Home / Forum / Liebe & Beziehung / Trennung/Scheidung nach 25 Jahren?

Trennung/Scheidung nach 25 Jahren?

18. November 2007 um 13:44

Nach 25 Ehejahren konnte ich meine Frau endlich dazu bewegen, mit mir gemeinsam eine Eheberatung aufzusuchen, die nunmehr seit etwa drei Monaten mit leider nur mäßigem Erfolg andauert.

Wir führten vor der Beratung - und leider auch heute noch - eine Ehe, die für mich zunehmend davon geprägt zu sein scheint, daß meine Frau (Jahrgang 60) auf Grund Ihrer problematischen Persönlichkeitsstruktur und Ihrer momentanen Lebensphase (die Kinder sind gerade beide aus dem Haus / Midlife-Krise etc.)immer unzufriedener, liebloser, unnahbarer mir gegenüber wird. Immer öfter kam es in den letzten zwei Jahren zu heftigen verbalen Auseinandersetzungen, stundenlangen, häufig jedoch unfruchtbaren Gesprächen. Hierbei spürte ich immer mehr, dass ich ungehört oder unverstanden blieb und meine Gefühle mehr und mehr verletzt wurden, da meine Frau nicht bereit war, auf diese adäquat einzugehen. Sie verschanzte sich hinter Argumenten wie "Früher konnte ich Dich sehr viel mehr lieben" (was glaube ich garnicht stimmt), "Heute sind die Gefühle halt nicht mehr so wie sie es sein sollten. Da kann man nichts machen". "Ich bin halt so - mußt Du Dich mit abfinden."
bis hin zu "Am liebsten hätte ich eine vorübergehende Trennung, denn vielleicht kommen die Gefühle dann ja wieder.", "Es tut mir ja leid das ich dich verletze. - aber ich kann nicht anders". Immerhin räumt sie dabei ein, das es vielleicht auch etwas mit Ihrem Alter zu tun hat (Wechseljahre, Auszug der Kinder, Midlife-Krise etc.).

Die Haltung meiner Frau ist für mich jedoch um so unverständlicher, da ich mich gerade in den letzten zwei Jahren vor unserer großen Krise sehr stark bemüht habe, ihr näher zu sein als es vielleicht auf Grund unseres bisherigen anstrengenden (Arbeits-)Lebens bislang möglich war.
Immerhin hatten wir jetzt die Zeit uns ein wenig zurückzulehnen - und dennoch kommt meine Frau damit überhaupt nicht zurecht. "Papa ante portas!" denke ich manchmal.

Unser Partnerkrise kochte erst richtig hoch, als ich vor zwei Jahren zur Verbesserung unserer Beziehung damit gegann mich ebenfalls für das Hobby meiner Frau zu interessieren: das Tauchen. Mit diesem Sport hatte Sie drei Jahre zuvor begonnen und es schnell zur Drei-Sterne-Taucherin gebracht. Mein Plan war einfach, aber vermutlich genauso naiv: Gemeinsam Spaß haben, gemeinsam wieder mehr zuammen lachen, gemeinsam was unternehmen. Ich machte auch meinen Tauschschein und war zunächst ganz optimistisch: Das erste mal in unserem Leben hatten wir ein gemeinsames Hobby! Wie andere Paare auch. Endlich nicht immer nur alleine auf den Tennisplatz, alleine Motorradtouren, alleine Skifahren, alleine Golfspielen, alleine, alleine, alleine. Alle Versuche, meine Frau für diese Hobbies zu interessieren, waren bislang gescheitert.

Doch was hatte ich mir mit meinen Tauch-Ambitionen und dem Interesse am Hobby meiner Frau angetan!? Es dauert keine anderthalb Jahre und meine Frau hat es geschafft, daß ich am Vereinsleben nicht mehr teilnehmen kann bzw. mir der Spaß daran völlig vergangen ist. Ich fühlte mich nie willkommen und immer nur fünftes Rad am Wagen. Meine Frau nutzte dabei sogar auch Ihre Position aus, die sie mittlerweile durch ihre Vorstandsarbeit im Verein inne hat. Nachdem sogar gemeinsame Tauchurlaube in Ägypten teilweise zu partnerschaftlich schrecklich einsamen Veranstaltungen mutiert waren, wurde mir deutlich: Meine beiden Tauchscheinprüfungen hatte ich umsonst gemacht und Deine Ehe steht kurz vor dem aus. Ich akzeptierte dann irgendwann, daß Tauchen ihr alleiniges "Baby" bleiben soll, und zog mich aus dem Verein zurück. Unsere Beziehung hat das infolge aber leider dennoch nicht verbessert - sondern mich eigentlich noch mehr verbittert.

Heute vermute ich, dass meine Frau mit dem Verein irgendetwas zu kompensieren versucht: Vermutlich hatte sie es bis heute nicht verwunden, daß ich in unserer gemeinsamen Firma der Dominantere bin, obwohl ich fast nie den Chef raushängen lasse, meine Frau einen eigenständigen Arbeitsbereich hat und ich mich für flache Hierarchien und partnerschaftliches Verhalten im Betrieb immer sehr eingesetzt habe. Dennoch kam es auch in der Firma beispielhaft nie zu richtiger Teamarbeit. Meine Frau macht immer was sie will und bekommt (ähnlich wie im Privaten) immer fürchterliche Macht-Komplexe wenn man, Teamgeist, Empathie, Solidarität und Partnerschaft einfordert. Sie kommt aus einem einfachen Elternhaus, wo über Gefühle so gut wie überhaupt nicht geredet wird und auch zwischen den Geschwistern ein erheblicher Machtkampf (bis heute) stattfindet.

Solange damals die Kinder noch zu Hause lebten, gab es viele Jahre nur Kinder und Haushalt für meine Frau. Sogar Freundinnen hatte meine Frau damals Jahre lang überhaupt nicht. Damals gab es sehr häufig Auseinandersetzungen, da meine Frau regelmäßig verhindern wollte, daß ich mich in die Erziehung meiner Kinder mit einbringe - was ich natürlich absolut nicht eingesehen habe. Erst als unsere Kinder nach der Pubertät groß genug waren, hat meine Frau auf mein Drängen ihre beruflichen Aktivitäten in unserem eigenen selbstständig geführten Betrieb in den letzten Jahren mehr und mehr zu ungunsten Ihres bisherigen reinen Hausfrauendasein umgegestaltet.

Dadurch dass die Kinder nun nicht mehr im Haus leben, versuchte mein Frau ersatzweise das "Terretorium Kindererziehung und Haushalt" gegen das "Territorium Tauchverein" bzw. "Terretorium Beruf/Geschäft" einzutauschen. Ich soll also wieder genauso außen vor bleiben, wie immer. Nichts soll sich ändern. Es kommt kaum zu Verständigungen, kaum gibt es Kompromisse. Und wenn dann immer nur mit einem unheimlichene Kraftakt bei dem Sie mir oder weniger nur eine Faust in der Tasche macht.

Ich bin nun an einem Punkt, wo ich das Ganze nicht mehr mitmachen will und ich mich nach echter Partnerschaft sehr sehne. Die Spielchen meiner Frau verachte ich und mittlerweile verachte ich auch meine Frau dafür, daß Sie bewußt nicht über ihren Schatten springen will. Wenn ich jetzt eine Frau kennelerne würde, die sich mehr für mich interessiert, wäre es vermutlich um mich geschehen. Und ich wäre sogar bereit die Folgen einer Scheidung auf mich zu nehmen.

Immer mehr spüre ich das die Diskrepanz unserer Lebensentwürfe uns vermutlich schon bald auseinanderdriften läßt. Ich freunde mich mehr und mehr mit dem Gedanken an, mich von meiner Frau zu verabschieden. Bin dann aber immer hin und her geworfen, da ich irgendwo immer noch hoffe, daß es mit uns etwas wird und dass das ganze doch wohl nicht wahr sein darf. Ich wünsche mir dann immer so sehr, daß meine Frau nur ein wenig dankbarer, demütiger, positiver, partnerschaftlicher wäre. Dann wäre ich ja schon zufrieden. Leider gibt es auch keinen "spirituellen Topf" (Religion), aus dem meine Frau schöpfen könnte. Sie ist ein beinharter Atheist. So werde ich leider in letzter Zeit immer hoffnungsloser.

Ich mache mir wegen meinem eigenen inkonsequenten Verhalten oft arge Vorwürfe, weil ich vor der Scheidung/Trennung scheinbar doch noch sehr viel Angst habe. Das Angebot meiner Frau "Trennung auf Zeit" ist für mich ein Illusion an die ich nicht glauben kann. Oder gibt es Leute, die damit eine positive Erfahrung gemacht haben?

Geht es anderen auch so? Kann mir jemand helfen? Was soll ich tun?

Mehr lesen

18. November 2007 um 14:09

Das wird nix mehr mit euch!
Deine Frau, so kommt es bei mir rüber, ist einfach kein "Ehetyp" und hätte vermutlich Single bleiben sollen.

Das ändert nichts an der Tatsache, dass sie jahrelang Hausfrau und Mutter gewesen ist.

Deine Frau hat wohl in der Vergangenheit Erfahrungen gemacht, von denen du nichts mitgekriegt hast und die sie hart und unnachgiebig gemacht haben.

Sie will nicht nur mit dir keine Partnerschaft; sie will wahrscheinlich ÜBERHAUPT KEINE Partnerschaft.

Ich bin der Meinung, wenn deine Frau einen Job außerhalb deiner Firma hätte, wäre sie schneller weg, als du gucken könntest.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. November 2007 um 16:54

Trennung/ Scheidung nach 25Jahren
Hallo,
ich kann dich sehr gut verstehen, da ich auch jeden Tag mit den Gedanken " Scheiden? Wie finde ich Kraft dazu? oder restliches Leben im Streit verbringen " ins Bett gehe.
Früher bekam ich bei Trennungsgedanken Tränen in den Augen. Jetzt, nach 25 Jahren,weiß ich, dass es besser für mich wäre, aber es fehlt mir nur Mut.
Mein Mann würde NIEMALS! ( so hat er gesagt) zu die Eheberatung gehen.Er meint, dass er Alles richtig macht und wenn es mir etwas fehlt, soll ich dort selber hingehen.
Vielleicht, so begründe ich das, ist ihm doch etwas bewusst, dass er gar nicht fähig ist zuzuhören und an sich arbeiten wollen.

Ihr beide seit bereit, euch beraten zu lassen. Das ist so wichtig!
Deshalb, finde ich, hast ihr bestimmt noch Chancen auf die Verbesserung der Beziehung.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

18. November 2007 um 17:12

Hört sich...
für mich nach einer typischen Midlife-Crisis an ! Leider,da machste nix.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. November 2007 um 16:51

Bist Du ein Männer-Hasser?
Interessant: Du bist mir gegenüber ja ganz schön feindseelig eingestellt. Warum? Nur weil ich ein Mann bin? Frauen, die Begriffe wie "Typisch Mann!" in den Mund nehmen, sind die Sorte von Frauen, die gerne platte Pauschalurteile über das andere Geschlecht abgeben. - Zu meinem Beitrag: "Demütiger, dankbarer und partnerschaftlich" kann man meiner Meinung nach nur sein, wenn man es von SICH aus will - und nicht weil der PARTNER es will. Du scheinst jedoch sehr schnell den Stab über mich brechen zu wollen und mir eine seelische Vergewaltigung meiner Ehefrau in die Schuhe schieben zu wollen. Das ist mir einfach zu hohl. - Übrigens, dass konstruierte Verhalten, welches Du mir da andichten willst, kenn ich von einer bestimmten Sorte Frau genauso wie von manchen Männern. Insofern liegst mit Deinem Urteil "Typisch Mann!" total daneben!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. November 2007 um 17:01

Den Drachen liebevoll in den Arm nehmen...
Ich lese gerade ein Buch von Tiki Küstenmacher: "Simplify your love". Ein super Buch, was ich nur jedem empfehlen kann! Mir hat es jedesfalls sehr geholfen, in dem momentanen Gefühls-Chaos wieder den rechten Weg zu beschreiten, sprich, sich und dem anderen eine Chance zu geben, sich aus dem Sumpf an den Haaren selbst herauszuziehen. Tiki Küstenmacher empfiehlt in seiner bildreichen aber sehr anschaulichen Sprache, sowohl den sogenannten "Drachen als Beschützer der eigenen Seele" als auch den Drachen als Beschützer der Seele des Partners liebevoll und großmütig in den Arm zu nehmen, um sich so den Blick für das eigentlich gute und liebenswerte am Partner nicht völlig zu verbauen. - Mir hat diese Information sehr viel geholfen, meine Frau trotz all ihrer momentanen Probleme wieder zu lieben und mich selbst auch wieder für meine Frau etwas liebenswerter zu machen. Ich glaube das ist ein super Tip gewesen!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. November 2007 um 17:14
In Antwort auf blumenfee5

Das wird nix mehr mit euch!
Deine Frau, so kommt es bei mir rüber, ist einfach kein "Ehetyp" und hätte vermutlich Single bleiben sollen.

Das ändert nichts an der Tatsache, dass sie jahrelang Hausfrau und Mutter gewesen ist.

Deine Frau hat wohl in der Vergangenheit Erfahrungen gemacht, von denen du nichts mitgekriegt hast und die sie hart und unnachgiebig gemacht haben.

Sie will nicht nur mit dir keine Partnerschaft; sie will wahrscheinlich ÜBERHAUPT KEINE Partnerschaft.

Ich bin der Meinung, wenn deine Frau einen Job außerhalb deiner Firma hätte, wäre sie schneller weg, als du gucken könntest.

Altlasten aus dem Elternhaus...
Vielen Dank für Deine Einschätzung! Sicherlich hast Du ein Stück weit recht. Jedoch bin ich davon überzeugt, daß meine Frau ja SELBST gar nicht so hart und abweisend sein WILL, wie sie es oft in ihrer Hilflosigkeit und Ohnmacht in typischen Schlüsselsituationen ist. Sicherlich will auch meine Frau lieber heute als morgen sich von autoritären Vater-Tochter-Altlasten aus der Vergangenheit befreien, um ihre Beziehung zum Ehemann nicht unnötig zu belasten. Es gelingt ihr nur nicht.

Genauso gelingt es auch MIR nicht immer im erforderlichen Umfang, die nötige Geduld und Liebe aufzubringen meiner Frau die Zeit und den Raum zu geben, aus dieser Situation herauszukommen und sich im Interesse der Beziehung weiterzu entwickeln. Es ist halt ein schmerzlicher Prozess zu erkennen, das man nicht sein Leben lang einfach alles im Leben seinem Partner in die Schuhe schieben kann, sondern das man erst mal selbst seine Hausaufgaben machen muss.

Ich lese gerade ein Buch von Tiki Küstenmacher: "Simplify your love". Ein super Buch, was ich nur jedem empfehlen kann! Mir hat es jedesfalls sehr geholfen, in dem momentanen Gefühls-Chaos wieder den rechten Weg zu beschreiten, sprich, sich und dem anderen eine Chance zu geben, sich aus dem Sumpf an den Haaren selbst herauszuziehen. Tiki Küstenmacher empfiehlt in seiner bildreichen aber sehr anschaulichen Sprache, sowohl den sogenannten "Drachen als Beschützer der eigenen Seele" als auch den Drachen als Beschützer der Seele des Partners liebevoll und großmütig in den Arm zu nehmen, um sich so den Blick für das eigentlich gute und liebenswerte am Partner nicht völlig zu verbauen. - Mir hat diese Information sehr viel geholfen, meine Frau trotz all ihrer momentanen Probleme wieder zu lieben und mich selbst auch wieder für meine Frau etwas liebenswerter zu machen. Ich glaube das ist ein super Tip gewesen!!

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

25. November 2007 um 18:33
In Antwort auf haukur_12950828

Altlasten aus dem Elternhaus...
Vielen Dank für Deine Einschätzung! Sicherlich hast Du ein Stück weit recht. Jedoch bin ich davon überzeugt, daß meine Frau ja SELBST gar nicht so hart und abweisend sein WILL, wie sie es oft in ihrer Hilflosigkeit und Ohnmacht in typischen Schlüsselsituationen ist. Sicherlich will auch meine Frau lieber heute als morgen sich von autoritären Vater-Tochter-Altlasten aus der Vergangenheit befreien, um ihre Beziehung zum Ehemann nicht unnötig zu belasten. Es gelingt ihr nur nicht.

Genauso gelingt es auch MIR nicht immer im erforderlichen Umfang, die nötige Geduld und Liebe aufzubringen meiner Frau die Zeit und den Raum zu geben, aus dieser Situation herauszukommen und sich im Interesse der Beziehung weiterzu entwickeln. Es ist halt ein schmerzlicher Prozess zu erkennen, das man nicht sein Leben lang einfach alles im Leben seinem Partner in die Schuhe schieben kann, sondern das man erst mal selbst seine Hausaufgaben machen muss.

Ich lese gerade ein Buch von Tiki Küstenmacher: "Simplify your love". Ein super Buch, was ich nur jedem empfehlen kann! Mir hat es jedesfalls sehr geholfen, in dem momentanen Gefühls-Chaos wieder den rechten Weg zu beschreiten, sprich, sich und dem anderen eine Chance zu geben, sich aus dem Sumpf an den Haaren selbst herauszuziehen. Tiki Küstenmacher empfiehlt in seiner bildreichen aber sehr anschaulichen Sprache, sowohl den sogenannten "Drachen als Beschützer der eigenen Seele" als auch den Drachen als Beschützer der Seele des Partners liebevoll und großmütig in den Arm zu nehmen, um sich so den Blick für das eigentlich gute und liebenswerte am Partner nicht völlig zu verbauen. - Mir hat diese Information sehr viel geholfen, meine Frau trotz all ihrer momentanen Probleme wieder zu lieben und mich selbst auch wieder für meine Frau etwas liebenswerter zu machen. Ich glaube das ist ein super Tip gewesen!!

Wow...
Du bist so ein intelegenter Mensch, Du mußt doch merken, das sich Deine Frau in einer selbstfindungsphase steckt, sie ist in ein tiefes Loch gefallen, was nicht mehr ausgefüllt ist.Redet darüber,aber zerredet nicht Euer Problem, höre ihr zu, gib ihr nicht das Gefühl, daß Du über ihr stehst, gehe Deinen eigenen Hobbys wieder nach und trefft Euch abends wieder erfüllt...

Ich wünsche Dir viel Glück...

LG
Rosi

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

27. November 2007 um 9:38

Hallo Chris...
Mein Mann und ich machen auch gerade eine schwere Ehekrise mit noch ungewissem Ausgang durch.Seit Juni sind wir räumlich getrennt und für uns ist das der entscheidende Schritt gewesen uns gegenseitig wieder wirklich wahrzunehmen und langsam wachsen auch die Gefühle wieder, sie waren nie weg, sondern nur verschüttet.
Ich denke, manchmal muß man auch bereit sein radikale Schritte zu gehen, wenn man noch die Hoffnung hat seine Partnerschaft zu retten.Also, nur Mut! Wenn sich Deine Frau diese räumliche Trennung wünscht, könnte das vielleicht genau der Schritt sein, mit dem du ihr wirklich zeigst, das Du bereit bist an Dir und der Partnerschaft zu arbeiten.
Mir tut es außerdem ganz gut nach 17 Jahren Partnerschaft auch mal wieder zu entdecken wer ich bin, unabhängig von meinem Mann, Zeit alleine zu verbringen, Alltag allein zu organisieren...
Wenn man z. B. in der Paartherapie die Bedingungen für eine Trennung auf Zeit genau abspricht und noch soviel Vertrauen da ist, das sich beide daran halten, kann das, glaube ich, eine einmalige Chance sein.Ihr könntet Euch gegenseitig zusichern im nächsten halben Jahr/ Jahr keine Entscheidung über Eure Beziehung zu treffen.Das gibt Sicherheit und nimmt einiges von der Angst weg.Ihr könntet Euch privat gar nicht mehr sehen,außer wenn ihr Euch verabredet habt, am besten nicht zu Hause, sondern außerhalb.Aus meiner Erfahrung heraus begegnet man sich dabei wirklich neu.
Wenn Du gerne liest um neue Inspirationen zu bekommen, so wie ich, dann kann ich Dir die Bücher von Hans Jellouschek empfehlen.Mir haben sie sehr weitergeholfen.

Alles Gute und viel Kraft

Lioba

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. November 2007 um 15:29

Trennung auf zeit..........
tut mir leid geht gar nicht!
das hab ich auch erlebt nach 23 jahren und mein mann ist prompt fremdgegangen!
er hatte 4 wochen ein verhältnis!
er hat es mir dann auch selbst erzählt und das tat richtig weh!
er ist zwar wieder bei mir zu hause aber es ist nichts mehr wie es vorher war!


ich wünsche dir ganz viel kraft........


lg gilda

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

28. November 2007 um 16:54
In Antwort auf haukur_12950828

Bist Du ein Männer-Hasser?
Interessant: Du bist mir gegenüber ja ganz schön feindseelig eingestellt. Warum? Nur weil ich ein Mann bin? Frauen, die Begriffe wie "Typisch Mann!" in den Mund nehmen, sind die Sorte von Frauen, die gerne platte Pauschalurteile über das andere Geschlecht abgeben. - Zu meinem Beitrag: "Demütiger, dankbarer und partnerschaftlich" kann man meiner Meinung nach nur sein, wenn man es von SICH aus will - und nicht weil der PARTNER es will. Du scheinst jedoch sehr schnell den Stab über mich brechen zu wollen und mir eine seelische Vergewaltigung meiner Ehefrau in die Schuhe schieben zu wollen. Das ist mir einfach zu hohl. - Übrigens, dass konstruierte Verhalten, welches Du mir da andichten willst, kenn ich von einer bestimmten Sorte Frau genauso wie von manchen Männern. Insofern liegst mit Deinem Urteil "Typisch Mann!" total daneben!

Nein, Cinderellaprincess liegt NICHT total daneben...
... und sie ist auch keine Männer-Hasserin. Aber Dein Beitrag hier sagt viel. Sehr viel. Sie hat Recht mit dem, was sie sagt...

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

13. Dezember 2013 um 0:45
In Antwort auf lee_12161045

Trennung auf zeit..........
tut mir leid geht gar nicht!
das hab ich auch erlebt nach 23 jahren und mein mann ist prompt fremdgegangen!
er hatte 4 wochen ein verhältnis!
er hat es mir dann auch selbst erzählt und das tat richtig weh!
er ist zwar wieder bei mir zu hause aber es ist nichts mehr wie es vorher war!


ich wünsche dir ganz viel kraft........


lg gilda

Nach 25 Jahren und 3 Kindern die Scheidung gewünscht
Meine frau möchte sich nach 25 ehejahren scheiden lassen. Wir haben 3 Kinder 17,15, und 11 Jahre.vor 8 Tagen müsste ich dies erfahren. Mich hat es den Boden unter den Füssen weggezogen. Die Begründung so Nicht weiterleben zu wollen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

14. Dezember 2013 um 5:55

Trennung
Habe mich gestern auch von meinem Mann nach 27 Jahren getrennt.Habe ungefähr vor 5 Wochen so ein dummes Bauchgefühl,aber er hat es immer abgestritten.Gestern nach all den Lügen hab ich es raus bekommen ,es schon das zweite mal das er das tut.Einmal kann man verzeihen zweimal nicht.Er wollte mich noch schön warmhalten wenn das andere nicht klappt.Wir haben seit 2 Jahren kein sex
weil er ja angeblich impotent hat jetzt Tabletten und schickt seiner neuen nun seine Manneskraft per Bilder von seinem Handy.Unser 3 Kinder Mussten das alles mit ansehen .Gut das sie schon Erwachsen sind.Aber ich fühle mich gerade genauso wie du und weis auch nicht mehr weiter.Aber irgendwie muss man da durch.Ich hab auch noch keinen Weg gefunden habe mein halbes Leben mit ihm verbracht und das alles vor weihnachten.Als auch Dir Kopf hoch wir weden das hoffentlich schaffen

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Wir machen deinen Tag bunter!
instagram

Das könnte dir auch gefallen