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Trennung nach dem ich vor 6 Monaten einzog

3. Dezember 2017 um 22:01 Letzte Antwort: 4. Dezember 2017 um 22:50

Hallo ihr lieben,
​ich hab ein Problem und möchte gerne mal unvoreingenommene Meinungen dazu haben.

​Und zwar bin ich schon 1 1/2 Jahre in einer Beziehung und auch vor nem halben Jahr eingezogen. Ich kenne ihn schon 5 Jahre und wir haben schon viele Höhen und Tiefen überlebt. Darunter auch vor allem sehr viele Nächte, in denen es um Alles oder Nichts geht. Ich habe viel geweint bin dafür auch jedes Mal stärker geworden und wusste immer mehr, wer ich bin und sein will.

​Der Grund weshalb wir uns jetzt trennen hat verschiedene Gründe.
Mein Freund ist Alkoholiker und versucht seine MPU jetzt schon zum 3. Mal.
​Er hat mir in den letzten drei Nächten ausdrücklich klar gemacht dass er
1. Was anderes will
​2. das ich ihn vergessen soll
3. das ich ihm nicht mehr gefalle.

​Das ist natürlich echt krass, soviel auf einmal, vor allem weil er auch in dem selben Gespräch noch sagte, das er sich nicht von mir trennen will und wie froh er sei mich zu haben und das ich was Besonderes sei. Solche Abende gab es oft, deswegen hab ich auch viel geweint.
In den letzten Wochen wurde mir klar, das ich keine Lust mehr habe. Keine Lust mehr, so traurig zu sein. Keine Lust mehr, mit aufgequollenem Gesicht zur Arbeit zu kommen. Kein Bock mehr ihm noch eine Chance zu geben. Das ich jetzt wieder lachen will, fröhlich sein möchte und alles hinter mir lassen will.

​Ich muss aber auch dazu sagen, das nicht nur er Schuld an allem hat.
​Lange konnte ich nicht sagen was ich will, jetzt hingegen rede ich Klartext.
​Ein riesiges Manko ist auch, das unser Sexleben nicht funktioniert.
Er ist für mich der erste Freund- ich hatte bisher noch keinen anderen außer ihn. Ich habe auch noch nie einen Orgasmus gehabt und nach und nach eher das Gefühl bekommen asexuell zu sein. Das hab ich ihm auch so erklärt. Das ich zwar traurig sei, weil ich sehe wie schön der Sex/Orgasmus für ihn ist und das ich davon nichts habe. Allerdings arbeite ich auch nicht wirklich dran, was daran zu ändern. Ich habe einen Dildo und einen Partnervibrator. Der Dildo schein ganz gut zu funktionieren. Dafür muss ich ihn aber nicht einführen sondern mich damit an der Klitoris penetrieren. Der Vibrator hingegen- da spring ich überhaupt nicht drauf an, während mein Freund gleich 2x kam.

​Meint ihr, unsere Beziehung wäre weitaus glücklicher und er würde sich weniger wie ein Arsch benehmen wenn ich am Sex arbeite? Auch wenn ich so garkeine Lust drauf habe, vor allem morgens? Würde all das Schwierige mehr Geschichte sein wenn ich mich zusammenreiße und meinem Partner mehr Freude im Bett verschaffe? 
​Ich liebe ihn schon echt sehr, aber so kaputt wie das alles gerade ist, will ich das auch nicht mehr. Ich bin so ein Mensch, der jeden, der mir durch schwierige Zeiten half oder mich begleitete, als Mentor betrachte. Ich habe immer Respekt vor solchen Menschen und fühle mich in Dankbarkeit verbunden. Dazu wird auch mein Freund gehören.

​Ich würde mich über Feedback echt freuen 

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4. Dezember 2017 um 13:07

Ganz ehrlich, ein bisschen Stolz solltest du auch besitzen! Nachdem was er dir alles an den Kopf geworfen hat und du ihn auch noch unterstützt und sicher helfen willst bei seinem Alkoholproblem weiß der gar nichts zu schätzen und hat dich gar nicht verdient!

Nimm die Beine in die Hand und geh! Es wird niemald besser werden.

Viel Glück!

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4. Dezember 2017 um 16:07

Ich frage mich manchmal wie groß der Masochismus sein kann.........
Mädel sei dankbar und lebe DEIN Leben!! Was willst Du mit so einer "Beziehung"?

 

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4. Dezember 2017 um 22:50

Es scheint auch viel die Sucht aus ihm zu sprechen. Sry aber die meisten Alkis die ich kennengelernt hab waren hervorragende Lügner und super in manipulieren von Menschen die ihnen helfen wollten.

Er versucht seine MPU schon zum 3.mal... es hilft nichts ein Pferd zum Fluss zu führen wenn es nicht trinken will.

Die Sucht scheint für ihn wichtiger... 

Wie lange willst du das mitmachen?

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