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Trennung - Partner steht vor dem Nichts

14. September um 9:11 Letzte Antwort: 22. September um 17:30

Ich bin in der Beziehung mit meinem Partner absolut unglücklich. Wir kommen nicht voran, wir streiten ständig, ich fühle mich unwohl und all das überschattet die Liebe, die ich eigentlich empfinde. Wir hatten auch schon so oft Streits wo wir gegenseitig mit Trennung gedroht haben. Nach dem letzten Streit habe ich mich entschieden, mich zu trennen. Mein Partner steht nach einer Trennung vor dem absoluten Nichts: kein Job, keine Wohnung, sogar ihr Kinderwunsch ist jetzt komplett in Gefahr. Ich zerstöre also ihr Leben. Ich habe versucht mich "zusammenzureißen", aber das Gefühl, unglücklich zu sein, bleibt. Wir haben geplant Kinder zu bekommen, und ein Haus zu bauen, und jetzt mache ich das alles kaputt. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Wenn wir uns trennen, bringt mich das schlechte Gewissen um. Wenn wir zusammen bleiben, bin ich nicht glücklich. Ich kann aber auch nicht sagen, was mich glücklich machen würde, ich habe keinen Plan. Ich fühle mich ausgebrannt, platt. Ich kann auch nicht mehr weinen. Ich fühle mich wie ein egoistisches Schw.... das es nicht verdient hat, je wieder glücklich zu werden. Was soll ich nur tun?

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14. September um 9:16

Ich hatte auch gehofft, Erleichterung zu spüren, wenn ich es endlich ausspreche. Aber nichts davon. Es ist jetzt sogar schlimmer als vorher.

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14. September um 9:28

Du bist nicht für das Leben anderer verantwortlich. Verabschiede dich von den Gedanken, dass du Glück und Unglück eines anderen Menschens bestimmst.

Wenn du unglücklich bist und ihr streitet, keine Basis mehr findet, dann ist eine Trennung das einzig richtige.

Nichts ist eine größere Herausforderung an eine Beziehung,  als ein Kind und wenn es vorher nicht lief, wird spätestens dann alles über einen zusammenbrechen. Aber dann habt ihr schon  einen kleinen, unschuldigen Menschen mit in eure Abwärtsspirale gezogen.

Wäre das für dich wünschenswert?

Möchtest du irgendwann zu den verzweifelten Ehemännern zählen, die hier bald von ihren Affären schreiben und von ihrer schrecklichen Ehe.

Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt um den Absprung zu schaffen.

 

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14. September um 9:40

Ich habe das schon oft gelesen. Meine Partnerin macht mich aber dafür verantwortlich. Sie sagt ich zerstöre ihr Leben. Das ist schwer zu verkraften. Ich weiß nicht ob ich das verkraften kann.

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14. September um 9:46

Sie hat auch gesundheitliche Probleme. Menschen mit Problemen darf man doch nicht im Stich lassen?

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14. September um 9:49

Kein Job, keine Bleibe, kein Plan... wie alt ist denn die Gute?
SIE kriegt ihr Leben nicht auf die Kette und DU bist Schuld daran... joah nee, is klar. Du wärst also ihr rundum-sorglos-Paket gewesen, und sie hängt dir ein zwei Kinder an, um sich abzusichern. Findest du den Fehler selbst?

Lass dich nicht fertigmachen oder verunsichern. Klar versucht sie dich festzuhalten, weil ihr bequemes Leben den Bach runtergeht. Sag ihr es ist Zeit die Ärmel hochzukrempeln. Wie Beautifulmind mal wieder so treffend formuliert: du bist NICHT verantwortlich für das Leben eines anderen Erwachsenen!

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14. September um 9:52

Mal extra provokant gefragt: ihr Glück ist also mehr wert als deins?

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14. September um 10:39

Hallo, 

vor einigen Monaten war ich in einer ähnlichen Situation wie du. Ich war in einer Beziehung und sehr, sehr unglücklich. Auch mein damaliger Partner hat sich auf vielen Ebenen stark von mir abhängig gemacht, hatte keinen Job, keine richtigen Freunde, keine Familie, keinen echten Lebenswillen und am Ende ohne mich auch keine Bleibe mehr. 

Oft äußerte er Dinge wie "Ohne dich hätte ich gar nichts, für das es sich zu leben lohnt." oder "Ich selbst bin mir nichts wert." und schließlich "Wenn du mich verlässt, bin ich obdachlos und kann mich gleich zu Tode saufen."
Ich war verzweifelt. Wenn ich nur an Trennung dachte, kam ich mir wie der schrecklichsten Mensch der Welt vor. An nichts hatte ich mehr Freude. Auch ich habe mich ausgebrannt, fertig und leer gefühlt und eigentlich mehr wie eine Geisel, denn wie eine Partnerin. 

Ja, es ist furchtbar, sich zu fühlen, als würde man den anderen im Stich lassen und ins Elend stürzen, aber eigentlich sind diese Menschen längst am Boden. 
Du bist nicht dafür verantwortlich, dass sie glücklich wird. Und ich würde einfach mal behaupten, dass sie das auch nicht werden kann, so lange sie die Verantwortung dafür an dich abgibt. 
Diese Beziehung wird dich nur immer weiter aussaugen und dir deine Kraft nehmen. 

Auch, wenn du dich schlecht und egoistisch fühlst, ich kann dir nur raten: Geh! Was du da tragen sollst, kann niemand tragen. 
Ich hoffe, es wird dir so gehen wie mir. Ein paar Wochen wirklich, wirklich mies, aber dann unendlich viel besser. 

Ich wünsche dir viel Mut, Kraft und die nötige Portion "Egoismus". 
 

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14. September um 11:26

In so einer Situation Kinder zu bekommen wäre absurd. Tut euch das nicht an. Sie sollte beginnen, ihr Leben in den Griff zu bekommen. 

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14. September um 11:36
In Antwort auf jarod

Sie hat auch gesundheitliche Probleme. Menschen mit Problemen darf man doch nicht im Stich lassen?

Man kann Menschen mit Problemen nur begleiten. Man kann sie ihnen nicht abnehmen.

Ein Partner ist kein Therapeut,  keine Bank und kein Arzt.

Hat man physische Probleme,  geht man zum Facharzt, Heilpraktiker ect. Hat man psychische Probleme sollte man sich in Therapie begeben. Der Wunsch nach Heilung muss aus einem selbst kommen und dient nicht dazu jemand emotional zu erpressen.

Ein Kind zu zeugen, weil sie es als vermeintliche Heilung darstellt, zeugt von Egoismus unter dem ein Kind am meisten leiden würde.



 

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14. September um 11:36
In Antwort auf monasmama

Kein Job, keine Bleibe, kein Plan... wie alt ist denn die Gute?
SIE kriegt ihr Leben nicht auf die Kette und DU bist Schuld daran... joah nee, is klar. Du wärst also ihr rundum-sorglos-Paket gewesen, und sie hängt dir ein zwei Kinder an, um sich abzusichern. Findest du den Fehler selbst?

Lass dich nicht fertigmachen oder verunsichern. Klar versucht sie dich festzuhalten, weil ihr bequemes Leben den Bach runtergeht. Sag ihr es ist Zeit die Ärmel hochzukrempeln. Wie Beautifulmind mal wieder so treffend formuliert: du bist NICHT verantwortlich für das Leben eines anderen Erwachsenen!

Sie ist 35 und seit 7 Jahren chronisch krank. Ausgesucht hat sie sich das nicht.

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14. September um 11:42
In Antwort auf jarod

Ich habe das schon oft gelesen. Meine Partnerin macht mich aber dafür verantwortlich. Sie sagt ich zerstöre ihr Leben. Das ist schwer zu verkraften. Ich weiß nicht ob ich das verkraften kann.

Du bist für dein Glück verantwortlich und sie ist es für das ihrige. Wenn ihr zusammen nicht glücklich werdet, seid ihr es nächstes und übernächstes Jahr auch nicht. Du wirst dich trennen müssen, zum Weinen bleibt dir noch genug Zeit...

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14. September um 12:01

Wie lange seid ihr denn bis jetzt zusammen???

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14. September um 12:34

Genau aus diesem Grund hab ich mich nicht von meinem Mann getrennt. Und aus heutiger Sicht hätte ich gehen sollen. 

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14. September um 12:46

Gib dir einen Ruck, ich habe jetzt nach 23 Jahren Beziehung und 22 Jahren Ehe die Reissleine gezogen. Sogar Polyamorie hab ich mit ihr probiert. Es war nicht verkehrt, aber der Beginn des ganzen hat zuviel Vertrauen gekostet. Letztlich hab ich schon 2 Jahre ständig darüber nachgedacht mich zu verabschieden. Jetzt habe ich es durchgezogen und fühle mich wie von einer Last befreit.

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14. September um 13:37

Es wird dir vielleicht suggeriert oder vermittelt, du zerstörst ihr Leben mit der Beendigung der Beziehung? ....aber auf lange Sicht wird euer beider Leben viel eher zerstört oder negativ belastet werden, wenn du in der Situation verharrst. 

Auch ich habe mir Schuldgefühle einreden lassen, habe sie angenommen und aufgrund dessen viel größere Fehler gemacht: bin viel zu lange geblieben...
 

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14. September um 13:39

....uns geht es trotz der damals aussichtslosen Situation heute beiden besser denn je! Das mit Kind. 

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14. September um 14:59
In Antwort auf monasmama

Kein Job, keine Bleibe, kein Plan... wie alt ist denn die Gute?
SIE kriegt ihr Leben nicht auf die Kette und DU bist Schuld daran... joah nee, is klar. Du wärst also ihr rundum-sorglos-Paket gewesen, und sie hängt dir ein zwei Kinder an, um sich abzusichern. Findest du den Fehler selbst?

Lass dich nicht fertigmachen oder verunsichern. Klar versucht sie dich festzuhalten, weil ihr bequemes Leben den Bach runtergeht. Sag ihr es ist Zeit die Ärmel hochzukrempeln. Wie Beautifulmind mal wieder so treffend formuliert: du bist NICHT verantwortlich für das Leben eines anderen Erwachsenen!

Das klingt recht zynisch. Sie versucht mich festzuhalten weil sie mich liebt und sich mit mir eine Zukunft vorgestellt hat. Und ich mache das jetzt kaputt.

Aber ich weiß nicht was ich ändern kann um die Beziehung zu retten.

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14. September um 15:24
In Antwort auf jarod

Das klingt recht zynisch. Sie versucht mich festzuhalten weil sie mich liebt und sich mit mir eine Zukunft vorgestellt hat. Und ich mache das jetzt kaputt.

Aber ich weiß nicht was ich ändern kann um die Beziehung zu retten.

hm.. das tönt aber so, als wäre das alles in ihrer Fantasie. Sie ignoriert ja völlig deine Gefühle in ihrem Traumschloss miteinzubeziehen.

Wie stellt sie sich das vor?
Haus, Kinder und einen totunglücklichen Ehemann?
Das ist extrem egoistisch von ihr.

Sie übt emotionale Erpressung aus.

Du bist, wie schon viele gesagt haben, nicht für ihr Glück verantwortlich.
Und dass sie sich ihre Traumzukunft vorstellt, beinhaltet ja nicht, dass sie die Beziehung retten will. Sie lebt einfach in einer Traumwelt... dass ihre Beziehung zerbricht, nimmt sie nicht war.

Ist sie in Therapie?

Wenn du die Beziehung wirklich retten willst, könnt ihr eventuell noch eine Paartherapie ausprobieren.

Wenn nicht, dann suche dir selber professionelle Hilfe und mache dich von diesem Druck los. Du bist nicht für ihr Leben verantwortlich!

Alles Gute!

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14. September um 15:49

Dein Verantwortungsgefühl ehrt Dich! Ich bemerke aber, dass Du alle Kommentare an Dir abprallen lässt! Du suchst Erklärungen, Ausflüchte, Rechtfertigungen.

Ich sage, Du bist in erster Linie feige, stehst nicht zu Deinen Bedürfnissen! Und offenbar entscheidest Du Dich dafür, lieber nichts zu ändern. Das ist ok, jeder so wie er will. Aber dann jammere nicht rum. Dann nimm die Situation so an wie sie ist und sei weiter unglücklich. Wenn Du nichts ändern willst, dann ändere nichts. Wenn Dein Leidensdruck nicht ausreicht, die Reißleine zu ziehen, dann tu es nicht. Wenn Du lieber weiter leiden möchtest, dann leide eben. Wenn Du weiter im Selbstmitleid ertrinken willst, dann nur zu! Es ist Deine Entscheidung! Ganz alleine!

 

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14. September um 15:57
In Antwort auf jarod

Das klingt recht zynisch. Sie versucht mich festzuhalten weil sie mich liebt und sich mit mir eine Zukunft vorgestellt hat. Und ich mache das jetzt kaputt.

Aber ich weiß nicht was ich ändern kann um die Beziehung zu retten.

 Jarod, vielleicht glaubst du ihre Liebe muss stark und rein sein wie keine andere, weil sie dich festhält, weil sie dich nicht gehen lassen will? Ist es das was dich davon abhält zu gehen? Was wäre wenn du all ihre Wünsche und Vorstellungen erfüllen würdest, was würde aus deinen Wünschen und Vorstellungen werden? Wo bleibst du? Berücksichtigt sie deine Wünsche und Bedürfnisse mit?

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14. September um 16:53
In Antwort auf jarod

Das klingt recht zynisch. Sie versucht mich festzuhalten weil sie mich liebt und sich mit mir eine Zukunft vorgestellt hat. Und ich mache das jetzt kaputt.

Aber ich weiß nicht was ich ändern kann um die Beziehung zu retten.

Es tut mir wirklich leid für dich, dass du emotionale Erpressung und festhalten an einer unglücklichen Beziehung für " wahre Liebe " hälst.

Anscheinend willst du, genau so wenig wie deine Partnerin, eine für beide Seite faire und gesunde Lösung.

Bleib bei ihr und in wenigen Monaten, wenn ein Kind im Anmarsch ist und du die einfühlsame Arbeitskollegin, die ganz anderes ist als deine Partnerin, kennen gelernt hast, wäre ein Lagebericht toll.

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14. September um 22:57

Ich fände es richtig, wenn du klar einen Strich darunter machst und danei bleibst.

Was ihre Probleme betrifft: bei einigem wird nur professionelle Hilfe helfen, ein Partner kann weder körperliche oder seelische Krankheiten heilen.  Bei anderen Problemen, wie Jobsuche oder Wohnung, kannst du evtl. helfen, aber nur als Freund, nicht als Samenspender.


Pi



 

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15. September um 1:48

Lieber jetzt trennen, aktuell hat sie eine bessere Chance was aus ihrem Leben zu machen und vielleicht noch die Chance auf Kinder.

Eure trennung wird kommen, aber desto langer du wartest desto stärker liquidierst du ihre zukunft. 

Ganz zu schweigen von deiner

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15. September um 6:23
In Antwort auf bar_sinister19

Man kann Menschen mit Problemen nur begleiten. Man kann sie ihnen nicht abnehmen.

Ein Partner ist kein Therapeut,  keine Bank und kein Arzt.

Hat man physische Probleme,  geht man zum Facharzt, Heilpraktiker ect. Hat man psychische Probleme sollte man sich in Therapie begeben. Der Wunsch nach Heilung muss aus einem selbst kommen und dient nicht dazu jemand emotional zu erpressen.

Ein Kind zu zeugen, weil sie es als vermeintliche Heilung darstellt, zeugt von Egoismus unter dem ein Kind am meisten leiden würde.



 

Ein Partner ist kein Therapeut und kein Arzt?? ich finde das sehr erschreckendzu lesen. Ein Partner sollte gneau das sein! Dein Therapeut dein Arzt dein Bester Freund, die Person die immer hinter dir steht und ich bin der Meinung man sollte niemanden verlassen, den man liebt. Solange er oder sie nichts schlimmes getan haben, man kann über alles reden und alles zusammen bewältigen.

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15. September um 6:26

Der TE bekommt hier offensichtlich nicht die Antworten, die er sich gewünscht hat. Das sollte für uns ein klares Signal sein, dass wir uns gefälligst mehr anstrengen müssen!

Wir sind schließlich dafür verantwortlich, dass TE und seine arme Partnerin glücklich in den Sonnenuntergang reiten können. Also los! Mehr Romantik bitte! Mehr Sonnenuntergänge! Und vor allem bloß nix, wo sich was für den TE ändern könnte! 

Wir haben schon so viel geschafft, wir schaffen das!

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15. September um 8:16

Ein Partner sollte (d)ein Therapeut sein, schreibst du? Um jemanden richtig therapieren zu können können bedarf es einer Ausbildung, selbst bei einer vorhandenen Ausbildung bedarf es einer objektiven Einstellung/Sichtweise  und emotionalen Abstand um eine Therapie erfolgreich durchführen zu können. Klar, lässt man in schlschlechten Zeiten niemanden im Stich, unterstützt ihn, gibt Hilfe zur Selbsthilfe, aber nur bis dorthin wo das eigene Leben nicht vollständig aufgegeben werden muss. Für Heilung ist jeder selbst verantwortlich, aktiv werden, vorwurfsfreien Umgang mit dem Partner setze ich in einer solchen Situation voraus! Den Partner verantwortlich machen, ja platt machen für das eigene Missgeschick oder den eigenen Misserfolg ist schon arg niederträchtig. Liebe zeigt sich  vielleicht mal verzweifelt und hilflos, aber nicht niederträchtig und räuberisch.

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15. September um 8:34
In Antwort auf warrior

Ein Partner ist kein Therapeut und kein Arzt?? ich finde das sehr erschreckendzu lesen. Ein Partner sollte gneau das sein! Dein Therapeut dein Arzt dein Bester Freund, die Person die immer hinter dir steht und ich bin der Meinung man sollte niemanden verlassen, den man liebt. Solange er oder sie nichts schlimmes getan haben, man kann über alles reden und alles zusammen bewältigen.

Der Partner sollte hinter einem stehen, ja, aber bei ernstzunehmenden Problemen, egal ob im psychischen und physischen Bereich, sollte man sich auch eingestehen, dass Liebe eben nicht alles heilen kann. Man kann unterstützen, man kann beistehen, aber man kann nicht heilen, der Partner ist und bleibt KEIN Arzt und KEIN Therapeut sondern ein Partner. In dem Falle wissen wir nicht, was eigentlich genau los ist, aber er wird es nicht besser machen, wenn er bei ihr bleibt weil "Liebe ja alles schafft" - nein. Von solchen romantischen aber falschen Annahmen sollte man tunlichst die Finger lassen. 

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15. September um 9:45

Es ist jetzt gestern so richtig ernst geworden und ich war schon fast durch die Tür. Dann haben wir scheinbar zum ersten Mal richtig ehrlich miteinander geredet.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich fühle mich unglücklich und unzufrieden, weil ich ständig nur negative Signale bekomme. Bei allem was ich tue habe ich das Gefühl, sie findet es nicht gut und hätte eigentlich lieber einen anderen Partner. Ich habe das Gefühl, sie hasst es, wenn ich mir Freiräume schaffe (sogar abends Freunde treffen fühlt sich wie ein Problem an).

Ich habe sie jetzt direkt darauf angesprochen und sie sagt nein. Sie sagt ich bin der richtige Partner für sie, sie freut sich für mich wenn ich ein eigenes Leben führe. Sie ist halt sehr analytisch und denkt sehr schnell und kommt dann vom hundertsten ins tausendste. Wenn ich sage ich gehe abends weg, dann rattert bei ihr der Gedankenzug los, was sie jetzt mit ihrer sturmfreien Zeit anfängt. Spontanität überrumpelt sie scheinbar.

Warum bekomme ich dann nur negative Signale zu spüren? Bis gestern dachte ich sie kann eigentlich nichts leiden was ich so mache, bzw. dass sie es nur toleriert, es sich aber anders wünscht.

Jetzt sagt sie mir dass sie es sich nicht anders wünscht. Und dass ich darüber hinwegsehen soll, wenn es den Anschein hat, dass sie damit unzufrieden ist. Dass ich es z.b. einfach mal aushalten soll, dass sie unzufrieden wirkt, und mich trotzdem ohne große Anstalten mit Freunden treffen soll.

Wenn das stimmt, könnte ich mich ja im Prinzip innerhalb der Beziehung wieder entfalten und wäre wieder glücklicher.

Ist das jetzt Manipulation, oder einfach nur typisch frau?

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15. September um 11:09
In Antwort auf jarod

Es ist jetzt gestern so richtig ernst geworden und ich war schon fast durch die Tür. Dann haben wir scheinbar zum ersten Mal richtig ehrlich miteinander geredet.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich fühle mich unglücklich und unzufrieden, weil ich ständig nur negative Signale bekomme. Bei allem was ich tue habe ich das Gefühl, sie findet es nicht gut und hätte eigentlich lieber einen anderen Partner. Ich habe das Gefühl, sie hasst es, wenn ich mir Freiräume schaffe (sogar abends Freunde treffen fühlt sich wie ein Problem an).

Ich habe sie jetzt direkt darauf angesprochen und sie sagt nein. Sie sagt ich bin der richtige Partner für sie, sie freut sich für mich wenn ich ein eigenes Leben führe. Sie ist halt sehr analytisch und denkt sehr schnell und kommt dann vom hundertsten ins tausendste. Wenn ich sage ich gehe abends weg, dann rattert bei ihr der Gedankenzug los, was sie jetzt mit ihrer sturmfreien Zeit anfängt. Spontanität überrumpelt sie scheinbar.

Warum bekomme ich dann nur negative Signale zu spüren? Bis gestern dachte ich sie kann eigentlich nichts leiden was ich so mache, bzw. dass sie es nur toleriert, es sich aber anders wünscht.

Jetzt sagt sie mir dass sie es sich nicht anders wünscht. Und dass ich darüber hinwegsehen soll, wenn es den Anschein hat, dass sie damit unzufrieden ist. Dass ich es z.b. einfach mal aushalten soll, dass sie unzufrieden wirkt, und mich trotzdem ohne große Anstalten mit Freunden treffen soll.

Wenn das stimmt, könnte ich mich ja im Prinzip innerhalb der Beziehung wieder entfalten und wäre wieder glücklicher.

Ist das jetzt Manipulation, oder einfach nur typisch frau?

Lieber jarod,

Wenn es um Beziehungen geht, sollte man nicht im Konjunktiv reden. Wenn du dich glücklich fühlst, bist du richtig aufgehoben, wenn du dich unglücklich fühlst, solltest du etwas ändern. Ist ganz einfach.

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15. September um 11:53
In Antwort auf jarod

Es ist jetzt gestern so richtig ernst geworden und ich war schon fast durch die Tür. Dann haben wir scheinbar zum ersten Mal richtig ehrlich miteinander geredet.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich fühle mich unglücklich und unzufrieden, weil ich ständig nur negative Signale bekomme. Bei allem was ich tue habe ich das Gefühl, sie findet es nicht gut und hätte eigentlich lieber einen anderen Partner. Ich habe das Gefühl, sie hasst es, wenn ich mir Freiräume schaffe (sogar abends Freunde treffen fühlt sich wie ein Problem an).

Ich habe sie jetzt direkt darauf angesprochen und sie sagt nein. Sie sagt ich bin der richtige Partner für sie, sie freut sich für mich wenn ich ein eigenes Leben führe. Sie ist halt sehr analytisch und denkt sehr schnell und kommt dann vom hundertsten ins tausendste. Wenn ich sage ich gehe abends weg, dann rattert bei ihr der Gedankenzug los, was sie jetzt mit ihrer sturmfreien Zeit anfängt. Spontanität überrumpelt sie scheinbar.

Warum bekomme ich dann nur negative Signale zu spüren? Bis gestern dachte ich sie kann eigentlich nichts leiden was ich so mache, bzw. dass sie es nur toleriert, es sich aber anders wünscht.

Jetzt sagt sie mir dass sie es sich nicht anders wünscht. Und dass ich darüber hinwegsehen soll, wenn es den Anschein hat, dass sie damit unzufrieden ist. Dass ich es z.b. einfach mal aushalten soll, dass sie unzufrieden wirkt, und mich trotzdem ohne große Anstalten mit Freunden treffen soll.

Wenn das stimmt, könnte ich mich ja im Prinzip innerhalb der Beziehung wieder entfalten und wäre wieder glücklicher.

Ist das jetzt Manipulation, oder einfach nur typisch frau?

Hm, für mich klingt das sehr nach Panik dass sie dich verlieren könnte. Ihr seid schon lange zusammen, da würde ich mehr auf Verhalten geben als auf die kurzfristig ausgesprochenen Worte. Versuche mal, nicht ständig ihre Perspektive einzunehmen, sondern deine: wie fühlst du dich in der Beziehung? Ist es OK für dich, dass du so viel Verantwortung tragen musst und das langfristig auch eher mehr als weniger wird? Wünschst du dir möglicherweise eine andere Partnerin, die vielleicht selbständiger und belastbarer ist? Gerade wenn man eine Familie möchte ist es extrem wichtig, dass beide Partner wirklich belastbar sind, ansonsten wird es Horror für denjenigen der die größere Last stemmen muss. In deinem eigenen Interesse würde ich mir das alles gut überlegen - und gegebenenfalls eine Auszeit fordern, in der du dir über deine Wüsche und Bedürfnisse innerhalb der Beziehung klarer wirst.  Alles Gute

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15. September um 12:02
In Antwort auf warrior

Ein Partner ist kein Therapeut und kein Arzt?? ich finde das sehr erschreckendzu lesen. Ein Partner sollte gneau das sein! Dein Therapeut dein Arzt dein Bester Freund, die Person die immer hinter dir steht und ich bin der Meinung man sollte niemanden verlassen, den man liebt. Solange er oder sie nichts schlimmes getan haben, man kann über alles reden und alles zusammen bewältigen.

Manchmal ist Liebe nicht genug. Und diese ganzen Rollen kann kein Mensch liefern. Die völlige Verausgabung wäre die Folge.

Abhängigkeit mit Liebe zu verwechseln führt unweigerlich zum Untergang!

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15. September um 12:05
In Antwort auf jarod

Es ist jetzt gestern so richtig ernst geworden und ich war schon fast durch die Tür. Dann haben wir scheinbar zum ersten Mal richtig ehrlich miteinander geredet.

Lange Rede, kurzer Sinn: ich fühle mich unglücklich und unzufrieden, weil ich ständig nur negative Signale bekomme. Bei allem was ich tue habe ich das Gefühl, sie findet es nicht gut und hätte eigentlich lieber einen anderen Partner. Ich habe das Gefühl, sie hasst es, wenn ich mir Freiräume schaffe (sogar abends Freunde treffen fühlt sich wie ein Problem an).

Ich habe sie jetzt direkt darauf angesprochen und sie sagt nein. Sie sagt ich bin der richtige Partner für sie, sie freut sich für mich wenn ich ein eigenes Leben führe. Sie ist halt sehr analytisch und denkt sehr schnell und kommt dann vom hundertsten ins tausendste. Wenn ich sage ich gehe abends weg, dann rattert bei ihr der Gedankenzug los, was sie jetzt mit ihrer sturmfreien Zeit anfängt. Spontanität überrumpelt sie scheinbar.

Warum bekomme ich dann nur negative Signale zu spüren? Bis gestern dachte ich sie kann eigentlich nichts leiden was ich so mache, bzw. dass sie es nur toleriert, es sich aber anders wünscht.

Jetzt sagt sie mir dass sie es sich nicht anders wünscht. Und dass ich darüber hinwegsehen soll, wenn es den Anschein hat, dass sie damit unzufrieden ist. Dass ich es z.b. einfach mal aushalten soll, dass sie unzufrieden wirkt, und mich trotzdem ohne große Anstalten mit Freunden treffen soll.

Wenn das stimmt, könnte ich mich ja im Prinzip innerhalb der Beziehung wieder entfalten und wäre wieder glücklicher.

Ist das jetzt Manipulation, oder einfach nur typisch frau?

Klingt nach einer Süchtigen, die, um zum Stoff zu kommen, alle Register zieht. 

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15. September um 12:10

Ach ja, und du zerstörst nicht unbedingt ihr Leben, es eröffnen sich für euch beide neue Perspektiven, mit denen ihr wahrscheinlich glücklicher werdet. Mein Ex-Partner und ich haben sich getrennt als ich 35 war, gerade als wir anfangen wollten mit Familie basteln und Haus kaufen, weil ich rausfand dass er zu dem Zeitpunkt schon ein halbes Jahr lang eine Parallel-Beziehung hatte. Ich habe dann mit fast 36 einen tollen Mann gefunden, mit ihm drei Kinder bekommen und ein Haus gekauft und bin jetzt so unendlich viel glücklicher als vorher. Also, überleg es dir, du hast nur das eine Leben

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15. September um 12:17
In Antwort auf jarod

Ich bin in der Beziehung mit meinem Partner absolut unglücklich. Wir kommen nicht voran, wir streiten ständig, ich fühle mich unwohl und all das überschattet die Liebe, die ich eigentlich empfinde. Wir hatten auch schon so oft Streits wo wir gegenseitig mit Trennung gedroht haben. Nach dem letzten Streit habe ich mich entschieden, mich zu trennen. Mein Partner steht nach einer Trennung vor dem absoluten Nichts: kein Job, keine Wohnung, sogar ihr Kinderwunsch ist jetzt komplett in Gefahr. Ich zerstöre also ihr Leben. Ich habe versucht mich "zusammenzureißen", aber das Gefühl, unglücklich zu sein, bleibt. Wir haben geplant Kinder zu bekommen, und ein Haus zu bauen, und jetzt mache ich das alles kaputt. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Wenn wir uns trennen, bringt mich das schlechte Gewissen um. Wenn wir zusammen bleiben, bin ich nicht glücklich. Ich kann aber auch nicht sagen, was mich glücklich machen würde, ich habe keinen Plan. Ich fühle mich ausgebrannt, platt. Ich kann auch nicht mehr weinen. Ich fühle mich wie ein egoistisches Schw.... das es nicht verdient hat, je wieder glücklich zu werden. Was soll ich nur tun?

Hallo,

es klingt so, als wenn du dich aufgerieben hast in deiner Beziehung und zunächst vielleicht unbewusst die Position der Verantwortlichkeit übernommen hast, Verantwortlichkeit für ihr Wohlergehen und Verantwortlichkeit für ihren Anteil am Gelingen eurer Partnerschaft und vielleicht auch an ihrem Kinderwunsch. Es ist ja so, dass du bereits von einem starken körperlichen Unwohlsein gequält wirst, dies ist ein Zeichen, dass hier etwas völlig aus dem Ruder lief. Oft bürden Menschen einander zuviel auf, die Mitteilung über eine schwere chronische Erkrankung führt in aller Regel zu Unterstützung und Verständnis. Man liebt sich und hilft einander, dies ist schön und soll auch so sein. Zum Problem wird das Ganze, sobald ein kranker Mensch die wohlgemeinte Unterstützung als einen Ausweg aus seiner Erkrankung ansieht. Unterstützung und positive Zuwendung bewirkt an dieser Stelle genau Gegensätzliches, nämlich sich auf seiner Erkrankung <auszuruhen>  und somit die alleinige Verantwortung auf den Partner abgibt. Das muss aufhören, am besten im Rahmen einer Therapie! Selbstverantwortung im Leben übernehmen bedeutet, die Verantwortung für eine Erkrankung tragen, impliziert Veränderungsmotivation usw. Für Wünsche oder die Eigenversorgung und natürlich für den Anteil, den man selbst mit in eine Beziehung einbringt. 

Für mich stellt sich die Frage, ob eine vorrübergehende räumliche Trennung nicht eine Lösung sein könnte. Du könntest zu Kräften kommen, was mir dringend notwendig scheint und sie könnte sich über <ihre> Lebensthemen Gedanken machen. 

LG Sis

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15. September um 22:26

Hallo Jarod,

kannst du dir vorstellen, die Situation mal aus folgendem Blickwinkel zu betrachten:

du bist nicht mehr glücklich in der Beziehung und denkst ernsthaft über Trennung nach. Deiner Freundin wird es sehr wahrscheinlich ähnlich gehen. Vielleicht hat sie keinen konkreten Trennungswunsch, eben aus deinen angeführten Gründen. Aber man kann sicher davon aus gehen, dass sie sich auf Grund der  vielen Streits und ihre Empathie ähnlich unwohl fühlt in der Partnerschaft wie du. Kann man also nicht auch davon aus gehen, dass es für euch beide eine neue Chance sein könnte, auf ein glücklicheres, ruhigeres Leben wenn ihr euch trennt? Wärst du an ihrer Stelle gern mit einem Partner zusammen der nur noch aus "Mitleid" mit dir zusammen ist? Sicher nicht, sie wird das auch nicht wollen. Du hättest bei einer Trennung Schuldgefühle. Aber vielleicht siehst du deine Partnerin kleiner als sie in Wirklichkeit ist? Vielleicht nimmst du ihr mit einer Trennung gar nicht alles, sondern gibst ihr eine neue Chance? Deine Freund ist ein eigenständiger, selbst empfindender Mensch. Das was du dir in deinem Kopf ausmalst was eine Trennung mit ihr machen könnte, empfindet sie im Endeffekt vielleicht ganz anders.

Das Fairste was du machen kannst, ist ihr ehrlich zu sagen, dass du keine gemeinsame Zukunft mit ihr siehst. Dass du durch die vielen Streits das Vertrauen in die Beziehung verloren hast. Dass du weder ihr noch dir selbst die Möglichkeit nehmen willst, nochmal etwas anderes kennen zu lernen. Eine Beziehung, die harmonischer läuft, weil man eine besser passende Basis hat.

Im Endeffekt, und das haben ja viele schon geschrieben, kannst du nur für dich selbst und und dein Leben entscheiden. Alles was sie aus dieser Trennung macht, liegt in ihrer Hand. Ob sie in Selbstmitleid zerfließt oder neue Kraft schöpft. Sie kann innerhalb weniger Wochen, Monate wieder eine neue Partnerschaft eingehen. Sie kann Mutter sein, glücklich sein. Aber dafür trägt sie die Verantwortung. So wie du für dich und dein Glück die Verantwortung trägst.

Alles Gute für euch

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16. September um 1:15
In Antwort auf jarod

Ich bin in der Beziehung mit meinem Partner absolut unglücklich. Wir kommen nicht voran, wir streiten ständig, ich fühle mich unwohl und all das überschattet die Liebe, die ich eigentlich empfinde. Wir hatten auch schon so oft Streits wo wir gegenseitig mit Trennung gedroht haben. Nach dem letzten Streit habe ich mich entschieden, mich zu trennen. Mein Partner steht nach einer Trennung vor dem absoluten Nichts: kein Job, keine Wohnung, sogar ihr Kinderwunsch ist jetzt komplett in Gefahr. Ich zerstöre also ihr Leben. Ich habe versucht mich "zusammenzureißen", aber das Gefühl, unglücklich zu sein, bleibt. Wir haben geplant Kinder zu bekommen, und ein Haus zu bauen, und jetzt mache ich das alles kaputt. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Wenn wir uns trennen, bringt mich das schlechte Gewissen um. Wenn wir zusammen bleiben, bin ich nicht glücklich. Ich kann aber auch nicht sagen, was mich glücklich machen würde, ich habe keinen Plan. Ich fühle mich ausgebrannt, platt. Ich kann auch nicht mehr weinen. Ich fühle mich wie ein egoistisches Schw.... das es nicht verdient hat, je wieder glücklich zu werden. Was soll ich nur tun?

Sie hat ihr Leben an die Wand gefahren und nicht du.

Oder hat sie wegen dir keinen Job + zu lange mit Kindern gewartet?

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16. September um 1:16
In Antwort auf jarod

Ich habe das schon oft gelesen. Meine Partnerin macht mich aber dafür verantwortlich. Sie sagt ich zerstöre ihr Leben. Das ist schwer zu verkraften. Ich weiß nicht ob ich das verkraften kann.

Such dir hilfe, das was sie da macht ist emotionale Erpressung 

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22. September um 16:27
In Antwort auf rabenschwarz

Sie hat ihr Leben an die Wand gefahren und nicht du.

Oder hat sie wegen dir keinen Job + zu lange mit Kindern gewartet?

Sie sagt ab und an tatsächlich dass ich nicht in die Gänge komme und nichts vorantreibe (Heirat, Kinder, usw), und dass sie das immer treiben muss. Das stimmt auch, ich zögere ja. Aber vermutlich weil ich mir nicht sicher bin.

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22. September um 16:28
In Antwort auf painainlove

Hallo Jarod,

kannst du dir vorstellen, die Situation mal aus folgendem Blickwinkel zu betrachten:

du bist nicht mehr glücklich in der Beziehung und denkst ernsthaft über Trennung nach. Deiner Freundin wird es sehr wahrscheinlich ähnlich gehen. Vielleicht hat sie keinen konkreten Trennungswunsch, eben aus deinen angeführten Gründen. Aber man kann sicher davon aus gehen, dass sie sich auf Grund der  vielen Streits und ihre Empathie ähnlich unwohl fühlt in der Partnerschaft wie du. Kann man also nicht auch davon aus gehen, dass es für euch beide eine neue Chance sein könnte, auf ein glücklicheres, ruhigeres Leben wenn ihr euch trennt? Wärst du an ihrer Stelle gern mit einem Partner zusammen der nur noch aus "Mitleid" mit dir zusammen ist? Sicher nicht, sie wird das auch nicht wollen. Du hättest bei einer Trennung Schuldgefühle. Aber vielleicht siehst du deine Partnerin kleiner als sie in Wirklichkeit ist? Vielleicht nimmst du ihr mit einer Trennung gar nicht alles, sondern gibst ihr eine neue Chance? Deine Freund ist ein eigenständiger, selbst empfindender Mensch. Das was du dir in deinem Kopf ausmalst was eine Trennung mit ihr machen könnte, empfindet sie im Endeffekt vielleicht ganz anders.

Das Fairste was du machen kannst, ist ihr ehrlich zu sagen, dass du keine gemeinsame Zukunft mit ihr siehst. Dass du durch die vielen Streits das Vertrauen in die Beziehung verloren hast. Dass du weder ihr noch dir selbst die Möglichkeit nehmen willst, nochmal etwas anderes kennen zu lernen. Eine Beziehung, die harmonischer läuft, weil man eine besser passende Basis hat.

Im Endeffekt, und das haben ja viele schon geschrieben, kannst du nur für dich selbst und und dein Leben entscheiden. Alles was sie aus dieser Trennung macht, liegt in ihrer Hand. Ob sie in Selbstmitleid zerfließt oder neue Kraft schöpft. Sie kann innerhalb weniger Wochen, Monate wieder eine neue Partnerschaft eingehen. Sie kann Mutter sein, glücklich sein. Aber dafür trägt sie die Verantwortung. So wie du für dich und dein Glück die Verantwortung trägst.

Alles Gute für euch

"Aber man kann sicher davon aus gehen, dass sie sich auf Grund der  vielen Streits und ihre Empathie ähnlich unwohl fühlt in der Partnerschaft wie du. Kann man also nicht auch davon aus gehen, dass es für euch beide eine neue Chance sein könnte, auf ein glücklicheres, ruhigeres Leben wenn ihr euch trennt?"
Ich habe sie direkt gefragt ob sie sich nicht einen anderen Partner wünscht der besser zu ihr passt. Sie sagt nein.

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22. September um 16:39
In Antwort auf jarod

"Aber man kann sicher davon aus gehen, dass sie sich auf Grund der  vielen Streits und ihre Empathie ähnlich unwohl fühlt in der Partnerschaft wie du. Kann man also nicht auch davon aus gehen, dass es für euch beide eine neue Chance sein könnte, auf ein glücklicheres, ruhigeres Leben wenn ihr euch trennt?"
Ich habe sie direkt gefragt ob sie sich nicht einen anderen Partner wünscht der besser zu ihr passt. Sie sagt nein.

Was macht ihr Nein mit dir ?

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22. September um 16:42
In Antwort auf mudras

Was macht ihr Nein mit dir ?

Es lässt mich verwirrt zurück, weil ich das Gefühl habe, dass sie mit mir nicht zufrieden ist. Aber sie behauptet das Gegenteil.

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22. September um 16:51
In Antwort auf jarod

Es lässt mich verwirrt zurück, weil ich das Gefühl habe, dass sie mit mir nicht zufrieden ist. Aber sie behauptet das Gegenteil.

Danke. ich wollte mich nur bestätigt sehen , das du kein Nein respektierst.

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22. September um 16:54
In Antwort auf jarod

Sie sagt ab und an tatsächlich dass ich nicht in die Gänge komme und nichts vorantreibe (Heirat, Kinder, usw), und dass sie das immer treiben muss. Das stimmt auch, ich zögere ja. Aber vermutlich weil ich mir nicht sicher bin.

Lieber jarod,

Wie sollen wir dein Verhalten anders interpretieren, als ob du wie ein Kaninchen vor der Schlange stehen würdest? Bloß nicht bewegen, bloß keine Veränderung? Bloß keine Klarheit?

Du selbst hast geschrieben, dass du total unglücklich bist und ihr die ganze Zeit am Streiten seid.

In meiner Welt ändert man bei einem solchen Problem die Situation. Für mich als Außenstehenden sieht es so aus, dass eure gemeinsame Zeit vorbei ist und ihr euch trennen solltet. Du magst das vielleicht anders sehen, dann macht aber bitte auch gemeinsam eine Therapie. Was du jedenfalls beschreibst, ist eine Institutionalisierung der Zeitverschwendung!

Freundliche Grüße, Christoph

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22. September um 16:57
In Antwort auf mudras

Danke. ich wollte mich nur bestätigt sehen , das du kein Nein respektierst.

Ok, ich formuliere es also mal um. Ich frage sie: "Denkst du wirklich, dass ich der richtige Partner für dich bin?" Darauf sagt sie: "Ja."

Dass mich das aber verwirrt zurücklässt, weil ihre Körpersprache, die andauernden Streits und ihr Verhalten mir gegenüber aber was anderes sagen, bedeutet also was?
 

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22. September um 17:01
In Antwort auf py158

Lieber jarod,

Wie sollen wir dein Verhalten anders interpretieren, als ob du wie ein Kaninchen vor der Schlange stehen würdest? Bloß nicht bewegen, bloß keine Veränderung? Bloß keine Klarheit?

Du selbst hast geschrieben, dass du total unglücklich bist und ihr die ganze Zeit am Streiten seid.

In meiner Welt ändert man bei einem solchen Problem die Situation. Für mich als Außenstehenden sieht es so aus, dass eure gemeinsame Zeit vorbei ist und ihr euch trennen solltet. Du magst das vielleicht anders sehen, dann macht aber bitte auch gemeinsam eine Therapie. Was du jedenfalls beschreibst, ist eine Institutionalisierung der Zeitverschwendung!

Freundliche Grüße, Christoph

Klarheit bedeutet in diesem Falle, dass ich das Leben eines anderen Menschen zerstöre, und zwar nicht nur ein bisschen, sondern so richtig.

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22. September um 17:01
In Antwort auf jarod

Ok, ich formuliere es also mal um. Ich frage sie: "Denkst du wirklich, dass ich der richtige Partner für dich bin?" Darauf sagt sie: "Ja."

Dass mich das aber verwirrt zurücklässt, weil ihre Körpersprache, die andauernden Streits und ihr Verhalten mir gegenüber aber was anderes sagen, bedeutet also was?
 

Zu spät
Ich hab mich gesehen

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22. September um 17:30
In Antwort auf jarod

Ich bin in der Beziehung mit meinem Partner absolut unglücklich. Wir kommen nicht voran, wir streiten ständig, ich fühle mich unwohl und all das überschattet die Liebe, die ich eigentlich empfinde. Wir hatten auch schon so oft Streits wo wir gegenseitig mit Trennung gedroht haben. Nach dem letzten Streit habe ich mich entschieden, mich zu trennen. Mein Partner steht nach einer Trennung vor dem absoluten Nichts: kein Job, keine Wohnung, sogar ihr Kinderwunsch ist jetzt komplett in Gefahr. Ich zerstöre also ihr Leben. Ich habe versucht mich "zusammenzureißen", aber das Gefühl, unglücklich zu sein, bleibt. Wir haben geplant Kinder zu bekommen, und ein Haus zu bauen, und jetzt mache ich das alles kaputt. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll. Wenn wir uns trennen, bringt mich das schlechte Gewissen um. Wenn wir zusammen bleiben, bin ich nicht glücklich. Ich kann aber auch nicht sagen, was mich glücklich machen würde, ich habe keinen Plan. Ich fühle mich ausgebrannt, platt. Ich kann auch nicht mehr weinen. Ich fühle mich wie ein egoistisches Schw.... das es nicht verdient hat, je wieder glücklich zu werden. Was soll ich nur tun?

Hi,

schreckliche Situation... wäre eine vorübergehende Trennung - um wieder einen klaren Kopf zu bekommen vielleicht besser, als gleich das endgültige zu wählen?

eines ist jedoch ganz klar- du kannst dich nicht für den Partner opfern ( du sprichst einmal vom Partner - aber von ihrem Kinderwunsch... daher ist es schwierig richtig zu formulieren) !

du hast dieses Leben nur 1x und du solltest es leben - nicht vegetieren!

das bedeutet nicht dass man den Partner auf dem Boden liegend, mit Füßen treten muss. 

ich hoffe ich konnte helfen - Selbstvorwürfe helfen dir nichts- man kann nichts für seine Gefühle!!

lg
tabaluga

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