon zweimal stand-, dass es hier zwar noch nicht völlig sicheres Terrain ist, aber ein wenig Durchhaltevermögen und Überzeugung zu diesem dritten und letzten Mal, dann klappt das sicher.

Mir ist es an diesem Wochenende absolut gar nicht gut ergangen, im Gegenteil, ich habe heute das Gefühl, noch tiefer in der Sache zu hängen...

Da er Samstags Geburtstag hatte und bei uns ja gerade diese Funkstille herrschte, meldete ich mich trotzdem. Der Anlass schien mir doch wichtig. Es kam dazu, dass wir beschlossen, uns an diesem Tag bei ihm zu treffen.
War sehr seltsam, wenn man ganz streng versucht, mit einer Beziehung abzuschließen und dann das Haus betritt, in dem man so lange daheim war... habe mich genau mit den gleichen gezielten Bewegungen und Handgriffen zurechtgefunden und dachte mir bei jedem "verabschiede dich von hier". Dann redeten wir bzw es wurde sehr bald ein elendes "die Katze beißt sich in den Schwanz"-Gespräch. Heißt, unsachlich, vorwurfsvoll und voller Probleme, die uns seit einem halben Jahr jagen. Also beschloß ich zu gehen, endgültig, mit seinem Einverständnis.
Aber in der Tür sollte es ganz anders kommen... es war kein Türzuknallen und auf nimmer Wiedersehen, nein, es war eine Verabschiedung voneinander, die ich einfach nicht durchhielt. Er auch nicht. Er brach genau dort im Türstock, nahm mich völlig fertig und plötzlich gar nicht mehr aggressiv und vorwurfsvoll in den Arm und fing an, mir Dinge zu sagen wie: Dass es ihm so leid täte, dass es soweit gekommen sei; dass es so schade um mich wäre; dass er mich verstehen würde, aber aus seiner Haut auch nicht raus könne etc etc. Im Grunde gestand er plötzlich all unsere Probleme, und dass er mich trotz allem immer wie irre geliebt habe und immer noch lieben würde. Er sagte zum ersten Mal all das, was vielleicht vor 6 Monaten etwas hätte "retten" können. Mir kam die Frage, warum immer erst Katastrophen passieren müssen, damit mal was Produktives bei einer Sache herausschaut?!

Ich konnte nicht anders als in diesem Moment einen Rückzieher zu machen und bat ihn um etwas Zeit. Er wollte erst darauf nicht eingehen, weil er zu Recht meinte, wir würden uns daran zerfleischen und keine Lösung finden; trotzdem war das für mich eine derartige Reizüberflutung und ein emotionaler Schock, den er mir da verpasste, dass ich es in diesen Minuten einfach nicht zu Ende bringen konnte.

Gestern haben wir uns getroffen. Einfach so. Weil er jetzt weiß, dass ich keinen Stempel auf unser Paket geklebt habe. Es war sehr nett und angenehm, in aller Freundschaft mit ihm zu sein. Nur leider wäre dieser Zustand nichts, was über eine Trennung hinaus existieren würde...

Wie auch immer, ich hab grad das Gefühl, ich stünde knapp nach 0 und nehme mir daher erst mal ein gedankliches Time Out. Vielleicht erlangt mich die Erleuchtung in den nächsten Tagen.
Aber eines, liebe Maecky, habe ich jetzt auch wieder begriffen, nicht zuletzt, weil du es erwähnt hast: Zu früh zu gehen ist mindestens so schlecht, wie viel zu spät. Und ich kann nicht anders, ich kann mich nicht dazu zwingen, weil es mein Kopf schreit. Es muss der Bauch auch 100 Prozentig wollen, sonst wird das nichts.

Halt uns doch am Laufenden, finde das sehr spannend, was sich gerade bei dir tut. Wie geht es dir jetzt so?

Und die Urlaubswünsche gebe ich natürlich sofort weiter!

Gruß,
Saoirse

Meine liebe Saoirse!
Mit fast offenem Mund habe ich gelesen, wie es Dir erging! Die beste Entscheidung war, dass Du Dir Bedenkzeit erbeten hast. Das muß erst verdaut werden.
Wie oft hatte ich auch diese Gedanken; wieso jetzt; warum muß es immer erst aufs Äußerste hinauslaufen, bis die Partner erwachen.
Hätte ich nicht schon des öfteren darüber gesprochen, was man sich wünscht, könnte man verstehen, aber so.
Soll man wirklich alles mit Gewalt erzwingen?
Nicht wirklich, oder?
Hat man so unmögliches verlangt, dass es nicht realisierbar war? Ich glaube nicht. Und trotzdem denke ich, ich hätte massiver auf meinen Bedürfnissen bestehen müssen. Doch dann kommt sein Job, der doch sehr anstrengend ist. Und ich gebe natürlich "klein bei". Aus Rücksicht!?
Allerdings bin ich auch der Meinung, das Beziehung durchaus auch ein wenig Arbeit bedeutet. Manche sind sich gar nicht im Klaren, was sie mit ihrem Desinteresse anstellen.
Heute morgen ist mein Mann nun wieder losgefahren.
Heute morgen war ich auch noch ziemlich zuversichtlich. Und nun - kommen schon wieder die ersten Zweifel. Aber nein, ich weiß, daß es nicht mehr geht.
Ich habe Glück!! Ich habe eine Tochter, welche noch im Haus wohnt. Eines Tages sagte ich ihr: "Am liebsten würde ich die Zeit zurückdrehen oder noch mal von vorn anfangen!" Sie antwortete ganz promt: "Nein, Mum, tu Euch das nicht an. Das geht nicht lange gut. Ein oder Zwei Jahre und dann. Alles von vorne? Bitte nicht. Das habe ich alles schon durch mit Euch. Du mußt jetzt die Konsequenzen ziehen. Das geht nicht mehr anders!"
Wie recht sie hat. Sie gibt mir unwahrscheinlichen Mut und auch Kraft. Zum Glück kann ich tatsächlich mit ihr darüber reden. Das kann nicht jeder. Und sie sieht es als (fast) unbeteiligter Dritter.
Natürlich weiß sie, dass ich weg gehe. Darauf hat sie geantwortet, dass es doch im Zeitalter von Auto und Handy gar nicht so schlimm wäre. Und außerdem wäre sie doch schon ganz gut abgenabelt. Wie Recht sie hat, kann ich nur nochmal sagen.

Liebe Saoirs, Du wirst erst mal verdauen müssen. Hattet Ihr denn seit Sonntag schon wieder Kontakt?
Es mag stimmen, wenn Du schreibst, dass beides - Kopf und Bauch zu 100% einer Meinung sein sollten. Demnach wird sich das Blatt wenden? Wahrscheinlich müßt Ihr erst mal wieder ein wenig zur Ruhe kommen. Die Gefühle sind ja dermaßen aufgewühlt, ohje, welch schwieriges Unterfangen. Soll man sich freuen oder doch lieber skeptisch sein? Hier kann kein Mensch raten. Das muß man selbst schaffen. Du schaffst das! Egal wie Du Dich entscheidest, es wird die richtige Entscheidung sein, bestimmt. Vielleicht hat er nun wirklich begriffen, wie wichtig ihm das Zusammenleben mit Dir ist und er wird dir deine ersehnte kleine Freiheit zugestehen. Ich hoffe es so sehr für Dich. Doch wenn man es nicht ausprobiert, kann man es nicht wissen. Viiiel Glück!

Bei mir sind es keine 100%! Mein Kopf sagt, ich spinne, diesen Mann laufen zu lassen. Mein Herz sagt aber, das Leben hält noch so viel für Dich bereit, was er aber so nicht will, also GEH!
Mein Mann ist sehr attraktiv, die Frauen werden Schlange stehen ) Jeder wird sagen, wie blöd ich doch bin, so einem Mann den Laufpaß zu geben. Er tut doch alles für sie.

Vielleicht kreuzen sich unsere Wege irgendwann in diesem Leben noch einmal... Wer weiß?!
Es ist alles offen.
In diesem Sinne laß Dich umärmeln von Maecky

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6. August 2006 um 14:18

Hallo ihr zwei!
Nun, wieder eine Woche vergangen und ich schreibe mich mal an die Spitze, um das Scrollen zu erleichtern.

Wie geht es euch bzw wie geht es dir, Maecky, nach der letzten Woche? Was hat sich getan?

Ich möchte behaupten, bei mir geht es erst richtig los.
Nach meiner letzten Meldung, wir hätten und bis auf den emotionalen Grund gerauft, ist bereits vergangen und in keinster Weise mehr aktuell.
Wir hatten einen sehr schönen Tag seither miteinander, jedoch nur, weil wir nötige Gesrpäche aussparten. Gestern war es dann soweit, dass ich über alles nochmal reden wollte, immerhin ist mittlerweile etwas Ruhe eingekehrt. Fehler? Keine Ahnung, das wird sich weisen. Jedenfalls endete alles in einer schweren Diskussion, aus der er mich quasi "rausschmiss", mit all meinen Sachen bei ihm. Tja. Ich solle mich nicht wieder melden, es sei denn, ich wäre bereit, "was zu ändern". Jetzt kommt es wirklich nur noch auf mich und mein Durchhaltevemögen an, er wird sich bestimmt nicht mehr melden. Wenn ich es schaffe, sind wir mit dem gestrigen Tag getrennte Leute. Wenn nicht, geht die Geschichte noch eine Weile so weiter...

Gruß,
Saoirse

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7. August 2006 um 11:00
In Antwort auf tira_11847487

Hallo ihr zwei!
Nun, wieder eine Woche vergangen und ich schreibe mich mal an die Spitze, um das Scrollen zu erleichtern.

Wie geht es euch bzw wie geht es dir, Maecky, nach der letzten Woche? Was hat sich getan?

Ich möchte behaupten, bei mir geht es erst richtig los.
Nach meiner letzten Meldung, wir hätten und bis auf den emotionalen Grund gerauft, ist bereits vergangen und in keinster Weise mehr aktuell.
Wir hatten einen sehr schönen Tag seither miteinander, jedoch nur, weil wir nötige Gesrpäche aussparten. Gestern war es dann soweit, dass ich über alles nochmal reden wollte, immerhin ist mittlerweile etwas Ruhe eingekehrt. Fehler? Keine Ahnung, das wird sich weisen. Jedenfalls endete alles in einer schweren Diskussion, aus der er mich quasi "rausschmiss", mit all meinen Sachen bei ihm. Tja. Ich solle mich nicht wieder melden, es sei denn, ich wäre bereit, "was zu ändern". Jetzt kommt es wirklich nur noch auf mich und mein Durchhaltevemögen an, er wird sich bestimmt nicht mehr melden. Wenn ich es schaffe, sind wir mit dem gestrigen Tag getrennte Leute. Wenn nicht, geht die Geschichte noch eine Weile so weiter...

Gruß,
Saoirse

Guten Morgen Saoirse!
Diese Widersprüche! Solange man auf Friede, Freude, Eierkuchen macht, ist alles okay. Aber wehe, man will ans Eingemachte gehen - Wut, Schock!

Du wirst es nicht glauben, Saoirse, ich leide mit Dir. Wenn ich das lese stockt mir der Atem. Das ist kein Scherz.
Aber merkst Du was, Du bist wahrscheinlich da angelangt, wo Du nie hin wolltest. Du wolltest in Frieden gehen und was passiert? Es regiert das Unverständnis seitens Deines Partners. Es tut mir unendlich leid für Dich, aber ich glaube, ihr beide seid an einem Punkt angelangt an dem es kein Zurück mehr gibt. Du mußt es schaffen, Saoirse, sonst hat der Irrsinn kein Ende. Du wirst irgendwann wieder da stehen, wo Du vor kurzem warst. Eigentlich kannst Du dankbar sein, dass es so gekommen bist. Ihr habt die Rollen ein wenig getauscht.

Kann man damit besser zurecht kommen? Ich weiß es nicht, ich wünsche es Dir so sehr!!!
Er wird sich bestimmt wieder beruhigen, es braucht halt Zeit.

Nun, wie ist es mir ergangen. Ich bin innerhalb von 2 Tagen 1300 km gefahren um eine Traumwohnung anzuschauen. Mit Blick ins Tal. Die Verhandlungen waren sehr zufriedenstellend, dass ich heute die Zusage erteilen werde.
Auf der Nach-Hause-Fahrt war ich total happy! Habe sogar meinem Mann freudig davon erzählt. Merkte aber ziemlich schnell, dass es ihm weh tat und habe selbstredend dann geschwiegen.
Wir hatten letzte Woche SMS-Kontakt, wo er mir mitteilte, dass er kein Vertrauen mehr zu mir hätte. Das hat mir tüchtig auf den Magen geschlagen. Deshalb dann auch die Fahrt. Deshalb die Gedanken, es hat einfach keinen Zweck. Der Riß ist einfach zu groß. Und doch will er es nicht wahr haben und fragte mich gestern abend "WARUM?" Er könnte einfach nicht verstehen.
Wir würden doch mehr unternehmen, als so manch anderer?
Ich habe ihn verdutzt angeschaut und gesagt, er möge mir doch mal sagen, was in den letzten Monaten gelaufen ist! Darauf war Stille. Er kann einfach nicht verstehen, worum es mir geht. Das ich die wenige Zeit, die uns eh schon bleibt, nicht immer nur im Umkreis von 5 km bestreiten möchte. Das ich einfach zu viel allein bin, wir keine Freunde haben. Er sieht es nicht. Heute ist er wieder unterwegs mit dem LKW nach Österreich. Ich weiß, es ist Streß pur.
Ich will doch gar nicht immer weg. Ich möchte doch nur mit ihm gemeinsam noch ein wenig erleben. Ist das denn wirklich so viel verlangt? Ich verstehe die Welt nicht mehr!
Letztes Jahr hatte ich zur Weihnachtszeit Karten besorgt, für ein russisches Ensemble. Und was war, er war nicht da. Wie so oft. Es tut so weh, immer alles allein machen zu müssen. Ich kann das nicht mehr.
Natürlich hat er schon versucht, einen anderen Job zu machen, wo er täglich zu Hause ist, doch daran ist er fast kaputt gegangen. Er meinte damals, er könnte nicht im Büro sitzen, er müßte was tun. Ich hatte damals Verständnis, weil ich merkte, wie er gelitten hat. Leider ist dieses nicht beziehungsfreundlich. Hier nun einen Kompromiß zu finden ist verdammt schwer. Er versteht mich nicht! Wir haben die Spontanität verloren, dass was das Leben eigentlich ausmacht!!
"Wer A sagt, muß nicht unbedingt auch B sagen, wenn man erkennt, dass B falsch ist."
Ich will damit sagen, wenn ich meinen Mann auch geheiratet habe, muß ich doch nicht mein Leben lang darauf verzichten, ich sein zu dürfen! Und genau so fühle ich. Manchmal schaue ich zurück und denke, war das wirklich alles? Nicht wirklich, oder!?
Der Wille meinen Mann zu lieben, ist wohl allgegenwärtig, aber die Angst auf der Stelle zu stehen, ist so groß, dass ich es vorziehe meinen Weg allein zu gehen. Dann weiß ich wenigstens, wenn nichts läuft, dass ich selbst daran Schuld bin!!
Er versteht einfach nicht, worauf ich hinaus will.

Auf alle Fälle werde ich anrufen und die Wohnung bestätigen, es geht nicht mehr anders. Und irgendwie freue ich mich sogar.)

Viel Kraft, Saoirse!
Gruß Maecky



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7. August 2006 um 23:26

...ich verstehe dich...
seit 3 Jahren bin ich mittlerweile solo, wenn man das 1Jahr Zusammensein und wieder nicht mitrechnet.... also quasi 2 jahre richtig solo... und genau diese 2jahre brauchte ich scheinbar auch...
Könnte ich es noch einmal anders machen, würde ich mir dieses eine verdammte Jahr sparen. So schön es zwischenzeitig war, so schlimm war es auch immer wieder....
ich hoffe, dir geht es besser und du warst schlauer... bist schlauer...
habe seit 4 wochen wieder einen neuen Freund... und ohne diese 2 Jahre "klarkommen" also verarbeiten.... wäre es nie so gekommen...
LG

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8. August 2006 um 0:56
In Antwort auf gelsa_12364158

Guten Morgen Saoirse!
Diese Widersprüche! Solange man auf Friede, Freude, Eierkuchen macht, ist alles okay. Aber wehe, man will ans Eingemachte gehen - Wut, Schock!

Du wirst es nicht glauben, Saoirse, ich leide mit Dir. Wenn ich das lese stockt mir der Atem. Das ist kein Scherz.
Aber merkst Du was, Du bist wahrscheinlich da angelangt, wo Du nie hin wolltest. Du wolltest in Frieden gehen und was passiert? Es regiert das Unverständnis seitens Deines Partners. Es tut mir unendlich leid für Dich, aber ich glaube, ihr beide seid an einem Punkt angelangt an dem es kein Zurück mehr gibt. Du mußt es schaffen, Saoirse, sonst hat der Irrsinn kein Ende. Du wirst irgendwann wieder da stehen, wo Du vor kurzem warst. Eigentlich kannst Du dankbar sein, dass es so gekommen bist. Ihr habt die Rollen ein wenig getauscht.

Kann man damit besser zurecht kommen? Ich weiß es nicht, ich wünsche es Dir so sehr!!!
Er wird sich bestimmt wieder beruhigen, es braucht halt Zeit.

Nun, wie ist es mir ergangen. Ich bin innerhalb von 2 Tagen 1300 km gefahren um eine Traumwohnung anzuschauen. Mit Blick ins Tal. Die Verhandlungen waren sehr zufriedenstellend, dass ich heute die Zusage erteilen werde.
Auf der Nach-Hause-Fahrt war ich total happy! Habe sogar meinem Mann freudig davon erzählt. Merkte aber ziemlich schnell, dass es ihm weh tat und habe selbstredend dann geschwiegen.
Wir hatten letzte Woche SMS-Kontakt, wo er mir mitteilte, dass er kein Vertrauen mehr zu mir hätte. Das hat mir tüchtig auf den Magen geschlagen. Deshalb dann auch die Fahrt. Deshalb die Gedanken, es hat einfach keinen Zweck. Der Riß ist einfach zu groß. Und doch will er es nicht wahr haben und fragte mich gestern abend "WARUM?" Er könnte einfach nicht verstehen.
Wir würden doch mehr unternehmen, als so manch anderer?
Ich habe ihn verdutzt angeschaut und gesagt, er möge mir doch mal sagen, was in den letzten Monaten gelaufen ist! Darauf war Stille. Er kann einfach nicht verstehen, worum es mir geht. Das ich die wenige Zeit, die uns eh schon bleibt, nicht immer nur im Umkreis von 5 km bestreiten möchte. Das ich einfach zu viel allein bin, wir keine Freunde haben. Er sieht es nicht. Heute ist er wieder unterwegs mit dem LKW nach Österreich. Ich weiß, es ist Streß pur.
Ich will doch gar nicht immer weg. Ich möchte doch nur mit ihm gemeinsam noch ein wenig erleben. Ist das denn wirklich so viel verlangt? Ich verstehe die Welt nicht mehr!
Letztes Jahr hatte ich zur Weihnachtszeit Karten besorgt, für ein russisches Ensemble. Und was war, er war nicht da. Wie so oft. Es tut so weh, immer alles allein machen zu müssen. Ich kann das nicht mehr.
Natürlich hat er schon versucht, einen anderen Job zu machen, wo er täglich zu Hause ist, doch daran ist er fast kaputt gegangen. Er meinte damals, er könnte nicht im Büro sitzen, er müßte was tun. Ich hatte damals Verständnis, weil ich merkte, wie er gelitten hat. Leider ist dieses nicht beziehungsfreundlich. Hier nun einen Kompromiß zu finden ist verdammt schwer. Er versteht mich nicht! Wir haben die Spontanität verloren, dass was das Leben eigentlich ausmacht!!
"Wer A sagt, muß nicht unbedingt auch B sagen, wenn man erkennt, dass B falsch ist."
Ich will damit sagen, wenn ich meinen Mann auch geheiratet habe, muß ich doch nicht mein Leben lang darauf verzichten, ich sein zu dürfen! Und genau so fühle ich. Manchmal schaue ich zurück und denke, war das wirklich alles? Nicht wirklich, oder!?
Der Wille meinen Mann zu lieben, ist wohl allgegenwärtig, aber die Angst auf der Stelle zu stehen, ist so groß, dass ich es vorziehe meinen Weg allein zu gehen. Dann weiß ich wenigstens, wenn nichts läuft, dass ich selbst daran Schuld bin!!
Er versteht einfach nicht, worauf ich hinaus will.

Auf alle Fälle werde ich anrufen und die Wohnung bestätigen, es geht nicht mehr anders. Und irgendwie freue ich mich sogar.)

Viel Kraft, Saoirse!
Gruß Maecky



Schönen guten Abend!
Hallo ihr Lieben!

Was ihr so erzählt, kann ich gut nach vollziehen.
Bei mir gibt es auch neues.
Also ich war jetzt eine Woche auf einem Festival. Ich hatte natürlich zum Abschied von ihm wiedermal jede Menge Unverständniss mitbekommen. Das erleichtert ja immer den Abschied. (Achtung Ironie).Anstatt, dass er mir mal ehrlich viel Spaß wünschen könnte.
Tja, ich habe versucht ihm ein paar liebe Worte (kleinen Brief) da zu lassen, da ich gefahren bin, als er arbeiten war. Das war wohl falsch. Immer wenn ich ihm zu zeigen versuche, wer und wie ich bin, stößt ihm das sauer auf. Naja, was ihn wirklich gestört hat: Ich habe eine Schulkollegin, die ihm sehr symphatisch ist.Sowas kommt bei ihm äußerst selten vor. also, dass er leute wirklich einfach so mag. Eigentlich findet er immer irgendwas zum Aussetzen.
Und er hat mich gefragt, ob ich ihm die Nummer von ihr gebe, damit er mal etwas mit ihr unternehmen kann, weil er ja keine Freunde(innen) hat, und somit die ganze Zeit allein daheim sitzen muss, wenn ich nicht da bin.

Ich habe aber auf dem Zettel nichts von ihr geschrieben und das hat er mir vorgeworfen. Innerlich wollte ich ihn nur davor schützen glaube ich, dass er einfährt und sie annimmt, er bagert sie an.
Er hat sich Zeit gelassen, mir zu sagen, warum er sauer ist. Als er es gemacht hat, habe ich zuvor ein nettes Päarchen dort auf dem Festival kennen gelernt, die seit 8 Jahren zusammen sind. Die hatten diese Leichtigkeit, die ich mir von einer Beziehung wünsche. Tja, also mit deren romantischen Erzählungen im Kopf, ruft er mich an und wirft mir vor, dass ich zu eifersüchtig bin, ihm die Nummer von der Freundin zu geben und dass ich immer Freiheiten will und er keine bekommt. War zimlich fertig, weil wir dann total gestritten haben. Gottseidank haben mich zwei Freundinnen getröstet.
Daraufhin habe ich ihm in Wut die nummer geschickt und er hat eine eiskalte Abfuhr von ihr bekomme, weil sie dachte er möchte sie ohne mein Wissen anbaggern. Tja, dann war er total geknickt und hat noch weniger Selbstvertrauen usw.

Wieder daheim (er ist jetzt 2 Wochen bei seinen Eltern am Land) habe ich einen Brief von ihm gefunden. Tja, darin steht ungefähr, dass alles von mir abhängt, ob er nochmal vertrauen zu mir hat.

Tja, und dann kommt noch der Vorwurf, über unsere Sexprobleme.

Ich weiß im Moment gar nicht was ich will. Einerseits habe ich mich auf ihn gefreut, andererseits haben wir heute telefoniert, und es kamen wie erwartet auf meine Erzählungen nur blöde Sprüche. Bin ja erst um 5:00 in der Früh heekommen und das mit einem Schnupfen. Deshalb habe ich den heutigen TAg ( hatte noch Urlaub) mit Schlafen verbracht. "Wer feiern kann, kann auch arbeiten gehen!" Na toll... Ich würde mir so wünschen, dass er einmal sagt, "Armer Schatz und erhole dich." Ok, heute am Abend hat er eh gemeint, ich soll mir zwei Aspirin rein schmeißen und dann schlafen gehen. Das war ja mal ein lieber netter Vorschlag. Aber wenn ich aufgewühlt bin, dann will ich nicht schlafen gehen.

Und dann sind da noch unsere Sexprobleme.

Ich habe langsam keine Lust mehr mich für ihn anzustrengen. Ich weiß auch nicht. Ein Strich darunter und gut ist, scheint soviel einfacher.

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8. August 2006 um 21:31
In Antwort auf jette_12520888

Schönen guten Abend!
Hallo ihr Lieben!

Was ihr so erzählt, kann ich gut nach vollziehen.
Bei mir gibt es auch neues.
Also ich war jetzt eine Woche auf einem Festival. Ich hatte natürlich zum Abschied von ihm wiedermal jede Menge Unverständniss mitbekommen. Das erleichtert ja immer den Abschied. (Achtung Ironie).Anstatt, dass er mir mal ehrlich viel Spaß wünschen könnte.
Tja, ich habe versucht ihm ein paar liebe Worte (kleinen Brief) da zu lassen, da ich gefahren bin, als er arbeiten war. Das war wohl falsch. Immer wenn ich ihm zu zeigen versuche, wer und wie ich bin, stößt ihm das sauer auf. Naja, was ihn wirklich gestört hat: Ich habe eine Schulkollegin, die ihm sehr symphatisch ist.Sowas kommt bei ihm äußerst selten vor. also, dass er leute wirklich einfach so mag. Eigentlich findet er immer irgendwas zum Aussetzen.
Und er hat mich gefragt, ob ich ihm die Nummer von ihr gebe, damit er mal etwas mit ihr unternehmen kann, weil er ja keine Freunde(innen) hat, und somit die ganze Zeit allein daheim sitzen muss, wenn ich nicht da bin.

Ich habe aber auf dem Zettel nichts von ihr geschrieben und das hat er mir vorgeworfen. Innerlich wollte ich ihn nur davor schützen glaube ich, dass er einfährt und sie annimmt, er bagert sie an.
Er hat sich Zeit gelassen, mir zu sagen, warum er sauer ist. Als er es gemacht hat, habe ich zuvor ein nettes Päarchen dort auf dem Festival kennen gelernt, die seit 8 Jahren zusammen sind. Die hatten diese Leichtigkeit, die ich mir von einer Beziehung wünsche. Tja, also mit deren romantischen Erzählungen im Kopf, ruft er mich an und wirft mir vor, dass ich zu eifersüchtig bin, ihm die Nummer von der Freundin zu geben und dass ich immer Freiheiten will und er keine bekommt. War zimlich fertig, weil wir dann total gestritten haben. Gottseidank haben mich zwei Freundinnen getröstet.
Daraufhin habe ich ihm in Wut die nummer geschickt und er hat eine eiskalte Abfuhr von ihr bekomme, weil sie dachte er möchte sie ohne mein Wissen anbaggern. Tja, dann war er total geknickt und hat noch weniger Selbstvertrauen usw.

Wieder daheim (er ist jetzt 2 Wochen bei seinen Eltern am Land) habe ich einen Brief von ihm gefunden. Tja, darin steht ungefähr, dass alles von mir abhängt, ob er nochmal vertrauen zu mir hat.

Tja, und dann kommt noch der Vorwurf, über unsere Sexprobleme.

Ich weiß im Moment gar nicht was ich will. Einerseits habe ich mich auf ihn gefreut, andererseits haben wir heute telefoniert, und es kamen wie erwartet auf meine Erzählungen nur blöde Sprüche. Bin ja erst um 5:00 in der Früh heekommen und das mit einem Schnupfen. Deshalb habe ich den heutigen TAg ( hatte noch Urlaub) mit Schlafen verbracht. "Wer feiern kann, kann auch arbeiten gehen!" Na toll... Ich würde mir so wünschen, dass er einmal sagt, "Armer Schatz und erhole dich." Ok, heute am Abend hat er eh gemeint, ich soll mir zwei Aspirin rein schmeißen und dann schlafen gehen. Das war ja mal ein lieber netter Vorschlag. Aber wenn ich aufgewühlt bin, dann will ich nicht schlafen gehen.

Und dann sind da noch unsere Sexprobleme.

Ich habe langsam keine Lust mehr mich für ihn anzustrengen. Ich weiß auch nicht. Ein Strich darunter und gut ist, scheint soviel einfacher.

Schön, dass Du wieder da bist!
Da freut man sich auf zu Hause und dann so was. Dabei hast Du alles so gut gemeint.
Es kristallisiert sich aber immer mehr heraus, dass der Bruch größer ist, als man sich eingestehen will.
Tut mir sehr leid für Dich, Mystic.
Hauptsache das Festival war schön.
Ich denke schon, dass sich bei Euch beiden eine Trennung nicht mehr verhindern läßt. Der Nervenkrieg ist nicht auszuhalten, zumal man das ja eigentlich so gar nicht wollte. Man will dem Menschen an seiner Seite nicht weh tun, obwohl man es zwar tut. Und in seiner Wut sagt der andere dann Dinge die einem doch sehr weh tun.
Verständlich! Er will Dir weh tun, weil Du es nicht anders machst. Fast ein kleiner Racheakt?
Wie es aussieht, wird Dir nichts anderes übrig bleiben als Dein Ding durchzuziehen. Sonst wirst Du so schnell nicht wieder glücklich.
Nun will man natürlich abwarten, was passiert, wenn er nach den 2 Wochen wiederkommt. Mit Recht, danach wirst Du vielleicht entgültig entscheiden?
Du betonst Eure Sexprobleme. Dies ist auch ein drastischer Faktor, Eine gesunde Sexualität ist verdammt wichtig in einer funktionierenden Beziehung. Die Unzufriedenheit bezüglich dessen, kann schwerwiegende Probleme hervorrufen. Bei Euch scheint es an dem auch zu liegen, da Du es so sehr betonst.
Anfangs hat man noch viel Verständnis, aber wenn nichts besser wird, gibt man irgendwann auf.
Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft.
Schade, dass das alles gleich so nach der hoffentlich schönen Woche passiert. Aber da mußt Du jetzt durch.
Du bist schon sehr weit, den Rest schaffst Du auch noch.

Liebe Grüße Maecky

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9. August 2006 um 1:13
In Antwort auf gelsa_12364158

Schön, dass Du wieder da bist!
Da freut man sich auf zu Hause und dann so was. Dabei hast Du alles so gut gemeint.
Es kristallisiert sich aber immer mehr heraus, dass der Bruch größer ist, als man sich eingestehen will.
Tut mir sehr leid für Dich, Mystic.
Hauptsache das Festival war schön.
Ich denke schon, dass sich bei Euch beiden eine Trennung nicht mehr verhindern läßt. Der Nervenkrieg ist nicht auszuhalten, zumal man das ja eigentlich so gar nicht wollte. Man will dem Menschen an seiner Seite nicht weh tun, obwohl man es zwar tut. Und in seiner Wut sagt der andere dann Dinge die einem doch sehr weh tun.
Verständlich! Er will Dir weh tun, weil Du es nicht anders machst. Fast ein kleiner Racheakt?
Wie es aussieht, wird Dir nichts anderes übrig bleiben als Dein Ding durchzuziehen. Sonst wirst Du so schnell nicht wieder glücklich.
Nun will man natürlich abwarten, was passiert, wenn er nach den 2 Wochen wiederkommt. Mit Recht, danach wirst Du vielleicht entgültig entscheiden?
Du betonst Eure Sexprobleme. Dies ist auch ein drastischer Faktor, Eine gesunde Sexualität ist verdammt wichtig in einer funktionierenden Beziehung. Die Unzufriedenheit bezüglich dessen, kann schwerwiegende Probleme hervorrufen. Bei Euch scheint es an dem auch zu liegen, da Du es so sehr betonst.
Anfangs hat man noch viel Verständnis, aber wenn nichts besser wird, gibt man irgendwann auf.
Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft.
Schade, dass das alles gleich so nach der hoffentlich schönen Woche passiert. Aber da mußt Du jetzt durch.
Du bist schon sehr weit, den Rest schaffst Du auch noch.

Liebe Grüße Maecky

Hi Maecky!
Wie geht es dir? Du hast ja gerade die richtig schwierige Phase.
Nun, ich hatte mit meinem gerade ein ca. 2 Stunden langes Telefonat. Davon war der erste Teil eher nur langweiliges gequatsche. Dann bin ich aber doch noch ein paar Gedanken los geworden, die sich mir gestern noch bei einem "Brainstorming" aufgedrängt haben. Ich denke er hat jetzt wieder etwas zum nachdenken und er meinte auch, er beneidet mich ein bisschen. Doch gerade jetzt, nach dem Telefonat, finde ich mich gar nicht mehr beneidenswert. Alles was ich ihm von mir dargelegt habe, scheint mir wieder einmal nicht mehr wichtig. Am liebsten würde ich ihn jetzt anrufen, oder noch lieber ins Auto steigen, um zu ihm zu fahren und mir versichern zu lassen, dass alles ok ist.

Wieso ist das so? Einen Moment (vorallem während ich mit ihm rede), bin ich einfach Gefühlskalt und im nächsten Moment, wenn ich denke, ich habe ihn verletzt und verloren, dann sehne ich mich nach ihm.
Wie du schon sagtest, ich will ihm nicht weh tun. Und wie lieb und nett er zu mir ist, dass sehe ich meist erst, wenn ich ihn gerade mal wieder komplett abgewiesen habe.
Wie gesagt, einen Moment denke ich, ich will und kann ihn nicht mehr an mich heran lassen, den nächsten vermisse ich ihn.

Schon verrückt.

Ja, du hast recht, Sexprobleme sind ein drastischer Faktor und ich denke ich bin gestern auch ein wenig auf deren Spur gekommen. Doch die Lösung der Probleme??? Wie den, wenn man so unterschiedlich ist und von zwei verschiedenen Planeten zu stammen zu scheint.
Ich habs vorher mit folgendem Beispiel zusammen gefasst:
Angenommen ich mag Kornblumen, die er hasst und er liebt Margerithen, die ich hasse. Dann würde ich ihm wahrscheinlich Kornblumen schenken und umgekehrt, nur weil wir glauben, dass wir den anderen von unserer Vorliebe begeistern können. Ich würde gar nicht auf die Idee kommen, ihm Margerithen zu schenken.

Ich glaube auch nicht mehr, dass es für uns eine Chance gibt, aber akzeptiren will ich das nicht.

Lg Mystic

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9. August 2006 um 13:21
In Antwort auf jette_12520888

Hi Maecky!
Wie geht es dir? Du hast ja gerade die richtig schwierige Phase.
Nun, ich hatte mit meinem gerade ein ca. 2 Stunden langes Telefonat. Davon war der erste Teil eher nur langweiliges gequatsche. Dann bin ich aber doch noch ein paar Gedanken los geworden, die sich mir gestern noch bei einem "Brainstorming" aufgedrängt haben. Ich denke er hat jetzt wieder etwas zum nachdenken und er meinte auch, er beneidet mich ein bisschen. Doch gerade jetzt, nach dem Telefonat, finde ich mich gar nicht mehr beneidenswert. Alles was ich ihm von mir dargelegt habe, scheint mir wieder einmal nicht mehr wichtig. Am liebsten würde ich ihn jetzt anrufen, oder noch lieber ins Auto steigen, um zu ihm zu fahren und mir versichern zu lassen, dass alles ok ist.

Wieso ist das so? Einen Moment (vorallem während ich mit ihm rede), bin ich einfach Gefühlskalt und im nächsten Moment, wenn ich denke, ich habe ihn verletzt und verloren, dann sehne ich mich nach ihm.
Wie du schon sagtest, ich will ihm nicht weh tun. Und wie lieb und nett er zu mir ist, dass sehe ich meist erst, wenn ich ihn gerade mal wieder komplett abgewiesen habe.
Wie gesagt, einen Moment denke ich, ich will und kann ihn nicht mehr an mich heran lassen, den nächsten vermisse ich ihn.

Schon verrückt.

Ja, du hast recht, Sexprobleme sind ein drastischer Faktor und ich denke ich bin gestern auch ein wenig auf deren Spur gekommen. Doch die Lösung der Probleme??? Wie den, wenn man so unterschiedlich ist und von zwei verschiedenen Planeten zu stammen zu scheint.
Ich habs vorher mit folgendem Beispiel zusammen gefasst:
Angenommen ich mag Kornblumen, die er hasst und er liebt Margerithen, die ich hasse. Dann würde ich ihm wahrscheinlich Kornblumen schenken und umgekehrt, nur weil wir glauben, dass wir den anderen von unserer Vorliebe begeistern können. Ich würde gar nicht auf die Idee kommen, ihm Margerithen zu schenken.

Ich glaube auch nicht mehr, dass es für uns eine Chance gibt, aber akzeptiren will ich das nicht.

Lg Mystic

Na, Du kleine Nachteule...
Ich könnte nur den Kopf schütteln, wenn ich das lese.
Klar sind die Probleme teilweise anders bei jeder von uns, aber trotzdem ähneln sich die Situationen dermaßen, dass es fast erschreckend ist.

Mir geht es genauso, Mystic, wie Du schreibst. In dem Moment wo er vor mir steht, wünsche ich mich weit weg und sowie er weg ist, i wish you were here!!

Echt verrückt!!

Wie geht es mir?!
Mir ist heute etwas passiert, was durchaus heilsam war.
Wir erwarten am Wochenende Besuch. Somit habe ich unter anderem schon so einige Kleinigkeiten eingepackt und aufgeräumt.
Dabei fielen mir doch Bilder von uns beiden in die Hände von vor ca. 4-5 Monaten. Gott, war das schrecklich. Ich glaube ich habe einen Eimer voll geweint. Dann dachte ich wirklich "warum?" Nein, ich will nicht gehen... dachte ich.
Dann habe ich in meinem Handy gestöbert, wo ich ab und zu einfach was reinschreibe um mich selber ein wenig aufzubauen. Bin dabei auf die Fotos von dem Festival gestoßen wo ich im Juli war - ohne meinen Mann! Nur mit Tochter und deren Freund. Es war so traumhaft dort....
Naja, meine Tochter hatte da ein Foto von mir geschossen, mit Cappy und so.
Diese Fotos habe ich verglichen, und weißt Du was dann geschah...
Mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen, ich bin mir ganz sicher, das das Foto mit Cappy das ist, welches mich verkörpert. Verstehst Du?
Das was ich sein will und was ich früher war! Mir ist so sehr zum Bewußtsein gekommen, dass ich gar nicht mehr die bin, die ich mal war.
Gut, Menschen verändern sich, reifen! Okay, aber muß deshalb der Spaß auf der Strecke bleiben?! Man konnte richtig sehen, auf welchem der beiden Fotos ich glücklicher war.. Das finde ich auch verrückt.
Somit geht es mir wieder etwas besser.
Ich habe Ende September einen Umzug zu machen, auf den ich mich schon richtig freue.
Und dieses Mal weiß ich, dass ich es schaffen werde!!

Jawohl!

Halte durch Mystic, es lohnt sich wirklich!

ganz liebe grüße von Maecky

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9. August 2006 um 13:32
In Antwort auf india_12645889

...ich verstehe dich...
seit 3 Jahren bin ich mittlerweile solo, wenn man das 1Jahr Zusammensein und wieder nicht mitrechnet.... also quasi 2 jahre richtig solo... und genau diese 2jahre brauchte ich scheinbar auch...
Könnte ich es noch einmal anders machen, würde ich mir dieses eine verdammte Jahr sparen. So schön es zwischenzeitig war, so schlimm war es auch immer wieder....
ich hoffe, dir geht es besser und du warst schlauer... bist schlauer...
habe seit 4 wochen wieder einen neuen Freund... und ohne diese 2 Jahre "klarkommen" also verarbeiten.... wäre es nie so gekommen...
LG

Hallo sucheantwort!
Habe gar nicht bemerkt, das noch jemand an unserem Thread teilnimmt. Dann sind wir ja doch nicht so ganz alleine.
Somit bist Du jemand, der das alles schon hinter sich gebracht hat. Das macht doch Mut und zeigt, das es geht.

Sicher wird es so sein, dass man, sollte man es endlich geschafft haben, nicht gleich auf einen neuen Partner zugeht. Schließlich muß viiiiel ver- und aufgearbeitet werden.

Es tut richtig gut Deinen Text zu lesen. Wie du schreibst, von wegen anders machen. Ich denke aber, der Mensch macht Fehler um daraus zu lernen. So wie es aussieht hast Du gelernt.

Ich wünsche Dir alles Gute mit Deinem neuen Freund und vielleicht hast Du Lust mehr darüber zu schreiben. Wie Du es zum Beispiel dann doch geschafft hast!?

Lg Maecky

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9. August 2006 um 13:57
In Antwort auf gelsa_12364158

Na, Du kleine Nachteule...
Ich könnte nur den Kopf schütteln, wenn ich das lese.
Klar sind die Probleme teilweise anders bei jeder von uns, aber trotzdem ähneln sich die Situationen dermaßen, dass es fast erschreckend ist.

Mir geht es genauso, Mystic, wie Du schreibst. In dem Moment wo er vor mir steht, wünsche ich mich weit weg und sowie er weg ist, i wish you were here!!

Echt verrückt!!

Wie geht es mir?!
Mir ist heute etwas passiert, was durchaus heilsam war.
Wir erwarten am Wochenende Besuch. Somit habe ich unter anderem schon so einige Kleinigkeiten eingepackt und aufgeräumt.
Dabei fielen mir doch Bilder von uns beiden in die Hände von vor ca. 4-5 Monaten. Gott, war das schrecklich. Ich glaube ich habe einen Eimer voll geweint. Dann dachte ich wirklich "warum?" Nein, ich will nicht gehen... dachte ich.
Dann habe ich in meinem Handy gestöbert, wo ich ab und zu einfach was reinschreibe um mich selber ein wenig aufzubauen. Bin dabei auf die Fotos von dem Festival gestoßen wo ich im Juli war - ohne meinen Mann! Nur mit Tochter und deren Freund. Es war so traumhaft dort....
Naja, meine Tochter hatte da ein Foto von mir geschossen, mit Cappy und so.
Diese Fotos habe ich verglichen, und weißt Du was dann geschah...
Mir ist es wie Schuppen von den Augen gefallen, ich bin mir ganz sicher, das das Foto mit Cappy das ist, welches mich verkörpert. Verstehst Du?
Das was ich sein will und was ich früher war! Mir ist so sehr zum Bewußtsein gekommen, dass ich gar nicht mehr die bin, die ich mal war.
Gut, Menschen verändern sich, reifen! Okay, aber muß deshalb der Spaß auf der Strecke bleiben?! Man konnte richtig sehen, auf welchem der beiden Fotos ich glücklicher war.. Das finde ich auch verrückt.
Somit geht es mir wieder etwas besser.
Ich habe Ende September einen Umzug zu machen, auf den ich mich schon richtig freue.
Und dieses Mal weiß ich, dass ich es schaffen werde!!

Jawohl!

Halte durch Mystic, es lohnt sich wirklich!

ganz liebe grüße von Maecky

Nochmal Hallo!
Jaja, in letzter Zeit wirds öfters spät.

Siehst du, ich bin noch auf der Suche nach mir selbst.
Ich habe auch kein Foto von mir auf dem Festival. Zumindest keines, wo ich gut zu erkennen wäre, so dass ich meinen Gesichtsausdruck deuten könnte.
Wo ich mich wirklich wohl gefühlt habe, war am Mittelalterfest. Die Gewandung usw. hat mir sehr gefallen und ich denke ich bin dort aufgeblüht. Vorallem glaube ich, dass ich zu leise bin normalerweise.
Ich bin eigentlich ein lauter, gröhlender Mensch. *g*

Es ist schön, wenn man wieder einen Teil seiner selbst entdeckt, nicht wahr. Ein bisschen ein Nachhause kommen. Ich bin froh, dass du das entdecken konntest.

Wie es scheint findest du Stärke und das ist schön! Gestern nachdem ich den Beitrag geschrieben habe, da bin ich schlafen gegangen. Ich dachte, diese Sehnsucht wird anhalten. Aber weißt du was wirklich passiert ist?
Ich bin eingeschlafen und ich bin beim Aufwachen eigentlich sehr erleichtert gewesen. So als hätte ich endlich mich selbst gezeigt. Ich habe es nicht vermisst, dass jemand neben mir liegt, da ich mittlerweile weiß, dass selbst wenn er da war, ich meist nicht glücklich war. Ich habe nicht die Nähe und Leidenschaft gespürt, die ich mir gewünscht habe. Klar konnte ich mich an ihn kuscheln, aber es war trotzdem glaube ich viel zu selten dieses Gefühl, dass ich eigentlich mir wünsche. Nämlich das mich jemand liebt und bei sich spüren möchte.

Ich kann mich langsam wieder daran erinnern, dass es einmal eine Zeit gab, da wollte ich von meinem Freund einfach nicht weg. Am liebsten wäre ich Stunden mit ihm in der Früh im Bett geblieben. Mittlerweile stoße ich ihn selbst "weg". Scheinbar stehen da zuviele Verletzungen zwischen uns. Wenn wir es schaffen könnten, diese zu beerdigen und zu vergessen, dann könnten wir die Beziehungn vielleicht wieder aufbauen. Doch ich kann die meiste Zeit nicht vergessen. Ich kann mich nicht mehr auf ihn einlassen und ihm die Liebe geben, die ich mir von ihm wünsche.

Lg Mystic

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14. August 2006 um 18:42

Es tut weh...
Hallo ihr Lieben!
Seid ihr noch konsequent?
Ich habe gestern den Schritt gewagt, und es tut weh, dass er jetzt auf mich böse ist. Aber das war mir bewusst, dass ich die Rolle des schwarzen Schafes annehmen muss. Aber trotzdem tut es weh, vorallem weil er mir ja auch fehlt.

Ich wünsche euch Kraft!
Mystic

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15. August 2006 um 13:34
In Antwort auf jette_12520888

Es tut weh...
Hallo ihr Lieben!
Seid ihr noch konsequent?
Ich habe gestern den Schritt gewagt, und es tut weh, dass er jetzt auf mich böse ist. Aber das war mir bewusst, dass ich die Rolle des schwarzen Schafes annehmen muss. Aber trotzdem tut es weh, vorallem weil er mir ja auch fehlt.

Ich wünsche euch Kraft!
Mystic

Endlich Zeit...
... zum antworten.
Hallo @ all, besonders aber liebe Mystic!!

Das war ein mutiger Schritt! Alle Achtung!!
Du darfst ruhig stolz auf Dich sein, auch wenn Du das momentan nicht so empfindest.
Das Problem ist immer, dass der Partner erst viel später anfängt zu verstehen. Meiner hat auch gefragt, WARUM?? Er versteht mich überhaupt nicht.
Und trotzdem bin ich hart geblieben, habe dieses Mal nicht klein bei gegeben.
Nun ist unser Verhältnis noch relativ menschlich, aber ich denke, auch bei uns wird das bald vorbei sein. Er wird allerdings nicht unbedingt böse auf mich sein, sondern unendlich traurig. Mir ist das absolut bewußt, deshalb bin ich auch dabei mich innerlich dagegen zu wappnen. Ich bin mir sicher, dass ich es dieses Mal schaffen werde.
Gestern haben wir "unser Konto getrennt"! Wie soll ich es anders ausdrücken. Das ist für mich ein Punkt, wo ich heute sagen kann, er fängt an zu akzeptieren.
Abends hat er mir dann alle Briefe, die ich jemals in unserer Beziehung geschrieben habe wiedergegeben. Das er die noch alle hatte?! Erst war ich richtig erschrocken, aber im Nachhinein möchte ich meinen, dass das seine Art ist sich zu verabschieden.
Es sind noch ca. 7 Wochen bis ich ausziehe, die Wohnung habe ich schon. Sie ist nur sehr weit weg (600 km), deshalb geht es nicht von jetzt bis gleich. Wäre allerdings besser!!
Diese Wochen werden noch hart, aber vielleicht tut es uns beiden ganz gut. Die Entscheidung ist durch. Er weiß, dass ich gehen werde. Das ist ihm wirklich klar. Vom Kopf her sehr wohl, aber vom Herz?? Ich denke schon, dass er insgeheim sich wünscht, es wäre alles nicht wahr und ich bleibe...

Nun Ihr lieben, Euch alles Gute!!
Wünschen wir uns gegenseitig Kraft.

Saoirse, wie geht es Dir?? Hoffe doch es geht einigermaßen, man hat lange nichts von dir gehört.

Liebe Grüße von Maecky!

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15. August 2006 um 15:02
In Antwort auf gelsa_12364158

Endlich Zeit...
... zum antworten.
Hallo @ all, besonders aber liebe Mystic!!

Das war ein mutiger Schritt! Alle Achtung!!
Du darfst ruhig stolz auf Dich sein, auch wenn Du das momentan nicht so empfindest.
Das Problem ist immer, dass der Partner erst viel später anfängt zu verstehen. Meiner hat auch gefragt, WARUM?? Er versteht mich überhaupt nicht.
Und trotzdem bin ich hart geblieben, habe dieses Mal nicht klein bei gegeben.
Nun ist unser Verhältnis noch relativ menschlich, aber ich denke, auch bei uns wird das bald vorbei sein. Er wird allerdings nicht unbedingt böse auf mich sein, sondern unendlich traurig. Mir ist das absolut bewußt, deshalb bin ich auch dabei mich innerlich dagegen zu wappnen. Ich bin mir sicher, dass ich es dieses Mal schaffen werde.
Gestern haben wir "unser Konto getrennt"! Wie soll ich es anders ausdrücken. Das ist für mich ein Punkt, wo ich heute sagen kann, er fängt an zu akzeptieren.
Abends hat er mir dann alle Briefe, die ich jemals in unserer Beziehung geschrieben habe wiedergegeben. Das er die noch alle hatte?! Erst war ich richtig erschrocken, aber im Nachhinein möchte ich meinen, dass das seine Art ist sich zu verabschieden.
Es sind noch ca. 7 Wochen bis ich ausziehe, die Wohnung habe ich schon. Sie ist nur sehr weit weg (600 km), deshalb geht es nicht von jetzt bis gleich. Wäre allerdings besser!!
Diese Wochen werden noch hart, aber vielleicht tut es uns beiden ganz gut. Die Entscheidung ist durch. Er weiß, dass ich gehen werde. Das ist ihm wirklich klar. Vom Kopf her sehr wohl, aber vom Herz?? Ich denke schon, dass er insgeheim sich wünscht, es wäre alles nicht wahr und ich bleibe...

Nun Ihr lieben, Euch alles Gute!!
Wünschen wir uns gegenseitig Kraft.

Saoirse, wie geht es Dir?? Hoffe doch es geht einigermaßen, man hat lange nichts von dir gehört.

Liebe Grüße von Maecky!

Neues Leben...
Mein (Ex)freund ist vorher nach Hause gekommen. Er war bis jetzt bei seinen Eltern. Nun, er meinte er sucht sich erst dann eine Wohnung, wenn ich mir einen Job gesucht habe oder besser gesagt, wenn ich gekündigt habe. Wir sind wohl beide etwas stur. *g* Arbeiten ja in der gleichen Abteilung in der gleichen Firma.

Also ich bin schon am Studieren, wie ich wohl am besten einen Lebenslauf schreibe. Und Stellenangebote habe ich verblüffenderweise auch schon gefunden, die ich mir zutraue. Dabei habe ich doch bis jetzt immer gesagt, ich kann das alles nicht. Aber mittlerweile denke ich mir, wenn ich WIE ICH dort auftrete, dann kann ich auch Leute von mir überzeugen.

Das mit dem klein beigeben ist bei mir noch eine große Gefahr. Ich vermisse ihn total. Vorallem als Gesprächspartner, bei dem ich all meine Probleme abladen kann. Vielleicht war das auch ein Problem in der Beziehung. Es war so selbstverständlich, dass ich ihm alles erzählen kann, auch wenn er manchmal oder oft, sehr unverständlich für mich darauf reagiert hat.

Tja, jetzt wird alles kompliziert für mich.
Mein Auto ist kaputt (es zu kaufen, war eine eigene Entscheidung, die ich gegen seinen Ratschlag getroffen habe), ich muss mir einen anderen Job suchen und ich bin ihm Geld für die Einrichtung der Wohnung schuldig. Wirft mich alles finanziell eigentlich zurück. Aber ich werde das schon schaffen. *hoff*

Bei mir bin aber nichtmal ich schon sicher, ob ich es kapiert habe, dass es aus ist.

Aber durchs Nachdenken über mein eigenen Fehler, habe ich festgestellt, dass ich mich schon damals vor 5 1/2 Jahren aus den falschen Gründen für ihn entschieden habe. Also sollte ich endlich so fair sein und endgültig ihm die Chance geben, sich für jemanden zu befreien, der ihn wirklich liebt.
Ich habe so Angst, dass ich ihn demnächst weinend anbettle, alles zu vergessen und das wir noch einmal beginnen sollen. Dabei weiß ich, dass es dann nur für uns beide weiterhin unangenehm weiter geht.


Dir drücke ich für die Zeit bis zum Auszug noch viel Kraft. Aber vielleicht gibt euch die Zeit, die ihr noch gemeinsam verbringt, die Chance gemeinsam zu realisieren, was alles passiert ist.

Ja Saoirse, wie geht es dir den?

Ich wünsche euch beiden sehr viel Durchhaltevermögen.

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15. August 2006 um 17:28

Ja,
Es stimmt, der Schmerz geht und alles bleibt dir als schöne Erinnerung erhalten - für die du dankbar sein wirst...
findet eine neue Überschrift für das, was euch verbindet...
auch, wenn es schwer sein wird...aber das gehört dazu - das bedeutet ja auch, dass du etwas gehen läßt, dass dir teuer und wichtig geworden ist...und das ist gut so...
Ich drücke dir die Daumen, dass du das alles durchstehst - bald scheint die Sonne auch wieder für dich!

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16. August 2006 um 7:25
In Antwort auf jette_12520888

Neues Leben...
Mein (Ex)freund ist vorher nach Hause gekommen. Er war bis jetzt bei seinen Eltern. Nun, er meinte er sucht sich erst dann eine Wohnung, wenn ich mir einen Job gesucht habe oder besser gesagt, wenn ich gekündigt habe. Wir sind wohl beide etwas stur. *g* Arbeiten ja in der gleichen Abteilung in der gleichen Firma.

Also ich bin schon am Studieren, wie ich wohl am besten einen Lebenslauf schreibe. Und Stellenangebote habe ich verblüffenderweise auch schon gefunden, die ich mir zutraue. Dabei habe ich doch bis jetzt immer gesagt, ich kann das alles nicht. Aber mittlerweile denke ich mir, wenn ich WIE ICH dort auftrete, dann kann ich auch Leute von mir überzeugen.

Das mit dem klein beigeben ist bei mir noch eine große Gefahr. Ich vermisse ihn total. Vorallem als Gesprächspartner, bei dem ich all meine Probleme abladen kann. Vielleicht war das auch ein Problem in der Beziehung. Es war so selbstverständlich, dass ich ihm alles erzählen kann, auch wenn er manchmal oder oft, sehr unverständlich für mich darauf reagiert hat.

Tja, jetzt wird alles kompliziert für mich.
Mein Auto ist kaputt (es zu kaufen, war eine eigene Entscheidung, die ich gegen seinen Ratschlag getroffen habe), ich muss mir einen anderen Job suchen und ich bin ihm Geld für die Einrichtung der Wohnung schuldig. Wirft mich alles finanziell eigentlich zurück. Aber ich werde das schon schaffen. *hoff*

Bei mir bin aber nichtmal ich schon sicher, ob ich es kapiert habe, dass es aus ist.

Aber durchs Nachdenken über mein eigenen Fehler, habe ich festgestellt, dass ich mich schon damals vor 5 1/2 Jahren aus den falschen Gründen für ihn entschieden habe. Also sollte ich endlich so fair sein und endgültig ihm die Chance geben, sich für jemanden zu befreien, der ihn wirklich liebt.
Ich habe so Angst, dass ich ihn demnächst weinend anbettle, alles zu vergessen und das wir noch einmal beginnen sollen. Dabei weiß ich, dass es dann nur für uns beide weiterhin unangenehm weiter geht.


Dir drücke ich für die Zeit bis zum Auszug noch viel Kraft. Aber vielleicht gibt euch die Zeit, die ihr noch gemeinsam verbringt, die Chance gemeinsam zu realisieren, was alles passiert ist.

Ja Saoirse, wie geht es dir den?

Ich wünsche euch beiden sehr viel Durchhaltevermögen.

Wie man...
...einen Lebenslauf schreibt, kann man im Internet tolle Tips finden.
Doch wie man sein Leben schreibt leider nicht. Aber Du bist schon sehr weit, Mystic.
Auch ich bin manchmal an dem Punkt, an dem ich denke, was passiert beim Abschied. Nein, ich werde es durchziehen. Erstens hat er eh schon gesagt, er hat kein Vertrauen mehr zu mir! Von daher hat doch die Beziehung sowieso keinen Zweck mehr. Zweitens habe ich das schon durch, von wegen heulend vor ihm stehen und noch mal anfangen zu wollen.
Du siehst, was dabei herausgekommen ist und es würde wieder passieren. Das steht fest!
Zum Glück gibt es Menschen, die nicht so lapidar über eine Beziehung denken. Denk dran, Du bist etwas ganz besonderes und das wirst Du auch in Deinen Bewerbungen zeigen. Wenn auch nicht bewußt. Du schaffst das, Mystic. Dann scheint auch bald wieder die Sonne.
Ich habe auch die Aufforderung bekommen, meine Bewerbungsunterlagen zu schicken. Ist doch toll, oder?
Ich bin mir sicher, dass ich es schaffen werde und Du kannst das auch!
Viel Glück!!

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16. August 2006 um 16:41

Hallo ihr Lieben!
Bin seit dem Wochenende auf "Urlaub" und erst am, Samstag wieder zurück. Habe jetzt leider überhaupt keine Zeit, mir eure Beiträge durchzulesen, geschweigedenn zu antworten. Spätestens Montag lest ihr wieder von mir.

Irre Zeit momentan... hoffe, es geht euch gut!

Gruß,
Saoirse

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16. August 2006 um 19:49

Schmerzen.....
liebe saorise!
doch, ich kenne die schmerzen einer trennung, wie es sich anfühlt wenn einem das herz herausgerissen wird. man nicht mehr denken, schlafen, essen kann. nur noch funktioniert....
habe 12 kg abgeommen in dieser zeit, alles was mal wichtig war habe ich verloren und zerstört.
meine geschichte hab ich hier schon mal geschrieben, leider wird vieles kaputtgeredet, hab dann irgendwann nichts mehr geschrieben.
ich bin verheiratet und hab vor über einem jahr eine beziehung zu einem ebenfalls verheiratetem mann angefangen. wir kennen uns über 5 jahre, er ist ein freund, trainer meines sohnes, unsere familien haben engen kontakt, alle kennen uns usw.
also von anfang an nicht einfach. aber wir haben uns treiben lassen. die wunderschönste zeit meines lebens. er hat mir gezeigt das ich lebe, gefühle haben kann.geliebt werde.
unsere ehen sind beide schon vorher kaputt gewesen. aber beide hängen wir zu sehr drin um uns zu trennen.
er hat dann im november letzten jahres schluss gemacht, weil er den druck nicht mehr ausgehalten hat, angst um seine kinder und eltern hatte.
ich dachte ich sterbe. habe täglich stundenlang geheult. gedanken an den tod gehabt. wollte, konnte nicht mehr.
wir haben weiterhin den offiziellen kontakt gehabt , das war schlimmer als alles andere, ihn immer wieder sehen, mit ihm ganz normal reden, tun als wären wir "freunde".
aber in wirkichkeit sind wir das auch geblieben. der geheime kontakt ist nie abgerissen, wir waren immer füreinander da, und im juli sind wir dann wieder zusammen gekommen. nun treffen wir uns wieder heimlich alleine. lieben uns nach wie vor, auch wenn er vorsichtiger ist, nicht mehr ganz so offen und zugänglich. weil er angst hat was aus uns wird.
aber ich habe ihn nie ganz verloren.
diese geschichte ist verworren und vielleicht aussichtslos.
aber sie soll dir zeigen das immer irgendwo ein wenig hoffnung ist, man nie aufgeben sollte.
ich liebe meinen mann nicht mehr. uns verbinden 3 kinder und ein riesenhaufen schulden, mehr nicht. er ist ständig hinter mir her, spioniert, kontrolliertt, wird irgendwann hinter mein offenes geheimnis kommen, was dann ist ? keine ahnung, nicht alles ist planbar.
ich lebe zur zeit für mein jüngstes kind und die momente und vertrautheiten die ich mit meinem geliebten haben kann. denke nicht weit voraus und damit komme ich gut klar.
dazu hat auch das schlimme halbe jahr ohne ihn beigetragen, ich weiß nun das alles einen sinn hat und sich vieles auch zum guten wendet.wieviel kraft ich habe.
ich weiß nicht ob dir mit dieser antwort geolfen ist, aber vielleicht macht es dir ain wenig mut durchzuhalten.

ganz liebe grüße
erja

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18. August 2006 um 9:21
In Antwort auf tira_11847487

Hallo ihr Lieben!
Bin seit dem Wochenende auf "Urlaub" und erst am, Samstag wieder zurück. Habe jetzt leider überhaupt keine Zeit, mir eure Beiträge durchzulesen, geschweigedenn zu antworten. Spätestens Montag lest ihr wieder von mir.

Irre Zeit momentan... hoffe, es geht euch gut!

Gruß,
Saoirse

Guten Morgen!
Irre Zeit ... ohja!

Hoffe dir gehts auch gut, bin schon gespannt, was du zu berichten hast.

Bei mir ist das ganze auch nicht so verlaufen, wie erwartet. Ich hab momentan den anhänglichsten, verständnisvollsten und liebevollsten Freund, den ich je hatte. Momentan akzeptiert er so zimlich alles. Nunja, ich sag ihm die ganze Zeit, dass ich momentan auf nem Egotrip bin und mich nicht ändern werde, aber davon lässt er sich nicht abbringen. Er ist grad sehr bemüht an sich zu arbeiten.

Lg Mystic

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19. August 2006 um 0:38
In Antwort auf jette_12520888

Guten Morgen!
Irre Zeit ... ohja!

Hoffe dir gehts auch gut, bin schon gespannt, was du zu berichten hast.

Bei mir ist das ganze auch nicht so verlaufen, wie erwartet. Ich hab momentan den anhänglichsten, verständnisvollsten und liebevollsten Freund, den ich je hatte. Momentan akzeptiert er so zimlich alles. Nunja, ich sag ihm die ganze Zeit, dass ich momentan auf nem Egotrip bin und mich nicht ändern werde, aber davon lässt er sich nicht abbringen. Er ist grad sehr bemüht an sich zu arbeiten.

Lg Mystic

Bin zurück!
... und richtig schockiert darüber, was sich so getan hat!
Was mir gleich von dir, mystic, ins Auge gestochen ist, war dein

"Ich habe so Angst, dass ich ihn demnächst weinend anbettle, alles zu vergessen und das wir noch einmal beginnen sollen. Dabei weiß ich, dass es dann nur für uns beide weiterhin unangenehm weiter geht."

Erstmal: Respekt vor diesem Schritt, Hut ab! Und diesen Satz von oben möchte ich unterschreiben, so, wie er da steht!
Erklärung meinerseits:

Im Grunde habe ich ihn schon länger nicht mehr gesehen und gehört. Doch irgendwie fand sich ein Grund, dass wir Freitag bis Sonntag ab und zu belanglos telefonierten. Ich war doch mit meinem potenziellen "Neuen" für 4 Tage in Tirol zum Abschalten und Abstand nehmen, also kam mir dieser Kontakt nicht so gut, da ich ihn anlügen musste und das einfach an mir nagt.
Wie auch immer, wir haben geredet, er meinte, er wäre gerade daran, sein Hobby zu verkaufen, ohne dem ich ihn mir niemals vorstellen könnte... es war zwar kein direkter Vorwurf an mich, es steht trotzdem sehr in Zusammenhang mit unserer sehr wahrscheinlichen Trennung. Und das ließ mich nicht gerade besser fühlen... Am Mittwoch kam ich zurück und fuhr mit meiner besten Freundin sofort weiter in ihr Ferienhaus. Wir telefonierten wieder und ich sagte ihm, wohin ich unterwegs sei und dass ich ihn am Sonntag gerne auf ein Gespräch treffen würde. Samstag ginge nicht, da wäre nämlich die Geburtstagsfeier meiner besagten Freundin. Tja, mehr hat's natürlich nicht gebraucht: Als wären wir zusammen und glücklich, tickte er völlig aus, wie könne ich nur, wieso würde ich ihn nicht auf diese Feier mitnehmen (hallo??!), ich solle am Samstag zu ihm kommen oder "nie wieder", und am Ende kam es sogar soweit und so tief, dass er meinte, wenn ich mich dort mit anderen Männern treffen würde, würde er sich diese Freiheit ab sofort auch nehmen. Er drohte mir also in gewisser Weise.
Gut, das wirft jetzt vielleicht ein noch grausameres Bild auf ihn, als ich es sehe, weil hierzu eine buchlange Hintergrundgeschichte vorrangeht; aber in Kurzfassung will ich sagen: Er hat völlig unsachlich und verständnislos auf Dinge beharrt, die sowas von ausdrücklich sein tratsächliches Nicht-Verstehen für mich und unsere Lage zum Ausdruck bringen, dass es mich nur weiter in die Verzweiflung gedrängt hat. Er versteht mich nicht und ich KANN mich nicht für ihn verständlich machen. Er meint ich würde ihn nicht lieben, nicht zu ihm stehen, andere bevorzugen. Dem war NIE so und es tut so schrecklich tief weh, dass ich es ihm nicht begreiflich machen kann...
Aber ich habe es an diesem Tag aufgegeben. Mein ganz toller neuer Mann an meiner Seite (für eine hoffentlich sehr schöne Zukunft), der mir seit Monaten zur Seite steht und nichts fordert, mir nur hilft und verständnisvoll ist, meinte, ich solle ihm doch einen Brief schreiben, wenn ich das Gefühl habe, ich hätte ihm nicht alles gesagt und es würde auch nie soweit kommen können. Das werde ich, aber nicht sofort.

Tatsache ist, ich liebe ihn noch immer, rücke aber immer weiter ins Nichts und in die Verzweiflung dieses nie endenden Strudels. Denn ganz ehrlich, ihr Zwei: Wenn wir uns objektiv betrachten, gibt es doch für keine von uns Dreien ein glückliches Zurück!

Meine Freundin meinte, ab dem Moment, wo ich spüre, dass diese Fesseln der Beziehung locker lassen und ich mich bei dem Gedanken, mit ihm wie in guten alten Zeiten daheim zu sitzen und unserem persönlichen Alltag nachzugehen, schaudere, stehen die Karten gut, endlich loszukommen. Und heute war der Tag, wo ich zum ersten Mal bewusst merkte, dass ich einiges von dem, was ich in den Tagen seit unserer "Trennung" erlebt habe, nicht mehr gegen das schöne Altgewohnte eintauschen möchte.
Es existieren gerade 100m-Hochs neben Schluchten und Tiefen nebeneinander in meinem Leben, Euphorie wechselt mit depressiver Heulstimmung. Aber immerhin, sag ich mir, ich könnte auch nur heulen, wie die Male davor.

Meine Lieben, ich kenne euch nicht, fühle mich aber trotzdem sehr verbunden und wohl in eurer virtuellen Gesellschaft, alleine deswegen, weil hier parallel so viel Ähnliches passiert und ich das Gefühl habe, man versteht einander. Schön ist das, und ich habe einen Wahnsinnsrespekt vor euch, Maecky und Mystic! Es ist so schwer, sein Ego um den Preis des anderen Lachens durchzusetzen, in Kauf zu nehmen, zu vermissen und weh zu tun. Aber man muss für sein eigenes Glück sorgen, nicht wahr?

Gruß,
Saoirse

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21. August 2006 um 10:20
In Antwort auf tira_11847487

Bin zurück!
... und richtig schockiert darüber, was sich so getan hat!
Was mir gleich von dir, mystic, ins Auge gestochen ist, war dein

"Ich habe so Angst, dass ich ihn demnächst weinend anbettle, alles zu vergessen und das wir noch einmal beginnen sollen. Dabei weiß ich, dass es dann nur für uns beide weiterhin unangenehm weiter geht."

Erstmal: Respekt vor diesem Schritt, Hut ab! Und diesen Satz von oben möchte ich unterschreiben, so, wie er da steht!
Erklärung meinerseits:

Im Grunde habe ich ihn schon länger nicht mehr gesehen und gehört. Doch irgendwie fand sich ein Grund, dass wir Freitag bis Sonntag ab und zu belanglos telefonierten. Ich war doch mit meinem potenziellen "Neuen" für 4 Tage in Tirol zum Abschalten und Abstand nehmen, also kam mir dieser Kontakt nicht so gut, da ich ihn anlügen musste und das einfach an mir nagt.
Wie auch immer, wir haben geredet, er meinte, er wäre gerade daran, sein Hobby zu verkaufen, ohne dem ich ihn mir niemals vorstellen könnte... es war zwar kein direkter Vorwurf an mich, es steht trotzdem sehr in Zusammenhang mit unserer sehr wahrscheinlichen Trennung. Und das ließ mich nicht gerade besser fühlen... Am Mittwoch kam ich zurück und fuhr mit meiner besten Freundin sofort weiter in ihr Ferienhaus. Wir telefonierten wieder und ich sagte ihm, wohin ich unterwegs sei und dass ich ihn am Sonntag gerne auf ein Gespräch treffen würde. Samstag ginge nicht, da wäre nämlich die Geburtstagsfeier meiner besagten Freundin. Tja, mehr hat's natürlich nicht gebraucht: Als wären wir zusammen und glücklich, tickte er völlig aus, wie könne ich nur, wieso würde ich ihn nicht auf diese Feier mitnehmen (hallo??!), ich solle am Samstag zu ihm kommen oder "nie wieder", und am Ende kam es sogar soweit und so tief, dass er meinte, wenn ich mich dort mit anderen Männern treffen würde, würde er sich diese Freiheit ab sofort auch nehmen. Er drohte mir also in gewisser Weise.
Gut, das wirft jetzt vielleicht ein noch grausameres Bild auf ihn, als ich es sehe, weil hierzu eine buchlange Hintergrundgeschichte vorrangeht; aber in Kurzfassung will ich sagen: Er hat völlig unsachlich und verständnislos auf Dinge beharrt, die sowas von ausdrücklich sein tratsächliches Nicht-Verstehen für mich und unsere Lage zum Ausdruck bringen, dass es mich nur weiter in die Verzweiflung gedrängt hat. Er versteht mich nicht und ich KANN mich nicht für ihn verständlich machen. Er meint ich würde ihn nicht lieben, nicht zu ihm stehen, andere bevorzugen. Dem war NIE so und es tut so schrecklich tief weh, dass ich es ihm nicht begreiflich machen kann...
Aber ich habe es an diesem Tag aufgegeben. Mein ganz toller neuer Mann an meiner Seite (für eine hoffentlich sehr schöne Zukunft), der mir seit Monaten zur Seite steht und nichts fordert, mir nur hilft und verständnisvoll ist, meinte, ich solle ihm doch einen Brief schreiben, wenn ich das Gefühl habe, ich hätte ihm nicht alles gesagt und es würde auch nie soweit kommen können. Das werde ich, aber nicht sofort.

Tatsache ist, ich liebe ihn noch immer, rücke aber immer weiter ins Nichts und in die Verzweiflung dieses nie endenden Strudels. Denn ganz ehrlich, ihr Zwei: Wenn wir uns objektiv betrachten, gibt es doch für keine von uns Dreien ein glückliches Zurück!

Meine Freundin meinte, ab dem Moment, wo ich spüre, dass diese Fesseln der Beziehung locker lassen und ich mich bei dem Gedanken, mit ihm wie in guten alten Zeiten daheim zu sitzen und unserem persönlichen Alltag nachzugehen, schaudere, stehen die Karten gut, endlich loszukommen. Und heute war der Tag, wo ich zum ersten Mal bewusst merkte, dass ich einiges von dem, was ich in den Tagen seit unserer "Trennung" erlebt habe, nicht mehr gegen das schöne Altgewohnte eintauschen möchte.
Es existieren gerade 100m-Hochs neben Schluchten und Tiefen nebeneinander in meinem Leben, Euphorie wechselt mit depressiver Heulstimmung. Aber immerhin, sag ich mir, ich könnte auch nur heulen, wie die Male davor.

Meine Lieben, ich kenne euch nicht, fühle mich aber trotzdem sehr verbunden und wohl in eurer virtuellen Gesellschaft, alleine deswegen, weil hier parallel so viel Ähnliches passiert und ich das Gefühl habe, man versteht einander. Schön ist das, und ich habe einen Wahnsinnsrespekt vor euch, Maecky und Mystic! Es ist so schwer, sein Ego um den Preis des anderen Lachens durchzusetzen, in Kauf zu nehmen, zu vermissen und weh zu tun. Aber man muss für sein eigenes Glück sorgen, nicht wahr?

Gruß,
Saoirse

Tut das gut,
dass Du wieder da bist.
Ja, es ist viel passiert. Aber so wie die Sache aussieht, bei Dir nicht minder.
Ich denke auch, dass wir ein tolles Dreiergespann geworden sind. Viel Kraft habe ich durch Euch gewonnen und auch durch diverse Begebenheiten hier bei mir.
Da gab es Verständnis, wo ich nicht mit gerechnet hätte oder manche werfen Sätze in den Raum, wo ich denke:"Hey, genau so ist das!"
Das bringt meine bessere Hälfte zwar noch nicht dazu mich endlich zu verstehen, aber auch er hatte eine Zusammenkunft mit der Frau seines Bruders, die ihn gefragt hat, wie ich denn mit der "Einsamkeit" zurecht komme und das hat ihn wohl sehr nachdenklich gestimmt.
Er weiß bestimmt wovon die Rede war und findet aber keinen Weg, was oder wie man es ändern könnte. Es ist eh zu spät.
Ich habe begonnen auszuräumen und das hat er am Wochenende gesehen. Er war traurig, ja. Aber ich bin mir sicher wie nie zuvor. Es gibt kein Zurück mehr.
Mir geht es wie Dir Saoirse, die Euphorie packt mich manchmal ganz gewaltig, so dass ich in Gedanken auf MEIN neues Leben anfange zu singen. Mein Herz klopft dann ganz gewaltig. Doch dann denke ich an ihn, was wird, wenn er hier so ganz allein sein wird und ich falle. Doch dass erlaube ich mir momentan nicht so ganz. Nur manchmal. Das tiefe Loch kommt sicher noch früh genug. Wenn ich dann ausgezogen bin und alles hinter mir lasse. Aber ich weiß, dann bin ich nicht mehr so allein, dann habe ich meine Schwester.

Und trotzdem freue ich mich auf das, was kommt. Genau wie Du sagst, Saoirse, der Zeitpunkt ist einfach da.
Ich bin auf dem besten Weg für mein eigenes Glück zu sorgen.

Sogar mein Chef hat mich gefragt, ob er mich nicht umstimmen könnte, zu bleiben.(Kann man ein schöneres Zeugnis bekommen?) Dieser Job ist eigentlich mein Leben und ich sage NEIN!! Ich bin stolz auf mich!!!

In diesem Sinne alles Liebe für Euch
Eure Maecky

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21. August 2006 um 12:35
In Antwort auf gelsa_12364158

Tut das gut,
dass Du wieder da bist.
Ja, es ist viel passiert. Aber so wie die Sache aussieht, bei Dir nicht minder.
Ich denke auch, dass wir ein tolles Dreiergespann geworden sind. Viel Kraft habe ich durch Euch gewonnen und auch durch diverse Begebenheiten hier bei mir.
Da gab es Verständnis, wo ich nicht mit gerechnet hätte oder manche werfen Sätze in den Raum, wo ich denke:"Hey, genau so ist das!"
Das bringt meine bessere Hälfte zwar noch nicht dazu mich endlich zu verstehen, aber auch er hatte eine Zusammenkunft mit der Frau seines Bruders, die ihn gefragt hat, wie ich denn mit der "Einsamkeit" zurecht komme und das hat ihn wohl sehr nachdenklich gestimmt.
Er weiß bestimmt wovon die Rede war und findet aber keinen Weg, was oder wie man es ändern könnte. Es ist eh zu spät.
Ich habe begonnen auszuräumen und das hat er am Wochenende gesehen. Er war traurig, ja. Aber ich bin mir sicher wie nie zuvor. Es gibt kein Zurück mehr.
Mir geht es wie Dir Saoirse, die Euphorie packt mich manchmal ganz gewaltig, so dass ich in Gedanken auf MEIN neues Leben anfange zu singen. Mein Herz klopft dann ganz gewaltig. Doch dann denke ich an ihn, was wird, wenn er hier so ganz allein sein wird und ich falle. Doch dass erlaube ich mir momentan nicht so ganz. Nur manchmal. Das tiefe Loch kommt sicher noch früh genug. Wenn ich dann ausgezogen bin und alles hinter mir lasse. Aber ich weiß, dann bin ich nicht mehr so allein, dann habe ich meine Schwester.

Und trotzdem freue ich mich auf das, was kommt. Genau wie Du sagst, Saoirse, der Zeitpunkt ist einfach da.
Ich bin auf dem besten Weg für mein eigenes Glück zu sorgen.

Sogar mein Chef hat mich gefragt, ob er mich nicht umstimmen könnte, zu bleiben.(Kann man ein schöneres Zeugnis bekommen?) Dieser Job ist eigentlich mein Leben und ich sage NEIN!! Ich bin stolz auf mich!!!

In diesem Sinne alles Liebe für Euch
Eure Maecky

Liebe Maecky,
Das finde ich super!! Du dürftest tatsächlich an deine Kraftreserven gegangen sein und es scheint sich zu lohnen! Dass du sogar deinen Job mit vollstem Bewusstsein aufgibst, ist für mich das beste Zeichen, dass dich nicht mehr viel umwerfen könnte bzw. von deinem Weg fähig wäre abzubringen. Bravo!

Es ist auch mein Gedanke, was wird wohl aus ihm? Für ihn dürfte dies seine erste wirklich schmerzvolle Trennung sein... Da er doch Häuser älter ist als ich, sagt das schon einiges aus. Ich mache mir wirklich große Sorgen um ihn, damit nicht fertig zu werden, da ich ihn so am Boden noch nie erlebt habe. Was tun? Ich kann den Rest seines Lebens mit ihm zusammenbleiben, ja, das würde ihm helfen. Aber sonst? Es gibt nichts, was ich ihm sagen kann, das ihn besser damit zurecht kommen lässt.
Vielleicht ist es mittlerweile sogar die einzige Möglichkeit geworden, zu gehen, um IHM zu helfen, indem ich ihm die Chance gebe, jetzt schon mit der Verarbeitung anzufangen, mich nicht mehr zu sehen und möglichst bald wieder zu leben. Ich wünsche es mir so für ihn...

Bade dich weiter in deinen Euphoriemomenten, ohne sie wären wir nicht hier.

Gruß,
Saoirse

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23. August 2006 um 19:41
In Antwort auf tira_11847487

Liebe Maecky,
Das finde ich super!! Du dürftest tatsächlich an deine Kraftreserven gegangen sein und es scheint sich zu lohnen! Dass du sogar deinen Job mit vollstem Bewusstsein aufgibst, ist für mich das beste Zeichen, dass dich nicht mehr viel umwerfen könnte bzw. von deinem Weg fähig wäre abzubringen. Bravo!

Es ist auch mein Gedanke, was wird wohl aus ihm? Für ihn dürfte dies seine erste wirklich schmerzvolle Trennung sein... Da er doch Häuser älter ist als ich, sagt das schon einiges aus. Ich mache mir wirklich große Sorgen um ihn, damit nicht fertig zu werden, da ich ihn so am Boden noch nie erlebt habe. Was tun? Ich kann den Rest seines Lebens mit ihm zusammenbleiben, ja, das würde ihm helfen. Aber sonst? Es gibt nichts, was ich ihm sagen kann, das ihn besser damit zurecht kommen lässt.
Vielleicht ist es mittlerweile sogar die einzige Möglichkeit geworden, zu gehen, um IHM zu helfen, indem ich ihm die Chance gebe, jetzt schon mit der Verarbeitung anzufangen, mich nicht mehr zu sehen und möglichst bald wieder zu leben. Ich wünsche es mir so für ihn...

Bade dich weiter in deinen Euphoriemomenten, ohne sie wären wir nicht hier.

Gruß,
Saoirse

Hallo Ihr Lieben!
Heute kam doch eine gute Bekannte und fragte, wie es halt so geht. Da ich sowieso bald nichts mehr hinter dem Berg halten kann, sagte ich, wie es um uns steht. Sie war sehr betroffen und meinte, ob ich es mir auch gut überlegt hätte. Was ich bejahte. Zum Schluß war sie dann doch der Meinung, es könnte vielleicht die Midlifecrisis sein.
Ha, ha. Ich hätte fast gelacht.

Als sie weg war, fing ich doch an zu grübeln, weil sie eine ganz liebe Person ist, welche ich sehr schätze. Doch wer sagt mir denn, ob es jemals besser wird. Ob mein Herz sich mit dem Gedanken anfreundet doch zu bleiben? Das tut es nicht, denn damit ist niemandem geholfen. Ich bin jetzt soweit...! Ich werde nicht aufhören, an mich zu denken!! Der Preis ist verdammt hoch, doch es lohnt sich.

Eine gute Nachricht habe ich noch. Gestern wurde mir mitgeteilt, dass ich zu einem Vorstellungsgespräch (600 km Entfernung)kommen darf. Wenn das klappt, werde auch ich endlich unabhängig sein. Das was ich bisher noch nie war.
Also wieder ein Schritt nach vorn.

Danke, Saoirse, Du machst mir auch immer wieder sehr viel Mut. Ich bin so froh, euch alle gefunden zu haben.

Ich dachte auch daran, da zu bleiben, schließlich liebt er mich noch und ich bin so sicher, dass es schwer wird jemals einen Menschen zu finden, der einen wirklich so sehr liebt. Es ist am besten zu gehen, glaube mir. Er wird es schaffen. Du kannst nicht Dein ganzes Leben nur für andere da sein. Irgendwann kennt man sich selbst nicht mehr. Die Erfahrung mache ich gerade. Ich bin tatsächlich dabei mich wieder zu finden.
Ständig war ich für jemanden da. Erst für die Kinder, das ist ja auch okay. Dann für den Mann und jetzt auch noch fürs Haus? Ne, nich wirklich!
Nun bin ich dran.
In dem sinne Machts gut und haltet die Ohren steif!
Ganz liebe Grüße von Maecky!


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24. August 2006 um 23:58

Kann dich verstehen
in deinem beitrag hab ich mich selbst auch irgendwie widergefunden, da ich schon mal sowas ähnliches erlebt habe wie du. das ganze ist jetzt schon 3 jahre her aber ich weiß noch genau wie es war. Ich und mein damaliger ( auch erster richtiger freund) haben eigentlich von anfang an nie wirklich richtig zusammengepasst. Aber blind vor liebe wie er und ich waren haben wir die bezíehung einfach weitergeführt. ich hatte oft das gefühl das er mich belügt ud meine naivität nur ausnutzt (was sich dann später auch bestätigt hat. ich konnte nie richtig glücklich sein, konnte aber auch nie wirklich von ihm los und somit hab ich mir nebenbei noch bestätigung von anderen männern gesucht. eines tages ist die situation dann eskaliert und er hat mich vor den augen meiner freundinnen beleidigt und ist agressiv geworden. alle waren mittlerweile gegen meine beziehung (meine familie, meine freunde) weil sie gesehen haben wie mich die beziehung zerstört. ich blieb dennoch mit ihm zusammen und hab mich heimlich weiter mit ihm getroffen. das is dann später alles aufgeflogen und meine freunde waren sehr enttäuscht und stellten mir ein ultimatum, was dann im nachhinein mein anschub war mich entgültig und für immer von ihm zu lösen. heute bin ich meinen freunden sehr dankbar dafür. und ich kann dir auch nur den tipp geben: Wenn du genau weisst das es keinen sinn mehr hat dann beende die beziehung. je eher desto besser. je weiter du es hinauszögerst desto länger wird dein zustand anhalten. Ich weiß, am Anfang denkt man man fällt in ein tiefes loch aber aus dem wirst du schneller wieder rauskommen als du denkst. und glaub mir dann wirst du bestimmt viel glücklicher sein als vorher.
Du schaffst das
LG

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25. August 2006 um 23:00
In Antwort auf marit_12250811

Kann dich verstehen
in deinem beitrag hab ich mich selbst auch irgendwie widergefunden, da ich schon mal sowas ähnliches erlebt habe wie du. das ganze ist jetzt schon 3 jahre her aber ich weiß noch genau wie es war. Ich und mein damaliger ( auch erster richtiger freund) haben eigentlich von anfang an nie wirklich richtig zusammengepasst. Aber blind vor liebe wie er und ich waren haben wir die bezíehung einfach weitergeführt. ich hatte oft das gefühl das er mich belügt ud meine naivität nur ausnutzt (was sich dann später auch bestätigt hat. ich konnte nie richtig glücklich sein, konnte aber auch nie wirklich von ihm los und somit hab ich mir nebenbei noch bestätigung von anderen männern gesucht. eines tages ist die situation dann eskaliert und er hat mich vor den augen meiner freundinnen beleidigt und ist agressiv geworden. alle waren mittlerweile gegen meine beziehung (meine familie, meine freunde) weil sie gesehen haben wie mich die beziehung zerstört. ich blieb dennoch mit ihm zusammen und hab mich heimlich weiter mit ihm getroffen. das is dann später alles aufgeflogen und meine freunde waren sehr enttäuscht und stellten mir ein ultimatum, was dann im nachhinein mein anschub war mich entgültig und für immer von ihm zu lösen. heute bin ich meinen freunden sehr dankbar dafür. und ich kann dir auch nur den tipp geben: Wenn du genau weisst das es keinen sinn mehr hat dann beende die beziehung. je eher desto besser. je weiter du es hinauszögerst desto länger wird dein zustand anhalten. Ich weiß, am Anfang denkt man man fällt in ein tiefes loch aber aus dem wirst du schneller wieder rauskommen als du denkst. und glaub mir dann wirst du bestimmt viel glücklicher sein als vorher.
Du schaffst das
LG

Danke,
auch wenn das nicht auf mich, Macky, gemünzt war, trifft es doch auf mich zu!
Hey, Leute, ich werde es ihm zeigen, ich schaffe das auch ohne Mann..
Nobody is perfekt, aber ich werde das beste draus machen.
Glaubt mir, ich schaffe das.
Machts gut, ich melde mich, wenn mein Mann mir keinen Strich durch die Rechnung macht.

HALLO MÄDELS! IHR SCHAFFT DAS!!

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28. August 2006 um 11:37
In Antwort auf gelsa_12364158

Hallo Ihr Lieben!
Heute kam doch eine gute Bekannte und fragte, wie es halt so geht. Da ich sowieso bald nichts mehr hinter dem Berg halten kann, sagte ich, wie es um uns steht. Sie war sehr betroffen und meinte, ob ich es mir auch gut überlegt hätte. Was ich bejahte. Zum Schluß war sie dann doch der Meinung, es könnte vielleicht die Midlifecrisis sein.
Ha, ha. Ich hätte fast gelacht.

Als sie weg war, fing ich doch an zu grübeln, weil sie eine ganz liebe Person ist, welche ich sehr schätze. Doch wer sagt mir denn, ob es jemals besser wird. Ob mein Herz sich mit dem Gedanken anfreundet doch zu bleiben? Das tut es nicht, denn damit ist niemandem geholfen. Ich bin jetzt soweit...! Ich werde nicht aufhören, an mich zu denken!! Der Preis ist verdammt hoch, doch es lohnt sich.

Eine gute Nachricht habe ich noch. Gestern wurde mir mitgeteilt, dass ich zu einem Vorstellungsgespräch (600 km Entfernung)kommen darf. Wenn das klappt, werde auch ich endlich unabhängig sein. Das was ich bisher noch nie war.
Also wieder ein Schritt nach vorn.

Danke, Saoirse, Du machst mir auch immer wieder sehr viel Mut. Ich bin so froh, euch alle gefunden zu haben.

Ich dachte auch daran, da zu bleiben, schließlich liebt er mich noch und ich bin so sicher, dass es schwer wird jemals einen Menschen zu finden, der einen wirklich so sehr liebt. Es ist am besten zu gehen, glaube mir. Er wird es schaffen. Du kannst nicht Dein ganzes Leben nur für andere da sein. Irgendwann kennt man sich selbst nicht mehr. Die Erfahrung mache ich gerade. Ich bin tatsächlich dabei mich wieder zu finden.
Ständig war ich für jemanden da. Erst für die Kinder, das ist ja auch okay. Dann für den Mann und jetzt auch noch fürs Haus? Ne, nich wirklich!
Nun bin ich dran.
In dem sinne Machts gut und haltet die Ohren steif!
Ganz liebe Grüße von Maecky!


Hoch und Tiefs...
Hallo ihr!
War jetzt eine Woche gleichzeitig mit meinem (Wieder)Freund auf URlaub. Also meist zu Hause aber wir haben auch einiges unternommen.

Nunja, ich weiß es nicht. Ja, wir sind wieder zusammen. Soviel ist klar. Doch...
Also zu erst, gestern habe ich das erste mal seit langem das Gefühl gehabt, dass mein Herz sich für ihn wieder öffnet. Ich habe mich wohl gefühlt in seinem Arm und das Gefühl war auch richtig.

Unser großes Problem: Ich kann keinen Sex zulassen. Das ist schon lange unser Problem. Ich habe schon 1000 Gründe dafür gefunden und wieder verworfen. Und dementsprechend fühlt er sich auch ungeliebt von mir.

Tja, und wenn ich eure Beiträge so lese, dann werde ich traurig, weil diese Euphorie kannte ich auch. Aber vielleicht kann ich mri die auch in der Beziehung erhalten?

Lg Mystic

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