Forum / Liebe & Beziehung

Trennung nach langer Beziehung mit Kindern

18. September um 18:28 Letzte Antwort: 24. September um 10:10

Hallo, 

ich versuche mich kurz zu halten - fürchte aber ich schaffe es nicht. Brauche dringend RAt - vielleicht gibt es ja Frauen mit ähnlichen Erfahrungen. Nach über 22 Jahren Beziehung, davon 14 J. verheiratet (ich bin 38, mein Mann 45 Jahre) habe ich nun seit einigen Monaten den immer festeren Entschluss mich zu trennen. 
Wir haben zwei Kinder, 14 und 11 Jahre. 

Unsere Beziehung ist schon lange nicht mehr das gelbe vom Ei, ich frage mich manchmal sogar ob sie es jemals war. Wir haben keine Gesprächsthemen mehr, wir können nicht zusammen lachen. Körperliche Nähe, geschweigedenn Zärtlichkeiten gibt es auch nicht mehr. 

Mein Mann lebt sein Leben. Ich lebe das Leben mit den Kindern. Ich muss Entscheidungen alleine treffen, mich um alles kümmern. Das hat sich in den letzten Jahren immer mehr verstärkt. Wir leben nur noch nebeinenader her. Familienunternehmungen gibt es kaum und auch sonst fühle ich mich schon seit Jahren als Alleinerziehende. Denn auch sein Interesse an den Kindern wird immer weniger. Klar werden die Kinder älter. Aber ihn interessiert nichts. Nicht wie es in der Schule läuft, nichts. Schon oft habe ich ihm gesagt, was mich stört, dann läuft es mal ein paar Tage besser, dann geht es wieder in den gleichen Trott. Das kann und will ich nicht mehr.

Im Mai habe ich ihm erklärt, dass ich nicht weiß wie es um meine Gefühle für ihn steht, dass ich mir ein bisschen Abstand wünschen würde um mir darüber klar werden zu können. 
Er hat dies nicht verstanden. Vernünftige Gespräche sind kaum möglich. Er verhält und reagiert wie ein kleines Kind. Zieht das was ich sage ins Lächerliche, er wird dann ignorant und verbal verletztend.

Seit Mai gab es dann immer wieder Gespräche. Das Problem er ist nicht bereit für die Auszeit aus dem Haus auszuziehen (es ist sein Haus!). Ich ziehe nicht aus, weil ich meine Kinder nicht "alleine" lassen möchte. 

Er schweigt das alles die letzten Monate tot, macht so alles wäre alles ok. Sucht kein Gespräch mit mir und schweigt es tot. Für ihn ist wichtig - nicht als "Schuldiger" an den Problemen hingestellt zu werden. Ich gebe ihm auch nicht die "Schuld"  - ich habe mind. genauso meinen Anteil daran wie er, dass es so ist wie es ist. Mittlerweile unterstellt er mir, ich hätte einen anderen Mann - was nicht stimmt. 

Schon Jahre lang ist es so, dass er mir immer wieder (wenn ich ihm z. B. sage, was ich mir wünsche - sei es Zeit mit der Familie oder dass er mich mehr unterstützt oder sich für die Kinder interessiert - dann gibt er immer zur Antwor "Dann such dir doch einen anderen" Ich weiß nicht wie oft ich diesen Satz schon gehört habe. Das ist sehr verletzend.

Auch schon vor Jahren habe ich über Trennung nachgedacht, aber immer gedacht, ich kann ihn nicht im "Stich" lassen, denn er würde echt "untergehen" weil er sich ja was z.B. die Finanzen, Einkaufen, etc. um nichts kümmert. 

Nun habe ich natürlich auch ein Stück Angst vor diesem Schritt. Wie gesagt - ich müsste mit den Kindern ausziehen - er würde uns nie hier wohnen lassen. Ich bekäme einen kleinen Anteil, das haben wir damals so geregelt. 

Finanziell geht es uns sehr gut - wenn ich gehe, fange ich quasi bei Null an. Das macht mir die meiste Angst an all dem. Würde ich bleiben, hätten auch die Kids mehr Möglichkeiten, was z.B. ihre Ausbildung betrifft. Aber nur bleiben wegen finanzieller Gründe in einer "toten Ehe"? Ich habe halt Angst, dass ich diesen Schritt irgendwann bereuen würde. Ich arbeite nur Teilzeit - wenn ich gehe müsste ich zumindest Stunden aufstocken... Das wäre kein Problem. Aber dennoch habe ich Zukunftsängste. 

Dann kommen auch so Gedanken - was wenn ich irgendwann die Trennung von ihm bereuen würde. 22 Jahre sind eine lange Zeit, man gewöhnt sich an Vieles. Aber ich empfinde halt keine Liebe mehr für ihn. Aber gleichzeitig habe ich auch "Angst" mich auf keinen anderen Partner mehr einlassen zu können. 

Vielleicht hat jemand einen Rat für mich. Ich würde mich freuen. 



 

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18. September um 23:32

Hi spring3241,

Ich finde- die Trennunung von deinem Mann ist schon gut überlegt und wirklich "reif".

Um die Angst vor Trennung zu überwinden- solltests du (finde ich) die Infos für die Zukunft sammeln. Folgende Infos: 1. Bei deinem Arbeitgeber fragen, ob du mehr Stunden arbeiten kannst und ab wann; 2. Wohin du mit deinen Kindern umziehen kannst, nach Wohunung suchen (Miete, Schulen in der Nähe, Nähe zur deine Arbeit etc.); 3. Mit deinen Kindern reden, das du es vor hast- dich von deinem Mann zu trennen und wo wollen die überhaupt bleiben? Es kann sein, dass die Kinder bei Vater bleiben wollen, dann können die dich am Wochenende besuchen und dann kannst du auch mehr (von Zeit her) arbeiten.
4. Mit deinen Verwandten reden (Mutter, Schwester etc.), ob die dich auch erste Zeit nach der Trennung unterstützen können (z. B. eine Wohnung/Bleibe für die erste Zeit); 5. Bei Ämtern (Wohnungsamt, Sozialamt) fragst, ob du auch irgendwelche Hilfen bekommst; 6. Bei Freunden/Ihnen fragen, ob die dich beim Umzug (Hilfe) unterstützen.

Bei meinen Freundinen (ich bin auch eine Frau über 40), die sich von Ihren Männern getrennt haben (auch mit Kindern) - niemand hat es bereurt.

Ja, du kannst damit rechnen, dass es dir finanziell evt schlechter gehen wird als jetzt, du musst dann evt mehr arbeiten- aber du hast dann auch Vorteile: deine Freiheit und deine Kinder, die in ehrlicheren Verhältnissen leben als jetzt, was sehr viel Wert ist.

Wegen dein Mann - mach dir keine Sorgen, schliesslich ist er erwachsen genung mit 45.
Ausserdem - Schweigen und "Verschieben auf Morgen" sind keine Lösungen beim  Eheproblemen, das ist ein Weg zur Krankheiten oder Alkoholismus.

Wünsche Dir Stärke, dass du deine Ängste überwindest.
LG,
Blaukorn21




 

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19. September um 5:30
In Antwort auf spring3241

Hallo, 

ich versuche mich kurz zu halten - fürchte aber ich schaffe es nicht. Brauche dringend RAt - vielleicht gibt es ja Frauen mit ähnlichen Erfahrungen. Nach über 22 Jahren Beziehung, davon 14 J. verheiratet (ich bin 38, mein Mann 45 Jahre) habe ich nun seit einigen Monaten den immer festeren Entschluss mich zu trennen. 
Wir haben zwei Kinder, 14 und 11 Jahre. 

Unsere Beziehung ist schon lange nicht mehr das gelbe vom Ei, ich frage mich manchmal sogar ob sie es jemals war. Wir haben keine Gesprächsthemen mehr, wir können nicht zusammen lachen. Körperliche Nähe, geschweigedenn Zärtlichkeiten gibt es auch nicht mehr. 

Mein Mann lebt sein Leben. Ich lebe das Leben mit den Kindern. Ich muss Entscheidungen alleine treffen, mich um alles kümmern. Das hat sich in den letzten Jahren immer mehr verstärkt. Wir leben nur noch nebeinenader her. Familienunternehmungen gibt es kaum und auch sonst fühle ich mich schon seit Jahren als Alleinerziehende. Denn auch sein Interesse an den Kindern wird immer weniger. Klar werden die Kinder älter. Aber ihn interessiert nichts. Nicht wie es in der Schule läuft, nichts. Schon oft habe ich ihm gesagt, was mich stört, dann läuft es mal ein paar Tage besser, dann geht es wieder in den gleichen Trott. Das kann und will ich nicht mehr.

Im Mai habe ich ihm erklärt, dass ich nicht weiß wie es um meine Gefühle für ihn steht, dass ich mir ein bisschen Abstand wünschen würde um mir darüber klar werden zu können. 
Er hat dies nicht verstanden. Vernünftige Gespräche sind kaum möglich. Er verhält und reagiert wie ein kleines Kind. Zieht das was ich sage ins Lächerliche, er wird dann ignorant und verbal verletztend.

Seit Mai gab es dann immer wieder Gespräche. Das Problem er ist nicht bereit für die Auszeit aus dem Haus auszuziehen (es ist sein Haus!). Ich ziehe nicht aus, weil ich meine Kinder nicht "alleine" lassen möchte. 

Er schweigt das alles die letzten Monate tot, macht so alles wäre alles ok. Sucht kein Gespräch mit mir und schweigt es tot. Für ihn ist wichtig - nicht als "Schuldiger" an den Problemen hingestellt zu werden. Ich gebe ihm auch nicht die "Schuld"  - ich habe mind. genauso meinen Anteil daran wie er, dass es so ist wie es ist. Mittlerweile unterstellt er mir, ich hätte einen anderen Mann - was nicht stimmt. 

Schon Jahre lang ist es so, dass er mir immer wieder (wenn ich ihm z. B. sage, was ich mir wünsche - sei es Zeit mit der Familie oder dass er mich mehr unterstützt oder sich für die Kinder interessiert - dann gibt er immer zur Antwor "Dann such dir doch einen anderen" Ich weiß nicht wie oft ich diesen Satz schon gehört habe. Das ist sehr verletzend.

Auch schon vor Jahren habe ich über Trennung nachgedacht, aber immer gedacht, ich kann ihn nicht im "Stich" lassen, denn er würde echt "untergehen" weil er sich ja was z.B. die Finanzen, Einkaufen, etc. um nichts kümmert. 

Nun habe ich natürlich auch ein Stück Angst vor diesem Schritt. Wie gesagt - ich müsste mit den Kindern ausziehen - er würde uns nie hier wohnen lassen. Ich bekäme einen kleinen Anteil, das haben wir damals so geregelt. 

Finanziell geht es uns sehr gut - wenn ich gehe, fange ich quasi bei Null an. Das macht mir die meiste Angst an all dem. Würde ich bleiben, hätten auch die Kids mehr Möglichkeiten, was z.B. ihre Ausbildung betrifft. Aber nur bleiben wegen finanzieller Gründe in einer "toten Ehe"? Ich habe halt Angst, dass ich diesen Schritt irgendwann bereuen würde. Ich arbeite nur Teilzeit - wenn ich gehe müsste ich zumindest Stunden aufstocken... Das wäre kein Problem. Aber dennoch habe ich Zukunftsängste. 

Dann kommen auch so Gedanken - was wenn ich irgendwann die Trennung von ihm bereuen würde. 22 Jahre sind eine lange Zeit, man gewöhnt sich an Vieles. Aber ich empfinde halt keine Liebe mehr für ihn. Aber gleichzeitig habe ich auch "Angst" mich auf keinen anderen Partner mehr einlassen zu können. 

Vielleicht hat jemand einen Rat für mich. Ich würde mich freuen. 



 

Liebe spring3241,

Was du beschreibst, dürfte wohl der Klassiker sein. Du kannst dich also mit den Verhältnissen arrangieren und dir zu deiner Entspannung und Anerkennung als Frau selbst ein Verhältnis suchen und deinen Kindern irgendwas vorspielen oder aber du ziehst die notwendigen Konsequenzen, was immer das sein wird. Im Zweifelsfall frag deine Kinder, denn sie wissen sicher schon lange was falsch läuft. Alles was du tust, wird besser sein als weiterhin nichts zu tun.

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19. September um 9:01

Hallo Liebes,
ich war vor fünf Jahren in einer sehr ähnlichen Situation wie du. Ich hab den Schritt gewagt, bin ausgezogen und habe es keine Sekunde bereut. Auch meine Kinder (waren damals erst 11 und 8) sind unbeschadet durch die schwere Zeit gekommen. Mein Exmann und ich haben heute eine annähernd freundschaftliche Beziehung.

Was ich niemals begreifen werde: warum ist in einer langjährigen Ehe das Wohneigentum "sein Haus"? Lassen sich Frauen in guten Zeiten über den Tisch ziehen, um in schlechten Zeiten angebunden zu sein? Das sollte "euer Haus" sein und dir steht die Hälfte zu!

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19. September um 9:23
In Antwort auf spring3241

Hallo, 

ich versuche mich kurz zu halten - fürchte aber ich schaffe es nicht. Brauche dringend RAt - vielleicht gibt es ja Frauen mit ähnlichen Erfahrungen. Nach über 22 Jahren Beziehung, davon 14 J. verheiratet (ich bin 38, mein Mann 45 Jahre) habe ich nun seit einigen Monaten den immer festeren Entschluss mich zu trennen. 
Wir haben zwei Kinder, 14 und 11 Jahre. 

Unsere Beziehung ist schon lange nicht mehr das gelbe vom Ei, ich frage mich manchmal sogar ob sie es jemals war. Wir haben keine Gesprächsthemen mehr, wir können nicht zusammen lachen. Körperliche Nähe, geschweigedenn Zärtlichkeiten gibt es auch nicht mehr. 

Mein Mann lebt sein Leben. Ich lebe das Leben mit den Kindern. Ich muss Entscheidungen alleine treffen, mich um alles kümmern. Das hat sich in den letzten Jahren immer mehr verstärkt. Wir leben nur noch nebeinenader her. Familienunternehmungen gibt es kaum und auch sonst fühle ich mich schon seit Jahren als Alleinerziehende. Denn auch sein Interesse an den Kindern wird immer weniger. Klar werden die Kinder älter. Aber ihn interessiert nichts. Nicht wie es in der Schule läuft, nichts. Schon oft habe ich ihm gesagt, was mich stört, dann läuft es mal ein paar Tage besser, dann geht es wieder in den gleichen Trott. Das kann und will ich nicht mehr.

Im Mai habe ich ihm erklärt, dass ich nicht weiß wie es um meine Gefühle für ihn steht, dass ich mir ein bisschen Abstand wünschen würde um mir darüber klar werden zu können. 
Er hat dies nicht verstanden. Vernünftige Gespräche sind kaum möglich. Er verhält und reagiert wie ein kleines Kind. Zieht das was ich sage ins Lächerliche, er wird dann ignorant und verbal verletztend.

Seit Mai gab es dann immer wieder Gespräche. Das Problem er ist nicht bereit für die Auszeit aus dem Haus auszuziehen (es ist sein Haus!). Ich ziehe nicht aus, weil ich meine Kinder nicht "alleine" lassen möchte. 

Er schweigt das alles die letzten Monate tot, macht so alles wäre alles ok. Sucht kein Gespräch mit mir und schweigt es tot. Für ihn ist wichtig - nicht als "Schuldiger" an den Problemen hingestellt zu werden. Ich gebe ihm auch nicht die "Schuld"  - ich habe mind. genauso meinen Anteil daran wie er, dass es so ist wie es ist. Mittlerweile unterstellt er mir, ich hätte einen anderen Mann - was nicht stimmt. 

Schon Jahre lang ist es so, dass er mir immer wieder (wenn ich ihm z. B. sage, was ich mir wünsche - sei es Zeit mit der Familie oder dass er mich mehr unterstützt oder sich für die Kinder interessiert - dann gibt er immer zur Antwor "Dann such dir doch einen anderen" Ich weiß nicht wie oft ich diesen Satz schon gehört habe. Das ist sehr verletzend.

Auch schon vor Jahren habe ich über Trennung nachgedacht, aber immer gedacht, ich kann ihn nicht im "Stich" lassen, denn er würde echt "untergehen" weil er sich ja was z.B. die Finanzen, Einkaufen, etc. um nichts kümmert. 

Nun habe ich natürlich auch ein Stück Angst vor diesem Schritt. Wie gesagt - ich müsste mit den Kindern ausziehen - er würde uns nie hier wohnen lassen. Ich bekäme einen kleinen Anteil, das haben wir damals so geregelt. 

Finanziell geht es uns sehr gut - wenn ich gehe, fange ich quasi bei Null an. Das macht mir die meiste Angst an all dem. Würde ich bleiben, hätten auch die Kids mehr Möglichkeiten, was z.B. ihre Ausbildung betrifft. Aber nur bleiben wegen finanzieller Gründe in einer "toten Ehe"? Ich habe halt Angst, dass ich diesen Schritt irgendwann bereuen würde. Ich arbeite nur Teilzeit - wenn ich gehe müsste ich zumindest Stunden aufstocken... Das wäre kein Problem. Aber dennoch habe ich Zukunftsängste. 

Dann kommen auch so Gedanken - was wenn ich irgendwann die Trennung von ihm bereuen würde. 22 Jahre sind eine lange Zeit, man gewöhnt sich an Vieles. Aber ich empfinde halt keine Liebe mehr für ihn. Aber gleichzeitig habe ich auch "Angst" mich auf keinen anderen Partner mehr einlassen zu können. 

Vielleicht hat jemand einen Rat für mich. Ich würde mich freuen. 



 

" Finanziell geht es uns sehr gut - wenn ich gehe, fange ich quasi bei Null an. "

Wenn es Euch sehr gut geht, kannst du net bei Null anfangen. Das geht nicht.

" Dann kommen auch so Gedanken - was wenn ich irgendwann die Trennung von ihm bereuen würde. 22 Jahre sind eine lange Zeit, man gewöhnt sich an Vieles. "

Alsoooo, das ist ne Typensache mit dem Bereuen. Aber deine Gedanken kannst du steuern u Reue hat nichts mit Gewohnheit zu tun.

Du denkst schon an einen anderen Partner ohne überhaupt etwas verändert zu haben.
Fang doch erst mal klein an

 

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19. September um 21:19
In Antwort auf blaukorn21

Hi spring3241,

Ich finde- die Trennunung von deinem Mann ist schon gut überlegt und wirklich "reif".

Um die Angst vor Trennung zu überwinden- solltests du (finde ich) die Infos für die Zukunft sammeln. Folgende Infos: 1. Bei deinem Arbeitgeber fragen, ob du mehr Stunden arbeiten kannst und ab wann; 2. Wohin du mit deinen Kindern umziehen kannst, nach Wohunung suchen (Miete, Schulen in der Nähe, Nähe zur deine Arbeit etc.); 3. Mit deinen Kindern reden, das du es vor hast- dich von deinem Mann zu trennen und wo wollen die überhaupt bleiben? Es kann sein, dass die Kinder bei Vater bleiben wollen, dann können die dich am Wochenende besuchen und dann kannst du auch mehr (von Zeit her) arbeiten.
4. Mit deinen Verwandten reden (Mutter, Schwester etc.), ob die dich auch erste Zeit nach der Trennung unterstützen können (z. B. eine Wohnung/Bleibe für die erste Zeit); 5. Bei Ämtern (Wohnungsamt, Sozialamt) fragst, ob du auch irgendwelche Hilfen bekommst; 6. Bei Freunden/Ihnen fragen, ob die dich beim Umzug (Hilfe) unterstützen.

Bei meinen Freundinen (ich bin auch eine Frau über 40), die sich von Ihren Männern getrennt haben (auch mit Kindern) - niemand hat es bereurt.

Ja, du kannst damit rechnen, dass es dir finanziell evt schlechter gehen wird als jetzt, du musst dann evt mehr arbeiten- aber du hast dann auch Vorteile: deine Freiheit und deine Kinder, die in ehrlicheren Verhältnissen leben als jetzt, was sehr viel Wert ist.

Wegen dein Mann - mach dir keine Sorgen, schliesslich ist er erwachsen genung mit 45.
Ausserdem - Schweigen und "Verschieben auf Morgen" sind keine Lösungen beim  Eheproblemen, das ist ein Weg zur Krankheiten oder Alkoholismus.

Wünsche Dir Stärke, dass du deine Ängste überwindest.
LG,
Blaukorn21




 

Hallo blaukorn 21.

Danke für deine Antwort.

Also deine ganzen angemerkten Punkte habe ich alle schon überlegt bzw. Getan. Mein Arbeitgeber ist froh, mit einer
Stundenerhöhung.
meine Eltern sind bereits eingeweiht. Wobei sie glaub ich um Moment noch denken dass das schon wieder wird... sie wissen west seit e Monaten davon und nicht wie ich m, dass das schon Jahre so geht.
ich würde gerne das Haus meiner Großeltern umbauen/renovieren. Müsste nach meinen finanziellen Berechnungen gut klappen. Ich würde dann mit den kids neben meinen Eltern wohnen und evtl. Noch weniger bezahlen als wenn ich was miete.

Ich ich fürchte halt dass es von ihm aus einen echten Rosenkrieg geben wird. Davor hab ich wegen der Kinder am meisten Angst.

Die kinder bekommen die Spannungen ja schon lange mit. Meine Kinder würden nicht dauerhaft bei ihm bleiben wollen.

er behandelt sie ja quasi wie Luft und stört sich nicht um sie. Wie gesagt. Es ist schon lange so als wäre ich alleinerziehend.

Ich verstehe halt nicht warum er nicht kämpft  er sucht kein Gespräch. Im Gegenteil er sagt er freut sich darauf wenn ich weg bin. Das tut weh. 

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19. September um 21:22
In Antwort auf monasmama

Hallo Liebes,
ich war vor fünf Jahren in einer sehr ähnlichen Situation wie du. Ich hab den Schritt gewagt, bin ausgezogen und habe es keine Sekunde bereut. Auch meine Kinder (waren damals erst 11 und 8) sind unbeschadet durch die schwere Zeit gekommen. Mein Exmann und ich haben heute eine annähernd freundschaftliche Beziehung.

Was ich niemals begreifen werde: warum ist in einer langjährigen Ehe das Wohneigentum "sein Haus"? Lassen sich Frauen in guten Zeiten über den Tisch ziehen, um in schlechten Zeiten angebunden zu sein? Das sollte "euer Haus" sein und dir steht die Hälfte zu!

Es ist so, dass nur er um Grundbuch steht. Wir haben das Haus vor der ehe gebaut und er hat einen Großteil an Eigenkapital mitgebracht.. deshalb werde ich mit einem Bruchteil abgespeist. Das haben wir notariell beurkundet lassen.

 

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19. September um 21:25
In Antwort auf mudras

" Finanziell geht es uns sehr gut - wenn ich gehe, fange ich quasi bei Null an. "

Wenn es Euch sehr gut geht, kannst du net bei Null anfangen. Das geht nicht.

" Dann kommen auch so Gedanken - was wenn ich irgendwann die Trennung von ihm bereuen würde. 22 Jahre sind eine lange Zeit, man gewöhnt sich an Vieles. "

Alsoooo, das ist ne Typensache mit dem Bereuen. Aber deine Gedanken kannst du steuern u Reue hat nichts mit Gewohnheit zu tun.

Du denkst schon an einen anderen Partner ohne überhaupt etwas verändert zu haben.
Fang doch erst mal klein an

 

Stimmt. Ich sollte Schritt für Schritt gehen. Aber ich mache mir halt immer sehr viele Gedanken und natürlich kommen dann auch solche Gedanken wie wird es sein mit einem anderen Partner... 

Wenn man jjahrelang in einer Beziehung ohne körperliche Nähe lebt, dann fehlt einem das...

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19. September um 21:27
In Antwort auf py158

Liebe spring3241,

Was du beschreibst, dürfte wohl der Klassiker sein. Du kannst dich also mit den Verhältnissen arrangieren und dir zu deiner Entspannung und Anerkennung als Frau selbst ein Verhältnis suchen und deinen Kindern irgendwas vorspielen oder aber du ziehst die notwendigen Konsequenzen, was immer das sein wird. Im Zweifelsfall frag deine Kinder, denn sie wissen sicher schon lange was falsch läuft. Alles was du tust, wird besser sein als weiterhin nichts zu tun.

Ja unsere kids merken schon lange die Spannungen. Das ist halt auch alles andere als ein Familienleben. 

Vielleicht würde das für die kids auch besser werden und eine bessere Verbindung zwischen ihnen und ihrem Vater schaffen, bei einer Trennung 

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19. September um 21:31

Wenn du das alles schon so weit überlegt hast, muss jetzt folgerichtig der nächste Schritt kommen. Nur Mut, was besseres als das findest du doch überall!

Warum glaubst du dass er einen Rosenkrieg anzetteln wird? Der klingt für mich ziemlich desinteressiert und sagt das ja auch so. Ob er nach deinem Auszug seinen Haushalt gebacken bekommt braucht dich nicht mehr wirklich zu kümmern. Geht es ihm um die heile-Welt-Fassade?

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19. September um 21:37
In Antwort auf spring3241

Stimmt. Ich sollte Schritt für Schritt gehen. Aber ich mache mir halt immer sehr viele Gedanken und natürlich kommen dann auch solche Gedanken wie wird es sein mit einem anderen Partner... 

Wenn man jjahrelang in einer Beziehung ohne körperliche Nähe lebt, dann fehlt einem das...

Kann sein.....

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19. September um 21:49
In Antwort auf monasmama

Wenn du das alles schon so weit überlegt hast, muss jetzt folgerichtig der nächste Schritt kommen. Nur Mut, was besseres als das findest du doch überall!

Warum glaubst du dass er einen Rosenkrieg anzetteln wird? Der klingt für mich ziemlich desinteressiert und sagt das ja auch so. Ob er nach deinem Auszug seinen Haushalt gebacken bekommt braucht dich nicht mehr wirklich zu kümmern. Geht es ihm um die heile-Welt-Fassade?

Ja genau darum geht es. Nach außen muss doch alles super dein. Keiner darf etwas mitbekommen. Und vorallem ist ihm wichtig dass er an allem keine Schuld hat. Damit er nach außen sein Gesicht nicht verliert. 

Bei allen ist er nämlich der hilfsbereite tolle Mann der gut mit Kindern kann. Nur Zuhause ist er das nicht. Weder zu mir noch zu seinen Kindern. 

Ich kenne ihn. Er denkt nich dass ich wirklich so weit gehe. Er ist sich sa ziemlich sicher. Ich hatte ihm ja auch mal vorgeschlagen dass er für kurze Zeit ausziehen soll,  ich mit den kids hier bleibe. Und wir dann sehen wie es zwischen uns wird. Dazu war er nicht bereit. Und auch eine eheberatung oder Mediator habe ich vorgeschlagen. Mehrfach. Lehnt er alles vehement ab. Niemals würde er das machen. Das zeigt mir dass er nicht bereit ist etwas zu tun und zu kämpfen

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20. September um 9:42

Für mich sieht es so aus als hättest du alles versucht. Glücklich wirst du mit dem nicht mehr. Aber verdient hast du es! Und deine Kinder wissen auch wie der Hase läuft.

Ich würde an Blaukorns Anleitung noch ein 7. anhängen: lass dich beim Anwalt beraten und dann zieh es durch. Lass den Kerl seinen Rosenkrieg ausfechten, bleib ruhig und sachlich dabei. Es kann nur besser werden 

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20. September um 9:47

Nach einer Trennunf ist dein Nlch-Mann ja nicht raus in Sachen Kindern - er muss sie während ihrer Ausbildung genauso ubterstützen wie jetzt und dvor kann er nicht davon laufen. Alleine den Kindern zuliebe würde ich mich besser gestern als heute trennen. Das ist sicher auch keine tolle Situation für sie, es kann nur besser werden.

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20. September um 10:13
In Antwort auf batcat

Nach einer Trennunf ist dein Nlch-Mann ja nicht raus in Sachen Kindern - er muss sie während ihrer Ausbildung genauso ubterstützen wie jetzt und dvor kann er nicht davon laufen. Alleine den Kindern zuliebe würde ich mich besser gestern als heute trennen. Das ist sicher auch keine tolle Situation für sie, es kann nur besser werden.

Die Realität ist da anders.
Gesetzlich ist da keiner raus.
Klar können solche Männer plötzlich schnell laufen, aber auch nur 333 meter.
Dann landen sie hier u jallern, nnartürlich auch nur sitzenderweise vorm PC

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20. September um 10:19
In Antwort auf mudras

Die Realität ist da anders.
Gesetzlich ist da keiner raus.
Klar können solche Männer plötzlich schnell laufen, aber auch nur 333 meter.
Dann landen sie hier u jallern, nnartürlich auch nur sitzenderweise vorm PC

Das dachte mein Vater auch, bis das Jugendamt kam und ihn bat, doch seinen Anteil an Unterhalt und Bafög zu übernehmen. So schnell kann dann keiner rennen 😁

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20. September um 10:29
In Antwort auf batcat

Das dachte mein Vater auch, bis das Jugendamt kam und ihn bat, doch seinen Anteil an Unterhalt und Bafög zu übernehmen. So schnell kann dann keiner rennen 😁

Das hab ich ja geschrieben. 333 meter ist ja nicht viel.

Klar gibt es das. Und es war für Dich.
Hast du ihn mal gefragt ?

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20. September um 13:45
In Antwort auf monasmama

Für mich sieht es so aus als hättest du alles versucht. Glücklich wirst du mit dem nicht mehr. Aber verdient hast du es! Und deine Kinder wissen auch wie der Hase läuft.

Ich würde an Blaukorns Anleitung noch ein 7. anhängen: lass dich beim Anwalt beraten und dann zieh es durch. Lass den Kerl seinen Rosenkrieg ausfechten, bleib ruhig und sachlich dabei. Es kann nur besser werden 

Danke für deine Antwort. Es ist halt vorallem so dass gefühlsmäßig uch höchstens noch freundschaftliche Gefühle habe. 

Ja ich glaube auch dass das der nächste wichtige Schritt ist sich bei einem anwalt beraten zu lassen.

 

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23. September um 21:24

Hallo an alle.

Heute war ich bei einer Anwältin und habe mich beraten lassen.  Die finanzielle Situation mit dem Haus ist für mich viel besser als ich gedacht und vermutet hätte.

Ich könnte ihn quasi mehr oder weniger finanziell ziemlich "ausnehmen". Das will ich aber nicht. Ich will ihm keinen Schaden zufügen. Ich will ihn ja nicht finanziell ruinieren. Jetzt zweifel ich wieder ob ich ihm das so antun kann. Immerhin haben wir 2 Kinder zusammen und es pwar ja nicht immer alles so wie es jetzt ist. 

 Könnt ihr das verstehen... 

Aber ich kann ja auch nicht einfach bleiben nur weil ich ihm seine finanziellen Sicherheiten lassen möchte 

Der Schritt ist halt riesengroß nach all den Jahren.


 

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24. September um 10:10

Ich kann dich sehr gut verstehen. Es ehrt dich, dass du ihn fair behandeln willst, bleibe dabei. Man sollte einem Menschen, den man mal geliebt hat, auch nach einer Trennung mit Respekt begegnen.

Mein Anlass damals zu gehen war, dass eine schöne Vergangenheit nicht logischerweise eine schöne Zukunft hervorbringt. Und ich bin überzeugt davon, dass die jeder verdient hat, auch du.

Lass dich nicht drängen, nimm dir Zeit zum überlegen, geh dein Tempo. Das war für mich sehr wichtig. Aber sag ihm auch was Sache ist, bevor du alles komplett geplant hast, sonst kommt er sich verarscht vor.
Nimm Angebote zur Unterstützung von Freunden und Familie auf jeden Fall an, die wirst du brauchen. Und solltest du dich doch zur Umkehr entschließen, dann nur durch Taten und nicht aufgrund von Worten und Bettelei. Ich wünsche dir Mut und Kraft!

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