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Trennung – trotz 3 kleinen Kindern?

27. Juli 2017 um 17:01

Liebe Leute,

ich schreibe euch, weil ich ziemlich verzweifelt bin. Ich bin seit acht jahren verheiratet mit einem Mann, der mir zum Zeitpunkt unserer Hochzeit eine gute Wahl schien (und auch später noch).

Wir haben drei Kinder (10, 7, 4) und sehen von außen aus wie eine glückliche Familie. Also, wenn man nach Äußerlichkeiten geht. Mein Mann verdient gut, wir leben in einem schönen Haus und können uns schöne Dinge leisten.

Da ich gerne shoppen gehe, konnte ich die Unzufriedenheit, die in mir wuchs, auch eine Weile lang mit Konsum betäuben. Aber nun ist sie zu groß geworden. Ich habe einfach das Gefühl, dass wir – mein Mann und ich – überhaupt nciht mehr miteinander reden können.

Er nimmt mcih überhaupt nicht ernst und behandelt mich wie eine Puppe. Dabei habe ich soviel für ihn getan!

Ich fühle mich immer mehr, als wäre ich in einer künstlichen Welt, ich bin mir selber ganz fremd, und überlege schon, eine Therapie zu machen! Aber mein Mann würde aus allen Wolken fallen, wenn ich ihm das erzählen würde. Beziehungsweise würde er mich erst auslachen und dann böse werden und sagen, dass ich undankbar bin.

Und einerseits hat er ja auch recht – ein Leben in Wohlstand, drei gesunde Kinder, ich kann mir alles kaufen was ich will ... eigentlcih habe ich immer genau davon geträumt (und wer träumt nicht davon? Mal ehrlich?)

Aber in diesen Momenten, wenn ich versuche mit ihm über meine Gefühle zu sprechen, fühle ich mich so unverstanden und im Stich gelassen! Und neulich habe ich dann das erste Mal ernsthaft darüber nachgedacht ihn zu verlassen...

Falls ihr euch fragt: Nein, es gibt keinen anderen.

Ich wäre sehr dankbar, eure Meinung zu dieser Situation zu hören... kennt ihr solche Gefühle? ist es für euch ein Tabu aus einer Familiensituation mit drei kleinen Kindern auszubrechen? Oder kann das Leben einen in eine Situation bringen, in der es nciht anders geht (und vielleicht sogar besser für die Kinder ist?)?

Liebe Grüße!

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27. Juli 2017 um 17:14

"Ich habe einfach das Gefühl, dass wir – mein Mann und ich – überhaupt nciht mehr miteinander reden können."
"Er nimmt mcih überhaupt nicht ernst und behandelt mich wie eine Puppe. Dabei habe ich soviel für ihn getan!"

Und wie soll da eine Therapie helfen?

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27. Juli 2017 um 17:22
In Antwort auf norapuppe

Liebe Leute,

ich schreibe euch, weil ich ziemlich verzweifelt bin. Ich bin seit acht jahren verheiratet mit einem Mann, der mir zum Zeitpunkt unserer Hochzeit eine gute Wahl schien (und auch später noch).

Wir haben drei Kinder (10, 7, 4) und sehen von außen aus wie eine glückliche Familie. Also, wenn man nach Äußerlichkeiten geht. Mein Mann verdient gut, wir leben in einem schönen Haus und können uns schöne Dinge leisten.

Da ich gerne shoppen gehe, konnte ich die Unzufriedenheit, die in mir wuchs, auch eine Weile lang mit Konsum betäuben. Aber nun ist sie zu groß geworden. Ich habe einfach das Gefühl, dass wir – mein Mann und ich – überhaupt nciht mehr miteinander reden können.

Er nimmt mcih überhaupt nicht ernst und behandelt mich wie eine Puppe. Dabei habe ich soviel für ihn getan!

Ich fühle mich immer mehr, als wäre ich in einer künstlichen Welt, ich bin mir selber ganz fremd, und überlege schon, eine Therapie zu machen! Aber mein Mann würde aus allen Wolken fallen, wenn ich ihm das erzählen würde. Beziehungsweise würde er mich erst auslachen und dann böse werden und sagen, dass ich undankbar bin.

Und einerseits hat er ja auch recht – ein Leben in Wohlstand, drei gesunde Kinder, ich kann mir alles kaufen was ich will ... eigentlcih habe ich immer genau davon geträumt (und wer träumt nicht davon? Mal ehrlich?)

Aber in diesen Momenten, wenn ich versuche mit ihm über meine Gefühle zu sprechen, fühle ich mich so unverstanden und im Stich gelassen! Und neulich habe ich dann das erste Mal ernsthaft darüber nachgedacht ihn zu verlassen...

Falls ihr euch fragt: Nein, es gibt keinen anderen.

Ich wäre sehr dankbar, eure Meinung zu dieser Situation zu hören... kennt ihr solche Gefühle? ist es für euch ein Tabu aus einer Familiensituation mit drei kleinen Kindern auszubrechen? Oder kann das Leben einen in eine Situation bringen, in der es nciht anders geht (und vielleicht sogar besser für die Kinder ist?)?

Liebe Grüße!

Nach acht Jahren Ehe ist vieles nicht mehr so wie am Anfang, Du hast wirklich keine wirkliche Fakten, die diesen Entschluss rechtfertigen würden. Ich denke eher ihr habt den Gesprächsfaden verloren dem anderen mitzuteilen, was dich unzufrieden macht, was dir wirklich fehlt damit auch du wieder den Weg nach vorne sehen kannst.
Ich kenne viele die sich trennten und viele sagen, ich habe mir das Leben danch weitaus freundlicher vorgestellt. Schnell ist aus einer Trennung Wut und Hass geworden, jeder schiesst scharf mit seinem Anwalt, dazu kommt der Kampf um die Kinder. Die Vermögensteilung schluckt Beträge, die ich an die Rechtsanwälte zahlen musste. Man denkt das hat doch sicher alles mal ein Ende. Doch der Kampf geht weiter die nächsten 15 Jahre. Das Geld was zu zweit lustig reichte wird nach der Trennung sehr knapp, dann die Sonderzahlungen, immer wieder die Besuche beim Anwalt, es zermürbt, so dass man nach Jahren ganz aufgibt, weil man daneben auch noch ein Leben hat, das man leben möchte.
Überlege dir deinen Entschluss, ein Zurück ist kaum möglich. Nicht immer ist eine Scheidung der bessere Weg wenn man sich nicht mehr wohl fühlt.
Aber Frauen handeln oft sehr emotional, das weiss ich.
Ich wünsche Dir das richtige Feingefühl alles richtig auszuloten, die Kinder verlieren unheimlich viel, aber das spürt man erst Jahre später.

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27. Juli 2017 um 18:38

Dein Mann ist doch nicht für dein Glück und ein erfülltes Leben zuständig das bist du selbst. Der Rahmen dafür scheint ja gegeben zu sein.
Und da du so viel Wert auf dieses nach außen beneidenswerte Leben und die Statussymbzzu legen scheinst- nein, das ist nicht jedem so wichtig und erstrebenswert wie dir.
Für mich wirkt das sehr hohl und kalt, lieblos.
Hätte ich mir das gewünscht hätte ich mir mein Leben so gestaltet aber das habe ich nicht.
Du solltest dir mal überlegen was dir wirklich wichtig und lieb ist und was dein Leben und das deiner Kinder ausmachen soll. Du hast nur ein Leben.

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27. Juli 2017 um 20:03

Also meiner Meinung nach wird die norapuppe hier völlig grundlos zermürbt.
Sie hat weder gesagt, dass shoppen ihr einziges Hobby ist, noch dass sie abhängig vom Luxus ist. Sie fragt sich zurzeit, was das Leben in der Beziehung ihr noch gibt, deshalb die Gedanken der Trennung. Wenn ihre Antwort auf diese Frage immer wieder ''der finanzielle Wohlstand'' statt ''Liebe von meinem Mann'' ist, dann ernährt man sich von dem was man kriegt und geht halt shoppen um diese Fragen aus dem Kopf zu kriegen. Ich denke, sie will ja in der Beziehung bleiben, deswegen die Gedanken wie Therapie (die hier aber nicht helfen wird).
Nora, du solltest aber definitiv nicht zu vorschnell handeln. Du hast Kinder und eine Basis aus der sich was zaubern lässt, auch wenn es zurzeit kriselt. Als erstes sollte deine Aufmerksamkeit darauf liegen, deinem Mann deine Gefühle mitzuteilen und zwar solange bis er es versteht. Sag ihm dass du ihm für alles dankbar bist aber dass du befürchtest dich emotional von ihm zu entfernen. Sag ihm, dass du ihn nichts vorwerfen willst und dass es wohl normal ist nach der Zeit die ihr zsm verbracht habt, dass man sich als selbstverständlich sieht und nicht mehr so ernst nimmt, aber du das wieder auffrischen willst. REDEN,REDEN, REDEN würde ich hier vorschlagen. Nicht nebenbei beim TV sondern nur zu zweit ohne Ablenkung. Öffne ihm dein 'Herz, wie du es uns hier tust und sucht gemeinsam nach einer Lösung. Wir Männer verlieren diese Dinge schnell mal aus dem Blick, während wir versuchen der Familie alles zu bieten. Ihr Frauen müsst uns da manchmal einfach einen Schubser geben. Sollte er natürlich komplett resistent gegens reden sein, wirst du dich später entscheiden müssen, was dir wichtiger ist - aber das hat erstmal noch Zeit. 
Ich bin mir sicher, dass ihr das hinbekommt und wünsche euch alles gute.

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28. Juli 2017 um 0:28
In Antwort auf norapuppe

Liebe Leute,

ich schreibe euch, weil ich ziemlich verzweifelt bin. Ich bin seit acht jahren verheiratet mit einem Mann, der mir zum Zeitpunkt unserer Hochzeit eine gute Wahl schien (und auch später noch).

Wir haben drei Kinder (10, 7, 4) und sehen von außen aus wie eine glückliche Familie. Also, wenn man nach Äußerlichkeiten geht. Mein Mann verdient gut, wir leben in einem schönen Haus und können uns schöne Dinge leisten.

Da ich gerne shoppen gehe, konnte ich die Unzufriedenheit, die in mir wuchs, auch eine Weile lang mit Konsum betäuben. Aber nun ist sie zu groß geworden. Ich habe einfach das Gefühl, dass wir – mein Mann und ich – überhaupt nciht mehr miteinander reden können.

Er nimmt mcih überhaupt nicht ernst und behandelt mich wie eine Puppe. Dabei habe ich soviel für ihn getan!

Ich fühle mich immer mehr, als wäre ich in einer künstlichen Welt, ich bin mir selber ganz fremd, und überlege schon, eine Therapie zu machen! Aber mein Mann würde aus allen Wolken fallen, wenn ich ihm das erzählen würde. Beziehungsweise würde er mich erst auslachen und dann böse werden und sagen, dass ich undankbar bin.

Und einerseits hat er ja auch recht – ein Leben in Wohlstand, drei gesunde Kinder, ich kann mir alles kaufen was ich will ... eigentlcih habe ich immer genau davon geträumt (und wer träumt nicht davon? Mal ehrlich?)

Aber in diesen Momenten, wenn ich versuche mit ihm über meine Gefühle zu sprechen, fühle ich mich so unverstanden und im Stich gelassen! Und neulich habe ich dann das erste Mal ernsthaft darüber nachgedacht ihn zu verlassen...

Falls ihr euch fragt: Nein, es gibt keinen anderen.

Ich wäre sehr dankbar, eure Meinung zu dieser Situation zu hören... kennt ihr solche Gefühle? ist es für euch ein Tabu aus einer Familiensituation mit drei kleinen Kindern auszubrechen? Oder kann das Leben einen in eine Situation bringen, in der es nciht anders geht (und vielleicht sogar besser für die Kinder ist?)?

Liebe Grüße!

Liebst Du Deinen Mann noch?
Du schreibst, dass zum Zeitpunkt Eurer Hochzeit Dein Mann eine gute Wahl schien- warum?
Was hat sich seitdem geändert?
Was waren damals Deine /seine Lebensziele?
Was willst Du jetzt? Welches Leben möchtest Du führen?

Du schreibst, dass Du für Deinen Mann "so viel getan hättest"? Was genau hast Du für ihn getan?
Wie sieht Eure Beziehung aus? Wie verbringt ihr Abende, Wochenenden? Habt ihr noch Sex miteinander?
Habt ihr spaß miteinander?
Wie versuchst Du mit Deinem Mann über Deine Gefühle zu reden? Du nimmst an, dass er auf eine bestimmte reagieren würde, was darauf schließen lässt, dass Du ihm Deine Gedanken doch gar nicht wirklich offenbart hast?

Hast Du andere Hobbies außer Shoppen? Was macht Dich aus?

<<ist es für euch ein Tabu aus einer Familiensituation mit drei kleinen Kindern auszubrechen? 

Nein, aber bevor Du eine Familie gegen die Wand fährst, beantworte Dir mal ein paar Fragen, wie: Was fehlt? Wo willst Du hin?

<<Oder kann das Leben einen in eine Situation bringen, in der es nciht anders geht (und vielleicht sogar besser für die Kinder ist?)?

Höchstens ist man selbst dafür verantwortlich.




 

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28. Juli 2017 um 5:51
In Antwort auf knuddelbaer10

Nach acht Jahren Ehe ist vieles nicht mehr so wie am Anfang, Du hast wirklich keine wirkliche Fakten, die diesen Entschluss rechtfertigen würden. Ich denke eher ihr habt den Gesprächsfaden verloren dem anderen mitzuteilen, was dich unzufrieden macht, was dir wirklich fehlt damit auch du wieder den Weg nach vorne sehen kannst.
Ich kenne viele die sich trennten und viele sagen, ich habe mir das Leben danch weitaus freundlicher vorgestellt. Schnell ist aus einer Trennung Wut und Hass geworden, jeder schiesst scharf mit seinem Anwalt, dazu kommt der Kampf um die Kinder. Die Vermögensteilung schluckt Beträge, die ich an die Rechtsanwälte zahlen musste. Man denkt das hat doch sicher alles mal ein Ende. Doch der Kampf geht weiter die nächsten 15 Jahre. Das Geld was zu zweit lustig reichte wird nach der Trennung sehr knapp, dann die Sonderzahlungen, immer wieder die Besuche beim Anwalt, es zermürbt, so dass man nach Jahren ganz aufgibt, weil man daneben auch noch ein Leben hat, das man leben möchte.
Überlege dir deinen Entschluss, ein Zurück ist kaum möglich. Nicht immer ist eine Scheidung der bessere Weg wenn man sich nicht mehr wohl fühlt.
Aber Frauen handeln oft sehr emotional, das weiss ich.
Ich wünsche Dir das richtige Feingefühl alles richtig auszuloten, die Kinder verlieren unheimlich viel, aber das spürt man erst Jahre später.

Der Kampf um die Kinder ist gleichzeitig der Kampf um das Geld. Männer sind unerbittlich darin ihr Geld bei sich zu behalten. 

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