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Trennung ohne Grund und er will sich nicht damit auseinandersetzen

20. Juni um 9:59

Liebe Alle,

ich habe schon viele Beiträge durchsucht und habe allerdings einfach keine ähnliche Situation gefunden, die mir helfen kann. Daher nun ein eigenes Thema, wo Ihr mir vlt helfen könnt. Es geht um eine Trennung, die keinen Grund hat, weil er sich damit nicht befassen möchte, sondern nur spürt, das muss so.

Vlt lege ich einfach mal los: Wir waren seit fast 7 Jahren ein Paar. Immer sehr glücklich und harmonisch und auf das Leben gleich ausgerichtet. Im letzten Jahr haben wir dann das Thema Zukunft besprochen, waren beide dafür, dass man  sich vlt eine Immobilie anschafft und das Thema Kind auch nicht mehr weit weg ist. Im letzten halben Jahr habe ich bemerkt, dass ich der Aufmerksamkeit bzw. mal einem Kuss viel mehr hinterherrennen musste als sonst. Ich habe aber nicht hinterfragt, sondern bin von ausgegangen, dass es der Stress in der Arbeit und der Weiterbildung war (bei Stress hat er immer so eine Ausstrahlung gehabt und als es vorbei war, ist er wieder "der Alte" geworden, also nicht verwunderliches, aber ich habe nicht hinterfragt). Wir hatten dennoch schöne Momente, von Kommentaren, dass ich gerade sehr hübsch aussehe oder sich ankuscheln (wir schliefen bis zuletzt kuschelnd ein). 

Vor 3 Monaten fuhr ich 1 Woche ohne ihn weg und 1 Tag vorher sagte er, dass er allgemein unzufrieden ist und konnte hier unsere Beziehung nicht ausschließen. Nachdem ich wieder da war, habe ich immer vorsichtig gefragt, wie es ihm denn jetzt gerade ginge. 2 Wochen später kam er von einem Abend mit seinen Kumpels total angetrunken nach Hause und überhäufte mich mit 1000 Liebeserklärungen. 

Am Wochenende bevor die Bombe platzte (4 Wochen her), waren wir zusammen einkaufen und er hat sich sogar Essen für die Woche eingepackt. Scheinbar ist dann Samstag irgendetwas schief gelaufen und am Sonntag offenbarte er mir, dass er Abstand braucht. Also für mich komplett aus dem Nichts (jetzt im Nachhinein hätte ich die Signale in dem halben Jahr vorher doch ernster nehmen müssen, aber nach dem betrunkenen Liebesgelalle war das Thema für mich wie weggewischt). In dem Abstand hat er sich dann aber kaum Zeit genommen um nachzudenken, sondern hat sich viel abgelenkt und sich dadurch natürlich besser gefühlt, da die Beziehung zuletzt scheinbar sein Tiefpunkt hatte, ist danach Ablenkung ja wunderbar und erfrischend.

Nach 1 1/2 Wochen Abstand kam er dann und machte Schluss... er habe keine Gefühle mehr. Das hat mich so aus der Bahn geworfen, da ich mir nicht ausmalen kann, dass wenn man 1 Jahr vorher noch von Haus und Kind redet, dann fragt man sich doch nicht mehr, ob man den anderen liebt. (Von anderen hörte ich auch Gründe wie: ich habe ihn mit meiner Liebe erdrückt, er ist kein Beziehungsmensch, er weiß gerade nicht wohin mit sich, er ist einfach unzufrieden und musste was ändern etc= komplette Verwirrung)

Wir hatten danach nochmal ein von mir eingefordertes Gespräch. Es schien mir immer mehr so, dass er gerade einfach nicht will. Also im Sinne von: Er liebt mich, aber er will gerade nicht lieben. Er ließ Sätze fallen wie: Ich will gerade keine Gefühle. Ich will gerade keine Beziehung. Ich werde um dich kämpfen, wenn ich merke, es war falsch. Wenn ich irgendwann wieder eine Beziehung würde wollen, dann sollte es so eine sein wie unsere. etc. 

Es gibt keine Andere, das hat er mir versichert und ich glaube ihm das auch. Meine Vermutung derzeit ist, dass es irgendeine Ursache in seinem Leben gab, die die Sinnfrage nach dem Leben aufgeworfen hat. Dann kam ich immer wieder und wollte "Liebe" und das war zu viel, wodurch er jetzt denkt, er liebt mich nicht mehr, da er mir ja nichts mehr geben will. Wo ich aber denke, er kann mir gerade nichts geben, weil er selbst unzufrieden ist. Was unterschiedliche Sachen sind. Er sagte auch sowas wie: Ich weiß nicht ob der Bürojob wirklich ist, was ich will etc... also komplette Unsicherheit. Zudem gab in seinem Umfeld Trennungen, frische neue Lieben, Krankheit und auf meiner Seite Kinder, Verlobungen, Hochzeiten.

Nach einer selbst auferlegten Kontaktsperre von 1 Woche, fragte ich nach einem organisatorischen Thema, da wir ja zuvor zusammen gewohnt haben. Und statt einfach nur auf diese Frage zu antworten, schrieb er dann sehr viel mehr, dass derzeit alles doof sei etc. Es wurde klarer, dass er es unfair findet ggü mir, mir keinen Grund zu nennen, er sich aber damit nicht auseinandersetzen will, da er denkt, diese Nachdenkerei würde ihn dann runterziehen. Wo ich mir denke: Er hat ein halbes Jahr schon geweifelt, hat sich nie einen Kopf um den Grund gemacht und nimmt gerade nur die oberflächlichen Gefühle wahr: im Sinne von: Ah ich will sie gerade nicht küssen, scheinbar liebe ich sie nicht. Statt zu fragen: Warum will ich sie nicht küssen, ach weil ich Stress auf Arbeit habe, ist mir eine Beziehung gerade zu anstrengend oder Ähnliches. Was ja ganz andere Lösungen beinhaltet.

Sex, Unternehmungen, Urlaub, getrennte Freizeit waren alle wie in den 7 Jahren auch in dem letzten halben Jahr.

Nun denke ich einfach wirklich, dass er derjenige ist, der mich zu einer besseren Version macht (ja ich weiß, ich bin für meine Erfüllung selbst zuständig, aber das Teilen erhöht das Glück und ich denke, er ist der optimale Mensch hierfür) und ich habe durch seine ganzen Aussagen einfach das Gefühl, dass die Liebe nur verschüttet ist und er sie halt einfach nicht sieht. Lass unsere Beziehung der Auslöser sein, die Ursache ist sie aber nicht. 
Ich weiß auch, dass er ja gerade einfach nicht will. Es ist so bitter, wenn er sich nicht mal damit auseinandersetzen will, da es ihn sonst traurig macht. Das ist so egoistisch.

Mir kommt alles vor wie eine Quarter Life Crisis.... Die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens, kann man halt schwer beantworten, wenn daneben jemand sitzt, der auch mitreden will.

Nun hänge ich einfach nur durch. Ich treffe mich mit Freunden, suche eine neue Wohnung, gehe zur Arbeit, habe mir neue Hobbies gesucht. Dennoch habe ich einfach das Gefühl, dass er in einem Loch ist (er sagt selbst, dass er gerade das Gefühl hat abzustumpfen) und will ihm da raushelfen...

Mein Ziel wäre derzeit ein Gespräch zu suchen, wo ich weniger von Lösungen spreche, sondern eher mit Fragen ihn leite, damit er sich damit auseinandersetzt und ich nachher vlt die Antwort habe, um entweder weiterzumachen oder abzuschließen.

Hattet Ihr schon mal ähnliche Situationen? Was habt Ihr gemacht? Was würdet Ihr machen?

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20. Juni um 10:44
In Antwort auf karamell

Liebe Alle,

ich habe schon viele Beiträge durchsucht und habe allerdings einfach keine ähnliche Situation gefunden, die mir helfen kann. Daher nun ein eigenes Thema, wo Ihr mir vlt helfen könnt. Es geht um eine Trennung, die keinen Grund hat, weil er sich damit nicht befassen möchte, sondern nur spürt, das muss so.

Vlt lege ich einfach mal los: Wir waren seit fast 7 Jahren ein Paar. Immer sehr glücklich und harmonisch und auf das Leben gleich ausgerichtet. Im letzten Jahr haben wir dann das Thema Zukunft besprochen, waren beide dafür, dass man  sich vlt eine Immobilie anschafft und das Thema Kind auch nicht mehr weit weg ist. Im letzten halben Jahr habe ich bemerkt, dass ich der Aufmerksamkeit bzw. mal einem Kuss viel mehr hinterherrennen musste als sonst. Ich habe aber nicht hinterfragt, sondern bin von ausgegangen, dass es der Stress in der Arbeit und der Weiterbildung war (bei Stress hat er immer so eine Ausstrahlung gehabt und als es vorbei war, ist er wieder "der Alte" geworden, also nicht verwunderliches, aber ich habe nicht hinterfragt). Wir hatten dennoch schöne Momente, von Kommentaren, dass ich gerade sehr hübsch aussehe oder sich ankuscheln (wir schliefen bis zuletzt kuschelnd ein). 

Vor 3 Monaten fuhr ich 1 Woche ohne ihn weg und 1 Tag vorher sagte er, dass er allgemein unzufrieden ist und konnte hier unsere Beziehung nicht ausschließen. Nachdem ich wieder da war, habe ich immer vorsichtig gefragt, wie es ihm denn jetzt gerade ginge. 2 Wochen später kam er von einem Abend mit seinen Kumpels total angetrunken nach Hause und überhäufte mich mit 1000 Liebeserklärungen. 

Am Wochenende bevor die Bombe platzte (4 Wochen her), waren wir zusammen einkaufen und er hat sich sogar Essen für die Woche eingepackt. Scheinbar ist dann Samstag irgendetwas schief gelaufen und am Sonntag offenbarte er mir, dass er Abstand braucht. Also für mich komplett aus dem Nichts (jetzt im Nachhinein hätte ich die Signale in dem halben Jahr vorher doch ernster nehmen müssen, aber nach dem betrunkenen Liebesgelalle war das Thema für mich wie weggewischt). In dem Abstand hat er sich dann aber kaum Zeit genommen um nachzudenken, sondern hat sich viel abgelenkt und sich dadurch natürlich besser gefühlt, da die Beziehung zuletzt scheinbar sein Tiefpunkt hatte, ist danach Ablenkung ja wunderbar und erfrischend.

Nach 1 1/2 Wochen Abstand kam er dann und machte Schluss... er habe keine Gefühle mehr. Das hat mich so aus der Bahn geworfen, da ich mir nicht ausmalen kann, dass wenn man 1 Jahr vorher noch von Haus und Kind redet, dann fragt man sich doch nicht mehr, ob man den anderen liebt. (Von anderen hörte ich auch Gründe wie: ich habe ihn mit meiner Liebe erdrückt, er ist kein Beziehungsmensch, er weiß gerade nicht wohin mit sich, er ist einfach unzufrieden und musste was ändern etc= komplette Verwirrung)

Wir hatten danach nochmal ein von mir eingefordertes Gespräch. Es schien mir immer mehr so, dass er gerade einfach nicht will. Also im Sinne von: Er liebt mich, aber er will gerade nicht lieben. Er ließ Sätze fallen wie: Ich will gerade keine Gefühle. Ich will gerade keine Beziehung. Ich werde um dich kämpfen, wenn ich merke, es war falsch. Wenn ich irgendwann wieder eine Beziehung würde wollen, dann sollte es so eine sein wie unsere. etc. 

Es gibt keine Andere, das hat er mir versichert und ich glaube ihm das auch. Meine Vermutung derzeit ist, dass es irgendeine Ursache in seinem Leben gab, die die Sinnfrage nach dem Leben aufgeworfen hat. Dann kam ich immer wieder und wollte "Liebe" und das war zu viel, wodurch er jetzt denkt, er liebt mich nicht mehr, da er mir ja nichts mehr geben will. Wo ich aber denke, er kann mir gerade nichts geben, weil er selbst unzufrieden ist. Was unterschiedliche Sachen sind. Er sagte auch sowas wie: Ich weiß nicht ob der Bürojob wirklich ist, was ich will etc... also komplette Unsicherheit. Zudem gab in seinem Umfeld Trennungen, frische neue Lieben, Krankheit und auf meiner Seite Kinder, Verlobungen, Hochzeiten.

Nach einer selbst auferlegten Kontaktsperre von 1 Woche, fragte ich nach einem organisatorischen Thema, da wir ja zuvor zusammen gewohnt haben. Und statt einfach nur auf diese Frage zu antworten, schrieb er dann sehr viel mehr, dass derzeit alles doof sei etc. Es wurde klarer, dass er es unfair findet ggü mir, mir keinen Grund zu nennen, er sich aber damit nicht auseinandersetzen will, da er denkt, diese Nachdenkerei würde ihn dann runterziehen. Wo ich mir denke: Er hat ein halbes Jahr schon geweifelt, hat sich nie einen Kopf um den Grund gemacht und nimmt gerade nur die oberflächlichen Gefühle wahr: im Sinne von: Ah ich will sie gerade nicht küssen, scheinbar liebe ich sie nicht. Statt zu fragen: Warum will ich sie nicht küssen, ach weil ich Stress auf Arbeit habe, ist mir eine Beziehung gerade zu anstrengend oder Ähnliches. Was ja ganz andere Lösungen beinhaltet.

Sex, Unternehmungen, Urlaub, getrennte Freizeit waren alle wie in den 7 Jahren auch in dem letzten halben Jahr.

Nun denke ich einfach wirklich, dass er derjenige ist, der mich zu einer besseren Version macht (ja ich weiß, ich bin für meine Erfüllung selbst zuständig, aber das Teilen erhöht das Glück und ich denke, er ist der optimale Mensch hierfür) und ich habe durch seine ganzen Aussagen einfach das Gefühl, dass die Liebe nur verschüttet ist und er sie halt einfach nicht sieht. Lass unsere Beziehung der Auslöser sein, die Ursache ist sie aber nicht. 
Ich weiß auch, dass er ja gerade einfach nicht will. Es ist so bitter, wenn er sich nicht mal damit auseinandersetzen will, da es ihn sonst traurig macht. Das ist so egoistisch.

Mir kommt alles vor wie eine Quarter Life Crisis.... Die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens, kann man halt schwer beantworten, wenn daneben jemand sitzt, der auch mitreden will.

Nun hänge ich einfach nur durch. Ich treffe mich mit Freunden, suche eine neue Wohnung, gehe zur Arbeit, habe mir neue Hobbies gesucht. Dennoch habe ich einfach das Gefühl, dass er in einem Loch ist (er sagt selbst, dass er gerade das Gefühl hat abzustumpfen) und will ihm da raushelfen...

Mein Ziel wäre derzeit ein Gespräch zu suchen, wo ich weniger von Lösungen spreche, sondern eher mit Fragen ihn leite, damit er sich damit auseinandersetzt und ich nachher vlt die Antwort habe, um entweder weiterzumachen oder abzuschließen.

Hattet Ihr schon mal ähnliche Situationen? Was habt Ihr gemacht? Was würdet Ihr machen?

Ziele verfolgen sind generell klasse.

Würde jemand versuchen mich  zu leiten...zzzzttStrom , ( falls ich das raff ), gibts den Keller.
Ja kenn ich, war ein unbewohntes Haus.

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20. Juni um 10:53
In Antwort auf karamell

Liebe Alle,

ich habe schon viele Beiträge durchsucht und habe allerdings einfach keine ähnliche Situation gefunden, die mir helfen kann. Daher nun ein eigenes Thema, wo Ihr mir vlt helfen könnt. Es geht um eine Trennung, die keinen Grund hat, weil er sich damit nicht befassen möchte, sondern nur spürt, das muss so.

Vlt lege ich einfach mal los: Wir waren seit fast 7 Jahren ein Paar. Immer sehr glücklich und harmonisch und auf das Leben gleich ausgerichtet. Im letzten Jahr haben wir dann das Thema Zukunft besprochen, waren beide dafür, dass man  sich vlt eine Immobilie anschafft und das Thema Kind auch nicht mehr weit weg ist. Im letzten halben Jahr habe ich bemerkt, dass ich der Aufmerksamkeit bzw. mal einem Kuss viel mehr hinterherrennen musste als sonst. Ich habe aber nicht hinterfragt, sondern bin von ausgegangen, dass es der Stress in der Arbeit und der Weiterbildung war (bei Stress hat er immer so eine Ausstrahlung gehabt und als es vorbei war, ist er wieder "der Alte" geworden, also nicht verwunderliches, aber ich habe nicht hinterfragt). Wir hatten dennoch schöne Momente, von Kommentaren, dass ich gerade sehr hübsch aussehe oder sich ankuscheln (wir schliefen bis zuletzt kuschelnd ein). 

Vor 3 Monaten fuhr ich 1 Woche ohne ihn weg und 1 Tag vorher sagte er, dass er allgemein unzufrieden ist und konnte hier unsere Beziehung nicht ausschließen. Nachdem ich wieder da war, habe ich immer vorsichtig gefragt, wie es ihm denn jetzt gerade ginge. 2 Wochen später kam er von einem Abend mit seinen Kumpels total angetrunken nach Hause und überhäufte mich mit 1000 Liebeserklärungen. 

Am Wochenende bevor die Bombe platzte (4 Wochen her), waren wir zusammen einkaufen und er hat sich sogar Essen für die Woche eingepackt. Scheinbar ist dann Samstag irgendetwas schief gelaufen und am Sonntag offenbarte er mir, dass er Abstand braucht. Also für mich komplett aus dem Nichts (jetzt im Nachhinein hätte ich die Signale in dem halben Jahr vorher doch ernster nehmen müssen, aber nach dem betrunkenen Liebesgelalle war das Thema für mich wie weggewischt). In dem Abstand hat er sich dann aber kaum Zeit genommen um nachzudenken, sondern hat sich viel abgelenkt und sich dadurch natürlich besser gefühlt, da die Beziehung zuletzt scheinbar sein Tiefpunkt hatte, ist danach Ablenkung ja wunderbar und erfrischend.

Nach 1 1/2 Wochen Abstand kam er dann und machte Schluss... er habe keine Gefühle mehr. Das hat mich so aus der Bahn geworfen, da ich mir nicht ausmalen kann, dass wenn man 1 Jahr vorher noch von Haus und Kind redet, dann fragt man sich doch nicht mehr, ob man den anderen liebt. (Von anderen hörte ich auch Gründe wie: ich habe ihn mit meiner Liebe erdrückt, er ist kein Beziehungsmensch, er weiß gerade nicht wohin mit sich, er ist einfach unzufrieden und musste was ändern etc= komplette Verwirrung)

Wir hatten danach nochmal ein von mir eingefordertes Gespräch. Es schien mir immer mehr so, dass er gerade einfach nicht will. Also im Sinne von: Er liebt mich, aber er will gerade nicht lieben. Er ließ Sätze fallen wie: Ich will gerade keine Gefühle. Ich will gerade keine Beziehung. Ich werde um dich kämpfen, wenn ich merke, es war falsch. Wenn ich irgendwann wieder eine Beziehung würde wollen, dann sollte es so eine sein wie unsere. etc. 

Es gibt keine Andere, das hat er mir versichert und ich glaube ihm das auch. Meine Vermutung derzeit ist, dass es irgendeine Ursache in seinem Leben gab, die die Sinnfrage nach dem Leben aufgeworfen hat. Dann kam ich immer wieder und wollte "Liebe" und das war zu viel, wodurch er jetzt denkt, er liebt mich nicht mehr, da er mir ja nichts mehr geben will. Wo ich aber denke, er kann mir gerade nichts geben, weil er selbst unzufrieden ist. Was unterschiedliche Sachen sind. Er sagte auch sowas wie: Ich weiß nicht ob der Bürojob wirklich ist, was ich will etc... also komplette Unsicherheit. Zudem gab in seinem Umfeld Trennungen, frische neue Lieben, Krankheit und auf meiner Seite Kinder, Verlobungen, Hochzeiten.

Nach einer selbst auferlegten Kontaktsperre von 1 Woche, fragte ich nach einem organisatorischen Thema, da wir ja zuvor zusammen gewohnt haben. Und statt einfach nur auf diese Frage zu antworten, schrieb er dann sehr viel mehr, dass derzeit alles doof sei etc. Es wurde klarer, dass er es unfair findet ggü mir, mir keinen Grund zu nennen, er sich aber damit nicht auseinandersetzen will, da er denkt, diese Nachdenkerei würde ihn dann runterziehen. Wo ich mir denke: Er hat ein halbes Jahr schon geweifelt, hat sich nie einen Kopf um den Grund gemacht und nimmt gerade nur die oberflächlichen Gefühle wahr: im Sinne von: Ah ich will sie gerade nicht küssen, scheinbar liebe ich sie nicht. Statt zu fragen: Warum will ich sie nicht küssen, ach weil ich Stress auf Arbeit habe, ist mir eine Beziehung gerade zu anstrengend oder Ähnliches. Was ja ganz andere Lösungen beinhaltet.

Sex, Unternehmungen, Urlaub, getrennte Freizeit waren alle wie in den 7 Jahren auch in dem letzten halben Jahr.

Nun denke ich einfach wirklich, dass er derjenige ist, der mich zu einer besseren Version macht (ja ich weiß, ich bin für meine Erfüllung selbst zuständig, aber das Teilen erhöht das Glück und ich denke, er ist der optimale Mensch hierfür) und ich habe durch seine ganzen Aussagen einfach das Gefühl, dass die Liebe nur verschüttet ist und er sie halt einfach nicht sieht. Lass unsere Beziehung der Auslöser sein, die Ursache ist sie aber nicht. 
Ich weiß auch, dass er ja gerade einfach nicht will. Es ist so bitter, wenn er sich nicht mal damit auseinandersetzen will, da es ihn sonst traurig macht. Das ist so egoistisch.

Mir kommt alles vor wie eine Quarter Life Crisis.... Die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens, kann man halt schwer beantworten, wenn daneben jemand sitzt, der auch mitreden will.

Nun hänge ich einfach nur durch. Ich treffe mich mit Freunden, suche eine neue Wohnung, gehe zur Arbeit, habe mir neue Hobbies gesucht. Dennoch habe ich einfach das Gefühl, dass er in einem Loch ist (er sagt selbst, dass er gerade das Gefühl hat abzustumpfen) und will ihm da raushelfen...

Mein Ziel wäre derzeit ein Gespräch zu suchen, wo ich weniger von Lösungen spreche, sondern eher mit Fragen ihn leite, damit er sich damit auseinandersetzt und ich nachher vlt die Antwort habe, um entweder weiterzumachen oder abzuschließen.

Hattet Ihr schon mal ähnliche Situationen? Was habt Ihr gemacht? Was würdet Ihr machen?

Das ist eine lange Beziehungszeit um von jetzt auf gleich grundlos auf emotionslos "zu schalten".... 

Vielleicht möchte er noch keine Kinder, noch nicht heiraten - möglicherweise überfordert ihn das Thema Familienplanung ...! 

Lass ihn am besten gehen, auch wenn es schwer fällt...

Alles Gute, du schaffst das! 

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20. Juni um 11:02
In Antwort auf karamell

Liebe Alle,

ich habe schon viele Beiträge durchsucht und habe allerdings einfach keine ähnliche Situation gefunden, die mir helfen kann. Daher nun ein eigenes Thema, wo Ihr mir vlt helfen könnt. Es geht um eine Trennung, die keinen Grund hat, weil er sich damit nicht befassen möchte, sondern nur spürt, das muss so.

Vlt lege ich einfach mal los: Wir waren seit fast 7 Jahren ein Paar. Immer sehr glücklich und harmonisch und auf das Leben gleich ausgerichtet. Im letzten Jahr haben wir dann das Thema Zukunft besprochen, waren beide dafür, dass man  sich vlt eine Immobilie anschafft und das Thema Kind auch nicht mehr weit weg ist. Im letzten halben Jahr habe ich bemerkt, dass ich der Aufmerksamkeit bzw. mal einem Kuss viel mehr hinterherrennen musste als sonst. Ich habe aber nicht hinterfragt, sondern bin von ausgegangen, dass es der Stress in der Arbeit und der Weiterbildung war (bei Stress hat er immer so eine Ausstrahlung gehabt und als es vorbei war, ist er wieder "der Alte" geworden, also nicht verwunderliches, aber ich habe nicht hinterfragt). Wir hatten dennoch schöne Momente, von Kommentaren, dass ich gerade sehr hübsch aussehe oder sich ankuscheln (wir schliefen bis zuletzt kuschelnd ein). 

Vor 3 Monaten fuhr ich 1 Woche ohne ihn weg und 1 Tag vorher sagte er, dass er allgemein unzufrieden ist und konnte hier unsere Beziehung nicht ausschließen. Nachdem ich wieder da war, habe ich immer vorsichtig gefragt, wie es ihm denn jetzt gerade ginge. 2 Wochen später kam er von einem Abend mit seinen Kumpels total angetrunken nach Hause und überhäufte mich mit 1000 Liebeserklärungen. 

Am Wochenende bevor die Bombe platzte (4 Wochen her), waren wir zusammen einkaufen und er hat sich sogar Essen für die Woche eingepackt. Scheinbar ist dann Samstag irgendetwas schief gelaufen und am Sonntag offenbarte er mir, dass er Abstand braucht. Also für mich komplett aus dem Nichts (jetzt im Nachhinein hätte ich die Signale in dem halben Jahr vorher doch ernster nehmen müssen, aber nach dem betrunkenen Liebesgelalle war das Thema für mich wie weggewischt). In dem Abstand hat er sich dann aber kaum Zeit genommen um nachzudenken, sondern hat sich viel abgelenkt und sich dadurch natürlich besser gefühlt, da die Beziehung zuletzt scheinbar sein Tiefpunkt hatte, ist danach Ablenkung ja wunderbar und erfrischend.

Nach 1 1/2 Wochen Abstand kam er dann und machte Schluss... er habe keine Gefühle mehr. Das hat mich so aus der Bahn geworfen, da ich mir nicht ausmalen kann, dass wenn man 1 Jahr vorher noch von Haus und Kind redet, dann fragt man sich doch nicht mehr, ob man den anderen liebt. (Von anderen hörte ich auch Gründe wie: ich habe ihn mit meiner Liebe erdrückt, er ist kein Beziehungsmensch, er weiß gerade nicht wohin mit sich, er ist einfach unzufrieden und musste was ändern etc= komplette Verwirrung)

Wir hatten danach nochmal ein von mir eingefordertes Gespräch. Es schien mir immer mehr so, dass er gerade einfach nicht will. Also im Sinne von: Er liebt mich, aber er will gerade nicht lieben. Er ließ Sätze fallen wie: Ich will gerade keine Gefühle. Ich will gerade keine Beziehung. Ich werde um dich kämpfen, wenn ich merke, es war falsch. Wenn ich irgendwann wieder eine Beziehung würde wollen, dann sollte es so eine sein wie unsere. etc. 

Es gibt keine Andere, das hat er mir versichert und ich glaube ihm das auch. Meine Vermutung derzeit ist, dass es irgendeine Ursache in seinem Leben gab, die die Sinnfrage nach dem Leben aufgeworfen hat. Dann kam ich immer wieder und wollte "Liebe" und das war zu viel, wodurch er jetzt denkt, er liebt mich nicht mehr, da er mir ja nichts mehr geben will. Wo ich aber denke, er kann mir gerade nichts geben, weil er selbst unzufrieden ist. Was unterschiedliche Sachen sind. Er sagte auch sowas wie: Ich weiß nicht ob der Bürojob wirklich ist, was ich will etc... also komplette Unsicherheit. Zudem gab in seinem Umfeld Trennungen, frische neue Lieben, Krankheit und auf meiner Seite Kinder, Verlobungen, Hochzeiten.

Nach einer selbst auferlegten Kontaktsperre von 1 Woche, fragte ich nach einem organisatorischen Thema, da wir ja zuvor zusammen gewohnt haben. Und statt einfach nur auf diese Frage zu antworten, schrieb er dann sehr viel mehr, dass derzeit alles doof sei etc. Es wurde klarer, dass er es unfair findet ggü mir, mir keinen Grund zu nennen, er sich aber damit nicht auseinandersetzen will, da er denkt, diese Nachdenkerei würde ihn dann runterziehen. Wo ich mir denke: Er hat ein halbes Jahr schon geweifelt, hat sich nie einen Kopf um den Grund gemacht und nimmt gerade nur die oberflächlichen Gefühle wahr: im Sinne von: Ah ich will sie gerade nicht küssen, scheinbar liebe ich sie nicht. Statt zu fragen: Warum will ich sie nicht küssen, ach weil ich Stress auf Arbeit habe, ist mir eine Beziehung gerade zu anstrengend oder Ähnliches. Was ja ganz andere Lösungen beinhaltet.

Sex, Unternehmungen, Urlaub, getrennte Freizeit waren alle wie in den 7 Jahren auch in dem letzten halben Jahr.

Nun denke ich einfach wirklich, dass er derjenige ist, der mich zu einer besseren Version macht (ja ich weiß, ich bin für meine Erfüllung selbst zuständig, aber das Teilen erhöht das Glück und ich denke, er ist der optimale Mensch hierfür) und ich habe durch seine ganzen Aussagen einfach das Gefühl, dass die Liebe nur verschüttet ist und er sie halt einfach nicht sieht. Lass unsere Beziehung der Auslöser sein, die Ursache ist sie aber nicht. 
Ich weiß auch, dass er ja gerade einfach nicht will. Es ist so bitter, wenn er sich nicht mal damit auseinandersetzen will, da es ihn sonst traurig macht. Das ist so egoistisch.

Mir kommt alles vor wie eine Quarter Life Crisis.... Die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens, kann man halt schwer beantworten, wenn daneben jemand sitzt, der auch mitreden will.

Nun hänge ich einfach nur durch. Ich treffe mich mit Freunden, suche eine neue Wohnung, gehe zur Arbeit, habe mir neue Hobbies gesucht. Dennoch habe ich einfach das Gefühl, dass er in einem Loch ist (er sagt selbst, dass er gerade das Gefühl hat abzustumpfen) und will ihm da raushelfen...

Mein Ziel wäre derzeit ein Gespräch zu suchen, wo ich weniger von Lösungen spreche, sondern eher mit Fragen ihn leite, damit er sich damit auseinandersetzt und ich nachher vlt die Antwort habe, um entweder weiterzumachen oder abzuschließen.

Hattet Ihr schon mal ähnliche Situationen? Was habt Ihr gemacht? Was würdet Ihr machen?

Eiebalt seid ihr denn?

Wenn ihr eher jung zusammen gekommen seid, sehe ich das als relativ normal an, dass es nicht auf ewig hält.. Da man sich in diesen Jahren (18-30) sehr weiterentwickelt..

Darum kann er es wohl auch nicht benennen.. vielleicht passt ihr einfach nicht mehr zusammen.. er möchte sich vielleicht noch "ausleben". Sieht sich mit Hausbau und Kindern ewig an dich gebunden und das könnte ihm alles "zu eng" werden. 

Vielleicht hat er auch unschöne Trennungen mitbekommen... und hat so mal eure Beziehung hinterfragt.. 

Vermutlich war die Beziehung einfach so normal in seinem Leben, dass er diese gar nicht hinterfragt hat.. und nun, nach den ersten Plänen für Haus und Kind, sich zwangsläufg Gedanken darüber machen musdte, ob er diesen Weg mit dir gehen möchte..


Vielleicht traut er sich das nicht zu sagen, weil er dich nicht verletzten möchte..

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20. Juni um 11:09
In Antwort auf karamell

Liebe Alle,

ich habe schon viele Beiträge durchsucht und habe allerdings einfach keine ähnliche Situation gefunden, die mir helfen kann. Daher nun ein eigenes Thema, wo Ihr mir vlt helfen könnt. Es geht um eine Trennung, die keinen Grund hat, weil er sich damit nicht befassen möchte, sondern nur spürt, das muss so.

Vlt lege ich einfach mal los: Wir waren seit fast 7 Jahren ein Paar. Immer sehr glücklich und harmonisch und auf das Leben gleich ausgerichtet. Im letzten Jahr haben wir dann das Thema Zukunft besprochen, waren beide dafür, dass man  sich vlt eine Immobilie anschafft und das Thema Kind auch nicht mehr weit weg ist. Im letzten halben Jahr habe ich bemerkt, dass ich der Aufmerksamkeit bzw. mal einem Kuss viel mehr hinterherrennen musste als sonst. Ich habe aber nicht hinterfragt, sondern bin von ausgegangen, dass es der Stress in der Arbeit und der Weiterbildung war (bei Stress hat er immer so eine Ausstrahlung gehabt und als es vorbei war, ist er wieder "der Alte" geworden, also nicht verwunderliches, aber ich habe nicht hinterfragt). Wir hatten dennoch schöne Momente, von Kommentaren, dass ich gerade sehr hübsch aussehe oder sich ankuscheln (wir schliefen bis zuletzt kuschelnd ein). 

Vor 3 Monaten fuhr ich 1 Woche ohne ihn weg und 1 Tag vorher sagte er, dass er allgemein unzufrieden ist und konnte hier unsere Beziehung nicht ausschließen. Nachdem ich wieder da war, habe ich immer vorsichtig gefragt, wie es ihm denn jetzt gerade ginge. 2 Wochen später kam er von einem Abend mit seinen Kumpels total angetrunken nach Hause und überhäufte mich mit 1000 Liebeserklärungen. 

Am Wochenende bevor die Bombe platzte (4 Wochen her), waren wir zusammen einkaufen und er hat sich sogar Essen für die Woche eingepackt. Scheinbar ist dann Samstag irgendetwas schief gelaufen und am Sonntag offenbarte er mir, dass er Abstand braucht. Also für mich komplett aus dem Nichts (jetzt im Nachhinein hätte ich die Signale in dem halben Jahr vorher doch ernster nehmen müssen, aber nach dem betrunkenen Liebesgelalle war das Thema für mich wie weggewischt). In dem Abstand hat er sich dann aber kaum Zeit genommen um nachzudenken, sondern hat sich viel abgelenkt und sich dadurch natürlich besser gefühlt, da die Beziehung zuletzt scheinbar sein Tiefpunkt hatte, ist danach Ablenkung ja wunderbar und erfrischend.

Nach 1 1/2 Wochen Abstand kam er dann und machte Schluss... er habe keine Gefühle mehr. Das hat mich so aus der Bahn geworfen, da ich mir nicht ausmalen kann, dass wenn man 1 Jahr vorher noch von Haus und Kind redet, dann fragt man sich doch nicht mehr, ob man den anderen liebt. (Von anderen hörte ich auch Gründe wie: ich habe ihn mit meiner Liebe erdrückt, er ist kein Beziehungsmensch, er weiß gerade nicht wohin mit sich, er ist einfach unzufrieden und musste was ändern etc= komplette Verwirrung)

Wir hatten danach nochmal ein von mir eingefordertes Gespräch. Es schien mir immer mehr so, dass er gerade einfach nicht will. Also im Sinne von: Er liebt mich, aber er will gerade nicht lieben. Er ließ Sätze fallen wie: Ich will gerade keine Gefühle. Ich will gerade keine Beziehung. Ich werde um dich kämpfen, wenn ich merke, es war falsch. Wenn ich irgendwann wieder eine Beziehung würde wollen, dann sollte es so eine sein wie unsere. etc. 

Es gibt keine Andere, das hat er mir versichert und ich glaube ihm das auch. Meine Vermutung derzeit ist, dass es irgendeine Ursache in seinem Leben gab, die die Sinnfrage nach dem Leben aufgeworfen hat. Dann kam ich immer wieder und wollte "Liebe" und das war zu viel, wodurch er jetzt denkt, er liebt mich nicht mehr, da er mir ja nichts mehr geben will. Wo ich aber denke, er kann mir gerade nichts geben, weil er selbst unzufrieden ist. Was unterschiedliche Sachen sind. Er sagte auch sowas wie: Ich weiß nicht ob der Bürojob wirklich ist, was ich will etc... also komplette Unsicherheit. Zudem gab in seinem Umfeld Trennungen, frische neue Lieben, Krankheit und auf meiner Seite Kinder, Verlobungen, Hochzeiten.

Nach einer selbst auferlegten Kontaktsperre von 1 Woche, fragte ich nach einem organisatorischen Thema, da wir ja zuvor zusammen gewohnt haben. Und statt einfach nur auf diese Frage zu antworten, schrieb er dann sehr viel mehr, dass derzeit alles doof sei etc. Es wurde klarer, dass er es unfair findet ggü mir, mir keinen Grund zu nennen, er sich aber damit nicht auseinandersetzen will, da er denkt, diese Nachdenkerei würde ihn dann runterziehen. Wo ich mir denke: Er hat ein halbes Jahr schon geweifelt, hat sich nie einen Kopf um den Grund gemacht und nimmt gerade nur die oberflächlichen Gefühle wahr: im Sinne von: Ah ich will sie gerade nicht küssen, scheinbar liebe ich sie nicht. Statt zu fragen: Warum will ich sie nicht küssen, ach weil ich Stress auf Arbeit habe, ist mir eine Beziehung gerade zu anstrengend oder Ähnliches. Was ja ganz andere Lösungen beinhaltet.

Sex, Unternehmungen, Urlaub, getrennte Freizeit waren alle wie in den 7 Jahren auch in dem letzten halben Jahr.

Nun denke ich einfach wirklich, dass er derjenige ist, der mich zu einer besseren Version macht (ja ich weiß, ich bin für meine Erfüllung selbst zuständig, aber das Teilen erhöht das Glück und ich denke, er ist der optimale Mensch hierfür) und ich habe durch seine ganzen Aussagen einfach das Gefühl, dass die Liebe nur verschüttet ist und er sie halt einfach nicht sieht. Lass unsere Beziehung der Auslöser sein, die Ursache ist sie aber nicht. 
Ich weiß auch, dass er ja gerade einfach nicht will. Es ist so bitter, wenn er sich nicht mal damit auseinandersetzen will, da es ihn sonst traurig macht. Das ist so egoistisch.

Mir kommt alles vor wie eine Quarter Life Crisis.... Die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens, kann man halt schwer beantworten, wenn daneben jemand sitzt, der auch mitreden will.

Nun hänge ich einfach nur durch. Ich treffe mich mit Freunden, suche eine neue Wohnung, gehe zur Arbeit, habe mir neue Hobbies gesucht. Dennoch habe ich einfach das Gefühl, dass er in einem Loch ist (er sagt selbst, dass er gerade das Gefühl hat abzustumpfen) und will ihm da raushelfen...

Mein Ziel wäre derzeit ein Gespräch zu suchen, wo ich weniger von Lösungen spreche, sondern eher mit Fragen ihn leite, damit er sich damit auseinandersetzt und ich nachher vlt die Antwort habe, um entweder weiterzumachen oder abzuschließen.

Hattet Ihr schon mal ähnliche Situationen? Was habt Ihr gemacht? Was würdet Ihr machen?

Du bist nicht seine Mutter und auch kein Psychologe, du musst und kannst ihn gar nicht leiten.
Selbst wenn du nicht die Absicht HÄTTEST, ihn dahin zu leiten, wo du ihn ja letztlich doch gerne wieder hin haben wolltest, es würde dir nicht gelingen, ihm zu helfen. Er würde sich unbewusst nur (wieder?) gedrängt fühlen. Wäre in eurer Situation absolut kontraproduktiv!

Er muss sich selbst aufräumen und selbst dahinter kommen, was er will.
Ist seine Liebe zu dir tatsächlich nur 'verschüttet', wird er das schon selber irgendwann merken und zu dir zurück finden. Hat er aber tatsächlich keine Gefühle mehr für dich, dann gibt es da auch nix mehr, was man 'leiten' könnte. 

Du kannst also nur dein Leben weiterleben und dir Gutes tun. 

 

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20. Juni um 11:34
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Liebe Alle,

ich habe schon viele Beiträge durchsucht und habe allerdings einfach keine ähnliche Situation gefunden, die mir helfen kann. Daher nun ein eigenes Thema, wo Ihr mir vlt helfen könnt. Es geht um eine Trennung, die keinen Grund hat, weil er sich damit nicht befassen möchte, sondern nur spürt, das muss so.

Vlt lege ich einfach mal los: Wir waren seit fast 7 Jahren ein Paar. Immer sehr glücklich und harmonisch und auf das Leben gleich ausgerichtet. Im letzten Jahr haben wir dann das Thema Zukunft besprochen, waren beide dafür, dass man  sich vlt eine Immobilie anschafft und das Thema Kind auch nicht mehr weit weg ist. Im letzten halben Jahr habe ich bemerkt, dass ich der Aufmerksamkeit bzw. mal einem Kuss viel mehr hinterherrennen musste als sonst. Ich habe aber nicht hinterfragt, sondern bin von ausgegangen, dass es der Stress in der Arbeit und der Weiterbildung war (bei Stress hat er immer so eine Ausstrahlung gehabt und als es vorbei war, ist er wieder "der Alte" geworden, also nicht verwunderliches, aber ich habe nicht hinterfragt). Wir hatten dennoch schöne Momente, von Kommentaren, dass ich gerade sehr hübsch aussehe oder sich ankuscheln (wir schliefen bis zuletzt kuschelnd ein). 

Vor 3 Monaten fuhr ich 1 Woche ohne ihn weg und 1 Tag vorher sagte er, dass er allgemein unzufrieden ist und konnte hier unsere Beziehung nicht ausschließen. Nachdem ich wieder da war, habe ich immer vorsichtig gefragt, wie es ihm denn jetzt gerade ginge. 2 Wochen später kam er von einem Abend mit seinen Kumpels total angetrunken nach Hause und überhäufte mich mit 1000 Liebeserklärungen. 

Am Wochenende bevor die Bombe platzte (4 Wochen her), waren wir zusammen einkaufen und er hat sich sogar Essen für die Woche eingepackt. Scheinbar ist dann Samstag irgendetwas schief gelaufen und am Sonntag offenbarte er mir, dass er Abstand braucht. Also für mich komplett aus dem Nichts (jetzt im Nachhinein hätte ich die Signale in dem halben Jahr vorher doch ernster nehmen müssen, aber nach dem betrunkenen Liebesgelalle war das Thema für mich wie weggewischt). In dem Abstand hat er sich dann aber kaum Zeit genommen um nachzudenken, sondern hat sich viel abgelenkt und sich dadurch natürlich besser gefühlt, da die Beziehung zuletzt scheinbar sein Tiefpunkt hatte, ist danach Ablenkung ja wunderbar und erfrischend.

Nach 1 1/2 Wochen Abstand kam er dann und machte Schluss... er habe keine Gefühle mehr. Das hat mich so aus der Bahn geworfen, da ich mir nicht ausmalen kann, dass wenn man 1 Jahr vorher noch von Haus und Kind redet, dann fragt man sich doch nicht mehr, ob man den anderen liebt. (Von anderen hörte ich auch Gründe wie: ich habe ihn mit meiner Liebe erdrückt, er ist kein Beziehungsmensch, er weiß gerade nicht wohin mit sich, er ist einfach unzufrieden und musste was ändern etc= komplette Verwirrung)

Wir hatten danach nochmal ein von mir eingefordertes Gespräch. Es schien mir immer mehr so, dass er gerade einfach nicht will. Also im Sinne von: Er liebt mich, aber er will gerade nicht lieben. Er ließ Sätze fallen wie: Ich will gerade keine Gefühle. Ich will gerade keine Beziehung. Ich werde um dich kämpfen, wenn ich merke, es war falsch. Wenn ich irgendwann wieder eine Beziehung würde wollen, dann sollte es so eine sein wie unsere. etc. 

Es gibt keine Andere, das hat er mir versichert und ich glaube ihm das auch. Meine Vermutung derzeit ist, dass es irgendeine Ursache in seinem Leben gab, die die Sinnfrage nach dem Leben aufgeworfen hat. Dann kam ich immer wieder und wollte "Liebe" und das war zu viel, wodurch er jetzt denkt, er liebt mich nicht mehr, da er mir ja nichts mehr geben will. Wo ich aber denke, er kann mir gerade nichts geben, weil er selbst unzufrieden ist. Was unterschiedliche Sachen sind. Er sagte auch sowas wie: Ich weiß nicht ob der Bürojob wirklich ist, was ich will etc... also komplette Unsicherheit. Zudem gab in seinem Umfeld Trennungen, frische neue Lieben, Krankheit und auf meiner Seite Kinder, Verlobungen, Hochzeiten.

Nach einer selbst auferlegten Kontaktsperre von 1 Woche, fragte ich nach einem organisatorischen Thema, da wir ja zuvor zusammen gewohnt haben. Und statt einfach nur auf diese Frage zu antworten, schrieb er dann sehr viel mehr, dass derzeit alles doof sei etc. Es wurde klarer, dass er es unfair findet ggü mir, mir keinen Grund zu nennen, er sich aber damit nicht auseinandersetzen will, da er denkt, diese Nachdenkerei würde ihn dann runterziehen. Wo ich mir denke: Er hat ein halbes Jahr schon geweifelt, hat sich nie einen Kopf um den Grund gemacht und nimmt gerade nur die oberflächlichen Gefühle wahr: im Sinne von: Ah ich will sie gerade nicht küssen, scheinbar liebe ich sie nicht. Statt zu fragen: Warum will ich sie nicht küssen, ach weil ich Stress auf Arbeit habe, ist mir eine Beziehung gerade zu anstrengend oder Ähnliches. Was ja ganz andere Lösungen beinhaltet.

Sex, Unternehmungen, Urlaub, getrennte Freizeit waren alle wie in den 7 Jahren auch in dem letzten halben Jahr.

Nun denke ich einfach wirklich, dass er derjenige ist, der mich zu einer besseren Version macht (ja ich weiß, ich bin für meine Erfüllung selbst zuständig, aber das Teilen erhöht das Glück und ich denke, er ist der optimale Mensch hierfür) und ich habe durch seine ganzen Aussagen einfach das Gefühl, dass die Liebe nur verschüttet ist und er sie halt einfach nicht sieht. Lass unsere Beziehung der Auslöser sein, die Ursache ist sie aber nicht. 
Ich weiß auch, dass er ja gerade einfach nicht will. Es ist so bitter, wenn er sich nicht mal damit auseinandersetzen will, da es ihn sonst traurig macht. Das ist so egoistisch.

Mir kommt alles vor wie eine Quarter Life Crisis.... Die Frage nach dem Sinn des eigenen Lebens, kann man halt schwer beantworten, wenn daneben jemand sitzt, der auch mitreden will.

Nun hänge ich einfach nur durch. Ich treffe mich mit Freunden, suche eine neue Wohnung, gehe zur Arbeit, habe mir neue Hobbies gesucht. Dennoch habe ich einfach das Gefühl, dass er in einem Loch ist (er sagt selbst, dass er gerade das Gefühl hat abzustumpfen) und will ihm da raushelfen...

Mein Ziel wäre derzeit ein Gespräch zu suchen, wo ich weniger von Lösungen spreche, sondern eher mit Fragen ihn leite, damit er sich damit auseinandersetzt und ich nachher vlt die Antwort habe, um entweder weiterzumachen oder abzuschließen.

Hattet Ihr schon mal ähnliche Situationen? Was habt Ihr gemacht? Was würdet Ihr machen?

Hallo!
Meiner Meinung nach gibt es eine Trennung ohne Grund nicht und dass er sich nicht damit auseinander setzen will spricht auch dafür dass er einen triftigen Grund gehabt hat. 
Würde ihm etwas Zeit geben vielleicht will er ja später mit dir drüber reden. 

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20. Juni um 19:00

wie alt seid ihr?  erste liebe?  da kann das schon mal passieren... Angst was zu versäumen....  aus dem Alltag ausbrechen....

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20. Juni um 22:12

Hallo liebe TE,
mal eine Meinung von der "anderen Seite".
Mir geht es gerade mit meinem Freund ähnlich, wir sind 6 Jahre zusammen. Allerdings bin ich diejenige, die unzufreiden ist. . .

Gab es denn Gespräche, in denen Ihr mal thematisiert habt, wie es euch genrell mit der Beziehung geht? Gibt es Dinge an dir, die ihn stören, von denen du weißt?
Bei mir ist es so, dass ich total ambivalent bin, was die Zukunft mit meinem partner angeht. Einerseits ist er total verässlich und lieb, steht mit beiden Beinen im Leben. Andererseits haben wir uns glaube ich charakterlich einfach zu unterschiedlich entwickelt ( Wir sind zusammen, seit wir 18 sind...).
Vielleicht ist es bei euch etwas ähnliches?
Manchmal gibt es nicht für alle Dinge einen Grund, man ist sich einfach nicht mehr sicher, dass es das ist, was man eigentlich will. Dazu kommen Umstände wie Alter, Pläne, Wünsche . . .
Tut mir jedenfalls leid, dass es für dich mehr oder weniger aus dem Nichts kommt... ich denke auch, dass es für dein Glück das Beste ist, ihm den Abstand zu geben.
Denn ich muss ehrlich sagen: wenn jemand die Beziehung mit mir nicht mehr wollen würde, wäre ich glaube ich so verletzt, dass ich mich mit einem 2.Versuch nicht abfinden würde. wer mich einmal nicht will - wird seine Gründe haben

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22. Juni um 9:16
In Antwort auf frauelauste

Hallo liebe TE,
mal eine Meinung von der "anderen Seite".
Mir geht es gerade mit meinem Freund ähnlich, wir sind 6 Jahre zusammen. Allerdings bin ich diejenige, die unzufreiden ist. . .

Gab es denn Gespräche, in denen Ihr mal thematisiert habt, wie es euch genrell mit der Beziehung geht? Gibt es Dinge an dir, die ihn stören, von denen du weißt?
Bei mir ist es so, dass ich total ambivalent bin, was die Zukunft mit meinem partner angeht. Einerseits ist er total verässlich und lieb, steht mit beiden Beinen im Leben. Andererseits haben wir uns glaube ich charakterlich einfach zu unterschiedlich entwickelt ( Wir sind zusammen, seit wir 18 sind...).
Vielleicht ist es bei euch etwas ähnliches?
Manchmal gibt es nicht für alle Dinge einen Grund, man ist sich einfach nicht mehr sicher, dass es das ist, was man eigentlich will. Dazu kommen Umstände wie Alter, Pläne, Wünsche . . .
Tut mir jedenfalls leid, dass es für dich mehr oder weniger aus dem Nichts kommt... ich denke auch, dass es für dein Glück das Beste ist, ihm den Abstand zu geben.
Denn ich muss ehrlich sagen: wenn jemand die Beziehung mit mir nicht mehr wollen würde, wäre ich glaube ich so verletzt, dass ich mich mit einem 2.Versuch nicht abfinden würde. wer mich einmal nicht will - wird seine Gründe haben

Hallo, vielen Dank für deine Antwort von der anderen Seite. Redet ihr denn?

Er redet nicht und hat es auch nie initiiert, dass macht mich alles so stutzig, da es ja dennoch Momente am Ende zwischen uns gab und die gerade nichts aufwiegen. Und genau dieses Problem ist so unfair, ich habe ihm auch vorgeschlagen 2 Wohnungen zu mieten und sich nur alle 2 Wochen zu sehen um zu reden ...will er auch nicht.

und bzGL dem Kinderthema ...
Er wollte das auch letztes Jahr alles und hat selbst gesagt,dass er mit 32 durch sein möchte. Ich habe ja nur über Kinder geredet, aber nie gesagt, dann und dann geht es los.

Und ich wäre normalerweise auch verletzt und würde einfach gehen und weg von ihm wollen. Aber er gibt so viele Zeichen, dass er gerade einfach nicht weiß was er will und sich damit auch nicht auseinandersetzt und das macht es mir natürlich sehr schwer, dann einfach abzuschließen ...

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22. Juni um 9:27

Ach und wir sind 27/28 Jahre alt.

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22. Juni um 17:08
In Antwort auf karamell

Hallo, vielen Dank für deine Antwort von der anderen Seite. Redet ihr denn?

Er redet nicht und hat es auch nie initiiert, dass macht mich alles so stutzig, da es ja dennoch Momente am Ende zwischen uns gab und die gerade nichts aufwiegen. Und genau dieses Problem ist so unfair, ich habe ihm auch vorgeschlagen 2 Wohnungen zu mieten und sich nur alle 2 Wochen zu sehen um zu reden ...will er auch nicht.

und bzGL dem Kinderthema ...
Er wollte das auch letztes Jahr alles und hat selbst gesagt,dass er mit 32 durch sein möchte. Ich habe ja nur über Kinder geredet, aber nie gesagt, dann und dann geht es los.

Und ich wäre normalerweise auch verletzt und würde einfach gehen und weg von ihm wollen. Aber er gibt so viele Zeichen, dass er gerade einfach nicht weiß was er will und sich damit auch nicht auseinandersetzt und das macht es mir natürlich sehr schwer, dann einfach abzuschließen ...

wenn er nicht weiß dass er mich will...  dafür wäre ich mir zu schade

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22. Juni um 17:34
In Antwort auf sxren_18247537

wenn er nicht weiß dass er mich will...  dafür wäre ich mir zu schade

Auch nach 7 Jahren und gemeinsamer Zukunftsplanung und dann nur ein plötzliches Durcheinander von ihm? 

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23. Juni um 9:04
In Antwort auf karamell

Auch nach 7 Jahren und gemeinsamer Zukunftsplanung und dann nur ein plötzliches Durcheinander von ihm? 

ja. umso mehr

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23. Juni um 10:03
In Antwort auf karamell

Auch nach 7 Jahren und gemeinsamer Zukunftsplanung und dann nur ein plötzliches Durcheinander von ihm? 

Ihr habt euch wohl auseinandentwickelt.. er will noch nicht heiraten und Kinder möchte er auch noch nicht.. er hat wohl Angst etwas zu verpassen.. das tut er auch, sollte er jetzt schon Kinder in die Welt setzten.. 
Er ist einfach noch nicht soweit..

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