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Trennung nach fast 10 Jahren - ich will es nicht wahrhaben

1. September 2009 um 12:41

Hallo Ihr Lieben!

Ich befinde mich seit über zwei Monaten in einer totalen Lebenskrise. Ausgelöst wurde das Ganze dadurch, dass mein mittlerweile Ex-Freund nach einem für uns typischen Streit erstmals auf mich zukam und mit eröffnet hat, dass bei uns wirklich etwas nicht in Ordnung ist und wir uns gegenseitig nicht guttun. Er hat vorgeschlagen, dass wir unserer gemeinsame Wohnung aufgeben und uns räumlich trennen. Die Beziehung wollte er nicht aufgeben, nur unser eingefahrenes Miteinanderleben bzw. Nebeneinanderherleben.
Viele Jahre lang habe ich versucht, mit ihm zu reden, weil ich nicht richtig glücklich war, das Gefühl hatte, er bemüht sich zu wenig um mich und ihm macht alles andere mehr Spaß als mit mit zusammen zu sein. Wir hatte auch immer wieder gute Zeiten, haben sowieso einen sehr intakten gemeinsamen Freundeskreis und haben allein schon so eigentlich immer wieder gute Zeiten verbracht.
Mein Grundgefühl war aber immer wieder, dass er mich eigentlich gar nicht liebt und sich nur auf der Beziehung ausruht. Er hat das immer abgestritten und die Problematik von sich gewiesen. Bis eben vor etwas mehr als zwei Monaten.

Für mich brach eine Welt zusammen, obwohl ich ja genau diese Punkte immer gesehen habe und er meine Gefühle so nun endlich mal bestätigte. Wir haben damals abgemacht, unseren ganzen Beziehungmüll aufzuräumen, über alles zu sprechen, herauszufinden was uns dahin gebracht hat und was wir besser machen können. Ich wollte versuchen, ihm nicht immer wieder die selben Vorwürfe zu machen, er wollte versuchen, wieder mehr in die Beziehung zu investieren, sie zu pflegen. Zwei Monate lang haben wir mit einigem Auf und Ab noch weiter zusammengelebt, allerdings meist in getrennten Betten geschlafen.Es hat sich aber in der Zeit nichts verändert. Die wirklichen Aussprachen haben wir immer in die Zukunft vertagt, da wir beide der Meinung waren, wir brauchen die räumliche Trennung dafür. War vielleicht ein Trugschluss.
Jedenfalls habe ich nun, zwei Tage bevor er vor genau zwei Wochen ausgezogen ist, einen Schlussstrich gezogen. Dieses sich weiterhin auf den Füßen herumtrampeln und der sehr wenig emotionale Umgang von uns miteinander haben mich fertig gemacht, haben mir immer mehr Kraft geraubt.
Ich habe ihm gesagt, dass ich meine Kraft nun für mich brauche, um einen Job (das nächste große Problem), eine Wohnung und vor allem mich selber zu finden. Ich wollte wenigstens diese eine Baustelle beseitigen.
Es war in erster Linie eine KOpfentschiedung, alles lief ziemlich schnell und ohne sehr viele Worte ab, er hat geweint und mir nur zugestimmt und gesagt, dass es viell. das Beste ist im Moment, und wir ja vielleicht wieder zueinander finden.

Seit einigen Tagen, bei uns herrscht seit einer Woche nun totale Funkstille, beginne ich langsam zu begreifen, dass eine wirkliche Trennung beginnt, will es aber nicht wahrhaben. Ich ertappe mich dabei, dass ich mich darüber ärgere, dass er sich nicht bei mir meldet, das Gespräch mit mir sucht. In mir wachsen Trauer und Wut und ich habe das Gefühl, dass eigentlich noch sehr viel gesagt werden muss.

Ich hoffe, irgendjemand hatte die Muße das alles zu lesen und kann mir weiterhelfen: Wie kann ich lernen, mit der Trennung umzugehen? Wie soll ich mich ihm gegenüber verhalten?

Danke und liebe Grüße!!

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1. September 2009 um 15:38

Ja die Männer
Da ist wohl was dran. Mir ist auch klar und das steht für mich auch fest, dass ich mich auf gar keinen Fall bei ihm melden werde in nächster Zeit. Er hat es einfach immer wieder versäumt, mir zu zeigen, dass er mich liebt. Ich werde nun nicht wieder die sein, die auf ihnzugeht.

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2. September 2009 um 2:01

Zeit
Eine wirklich schwierige Situation... Es ist auch schwer die richtigen Worte zu finden, außer dass man manchmal etwas mehr Zeit braucht.

Nach dem ersten Schock, kommt das Begreifen und damit der Schmerz, erst dann tritt die Phase der "Heilung". Es ist vielleicht ganz gut so, dass ihr Funkstille habt, so dass jeder über die Situation für sich nachdenken kann. Deine Trauer und auch Wut, kann ich gut nachvollziehen.

Ich bin nun ebenfalls getrennt (schlimmer allerdings, dass man noch in derselben Wohnung ist), so dass es schwerer fällt, loszulassen. Ich bin seit fast 5 Jahren verheiratet. Nach 3 Jahren kam die erste 6 Wöchige Trennung. Nun ein zweites Mal... Gleiche Geschichte!

Eine zersprungene Schale ist nur schwer zu kitten. Ich sage nicht, dass es unmöglich ist, aber selbst wenn man diese zusammenklebt, sind die "Risse" erkennbar.

Ich finde es nur seltsam, dass es zu keiner Aussprache kam. Wie ich lesen konnte, hast du diese gesucht. Dazu gehören immer zwei. Wenn nur eine Person sich bemüht, dann ist die Beziehung zum scheitern verurteilt.

Wenn ich das ganze so lese und meine Erfahrung berücksichtige, so kann ich dir nur raten, neu anzufangen, auch wenn sich das jetzt hart anhört!!! Die Beziehung hat dir bisher nichts positives gebracht. Und wenn es nun auch noch an deinen Kräften zerrt, dann ist es wirklich höchste Zeit, mit diesem Kapitel abzuschließen und neu anzufangen, um glücklich zu sein...

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2. September 2009 um 11:29

Ich kann das so sehr nachvollziehen...
...denn ich kenne vieles was du schreibst sehr gut. Auch wenn meine Beziehung nicht 10 Jahre sondern nur 3 1/2 Jahre gedauert hat.

Mein Exfreund wollte auch nie mit mir über ernsthafte Themen uns bezüglich reden, und ich hatte nicht nur das Gefühl, dass ihm alles andere (Sportarten, Freunde etc.) mehr Spaß macht als mit mir Zeit zu verbringen, sondern ich würde sogar soweit gehen, dass er Angst hatte, wegen mir etwas zu verpassen. Dabei bin ich alles andere als jemand der immer nur dumm zu Hause rumsitzt, nichts zu erzählen hat und langweilig ist!

Ich finde es sehr mutig von dir, dass DU diejenige warst, die den Schlussstrich gezogen hat!
Ich habe das nicht gekonnt, auch als ich gespürt habe, dass er die Beziehung nicht mehr wollte, aber zu feige war, es mir ins Gesicht zu sagen.

Als der Tag kam, an dem wir uns trennten, hat er ebenfalls geweint, aber im gleichen Atemzug gemeint, dass er findet, dass es besser so ist.
Ich komme leider momentan auch überhaupt nicht damit klar, will eine Aussprache aber irgendwie würde mir das zu sehr weh tun und vielleicht ist auch alles schon gesagt, was zu sagen war...

Es ist schwierig zu sagen, was du genau tun kannst, um besser mit eurer Trennungssituation klarzukmmen, denn dafür gibt es leider kein Patentrezept
Indem du sagst, dass du wieder zu dir selbst zurückfinden musst und du deinen Beruf etc. nicht vernachlässigen willst, bist du schon auf einem sehr guten Weg!

Du schreibst, "es war eine Kopfentscheidung". Ich habe das Gefühl, ich habe zwei Stellen (Kopf und mein Herz) mit denen ich die Entscheidungen treffe. Nur dass mein Verstand leider nicht so viel zu Wort kommt. Er ist es ja, der einem sagt, wenn etwas nicht mehr stimmt und man zu sehr leidet. Das Herz hingegen hält dagegen und lebt (zumindest bei mir) immer mehr in der Vergangenheit. Es will nur die schönen Erlebnisse sehen und blendet dabei die negativen Seiten aus.

Ich wünschte ich könnte wie du Wut empfinden!! Sei froh, dass du diese Gefühle besitzt, sie helfen dir mit der Sache umzugehen und die Fehler nciht bei dir zu suchen, sondern sie gegen ihn zu richten.

Wenn du wirklich eine Aussprache möchtest, dann versuche dir trotzdem noch etwas Zeit zu lassen. Denn Männer setzen sich bekanntlich nicht mehrere Stunden am Tag mit dem ganzen Thema auseinander und so braucht auch dein Partner Zeit um rauszufinden warum das alles so gelaufen ist.

Ich wünsche dir viel Mut und Kraft!!!

Liebe Grüße
Lilyana

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2. September 2009 um 12:05
In Antwort auf lilyana45

Ich kann das so sehr nachvollziehen...
...denn ich kenne vieles was du schreibst sehr gut. Auch wenn meine Beziehung nicht 10 Jahre sondern nur 3 1/2 Jahre gedauert hat.

Mein Exfreund wollte auch nie mit mir über ernsthafte Themen uns bezüglich reden, und ich hatte nicht nur das Gefühl, dass ihm alles andere (Sportarten, Freunde etc.) mehr Spaß macht als mit mir Zeit zu verbringen, sondern ich würde sogar soweit gehen, dass er Angst hatte, wegen mir etwas zu verpassen. Dabei bin ich alles andere als jemand der immer nur dumm zu Hause rumsitzt, nichts zu erzählen hat und langweilig ist!

Ich finde es sehr mutig von dir, dass DU diejenige warst, die den Schlussstrich gezogen hat!
Ich habe das nicht gekonnt, auch als ich gespürt habe, dass er die Beziehung nicht mehr wollte, aber zu feige war, es mir ins Gesicht zu sagen.

Als der Tag kam, an dem wir uns trennten, hat er ebenfalls geweint, aber im gleichen Atemzug gemeint, dass er findet, dass es besser so ist.
Ich komme leider momentan auch überhaupt nicht damit klar, will eine Aussprache aber irgendwie würde mir das zu sehr weh tun und vielleicht ist auch alles schon gesagt, was zu sagen war...

Es ist schwierig zu sagen, was du genau tun kannst, um besser mit eurer Trennungssituation klarzukmmen, denn dafür gibt es leider kein Patentrezept
Indem du sagst, dass du wieder zu dir selbst zurückfinden musst und du deinen Beruf etc. nicht vernachlässigen willst, bist du schon auf einem sehr guten Weg!

Du schreibst, "es war eine Kopfentscheidung". Ich habe das Gefühl, ich habe zwei Stellen (Kopf und mein Herz) mit denen ich die Entscheidungen treffe. Nur dass mein Verstand leider nicht so viel zu Wort kommt. Er ist es ja, der einem sagt, wenn etwas nicht mehr stimmt und man zu sehr leidet. Das Herz hingegen hält dagegen und lebt (zumindest bei mir) immer mehr in der Vergangenheit. Es will nur die schönen Erlebnisse sehen und blendet dabei die negativen Seiten aus.

Ich wünschte ich könnte wie du Wut empfinden!! Sei froh, dass du diese Gefühle besitzt, sie helfen dir mit der Sache umzugehen und die Fehler nciht bei dir zu suchen, sondern sie gegen ihn zu richten.

Wenn du wirklich eine Aussprache möchtest, dann versuche dir trotzdem noch etwas Zeit zu lassen. Denn Männer setzen sich bekanntlich nicht mehrere Stunden am Tag mit dem ganzen Thema auseinander und so braucht auch dein Partner Zeit um rauszufinden warum das alles so gelaufen ist.

Ich wünsche dir viel Mut und Kraft!!!

Liebe Grüße
Lilyana

Abschliessen!!!
Schön, dass Ihr Euch so viel Zeit nehmt zu antworten, und auch beruhigend, dass es anderen sehr ähnlich geht.

Diese Wut in mir auf meinen Ex wächst gerade immer mehr und ich bin auch wirklich froh über dieses Gefühl, weil es die Heilung einleitet, so hoffe ich jedenfalls.
Völlig abschliessen kann ich noch nicht mit ihm, wie auch nach einer so langen Zeit und einer im Verhältnis dazu sehr kurzen Trennungsphase.

Ich werde mich aber weiterhin zurückhalten, jetzt das Gespräch zu suchen. Es wird tatsächlich noch zu früh sein, ich weiss auch, dass er momentan bis zum Hals in Arbeit steckt und sich schon allein dadurch nicht so viele Gedanken machen wird wie ich. Zudem tun das Männer ja wie Du (Lilyana) sagst, sowieso nicht so viel und der Meinung bin ich auch. Wie so oft, gehen sie völlig anders mit solchen Situationen um, als wie Frauen es tun.

Warum es bei uns in der Zeit nicht zu einer Aussprache kam, kann ich auch sehr schwer sagen. Zum einen bestimmt, weil wir es sowieso immer versäumt haben, uns ganz ehrlich und ohne Vorwürfe miteinander auseinanderzusetzen, wir haben das nie richtig gelernt. Zum anderen wahrscheinlich auch aus Angst, noch mehr kaputt zu machen in der schwierigen Situation, weil man sich schon so viel und oft verletzt hat und irgendwie (was wahrscheinlich sehr dumm ist) auf den richtigen Moment, also auf die Situation, in der wir nicht mehr in der gemeinsamen Wohnung wohnen, gewartet haben.

Wie auch immer, zum Glück fährt er am Freitag für 10 Tage in den Urlaub, so dass er dann mal wirklich weit weg ist und ich mich freier fühlen kann.

Wieso neigen so viele Männer dazu, sich auf einer Beziehung so sehr auszuruhen? Ich bin eigenltich nicht der Meinung, dass ich mich so wahnsinnig verbogen habe und viel zu viel für ihn getan habe, aber zuviel war es dann wohl doch wieder. Gibt es eine wirklich gleichberechtigte Beziehung, ohne Spielchen, ohne dass man sich fragen muss: Tue ich zuviel? Muss ich mich jetzt rar machen damit er wieder mehr auf mich zugeht? etc.....

Es ist alles furchtbar traurig aber ich denke auch das ich auf dem richtigen Weg bin. Ich beginne gerade eine Psychotherapie, eine Wohnung habe ich auch sehr sicher in Aussicht und die Zeit wird die Wunden hoffentlich weiter heilen.

Ich wünsche Euch auch ganz viel Kraft und denke, eine Trennung kann uns helfen, wieder zu uns zu finden und klar zu sehen.
Ich kenne Besipiele aus meinem Freundeskreis, wo Paare nach einer Trennung wieder zueinander gefunden haben. Wichtig ist dabei aber bestimmt in jedem Fall, eine Zeit lang wirklich abzuschliessen mit dem Partner. Vorher ist da bestimmt kein Neuanfang möglich, weil man noch viel eher wieder in die alten Muster zurückfällt.

Die Zeit ist unser bester Freund!

Liebe Grüße!

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4. September 2009 um 12:49

Was von einem Mann
Also mir gehts ähnlich war gute 4jahre mit meiner zuammen und hatte ziemlich das gleiche schicksal,doch es stimmt nicht immer das männer nicht viel reden habe in den ertsen 2wochen nur mit meinen besten freund gequatscht und viel gefühl gezeigt (weinen,..)

Aber dann hab ich mir wieder mut zu geredet habe wieder mein training begonnen,gehe aus flirte mit anderen frauen(mehr kann ich mir zur zeit nicht vorstellen)und mache was mir spass amcht und nur so kann es einem/r wieder gut gehn!!!

Auch ich denke oft an sie aber nicht mehr so wie noch vor 6wochen...daher kann ich nur jedem egal ob Mann oder Frau empfehlen holt euch euer LEBEN zurück!!!!

lg

thomas

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4. September 2009 um 19:14
In Antwort auf jubu29

Was von einem Mann
Also mir gehts ähnlich war gute 4jahre mit meiner zuammen und hatte ziemlich das gleiche schicksal,doch es stimmt nicht immer das männer nicht viel reden habe in den ertsen 2wochen nur mit meinen besten freund gequatscht und viel gefühl gezeigt (weinen,..)

Aber dann hab ich mir wieder mut zu geredet habe wieder mein training begonnen,gehe aus flirte mit anderen frauen(mehr kann ich mir zur zeit nicht vorstellen)und mache was mir spass amcht und nur so kann es einem/r wieder gut gehn!!!

Auch ich denke oft an sie aber nicht mehr so wie noch vor 6wochen...daher kann ich nur jedem egal ob Mann oder Frau empfehlen holt euch euer LEBEN zurück!!!!

lg

thomas

Fragen an die männer
Ich schliesse mich der Meinung an, jeder sollte sich sein eigenes Leben zurückholen, ganz klar! Das ist die oberste Priorität, mit sich selbst im Reinen zu sein.
Leider ist mir das in den letzten Jahren eher schlecht als recht gelungen, das ist bei mir auf jeden Fall der Knackpunkt und ich versuche daran zu arbeiten. Der Mietvertrag für meine eigene Wohnung ist unterschrieben, meine Psychotherapie habe ich begonnen und nun fange ich endlich wirklich an, aufzuräumen.

Aber warum redet Ihr Männer so selten wirklich mit euren Partnerinnen über eure Beziehung? Wenn es aus ist, ist es doch oft zu spät, was denkt ihr dann über Euer Verhalten während der Partnerschaft? Seid Ihr Euch über eure Fehler bewusst? Ich kann das nicht nachvollziehen.

Meine Gefühlswelt ist sehr durcheinander, ich schwanke zwischen Trauer, Wut, Abschliessen und Hoffnung.

Mein Ex hat in den letzten 2 Tagen zweimal vorsichtig versucht, Kontakt zu mir aufzunehmen, einmal per Skype, und gestern per SMS. Er ist heute morgen in den Urlaub mit seinen Freunden gefahren und wollte mch gerne noch einmal vorher hören. Ich habe den Kontakt zwar erwidert, ihn aber nicht angerufen sondern ihm einen schönen Urlaub gewünscht und ihm geschrieben, dass ich lieber danach mit ihm reden möchte.

Ich weiss von einer guten Freundin, dass es ihm momentan auch sehr schlecht geht, die erste Erleichterung durch seinen Umzug ist vorüber, er vermisst mich, schläft schlecht und hat Alpträume. Über seine Nachricht : "Ich vermisse dich sooooo..." habe ich mich irgendwie geärgert, weil er sich jetzt so in seiner Trauer suhlt und es sich für meinen Geschmack zu leicht macht.
Es ist für mich nicht möglich, einfach zu antworten, dass ich ihn auch vermisse und so weiterzumachen wie vorher. Das würde 100%ig schiefgehen. Davor habe ich jetzt schon viel zu viel Angst.

Ich weiss nicht, wohin mit meinen Gefühlen. Irgendwie denke ich dass wir zusammengehören und wünsche mir, dass er es endlich begreift, für mich zu kämpfen. Warum hat er sich immer so verdammt auf der Beziehung ausgeruht?

Andererseits weiss ich, dass es für uns verdammt viel Arbeit sein wird, unsere Probleme auseinanderzunehmen und unser Verhalten zu verstehen und frage mich, ob es da überhaupt eine Zukunft geben kann, eine wirklich gute...?

Klar ist für mich wie gesagt, ein einfaches Zurück und an dem Punkt weiterzumachen, an den wir uns gebracht haben, ist nicht möglich.

ICh will versuchen, endlich wirklich ehrlich und ruhig mit ihm über uns zu reden. Und herausfinden, ob wir eine freundschaftliche Basis finden können. Ich weiss nicht, ob das möglich ist. Ich glaube nur, wenn es eine wirklch ernstzunehmende Chance für uns gibt, dann wahrscheinlich nur so, indem wir uns wirklich voneinander lösen, eine zeitlang wirklich eigene Wege gehen und uns selbst so ordnen.

Wenn nur nicht diese Zeit so schwierig wäre.
Wie soll ich sein Verhalten nun einordnen?

Und warum hat er so lange die Augen vor unseren Problemen verschlossen und mir immer weismachen wollen, dass für ihn alles gut ist, wie es ist? Und mir im Prinzip so die komplette Schuld für meine Unzufriedenheit in die Schuhe geschoben hat?

Ich danke Euch für Eure Antworten und Erfahrungen!

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6. September 2009 um 8:47
In Antwort auf trallala8

Fragen an die männer
Ich schliesse mich der Meinung an, jeder sollte sich sein eigenes Leben zurückholen, ganz klar! Das ist die oberste Priorität, mit sich selbst im Reinen zu sein.
Leider ist mir das in den letzten Jahren eher schlecht als recht gelungen, das ist bei mir auf jeden Fall der Knackpunkt und ich versuche daran zu arbeiten. Der Mietvertrag für meine eigene Wohnung ist unterschrieben, meine Psychotherapie habe ich begonnen und nun fange ich endlich wirklich an, aufzuräumen.

Aber warum redet Ihr Männer so selten wirklich mit euren Partnerinnen über eure Beziehung? Wenn es aus ist, ist es doch oft zu spät, was denkt ihr dann über Euer Verhalten während der Partnerschaft? Seid Ihr Euch über eure Fehler bewusst? Ich kann das nicht nachvollziehen.

Meine Gefühlswelt ist sehr durcheinander, ich schwanke zwischen Trauer, Wut, Abschliessen und Hoffnung.

Mein Ex hat in den letzten 2 Tagen zweimal vorsichtig versucht, Kontakt zu mir aufzunehmen, einmal per Skype, und gestern per SMS. Er ist heute morgen in den Urlaub mit seinen Freunden gefahren und wollte mch gerne noch einmal vorher hören. Ich habe den Kontakt zwar erwidert, ihn aber nicht angerufen sondern ihm einen schönen Urlaub gewünscht und ihm geschrieben, dass ich lieber danach mit ihm reden möchte.

Ich weiss von einer guten Freundin, dass es ihm momentan auch sehr schlecht geht, die erste Erleichterung durch seinen Umzug ist vorüber, er vermisst mich, schläft schlecht und hat Alpträume. Über seine Nachricht : "Ich vermisse dich sooooo..." habe ich mich irgendwie geärgert, weil er sich jetzt so in seiner Trauer suhlt und es sich für meinen Geschmack zu leicht macht.
Es ist für mich nicht möglich, einfach zu antworten, dass ich ihn auch vermisse und so weiterzumachen wie vorher. Das würde 100%ig schiefgehen. Davor habe ich jetzt schon viel zu viel Angst.

Ich weiss nicht, wohin mit meinen Gefühlen. Irgendwie denke ich dass wir zusammengehören und wünsche mir, dass er es endlich begreift, für mich zu kämpfen. Warum hat er sich immer so verdammt auf der Beziehung ausgeruht?

Andererseits weiss ich, dass es für uns verdammt viel Arbeit sein wird, unsere Probleme auseinanderzunehmen und unser Verhalten zu verstehen und frage mich, ob es da überhaupt eine Zukunft geben kann, eine wirklich gute...?

Klar ist für mich wie gesagt, ein einfaches Zurück und an dem Punkt weiterzumachen, an den wir uns gebracht haben, ist nicht möglich.

ICh will versuchen, endlich wirklich ehrlich und ruhig mit ihm über uns zu reden. Und herausfinden, ob wir eine freundschaftliche Basis finden können. Ich weiss nicht, ob das möglich ist. Ich glaube nur, wenn es eine wirklch ernstzunehmende Chance für uns gibt, dann wahrscheinlich nur so, indem wir uns wirklich voneinander lösen, eine zeitlang wirklich eigene Wege gehen und uns selbst so ordnen.

Wenn nur nicht diese Zeit so schwierig wäre.
Wie soll ich sein Verhalten nun einordnen?

Und warum hat er so lange die Augen vor unseren Problemen verschlossen und mir immer weismachen wollen, dass für ihn alles gut ist, wie es ist? Und mir im Prinzip so die komplette Schuld für meine Unzufriedenheit in die Schuhe geschoben hat?

Ich danke Euch für Eure Antworten und Erfahrungen!

Da gibts nen satzt^^
Du redest viel sagst aber wenig-------kennst du diesen SATZ????

Also meine hat mit mir immer viel geredet doch ein Mann braucht oft keine Auschmückung sondern einfach nur FAKTEN^^

Wenn es zulange dauert bis es auf den PUNKT kommt dann hört MANN oft nicht mehr genau zu oder hat schon den FADEN verlohren................

FREUNDSCHFT ist immer schwer!!!!
Da mann nie weiss wie mann reagiert wenn dann ein neuer partner aufeinmal da ist.........egal ob mann oder frau das ist nicht leicht zum ansehn(ich hatte es schon mal versucht)ging nicht!!!

lg

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